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Wieder im Lande – und doch nicht ganz da…. 30. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, medien, plo, politik.
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Ich bin schon eine ganze Weile wieder im Lande, seit dem späten Abend des 17. Mai, um genau zu sein, aber eben noch nicht wieder ganz da, bzw. hier.

Das hat vor allem zwei Gründe, den einen könnte ich vielleicht beeinflussen, der andere hat mich heimgesucht gegen meinen erklärten Willen. Wie es manchmal so geht.

Ich hatte ja in meinem letzten Beitrag hier schon den Hinweis auf den Reiseblog gegeben, der im Lauf unserer Reise „IN“ Israel begonnen und hier dann vervollstädnigt werden sollte. In Israel zu posten war in der Tat nicht ganz einfach.  Ich war (bin) die einzige aus unserem Team, die überhaupt Erfahrung mit  Bloggen hat. Mir stand aber nur mein Smartphone zur Verfügung, das aber war erst seit ein paar Tagen in meinem Besitz und ich hatte noch nicht alle Funktionen vollständig erprobt (bei meinem alten war das kein Problem, aber dem Ding ging ständig der Saft aus, so dass ich es unmöglich in Israel hätte nutzen können!)  So kam es, dass einiges Durcheinander entstand, zumal einige Bilder (nicht von mir) hochgeladen wurden und wir plötzlich drei Meldungen am gleichen Tag hatten…. was eigentlich nicht sooo geplant war. Der langen Rede kurzer Sinn, kaum zu Hause angekommen, machte ich mich an die Arbeit, ein wenig Ordnung in den Reiseblog zu bringen, die Bilder nicht unkommentiert stehen zu lassen und ein einigermaßen einheitliches „Auftreten“ zu erreichen. Das war ziemlich zeitintensiv.

Noch während ich also so vor mich hin puzzelte und Stunden damit verbrachte,  meine Erinnerungen  in Einklang zu bringen mit dem, was schon dokumentiert war, spürte ich, dass sich in meinem Hals Unangenehmes zusammen braute – „raute“ wäre wohl der bessere Ausdruck, wenn es ihn denn gäbe: zusammen raute. Denn rau fühlte es sich mehr und mehr an, da hinten in meinem Hals, rau und kratzig…. dann kam der Husten dazu, ich bellte, wie ein Kettenhund, vor allem in der Nacht, was eben nicht nur Schlaflosigkeit bedeutete, sondern noch mehr „rauen Hals“. Als es nicht mehr ging, mir der Hals auch tagsüber schrecklich weh tat und der Husten kein Ende nehmen wollte, ging ich endlich zum Arzt. „Bronchistis“ lautete seine eben so schlichte wie knappe Diagnose… verbunden mit einer feinen Nebenhöhlenentzündung. Ich bekam Tabletten und fühlte mich nun auch richtig krank. So krank, dass ich bis zum vergangenen Sonntag die Tage im Bett verbrachte. An Aufstehen mochte ich nicht einmal denken, geschweige denn an Schreiben ….

Nun bin ich auf dem guten Weg der Besserung, habe wieder am Reiseblog gearbeitet und nehme mir heute endlich Zeit für diesen kleinen Eintrag hier.

Alles, was ich eigentlich auch hier zu Israel schreiben wollte, muss noch ein bisschen warten… aber wer will, kann ja schon mal „drüben“ stöbern. Wie gesagt, der Blog mit seinen Berichten ist noch nicht fertig, aber auf einem guten Weg.

Nur so viel auch hier:

Es war eine wunderbare Reise – vielfältig, vollgepackt, anstrengend, großartig.

Israel ist ein wunderbares Land und es lohnt sich, einmal dorthin zu reisen… oder zweimal oder öfter oder immer wieder!

Israel braucht unsere Solidarität – heute mehr als je zuvor!!! 

Die feindlichen Nachbarn haben sich gegen das Land verschworen und sie sind Meister in der anti-israelischen Propaganda.

Von unserer Regierung erwarte ich eigentlich ein Handeln, das den Lippenbekenntnissen unserer Regierungschefin endlich auch mal entspricht. So würde ich es gerade wegen der ziemlich furchtbaren terroristischen Übergriffe der Araber von Gaza aus für ausgespochen sinnvoll erachten, wenn auch Deutschland die Botschaft nach Jerusalem verlegen würde, denn das  WÜRDE DEN TERRORISTEN KLAR MACHEN, DASS IHR TERROR NIEMALS FRÜCHTE TRAGEN WIRD !!! So aber, angesichts des Schweigen Deutschlands (EU und DE gehören zu den größten Terrorfinanzierer!!!) und des Wegducken Frau Merkels und fast der gesamten EU, fühlen sich die feigen Terrorkämpfer, die Frauen und Kinder, Arme und Behinderte an den Zaun geschickt haben, um sich hinter ihnen zu verkriechen (Israel schießt nämlich NICHT AUF ZIVILISTEN ) doch in ihrem schrecklichen Tun nur bestätigt. Immerhin, es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass man diesmal sogar in meinem Käseblättchen lesen konnte, dass Israel VON DEN ARABERN AUS GAZA ANGEGRIFFEN wurde!

So, genug für heute…. oder für den Moment. Ich muss jetzt meinen Genesungsschlaf halten… Wir sehen uns später….

 

                                          Im Garten Gethsemane…..

 

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In Augenschein genommen…. 16. April, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, mord, politik, terrorismus.
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Ja, schaut hin!

 

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die Karte bei fb entdeckt und hierher kopiert. Quelle

Darum geht es in der Berichterstattung über den Marsch der Rückkehrer und ihre so überaus friedlichen Aktionen am Zaun, der den berühmtesten Landstreifen der Welt trennt von dem am meisten verurteilten und verachteten Land der Welt  (legt man dem Rekord „am meisten verurteilten Land“ einfach mal die  Anzahl der Verurteilungen durch den UN-Sicherheitsrat zugrunde).

Wir reden hier nicht von riesigen Entfernungen, die zwischen den Zaunaktivisten mit ihren mörderischen Absichten und der Zivilbevölkerung Israels liegen. Wir reden von Strecken, die schon meine Omma in den 60er Jahren mühelos beim Einkaufen zurücklegen konnte.

Man muss das in deutsche Verhältnisse übertragen:

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zu dem Ort  Nahal Oz beträgt ganze 1,3 km. Das ist in etwa die Strecke, die ich in meinem Ort von meinem Haus bis zum Bahnhof  meines Ortes gehen muss, wenn ich mit der S-Bahn nach Hannover fahren will. Übrigens, die Strecke von meinem Dorfbahnhof bis zum Hauptbahnhof in Hannover ist  ziemlich genau so weit, wie die Strecke in Israel an seiner schmalsten Stelle zwischen Mittelmeer und den von den „Palästinensern“ beanspruchtem Gebiet,  Samaria und Judäa,  gut  15 km.

Nun stelle man sich vor – rein fiktiv natürlich – am Bahnhof meines schönen Dorfes sei ein riesiges Protestcamp und zu allem wild entschlossene junge Männer würden große Mengen an Autoreifen in Brand setzen, um ihrem Zorn auf die Bürgermeisterin meines Dorfes Ausdruck zu verleihen ….    Schon das alljährliche Osterfeuer in etwas näherer Entfernung zu meinen Fenstern  bedingt, dass ich diese absolut geschlossen halte… obwohl ich den Geruch von Lagerfeuern eigentlich mag. Den Geruch brennender Autoreifen mag ich  allerdings ganz und gar nicht! (Und manchmal nervt mich im Sommer sogar schon der Geruch, der vom beinahe ständig lohenden Grill des Nachbarn ausgeht…. und der ist doch harmlos, der Nachbar ebenso wie der Grillgeruch!)

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zum Kibbuz Mefalsim beträgt schlappe 1,8 km… wie wenig das ist, konnte ich bei einem Besuch des Kibbuz vor etlichen Jahren an Ort und Stelle erfahren.  Das entspricht in etwa der Strecke, die ich in unserem Dorf von meinem Haus bis zum Friedhof zurücklegen muss…

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es in unserem Dorf aussehen würde, wenn wöchentlich hunderte Autoreifen in Brand gesteckt werden.

Und noch viel weniger mag ich mir vorstellen, dass an den Grenzen meines Dorfes uns extrem feindlich gesonnene Mörderbanden nur durch einen Zaun davon abgehalten würden, mir und meinen Mitmenschen in diesem schönen niedersächsischen Dorf an die Gurgel gehen zu wollen und unsere Polizei müsste uns vor diesen Mordbuben schützen…

Aber genau das ist doch die Realität der Israelis, die in Grenznähe zum Gazastreifen leben… und sollten sie dort etwa nicht leben dürfen?

 

Ihr könnt ja anhand dieser wunderbaren Karte mal überlegen, wie es in Euren Städten, Dörfern und Gemeinden aussähe, wenn in nur geringer Entfernung stinkender schwarzer ätzender Qualm die Luft verpestete und den Himmel so verdüsterte, dass man nicht mehr unterscheiden könnte zwischen Feind und Freund. Und von der Bedrohung durch mörderische Terroraktionen  –  nicht nur der Hamas  –  will ich gar nicht erst reden.

Ich stelle mir vor, jemand wie der nette Herr Plöger würde abends bei den Hauptnachrichten vor einer Karte Israels und Gazas stehen und erläutern, mit welchen Widrigkeiten israelische Familie am zurückliegenden Tag wieder fertig werden mussten und mit welchen sie für die nächsten Tage zu rechnen hätten. Und statt auf die Isobarensymbole würde er uns Zuschauer auf brennende Reifen, Raketenhagel, Tunnelnetzwerke und Attacken auf den Zaun aufmerksam machen und dabei besonders darauf hinweisen, dass die Zeit bei Raketenbeschuss zwischen Auslösen des Alarms und dem Einschlag einer Rakete kaum mehr als ein Wimpernschlag lang ist.

 

Schaut sie Euch an, die Karte.

Und dann sagt mir, was die israelische Armee tun soll, um zigtausende junge arabische  Männer vom Erstürmen des Zauns im Schutz des dichten Qualms abzuhalten und wie sie die eigene israelische Zivilbevölkerung schützen soll, wenn sie nicht von Schusswaffen Gebrauch machen kann oder darf oder sollte… wie es sich hierzulande so manche Friedensbewegte vorstellen?

