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Wenn der Islam zu Deutschland gehört…. 17. März, 2018

Posted by Rika in einwanderung, gesellschaft, integration, islam, judentum, meine persönliche presseschau, migration, sharia.
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wie es seit Wulffs Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Jahr 2010 immer mehr zur Kanzlerinnen-Doktrin geworden ist, geht es nicht einfach nur um die „Religion“ namens Islam, nein, dann  gehört  das gesamte  islamische System, das untrennbar aus  Koran, Sunna und Hadith   miteinander verwoben ist, ebenfalls zu Deutschland.

Was aber bedeutet das?

Auf einer muslimischen Internetseite wird dazu Folgendes gesagt:

Die Art und Weise, wie Mohammed inmitten seiner Gemeinde lebte und seine Pflichten als beispielhafter muslim erfüllte, wie er die Gläubigen auf den Wegen Gottes führte und die erforderlichen Regeln festlegte – all das verdeutlicht seinen Weg (sunna). Das Leben des Propheten hat also für gläubige muslime absoluten Vorbildcharakter, jede seiner Handlungen ist göttlich inspiriert.

Wie im Kapitel

► Mohameds Handlungen sind von Allah göttlich legitimiert

dargelegt wird, sind alle Taten und Anweisungen des Propheten unhinterfragt und unhinterfragbar.

► Die Unabänderlichkeit der Heilsbotschaft Allahs

 

 

Weiter heißt es:

2. Autorität der sunna

Wenn sich zu einem bestimmten Sachverhalt oder einer Streitfrage im ahadith Erläuterungen oder Anweisungen finden, dann sind sie für den Gläubigen verbindlich. Im Lexikon des Islam heißt es dazu:

Die Autorität der sunna ist im Koran verankert, der von den muslimen fordert, sich der Führung des Propheten zu unterwerfen und ihm zu folgen. Die Gläubigen dürfen sich Gott und seinem Gesandten nicht widersetzen und  dürfen ihnen den Gehorsam nicht verweigern:

Sure 33, Vers 21: Wahrlich in dem Gesandten Allahs hattet ihr ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt.

Sure 72, Vers 23: Allein eine Predigt von Allah und Seine Sendung liegt mir ob, und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, für den ist Dschahannams Feuer ewig und immerdar.

Sure 4, Vers 14: Wer aber gegen Allah und Seinen Gesandten rebelliert und Seine Gebote übertritt, den führt Er ein in ein Feuer, ewig darinnen zu verweilen, und es trifft ihn schändende Strafe.

Der Prophet gilt als die letzte Instanz bei allen Entscheidungen eines muslims. Ein Gläubiger darf, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in dieser Angelegenheit nicht mehr frei zu wählen:

Sure 33, Vers 36: Und nicht geziemt es einem gläubigen Mann oder Weib, wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache entschieden hat, die Wahl in ihren Angelegenheiten zu haben. Und wer gegen Allah und Seinen Gesandten aufsässig wird, der ist in offenkundigem Irrtum.

Die Anwesenheit des Propheten inmitten der Gemeinde gilt somit als Garantie für die Wahrheit der Glaubenslehre und die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen … denn seine Autorität ist ihm von Allah selbst verliehen:

Sure 4, Vers 64: Und wir entsandten Gesandte nur, daß ihnen gehorcht würde mit Allahs Erlaubnis. Und wenn sie, nachdem sie wider sich gesündigt, zu dir kämen und Allah um Verzeihung bäten, und der Gesandte für sie um Verzeihung bäte, wahrlich, sie würden Allah vergebend und barmherzig erfinden.

So gilt der Grundsatz:

Sure 4, Vers 80: Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah, und wer den Rücken kehrt … so haben wir dich nicht entsandt zum Hüter über sie.

(Digitale Bibliothek: A. T. Khoury, L. Hagemann, P. Heine: Lexikon des Islam, S. 325, Verlag Herder)

► Die absolute Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten

 

(Hervorhebung der Textteile von mir)

Das Vorbild, das Mohammed mit seiner Lebensführung allen ihm nachfolgenden Generationen von  Muslimen gegeben hat, hat bis in die Gegenwart  „Gesetzescharakter“ und absolute Gültigkeit:

3. Das Vorbild aus der sunna hat absoluten Gesetzescharakter

Die hadith-Sammlungen sind nach Kapiteln geordnet. In der Sammlung von Muslim sind die Begebenheiten zum „Heiligen Krieg“ (Kitab Al-Jihad wa’l-Siyar) in Kapitel 19 zusammengetragen und umfassen die Nummern 4293 bis 4472, also 179 Einträge. Wie absolut die Vorbildfunktion Mohameds Gültigkeit hat läßt sich auch daran erkennen, daß dieses Kapitel zusätzlich in 50 thematische Unterkapitel eingeteilt ist. Da wie gesagt jede Handlung des Propheten als göttlich inspiriert angesehen wird, hat man folgerichtig aus jeder Handlung oder Anweisung des Propheten eine zu befolgende Regel abgeleitet. Diese Gebote haben denselben Anspruch auf absolute Richtigkeit und sind ebenso wie die koranischen Gebote strikt einzuhalten. Hier einige Kostproben:     Quelle

 

Die ewige Gültigkeit der aus Koran und Sunna abgeleiteten Gesetze verhindert jede wie auch immer geartete Reform des Islam zu einem System, das  in Deutschland oftmals als „Euro-Islam“  bezeichnet wird. Die Vorstellung, der von Mohammed eingesetzte Islam könnte im Sinne moderner, europäischer Auffassungen vorsichtig  reformiert werden, käme aber der Apostasie gleich, dem Abfall vom Islam.

Die Frau Bundeskanzlerin ließ sich in ihrer Erwiderung auf Seehofers Stellungnahme, der Islam gehöre NICHT zu Deutschland  dazu hinreißen  Herrn Seehofer  zu kritisieren:

Angela Merkel (CDU) hat sich in der Debatte um die Rolle des Islams in Deutschland von den Äußerungen des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) deutlich distanziert. Deutschland sei zwar stark vom Christentum geprägt, aber inzwischen lebten vier Millionen Muslime in Deutschland, sagte die CDU-Chefin bei einem Treffen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven am Freitag in Berlin. „Diese Muslime gehören auch zu Deutschland und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam.“ Man wolle einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert. „Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen.“

(Quelle)

und macht damit deutlich, dass sie im Wesentlichen immer noch nicht begriffen hat, dass der Islam keine Religion wie jede andere ist, sondern in erster Linie ein pseudoreligiöses Konstrukt mit absolutem Machtanspruch. Das gilt im übrigen auch für alle Politiker und Medienschaffenden, die sich in ähnlicher Weise zum Islam äußern und damit der Islamisierung weltweit Vorschub leisten.

„Lesen bildet“ …. habe ich mal gelesen. Man müsste es eben auch in diesem Fall tun, das Lesen.

„Einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert“, wie es die Kanzlerin etwas verschwurbelt formuliert, kann und wird es nicht geben, weil er in nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen  geradezu konträre Positionen vertritt.

Nehmen wir nur den Satz in der weiteren Merkel’schen Rede, in der sie die Religionsfreiheit anspricht, die in Deutschland gewährt wird. Religionsfreiheit  bedeutet die freie Ausübung der Religion, zu der ein Mensch sich bekennt. Der Islam duldet aber keine anderen Religionen als ebenbürtig und gleichberechtigt an. Es redet ausdrücklich davon, dass Judentum und Christentum Fälschungen der ursprünglichen islamischen Lehre seien und Mohammed als letzter Prophet Allahs gesandt wurde, um die „Fälschungen“ rückgängig zu machen. Wer als Jude oder Christ zum Islam konvertiert, kehrt nach islamischen Lesart zurück in das „Haus des Islam“. Dieses Haus zu verlassen, ist jedoch bei Todesstrafe verboten. Diese schlichte Tatsache allein schon widerspricht unserem Grundgesetz.

Frau Merkel und alle, die ihr in der Einlassung zum Islam folgen, zeigen, dass sie sich nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt haben und relativ blind Leuten wie Ayman Mazyek folgen, der ihnen Sand in die Augen streut, ganz im Sinne des „Dschihad“ nämlich, den zu führen, jedem Muslim aufgetragen ist und an dessen Ende die weltweite Unterwerfung unter den Islam steht. Islam ist Unterwerfung.

