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Trump hat einen Plan und das ZDF die „richtige“ Meinung 29. Januar, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, HOLOCAUST, iran, israel, israelkritik, medien, meine persönliche presseschau, mord, plo, politik, terrorismus.
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Gestern lief im ZDF der sehr bemerkenswerter Film mit dem Titel „Ein Tag in Auschwitz„.

Anhand eines Fotoalbums, das von dem „Fotographen in Auschwitz“ eigens zur Dokumentation der „tadellosen Abwicklung“ eines Transportes  (hier ungarischer Juden)  angelegt war, wurden die Stationen nachgezeichnet, die die Unglücklichen bis zu ihrem Ende durchlaufen mussten. Die Ankunft in Auschwitz – Birkenau, der „Empfang“ an der Rampe, die Einteilung der Menschen in die Gruppen, die sofort der Gaskammer zugeführt wurden und die, die in das Arbeitslager kamen. Der Historiker, der die Dokumentation weitgehend erstellt hat, gibt die sachliche Auskunft, dass zwischen 70 und 80 % der Menschen eines jeden Transports sofort zu den Gaskammern und in die Vernichtung geführt wurden.

Zeitzeugen kommen zu Wort. Überlebende der Shoah.

Der Film ist ein ruhiges, unaufgeregtes und darum umso eindrücklicheres Zeugnis des Verbrechens, das Deutsche an den europäischen Juden verübt haben. Die Bilder sprechen für sich, die Zeugen reden klar, ohne Pathos, aber mit mühsam gefundenen Worten für etwas, was sich eigentlich gar nicht in Worte fassen lässt.

Unmittelbar nach dem Ende des Films – natürlich wie immer – das nächste  Programm.

Das nächste Programm sind die „heute“-Nachrichten mit Claus Kleber.

Die Anmoderation ist für mich ein Schock. Mit ätzender Stimme und kaum verhohlener Verachtung „ordnet Herr Kleber ein“, wie er seine Aufgabe beim ZDF in routinierter Selbstdarstellung beschreibt. Es geht um den Friedensplan, den der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vorlegt.

Ich muss gestehen, dass ich gar nicht mehr mitbekommen habe, was Donald Trump im Einzelnen vorgesehen hat. Ich höre die kommentierenden Worte Claus Klebers und mir wird schlecht.

Wie kann man nur, denke ich, nach so einem Film zum Holocaust die Nachrichtensendung mit einem derartigen Introitus beginnen? Es ist mir, als sei die Zeit stehen geblieben und wir seien wieder in der Zeit des Tausendjährigen Reiches und jemand würde mit empörter Stimme das Unrecht anprangern, das die Juden angeblich über diese Welt gebracht haben.  Die Sympathie des Herrn Kleber,  seine alleinige Sorge gilt nicht etwa den unter dem palarbischen Terror leidenden Israelis, nein, sie gilt  den Tätern, den „Palästinensern“, die um ihr Land gebracht werden sollen, denen Trump mit seinem Friedensplan so übel mitgespielt habe.

Als Nicola Albrecht zugeschaltet wird, ist mir so  schlecht, dass ich das Zimmer verlassen muss, in dem der Liebste dem Fortgang der Nachrichtensendung folgt.

Ich kann mir diese antiisraelische Propaganda im Staatsfernsehen einfach nicht mehr zumuten, schon gar nicht in diesen Tagen, in denen deutsche Politiker  vollmundig und äußerst medienwirksam der toten Juden gedenken und irgendetwas von „Nie wieder“ von sich geben, aber gleichzeitig den Mördern und den von der Vernichtung der heute lebenden Juden träumenden Politkern  die Hand schütteln und ihnen zusichern, alles für ihr Wohlergehen zu unternehmen.

Es ist  (beinahe nur*) eine einzige widerliche Show der „Guten Deutschen“, die aus dem Holocaust vor allen Dingen gelernt haben, dass es auf eine perfekte Performance der politischen Meinung ankommt. Das gilt für die Selbstdarsteller im Politikzirkus ebenso wie für die Meinungsmacher in den öffentlich-rechtlichen und allen Medien  darüber hinaus.

ZDF  = Zentrale Deutsche Fehlinformation. Die ARD steht dem ZDF allerdings in nichts nach.

 

Gerd Buurmann hat in seinem Blog dazu so Stellung genommen: „Die volle neue Einseitigkeit

 

 


* beinahe nur – Ich will denen nicht Unrecht tun, die aus tiefem Herzen das Grauen der Shoah beklagen.

 

Der Film „Ein Tag in Auschwitz“ ist mit begleitendem Material auch für den Unterricht an Schulen vorgesehen.

 

 

 

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Eine Zeremonie der Schande…. 5. Februar, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, fatah, gesellschaft, hamas, islam, israel, medien, plo, politik.
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In Ergänzung zu meinem Post über die unsägliche Huldigung Arafats durch den Deutschlandfunk, weise ich auf einen Text Thomas Eppingers hin, den dieser anlässlich des Besuchs unseres Bundespräsidenten, Dr. Walter Steinmeier, in Israel, im Frühjahr 2017,  und bei der „Autonomiebehörde“ gemacht hat.

Die Wiederauflage des Textes und das Einstellen bei FB hat Thomas Eppinger selber vorgenommen, weil auch „sein“ Bundespräsident, Herr van der Bellen, es sich nicht nehmen ließ, einem Mörder und Terroristen übelster Sorte seine Aufwartung zu machen und an dessen monströsem Grabmal einen Kranz nieder zu legen, in gleicher anbiedernder, ebenso peinlicher wie entlarvender Geste, wie sie Frank Walter Steinmeier vorexerzierte.

Thomas Eppinger hat in seinem damaligen Beitrag Arafats „Verdienste“  für die Menschheit aufgeführt.   Den kompletten Text kann man hier lesen, ich entnehme daraus nur die höchst aufschlussreiche

Auflistung und Bemerkung:

  • 1965-67      Bombenanschläge gegen israelische Dörfer, Wasserleitungen und Eisanbahnen, Häuser werden zerstört und Israelis getötet.
  • 21.2.1970    Bombenanschlag auf den Swiss Air Flug Nr. 330 nach Tel Aviv. 47 Tote.
  • 8.5.1970      Anschlag auf einen israelischen Schulbus. 9 Schüler und 3 Lehrer werden ermordet.
  • 6.-9.9.1970 In den ‚Dawson’s Field-Entführungen‘ werden insgesamt 3 Flugzeuge der Linien EL-Al, TWA und BOAC mit 370 Geiseln entführt. Die Geiseln werden gegen inhaftierte Terroristen ausgetauscht.
  • Mai 1972     Die Japanische Rote Armee ermordet im Auftrag der PLO 26 Menschen am Flughafen Lod in Tel Aviv.
  • 5.9.1972      Der Schwarze September, eine Splittergruppe der Fatah, stürmt mit acht Mann das Quartier der israelischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen von München. Zwei Israelis werden ermordet, neun sterben bei dem dilettantischen Befreiungsversuch der deutschen Polizei. Das Desaster führt zur Gründung der GSG9 unter Ulrich Wegener. Arafat war über den Anschlag im Bilde, es gibt Vermutungen, dass er ihn persönlich geplant hat.
  • 11.4.1974    18 Menschen werden bei einem Anschlag in Kirjat Schmona ermordet, die Hälfte davon Kinder.
  • 15.5.1974    31 Israelis, darunter 21 Kinder, werden bei einem Anschlag auf eine Schule in Ma’alot ermordet.
  • 11.3.1978    Im ‚Küstenstraßen-Anschlag‘ tötet die Fatah 38 Israelis, darunter 13 Kinder.
  • 7.10.1985    Bei der Entführung des Kreuzfahrtschiffes ‚Achille Lauro‘ ermorden die Terroristen den 69-jährigen, an den Rollstuhl gefesselten, Leon Klinghoffer und lassen die Leiche samt Rollstuhl ins Meer werfen.
  • 1993 erhält Jassir Arafat den Friedensnobelpreis für die Anerkennung Israels. Die Anschläge der von ihm geführten und/oder finanzierten Terrorgruppen gehen weiter. Tausende Israelis fallen ihnen zum Opfer.

 

Mit selbst durchgeführten Anschlägen hat sich die PLO nicht begnügt. Auch die Terroristen der RAF erhielten in palästinensischen Terrorcamps den letzten Schliff. Buback, Ponto, Schleyer – 33 Morde und mehr als 200 Verletzte gingen auf das Konto deutscher Terroristen, die von Palästinensern ausgebildet worden waren. Auf Befehl Arafats oder wenigstens mit seiner Billigung, jedenfalls von seiner Organisation finanziert.

 

Soweit Thomas Eppinger.

Bitte. Das muss man sich doch einfach vor Augen führen, wenn in der heutigen Zeit vollmundig in Deutschland dem Antisemitismus deutscher Prägung und Ausführung der Kampf angesagt wird, Linke, Grüne, FDP und die Regierungsparteien nicht müde werden, den Antisemitismus „Rechts“ zu verorten und zu fordern, aufs Schärfste dagegen vorzugehen.

Dagegen habe ich überhaupt nichts einzuwenden.

ABER man darf es doch nicht dabei belassen!

