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Ich kann es nicht mehr hören…. 29. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", flüchtlinge, gesellschaft, hass, islam, migration, politik, presse, terrorismus.
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In Hamburg hat ein „Palästinenser aus Arabien“, eingereist über Norwegen,   in einem Supermarkt ein Messer gezogen und wahllos auf mehrere Menschen  eingestochen und einen Mann dadurch getötet.

Ein weiterer Einzelfall, wie die offiziellen Berichterstatter sich beeilten mitzuteilen.  Und auch ein weiteres bekanntes Erklärungsmodell ist schnell zur Hand:

„Der Attentäter soll psychische Probleme gehabt haben….“

„Man hatte ihm eine Persönlichkeitsstörung attestiert!“ sagt der Mann im Fernsehen gerade… ZDF … „heute“

Der berühmte Einzeltäter mit psychischen Problemen….  Da stellen sich mir doch einige Fragen:

 

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )  leiden unter einer psychischen Erkrankung?

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )   leiden unter einer Persönlichkeitsstörung?

Und wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und unter einer psychischen Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung leiden,  bewaffnen sich mit einem Messer oder Beil oder einer Schusswaffe und steigen in einen Zug, eine U-Bahn, besuchen einen Supermarkt oder gehen im Stadtpark spazieren und greifen dann ganz spontan wildfremde Menschen an, um sie zu töten?

Gibt es dazu eine Statistik?

Wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und wegen einer psychischen Erkrankung oder  einer Persönlichkeitsstörung mit Waffen auf andere Menschen losgegangen sind, gehören einer christlichen Kirche, jüdischen Gemeinde oder einer x-beliebigen Religionsgemeinschaft an, die sich ausdrücklich NICHT  auf den Koran beruft?

Gibt es dazu eine Statistik?

Was sagen unsere berühmten Terrorismus-Experten in ARD und ZDF, Schönenborn, Theveßen und wie sie alle heißen?

Heute in der „heute“ hatten sie einen Psycho-Experten vor der Kamera, der seine Expertenmeinung ohne irgendeine wie auch immer erfolgte Exploration kundtat – für mich schon „der“ Beleg schlechthin für seine „Expertenschaft“.

Das gilt im übrigen für nahezu alle bisher erfolgten Begründungen „psychologischer Einschränkungen“ bei ähnlich gelagerten Fällen. Viel zu schnell und ohne ausreichende Diagnostik werden muslimische Einzeltäter ihrer Verantwortung für ihr Tun enthoben… traurige Jugend, Ausweglosigkeit, Traumata, Lagerkoller und und und. Der Katalog der Ursachen für „psychisch bedingte Straftaten“ ist ebenso umfangreich wie märchenhaft.

Ich kann das nicht mehr hören!

Haben all diese Experten und Nachrichtenschwätzer jemals darüber nachgedacht, was sie mit ihren ach so human gedachten Entschuldigungen bei denjenigen auslösen, die schon immer hier leben und unter psychischen Krankheiten leiden?  Was ist mit denen, die auch in unserer so aufgeklärten  Gesellschaft immer noch ihre Erkrankung als  „Stigma“ erleben, über das sie nicht offen reden können,  weil sie empfinden, dass es sie vom gesellschaftlichen Leben ausschließt?  Haben unsere Terroristenversteher das je bedacht?

Wann gibt es endlich einen Aufstand der Betroffenen – Erkrankten, Angehörigen, Ärzten, Therapeuten – gegen diese ungeheure, immer wieder kehrende Begründung für Terrorangriffe?

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es vor 10 oder 15 Jahren ähnlich häufige  Angriffe  von Menschen mit „psychischen Problemen“ oder „Persönlichkeitsstörungen“  auf völlig unbeteiligte Bürger gab.

Taten, die auf psychische Schwierigkeiten zurückzuführen waren, gab es sicher auch in früheren Jahren, sie betrafen aber so gut wie nie unbeteiligte Dritte, sie galten Angehörigen, Pflegepersonal in den Kliniken oder richteten sich gegen das eigene Leben des betreffenden Menschen.

 

 

Die furchtbaren Amokläufe in Winnenden und Erfurt nehme ich ausdrücklich aus, Begründung siehe Link.

 

 

 

Das schleichende Gift des Jürgen Todenhöfer…. 24. Juli, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hass, islam, israel, medien, terrorismus.
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Nein,

ich werde den ungenießbaren  durch und durch anti-israelischen Facebookeintrag Jürgen Todenhöfers nicht verlinken.

Vielleicht meint jemand, dass ich dann auch keinen Kommentar zu seinem widerlichen Erguss schreiben sollte. Das Argument könnte ich verstehen, aber ich will und werde hier keine Texte eines Antisemiten veröffentlichen, der in widerwärtigster Art und Weise und nicht erst seit heute über Israel berichtet,  eigentlich müsste es heißen gegen Israel polemisiert, wie es im Stürmer des Julius Streicher nicht „schöner“ hätte geschehen können.

Stattdessen gibt es hier bei mir den Link   zu  einen ausgezeichneten  Kommentar bei pro-medienmagazin, den Text kopiere ich  weitgehend hierher:

https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/07/24/juergen-todenhoefer-bietet-israel-hass-fuers-lehrbuch/

 

Daniel Frick verdeutlicht in seinem Text die „Methode Todenhöfer“ auf sehr anschauliche Weise, so schreibt er in der Einleitung:

Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat sich mit einem Facebook-Post dabei besonders hervorgetan. Die wenigen Zeilen sind ein Lehrstück dafür, wie Hetze gegen Israel funktioniert.

Der Eintrag ist nicht ohne Raffinesse geschrieben. Zunächst meint Todenhöfer, keine Regierung der Welt habe das Recht, den muslimischen Palästinensern den „freien Zugang“ zum Tempelberg zu verwehren. Zwei Sätze später sieht er jedoch bereits ein absolutes Zugangsverbot im Anmarsch: „Alles hat man den Palästinensern genommen: Heimat, Freiheit, Menschenrechte. Demnächst auch ihre historische Begegnungsstätte mit Gott?“ Mit dieser Spekulation – ein Zugangsverbot stand aus israelischer Sicht nie zur Debatte – formuliert Todenhöfer nichts anderes als palästinensische Propaganda. Zu lernen ist hier, wie leicht sich Fakten durch Spekulation überdecken lassen.

 

Doch nicht nur die Verschleierung von Fakten durch „Spekulation“ machen den „Todenhöfer-Stil“ aus,  in seinem (Todenhöfers) grässlichem Sermon werden historische Tatsachen bewusst verdreht, Daniel Frick bringt es so auf den Punkt:

Todenhöfer nennt den Tempelberg mit dem muslimischen Namen „Haram asch-Scharif“ (Edles Heiligtum). Dagegen ist nichts einzuwenden. Dann stellt er aber die Bezeichnung „Tempelberg“ als die uneigentliche dar, denn nur „der Westen und Israel“ würden das Areal so nennen – so, als ob dies ein künstlicher Begriff ohne historischen Gehalt wäre. Damit ignoriert er nicht nur die Geschichte der beiden jüdischen Tempel, also die jüdische Verbundenheit mit diesem Ort. Er blendet auch aus, dass selbst ein Reiseführer der Islamischen Aufsichtsbehörde Wakf in den 1920er Jahren völlig unbefangen vom „Tempelberg“ sprach, und dabei angab, dies sei der Ort, wo etwa der salomonische Tempel stand.

Herrr Todenhöfer bedient sich dabei allerdings der „neuesten“ Festlegung des Namens für den Tempelberg durch die UN, die ausdrücklich in einer ihrer zahlreichen Resolutionen gegen Israel den jüdischen Bezug zu dem Berg, auf dem einst die beiden jüdischen Tempel standen, verleugnet und einzig die muslimische Version als Begriff zulässt. Gegen diese Festlegung haben neben Deutschland nur 5!!! weitere Staaten gestimmt, zugestimmt haben unbegreiflicherweise auch Staaten, deren Bürger mehrheitlich einer christlichen Kirche angehören und die eigentlich wissen sollten, dass einst Jesus in eben diesem Tempel auf dem Tempelberg saß „und die Schrift auslegte“, wie es in im Lukas-Evangelium berichtet wird (Kap. 2, 41 – 51).