Aus vermeintlicher Toleranz werfen sie die Prinzipien über Bord, die uns die Freiheit in unserer Gesellschaft sichert.

Natürlich gehört dazu die Religionsfreiheit.

Es ist gut, dass wir in Deutschland das Prinzip der Religionsfreiheit haben und jeder seine Religion  leben kann.

Aber man muss dieses Gesetz doch trennen von den Inhalten, die von den Religionen verbreitet und gelebt werden. Der Inhalt und damit auch der ethische und moralische Gehalt der bisher in Deutschland vorherrschenden Religion  ist doch gleichzeitig der, der die Geschichte Deutschlands geprägt und sein gesellschaftliches Gefüge und seine Kultur bestimmt hat. In den mehr als 1000 Jahren seit der großen Christianisierung des von vielen verschiedenen Stämmen bewohnten Gebietes, das heute „Deutschland“ ist, haben sich doch kulturelle, religiöse und rechtliche Grundsätze herausgebildet, die eben auf diesem „Christentum“ fußen, das wiederum auf dem noch älteren Judentum basiert. Den Islam, als gemeinsame Identität, hat es in Deutschland nie gegeben. Und deshalb kann man mit Fug und Recht unterscheiden und wie Seehofer, Söder und sehr viele Menschen sagen:

Menschen mit einem deutschen Pass gehören unterschiedslos zu Deutschland, Menschen aus anderen Ländern, die hier leben und arbeiten und unsere gesellschaftlichen Ordnungen und Gesetze respektieren und einhalten, sind  als Mitbürger willkommen.

Der Islam aber gehört NICHT  zu Deutschland und zwar aus den Gründen, die im Islam selbst zu finden sind. Er ist mit unserem Rechtssystem, mit unserer Auffassung von Demokratie, Menschenrechten, Gleichberechtigung und freier Religionsausübung NICHT kompatibel.

Und niemand muss sich wegen dieser Meinung und Auffassung kritisieren lassen.

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„Den Preis für die Satten zahlen die Elenden…“ 26. Februar, 2018

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, flüchtlinge, gesellschaft, integration, politik, soziale arbeit.
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formuliert Gerd Buurmann in einem langen Artikel zum Hype um die „Essener Tafel“.

Gerds Artikel sind oftmals megalang (weil er den Problemkomplex in aller Ausführlichkeit und von „Adam und Eva“ an erklärt)  und benötigen  deshalb auch Durchhaltevermögen und  einen  langen Atem 😉 . Meistens aber trifft er den Punkt – trotz der Länge seiner Beiträge und deshalb weise ich auch immer wieder auf seinen Blog oder seine Artikel hin.

Aus dem langen Schrieb über die Vorgänge rund um die Essener Tafel zitiere ich  hier nur den Schlussabsatz:

Den Preis für die Träumereien der Satten zahlen die Elenden

Alles hat eine Obergrenze! Keine Organisation hat unendlich viel Kapazität und grenzenlose Möglichkeiten. Die Obergrenze liegt immer dort, wo man nicht mehr in der Lage ist, Hilfe zu gewährleisten. Für die Essener Tafel, die niemals angetreten ist, die Flüchtlingskrise zu meistern, ist die Obergrenze erreicht.

Wir reden hier übrigens teilweise von Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten kommen. Dort wurden sie traumatisiert und brutalisiert. Diesen Menschen kann die Essener Tafel überhaupt nicht helfen. Sie ist dafür gar nicht ausgebildet. Dazu braucht es hochspezialisierte Expertinnen und Experten. Warum wird es überhaupt zugelassen, dass durch Krieg und Zerstörung traumatisierte und brutalisierte Menschen mit den sozial schwächsten Deutschen nicht nur konfrontiert, sondern in direkte Konkurrenz gesetzt werden? Wird Deutschland nur noch von zynischen, selbstverliebten und empathielosen Wolkenkuckucksprinzessinnen regiert?

Warum regt sich kein lautstarker Protest gegen all die Politikerinnen und Politiker, die die Frechheit besitzen, ausgerechnet die selbstlosen und hilfsbereiten Menschen zu verleumden, die ihre freie Zeit opfern, um anderen Menschen zu helfen? Diese engagierten Bürgerinnen und Bürger haben lediglich erklärt, dass die Obergrenze ihrer Fähigkeit zu helfen, erreicht ist. Das ist kein Verbrechen!

Außerdem ist es die verfehlte Politik, die überhaupt erst dazu geführt hat, dass die hilfsbereiten Menschen der Essener Tafel brutal an ihre Grenzen gestoßen sind. Sawsan Chebli und Karl Lauterbach verdammen engagierte Bürgerinnen und Bürger, weil sie an ihre Grenzen stoßen. Für diese Kaltschnäuzigkeit gehören beide entlassen!

Dieser Beitrag erscheint auch auf Gerd Buurmanns Blog Tapfer im NirgendwoDort sind auch die zitierten Twitter-Einträge dokumentiert.

 

Den Artikel habe ich von Achgut hierher kopiert. Daraus ergibt sich der letzte Satz.

 

Mir fällt dazu – wieder einmal – auch Tilo Sarrazin ein, der seit Jahren darauf hinweist, was in dieser Gesellschaft schief läuft im „Sozialgefüge“. Leider finden seine Bücher, Artikel und Reden kaum Gehör, bzw. werden sie augenblicklich umgedeutet zu „Rassimus“ und / oder „Fremdenfeindlichkeit“. Die SPD, die Sarrazin vor noch nicht allzu langer Zeit aus eben diesen „Scheingründen“ ausschließen wollte, täte gut daran, auf ihn zu hören…. aber wer liebt schon denjenigen oder achtet ihn wenigstens, der den Finger auf  die schwärende Wunde legt…. An dieser Wunde wird die Gesellschaft in letzter Konsequenz zerbrechen, wenn sie nicht endlich eine Kehrtwende vollzieht.

 

 

Vor vielen Jahren schrieb ich dies in einem meiner Beiträge:

„Dabei fällt mir ein Schüler ein, der so stolz war auf seinen Vater, der jahrelang vergeblich einen neuen Job gesucht hatte, aber immer noch arbeitslos war. Sein Vater engagierte sich bei einer „Tafel“, er, der selber mittellos und auf Hilfe angewiesen war, half anderen – unentgeldlich! Ja, der Junge war stolz auf seinen Vater, ZU RECHT!!!

aus: „Opfer der Gesellschaft

Kein schöner Text nach Weihnachten… 29. Dezember, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, einwanderung, flüchtlinge, frauen, gesellschaft, integration, islam, migration, politik.
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Die Freude an der Weihnachtsbotschaft Gottes :

Jesus kommt in die Welt, um die Welt – die Menschen –  mit Gott zu versöhnen„,

darf nicht darüber hinweg täuschen, dass wir immer noch in einer unversöhnlichen Welt leben, in der Menschen gegeneinander wüten, Kriege führen, Verrat üben, einer dem anderen nicht traut, Menschen andere Menschen bedrohen und sogar töten…. aus nichtigen Gründen.

Das Evangelium von Jesus Christus ist der radikalste Kontrapunkt, den man sich nur vorstellen kann,  zu dem Wahnsinn, den unsere Welt in dieser Zeit erlebt.  Aber hören wir ihn noch, diesen Kontrapunkt? Mehr noch, wird er noch gepredigt in den Kirchen und Gotteshäusern unseres Landes?

Wir Menschen brauchen Jesus! Diesen jüdischen Jesus aus Nazareth, der durch sein Leben die Vision von einem Leben in Gottes Frieden wieder in unser Bewusstsein rückt, der uns klar macht, dass jeder Mensch ein geliebtes Geschöpf Gottes ist, mit dem ewig gleichen Wert des Menschseins, das  dem Ebenbild Gottes entspricht, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, reich oder arm.

Aus dieser Ebenbildlichkeit Gottes, wie sie die Bibel seit Urzeiten beschreibt, leiten wir in Deutschland die „unantastbare Würde des Menschen“ ab. Vielen ist es in Vergessenheit geraten, dass dies der Urgrund jeglicher Menschenwürde ist: Wir sind alle Geschöpfe Gottes, nach seinem Willen geschaffen, ihm zu Ehren sollen wir leben.

