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Aus dem Netz gefischt und kommentiert… 13. August, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, atomabkommen, gesellschaft, medien, politik, presse, terrorismus.
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Bei facebook – wo sonst    😉 ? fand ich den von Emrah Erken eingestellten Beitrag.  Um seinen Ausgangskommentar zu den Bildern zu lesen, unter auf „Mehr ansehen“ klicken.

Ich schrieb dazu dies:

„Unser wunderbarer Außenminister, der wegen Auschwitz in die Politik ging, meint nun wieder einem Land und seiner Regierung die deutsche Sicht aufdrängen zu müssen.
Der Herr Außenminister hat aber entweder ein kurzes Gedächtnis oder ihm ist der Überblick abhanden gekommen oder er krankt an beiden Problemen.
Man kann nicht den Iran hofieren und gleichzeitig das Leid der Libanesen beklagen, das passt nicht zusammen.
Er – der Außenminister – sollte doch wissen, dass der Libanon unter der Knute der Hisbollah steht und die Hisbollah wiederum der Außenposten des Iran ist, mitsamt ihrem „kriegerischen Arm“, der sich wieder einmal darauf vorbereitet, die Zielsetzung der Mullahs umzusetzen und Israel aus der Geschichte zu tilgen und die Juden ins Meer zu treiben.

Daran arbeiten sie – die Mullahs – seit der „Satan in Menschengestalt“
aus seinem Pariser Exil in den Iran zurück gekehrt ist.

Herr Maas – und mit ihm die Kanzlerin – sind gänzlich unglaubwürdig, wenn sie immer wieder vollmundig erklären, entschlossen jeglichem Antisemitismus entgegen treten zu wollen.
Nun ja, man kann natürlich jede beliebige Absichtserklärung zu jedem beliebigen Thema veröffentlichen…. man muss sich ja nicht daran halten… und tut es in diesem Fall ja auch nicht, wie wir alle doch längst inzwischen wissen.“

Die desaströse deutsche Politik der Anpassung und des Wegsehens in Bezug auf Iran, habe ich hier in meinem Blog ja schon mehrfach thematisiert. Aber noch nie ist mir die Doppelbödigkeit und Scheinheiligkeit unserer Politiker mehr gegen den Strich gegangen als in der gegenwärtigen Phase.

Sie kungeln mit den erklärten Gegnern Israels und kritisieren die Regierung Netanjahus bei jeder noch so kleinen und unbedeutenden sich bietenden Gelegenheit.

Scham, Wut und Ohnmacht – das sind die Gefühle, mit denen ich angesichts dieser Politik  zu kämpfen habe. Hatte ich geglaubt, dass nach der Amtszeit Ahmadinedschads eine grundsätzlich liberalere Politik der Mullahs in Iran möglich sei, so sah ich mich zunehmend  in meiner hoffnungsvollen Annahme getäuscht.  Konterten deutsche Politiker noch das „taktisch ungeschickte Vorgehen“ des damaligen Machthabers mit milden Worten, so findet heute überhaupt keine  kritische Stellungnahme seitens unserer Regierung gegen die Mullahs mehr statt. Es sind immer nur einzelne Politiker, die sich gegen allzu bösartiges Gebaren des Terrorregimes äußern, niemals „die Regierung“ selbst.

Und die Medien, die es doch so prächtig verstehen, uns die Augen über Orban, Trump und Putin zu öffnen, halten sich in Bezug auf die Mullahs vornehm zurück….

Waren das noch Zeiten, als sie über die „Jubelperser“ kritisch berichteten, die bei dem damaligen Besuch des Schah von Persien für Randale in der geteilten Stadt Berlin sorgten….

Mehr ansehen

Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille, Text „„Allen im Libanon ist klar, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Die Tatsache, dass so viel Misswirtschaft und Korruption dazu führt, dass die Menschen im Libanon leiden, das werden die Frauen und Männer auf den Straßen nicht mehr bereit sein zu akzeptieren." op Bundesaußenminister Heiko Maas im Deutschlandfunk über Proteste nach der Explosion in Beirut“
Bild könnte enthalten: 1 Person, Hut, Text „'WE ARE OPEN ABOUT THE FACT THAT HEZBOLLAH'S BUDGET, ITS INCOME, ITS EXPENSES, EVERYTHING IT EATS, AND DRINKS, ITS WEAPONS AND ROCKETS, COME FROM THE ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN HASSAN NASRALLAH HEAD HEZBOLLAH TERROR GROUP JOFF LIKUD UK 1O0“
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Die Schönfärberei des NDR 3. Januar, 2020

Posted by Rika in atomabkommen, gesellschaft, hamas, iran, islam, politik, terrorismus.
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Ich sitze vor meinem Bügelbrett und versuche, den über die Feiertage angefallenen Wäscheberg zu „verarbeiten“…. legen, bügeln und so fort.

Das Radio dudelt… die Moderatoren des NDR1 versuchen meine Bügellaune mit neckischen Spielchen (Die Entenjagd) und lustigen Übergängen von einer Dudelei zur nächsten zu heben. Ich mag nämlich nicht in lautloser Stille bügeln und seit ich mit dem Deutschlandfunk wegen seiner unsäglichen Propagandasendungen gebrochen habe, höre ich halt die Dudelei des NDR. Meistens ist das ja auch ganz nett.

Heute muss sich aber die eigentlich fürs Regionale zuständige Redaktion auch um das Weltgeschehen kümmern, ich ahnte zwar schon, dass es bei dem Thema „Tötung eines iranischen hohen Militärs“ nicht ohne Seitenhiebe gegen die USA so ganz allgemein und Trump so ganz speziell abgehen würde und machte mich schon auf die den Blutdruck steigernden Worthülsen gefasst, aber was dann folgte, machte mich doch nahezu sprachlos. Ein als Experte für Ägypten und Nahost einbestellter Reporter antwortete auf die Frage nach der Bedeutung Soleimanis für den Iran, dieser – also Soleimani – sei für die Al-Quds-Brigaden zuständig gewesen und deren Aufgabe bestünde darin, zu befreundeten Milizen und Kontakt zu halten, sie zu unterstützen und bei weltweiten Operationen zu helfen. So wahr, so schlimm.

Wer nun aber glaubt, allein diese Auflistung hätte irgendeine kritische Äußerung des Reporttierenden nach sich gezogen, irrt gewaltig.

Der Mann brachte es fertig, die Verbindung der Al-Quds-Brigaden zu Boko Haram, Hisbollah und den im Jemen operierenden terroristischen Rebellen zu benennen OHNE auf deren auschließlich terroristischen Charakter und Auftrag hinzuweisen.