Ein weiteres Merkmal der Israellhetze, dessen sich auch Jürgen Todenhöfer bedient,  ist die bewusste Vertauschung von Ursache und Wirkung. Daniel Frick schreibt dazu:

Bei der Israelhetze kann es hilfreich sein, Ursache und Wirkung bewusst zu vertauschen. Todenhöfer sieht die palästinensische Gewalt als „Folge der völligen Entrechtung“, und zu dieser „Entrechtung“ gehörten die Zugangskontrollen. Dass diese nach der Ermordung zweier israelischer Sicherheitsbeamter am Tempelberg erfolgten – mit Waffen, die auf das Areal geschmuggelt wurden –, ist Todenhöfer keine Zeile wert. Das zu schreiben wäre auch ein zu großes Risiko: Man könnte auf den Gedanken kommen, diese Kontrollen hätten ihr gutes Recht.

Es ist das altbewährte „Spiel“, das selbst Einzug in die angeblich so seriösen öffentlich-rechtlichen Nachrichten gefunden hat. Wie oft schon habe ich mit Entsetzen bei ARD oder ZDF Sätze wie diesen  gehört: „Israelische Polizisten erschossen Palästinenser bei einem versuchten Angriff.“   Nicht der Angriff der Palästinenser  steht im Vordergrund und löst Entsetzen aus, nein, die Schüsse der Polizei werden hochgespielt und erzeugen mitleidige Betroffenheit beim Publikum – und sage niemand, dass das nicht DIE gewünschte Reaktion sei.

Daniel Frick weist darauf hin, dass das Aufstellen der Metalldetektoren zum Schutz der Sicherheit von Todenhöfer als Skandal angesehen wird.   Weltweit dienen solche Detektoren der Sicherheit… bei großen Sportveranstaltungen, an Flughäfen, bei besonders beliebten Publikumsmagneten wie Heiligtümern und Museen, beispielsweise. Das aber ist Herrn Todenhöfer offenbar keine Silbe wert.

Wie subtil, wie unauffällig-raffiniert Sprache sein und benutzt werden kann, um ganz bestimmte Stimmungen zu transportieren und damit eine sehr bestimmte Haltung zu begünstigen, macht Daniel Frick im folgenden Absatz deutlich:

Wer verbrämte Sprache einflechtet, kann einen hetzerischen Text verharmlosen. Todenhöfer beschreibt, wie er sich am Ölberg mit dem biblischen Tötungsverbot befasst hat. Dazu heißt es: „Durch die schattenspendenden Zweige der jahrtausendealten Olivenbäume ging mein Blick hoch zum blauen Himmel über dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee – Wahrzeichen des Islam … Jetzt ziehen dort dunkle Wolken auf. Weil Israel nicht aufhört, immer systematischer, immer provokativer nach den heiligen Stätten der Muslime zu greifen.“ Die Botschaft ist klar: Israelis sind der Störfaktor in der ansonsten meditativen Idylle Jerusalems.

Eine ähnliche Methode wendet beispielsweise auch die arabisch-„christliche“ Autorin Sumaya Farhat-Naser an, die alljährlich in den Wintermonaten durch deutsche Kirchengemeinden tingelt, um tränenreiche Geschichten vorzulesen, die angeblich dem Frieden zwischen Israelis und Arabern dienen sollen, aber nichts anderes als gut getarnte hasserfüllte Propaganda gegen den jüdischen Staat beinhalten. Viele, zu viele Christen – auch unter meinen Freunden – fallen auf diese Masche herein. Umso mehr danke ich Daniel Frick, dass er dieses subversiv wirkende Gift hier exemplarisch sichtbar gemacht hat.

Ebenso eindringlich wie bedrückend liest sich der letzte, zusammenfassende Absatz, Daniel Frick schreibt:

Die letzte Lektion erweist sich letztlich als eine bittere: Jeder, der sich die oben genannten Punkte zu Herzen nimmt, verlässt den Boden der Wahrheit, der Vernunft und des Gebotenen. Er nimmt in Kauf, dass der jüdische Staat weiter verunglimpft und der Hass auf Juden weiter geschürt wird. Und indem er gegen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Lebens protestiert, stellt er sich nicht auf die Seite des Lebens. Es gibt leider Menschen, die mit dieser Lektion leben können. (pro)

 

Dem ist wenig hinzuzufügen.

Versuchen wir, hinter die Fassade der „empathisch“ daher kommenden Berichterstattung aus und über Israel zu blicken, seien wir wachsam für die Fallen, die der jeweilige Autor uns stellt, holen wir – wie bei einer schweren Erkrankung –  eine zweite Expertise ein, hören oder lesen wir  eine weitere Stellungnahme und bilden wir uns eine eigene Meinung, die nicht von Nachrichtensprechern oder Moderatoren „eingeordnet“ ist, wie es neuerdings bei ARD und ZDF ganz offen heißt. Lassen wir uns nicht von falschen oder verdrehten Tatsachen hinters Licht führen, schauen wir genau hin, wer  was mit welcher Absicht sagt oder schreibt.

Und bemühen wir uns,  selbst wahrhaftig zu bleiben – nicht nur wenn es um Israel geht.

Mein DANK gilt „pro“, das den Kommentar Daniel Fricks veröffentlicht hat.

Fremde Feder: Das christliche Erwachen gegenüber der Heiligkeit des Tempelbergs bringt prophezeihtes „Haus des Gebets für alle Nationen“ näher 22. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", christsein und glaube, fatah, islam, israel, judentum, plo, terrorismus.
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Ich  übernehme den  Text, den ich von heplev übernommen habe, auch wenn der Akzent dort anders gesetzt ist, als ich es hier kommentiere.

Anlass für mein Rebloggen des langen Aufsatzes sind die arabischen Ausschreitungen in Jerusalem, die sich gegen die von Israel installierten Sicherheitskontrollen an den Zugängen zum Tempelberg entzündet haben. (Und der fürchterliche Mord an drei Israelis, die am Shabbat von einem Araber bestialisch umgebracht wurden – getreu dem Aufruf muslimischer Autoritäten folgend, die zum „Tag des Zorns“ als Reaktion auf die neuen Sicherheitskontrollen aufgerufen hatten.)

Israelische Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche arabisch-israelische  Angreifer erschossen, die zuvor die  drusischen Polizisten mit Schüssen getötet hatten.  Um zu verhindern, dass Waffen von „betenden Muslimen“ auf den Tempelberg gelangen und dort gelagert werden, hat die Polizei in Jerusalem verfügt, dass Metalldetektoren an den Eingängen angebracht werden. Diese gibt es bereits seit Jahren an den Zugängen zur Kotel (Klagemauer) und natürlich auch an den „heiligen Stätten der Muslime“ in Mekka und Medina …. was  aber bisher in keinster Weise als Behinderung für Betende betrachtet wurde.

Zur Klarstellung:   Nicht „Israel“ verhindert, dass Christen im „Haus des Gebets für alle Nationen“ beten können, es ist der Ungeist des sich virulent ausbreitenden Islam extremster Prägung, der ja nicht nur den Tempelberg ganz offiziell seines ureigen Namens beraubt hat (Siehe UN-Resolution), es ist der Islam, der mit Hass gegen Juden (und Christen gleichermaßen) agitiert und jedes jüdische – und damit auch frühchristliche – Zeugnis in Israel und Judäa-Samaria auszulöschen versucht.

Hier in Deutschland, will mir scheinen, erfüllt sich aber gerade eine andere uralte biblische  Prophetie vor unseren Augen:

1. Mose 12, 3  „Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ (Elberfelder Übersetzung)

Moses Mendelsohn übersetzt die gleiche Bibelstelle so:

Ich will nämlich segnen, die dich segnen; wer dir flucht, den will ich verfluchen, und mit dir werden sich alle Geschlechter des Erdreichs segnen.“

Diese Verheißung gilt Abraham  –  und ihm allen Menschen, die G’ttes Bund mit Abraham als ewigen Bund der Verheißung annehmen und anerkennen.

(Meine sehr persönliche Anmerkung dazu: Der Mitgliederschwund der christlichen Kirchen in Deutschland und Europa hat exakt mit dieser Verheißung zu tun….  Die ständige Verurteilung Israels durch christliche Bischöfe und Pfarrer und ihrer „gläubigen Schäfchen“, das Ablegen ihres Kreuzes durch die höchsten deutschen christlichen Vertreter auf dem Tempelberg, das gemeinsame Beten mit den Nachfolgern Mohammeds und der Gleichstellung G’ttes mit dem Allah des Koran in Anbiederung an die, die „Juden vom Gesicht der Erde tilgen wollen“, wie führende islamische Gelehrte in Anlehnung an den Koran fordern, das alles hat Auswirkungen auch auf die Entwicklung der Kirche.)