Leider, so mein Eindruck, haben auch viele kirchliche Würdenträger unserer Zeit diesen Aspekt zugunsten einer allgemeinen „Bewahrung der Schöpfung“ vernachlässigt, predigen sie „Willkommenskultur“ und betreiben  „Nächstenliebe als politisches Programm“, dem die christliches Gemeinschaft zu folgen hat. Sie legen nicht den Finger in die Wunde und benennen das, was Gottes Ordnung widerspricht, sie weisen nicht auf, was schief läuft in der gegenwärtigen kulturellen Auseinandersetzung zwischen denen, die schon immer hier lebten und denen, die neu kommen. Sie fordern Respekt für die Religion des Friedens und schließen ihre Augen vor dem, was so offensichtlich ist in der „Offenbarung des Koran“ über die Würde des Menschen:

Frauen haben nicht den gleichen Wert wie Männer, Ungläubigen wird jeder Wert und jede Daseinsberechtigung abgesprochen – man darf sie töten, ohne dafür bestraft zu werden, Christen und Juden werden als Hunde und Schweine bezeichnet – und auch so behandelt in den Ländern, in denen der Islam Staatsreligion und politisches Gesetz in Eins ist.

Darüber schweigen die christlichen Anführer dieser Welt. Sie dienen sich vielmehr dem Islam an und nennen es „Nächstenliebe“ oder  „wir glauben alle an den gleichen Gott“.  Statt intensiv auf Christus hinzuweisen als den, den diese Welt braucht, suchen Kirchenführer das „Gemeinsame“ mit dem Islam – und blenden alles Trennende aus.

Ich nenne das Blindheit, Torheit, Sünde.

Wir versündigen uns an Muslimen, wenn wir ihnen aus vermeintlicher Toleranz das Evangelium von Jesus vorenthalten und statt dessen in unseren Kirchen Suren des Koran vorlesen lassen.

Wir versündigen uns an Muslimen und an Christen, wenn wir aus vermeintlichem „kulturellen Verständnis“ dazu schweigen, wenn Frauen und Mädchen von muslimischen Männern verachtet oder gar bedroht, drangsaliert und sogar getötet werden, weil es der Koran so vorgibt.

Wir versündigen uns an unseren Mitmenschen, wenn wir es zulassen, das Gesetz des Koran gleich-gültig neben unser Grundgesetz zu stellen und es zulassen, dass mit zweierlei Maß Recht gesprochen wird über Männer und Frauen.

Es ist nicht Nächstenliebe, wenn wir zulassen, dass muslimische Männer hier ihre kulturellen Eigenheiten pflegen und ausleben und dabei Frauen und Mädchen benachteiligen. Es ist ein Verbrechen an Frauen und Mädchen, egal ob muslimischen oder christlichen Glaubens oder sonstiger kultureller Prägung.

Es ist nicht Toleranz sondern Feigheit, wenn wir großzügig darüber hinwegsehen, dass sich archaische Stammesriten in unseren Städten breit machen und der  der  Gottesebenbildlichkeit entsprechenden  Würde des Menschen Hohn sprechen.

Wir Christen sollten nicht länger dazu schweigen.

Wir sollten mutig auf den hinweisen, der zu unserem Wohl und Heil in die Welt gekommen ist, Jesus, der Christus, Gottes Sohn.

Ich weiß, dass dieser letzte Satz für meine jüdischen Freunde nicht nachzuvollziehen ist. Das Wissen um Jesus mag uns einen, wie Schalom Ben Chorin es formulierte, der Glaube an ihn trennt uns. Ich lasse den Satz dennoch so stehen… er ist das Fundament meines Lebens.

 

Einen ganz und gar nicht religiösen Text zum Thema „Gleichheit von Frau und Mann“  und damit eben auch zu  „Menschenbild“ und „Menschenwürde“ fand ich bei „publico“, ich empfehle ihn zur Lektüre….

Krieg gegen Frauen

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick von außen…. 30. September, 2017

Posted by Rika in einwanderung, flüchtlinge, gesellschaft, integration, islam, meine persönliche presseschau, politik.
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Manchmal, so scheint es mir, sieht man aus der Entfernung sehr viel klarer, als aus der Nähe.

Das sogenannte „Große Ganze“ wird leichter erkennbar, wenn man die vielen kleinen  Facetten unscharf stellt und „nur“ die wesentlichen Konturen betrachtet. Diese „Außensicht“ trifft auf einen Artikel zu, den ich über Facebook fand:

Sieh säte Wind und erntete Sturm„, ist der Titel bei baz-online.

Und im Untertitel wird deutlich, um wen und was es geht. Die Wahlen zum Deutschen Bundestag liegen hinter uns. Ich habe es  mir fast vollkommen verkniffen während des Wahlkampfes dazu zu schreiben. Das Ergebnis? Ein Desaster für die SPD, die FDP freut sich, wieder im BT vertreten zu sein, die Grünen konnten aufatmen, sahen die letzten Umfragen doch nicht danach aus, als würden sie die Hürde schaffen. Die Linke ist ebenfalls wieder vertreten und noch eine weitere Partei hat den Einzug ins Parlament geschafft, die AfD.

Die CDU ist wieder mal die stärkste Kraft – aber zu welchem Preis:

„Eigentlich ist Angela Merkel abgewählt worden. Alle spüren das. Nur Angela Merkel nicht.“

Hatte sie bei den letzten Wahlen schon jeweils Federn lassen müssen, so ist das jetzige Ergebnis eigentlich nur als Misstrauensvotum zu betrachten, aber die Kanzlerin sieht das anders. Sie spricht vom klaren Wählerwillen und davon, dass sie den Wahlkampf gut durchdacht habe und keine Fehler zu erkennen seien. Ihr fehlt eben jener Blick von außen, und der sieht so aus:

 

8,6 Prozent. So viel hat ein amtierender deutscher Bundeskanzler noch nie in einer Wahl verloren, und noch nie hat ein deutscher Bundeskanzler, dessen Partei so abgestürzt ist, das politisch überlebt. Hätte Angela Merkel (CDU) Verstand, kennte sie die ungeschriebenen Gesetze der Demokratie, glaubte sie an die Bedeutung von Wahlen: Sie hätte längst ihren Rücktritt angeboten, so wie das üblich ist, wenn man das Wort Verantwortung ernst nimmt.

Denn niemand trägt mehr Verantwortung für die Pulverisierung der CDU, einer der einst mächtigsten und solidesten bürgerlichen Parteien Europas, als Angela Merkel, eine Frau, die ihr Leben in der DDR begann, weil ihr Vater die DDR offenbar mehr geschätzt hatte als die alte Bundesrepublik und einst in den 1950er-Jahren freiwillig von Hamburg in die DDR gezogen war. Zwar dürfte dieser evangelische Pastor kein Kommunist gewesen sein, aber besonders abgestossen fühlte er sich von ihnen auch wieder nicht.

Angela Merkel, das merkt man immer wieder, und ich sage das als ein Schweizer, der in der alten Bundesrepublik gelebt und studiert hat, Angela Merkel kennt diese alte BRD nur vom Hörensagen her, und vielleicht mag darin ein Grund liegen, dass sie die eigentliche Staatspartei dieser BRD, die Wirtschaftswunderpartei, die katholische Adenauer-Partei, so malträtiert und mit einer Mischung von Geringschätzung und Nonchalance zerstört hat.

Ich werde hier nicht den ganzen Text einstellen,  diesen Abschnitt aber doch:

Die CDU amputiert, die SPD, um 1863 gegründet, beinahe auf das Niveau von 1890 gebombt, als sie auf einen Wähleranteil von 19,8 Prozent kam, und in der Ruinenlandschaft blieb eine neue Partei stehen, die aus dem Nichts zur dritten Kraft im Parlament gemacht wurde: Wenn solche Dinge geschehen, dann ist politisch sehr viel geschehen. Die Deutschen müssen, wie zuvor die Briten und die Amerikaner, in einem Masse über den Status quo verärgert sein, dass es eigentlich unmöglich ist, zur Tagesordnung überzugehen. Jamaika? No, woman no cry, sang Marley. Nein, Frau, weine nicht.