Der Antisemitismus – und ich werde nicht müde, dies immer und immer wieder zu sagen – hat viele fürchterliche „Quellgebiete“  und daraus erwächst ein nicht abreißender, schrecklicher Strom, der, so fürchte ich, kaum noch zu stoppen ist. Zu den Quellgebieten gehört neben dem „klassischen“, auf die „Rasse abzielenden“ Antisemitismus der Nationalsozialisten ganz sicher der religiöse, der wiederum verschiedenen  Quellen entspringt, denn neben der abendländischen, dem Christentum zugehörigen, findet sich auch die morgenländische, dem Islam angehörende, der sich explizit auf den Koran bezieht. Dies wiederum ist in der Neuzeit eng verbunden mit einem Sachverhalt der zwar schon länger existiert, aber mit dem stetig wachsenden jüdischen Bevölkerungsanteil auf dem ehemaligen, dem osmanischen Reich zugehörenden Gebiet ständig zugenommen hat:  der Bedrohung und Gefährdung der jüdischen Bewohner durch die muslimisch-arabischen (vermutlich auch christlich -arabischen) Bevölerungsgruppen, die vor allem die im Zuge der Alliah eintreffenden jüdischen  Neuankömminge als Fremde betrachteten und als Feinde behandelten.

Wenn heute in Deutschland von Antisemitismus geredet wird, beziehen sich die Regierenden und die Angehörigen Grüner und Linker Parteien fast ausschließlich auf den „deutschen, klassischen, rassistischen, christlichen Antisemitismus und schließen fest die Augen vor dem muslimischen Antisemitismus. Und erst recht sind sie unfähig, in ihrer Unterstützung für die sogenannten Palästinenser und deren  mörderischen, als „Widerstand gegen die Besatzung“ gerechtfertigen Terrorismus  den Antisemitismus im Gewand des Antizionismus zu erkennen.

 

Ich fürchte, und damit will ich diese eigentlich als Ergänzung gedachten Ausführungen beschließen, dass wir noch manche Verbeugung westlicher Politiker vor Arafats Mausoleum erleben werden, ebenso hohe Geistliche, die sich – mir gänzlich unverständlich – dem Islam andienen, wie es der Papst gerade auf der arabischen Halbinsel unternimmt und  hohe evangelische Geistliche  in Jerusalem schon seit Jahren vormachen…

 

 

 

Frau Merkel war in Israel…. 5. Oktober, 2018

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„Kanzlerinnengesülze“  kommentierte ich bei facebook wenig charmant den Beitrag, der über die Visite Frau Dr. Merkels in Israel und ihren Besuch der Gedenkstätte Yad Vaschem  berichtete.  Die Kanzlerin hatte sich  mit folgenden Worten  in das Buch der Gedenkstätte eingetragen:

 

 Vor fast 80 Jahren, in der Pogromnacht des 9. November schlugen den jüdischen Menschen in Deutschland Hass und Gewalt in ungeahntem Ausmaß entgegen. Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah. Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

 

Quelle

Ich will zumindest hier begründen, was mich zu dem despektierlichen Begriff „Kanzlerinnengesülze“ veranlasste.

Da ist zunächst das Statement selbst.

Nicht erst mit der Pogromnacht schlugen den jüdischen Menschen Hass und Gewalt entgegen. „Hass und Gewalt“ reduziert die Kanzlerin hier auf die Zerstörung jüdischer Einrichtungen, die Plünderung der Geschäfte, die Zerstörung und Brandschatzung Hunderter Synagogen in Deutschland.  Hass und Gewalt, so mag die Physikerin gedacht haben, sei in erster Linie ein physikalisches Phänomen, der Angriff auf die körperliche Unversehrtheit der Menschen ebenso, wie auf ihren Besitz oder die von der jüdischen Gemeinschaft genutzten Einrichtungen.  Die perfide und  grausame psychische Gewalt gegen Juden in Deutschland, die dem Novemberpogrom von 1938 aber schon Jahre zuvor vorausging, bleibt aber bei dieser sprachlichen Beschreibung „Hass und Gewalt schlugen in der Pogromnacht entgegen“, verborgen. Psychische Gewalt, die sich im Verlust der Würde und bürgerlichen Rechte,  der bürgerlichen Teilhabe, der Ausgrenzung von allen öffentlichen Einrichtungen und Plätzen, der Verlust der Arbeitsplätze, der Aberkennung akademischer Titel und Auszeichnungen niederschlägt. Psychische Gewalt,  die zunächst bereits ab 1933 schleichend, dann immer offener von Seiten des Staates gegen die jüdischen Bürger und Nachbarn   gerichtet ist, aber auch von  gesellschaftlichen, künstlerischen und  akademischen   Institutionen und nicht zuletzt auch und sogar von kirchlichen Einrichtungen, ja, von Kirchenoberen selbst.

Es sei ebenso an den sogenannten Arierparagraphen erinnert, der Anlass war,viele, viele jüdische Mitarbeiter und Beamte ihres Arbeitsplatzes zu berauben, mit dessen „Hilfe“ Professoren aus den Universitäten, Juristen aus dem öffentlichen Dienst  enfernt und Lehrer aus den Schulen verbannt wurden,  wie an die so offen sichtbaren Hinweise darauf, dass Juden kein Platz mehr in der Gesellschaft zuerkannt wurde, sei es durch  Parkbänke, die mit dem Schild versehen waren  „Nicht für Juden“, durch Geschäfte mit der Aufschrift „Juden unerwünscht“ oder dem hinlänglich bekannten Satz, „Deutsche, kauft nicht bei Juden“.

 

Frau Merkel verdichtet die Ausgrenzung der Juden und die Angriffe auf Juden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten  sehr gekonnt, um nicht zu sagen geschickt auf die Begriffe Hass und Gewalt. Denn das bietet ihr eine phantastische  Vorlage, den Blick auf die Gegenwart zu lenken. „Hass und Gewalt“ haben heutzutag in der politischen Begrifflichkeit Hochkonjunktur. Und natürlich sind wir alle gegen Hass und gegen Gewalt. Wer sollte das auch nicht sein, gehört es doch zu den Errungenschaften jeder Erziehung, Hass und Gewalt schon von Kindergartentagen an zu ächten und als für das gesellschaftliche Miteinander nicht förderlich zu brandmarken – mit Recht, wie ich ausdrücklich betone.

Doch zurück zum Eintrag: „Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah.

Ja. Die Ausgrenzung der Juden aus der  Gesellschaft in Deutschland gipfelte in der systematisch geplanten und ebenso systematisch durchgeführten Auslöschung jüdischen Lebens in Europa durch industriemäßig betriebenes Morden: Vernichtung durch Arbeit, Vernichtung durch Folter, Vernichtung durch die Erschießungskommandos der SS, Vernichtung durch medizinische Versuche, Vernichtung durch willlkürlich verhängte Strafen, Vernichtung durch Tod in den Gaskammern. Es war und bleibt für alle Zeit der beispiellose Zivilisationsbruch, den Deutsche zu verantworten hatten. Und ich sage hier sehr bewußt „Deutsche“ und nicht Deutschland. Es waren Menschen, die die Pläne entwarfen, die Konzentrationslager bauten, die Gaskammern und Krematorien für Aber- und Abertausende. Es waren Menschen, die als Wachen in den KZs arbeiteten, die an der „Rampe“ standen, die die Züge fuhren, die die Juden in den Städten zum Abtransport zusammentrieben. Es war nicht das „anonyme Deutschland“. Jeder einzelne  an der Vernichtung Beteiligte, hatte einen Namen, führte ein ansonsten ziviles Leben.

Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern“ schrieb die Kanzlerin weiter. Die Verantwortung, zu erinnern.  Das tut „Deutschland“. „Es“ legt an den beiden Gedenktagen – dem 9. November, Nacht der Pogrome und Nacht der Zerstörung der Synagogen –  und am 27. Januar – offizieller Gedenktag zur Befreiund des Vernichtungslagers Auschwitz – Kränze nieder, seine politischen und kirchlichen Repräsentanten halten Reden und Schüler inszenieren Gedenkveranstaltungen. Die Reden – treffen sie noch die Bevölkerung von heute? Und was wissen die Leute über die Shoa, den Holocaust wirklich? Und hat nicht in den letzten Jahren eine unmerkliche Veränderung in den Aussagen dieser Reden stattgefunden, immer weiter weg vom Gedenken, immer mehr hin zu den allgemeinen Floskeln, die die Kanzlerin in ihrem letzten Teil bemüht?

und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

Antsemitismus entgegentreten. DAS wäre wirklich gut, wenn das auch passierte. Aber erschöpft sich das nicht längst  in allgemeinen, floskelhaften Reden und dem Einsetzen eines „Antsemitismusbeauftragten“.

Wann hat denn die Kanzlerin tatsächlich „Gesicht gezeigt“, wann hat sie beispielsweise je  in einer eigens anberaumten Sondersendung scharfe Kritik geübt am „Al KudsTag“, an dem Tausende durch die Straßen deutscher Großstädte ziehen und anti-israelische Parolen brüllen, israelische Fahnen verbrennen, ihren Hass auf Juden ungebremst äußern? Wann weist sie die Anhänger der BDS-Bewegung deutlich in ihre Schranken, und zwar ganz ausdrücklich mit dem Hinweis, dass BDS eine zutiefst antisemitische Bewegung ist, die in Wirklichkeit doch nichts mit der realen Politik Israels zu tun hat, sondern aus blankem Hass auf „Juden in Israel“ besteht. Da ist er doch wieder, der alte Nazi-Slogan „Deutsche, kauft nicht bei Juden“, er ist doch nur marginal abgewandelt in „Deutsche, kauft nicht bei Israelis“, nicht bei den Israelis, die Arabern in den Gebieten Arbeit und Lohn geben in Industrie und Landwirtschaft.