 

Doch nun zum Text:

 

abseits vom mainstream - heplev

Adam Aliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 20. Juni 2017

sie bringe ich zu meinem heiligen Bergund erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.
(Jesaja 56,7)

Bisher ist der blutige Kampf um den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden ausgetragen worden, aber ein neues Erwachen bei einigen Christen zu dessen Bedeutung schafft eine sich verschiebende vormessianische Wirklichkeit an dem bereits brisanten Ort. Der sich entwickelnde Status der Christen auf dem Tempelberg zeigte sich vor ein paar Wochen in einer muslimisch-christlichen Konfrontation, die beinahe in Gewalt endete.

Der Showdown auf dem Tempelberg involvierte Nate Waller, den Leiter der Aktionen von Hayovel, einer Organisation, die christliche Freiwillige nach Israel bringt, um biblische Prophetie zu erfüllen, indem sie in Weinbergen in Samaria arbeiten. Als regelmäßiger Besucher des Tempelbergs ist Wallers Verbindung zu dem…

Ursprünglichen Post anzeigen 740 weitere Wörter

Ist das die richtige Methode… 24. April, 2017

Posted by Rika in gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, politik, presse, wahlrecht.
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auf die AfD zu antworten?

Bei Facebook (wo sonst 😉  )  sah ich den Link zu einem Bericht des   focus  , wonach zukünftig alle Maritim-Hotels den Mitgliedern der AfD verschlossen bleiben sollen, sofern sie dort irgendwelche Treffen oder gar Parteitage abhalten möchten. Zur Begründung wurde angeführt, „man“ wolle die Mitarbeiter schützen.

Ich habe heute wenig Zeit, hier in meinem Blog ausführlich auf diese interessante Begründung einzugehen und kopiere nur meinen Kommentar hierher, den ich unter die entsprechende Mitteilung bei Facebook geschrieben habe:

„Sind denn die Mitarbeiter von den Parteimitgliedern der AfD belästigt worden? Wenn in einer DEMOKRATIE nicht verbotene Parteien mit Gewalt durch „Demokraten“ an der Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte gehindert werden, liegt dann die Verantwortung in diesem Fall bei der AfD oder nicht vielmehr bei den sogenannten „Demokraten“? Die Frage muss auch erlaubt sein, inwieweit die permanente Berichterstattung in den Medien dazu beigetragen hat, dass sich die „Demokraten“ radikalisieren und gegen eine nicht verbotene Partei hetzen und sogar mit Gewalt agieren, siehe Autos abfackeln und dergleichen. Ich mache mir sehr viel mehr Sorge um meine demokratischen Rechte wie beispielsweise die Meinungsfreiheit, als um den möglichen Einzug der AfD in den Bundestag. Ich befürchte vielmehr, dass das Trommeln gegen die AfD eher dazu beiträgt, diese zu stärken, weil vermutlich auch andere Leute auf die Idee kommen könnten, dass irgendetwas mit dem Demokratieverständnis der Demokraten nicht stimmen kann. “

 

Ich betrachte  tatsächlich mit großer Sorge die Entwicklung im Umgang mit den Menschen, die ihre Meinung abweichend von der, wie es scheint, großen Einheitsmeinungspartei Deutschlands äußern, sei es in Kommentaren, Blogbeiträgen oder eben in der Ausübung ihrer Rechte als politische Partei.

Unsere Gesellschaft verändert sich  – rasant – will mir scheinen.

Dabei spielt für mich der Islam und sein zunehmender, nicht zu übersehender Einfluss eine sehr wesentliche Rolle…..  Ich sage das ja nicht erst gestern oder seit dem Aufkommen der AfD .

Eine kritische Haltung zu der Religion des Friedens gilt bereits als „rechtspopulistisch und rassistisch“, während man getrost Christen in ihren vielfältigen gemeindlich organisierten Strukturen hemmungslos kritisieren und sogar verteufeln darf. Dass da etwas nicht stimmen kann in der Wahrnehmung des unveräußerlichen Rechts auf Meinungsfreiheit, müsste doch eigentlich allen denen bewusst werden, die sich so vehement gegen die „Islamophobie“ wenden, sie sogar mit „Antisemitismus“ gleichsetzen und  dabei einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen, was die eigentliche Basis des Islam, gleich welcher Ausprägung ist:  nämlich ein im tiefen Grunde menschenunfreundlicher, um nicht zu sagen menschenfeindlicher und mit unserem Verständnis von Menschenrechten und Demokratie nicht kompatibler Koran und seine begleitenden Schriften.

So wenig ich als Christin nur die mir genehmen Bibelstellen aus der Gesamtheit der biblischen Schriften extrahieren kann, um mir ein  bequemes Glaubensfundament zu verschaffen, so wenig kann man  in Bezug auf Menschenrechte und  Relevanz für unser Miteinander nur die Suren des Koran als Basis annehmen, die nicht die Gewalt gegen und die Vernichtung der Andersdenkenden und Andersgläubigen (im Koran ist von „Ungläubigen die Rede“ ) fordern.

Mir ist es mehr und mehr schleierhaft, wie sowohl christliche wie atheistische Politiker und Medienmacher diesen Aspekt schlicht aus ihren Überlegungen ausklammern.

Und statt darüber zu debattieren, zu diskutieren, ja, zu streiten, werden die, die Kassandra gleich ihre mahnende Stimme erheben, kalt gestellt, indem man sie als rassistisch und islamophob diskreditiert.


An anderer Stelle mehr dazu…. jetzt kommen gleich meine Enkel und ich muss und will meine Gedanken auf diesen wunderbaren Aspekt meines gegenwärtigen Lebens ausrichten.

 

 

 

nicht schockstarre…. 29. März, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, integration, islam, medien, plo, politik.
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…. hat mich davon abgehalten, über Sigis „freundschaft“ zu schreiben,

obgleich diese unanständige beziehung zu einem, der sich die vertreibung der juden aus „ganz palästina“  (wenn nicht gar in alter ideologisch-religiös-faschistischer tradition die auslöschung der juden selbst)  auf die fahne geschrieben hat, durchaus einen tiefen und lang anhaltenden schock auslösen kann.

ich habe mit wut und entsetzen auf Gabriels twitterbotschaft reagiert. mein schweigen darüber hier auf meinem blog war privaten gegebenheiten geschuldet.  ***

was sich schon vor jahren abzeichnete, dass nämlich die araber die deutungshoheit über ihren terrorkampf gegen israel  –   nicht nur in den medien, sondern auch bei den politischen „eliten“ – gewinnen würde, wird mehr und mehr zur (für mich unfassbaren) realität. nahezu alle parteien, ihr jeweiliges führungspersonal und die ihnen nahe stehenden und im ideologischen geiste verbündeten medien stimmen ein in den gewaltig anschwellenden chor der offen anti-israelischen stimmen. sei es der vollkommen unberechtigte vorwurf israel „stehle“ den „palästinensern“ das wasser, sei es die bornierte lüge, israel sei ein „apartheidsstaat“  oder eben die immer wieder vorgebrachte ausrede für die arabisch-palästinensische    unfähigkeit   widerständigkeit zum frieden mit israel, die „siedlungen“ wären DAS friedenshindernis;  immer deutlicher setzt sich die arabisch-palästinensiche lesart durch.

gleichzeitig erfährt die grüne fraktion des propheten in diesem land eine mediale und politische aufmerksamkeit und damit auch aufwertung, dass ich mir mehr entsetzt, als verwundert die augen reibe.    wenn ich beobachte, wie shariakonformen forderungen raum gegeben wird, kirchenleute mit der islamischen lehre eine unheilige allianz eingehen, bei zeitgleicher verteufelung urchristlicher werte wie beispielsweise  biblisch orientiertem glauben und predigt, standhaftigkeit in der bezeugung Jesus als Sohn Gottes, dann wird mir angst und bange.