Für nützliche Hinweise wäre die israelische Armee vermutlich dankbar….

Aber die Betonung liegt auf NÜTZLICH !!! Also WIRKSAM!

 

 

„Am Israel chai“ … 12. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, HOLOCAUST, islam, israel, judentum, plo, politik, terrorismus.
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Ich kopiere im vollen Wortlaut und unter Missachtung der „Goldenen Regel der Blogger“, die Kolumne  Dr. Rafael Korenzechers hierher.

Herr Dr. Korenzecher ist Herausgeber der Monatszeitung „Jüdische Rundschau„.

Ich unterstreiche diese Kolumne Wort für Wort und Satz für Satz  –   auch wenn ich selbst  an manchen Stellen –  wie beispielsweise bei der durchaus berechtigten  Kritik an unserer Regierung –  nicht die  drastische Wortwahl nutzen würde, derer sich Dr. Korenzecher bedient.   Dennoch, ein Hinzufügen eigener ergänzender Kommentare erübrigt sich. Der Text spricht für sich  –  und eben auch für das, was ich denke, meine und empfinde:

 

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

die Zeit läuf schnell – das gemeinsame Mahl des Seder-Abends, der alljährlich als wichtiges Familienfest begangenen wird, liegt in diesem Jahr bereits hinter uns.

Das noch andauernde einwöchige Pessachfest erinnert alljährlich an das Ende der pharaonischen Unterdrückung der Juden. Nach dem unter Führung Moses von Pharao abgetrotzten Auszug des jüdischen Volkes aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im Gelobten Land markiert Pessach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

Das vor 70 Jahren auf altem, dem jüdischen Volk durch diverse Fremdherrschaften nahezu zwei Jahrtausende lang geraubten Gebiet wiederbegründete, demokratische Israel mit seiner ungeteilten Hauptstadt Jerusalem ist somit – allen anderslautenden Behauptungen und Ansprüchen seiner Feinde zum Trotz – einer der am längsten auf seinem Territorium legitimierten Staaten der Welt.
Angesichts des diesjährig zu gleichen Zeit begangenen wichtigen christlichen Osterfestes sei an dieser Stelle festgehalten, dass neben der Gestalt des im Königreich Judäa geborenen Religionsgründers Jesus und vielem anderen aus seiner jüdischen Welt auch das am Vorabend des Pessachfestes mit der Verlesung der Geschichte des jüdischen Auszugs aus Ägypten seit alter Zeit jährlich zelebrierte Seder-Mahl, dem gemäß den christlichen Schriften auch der Jude Jesus beigewohnt hat, als heiliges Abendmahl Eingang in die christliche Lehre gefunden hat.

Die nach dem Exodus der Juden aus Ägypten im weiteren Verlauf des Pessach-Geschehens entstandenen zehn Gebote bilden eine erste frühe Vorlage für als Menschenrechte anzusehende moralische Wertvorgaben menschlichen Zusammenlebens und stellen einen unverzichtbaren, allgemein gültigen ethischen Verhaltenskodex dar. Als großes jüdisches Erbe haben die zehn Gebote in kaum zu überschätzender Weise in wachsendem Maße bis heute ein Unrechtsbewusstsein für die Verletzung zwischenmenschlicher Normen geschaffen. Obwohl von der Menschheit nie wirklich erreicht, haben sie maßgeblich nicht nur die Rechtsgrundlagen und die Verhaltensethik des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt, sondern ausgehend von dort die zivilisatorische Entwicklung der gesamten Menschheit im Sinne einer gelebten Humanität beeinflusst.

Es darf nicht ohne Stolz gesagt werden, dass sich das zahlenmäßig kleine jüdische Volk im Laufe seiner häufig und besonders im letzten Jahrhundert von unendlichem Leid begleiteten Geschichte nahezu unschätzbare Verdienste um Humanität, Ethik und die Zivilisation unseres Planeten erworben hat. Nahezu unschätzbar ist auch der überproportionale kulturelle, wissenschaftliche und technologische Beitrag jüdischer Menschen und des winzigen Staates Israel auf dem Gebiet der Medizin, der Naturwissenschaft , der Technologie, der heutigen digitalen Revolution und nahezu allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens.

Angesichts dieses Sachverhalts und des zweifelsfrei belegten historisch legitimierten Anspruchs auf sein Jahrtausende altes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem ist es besonders bedrückend und beschämend, dass die Delegitimierung des jüdischen Staates und die gemeinsam mit den brutalen muslimischen Landusurpatoren praktizierte Leugnung der geschichtlichen Bezüge des jüdischen Volkes zu seinem rechtmäßigen Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa heute wieder die Richtlinien der deutschen und westeuropäischen Politik bestimmen und nur sieben Jahrzehnte nach der durch Nazi-Deutschland vor den untätigen Augen der Welt verübten bestialischen Ermordung von Millionen unschuldiger jüdischer Opfer tradierter rechter und neu-importierter islamischer Antisemitismus vor allem in unserem Lande und den Ländern Westeuropas täglich neuen traurigen Höhepunkten entgegensteuern.

Abgrundtiefer, weiten Teilen der Muslime von klein auf anerzogener Mord-Hass auf alles Jüdische hat – weiterhin uneingestanden von unserer Politik und vielfach verschwiegen von unseren Medien – mit wachsendem hiesigen Anteil der muslimischen Bevölkerungsgruppe bereits zu tiefgreifenden destruktiven Veränderungen unserer Gesellschaft und einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen aller, besonders aber der des jüdischen Populationsanteils geführt.

Das noch im letzten Jahr als skandalöse Besonderheit berichtete, von den Lehrern, Elternvertretern und der Schulleitung tatenlos geduldete Hinausprügeln eines jüdischen Gymnasiasten durch muslimische Mitschüler aus einer Berliner Schule ist nicht nur im Wesentlichen ungeahndet geblieben. Es ist zwischenzeitlich an einer wachsenden Zahl von Schulen mit höherem Anteil islamischer Schüler geradezu zur Norm geworden und stellt den Alltag jüdischer Schüler und Schülerinnen an derartigen Schulen dar, wo sie vor den Augen einer untätigen links-ideologisierten und häufig Islam-affinen Schulbehörde nicht nur gemobbt, verängstigt und verprügelt, sondern sogar mit dem Leben bedroht werden. Jüdisches Leben in unserem Lande und anderen Teilen West-Europas ist ohne durchgehenden Schutz seiner Kindergärten, seiner religiösen Einrichtungen und fast aller anderen Bereiche nicht mehr ohne Gefahr für die körperliche Unversehrtheit jüdischer Menschen möglich.

Das letzte Mal, dass sich jüdische Schüler und ihre häufig ratlosen und gedemütigten Eltern in Deutschland in einer derartigen Ausgrenzungs- und Bedrohungssituation befanden wie in den gegenwärtigen Zeiten der linksdurchseuchten Judenhasseinlass-Regierung der Kanzlerin Merkel war zur Zeit der Nazi-Diktatur und liegt inzwischen 73 Jahre zurück. Jedenfalls sollte es sich, glaubt man den markigen „Never Again“- Parolen unserer Islam-affinen Bessermenschen und den gemeinsam mit den bestens Regierungs-domestizierten offiziellen jüdischen Vertretern hingeheuchelten Gedenktagsritualen für tote Juden eigentlich nie wieder möglich geworden sein.

Statt wirksamer Abhilfe ist die in Nazi-Deutschland verordnete Zwangsmarkierung von Juden in der Regierungszeit der Kanzlerin Merkel lauwarmen, von offiziöser Seite erteilten duckmäuserischen Empfehlungen an Juden gewichen, weitgehend auf das Tragen jüdischer Identifikationsmerkmale zu verzichten, um die hiesigen Muslime nur nicht zu provozieren.
Schlimmer noch – zu einer echten und dringend erforderlichen politischen Umbesinnung gegenüber dem Islam hat das hauptsächlich von der Kanzlerin verantwortete unbeschreibliche Geschehen in unserem Staat die im Wesentlichen Wahl-gescheiterte und trotz halsbrecherischer Koalitionsakrobatik und künstlicher Beatmung durch die einschlägigen Ja-Sager-Medien im Bundestag fast wieder – und diesmal sogar wegen ihrer eigenen Leute – durchgefallene Angela Merkel aber nicht geführt.

Auch weiterhin beharrt die Kanzlerin bei der wieder aus gutem Grunde in Deutschland entbrannten Islam-Debatte gegen jede historische Wahrheit und jede der Selbsterhaltung unserer Demokratie dienende Vernunft auf der geschichts-verfälschenden These, der Islam gehöre zu Deutschland.

Nahezu täglich finden zwischenzeitlich und mit zunehmender Tendenz mehrfach und an mehreren Orten hauptsächlich von unser zahnloses Strafsystem weder fürchtenden noch achtenden muslimischen Tätern verübte Messerattacken auf Unschuldige und Unbewaffnete. Über jedes erträgliche Maß traurig und wütend macht der soeben zu beklagende sinnlose und bestialische Mord an der 85-jährigen jüdischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll durch einen islamischen Mörder in Paris. Bleibt zu hoffen, dass dies und die ebenfalls durch einen muslimischen Täter in Frankreich verübte kaltblütige Ermordung eines jungen Polizisten nicht die neue Islam-Terror-Saison 2018 eröffnet worden ist.

Die mit dieser Regierung der Wahlverlierer jetzt wohl unausweichlich auf uns zukommenden neuen Demontage-Jahre für unser Rechtssystem und unsere freiheitliche westliche Lebensart gehen unvermindert weiter.

