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Keine Gegenstimme…. nicht eine! 2. Juli, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, israelkritik, politik.
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Wie soll man sich das erklären?

Was ist los mit diesem Parlament, diesem Land, diesem Volk?

Da haben die Politiker erst im Januar die großen Reden gehalten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. Herrn Steinmeier wurde sogar die Ehre zuteil, in Jerusalem an der Gedenkveranstaltung beteiligt zu sein.

Und heutzutage?

Heutzutage, in diesem Fall gestern, erleben wir, dass aus dem „Für Juden verboten“  während der Zeit des Nationalsozialismus, das überall auf  Schildern im öffentlichen Raum zu lesen war, wieder eine machtvolle Forderung an Juden wird.

Diesmal geht es jedoch nicht um das Verbot, eine Parkbank oder ein Schwimmbad zu benutzen, diesmal verbieten  deutsche Politiker den Juden  gleich über ein ganzes Gebiet zu verfügen  – noch dazu nicht einmal in Deutschland, sondern im eigenen jüdischen Land  –  und fordern von Israel, auf eine eigenständige Politik „in Israel“ zu verzichten und sich der Sicht des deutschen Parlaments – des Bundestages – anzuschließen, wonach eine geplante Änderung des Status der im Sechs-Tage-Krieg gewonnenen Gebiete völkerrechtswidrig und darum nicht geboten sei.

 

Das muss man sich einfach mal vor Augen halten.

Da stimmt ein fremdes Parlament über die Zuständigkeit einer anderen Regierung ab, Gesetzes- und Verwaltungsgrundlagen  ändern zu dürfen oder nicht.

Juden haben kein Recht auf Judäa„. Nichts anderes bedeutet der Beschlusses, der gestern im Parlament gefasst wurde.

UND NICHT EIN EINZIGER PARLAMENTARIER WIDERSPRICHT

Einige wenige enthalten sich vornehm der Stimme… schließlich will man es sich zwar nicht mit den Juden in Israel vollends verderben, mit den Arabern in den Nachbarländern Israels aber auch nicht und schon gar nicht mit den Millionen muslimischen Sympathisanten der sogenannten Palästinenser in Deutschland. Da schweigt man feige. Duckt sich weg.

Jedenfalls ist das die einzige Erklärung, die mir für dieses entwürdigende Verhalten deutscher Parlamentarier in Bezug auf Israel einfällt.

Und ich will nun nicht alle diejenigen Länder aufzählen, die man auch im deutschen Bundestag maßregeln könnte oder sogar müsste, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, in denen Terror herrscht und Willkür, die von Diktatoren geführt und in denen das eigene Volk brutal unterdrückt wird.

Ich will hier auch nicht auf die völkerrechtlichen Belange eingehen, die nämlich längst nicht so eindeutig sind, wie die deutschen Michel allesamt glauben mögen, oder besser, wie ihnen das Claus Kleber und seine journalistischen Kollegen weiß machen wollen.

In dem von mir verlinkten öffentlichen Brief Gerd Buurmanns ist alles dazu gesagt.

Ich erhebe hier nur die Anklage gegen die, die sich auch heute noch im Recht fühlen zu sagen:

„Kauft nicht bei Juden“ = BDS

„Juden unerwünscht“ = Die Siedlungen sind das Friedenshindernis.

„Für Juden verboten“ =  eigene politische Entscheidungen zu treffen.

Schämt Euch, ihr Volksvertreter, die Ihr nichts gelernt habt aus Nationalsozialismus und SED-Unrecht, die Ihr immer noch in hochmütiger Hybris meint, die Welt mit Eurem Gutsein und Eurer moralischen Überheblichkeit  belehren und erziehen zu müssen, wobei Euer Erziehungsauftrag ausschließlich Israel gilt und Ihr vor allen Schurkenstaaten dieser Welt  die Augen schließt.

Und haltet nie wieder Reden zum Gedenken an die Ermordung der Juden, die von Politikern, Mitläufern und Duckmäusern wie Euresgleichen beschlossen und ausgeführt wurde.

 

Kleine Zwischenrufe im Mai…. 25. Mai, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, christsein und glaube, emanzipation, familie, familienpolitik, gesellschaft, Grüne Ideologen, islam, israel, medien, politik, presse, soziale arbeit.
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Ich habe hier im Blog bisher nichts im Wonnemonat Mai geschrieben.

Zum einen war der Wonnemonat nicht so wonnig, wie man es ihm gemeinhin zuschreibt, was allerdings weniger am Wetter, als vielmehr an den beherrschenden Themen lag, Stichpunkte: Corona, Coronaleugnung, Politik, Israel, 75. Tag der „Befreiung“, Islam, Religion und was sonst noch so anfiel….

Zum anderen hatte ich gar keine Muße für längere Einträge, das zu begründen, hebe ich mir aber für spätere Zeiten auf.

Trotzdem habe ich mich natürlich mit den oben genannten Themen beschäftigt und bei Facebook immer wieder kurze Kommentare zu entsprechenden Artikeln gegeben. Die liste ich hier nun auf…

So aus dem Zusammenhang mögen sie für die Leser hier keinen Sinn ergeben, aber vielleicht ist es interessant, sie den diversen Stichpunkten zuordnen…

Mir sind sie eine Erinnerung an einen Monat voller irritierender, sich teilweise widersprechender, zornig oder wehmütig stimmender Geschichten…

Tag 1 im Mai 2020

„Erwiderung auf Anja Reschke und die Corona-Krise: Es ist zwar etwas kindisch – mit 70 Jahren tritt man vermutlich erneut in die entsprechende Phase ein -, aber wenn Frau Reschke auf dem Bildschirm erscheint, wechsele ich sofort den Sender … Die Erfahrung aus früheren Sendungen mit dieser Vorzeigejournalistin macht das absolut notwendig … aus gesundheitlichen Gründen natürlich.“

„Bevor ich mich aufrege möchte ich wissen, was auf dem Shirt steht… die Übersetzung ins Deutsche bitte! (Meine Reaktion auf das Foto einer Grundschulleiterin, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hidaya“..“

„Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus
washingtontimes.com
„Vermutlich kann sie das Virus sehen….“  Meine Vermutung zur Mitteilung…

„Es ist schon erstaunlich mit welch irrwitzigen Berechnungen und Aussagen Ökonomen den Medizinern Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten bestreiten. Her Homburg redet Humbug was die Beurteilung der medizinischen Faktoren angeht.
Als Ökonom sollte er daran arbeiten, wie man den Aufschwung mach der Pandemie schaffen kann. Ansonsten sollte er sich besser zurück halten. “  Zu Professor Stefan Homburg, der Corona nur für einen Hype hält.

2. Mai 2020

„Gestern lief in der ARD ein Beitrag über Hannelore Kohl, die Zeit ihres Lebens ihren Mann und damit auch die CDU aktiv unterstützte, am Ende aber einen hohen Preis bezahlte… Der „Machtmensch Kohl“ wurde abgelöst durch eine als wenig machtvoll angesehene junge Frau, verharmlosend „Kohls Mädchen“ genannt. Doch die sich als harmlos inszenierende Angela Merkel, mit ihrem Kleinmädchenlächeln und dem ebenso kleinmädchenhaften Sprach- und Sprechmodus übertrifft den „Machtmenschen Kohl“ um Längen. Helmut Kohl hatte niemals vor, die ganze Welt mit seinen Rettungsphantasien zu beglücken, noch weniger hatte er vor, diese Phantasien auch in die Tat umzusetzen, er wollte Deutschland zu einem prosperierenden und an christlichen Werten orientierten Gemeinwesen machen. Angela Merkel, die zwar ihren Amtseid abgeleistet hat, in dem sie sich verpflichtete dem deutschen Volk zu dienen und Unheil von ihm fern zu halten, hat aber eine ganz andere Agenda. Da geht es nicht mehr um das Wohlergehen Deutschlands, da geht es um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt – mit Hilfe und auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Denn all die Milliarden, die diese Rettungsaktionen kosten, erwirtschaftet nicht „der Staat“, er nimmt sie ein von allen Menschen, die in Deutschland irgendeine Form von Arbeit verrichten, die konsumieren oder Dienstleistungen – etwa von Friseuren- in Anspruch nehmen (alles, wirklich alles wird durch die Mehrwertsteuer zum „Einkommen des Staates“), Eigentum besitzen, ja sogar von denen, die einfach nur eine Rente beziehen für die sie jahrelang in die Kassen einbezahlt haben (ich weiß, Generationenvertrag). Der Staat verwaltet diese Einnahmen bestenfalls – und manchmal auch durchaus überaus schlecht…. Angela Merkel übt eine Macht in einer Fülle aus, die von keinem anderen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland derartig missbraucht wurde zum Schaden Deutschlands. Es wird Zeit darüber nachzudenken, eine Kanzlerschaft generell auf 2 Amtsperioden zu beschränken, um diese Ausuferung der Macht zu begrenzen und vom Volk als Souverän kontrollieren zu lassen.“