„Künstler, singt nicht für Juden, spielt nicht Theater für Juden“,  „Sportlern tretet  nicht gegen Juden an“.  ISRAELIS, denen dieser Boykott  in letzter Zeit immer häufiger gilt,  SIND JUDEN!

Doch auch in Deutschland, ja, ja, hier bei uns ruft BDS zum Boykot künstlerischer Darbietungen auf, Darbietungen jüdischer Israelis für ein Publikum  in Deutschland.

Hat man je vernommen, dass die Kanzlerin sich deutlich dagegen ausspricht? Ich würde das aber angesichts der aktuellen Entwicklung in Deutschland von der Regierungschefin erwarten.

Sie macht aber lieber den großen Rundumschlag: „Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

Nicht, dass ich etwas dagegen hätte… ich sagte es ja schon.

Aber die Verklausulierung „Fremdenfeindlichkeit“ verhindert die scharfe Zurückweisung des Antisemitismus durch Fremde. Machen wir uns doch nichts vor! Neben dem wieder erstarkenden „traditionellen deutschen Antisemitismus“ wächst der importierte Antisemitismus, eingeführt von denjenigen, die als Schutzsuchende, Flüchtlinge, Asylanten nach Deutschland kommen und ihre Kultur, ihre religiösen Überzeugungen und ihren religiös begründeten Antisemitismus mitbringen. Und manche von ihnen bringen auch Gewalt mit und Hass. Hass auf Israel, Hass auf Juden.

Fremdenfeindlichkeit, die wird sehr schnell denjenigen unterstellt, die einfach nur kritisch nachfragen, ob und wie unsere Gesellschaft die Aufnahme und Integration vieler Menschen aus einem völlig fremden Kulturkreis bewältigen und schaffen kann. „Fremdenfeindlichkeit“, dieser Begriff wird zu einer sprachlichen Waffe gegen die Mahner und gegen die Kritiker einer als nicht länger planvoll wahrgenommenen Regierungskpolitik.

Und „Fremdenfeindlichkeit“ wird von vielen Leuten des öffentlichen Lebens in Politik und Kirchen dem Begriff Antisemitismus gleich gestellt, obwohl sich diese Gleichstellung gerade aufgrund unserer Geschichte absolut verbietet. Das macht mich sprachlos.   Ich bin ausdrücklich gegen Fremdenfeindlichkeit, einer Fremdenfeindlichkeit, die sich in Herabsetzung, Verächtlichmachung, Ausgrenzung gegenüber den Menschen äußert, die in Deutschland Zuflucht suchen, Feindlichkeit, die sich in Gewaltaktionen gegen Fremde niederschlagt, die Hass auf andere für „gutes Recht“ hält.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Iran.

Wie kann sich die Kanzhlerin und mit ihr Herr Scholz hinstellen und allen Ernstes treuherzig behaupten, der Iran-Deal sei wichtig und Deutschland würde mitnichten daran festhalten, weil die Wirtschaft gute Geschäfte mit dem Iran machen will und macht, sondern weil DER DEAL ISRAELS SICHERHIET DIENE!  Was hat die Regierung für Berater? Sprechen die kein Arabisch, kein Farsi, kein Türkisch? Wissen die nicht, was die Mullahs seit Jahr und Tag in den Moscheen und Fernsehsendungen predigen, welchen Hass sie auf Israel Tag für Tag immer  und immer wieder äußern, wie groß ihr Wille (und dank des Atomdeals wohl auch ihre Möglichkeiten) sind, Israel zu vernichten?

Und wie schon so oft in diesem Blog, frage ich wieder, warum in den öffentlichen Stellungnahmen NIEMALS  die Herren von der Fatah und Hamas aufgefordert werden, Israel anzuerkennen als Staat der Juden? Immerhin dazu hat sich die Kanzlerin halbherzig durchgerungen, zu verlautbaren, dass Israel ein jüdischer Staat sei.

Aber ein entschiedenes Eintreten für Israel waren ihre Worte nicht.

Mir kam und kommt es eher so vor, als sei das „digitale Entwicklungsland“ Deutschland dringend auf die Zusammenarbeit mit den hervorragenden Spezialisten in Israel angewiesen und als würde man nun endlich erkennen, dass der „Industriestandort Deutschland“ vor gut 12 Jahren, als die Kanzlerin überraschend erklärte, aus der Atomkraft aussteigen und sich ganz dem Wind und der Sonne verschreiben zu wollen (und dem Mais) in einen tiefen Schlaf der grünen Gerechten gefallen sei, in dem man von einem wunderbaren Abgas- und Emmisions freien herrlichen Land träumt…. und nun plötzlich feststält, dass man mit Biobauernhöfen allein kein Wirtschaftswachstum generieren kann. (Das war nun ein bisschen übertrieben und frech und gehört eigentlich nicht zum Thema….. es dient nur meiner eigenen Psychohygiene, man möge mir verzeihen.)

 

Anbiederung der Kanzlerin und ihrer Regierung an Israels Wirtschaftsleistung ohne Zusicherung, für seine Exitenz mit allen Mitteln einzustehen, bei der UN, in der EU, in Deutschland, bei rechten, linken und muslimischen Israelwidersachern,   das schien  mir  gegeben zu sein.

Darum mein „Kanzlerinnengesülze“.

 

ES freut mich, dass viele Israelis in Israel den Besuch sehr viel positiver empfunden habe, als ich hier an meinem PC.

Wieder im Lande – und doch nicht ganz da…. 30. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, medien, plo, politik.
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Ich bin schon eine ganze Weile wieder im Lande, seit dem späten Abend des 17. Mai, um genau zu sein, aber eben noch nicht wieder ganz da, bzw. hier.

Das hat vor allem zwei Gründe, den einen könnte ich vielleicht beeinflussen, der andere hat mich heimgesucht gegen meinen erklärten Willen. Wie es manchmal so geht.

Ich hatte ja in meinem letzten Beitrag hier schon den Hinweis auf den Reiseblog gegeben, der im Lauf unserer Reise „IN“ Israel begonnen und hier dann vervollstädnigt werden sollte. In Israel zu posten war in der Tat nicht ganz einfach.  Ich war (bin) die einzige aus unserem Team, die überhaupt Erfahrung mit  Bloggen hat. Mir stand aber nur mein Smartphone zur Verfügung, das aber war erst seit ein paar Tagen in meinem Besitz und ich hatte noch nicht alle Funktionen vollständig erprobt (bei meinem alten war das kein Problem, aber dem Ding ging ständig der Saft aus, so dass ich es unmöglich in Israel hätte nutzen können!)  So kam es, dass einiges Durcheinander entstand, zumal einige Bilder (nicht von mir) hochgeladen wurden und wir plötzlich drei Meldungen am gleichen Tag hatten…. was eigentlich nicht sooo geplant war. Der langen Rede kurzer Sinn, kaum zu Hause angekommen, machte ich mich an die Arbeit, ein wenig Ordnung in den Reiseblog zu bringen, die Bilder nicht unkommentiert stehen zu lassen und ein einigermaßen einheitliches „Auftreten“ zu erreichen. Das war ziemlich zeitintensiv.

Noch während ich also so vor mich hin puzzelte und Stunden damit verbrachte,  meine Erinnerungen  in Einklang zu bringen mit dem, was schon dokumentiert war, spürte ich, dass sich in meinem Hals Unangenehmes zusammen braute – „raute“ wäre wohl der bessere Ausdruck, wenn es ihn denn gäbe: zusammen raute. Denn rau fühlte es sich mehr und mehr an, da hinten in meinem Hals, rau und kratzig…. dann kam der Husten dazu, ich bellte, wie ein Kettenhund, vor allem in der Nacht, was eben nicht nur Schlaflosigkeit bedeutete, sondern noch mehr „rauen Hals“. Als es nicht mehr ging, mir der Hals auch tagsüber schrecklich weh tat und der Husten kein Ende nehmen wollte, ging ich endlich zum Arzt. „Bronchistis“ lautete seine eben so schlichte wie knappe Diagnose… verbunden mit einer feinen Nebenhöhlenentzündung. Ich bekam Tabletten und fühlte mich nun auch richtig krank. So krank, dass ich bis zum vergangenen Sonntag die Tage im Bett verbrachte. An Aufstehen mochte ich nicht einmal denken, geschweige denn an Schreiben ….

Nun bin ich auf dem guten Weg der Besserung, habe wieder am Reiseblog gearbeitet und nehme mir heute endlich Zeit für diesen kleinen Eintrag hier.

Alles, was ich eigentlich auch hier zu Israel schreiben wollte, muss noch ein bisschen warten… aber wer will, kann ja schon mal „drüben“ stöbern. Wie gesagt, der Blog mit seinen Berichten ist noch nicht fertig, aber auf einem guten Weg.

Nur so viel auch hier:

Es war eine wunderbare Reise – vielfältig, vollgepackt, anstrengend, großartig.

Israel ist ein wunderbares Land und es lohnt sich, einmal dorthin zu reisen… oder zweimal oder öfter oder immer wieder!

Israel braucht unsere Solidarität – heute mehr als je zuvor!!! 

Die feindlichen Nachbarn haben sich gegen das Land verschworen und sie sind Meister in der anti-israelischen Propaganda.