Da verschlug es mir dann doch die Sprache und ich musste erst einmal mein Bügelbrett im stich lassen, um diese Ungeheuerlichkeit aufzuschreiben….

Und natürlich vergaß der Experte auch nicht, einzig und allein Donald Trump zu beschuldigen, im Nahen Osten die Kriegsgefahr zu schüren….

War da denn nicht noch was?

„Lücken“ und „Lügen“ geschickt platziert zwischen schönen Oldies der amerikanischen Hitparade…. Das hat doch was.

Und nun zurück ins Bügelzimmer…..

NACHTRAG
Möglicherweise ist einigen Verantwortlichen des NDR ein Licht aufgegangen, jedenfalls sendete NDR1 später einen Kommentar, der sehr deutlich machte, dass Soleimani „sehr viel Blut an den Händen klebt“, wie der Kommentator sagte.

 

Frau Merkel war in Israel…. 5. Oktober, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", atomabkommen, einwanderung, fatah, gesellschaft, hass, HOLOCAUST, iran, israel, israelkritik, politik.
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„Kanzlerinnengesülze“  kommentierte ich bei facebook wenig charmant den Beitrag, der über die Visite Frau Dr. Merkels in Israel und ihren Besuch der Gedenkstätte Yad Vaschem  berichtete.  Die Kanzlerin hatte sich  mit folgenden Worten  in das Buch der Gedenkstätte eingetragen:

 

 Vor fast 80 Jahren, in der Pogromnacht des 9. November schlugen den jüdischen Menschen in Deutschland Hass und Gewalt in ungeahntem Ausmaß entgegen. Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah. Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

 

Quelle

Ich will zumindest hier begründen, was mich zu dem despektierlichen Begriff „Kanzlerinnengesülze“ veranlasste.

Da ist zunächst das Statement selbst.

Nicht erst mit der Pogromnacht schlugen den jüdischen Menschen Hass und Gewalt entgegen. „Hass und Gewalt“ reduziert die Kanzlerin hier auf die Zerstörung jüdischer Einrichtungen, die Plünderung der Geschäfte, die Zerstörung und Brandschatzung Hunderter Synagogen in Deutschland.  Hass und Gewalt, so mag die Physikerin gedacht haben, sei in erster Linie ein physikalisches Phänomen, der Angriff auf die körperliche Unversehrtheit der Menschen ebenso, wie auf ihren Besitz oder die von der jüdischen Gemeinschaft genutzten Einrichtungen.  Die perfide und  grausame psychische Gewalt gegen Juden in Deutschland, die dem Novemberpogrom von 1938 aber schon Jahre zuvor vorausging, bleibt aber bei dieser sprachlichen Beschreibung „Hass und Gewalt schlugen in der Pogromnacht entgegen“, verborgen. Psychische Gewalt, die sich im Verlust der Würde und bürgerlichen Rechte,  der bürgerlichen Teilhabe, der Ausgrenzung von allen öffentlichen Einrichtungen und Plätzen, der Verlust der Arbeitsplätze, der Aberkennung akademischer Titel und Auszeichnungen niederschlägt. Psychische Gewalt,  die zunächst bereits ab 1933 schleichend, dann immer offener von Seiten des Staates gegen die jüdischen Bürger und Nachbarn   gerichtet ist, aber auch von  gesellschaftlichen, künstlerischen und  akademischen   Institutionen und nicht zuletzt auch und sogar von kirchlichen Einrichtungen, ja, von Kirchenoberen selbst.

Es sei ebenso an den sogenannten Arierparagraphen erinnert, der Anlass war,viele, viele jüdische Mitarbeiter und Beamte ihres Arbeitsplatzes zu berauben, mit dessen „Hilfe“ Professoren aus den Universitäten, Juristen aus dem öffentlichen Dienst  enfernt und Lehrer aus den Schulen verbannt wurden,  wie an die so offen sichtbaren Hinweise darauf, dass Juden kein Platz mehr in der Gesellschaft zuerkannt wurde, sei es durch  Parkbänke, die mit dem Schild versehen waren  „Nicht für Juden“, durch Geschäfte mit der Aufschrift „Juden unerwünscht“ oder dem hinlänglich bekannten Satz, „Deutsche, kauft nicht bei Juden“.

 

Frau Merkel verdichtet die Ausgrenzung der Juden und die Angriffe auf Juden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten  sehr gekonnt, um nicht zu sagen geschickt auf die Begriffe Hass und Gewalt. Denn das bietet ihr eine phantastische  Vorlage, den Blick auf die Gegenwart zu lenken. „Hass und Gewalt“ haben heutzutag in der politischen Begrifflichkeit Hochkonjunktur. Und natürlich sind wir alle gegen Hass und gegen Gewalt. Wer sollte das auch nicht sein, gehört es doch zu den Errungenschaften jeder Erziehung, Hass und Gewalt schon von Kindergartentagen an zu ächten und als für das gesellschaftliche Miteinander nicht förderlich zu brandmarken – mit Recht, wie ich ausdrücklich betone.

Doch zurück zum Eintrag: „Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah.

Ja. Die Ausgrenzung der Juden aus der  Gesellschaft in Deutschland gipfelte in der systematisch geplanten und ebenso systematisch durchgeführten Auslöschung jüdischen Lebens in Europa durch industriemäßig betriebenes Morden: Vernichtung durch Arbeit, Vernichtung durch Folter, Vernichtung durch die Erschießungskommandos der SS, Vernichtung durch medizinische Versuche, Vernichtung durch willlkürlich verhängte Strafen, Vernichtung durch Tod in den Gaskammern. Es war und bleibt für alle Zeit der beispiellose Zivilisationsbruch, den Deutsche zu verantworten hatten. Und ich sage hier sehr bewußt „Deutsche“ und nicht Deutschland. Es waren Menschen, die die Pläne entwarfen, die Konzentrationslager bauten, die Gaskammern und Krematorien für Aber- und Abertausende. Es waren Menschen, die als Wachen in den KZs arbeiteten, die an der „Rampe“ standen, die die Züge fuhren, die die Juden in den Städten zum Abtransport zusammentrieben. Es war nicht das „anonyme Deutschland“. Jeder einzelne  an der Vernichtung Beteiligte, hatte einen Namen, führte ein ansonsten ziviles Leben.

Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern“ schrieb die Kanzlerin weiter. Die Verantwortung, zu erinnern.  Das tut „Deutschland“. „Es“ legt an den beiden Gedenktagen – dem 9. November, Nacht der Pogrome und Nacht der Zerstörung der Synagogen –  und am 27. Januar – offizieller Gedenktag zur Befreiund des Vernichtungslagers Auschwitz – Kränze nieder, seine politischen und kirchlichen Repräsentanten halten Reden und Schüler inszenieren Gedenkveranstaltungen. Die Reden – treffen sie noch die Bevölkerung von heute? Und was wissen die Leute über die Shoa, den Holocaust wirklich? Und hat nicht in den letzten Jahren eine unmerkliche Veränderung in den Aussagen dieser Reden stattgefunden, immer weiter weg vom Gedenken, immer mehr hin zu den allgemeinen Floskeln, die die Kanzlerin in ihrem letzten Teil bemüht?

und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

Antsemitismus entgegentreten. DAS wäre wirklich gut, wenn das auch passierte. Aber erschöpft sich das nicht längst  in allgemeinen, floskelhaften Reden und dem Einsetzen eines „Antsemitismusbeauftragten“.

Wann hat denn die Kanzlerin tatsächlich „Gesicht gezeigt“, wann hat sie beispielsweise je  in einer eigens anberaumten Sondersendung scharfe Kritik geübt am „Al KudsTag“, an dem Tausende durch die Straßen deutscher Großstädte ziehen und anti-israelische Parolen brüllen, israelische Fahnen verbrennen, ihren Hass auf Juden ungebremst äußern? Wann weist sie die Anhänger der BDS-Bewegung deutlich in ihre Schranken, und zwar ganz ausdrücklich mit dem Hinweis, dass BDS eine zutiefst antisemitische Bewegung ist, die in Wirklichkeit doch nichts mit der realen Politik Israels zu tun hat, sondern aus blankem Hass auf „Juden in Israel“ besteht. Da ist er doch wieder, der alte Nazi-Slogan „Deutsche, kauft nicht bei Juden“, er ist doch nur marginal abgewandelt in „Deutsche, kauft nicht bei Israelis“, nicht bei den Israelis, die Arabern in den Gebieten Arbeit und Lohn geben in Industrie und Landwirtschaft.

„Künstler, singt nicht für Juden, spielt nicht Theater für Juden“,  „Sportlern tretet  nicht gegen Juden an“.  ISRAELIS, denen dieser Boykott  in letzter Zeit immer häufiger gilt,  SIND JUDEN!

Doch auch in Deutschland, ja, ja, hier bei uns ruft BDS zum Boykot künstlerischer Darbietungen auf, Darbietungen jüdischer Israelis für ein Publikum  in Deutschland.

Hat man je vernommen, dass die Kanzlerin sich deutlich dagegen ausspricht? Ich würde das aber angesichts der aktuellen Entwicklung in Deutschland von der Regierungschefin erwarten.

Sie macht aber lieber den großen Rundumschlag: „Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

Nicht, dass ich etwas dagegen hätte… ich sagte es ja schon.

Aber die Verklausulierung „Fremdenfeindlichkeit“ verhindert die scharfe Zurückweisung des Antisemitismus durch Fremde. Machen wir uns doch nichts vor! Neben dem wieder erstarkenden „traditionellen deutschen Antisemitismus“ wächst der importierte Antisemitismus, eingeführt von denjenigen, die als Schutzsuchende, Flüchtlinge, Asylanten nach Deutschland kommen und ihre Kultur, ihre religiösen Überzeugungen und ihren religiös begründeten Antisemitismus mitbringen. Und manche von ihnen bringen auch Gewalt mit und Hass. Hass auf Israel, Hass auf Juden.

Fremdenfeindlichkeit, die wird sehr schnell denjenigen unterstellt, die einfach nur kritisch nachfragen, ob und wie unsere Gesellschaft die Aufnahme und Integration vieler Menschen aus einem völlig fremden Kulturkreis bewältigen und schaffen kann. „Fremdenfeindlichkeit“, dieser Begriff wird zu einer sprachlichen Waffe gegen die Mahner und gegen die Kritiker einer als nicht länger planvoll wahrgenommenen Regierungskpolitik.

Und „Fremdenfeindlichkeit“ wird von vielen Leuten des öffentlichen Lebens in Politik und Kirchen dem Begriff Antisemitismus gleich gestellt, obwohl sich diese Gleichstellung gerade aufgrund unserer Geschichte absolut verbietet. Das macht mich sprachlos.   Ich bin ausdrücklich gegen Fremdenfeindlichkeit, einer Fremdenfeindlichkeit, die sich in Herabsetzung, Verächtlichmachung, Ausgrenzung gegenüber den Menschen äußert, die in Deutschland Zuflucht suchen, Feindlichkeit, die sich in Gewaltaktionen gegen Fremde niederschlagt, die Hass auf andere für „gutes Recht“ hält.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Iran.

Wie kann sich die Kanzhlerin und mit ihr Herr Scholz hinstellen und allen Ernstes treuherzig behaupten, der Iran-Deal sei wichtig und Deutschland würde mitnichten daran festhalten, weil die Wirtschaft gute Geschäfte mit dem Iran machen will und macht, sondern weil DER DEAL ISRAELS SICHERHIET DIENE!  Was hat die Regierung für Berater? Sprechen die kein Arabisch, kein Farsi, kein Türkisch? Wissen die nicht, was die Mullahs seit Jahr und Tag in den Moscheen und Fernsehsendungen predigen, welchen Hass sie auf Israel Tag für Tag immer  und immer wieder äußern, wie groß ihr Wille (und dank des Atomdeals wohl auch ihre Möglichkeiten) sind, Israel zu vernichten?

Und wie schon so oft in diesem Blog, frage ich wieder, warum in den öffentlichen Stellungnahmen NIEMALS  die Herren von der Fatah und Hamas aufgefordert werden, Israel anzuerkennen als Staat der Juden? Immerhin dazu hat sich die Kanzlerin halbherzig durchgerungen, zu verlautbaren, dass Israel ein jüdischer Staat sei.

Aber ein entschiedenes Eintreten für Israel waren ihre Worte nicht.

Mir kam und kommt es eher so vor, als sei das „digitale Entwicklungsland“ Deutschland dringend auf die Zusammenarbeit mit den hervorragenden Spezialisten in Israel angewiesen und als würde man nun endlich erkennen, dass der „Industriestandort Deutschland“ vor gut 12 Jahren, als die Kanzlerin überraschend erklärte, aus der Atomkraft aussteigen und sich ganz dem Wind und der Sonne verschreiben zu wollen (und dem Mais) in einen tiefen Schlaf der grünen Gerechten gefallen sei, in dem man von einem wunderbaren Abgas- und Emmisions freien herrlichen Land träumt…. und nun plötzlich feststält, dass man mit Biobauernhöfen allein kein Wirtschaftswachstum generieren kann. (Das war nun ein bisschen übertrieben und frech und gehört eigentlich nicht zum Thema….. es dient nur meiner eigenen Psychohygiene, man möge mir verzeihen.)