„Es ist unerträglich, dass sie immer und immer wieder ihr schweres Schicksal in den Mittelpunkt rückt.
Meine beiden biodeutschen Großväter waren auch arme Schlucker, einfache Arbeiter… ihre Enkel haben es zu Ingenieuren, Unternehmern, Lehrern, Professor, leitenden Angestellten gebracht.. Mit Fleiß und Energie.
Soll ich das jetzt auch dauernd in jeder Stellungnahme zu einem aktuellen Thema hervorheben?“ Zur ewig jammernden und sich selbst bemitleidenden Frau Chebli…

„Es gibt in meiner Familie auch so eine „Esel-Krieg-Geschichte“. Mein Vater war als Fallschirmjäger in Italien in dem umkämpften Gebiet von Monte Cassino eingesetzt. Am Tag vor dem Beginn der Entscheidungsschlacht wurde mein Vater zu einem Lehrgang abkommandiert… das rettete ihm das Leben. Niemand seiner Einheit hatte überlebt. Und der Esel? Er benötigte einen Tierarzt und wurde gleichfalls mit meinem Vater aus der Gefahrenzone beordert… „Ein Esel und ich haben als einzige meiner Einheit überlebt“ war die für ihn nur schwer auszuhaltende Erfahrung…“   Kommentar zu einemBild, auf dem ein Soldat zu sehen ist, der einen Esel trägt…

Auf die Frage, ob man lachen oder weinen soll zum gleichen Bild: “ Alles zugleich… mein Vater ist in Italien in britische Gefangenschaft genommen und in ein POW-Camp nach Ägypten verbracht worden. Als er im Oktober 1948 zurück nach Hause kam war er nicht mehr der junge Mann, mit dem sich meine Mutter 6 Jahre zuvor verlobt hatte… meine Eltern heirateten im November 48… Heute denke ich, dass mein Vater die traumatischen Erlebnisse, über die er so gut wie nie sprach, nie verwunden hat…. Sie machten sich aber in den letzten Lebensjahren bemerkbar und belasteten ihn sehr, bevor er 87jährig starb.“

„Mein Vater begeisterte mich schon früh für Homer, Ilias und Odyssee… er hatte als Offizier im PoW-Camp die Möglichkeit Theologie zu studieren und in dem Zusammenhang auch Griechisch und Hebräisch zu lernen… das hat ihm vermutlich auf andere Weise das Leben gerettet…“  Immer noch zum Eselbild gehörend… es war ein guter Wortwechsel.

 

3.Mai 2020

„Der Islam ist nicht nur eine Religion unter vielen anderen, nicht einmal „nur“ eine der drei monotheistischen Religionen, der Islam ist immer und überall auch dort, wo er die Mehrheit der Glaubenden in deinem Staat stellt, gleichzeitig auch die übergeordnete Macht, der selbst das staatliche Recht untergeordnet ist, sofern dieses nicht ohnehin auf dem Islam / Koran aufbaut. Insofern ist der Gebetsruf – Adhan – nicht einfach nur eine Erinnerung an die anstehende Gebetszeit, es ist immer und überall auch der Anspruch des Islam als Zeichen des Herrschaftsanspruchs über das Gebiet, in dem der Gebetsruf erklingt. Eine Säkularisierung, wie es das Christentum in Deutschland / Europa erfahren hat, ist für den Islam allerdings nicht in Sicht. Insofern ist Kritik an dem Ruf zum Gebet, das ja die Aussage trifft, es gäbe keinen anderen Gott, den es anzurufen gelte, durchaus berechtigt. https://www.cicero.de/kultur/gebetsruf-muezzin-neukodlln-ramadan-facebook-digitaler-gottesdienst-seyran-ateshttps://de.wikipedia.org/wiki/Adhān#Ritualrechtliche_Einordnung  …“

„Es hat einen großen Wandel in der „Beziehung“ zu Gott gegeben. Ich (70 Jahre alt) bin in einer Brüdergemeinde aufgewachsen, damals wäre es undenkbar gewesen Jesus im Gebet ohne den Zusatz „Herr“ anzusprechen, selbst im Reden über Jesus wurde immer „der Herr Jesus“ oder „unser Herr Jesus“ gesagt. Heute, so viele Jahre später und mit einem anderen Zugang, der uns Jesus als „Bruder“ vorstellt, fällt das „Herr“ zu sagen fast vollständig aus… allenfalls noch in den Einsetzungsworten zum Abendmahl ist es gebräuchlich. Jesus ist zum Kumpel geworden… und mit ihm hat auch Gott einen Teil der Erhabenheit und „HERRlichkeit“ eingebüst.
Vielleicht müssen wir auch wieder in unserer Sprache deutlich machen, dass Gott wirklich der HERR ist und nicht einfach nur der freundliche Begleiter auf dem Lebensweg.
Dies sind meine spontanen Überlegungen zu dem Text über die Offenbarung…“ Zu einemText über Gottes Herrschaft

„Ich kann keinen Beleg liefern, nur eine Erfahrung beisteuern, die ich allerdings in einem anderen, aber auch politisch hoch sensiblen Bereich gemacht habe. Ich war über 23 Jahre als Lehrerin tätig – und natürlich hatte ich privat auch eine politische Meinung, die musste aber im Schulbetrieb völlig außen vor bleiben… was mir mit „verbaler Zurückhaltung“ auch gelang, inwiefern ich meinen Gesichtsausdruck und meine Körpersprache immer unter Kontrolle hatte, möchte ich nicht beschwören müssen. Eines unserer Kinder hatte einen Mathematiklehrer, der offen für die damalige Partei der Republikaner kandidierte. In der Schule war das durchaus bekannt und Bemerkungen des Lehrers abseits des Fachs Mathematik, das er unterrichtete, bestätigten das ebenso. Was ich damit sagen will? Politische Meinungen sollten für alle Nichtpolitiker oder Funktionsträger immer privat bleiben. Sie haben nach meiner Meinung auch in den Nachrichtensendungen und Magazinen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Äußerung von Moderatoren oder Sprechern nichts verloren, weil die öffentlichen Sender eine Dienstleistung erbringen, der ich mich zwar ausgesetzte, von der ich aber erwarten kann, dass sie neutral berichten – im Gegensatz etwa zu Zeitschriften oder Magazinen, welche ich ausdrücklich kaufe. Lehrer, die das Fach Politik oder Gemeinschaftskunde unterrichten, müssen sich in aller Regel auch darum bemühen, alle Aspekte auszuleuchten, ohne ihre persönlichen Präferenzen preiszugeben. In früheren Zeiten konnte man zwar ahnen, welcher Journalist zu welcher Partei tendierte, aber offen zur Schau getragene politische „Haltungen“ waren verpönt. Das hat sich leider heute geändert… ich denke nur an Reschke und Kollegen… Und das ist der Hauptgrund, warum ich mir die sogenannten Magazine in den öffentlich-rechtlichen Sendern ebenso wenig antue wie sämtliche Talkrunden, die seit einiger Zeit leider auch nicht mehr die Vielfalt der Meinungen abbilden, sondern zum Tribunal für von der Mehrheit abweichende Meinungen geworden sind.“   Über die „Neutralität“ von Beamten und Journalisten

„Attila, wir haben uns in den letzten Jahren so sehr daran gewöhnt, dass es in nahezu allen (politischen) Belangen nur ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt – angefangen bei dem Ausstieg aus der sicheren Energieversorgung durch konventionelle Kraftwerke, über die Klima-Diskussion zur Klimarettung, dass dieses „entweder oder“ tatsächlich wie ein Spaltpilz wirkt. Wer am lautesten den anderen Diskutanten übertrifft, ihm den Verstand die Intelligenz den Durchblick oder gar die richtige Gesinnung abspricht und dabei gleichzeitig der immer größer werdenden Mehrheit angehört, der hat gewonnen. Ich bin – was Corona angeht – anderer Meinung als Du, aber ich verstehe Deine Befürchtungen, sie sind für Dich ja existentiell und sehr real… meine Bedenken gelten eher meiner Gesundheit und der meines Mannes, so kommen wir zu unterschiedlichen Einschätzungen der nächsten notwendigen Schritte. Ich hoffe sehr, dass in der Gesellschaft eine gegenseitige Ächtung nicht weitere schlimme Auswüchse treibt und alle wieder zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurückfinden werden. Für mich war Freiheit immer ein hohes Gut, das ich mit Klauen und Zähnen verteidigen würde, müsste ich tatsächlich Gewalt anwenden 😉 . Ich denke, jeder Mensch braucht Sicherheit, auch für seine ganz eigenen Wahrnehmung der Welt und ihrer Probleme. Und ich wünsche mir einfach, dass das wieder mehr in den Blick genommen wird. Früher gab es ein schönes Sprichwort: „Was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall“. Wir Menschen ticken nun einmal unterschiedlich, wir sollten wieder lernen, die Unterschiede wert zu schätzen, statt als Spaltbeil zu missbrauchen. Eine gute Woche wünsche ich.“   Zu einem Beitrag, in dem nur ein richtig oder falsch beklagt wird.

