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Das Blockflötenspiel reicht nicht …. 19. Oktober, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, hass, integration, islam, medien, migration, mohammed, mord, politik, presse, sharia, terrorismus.
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In Solidarität mit meinem ermordeten Lehrerkollegen zeige ich diese Karikatur hier bei himmel und erde.

Bei Facebook schrieb ich diesen Text dazu:

Sind wir wirklich „mehr“, wie es ein Slogan vor einiger Zeit in der Entgegnung auf rechtsradikale Verbrechen behauptete?

Die Reaktionen auf den Mord an dem französischen Geschichtslehrer machen doch klar, dass wir mehrheitlich erbärmlich feige sind im Umgang mit radikalen An- und Absichten gewisser Zeitgenossen. Da gibt es keinen Aufschrei in der Presse, kein Solidaritätskonzert feiner Sahnefilets oder Toten Hosen, keine gemeinsame Aktion aller deutschen Lehrer – Schweigeminuten in der Aula, Unterweisung zum Thema Meinungsfreiheit und religiöse Vielfalt, Darbietung von Karikaturen umstrittener Propheten usw, usw

Nein, das alles findet nicht statt. Stattdessen müssen wir zum hundertsten Mal unsägliche Kommentare über uns ergehen lassen. Dabei wären wir doch mehr, viel mehr. Würden allein alle Facebook-Nutzer die Karikaturen veröffentlichen, die der Mörder zum Anlass nahm, einen Geschichtslehrer auf offener Straße zu enthaupten, kämen die Fanatiker doch mit dem Morden gar nicht mehr hinterher (ACHTUNG: Sarkasmus) , wieviel weniger, würden alle europäischen Lehrer in Solidarität mit dem ermordeten Kollegen die Karikaturen zum Gegenstand einer Unterrichtsstunde machen, und noch viel weniger müsste die feige und schweigende Mehrheit befürchten, würden alle Tageszeitungen auf Seite eins ausschließlich den Schlächter Mohammed in seiner ganzen Hässlichkeit zeigen, nicht um Muslime zu beleidigen, sondern klar zu stellen, dass es unser gutes Recht ist, einen erbarmungslosen Mann der Geschichte anzuklagen, ihn bloß zu stellen, ihn zu karikieren und sich über ihn zu empören, so wie wir es mit allen andern Fieslingen der Weltgeschichte auch tun. Und wenn es einen furchtbaren Aufschrei der Beleidigten dazu gäbe, was dann?

Glaubt denn irgendjemand von uns, dass Schweigen wirklich das richtige Mittel der Wahl ist, um in diesem Kampf – und nichts anderes ist es – auch nur einen Fußbreit unserer Werte verteidigen zu können?

Liebe Leute, Blockflötenspiel und das Absingen christlicher Lieder, wie es die Kanzlerin dereinst zur Stärkung unserer Identität empfahl, reicht längst nicht mehr aus.

Wir müssen für unsere Freiheit einstehen, wollen wir sie nicht verlieren.

Denn noch sind wir doch tatsächlich „mehr“…. oder vielleicht doch nicht?

Dies ist KEIN Aufruf zur Gewalt, egal in welcher Form.

Dies ist ein Aufruf, den Mund aufzumachen und dem Deutungs- und Allmachtsanspruch des Islam und seiner streitlustigen und gewaltbereiten Vertreter einfach nur zu widersprechen.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Nochmals und ausdrücklich:

Dies ist kein Aufruf zur Gewalt, in welcher Form auch immer.

Dies ist ein Aufruf, den Mund aufzumachen und dem Deutungs- und Allmachtsanspruch des Islam und seiner streitlustigen und gewaltbereiten Vertreter einfach nur zu widersprechen.

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Aus dem Netz gefischt und kommentiert… 13. August, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, atomabkommen, gesellschaft, medien, politik, presse, terrorismus.
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Bei facebook – wo sonst    😉 ? fand ich den von Emrah Erken eingestellten Beitrag.  Um seinen Ausgangskommentar zu den Bildern zu lesen, unter auf „Mehr ansehen“ klicken.

Ich schrieb dazu dies:

„Unser wunderbarer Außenminister, der wegen Auschwitz in die Politik ging, meint nun wieder einem Land und seiner Regierung die deutsche Sicht aufdrängen zu müssen.
Der Herr Außenminister hat aber entweder ein kurzes Gedächtnis oder ihm ist der Überblick abhanden gekommen oder er krankt an beiden Problemen.
Man kann nicht den Iran hofieren und gleichzeitig das Leid der Libanesen beklagen, das passt nicht zusammen.
Er – der Außenminister – sollte doch wissen, dass der Libanon unter der Knute der Hisbollah steht und die Hisbollah wiederum der Außenposten des Iran ist, mitsamt ihrem „kriegerischen Arm“, der sich wieder einmal darauf vorbereitet, die Zielsetzung der Mullahs umzusetzen und Israel aus der Geschichte zu tilgen und die Juden ins Meer zu treiben.

Daran arbeiten sie – die Mullahs – seit der „Satan in Menschengestalt“
aus seinem Pariser Exil in den Iran zurück gekehrt ist.

Herr Maas – und mit ihm die Kanzlerin – sind gänzlich unglaubwürdig, wenn sie immer wieder vollmundig erklären, entschlossen jeglichem Antisemitismus entgegen treten zu wollen.
Nun ja, man kann natürlich jede beliebige Absichtserklärung zu jedem beliebigen Thema veröffentlichen…. man muss sich ja nicht daran halten… und tut es in diesem Fall ja auch nicht, wie wir alle doch längst inzwischen wissen.“

Die desaströse deutsche Politik der Anpassung und des Wegsehens in Bezug auf Iran, habe ich hier in meinem Blog ja schon mehrfach thematisiert. Aber noch nie ist mir die Doppelbödigkeit und Scheinheiligkeit unserer Politiker mehr gegen den Strich gegangen als in der gegenwärtigen Phase.

Sie kungeln mit den erklärten Gegnern Israels und kritisieren die Regierung Netanjahus bei jeder noch so kleinen und unbedeutenden sich bietenden Gelegenheit.

Scham, Wut und Ohnmacht – das sind die Gefühle, mit denen ich angesichts dieser Politik  zu kämpfen habe. Hatte ich geglaubt, dass nach der Amtszeit Ahmadinedschads eine grundsätzlich liberalere Politik der Mullahs in Iran möglich sei, so sah ich mich zunehmend  in meiner hoffnungsvollen Annahme getäuscht.  Konterten deutsche Politiker noch das „taktisch ungeschickte Vorgehen“ des damaligen Machthabers mit milden Worten, so findet heute überhaupt keine  kritische Stellungnahme seitens unserer Regierung gegen die Mullahs mehr statt. Es sind immer nur einzelne Politiker, die sich gegen allzu bösartiges Gebaren des Terrorregimes äußern, niemals „die Regierung“ selbst.

Und die Medien, die es doch so prächtig verstehen, uns die Augen über Orban, Trump und Putin zu öffnen, halten sich in Bezug auf die Mullahs vornehm zurück….

Waren das noch Zeiten, als sie über die „Jubelperser“ kritisch berichteten, die bei dem damaligen Besuch des Schah von Persien für Randale in der geteilten Stadt Berlin sorgten….