Die AfD hat gewonnen, obwohl sie sich wie eine unzurechnungsfähige Partei aufführt und obwohl manche ihrer Exponenten wahlweise Dummes, Geschmackloses, Bedenkliches und Inakzeptables von sich gegeben hatten. Die AfD hat gewonnen, obschon die Partei von ihren Konkurrenten mit dem schlimmsten Vorwurf belegt worden war, den man in Deutschland einer Partei machen kann, dass sie nämlich eine Nazi-Partei sei – und obschon sie wenig dafür getan hat, solche Beschimpfungen zu widerlegen, hat diese maximal verteufelte und tabuisierte Partei 12,6 Prozent der Stimmen bekommen.

Das lässt erahnen, wie unermesslich die Misere sein muss, in der sich manche Deutsche fühlen. Hätte die AfD einen besseren Ruf, sie wäre womöglich bei 20 Prozent angelangt. Wird Merkel eine Jamaika-Regierung bilden, könnte die AfD diesen Wert in vier Jahren erzielen, sofern sie sich nicht selber im Chaos auflöst, was durchaus denkbar scheint.

 

Teil dieser Misere ist meiner Meinung nach die nach wie vor herrschend Haltung  aller bisher im Bundestag vertretenen Parteien, sich nicht mit der Frage auseinander zu setzen, wie sehr Menschen aus einem gänzlich anderen Kulturraum die Gesellschaft herausfordern, sich mit ihrer eigenen Identität zu befassen, die ja, folgt man Frau Özoguz, außer der Sprache keine eigene Kultur aufzuweisen habe.  Wo blieb der Protest angesichts dieses ungeheuerlichen Statements?   Von Seiten der Kanzlerin, der Opposition, der Mehrheit der Medien war kein Aufbegehren gegen diese Erniedrigung deutscher Kultur zu hören.

Wie der Teufel das Weihwasser, so vermeiden die führenden Politiker der Republik die Auseinandersetzung mit dem religiös verbrämten Faschismus des Islam.  (Leider gilt das für die meisten Kirchenführer nicht minder!) Statt mit den sogenannten „gemäßigten Muslimen“ und mit Islamkritikern den Schulterschluss gegen die Vorherrschaft mittelalterlicher Verhaltensvorschriften in den Koranauslegungen ultrakonservativer Imame  in den Moscheen und den Darlegungen treuer Apologeten des Propheten in öffentlichen Debatten zu suchen, folgt man brav der von der Türkei gesteuerten DITIB und redet in der Islamkonferenz mit Leuten wie Aiman Mazyek. (Zum Glück deutet sich hinsichtlich DITIB ein ganz, ganz leichtes Umschwenken an,  zu wenig, wie ich meine!)

Baz-online schreibt dazu:

 

Angela Merkel hat schliesslich eine Politik gemacht, wie sie im ganzen Westen zu beobachten ist, wie sie überall scheitert und wie sie in höchstem Masse unpopulär ist: In den vergangenen 15 Jahren hat eine unkontrollierte und nie vom Wähler abgesegnete – geschweige denn gewünschte – Immigration von Millionen von Menschen unsere Länder auf eine Art und Weise verändert, wie wir uns das nie hätten vorstellen können.

Wer hat das zugelassen, wer hat das gewollt, wem soll das etwas bringen? Eine hoch bezahlte, gut ausgebildete Elite, die nie im gleichen Masse von den Folgen dieser Masseneinwanderung betroffen ist wie die meisten einfachen Bürger, sieht untätig zu, wenn Immigranten unseren Sozialstaat zweckentfremden, verwöhnte Politiker, die mit Begleitschutz unterwegs sind, muten uns importierte Kriminalität und Terror zu und reden deren Auswirkungen schön, wenn sie uns darüber nicht ganz im Dunkeln lassen; angeblich vernünftige Staatsmänner lassen zu, dass sich unsere Gesellschaften vollkommen umwälzen, ohne Rechenschaft darüber abzulegen, inwiefern uns das gut tut oder uns Bürgerkriege bringt, ja, gewisse Politiker, wie vor allem Angela Merkel, haben diese Umwälzung sogar forciert – ohne irgendjemanden zu fragen, kein Parlament, kein Kabinett, keine EU, keinen einzigen deutschen Bürger.

Selten hat eine Politikerin so selbstherrlich entschieden, dass ihr Land ein anderes werden soll – und selten hat eine Bundeskanzlerin vom Wähler ein so unmissverständliches Urteil empfangen, was er davon hält. 8,6 Prozent. Nur Angela Merkel scheint die Bedeutung dieser Zahl noch nicht begriffen zu haben.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Doch dies noch zum Schluss des Artikels:

Als die Israeliten Gott vergessen hatten, kündigte der Prophet Hosea ihnen zahllose Strafen an:

«Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch auf-wächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.» Vielleicht sollte Merkel, die Tochter des Pastors, wieder einmal in der Bibel lesen. Und dann abtreten.

 

Aber die halsstarrige Pastorentochter aus der Uckermark wird ganz gewiss nicht abtreten… sie ist schließlich ALTERNATIVLOS

 

 

 

Die Arbeisbeschaffungsmaßnahme der IG Metall 25. Oktober, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen, einwanderung, gesellschaft, gewerkschaft, integration, migration, politik.
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Zuerst las ich darüber bei facebook, dann hörte ich ein Interview im Radio mit dem neuen IG-Metall Vorsitzenden, Jörg Hofmann.

Herr Hofmann fordert alle Betriebe seines Zuständigkeitsbereiches auf, „Arbeitnehmer  [zu] entlassen, die offen rassistische und fremdenfeindliche Kommentare    IM  INTERNET  veröffentlichen“.

(Hervorhebung von mir)

Wohl gemerkt, es geht nicht um Mitarbeiter, die im Betrieb vor Ort fremdenfeindliche Äußerungen tun, es geht auch nicht um Anfeindungen gegen Ausländer im Betrieb und auch nicht um Mobbing, das sind ja alles Tatbestände, die in der Regel durch die (firmeninternen) Arbeitsplatzrichtlinien geregelt sind. Den Betriebsfrieden störende Handlungen im Betrieb, die Verunglimpfung  und das Mobben von Arbeitskollegen müssen sofort und in aller gebotenen  Schärfe  geahndet werden, wobei  vermutlich  vor der fristlosen Entlassung in aller Regel Gespräche und Abmahnungen erfolgen werden. Darüber darf es und wird es keine Diskussionen geben. Das ist gesellschaftlicher Konsens.

Aber das ist nicht das, was Herr Hofmann wiederholt sagte und wohl auch meint.

Es geht um fremdenfeindliche Kommentare im Netz.

Wie stellt Herr Hofmann sich die Kontrolle vor?

Um den Veröffentlichungen im Internet nachgehen zu können, müssten die Betriebe einen sogenannten Netz-Wart einstellen, nicht zu verwechseln mit dem „Netzwart“, wie er etwa  bei unserem VC Grapbsch (meinem Lieblingsvolleyballverein) tätig ist, ehrenhalber natürlich und damit beauftragt, vor Spielbeginn das Netzt ordentlich aufzuhängen und nach Spielende wieder sorgfältig im Netzschrank zu verwahren .

Nein, es geht um eine Person die Obacht gibt, dass nur ja niemand aus der Belegschaft nicht genehme Kommentare gegen Flüchtlinge, Ausländer und Migranten im weltweiten Internet verbreitet.

Die Rede ist von Aufpassern.

Die Idee ist nicht neu.

Ein Blick in unsere nicht allzu ferne Vergangenheit genügt.

Ich war noch ein Kind als ich das Wort „Blockwart“ zum ersten Mal hörte. Es hatte keinen schönen Klang, obwohl der, der es sagte, ein überaus liebenswerter Mensch war – mein geliebter Großvater. Er redete über einen Mann im Nachbarhaus. Kein angenehmer Zeitgenosse, wie ich seinen Worten entnehmen konnte, einer, vor dem er regelrecht Angst gehabt hatte in den dunklen Jahren des Tausendjährigenreiches, das noch nicht sehr lange zurücklag, damals und immer noch seine langen und vor allem düsteren Schatten warf.