4. Mai 2020

„Ganz ehrlich? Ich verstehe die Aufregung um die Impfpflicht nicht. Es ist doch unbestritten, dass erst die massenhaft durchgeführten Schutzimpfungen die verheerenden Krankheiten – die man immer so leichtfertig als „Kinderkrankheit bezeichnet“ – nahezu vollkommen besiegt haben. Wie viele Kinder gab es zu meiner Kindheit noch, die an Polio – Kinderlähmung schwer erkrankten, wie viele Frauen brachten missgebildete Kinder zur Welt, weil sie selbst an Röteln während der Schwangerschaft erkrankt waren, wie viele Menschen haben unter den schwersten Spätfolgen gelitten, die eine Maserninfektion ausgelöst hatten, wie schrecklich wüteten die Pocken, wie viele haben eine Diphterie-Erkrankung nicht überlebt, viele Menschen sind erbärmlich an TBC gestorben… Und für alle, die aus besonderen Gründen gegen bestimmte Krankheiten nicht geimpft werden konnten, gab es immer schon Ausnahmeregelungen. Ich weiß das aus eigenem Erleben. Ich durfte nicht gegen Pocken geimpft werden, das wurde in meinem internationalen Notfallausweis dreisprachig vermerkt, so dass ich auch in die Länder reisen konnte, für die eine Pflichtimpfung gegen Pocken bestand. Ich verstehe die Impfgegner einfach nicht. Sind das übrigens die gleichen Leute, die auf Globuli schwören, aber bei Zahnschmerzen doch lieber zum Zahnarzt als zum Heilpraktiker gehen?“

„Zitat: „Wer mit Vorsicht die Altparteien wählt hat bestimmt das Nachsehen……“ Die so gescholtenen „Altparteien“ CDU/CSU, SPD und FDP haben dafür gesorgt, dass es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stabile und demokratische Verhältnisse im Westteil des heutigen Deutschlands gab und auch immer noch gibt, selbst wenn Grüne und neue SED-Ableger mächtig am etablierten System unserer Gesellschaft rütteln. WIR verdanken diesen Parteien einen seit Jahrzehnten währenden Frieden und einen nicht unbeträchtlichen Wohlstand. Deshalb kann ich dem Gejaule über „Altparteien“ überhaupt keine Sympathie entgegen bringen. Ich würde mir allerdings dringend wünschen, dass die CDU/CSU – die ich übrigens nie gewählt habe – wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden würde und endlich aus der Macht der DDR-sozialisierten Kanzlerin entlassen würde. Desgleichen wünsche ich mir dringend, dass sich „meine“ Partei, die SPD, ebenfalls wieder auf ihre „sozialdemokratische“ Leitlinie begibt und die schreckliche Anbiederung an die Honeckernachfolgepartei, genannt „Die Linke“ endlich aufgibt. Es wird höchste Zeit, dass wir zu den demokratischen Tugenden zurückkehren, die wir so mühsam erlernt haben, und uns nicht länger am Gängelband der Kanzlerin und ihren Bewunderern in den Medien entmündigen lassen. Ihr Verständnis von „Demokratie“ ist für eine demokratische Gesellschaft nicht geeignet.“

„Wäre Frau Merkel statt in die CDU/CSU in die SPD gegangen, um politisch aktiv zu werden, hätte die Mehrheit der Deutschen auf sie mit Misstrauen reagiert, eine ehemalige FDJ-Funktionärin will uns sagen wo es lang zu gehen hat und mischt darum die SPD auf und dreht sie nach Links? Aber eine ehemalige ostdeutsche Pfarrerstochter in der CDU/CSU ist vollkommen unverdächtig. (Auch wenn ich mich immer schon gefragt habe, wie es sein konnte, dass Angela als Pfarrerstochter überhaupt studieren konnte, meine christlichen Freunde in der damaligen DDR konnten das nämlich nicht!) Frau Merkle hat die Stellschrauben zunächst in ihrer Partei geschickt und kaum merklich angezogen, und erst einmal an der Macht, dann die ganze Partei auf Linkskurs gebracht, so dass die alten Konservativen in der CDU plötzlich gaaanz weit im rechten Winkel standen und nach und nach nicht nur kalt gestellt, sondern auch solchermaßen entmachtet auch geächtet wurden.“

Kinder in der Corona-Zeit

„Meine kleine Enkelin, 5 Jahre alt: „Ich würde ja gerne wieder in den Kindergarten gehen, aber das geht nicht, weil ich den Abstand nicht schaffe.““

„Die Kinder sind oft realistischer als die Eltern.“

„Kinder mit Förderbedarf sind nicht zwangsläufig aus finanziell schwachen Familien. Damit könnten auch Kinder mit einer Entwicklungsstörung oder Verzögerung gemeint sein und für die wäre es sicher gut wieder in der Kita betreut zu werden.“

„Ihr erster Satz ist bereits entlarvend, es geht nicht um „private Dauerschuld der Nachgeborenen“. Es muss aber auch 75 Jahre nach dem Ende des Krieges, den Deutschland angezettelt hat und nach der Ermordung von 6 Millionen Juden durch Deutsche klar gesagt werden, das dieses Land nicht das moralische Recht hat, sich ausgerechnet in die Belange des Staates der Juden einzumischen.
Darüber hinaus
geht es um die Unverhältnismäßigkeit in der Behandlung Israels im Vergleich zu anderen Staaten, wie Iran beispielsweise.
Das Verhalten Deutschlands kann ich nur als Schande bezeichnen.“

5. Mai 2020

„Es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass ausgerechnet Corona den Fokus auf ein Problem lenkt, das doch sonst allzu gerne von der Gesellschaft ausgeblendet wird, die Dramen nämlich, die sich in manchen Familien abspielen. Sozialarbeiter, die schon immer ein trauriges Lied davon singen können, werden gerne für überflüssig gehalten, das Studium „Soziale Arbeit“ für nicht sonderlich wissenschaftlich oder anspruchsvoll verspottet. Es ist das typische Paradoxon, erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist das Geschrei groß, wird der Brunnen als zu tief, nicht genug gesichert kritisiert und diejenigen plötzlich um Hilfe angerufen, die man sonst mit gleichgültiger Nichtbeachtung vernachlässigt. Mehr als 20 Jahre Arbeit an Förderschulen haben mir gezeigt, dass es keine Phantasie ist, wenn in Romanen und Filmen das Elend der Welt drastisch geschildert wird. Und es betrifft alle gesellschaftlichen Schichten, eben nicht nur sogenannte Asoziale, weswegen ich mir abgewöhnt habe, von „asozial“ zu sprechen, wenn es eigentlich um finanziell schwache Familien geht. Asoziale im wahrsten Sinn des Wortes a-sozial – nicht sozial – findet man bei reichen wie bei armen Familien. Auch das wird in dieser Krise deutlich, wobei natürlich die Familien besonders leiden, die aufgrund ihrer schwachen finanziellen Mittel auch in einer bedrückenden Wohnsituation leben müssen und die zudem um Arbeitsplatz und ohnehin schmale Bezüge bangen.“

Gunnar Heinsohn: Lockdown müsste wöchentlich überprüft werden
tichyseinblick.de
Mir gefällt dieses Nachrechnen überhaupt nicht! Fest steht, dass es verheerende Situationen in den Krankenhäusern Italiens, Spaniens, Frankreichs, New Yorks gegeben hat. Sollten wir nicht sehr, sehr froh sein, dass uns das erspart geblieben ist – eben durch drastische Maßnahmen, zu denen ja auch gehörte, dass Krankenhäuser sich speziell auf einen möglichen Ansturm vorbereiteten und beispielsweise alle aufschiebbaren Operationen kurzfristig absagten. Aus dem gleichen Grund war es wichtig, die Ansammlung sehr vieler Menschen zu verbieten. Dass jetzt langsam an Lockerungen gedacht wird und diese auch schrittweise eingeführt werden, zeigt doch, dass man mit Vernunft und Augenmaß der ungewohnten und ungewöhnlichen Krise begegnet ist… und sicher auch noch für Wochen begegnen wird. Alle diese Besserwisser, die nun für sich in Anspruch nehmen, den Stein der Weisen immer schon in der Hand gehalten zu haben, sollten in erster Linie dankbar sein, dass es sie und ihre Familien nicht getroffen hat und aus Respekt vor denjenigen, die Tote zu beklagen haben, einfach mal Zurückhaltung üben mit ihren dreisten Behauptungen.“

6. Mai 2020

„Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder im Namen des Föderalismus ihre Eigenständigkeit bewiesen haben und Frau Merkel damit quasi entmachteten, muss sie nun ihrerseits ihren Eigensinn – äh ihre Eigenmächtigkeit unter Beweis stellen..
Man könnte ja sonst auf die Idee kommen, die Kanzlerin sei überflüssig geworden im Krisenmanagement.“

7.Mai 2020

„Ich schaue die diversen Sendungen an, die sich mit „den letzten Tagen des Tausendjährigenreiches“ beschäftigen.
Natürlich gab es auch Deutsche, die die einrückenden feindlichen Truppen ausdrücklich begrüßten. Nur wenige begrüßten sie als „Befreier“, aber alle waren froh, dass der Krieg endlich vorbei war. So viel an Differenzierung sollte uns Nachgeborenen doch zuzutrauen sein. Und dazu gehört unauflöslich auch, dass es Deutschland war, das das große Schlachten und Morden angezettelt hatte … und wenn es nach den fanatischen Faschisten gegangen wäre, wäre der Untergang auch komplett gewesen, wäre kein Stein auf dem anderen geblieben….“bis zur letzten Patrone“ nach Hitlers Weisung gekämpft worden.
Gott und den Alliierten sei Dank, ist das den meisten Städten und Dörfern erspart geblieben.
„Wir“ wurden nicht befreit, wir wurden bezwungen.
Dafür können wir in der Nachschau allerdings dankbar sein.
Kein Jubeltag, stille Einsicht ist angebracht.“

„In meiner Familie wurde erzählt, dass sich mutige ältere Männer, zu denen auch einige Onkel der Familie gehörten, den jungen Heißspornen von Hitlers letztem Aufgebot entgegenstellten, um sie und die Stadt vor weiterem unsinnigen Morden zu schützen. Diese Hitlerjungen wollten die einrückenden Truppen „bis zum letzten Mann“ bekämpfen, während der Bürgermeister meiner Heimatstadt Hohenlimburg schon die weiße Fahne bereit hielt….“

https://www.lokalkompass.de/hagen/c-lk-gemeinschaft/endlich-ist-im-ruhrgebiet-das-kriegsende-da_a1353822?fbclid=IwAR3B2FQsnh5EtuPxRqs6xb39VWm2Xbm9OvOgfnziM7rQQkYSkyeBI9MfqnU

„Auf einen bestimmten Prozentsatz kann ich mich nicht festlegen, weil ich einfach die entsprechenden Zahlen nicht kenne und deshalb nur mit Vermutungen arbeiten würde. Aber ganz sicher gab es Menschen, die sehnsüchtig auf die Befreiung warteten und die tatsächlich – wenn auch spät – befreit wurden: die Kriegsgefangen, die in Deutschland Frondienste der schlimmsten Art verrichten mussten, die aus dem Osten verschleppten Zwangsarbeitern, die politischen Gefangenen, die Juden, Roma, Homosexuelle und Zeugen Jehovas in den KZs und natürlich die untergetauchten Juden und ihre (wenigen) Helfer. Und vermutlich auch etliche, denen mit zunehmenden Niederlagen im Kriegsgeschehen die Politik und Propaganda der Nazis suspekt wurde…. “

„Wir wurden nicht befreit, wir wurden niedergerungen.
Es gab natürlich auch Befreite – aus KZs, Zwangsarbeiterlagern, Vernichtungslagern, Kriegsgefangenenlagern.
Und natürlich gab es nach der Kapitulation gar keine Nazis mehr.
Was sollen wir also feiern?
Wir sollten lieber stille Einkehr halten und der Millionen Töten gedenken, die Deutschland mit der Anzettelung des Krieges und der Vernichtung der europäischen Juden zu verantworten hat.
Schweigen, angesichts des Grauens.“

8. Mai 2020

„Eben, Europa wurde von dem Kriegsterror Deutschlands befreit.
Alles andere ist plumpe Verleugnung der Geschichte.“

….

„Was auch aus dem Blick gerät, ist die für die Betroffenen fürchterliche Tatsache, dass mit dem Einverständnis der Westmächte unglaublich viele sogenannte „Volksdeutsche“, die sich bereits auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands befanden, an die sowjetischen Behörden ausgeliefert und zurück verschleppt wurden… zumeist nach Sibirien oder in die kasachische Steppe.
Viele dieser Volksdeutschen konnten erst nach 1970 in die Bundesrepublik zurückkehren.
Das war auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit.“

9. Mai 2020

„Von einem gänzlich roten Deutschland träumt die SED doch schon seit der Gründung der DDR. Beim ersten Anlauf hat es ja nicht ganz geklappt, weil der böse kapitalistische Westen für viele Zwangssozialisten so verlockend war, dass sie sogar Leib und Leben riskierten, um dem sozialistischen Paradies zu entkommen. Nun also der nächste Versuch…. mit den eierpopeia-grünen Genossen von Bündnis 90 und den kevineskengesteuerten Genossen der ehemaligen SPD wird es schon gelingen, aus ganz Deutschland ganz schnell ein ganz armes Land zu machen und so dem Sozialismus endlich den Durchbruch zu ermöglichen….“

11. Mai 2020

„Das macht mich unfassbar wütend. Diese Instrumentalisierung einer jungen Frau, der man das Leben nahm… und die sich gegen diese Form der Vereinnahmung nicht mehr wehren kann“ Zu einem Foto Anne Franks mit der Bildunterschrift von Corona-Gegnern: ‚Anne Frank wäre bei uns. Nie wieder Diktatur!‘

12. Mai 2020

Kotau für die Maskenpflicht
reitschuster.de
„Wie sicher kann man denn sein, dass man nicht infiziert ist?
Mich macht diese Denkfaulheit sprachlos.“

„Leider machen sich die Genossen um Esken und „Kevin“ daran, Schumachers Kurs grundsätzlich zu revidieren. Das ist ein fataler Fehler, der nicht nur der SPD, sondern auch der Demokratie schadet.“ – Zur Führung in der SPD

13. Mai 2020

„Das ist die ebenso bekannte wie bewährte Masche muslimischer Verbände … dreist, frech, fordernd … Islamisierung ohne Waffengewalt, aber umso gefährlicher, weil alle eingelullt werden mit dem Mantra, Islam sei Frieden.“  (Das IZH will Wiedergutmachung wegen Corona-Schließung)

14. Mai 2020

„Wer CO2 „sehen“ kann, darf in gar keinem Expertenkreis fehlen. Darum richtige Entscheidung.
Fragt sich nur, welche Spezialkräfte die anderen Experten vorzuweisen haben… Jahrelanges Studium und lange währende Forschungsarbeit sind ja wohl kaum die notwendigen Voraussetzungen… siehe Greta…“  Greta in den Expertenrat zu Coronakrise gewählt.

„“Ich will, dass Ihr in Panik geratet!“
Greta als Brandbeschleuniger und Panikorganisator zur Rettung des Planeten… wenn schon nicht durch das von ihr wahrnehmbare CO2…. ..“

Zur ARD-Berichterstattung: „Euer Text macht mich wütend.
Israel ist ein wunderbares Land mit einer stabilen Demokratie, Kultur, Wissenschaft und Forschung sind in kaum einem anderen Land so hervorragend ausgebildet. Und was macht ihr?
Ihr hackt mit euren uralten antijüdischen Vorurteilen auf dem einzigen freiheitlichen Land östlich des Mittelmeers herum. Zum Ausspucken vor eure Füße.“

„Haben Sie vergessen, dass seit 15 Jahren keine Juden mehr im Gazastreifen leben und auch keine Soldaten im Streifen stationiert sind?
Zur „Belohnung“ für die komplette Räumung wird Israel mit Raketen und Brandsätzen von der Hamas attackiert. Lesen Sie einfach die Charta der Hamas, dann reden wir weiter.“

15. Mai 2020

„Palästina ist eine Gebietsbezeichnung, eingeführt durch die Römer, um jede Erinnerung an den dort existierenden jüdischen Staat auszulöschen.
Einen Staat Palästina hat es nie gegeben. Ein Volk namens „Palästinenser“ hat es nie gegeben.“

„“Der Staat erhebt sich!“
Das ist die deutsche negative Seite der Münze… die öffentlich-rechtlichen Sender werden zum gleichen Thema nicht müde uns zu erzählen, dass in den USA durch Trump nichts getan wird und man Unternehmen und Arbeitnehmer sich selbst überlässt.
Wie hätte man es denn gerne zwischen Trump und deutschen Sozialsystem?
Millionen zusätzliche Arbeitslose?“

„Tja… „America first“ will man ja nicht zum Vorbild nehmen…. „Wir“ sind halt die moralischen Besserwisserweltmeister… koste es, was es wolle…“

„Ich habe es nicht verstanden, dass ausgerechnet diese beiden „charismatischen“ Gestalten das neue Dreamteam der SPD sein sollten…
Mit Realpolitik hatte das nichts zu tun, Kevin hatte seine Jusos in Stellung gebracht, um für sich selbst die bestmögliche Ausgangsposition nach Eskens Scheitern zu haben….es war ein teuflischer Schachzug, der den Fortbestand der SPD dem eigenen Wohlergehen unterordnete…
Vorgemacht hatte es Gabriel mit seinem dreckigen Deal, Martin Schulz den Vorsitz zuzuschustern.
Gabriel hätte in der anstehenden Wahl gegen Merkel keine Chance gehabt… und das wusste er genau. Aber Außenminister hätte er vielleicht bleiben können, wenn es nach der BT-Wahl nicht dieses Debakel gegeben hätte.“

16. Mai 2020

„Menschen, die keine US-Amerikaner sind, haben auch kein Recht den USA-Präsidenten zu wählen… Das nehmen unsere Medien echt übel und wählen an jedem Tag, den Gott werden lässt, den gegenwärtigen Präsidenten mit brachialer verbaler Gewalt ab.“

Zu der Behauptung, Bethlehem läge in Palästina: „Evangelium, Lukas 2, 4
„Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa.“
Und so wurde auch Jesus als Jude im jüdischen Bethlehem in Judäa geboren.
Bethlehem liegt auch heute noch in Judäa.“

„Seit die Autonomiebehörde über Bethlehem regiert, haben sehr viele Christen wegen der Repressalien durch die PA Bethlehem verlassen.
Es war schrecklich, als Arafat auf der christlichen Geburtskirche die Fahne des Propheten hisste.“

„Bethlehem lag und liegt immer noch in Judäa und Judäa war und ist immer noch jüdisches Kernland, auch wenn dort keine Juden mehr leben und seit der Übernahme der Verwaltung durch die Autonomiebehörde auch nur noch wenige Christen, die sich auf den berufen, der einst als Jude in Bethlehem in Judäa geboren wurde: Jesus Christus.“

„Ich war vor zwei Jahren in Bethlehem und hatte Kontakt mit Christen… Sie stehen unter enormen Druck durch die muslimischen Behörden und Nachbarn.“

“ Das Beschämende ist doch, dass die Christen in Bethlehem von den Christen in Deutschland so erbärmlich im Stich gelassen werden, um ja nicht die Muslime zu erzürnen.
Es ist trostlos und fürchterlich.
Deutsche Bischöfe verbergen auf dem Tempelberg ihre Kreuze, den muslimischen Autoritäten zuliebe, statt für ihren Glauben einzustehen.
Und hier in Deutschland sind sie in gleicher Weise unterwegs.
Statt das Evangelium zu den Muslimen zu bringen, laden sie Imame ein, islamische Suren in Kirchen zu rezitieren.“

„Im Gegenteil, ich liege völlig richtig.
Freie Wahlen in Israel für Juden, Araber, Christen, Bahais … Richter, Lehrer, Polizisten, Ärzte, Soldaten, Professoren aus allen Teilen der Gesellschaft. Kunst, Wissenschaft, Forschung und Technik mit höchstem Standard und ebenfalls für alle Bürger Israels offen.
Der Busfahrer unserer Reisegruppe vor 2 Jahren war nach eigener Auskunft stolzer Beduine, alle seine Söhne waren in der Armee, eine Drusin im Golan war überzeugte Israel in, im Straßenbild von Jerusalem Menschen aller gesellschaftlichen Bereiche, fromme Juden ebenso wie locker gekleidete junge Leute …. Homosexuelle ..
Pressefreiheit… unabhängige Gerichte… 20 % der israelischen Bevölkerung sind Araber mit allen Rechten…
Wie kommen Sie auf die Idee, Israel sei kein demokratisches Land?
Waren Sie jemals dort?
Man informiert sich immer am besten an Ort und Stelle.“

„Ich weiß nicht, Habib Serhan, was es da zu lachen gibt.
Im Gegenteil, es ist eine furchtbar traurige Geschichte.
Seit Jahrhunderten lebten Christen in Bethlehem, jetzt, unter der Verwaltung der PA, werden sie weggemobbt, bedrängt, vertrieben… “

17. Mai 2020

„Sollte man nicht dankbar sein, dass eine zweite Welle vermutlich nicht auftritt?
Wer hier ständig stänkert und jammert hat von wissenschaftlicher Forschung keinen blassen Schimmer.
Jeder Erkenntnisgewinn beruht auf der einfachen Tatsache, die Erstannahme überprüfen und entweder bestätigen oder verwerfen zu müssen… einfach aufgrund neuer Details, Tests und weiterer Forschung.
So war es seit jeher bei jedem neu aufgetauchten Problem und so wird es auch in 100 Jahren noch sein.
Trial and error, Versuch und Irrtum ist das Wesen jeder Forschung.
Und das Virus ist noch lange nicht enträtselt… der Prozess wird sich noch lange hinziehen.
Geduld und Zuversicht sind erforderlich, nicht diese ewige Meckerei und Maulerei.“

„Die Gretchenfrage müsste doch eigentlich die sein:
Wie hält es die EU mit Israel?
Unterstützt die EU weiterhin die Terrororganisationen von Fatah und Hamas, den längst nicht mehr durch Wahlen legitimierten Abbas, der „Frieden“ säuselt und Hass sät, oder macht sie unmissverständlich klar, dass sie an der Seite Israels steht im Kampf um die Abwehr von Terror und Gewalt die immer noch die Regime ausüben, die Israel von Beginn an vernichten wollten und immer noch wollen.“ Antwort auf die Ansicht, die Gretchenfrage für die EU müsse heißen, wie es Israel mit der Annexion hielte….

2o. Mai 2020

„Merkels eigentliche Liebe für eine politische Richtung tritt immer deutlicher zutage… unter dem Schwarz der CDUCSU schimmert erkennbar das tiefe Rot der SED-Sozialistin… “  Zu einem Bericht über ihr Schweigen zur Wahl einer ehemaligen SED-Funktionärin und bekennenden Antikapitalistin zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern

„Absolutistischer als Merkel hat noch kein Bundeskanzler vor ihr geherrscht.
Was ist mit dem Parlament los, das ihr kriecherisch die Füße küssend das alles durchgehen lässt?“

21. Mai 2020

„Zu Sarrazin:
Ich bin davon überzeugt, dass nur sehr wenige seiner Kritiker das Abschaffbuch überhaupt gelesen haben.
Ich habe es mir zu Gemüte geführt und sehr viele seiner mit Statistiken hinterlegten Thesen aus meiner Arbeit an einer Förderschule bestätigen können. Rassismus würde ich ihm aufgrund des Buches nicht unterstellen.
Leider ist aber Herr Sarrazin ein wesentlich schlechterer Redner als Autor. Seine Auftritte im TV muss man extrem unglücklich nennen, wobei die geballte Macht seiner Gegnerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen hat.
Ich habe damals schon argumentiert – und tue es heute immer noch -, dass die SPD sehr viel besser gefahren wäre, seine Thesen in ihr Sozialprogramm als Handlungsgrundlage aufzunehmen, statt Sarrazin zu verteufeln.“

„Vielleicht sollte man dann doch lieber zum guten alten Feiertag namens „Christi Himmelfahrt“ zurückkehren. Schließlich ist das der ursprüngliche Feiertag, der mit sich betrinkenden Männerhorden nun so gar nichts zu tun hat. Dann muss auch kein einziges Kind unter Diskriminierung leiden… im Gegenteil, man könnte jedem vaterlosen Kind vom „himmlischen Vater“ erzählen, zu dem Jesus zurück kehrte.“  Im Beitrag wird gefordert, auf den Begriff „Vatertag“ zu verzichten, da er diskriminierend sei….