DAS hätte ich noch vor 15 – 20 jahren nicht für möglich gehalten.

die zügig voranschreitende „westlich-europäische“  säkularisierung (entchristlichung) der gesellschaft, öffnet die räume für das eindringen neuer religiös-ideologischer konzepte und gemeinschaften –  immer stärker hervortretend  der islam, der laut altbundespräsident wulff  seit 2010 zu deutschland gehört, eine festlegung übrigens, die von führenden politikern kaum noch bestritten wird, im gegenteil, sie wird gerade im zuge der flüchtlings- und migrantendebatte von diesen auch medial stark propagiert.

dabei verwundert es mich sehr, dass christliche geistliche, pastoren, bischöfe, priester zwar mit den methoden der theologisch-wissenschaftlichen forschung der bibel zu leibe rücken um sie von allem möglichen ballast zu entrümpeln, aber gleiches im „eigenen“ umgang mit dem koran   (sofern sie sich überhaupt damit beschäftigen) vermeiden;  allenfalls fordern sie eine dem christentum vergleichbare form der  „aufklärung“  für koran und islam ein. das hält sie aber nicht davon ab, allah,  (die gottheit des koran, die in der nachfolge einer früheren mondgottheit steht), als mit dem in der bibel geoffenbarten Gott gleich zu setzen und fröhlich das mantra von „wir glauben alle an den gleichen gott“  gebetsmühlenartig zu wiederholen.  unter dem deckmantel der religionsfreiheit setzen sie sich für großmoscheen, islamische zentren und minarette ein, und haben kein problem mit sharia-konform kopftuch tragenden muslimas in (christlichen) kindergärten und lehrerinnen in staatlichen schulen, sie lassen imame in kirchen suren aus dem koran vortragen (ohne diese inhaltlich zu hinterfragen) und schweigen zu steinigungen und brutalsten archaischen strafen (wie sie der koran und die hadithe vorschreiben) in den islamisch regierten staaten und verlieren kaum ein wort über die mörderische verfolgung der christen durch muslime, die natürlich auch im namen allahs und mit hinweis auf die entsprechenden suren des koran handeln…. „tötet die ungläubigen, wo immer ihr sie findet…“.

auf grün-rote ideologische konzepte für das alltagsleben in deutschland  – hier nur das stichwort „gender“  –   will ich nicht eingehen, auch nicht auf grünen regelungswahn in bezug auf landwirtschaft und ernährung zum beispiel  (gerade sehr aktuell der spargel, der nur noch zu einem sehr geringen teil unter folien angebaut werden soll), um nur die harmlosesten auswüchse grüner umweltpolitik zu nennen.

es passt wohl ins bild einer sich rasant verändernden politikrichtung, wenn frau merkel hernn abbas immer wieder gern empfängt, dem terror unterstützer und förderer preise verliehen werden und herr gabriel ihn als „meinen freund mahmoud abbas“ bezeichnet. und es passt ins bild unserer gesellschaft, dass ein aufbegehren gegen den zunehmenden einfluss des islam mit unterstützung der medien verhindert wird, als vermeintlich notwendiger kampf gegen rechts. aber dort,   wo wirklich  real existierende, sich selbst so bezeichnende rechte ungestört agieren, nimmt niemand den kampf auf, sondern grüne wie rote, schwarze und linke politiker und medienvertreter räumen feige das feld  ….  oder hört und liest man beispielsweise von einer konzertierten aktion gegen alte und neue nazis in mecklenburg-vorpomern? da lässt man einige wenige bürger in ihrem schier aussichtslosen kampf gegen rechts allein

 

„Hurra, wir kapitulieren“  schrieb H. M. Broder vor ein paar jahren….  und es klang wie eine prophezeihung für die zukunft.

freunde, ich sag’s euch:   wir schaffen das!!!

NEIN, WIR HABEN ES SCHON GESCHAFFT …..

 


***   (wenn ich wieder beidhändig schreiben und auch wieder gut navigieren kann, werde ich die entsprechenden links einfügen.)

 

 

 

Wenn Schüler in der Schule beten wollen… 2. März, 2017

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, islam, medien, migration, presse, schule - kinder.
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…  ist das zunächst positiv zu sehen.

Ich erinnere mich gut  an die Zeit, als unsere Kinder noch schulpflichtig waren und  weiter führende Schulen in Hannover besuchten, öffentliche Schulen, nicht konfessionsgebundene. Auf Initiative einiger Schüler wurde ein Schülergebetskreis gegründet, die Schulleitung stellte für dieses Anliegen den Raum der Schülerselbstverwaltung zur Verfügung. Die jungen Leute trafen sich einmal oder zweimal wöchentlich vor dem Unterricht – was  bedeutete, schon zur „nullten“ Stunde anwesend zu sein. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob der Gebetskreis während der gesamten Schullaufbahn aller unserer Kinder bestand und wie viele Mädchen und Jungen tatsächlich daran beteiligt waren. Sicher bin ich mir aber, dass außer einer einladenden Notiz am „Schwarzen Brett“ und Mund-zu-Mund-Propaganda  der Initiatoren keine weitere Öffentlichkeit hergestellt wurde.  Sicher bin ich mir darüberhinaus auch, dass es nicht um „demonstrare ad oculi“ ging,  mit der die eigene Frömmigkeit zur Schau gestellt werden sollte. Es ging den Jugendlichen tatsächlich um Kontemplation und Gebet, Sammlung, Bitte, Fürbitte, Dank, für sich und alle, die zum Schulleben gehörten.

Zu der Zeit, denke ich, war es eher verpönt beim Beten erwischt zu werden, das war nämlich extrem uncool und wer wollte das schon sein?! Eines unserer Kinder wurde eine zeitlang von guten Freunden gehänselt, weil wir als Familie regelmäßig zum Gottesdienst gingen; auch ein netter Nachbar meinte eines Sonntagsmorgen spöttisch lächelnd: „Na, geht es wieder zum Beten?“    Gebet war eben nichts für moderne und aufgeschlossene Menschen.

Auch heute scheint dieser Trend ungebrochen.

Umso mehr müsste es mich doch freuen, wenn ich in einer Zeitung, respektive ihrer Onlineausgabe lese, dass Schüler in der Schule beten wollen, und es könnte mich gewaltig ärgern, dass die Schulleitung das untersagte.

Nun handelt es sich bei den Gebetswilligen nicht um Jugendliche, die sich ins stille Kämmerchen zurückgezogen haben, um dort ihr Gebet an Gott zu richten. Sie haben ein Gebets-Event veranstaltet in ihrer Schule, „demonstrare an oculi“   gewissermaßen, und die Betonung liegt tatsächlich auf demonstrare, demonstrativ, die Schulleitung nannte es gar „provokativ“ und untersagte diese Form des öffentlich zur Schau gestellten Gebets.

Verschiedene Online-Medien haben sich dieser Sache angenommen, nachdem zunächst bei Facebook der Brief  eingestellt worden war, den die Schulleiterin an das Kollegium geschrieben hatte und  in dem sie anordnet, Verstöße gegen das Gebetsverbot zu melden. Offenbar hatte dieses Schreiben  so hohe Wellen in der Facebook-Community geschlagen, dass auch die örtlichen Zeitungen über die Maßnahme berichteten.

Hier kann man es nachlesen:

Schule verbietet muslimischen Schülern „provozierendes Beten“

Es gehört nicht viel dazu sich vorzustellen, welch eine „Ungeheuerlichkeit“  dieses Verbot für viele Muslime darstellt. Welt-Online verzichtet leider in dem Bericht auf die Stellungnahme der Schulbehörde, die sagt nämlich auf die Frage der Rechtmäßigkeit eines solchen Verbots:

„Die Schulleiterin hat dazu die Möglichkeit im Rahmen des Hausrechts. Das verfassungsmäßige Gebot des Funktionierens des Schulbetriebes und des Bildungsauftrags Art 5 GG, geht der Religionsausübungsfreiheit vor.“

Quelle

Wenn tatsächlich, wie  „Der Westen“ berichtet,  sowohl Lehrer wie auch Schüler sich durch die demonstrative Art des Betens bedrängt fühlen, hat die Schulleitung die Pflicht, sich der Sache anzunehmen.  Das wird zwar  von der Bezirksregierung ausdrücklich bestätigt, allerdings nicht in der Weise, dass sie selbst energisch für den Erhalt des Schulfriedens eintritt und ihrerseits das öffentlich zur Schau gestellte Beten in einer staatlich-säkularen Bildungseinrichtung verbietet. Denn das ist doch der eigentliche Grund für das Verbot. In den offenen Räumen der Schule, die von allen Schulangehörigen genutzt werden, werden diese Gebete verrichtet –  vermutlich während der Pause, wenn allgemeines Kommen und Gehen auf den Gängen und in den Toilettenräumen (siehe Bericht) herrscht.