Unsere Politik übt sich trotz erfolgter Wahlabstrafung in links-ideologischem Islam-Appeasement und unterlässt so gut wie nichts, um die mangelnde Integrationsbereitschaft eines nicht unerheblichen Anteils der Muslime durch ubiquitäre Erleichterungen und Anpassung unserer Lebensweise an die Islamisierung unserer Welt zu honorieren, was verbunden mit der zwischenzeitlich Alltag gewordenen Verunsicherung und Angst vor islamischer Gewalt tatsächlich zu einer immer spürbarer werdenden Änderungen unserer liebgewordenen Gewohnheiten und unseres Verhaltens geführt hat.
Gleichzeitig tobt – von unseren Medien bestenfalls unter häufiger Ausblendung der islamischen Täter-Identität gerade eben noch erwähnt, aber wegen der Fülle der Vorfälle kaum noch hinreichend und Ursachen-bezogen thematisiert – auf unseren Straßen und den öffentlichen Plätzen unserer Städte ein Krieg der Messer gegen alle und jeden, Frauen und Kinder keinesfalls ausgenommen.

Angesichts der nahezu ausschließlich von Muslimen verübten Messerattacken in Supermärkten und Vergewaltigungen und Angriffen auf Joggerinnen vermag es niemanden mehr zu verwundern, dass die Amtsführung dieser neuen alten Kanzlerin mit ihrer nahezu unkontrollierten Einlasspolitik für islamischen Judenhass sowie dessen Frauen- und Demokratieverachtung in den bisherigen viel zu vielen Jahren ihrer Amtszeit ein Sicherheitsdesaster für diese Republik und ganz besonders für die jüdische Bevölkerungsminderheit angerichtet hat. Dass sie damit den größten Vertrauensverlust der Bürger gegenüber der Demokratie und den größten Rechtsruck der Nachkriegsgeschichte in unserem Staat zu verantworten hat, ist geradezu folgerichtig.

Nicht anders verhält es sich in der fast durchweg verfehlten Außenpolitik und ihren mit links-ideologischen Vorgaben gefundenen Affinitäten. Mit ihren bisherigen ministerialen Fehlgriffen Steinmeier und Gabriel im Außenamt wurde Nähe zu islamischen Unrechtsregimen wie der Türkei und dem Iran erzeugt, wurden Terror-Finanzierer wie Abbas hofiert und eine massiv Israel-averse Außenpolitik verschuldet. Dazu gehören unabdingbar auch nahezu alle Gepflogenheiten der Diplomatie überschreitendes, haltloses Bashing des amerikanischen Präsidenten und eine massive Zerrüttung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses und eine durchaus gefährliche Verschärfung des osteuropäischen Konfliktes und der Gegnerschaft zu Russland, für das, anders als ständig beim evidentem islamischen Fehlverhalten praktiziert, auch nur die geringste Unschuldsvermutung gelten gelasssen wird.

Ob eine politische Entfrostung des vorsätzlich durch die beiden vorgelaufenen Fehlbesetzungen im Außenamt, S.Gabriel und F.W. Steinmeier vereisten politischen Klimas mit dem nun erfolgten Wechsel im deutschen Außenministerium und dem Besuch des neuen deutschen Außenministers Heiko Maas in Israel bleibt trotz der nunmehr vernehmbaren weniger dissonanten Tonlage und trotz des Verzichts auf diplomatische Brüskierungen aus Deutschland noch abzuwarten.

Wie weit dies durch die von Heiko Maas während seiner Reise betonte Ablehnung jeder Form des Antisemitismus – also auch der gewalttätigen islamischen Komponente – und durch die neuen Töne einer positiven Würdigung des bevorstehenden 70. Jahrestages der Wiedergeburt des Staates Israel möglich und von unserer Regierungspolitik und seiner eigenen von linkem antijüdischen Vorbehalt und nicht zu übersehender Israel-Feindschaft geprägten Partei mitgetragen wird, werden wir sehr bald an den hiesigen Unterstützungs-Zusagen gegenüber dem Terrorfreund Abbas, an dem deutschen Abstimmungsverhalten in der UNO, an der Positionierung in der Problematik des desaströsen Atomabkommens mit dem Iran und an der künftigen Haltung Deutschlands zum Thema der von Präsident Trump mit klarer geschichtlicher Legitimierung betriebenen Anerkennung Jerusalems, die im Übrigen besonders Deutschland gut zu Gesicht gestanden hätte, aber bisher vehement abgelehnt worden ist.
Anlass zur Skepsis gibt die auch in Deutschlands Politik und ihren nachgeschalteten Medien an den Tag gelegte Reaktion und ausgebliebene eindeutige Verurteilung der Hamas-Bande für die neueste Grenzprovokation aus Gaza.

Dabei scheint es weder für die Terrorbosse aus Gaza noch für die Israel-feindliche Politik der UNO und auch nicht für unsere mit Krokodiltränen für tote Juden nur mangelhaft cachierte politische Israel-Aversion eine Rolle zu spielen, dass es außer dem erklärten Ziel der Hamas-Terroristen und des Terror-gegen-Israel Förderers Abbas, Israel zu vernichten , wie auch zuvor schon keinen wirklichen Grund für diese neuerliche Grenzattacke gegen Israel gibt.
Wissen sollte man dazu, was vielfach in Vergessenheit geraten ist und auch bei unseren Israel-Diffamierungs-Medien vorsätzlich unerwähnt bleibt: Es war der von unserer Politik und unseren Medien als Hardliner beschimpfte israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, der bereits im Jahre 2005 den freiwilligen Rückzug Israels aus dem im 6-Tage Krieg 1967 von Ägypten übernommenen Gaza-Streifen veranlasste. Die letzten der 8.000 dort ansässigen Juden verließen Gaza am 12. September 2005 und hinterließen ein entwickeltes Gebiet mit funktionierender Wirtschaft, das in der Lage war die Bevölkerung zu versorgen und sogar den Überschuss zu exportieren.

Seither ist in Gaza Hitlers Traum verwirklicht worden. Gaza ist 100 % judenrein. Und dies, obwohl in Gaza schon seit dem Altertum Juden ansässig waren, die erst im Jahre 1929 während massiver arabischer antijüdischer Pogrome aus Gaza vertrieben wurden.
Statt – wie es sinnvoll und erhofft war – mit Israel zu kooperieren, übernahm die Terrororganisation Hamas bereits 2006 durch Wahlen (soviel zur Friedensliebe der gazanischen Bevölkerung) die Macht in Gaza, die sie seither – irrwitzigerweise erheblich finanziert durch westliche Gelder – auch gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung mit Gewalt, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Erschießungen mit eiserner Hand aufrecht hält.

Gleichzeitig und zur Ablenkung von den wachsenden durch Korruption und Bereicherung der Hamas-Bosse entstandenen desaströsen wirtschaftlichen Probleme wurde das unversöhnliche Feindbild zu Israel bis heute perpetuiert und führte zu unzähligen Grenzprovokationen, Mordanschlägen auf Israel, Raketen-Beschüssen auf den israelischen Nachbarn und folgerichtig immer wieder zu Reaktionen der angegriffenen Israelis.

Jetzt ist es wieder soweit und die weltweiten zu Marionetten der Gaza-Bosse degenerierten Staaten der UNO, die EU und auch unser Land tun wie von den Puppenspielern der Hamas geheißen:
Trotz Tonnen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel hat die Hamas und haben die ihr folgenden Gazaner das ihnen geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht. Jetzt machen sie sich gerade auf im nächsten Schachzug mit einem sogenannten „Marsch der Rückkehr“ zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel und Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza geschafft haben.

Die Hamas hat mehrere Hundert Millionen der vom Westen und der UNO kassierten Gelder verwendet, um „Protestcamps“ für 300.000 Menschen direkt an der Grenze zu Israel zu organisieren. Überschreitet die Grenze und „Keinen Zentimeter von Palästina werden wir aufgeben!“ lautet die Devise. Der jüdische Staat soll und muss – und zwar insgesamt – l von der Landkarte verschwinden.
„Entweder wir kehren heim, (wo das auch immer sein soll) oder der Dritte Weltkrieg beginnt!“ klingt es martialisch aus Gaza.

Und natürlich klappt alles vorzüglich und ganz so wie es die Terrorbosse und Strippenzieher der neuerlichen antiisraelischen Eskalation geplant haben. Die Marionetten von der UNO, der EU und bei uns tanzen im von der Hamas vorgegebenen Takt.
Nur noch schnell 17 Menschen , wenn möglich auch Kinder opfern. Menschenleben – auch das der eigenen Bevölkerung – ist für die Mörderbosse aus Gaza ohnehin ein billiges Gut und schon bricht der Zorn der Welt und unserer Politik mit gelebtem antijüdischem Vorbehalt über Israel herein.
Israels Grenze wird mit Waffengewalt angegriffen. Welcher Staat würde sich nicht verteidigen? Egal!

Endlich kann wieder auf Israel einprügelt werden. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, die EU und natürlich auch unsere Regierung und ihre Medien äußern ihre tiefe Sorge, fordern Israel zur Mäßigung auf und verlangen eine internationale Untersuchung mit dem Ziel, Israel für seine unangemessene Aggression zu verurteilen.
Obwohl die israelische Armee besonnen reagiert: Unter den 17 Provokateuren, die getötet wurden, befanden sich zehn namentlich bekannte Terroristen der Hamas und anderer islamischer Terrorgruppen.

Trotzdem, wie von der sogenannten Völkergemeinschaft nicht anders zu erwarten und auch von den Strategen der Hamas-Mörderbande nicht anders geplant : Auch jetzt wieder Israel-Dämonisierung pur.
Wenn es um Israel geht, kennen die von Diktatoren und Unrechtsregimen dominierte UN(nütz)Organisation , die Islam-Appeaser aus der westlichen Sphäre der EU und unsere links-durchseelten Gesinnungsmedien in trauter Eintracht und abstruser Dauer-Konsequenz nur einen Schuldigen : den demokratischen jüdischen Staat und seine vorbildlich humanistischen Werten verpflichtete Verteidigungs-Armee.

Die bekanntermaßen höchste Autorität für Frieden und Demokratie, der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vorfälle an der Gaza-Grenze als „Massaker“ verurteilt. Seine Regierung werde „israelischen Terror“ immer und überall anprangern, sagte Erdogan am Samstag vor Anhängern in Istanbul und sprach von einem „unmenschlichen Angriff“. Er fügte hinzu: „Wir werden unsere palästinensischen Brüder in ihren rechtmäßigen Anliegen bis zum Ende unterstützen.“
Die Bevölkerung von Afrin wird von der Türkei ohne jede Not aus reinem imperialen Antrieb massakriert. Die reguläre türkischen Armee plündert, mordet, brandschatzt und vergewaltigt kaum anders als ihre Janitscharen in dem 1453 gemeuchelten, eroberten und immer noch bis heute besetzten Konstantinopel. Die UNO bleibt dazu hochgradig unbesorgt .