 

Anbiederung der Kanzlerin und ihrer Regierung an Israels Wirtschaftsleistung ohne Zusicherung, für seine Exitenz mit allen Mitteln einzustehen, bei der UN, in der EU, in Deutschland, bei rechten, linken und muslimischen Israelwidersachern,   das schien  mir  gegeben zu sein.

Darum mein „Kanzlerinnengesülze“.

 

ES freut mich, dass viele Israelis in Israel den Besuch sehr viel positiver empfunden habe, als ich hier an meinem PC.

Ich gönne mir eine Pause …. 11. Juni, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, asyl, atomabkommen, aus meinem kramladen, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israelkritik, medien, politik, presse, terrorismus.
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…. von der aberwitzigen Berichterstattung über die desaströse Politik unserer Regierung und verziehe mich ein bisschen für die nächste Zeit.

Ich weiß, mein kleiner Blog liegt gerade etwas brach…. das tut mir leid. Aber es macht mich beinahe verrückt, alle Informationen, die auf mich einstürmen, wahrzunehmen  –   von verarbeiten oder kommentieren kann gar keine Rede mehr sein.

Die schrecklich Geschichte um das geschundene und gemeuchelte Mädchen Susanna …. das ewige Dreinschlagen aller wichtigen und überflüssigen Politiker samt der sie bejubelnden Medien auf Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit …. die Vernachlässigung der Bedürfnisse und Belange der Bevölkerung dieses Landes zugunsten der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten ….  das nach wie vor anhaltende Schweigen zum Feuerterror gegen Israel –  und die christlichen wie säkularen antisemitischen Terrorversteher, die zwar über tote Juden trauern, aber meinen, den armen Arabern (die sich Palästinenser nennen lassen) bleibe ja gar nichts anderes übrig, als sich mit Mord und Totschlag gegen Israel zu wehren (aber in gleichzeitiger Verehrung für gewaltlose Widerstandskämpfer wie Mandela oder Martin Luther King  … ja, ja, so schizophren sind sie, die lieben „kritischen Freunde Israels“!!) …   die bescheuerte Aufforderung der Kanzlerin in SED-Manier , Gündogan und Ösil zu beklatschen …. die dümmliche Staats-Propaganda via Will ….  die Märchenstunde in meiner Zeitung zum G 6 – 7 Gipfel (waren es nicht mal 8 oder 20 oder so???) und dieses „wunderbare Merkel-schimpft-mitTrump-Bild“  …..  Flüchtlinge sind nach wie vor ein großes Thema, aber ohne jeden Lösungsansatz dafür, wie man das Probelm angehen will – Merkel und Seehofer sind mal wieder im heftigsten Streit darüber – wann waren sie das eigentlich nicht? …  man darf auf Deutschlands Straßen Israel den Tod wünschen, ohne dafür bestraft zu werden ….   man (ich und andere)  wird jetzt darüber aufgeklärt, dass der Iran das sogenannte Atomabkommen  NIE UNTERZEICHNET hat, da bleibt einem doch die Spucke stehen, zumal die Regierung mit Inbrunst an dem „Vertrag“ festhalten will …  (Muss ein Vertrag nicht immer von beiden Verhandlungspartnern unterschrieben werden? Als ich mein altes Auto verkauft habe, mussten beide Unterschriften auf dem Vertrag stehen,  aber bei einem Atomvertrag mit Israelhassern kann man es vermutlich etwas lockerer handhaben, schließlich dient der ja dem Frieden, mein altes Auto sollte nur nach  Osteuropa verscherbelt werden)  … es ist Rammadan – auch Kinder müssen fasten und Erwachsene schlagen sich nächtens den Bauch voll — manche greifen tagsüber zum Messer…..

Die Aufzählung ist noch lange nicht komplett…

Noch niemals in all den vielen Jahren, in denen ich mich für die Politik unserer diversen Regierungen interessiere, habe ich mich je so für dumm verkauft gefühlt, wie unter dieser Kanzlerin und so allein gelassen von jedweder fundierter Opposition im Bundestag, sieht man von den Versuchen der AfD ab, sich ins Spiel zu bringen (aber richtige Opposition ist das doch auch nicht, nur eine andere Form der Propaganda!). Die FDP duckt sich weg, die Grünen sind die Stichwortgeber für die Regierungschefin und die Linke schwelgt immer noch im Klassenkampf. Die kann man doch allesamt als eine Opposition, die der Regierung auf die Finger klopft, nicht ernst nehmen.

Schlimmer als die Regierung und die nicht vorhandene Opposition sind nur noch die hoch offiziellen Vertreter  der öffentlich-rechtlichen Sender und die nicht minder regierungskonformen Printer, respektive ihre Ableger als Onlinemagazine.  Sie reden der Regierung nach dem Munde, auf die doch wirklich berechtigte Kritik an / auf  allen Ebenen  hofft man vergebens.

Ich könnte nur noch weglaufen.

Und das tue ich jetzt auch …. zumindest virtuell.

 

 

 

 

Meine Rede zu „Benjamin Netanyahus Rede auf Deutsch“ 20. Februar, 2018

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In München tagte die Sicherheitskonferenz….

Unsere Medien berichteten darüber.  Ausnahmsweise stand auch ein Deutscher im Fokus der Berichterstattung: Unser Noch-Außenminister Sigmar Gabriel, der, wie man lesen konnte, um sein Amt als Chef des AA fightet.