Auch relativ phantasielose Menschen könnten sich doch leicht das Szenario ausmalen, wenn sie sich an ihre eigene Schulzeit erinnern, wie viel mehr ist es aber Leuten geläufig, die in  deutschen Bildungsanstalten ihren Dienst verrichten:

Man   (Junge / Mädchen  – auf die gendergerechte Sprache verzichte ich )  will zur Toilette, im Gang davor stolpert man bereits an einem auf dem Gebetsteppich liegenden Beter vorbei, der noch dazu akribisch darauf bedacht ist, dass kein „Unreiner“ seinen Teppich betritt und möglicherweise sogar heftig wird, wenn das versehentlich doch passiert. Im Waschraum sind zwei von drei intakten Waschbecken belegt von jugendlichen Muslimen, die gerade ihre Füße der rituellen Waschung unterziehen…   Es kommt zu einer leichten Auseinandersetzungen, denn Jugendliche in dem Alter sind selten auf höfliche Umgangsformen bedacht….  „Musst du deine dreckigen Füße ausgerechnet hier waschen?“  Die Frage könnte doch gestellt werden, selbst wenn die Füße nicht dreckig wären, wovon man bei fünfmaligem Gebet am Tag mit jeweils fünf Fußwaschungen durchaus ausgehen kann. Der Aufsicht führende Lehrer ist genervt, wie soll er damit umgehen, dass sich einige Mitschüler über das Gebets-Event beklagen, andere darüber, dass sie beleidigt werden, WEIL sie beten.

Hat jemand, der hier regelmäßig liest, jemals in seinem Leben Aufsicht in einer großen Schule geführt???  Solche und ähnliche Szenen sind eine wahre Freude für alle Beteiligten. Ich frage mich, warum niemand der berichtenden Reporter, die unbesehen davon schreiben,  Leute seien darüber empört, dass die Schulleitung  rassistisch reagiert habe, sich einmal vor Ort das Spektakel während einer ganz normalen Pause  (ganz ohne demonstrative Gebete)  ansehen. Ich bin ziemlich sicher, dass sich allein aus der völlig normalen Situation, die sie an Ort und Stelle erleben, eine andere Sicht und damit auch eine andere Haltung zu dem Geschehen einstellen wird.

Ich vermisse auch den Hinweis darauf, dass es so jungen Leuten durchaus erlaubt ist, die Gebete, die sie nicht nach der gebührenden Ordnung und zu den vorgesehen Zeiten verrichten können, durchaus zu Hause in ihrer gewohnten und dafür auch eingerichteten Umgebung nachholen  zu  können.

Mir drängt sich doch eher der Verdacht auf, dass hier sehr gezielt ein Skandälchen zu Lasten der Schulleitung herbei geschrieben wird, dass Reporter nicht in der Lage zu sein scheinen, die sehr gebräuchliche Schulordnung auch nur einigermaßen wahrnehmen und  nachvollziehen zu können (vielleicht eine sehr späte Reaktion auf den Frust, den sie selbst einst mit Schulleitung in ihrem Schülerdasein erlebt haben?).

Von der falschen Rücksichtnahme auf die religiösen Gefühle derjenigen, die für sich in Anspruch nehmen, der Religion des Friedens anzugehören und  sich dabei (immer) so schnell ereifern, wenn es um die vermeintliche Begrenzung ihrer vermeintlichen Rechte geht, will ich hier gar nicht erst schreiben. Und auch nicht davon, dass ich das zur Schau getragene muslimische Gebet für ein Machtspiel halte, in dem die Jungen vielleicht sogar instrumentalisiert wurden von den Imamen ihrer Moschee. Und ich will auch nicht darüber spekulieren, inwieweit diese Aktion eine Reaktion auf die derzeitige Diskussion um DITIB ist…

Das lässt heute meine Befindlichkeit einfach nicht zu.

Mich erinnert dieser Vorfall  jedoch sehr an das    Stück     Stoff  ,  das viele der Trägerinnen  ebenfalls aus scheinbar religiösen Gründen tragen, mit dem man aber prima demonstrieren kann, anders zu sein als die anderen, besser zudem und vielleicht sogar nicht dazu gehören zu wollen zu der Gemeinschaft der ganz normalen Bewohner dieses Staates:  Atheisten,  Christen, Juden Agnostiker, Heiden, Buddhisten, Naturreligionsanhänger und wer weiß noch was… und eben auch anders  sein zu wollen,  als die  völlig unauffällig hier lebenden Muslime, ohne Gebetsteppich im (Schul)Gepäck und Kopftuch oder Niqab .

Ein christlich-muslimisches Friedefreudeeierkuchenfest namens Weihnachten… 8. Dezember, 2016

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, migration.
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wird heute, am 8. Dezember,  in meinem heimischen Regionalblättchen, der  HAZ,   unter dem Titel:

Weihnacht geht auch christlich-muslimisch

thematisiert   (interessanterweise weicht der Online-Titel von dem der Printausgabe ab… warum nur?)

und im Untertitel erfahren wir:

„Stattreisen und das Deutsch-Türkische Netzwerk bieten gemeinsam Weihnachtsmarkt-Rundgänge an“.

Ist das nicht schön? Und so integrativ, nicht wahr?

Besonders gut hat mir dieser Satz gefallen:  „Sicher die  (gemeint sind die christlichen Schwiegereltern des türkischen Rundgangspartners)  gehen später auch noch in die Kirche, aber sonst spielen die christlichen Wurzeln des Festes an Heiligkabend kaum eine Rolle bei den Hatipoglus.“

Die „christlichen Wurzeln“ spielen kaum eine Rolle.

Wozu braucht man auch Wurzeln für so ein Fest, noch dazu christliche? Wozu braucht man überhaupt Wurzeln?  Fragt den Baum!  Kappt man seine Wurzeln, verdorrt er, wie der wurzellose Weihnachtsbaum, den man lediglich in einen Baumständer stellt,  uns so anschaulich vor Augen führt; nach nur wenigen Wochen rieseln seine Nadeln, der Baum verdorrt.

Das Deutsch-Türkische Netzwerk feiert ein Weihnachten für alle, ganz ohne Wurzeln, ja, es scheint sogar eifrig damit beschäftigt zu sein,  das christliche Weihnachtsfest  durch  Vereinnahmung seiner christlichen  Bedeutung  zu entkleiden,  darf doch (siehe Text) natürlich auch der Hinweis auf den „türkischen“ Nikolaus nicht fehlen.

Zitat: „Ach ja, es darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass der Heilige Nikolaus eigentlich ein Türke war. ‚Er lebte im griechischen Myra, dem heutigen Ort Demre in der Nähe von Antalya‘, sagt Weihnachtsführerin Siebecke.

Immerhin erwähnt Frau Siebecke, dass der Ort ursprünglich Myra hieß. Aber ihre Argumentation blendet ansonsten den historischen Bezug (die Wurzeln gewissermaßen)  völlig aus, denn  das ehedem „griechische Myra“ (man erinnere sich an den Geschichtsunterricht – Kleinasien – griechisch, da war doch was….   und dann der Eroberungszug der Römer) war zur Zeit des Bischofs keineswegs türkisch, sondern gehörte noch zum Machtbereich der römischen Kaiser. Es war noch lange Zeit bis Mohammed und dem Erstarken des Islam und der Unterwerfung der christlichen Gemeinden als Dhimmis unter den muslimischen Machtanspruch.  Ist doch gut, wenn man solche Details einfach unerwähnt lassen kann.

Mir fällt dazu unser Besuch in Demre ein, und ich kopiere einen Text hierher, den ich vor Jahren als kritische Auseinandersetzung  geschrieben habe:

Und selbst wenn gar keine Gewalt im Spiel sein sollte, wirft der absolute  Machtanspruch des Islam doch einige nachdenkliche Fragen auf. Ein simples Beispiel mag das verdeutlichen: Wir besuchten während unserer letzten Türkeireise unter anderem auch den alten Bischofssitz des bis heute verehrten Nikolaus von Myra, der heutige Name der Stadt ist Demre. Die ehemalige Basilika ist erst in den letzten Jahrzehnten aus dem Schlamm des Demre-Flusses ausgegraben und sorgfältig restauriert worden. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis christlichen Lebens in Kleinasien vor der Invasion muslimischer Eroberer.  Allzu viel Aufmerksamkeit wollen die Türken den frühen Christen aber nicht widmen, den wenigen gegenwärtigen aber auch nicht. So findet sich in dem angegliederten Museum  nicht ein einziges „christliches“ Buch, dafür aber jede Menge Koran-Ausgaben und Bücher, die sich mit dem Leben und Wirken Mohammeds beschäftigen.  Es sind diese „Kleinigkeiten“, die meine Besorgnis befördern.  In jeder (christlichen) Buchhandlung Hannovers kann ich Korane erwerben und andere „muslimische Religionsliteratur“, aber im Museum der Basilika des weltberühmten Nikolaus findet sich nichts Christliches, nicht einmal eine Biografie oder historische Erzählung über diesen bedeutenden Mann,   wohl aber jede Menge Kitsch in den umgebenden Andenkenläden… Nikoläuse aller Art.“  ( https://himmelunderde.wordpress.com/2014/12/15/keine-angst-sie-sind-die-guten/ )

Wohlgemerkt, es geht mir bei meiner Kritik nicht darum, dass Türken oder andere Muslime in Hannover weihnachtliches Brauchtum pflegen, denn auch für viele „Christen“ ist Weihnachten zu purem Brauchtum verkommen, losgelöst von der eigentlichen Botschaft dieses Festes. Es geht mir in meiner Kritik darum, dass es Bereiche gibt, in denen das ursprünglich „Eigene“ – in diesem Fall das Christliche –  völlig undifferenziert verknüpft wird mit dem neu hinzu gekommenen (urspünglich) „Fremden“ und dabei das „Eigene“ überdeckt  und bis zur Unkenntlichkeit verbogen wird, um es möglich zu machen, das „Eigene“ und / in  das „Neue“ zu vereinen, als falsch verstandenen Ausdruck des Willkommens.