Wehe aber wenn Juden es wagen, angemessen und verantwortlich ihre Grenzen und ihre Frauen und Kinder vor der Terror-Provokation der Hamas zu schützen. Selbst wenn wir die Farbe der Wand annehmen würden, um ja nicht durch unsere Existenz zu provozieren, würden uns unsere eingeschworenen hiesigen und weltweiten Hasser unser Jude-Sein und den Umstand, dass wir immer noch am Leben sind, niemals verzeihen.

Erfreulicherweise sind der jüdische Staat Israel und seine Menschen am Vorabend des auch auf den Monat April fallenden Jom Ha’atzmaut, der in diesem Jahr den 70. Geburtstag der Wiedergeburt der israelischen Demokratie kennzeichnet, jung, vital, erfolgreich, lebensbejahend, kreativ, wirtschaftsstark, unabhängig und verteidigungsbereit genug, um sich weder von Deutschland noch von der EU gängeln zu lassen.

Die Abkehr der USA von der Islam-affinen und Israel-feindlichen Obama-Politik und die historisch richtige Zuwendung und der Erfolg des neuen Präsidenten Trump verschaffen Israel nach 70 Jahren seiner Neugründung endlich auch die Anerkennung seiner heiligen, ungeteilten und ewigen jüdischen Hauptstadt.

Die ebenfalls im April durch die großen jüdische Fest und Gedenktage Jom HaSchoah und Jom HaZikaron zu ehrenden jüdischen Opfer und Helden des Aufstandes im Warschauer Ghetto und des Kampfes für Freiheit und Unabhängigkeit des jüdischen Volkes in seinem Staat Israel hätten diesen 70. Jom Ha’atzmaut mit tiefer Genugtuung über das heutige demokratische kleine, große Eretz Israel erlebt.

In diesem Sinne wünsche ich Medinat, Memshalah und dem ganzen Am Israel, sie mögen unbeschadet auch diesen Angriff ihrer Feinde überstehen und einen unbeschwerten und fröhlichen 70. Geburtstag des neuen Staates Israel in Frieden und Freiheit feiern.

Unseren Lesern, Freunden und uns allen alles erdenklich Beste.

Am Israel Chai – leolam waed!

Ihr Dr. Rafael Korenzecher

„What ISRAEL is defending…“ 9. April, 2018

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", fatah, gesellschaft, hamas, hass, israel, plo, politik, terrorismus.
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Und mehr muss man eigentlich nicht wissen!

Ich teile dieses Video auf ausdrücklichen Wunsch Hananya Naftalis, der es produzierte und bei facebook veröffentlichte.

Möge es vielen Menschen  die Augen öffenen für die Realität am „Zaun von Gaza“.

 

Wenn angeblich die Mehrheit der Deutschen…. 14. März, 2018

Posted by Rika in araber-"palästinenser", flüchtlinge, iran, islam, israel, medien, politik, presse, terrorismus.
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den Herrn Ex-Außenminister Gabriel zu den beliebtesten Politikern zählt – wie die Medien nicht müde werden zu behaupten – und findet, dass er seinen Job gut mache, müsste diese Mehrheit der Deutschen doch auch mit der von ihm vertretenen und verantworteten Außenpolitik vollkommen einverstanden sein.

Das bedeutet doch wohl auch, dass die meisten Deutschen es in Ordnung finden,

dass der Ex-Außenminister mit den herrschenden  Mullahs des Iran freundschaftliche Beziehungen pflegt, ungeachtet der Tatsache, dass Iran eine islamische Diktatur ist, in der Frauen  weniger Rechte haben als Männer (das gefällt vielleicht sogar einigen deutschen Männern recht gut 😉  ), Schwule an Baukränen aufgeknüpft werden, drakonische Strafen bei Missachtung islamischer Regeln drohen und auch ausgeführt werden, der Iran zu den gefährlichsten Kriegstreibern im Nahen Osten gehört und so die gesamte Region destabilisiert, der Islam das alles beherrschende religiöse und staatliche System ist, aus dem es kein Entkommen gibt, die Meinungsfreiheit extrem eingeschränkt ist, Demonstrationen nur FÜR nicht aber gegen die Regierung erlaubt sind, Frauen unter das Kopftuch gezwungen werden und Apostaten mit dem Tode bestraft werden.

Es bedeutet ferner, dass sie es völlig in Ordnung finden , dass der Ex-Außenminister mit der Türkei kungelt und schmutzige Deals vereinbart,  und während er mit seinem türkischen Amtskollegen gemütlich  im eigenen Häuschen in Goslar Tee trinkt, gleichzeitig aber das türkisches Militär die Kurden auf syrischem Gebiet abschlachtet. Die meisten Deutschen scheinen es demnach gut zu finden, dass die Türkei unter Erdogan zu einer islamischen Diktatur umfunktioniert wird mit allen absehbaren negativen  Folgen für die Bevölkerung (siehe Iran!!!),  sie haben vermutlich auch kein Problem damit, dass Menschen gegen Geld gehandelt werden (und dabei beziehe ich mich nur auf den ausgehandelten Deal zum Flüchtlingsproblem!!!) Vor allem aber scheinen sie recht zufrieden damit zu sein, dass deutsche Panzer für die Türken rollen.

Wie um Himmels willen kann man diesen Außenminister gut finden?

Dabei habe ich noch gar nicht daran erinnert, dass sich Herr Gabriel  in Israel wie die Axt im Walde aufgeführt hat, die israelische Regierung brüskierte und sich lieber mit der ultralinken außerparlamentarischen Opposition traf, dass er Israel zum wiederholten Male als  Apartheidsstaat  bezeichnete und den Terror-Finanzierer Abbas als seinen Freund. Gabriel regte eine strategische Partnerschaft mit der Fatah an und förderte damit auch den erstarkenden muslimischen Antisemitismus in Deutschland, der mit dem deutschen Antisemitismus Hand in Hand geht und ungestraft auf Deutschlands Straßen „Tod Israel“ brüllen darf.

Was also war so gut an diesem Außenminister?

Und was, so  frage ich als SPD-Mitglied, war so gut an seiner Parteiführung? Das miese Spiel, dass er mit Schulz veranstaltet hat? Die ständigen Querschüsse, die er während des ohnehin nicht leichten Wahlkampfes von der Seitenlinie aus gegen die eigene Partei  feuerte? Das unredliches und erbärmliche Machtspielchen nach den Sondierungsgesprächen? Seine Bartgeschichte???

Was ist gut an diesem Mann, dass ihn die Medien derart über den grünen Klee loben?

Aber vielleicht finden ihn ja die meisten Deutschen deshalb gut, weil er sehr viel besser reden kann als Frau Merkel und weil er so einen treuherzigen Augenaufschlag zustande bringt wie sonst keiner im Parlament… mit diesem seelenvollen Dackelblick, der noch jeden zum Schmelzen bringt, der nicht eine ausgesprochene Hundephobie hat…

Wer weiß.

Herrn Maas als seinen Nachfolger finden die meisten Deutschen nicht so nett (gut). Das mag daran liegen, dass Eitelkeit weit weniger freundlich bewertet wird, als seelenvolle Augenaufschläge und schöne Reden.

Aber wer weiß. Wenn die Medien erst einmal loslegen mit einer Sympathiekampagne für den smarten Herrn Maas, kann ja nichts mehr schief gehen.  Um Leistung, die ein Minister zu erbringen hat, geht es bei den Beliebtheitswettbewerben, die regelmäßig von den Umfrageinstituten veranstaltet werden, ohnehin nicht.

Wer ist eigentlich heute der beliebteste Politiker im „Politbarometer“?

Weiß man das schon?


NACHKLAPP

Explizit zum Thema „Außenpolitik unter Gabriel“ äußert sich überaus faktenreich Michael Wolffsohn bei Achgut.

http://www.achgut.com/artikel/ein_aussenminister_den_man_nicht_vermissen_muss

Daraus diese kurze Sequenz:

„Seine Streicheleinheiten verstand das Mullah-Regime als Freifahrschein für die Fortsetzung innenpolitischer Unterdrückungen und außenpolitischer Kriegsabenteuer im Irak, Jemen, Libanon und in Syrien. Nach Ausbruch der Massenproteste gegen das Mullah-Regime hatte Gabriel nichts Eiligeres zu tun, als beide Seiten dazu aufzurufen, keine Gewalt einzusetzen.

Im Klartext: Gabriel setzte Unterdrückte und Unterdrücker gleich. Zur selben Zeit wurde in einem Luxuskrankenhaus Hannovers Irans ehemaliger Todesrichter gehegt, gepflegt und vor Rechtsverfolgung geschützt. Mit Wissen und Wirken des Auswärtigen Amtes, also sicher auch Gabriels.

Nicht den Iran, sondern Saudi-Arabien sollten wir, laut Gabriel, als Hauptverantwortliche für Nahostkonflikte und -kriege betrachten. Dass deutsche Firmen jüngst dem Iran Raketenbauteile lieferten, stieß nicht aufs Veto des Gabriel-Amtes. Bereitete er sich für eine Zweitkarriere als Iran-Lobbyist vor?

Gabriels Vorgehen widersprach nicht nur dem ethischen Selbstverständnis und der Staatsräson Deutschlands. Zu dieser gehört das unbedingte Eintreten für die Existenz des jüdischen Staates, Israel. Lippenbekenntnisse dazu kennen wir auch von Gabriel. Zugleich bezeichnete er Israel mehrfach als „Apartheid-Staat“.“

Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Aller guten Dinge sind ….? 31. Januar, 2018

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Drei! würde der erfahrene Phrasendrescher ergänzen… und beinahe hätte ich das auch getan.

Doch dazu hätte es bedurft, dass die bisherigen „Dinge“ gut waren.

Aber das waren sie nicht. Ganz und gar nicht.

 

Denn 1.