Dabei sollte das Augenmerk doch nicht so sehr auf die privaten Ambitionen eines Profi-Politikers gerichtet sein, als vielmehr auf die Krisenherde dieser Welt. Derer gibt es viele und einige haben in der Tat das Zeug dazu, die Welt in einen neuen, alles umfassenden Krieg zu stürzen. Die Protagonisten dieses Szenario sind bekannt und bei den deutschen Medien „beliebt“, bringen sie doch mächtig Aufmerksamkeit und damit auch Kasse. Da haben wir einmal den Konflikt in dem schönen Teil der Welt, in dem  gerade die olympischen Winterspiele stattfinden. Der Herrscher aus der berühmten Dynastie der „Kim“ spielt mit dem Feuer, er droht und provoziert. Da kann der andere „Liebling“ der Medien natürlich nicht ruhig bleiben, Donald Trump, der demokratisch gewählte Präsident einer der stabilsten Demokratien der Welt beantwortet die koreanischen Provokationen auf seine, eben „Trump’s Weise“. Das „gefällt“ den Medien auch, jedenfalls was den „Ertrag“ seiner ebenfalls die deutschen Gemüter provozierenden Auftritte angeht, wenngleich sie – Nachrichtensprecher und Moderatoren, Kommentatoren, Leitartikler –  natürlich immer und immer wieder betonen, wie sehr Trump doch eigentlich zu verabscheuen ist.  Denn lärmende Präsidenten, die sich nicht einmal darum bemühen ein seriöses präsidiales Gehabe deutscher Prägung öffentlich zu zelebrieren, sind doch allemal besser fürs Geschäft, als die „show-mäßigen Langweiler“ aus Berlin mit ihrer stoischen Gelassenheit und formvollendeter Betroffenheitslyrik und Gestik.

Der andere Krisenherd in Dauerstellung ist der berühmt berüchtigte „Nahostkonflikt“ zwar mit unterschiedlichen Szenarien und wechselnder Besetzung auf der politischen Bühne, aber  einem Superstar: ISRAEL, repräsentiert von seinem Ministerpräsidenten, der in unseren Medien  IMMER  die Rolle des Schurken schlechthin zugewiesen bekommt. Da mag Herr Erdogan sich gerade daran machen, die Kurden von der Bildfläche verschwinden zu lassen – mit Hilfe deutscher Panzer übrigens – und einen autokratischen Herrschaftsstaat aufzubauen, da können die Herren des Iran laut und vernehmlich darüber spekulieren, wie lange sie brauchen, um Israel endgültig aus den Geschichtsbüchern zu tilgen oder von der Landkarte zu radieren und seelenruhig in Syrien und Libanon ihre militärischen Einrichtungen zur Umsetzung ihrer Pläne installieren, der Schurke ist wer???

Bejamin Netanyahu !

WER denn auch sonst?

Netanyahu warnt seit Jahren vor dem militärischen Erstarken des Iran, vor dessen Einflussnahme auf die gesamte Region, vor der Bedrohung, die von Iran nicht nur für Israel ausgeht.

Das nervt natürlich. Nervt diejenigen, die mit den Mullahs Irans Geschäfte machen wollen, jetzt, da das Atom-Abkommen mit Iran endlich wieder den freien Zugang zu einem lukrativen Handelsraum ermöglicht, weil die Sanktionen weggefallen sind, die zuvor doch die Dinge unglaublich kompliziert gemacht haben…. musste man doch Industrieprodukte, die sich vorzüglich zum Bau von Atomanlagen eigneten – speziell zu solchen Anlagen, die die Anreicherung mit waffenfähigem Uran möglich machten -, sehr umständlich als landwirtschaftliche Gerätschaften ausgeben, dazu gedacht, die Landwirtschaft des Iran den deutschen Standards anzupassen…  (ich stelle mir dabei unter anderem  Güllefahrzeuge vor….)   Und so verwundert es natürlich gar nicht, dass auch die Rede, die Benjamin Netanyahu in München gehalten hat, von den Medien als fürchterliche Bedrohung ausgegeben wurde. Ich spare mir an dieser Stelle jeglichen Hinweis auf Quellen, das machen die Medien ja auch. Sie behaupten etwas, ohne die Konsumenten ihrer   famosen Nachrichten  Märchenerzählungen mit den Tatsachen näher zu belästigen.

Deshalb, und weil man zwar in ARD und ZDF böse Kommentare zu Netanyahus Rede hören konnte und die großen Magazine sich auch nicht in frommer Zurückhaltung übten oder wenigsten nahe an der Wahrheit blieben, kopiere ich die Übersetzung der Rede hierher.

Dankenswerter Weise hat achgut die Übersetzung und Online-Stellung übernommen. Möge sich jeder seine eigenen Gedanken zur Rede, zu Netanyahu  und zu Israel machen… und ich hoffe doch sehr, dass das eigene Denken zu Ergebnissen kommt, die nicht unbedingt mit der  „Einordnung“ der Nachrichten durch die Klebers, Slomkas, Miosgas und Sievers der schönen heilen Fernsehwelt entsprechen.

Hier ist sie, die Rede. Dank an achgut, 

Benjamin Netanyahus Münchner Rede auf Deutsch

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hielt heute auf der Münchner Sicherheitskonferenz die folgende Rede:

„Das ist eine wunderschöne Stadt. Es ist voll von beeindruckenden Denkmälern, reichlich ausgestatteten Museen, wunderschöner Architektur. Und durch diese Konferenz ist München in den letzten vier Jahrzehnten, Herr Vorsitzender, zum Synonym für Sicherheit geworden. Das ist wichtig, denn, wie ich gestern Abend sagte, ohne Sicherheit ist nichts wirklich möglich – nicht Freiheit, nicht Wohlstand, nicht der Frieden, den wir hegen und ersehnen.

Aber für das jüdische Volk ereigneten sich in dieser Stadt zwei berüchtigte Dinge. 1972 wurden 11 unserer Olympioniken auf dem Münchner Flughafen massakriert. In vielerlei Hinsicht hat dieser Akt der Grausamkeit den Aufstieg des internationalen Terrorismus eingeläutet, und wir alle haben ihn seither bekämpft.

Und vor 80 Jahren fand hier ein weiteres Ereignis mit weitreichenden Folgen statt. Hier wurde ein katastrophales Abkommen unterzeichnet, das die Welt auf einen Kurs in Richtung des schrecklichsten Krieges der Geschichte brachte. Zwei Jahrzehnte nach dem Ersten Weltkrieg, zwei Jahrzehnte nach einem Krieg, der 60 Millionen Menschenleben forderte, entschieden sich die Führer, die sich in München trafen, Hitlers Regime zu beschwichtigen, anstatt es zu konfrontieren. Diese Anführer waren edle Männer. Sie dachten, sie würden ihrer höchsten Verantwortung für die Erhaltung des Friedens nachkommen. Aber der Preis für ihr Handeln würde sich bald zeigen.

Die Zugeständnisse an Hitler ermutigten nur das NS-Regime und erleichterten seine Eroberung Europas. Anstatt einen Weg zu wählen, der den Krieg hätte verhindern können, oder zumindest seinen Umfang und sein Ausmaß zu begrenzen, machten diese gut gemeinten Führer einen breiteren Krieg unvermeidlich und weitaus kostspieliger. Irgendwann nach dem Krieg fragte Roosevelt Churchill, wie würde er diesen Krieg nennen? Und er antwortete sofort, ohne zu zögern, den Unnötigen Krieg. Er sagte, es hätte nie einen Krieg gegeben, der leichter aufzuhalten gewesen wäre.