So konnte man beispielsweise dieser Tage bei facebook ein wunderbares Plakat betrachten, das sinngemäß verkündete: „Alle Christen glauben an Allah“. Wenn man in naiver Treuherzigkeit der Begründung der (katholischen) Initiatoren folgt, die auf die Übersetzung  des arabischen Wortes „Allah“ mit „Gott“ hinweisen, kann man diesem Satz zustimmen. Wer aber den „Allah“ des Koran mit dem „Gott“ der Bibel vergleicht, müsste zumindest leichte Bedenken bekommen, so einfach mir nichts dir nichts zu erklären, alle Christen glaubten an Allah, selbst wenn orientalische Christen tatsächlich den Begriff „Allah“ verwenden. Umgekehrt könnte man ja auch plakatieren, „Alle Muslime glauben an Gott“, ich kann mir aber vorstellen, dass das für Muslime mit ungleich größeren Bedenken verbunden wäre, weckt der Begriff „Gott“ doch allzu deutlich die Assoziation an den Gott der Christen, den „Dreieinigen“, und daran zu glauben, käme für Muslime einer Gotteslästerung gleich, die mit dem Tod bestraft wird.

Herr Abbas erklärte Jesus zum „Palästinenser“, weil Jesus ja bekanntlich in Bethlehem geboren wurde, das nach dem Verständnis der Neu-Palästinenser in „Palästina“ liegt, wobei der Herr „Präsident“ Abbas geschickt verschweigt, dass Bethlehem in Judäa liegt und Judäa eines der Gebiete ist, die jeweils den einzelnen  (jüdischen)  Stämmen der 12 Stämme Israels nach dem Zeugnis der Bibel zugewiesen wurden, gut zweitausend  (2000)  Jahre vor dem Aufkommen der Lehre Mohammeds und lange vor der Umbenennung des jüdischen Landes durch die Römer in die Bezeichnung Syrien-Palästina. Das Lukas-Evangelium berichtet über die Lage des Landes zur Zeit der  Geburt Jesu: „Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Ausgustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Diese Einschreibung geschah als erste, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Es ging aber auch Josef aus Galiäa, aus Nazareth, hinauf nach Judäa, in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war…“ (Lukas 2,1 – 4   …  Elberfelder übersetzung) Für alle, die sich in Geschichte nicht sonderlich gut auskennen:  Augustus war der erste römische Kaiser und herrschte von 31 vor bis 14 nach Christus.

Es sind diese Verwischungen „unserer“ christlichen Aussagen mit  denen  der Anhänger des Islam und die willfährige Übernahme der Deutungen durch die sich in ihrer Toleranz allzu wohl fühlenden  Christen, die massiv die christliche Identität bedrohen. Dem gilt es ganz entschieden entgegen zutreten und klar zu unterscheiden nach kulturellem Brauchtum und der christlichen Bedeutung unserer Feste, unserer Begriffe, unseres Bekenntnisses und Glaubens.

Insofern stimme ich sogar Frau Merkel zu, die dazu aufforderte, Weihnachtslieder zu singen, um das „Christliche“ zu stärken. Sie hat nur vergessen zu sagen, dass wir dazu die Gesangbücher  der Kirchen nehmen  und weniger auf „Leise rieselt der Schnee“ oder „Oh, Tannenbaum“ zurückgreifen sollten,  von „Jingle bells“ und „Dreaming of a white Christmas“ ganz zu schweigen.

Weihnachtliches Brauchtum ist wirklich schön und herzerwärmend und daran können sich alle erfreuen, die Glitzerwelten und Glühweinschwaden für typisch „weihnachtlich“ halten, die gerne Weihnachtsgeschenke machen und ebenso gerne annehmen und in stimmungsvoller Friedfertigkeit sich in familiärer Harmonie die Bäuche vollschlagen mit weihnachtlichen Köstlichkeiten.

Und, so denke ich gerade etwas lästerlich, wäre es darum für sehr viele Menschen tatsächlich viel besser, ein „Wintermärchenfest“ zu begehen und das Weihnachtsfest wieder als Christfest denen zu überlassen, die an denjenigen glauben, dessen Geburt am Christfest gefeiert wird JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn.

Hier einige wenige meiner Lieblingsweihnachts- und Adventlieder:

Tochter Zion, freue dich…

Macht hoch die Tür

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Oh du fröhliche … gnadenringende Weihnachtszeit

Es ist ein Ros‘ entsprungen….

Wie soll ich dich empfangen…

Lobt Gott ihr Christen allegleich…

 

Sanft, sehr sanft und stetig kommt die Flut…. 17. November, 2016

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Wer  –  wie ich –  immer wieder mal an der Nordsee ist und dem stetigen Gang der Gezeiten zusieht, wird sich kaum der Faszination dieses ewigen Wechsels von Ebbe und Flut entziehen können.

Doch das, was ewig gleich im immer währenden Rhythmus geschieht, ist nur scheinbar gleich, das Kommen und Gehen ist das einzig Gleiche, unwiderstehlich, unbeirrbar, ohne jede Möglichkeit des menschlichen Eingreifens   –   sieht man davon ab, dass die Menschen im Laufe der Jahrhunderte gelernt haben, den Einflußbereich des Wassers einzudämmen. Doch niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass damit das Wasser auch beherrschbar wäre.

Die Menschen hinter den Deichen hoffen und vertrauen darauf, dass die Deiche auch mächtigen Stürmen und Wellen standhalten, so wie es die Deichbauer in unzähligen Modellen und Versuchen berechnet haben, aber sicher, wirklich sicher können sie nicht sein, nur wachsam Wind, Wellen, Meer und Deich beobachten, Verteidigungsstrategien und Evakuierungspläne für den extremen Notfall bereit halten.

Wenn bei starkem auflandigen Wind bei Flut das Wasser gegen die Deiche treibt und  gegen  die Sieltore drückt, das Meer die Salzwiesen überflutet und im Kutterhafen die Kaimauer nicht mehr auszumachen ist, dann, ja dann begreift man schnell die gewaltige Kraft des Wassers und die Gefahr, die das Meer  für Mensch und Tier bedeuten kann.

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(Das ist KEIN Sturmbild…. das fehlt mir noch in meiner Sammlung)

Wenn aber die Flut bei Windstille nahezu geräuschlos und ohne den leisesten Wellenschlag langsam über das Watt kriecht, sich die Priele unendlich langsam wieder füllen und das Meer wie ein Spiegel vor den Salzwiesen liegt, dann, ja dann ist es schwer vorstellbar, dass dieses wunderbare Spiel der Natur auch  schrecklich, atemberaubend, alles bedrohend sein kann.

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Ende Oktober erlebte ich so ein spiegelglattes, wellenloses, atemberaubend schönes und himmlisch-friedliches Auflaufen der Flut. Kein Wind.  Ruhig und glatt die See, kaum ein Plätschern am Steg.

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Meditative Ruhe…. Gedanken kommen und gehen wie die Flut….

Und ich dachte bei dem Betrachten dieses Schauspiels, dass Veränderungen, die so sanft und stetig in betäubender Ruhe passieren,  mögliche Abwehrreaktionen verhindern, lähmen, ausschalten und die Gefahren, die diese Veränderungen mit sich bringen, den Menschen nicht ersichtlich werden.

Und plötzlich ist das Wasser da …. und wenn dann Wind aufkommt und der Sturm losbricht, wird es verheerend.

Ich weiß, dass dieses Bild unzureichend ist, wie alle Metaphern die wir benutzen, um Unbegreifliches zu beschreiben.

Ich empfinde unsere gesellschaftliche Realität in einer Phase des Umbruchs und das Bedrohliche verbirgt sich noch…. wie die tödliche Gewalt des Wassers beim leisen Auflaufen der Flut.