Von unserer Regierung erwarte ich eigentlich ein Handeln, das den Lippenbekenntnissen unserer Regierungschefin endlich auch mal entspricht. So würde ich es gerade wegen der ziemlich furchtbaren terroristischen Übergriffe der Araber von Gaza aus für ausgespochen sinnvoll erachten, wenn auch Deutschland die Botschaft nach Jerusalem verlegen würde, denn das  WÜRDE DEN TERRORISTEN KLAR MACHEN, DASS IHR TERROR NIEMALS FRÜCHTE TRAGEN WIRD !!! So aber, angesichts des Schweigen Deutschlands (EU und DE gehören zu den größten Terrorfinanzierer!!!) und des Wegducken Frau Merkels und fast der gesamten EU, fühlen sich die feigen Terrorkämpfer, die Frauen und Kinder, Arme und Behinderte an den Zaun geschickt haben, um sich hinter ihnen zu verkriechen (Israel schießt nämlich NICHT AUF ZIVILISTEN ) doch in ihrem schrecklichen Tun nur bestätigt. Immerhin, es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass man diesmal sogar in meinem Käseblättchen lesen konnte, dass Israel VON DEN ARABERN AUS GAZA ANGEGRIFFEN wurde!

So, genug für heute…. oder für den Moment. Ich muss jetzt meinen Genesungsschlaf halten… Wir sehen uns später….

 

                                          Im Garten Gethsemane…..

 

Die Glanzleistung der HAZ…. 19. April, 2018

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Da war doch was? mag der Redakteur gegrübelt haben, der heute die Seiten 2 und 3 der HAZ zu verantworten hatte. Muttertag kann es ja nicht  sein, der ist erst im Mai. Und andere besondere Jubiläen oder Erinnerungstage ?

Jepp!

Da finden wir doch was!

59 JAHRE KUBA und die glorreiche Revolution.

59

Das ist doch mal ein Jubiläum, nicht wahr?

Ich gebe zu, ich habe auch meine  49 groß gefeiert, weil ich es witzig fand, dass der Jahrgang 49 nun 49 wurde. Den 50. habe ich dafür etwas ruhiger angehen lassen.

Aber 59 Jahre Castro und Kuba? Da würde man doch sicher noch das eine kleine Jährchen warten und dann die 60 groß feiern können.

Aber, und das ist die wirkliche Glanzleistung meines Käseblättchens, auf diese Weise kann man ganz elegant darüber hinweggehen, dass es da einen Staat gibt, der tatsächlich ein rundes Jubiläum feiert:

70 Jahre ISRAEL

In der HAZ  nicht ein Wort, nicht einmal ein Wörtchen in Form einer klitzekleinen Meldung auf Seite 6 in der Randspalte oder so.

Das nenne ich wirklich einen ganz großartigen Journalismus … Lückenpressenjournalismus!

Und schauen wir uns um, die Lücken werden größer und größer.

Ich aber hier an meinem heimischen PC feiere:

MAZAL TOV ISRAEL

mögest du lange, lange bis in alle Ewigkeit leben – und wenn es geht, in Frieden!

 

Die HAZ aber soll sich in Sack und Asche hüllen ob ihrer strategisch-widerwärtigen Ignoranz… oder sollte ich sagen, ihrer Feigheit wegen ….  oder sollte ich sagen, ihrer von mir vermuteten politischen Korrektheit wegen?

Ich las heute im gleichen Blatt, dass  „politische Korrektheit“ ein Kampfbegriff der Rechten sei. Nun denn, dann bin ich in diesem Fall halt rechts, aber so was von rechts!

Israels 70. zu ignorieren aber Castros 59 mit großem Pomp zu feiern muss doch einen tieferen Sinn und Grund haben…. man könnte, so hat es sich vermutlich der wunderbare Journalist gedacht, man könnte ja alle arabisch-türkisch-muslimischen Leser verärgern, wenn man

ISRAEL

auf zwei Seiten beschreibt…. denn wenigsten das hätten sie doch tun können bei der HAZ. Jubelchöre für Israel würde ich von denen schon gar nicht mehr erwarten…

 

NACHKLAPP

Es kann natürlich sein, dass die HAZ morgen einen ganz großen Bericht über die Feierlichkeiten schreibt mit dem Schwerpunkt darauf, wie entsetzlich dieser Tag für die „vertriebenen Palästinenser“ war…..  wetten, dassss?

Ich bin zynisch und sarkastisch, ich weiß… das ist meiner langen Erfahrung mit der Berichterstattung über Israel speziell in dieser Zeitung geschuldet, seit Ulrich Sahm nämlich nicht mehr von der HAZ angefordert wird… seine Berichte waren gut recherchiert, ausgewogen, sachlich, lesenswert ….

BILD hat es übrigens heute schon geschafft…

Die „Zeit“ und der zeitlose Judenhass…. 12. April, 2018

Posted by Rika in araber, gesellschaft, islam, israel, medien, politik, presse, terrorismus.
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Bei heplev wurde ich auf diesen Beitrag aufmerksam:

Antiisraelische Hetze eines „Qualitätsmediums“

Das hier war auf der Seite der ZEIT zu finden (aufgerufen am 11. April 2018):

Heplev schreibt weiter:

Fällt etwas auf? Die ZEIT will also erklären, weshalb es an der östlichen Mittelmeerküste keinen Frieden gibt. Israel nicht zur Ruhe kommt. Und wie lautet die Erklärung?

Einst besiedelten Juden aus aller Welt arabisches Land: Sie schufen einfach Fakten, aus denen der Staat Israel wuchs. Diese Entschlossenheit ist bis heute Segen und Fluch – jetzt in der neuen ZEIT.

Alles klar: Die Juden sind schuld. Sie sind Kolonisatoren, haben Land geraubt, Fakten geschaffen. Basta.

Den ganzen Text kann man unter dem angegebenen Link lesen.

Ursprünglich wollte ich „nur“ einen Kommentar unter dem dort veröffentlichten Text schreiben….

Nun stelle ich meinen  Kommentar bei heplev hier ein, ich schrieb:

Ich habe keine Ahnung, wie es in der „Zeit“ weitergeht unter diesem Titel, der so unsagbar falsch und so unsagbar berechnend ist.
Mir reicht es schon, diese wenigen Worte zu lesen.

..
Einst wurden Juden nach der Zerstörung ihres Tempels und ihrer Hauptstadt in die ganze Welt vertrieben.
Etliche aber blieben in dem Land ihrer Herkunft, in dem Land ihrer Vorfahren, in dem Land, das ihrem Glauben und ihrer Heiligen Schrift gemäß von „HaShem“, dem HERRN aller Herren, G’tt selbst also als IHR Land versprochen und übergeben worden war.


Ob das auch in der „Zeit“ steht?
Nach der Zerstörung Jerusalems und der Verschleppung als Gefangene des großen römischen Feldherrn Titus lag das Land offen und andere Menschen aus anderen Stämmen und Gegenden des Nahen Ostens ließen sich nieder…. wenige nur.
Christen und Muslime lieferten sich heftige Kämpfe um Jerusalem…. und noch heute gehen viele Christen in Sack und Asche, weil sie die „Kreuzzüge“ zu verantworten hatten, ich meine natürlich ihre christlichen Ahnen, die damals ins Heilige Land zogen, um die wichtigen religiösen Stätten vom Islam zu befreien (und nebenbei auch ein bisschen Kasse zu machen und Macht zu erwerben… das war schon immer so in kriegerischen Auseinandersetzungen!)
Jahrhunderte lang herrschten die Osmanen über die ganze Gegend…. und die nach Bevölkerungsdichte durchaus überschaubaren Araber waren bestenfalls wohl gelittene Untertanen.


Auch Juden lebten in dem armseligen Landstrich – und das er armselig war, steht außer Frage.


Ob das auch in der „Zeit“ steht?


Dann, als die Zeit erfüllt schien, kehrten immer mehr Juden in das ihnen einst verheißene und ihnen gehörende Land zurück. Aber nicht als Eroberer. Sie kauften Land, das niemand haben wollte, Sümpfe, von Malaria verseucht, karges Wüstenland, das sie ebenso mühsam urbar machten wie die Sümpfe.


Ob das in der „Zeit“ steht?


Gegen alle Widerstände auf nahezu allen Ebenen errichteten Juden ein zunächst wenig üppiges Land, das  sich aber mehr und zu  einem blühenden Gemeinwesen entwickelte. Es war ein Wunder – und ist es bis heute.


Ob das auch in der „Zeit“ steht?


Neid und Missgunst mischten sich mit altem Judenhass und neu aufkeimenden Antisemitismus.


Und wie einst vor der Zeitrechnung formierten sich die Feinde der Juden, die Feinde Israels. Die arabische und die muslimische Welt steht seither im Kampf gegen Israel.
Mit Krieg überzogen sie den jungen Staat, mit  terroristischen Mitteln bekämpfen sie   Israel.

Mit den Waffen der Propaganda sorgen sie weltweit dafür, dass der Kampf weit bis in die westlichen Gesellschaften getragen,  Israel an den Pranger gestellt und von nahezu allen Staaten als Bösewicht verurteilt wird.

Zu den Kämpfern im Propagandakrieg gegen ISRAEL gehören auch – besser gesagt – vor allem    deutsche Medien….

solche wie die „ZEIT“.

Die Macher des Machwerks – und dabei beziehe ich mich ausschließlich auf das mir Bekannte (s.o.)  – sollten sich schämen.

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NACHKLAPP

Gestern (am 12. 4.) schrieb ich diesen Text sehr spontan.  Der Liebste fand, ich sei zu harsch mit der Zeit umgegangen, da ich ja den eigentlichen Artikel nicht gelesen habe.

Das stimmt, ich habe den Artikel nicht gelesen.