„Es gibt so viele Zwänge, die der Staat uns auferlegt: Wir müssen Steuern zahlen, den Führerschein machen, um als Autofahrer am öffentlichen Verkehr teilnehmen zu können, wir müssen unsere Kinder zur Schule schicken, wir sind in allen möglichen Pflichtversicherungen, wenn wir eine Arbeitsstelle annehmen, wir brauchen einen Personalausweise, um uns jederzeit ausweisen zu können, und einen Reisepass, wenn wir ins nicht befreundete EU-Ausland reisen. Wir müssen Fahrscheine für Bus und Bahn lösen, um befördert zu werden und Rundfunkgebühren bezahlen, selbst wenn wir gar kein Fernsehgerät, kein Radio und auch keinen Computer besitzen… Das alles nehmen wir mehr oder weniger gelassen hin, obwohl es massive Eingriffe in unser ganz privates Leben sind. Und wenn wir oder unsere Kinder an sogenannten Kinderkrankheiten erkranken, weil wir eben nicht geimpft sind, muss es die staatliche Gesundheitsversorgung richten…. also Arzt, Krankenkasse oder gar Krankenhaus.“

22. Mai 2020

„Tolles Foto, tolle Frau, tolle Schwiegertochter. ♡ ♡ ♡“

„Hat man nicht immer schon China als „Reich der Mitte“ bezeichnet?
Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich „Mitte“ auf die Mitte zwischen dem Süden und Norden Asiens bezieht…
Einleuchtend ist aber auch diese Darstellung (oben) und rückt insbesondere unsere Weltführerin in die ihr rein geografisch-strategisch zukommende Position….“

„Zustimmung, liebe Frau Motschmann.
Es gehört zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben, zu unserer Kultur, dass wir Kirmes, Schützenfeste, Oktobermärkte und -feste feiern und natürlich auch die vielen wunderschönen Weihnachtsmärkte in der Adventszeit genießen.
Den Schaustellern muss dringend geholfen werden.“

23. Mai 2020

„Es ist mir unbegreiflich, dass unsere Regierung immer noch von „den Siedlungen“ als FriedensHindernis spricht.
Teile der muslimischen Welt sind von Hass auf Israel geradezu zerfressen und setzen alles daran, diesen Hass weiter zu tragen und Israel verbal und mit Waffen zu bekämpfen.“

„Dieses verächtliche Herabsehen auf Sozialpädagogen sollten intelligente Leute lassen.
Ich bin sicher, dass viele, die sich über diesen Berufsstand erheben, schreiend das Weite suchen würden, müssten sie Basisarbeit „am und im Elend“ leisten.“

„Vom Islam keine Ahnung, dafür aber Toleranz für diejenigen, deren Basislektüre, der Koran, die Christen und Juden Affen und Schweinen gleich setzt.
Unfassbar.“ Bericht über eine Kirche in der Muslime im Ramadan beten dürfen.

„Ulrike Werner, „Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ernsthaft gläubige Muslime z.B. einen christlichen Gottesdienst mit Abendmahl in einer Moschee durchführen würden.“ Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Das käme nach muslimischen Verständnis nämlich einer Gotteslästerung gleich, feiern wir doch unsere Gottesdienste im „Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Allein diese Anbetungsformel, die der Einzigartigkeit Allahs widerspricht, kann niemals in einer Moschee gesprochen werden. Aber das ist ja für unsere hohe Geistlichkeit ohnehin kaum noch ein Argument, da wir ja nach Meinung viel zu vieler Theologen alle an den gleichen Gott glauben und darum kurz Jesus und den Heiligen Geist in der Versenkung verschwinden lassen können. “

„Für uns Christen ist „das All-Eine“ aber immer die Einheit aus Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Und das ist genau das All-Eine, das der Koran und damit auch die gläubigen Moslems strikt ablehnen, ablehnen MÜSSEN, wollten sie nicht Gotteslästerung betreiben. Ohne Jesus Christus ist aber Christentum nicht denkbar…. auf Ihn gründet sich doch unser Glaube.“

„Stefan L., “ Kenne mich mit dem Koran nicht aus, “ dann wird es Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen, bevor man Islam und Christentum über einen Kamm schert. Es gibt genug aufklärende Seiten im Internet, eine davon ist diese: https://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/mohammeds-umgang-mit-ungläubigen-christen-und-juden/

24. Mai 2020

„Zitat: „Wie kann man den Eltern, mit denen man grds. zufällig in eine Gemeinschaft geraten ist, vertrauen, wenn es darum geht, die Kinder nur gesund in die Kita/Schule zu schicken? “ Wie können Eltern sicher sein, dass sie selbst und ihre Kinder zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt des Schul- oder Kitabesuchs gesund iSv „nicht infiziert“ sind? Darin liegt für mich das eigentliche Problem. Je häufiger ich Kontakte zu anderen Personen habe, umso weniger kann ich mir sicher sein, mich nicht infiziert zu haben, da wir ja inzwischen wissen, dass nicht jeder Infizierte auch aktiv erkrankt und erkennbare Symptome ausbildet, aber dennoch andere infizieren kann.“

25. Mai 2020

„Die Verleugnung des Kreuzes der Bischöfe auf dem Tempelberg setzt sich also nun IN der Kirche fort, indem Allah als der Einzige und Größte angerufen wird.
Der Koran und mit ihm alle Muslime verleugnen die Dreieinigkeit Gottes, die Sohnschaft und den KREUZestod Jesu.
Nach der Deutung des Islam, ist überall dort, wo Allah angerufen wird, das Hoheitsgebiet des Islam.
Es wird mit dem Christentum in Deutschland ein trauriges Ende nehmen.“ Bezogen auf den Bericht über „Muslime beten in Kirche“.

 

Soweit die Auflistung kurzer Kommentare im Monat Mai bei Facebook.

Und zu beinahe jedem Bericht, der einem Kommentar vorausgeht, hätte ich hier einen längeren Beitrag schreiben können…

Later….  wenn Zeit und Stimmung besser dafür geeignet sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Begriff ist das Problem: RASSISMUS 28. Februar, 2020

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Den nachfolgenden hierher kopierten  Kommentar schrieb ich heute bei Facebook zu dem entsprechenden Beitrag der „ZEIT“.

Ich komme im Moment aus Zeitgründen leider nicht dazu, das näher auszuführen. Es ist mir aber wichtig zu warnen, mit dem Begriff „Rassismus“ sorgfältiger umzugehen , als wir es gemeinhin tun.

„Deutschland habe ein Rassismusproblem, meint die Zeit und lässt Menschen zu Wort kommen, die diesen Rassismus erlebt haben.
Ich halte die Formulierung „Rassismusproblem“ für problematisch.
Es gab immer eine Form der Abgrenzung von „Fremden“, das galt nach dem Krieg sogar für die Deutschen aus den deutschen Ostgebieten, sie wurden nicht mit offenen Armen aufgenommen, man sah sie vielerorts als unerwünschte Eindringlinge an, die den Ortsansässigen die bisherigen Privilegien streitig machen „wollten“, beispielsweise durch den Erwerb von Wohnungen, die ohnehin knapp waren oder man neidete ihnen die „Vergünstigungen“, die sie als Flüchtlinge hatten, ohne darüber nachzudenken, dass diese Menschen alles verloren hatten und nun darauf angewiesen waren, dass ihnen die Eingliederung in die westdeutsche Gesellschaft gut gelang.
Wenn sich in der Mehrzahl muslimische Migranten gegen „Rassismus“ wehren, so muss doch die Frage erlaubt sein, seit wann die Religionszugehörigkeit als „Rasse-Merkmal“ betrachtet wird, ein ursprünglich von den Nationalsozialisten zur Abgrenzung von der „deutschen Volksgemeinschaft“ verwendeter Begriff.
Wir haben hier in Deutschland das große Problem, dass über den Islam in seinen vielfältigen Facetten nicht kritisch gesprochen werden kann, ohne dass sofort das Totschlagargument „Rassismus“ zum Einsatz kommt. Meiner Wahrnehmung nach besteht dieses Problem seit der damalige Bundespräsident Wulff völlig ohne Not erklärte, der Islam gehöre zu Deutschland und in der daraufhin einsetzenden Auseinandersetzung Kritiker dieser Aussage sehr schnell mit eben diesem Begriff mundtot gemacht wurden, bzw. gemacht werden sollten.
Eine offene Diskussion ist seitdem hierzulande nicht mehr möglich, der Begriff „Rassismus“ wird inflationär benutzt, um jede Auseinandersetzung von vornherein abzuwürgen.
Man sollte doch gerade in dieser Zeit sorgfältiger mit diesen Begrifflichkeiten umgehen und man sollte auch endlich ohne Scheu dem Islam an den Stellen kritisch begegnen, an denen seine Vertreter – ob im privaten Bereich oder in offizieller Mission – sich durch ihr Verhalten grundsätzlich von der Mehrheitsbevölkerung abgrenzen wollen. Das hat mit der Kopftuchdebatte begonnen, findet die Fortsetzung in der Debatte um Kantinenessen oder im (freiwilligen) Verzicht auf bislang typische – auf der christlichen Religion basierenden – kulturelle Feste und Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten (umbenannt in Lichtermärkte), Weihnachts- oder Osterfeiern in Kindergärten und Schulen.
All das hat nicht das Geringste mit „Rassismus“ zu tun.
Es ist vielmehr die Wahrnehmung der Unterschiede zwischen den seit ewig scheinenden Zeiten hier lebenden „Deutschen“, die dem christlich geprägten Kulturkreis angehören und den neu hinzugekommenen Menschen, die ihre ebenfalls religiös geprägte Kultur mitbrachten und sie erkennbar weiterhin pflegen.
Hört endlich damit auf, uns ein Rassismusproblem anzudichten an Stellen, an denen es um eine völlig andere Gemengelage geht.

Die RASSISMUSDEBATTE spaltet nämlich diese Gesellschaft mehr, als alle Unterschiede selbst.“

 

Was ich aber nach wie vor für die weitaus wichtigere Aufgabe halte, ist den Antisemitismus in allen seinen Formen und Facetten aufzudecken und engagiert zu bekämpfen.

Denn meine Beobachtung geht leider auch dahin, dass die Bekämpfung des ausdrücklich gegen Juden und Israel gerichteten Antisemitismus allzu leicht mit der Verhinderung eines kritischen Umgangs mit dem Islam vermischt wird, eben in der Zuweisung der islamkritischen Haltung als „Rassismus“.

Nach wie vor stehe ich zu dieser Aussage:

Zu behaupten, Islamkritik – auch Islamophobie genannt – sei im Kern identisch mit Antisemitismus halte ich für eine besonders perfide Form des letzteren.

Substitution – zur seltsamen Lage in Deutschland… 27. Februar, 2020

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Substitution

Ich habe schon einmal eine ähnliche Überschrift für einen Beitrag gewählt… damals ging es um eine Linsensuppen-Substitution https://himmelunderde.wordpress.com/2012/03/01/linsensuppensubstitution/ .

Heute wollte ich mir mit dem Posten eines Suppenrezeptes eine kleine Ablenkung verschaffen, um von den merkwürdigen Zuständen in Deutschland  Abstand zu gewinnen.
Abstand zu der von mir wahrgenommenen Gemengelage hierzulande, dazu gehören – in Stichworten – die seltsamen Vorgänge bei der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen und die nicht weniger irritierend anmutenden Reaktionen der Kanzlerin und aller rechtschaffenden – nicht zu verwechseln mit rechten – Parteien von tiefrot über rot bis grünlich, wobei „grünlich“ dafür steht, dass die Partei zwar einen frühlingsfrischen grünen Anstrich hat, aber bei näherer Betrachtung doch schon Flecken des rückwärtsgewandten Verfalls aufweisen, warum sich diese Grünen in Thüringen selbst eher vornehm zurückhalten und lieber den grünen Oberphilosophen und schriftstellernden Märchenonkel für sich reden lassen.

Ob man die FDP zu den rechtschaffenden Parteien zählen darf, ist zur Zeit noch nicht ausgemacht, hat sie es doch zugelassen, dass der als Gegenkandidat für den roten Bodo angetretenen Herrn Kemmerich auch (!) und zudem vielleicht mehr aus Versehen von den Mitgliedern der Partei gewählt wurde, die neuerdings in einem Atemzug mit Adolf und Auschwitz genannt wird, was ich persönlich für eine Relativierung der Verbrechen der Nationalsozialisten halte – und zwar für eine von der übelsten Sorte, nicht weil die besagte Partei als ein Ausbund an Freiheit und Hort der Demokratie angesehen werden kann, sondern weil man mit diesem Vergleich die Verbrechen der Nationalsozialisten klein redet und sie so zu dem „Fliegenschiss“ degradiert, den vor nicht allzu langer Zeit einer der Repräsentanten selbiger Partei für die gesamte Zeit  des Tausendjährigenreiches auszumachen glaubte. Ich halte das für eine Scheußlichkeit sondergleichen.

Die anderen Wähler des Herrn Kemmerich sind ganz offenbar in der Thüringischen CDU beheimatet. Hier macht es Sinn, die ThCDU von der Bundes-CDU zu unterscheiden, denn diese brachte  –  sofort nach dem Startschuß von der in Afrika weilenden Kanzlerin –  ihr größtes Missfallen an diesem inakzeptablen Vorgang zum Ausdruck und stellte sich konsequent hinter Frau Dr. Merkel und ihre undemokratische Forderung, das Ergebnis dieser Wahl sofort rückgängig zu machen.  Nun kann man eine Wahl nicht so mir nichts dir nichts rückgängig machen. Immerhin trat Herr Kemmerich von seinem Ministerpräsidentenposten auch aufgrund des Drängens der Bundes-FDP zurück. Nun hat das Land weder eine regierungsfähige Regierung, noch ist ein Ausweg aus dem Dilemma, der nach demokratischen Regeln zustande kommen könnte, überhaupt absehbar. Was dann allerdings ebenfalls  rückgängig gemacht wurde, war die Stellung von Frau AKK als Parteichefin und Kanzleraspirantin, Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte ihren geordneten Rückzug und den Verzicht auf alle ihre Parteiämter an, nur die Verteidigungsbereitschaft Deutschlands will sie auch weiterhin als Ministerin koordinieren (da gibt es vermutlich nur noch wenig falsch zu machen, weil alles, was je falsch laufen konnte, falsch gelaufen ist).

Nun streiten sich dreieinhalb Herren darüber, wer die Rechtschaffenheit der CDU auch in Zukunft glaubhaft nach innen und außen vertreten soll. Das „dreieinhalb“ bezieht sich nicht auf einen halben Mann, sondern auf einen halben Posten als Kanzleraspirantenkandidat, will doch Herr Spahn nicht selbst den Thron des Regierungschefs besteigen, sondern Herrn Laschett als Steigbügelhalter dienen und dafür den Vize machen. Die anderen beiden Herren, Herr Röttger und Herr Merz, haben ihrerseits schon interessante Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Frau Dr. gemacht, dem einen machte sie einst den Fraktionsvorsitz abspenstig, den anderen feuerte sie als Umweltminister. Man darf gespannt sein, welchem der Herren ihre größere Abneigung gilt und wer darum mit dem höchstmöglichen Sperrfeuer aus der Zentrale der Macht zu rechnen hat, das natürlich nach Kräften mit der geballten Kompetenz an Demagogie und Verunglimpfung einhergehen wird, die die Medien aufzuweisen haben. Im Moment scheint die Medienmeute Hatz auf, bzw. gegen Merz zu machen.

Die Thüringer Inszenierung einer Regierungskrise geriet vorübergehend in den Hintergrund der Berichtertattungen. In Hanau ereignete sich eine furchtbare Tragödie, als ein unter schwerer schizophrener Paranoia leidender Mann neun ihm fremde Menschen, seine eigene Mutter und sich selber erschoss. Der in einem sogenannten „Manifest“ des Täters anklingende,  aber keineswegs als solchen auch ursächlich hinreichend bewiesene „Rassismus“, löste eine Flut von Reaktionen aus, die alle einen gemeinsamen Schwerpunkt  bis heute aufweisen: Die rechte Partei am äußersten rechten Rand muss geächtet, vom Verfassungsschutz überwacht und am besten gleich ganz verboten werden. Zu sagen, es wäre sinnvoll zunächst einmal die polizeilichen Ermittlungen abzuwarten, gleicht schon einem Anfall von Masochismus. Es steht unumstößlich fest, dass solche Taten nur und ausschließlich im bewusstem Hass auf Fremde und Rassismus begangen werden können. Eine schwere psychische  Störung mag man allenfalls bei traumatisierten Menschen annehmen, die aus kulturfremden Ländern hierher kamen und schwere Straftaten begingen, für Menschen aus unserem allgemeinen  kulturellen Umfeld gilt das nicht.

So bleibt auch die Berichterstattung über eine weitere tragische Tat in einem seltsam-nebulösem Dunkel. In dem kleinen nordhessischen Ort Volkmarsen fuhr ein junger Mann seinen Wagen in eine fröhlich feiernde Menschmenge, die den Weg des Karnevalzuges säumte. Bisher ist von 60 Verletzen die Rede, einige von ihnen sehr schwer verletzt, unter ihnen sehr viele Kinder.