Als Herr Gabriel in Hebron war – damals noch nicht in seiner Funktion als Außenminister – teilte er der Welt mit, er wisse nun, dass Israel ein Apartheidsstaat sei.  Das zu sagen war nicht gut. Und vor allen Dingen fehlte diesem Statement jegliche reale Basis. Vielmehr verdeutlichte es die Gesinnung eines deutschen Ministers, der nach eigenem Bekunden die Nazi-Vergangenheit seines Vaters und Deutschlands inzwischen „aufgearbeitet“ hatte… Die Lehren, die (nicht nur) Gabriel  aus dieser Vergangenheit zieht, bestehen darin, etwas nie wieder zu tun, bzw. andere Leute darauf hinzuweisen, dass sie nach Meinung des Beobachters dabei sind „es“ wieder zu tun. Den Fokus legen diese Beobachter dabei auf das Land, deren Bewohner zu einem nicht geringen Teil Überlebende des ursächlichen Handelns für  das „nie wieder“ sind, Überlebende der Shoah, des systematisch von Deutschen geplanten und ausgeführten Völkermordes an den europäischen Juden, hätten die doch – die Juden in Israel nämlich -, nach Meinung vieler Menschen, ebenfalls Lehren aus dem Holocaust ziehen müssen. Die Lehre, die die Israelis ziehen sollten,  beziehen sich auf den Umgang mit dem Vernichtungswillen der sie umgebenden arabischen Staaten und solchen, die sich dafür halten.

Israelis dürfen sich  nicht wehren wenn sie angegriffen werden.

Die fadenscheinige Begründung dazu lautet: Nur im Kriegsfall darf man mit Waffen antworten, da aber  die Hamas wie auch die Fatah lediglich der „militärische Arm“ ihrer „Bewegung zur Befreiung Palästinas“ sind, nicht aber die reguläre Armee eines regulären Staates, handelt es sich bei den kriegerischen Angriffen der Araber eben nicht um Krieg und deshalb darf man auch nicht mit kriegerischen Mitteln darauf reagieren.  Vermutlich sollen die Israelis nach Meinung deutscher Amtsträger mit diplomatischen Mitteln auf Terror und Mord von Seiten der Araber antworten….

Israelis dürfen nur im Kernland Israels wohnen, meinen die gleichen freundlichen Kritiker und verweisen auch immer wieder auf   Hebron. Dort, so meinen sie zum Beispiel, sperren wenige Tausend Juden 200000 Araber, auch „Palästinenser“ genannt in ein sogenanntes Ghetto, aus dem die Araber nicht in das winzig kleine Wohnviertel der Juden gelangen können, ohne dafür einen Kontrollpunkt nutzen zu müssen. Herr Gabriel nahm das zum Anlass, Israel der Apartheid zu bezichtigen und übersah dabei, dass es gerade umgekehrt ist: Die Juden Hebrons dürfen nicht in die Wohnviertel der Araber, weil sie dort ihres Lebens nicht sicher sind…

Jüdische Israelis dürfen auch nach Meinung Gabriels und seiner Regierungschefin keine „Siedlungen“ in dem Gebiet bauen, das die Araber schon vor Jahrzehnten hätten zu ihrem Staat machen können, wenn sie es nicht vorgezogen hätten, die Juden mit Hilfe der Syrer, Iraker, Ägypter und Jordanier ins Meer zu treiben, um das ganze Gebiet „vom Meer bis zum Fluss“ zu einem weiteren arabisch-muslimischen Staat und absolut „judenrein“ zu machen. Arafat war es dann, der auf die geniale Idee kam, diesen nicht gebildeten Staat zu „Palästina“ zu erklären und seine arabischen Bewohner zu „Palästinensern“ in Abgrenzung zu den bereits vorhandenen arabischen Staaten nebenan. Übrigens waren die Araber  zur Zeit des Britischen Mandats für das Gebiet Palästina überhaupt nicht erbaut darüber, von den Briten „Palästinenser“ in die Ausweispapiere gestempelt zu bekommen, schließlich waren sie stolze Araber. „Palästinenser“ waren die Juden…   Tja, wie sich doch die Zeiten ändern.

(Wenn Abbas die alten biblischen Stätten als immer schon „palästinensisch“  reklamieren will, muss ich immer ein bisschen schmunzeln, weil ich  daran denke,  dass er damit ja indirekt den Juden – den britisch-palästinensischen Bewohnern nämlich – dieses Land zuspricht…. Vermutlich hat er das selber noch gar nicht so durchdacht.)

Und 2.

Als Herr Gabriel seinen Antrittsbesuch als Außenminister in Israel machte, legte er größten Wert darauf mit einer auch in Israel selbst höchst umstrittenen  Organisation  (Breaking the Silence)  zu sprechen, noch bevor er den israelischen Regierungschef  Netanjahu treffen konnte. Diese von europäischen  Linken unterstützte NGO bezichtigt Israel der Kriegsverbrechen, begangen an „palästinensischen Freiheitskämpfern“. Herr Netanjahu verzichtete daraufhin auf das gemeinsame Gespräch bei einem Staatsbankett zu Ehren des Gastes, der sich wie ein Trampeltier im Porzellanladen benommen hatte.  Netanjahu wurde daraufhin in Deutschland wieder einmal beschimpft und gescholten, Herr Gabriel durfte sich als Held und Freiheitskämpfer fühlen….  aber noch sind meiner unmaßgeblichen Meinung nach  Außenminister nicht befugt, Freiheitskämpfe gegen befreundete Staaten zu führen.

Nun also 3.

Dazu las ich vor wenigen Stunden diese Mitteilung des ZDF:

 

Es ist nur ein Kurzbesuch, den Außenminister Sigmar Gabriel im Heiligen Land plant: ein Gespräch mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, ein Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, eine Rede bei einer Sicherheitskonferenz in Tel Aviv. Auf den ersten Blick sieht das nach einem „abgespeckten“ Standardbesuch aus, bei dem lediglich Treffen mit Vertretern der sogenannten Zivilgesellschaft oder Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) fehlen.

Aber es ist kein Standardbesuch. Denn bei Gabriels Antrittsbesuch im April 2017 hatte Premierminister Netanjahu ein geplantes Treffen platzen lassen. Der Grund: Gabriel hatte sich mit den NGOs „Breaking the Silence“ und „B’tselem“ getroffen.

Überraschende rote Linie

„Breaking the Silence“ versucht Fehlverhalten israelischer Soldaten in den Palästinensergebieten aufzudecken. Die Organisation besteht überwiegend aus Soldaten, Reservisten, ehemaligen Soldaten. Und auch „B’tselem“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten aufzudecken. Beide Organisationen stehen der Besatzung kritisch gegenüber. In den Augen des israelischen Premierministers sind sie schlicht „Verräter“ und „Staatsfeinde“.

„Mein Grundsatz ist ganz einfach“, erklärte Netanjahu damals: „Ich empfange keine Diplomaten anderer Länder, die Israel besuchen und sich dabei mit Organisationen treffen, die Israels Soldaten Kriegsverbrecher nennen.“ Die rote Linie, die Netanjahu im April gezogen hatte, überraschte Gabriel. Zuvor war es durchaus Usus, dass sich Diplomaten aller Länder mit „Breaking the Silence“ treffen.

Nun ist Sturheit wohl ein Attribut, das sowohl auf Israels Premierminister Netanjahu zutrifft als auch auf den deutschen Außenminister Gabriel. Und so sagte Gabriel am Montag vor seiner zweiten Israel-Reise als Außenminister dazu, dass „sowohl Herr Netanjahu als auch ich der Überzeugung sind, dass wir alles richtig gemacht haben beim letzten Besuch.“

Applaus von der falschen Seite

Warum also ausgerechnet jetzt eine Reise nach Israel? Das „angeknackste Verhältnis verbessern“ nennen es Diplomaten auf beiden Seiten. Offenbar ein Anliegen, das Gabriel wichtig ist, zumal er nicht sicher sein kann, ob er nach der Regierungsbildung im Amt bleibt.

Er gab am Montag zu, er habe damals für seine „Standhaftigkeit“ in Deutschland auch Applaus von der falschen Seite bekommen: „Vermutlich waren auch manche dabei, die hinter ihren anti-israelischen Positionen vermutlich eine antisemitische Position verborgen haben“ und das habe ihn „tief verunsichert“.

Und vermutlich hat er Recht, denn schon immer haben sich Antisemiten hinter der Kritik an Israels Regierung versteckt. Schon immer hat es aber auch Stimmen gegeben, die jedwede Form der Kritik an Israels Politik kriminalisieren, indem sie behaupten, es stecke grundsätzlich Antisemitismus dahinter. Ein Dilemma, dass verunsichern kann – keine Frage.

Zwischen inakzeptablem Antisemitismus und legitimer Kritik an Israels Politik

Und möglicherweise haben auch die Ereignisse im Dezember in Berlin zu dieser Verunsicherung zusätzlich beigetragen: Vor dem Brandenburger Tor protestierten Palästinenser gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA. Sie skandierten antisemitische Parolen, verbrannten eine Israelflagge. Plötzlich wurde die Antisemitismus-Debatte erweitert: Es wird von arabischem – durch Flüchtlinge importiertem – Antisemitismus gesprochen.

Der geschäftsführende Außenminister will zu der Zeit offenbar ein Zeichen setzen: Er besucht die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Er spricht mit muslimischen Migranten über das Thema. Und als ein Gesprächsteilnehmer sich beschwert, in Deutschland vergesse man das Leid der Palästinenser, verweist der Chefdiplomat auf die Haltung der Bundesregierung und seine eigene Aussage, die er bei einer Israel-Reise im Jahr 2012 gemacht hatte.

Damals besuchte er die Stadt Hebron, im Westjordanland und bezeichnete die israelische Besatzung als „Apartheid-Regime“. Gabriel, der offenbar damit spontan zeigen wollte, dass er zwischen inakzeptablem Antisemitismus und legitimer Kritik an Israels Politik differenziere, geriet damit zwischen die Mühlen der jeweiligen Propaganda. Denn der Apartheidsbegriff war schon damals in Israel, euphemistisch beschrieben, „nicht gut angekommen“, umso mehr allerdings bei Israels Feinden.