ABER: 

Ich vermute, dass es sehr vielen Leuten ähnlich geht wie mir. In der Flut der auf mich einstürmenden Nachrichten lese ich oft „nur“ Titel und Untertitel und verzichte auf die weitere Lektüre, wenn ich beispielsweise  a) den Eindruck habe, dass das Thema doch nicht so rasend interessant für mich ist, ich b) einfach nicht genug Zeit habe, um mich näher damit zu beschäftigen oder c) es keinen allgemeinen Zugang zum Text gibt, wie in dem oben beschriebenen Fall. (Natürlich gibt es ca 1000 weitere Gründe, nicht alles zu lesen, was vom Titel her zunächst ins Auge springt.)

Aber das, was ins Auge springt bildet sozusagen einen Informations-Anker , das bleibt hängen, und selbst wenn in einem Artikel die ursprüngliche Titelthese widerlegt werden sollte „Einst besiedelten Juden aus aller Welt arabisches Land“, so ist es dieser Satz der im Gedächtnis bleibt, an dem sich alles aufhängt.

Und gegen diese verkürzte und noch dazu vollkommen falsche Darstellung der israelischen Realität wehre  und verwehre ich mich, völlig gleichgültig, was der Autor dieser unglückseligen Zeilen sonst noch schreibt. Er haut eine Behauptung in die Welt und die sitzt und die bleibt. Das ist unredlich, in schlimmster Form populistisch, ein FAKE wie es im Buche steht.

Bei facebook schrieb eine Freundin einen Kommentar unter den Text, den ich dort eingestellt hatte:

Die Ahnentafel der Familie einer meiner Freundinnen aus Afula reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Juden haben schon immer im Heiligen Land gesiedelt. Diese Familie kam nicht aus“ der ganzen Welt“, sondern lebte dort von Anbeginn der Zeitrechnung. Es täte allen, die sich eine Meinung zum Thema Israel erlauben, gut, die historischen Fakten gründlicher zu recherchieren.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen…. außer vielleicht noch der historisch nicht ganz unwichtige Hinweis darauf, dass es seit der Zerschlagung des Jüdischen Staates durch die Römer nie mehr einen eigenständigen Staat auf dem Gebiet des heutigen Israels mit den „umstrittenen“  Gebiete Samaria und Judäa gegeben hat –  bis der Staat Israel 1948 auf seinem ursprünglichen Land gegründet wurde.

Das hätte doch auch der Zeit-Redakteur als Titel wählen können:

DER STAAT ISRAEL WURDE AUF ALTEM JÜDISCHEN STAATSGEBIET GEGRÜNDET

 

 

 

„What ISRAEL is defending…“ 9. April, 2018

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Und mehr muss man eigentlich nicht wissen!

Ich teile dieses Video auf ausdrücklichen Wunsch Hananya Naftalis, der es produzierte und bei facebook veröffentlichte.

Möge es vielen Menschen  die Augen öffenen für die Realität am „Zaun von Gaza“.

 

Aller guten Dinge sind ….? 31. Januar, 2018

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Drei! würde der erfahrene Phrasendrescher ergänzen… und beinahe hätte ich das auch getan.

Doch dazu hätte es bedurft, dass die bisherigen „Dinge“ gut waren.

Aber das waren sie nicht. Ganz und gar nicht.

 

Denn 1.

Als Herr Gabriel in Hebron war – damals noch nicht in seiner Funktion als Außenminister – teilte er der Welt mit, er wisse nun, dass Israel ein Apartheidsstaat sei.  Das zu sagen war nicht gut. Und vor allen Dingen fehlte diesem Statement jegliche reale Basis. Vielmehr verdeutlichte es die Gesinnung eines deutschen Ministers, der nach eigenem Bekunden die Nazi-Vergangenheit seines Vaters und Deutschlands inzwischen „aufgearbeitet“ hatte… Die Lehren, die (nicht nur) Gabriel  aus dieser Vergangenheit zieht, bestehen darin, etwas nie wieder zu tun, bzw. andere Leute darauf hinzuweisen, dass sie nach Meinung des Beobachters dabei sind „es“ wieder zu tun. Den Fokus legen diese Beobachter dabei auf das Land, deren Bewohner zu einem nicht geringen Teil Überlebende des ursächlichen Handelns für  das „nie wieder“ sind, Überlebende der Shoah, des systematisch von Deutschen geplanten und ausgeführten Völkermordes an den europäischen Juden, hätten die doch – die Juden in Israel nämlich -, nach Meinung vieler Menschen, ebenfalls Lehren aus dem Holocaust ziehen müssen. Die Lehre, die die Israelis ziehen sollten,  beziehen sich auf den Umgang mit dem Vernichtungswillen der sie umgebenden arabischen Staaten und solchen, die sich dafür halten.

Israelis dürfen sich  nicht wehren wenn sie angegriffen werden.

Die fadenscheinige Begründung dazu lautet: Nur im Kriegsfall darf man mit Waffen antworten, da aber  die Hamas wie auch die Fatah lediglich der „militärische Arm“ ihrer „Bewegung zur Befreiung Palästinas“ sind, nicht aber die reguläre Armee eines regulären Staates, handelt es sich bei den kriegerischen Angriffen der Araber eben nicht um Krieg und deshalb darf man auch nicht mit kriegerischen Mitteln darauf reagieren.  Vermutlich sollen die Israelis nach Meinung deutscher Amtsträger mit diplomatischen Mitteln auf Terror und Mord von Seiten der Araber antworten….

Israelis dürfen nur im Kernland Israels wohnen, meinen die gleichen freundlichen Kritiker und verweisen auch immer wieder auf   Hebron. Dort, so meinen sie zum Beispiel, sperren wenige Tausend Juden 200000 Araber, auch „Palästinenser“ genannt in ein sogenanntes Ghetto, aus dem die Araber nicht in das winzig kleine Wohnviertel der Juden gelangen können, ohne dafür einen Kontrollpunkt nutzen zu müssen. Herr Gabriel nahm das zum Anlass, Israel der Apartheid zu bezichtigen und übersah dabei, dass es gerade umgekehrt ist: Die Juden Hebrons dürfen nicht in die Wohnviertel der Araber, weil sie dort ihres Lebens nicht sicher sind…

Jüdische Israelis dürfen auch nach Meinung Gabriels und seiner Regierungschefin keine „Siedlungen“ in dem Gebiet bauen, das die Araber schon vor Jahrzehnten hätten zu ihrem Staat machen können, wenn sie es nicht vorgezogen hätten, die Juden mit Hilfe der Syrer, Iraker, Ägypter und Jordanier ins Meer zu treiben, um das ganze Gebiet „vom Meer bis zum Fluss“ zu einem weiteren arabisch-muslimischen Staat und absolut „judenrein“ zu machen. Arafat war es dann, der auf die geniale Idee kam, diesen nicht gebildeten Staat zu „Palästina“ zu erklären und seine arabischen Bewohner zu „Palästinensern“ in Abgrenzung zu den bereits vorhandenen arabischen Staaten nebenan. Übrigens waren die Araber  zur Zeit des Britischen Mandats für das Gebiet Palästina überhaupt nicht erbaut darüber, von den Briten „Palästinenser“ in die Ausweispapiere gestempelt zu bekommen, schließlich waren sie stolze Araber. „Palästinenser“ waren die Juden…   Tja, wie sich doch die Zeiten ändern.

(Wenn Abbas die alten biblischen Stätten als immer schon „palästinensisch“  reklamieren will, muss ich immer ein bisschen schmunzeln, weil ich  daran denke,  dass er damit ja indirekt den Juden – den britisch-palästinensischen Bewohnern nämlich – dieses Land zuspricht…. Vermutlich hat er das selber noch gar nicht so durchdacht.)

Und 2.

Als Herr Gabriel seinen Antrittsbesuch als Außenminister in Israel machte, legte er größten Wert darauf mit einer auch in Israel selbst höchst umstrittenen  Organisation  (Breaking the Silence)  zu sprechen, noch bevor er den israelischen Regierungschef  Netanjahu treffen konnte. Diese von europäischen  Linken unterstützte NGO bezichtigt Israel der Kriegsverbrechen, begangen an „palästinensischen Freiheitskämpfern“. Herr Netanjahu verzichtete daraufhin auf das gemeinsame Gespräch bei einem Staatsbankett zu Ehren des Gastes, der sich wie ein Trampeltier im Porzellanladen benommen hatte.  Netanjahu wurde daraufhin in Deutschland wieder einmal beschimpft und gescholten, Herr Gabriel durfte sich als Held und Freiheitskämpfer fühlen….  aber noch sind meiner unmaßgeblichen Meinung nach  Außenminister nicht befugt, Freiheitskämpfe gegen befreundete Staaten zu führen.

Nun also 3.

Dazu las ich vor wenigen Stunden diese Mitteilung des ZDF:

 

Es ist nur ein Kurzbesuch, den Außenminister Sigmar Gabriel im Heiligen Land plant: ein Gespräch mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, ein Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, eine Rede bei einer Sicherheitskonferenz in Tel Aviv. Auf den ersten Blick sieht das nach einem „abgespeckten“ Standardbesuch aus, bei dem lediglich Treffen mit Vertretern der sogenannten Zivilgesellschaft oder Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) fehlen.

Aber es ist kein Standardbesuch. Denn bei Gabriels Antrittsbesuch im April 2017 hatte Premierminister Netanjahu ein geplantes Treffen platzen lassen. Der Grund: Gabriel hatte sich mit den NGOs „Breaking the Silence“ und „B’tselem“ getroffen.

Überraschende rote Linie

„Breaking the Silence“ versucht Fehlverhalten israelischer Soldaten in den Palästinensergebieten aufzudecken. Die Organisation besteht überwiegend aus Soldaten, Reservisten, ehemaligen Soldaten. Und auch „B’tselem“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten aufzudecken. Beide Organisationen stehen der Besatzung kritisch gegenüber. In den Augen des israelischen Premierministers sind sie schlicht „Verräter“ und „Staatsfeinde“.

„Mein Grundsatz ist ganz einfach“, erklärte Netanjahu damals: „Ich empfange keine Diplomaten anderer Länder, die Israel besuchen und sich dabei mit Organisationen treffen, die Israels Soldaten Kriegsverbrecher nennen.“ Die rote Linie, die Netanjahu im April gezogen hatte, überraschte Gabriel. Zuvor war es durchaus Usus, dass sich Diplomaten aller Länder mit „Breaking the Silence“ treffen.

Nun ist Sturheit wohl ein Attribut, das sowohl auf Israels Premierminister Netanjahu zutrifft als auch auf den deutschen Außenminister Gabriel. Und so sagte Gabriel am Montag vor seiner zweiten Israel-Reise als Außenminister dazu, dass „sowohl Herr Netanjahu als auch ich der Überzeugung sind, dass wir alles richtig gemacht haben beim letzten Besuch.“

Applaus von der falschen Seite

Warum also ausgerechnet jetzt eine Reise nach Israel? Das „angeknackste Verhältnis verbessern“ nennen es Diplomaten auf beiden Seiten. Offenbar ein Anliegen, das Gabriel wichtig ist, zumal er nicht sicher sein kann, ob er nach der Regierungsbildung im Amt bleibt.

Er gab am Montag zu, er habe damals für seine „Standhaftigkeit“ in Deutschland auch Applaus von der falschen Seite bekommen: „Vermutlich waren auch manche dabei, die hinter ihren anti-israelischen Positionen vermutlich eine antisemitische Position verborgen haben“ und das habe ihn „tief verunsichert“.

Und vermutlich hat er Recht, denn schon immer haben sich Antisemiten hinter der Kritik an Israels Regierung versteckt. Schon immer hat es aber auch Stimmen gegeben, die jedwede Form der Kritik an Israels Politik kriminalisieren, indem sie behaupten, es stecke grundsätzlich Antisemitismus dahinter. Ein Dilemma, dass verunsichern kann – keine Frage.

Zwischen inakzeptablem Antisemitismus und legitimer Kritik an Israels Politik

Und möglicherweise haben auch die Ereignisse im Dezember in Berlin zu dieser Verunsicherung zusätzlich beigetragen: Vor dem Brandenburger Tor protestierten Palästinenser gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA. Sie skandierten antisemitische Parolen, verbrannten eine Israelflagge. Plötzlich wurde die Antisemitismus-Debatte erweitert: Es wird von arabischem – durch Flüchtlinge importiertem – Antisemitismus gesprochen.

Der geschäftsführende Außenminister will zu der Zeit offenbar ein Zeichen setzen: Er besucht die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Er spricht mit muslimischen Migranten über das Thema. Und als ein Gesprächsteilnehmer sich beschwert, in Deutschland vergesse man das Leid der Palästinenser, verweist der Chefdiplomat auf die Haltung der Bundesregierung und seine eigene Aussage, die er bei einer Israel-Reise im Jahr 2012 gemacht hatte.

Damals besuchte er die Stadt Hebron, im Westjordanland und bezeichnete die israelische Besatzung als „Apartheid-Regime“. Gabriel, der offenbar damit spontan zeigen wollte, dass er zwischen inakzeptablem Antisemitismus und legitimer Kritik an Israels Politik differenziere, geriet damit zwischen die Mühlen der jeweiligen Propaganda. Denn der Apartheidsbegriff war schon damals in Israel, euphemistisch beschrieben, „nicht gut angekommen“, umso mehr allerdings bei Israels Feinden.

Gekommen, um die Wogen zu glätten

Und so nahm die radikale Palästinenserorganisation Hamas das im Dezember zum Anlass zu twittern: Der deutsche Außenminister beschreibe die israelische Besatzung als Apartheid-Regime. Die konservative israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ konterte und nannte Gabriel daraufhin den „neugekrönten Poster-Boy der Hamas“.

Gabriels Image in Israel hat sich dadurch aktuell nicht verbessert. Nun kommt er also, um die Wogen zu glätten. Vertreter von „Breaking the Silence“ wird Gabriel schon deswegen nicht treffen. Das muss er auch nicht, das letzte Gespräch ist ja noch nicht so lange her und für den amtierenden Außenminister Gabriel und den israelischen Premier Netanjahu gibt es auch noch genug andere Themen, wie die Zwei-Staaten-Lösung, den Siedlungsbau, die Jerusalem-Frage oder die aktuelle Iran-Politik Deutschlands.

Allerdings bieten diese Themen bei genauer Betrachtung auch eher viel Raum für Dissens. Aber vielleicht werden Gabriel und Netanjahu ihn einfach hinter der Contenance der Diplomatie verstecken.

Man kann doch getrost davon ausgehen, dass die im Text deutlich werdende Abneigung des ZDF gegen Netanjahu und seinem Regierungskurs nach wie vor auch die Meinung Gabriels spiegelt. Und wer Herrn Gabriel in den letzten Wochen seines diplomatischen Wirkens beobachtet hat, wird sich nicht vorstellen können, dass das Treffen einigermaßen reibungslos verläuft, zumal da die Aussage des Ministers steht,  „dass ’sowohl Herr Netanjahu als auch ich der Überzeugung sind, dass wir alles richtig gemacht haben beim letzten Besuch.'“ (siehe oben)

 

Wie soll man sich also ein erneutes Treffen vorstellen….

Gut, um wieder bei meinen Eingangsworten zu landen, wird es vermutlich nicht sein…

Nachzutragen ist noch ein Text des Außenministeriums, den ich bei Facebook mit diesen Worten einleitend verlinkt habe:

Das folgende Zitat aus einer Mitteilung des AA muss man mit Bedacht lesen… und sich auf der Zunge zergehen lassen:
„Wenige Tage nach dem Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar und 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel unterstreicht der Besuch die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels.“

„Die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung
Ja zum Donnerwetter noch mal, wer um alles in der Welt ist denn für diese Geschichte verantwortlich? Hat sich die grausame Geschichte einfach so ergeben… wie ein Erdbeben auf Haiti? Hat sich der Holocaust einfach selbst inszeniert?
Wie kann man nur so einen schrecklichen Satz schreiben???
Mich packt heillose Wut, wenn ich das lese.
Statt zu sagen „Wir Deutschen haben den millionenfachen Mord an den europäischen Juden geplant und durchgeführt, bar jeder menschlichen Regung. Deshalb steht es uns ganz und gar nicht zu, Israel Ratschläge zu geben oder die Juden mordenden Terroristen unter Abbas und Hamas zu unterstützen!“ schreibt das Auswärtige Amt so einen unsäglichen Satz.
Da wir mir nur noch schlecht… da muss ich an mich halten, um nicht meine gute Erziehung zu vergessen und ausfallend zu werden gegen diese Schleimscheißer im AA.

Der Text des AA im Wortlaut:

Außenminister Gabriel ist am Dienstagabend (30.01.) nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete aufgebrochen, nicht zuletzt um seine Gesprächspartnern zum Nahostfriedensprozess zu ermutigen.

Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, ist die Rückkehr zum Verhandlungstisch noch schwieriger geworden. Der Ton zwischen Israelis und Palästinensern ist rauer geworden. Befürworter einer Zwei-Staaten-Lösung haben es zunehmend schwer. Umso mehr drängen Deutschland und Europa darauf, wieder das direkte Gespräch zwischen den Parteien zu suchen.

Seite an Seite in Frieden und SIcherheit

Der Außenminister traf am Mittwoch (31.01.) zunächst mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zusammen. Israel ist und bleibt für Deutschland der engste Partner in der Region. Gabriel machte deshalb bei seinem Besuch deutlich, dass Solidarität mit Israel und ein überzeugtes Eintreten für eine Zwei-Staaten-Lösung keine Gegensätze sind, sondern Hand in Hand gehen.
In diesem Geiste fanden auch Gespräche mit dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde Mahmud Abbas statt. Außenminister Gabriel warb auch auf palästinensischer Seite dafür, den Friedensprozess wieder aufzunehmen. Denn: nur zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben, können langfristig Stabilität für die Region bringen.

Regionale Fragen

Auch regionalen Fragen kamen zur Sprache. Die Rolle Irans und die Sorge Israels über das Nuklearabkommen JCPoA standen dabei im Fokus. Der Außenminister machte deutlich, dass das Abkommen mit Iran der beste und bisher einzige Weg ist, ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern. Es sorgt für mehr Sicherheit in der gesamten Region. Davon profitiert letztlich auch Israel. Unabhängig davon sind die hohe Vertreterin der EU sowie Frankreich, Großbritannien, Deutschland und die USA entschlossen, die Frage des iranischen Raketenprogramms anzugehen. Dafür wurde zuletzt in Brüssel auch ein strukturierter Dialog mit Iran vereinbart.

Verantwortung für Israel

Die engen bilateralen Beziehungen waren ebenso ein wichtiger Teil der Reise. Wenige Tage nach dem Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar und 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel unterstreicht der Besuch die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels. Außenminister Gabriel hielt zum Abschluss eine Rede bei der 11. Jahreskonferenz des Institute for National Security Studies, einem führenden israelischen Think Tank.

