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Aus dem Netz gefischt: Christenverfolgung nicht dramatisieren… 30. Mai, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, terrorismus.
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Es war Kirchentag…

Treffen evangelischer Christen….

C H R I S T E N

Christen werden verfolgt …. drangsaliert …. entrechtet …. misshandelt … getötet….

Wir lesen darüber immer wieder  in einigen wenigen Medien, denn nicht alle Journalisten halten das für berichtenswert.

 

Da spricht ein Bischof ein „wahres Bischofswort“:

 

 

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

Bischof (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘)…“ Quelle

Und statt einer Zurechtweisung durch seine bischöflichen Kollegen….   Schweigen!

 

Da bleibt einem armen Christenmenschen das Wort im Halse stecken, weswegen es hier auch keine weiteren Aussagen von mir  gibt, nur noch der Hinweis auf den Fundort

und den Blick auf   diesen Text….

 

Der Fairness halber auch diese Einordnung des bischöflichen Wortes, die zwar nachvollziehbar ist, aber sicher nur für einen sehr geringen Teil der unter  Verfolgung leidenden Christen zutrifft.

 

Warum, Herr Steinmeier? 11. Mai, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", fatah, gesellschaft, hamas, israel, politik, presse, terrorismus, zweistaatenlösung.
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Warum ausgerechnet eine Kranzniederlegung an Arafats Grab?

Was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, Herr Bundespräsident Steinmeier?

Ehrung für einen großen Staatsmann, Menschenfreund, Friedensbringer?

Was um alles in der Welt hat Sie und Ihre Berater dazu bewogen, ausgerechnet nach dem desaströsen Besuch des Herrn Außenminister Gabriel in Israel nun einen neuerlichen Anlauf zu nehmen, Israel und die Israelis zu brüskieren?

Sicher, damals, Anfang der 90er Jahre, vor einer gefühlten Ewigkeit lag eine Aufbruchsstimmung in der Luft, Frieden schien möglich zwischen den bis dahin durch Terrorakte gegen Israel  berühmt-berüchtigten Arabern (unter Arafats ideologischer und taktischer Führung) und den Israelis und ihrem Ministerpräsidenten Rabin. Das Abkommen von Oslo schien die Türen für einen Frieden weit geöffnet zu haben. Der Nobelpreis an die beiden israelischen Politiker, Rabin und Peres und an Arafat schien das zu besiegeln.Und natürlich war es auch ein sehr bewegendes Zeichen, als Arafat der Witwe des durch den Mordanschlag eines jüdischen Extremisten getöteten Rabin einen Kondolenzbesuch abstattete.

Es war, wie wir heute wissen, nur ein Zeichen für die westliche Welt, ein abgekartetes Täuschungsmanöver, das dazu diente, die wahren Ziele zu verschleiern.

Nichts hat sich seither geändert in den Beziehungen zwischen den „Palästinenser“ genannten Gegnern des jüdischen Staates und Israel. Im Gegenteil. Die Schrecken der sogenannten „Al Aqsa-Intifada“ sind doch noch nicht vergessen, so wenig wie der immer währende Terror, der von Gaza aus gegen Israel geführt wird oder der der vielen (kleinen) Attentate gegen israelische Bürger durch „Palästinenser“. Ungebrochen gilt die Charta der Hamas, die zwar in neuer „scheinmoderater“  Sprache daher kommt, aber nach wie vor an der Vernichtung des Staates Israel fest hält. Nichts hat sich geändert am „Friedenswillen“ der palästinensischen  Führung in Ramallah, die zwar wortreich und blumig ihren großen inneren Drang zum  Frieden unterstreicht, aber gleichzeitig die Attentäter auf jüdische Zivilisten mit hohen Renten belohnt, Schulen nach sogenannten Märtyrern, sprich Selbstmordattentätern in Israel benennt, die viele zivile Opfer auf ihrer „Habenseite“ verbuchen,  und die in den arabisch-sprachigen Medien dazu aufruft, im Kampf gegen die „Besatzung“ nicht nachzulassen, wobei nach „palästinensischer“ Lesart  nicht etwa die umstrittenen Gebiete von Samaria und Judäa gemeint sind, wie man den naiven Westler glauben lässt, sondern eben das gesamt Gebiet „vom Meer bis zum Fluss“, also ganz Israel inbegriffen.

Aber zurück zu der Frage:

Warum ehren Sie, Herr Dr. Steinmeier ausgerechnet in diesen Tagen Yassir Arafat, einen der größten Verbrecherführer im Nahen Osten.

Haben Sie denn nie davon gehört? Haben Ihre Berater sich denn nicht informiert?

Es waren vor allem die von Jassir Arafat geführte Fatah und die PFLP (Volksfront für die Befreiung Palästinas), die den Terror ins Ausland verlagerten und so mehr Publizität und politischen Einfluss erreichten, als sie mit Anschlägen gegen den erklärten Feind – den Staat Israel – jemals gewinnen konnten.
„Zwischen 1968 und 1980“, so der amerikanische Terrorismusforscher Bruce Hoffman, seien palästinensischen Gruppen „für mehr internationale Terrorakte verantwortlich“ gewesen „als jede andere Bewegung“. Darüber hinaus gelang ihnen der Aufbau des ersten internationalen Terrornetzwerks, das von der japanischen Roten Armee über die katholische IRA, die Fraktionen des deutschen Linksterrorismus und den Terrorsöldner Carlos bis hin zur Geheimarmee für die Befreiung Armeniens (Asala) reichte.

Quelle: Spiegel

Nun mögen einige Menschen einwenden, dass sei „vor Oslo“ gewesen und somit sei durch die Oslo-Verträge eine andere, friedlichere Seite Arafats zum Tragen gekommen. Weit gefehlt.  Aus dem veröffentlichten Terminkalender geht hervor, dass Sie auch an den Gräbern Rabins und Peres‘ einen Kranz in Ehrerbietung niedergelegt haben. War es das Anliegen  mit dieser Geste den Oslo-Prozess in Erinnerung zu rufen?  Aber  Oslo ist gescheitert.

Denn zu keiner Zeit hat Arafat das Ziel aus den Augen verloren, den Staat Israel zu zermürben und zu vernichten. In allen seinen Ansprachen an „sein Volk“ geht es um dieses große Ziel. Ein mögliches Abkommen mit Israel, ja selbst die auch von der deutschen Regierung so viel beschworene „Zweistaatenlösung“ wird immer und von allen arabisch-muslimisch-„palästinensischen“  Akteuren als „Zwischenschritt“ zur endgültigen Lösung  angesehen und auch so kommuniziert,  der vollständigen Übernahme aller „palästinensischen Gebiete“ nämlich zwischen Mittelmeer und Jordan.

Camp David, Madrid, Roadmap….  alle Zusammentreffen galten  nur dazu, dem Westen Sand in die Augen zu streuen, auf alle Verhandlungen folgte das NEIN der „palästinensischen“ Führung mit Hinweis auf den einzig möglichen Schuldigen: Israel.

Selbst die Räumung Gazas hat an der negativen Haltung der Linken in Deutschland und selbst bei den maßgeblichen Vertretern Ihrer Partei nichts geändert. Für Sie und Ihre ideologischen Genossen ist nach wie vor einzig Israel in der Pflicht, Zugeständnisse für einen Frieden zu machen, der aber doch immer mehr zu eine Utopie geworden ist. Die Hamas hält an Ihrer Charta ebenso fest wie Sie an dem unentwegten Mantra, die Siedlungen seien das Friedenshindernis. Israel, das müssten doch sogar Sie begreifen, hat die Räumung Gazas einen nahezu unentwegten Beschuss durch Raketen der Hamas eingebracht.

Doch nicht nur der Terror gegen Israel hat vielfältige Formen angenommen, vielfältig und ins Unermessliche gesteigert ist auch die gegen Israel gerichtete Propaganda, sowohl arabisch-palästinensischer Politiker und Medien, wie auch die der Sympathisanten der „Palästinenser“ hier in Deutschland. In den Straßen Berlins dürfen anlässlich des Al-Quds Tages militante Araber, Türken, „Deutsch-Palästinenser“ und ewig-gestrige Linke wie Rechte ungestraft zur Vernichtung Israels aufrufen und dabei Parolen brüllen, die denen des Stürmer und der Nationalsozialisten im Dritten Reich in nichts nachstehen. Polizei? Staatsanwalt? Prozess?

Die UNO gibt der Forderung muslimischer Staaten nach und erklärt der Tempelberg in Jerusalem habe keinerlei Bezug zu Juden und Judentum… Der Protest noch unter Ihrer Zeit als Außenminister war, gemessen an Ihren Forderungen an Israel, wie eine sanfte  Fata Morgana… er fand praktisch nicht statt.

Aber wissen Sie es denn wirklich nicht besser, Herr Dr. Steinmeier?

Haben Sie denn in all den Jahren nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt?

Ist es Ihnen nie in den Sinn gekommen, die palästinensische Führung mit Nachdruck dazu auf zu fordern, endlich und endgültig Israel als jüdischen Staat anzuerkennen?

Wie kommt es, dass sie immer noch an uralt linken Anti-Positionen in Bezug auf Israel festhalten und sich sogar nicht entblöden, als höchster Repräsentant Deutschlands einen Kranz an Arafats Grab nieder zu legen.

Mir fehlt dafür jedes Verständnis.

Und ich sage sehr deutlich, Sie, Herr Bundespräsident, handeln nicht in meinem Namen.

Ich verzichte darauf, hier alle Links einzustellen, die mühelos belegen können, welch Geistes Kind Arafat ist. Es reicht, wenn Sie, Herr Präsident,  sich vor ihm verbeugen, ich gebe ihm nicht die Ehre meiner Aufmerksamkeit und die meiner Leserinnen und Leser.

Stattdessen empfehle ich zur Lektüre diesen Text, den ich bei facebook entdeckt habe.

Diesen Auszug daraus:

Wenn Frank-Walter Steinmeier demonstrieren wollte, an wessen Seite das von ihm repräsentierte Deutschland steht, dann ist ihm das gelungen: Mit Yassir Arafat ehrte er einen Menschen, der ein Friedensstifter hätte sein können, bis an sein Lebensende aber noch jede Konfliktlösung vehement hintertrieb, die »Palästinenser« so um einen unabhängigen Staat brachte und um Milliarden betrog.

Und indem er sich »ehren« ließ mit einem Empfang durch »Soldaten«, die Terroristen, an deren Händen das Blut zahlreicher Juden klebt, als ihre »Kameraden« betrachten, als »Kämpfer« gar für »Freiheit und Frieden« und als »Märtyrer«, verriet Frank-Walter Steinmeier anschaulich, was von vielfach beschworenen zivilisatorischen Grundwerten bleibt, überläßt man sie nur seinesgleichen.

Quelle

Sie, Herr Steinmeier, haben mir in Ihrem überaus kritisch-politischen  Verhalten gegenüber  Israel, bei gleichzeitiger Duldung der arabischen  wie iranisch-muslimischen Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat schlussendlich  klar gemacht, dass Sie weder als Diplomat noch als Präsident dieses Landes  Ehre verdient haben, nicht einmal die, die Sie dem Mörder und Terroristen Arafat zukommen ließen.

Meine Achtung vor Ihrer Amtsführung haben Sie endgültig verloren.

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Was mich aber fast ebenso verstört wie die Kranzniederlegung als solche ist die Tatsache, dass in den deutschen Medien darüber so berichtet wird, als sei es die größte Selbstverständlichkeit der Welt. Nicht eine kritische Silbe in den MSM.

Mag sich jemand die Welle der Empörung vorstellen, wenn ein ranghoher Politiker eines „befreundeten“ Landes ausgerechnet am Grab von Erich Mielke im stummen Gedenken die Ehrung vollzieht…. oder die Gräber der RAF besucht, um den Kampf der linken Genossen gegen die bürgerliche Gesellschaft der BRD zu würdigen ….  von möglichen Nazi-Kultmalen ganz zu schweigen.

Sollte diese tiefe mediale Ruhe  ein Zeichen für die allgemeine Zustimmung zu Israelbashing und Judenhass sein, fein verkleidet in „Kritik unter Freunden“ und Händchen halten mit den „Verfolgten“?

Von der Kanzlerin natürlich auch kein Wort.

So blöd kann selbst der Sigi nicht sein… 26. April, 2017

Posted by Rika in aktuell, antisemitismus, araber-"palästinenser", fatah, freunde, gesellschaft, hamas, israel, meine persönliche presseschau, politik, terrorismus.
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Man stelle sich vor, man sei neu in ein Amt gewählt worden und wolle nun seine Antrittsbesuche machen, um sich als neuer Amtsträger zu präsentieren und natürlich dabei gleichzeitig um gute und gedeihliche Zusammenarbeit zu bitten.

Einer der diplomatisch herausfordernden Besuche wäre es, sich mit jemandem treffen zu müssen, den man – gelinde gesagt – nicht leiden kann, aber das Amt gebietet es, mit eben dieser Person doch in relativ gutem Einvernehmen zu sein.

Bevor man also seinen Besuch antritt, informiert man sich so ein bisschen darüber, welche der verborgenen Fettnäpfchen auf jeden Fall ausgelassen werden müssen, damit es nicht zu einer unschönen Begegnung kommt.

Sie, Du und ich würden das so machen, oder? Jedenfalls auf der informellen Ebene würden wir das so machen.

Wir würden es auf jeden Fall vermeiden, den zu Besuchenden an mögliche unangenehme Be- oder Gegebenheiten zu erinnern, etwa an seinen gerade erst verflossenen Liebhaber, an 25 kilo Übergewicht, an missratenen Kinder, an eine wenig attraktive Gattin / hässlichen Gatten oder was auch immer auf der rein persönlichen Ebenen so an extremen Fettnäpfchen lauern könnte. Wir würden doch alles vermeiden, den Besuchskontakt vor die Wand zu fahren, oder?

Sie, Du und ich würden wohl auch auf der „amtlichen Ebene“ herauszufinden suchen, wer der Widersacher des zu Besuchenden ist, mit wem er gerade im Clinch ist oder wer ihm größtmöglichen Schaden zufügen möchte, wir würden das herauszufinden suchen, damit wir nicht Gefahr laufen, ausgerechnet diese Personen als  mögliche Gesprächspartner  bei unserem Antrittsbesuch ebenfalls zu beehren. Wir, Sie, Du  ich, fänden das peinlich und unpassend, stelle ich mir dank meiner guten Kinderstube jedenfalls so vor.