Dieser Blockwart war ja nicht nur dafür zuständig zu überprüfen, ob der Splitterschutz vor den Kellerfenstern in Ordnung war für den Fall, dass eine Bombe nahe des Hauses für Verherung sorgte  und ob bei „Verdunkelung“ wirklich alles dunkel blieb und kein einziges Lichtlein die Dunkelheit erhellte.  Das ist durchaus doppeldeutig zu verstehen. Denn der Blockwart war auch gleichzeitig beauftragt darauf zu achten, wer in seinem Zuständigkeitsbereich gegen die gültige Parteilinie der NSDAP heimlich still und leise aufbegehrte  oder gar öffentlich seinen Unmut äußerte und damit Unruhe stiftete im schönen  deutschen Reich und so versuchte, Zuversicht und Licht in das Dunkel der ideologischen Finsternis zu bringen.

Blockwart zu sein, bedeutete Befugnisse zu haben und Macht auszuüben. Vor dem Blockwart konnte man nie sicher sein. Gleichzeitig verhinderte der Blockwart die Sicherheit für einen bestimmten Personenkreis  – nicht erst  in den schrecklichen Kriegszeiten.  Juden und  im Sinne der Partei „zweifelhafte Volksgenossen“ wurden der GESTAPO gemeldet  und später in fürchterlichen Bombennächten wurde ihnen der Zugang  zum Bunker oder zum „sicheren Keller“ verwehrt. Blockwarte waren gleichzeitig Augen, Ohren, Hände und Füsse der Partei und des Führers. Und wenn meine Großeltern und Eltern vom Blockwart sprachen, löste das in mir  dummpfe Ängste aus, obwohl ich doch vier Jahre nach Kriegsende geboren wurde.

Diese Ängste und  Schrecken haben ihre sehr nachhaltigen Spuren hinterlassen. Und so wundert es mich gar nicht, dass  diese Erinnerungen augenblicklich  beim Lesen der oben genannten Nachricht wieder auftauchten.

Herr Hofmann reaktiviert den Blockwart, nur lässt er ihn nicht mehr um die Häuser schleichen, er beauftragt ihn vom sicheren Platz aus das Internet dahingehend zu beobachten, ob jemand gegen die „Parteilinie“ (ja, die gibt es heute wieder, die Linie der Partei der guten Menschen) verstößt. ich weiß zwar nicht so genau, wie Herr Hofmann sich das konkret vorstellt, aber ich hätte da  Ideen für  Stellenausschreibungen und mehr.

„Gesucht werden in jeder Hinsicht integere Persönlichkeiten, die den Werten und Normen unserer Gewerkschaft entsprechen und die willens sind  darüber zu wachen, dass niemand diesen Werten zuwider handelt, sei es in Wort, Schrift oder Bild. Die Personen sollten über ein ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein (im Sinne des  Vorstandes der IG-Metall) und gute IT-Kenntnisse verfügen.  Betriebe, in denen aufgrund der Zahl ihrer Mitarbeiter ein Personalrat tätig ist, müssen einen Internetüberwachungswart einstellen, bzw. können einen Mitarbeiter dazu mit entsprechenden Deputatsstunden abordnen. 

Allen anderen Betrieben wird empfohlen, sich regionsweise  zu einem Internetüberwachungsverein zusammen zu schließen und einen  Netzwart gegen entsprechendes Entgeld fest einzustellen.  Bewerber mit Migrationshintergrund werden bevorzugt.“  

 Über die Meinungsfreiheit im Hinblick auf Internetäußerungen entscheidet der Netzwart nach den von der IG-Metall vorgegebenen Kriterien.

Darüberhinaus sollte in jedem Ort eine Meldestelle eingerichtet werden, in der jeder Bürger seine Netzbeobachtungen melden kann. Die Verwaltung der Meldestelle obliegt der oder dem Migrationsbeauftragten oder einer von ihr oder ihm beauftragten und  i.S. der oben genannten Qualifikation zuverlässigen Person. Der so beauftragte Stelleninhaber wird aus dem „Fond zur Abwehr von volksschädigendem Verhalten“ bezahlt.

Der IG-Metall wird es so mühelos gelingen, viele der jetzt neu eingewanderten Menschen in Arbeit und Lohn zu bringen. Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die sich in jeder Hinsicht  für die Gesellschaft Gewinn bringend auszahlen wird.

PS  Ich hätte vielleicht auch noch den Stasi-Vergleich bemühen können, aber davon kann ich aus eigener Anschauung – und diese ist mir gegenwärtig – nichts sagen.

Vermutlich bin ich ein Nazi… 23. Oktober, 2015

Posted by Rika in einwanderung, flüchtlinge, integration, islam, meine persönliche presseschau, politik.
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… dabei bin ich seit 35 Jahren SPD-Mitglied und auch meinem Selbstverständnis nach sozial und demokratisch.

Christin bin ich auch.

In manchen Situationen hat das für Irritationen gesorgt. In meinem Ortsverein wurde immer heftig gegen Christen gestänkert, auch in meiner Gegenwart, bis es mir eines Tages zu viel wurde und ich mir das  verbat  –  mit dem Hinweis darauf, gläubige Christin zu sein. Da schluckten die Genossen.  Bei mancher schönen Freizeit mit vielen netten Frommen kam auch das Gespräch auf Politik und die Sozis – auch fromme Christen können stänkern, bis ich die Katze aus dem Sack ließ und mich als „Soze“ zu erkennen gab. Da schluckten die Frommen.

Freikirchlich bin ich auch. Als junges Mädchen machte ich die Erfahrung, dass ich von meinem Religionslehrer als (noch nicht) Getaufte vor der versammelten Klasse als „Heidin“ bezeichnet wurde. Ich setzte mich mutig zu Wehr. Vielleicht schluckte auch der Lehrer, das habe ich damals nicht so genau wahrnehmen können, es war mir auch völlig schnuppe.

Solchermaßen sozialisiert und erfahren glaubte ich mich auf der sicheren Seite was  Nazis und Rassismus angeht. Ich könnte jetzt noch weitere Pluspunkte ins Spiel bringen, die ganz sicher stellen würden,  dass ich bestimmt kein Nazi bin, ja, gar keiner sein kann. Aber alle diese „Beweise“ könnten vermutlich mit der ganzen verbalen Macht derjenigen, die ganz bestimmt keine Nazis sind, aber ca 30% oder mehr der deutschen Bevölkerun dafür halten, mühelos in ihr Gegenteil verkehrt werden. Deshalb lass ich die mal außen vor.

Nein, was mich in diesen Tagen befürchten lässt, doch ein Nazi zu sein, ist die einfache Tatsache, dass ich die Flüchtlingskrise mit Sorge betrachte. Ich gehöre nicht zu denjenigen die meinen, wir müssten oder sollten die halbe Welt retten – ob wir das können und schaffen oder nicht. Ich bin auch nicht der Meinung, dass alle verabredeten Übereinkünfte der EU-Staaten wegen der anhaltenden Bestrebungen vieler Menschen (in zugegebenermaßen schwierigsten Bedingungen) nach Deutschland zu kommen  außer Kraft gesetzt werden müssten oder dürften. Noch leben wir in einem Rechtsstaat und ich hoffe doch sehr, dass das so bleibt. Auch finde ich nicht, dass Deutschland farblos oder gar einfarbig ist und darum unbedingt und um den Preis des friedlichen Miteinanders „bunter“ werden muss. Selbst bei mir auf dem Land am Rand der großen Stadt finde ich es jetzt schon schön bunt. Von mir aus kann das so bleiben. Ich stimme auch nicht mit vielen Kirchenoberen überein, die meinen Imame könnten getrost in Kirchen Allah anrufen und sowieso sei es völlig gleichgültig an wen wir glauben und zu wem wir beten. An der Stelle bin ich ziemlich eindeutig, wie man an vielen meiner Blogbeiträge zum Thema Islam unschwer erkennen kann. Und wenn es spießig ist, Deutschland als meine Heimat zu betrachten, mein Land schön zu finden und es zu lieben, dann bin ich bestimmt ein Spießer, wobei ich schon Wert darauf legen, dass zu meinem Inventar der Spießigkeit keine Gartenzwerge gehören, wohl aber ein gepflegtes Gärtchen und dass ich ein winziges Deutschlandfähnchen habe (seit dem Sommermärchen), das ich zu fussballerischen Weltereignissen sogar aus dem Kellerverlies hervorhole und es dezent im heimischen Garten zur Schau stelle.