Das Auflaufen des Wassers…. in diesen Tagen…..

 

Kinderehen…

Integrationsgipfel

Journalistenhandbuch zum Thema Islam

Impulspapier

Was für ein Kreuz…. 6. November, 2016

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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mit dem Kreuz auf dem Tempelberg!

Vermutlich werden mir in Deutschland alle nur halbwegs gebildeten Menschen zustimmen, dass das Kreuz auf Kirchtürmen, in Kirchen, Klassenräumen, Amtsstuben und  Krankenhäusern (sofern sie dort noch erlaubt sind), auf Bergspitzen und das, getragen an Ketten in verschiedensten Ausführungen und Größen, nicht einfach nur als ein schmückendes Gebilde oder Kleinod gesehen, sondern  als ein christliches Symbol verstanden wird  (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Es gibt in Deutschland Berufsgruppen, da gehört das Kreuz  – getragen an einer Kette – zwar nicht zur Berufskleidung, aber doch zur Ausstattung und Kennzeichnung der besonderen Beziehung ihres Trägers zu demjenigen, den das Kreuz versinnbildlicht: JESUS CHRISTUS.

Zu den „berufsmäßigen christlichen Kreuzträgern“ gehören nach alter Tradition Angehörige der geistlichen Stände  wie  Bischöfe, Kardinäle und  in Rom der Papst. Manche von ihnen tragen das Kreuz ständig, andere „nur“ bei liturgischen Handlungen.

Es begab sich aber vor kurzer Zeit, dass  eine Gruppe von hohen katholischen und evangelischen  Geistlichen nach  Jerusalem pilgerte, der Stadt, in der alles begann  und in der  sich das Wunder von Pfingsten ereignete, das viele Christen heute als die Geburtsstunde der Kirchen bezeichnen. An diesem geschichtsträchtigen Ort wollte man neu über das nachdenken und  debattieren, was gemeinsam unter „christlicher  Kirche“ zu verstehen und zu leben sei. Nach den Aussagen der Beteiligten strebten  – nach Jahren der  streitbaren Verschiedenheit    –   „[strebten] die evangelische und die katholische Kirche ein Miteinander in versöhnter Verschiedenheit an“.(Quelle)

Zu einer richtigen Pilgerreise nach Jerusalem, so mögen sich die Geistlichen gedacht haben, gehört auch ein Besuch auf dem Tempelberg. Der Tempelberg steht unter jordanischer Verwaltung. Für „normale“ Touristen, sofern sie keine Muslime sind, ist er nur zu bestimmten Zeiten und über einen bestimmten Aufgang zugänglich. Juden ist es nicht erlaubt, auf dem Tempelberg zu beten.   Die evangelischen und katholischen hohen Würdenträger  erfreuten sich aber der Gastfreundschaft  des Scheichs  Omar Awadallah Kiswani

161020-93-000166 Bedford-Strohm und Marx treffen Scheich

Quelle

und  kamen damit  in den Genuß eines unproblematischen Besuchs auf dem „Haram Al-Scharif“.

 Haram Al- Sharif  – das ist  nach Willen der UNESCO die  einzig zutreffende und gültige Bezeichnung des Areals, auf dem einst der  JÜDISCHE TEMPEL  stand.

Der Tempel   (erbaut etwa 950 Jahre vor Chr.)  in dem sich nach dem Zeugnis der Tora   das Allerheiligste befand, das Zentrum mit der Bundeslade, gleichsam die „Beurkundung“  des Bundes, den G’tt der HERR mit seinem Volk Israel geschlossen hatte.

Der Tempel, in dem Jesus nach dem Zeugnis der Bibel nach seiner Geburt  „dargebracht wurde“, in dem er als Zwölfjähriger mit den Schriftgelehrten seiner Zeit über die Tora sprach und aus dessen Vorhof er später Händler und Geldwechsler vertrieb – „Steht nicht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Markus 11,17“

Der jüdische Tempel, der  nach  historischem Zeugnis wie die ganze Stadt Jerusalem im Jahr 70 nach Chr. von den Römern zerstört wurde.

Mit der Resolution der UNESCO, den jüdischen Bezug zum Tempelberg und damit auch zu Jerusalem zu verleugnen, ist ein weiterer propagandistischer Schritt gegen Israels Legitimität ein jüdischer Staat zu sein gemacht worden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass lediglich sechs Staaten, darunter auch Deutschland, gegen die Resolution der UNESCO gestimmt haben.

Diesem Areal also, das  von muslimischen Eroberern ab 686 mit dem Felsendom und später mit der Al Aksa-Moschee bebaut wurde, galt der Besuch des katholischen Kardinals und des evangelischen Bischofs und ihren Begleitern.  Allerdings war der Besuch mit einer kleinen Bitte verbunden:

Die hohe Geistlichkeit sollte doch bitte auf Wunsch des einladenden Gastgebers die sichtbaren Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit ablegen, die Kreuze, die unübersehbar an einer Kette hängen, gut sichtbar auf des Bischofs und des Kardinals Brust.

Zitat aus dem Bericht des Sonntagsblatt: „Seitens des Waqf, der muslimischen Religionsbehörde des Tempelbergs, gab es offenbar die klare Maßgabe für die Frauen, das Haupt zu bedecken, und für die Bischöfe, keine sichtbaren Kreuze zu tragen. Erzbischof Ludwig Schick und die anderen Diözesanbischöfe, die ein Jackett trugen, konnten ihre Amtskreuze einstecken.“

Um des lieben Friedens willen, so die Begründung des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland – also des höchsten Repräsentanten evangelischer Christen in Deutschland -, sei man der Bitte nachgekommen.

Zitat: „Seine christliche Grundhaltung sei nicht, das Kreuz „demonstrativ vorneweg zu tragen“ und dadurch Zwietracht zu säen, sagte Bedford-Strohm: „Ich habe als Repräsentant einer Religion die Aufgabe, friedensstiftend zu wirken. Wenn ich das nicht tue, werde ich meiner Verantwortung nicht gerecht“, betonte der Ratsvorsitzende.“ (Quelle)

Nicht Zwietracht säen zu wollen ist zweifellos eine einem christlichen Bischof würdige Haltung. Dem Frieden zu dienen, ist ganz zweifellos im Sinne Jesu.

Ich möchte aber den Bischof fragen,  was er den arabischen Christen sagen will, die um ihres Glaubens willen, um des Kreuzes willen verfolgt, bedrängt, bedroht werden gerade auch in den Gebieten, die unter palästinensischer Selbstverwaltung stehen in Bethlehem zum Beispiel.

Ich möchte ihn  – explizit den evangelischen Bischof, der sich in Deutschland so sehr für die Belange der Muslime einsetzt –  fragen, wie er den Christen unter die Augen treten will, die in Syrien und Irak um des Kreuzes willen von Muslimen verfolgt, vergewaltigt, getötet werden,  und nein, ich lasse die Entschuldigung ausdrücklich NICHT gelten, dass es sich bei den Mördern um Islamisten handele, die angeblich  ein falsches Islamverständnis haben.

Ich möchte den Bischof  fragen , was er den Menschen in Ländern unter muslimischer Herrschaft sagen will, die sich vom Islam abwenden und Christen werden und damit Jesus nachfolgen und beinahe buchstäblich“ihr Kreuz auf sich nehmen“, wie es im Evangelium heißt, droht doch Apostaten, vom Islam Abtrünnigen die Todesstrafe, die oft genug auch vollzogen wird .

Ich möchte den Bischof fragen, wie er den christlichen Flüchtlingen unter die Augen treten kann, die um des Kreuzes willen selbst hier in Deutschland in Flüchtlingsunterkünften bedroht werden von Muslimen.

Und ich frage mich, was Juden in Israel und Deutschland zu dieser Geste des „Friedens“ sagen, ein deutscher Bischof, der sein Kreuz ablegt, um den „Haram al Scharif“  besichtigen zu können, in friedvoller Unterwerfung unter die Bitte des gastgebenden Scheichs….

Ich erinnere an den Besuch Papst Benedikts in Jerusalem im Jahr 2009, er besuchte den Tempelberg und trug das Kreuz. Niemand nahm an dem Zeichen seines christlichen Bekenntnisses Anstoß. Und ich bin sicher, dass niemand in Israel an dem Kreuz, das ein Bischof trägt, der  im Bischofsgewand auftritt, Anstoß nimmt, da doch jederman erkennen kann, dass er ein christlicher Geistlicher ist, der ein Sinnbild seines christlichen Glaubens trägt.  Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass man eher schon auf die Äußerungen, die ein deutscher Bischof in Israel über „Siedlungen und Friedenshindernisse“ von sich gibt mit Unmut reagiert.