Im Gefolge des Münchner Abkommens sollten im Zweiten Weltkrieg 60 Millionen Menschen sterben, darunter ein Drittel meines eigenen Volkes, sechs Millionen Juden, die im Holocaust von den Nazis und ihren Mitarbeitern ermordet wurden. Wir werden nie vergessen, und wir werden niemals zulassen, dass die historische Wahrheit neu geschrieben wird.

Wir werden nicht vergessen; wir werden nicht verzeihen; wir werden immer für die Wahrheit kämpfen.

Heute versammeln wir uns, zweieinhalb Jahre nach der Unterzeichnung eines weiteren Abkommens in einer anderen Stadt im Herzen Europas. Auch dort unterzeichneten edle Männer und Frauen, hochgesinnte Führer, die darauf hoffen, einen Krieg zu vermeiden, ein Abkommen, das die eigene Bevölkerung brutalisiert und die Nachbarn terrorisiert. Lassen Sie mich eines klarstellen. Iran ist nicht Nazi-Deutschland. Es gibt viele Unterschiede zwischen den beiden. Nun, zum einen hat sich der eine für eine Herrenrasse ausgesprochen, der andere für einen Herrenglauben. Juden im Iran werden nicht in die Gaskammern geschickt, obwohl religiösen und ethnischen Minderheiten grundlegende Freiheiten vorenthalten werden. Und es gibt natürlich noch viele andere Unterschiede.

Aber es gibt auch einige auffällige Gemeinsamkeiten. Der Iran erklärt offen seine Absicht, Israel mit seinen sechs Millionen Juden zu vernichten. Es macht absolut keinen Hehl daraus. Der Iran versucht, unsere Region, den Nahen Osten, zu dominieren, und versucht, die Welt durch Aggression und Terror zu dominieren. Sie entwickelt ballistische Raketen, um tief in Europa und auch in die USA vorzudringen.

Henry Kissinger sagte, der Iran müsse sich entscheiden, ob er ein Land oder eine Sache sei. Nun, das Regime im Iran hat sich für eine Sache entschieden. Der Kommandant der Revolutionsgarde, Ali Jafari, sagte, wir seien auf dem Weg zur Herrschaft des Islam weltweit. Das heißt, auch hier. Das ist nach meinem Dafürhalten die größte Bedrohung für unsere Welt. Nicht nur für Israel, nicht nur für unsere arabischen Nachbarn, nicht für Muslime weit und breit, sondern auch für Sie. Denn, einmal mit Atomwaffen bewaffnet, wird die Aggression des Iran ungebremst sein und die ganze Welt umfassen. Schauen Sie sich an, was sie jetzt tun, bevor sie Atomwaffen haben. Stellen Sie sich vor, was sie später tun werden, wenn – Gott möge es verhindern – sie sie haben.

Genau wie vor 80 Jahren hat ein Abkommen, das als Beschwichtigung angesehen wurde, das Regime nur ermutigt und den Krieg näher gebracht. Das Atomabkommen mit dem Iran hat den Countdown zu einem iranischen Atomwaffenarsenal in etwas mehr als einem Jahrzehnt begonnen. Und die Sanktionserleichterung, die der Deal mit sich brachte, hat den Iran nicht gemäßigt. Es hat sie innerlich nicht moderater gemacht und äußerlich nicht moderater gemacht. Tatsächlich hat es einen gefährlichen iranischen Tiger in unserer Region und darüber hinaus freigesetzt.

Durch seine Stellvertreter, schiitische Milizen im Irak, die Huthies im Jemen, die Hisbollah im Libanon, die Hamas im Gazastreifen, verschlingt der Iran riesige Streifen des Nahen Ostens. Nun hat es eine positive Folge der wachsenden Aggression des Iran in der Region gegeben. Es hat Araber und Israelis näher zusammengebracht als je zuvor. Das kann paradoxerweise den Weg für einen breiteren Frieden und letztlich auch für einen palästinensisch-israelischen Frieden ebnen. Das könnte passieren. Aber es wird nicht passieren, wenn die Aggression des Iran weiter zunimmt, und nirgendwo sind die kriegerischen Ambitionen des Iran klarer als in Syrien.

Dort hofft der Iran, ein zusammenhängendes Imperium zu vollenden, das Teheran mit Tartus, das Kaspische mit dem Mittelmeer verbindet. Seit einiger Zeit warne ich vor dieser Entwicklung. Ich habe in Wort und Tat deutlich gemacht, dass Israel rote Linien hat, die es durchsetzen wird. Israel wird den Iran weiterhin daran hindern, eine permanente militärische Präsenz in Syrien aufzubauen. Israel wird weiterhin handeln, um den Iran daran zu hindern, eine weitere Terrorbasis zu errichten, von der aus Israel bedroht wird. Aber der Iran versucht weiterhin, diese roten Linien zu überschreiten. Letzte Woche erreichte seine Schamlosigkeit neue Höhen, buchstäblich neue Höhen. Sie schickten eine Drohne auf israelisches Territorium, die die Souveränität Israels verletzte und unsere Sicherheit bedrohte. Wir zerstörten diese Drohne und das Kontrollzentrum, das sie von Syrien aus betrieb, und als unser Gebiet beschossen wurde, zerstörte Israel syrische Flugabwehrbatterien. Israel wird es dem iranischen Regime nicht erlauben, uns eine Schlinge des Terrors um den Hals zu legen. Wir werden ohne zu zögern handeln, um uns zu verteidigen. Und wir werden, wenn nötig, nicht nur gegen die Vertreter des Iran vorgehen, die uns angreifen, sondern auch gegen den Iran selbst.

Später spricht Herr Zarif zu Ihnen. Er ist das sanfte Sprachrohr des iranischen Regimes. Ich zolle Mr. Zarif Anerkennung. Er lügt mit Beredsamkeit. Letztes Jahr auf dieser Konferenz sagte Zarif, ich zitiere: „Extremismus wird durch Mangel an Hoffnung und Respekt angetrieben.“

Nun, wenn das stimmt, warum verweigert das iranische Regime dann seinem Volk Hoffnung und Respekt, indem es Journalisten und Aktivisten inhaftiert? Zarif sagte, es sei falsch, Iran als radikal zu bezeichnen. Wenn das stimmt, wie nennt man dann ein Regime, das Schwule an Kränen auf den Plätzen der Stadt aufhängt? Zarif sagte, dass Konflikte in Syrien und im Jemen nicht militärisch gelöst werden können. Wenn das wahr ist, warum schickt der Iran dann Kämpfer und Waffen, um die Gewalt genau an diesen Orten zu schüren? Kein Zweifel, Herr Zarif wird das ruchlose Engagement des Iran in Syrien schamlos leugnen.