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Dass ich immer wieder mal aus gegebenem Anlaß mit einem Israelfähnchen spazieren gehe, fällt wohl eher nicht auf patriotisches Spießertum, oder?

Alle diese von mir genannten Merkmale treffen aber auf Menschen zu, die nach Meinung eines Kommentators im Deutschlandfunk ganz eindeutig als „Nazis“ anzusehen sind. Jedenfalls traf mich heute beinahe der Schlag, als ich das hörte und mir eingestehen musste:

Mensch, Rika, du bist ein Nazi.

Wer hätte das gedacht. Man lernt doch immer noch was dazu über sich und die Welt. Und an Leuten wie mir, so sagte der Mann im Radio, liegt es, dass Flüchtlingswohnheime brennen und Fremdenhass zunimmt. Das hätte ich ja nun erst recht nicht vermutet. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen ein Flüchtlingswohnheim anzuzünden oder gegen Ausländer zu hetzen.  Ausländerhetze wird einem allerdings schon dann attestiert, wenn man kritisch dem Islam gegenüber steht.  Eine kritische Haltung zum Christentum, zu Bischöfen und Päpsten wird zum Glück aber weiterhin als notwendig und legitim angesehen, es gilt der  kirchlichen Obrigkeit und dem missionierenden Kolonialismus entschieden entgegen zu treten und den christlichen Glauben zu brandmarken als ein Hindernis für Fortschritt und Wissenschaft.  Bei Islam ist das jedoch ganz anders. Da ist man mit einer kritischen Einstellung  bereits ein Rassist, wie ich unlängst hörte. Wobei mir allerdings noch nicht bekannt war, dass „Islam“ eine Rasse ist. Da habe ich wohl in der Schule nicht aufgepasst. Früher dachte ich, Islam sei eine Religion, in letzter Zeit denke ich eher, dass es sich  bei „Islam“ um eine religiöse Ideologie mit faschistischen Anklängen handelt –  Hamed Abdel Samad hat ein Buch darüber geschrieben, ich habe es gelesen.

Wie dem auch sei, der Mann im Radio macht Leute wie mich für schreckliche Sachen verantwortlich.

Dabei will ich nur in Ruhe und Frieden in diesem Land leben, tue niemandem etwas zu leide und rufe weder zu Anschlägen gegen Flüchtlinge noch zum Sturz der Regierung auf.

Ich gehe noch nicht einmal abends in meinem Dorf spazieren, geschweige denn in Dresden.

„So geht Integration….“ 2. Oktober, 2015

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schrieb eine Nutzerin bei facebook

und postete den Beitrag über  die wunderbare Hilfsbereitschaft vieler Frauen, die einer  Flüchtlingsfrau einen Friseurbesuch ermöglichen wollten. Das Problem war weniger die Finanzierung einer solchen Hilfeleistung, als vielmehr die Tatsache, dass die Betroffene unter dem Recht von Sharia und Ehemann steht. Der Ehemann untersagt seiner Frau, die Vollverschleierung im öffentlichen Raum abzulegen oder sich gar – was beim Barte des Propheten ganz und gar nicht erlaubt ist – von einem männlichen Friseur bedienen zu lassen, ja, nicht einmal die Anwesenheit eines Mannes in dem entsprechenden Salon sei statthaft, man benötige vielmehr einen separaten Raum, zu dem – außer dem Ehemann natürlich – nur weibliche Arbeitskräfte Zutritt haben (die ja eigentlich nach  islamischer Logik ebenfalls verschleiert sein müssten, damit der Eheman sein lüsterndes Auge   nicht über Gebühr im Zaum halten müsste…)

Es meldeten sich ungemein viele Frauen, die Adressen von halal-Friseurläden posteten, um das nett gemeinte Angebot eines Friseurbesuches für eine Flüchtlingsfrau zu ermöglichen.

Aber „geht so Integration“?

So geht Hilfsbereitschaft, aber nicht Integration.

Denn das, was die Frauen so liebevoll-freundlich anbieten, ist doch nichts anderes als die Zementierung der Separation sehr traditioneller muslimischer Frauen vom öffentlichen Leben. Die Frau gilt  als Eigentum des Mannes und kein anderer Mann soll sie zu Gesicht bekommen.

Haben wir Frauen in Deutschland  jahrelang Debatten zum Thema „Emanzipation“ geführt, um vor einer religiös-archaischen Männersippe den Bückling zu machen?

Viele Frauen in Deutschland regen sich meiner Meinung nach zu Recht darüber auf, dass die katholische Kirche Frauen den Zugang zu sämtlichen kirchlichen und geistlichen Ämtern bis heute verweigert.  – Ich möchte allerdings ausdrücklich hervorheben, dass die evangelische Kirche das bis vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls getan hat und in manchen Freikirchen auch heute noch nach dem Wort des Apostel Paulus verfahren wird, das da lautet: „Das Weib schweige in der Gemeinde.“

Aber es herrscht doch ein geradezu lautes Schweigen der (gleichen ?)  Frauen, wenn es darum geht, den Herrschaftsanspruch muslimischer Männer über ihre Frauen an den öffentlichen Pranger zu stellen. Die gleichen muslimischen Männer, die ihre Frauen unter Kopftuch, Niqab oder Burka zwingen, begrapschen unverschleierte (deutsche) Frauen mit den Augen und ihre Bezeichnungen für modern und  westlich gekleidete Frauen sind alles andere als schmeichelhaft. (Das Problem, dass muslimische Väter nicht mit Lehrerinnen reden wollen, weil sie eine FRAU sind, gibt es ja nicht erst seit heute, ist aber bisher in der Öffentlichkeit weitgehend unter den Teppich gekehrt worden,)

Warum weisen wir diese Männer nicht in die Schranken?

Warum machen wir nicht SIE für die Zügelung ihrer scheinbar überbordenenden sexuellen Lust verantortlich, statt ihnen zuzugestehen, ihre Frauen unter Kartoffelsack ähnlich Gebilde zu stecken oder sie gleich ganz aus dem öffentlichen Leben fern zu halten, nur damit ja kein anderer Mann auf schmutzig-unzüchtige Gedanken kommen kann?

Haben wir nicht dafür gekämpft, dass Frauen nicht nur nominell vor dem Gesetz gleichberechtigt sind, sondern auch als gleichwerte und gleich wertvolle Menschen in der Gesellschaft geachtet werden, deren Wort etwas gilt, deren Argumente man ernst nimmt? Sollten unsere Politikerinnen  am Ende nur die Alibifrauen sein, die öffentlich die Verwirklichung des Gleichheitsanspruchs dokumentieren, gleichsam ala  „lass die Mädels man reden, machen tun wir!“? Die Kanzlerin quasi als erste Machtquotenfrau Deutschlands (Heide Simonis möge mir verzeihen… 🙂 )!

Das kann es doch nicht sein!

Als ich vor gut 40 Jahren meinen damaligen Schulrat fragte, ob das Dienstrecht es zuließe, dass ich neben meiner Arbeit an der Schule ein Psychologiestudium aufnehme, antwortete dieser wirklich sehr, sehr freundliche und nette Herr, dass es dem Dienstrecht völlig gleichgültig sei, ob ich in meiner Freizeit Tennis spielte oder studierte, aber „Frau Rika, besinnen Sie sich doch auf ihre wahren Werte als Frau und Mutter!“  Zu einem der Themen meiner mündlichen Prüfung im zweiten Examen wählte ich „Emanzipation“, was mir die freundliche Belehrung seitens des Schulrates (bei Einreichung meiner Themen) einbrachte, Emanzipation bedeute „aus der Hand geben“ was dem Ursprung nach meinte, eine Tochter aus der väterlichen Gewalt zu entlassen …   und vermutlich hat er in Gedanken hinzugefügt, aber nur, um sie der Gewalt des Ehemanns unterzuordnen.

Mehr als vierzig Jahre ist das her. Ein langer Zeitraum für mich, aber ein Klacks in der gesellschaftlichen Entwicklung seit der Zeit der alten Römer. Dass die Entwicklung der Emanzipation der Frau bisher an den  Männern im muslimischen Kulturraum vorbeigegangen ist, bedeutet aber doch nicht, dass ich diese Männer als Frau aktiv darin unterstütze, in ihrem archaischen Denken zu verbleiben. (Das gilt auch für die immer noch in christlich frommen Kreisen anzutreffenden Haltungen und Vorstellungen.)

Integration in unsere Gesellschaft kann nicht bedeuteten, dass wir die Entwicklung anhalten oder sogar zurückdrehen. Muslimische Männer haben sich unserer Rechtsvorstellung anzupassen, nicht wir unsere Rechtsvorstellung den muslimischen Männern.

……..

Und ich hoffe sehr, dass es mehr als Wahlkampfgetöse ist, was Julia Klöckner zu diesem Thema zu sagen hat und dass sie damit eine Debatte angestoßen hat, die nicht so bald verstummt. Manches braucht einen langen Atem.

Mit Kopf, Herz und Hand… 21. September, 2015

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Wer wie ich lange Jahre bei „Pestalozzi“ gearbeitet hat, kennt das Motto:

Mit Kopf, Herz und Hand„.

Es ist sozusagen  Leitmotiv und Handlungsanweisung in einem. Eine pädagogische „Dreifaltigkeit“, wenn man so will, die man nicht einfach auseinander dividieren sollte. Denn fehlt es an „Kopf“, entsteht trotz aller herzlichen und herzhaften Bemühungen leicht Chaos, fehlt es an „Herz“, gerät die Hilfe allzu schnell zu einem reinen und kalten Pragmatismus, lässt man die „Hand“ aus dem Spiel, bleibt es bei klugen oder frommen Sprüchen und  nichts wird geändert.

Mir scheint, es ist dieser Dreiklang, den wir in der aktuellen Situation eines stetigen Zustroms von Flüchtlingen dringend brauchen.

Es ist schön, wenn Menschen Herz zeigen, es ist fantastisch, dass so viele Freiwillige sich engagieren, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass neben Herz und Hand der Kopf ein wenig auf der Strecke geblieben ist, ja, dass viele Leute in diesem Land den Kopf am liebsten in die Verbannung schicken möchten, weist er doch unüberhörbar auf die vielfältigen Probleme hin, die mit noch so gutem Herzen und größtem freiwilligen Einsatz nicht zu bewältigen sind.

Es klingt unbarmherzig, wenn der Kopf sagt, dass nicht alle, die hier in Deutschland Aufnahme finden möchten, aufgenommen werden können und das Herz möchte einem bluten angesichts der vielen, vielen Menschen, die zurückgewiesen werden müssen.

Denn „alle“ ist eine vollkommen unbekannte Größe im Zusammenspiel der bereits bekannten Faktoren und Kräfte, als da zum Beispiel sind:

Aufnahmekapazitäten in Deutschland angesichts des bevorstehenden Herbstes und Winters.   Allein  die Ansage „alle aus Syrien“ erweist sich dabei als ein nicht zu koordinierendes Mammutproblem. Gestern sah ich im ZDF einen Bericht über die unermüdlich schuftenden Freiwilligen, die in der Nähe von Celle ein Zeltlager für die Flüchtlinge vorbereiteten. Mit größter Mühe gelang es ihnen Feldbetten zu organisieren. Von warmen Unterkünften in festen Gebäuden war gar nicht erst die Rede. Eine junge syrische Familie wurde von dem Fernsehteam begleitet. Sie kam in das in buchstäblich letzter Minute fertig gestellte Lager. Der Vater stellte erbittert fest, er sei nicht aus Syrien geflohen, um in einem Zelt in Deutschland zu frieren, er habe Sicherheit gesucht für sich, seine Frau und sein Kind und er sei davon ausgegangen , dass man ihnen eine Unterkunft in einem Haus biete….

Verteilung auf die einzelnen Bundesländer.  Nicht alle Bundesländer beteiligen sich nach gleichem Prozentsatz zur „eigenen Bevölkerung“ an der Unterbringung der Flüchtlinge. Doch dies, die Verteilung auf die Länder, Städte und Gemeinden ist eben nicht nur eine Frage der Organisation durch die Helfer in Land und Kommunen, sondern, wie ich zunächst zu meiner Verblüffung, dann aber mit wachsendem Unbehagen feststellen musste, auch eine Frage der Einstellung der Hilfesuchenden. Denn viele der Flüchtlinge haben sehr konkrete Vorstellungen davon, wo und wie sie in Deutschland (Europa) in Zukunft wohnen wollen, und nicht jeder und jede, die dem Horror in Syrien entkommen sind, freuen sich darüber, in der Lüneburger Heide oder in der Uckermark zu landen. Dass aber auch eine Großstadt wie  Berlin nicht für alle zum Traumziel gehört, wurde  in der letzten Woche eindrucksvoll deutlich,  als ein ICE, der dorthin unterwegs war, kurzerhand mitten auf der Strecke per Nothalt  zum Stehen gebracht wurde und gut 180 Personen ausstiegen und verschwanden. Es ist müßig darüber zu spekulieren, ob sie einfach keine Lust auf Berlin hatten oder sich „nur“ der Registrierung entziehen wollten.

Arbeit und Bildung spielen in der bundesdeutschen Wirklichkeit für alle hier lebenden Menschen, seien es Ureinwohner, (Welt)-Kriegsflüchtlinge, Arbeitsmigranten oder vorübergehend hier lebende Ausländer eine herausragende Rolle. Von dem Bildungsniveau des / der Einzelnen hängt seine / ihre Chance auf einen Arbeitsplatz ab, doch nicht jeder und jede, der / die über eine gute Bildung und Ausbildung verfügt, erhält auch quasi automatisch einen  Arbeitsplatz, der das Auskommen einer / eines  Einzelnen und /   oder der von ihr /  ihm  abhängigen Familie sichert. Ganz zu schweigen von denjenigen, die es aufgrund schwieriger sozialer Bedingungen oder der intellektuellen Gegebenheiten gar nicht zu einem qualifizierten Schulabschluss gebracht haben. Das ist doch schon seit langem bekannt. Ich kann viele traurige Geschichten von Schülerinnen und Schülern erzählen, die nach der Schule chancenlos waren und im gnadenlosen Abseits unserer wunderbar verführerischen Konsumgesellschaft landeten. Im Hinblick auf die Flüchtlinge hört man immer wieder, sie seien wichtig für unseren Arbeitsmarkt und wichtig für den Fortbestand des arbeitenden Teils der Bevölkerung  – der demografische Wandel mache eine „Auffrischung“ geradezu notwendig. Desgleichen wird darauf hingewiesen, dass doch viele gut ausgebildete Fachkräfte ins Land kämen. Nun habe ich mich vor Jahren im Rahmen meines Studium auch mit Statistik beschäftigen müssen und dabei Bekanntschaft mit der sogenannten Normalverteilung gemacht, auch als „Glockenkurve“ veranschaulichend beschrieben. Gehe ich demzufolge davon aus, dass das Bildungsniveau unter den Flüchtlingen in etwa gleich verteilt  ist wie im Bundesdurchschnitt der hier Lebenden, muss ich doch mit einem nicht unerheblichen Anteil derjenigen rechnen, die aufgrund ihrer Bildung keinerlei Chance auf einen Arbeitsplatz haben.  (siehe diese kritische Stellungnahme zur  jetzigen bundesdeutschen Wirklichkeit)

Nachhaltigkeit ist ein anderes Stichwort, das genannt werden sollte, wenn man über  „alle können kommen“ redet. Unter Nachhaltigkeit verstehe ich die bisher geübte Praxis, dass auch vielen derjenigen, denen kein Asylrecht eingeräumt werden konnte, dennoch aus diversen humanitären Gründen ein unbegrenzter Aufenthaltsstatus gewährt wurde. Bei den bisherigen Anträgen  Asylsuchender ging das meiner Meinung nach auch in Ordnung – da siegte sozusagen das Herz über den Kopf, um bei meinem Eingangssatz zu bleiben. Ganz anders sieht es aber aus, wenn wir – wie prognostiziert – mit jährlichen Asylanträgen im 500 000er Bereich oder höher zu rechnen haben. Können diejenigen politischen Entscheidungsträger,  die heute fordern, dass tatsächlich alle aufgenommen werden, auch gewährleisten, dass das nicht zu erheblichen Verwerfungen innerhalb des sozialen Gefüges unserer Gesellschaft führen wird? Und damit meine ich noch nicht einmal die relativ großen  kulturellen Unterschiede, die zwischen einer von der europäischen Geschichte und Kultur geprägten Gesellschaft einerseits und der Herkunftskultur der Zuwanderer anderseits bestehen. Ich beziehe mich bei meinen Überlegungen rein auf die sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten.

Wie ist es also mit „Kopf, Herz und Hand“ bestellt?

Bei uns an der Pestalozzi-Schule stand „Kopf“ unter anderem für Regeln und Grenzen, an die sich alle zu halten hatten. Das galt sowohl für die Verwaltung, Leitung und Vorstand der Einrichtung (wirtschaftliche Aspekte kann man auch bei den besten pädagogischen Konzepten nicht an die Seite schieben) als auch für alle Kinder und Jugendlichen in den Gruppen, für die Schülerinnen und Schüler, die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für Lehrerinnen und Lehrer.  Dass im Einzelfall das „Herz“ über den „Kopf“ gestellt wurde, auch das gehörte zur gelebten Gemeinschaft zur gemeinsamen Realität.

Übertragen auf das zu bewältigende Flüchtlings-Problem heißt das für mich, dass wir bei allem Mitleid und aller geforderten Barmherzigkeit nicht die bestehenden Gesetze und Regelungen außer Kraft setzen sollten. Wir leben in einem Rechtsstaat mit gut begründeten gesetzlichen Bestimmungen zu Fragen des Asyls. Wir gehören darüberhinaus zur europäischen Staatengemeinschaft, die gleichfalls gemeinsame Regeln  aufgestellt und beschlossen hat. Daran sind wir gebunden und daran sollten wir uns halten. Und so zurückfinden zu einem Gleichklang aus Vernunft, Menschlichkeit und daraus abgeleiteter Aktion – nicht kopflos, nicht herzlos, nicht untätig.

Mit Kopf, Herz und Hand !

Dazu gehört für mich auch die realistische und nicht moralisierende  Berichterstattung zur Flüchtlingsfrage und ein fairer Umgang mit den Staaten, deren  wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen  nicht auf Rosen gebettet sind wie bei uns hier in Deutschland. Wir können und dürfen nicht darüber urteilen – und  entscheiden schon gar nicht -, wie andere Staaten ihren Umgang mit dem Problem handhaben und bewältigen wollen oder können.

Deutschlands Regierung sollte sich weder zum Oberlehrer noch zum Richter über andere europäische Regierungen aufspielen, „am deutschen Wesen“ wäre die Welt beinahe zu Grunde gegangen….  und eben nicht genesen…  !

Unangemessene Fragen….? 28. August, 2015

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Ist es Hass?

Wenn man in diesen Tagen die Zeitungen oder Magazine liest, schlägt einem immer wieder ein Wort entgegen:

HASS    –     Hass, vor allem  in Kombination mit Ausländer oder Fremden.

Fremdenhass ist der am häufigsten gemachte Vorwurf gegenüber denjenigen,  die nicht in das geforderte „Willkommen, willkommen!“ einstimmen mögen und das auch mehr oder weniger klar zum Ausdruck bringen. Und, nein, damit meine ich nicht die Brandstifter und Steinewerfer,  sondern diejenigen, die es wagen, ihre Skepsis zu artikulieren. Skepsis, darüber nämlich, ob und wie es gelingen kann, den Zustrom der „Flüchtlinge“ sinnvoll zu verteilen, den Menschen Wohnung, Nahrung und Arbeit zu bieten und sie in die Gesellschaft zu integrieren  bzw. sie wieder  „abzuschieben – wohin auch immer. Die Fragen danach sind doch ganz offenbar nicht erwünscht, „man“  scheint zu  befürchten, dass sie den „Ausländerhass“ befördern. Aber sind sie nicht dringend geboten? Ich möchte doch wissen, was wie wo warum erörtert und angeordnet wird. Aber wenn schon mein Nachfragen als „feindlich“ eingestuft, meine Skepsis als „Hass“ gewertet wird, verschieben sich damit nicht alle Werte?

Wenn Sigmar Gabriel von „Pack“ spricht, das seiner Meinung nach nicht zu Deutschland gehöre, hat er ganz sicher (zunächst) alle diejenigen auf seiner Seite, die mit Entsetzen und Abscheu auf die dramatischen Gewaltexzesse reagieren, die sich vor Notunterkünften für Flüchtlinge abspielen. Es geht in der Tat nicht an, dass Flüchtlinge, die hier – aus welchen Gründen auch immer – Zuflucht suchen, mit roher Gewalt konfrontiert werden durch die, die damit nicht einverstanden sind. Aber gehören diese ideologisch verblendeten Gewalttäter nicht auch zu „uns“?  Was haben wir, was hat „die Gesellschaft“ denn getan, um einer demokratie- und gesellschaftsfeindlichen Gesinnung entgegen zu treten – vor Jahren schon, als erkennbar wurde, dass die Leute ein wenig anders ticken, als wir es so gerne hätten?

Haben wir – „die Gesellschaft“ –  nicht auf ganzer Linie versagt, wenn Leute  „Ausländer raus“ vor Flüchtlingsunterkünften brüllen oder „Jude, Jude, feiges Schwein“ in den Straßen Berlins skandieren?

Wie und wann  reagieren wir auf Gewaltausbrüche?

Was tun wir gegen Menschen die meinen, Autos abzufackeln sei eine irgendwie legitime Form des politischen Protests? Und was unternehmen wir gegen diejenigen, die Polizisten als „Bullen“ titulieren und mit aggressiver Lust gegen die bürgerliche Ordnung und deren Hüter vorgehen? Wie reagieren wir auf (zumeist) junge Männer , die ein Fußballspiel zum Anlass nehmen für Gewaltorgien gegen „die anderen“ Fans, die auf den Straßen Unheil anrichten und ganze Zugabteile zerlegen?

Gewalt als Ausdruck des eigenen Unwillens gegenüber einem gesellschaftlich verabredeten  Konsenz oder der rechtlich verbrieften Ordnung wird doch nicht in jedem Fall deutlich von „der Politik“ verurteilt. Es finden sich immer und in jeder Partei Leute, die mit „Verständnis“  auf Verhaltensweisen reagieren, die eigentlich nicht akzeptabel sind. Das gilt sowohl für die „Ausländer-raus-Brüller“, wie für diejenigen, die gegen Israel  lauthals Todesdrohungen ausstoßen oder  die vergleichsweise  „harmlosen“ Fußballfans, die Züge zertrümmern.

Wenn sehr verschämt in den Medien darüber berichtet wird, dass es in deutschen Grossstädten „no-go-areas“ gibt, in die selbst Polizisten nur in Mannschaftsstärke gehen möchten, wenn man liest, dass arabische Clans mafiaähnliche Strukturen geschaffen haben und über ganze Stadtteile herrschen, wenn am deutschen Recht vorbei muslimische „Friedensrichter“ Recht sprechen und dabei nach Sharia-Recht urteilen, ist es dann „Hass“, wenn man mit Skepsis auf ein „noch mehr“ an arabisch-muslimischen Zuwanderern reagiert? Würde Herr Gabriel die für die no-go-areas Verantwortlichen  auch als  „Pack“ bezeichnen und würden „man“ ihm darin auch zustimmen?

Wenn Frau Merkel sehr deutlich sagt, dass es kein Recht auf die Verletzung der Würde anderer gebe, gilt das dann wirklich für alle Menschen, die in Deutschland leben?

Und darf man diese Fragen stellen OHNE als rassistisch und fremdenhassend gebrandtmarkt zu werden?

Den Flüchtlingen muss jetzt schnell und unbürokratisch geholfen werden. Aber ebenso schnell müssen Konzepte und Regeln erstellt werden, die die Einwanderung nach Deutschland regeln, denn das ist es doch, was wir derzeit – und vermutlich auch in Zukunft – erleben und bewältigen müssen. Und zwar vollkommen unabhängig vom geltenden Asylrecht.

Unsere Gesellschaft wird sich verändern, aber wir sollten regeln wie!