Gekommen, um die Wogen zu glätten

Und so nahm die radikale Palästinenserorganisation Hamas das im Dezember zum Anlass zu twittern: Der deutsche Außenminister beschreibe die israelische Besatzung als Apartheid-Regime. Die konservative israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ konterte und nannte Gabriel daraufhin den „neugekrönten Poster-Boy der Hamas“.

Gabriels Image in Israel hat sich dadurch aktuell nicht verbessert. Nun kommt er also, um die Wogen zu glätten. Vertreter von „Breaking the Silence“ wird Gabriel schon deswegen nicht treffen. Das muss er auch nicht, das letzte Gespräch ist ja noch nicht so lange her und für den amtierenden Außenminister Gabriel und den israelischen Premier Netanjahu gibt es auch noch genug andere Themen, wie die Zwei-Staaten-Lösung, den Siedlungsbau, die Jerusalem-Frage oder die aktuelle Iran-Politik Deutschlands.

Allerdings bieten diese Themen bei genauer Betrachtung auch eher viel Raum für Dissens. Aber vielleicht werden Gabriel und Netanjahu ihn einfach hinter der Contenance der Diplomatie verstecken.

Man kann doch getrost davon ausgehen, dass die im Text deutlich werdende Abneigung des ZDF gegen Netanjahu und seinem Regierungskurs nach wie vor auch die Meinung Gabriels spiegelt. Und wer Herrn Gabriel in den letzten Wochen seines diplomatischen Wirkens beobachtet hat, wird sich nicht vorstellen können, dass das Treffen einigermaßen reibungslos verläuft, zumal da die Aussage des Ministers steht,  „dass ’sowohl Herr Netanjahu als auch ich der Überzeugung sind, dass wir alles richtig gemacht haben beim letzten Besuch.'“ (siehe oben)

 

Wie soll man sich also ein erneutes Treffen vorstellen….

Gut, um wieder bei meinen Eingangsworten zu landen, wird es vermutlich nicht sein…

Nachzutragen ist noch ein Text des Außenministeriums, den ich bei Facebook mit diesen Worten einleitend verlinkt habe:

Das folgende Zitat aus einer Mitteilung des AA muss man mit Bedacht lesen… und sich auf der Zunge zergehen lassen:
„Wenige Tage nach dem Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar und 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel unterstreicht der Besuch die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels.“

„Die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung
Ja zum Donnerwetter noch mal, wer um alles in der Welt ist denn für diese Geschichte verantwortlich? Hat sich die grausame Geschichte einfach so ergeben… wie ein Erdbeben auf Haiti? Hat sich der Holocaust einfach selbst inszeniert?
Wie kann man nur so einen schrecklichen Satz schreiben???
Mich packt heillose Wut, wenn ich das lese.
Statt zu sagen „Wir Deutschen haben den millionenfachen Mord an den europäischen Juden geplant und durchgeführt, bar jeder menschlichen Regung. Deshalb steht es uns ganz und gar nicht zu, Israel Ratschläge zu geben oder die Juden mordenden Terroristen unter Abbas und Hamas zu unterstützen!“ schreibt das Auswärtige Amt so einen unsäglichen Satz.
Da wir mir nur noch schlecht… da muss ich an mich halten, um nicht meine gute Erziehung zu vergessen und ausfallend zu werden gegen diese Schleimscheißer im AA.

Der Text des AA im Wortlaut:

Außenminister Gabriel ist am Dienstagabend (30.01.) nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete aufgebrochen, nicht zuletzt um seine Gesprächspartnern zum Nahostfriedensprozess zu ermutigen.

Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, ist die Rückkehr zum Verhandlungstisch noch schwieriger geworden. Der Ton zwischen Israelis und Palästinensern ist rauer geworden. Befürworter einer Zwei-Staaten-Lösung haben es zunehmend schwer. Umso mehr drängen Deutschland und Europa darauf, wieder das direkte Gespräch zwischen den Parteien zu suchen.

Seite an Seite in Frieden und SIcherheit

Der Außenminister traf am Mittwoch (31.01.) zunächst mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zusammen. Israel ist und bleibt für Deutschland der engste Partner in der Region. Gabriel machte deshalb bei seinem Besuch deutlich, dass Solidarität mit Israel und ein überzeugtes Eintreten für eine Zwei-Staaten-Lösung keine Gegensätze sind, sondern Hand in Hand gehen.
In diesem Geiste fanden auch Gespräche mit dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde Mahmud Abbas statt. Außenminister Gabriel warb auch auf palästinensischer Seite dafür, den Friedensprozess wieder aufzunehmen. Denn: nur zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben, können langfristig Stabilität für die Region bringen.

Regionale Fragen

Auch regionalen Fragen kamen zur Sprache. Die Rolle Irans und die Sorge Israels über das Nuklearabkommen JCPoA standen dabei im Fokus. Der Außenminister machte deutlich, dass das Abkommen mit Iran der beste und bisher einzige Weg ist, ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern. Es sorgt für mehr Sicherheit in der gesamten Region. Davon profitiert letztlich auch Israel. Unabhängig davon sind die hohe Vertreterin der EU sowie Frankreich, Großbritannien, Deutschland und die USA entschlossen, die Frage des iranischen Raketenprogramms anzugehen. Dafür wurde zuletzt in Brüssel auch ein strukturierter Dialog mit Iran vereinbart.

Verantwortung für Israel

Die engen bilateralen Beziehungen waren ebenso ein wichtiger Teil der Reise. Wenige Tage nach dem Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar und 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel unterstreicht der Besuch die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels. Außenminister Gabriel hielt zum Abschluss eine Rede bei der 11. Jahreskonferenz des Institute for National Security Studies, einem führenden israelischen Think Tank.

 

Hervorhebung von mir.

 

 

 

 

Nikolaustag… 6. Dezember, 2017

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Seit ungefähr 61 Jahren glaube ich nicht mehr an den Nikolaus, bzw. daran, dass es diese geheimnisvolle Person sei, die mir am Morgen des 6. Dezember meinen am Abend zuvor gründlich geputzten Schuh mit Süßigkeiten füllt…. (vor 61 gab es noch keine Geschenke… diese Unsitte kam erst später auf, als schlaue Kaufleute „im Nikolaus“ das Potential  für das vorweihnachtliche Geschäft erkannten und mit „Kleinigkeiten“ als Geschenk warben…) Ich war auch schon damals  nicht katholisch und dementsprechend auch mit den Gebräuchen der Heiligenverehrung nicht vertraut.

Irgendwann stellten meine Eltern als quasi Nikolausvertreter die Verteilung von Süßigkeiten an mich und meinen Bruder auch ein…  wir machten es uns als Familie gemütlich mit einem „bunten Teller“ und Tee oder Kakao.

Später,  ich war inzwischen Ehefrau und Mutter, gab es für unsere lieben Kleinen kleine Geschenke und für uns Erwachsene Nikolauspunsch… ein ganz wunderbar wundersames Getränk….

Aber auch unsere Kinder wurden groß, der „Glaube“ an den Nikolaus wandelte sich auch für sie in eine schöne Legende, die mit  liebevollen Gesten am Nikolaustag ins Bewusstsein gehoben wird…

Heute aber könnte ich beinahe selbst wieder an den Nikolaus glauben, der heimlich still und leise Dinge in Ordnung bringt, kleine Geschenke macht und damit Freude auslöst bei denen, die so beschenkt werden.

Denn heute – allerdings nicht heimlich still und leise – , am Nikolaustag 2017,  löst der als „irrlichternder Egomane“ von vielen Medien  verhöhnte Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine vor Jahrzehnten  getroffene Entscheidung ein:  Die USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel an!  Gleichzeitig  kündet Trump an, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen… dieses Versprechen hatte er bereits im Wahlkampf gemacht, jetzt hat er die entsprechenden Stellen angewiesen, den Umzug vorzubereiten.

 

Vielleicht ist es ja ein Zeichen für kindliches Wunschdenken oder für politische Naivität, wenn ich unumwunden zugebe, mich über diese Entscheidung des Präsidenten zu freuen und damit ganz diametral entgegen allen Kommentatoren unserer öffentlich-rechtlichen Wahrheitsverkünder zu denken.  Die werden nämlich nicht müde, die Sicht der sogenannten „Palästinenser“ weiter zu reichen, nach deren Lesart wird Jerusalem die künftige Hauptstadt ihres künftigen Staates sein. Der liegt zwar noch in weiter Ferne und wird – wie wir alle wissen – von den „Siedlungen“ massiv am Entstehen gehindert, aber der bereits bestehende Staat Israel darf darum auf gar keinen Fall Jerusalem zu seiner Hauptstadt machen.

Ist doch logisch, oder?

Die Araber, die sich seit Arafat „Palästinenser“ nennen, diese Identität stiftende  Bezeichnung für ein mögliches „Volk“ aber während der britischen Mandatszeit stolz ablehnten und darauf beharrten Araber zu sein, diese Araber also haben sich seit 1947 der Teilung des damaligen Mandatsgebiets „Palästina“ in einen jüdischen und einen arabischen Staat strikt verweigert. Sie wollen den ganzen Kuchen – das kann man in der Charta der Hamas nachlesen. Und deshalb dürfen die Juden keine Hauptstadt „Jerusalem“ haben. Die sogenannte Völkergemeinschaft weist gerne auf den „ungeklärten Status“ Jerusalems hin und ignoriert dabei geflissentlich die 3000-jährige Geschichte der Stadt Jerusalem als Zentrum der jüdischen Welt ebenso, wie die einfache Tatsache, dass jeder Staat weltweit selbst darüber bestimmt, welcher Ort auf seinem Staatsgebiet die Funktion der „Hauptstadt“ innehat. So hat auch der Staat Israel die uralte, ja ewige „Hauptstadt des Judentums“ zu seiner „staatlichen Hauptstadt“ gemacht.

