jump to navigation

WER war das? 28. September, 2022

Posted by Rika in aktuell.
Tags: , , ,
add a comment

Mögliche Pipeline-Sabotage:
EU droht mit einer «robusten und gemeinsamen Reaktion»

Das ist passiert: Die EU hält Sabotage als Ursache für die Lecks an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 für wahrscheinlich und droht mit Gegenmassnahmen. «Alle verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass diese Lecks das Ergebnis einer vorsätzlichen Handlung sind», erklärte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell im Namen der 27 Mitgliedstaaten. Jede vorsätzliche Störung der europäischen Energieinfrastruktur sei völlig inakzeptabel und werde «mit einer robusten und gemeinsamen Reaktion beantwortet werden». Auch der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von Sabotage“, erfahre ich von dem sogenannten „Briefing“ der NZZ per Mail.

Also die Empörung der EU kann ich durchaus nachvollziehen, ich teile sie sogar.

Und ich finde auch, dass eine Reaktion folgen muss.

Nur wie sich die EU das mit einer „robusten und gemeinsamen Reaktion“ vorstellt, kommt mir noch etwas rätselhaft vor.

Wenn wir Kinder früher dumme Sachen gemacht hatten und uns herausreden wollten, ja nicht wirklich etwas mitgemacht zu haben, bekamen wir den folgenden Spruch zu hören:

Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.

Also nach meinem Verständnis ist zwar klar, dass da etwas mit Absicht zerstört wurde, aber wer das war und wer möglicherweise mitgegangen war, ist doch eine reine Mutmaßung (so möglich sie auch immer sein mag!). Und damit, den Übeltäter definitiv zu benennen, befindet man sich doch noch im Reich der Spekulation.

Auf Spekulationen kann man aber doch keine „robuste Reaktion“ aufbauen.

Will sagen, vor dem „Hangen“ kommt das „Fangen“.

Also, wer war es und wer weiß es?

Werbung

Fremde Feder: Geschichte wiederholt sich: Bethlehems Christen stehen vor der Auslöschung 28. September, 2022

Posted by Rika in aktuell.
add a comment

2018 besuchte ich im Rahmen einer Gruppenreise auch eine kleine Baptistengemeinde in einer muslimisch dominierten Stadt in Judäa.
Die Gespräche, die wir mit dem Pastor der Gemeinde und einigen Gemeindemitgliedern führen konnten, werden im Wesentlichen durch diesen Bericht auf eine breitere Ebene gestellt.
Leider haben das viele Christen in Deutschland und viele geistliche Würdenträger immer noch nicht erkannt oder können es nicht sehen.
Wenn aber schon die „eigenen Geschwister“ blind für die Nöte der Christen sind, wie viel weniger kann man dann von deutschen Politikern Unterstützung für die Christen im Nahen Osten erwarten, die unter einer muslimischer Mehrheitsbevölkerung leben?

Medien BackSpin

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 1. September 2022

Bethlehem, das als Geburtsort Jesu Christi gilt, wird im christlichen Glauben verehrt und zieht jedes Jahr mehr als eine Million Pilger an, die kommen, um in der berühmten Geburtskirche zu beten. Hier stehen täglich hunderte Schlange, um eine kleine Felsgrotte zu betreten, in der ein 14-zackiger Silberstern die Worte trägt: „Hic de Virgine Maria Jesus Christus natus est“, was heißt: „Hier wurde Jesus Christus von der Jungfrau Maria geboren.“

Vor 70 Jahren nannte auch eine beträchtliche Anzahl an Christen Bethlehem ihr dauerhaftes Zuhause; die Bevölkerung der Stadt in der Westbank und der umgebenden Dörfer war zu 90 Prozent christlich.

2016 warnte die damalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, die Zahl sei auf 12 Prozent gesunken, auf nur noch 11.000 Menschen.

Aus der gesamten von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Westbank wird berichtet, dass weniger als 50.000 Christen verbleiben, während es im Gazastreifen, der von den…

Ursprünglichen Post anzeigen 653 weitere Wörter

%d Bloggern gefällt das: