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„Licht scheint auf in der Dunkelheit…“ 28. November, 2021

Posted by Rika in aktuell.
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Was ist es doch für eine segensreiche Einrichtung, dass ausgerechnet in der dunklen Jahreszeit, in der es Tage gibt, die gar nicht mehr richtig hell werden, auf das Licht hingewiesen wird, das nicht von Kerzen oder Elektrizität bereitgestellt wird, auch wenn natürlich überall in den christlich geprägten Familien als Symbol für dieses Licht Kerzen angezündet werden…

Als Johann Hinrich Wichern damals im „Rauhen Haus“ in Hamburg die ersten Kerzen auf ein großes Wagenrad stellte, um den ihm anvertrauten Kindern die Wartezeit bis zum Heiligen Abend ein wenig freundlich zu gestalten, konnte er unmöglich ahnen, dass das der Beginn einer in Deutschland so geliebten Tradition sein würde. Heute gestalten wir Adventskränze in allen möglichen Größen, Formen und Farben, manchmal vergessen wir darüber, dass er auf den hinweist, der selbst das Licht ist, Christus, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern.

So wünsche ich uns allen in dieser Zeit, dass wir mehr sehen, als die brennenden Kerzen am Adventskranz, mehr als den Lichterglanz in den Städten, mehr als den Schmuck in unseren Wohnungen, Häusern und Gärten und einfach mit einstimmen können in den wunderbaren, jubelnden Gesang, den Händel in seinem „Großen Halleluja“ so herrlich anklingen lässt.

Darum, wie in vielen Jahren zuvor, auch jetzt wieder:

Allen, die hier lesen, wünsche ich eine frohe, besinnliche und gesegnete Adventszeit.

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Einfach so…. 8. Dezember, 2020

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, familie, gesellschaft, Kinder - Famile.
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„Einfach so“ will ich schreiben…. oder, wie es eine meiner Tanten vermutlich formuliert hätte, würde sie noch leben: Frei von der Leber weg.

Draußen zaubert die Nachmittagssonne goldenes Licht und die Krähen sitzen in den Bäumen und krächzen, dass man sich fürchten könnte, würde man, wie die Menschen in früheren Jahrhunderten, dieses Krächzen als böses Omen ansehen – Krankheit und sogar Tod verkündend. Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind in denen Menschen auf die Zeichen der Natur besonders acht gaben und in ihnen Botschaften des Himmels oder der Hölle sahen, je nachdem….

Aber sind diese Zeiten wirklich vorbei?

Haben wir Menschen wirklich aufgehört auf seltsame Zeichen zu achten, uns vor böswilligen Verheißungen in Form von Messages aller Art zu fürchten und sie abzuwehren mit – einem Gegenzauber nicht unähnlichen – Beschwörungsformeln, meist ausgedrückt in wirklich üblen Beschuldigungen, verleumderischen Zuweisungen, seltsamen Theorien, die mehr aus dem Bereich der Fiktion, denn aus gut begründeten Forschungsergebnissen stammen…. ?

Draußen ist das Licht golden und lässt die letzten Blätter an den Bäumen leuchten und den Himmel noch strahlender aussehen als zu sonstigen Tageszeiten.

Am Vogelhäuschen holen sich Meisen und Amseln ihre tägliche Futterration ab, noch ist es nicht kalt, noch liegt kein Schnee, so sehr ich mir auch beides wünsche…. klirrende Kälte, tiefblauen Himmel über einem schneebedeckten Land…. „Übers schneebedeckte Feld wandern wir…“ heißt es in einem Weihnachtslied, das, wenn ich mich nicht irre, auf das Bestreben der Nationalsozialisten zurück geht, christliche Weihnachtslieder durch nicht christliche Winterlieder abzulösen… Ich habe das Lied früher gerne gesungen, es hat eine melancholische, leicht eingängige Melodie und den Text kann man in den Wochen vor Weihnachten auch auf das christliche Fest beziehen…. „Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud..“

Wer würde sich nicht auf das Weihnachtsfest freuen, selbst dann, wenn er es aus religiösen Gründen gar nicht feiern würde, sondern nur der schönen kulturellen Begleiterscheinungen wegen, Zusammensein mit der Familie, Kerzenschimmer (früher wohl auch Duft, aber der ist in vielen Häusern den nicht duftenden „Elektrischen“ gewichen), feines Essen und natürlich die Geschenke, die wahlweise unter oder neben dem Tannenbaum liegen oder auch ganz ohne Baum weitergereicht werden und Freude bringen. „Man“ braucht den biblisch- religiösen Bezug doch gar nicht, um all das genießen zu können.

Nach Frau Kässmann, so war es unlängst in einem sozialen Medium zu lesen, gibt es ohnehin „kein Recht auf Weihnachten“. Manno, da hat sie wieder einen Satz rausgehauen, würde ich es mal etwas flapsig beschreiben. Kein Recht auf Weihnachten. Ich habe, muss ich gestehen, nur diesen Kernsatz gelesen und ihre vermutlich erhellenden weiteren Ausführungen dazu nicht auch noch… die wurden nämlich nicht mitgeteilt, ich könnte sie natürlich mit dem Suchmaschinchen finden. Aber auch das ist doch heute in den s.M. (sozialen Medien) so üblich. Jemand schreibt eine provokante Überschrift und schon springt das Kommentatoren-Roulette an und ein vielstimmiger Chor zumeist kritischer Stimmen erhebt sich, ohne dass auch nur einer der Choristen den eigentlichen Text gelesen hätte… (Mir passiert das auch ganz oft, dass ich auf die Titelzeile bereits reagiere… ) Es ist wie das Krähengeschrei da draußen, jeder versucht noch ein bisschen lauter, noch ein bisschen bissiger, noch ein bisschen böswilliger zu schreiben…. Selten nur finden sich ruhige und sachliche Stimmen….

Was könnte Frau Kässmann also gemeint haben mit ihrer provozierenden Feststellung? Es gibt so viele „Rechte“, die wir gedankenlos für uns in Anspruch nehmen, einfordern, als selbstverständlich erachten, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob so ein „Recht“ auch wirklich zu Recht besteht. Manches, was wir als „Recht“ ansehen, ist einfach nur eine lieb gewordene Gewohnheit – und erst wenn sie infrage gestellt oder etwa durch Maßnahmen, wie sie jetzt wegen „Corona“ erforderlich werden, bedroht sind, merken wir, dass diese Selbstverständlichkeiten gar nicht so selbstverständlich sind.

Treffen zu Weihnachten mit der gesamten Familie? Geht das überhaupt? Und wollen wir das auch riskieren, wenn die Zahlen, die jeden Tag veröffentlicht werden, eher wie der mittelalterliche Fluch und „Gottseibeiuns“ anmuten, Unheil verheißend wie der Krähengesang, vor dem sich die Leute fürchteten? In unserer Familie kämen immerhin fünf verschiedene Haushalte aus vier verschiedenen Orten zusammen, dazu die Enkelkinder, die in Schulen und Kita gehen…. Da kann bei einem Treffen eigentlich nicht mehr von „social distancing“ die Rede sein, da wird unser Haus und Gärtchen eher zum Spreader.

Aber die Sehnsucht ist doch da, sich zu treffen, einander zu begegnen, miteinander zu klönen, zu singen, zu essen, zu spielen…

Wie können wir es trotz aller Corona-Besorgnisse organisieren?

Wir denken darüber nach, haben sogar schon einen Plan gemacht, der, sollten die Zahlen nicht weiter steigen, auch funktionieren könnte. Und natürlich gibt es einen Plan B und einen Plan C und auch die Einsicht, dass wir vielleicht genötigt sind am 22. Dezember zu sagen: Ihr Lieben alle, es hat keinen Sinn und es ist unfassbar traurig, aber wir – jeder der fünf Haushalte – müssen zu Hause bleiben und im eigenen Haushalt Weihnachten feiern und allenfalls die moderne Technik nutzen, uns zuwinken und per Skype Weihnachtslieder gemeinsam singen ….

Ja, das könnte Frau Kässmann gemeint haben. Es gibt eigentlich kein verbrieftes Recht, „Weihnachten wie immer“ zu feiern, so traurig und bitter das auch immer sein mag.

Aber es gibt natürlich ein Recht auf Weihnachten, darauf, sich an den Ursprung für das Feiern dieses Festes zu erinnern, daran, dass wir der Geburt Jesu gedenken, sein Kommen in die Welt feiern … „uns zum Heil erkoren, ward er heut geboren“…. wobei es theologisch ja nicht ganz richtig ist auf den Zusatz zu verzichten „vor gut 2000 Jahren“, aber das ließe sich nun wirklich schlecht singen und müsste überdies alle Jahre neu berechnet werden….

Also auf dieses „Weihnachten“ und seine wunderbare Botschaft habe ich jedes Recht der Welt… und ich bin unsagbar dankbar dafür in einem Teil der Welt zu leben, in dem ich die Inanspruchnahme dieses Rechts nicht heimlich erleben muss und ich nicht dafür bestraft werde, wenn ich es öffentlich singend verkünde:

„Freu dich Erd und Sternenzelt, Halleluja, Gottes Sohn kam in die Welt, Halleluja. Uns zum Heil erkoren, ward er heut geboren…“ Noch ist der Stichtag, den wir als „Geburtstag“ annehmen, nicht gekommen, aber er kündigt sich an…. drum sei noch an das andere Lied erinnert: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit….“

 

Draußen wird das Licht weniger …. und die Krähen haben ihr Gekrächze auch eingestellt .

 

 

Die Sonne steht tief… 17. Dezember, 2019

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Die Sonne steht tief an diesem wie an allen anderen Vormittagen im „Noch-Herbst“ des Dezember.

Ich muss das Rollo vor meinem Fenster fast ganz herunterlassen, um überhaupt schreiben zu können, denn sie blendet mich, die tief stehende Sonne. Vor meinem Fenster tanzen die Mücken – oder sind es ganz besondere Insekten, die nur im Dezember im Sonnenschein tanzen? Und sind sie Vorboten einer furchtbaren Erderhitzung, wie sie von den Klimaexperten beschworen wird oder doch einfach nur winzige Tierchen, die,  mit eingebautem Temperatursensor versehen, in dem wärmenden  Sonnenschein aufwachen und sich in die Luft erheben und „tanzen“? Ich erinnere mich, dass ich auch schon im kältesten Winter diese Winzlinge beobachtet habe, beim „Sesseln“ nämlich, also beim Hinauffahren im Sessellift gleich neben der schneebedeckten Piste.

Der Blick aus meinem Fenster hat sich verändert.

Etwas fehlt.

Die Eberesche, dieser geliebt und so oft von mir beschriebene Baum, steht nicht mehr. Kurz nach meinem Geburtstag im Oktober wurde er Stück für Stück erst seiner dünneren Zweige, dann seiner starken Äste beraubt, bis  schließlich auch  die vier Stämme nacheinander abgesägt am Boden lagen.

 

 

 

 

 

 

Noch habe ich mich nicht an den neuen Blick aus dem Fenster gewöhnt, der mir, ungehindert durch die Zweige der Eberesche, nun wieder die Aussicht auf des Nachbarn großen Garten ermöglicht…

 

Es ist Herbst, die Bäume sind entlaubt und die Sonne steht tief…

Bald beginnt die „Blaue Stunde“….

 

 

 

Und es ist Advent….

Zeit, sich mit dem Kommenden zu beschäftigen…. https://www.achgut.com/artikel/die_schwarze_messe_der_apokalyptiker_eine_richtigstellung

 

 

 

 

 

 

 

Warten oder Abwarten…. 11. Dezember, 2018

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft.
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Es ist Advent.

Zeit des Wartens.

Warten worauf?

Manche Christen sagen, in der Adventszeit warten wir auf die Ankunft des HERRN, auf die Geburt Jesu.  Dazu singen auch manche Christen mit Inbrunst das Lied „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“.

Mit Verlaub, das ist natürlich vollkommener Blödsinn.

Jesus kam als ein Kind zur Welt – „natürlich“ wie alle Kinder seit uralt-ewigen Zeiten, geboren von einer Frau. Er lebte als Mensch in dieser Welt, lehrte, predigte, heilte… starb schließlich am Kreuz als ein von Gott verlassener Mensch, elendig, grausam gequält. Von seinen Freunden begraben ohne jede Hoffnung. Trostlos.

Doch – wie wir im Glaubensbekenntnis bezeugen – blieb er nicht im Grab, nicht im „Reich der Toten“… „auferstanden von den Toten“  heißt es in dem Jahrhunderte alten Zeugnis der Christenheit. Und weiter darin  „aufgefahren in den Himmel“.  Vor diesem „Auffahren in den Himmel“ sicherte er seinen immer noch verstörten Jüngern und Freunden zu: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“… wie es in der Sprache der Bibel heißt.

JESUS ist doch da. Jetzt. Immer.

Er wird nicht an Weihnachten neu geboren, kommt nicht als Christuskind wieder „auf die Erde nieder“.

Worauf warten wir also im Advent?

Und warte ich, warten wir wirklich?

 

Eine hilfreiche Betrachtung von Iris Macke findet sich im diesjährigen Kalender „Der Andere Advent“.

Perspektivwechsel

Advent heißt Warten

Nein, die Wahrheit ist

Dass der Advent nur laut und schrill ist

Ich glaube nicht

Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann

Dass ich den Weg nach innen finde

Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt

Es ist doch so

Dass die Zeit rast

Ich weigere mich zu glauben

Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint

Dass ich mit anderen Augen sehen kann

Es ist doch ganz klar

Dass Gott fehlt

Ich kann unmöglich glauben

Nichts wird sich verändern

Es wäre gelogen, würde ich sagen:

Gott kommt auf die Erde!

 

Und nun lesen Sie den Text von unten nach oben!

 

Ich will nicht einfach nur abwarten, was passiert und  den Zweifeln, deer Verunsicherung  Raum geben über die (politische) Realität, die ich in diesen Tagen, Wochen, Monaten erlebe:

Die „Performance“ unserer Regierung, den Wechsel in der Führung der CDU, die unglaubliche, unmenschliche, unethische  Forderung der SPD-Jugend zur generellen Freigabe der Abtreibung und das Einstehen der SPD für die Streichung des § 219,  die nach wie vor virulente Frage der Migration / Integration, die verallgemeinernden Zuschreibungen  „Rechts“ – „Radikal“ –  „Populistisch“  vs  „Richtig“ … „Gut“ …. „Alternativlos“.  Die Parteiergreifung (und das meine ich ganz wörtlich!) der Kirchen, ihr Ausgrenzen all derer, die nicht „gut, richtig, alternativlos im Sinne der Regierung“ denken und reden.  Die Gewalt, die wir Tag für Tag erleben. Die mediale Aufbereitung der „Informationen“, die man immer noch „Nachrichten“ nennt und die eigentlich Meinungsbildung, besser noch Meinungserziehung  heißen müsste.  Die innnere und äußere Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Der erkennbare Verlust vieler Freiheiten – zu meinen, zu sagen, zu entscheiden, zu verneinen, zu bewahren….

 

Und dann doch wieder einstimmen in das „Große Halleluja“

 

 

 

 

 

Jauchzet…. frohlocket…. 10. Dezember, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, judentum, meditatives.
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Seit vielen Jahren ist es im Hause Rika Tradition die Adventszeit mit der wunderbaren ersten Kantate aus Bachs Weihnachtsoratorium einzuläuten….. morgens zum Frühstück…   vor dem Gottesdienstbesuch… am Adventkranz brennt die erste Kerze…

Doch nicht nur zum Frühstück erklingt die Aufforderung zu jauchzen und zu frohlocken, auch beim adventsonntäglichen Kaffeetrinken ergötzen wir uns an der wunderbaren Musik. Das hatte vor zwei Jahren  auch der kleine Enkelsohn mitbekommen und fand großen Gefallen an der Musik. Bei einem der nächsten Besuche fragte er:

„Omi, kann ich den Chor hören?“

„Was meint das Kind mit ‚Chor'“, fragte ich mich…. und dann auch das Kerlchen selbst.

„Den Chor und die Trommel!“ meinte es.

Ich wusste augenblicklich, welche Musik der kleine Mann meinte.

Chor und Trommel.

Das trifft es doch gut. Mit einem ‚Trommelwirbel‘ in die Zeit der Erwartung…

Hier sind sie, der Chor und die Trommel….

 

Jauchzet!  Frohlocket! Auf, preiset die Tage!

Jauchzen und freuen, auch wenn vielen von uns in diesen Tagen so oft  das Herz schwer ist angesichts der vielen bösen Stimmen, die sich erheben gegen das Volk der Juden, aus dessen Mitte ER gekommen ist, CHRISTUS, das Heil der Welt.

Ich wünsche allen Menschen eine schöne, friedliche und gesegnete Zeit des Advent.

 

Ruhig ist es hier… 7. Dezember, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich will in der Zeit des Advent einfach nicht über die Sorgen und Übel dieser Welt schreiben…

Aus der sehr persönlichen Sphäre ist Erfreuliches zu berichten…  in Stichpunkten….

Das jüngste Enkelkind läuft seit ein paar Tagen mutig auf eigenen Beinchen durch seine noch kleine Welt, die aber nun deutlich größer wird…

Der Jüngste der Familie wird auf Reisen gehen … und danach seine neue Stelle antreten…

Dem Liebsten und mir geht es gut….

Die Hospizarbeit macht mir Freude… so seltsam das auch klingen mag….

Das Haus ist adventlich geschmückt…. wie immer pünktlich zum ersten Advent….

In unserer Gemeinde haben wir gestern einen eindrucksvollen Taufgottesdienst gefeiert… darüber vielleicht später mehr….

Die junge Familie hat sich gut im neuen Heim eingerichtet und eingelebt….

Die liebe Nichte ist ebenfalls mit Kindern, Mann und Katze im neu erworbenen Haus rechtzeitig vor der Geburt des neuen Kindes eingezogen…

Das neue Auto ist bestellt… und wird vermutlich schon in der nächsten Woche eintrudeln…

Plätzchen sind noch zu backen… aber das wird….

Der „Andere Advent“ inspiriert mit Bildern und Texten…

Alles geht seinen gewohnten und friedlichen Gang…   könnten das nur alle Menschen so sagen!

So wünsche ich aus tiefem Herzen allen Menschen eine ruhige, besinnliche und gesegnete Zeit des Advent!

Und auch in diesem Jahr wieder zur Freude und Einstimmung auf das große Kommen des HERRN:

 

 

 

 

 

 

 

Tradition …. 6. Dezember, 2014

Posted by Rika in christsein und glaube, familie, freunde, meditatives.
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Ist es schon eine Tradition, wenn ich dieses wunderbare Ereignis zum dritten Mal hier verlinke, quasi alle Jahre wieder zum Advent?

Apropos „Alle Jahre wieder“: So beginnt ein bekanntes Weihnachtslied, das in der Adsvent- und Weihnachtszeit alle Jahre wieder gern und viel gesungen wird. Mein Vater konnte das Lied nicht leiden, nicht seiner doch recht einfachen Melodie wegen – mein Vater konnte ohnehin nicht singen -, nein, er fand die Aussage des Liedes theologisch einfach vollkommen falsch! Das Christuskind kommt eben nicht „alle Jahre auf die Erde nieder“, wie der Text behauptet. Allenfalls feiern wir alle Jahre wieder, dass Gottes Sohn zur Welt kam – zu unserem Heil und Segen. Jesus ist zwar dem Bericht der Bibel zufolge nach Tod und Auferstehung in den Himmel aufgefahren, aber für uns, die wir an ihn glauben, gilt sein Wort bis heute:

Siehe, ich bin bei euch bis an der Welt Ende!“  Matthäus 28, 20

und auch dies:

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen!“  Matthäus 18, 20

Darum ist es unsinnig zu sagen, alle Jahre wieder käme das Christus Kind auf die Erde…  und darum mochte mein Vater dieses Lied überhaupt nicht – und ich singe es auch nur mit diesem heimlichen väterlichen Vorbehalt im Herzen.

Von Herzen aber nun der Link zum wunderbaren : HALLELUJA

Damit wünsche ich allen einen gesegneten Zweiten Advent!

Oma Elses Spritzgebäck…. 28. Dezember, 2013

Posted by Rika in aus küche und keller, aus meinem kramladen.
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sollte hier schon vor einigen Tagen zur Geltung kommen….. Aber wie es so geht, „man“ hat Ideen und gute Vorsätze, doch dann kommt  etwas dazwischen, die Zeit fehlt und manchmal auch die Lust.

Nun also!

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Oma Elses Spritzgebäck ist nämlich das beste auf der ganzen Welt!

„War“, müsste es eigentlich heißen, denn Oma Else, meine liebe Mutter, lebt ja nicht mehr hier auf Erden, und so ist es eigentlich „nur noch“ ihr Rezept, das  alljährlich in der Adventszeit zu Ehren kommt – samt Omas Andenken, natürlich!

Man nehme und handle….:

250 g Margarine * 250 g Zucker * 2 Eier   – schaumig rühren  –   500 g Mehl * 1 P Vanillezucker und etwas abgeriebene Zitronenschale zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig im Kühlschrank ca 20 Minuten ruhen lassen …

Den  „Fleischwolf“ mit der Vorsatzscheibe für Spritzgebäck bereitstellen und  vorbereiten ….

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und den gekühlten Teig portionsweise durchdrehen.

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Die Teigstränge in Stücke schneiden…

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auf das Backblech legen und ca 15  Minuten bei 200° abbacken.

Am besten verwahrt man das Spritzgebäck in Blechdosen und versteckt diese vor naschhaften Ehemännern, Kindern und den eigenen Gelüsten 😉  Ansonsten könnte das passieren, was mein Vater gern erzählte. Auch seine Mutter buk in der Adventszeit Spritzgebäck, auch sie nutzte schon die „Drehe“, wie meine Freundin das nützliche Gerät bezeichnet. Und, glaubt man den väterlichen Erzählungen, buk Oma Friederika kiloweise Spritzgebäck, verwahrte selbiges in Blechdosen und versteckte es vor dem Nachwuchs. Aber wohl nicht gut genug. Der Junge entdeckte nach ebenso emsiger wie heimlicher Suche das Versteck und naschte….  jeden Tag ein kleines bisschen. Und als endlich die Weihnachtstage kamen und die fleißige Hausfrau ihr Spritzgebäck hervor holen und auf den bunten Tellern der Kinder verteilen wollte, waren die Vorräte verschwunden, die Dosen leer. Etwas verschämt berichtete mein Vater von der einzigen Tracht Prügel, die er überhaupt (aber anlässlich dieses Frevels)  von seinem Vater erhalten hatte…

Überhaupt, was war Oma Elses Spritzgebäck ohne meinen hilfreichen Vater…. Ich sehe ihn noch mit aufgekrempelten Hemdsärmeln und einer locker vorgebunden Küchenschürze am Tisch stehen und die Teigstränge,  die unaufhörlich aus der Drehe quollen,  mit den flachen Handflächen in Empfang nehmen…

Es sind diese schönen Erinnerungen, die bis heute nachwirken und mit dazu beitragen, das die Adventszeit ihren wunderheimlichen Zauber seliger Kinderzeiten behalten hat….

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