 

Hervorhebung von mir.

 

 

 

 

Fremde Feder: Reden über Jerusalem 7. Dezember, 2017

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„Redet mit Jerusalem freundlich“ , lautet eine berühmte Aufforderung, die wir schon in der Bibel lesen können … (Jesaja 40,2)

Seit gestern ist Jerusalem  ganz besonders in aller Munde, doch die meisten, die über  – nicht „mit“ – Jerusalem reden, tun das nicht freundlich, jedenfalls nicht wenn mit „Jerusalem“ die israelische Regierung gemeint ist, analog zu „Berlin macht… tut… schweigt…“, wenn Frau Merkel ein bedeutungsschweres Statement zur politischen Lage der Welt,  die sie ja permanent zu retten beabsichtigt, verkündet oder verkünden lässt…

Nein, die Reden über Jerusalem sind in aller Regel nicht freundlich.

Aber es gibt Ausnahmen, eine davon fand ich heute bei mena-watch.

. Thomas Eppinger hat sie gehalten, bzw. aufgeschrieben. Ich nehme mir die Freiheit und stelle sie hier ungekürzt ein. Ich weiß, dass das nicht so ganz den Regeln entspricht, aber die Erfahrung aus 10 Jahren Blog machen dieses Vorgehen nötig, denn schon oft habe ich nur ein kurzes Zitat, versehen mit einem Link eingestellt, doch nach 3 oder 4 Jahren war der Link nicht mehr stabil, der ganze Text nicht mehr auffindbar. Das ist oftmals sehr schade…

Für den nun folgenden Text wäre es aber mehr als das. Darum, lieber Thomas Eppinger, Sie mögen mir verzeihen, wenn ich Ihren Text einfach hierher kopiere…  er ist zu gut, um in 4 Jahren oder so nicht mehr auffindbar zu sein.

Reden wir über Jerusalem. Das Ende einer diplomatischen Scheinheiligkeit

Von Thomas Eppinger

Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem.
Christ: „Ihr Juden habt Jesus umgebracht!“
Jude: „Nein, das waren die Muslime!“
Moslem: „So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime!“
Christ: „Da hat er recht!“
Jude: „Stimmt, dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!“

Ja, reden wir über Jerusalem. Und überspringen wir die feindseligen Kommentare der üblichen Verdächtigen von Jakob Augstein bis Michael Lüders, gehen wir an dieser Stelle nicht auf die Phrasen von einer drohenden Gewaltspirale ein, lassen wir die Appeaser außen vor, die vor einer Störung des Friedensprozesses im Nahen Osten warnen. Wir kennen die Sprüche seit Jahren.

Außerdem: Syrien, Jemen, Sunniten gegen Schiiten, Iran gegen Saudi-Arabien, islamischer Fanatismus, arabischer Nationalismus, autokratische Herrscher, die jedes demokratische Pflänzchen im Keim ersticken – der Frieden im Nahen Osten hängt von ganz anderen Dingen ab als vom Sitz der amerikanischen Botschaft in Israel. Die breite Front gegen die Anerkennung der israelischen Hauptstadt durch den amerikanischen Präsidenten war vorhersehbar. Sie ist eine logische Folge des Mainstreams in Politik und Medien, der seit Jahren durch die schrittweise Delegitimierung Israels gekennzeichnet ist.

Reden wir also über Jerusalem. Reden wir darüber, dass diese Stadt schon jüdisch war, als es Christen und Muslime noch gar nicht gab. Dass der erste Tempel vom Sohn Davids fast tausend Jahre vor der Geburt Jesu errichtet wurde. Dass Jerusalem schon vor 3000 Jahren die Hauptstadt von Juda war. Dass erst im 7. und 8. Jahrhundert der Felsendom und die Al-Aqsa Moschee unter islamischer Herrschaft errichtet worden sind, an eben jenem Ort, an dem einst der erste und der zweite Tempel standen, und der den Juden zu dem Zeitpunkt schon seit mehr als eineinhalb Jahrtausenden heilig war. Doch so schwer 3000 Jahre auch wiegen mögen, die Neuzeit wiegt noch schwerer.

Reden wir also über die Gründung Israels, über den Teilungsplan der UNO von 1947, in dem Jerusalem als corpus separatum vorgesehen war, der von den Vereinten Nationen durch einen Treuhänderrat und einen Gouverneur regiert werden sollte. Ausländische Truppen sollten die Stadt schützen und den gleichberechtigten Zugang für Gläubige aller drei abrahamitischen Religionen zu ihren heiligen Stätten sicherstellen. Israel hat diesen Teilungsplan akzeptiert, während eine Allianz aus Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und Irak schon am Tag nach der Unabhängigkeitserklärung über Israel hergefallen ist. Den Unabhängigkeitskrieg hat Israel gewonnen, das jüdische Viertel der Altstadt Jerusalems und den Osten der Stadt jedoch an Jordanien verloren. In Westjerusalem, das unter israelischer Hoheitsgewalt stand, galt seit 1948 israelisches Recht. 1949, nach dem Waffenstillstandsabkommen, erklärte Premierminister David Ben-Gurion Jerusalem zum untrennbaren Teil Israels und dessen ewiger Hauptstadt, der Beschluss des Parlaments folgte am 4. Januar 1950.

Reden wir darüber, dass während der jordanischen Besatzung von 1949 bis 1967 vom religiösen Interesse an den islamischen Heiligtümern wenig zu spüren war. Einige örtliche Institutionen wurden geschlossen, wie das Arabische Hochkommissariat und der Oberste Muslimische Rat, andere wurden nach Amman verlegt. Daniel Pipes bezeichnet das Jerusalem unter jordanischer Herrschaft als „isolierte Provinzstadt von weniger Bedeutung als Nablus“ und beschreibt die diplomatische Bedeutungslosigkeit der Stadt für die arabische Welt:

„Kein arabischer Führer kam während der neunzehn Jahre, die Jordanien Ostjerusalem kontrollierte, hierher und König Hussein (regierte 1952 – 1999) selbst kam nur selten zu Besuch. König Faysal von Saudi-Arabien sprach nach 1967 oft von seiner Sehnsucht in Jerusalem zu beten, jedoch schien es ihn nie gekümmert zu haben dort zu beten, als er die Chance dazu hatte. Wahrscheinlich am bemerkenswertesten ist, dass die Gründungsurkunde der PLO, der Palästinensische Nationalvertrag von 1964, Jerusalem nicht ein einziges Mal erwähnt oder auch nur andeutet.“

Bis heute steht die politische Symbolik im krassen Gegensatz zum nachlässigen Umgang der palästinensischen Behörden mit den angeblich so bedeutsamen islamischen Stätten Jerusalems.

Reden wir vom antisemitischen Furor während der Besatzungszeit. Nach dem Einmarsch der jordanischen Truppen in Ostjerusalem im Mai 1948 wurden Tausende Juden vertrieben, deren Familien seit Jahrhunderten in der Stadt gelebt hatten. Jordanien verweigerte den Israelis den Zugang zur Klagemauer, dem heiligsten Ort des Judentums, und zum Friedhof auf dem Ölberg, seit mehr als 2500 Jahren eine jüdische Begräbnisstätte, was ein klarer Bruch des Waffenstillstandsabkommens von 1949 war. Hunderte jüdische Gräber wurden von einer Autobahn zerstört, die direkt über den Friedhof geführt wurde.

„Die Grabsteine, die das Andenken von Rabbis und Weisen ehrten, wurden von der Bauabteilung der jordanischen Arabischen Legion für Fußböden und Latrinen verwendet (die Inschriften auf den Steinen waren noch sichtbar, als die Israelis die Stadt befreiten). Das alte jüdische Viertel der Altstadt wurde verwüstet, 58 Jerusalemer Synagogen – manche davon Jahrhunderte alt – wurden zerstört, andere wurden als Vieh- und Hühnerställe genutzt. Direkt neben der Westmauer entstanden Slumsiedlungen.“

Der 1997 wiedererrichtete Große Bogen der Hurva-Synagoge (Von MathKnight, CC BY 2.5)

Schon nach der Sprengung der Hurva-Synagoge 1948 brachte der jordanische Kommandeur Abdullah el Tell die Strategie seiner Truppen präzise auf den Punkt: „Zum ersten Mal seit 1000 Jahren verbleibt kein einziger Jude im Jüdischen Viertel. Kein einziges Gebäude verbleibt intakt. Das macht eine Rückkehr der Juden unmöglich.“ Die Juden vertrieben, ihre Häuser und Synagogen zerstört, ihre Gräber geschändet. Die Hoheit über Ostjerusalem jemals wieder aus der Hand zu geben, ist für Israelis nicht verlockend.

Reden wir darüber, dass die Israelis trotz alldem bei der Rückeroberung der Stadt 1968 auf den Einsatz schwerer Waffen verzichteten, um Moscheen und Kirchen zu schonen. Sie verwehrten den Muslimen nicht den Zugang zu ihren heiligen Stätten und unterstellten den Tempelberg einer autonomen muslimischen Verwaltung: dem Waqf. Die arabisch-palästinensischen Einwohner haben den Status von „ständigen Einwohnern“, können sich innerhalb Israels bewegen und sind auch sozialversichert. Auch der Zugang zur israelischen Staatsbürgerschaft steht ihnen offen. Heute sind rund ein Drittel der Einwohner Jerusalems Muslime.