Mehr ansehen

Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille, Text „„Allen im Libanon ist klar, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Die Tatsache, dass so viel Misswirtschaft und Korruption dazu führt, dass die Menschen im Libanon leiden, das werden die Frauen und Männer auf den Straßen nicht mehr bereit sein zu akzeptieren." op Bundesaußenminister Heiko Maas im Deutschlandfunk über Proteste nach der Explosion in Beirut“
Bild könnte enthalten: 1 Person, Hut, Text „'WE ARE OPEN ABOUT THE FACT THAT HEZBOLLAH'S BUDGET, ITS INCOME, ITS EXPENSES, EVERYTHING IT EATS, AND DRINKS, ITS WEAPONS AND ROCKETS, COME FROM THE ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN HASSAN NASRALLAH HEAD HEZBOLLAH TERROR GROUP JOFF LIKUD UK 1O0“

„Morgens um sieben… 21. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, gesellschaft, integration, medien, migration, politik, presse, terrorismus.
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… ist die Welt noch in Ordnung“  lautete der Titel eines Buches, das später auch verfilmt wurde. Und obwohl ich das Buch damals gelesen habe, kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an den Inhalt erinnern.

Aber der Titel gefällt mir immer noch: „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung.“

Damals, als unsere Kinder noch im schulpflichtigen Alter waren, geriet die Welt morgens um sieben allerdings manches Mal in leichte Unordnung, mussten doch während mehrerer Jahre immer mindestens drei unserer  vier Kinder den Zug „kurz nach sieben“ nach Hannover erwischen, um zur Schule zu fahren…  Als der Jüngste auch „Fahrschüler“ wurde, hatte der Älteste das Gymnasium erfolgreich beendet, den beiden anderen Geschwistern stand der Abschluss aber noch bevor.

Ich habe jahrelang den schönen Satz gepflegt, dass ich –  wenn ich morgens gegen 7.30h im Auto saß, um ebenfalls zur Schule zu fahren – den schwierigsten Teil des Tages schon bewältigt hatte, ich war aufgestanden.  Ich bin nämlich eine bekennende Eule.

Und so mag es auch nicht verwundern, dass ich heute erst im späten Verlauf des Vormittags davon erfuhr, dass in Stuttgart die Welt alles andere als in Ordnung war, dass diese Unordnung schon Stunden weit vor „sieben“ begonnen und sich im Laufe der Nacht zu einem echten Krawall gesteigert hatte, in dessen Verlauf Scheiben zu Bruch gingen, Geschäfte geplündert wurden, Polizeiautos demoliert und Beamte sogar verletzt wurden.  Die Welt also weder in Ordnung, noch in sonntäglicher Ruhe war.

Ich gehe davon aus, dass es auch in früheren Jahren zu erheblichen Störungen der Ordnung in den Nächten des Wochenendes gekommen ist, Schlägereien vor Diskotheken und Nachtlokalen keine Seltenheit waren und die Polizei ordnend eingreifen musste. Ab und zu, wenn es wohl allzu hoch her gegangen war, konnte man in der Zeitung am Montagmorgen darüber lesen.

Was sich aber in Stuttgart zur nachtschlafender Zeit abgespielt hatte, war mit eher „verhältnismäßig harmlos“ zu nennenden Saufgelagen oder Prügeleien nicht mehr zu beschönigen.

Und erste Berichte ließen das Schlimmste befürchten.

Wenn es jetzt von Seiten der Polizei heißt, „ein politischer  Hintergrund sei auszuschließen“, wie ich es in einer Notiz las, mag das zwar der Beruhigung der Bevölkerung dienen, die nicht Sorge tragen muss, es könnten US-amerikanische  oder französische Zustände auch hierzulande um sich greifen, aber für mich klingt diese Beschwichtigung eher wie das Pfeifen im Walde, um sich selber Mut zu machen  den Gefahren zu begegnen,  die im Dunkeln lauern.

Wenn sich viele Gruppen vor allem junger Männer zusammen finden, um einer ganz normalen Polizeikontrolle mit massiver Gewalt zu begegnen, so hat das sehr wohl etwas mit einem „politischen Hintergrund“ zu tun.
Der politische Hintergrund ist in der Berichterstattung der letzten Tage zu finden, in der die Polizei in übelster Weise beschimpft und des Amtsmissbrauchs durch Beamte bezichtigt wird – und zwar nicht in der Form, dass man das verfehlte Verhalten einzelner Beamter mit Recht kritisiert, sondern gleich das gesamte „System Polizei“ infrage und unter den Generalverdacht der gewaltsamen Ausübung ihres polizeilichen Auftrags stellt. Eine sogenannte journalistisch tätige, aber nicht näher gendergerecht zu definierende  Person hat in Ausübung der journalistischen Tätigkeit gar von der Polizei als „Abfall“ gesprochen, der auf dem Müll zu entsorgen sei,  und wurde nach einem nicht unerheblichen Sturm der Entrüstung, der sich über die Person ergossen hatte, von der CSU um Verzeihung gebeten… WAS ist das anderes als „politisches Handeln“, sowohl von der journalistisch tätigen Person wie auch von den Verantwortlichen bei der CSU?

Frau Esken mochte in den Tagen zuvor selbstverständlich auch nicht in der Empörung über die – wohlgemerkt in Deutschland arbeitenden – Polizisten zurückstecken, will man sich doch einer Klientel andienen, die die Verhältnisse in den USA  (nach dem gewaltsam durch einen Polizisten herbei geführten  Tod des Verdächtigen George Floyd) 1:1 auf die in der Bundesrepublik herrschende Gewaltenteilung übertragen und daraus durchaus  gewaltsam Potential schlagen.  Was ist das anderes als ein „politischer Hintergrund“?

Gewalt GEGEN die Polizei, die ihrem erteilten Auftrag nachgeht, verdächtige Personen zu überprüfen, möglichen Schaden abzuwenden und ungeklärte Situationen zu klären, ist eine Straftat und  muss in aller Schärfe benannt und geächtet werden. Haben sich Kanzlerin und Präsident inzwischen zu den „Krawallen ohne politischen Hintergrund“ in Stuttgart geäußert?

Liegt ein politischer Hintergrund nur dann vor, wenn man Gewalt mit einer nicht genehmen politischen Haltung in Verbindung bringen kann, oder, um es deutlich zu sagen, wenn man Gewalt dem rechten Parteienspektrum zuordnen kann?

Kneift die Polizei mit diesem Ausdruck vor ihrer eigenen Courage, sich der Gewalt der Straße entschieden entgegen zu stellen und das Kind dann auch beim Namen zu nennen?

Ich will mich nicht an Spekulationen beteiligen, nicht mit dem Finger in die eine oder andere Richtung zeigen.

Aber ich will sehr deutlich sagen, dass ich schwarzsehe für den Zusammenhalt einer Gesellschaft, wenn man die Ordnungsmacht der Polizei durch unüberlegte politische Statements schwächt, um einer Wählerschaft zu gefallen, mit der man sich die zukünftige Mehrheit zu sichern glaubt.

Ich sehe schwarz für eine Gesellschaft, die nicht mehr in der Lage ist, die rechtliche Ordnung für alle hier lebenden Menschen durchzusetzen und die aus vermeintlichem „Willkommen für Neuankömmlinge“ von vornherein Menschen ausnimmt, sich an die bestehenden Gesetze zu halten.

Ich sehe schwarz für eine Gesellschaft, die von Journalisten eingelullt wird durch verharmlosende Berichte und so in eine trügerische Falle der Toleranz und vermeintlichen Sicherheit bar jeden Risikos gelockt wird.

Nächte wie in Stuttgart dürfen nicht verharmlost werden. Sie müssen als das benannt werden, das sie sind: eine Gefahr für das einvernehmliche Zusammenleben in einer friedlichen und offenen Gesellschaft.

Was sich bereits bei dem G-20-Gipfel in Hamburg an Gewaltpotential gesellschaftskritischer Gruppen offenbarte, könnte sich als zerstörerischer entfalten, als der politische Gegner selbst,  gegen den sich die Gewalt richtet.

Ich habe mir nicht vorstellen können, dass es nach der RAF jemals wieder eine Gruppierung schaffen würde, die Gesellschaft  in ihren verbrieften Rechten und Grundfesten anzugreifen   …   um sie zu zerstören?

 

 

Politische Nachtgedanken – oder auch … 9. März, 2020

Posted by Rika in aktuell, asyl, christsein und glaube, flüchtlinge, frauen, gesellschaft, hass, integration, migration, politik, terrorismus.
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ein Hasswort zum Sonntag.

Auch am Samstag, den 7. März wurde wie an jedem Sonntag bei der ARD das Wort zum Sonntag ausgestrahlt, dieser eigentlich als christliche Botschaft gedachte MiniClip am Ende der Woche. Traten vor vielen Jahren noch Pastoren im würdevollen pastoralen Outfit vor die Fernsehgemeinde und stellten das Evangelium in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen, so hat heutzutage auch in dieser ehrwürdigen Institution der Zeitgeist das Sagen und locker-freundliche Geistliche aller Denominationen nutzen die Gelegenheit, um die politische Sicht auf die Lage der Welt aus christlicher Perspektive zu beschreiben.  (Erinnert sich noch jemand an Dorothee Sölle, die diese Art des Nachtgebets aus der Taufe hob?)

In diesen Tagen und Wochen  wiederholt sich an den Grenzen der EU das dramatische Geschehen, das schon 2015 für herzzerreißende Szenen sorgte und dazu beitrug, dass unsere Regierung nicht nur kurzerhand das Schengen-Abkommen außer Kraft setzte, sondern in Folge der unvorhersehbar großen Flüchtlingszüge – aus Syrien vor allem – mit der Türkei, bzw. dessen Alleinherrscher ein Abkommen schloss, um exakt diese wenig schönen Bilder an den Grenzen  zu vermeiden. Gegen sehr viel Geld versprach Erdogan die Flüchtlinge aus Syrien in der Türkei zu versorgen und sie von der EU fern zu halten. (Ich weiß, dass das eine sehr verkürzte Darstellung ist, aber ich will nicht bei „Adam und Eva“ in diesem konfliktträchtigen Thema anfangen.) Die Vereinbarungen, die die EU mit der Türkei vertraglich aushandelten, waren jedoch auf 4 Jahre begrenzt. Diese Zeit ist abgelaufen. Ein Nachfolgevertrag wurde nicht abgeschlossen.

Gleichzeitig hat Erdogan strategisch geschickt damit begonnen, sein Hoheitsgebiet Richtung Syrien auszudehnen, mit der vorgeschobenen Begründung, er wolle dazu beitragen den Bürgerkrieg in Syrien zu befrieden.  Seine Forderung, darin auch von der EU mit weiteren Zahlungen unterstützt zu werden, lief zunächst ins  Leere, bis er auf die glorreiche Idee kam, die in der Türkei bisher versorgten Flüchtlinge auf den Weg in die EU zu schicken. Das Ergebnis sind die Krawalle an der Grenze zu Griechenland. Flüchtlinge versuchen (durchaus mit Unterstützung der türkischen Behörden) die Grenze zu überwinden, die griechischen Grenzbeamten bemühen sich unter Einsatz von Tränengas und mit Hilfe des Militärs das zu verhindern.

Die Bilder an der Grenze sind nicht schön – ja, es ist zynisch, das so zu sagen und doch enthält diese Bemerkung sehr viel Bedenkenswertes.

Offenbar hat dieses Bedenkenswerte auch Frau Pastorin Behnken zu ihrer geharnischten nächtlichen Politpredigt veranlasst. Hier kann man sie nochmals hören und auch sehen – solange das Video online gestellt bleibt.

 

 

 

 

Ich habe die Wut- und Hassrede nicht live gesehen, sondern bin erst durch Facebook und die dort geschriebenen Kommentare darauf aufmerksam geworden – und habe mir deshalb die Aufzeichnung angesehen.

Mir verschlug es beim Betrachten die Sprache.

Bei Facebook kommentierte ich so:

Es stimmt ja, wir sehen Not und Elend an den Grenzen Europas.
Wir sehen Not und Elend in Afrika, in Afghanistan, in Syrien, in Irak, in viel zu vielen Ländern der Welt.
Und natürlich sind wir auch gefordert zu helfen.
Und die meisten Menschen, die ich kenne, wollen auch helfen, aber sie sind sich nicht sicher, ob die propagierte Art und Weise wie die Hilfe geschehen soll, die richtige ist.
Wie schon im Herbst 2015 so stellt sich mir auch jetzt wieder die Frage, was wir wirklich tun sollen. Alle, die nach Europa und vor allem nach Deutschland wollen wirklich aufnehmen? Überfordert uns das nicht? Ich sagte auch damals schon, dass ich nicht daran zweifle, die finanziellen Mittel dafür bereit stellen zu können, aber kann unsere Gesellschaft die Integration so vieler Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis tatsächlich leisten, ohne daran zu scheitern? Und damit meine ich, dass der bisherige Zusammenhalt dieser Gesellschaft nicht mehr zuverlässig und stark erscheint. Bruchlinien, die bisher zwar erkennbar, aber nicht brüchig waren, brechen tatsächlich auf, man sortiert Menschen ein in die Guten und die Nazis. Dazwischen scheint kein Raum mehr für vorsichtige Kritik an der Politik, kein Raum mehr für die Schwachen im eigenen Land, die Sorge haben oder sogar Angst vor dem Prozess der Veränderung. Nochmals, wem ist damit gedient, grenzenlos zu sein, eine unbestimmte Zahl von Migranten ins Land zu lassen?
„Flüchtlinge“, dieses Wort weckt Erinnerungen an Krieg, Flucht und Vertreibung in der finsteren Zeit des Nationalsozialismus und manche mögen im „Kümmern für Flüchtlinge“ so etwas wie eine nachzuholende Wiedergutmachung sehen… als könne man je wieder gut machen, was Deutschland der Welt angetan hat.
Vielleicht sollten wir aber auch den Mut haben zu unterscheiden zwischen den tatsächlichen „Flüchtlingen“, den Menschen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen und denjenigen, die „nur“ ein besseres Leben wollen. Auch das ist ein legitimer Wunsch, Millionen Europäer sind in die „Neue Welt“ aufgebrochen, weil sie hier keine Zukunft hatten. Aber dieses kleine Europa der EU ist nicht der Kontinent Amerika. Und man muss realistischer Weise doch sagen, dass nicht Millionen Menschen, die sich auf der Suche nach einem besseren Leben nach Europa auf den Weg machen, hier tatsächlich ein erträgliches Auskommen finden werden.
Ich finde es gefährlich, vor dieser Realität die Augen zu schließen und mit dem Gebot christlicher Nächstenliebe alle Argumente vom Tisch zu wischen und denjenigen, die sich der Sicht der kirchlichen Vertreter nicht anpassen wollen oder können, ein schlechtes Gewissen zu machen.
Helfen ja sicher. Aber an Ort und Stelle, mit Kopf, Herz und Hand – mit der realistischen Einschätzung, die der Verstand ermöglicht, mit Mitleid und Barmherzigkeit des Herzens und der Tatkraft bei der Umsetzung der Entscheidungen.
Das war schon 2015 das Gebot der Stunde, aber Frau Merkel entschied sich für einen dreckigen Deal mit Erdogan, dem man – wie sich zeigt – nicht trauen konnte und nicht trauen kann.
Und auch das noch:
Wo bleibt der leidenschaftliche Einsatz für die christlichen Brüder und Schwestern, die unter dem Druck der Verfolgung ächzen und Not leiden und oft genug den Tod ertragen um dieses Glaubens willen.
Da bleiben die Kirchen seltsam stumm. Obwohl genau das schon von Paulus empfohlen wird…. Hilfe üben – den Brüdern und Schwestern zuerst.
Dieses Wort zum Sonntag war eine politische Ansage mit einem winzig kleinen frommen Nachsatz aus den Seligpreisungen…. so viel Evangelium durfte dann gerade noch sein, wobei aber der Name dessen, der diese Seligpreisungen aussprach, verschämt verschwiegen wird, nur der Hinweis auf einen Mann, der vor gut 2000 Jahren lebte…

Dieser Mann – das will ich gerne ergänzen – war, nein ist JESUS CHRISTUS, Heil der Welt.

Ist es nicht interessant, als Pastorin hätte sie doch prima abheben können auf den Bericht aus der Apostelgeschichte, der besagt, dass Paulus in der Nacht einen Traum hatte, in dem er aufgefordert wurde, aus Kleinasien – der heutigen Türkei – nach Europa zu kommen. „Komm herüber und hilf uns“ heißt es da. (Apostelgeschichte 16, 9)  Sie hätte doch gut sagen können, dass wir Christen in Europa nun diejenigen sein sollten,   den Menschen in „Kleinasien“ zu helfen. („Kleinasien“, so wurde noch zu meiner Schulzeit der Bereich des heutigen Nahen Ostens genannt.)  Das hat sie aber nicht, da musste eben die schöne Geschichte von Zeus und Europa herhalten….

Und auch das schrieb ich bei Facebook zu dem Hasswort zum Sonntag:

Die engagierte Frau Pastorin Behnken hätte auch dieses Thema für ihre politischen Nachtgedanken im Wort zum Sonntag wählen können…. zumal ja der Weltfrauentag am Sonntag vor der Tür stand …..

Weltfrauentag: Verfolgt, weil sie Frauen und Christinnen sind

Weltfrauentag: Verfolgt, weil sie Frauen und Christinnen sind

Und auch hier wäre die  Umkehrung des Hilferufes von damals angesagt: Kommt herüber und helft uns!  Doch dazu schweigt die Kirche seit Jahren.

Die verfolgten Brüder und Schwestern sind ihr kein engagiertes Eintreten wert, obwohl eine Empfehlung der Apostel aber genau das ausspricht, nämlich sich zuerst um die Brüder und Schwestern zu kümmern, die in Not sind. Und die Not unter den Christen in muslimisch oder atheistisch-kommunistisch dominierten Ländern ist groß.

 

 

Das Motiv ist klar…. oder vielleicht doch nicht? 20. Februar, 2020

Posted by Rika in attentat, aus meinem kramladen, gesellschaft, mord, politik, presse, terrorismus.
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Das Bekennerschreiben weise auf mögliche rechtsradikale Motive hin, sagte die Stimme aus dem Off beim HR.
Und der Tagesschausprecher sagt soeben, die Bundesanwaltschaft gehe von einer zutiefst rassistischen Gesinnung aus.

Wie sollte man es auch anders darstellen. Alle Videobotschaften und schriftlichen Bekenntnissen des Täters  scheinen auf eben diese Einstellungen hinzudeuten.

„Und dennoch“ sage ich sehr entschieden.

Dennoch wäre es doch an der Ordnung gewesen, zunächst einmal sorgfältig zu prüfen, ob diese Einstellung ursächlich für die „kruden Ideen“ sind, die sein Text aufweist, oder ob nicht eine massive Störung seiner Persönlichkeit ihn immer tiefer in die (durch ihn selbst dokumentierte)  Wahnwelt trieben, der zu entkommen vielleicht nur durch das Morden und die anschließende Selbsttötung möglich war.

Haben sich Psychiater mit den Texten und der Videobotschaft beschäftigt? Kamen sie zu Wort in diesem öffentlich ausgetragenen Tribunal der Verlautbarungen und Verurteilungen?

Die Tat ist schrecklich, das ist gar keine Frage.

Mein Mitgefühl gilt den verwundeten Opfern und den Angehörigen der Getöteten.

Aber mein Mitgefühl gilt auch dem Täter, wohl gemerkt, diesem von seiner Paranoia getriebenem Menschen, der zur Waffe griff und zehn Menschen und sich selbst tötete.
Warum?
Mir geht es wie nach dem Amoklauf von Winnenden, wie nach dem am Erfurter Gymnasium: Menschen kommen nicht so einfach mir nichts dir nichts auf die Idee, andere zu töten. Am Anfang steht doch zumeist eine tiefe Kränkung des eigenen Selbstwerts, hervorgerufen durch andere Menschen oder aber, wie in diesem Fall anzunehmen ist, die bereits erkennbare Fehlentwicklung in der Pesönlichkeit, unabhängig von dem realen Verhalten der nächsten Bezugspersonen und der Umwelt.

Ich kann natürlich nicht darüber urteilen wie es im Fall des Tobias R. tatsächlich gewesen sein mag, aber ich habe den von ihm verfassten Text gelesen und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Mensch im Vollbesitz seiner geistigen und psychischen Kräfte gewesen sein konnte.  Wie sehr er darüber hinaus negativen Einflüssen durch andere ausgesetzt gewesen sein mag, das festzustellen, ist nun Sache der ermittelnden Behörde.

Ich schreibe diese Stellungnahme, weil ich es unerträglich finde, wie der Schrecken dieser Tat sofort umgesetzt wird in politische Münze und nahezu alle Kommentare, die ich bisher hörte oder las, so sicher davon ausgehen, dass der Mann ein hasserfüllter Rassist mit extrem rechter Gesinnung gewesen sei.

Seinem Manifest nach zu urteilen, war er aber ein Mensch, der hoffnungslos von seinem unheilvollen Wahn, seiner Psychose geknechtet wurde, dies wird in seinem Text überaus deutlich.

Den Text seines Bekenntnisses kann man unter diesem Link finden.

Dieses „Manifest“ liest sich wie eine horrorvolle Eigenauskunft über die Entwicklung, die Tobias R. zu dem Mann werden ließ, der zu einer Waffe greift, um in seinem Wahn die Welt vor Übeltätern zu retten und so selber zum Mörder unschuldiger Menschen wird.

Der Blog ScienceFiles nimmt sich des Manifests kommentierend an. Ich gebe hier nur die Einleitung im Wortlaut wieder:

Wir geben im Folgenden die wesentlichen Inhalte des Manifests, das der Hanauer-Attentäter, Tobias Rathjen, quasi als sein Vermächtnis hinterlassen hat, wieder. Es ist nach unserer Ansicht wichtig, den Inhalt dieses Manifests einer großen Leserzahl zugänglich zu machen, um der politischen Instrumentalisierung des Attentäters entgegen zu wirken.

Hier die wichtigsten Punkte als Zusammenfassung vorweg:
Der Attentäter aus Hanau heißt Tobias Rathjen.
Er ist 1977 geboren und war zum Zeitpunkt seines Todes demnach 42 Jahre alt.
Rathjen hat wohl eine Lehre als Bankkaufmann und ein Studium der BWL absolviert (bzw. begonnen).
Sein Manifest ist das Dokument eines paranoiden Psychopathen, von dem man sich fragen muss, wie er so lange unter Anderen leben konnte, ohne eingeliefert zu werden.
Er ist überzeugt, vom Geheimdienst überwacht zu werden und hält sich für ein “Genie”, weshalb er u.a. eine Strategie für die USA und eine für den DFB entwickelt hat.
Rathjen ist xenophob, seine Xenophobie ist jedoch eine abgeleitete Xenophobie: Wie die Klimahysteriker, so denkt auch Rathjen, dass die Menschheit vor der Katastrophe gerettet werden muss – nicht wegen der Globalen Erwärmung, sondern weil sie nach seiner Ansicht unausweichlich zur Zukunft der Erde gehört.
Die Rettung kann nach seiner Ansicht nur von Völkern kommen, die sich durch Ideen hervorgetan haben. Das schließt eine breite Gruppe von Völkern aus, die nach seiner Ansicht nicht nur keine Ideen produzieren, sondern sich destruktiv auf die Menschheit auswirken und somit die Rettung derselben gefährden. Deshalb müssen diese Völker nach seiner Ansicht eliminiert werden.
Rathjen ist nicht in der Lage, Individuen in Rechnung zu stellen, er ist Kollektivist und kann nur in Gruppen denken. Nicht einmal seine eigene Person kann er unabhängig von einer Gruppe definieren. Er ist mit dem Versuch, eine personale Identität zu entwickeln, gescheitert.
Die interessante Frage, die sich mit Rathjen verbindet, ist nicht, ob er Fremdenfeind war oder nicht. Er war ein Fremdenfeind. Die interessante Frage ist, warum er übergeschnappt ist, denn das paranoide Überzeugungssystem, das er sich zugelegt hat, ist nichts, was ihm alleine zueigen wäre. Paranoide Überzeugungssysteme sind heute weitverbreitet: Klimahysteriker, die die Welt in 10 Jahren untergehen sehen, haben ein paranoides Überzeugungssystem. Linke Gewalttäter, die gegen Unternehmen oder Privatpersonen vorgehen, weil diese als Agent des Kapitals angesehen werden, haben ein paranoides Überzeugungssystem. Die Frage ist, warum wird Rathjen, der ansonsten in keiner Weise bemerkenswert ist, zum Amokläufer? Die Antwort auf diese Frage ist eine gesellschaftliche und keine, die man in Deutschland hören will.

(Hervorhebungvon mir)

Elf Menschen hat der Attentäter von Hanau ermordet und ein Manifest hinterlassen, das ihn als einen kranken, einen paranoiden Psychopathen ausweist. Man muss seine Tat also vor dem Hintergrund seines Wahnsinns sehen.
Wir haben das Manifest gelesen und geben unseren Lesern eine Zusammenfassung der nach unserer Ansicht wichtigsten Stellen.
Das Manifest ist 24 Seiten lang und enthält schon auf Seite 3 die folgende Passage, die das Leben des Attentäters nach seiner Ansicht geprägt hat. Er sei, so schreibt er, 3, 5 oder 11 Tage alt gewesen als sich Folgendes ereignet habe:

Tobias Rathjen
“Parallel zu diesen ersten Eindrücken vernahm ich eine Stimme in meinem Geist, der nun zum ersten Mal einsetzte, die allerdings nicht freundlich war und lautete: „Oh, das ist ja blöd, ich bin in die Falle gegangen“. Ich erwiderte auf diese Frauenstimme unmittelbar mit „Nein“ und schlief kurz darauf wieder ein.”
Dieser Eindruck, der sich im Gehirn des damals maximal Elftägigen nach seiner eigenen Aussage eingegraben hat, ist eingebettet in eine Rahmengeschichte, die auf der Überzeugung gründet, dass tausende Bürger in Deutschland von einem Geheimdienst überwacht werden.

Ich empfehle dringend, sowohl das von mir verlinkte Original, als auch die von ScienceFiles vorgenommenen Erklärungen und Anmerkungen zu lesen.

Aufgrund des Originaltextes kann ich den Täter NICHT für einen Rechtsextremen halten, der lediglich seinem infernalischen und rassistischen  Fremdenhass folgt, wie allzu leichtfertig von vielen politischen Stimmen und den berichtenden Medien zu erfahren ist.

Wir müssen aber Menschen wie Tobias Rathjen sehr ernst nehmen, sie sind in ihrem Wahn unberechenbar und gefährlich.

Und sicher ist die Frage berechtigt, die die Autoren von ScienceFiles am Ende ihres Beitrag stellen, wie es sein kann, dass niemand zuvor den Wahn erkannt habe.

 

Auf gar keinen Fall darf aber dieses schreckliche Verbrechen dazu führen, das, was wir Freiheit nennen, in der vermeintlich dringend gebotenen  Abwehr des Bösen immer weiter  zu beschränken.
Es könnte sich als größter Fehler unserer demokratischen Gesellschaft herausstellen.

Ich hoffe sehr, dass dieser schreckliche Fall trotz allem dazu beiträgt, neben dem üblichen Einteilen in Rechts und Links auch noch zu differenzierter Wahrnehmung fähig zu sein und auch zu kommen.

NACHTRAG am 21.Februar
Prof. Dr. Meins nimmt bei Achgut Stellung zu „Hanau“
https://www.achgut.com/artikel/der_taeter_von_hanau_eine_diagnose

Aus dem Text zitiert:
„Aber dass es hier sich wiederum um einen Täter handelt, der unter dem Einfluss von wahnhaftem Erleben – oder wie es formal heißt: einer krankhaften seelischen Störung – stand und deswegen unfähig war, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, sollte zumindest dem psychiatrisch etwas Vorgebildeten bereits nach kurzer Lektüre des wirren Manifests des Täters klar sein. Da gibt es auch aus der Ferne kein Vertun.
Und dementsprechend ist es schlicht Unsinn, zu behaupten, der Täter habe aus fremdenfeindlichen Motiven gehandelt oder – wie der Generalbundesanwalt meint – habe eine „zutiefst rassistische Gesinnung“. Welche Gesinnung der Täter tatsächlich hatte, muss gegenwärtig offen bleiben. Denn dazu muss in Erfahrung gebracht werden, wie dessen Einstellungen und Überzeugungen zu Zeiten waren, wo Denken, Fühlen und Handeln noch nicht unter dem Einfluss seiner krankhaften seelischen Störung standen. Das Manifest des Täters ist deshalb völlig ungeeignet, um auch nur halbwegs sichere Informationen über die „eigentliche“ – die nicht krankhaft bedingte – Gesinnung zu erlangen. Die bisher bekannten Einlassungen von Mitgliedern seines Sportschützenvereins ergeben keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Gesinnung. Aber diese Frage kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund der mageren Quellenlage noch nicht abschließend beantwortet werden.“

und weiter:
„Auch wenn der Täter von Hanau aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage war, das Unrecht seiner Tat einzusehen, bleibt es eine furchtbare Tat. Wenn Mainstream-Politiker und -Medien sowie neuerdings auch der Generalbundesanwalt diese Tat als Ausdruck einer rassistischen oder fremdenfeindlichen Gesinnung bezeichnen, dann folgen sie bloß ihren niederen politischen Instinkten und ihrem Kalkül – wie es sich in den letzten Jahren eben so eingeschliffen hat.“

Trump hat einen Plan und das ZDF die „richtige“ Meinung 29. Januar, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, HOLOCAUST, iran, israel, israelkritik, medien, meine persönliche presseschau, mord, plo, politik, terrorismus.
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Gestern lief im ZDF der sehr bemerkenswerter Film mit dem Titel „Ein Tag in Auschwitz„.

Anhand eines Fotoalbums, das von dem „Fotographen in Auschwitz“ eigens zur Dokumentation der „tadellosen Abwicklung“ eines Transportes  (hier ungarischer Juden)  angelegt war, wurden die Stationen nachgezeichnet, die die Unglücklichen bis zu ihrem Ende durchlaufen mussten. Die Ankunft in Auschwitz – Birkenau, der „Empfang“ an der Rampe, die Einteilung der Menschen in die Gruppen, die sofort der Gaskammer zugeführt wurden und die, die in das Arbeitslager kamen. Der Historiker, der die Dokumentation weitgehend erstellt hat, gibt die sachliche Auskunft, dass zwischen 70 und 80 % der Menschen eines jeden Transports sofort zu den Gaskammern und in die Vernichtung geführt wurden.

Zeitzeugen kommen zu Wort. Überlebende der Shoah.

Der Film ist ein ruhiges, unaufgeregtes und darum umso eindrücklicheres Zeugnis des Verbrechens, das Deutsche an den europäischen Juden verübt haben. Die Bilder sprechen für sich, die Zeugen reden klar, ohne Pathos, aber mit mühsam gefundenen Worten für etwas, was sich eigentlich gar nicht in Worte fassen lässt.

Unmittelbar nach dem Ende des Films – natürlich wie immer – das nächste  Programm.

Das nächste Programm sind die „heute“-Nachrichten mit Claus Kleber.

Die Anmoderation ist für mich ein Schock. Mit ätzender Stimme und kaum verhohlener Verachtung „ordnet Herr Kleber ein“, wie er seine Aufgabe beim ZDF in routinierter Selbstdarstellung beschreibt. Es geht um den Friedensplan, den der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vorlegt.

Ich muss gestehen, dass ich gar nicht mehr mitbekommen habe, was Donald Trump im Einzelnen vorgesehen hat. Ich höre die kommentierenden Worte Claus Klebers und mir wird schlecht.

Wie kann man nur, denke ich, nach so einem Film zum Holocaust die Nachrichtensendung mit einem derartigen Introitus beginnen? Es ist mir, als sei die Zeit stehen geblieben und wir seien wieder in der Zeit des Tausendjährigen Reiches und jemand würde mit empörter Stimme das Unrecht anprangern, das die Juden angeblich über diese Welt gebracht haben.  Die Sympathie des Herrn Kleber,  seine alleinige Sorge gilt nicht etwa den unter dem palarbischen Terror leidenden Israelis, nein, sie gilt  den Tätern, den „Palästinensern“, die um ihr Land gebracht werden sollen, denen Trump mit seinem Friedensplan so übel mitgespielt habe.

Als Nicola Albrecht zugeschaltet wird, ist mir so  schlecht, dass ich das Zimmer verlassen muss, in dem der Liebste dem Fortgang der Nachrichtensendung folgt.

Ich kann mir diese antiisraelische Propaganda im Staatsfernsehen einfach nicht mehr zumuten, schon gar nicht in diesen Tagen, in denen deutsche Politiker  vollmundig und äußerst medienwirksam der toten Juden gedenken und irgendetwas von „Nie wieder“ von sich geben, aber gleichzeitig den Mördern und den von der Vernichtung der heute lebenden Juden träumenden Politkern  die Hand schütteln und ihnen zusichern, alles für ihr Wohlergehen zu unternehmen.

Es ist  (beinahe nur*) eine einzige widerliche Show der „Guten Deutschen“, die aus dem Holocaust vor allen Dingen gelernt haben, dass es auf eine perfekte Performance der politischen Meinung ankommt. Das gilt für die Selbstdarsteller im Politikzirkus ebenso wie für die Meinungsmacher in den öffentlich-rechtlichen und allen Medien  darüber hinaus.

ZDF  = Zentrale Deutsche Fehlinformation. Die ARD steht dem ZDF allerdings in nichts nach.

 

Gerd Buurmann hat in seinem Blog dazu so Stellung genommen: „Die volle neue Einseitigkeit

 

 


* beinahe nur – Ich will denen nicht Unrecht tun, die aus tiefem Herzen das Grauen der Shoah beklagen.

 

Der Film „Ein Tag in Auschwitz“ ist mit begleitendem Material auch für den Unterricht an Schulen vorgesehen.

 

 

 

Die Schönfärberei des NDR 3. Januar, 2020

Posted by Rika in atomabkommen, gesellschaft, hamas, iran, islam, politik, terrorismus.
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Ich sitze vor meinem Bügelbrett und versuche, den über die Feiertage angefallenen Wäscheberg zu „verarbeiten“…. legen, bügeln und so fort.

Das Radio dudelt… die Moderatoren des NDR1 versuchen meine Bügellaune mit neckischen Spielchen (Die Entenjagd) und lustigen Übergängen von einer Dudelei zur nächsten zu heben. Ich mag nämlich nicht in lautloser Stille bügeln und seit ich mit dem Deutschlandfunk wegen seiner unsäglichen Propagandasendungen gebrochen habe, höre ich halt die Dudelei des NDR. Meistens ist das ja auch ganz nett.

Heute muss sich aber die eigentlich fürs Regionale zuständige Redaktion auch um das Weltgeschehen kümmern, ich ahnte zwar schon, dass es bei dem Thema „Tötung eines iranischen hohen Militärs“ nicht ohne Seitenhiebe gegen die USA so ganz allgemein und Trump so ganz speziell abgehen würde und machte mich schon auf die den Blutdruck steigernden Worthülsen gefasst, aber was dann folgte, machte mich doch nahezu sprachlos. Ein als Experte für Ägypten und Nahost einbestellter Reporter antwortete auf die Frage nach der Bedeutung Soleimanis für den Iran, dieser – also Soleimani – sei für die Al-Quds-Brigaden zuständig gewesen und deren Aufgabe bestünde darin, zu befreundeten Milizen und Kontakt zu halten, sie zu unterstützen und bei weltweiten Operationen zu helfen. So wahr, so schlimm.

Wer nun aber glaubt, allein diese Auflistung hätte irgendeine kritische Äußerung des Reporttierenden nach sich gezogen, irrt gewaltig.

Der Mann brachte es fertig, die Verbindung der Al-Quds-Brigaden zu Boko Haram, Hisbollah und den im Jemen operierenden terroristischen Rebellen zu benennen OHNE auf deren auschließlich terroristischen Charakter und Auftrag hinzuweisen.

Da verschlug es mir dann doch die Sprache und ich musste erst einmal mein Bügelbrett im stich lassen, um diese Ungeheuerlichkeit aufzuschreiben….

Und natürlich vergaß der Experte auch nicht, einzig und allein Donald Trump zu beschuldigen, im Nahen Osten die Kriegsgefahr zu schüren….

War da denn nicht noch was?

„Lücken“ und „Lügen“ geschickt platziert zwischen schönen Oldies der amerikanischen Hitparade…. Das hat doch was.

Und nun zurück ins Bügelzimmer…..

NACHTRAG
Möglicherweise ist einigen Verantwortlichen des NDR ein Licht aufgegangen, jedenfalls sendete NDR1 später einen Kommentar, der sehr deutlich machte, dass Soleimani „sehr viel Blut an den Händen klebt“, wie der Kommentator sagte.

 

Alle, wirklich alle Jahre wieder … 11. Dezember, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, christsein und glaube, gesellschaft, hass, islam, israel, terrorismus.
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Alle, wirklich alle Jahre wieder vernehmen wir in der Adventszeit frohe Kunde.

Und das nicht nur in den die Adventszeit betreffenden Kreisen frommer und auch nicht so frommer Christen. Nein, auch höchst säkulare Informanten, die mit dem, dessen „Kommen“ die frohe Erwartung im Advent  gilt, nun so gar nichts am Hut haben, beglücken uns mit ihren wunderbaren Erzählungen in der Weihnachtszeit.  So werden wir Frommen mit der unglaublichen Geschichte konfrontiert, wonach das „Heilige Paar“ in leicht veränderter Form auch heute noch nach Herberge suchend durch die Welt geistert, auf der Flucht ist und / oder  nicht willkommen sein soll. Tatsächlich, Jahr für Jahr wiederholt sich die wundersame Reise von Maria und Josef und dem Kind auf die seltsamste und auch geheimnisvollste Weise. Meistens dienen diese Geschichten allerdings  lediglich dazu, uns ob unseres freien und sorgenfreien Lebenswandels in einer freien und gut-wundervollen Welt  ein schlechtes Gewissen zu machen, das wir aber glücklicherweise ganz leicht wieder beruhigen können, indem wir für diverse wohltätige Organisationen Gold, Weihrauch und Myrre spenden – dies aber in der heute üblichen und universal geltenden Währung.

Ich finde es völlig in Ordnung, für Menschen, die nicht so auf Rosen gebettet sind, zu spenden. Aber muss man deshalb diese billigen Vergleiche mit dem damaligen, einzigartigen Geschehen ziehen, wie es die Bibel berichtet? Reicht es nicht zu sagen, dass wir aus Freude darüber und Dankbarkeit dafür, dass Gott sich in Jesus offenbart hat, von unserem Überfluss, Reichtum oder auch von unserem einfachen Einkommen etwas abgeben?

Reicht es nicht zu sagen, dass man aus reinem Erbarmen mit Menschen, die  auf der Flucht sind,  bereit ist zu helfen? Muss man diese unsinnige Parallele wirklich bis zum geht nicht mehr auswalzen, wonach ja auch Maria und Josef Flüchtlinge, gar Migranten waren?

Mich irritiert es von Jahr zu Jahr mehr, dass dieses einzigartige Geschehen   derartig profanisiert   wird, so dass die eigentliche Heilsgeschichte  Gottes gar nicht mehr wahr genommen werden kann, diese unglaubliche Botschaft von  der Menschwerdung dessen, den wir mit unserem menschlichen Verstand nie und nimmer erfassen und begreifen können.

Aber es sind nicht nur die Spendensammler und die Vertreter von NGOs, die an uns mit Hilfe der „Maria-und-Josef-Geschichte“ appellieren.

Es mischen sich auch noch ganz andere Töne und Typen in den Chor der modernen Bibelausleger.

Ganz besonders raffiniert sind die Freunde des grünen Propheten, die mit  reiner und ausnahmslos politisch motivierter Propaganda Stimmung machen.

Da mutieren Maria und Jesus zu den von Juden verfolgten Palästinensern, wird Bethlehem und auch Jerusalem flugs zu  uralten palästinensischen Örtlichkeiten umdefiniert. „Seht her, ihr Leute in Europa und besonders ihr in Deutschland! Wir armen Palästinenser sind die eigentlichen Protagonisten der biblischen Geschichte – auch wenn der Koran es ein bisschen anders darstellen sollte, als ihr es gewohnt seid, erzählt zu bekommen. Maria war eine palästinensische Frau und Josef ein palästinensischer Mann und gemeinsam zogen sie aus dem palästinensischen Nazareth zu dem palästinensischen Bethlehem.“ so oder so ähnlich klingen die Geschichten.
So wird es berichtet von den Propagandisten um Abbas und Konsorten. Und nicht wenige Menschen in Deutschland und Europa sind bereit, diesem Lügenmärchen Glauben zu schenken. Zwar misstrauen Leute zutiefst den biblischen Berichten und sind generell dem Christentum kritisch gegenüber eingestellt, aber irgendetwas wird schon dran sein an den Erzählungen und Behauptungen. Gab es nicht immer schon Palästina und sind nicht die bösen Juden die Eindringlinge, die den Palästinensern das Land streitig machen? Möglich wird der Glaube an dieses Ammenmärchen ja auch dadurch, dass Christen über Jahrhunderte hinweg die jüdische Herkunft des Heilandes schlicht ignorierten. Zwar kann man im Evangelium des Matthäus gleich im ersten Kapitel den kompletten jüdischen Stammbaum Josefs, des irdischen Vaters Jesu nachlesen, aber was heißt das schon? Schließlich wird Jesus ja als „Gottes Sohn“ vorgestellt und das bedeutet nun ja gerade nicht zwangsläufig, dass Jesus Jude war, auch wenn seine leibliche Mutter ein junge jüdische Frau war (Jude ist nach den heute geltenden Regeln der Halacha, wer eine jüdische Mutter hat) und Jesus selbst nach den jüdischen Regeln am 8.Tag beschnitten und wohl auch jüdisch erzogen wurde. Wir Menschen drehen uns die Tatsachen so zurecht, dass sie unser gewohntes Weltbild nicht stören können. Und deshalb – und weil die Kritik an Israel gerade wieder als Wiedergänger des altbekannten Antisemitismus sehr modern  ist – haben Abbas und seine Sympathisanten leichtes Spiel.

Ulrich Sahm hat das bei Facebook in den einleitenden Worten zu einem Bericht bei Audiatur sehr schön formuliert:

„Wer glaubt, dass Weihnachten ein friedliches Freudenfest sei, sollte rechtzeitig umlernen.
Zum palästinensischen Nationalfeiertag Weihnachten übermittelte Präsident Mahmoud Abbas eine Grußbotschaft: „Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag und Jesus war ein palästinensischer Guerillakämpfer, der gegen Ungerechtigkeit stand“ Weiter sagte er: „Jerusalem ist der dem Himmel am nächsten liegende Punkt und somit die Hauptstadt unseres palästinensischen Staates.“

Jede Wette, dass diese Auslegung der biblischen Berichte über die Umstände rund um die Geburt Jesu auf freundlich geöffnete Ohren treffen.

Die ganze erschütternde Verdrehung der biblischen Geschichte kann man bei  Audiatur nachlesen.

In dem Bericht findet sich auch dieser fulminante Schlusssatz Scheich Essam Rumanas, der der Zeremonie der Weihnachtsbaumbeleuchtung beiwohnte:

„Wir feiern die Erleuchtung des Geburtsbaums Jesu, Friede sei mit ihm, der die Geburt unseres Propheten Mohammad gepredigt hat, Friede sei mit ihm, und wir feiern diese Gelegenheit und auch im Zusammenhang mit dem Jahrestag der ersten Intifada, bei der unserem Volk Tausende von Märtyrern und Verwundeten geschenkt wurden“.

So feiert man wahrlich die Geburt des „Friedefürsten“, wie wir nach den uralten Worten der Bibel Jesus Christus auch nennen.  Tausende von Märtyrern, die nichts Besseres zu tun hatten, als im Namen Allahs des Barmherzigen Juden umzubringen. Juden, wie Jesus einer war.

Noch Fragen?

Oder auch: JESUS IST KEINE METAPHER

 

Auslöschung… 1. Oktober, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, judentum, terrorismus.
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Ich schaue mir meine Israelbilder an, weil ich ein „schönes“ Foto für eine Feier suche….

… und treffe natürlich auch auf die Bilder, die ich im vergangenen Jahr in der Gedenkstätte Yad Vashem gemacht habe…

So viele, so unglaublich viele Namen von einst lebendigen jüdischen Gemeinden… diese hier gehören auch dazu.

 

 

Bekannte Namen bekannter Orte.

 

Namen mit einem heimatlichen Klang…

 

 

Die jüdischen Gemeinden – vergessen?

 

Jüdisches Leben vernichtet von Deutschen.

Antisemitismus gestern – und heute?

 

 

 

Die Jubiläumsfeier des Dlfs und Ulrich Sahms notwendige Korrektur… 4. Februar, 2019

Posted by Rika in aktuell, fatah, gesellschaft, hamas, israel, israelkritik, medien, plo, politik, presse, terrorismus.
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Dass ich in früheren Jahren eine begeisterte Hörerin des Deutschlandfunks war, habe ich schon verschiedentlich anklingen lassen, ebenso, dass diese Begeisterung in zunehmende Irritation umgeschlagen und schließlich einer sehr kritischen Haltung gewichen ist.

Nicht nur, aber doch ausschlaggebend für diese tiefgreifende Veränderung  von Begeisterung zur kritischen Ablehnung ist die Berichterstattung oder Kommentierung der Nachrichten aus und über Israel, seine Regierung, seine Bewohner – verbunden mit einer mich immer zur Verzweifelung treibenden, nahezu kritiklosen Berichterstattung über Fatah, PLO, Abbas, Hamas, Hisbollah und den Terror, der von diesen ausgeht und immer wieder verharmlosend als „Widerstand gegen die Besatzung“ nicht nur schön geredet, sondern geradezu verständnisvoll als „berechtigt“ gut geheißen und unterstützt wird.

Der arabische Terror gegen Israel reicht  sehr weit vor die eigentliche Staatsgründung zurück. Er ist zwar gut dokumentiert, wird aber heutzutage immer als Reaktion auf die größer werdende  jüdische Bevölkerung in dem zunächst von den Osmanen beherrschten, dann unter dem Mandat der Briten stehenden Gebiet „Palästina“ verstanden und so auch von vielen politischen und medialen Meinungsmachern „israelkritisch“  betrachtet.

Mit, bzw. nach  dem Sieg des Staates Israel 1967 –  im eigentlich,   von den arabischen Staaten geplanten Krieges zur  Vernichtung   Israels –   änderte sich die Begrifflichkeit.  Aus Arabern wurde aus propagandistischen Gründen und zur Abgrenzung von den ringsum bereits bestehenden arabischen Staaten das „Volk der Palästinenser„. Maßgeblich beteiligt an diesem raffinierten Schachzug war der bis dahin wenig bekannte  Jassir Arrafat, ein Meister der Taktik aus Schmeichelei, Lügen, Täuschung und fürchterlichem Terror.

Seinen Aufstieg zum Leader der arabischen (palästinensischen) Widerstands- und Terrororganisation PLO feiert nun der Deutschlandfunk in einem Arafat gewidmenten „Special“.

Wie nicht anders zu erwarten zeigt der Dlf in der Jubiläumsausgabe für einen Mörder und Terroristen eine ebenfalls beachtliche Meisterschaft in der „Taktik der Täuschung und Lüge“ durch Weglasssen von Fakten, Hinzufügen von sentimentalen, märchenhaften Tönen, dem Auslassen wirklicher Kritik an der Strategie und Kriegsführung des oben zurecht so genannten Terrorchef Arafat.

Ich habe den Bericht nicht live gehört, aber die Mitschrift gelesen.

Und ich bin froh, dass ich das im zeitlichen Abstand getan habe – meinem Blutdruck bekommt dieser Text nicht, wieviel weniger erst die Live-Berichterstattung.

Zum Glück hat sich ULRICH SAHM  dieser angenommen. Mit seiner Zustimmung  kopiere ich seine Sicht auf die Dinge auf seiner Facebook-Seite vollständig hierher,

Ulrich Sahms Text:

 

„Der Deutschlandfunk hat eine Huldigung Jassir Arafats als „Freiheitskämpfer, Terrorist, Realist“ veröffentlicht. Anlass war das 50-jährige Jubiläum von Arafats Wahl zum PLO-Chef. In dem Bericht heißt es: „Vor allem die verheerende Niederlage gegen Israel im 6-Tage-Krieg 1967 ließ in den Palästinensern eine neue Einsicht entstehen“, so Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Doch „Palästinenser“ gibt es erst seit 1968, nachdem Arafat die PLO-Charta neu formuliert hatte. Geschichtsklitternd geht es weiter. Ohne Datum und Quellenangabe wird zitiert: „Und natürlich die Veränderung, die mit dem Krieg 1967 einherging, nämlich die Besetzung der palästinensischen Gebiete und damit dann der Anreiz, den Widerstand gegen diese Besetzung in den palästinensischen Gebieten, die damals besetzt worden sind, aufzubauen.“ Vergessen ist dort, dass bis 1967 niemand von „palästinensischen Gebieten“ sprach, als die West Bank noch von Jordanien besetzt und annektiert war, während der Gazastreifen von Ägypten „verwaltet“ wurde. Vergessen auch das Attentat von München, als die Terroristen von Jassir Arafats PLO die israelischen Sportler gefoltert und verstümmelt haben, bevor sie sie ermordeten. Alles nur „Widerstand gegen Besetzung“?
Weiter werden zwei Reden Arafats vor der UNO beschrieben, kein Wort aber zu den Terroranschlägen und Selbstmordattentaten, deren Finanzierung Arafat mit seiner Unterschrift bestätigt hat. Kein Wort zu der 2. Intifada, die Arafat ab Mai 2000 geplant hat und im Herbst 2000 startete. Sie hat über 1000 Israelis und noch mehr Palästinensern das Leben gekostet. Stattdessen steht beim DLF, er „machte den Weg frei für Friedensverhandlungen, für die er 1994 den Friedensnobelpreis erhielt.“ Unerwähnt ist hier auch, dass Arafat nicht Frieden mit sich selbst geschlossen hat, sondern mit Israelis, die ebenfalls den Nobelpreis erhielten. Kein Wort auch zu den Milliardensummen, die Arafat veruntreut hat. 


Unglaublich, was sich die ARD da leistet. Ob sie wohl zu anderen korrupten Massenmördern auch eine solche Lobeshymne veröffentlichen würde?“

 

(Hervorhebung von mir.)

Soweit Ulrichs Sahms Einlassungen zur Jubiläumsfeier für einen Massenmörder und Friedensverhinderer in einem renommierten deutschen Sender.

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass es dieser und ähnliche Beiträge bei nahezu allen großen Magazinen, in Tageszeitungen und in den Sendern  der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten sind, die die ausgegebene Losung „Kampf gegen Antisemitismus“ zu einer höhnischen Verschleierung der tatsächlichen und überaus gefährlicheren Form des Antisemitismus machen, dem ANTIZIONISMUS, der, getarnt als „Kritik unter Freunden“,  längst und  entgegen aller Merkel’schen Beteuerungen von der Staatsräson, zur Basis deutscher Außenpolitik geworden ist, getragen von nahezu allen Parteien dieses Landes und von Kirchen, Verbänden und NGOs mit zweifelhaften Argumenten und noch irrsinnigeren Methoden (BDS) unterstützt wird..

 

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