In Jerusalem tagt die Knesset – seit 1966 in dem ebenso genannten Gebäude – , in Jerusalem ist der Sitz des Ministerpräsidenten und des Präsidenten, der Ministerien und der meisten Einrichtungen der Verwaltung. Aber die Weltgemeinschaft in Form der akkreditierten Botschaften  findet es vermutlich in Tel Aviv sehr viel interessanter, außerdem ist der Weg zum Strand deutlich kürzer und der Shabbat wird in Tel Aviv nicht ganz so streng eingehalten wie in Jerusalem. Kurz gesagt, Tel Aviv ist die „Hauptstadt für die  Botschafter“ und Botschaften. (Ich musste mal in aller Herrgottsfrühe mit meiner Freundin von Jerusalem nach Tel Aviv fahren, weil der Freundin in einem kleinen Straßencafe direkt am Damaskustor der Pass und auch sonstige wichtige Utensilien geklaut worden war und sie einen Behelfspass in der deutschen Botschaft beantragen musste…  wir warteten endlos lange, aber sie bekam den Pass. Anslchließend erholten wir uns am Strand von Tel Aviv von den ausgestandenen Strapazen….  am nächsten Tag fuhren wir über Eilat nach Taba und von dort aus weiter mit einer kleinen Gruppe auf den Sinai….  das würde ich heute nicht mehr machen, die Jeep- und Wandertour im Sinai!)

Heute nun, am Tag des Heiligen Nikolaus, freue ich mich darüber und wiederhole es gerne noch einmal: Der Präsident der USA löst ein Versprechen ein und stimmt dem Selbstbestimmungsrecht Israels zu:

JERUSALEM  IST DIE HAUPTSTADT DES STAATES ISRAEL

Da kann Marietta Slomka wettern und wüten wie sie will. Das stört mich gar nicht, allenfalls ärgere ich mich darüber, dass sie immer noch anti-israelische Propaganda macht.

Und was der  Siggi,die Angie, der Martin und der Aiman, der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden und der beinahe heilige Emanuel aus Frankreich dazu sagen… geschenkt. (Ich finde das zwar ganz schrecklich, aber heute und gleichzeitig ganz und gar unerheblich und auch vollkommen überflüssig!)

Ich würde mir aber vom Nikolaus noch ein kleines Zusatzgeschenk wünschen:

Bitte, bitte lass es friedlich bleiben in Jerusalem und ganz Israel.

Denn schon wetzen sie wieder die Messer, die unversöhnlichen, unfriedlichen arabischen Nachbarn in Samaria und Judäa…

Und ich wünsche mir,  dass all die Neunmalklugen, die sogenannten „Freunde Israels“, die immer und ausschließlich Israel in der Pflicht zu Zugeständnissen sehen und bei Zuwiderhandlungen an den Pranger stellen, dass diese „Freunde“ einfach mal die Klappe halten. Wenigstens das.

Lieber Nikolaus, kannst Du nicht dafür sorgen, dass sie ausnahmsweise mal Trumps Beispiel folgen… dieses eine Mal?

Ich verspreche Dir, ich werde auch ganz brav sein….

Ich kann es nicht mehr hören…. 29. Juli, 2017

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In Hamburg hat ein „Palästinenser aus Arabien“, eingereist über Norwegen,   in einem Supermarkt ein Messer gezogen und wahllos auf mehrere Menschen  eingestochen und einen Mann dadurch getötet.

Ein weiterer Einzelfall, wie die offiziellen Berichterstatter sich beeilten mitzuteilen.  Und auch ein weiteres bekanntes Erklärungsmodell ist schnell zur Hand:

„Der Attentäter soll psychische Probleme gehabt haben….“

„Man hatte ihm eine Persönlichkeitsstörung attestiert!“ sagt der Mann im Fernsehen gerade… ZDF … „heute“

Der berühmte Einzeltäter mit psychischen Problemen….  Da stellen sich mir doch einige Fragen:

 

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )  leiden unter einer psychischen Erkrankung?

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )   leiden unter einer Persönlichkeitsstörung?

Und wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und unter einer psychischen Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung leiden,  bewaffnen sich mit einem Messer oder Beil oder einer Schusswaffe und steigen in einen Zug, eine U-Bahn, besuchen einen Supermarkt oder gehen im Stadtpark spazieren und greifen dann ganz spontan wildfremde Menschen an, um sie zu töten?

Gibt es dazu eine Statistik?

Wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und wegen einer psychischen Erkrankung oder  einer Persönlichkeitsstörung mit Waffen auf andere Menschen losgegangen sind, gehören einer christlichen Kirche, jüdischen Gemeinde oder einer x-beliebigen Religionsgemeinschaft an, die sich ausdrücklich NICHT  auf den Koran beruft?

Gibt es dazu eine Statistik?

Was sagen unsere berühmten Terrorismus-Experten in ARD und ZDF, Schönenborn, Theveßen und wie sie alle heißen?

Heute in der „heute“ hatten sie einen Psycho-Experten vor der Kamera, der seine Expertenmeinung ohne irgendeine wie auch immer erfolgte Exploration kundtat – für mich schon „der“ Beleg schlechthin für seine „Expertenschaft“.

Das gilt im übrigen für nahezu alle bisher erfolgten Begründungen „psychologischer Einschränkungen“ bei ähnlich gelagerten Fällen. Viel zu schnell und ohne ausreichende Diagnostik werden muslimische Einzeltäter ihrer Verantwortung für ihr Tun enthoben… traurige Jugend, Ausweglosigkeit, Traumata, Lagerkoller und und und. Der Katalog der Ursachen für „psychisch bedingte Straftaten“ ist ebenso umfangreich wie märchenhaft.

Ich kann das nicht mehr hören!

Haben all diese Experten und Nachrichtenschwätzer jemals darüber nachgedacht, was sie mit ihren ach so human gedachten Entschuldigungen bei denjenigen auslösen, die schon immer hier leben und unter psychischen Krankheiten leiden?  Was ist mit denen, die auch in unserer so aufgeklärten  Gesellschaft immer noch ihre Erkrankung als  „Stigma“ erleben, über das sie nicht offen reden können,  weil sie empfinden, dass es sie vom gesellschaftlichen Leben ausschließt?  Haben unsere Terroristenversteher das je bedacht?

Wann gibt es endlich einen Aufstand der Betroffenen – Erkrankten, Angehörigen, Ärzten, Therapeuten – gegen diese ungeheure, immer wieder kehrende Begründung für Terrorangriffe?

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es vor 10 oder 15 Jahren ähnlich häufige  Angriffe  von Menschen mit „psychischen Problemen“ oder „Persönlichkeitsstörungen“  auf völlig unbeteiligte Bürger gab.

Taten, die auf psychische Schwierigkeiten zurückzuführen waren, gab es sicher auch in früheren Jahren, sie betrafen aber so gut wie nie unbeteiligte Dritte, sie galten Angehörigen, Pflegepersonal in den Kliniken oder richteten sich gegen das eigene Leben des betreffenden Menschen.

 

 

Die furchtbaren Amokläufe in Winnenden und Erfurt nehme ich ausdrücklich aus, Begründung siehe Link.

 

 

 

Das schleichende Gift des Jürgen Todenhöfer…. 24. Juli, 2017

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Nein,

ich werde den ungenießbaren  durch und durch anti-israelischen Facebookeintrag Jürgen Todenhöfers nicht verlinken.

Vielleicht meint jemand, dass ich dann auch keinen Kommentar zu seinem widerlichen Erguss schreiben sollte. Das Argument könnte ich verstehen, aber ich will und werde hier keine Texte eines Antisemiten veröffentlichen, der in widerwärtigster Art und Weise und nicht erst seit heute über Israel berichtet,  eigentlich müsste es heißen gegen Israel polemisiert, wie es im Stürmer des Julius Streicher nicht „schöner“ hätte geschehen können.

Stattdessen gibt es hier bei mir den Link   zu  einen ausgezeichneten  Kommentar bei pro-medienmagazin, den Text kopiere ich  weitgehend hierher:

https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/07/24/juergen-todenhoefer-bietet-israel-hass-fuers-lehrbuch/

 

Daniel Frick verdeutlicht in seinem Text die „Methode Todenhöfer“ auf sehr anschauliche Weise, so schreibt er in der Einleitung:

Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat sich mit einem Facebook-Post dabei besonders hervorgetan. Die wenigen Zeilen sind ein Lehrstück dafür, wie Hetze gegen Israel funktioniert.

Der Eintrag ist nicht ohne Raffinesse geschrieben. Zunächst meint Todenhöfer, keine Regierung der Welt habe das Recht, den muslimischen Palästinensern den „freien Zugang“ zum Tempelberg zu verwehren. Zwei Sätze später sieht er jedoch bereits ein absolutes Zugangsverbot im Anmarsch: „Alles hat man den Palästinensern genommen: Heimat, Freiheit, Menschenrechte. Demnächst auch ihre historische Begegnungsstätte mit Gott?“ Mit dieser Spekulation – ein Zugangsverbot stand aus israelischer Sicht nie zur Debatte – formuliert Todenhöfer nichts anderes als palästinensische Propaganda. Zu lernen ist hier, wie leicht sich Fakten durch Spekulation überdecken lassen.

 

Doch nicht nur die Verschleierung von Fakten durch „Spekulation“ machen den „Todenhöfer-Stil“ aus,  in seinem (Todenhöfers) grässlichem Sermon werden historische Tatsachen bewusst verdreht, Daniel Frick bringt es so auf den Punkt:

Todenhöfer nennt den Tempelberg mit dem muslimischen Namen „Haram asch-Scharif“ (Edles Heiligtum). Dagegen ist nichts einzuwenden. Dann stellt er aber die Bezeichnung „Tempelberg“ als die uneigentliche dar, denn nur „der Westen und Israel“ würden das Areal so nennen – so, als ob dies ein künstlicher Begriff ohne historischen Gehalt wäre. Damit ignoriert er nicht nur die Geschichte der beiden jüdischen Tempel, also die jüdische Verbundenheit mit diesem Ort. Er blendet auch aus, dass selbst ein Reiseführer der Islamischen Aufsichtsbehörde Wakf in den 1920er Jahren völlig unbefangen vom „Tempelberg“ sprach, und dabei angab, dies sei der Ort, wo etwa der salomonische Tempel stand.