Ich werfe dem Bischof nicht (in erster Linie)  vor, mit dem Ablegen des Kreuzes Jesus verleugnet zu haben, ich mache ihm zum Vorwurf, dass er seine christlichen Geschwister, die gerade unter Muslimen  in Bedrängnis leben, verraten hat. Es wäre ein starkes Zeichen der Solidarität gewesen, das Kreuz, das unzweideutig auf Christus weist, zu tragen auch und gerade in Gegenwart eines hohen muslimischen Würdenträgers, gerade auf dem Tempelberg.

„Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, sie selig macht, alle die daran glauben!“ sagt Paulus im Römerbrief, 1,16

Das Kreuz ist – auch für die meisten Menschen erkennbar  –  ein Zeichen dieses Evangeliums.

Hass nicht mit Hass begegnen…. 15. Juli, 2016

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, hass, islam, politik, terrorismus.
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„Sie“ –   diese mörderischen Kämpfer    –  müssen uns hassen,  uns Menschen mit unserem westlichen Lebensstil, unserer Lebensfreude,  unserer Lust an allem Schönen – an Musik, Kunst, Literatur, Theater, Tanz,  Festen und Feiern.  Sie müssen  unsere Freiheit hassen, unsere Unbekümmertheit, den Frieden, in dem wir leben – noch leben.

Es muss doch Hass sein,  tödlicher Hass, wenn sich ein Mann einen LKW mietet und in eine fröhlich feiernde Menschenmenge rast, um möglichst viele Menschen zu töten. Denn was haben ihm diese Menschen getan, die Frauen und Männer, die Kinder? Nichts, gar nichts.

 

Ich habe schon an anderer Stelle gesagt, dass ich nicht mehr länger nach persönlichen Motiven für diese Art von Verbrechen fragen werde mit der Absicht, irgendeine Besonderheit im Leben des Täters zu finden, die möglicherweise geeignet ist seine schreckliche Tat zu „entschuldigen“ .  Es gibt keine Entschuldigung für Attentäter, die in Israel einem schlafenden Mädchen ein Messer in den Hals rammen, Jeschiwa-Schüler in Jerusalem abschlachten, mit dem Auto in die Wartenden an einer Bushaltestelle fahren, hinterrücks mit Messern auf friedliche Menschen einstechen.  Es gibt keine Entschuldigung für Mörder, die sich vor Fußballstadien in die Luft sprengen und wahllos Menschen während eines Konzerts erschießen,. Es gibt keine Entschuldigung für  tödlichen Terror gegen die Mitarbeiter von  Satirezeitschriften, keine Entschuldigung für die Ermordung von Menschen in jüdischen Supermärkten.

Nein, es gibt keine Entschuldigung für solche Taten.

Weder für den Terror in Israel, noch für den Terror in Europa. Es sind nicht „die Siedlungen“ und es sind nicht die „sozialen Bedingungen“, die ein Verbrechen legitimieren. Niemand  hat nach unserer Rechtsauffassung das Recht, aufgrund seiner Sozialisationsbedingungen andere Menschen zu töten, niemand hat das Recht, aufgrund politischer Gegebenheiten anderen Menschen das Leben zu nehmen. Wer solche Entschuldigungen in der Vergangenheit zuließ, macht sich mit schuldig an Terror und Gewalt.

Terror, Mord und Totschlag sind durch nichts zu rechtfertigen.

Wir würden unsere Rechtsstaatlichkeit aufgeben, wenn wir anfingen, Terror als Akt der Verzweifelung  – aus welchen Gründen auch immer – zu „entschuldigen“ und damit quasi zu legitimieren.

 

Dennoch gibt es die Suche nach den Gründen, den Motiven für den Terror gegen „uns“.

Spätestens seit den Anschlägen auf das World Trade Center in New York haben wir eine Ahnung davon, dass es religiöse Motive sein könnten, die Menschen bewegen andere Menschen zu töten. Und immer deutlicher zutage tritt die Religion, in deren Namen Attentäter töten:  „Allahu Akba – Allah ist groß“ ist der Begleitruf nahezu aller schweren Anschläge der letzten Monate. „Allahu Akba“ begleitet den perversen Jubel vieler Muslime über den Tod der Ungläubigen.

Die „Religion des Friedens“, wie der Islam von seinen treuen Anhängern immer wieder beteuernd genannt wird, bringt den Unfrieden in die Welt. Er teilt die Menschheit in Gläubige  und Ungläubige.  Ungläubige ohne Rechte, den Gläubigen unterlegen, „Affen und Schweinen gleich“, wie der Koran über Juden und Christen aussagt, die man verfolgen, unterwerfen oder sogar töten kann im Namen des „Gottes“, der sich der islamischen Lehre nach Mohammed offenbart hat und dessen Weisungen in eben diesem Koran festgelegt sind…. unumstößlich wie fromme Muslime sagen.

Seit dem Feiertag zur Wiedervereinigung Deutschlands, an dem der damalige Bundespräsident Wulff vollmundig bekannte, der Islam gehöre zu Deutschland, sind wir in Deutschland mit dem Phänomen konfrontiert, dass dieser Islam ohne die leiseste kritische Anmerkung von offiziellen staatlichen wie kirchlichen Stellen unter Schutz gestellt ist und bei (fast) allen politischen wie kirchlichen Entscheidungsträgern nach schweren Anschlägen muslimischer Terroristen sofort und reflexartig die Sorge artikuliert wird, Muslime könnten unter Generalverdacht gestellt, diskriminiert und ausgegrenzt werden – dabei wird argwöhnisch nach Rechts geschaut, denn von dort kommt ungleich größere Gefahr, als von muslimischen Terroristen, folgt man den Statements der Politiker und Kirchenführer.

Doch diese Strategie des Abwiegelns und Anpassens an muslimische Grundsätze („Islam ist Frieden“) verhindert die kritische Betrachtung islamisch geprägter Parallelgesellschaften und der von außen gesteuerten Einflußnahmen durch  türkische und arabische Imame in den Moscheen Deutschlands. Ich bin nicht sicher, ob es Angst vor dem Islam oder beispiellose Naivität ist, die selbst viele Kirchenführer zu Fürsprechern zur Durchsetzung muslimischer Lebensweisen in Deutschland machen – „Kopftuchstreit“ und „Minarett“ mag hier als Stichwort ausreichen.

Dabei hätten doch gerade die Kirchen eine wunderbare Alternative den Muslimen anzubieten, die sich mit Fragen nach Gott und dem Sinn des Lebens beschäftigen, die eben nicht gegen „Ungläubige“ in den heiligen Krieg ziehen wollen, weder ideel noch real.

Wir Christen wollen Hass nicht mit Hass beantworten, weil wir moralisch soviel besser sind als alle anderen Menschen dieser Welt, sondern weil es zur Basis unseres christlichen Glaubens gehört, den GOTT der Liebe und der Vergebung zu verkündigen, von Jesus zu reden, der gesagt hat:

Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen.“ (Matthäus 5,44)

Ich glaube, dass Jesus damit nicht gemeint hat, „Schließt eure Augen vor Hass und Gewalt und laßt die Hassenden gewähren“. Deshalb, denke ich, sollten wir mutig dem Terror und Hass entgegen treten und deutlich machen, dass eine Religion, die Hass predigt, mit unserer Werteordnung nicht vereinbar ist. Und allen denen die von der Frage nach „Allah“  getrieben sind, von GOTT dem Vater erzählen, der die Menschen liebt und dessen Gebot nicht  das Strafen durch  Abhacken von Gliedmaßen,  Steinigung, Auspeitschen und Aufhängen ist, sondern das Angebot zur Buße, Umkehr und Vergebung.***

 

Manchmal fällt es mir schwer, angesichts des Terrors meine Wut zu überwinden  und nicht mit Hass zu reagieren. Dann ist es gut, sich der Liebe Gottes zu erinnern, der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt.

 

Und weil ich heute eigentlich einen Beitrag über eine wunderschöne verrückte Idee schreiben wollte, poste ich hier ein Bild, das bei der Umsetzung dieser Idee entstand. Ich sehe es auch als Trostbild für mich in dieser schrecklichen Situation.

 

20146074

 

 

 

***(was allerdings nicht gleichzusetzen ist mit dem Aussetzen jeglicher irdischen Gerichtsbarkeit, für die haben wir in Deutschland aber ein ausgezeichnetes Rechtssystem, das sogar mildernde Umstände kennt.)