Wir würden aber auch bei „guten Freunden“ nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und den Freund bei der ersten sich bietenden Gelegenheit damit konfrontieren, was er unserer Meinung nach gerade wieder verbockt hat und erst recht würden wir nicht zu den Leuten gehen und sie unserer Unterstützung versichern, von denen wir genau wissen, dass der „gute Freund“ gerade extreme Probleme mit ihnen hat. Nein, Sie, Du und ich würden das nicht machen. Wir würden erst mal in aller Ruhe mit dem „guten Freund“ bei einem schönen Essen reden, ein bisschen Wein oder Bier dazu trinken, für eine angenehme Atmosphäre sorgen und dann, wenn die ‚Gesprächstemperatur‘ auch für schwierige Themen geeignet erscheint, unsere nicht ganz so schönen Anliegen vortragen, beispielsweise unser Bemühen, einen Nachbarschaftskonflikt zu entschärfen oder dergleichen. Auf keinen Fall würden wir erst mit den Nachbarn und dann mit dem „gute Freund“ sprechen.

Wenn nun der neu gekürte Außenminister eines Staates seinen Antrittsbesuch als Außenminister bei einem „befreundeten Staat“ macht, wie geht er dann am besten und am diplomatischsten vor?

Nun, er wird, so denke ich, seine Berater konsultieren und sich über die außen- wie innenpolitische Lage des „befreundeten Staates“ auf den neuesten Stand bringen lassen – siehe Fettnäpfchenvermeidung und Diplomatie.

Alsdann, so stelle ich mir weiter vor, wird er aufgrund dieser Informationen seine notwendigen Besuchstermine vor Ort in einen zeitlich wie thematisch passenden Rahmen bringen.

Was sieht so ein Besuchsprotokoll vor?  Dem Staatspräsidenten die Aufwartung machen, ein Gespräch mit dem Regierungschef des Landes führen, eine kulturelle Einrichtung besuchen, sich für besondere wissenschaftliche oder wirtschaftliche Institutionen interessieren, die humanitären Aufgaben des Landes nicht vergessen und natürlich auch den Oppositionsführern des Parlaments ein offenes Ohr schenken. Wenn dann noch Zeit ist und alle anderen Termine gut verlaufen sind, kann man sich auch noch mit Vertretern der Außerparlamentarischen Opposition treffen… hier in Deutschland wäre das möglicherweise der Unterstützerkreis des NSU oder ehemalige Mitglieder der RAF, ein „Schwarzer Block der Antifa“  oder die „Identitären“  in Meck-Pom, vielleicht sogar die „Reichsbürger“.  Alles sehr „ehrenwerte“ Vereinigungen, die nichts anderes im Sinn haben, als den offiziellen Staat in Frage zu stellen  oder sogar zu zerstören…  (Frau Merkel und Herr Steinmeier als Kanzlerin und Präsident wären bestimmt ganz entzückt, wenn der Außenminister eines „befreundeten Staates“ diese Gruppierungen sehr gezielt aufsuchen würde.)

Was um alles in der Welt hat aber unseren Herrn Außenminister Sigmar Gabriel geritten, als er bei seinem Antrittsbesuch als Außenminister in ISRAEL  jede diplomatische Vorgehensweise über den Haufen warf und noch vor einem Treffen mit  dem Regierungschef Netanjahu ankündigte, sich mit den höchst umstrittenen, aber dennoch von EU gepäppelten und finanziell großzügig ausgestatteten APO-Gruppen „Breaking the Silence“ und B’Tselem treffen zu wollen, die mit ihren Aktionen den Terroristen von Fatah und Hamas in die Hände spielen und Abbas (Gabriel nennt ihn ‚mein Freund‘) immer wieder Munition liefern in der EU und bei der UN  gegen Israel zu agitieren.

„So blöd kann selbst der Sigi nicht sein“ habe ich  diesen Beitrag überschrieben.

Das ist nicht fein von mir.

Aber ich muss doch davon ausgehen, dass Herr Gabriel nach seinem desaströsen Auftritt in Hebron vor ein paar Jahren wenigsten irgendetwas dazu gelernt hat. Er ist doch nicht dumm. Immerhin hat er studiert, war mal Ministerpräsident des schönen Bundeslandes in dem ich lebe, „mein (noch)“  Parteichef , Merkels Wirtschaftsminister und Vizekanzler… ein bisschen Grips gehört doch dazu, um das zu schaffen.

Wenn er also nicht so blöd sein kann, sich dermaßen dämlich zu benehmen, dann, so muss ich doch annehmen,

HAT ER ES MIT VOLLER ABSICHT GETAN.

Und natürlich frage ich mich, WARUM ???

Klügere und politisch versiertere Leute als ich mögen dieser Frage auf den Grund gehen.

Ich will mich auch nicht als Küchenpsychologin versuchen, obwohl ich durchaus die dafür notwendigen Voraussetzungen mit brächte.

Aber wie kann ein Mann am ‚JomhaShoa‘   in ‚Yad Vaschem‘  einen Kranz niederlegen und große Betroffenheit angesichts der deutschen Schuld an der unfassbaren Tragödie zum Ausdruck bringen und nur einen Tag später alle politische und diplomatische Vernunft fahren lassen?

cui bono

Wem dient es…

Bald sind Wahlen in Deutschland – und wie der Antisemitismus-Bericht der Bundesregierung als traurige Gewissheit ausweist, ist der deutsche Antisemitismus virulent wie nie, unterstützt von den muslimisch-arabischen Zuwanderern und sind 40% der Deutschen gegen Israel gestimmt…

 

Wenn das kein Grund ist, sich in Israel wie der Elefant im Porzellanladen aufzuführen. …

Einige Vertreter  der deutschen Medien sind darum auch voll des Lobes für unseren tapferen Außenminister, der sich dem einzigen Schurken im ganzen, ach so friedlichen nahen Osten nicht gebeugt hat….

 

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NACHTRAG

Einen sehr guten Artikel dazu hat Alex Feuerherdt geschrieben, daraus dieser abschließende Absatz als Zitat:

Selbstverständlich hat Sigmar Gabriel es nicht lassen können, zu beteuern, welch großer Freund Israels er doch sei. In einem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung behauptete er, die „pro-israelische Einstellung“ sei ein „Markenzeichen der deutschen Sozialdemokratie“, und verstärkte die Peinlichkeit seines Auftritts sogar noch mit dem unsäglichen Satz: „Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer des Holocausts.“ Nicht des Nationalsozialismus, nein, der Shoa – was bekanntlich nicht stimmt und lediglich dazu dient, sich auf die gleiche Stufe zu stellen wie die Opfer der Judenvernichtung. Nachdem der aus einer Täterfamilie stammende deutsche Minister sich so selbst auf die moralisch gute Seite der Geschichte bugsiert hatte, konnte er daran gehen, gezielt jenen Eklat zu provozieren, der in Deutschland nun Benjamin Netanjahu angelastet wird. Der aber war bloß nach dem Motto verfahren: Gott, bewahre mich vor meinen Freunden, mit meinen Feinden werde ich allein fertig.

Quelle

Besser kann man die Unverschämtheit der Gabriel’schen Taktik kaum zusammenfassen.

 

 

 

 

dass sie sich nicht schämen…. 24. März, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", fatah, gesellschaft, hamas, israel, mord, plo, politik, terrorismus, zweistaatenlösung.
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unsere königin der raute und die „steiger-leute“ nämlich.

da steht sie wieder einmal mit dr. holocaustleugner abbas vor der kamera und sichert selbigem zu, sich für die „zweistaatenlösung“ einzusetzen…. und natürlich darf auch die kritik an den „siedlungen“ nicht fehlen. ich verzichte darauf, ihre weisheit hier wort-wörtlich zu zitieren.  es macht mich einfach nur noch geradezu hemmungslos wütend, was frau dr. merkel hinsichtlich ISRAEL, palästinenser und „siedlungen“ so von sich gibt. und da ich weder meine gute kinderstube verraten, noch gefahr laufen möchte, hier in schlimmster wortgewalt zu versinken, erspare ich mir jeden weiteren kommentar zu der dame und dem feinen herrn und kopiere stattdessen den link zu einem blogbeitrag hierher, den ich schon einmal über diese herrschaften verfasst habe:

Traumpaar … oder was

er passt heute so gut wie im oktober 2013.  mit den worten des liebsten zu sprechen, würde ich mit einigem wohlwollen „nur“ sagen, die frau ist lernresistent, mit böser zunge würde ich sagen, die frau ist böswillig israelfeindlich.

oder gibt es auch nur einen einzigen und noch dazu einleuchtenden  grund für gänzlich andere annahmen hinsichtlich ihrer verbissen starren haltung zu, bzw. GEGEN  Israel???

 

Und auch ein anderer blogeintrag von mir passt heute ziemlich gut, der zum „steiger-award“.

vor fünf jahren sollte ein anderer hervorragender „demokrat und friedensbringer“ mit dem preis   ding geehrt werden, mein sehr spezieller freund r. t. erdogan.  auch damals fragte ich mich, wieso um alles in der welt ausgerechnet erdogan dieses preisdingens bekommen sollte, verbinde ich altes kind des ruhrgebiets (na gut, ich wohne schon lange nicht mehr dort, bin nur an seinem rand geboren)  mit dem begriff „STEIGER“ die allerhöchsten tugenden, die ein mensch nur haben kann. kein einziges lesebuch während der ersten 6 jahre meiner schulzeit im schönen nordrhein-westfalen, das OHNE eine der heldenhaften geschichten von pütt und steiger ausgekommen wäre. „so watt prächt, kann’se glauben“.

und nun diese schande, einem mann so eine ehre zukommen lassen zu wollen, der sie

Ü B E R H A U P T   N I C H T  V E R D I E N T  !!!!!

das gilt gleichermaßen für den gewählten präsidenten und zukünftigen  „führer“   der türken, erdogan,  wie für den oberbefehlshaber palästinensischer mordkommandos und terroristen-verehrer, abbas.

und nein, ich nehme kein einziges wort davon zurück.

 

was sind das eigentlich für leute, die auf solch unfassbar traurige und unbegreifliche ideen kommen?

das herz schägt links… und linke hatten schon immer ein herz für araber und  „freiheitskämpfer“, wie plo, fatah und raf…. die haben schon damals perfekt als terrorkommando zusammen gearbeitet….

 

mehr sag ich dann mal nicht… kinderstube usw.

 

 

 

Eine alternativlose Lösung…. 10. März, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", israel, medien, plo, politik, terrorismus, zweistaatenlösung.
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… für den sogenannten „Nahost-Konflikt“ hat er nicht parat!

Er ist ja auch nicht unser Außenminister – weder der ehemalige, noch der jetzige –  oder unser  Bundespräsident (weder der jetzig noch amtierende, noch der gewählte  zukünftige),  erst recht ist er nicht die Kanzlerin, von der ja die berühmte Alternativlosigkeit für ihre Regieanweisungen  stammt – nicht nur an Israel, aber an Israel vor allem.

Er hält überhaupt nichts von fremdgesteuerten Lösungen  – und mit fremdgesteuert meine ich die Vorschläge all der klugen Menschen auf Gottes schöner Erde, die bequem, sicher und gemütlich abends vorm Fernseher sitzen und mit leichtem Schauder den berühmten Kampf „David gegen Goliath“ verfolgen und stante pede sofort wissen, wer Goliath und wer David ist  und falls sie es doch noch nicht oder nicht mehr wissen sollten, von allen klugen Nachrichtenerzählern und Terrorexperten sofort bestens informiert werden.

In meiner Sonntagschule habe ich ja noch gelernt, dass David ein jüdischer Hirtenjunge war, der von Gott ausersehen war, einmal König zu werden und Goliath war ein philistrischer Kämpfer, der die ganze Gegend damals mit Schrecken überzog, indem er kriegerische Beutezüge gegen die jüdischen Bewohner des Landes verübte. Man kann die Geschichte übrigens nachlesen, sie beginnt so:

Die Philister sammelten ihre Heere zum Streit und kamen zusammen zu Socho in Juda und lagerten sich zwischen Socho und Aseka bei Ephes-Dammim. 2 Aber Saul und die Männer Israels kamen zusammen und lagerten sich im Eichgrunde und rüsteten sich zum Streit gegen die Philister. 3 Und die Philister standen auf einem Berge jenseits und die Israeliten auf einem Berge diesseits, daß ein Tal zwischen ihnen war.

(Vorsichtshalber habe ich die Namen, wie sie in meiner Sonntagschule erzählt und in der Bibel geschrieben stehen, mal deutlich hervor gehoben, nur damit man sieht, dass damals schon die Israeliten in Juda, dem heutigen Judäa lebten.)

Hier,   1. Samuel 17, ab Vers 4 ,  geht’s übrigens weiter weiter mit der Geschichte…  (Ich habe bewusst die alte Fassung gewählt, sie ist so schön erzählend.)

Aber so werden Sie /  werdet Ihr die Rollenverteilung bezüglich „wer ist David, wer Goliath“ von unseren Nachrichtenerklärern niemals hören. Die behaupten nämlich immer genau das Gegenteil: Goliath, das sind die Israelis mit ihren modernen Waffen und David, das sind die kleinen Jungs, die Steine gegen israelische Soldaten werfen, damit  es spannende Zweikämpfe gibt, über die das Fernsehen toll schauderhafte Berichte von ganz bösen Israelis senden kann. Oder besser noch, Goliath, das sind die rund 8 Millionen Israelis und David sind die mehr als 100-Millionen (oder mehr)  Araber, die etwas gegen Israelis haben. (Von den anderen muslimischen, aber nicht-arabischen Ländern rede ich erst gar nicht!)

Die alternativlosen und ferngesteuerten Lösungen des Konflikt zwischen den Arabern, die die Juden nicht wollen und Israelis, die ihren Staat mit ausdrücklicher Billigung der Völkergemeinschaft (heute UN) im alten jüdischen Land errichtet haben, sehen immer nur eines vor: Israel muss alternativlos das in den Kriegen eroberten Gebiet „Samaria und Judäa“  zurück geben an das inzwischen entstandene Volk der Palästinenser und darüber hinaus alle jüdischen Dörfer und Kleinstädte, die sogenannten „Siedlungen“ in eben jenem Gebiet räumen. Denn die Siedlungen, sagt unsere Kanzlerin, sagen die Herren Außenminister und Bundespräsidenten (s.o), etliche Männer der Kirche – katholisch wie evangelisch – die Linken, Grünen und SPD-Genossen, CDU-ler und CSU-ler, kurz, nahezu alle wichtigen politischen Vertreter unseres Landes, die Siedlungen, sagen sie, sind    D A S    Friedenshindernis. Ja. Behaupten sie, ohne auch nur  rot zu werden. Von der Hamas-Charta haben sie noch nie etwas gehört, geschweige denn sie gründlich studiert, der Iran ist ein viel zu wichtiger und wieder neu lieb gewordener Handelspartner, als dass man dessen Forderung, Israel müsse von der Landkarte ausradiert und aus den Geschichtsbüchern getilgt werden, auch nur ansatzweise ernst nehmen und damit auch zurückweisen würde. (Herr Weil, MP von Niedersachsen hat einen zaghaften Versuch gestartet…. ohne Erfolg)

A propos aus den Geschichtsbüchern tilgen, das hat ja neulich die UNESCO prima vorgemacht, wie das geht, einfach mal per Beschluss nahezu aller Mitglieder den historischen Bezug der Juden/Israelis zum Tempelberg eliminiert und verfügt: Die einzigen historisch bezeugten und damit rechtmäßigen „Besitzer“ des Tempelbergs sind die 1968 erschaffenen Palästinenser.  Ihr Prophet Mohammed hat ja bereits bei seiner nächtlichen Reise in das nicht im Koran genannte Jerusalem dort sein Ross an irgendeinem Felsen angebunden, oder so ähnlich. Deshalb haben dann ja auch die muslimischen Eroberer Jerusalems dort oben auf dem uralten Tempelberg   –  der so heißt, weil da der jüdische Tempel stand, in dem übrigens auch Jesus ein reger Besucher war –  den Felsendom und die Al Aksa-Moschee gebaut.

So weit so simpel.

„Er“, von dem oben bereits andeutungsweise die Rede ist, redet nicht von der einzigen alternativlosen Lösung, der von der Kanzlerin so viel beschworenen Zweistaaten-Lösung.

In einem eindrucksvollen Vortrag nimmt er die Zuhörer mit hinein in das unentwirrbar scheinende  Geflecht des Konflikts, Schuldzuweisungen an die eine oder andere Seite sind nicht seine Sache. Er beschreibt die Realität, offen, sachlich, schonungslos und  mit Humor.

Ich bedauere es sehr, dass er nicht mehr in meiner Zeitung schreibt – wie früher – und ich finde es schade, dass man ihn nicht mehr als sehr kompetenten Fachmann in den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen bekommt und stattdessen mit Berichten über Israel abgefertigt wird, denen man die Einseitigkeit und erklärte Gegnerschaft schon aus 10 Metern Entfernung ansieht.

Ich würde mich freuen, wenn viel mehr Leute, als „nur“  die  auf seinen Vortragsreisen von ihm hören würden. Darum, auch wenn mein Leserkreis sehr überschaubar ist, stelle ich hier den Vortrag ein, den  ULRICH SAHM  in Hannover gehalten hat, mit Dank an ihn und die Organisatoren.

sms: rassismus vs terrorismus 3. Januar, 2017

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, politik, presse, terrorismus.
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Zur Erklärung  „sms“: Ab und zu werde ich in Zukunft einen Gedanken als sms, also als Kurzmitteilung äußern, mit Betonung auf „kurz“.

Nach Köln 2016

scheinen einige Leute von der größten Sorge getrieben zu sein, das Vorgehen der Staatsgewalt – Polizei –  zu Silvester könne rassistisch sein…   das  finde ich verblüffend, liegt „Berlin“ doch gerade mal  12 Tage zurück.

Müsste nicht die größte Aufgabe aller Parteien und politisch Verantwortlichen sein,  den Fokus auf die Abwehr von Terror zu richten und damit die Polizeimaßnahmen von Köln ausdrücklich begrüßen?

Heißt es nicht ausdrücklich in der Eidesformel für Bundeskanzler und Bundespräsident:      „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …“ ?

 

Solange wir dem (behaupteten) Rassismus größere Aufmerksamkeit widmen als dem Terrorismus, haben wir gegen den Terror schon verloren.

Es gehörte zu den Lieblingsmethoden meiner migrantischen Schüler, einer Zurechtweissung, einem Verbot oder einfach nur einer ganz simplen Aufgabenstellung mit dem  Totschlagargument zu begegnen:  „Sie sind rassistisch!“   Ich habe gelernt, ganz locker damit umzugehen.

In diesem Sinne, gebt RASSISMUS keine Chance…..  es ist das falsche Argument …. fast immer !

 

 

Haltung bewahren… aber welche? 22. Dezember, 2016

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, politik, terrorismus.
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Man hat es ja kommen sehen….

Ich habe es immer schon gewusst…

Bessere Kontrollen…

Mehr Polizei…

Die Grenzen dicht….

Die Regierung muss weg…

Nur keine Panik….

Kein Generalverdacht gegen Flüchtlinge….

Der Islam hat nichts mit Islamisten zu tun….

Gebt dem Terror keine Chance…

Wir müssen zusammen stehen….

Geheimdienste stärken….

Moscheen überwachen….

Mit Muslimen reden….

Die andere Wange hinhalten…

Nächstenliebe üben…

Den Verfassungsschutz auf die AFD ansetzen….

Lichterketten gegen Hass….

Keine Macht dem / den Bösen….

Von Israel Terrorabwehr lernen…

Man kann ja doch nichts tun…. ist eh alles zu spät…..

Über die Ohnmacht reden….

Ängste eingestehen und nicht wegreden…

Mitten in  all den Fragen, dem Chaos und der Ohnmacht, die ich verspüre, fällt mir dieser eine Satz ein,  Jesus sagte ihn  einmal zu seinen Jüngern.

Unbegreiflich:

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“

Nachzulesen im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 16

Ich bin keine Theologin, habe von einer „richtigen“ Exegese keine Ahnung, lese die Texte der Bibel mit meinem ganz einfachen Verständnis, das noch dazu abhängig ist von meiner jeweiligen Befindlichkeit, der Umgebung, der Situation in der ich mich gerade befinde.

Heute ist meine Befindlichkeit geprägt von den Eindrücken des Terrors in Berlin    –      und von den  Berichten meiner Zeitung, den Nachrichten im Fernsehen und Radio und den Artikeln, die online standen.

Und natürlich  auch  von den  Kommentaren, die ich zu dem Geschehen bei Facebook gelesen habe.

Aus manchen Worten spricht tiefer Hass, ohnmächtige Wut, Unverständnis für die politischen Entscheidungen der letzten Monate; andere sind geprägt von der Sorge um mögliche  „falsche“ Reaktionen im Hinblick auf Flüchtlinge und Muslime, viele empfinden Mitleid  mit den Angehörigen der Opfer, den betroffenen Schwerverletzten und den Rettungskräften, die vor Ort waren. Es fallen drastische Worte über den Täter, verunglimpfende, ihn jeder menschlichen Natur beraubende Attribute.  Schreie  nach Rache und Vergeltung werden gepostet,  Rufe  nach Abrechnung mit dem System, „unserer“ Regierung  werden laut.

Mahnende Stimmen der Vertreter von Kirchen und Gemeinden mischen sich in den Chor. Viele nehmen Partei für die muslimischen Flüchtlinge, warnen vor Verurteilung und allgemeiner Schuldzuweisung.

Und ich höre mitten im Getümmel diesen Satz:  „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“

Ist er nicht eine Zumutung … dieser Satz? Wir sollen sein wie Schafe – wehrlos –  unter Wölfen, die unser Leben bedrohen…?

Es gibt aber kein „ABER“   in diesem Satz, nur ein „DARUM“.

Und so heißt das für mich, ich drehe mich nicht weg, wende mich nicht ab, sperre mich  nicht ein in meiner sicheren Wohnung und Gewissheit.

„Mischt euch ein!“ könnte Jesus gesagt haben.

Mischt euch ein, aber tut es klug,  so klug, wie die Schlange, die listig ist, die eine Strategie hat für ihr Vorgehen –  in den biblischen Berichten wird sie sowohl als die, die das Verderben bringt, wie die, die Heilung schafft vorgestellt. (Die Schlange als Verführerin Evas…  die eherne Schlange, die Mose auf Gottes Geheiß hin errichtet um die tödlichen Schlangenbisse abzuwehren… )

Kann das Dein Ernst sein, Jesus?

Sollten wir so indifferent wie die Schlangen sein?

Und wie passt das zu der anderen Aufforderung?

„Seid ohne Falsch“.   Verdreht nicht die Tatsachen und  macht euch nicht gleich mit  „den Wölfen“  um euch herum, handelt nicht wie sie, fallt nicht über Wehrlose her, sucht nicht euren Vorteil im Angriff auf den Anderen, macht keine Beute, zieht keinen Vorteil aus dem Unglück anderer,    könnte es heißen, bleibt bei dem, was euch gelehrt wurde:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Die Taube steht im Christentum für das Symbol des Heiligen Geistes. Vergesst nicht, in wessen Geist und Vollmacht ihr lebt.

Dem Satz aus dem Matthäusevangelium folgen weitere Sätze, solche, die beschreiben, dass wir als Christen eben nicht schon hier und heute auf den Gefilden der Glückseligkeit leben, sondern dass wir es mit Problemen zu tun haben, wenn wir Jesus folgen. Es ist die Stelle im Neuen Testament, die ich am liebsten streichen würde, weil sie so ganz anders ist als die Bergpredigt und alle die wirklich schönen Worte von der Liebe, die Jesus immer wieder gepredigt hat.

Doch heute passt diese gesamte Bibelstelle  zu meiner Befindlichkeit nach dem entsetzlichen Anschlag in Berlin.

Und auch dieser andere Satz Jesu  fällt mir ein und gibt mir Hoffnung und Trost:

In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“   (Johannes 16,33)

Nein, das ist keine billige Vertröstung, kein Pfeifen im Wald. Es ist die Hoffnung und die Kraft aus der ich leben kann.

Was lehrt mich das? 30. November, 2016

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", israel, plo, politik, terrorismus.
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Es ist nun eigentlich   nicht so, dass ich noch über die „besonderen Beziehungen Deutschlands zu Israel“ belehrt werden müsste, dazu habe ich schon aus jeweils gegebenem Anlass  verschiedentlich Stellung genommen, aber tief in mir schlummert sie noch, die Hoffnung nämlich, dass die „besondere Beziehung zu Israel“ nicht nur darin bestehen möge, an Holocaust-Gedenktagen Reden zu halten und Kränze an Denkmalen zu hinterlegen oder bei Staatsbesuchen hin und her dem israelischen Partner zu versichern, treu an seiner Seite zu stehen. Darin haben sie nämlich  alle große Übung, die Damen und Herren Repräsentanten unseres Staates. Die Herren der christlichen Kirchen stehen den Politikern darin nicht nach… und das Tempelberg-Abenteuer der Bischöfe liegt ja erst wenige Tage zurück!

Vor allem  üben sie sich auch immer wieder ungefragt darin, Israel prächtige Ratschläge zu geben  zur Erlangung eines dauerhaften Friedens mit den unfriedlichen Nachbarn, wohingegen die Nachbarn in keinster Weise auch nur ansatzweise gebeten oder gar gedrängt werden, Schritte zum Frieden mit Israel zu unternehmen. Im Gegenteil, Deutschland finanziert die Renten für die Terroristen, die  in selbstmörderischen Aktionen Juden mit in den Tod reißen, Deutschland finanziert Schulbücher, die offen zum Hass auf Israel erziehen, Deutschland unterstützt die Autonomiebehörde unter Herrn Abbas in jeder nur vorstellbaren Weise.

In der vergangenen Woche, als ein gewaltiger Feuersturm in Israel tobte, der Tausende Menschen zunächst aus den sicher geglaubten Wohnungen vertrieb, bevor er so viele Häuser  für immer vernichtete, sang der Herr Außenminister cool bis ans Herz hinan wieder einmal die Litanei von den Siedlungen, die den Frieden bedrohen.    Das ist nämlich sein Lieblingsthema, damit, so kommt es mir vor, stellt er immer wieder die besondere Beziehung Deutschlands zu den arabischen Freunden  Feinden Israels unter Beweis (was seine stellvertretenden Pressesprecherin, Saswan Chebli,  Flüchtling aus „Palästina“ in 3. Generation –   vor 38 Jahren geboren in Berlin –   gewiß sehr erfreut).

Die Entstehung der gewaltigen Feuer wurde ganz sicher durch die wochenlange Trockenheit im Land begünstigt, aber auch der schreckliche Verdacht einer neuen Dimension des Terrors  hat leider seine Berechtigung, fanden sich in den sozialen Netzwerken doch ganz schnell wahre Freudengesänge über die Feuer die Juden bedrohen und das zionistisches Land niederbrennen.

Doch während viele Länder Israel zu Hilfe eilten, Löschflugzeuge und Feuerwehrleute schickten, blieb Deutschland seltsam untätig.

Axel Feuerherdt beschreibt den deutschen Beitrag so:

„Aufschlussreich ist auch die Reaktion der deutschen Bundesregierung: Tagelang war nichts von ihr zu der Feuerkatastrophe im jüdischen Staat zu vernehmen – kein Hilfsangebot, keine Solidaritätsadresse, nicht einmal eine förmliche Betroffenheitsbekundung. Dann nahm das Auswärtige Amt doch noch Stellung zu Israel – aber nicht zu den Bränden, sondern zur Entscheidung der Jerusalemer Stadtverwaltung, das Planungsverfahren für die Erweiterung einer Siedlung in Ost-Jerusalem wieder aufzunehmen. Diesen Beschluss verurteilte das Außenministerium als „völkerrechtswidrig“. Erst am Freitag rang es sich dazu durch, in einer kurzen Erklärung seiner „allergrößten Sorge“ über die Flächenbrände Ausdruck zu geben und seine Bereitschaft, Hilfe zu leisten, zu verkünden. Andere Länder waren da bekanntlich längst aktiv geworden. So sieht sie aus, die deutsche Prioritätensetzung und die angebliche „tiefe Verbundenheit“ mit dem jüdischen Staat.“

Deutschland, das lerne ich aus diesen zurückliegenden Tagen, hat mit Israel wenig bis nahezu nichts am Hut, jedenfalls nichts, wenn es um aktuell dringend benötigte Hilfe geht. Dann steht Deutschland schweigend und ruhig an Israels Seite und wartet einfach ab, wie sich die Lage entwickelt.  So wie es geschwiegen hat, als auf den Straßen in Frankfurt und Berlin der antisemitisch-muslimische Mob tobte und „Juden ins Gas“ brüllen durfte, ohne dass Polizei oder Staatsanwaltschaft einschritt.

Ist das das Preisgeld, das „Deutschland“   – besser gesagt seine muslim-affine Regierung  –   dafür zahlt, dass Islamisten hierzulande (noch) Ruhe geben? Oder  – und das ist mein gegenwärtiger und nicht enden wollender Albtraum –   ist das  der sichere Beweis dafür, dass die Islamisierung der Bundesrepublik Deutschland bereits sehr weit fortgeschritten ist und es im Gefolge dieser Entwicklung zu einer entsetzlichen Paarung  zwischen altem deutschen mit ebenso altem muslimischen Antisemitismus und Judenhass kommt?!!?

Einen lesenswerten Artikel zu diesem möglichen Zusammenhang gibt es auch bei Tichys Einblick, darin lautet das bedauerliche Resumee: „Der deutsche Staat des real existierenden Merkelismus hat seine Seite am grünen Banner des Propheten längst gewählt.  Das wurde nicht nur bei der Verabschiedung jenes unsäglichen Desintegrationspapier der Deutschland-Vernichterin Özoguz deutlich. Das tiefe Schweigen zum Feuer-Initfada in Israel könnte nicht lauter zu hören sein.“

Es wird Zeit, höchste Zeit dagegen aufzustehen.

Hass nicht mit Hass begegnen…. 15. Juli, 2016

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, hass, islam, politik, terrorismus.
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„Sie“ –   diese mörderischen Kämpfer    –  müssen uns hassen,  uns Menschen mit unserem westlichen Lebensstil, unserer Lebensfreude,  unserer Lust an allem Schönen – an Musik, Kunst, Literatur, Theater, Tanz,  Festen und Feiern.  Sie müssen  unsere Freiheit hassen, unsere Unbekümmertheit, den Frieden, in dem wir leben – noch leben.

Es muss doch Hass sein,  tödlicher Hass, wenn sich ein Mann einen LKW mietet und in eine fröhlich feiernde Menschenmenge rast, um möglichst viele Menschen zu töten. Denn was haben ihm diese Menschen getan, die Frauen und Männer, die Kinder? Nichts, gar nichts.

 

Ich habe schon an anderer Stelle gesagt, dass ich nicht mehr länger nach persönlichen Motiven für diese Art von Verbrechen fragen werde mit der Absicht, irgendeine Besonderheit im Leben des Täters zu finden, die möglicherweise geeignet ist seine schreckliche Tat zu „entschuldigen“ .  Es gibt keine Entschuldigung für Attentäter, die in Israel einem schlafenden Mädchen ein Messer in den Hals rammen, Jeschiwa-Schüler in Jerusalem abschlachten, mit dem Auto in die Wartenden an einer Bushaltestelle fahren, hinterrücks mit Messern auf friedliche Menschen einstechen.  Es gibt keine Entschuldigung für Mörder, die sich vor Fußballstadien in die Luft sprengen und wahllos Menschen während eines Konzerts erschießen,. Es gibt keine Entschuldigung für  tödlichen Terror gegen die Mitarbeiter von  Satirezeitschriften, keine Entschuldigung für die Ermordung von Menschen in jüdischen Supermärkten.

Nein, es gibt keine Entschuldigung für solche Taten.

Weder für den Terror in Israel, noch für den Terror in Europa. Es sind nicht „die Siedlungen“ und es sind nicht die „sozialen Bedingungen“, die ein Verbrechen legitimieren. Niemand  hat nach unserer Rechtsauffassung das Recht, aufgrund seiner Sozialisationsbedingungen andere Menschen zu töten, niemand hat das Recht, aufgrund politischer Gegebenheiten anderen Menschen das Leben zu nehmen. Wer solche Entschuldigungen in der Vergangenheit zuließ, macht sich mit schuldig an Terror und Gewalt.

Terror, Mord und Totschlag sind durch nichts zu rechtfertigen.

Wir würden unsere Rechtsstaatlichkeit aufgeben, wenn wir anfingen, Terror als Akt der Verzweifelung  – aus welchen Gründen auch immer – zu „entschuldigen“ und damit quasi zu legitimieren.

 

Dennoch gibt es die Suche nach den Gründen, den Motiven für den Terror gegen „uns“.

Spätestens seit den Anschlägen auf das World Trade Center in New York haben wir eine Ahnung davon, dass es religiöse Motive sein könnten, die Menschen bewegen andere Menschen zu töten. Und immer deutlicher zutage tritt die Religion, in deren Namen Attentäter töten:  „Allahu Akba – Allah ist groß“ ist der Begleitruf nahezu aller schweren Anschläge der letzten Monate. „Allahu Akba“ begleitet den perversen Jubel vieler Muslime über den Tod der Ungläubigen.

Die „Religion des Friedens“, wie der Islam von seinen treuen Anhängern immer wieder beteuernd genannt wird, bringt den Unfrieden in die Welt. Er teilt die Menschheit in Gläubige  und Ungläubige.  Ungläubige ohne Rechte, den Gläubigen unterlegen, „Affen und Schweinen gleich“, wie der Koran über Juden und Christen aussagt, die man verfolgen, unterwerfen oder sogar töten kann im Namen des „Gottes“, der sich der islamischen Lehre nach Mohammed offenbart hat und dessen Weisungen in eben diesem Koran festgelegt sind…. unumstößlich wie fromme Muslime sagen.

Seit dem Feiertag zur Wiedervereinigung Deutschlands, an dem der damalige Bundespräsident Wulff vollmundig bekannte, der Islam gehöre zu Deutschland, sind wir in Deutschland mit dem Phänomen konfrontiert, dass dieser Islam ohne die leiseste kritische Anmerkung von offiziellen staatlichen wie kirchlichen Stellen unter Schutz gestellt ist und bei (fast) allen politischen wie kirchlichen Entscheidungsträgern nach schweren Anschlägen muslimischer Terroristen sofort und reflexartig die Sorge artikuliert wird, Muslime könnten unter Generalverdacht gestellt, diskriminiert und ausgegrenzt werden – dabei wird argwöhnisch nach Rechts geschaut, denn von dort kommt ungleich größere Gefahr, als von muslimischen Terroristen, folgt man den Statements der Politiker und Kirchenführer.

Doch diese Strategie des Abwiegelns und Anpassens an muslimische Grundsätze („Islam ist Frieden“) verhindert die kritische Betrachtung islamisch geprägter Parallelgesellschaften und der von außen gesteuerten Einflußnahmen durch  türkische und arabische Imame in den Moscheen Deutschlands. Ich bin nicht sicher, ob es Angst vor dem Islam oder beispiellose Naivität ist, die selbst viele Kirchenführer zu Fürsprechern zur Durchsetzung muslimischer Lebensweisen in Deutschland machen – „Kopftuchstreit“ und „Minarett“ mag hier als Stichwort ausreichen.

Dabei hätten doch gerade die Kirchen eine wunderbare Alternative den Muslimen anzubieten, die sich mit Fragen nach Gott und dem Sinn des Lebens beschäftigen, die eben nicht gegen „Ungläubige“ in den heiligen Krieg ziehen wollen, weder ideel noch real.