Reden wir auch darüber, dass Donald Trump mit der Anerkennung der israelischen Hauptstadt nur eine Jahrzehnte lange diplomatische Scheinheiligkeit beendet. „Seit Jahrzehnten erkennt die internationale Gemeinschaft stillschweigend an, dass die Stadt der jüdischen Könige David, Salomon und Herodes, die Stadt, in der bis zur Zerstörung durch die Römer der Tempel stand, und in der Jesus als „König der Juden“ von den Römern gekreuzigt wurde, die Stadt, die Juden seit 2000 Jahren beim Pessachfest beschwören – „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ –, dass diese Stadt, die nur deshalb Christen und Muslimen heilig wurde, weil sie seit jeher den Juden heilig ist, die Hauptstadt des jüdischen Staates ist und sein muss.“, schreibt Alan Posener dazu in der WELT. Ganz allein ist Trump mit seiner Entscheidung übrigens nicht. Im April dieses Jahres nahm die Welt schweigend zur Kenntnis, dass Russland Westjerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt hat. Und im Mai hat das tschechische Parlament Jerusalem als Hauptstadt anerkannt.

Und zuletzt, reden wir noch darüber, dass es den Frieden keinen Schritt näher gebracht hat, ständig den Druck auf Israel zu erhöhen. Denn selbst die schmerzhaftesten Zugeständnisse Israels reichten den Palästinensern nicht, deren eigentliches Ziel immer lautete: „Geht zurück ins Meer. Oder sucht euch ein anderes Land.

Unabhängig davon, wann bzw. ob die USA ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen, markiert die Anerkennung der israelischen Hauptstadt eine Wende in ihrer Nahostpolitik. Schon mit der Ankündigung steigt der Druck auf die arabische Welt, endlich die Realität anzuerkennen: Es kann niemals ein „Rückkehrrecht“ für Palästinenser geben, die nicht in Israel geboren wurden. Und Jerusalem wird die Hauptstadt Israels bleiben. Vielleicht wird es einmal auch die Hauptstadt eines palästinensischen Staates sein, aber nie wieder werden sich die Juden aus ihrer Stadt vertreiben lassen. Je geschlossener Europa sich dem anschließen würde, desto größer wäre die Aussicht auf Erfolg. Leider beweist der Kontinent vorläufig nur, wie recht Dan Shueftan mit seinem Bonmot hatte: „Immer wenn Du Zweifel hast, frag die Europäer – und mach dann das Gegenteil.“

 

Nikolaustag… 6. Dezember, 2017

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Seit ungefähr 61 Jahren glaube ich nicht mehr an den Nikolaus, bzw. daran, dass es diese geheimnisvolle Person sei, die mir am Morgen des 6. Dezember meinen am Abend zuvor gründlich geputzten Schuh mit Süßigkeiten füllt…. (vor 61 gab es noch keine Geschenke… diese Unsitte kam erst später auf, als schlaue Kaufleute „im Nikolaus“ das Potential  für das vorweihnachtliche Geschäft erkannten und mit „Kleinigkeiten“ als Geschenk warben…) Ich war auch schon damals  nicht katholisch und dementsprechend auch mit den Gebräuchen der Heiligenverehrung nicht vertraut.

Irgendwann stellten meine Eltern als quasi Nikolausvertreter die Verteilung von Süßigkeiten an mich und meinen Bruder auch ein…  wir machten es uns als Familie gemütlich mit einem „bunten Teller“ und Tee oder Kakao.

Später,  ich war inzwischen Ehefrau und Mutter, gab es für unsere lieben Kleinen kleine Geschenke und für uns Erwachsene Nikolauspunsch… ein ganz wunderbar wundersames Getränk….

Aber auch unsere Kinder wurden groß, der „Glaube“ an den Nikolaus wandelte sich auch für sie in eine schöne Legende, die mit  liebevollen Gesten am Nikolaustag ins Bewusstsein gehoben wird…

Heute aber könnte ich beinahe selbst wieder an den Nikolaus glauben, der heimlich still und leise Dinge in Ordnung bringt, kleine Geschenke macht und damit Freude auslöst bei denen, die so beschenkt werden.

Denn heute – allerdings nicht heimlich still und leise – , am Nikolaustag 2017,  löst der als „irrlichternder Egomane“ von vielen Medien  verhöhnte Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine vor Jahrzehnten  getroffene Entscheidung ein:  Die USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel an!  Gleichzeitig  kündet Trump an, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen… dieses Versprechen hatte er bereits im Wahlkampf gemacht, jetzt hat er die entsprechenden Stellen angewiesen, den Umzug vorzubereiten.

 

Vielleicht ist es ja ein Zeichen für kindliches Wunschdenken oder für politische Naivität, wenn ich unumwunden zugebe, mich über diese Entscheidung des Präsidenten zu freuen und damit ganz diametral entgegen allen Kommentatoren unserer öffentlich-rechtlichen Wahrheitsverkünder zu denken.  Die werden nämlich nicht müde, die Sicht der sogenannten „Palästinenser“ weiter zu reichen, nach deren Lesart wird Jerusalem die künftige Hauptstadt ihres künftigen Staates sein. Der liegt zwar noch in weiter Ferne und wird – wie wir alle wissen – von den „Siedlungen“ massiv am Entstehen gehindert, aber der bereits bestehende Staat Israel darf darum auf gar keinen Fall Jerusalem zu seiner Hauptstadt machen.

Ist doch logisch, oder?

Die Araber, die sich seit Arafat „Palästinenser“ nennen, diese Identität stiftende  Bezeichnung für ein mögliches „Volk“ aber während der britischen Mandatszeit stolz ablehnten und darauf beharrten Araber zu sein, diese Araber also haben sich seit 1947 der Teilung des damaligen Mandatsgebiets „Palästina“ in einen jüdischen und einen arabischen Staat strikt verweigert. Sie wollen den ganzen Kuchen – das kann man in der Charta der Hamas nachlesen. Und deshalb dürfen die Juden keine Hauptstadt „Jerusalem“ haben. Die sogenannte Völkergemeinschaft weist gerne auf den „ungeklärten Status“ Jerusalems hin und ignoriert dabei geflissentlich die 3000-jährige Geschichte der Stadt Jerusalem als Zentrum der jüdischen Welt ebenso, wie die einfache Tatsache, dass jeder Staat weltweit selbst darüber bestimmt, welcher Ort auf seinem Staatsgebiet die Funktion der „Hauptstadt“ innehat. So hat auch der Staat Israel die uralte, ja ewige „Hauptstadt des Judentums“ zu seiner „staatlichen Hauptstadt“ gemacht.

In Jerusalem tagt die Knesset – seit 1966 in dem ebenso genannten Gebäude – , in Jerusalem ist der Sitz des Ministerpräsidenten und des Präsidenten, der Ministerien und der meisten Einrichtungen der Verwaltung. Aber die Weltgemeinschaft in Form der akkreditierten Botschaften  findet es vermutlich in Tel Aviv sehr viel interessanter, außerdem ist der Weg zum Strand deutlich kürzer und der Shabbat wird in Tel Aviv nicht ganz so streng eingehalten wie in Jerusalem. Kurz gesagt, Tel Aviv ist die „Hauptstadt für die  Botschafter“ und Botschaften. (Ich musste mal in aller Herrgottsfrühe mit meiner Freundin von Jerusalem nach Tel Aviv fahren, weil der Freundin in einem kleinen Straßencafe direkt am Damaskustor der Pass und auch sonstige wichtige Utensilien geklaut worden war und sie einen Behelfspass in der deutschen Botschaft beantragen musste…  wir warteten endlos lange, aber sie bekam den Pass. Anslchließend erholten wir uns am Strand von Tel Aviv von den ausgestandenen Strapazen….  am nächsten Tag fuhren wir über Eilat nach Taba und von dort aus weiter mit einer kleinen Gruppe auf den Sinai….  das würde ich heute nicht mehr machen, die Jeep- und Wandertour im Sinai!)

Heute nun, am Tag des Heiligen Nikolaus, freue ich mich darüber und wiederhole es gerne noch einmal: Der Präsident der USA löst ein Versprechen ein und stimmt dem Selbstbestimmungsrecht Israels zu:

JERUSALEM  IST DIE HAUPTSTADT DES STAATES ISRAEL

Da kann Marietta Slomka wettern und wüten wie sie will. Das stört mich gar nicht, allenfalls ärgere ich mich darüber, dass sie immer noch anti-israelische Propaganda macht.

Und was der  Siggi,die Angie, der Martin und der Aiman, der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden und der beinahe heilige Emanuel aus Frankreich dazu sagen… geschenkt. (Ich finde das zwar ganz schrecklich, aber heute und gleichzeitig ganz und gar unerheblich und auch vollkommen überflüssig!)

Ich würde mir aber vom Nikolaus noch ein kleines Zusatzgeschenk wünschen:

Bitte, bitte lass es friedlich bleiben in Jerusalem und ganz Israel.

Denn schon wetzen sie wieder die Messer, die unversöhnlichen, unfriedlichen arabischen Nachbarn in Samaria und Judäa…

Und ich wünsche mir,  dass all die Neunmalklugen, die sogenannten „Freunde Israels“, die immer und ausschließlich Israel in der Pflicht zu Zugeständnissen sehen und bei Zuwiderhandlungen an den Pranger stellen, dass diese „Freunde“ einfach mal die Klappe halten. Wenigstens das.

Lieber Nikolaus, kannst Du nicht dafür sorgen, dass sie ausnahmsweise mal Trumps Beispiel folgen… dieses eine Mal?

Ich verspreche Dir, ich werde auch ganz brav sein….

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