Herrr Todenhöfer bedient sich dabei allerdings der „neuesten“ Festlegung des Namens für den Tempelberg durch die UN, die ausdrücklich in einer ihrer zahlreichen Resolutionen gegen Israel den jüdischen Bezug zu dem Berg, auf dem einst die beiden jüdischen Tempel standen, verleugnet und einzig die muslimische Version als Begriff zulässt. Gegen diese Festlegung haben neben Deutschland nur 5!!! weitere Staaten gestimmt, zugestimmt haben unbegreiflicherweise auch Staaten, deren Bürger mehrheitlich einer christlichen Kirche angehören und die eigentlich wissen sollten, dass einst Jesus in eben diesem Tempel auf dem Tempelberg saß „und die Schrift auslegte“, wie es in im Lukas-Evangelium berichtet wird (Kap. 2, 41 – 51).

Ein weiteres Merkmal der Israellhetze, dessen sich auch Jürgen Todenhöfer bedient,  ist die bewusste Vertauschung von Ursache und Wirkung. Daniel Frick schreibt dazu:

Bei der Israelhetze kann es hilfreich sein, Ursache und Wirkung bewusst zu vertauschen. Todenhöfer sieht die palästinensische Gewalt als „Folge der völligen Entrechtung“, und zu dieser „Entrechtung“ gehörten die Zugangskontrollen. Dass diese nach der Ermordung zweier israelischer Sicherheitsbeamter am Tempelberg erfolgten – mit Waffen, die auf das Areal geschmuggelt wurden –, ist Todenhöfer keine Zeile wert. Das zu schreiben wäre auch ein zu großes Risiko: Man könnte auf den Gedanken kommen, diese Kontrollen hätten ihr gutes Recht.

Es ist das altbewährte „Spiel“, das selbst Einzug in die angeblich so seriösen öffentlich-rechtlichen Nachrichten gefunden hat. Wie oft schon habe ich mit Entsetzen bei ARD oder ZDF Sätze wie diesen  gehört: „Israelische Polizisten erschossen Palästinenser bei einem versuchten Angriff.“   Nicht der Angriff der Palästinenser  steht im Vordergrund und löst Entsetzen aus, nein, die Schüsse der Polizei werden hochgespielt und erzeugen mitleidige Betroffenheit beim Publikum – und sage niemand, dass das nicht DIE gewünschte Reaktion sei.

Daniel Frick weist darauf hin, dass das Aufstellen der Metalldetektoren zum Schutz der Sicherheit von Todenhöfer als Skandal angesehen wird.   Weltweit dienen solche Detektoren der Sicherheit… bei großen Sportveranstaltungen, an Flughäfen, bei besonders beliebten Publikumsmagneten wie Heiligtümern und Museen, beispielsweise. Das aber ist Herrn Todenhöfer offenbar keine Silbe wert.

Wie subtil, wie unauffällig-raffiniert Sprache sein und benutzt werden kann, um ganz bestimmte Stimmungen zu transportieren und damit eine sehr bestimmte Haltung zu begünstigen, macht Daniel Frick im folgenden Absatz deutlich:

Wer verbrämte Sprache einflechtet, kann einen hetzerischen Text verharmlosen. Todenhöfer beschreibt, wie er sich am Ölberg mit dem biblischen Tötungsverbot befasst hat. Dazu heißt es: „Durch die schattenspendenden Zweige der jahrtausendealten Olivenbäume ging mein Blick hoch zum blauen Himmel über dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee – Wahrzeichen des Islam … Jetzt ziehen dort dunkle Wolken auf. Weil Israel nicht aufhört, immer systematischer, immer provokativer nach den heiligen Stätten der Muslime zu greifen.“ Die Botschaft ist klar: Israelis sind der Störfaktor in der ansonsten meditativen Idylle Jerusalems.

Eine ähnliche Methode wendet beispielsweise auch die arabisch-„christliche“ Autorin Sumaya Farhat-Naser an, die alljährlich in den Wintermonaten durch deutsche Kirchengemeinden tingelt, um tränenreiche Geschichten vorzulesen, die angeblich dem Frieden zwischen Israelis und Arabern dienen sollen, aber nichts anderes als gut getarnte hasserfüllte Propaganda gegen den jüdischen Staat beinhalten. Viele, zu viele Christen – auch unter meinen Freunden – fallen auf diese Masche herein. Umso mehr danke ich Daniel Frick, dass er dieses subversiv wirkende Gift hier exemplarisch sichtbar gemacht hat.

Ebenso eindringlich wie bedrückend liest sich der letzte, zusammenfassende Absatz, Daniel Frick schreibt:

Die letzte Lektion erweist sich letztlich als eine bittere: Jeder, der sich die oben genannten Punkte zu Herzen nimmt, verlässt den Boden der Wahrheit, der Vernunft und des Gebotenen. Er nimmt in Kauf, dass der jüdische Staat weiter verunglimpft und der Hass auf Juden weiter geschürt wird. Und indem er gegen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Lebens protestiert, stellt er sich nicht auf die Seite des Lebens. Es gibt leider Menschen, die mit dieser Lektion leben können. (pro)

 

Dem ist wenig hinzuzufügen.

Versuchen wir, hinter die Fassade der „empathisch“ daher kommenden Berichterstattung aus und über Israel zu blicken, seien wir wachsam für die Fallen, die der jeweilige Autor uns stellt, holen wir – wie bei einer schweren Erkrankung –  eine zweite Expertise ein, hören oder lesen wir  eine weitere Stellungnahme und bilden wir uns eine eigene Meinung, die nicht von Nachrichtensprechern oder Moderatoren „eingeordnet“ ist, wie es neuerdings bei ARD und ZDF ganz offen heißt. Lassen wir uns nicht von falschen oder verdrehten Tatsachen hinters Licht führen, schauen wir genau hin, wer  was mit welcher Absicht sagt oder schreibt.

Und bemühen wir uns,  selbst wahrhaftig zu bleiben – nicht nur wenn es um Israel geht.

Mein DANK gilt „pro“, das den Kommentar Daniel Fricks veröffentlicht hat.

Fremde Feder: Das christliche Erwachen gegenüber der Heiligkeit des Tempelbergs bringt prophezeihtes „Haus des Gebets für alle Nationen“ näher 22. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", christsein und glaube, fatah, islam, israel, judentum, plo, terrorismus.
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Ich  übernehme den  Text, den ich von heplev übernommen habe, auch wenn der Akzent dort anders gesetzt ist, als ich es hier kommentiere.

Anlass für mein Rebloggen des langen Aufsatzes sind die arabischen Ausschreitungen in Jerusalem, die sich gegen die von Israel installierten Sicherheitskontrollen an den Zugängen zum Tempelberg entzündet haben. (Und der fürchterliche Mord an drei Israelis, die am Shabbat von einem Araber bestialisch umgebracht wurden – getreu dem Aufruf muslimischer Autoritäten folgend, die zum „Tag des Zorns“ als Reaktion auf die neuen Sicherheitskontrollen aufgerufen hatten.)

Israelische Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche arabisch-israelische  Angreifer erschossen, die zuvor die  drusischen Polizisten mit Schüssen getötet hatten.  Um zu verhindern, dass Waffen von „betenden Muslimen“ auf den Tempelberg gelangen und dort gelagert werden, hat die Polizei in Jerusalem verfügt, dass Metalldetektoren an den Eingängen angebracht werden. Diese gibt es bereits seit Jahren an den Zugängen zur Kotel (Klagemauer) und natürlich auch an den „heiligen Stätten der Muslime“ in Mekka und Medina …. was  aber bisher in keinster Weise als Behinderung für Betende betrachtet wurde.

Zur Klarstellung:   Nicht „Israel“ verhindert, dass Christen im „Haus des Gebets für alle Nationen“ beten können, es ist der Ungeist des sich virulent ausbreitenden Islam extremster Prägung, der ja nicht nur den Tempelberg ganz offiziell seines ureigen Namens beraubt hat (Siehe UN-Resolution), es ist der Islam, der mit Hass gegen Juden (und Christen gleichermaßen) agitiert und jedes jüdische – und damit auch frühchristliche – Zeugnis in Israel und Judäa-Samaria auszulöschen versucht.

Hier in Deutschland, will mir scheinen, erfüllt sich aber gerade eine andere uralte biblische  Prophetie vor unseren Augen:

1. Mose 12, 3  „Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ (Elberfelder Übersetzung)

Moses Mendelsohn übersetzt die gleiche Bibelstelle so:

Ich will nämlich segnen, die dich segnen; wer dir flucht, den will ich verfluchen, und mit dir werden sich alle Geschlechter des Erdreichs segnen.“

Diese Verheißung gilt Abraham  –  und ihm allen Menschen, die G’ttes Bund mit Abraham als ewigen Bund der Verheißung annehmen und anerkennen.

(Meine sehr persönliche Anmerkung dazu: Der Mitgliederschwund der christlichen Kirchen in Deutschland und Europa hat exakt mit dieser Verheißung zu tun….  Die ständige Verurteilung Israels durch christliche Bischöfe und Pfarrer und ihrer „gläubigen Schäfchen“, das Ablegen ihres Kreuzes durch die höchsten deutschen christlichen Vertreter auf dem Tempelberg, das gemeinsame Beten mit den Nachfolgern Mohammeds und der Gleichstellung G’ttes mit dem Allah des Koran in Anbiederung an die, die „Juden vom Gesicht der Erde tilgen wollen“, wie führende islamische Gelehrte in Anlehnung an den Koran fordern, das alles hat Auswirkungen auch auf die Entwicklung der Kirche.)

 

Doch nun zum Text:

 

abseits vom mainstream - heplev

Adam Aliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 20. Juni 2017

sie bringe ich zu meinem heiligen Bergund erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.
(Jesaja 56,7)

Bisher ist der blutige Kampf um den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden ausgetragen worden, aber ein neues Erwachen bei einigen Christen zu dessen Bedeutung schafft eine sich verschiebende vormessianische Wirklichkeit an dem bereits brisanten Ort. Der sich entwickelnde Status der Christen auf dem Tempelberg zeigte sich vor ein paar Wochen in einer muslimisch-christlichen Konfrontation, die beinahe in Gewalt endete.

Der Showdown auf dem Tempelberg involvierte Nate Waller, den Leiter der Aktionen von Hayovel, einer Organisation, die christliche Freiwillige nach Israel bringt, um biblische Prophetie zu erfüllen, indem sie in Weinbergen in Samaria arbeiten. Als regelmäßiger Besucher des Tempelbergs ist Wallers Verbindung zu dem…

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