Wir Christen wollen Hass nicht mit Hass beantworten, weil wir moralisch soviel besser sind als alle anderen Menschen dieser Welt, sondern weil es zur Basis unseres christlichen Glaubens gehört, den GOTT der Liebe und der Vergebung zu verkündigen, von Jesus zu reden, der gesagt hat:

Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen.“ (Matthäus 5,44)

Ich glaube, dass Jesus damit nicht gemeint hat, „Schließt eure Augen vor Hass und Gewalt und laßt die Hassenden gewähren“. Deshalb, denke ich, sollten wir mutig dem Terror und Hass entgegen treten und deutlich machen, dass eine Religion, die Hass predigt, mit unserer Werteordnung nicht vereinbar ist. Und allen denen die von der Frage nach „Allah“  getrieben sind, von GOTT dem Vater erzählen, der die Menschen liebt und dessen Gebot nicht  das Strafen durch  Abhacken von Gliedmaßen,  Steinigung, Auspeitschen und Aufhängen ist, sondern das Angebot zur Buße, Umkehr und Vergebung.***

 

Manchmal fällt es mir schwer, angesichts des Terrors meine Wut zu überwinden  und nicht mit Hass zu reagieren. Dann ist es gut, sich der Liebe Gottes zu erinnern, der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt.

 

Und weil ich heute eigentlich einen Beitrag über eine wunderschöne verrückte Idee schreiben wollte, poste ich hier ein Bild, das bei der Umsetzung dieser Idee entstand. Ich sehe es auch als Trostbild für mich in dieser schrecklichen Situation.

 

20146074

 

 

 

***(was allerdings nicht gleichzusetzen ist mit dem Aussetzen jeglicher irdischen Gerichtsbarkeit, für die haben wir in Deutschland aber ein ausgezeichnetes Rechtssystem, das sogar mildernde Umstände kennt.)

 

 

 

 

 

 

 

Gandhi zählt nicht mehr… 1. Juli, 2016

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", attentat, hamas, hass, israel, mord, plo, politik, terrorismus.
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NEIN,  Gandhis Mantra vom „gewaltlosen Widerstand“ hat ausgedient, es ist nicht mehr im Bewußtsein Europas und seiner politischen Eliten und der über sie berichtenden Medien verankert.

Wie sonst ist es  zu verstehen, dass nicht eine Welle der Empörung durch das ganze aufgeklärte und demokratische Westeuropa schwappt, Menschen auf die Straße gehen und den feigen Mord an einem jungen Mädchen beklagen und beweinen, das in seinem Bett friedlich schlief, als der Mörder kam und es mit vielen Messerstichen so schwer verletzte, dass es daran starb.

Warum, so frage ich mich angesichts dieser schrecklichen Bluttat voller Entsetzen, wird der Mörder nicht ohne wenn und aber verurteilt als Verbrecher? Warum kann es keinen Bericht geben  – immerhin gibt es Berichte, das ist ja nicht immer so, wenn beinahe täglich Israelis von Attentätern getötet werden – warum also  kann es  keinen Bericht geben, der darauf verzichtet auf das angebliche Elend eines im „Freiheitskampf“ stehenden jungen Mannes hinzuweisen?  Warum wird Wert darauf gelegt zu berichten, dass Kiryat Arba eine sogenannte „Siedlung“ ist ? Dürfen Menschen in „Siedlungen“ einfach so und mir nichts dir nichts abgeschlachtet werden? Ist „Siedlung“ ein hinreichender und vor allem legitimer Grund für Attentate, Morde und täglichen Terror?

Warum schreibt es im focus , die Mordserie sei durch einen „Streit um Gebets- und Besuchsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem“ ausgelöst worden. Und wie kommt der Schreiberling des Magazins dazu, einen Mord an einem unschuldigen Kind mit diesem Hinweis zu erklären:

  Als Grund wird auch die Frustration der Palästinenser über die fortwährende israelische Besatzung gesehen. Der Friedensprozess liegt seit mehr als zwei Jahren brach.

 

Warum findet sich kein noch so kleiner Hinweis auf die Abscheulichkeit der Tat?  Das ist so schäbig und so empathielos, dass mir schlicht die Sprache fehlt, meinen Abscheu für diese Form der Nachricht auszudrücken.

Hat der Nachrichtenmann, die Nachrichtenfrau noch nie etwas von „gewaltfreiem Widerstand“ eines Mahatma Gandhis gehört? Ist das alles schon vergessen? Ganz abgesehen davon, dass die „fortwährende israelische Besatzung“ das Märchen ist, welches das Geld aus den westlichen Demokratien und den arabischen Bruderstaaten trefflich sprudeln läßt. Immerhin gibt es  doch in den Gebieten von Samaria und Judäa  die palästinensische Autonomiebehörde mit Ramallah als „Hauptstadt“ und Abbas als „Präsidenten“, der von den europäischen Staaten hofiert und gehätschelt wird und vor der EU antisemitische Reden schwingen darf, OHNE dass man ihm ins Wort fällt, im Gegenteil, Herr Schulz fand Abbas‘ Rede „inspirierend“.  Die Amtszeit  des Präsidenten Abbas ist zwar schon seit mindestens 6 Jahren abgelaufen, doch niemand scheint sich daran zu stören – vielmehr sind die angeblich „Besetzten“ doch ganz froh darüber, dass keiner auf die Idee kommt Neuwahlen zu veranstalten, bei denen möglicherweise die Hamas die Kontrolle über „Palästina“ erlangen könnte, mit nicht vorhersehbaren Folgen für die schöne Freizügigkeit, die die Araber  dort genießen, im krassen Gegensatz zur brutalen Herrschaft der Hamas im Gazastreifen, wobei die Herrschaft der PLO im Autonomiegebiet nun auch nicht das Himmelreich auf Erden bedeutet, wenn man z.B. unvorsichtigerweise als „palästinensischer Araber“ versucht, mit den Israelis in Frieden zu leben und beispielsweise Grund und Boden an einen Israeli verkauft. Dann kann man schon um seinen Kopf gebracht werden und hat nicht einmal das Recht auf einen Begräbnisplatz der muslimischen Gemeinschaft.

Aber das interessiert den focus vermutlich ebenso wenig, wie die beklemmenden Tatsachen, dass Morde an Israelis in der Regel von den „Palästinensern“ bejubelt und gefeiert werden und Straßen und Plätze nach den „verehrten Märtyrern“ benannt  und die Familien der Mörder mit großzügigen „Gehältern“  oder sollte ich besser sagen „Kopfgeldern“  bedacht und belohnt werden, Gelder übrigens, die von der Autonomiebehörde gezahlt und von der EU bereit gestellt werden, wenn auch wohl  nicht willentlich für diese speziellen „Boni“, aber die EU forscht auch nicht nach, was mit den Millionen finanziert wird. So wäre es doch nicht unwichtig darüber nachzudenken, ob man weiterhin Schulbücher mitfinanzieren will, in denen der Staat Israel gar nicht vorkommt oder zu wissen, dass Fernsehsendungen für Kinder produziert werden, in denen offen Hass auf Israel kindgerecht vermittelt wird. Die EU gibt sich mit dem Märchen zufrieden, die „Siedlungen“ seien es, die den Frieden behindern und unterstützen weiterhin mit allen Kräften den „Widerstand“ der „Palästinenser“ gegen den Staat Israel.

Nur Gandhi und seine Gewaltlosigkeit haben die Funktionäre der EU dabei vergessen, lieber spielen sie dem arabisch-palästinensischen Terror in die Hände….

 

und wundern sich, wenn Araber Terror auch in Europa verüben.