Der Iran bestreitet auch, dass er letzte Woche eine Aggression gegen Israel begangen hat, dass er eine Drohne in unseren Luftraum geschickt hat, um unser Volk zu bedrohen. Nun, hier ist ein Stück von der iranischen Drohne, oder was davon übrig ist, nachdem wir sie abgeschossen haben. Ich habe es hierher gebracht, damit Sie es selbst sehen können. Herr Zarif, erkennen Sie das? Das sollten Sie aber. Es gehört ihnen. Sie können eine Botschaft an die Tyrannen von Teheran mitnehmen: Testen Sie nicht die Entschlossenheit Israels.

Und ich habe auch eine Botschaft für alle, die heute hier versammelt sind. Ich möchte, dass Sie das iranische Volk unterstützen. Ich möchte, dass Sie diejenigen in der Region unterstützen, die Frieden wollen, indem Sie sich mit einem iranischen Regime auseinandersetzen, das den Frieden bedroht.

Ich habe mit den Menschen im Iran über Videobotschaften gesprochen. Die Resonanz ist erstaunlich. Das habe ich vor den jüngsten Demonstrationen gesehen. Ich bat unsere Geheimdienstler, mir zu erklären, wie es möglich ist, dass wir Namen von Leuten bekamen, die unterstützen, was ich sagte, aus dem Iran, die ihr Leben riskierten, ihre Familien. Ich sagte, dass dort etwas vor sich geht. Diese Leute wollen Freiheit. Sie wollen ein anderes Leben. Sie wollen wirtschaftlichen Wohlstand. Sie wollen Frieden. Sie wollen diese weit verbreitete iranische Aggression nicht. Und ich habe erklärt, dass wir keinen Streit mit den Menschen im Iran haben, sondern nur mit dem Regime, das sie quält. Und ich nutze diese Gelegenheit, um den Familien der 66 iranischen Zivilisten, die heute bei dem Flugzeugunglück ihr Leben verloren haben, unser Beileid auszusprechen. Wir haben keinen Streit mit dem iranischen Volk, aber wir sind absolut entschlossen, die Aggression des iranischen Regimes zu stoppen und zurückzudrängen.

Lassen Sie uns heute, meine Damen und Herren, hier in München versprechen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Beschwichtigung funktioniert nie. Der Zeitpunkt, um einen Krieg zu verhindern, ist spät, aber es ist noch nicht zu spät. Ich bin überzeugt, dass dieses Regime eines Tages fallen wird, und wenn es das tut, wird der große Frieden zwischen dem alten jüdischen Volk und dem alten persischen Volk wieder aufblühen. Wenn das geschieht, werden die Menschen im Iran frei atmen, und die Menschen in der Region werden aufatmen. Aber heute müssen wir deutlich sprechen, wir müssen mutig handeln. Wir können dieses gefährliche Regime stoppen. Wir können ihre Aggressivität zurückdrängen und so eine friedlichere, wohlhabendere und sicherere Welt für unsere Region und unsere Zukunft schaffen.

Märchenhaft…. 17. Juli, 2015

Posted by Rika in atomabkommen, gesellschaft, iran, israel, politik, terrorismus.
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4 comments

Seitdem der Klatsch-und Tratschpresse der Pfauenthron verloren ging – den jüngeren Lesern sei gesagt, dass einst die Hofberichterstattung aus dem Palast des Schahs von Persien zu der beliebtesten Wochenlektüre der Deutschen (Frau) gehörte und es ein überaus tragischer Verlust für alle Friseursalonbesucherinnen war, als diese mit der triumphalen Rückkehr des erzkonservativen Ajathollah Ruholla Chomeini aus seinem Pariser Exil abrupt zum Erliegen kam -, also seitdem hat es kaum so einen Jubel über Persien – besser bekannt als Iran –  mehr gegeben.

Allerdings jubeln weniger die Friseure und ihre treuen Kundinnen, als vielmehr die vielen, vielen großen und kleinen Geschäftemacher, die nun die glänzende Sonne des Mammon über Teheran aufgehen sehen. Der Wirtschaftsminister höchstselbst gibt den Startschuss und alle, alle werden ihm folgen. Nebenbei werden auch die Hersteller von Scheuklappen wahnsinnig gute Geschäfte machen. Denn die – ich meine die Scheuklappen – wird man im Land der Mullahs wohl brauchen, damit man die Menschenrechtsverletzungen einfach nicht zu Gesicht kriegt. Denn uns hier in Deutschland ist die Wahrung und Verteidigung der Menschenrechte sehr, sehr wichtig und unsere reisenden Staatsdiener mahnen sie überall an, wo immer und  wann immer sie dazu Gelegenheit haben.

Ganz nebenbei – heute ist der Herr Außenminister in Kuba und mahnt da vor allem die „Menschenrechte“ an (wie die Nachrichten im Deutschlandfunk halbstündlich verkünden)  – um vermutlich anschließend die Lage in Kuba für deutsche Geschäftsleute zu sondieren, haben doch die USA ihre Politik der strikten Isolierung Kubas ein wenig gelockert.

Die Mahnung zur Einhaltung der Menschenrechte in Kuba ist nach bundesrepublikanischer Weltanschauung schon sehr wichtig, schließlich ist Kuba ja ein von antikapitalistischen Kommunisten regiertes Land, mit dem vor einigen Jahren noch die sozialistische Völkerfreundschaft durch die damalige DDR gepflegt wurde.  Allerdings ist mir bisher nicht zu Ohren gekommen, dass dort Frauen gesteinigt werden, wenn sie von einem fremden Mann vergewaltigt wurden oder – was natürlich gar nicht sein darf – der Liebe wegen schwach wurden  und es zu einem nicht durch den Trauschein geregelten Sexualverkehr gekommen ist. Auch habe ich bisher nicht gehört, dass Schwule an Baukränen aufgehängt werden und Gläubige, die sich  von der herrschenden Religion  Ideologie abgewendet haben, auf Geheiß eben dieser getötet werden.

Ja, die Menschenrechte sind sehr wichtig. Vor allem sind sie dort wichtig, wo kein Geld die Welt regiert… die armen Schlucker haben ja sonst nichts um das sich unseren Damen und Herren Minister kümmern könnten.

Aber der Iran hat … JETZT!

Jetzt haben sie nämlich diesen supertollen Atomvertrag abgeschlossen, der Iran und die 5+1-Gruppe (also die 5 Vetomächte und Deutschland), der in ein neues strahlendes Zeitalter führen wird. Die Iraner strahlen gleich mehrfach.

1. dürfen sie ihr Atomprogramm nahezu ungehindert fortsetzen. Natürlich dient es nur der friedlichen Nutzung. Die Iraner sind nämlich total abhängig von der Kernenergie, weil sie weder Kohle (Erbarmung) noch Erdöl oder Erdgas besitzen, die Sonne einfach nicht genug scheint, um die Energiekrise durch Solarenergie zu bewältigen und auch der Wind wenig Anlass zur Freude bietet.  Windräder, wie sie hierzulande ganze Landstriche  schmücken, sind da völlig unangebracht. Ebenso übrigens wie die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen. Für ausgedehnte Maisfelder fehlt in Iran das Wasser, ist ja alles nur Wüste dort.  Das müssen selbst die Grünen bei uns hier in Deutschland verstehen und auch die Kanzlerin, die ja bekanntlich der Atomkraft abgeschworen hat.

2. können die Iraner  auf dem Weg der unfriedlichen Nutzung der Kernenergie problemlos weiter marschieren. Zwar müssen sie einige ihrer Zentrifugen abschalten (keineswegs zurückbauen) und auch dürfen ab und zu mal Kontrolleure vorbei schauen und sehen, wie friedlich es bei der Nutzung der Atomkraft doch zugeht, aber da diese Kontrollen langfristig vorher anzukündigen sind (laut Vertrag!), kann man doch   alle Leichen schnell unter den berühmten Teppich kehren   alles so einrichten, wie es die Kontrolleure zu sehen wünschen,  nicht wahr?!

3. werden die Iraner froh darüber sein, dass niemand es als Vertragshindernis angesehen hat, dass die Regierung hundertausende Iraner auf den Straßen Teherans „Tod Amerika!   Tod Israel“ brüllen lässt. Man stelle sich mal vor, die amerikanische Regierung wäre darob beleidigt und hätte den schönen Vertrag deshalb nicht mehr abschließen wollen. Aber, wie heißt es doch so schön, „die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“ Allerdings sei hier vermeldet, dass nicht alle Amerikaner „dumme Kälber“ zu sein scheinen, im Kongress, so las ich, formiert sich Widerstand gegen den Vertrag…. aber der hat wohl wenig Aussicht auf Erfolg. (Dass Israel vernichtet werden soll nach dem Willen der iranischen Regierung, nimmt man dagegen billigend [und mit heimlicher Zustimmung?!] inkauf.)

4. schließlich, strahlen die Iraner, weil sie den Vertrag zu ihren Gunsten unterschrieben haben und darum nun wieder weltweiten Handel treiben dürfen. Der wird ihnen viele, viele Euros und Dollar einbringen, mit denen sie dann den Terrorismus noch besser fördern können, als sie es ohnehin schon tun.

Ist das nicht prima? Es ist wie im Märchen….  aus Stroh wird Gold, Hans findet eine goldene Gans, die Goldmarie steht unter dem Fenster – es regnet Gold  und Herr Gabriel legt dann die goldenen Eier des Handels mit Iran den deutschen Geschäftemachern ins ungemachte*** Nest…

Ein kleiner Schatten ist leider doch auszumachen. Herr Netanjahu hält den Vertrag für den größten Fehler der jüngeren Geschichte. Er kann einfach nicht glauben, dass über Teheran nun die Sonne des Friedens strahlend hell wie am ersten Tag der Schöpfung aufgehen wird. (Siehe dazu Ulrich Sahm, „Israel droht mit Selbstverteidigung“)

Ich glaube das auch nicht und teile Herrn Netanjahus Bedenken.

Ich fürchte, dass nicht die helle Sonne des Friedens über Teheran aufgeht, sondern der mächtige Schatten des Bösen   Mordors  den Nahen Osten bedroht….. und nicht nur ihn, sondern uns gleich mit.

*** Das Nest ist zwar fertig, aber ich nenne es ungemacht, weil es vor Dreck stinkt… siehe Scheuklappen und so.

Allen, die an einer sehr gut begründeten Darlegung der Probleme interessiert sind, als ich sie in meiner Glosse geleistet habe, sei neben Ruth Brachas Anmerkung (siehe „Fremde Feder“) der Text Joachim Nikolaus Steinhöfels empfohlen, der die Probleme ganz wunderbar auf den Punkt bringt: „Das Atomabkommen ist eine bedingungslose Kapitulation

Fremde Feder: „Mogelpackung fertig verschnuert“ 17. Juli, 2015

Posted by Rika in atomabkommen, iran, israel.
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Leider bin ich aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage einen eigenen Text zum sogenannten Atomvertrag mit Iran zu schreiben.
Danke an Ruth, die in ihrer gewohnt sachlich-nüchternnen Analyse dazu Stellung nimmt.
Hier ihr Text:

Blick auf die Welt - von Beer Sheva aus

Wie vorhergesagt, der Westen ist auf alle iranischen Forderungen vom April eingeschwenkt, damit Obama sein historisches Abkommen erlangt.

1) Sofortige Aufhebung aller Sanktionen – mit dem Implementationstag, der ganz allein vom Iran abhaengt, werden alle Sanktionen auf einmal aufhoben.
2) Weitere Entwicklung von effizienteren Zentrifugen in Fordo -ja, ausdruecklich zugestanden
3) Inspektionen, wenn ueberhaupt,nur nach vorhergehender Anmeldung und Genehmigung durch den Iran – ja, nur „verdaechtige“ Orte duerfen bei einer Voranmeldung von mindestens einer Woche und Genehmigung durch den Iran besucht werden. Unter den Kontrolleuren kann kein US-Amerikaner sein.
4) Kein Ausserlandschaffen der bisher anreicherten Uranbestaende – natuerlich, angereichertes Uranium kann alternativ auch „verduennt“ werden. Wie lange es wohl dauert, diese Verduennung rueckgaengig zu machen, falls sie ueberhaupt bei allem angereicherten Material durchgefuehrt wird?
5) Keine Einschraenkungen beim iranischen Raketenprogramm – aber klar doch, bald koennen auch wieder Waffen an den Iran geliefert werden, Russland steht schon in den…

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