Und während  die gesamte politische Elite den Opfern und Angehörigen von Hanau unmittelbar ihr tiefstes Mitgefühl ausdrückte, es in vielen Orten Deutschlands „Demonstrationen gegen Rechts“ gab, Sondersendungen und Talkshows sich des Dramas annahmen, blieb es um Volkmarsen ziemlich still. Der Bundespräsident reiste nicht an, um an Krankenbetten sein Mitgefühl auszudrücken, auch habe ich noch nichts davon gehört, dass den Geschädigten von Volkmarsen eine Entschädigungszahlung zugesagt wurde, wie man sie den Familien der Opfer von Hanau versprach.

Aber vielleicht habe ich auch nicht mehr richtig zugehört oder nachgelesen. Irgendwann schaltet nämlich mein Selbsterhaltungstrieb auf „Abstand und Ruhe“, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, mich mit den Ereignissen selbst, aber auch mit den Reaktionen darauf intensiver zu befassen.

Heute, „nach Hanau und Volkmarsen“, beherrschen wieder die Umtriebe der CDU-Granden die Zeitungen.

Und so ganz am Rande nimmt auch langsam die Berichterstattung über die Gefahr, die von einem in China ausgebrochenen Virus ausgeht, Fahrt auf…. allerdings will es mir scheinen, dass nicht Corona selbst  im Mittelpunkt des Interesses steht, sondern die unglückliche Figur, die der Herr Minister Spahn dabei macht, hatte er doch bei ersten vorsichtigen Meldungen die Gefahr für uns hier in Deutschland heruntergespielt, inzwischen mehren sich aber die Stimmen, die sogar eine Pandemie nicht ausschließen wollen und sorgenvoll darauf hinweisen, dass die medizinischen Einrichtungen möglicherweise auch hier bei uns nicht allzu gut darauf vorbereitet seien.

In Krisenzeiten kann eine gute Suppe durchaus über augenblickliche Sorgen hinweghelfen, hier geht es jetzt zur Suppe: Aber Achtung, sie ist nicht vegan, nicht einmal vegetarisch!

Man nehme

500 g Gehacktes halb und halb (natürlich nur vom Biobauern)

2 Stangen Porree (schön kräftig biodynamisch gewachsen)

3 große Zwiebeln

2 säuerliche Äpfel

1 Pck passierte Tomaten (500 g)

200ml Sahne

1 gehäuften El Rosenpaprika

Salz und Pfeffer nach Geschmack

1El Zucker-Zimt-Gemisch

1 Bechertasse Basmatireis

Zubereitung:

Porree sehr gründlich waschen, die äußeren Blätter entfernen, das dunkle Grün abschneiden, die Porreestangen der Länge nach halbieren und in  in sehr feine Halbringe schneiden.

Die Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden

Die Äpfel schälen und grob raffeln

Den Basmatireis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen und mit der doppelten Menge Wasser und einem Teelöffel Salz in einem hohen und großem Topf zum Kochen bringen, auf die kleinste Energiezufuhr schalten und den Reis ausquellen lassen.

Das Gehackte in einer Pfanne mit hohem Rand gut anbraten, danach die Zwiebeln hinzufügen und glasig werden lassen, beide Zutaten gut vermischen, die geraffelten Äpfel auf die Hackfleisch-Zwiebel-Mischung geben und die Zucker-Zimt-Mischung  darüber streuen und unterheben. Danach den Porree hinzufügen.  Alles gut vermischen und mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen,  einige Minuten leicht köcheln lassen.

Die passierten Tomaten zu dem ausgequollenem Reis geben und gut verrühren, anschließend den Pfanneninhalt zu dem Reis geben, alles gut vermischen,  gekochtes Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist  und mit Sahne verfeinern.

Ich habe noch eine Handvoll eingeweichter Rosinen zugegeben, das ist aber  nicht jedermanns Geschmack. Mir schmeckt das allerdings sehr gut…

 

 

 

Trump hat einen Plan und das ZDF die „richtige“ Meinung 29. Januar, 2020

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Gestern lief im ZDF der sehr bemerkenswerter Film mit dem Titel „Ein Tag in Auschwitz„.

Anhand eines Fotoalbums, das von dem „Fotographen in Auschwitz“ eigens zur Dokumentation der „tadellosen Abwicklung“ eines Transportes  (hier ungarischer Juden)  angelegt war, wurden die Stationen nachgezeichnet, die die Unglücklichen bis zu ihrem Ende durchlaufen mussten. Die Ankunft in Auschwitz – Birkenau, der „Empfang“ an der Rampe, die Einteilung der Menschen in die Gruppen, die sofort der Gaskammer zugeführt wurden und die, die in das Arbeitslager kamen. Der Historiker, der die Dokumentation weitgehend erstellt hat, gibt die sachliche Auskunft, dass zwischen 70 und 80 % der Menschen eines jeden Transports sofort zu den Gaskammern und in die Vernichtung geführt wurden.

Zeitzeugen kommen zu Wort. Überlebende der Shoah.

Der Film ist ein ruhiges, unaufgeregtes und darum umso eindrücklicheres Zeugnis des Verbrechens, das Deutsche an den europäischen Juden verübt haben. Die Bilder sprechen für sich, die Zeugen reden klar, ohne Pathos, aber mit mühsam gefundenen Worten für etwas, was sich eigentlich gar nicht in Worte fassen lässt.

Unmittelbar nach dem Ende des Films – natürlich wie immer – das nächste  Programm.

Das nächste Programm sind die „heute“-Nachrichten mit Claus Kleber.

Die Anmoderation ist für mich ein Schock. Mit ätzender Stimme und kaum verhohlener Verachtung „ordnet Herr Kleber ein“, wie er seine Aufgabe beim ZDF in routinierter Selbstdarstellung beschreibt. Es geht um den Friedensplan, den der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vorlegt.

Ich muss gestehen, dass ich gar nicht mehr mitbekommen habe, was Donald Trump im Einzelnen vorgesehen hat. Ich höre die kommentierenden Worte Claus Klebers und mir wird schlecht.

Wie kann man nur, denke ich, nach so einem Film zum Holocaust die Nachrichtensendung mit einem derartigen Introitus beginnen? Es ist mir, als sei die Zeit stehen geblieben und wir seien wieder in der Zeit des Tausendjährigen Reiches und jemand würde mit empörter Stimme das Unrecht anprangern, das die Juden angeblich über diese Welt gebracht haben.  Die Sympathie des Herrn Kleber,  seine alleinige Sorge gilt nicht etwa den unter dem palarbischen Terror leidenden Israelis, nein, sie gilt  den Tätern, den „Palästinensern“, die um ihr Land gebracht werden sollen, denen Trump mit seinem Friedensplan so übel mitgespielt habe.

Als Nicola Albrecht zugeschaltet wird, ist mir so  schlecht, dass ich das Zimmer verlassen muss, in dem der Liebste dem Fortgang der Nachrichtensendung folgt.

Ich kann mir diese antiisraelische Propaganda im Staatsfernsehen einfach nicht mehr zumuten, schon gar nicht in diesen Tagen, in denen deutsche Politiker  vollmundig und äußerst medienwirksam der toten Juden gedenken und irgendetwas von „Nie wieder“ von sich geben, aber gleichzeitig den Mördern und den von der Vernichtung der heute lebenden Juden träumenden Politkern  die Hand schütteln und ihnen zusichern, alles für ihr Wohlergehen zu unternehmen.

Es ist  (beinahe nur*) eine einzige widerliche Show der „Guten Deutschen“, die aus dem Holocaust vor allen Dingen gelernt haben, dass es auf eine perfekte Performance der politischen Meinung ankommt. Das gilt für die Selbstdarsteller im Politikzirkus ebenso wie für die Meinungsmacher in den öffentlich-rechtlichen und allen Medien  darüber hinaus.

ZDF  = Zentrale Deutsche Fehlinformation. Die ARD steht dem ZDF allerdings in nichts nach.

 

Gerd Buurmann hat in seinem Blog dazu so Stellung genommen: „Die volle neue Einseitigkeit

 

 


* beinahe nur – Ich will denen nicht Unrecht tun, die aus tiefem Herzen das Grauen der Shoah beklagen.

 

Der Film „Ein Tag in Auschwitz“ ist mit begleitendem Material auch für den Unterricht an Schulen vorgesehen.

 

 

 

Der Kommentar der Schande… 25. Januar, 2020

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2 comments

Es ist ein Kommentar der Schande.

Und damit er nicht verloren geht und wir uns auch in 5 Jahren noch daran erinnern können, wer und wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Israel und den Holocaust  schreiben und / oder reden   darf und mit unsäglichen Worten die überheblichste und  mieseste Stellungnahme zum Holocaustgedenktag geschrieben hat, die ich je gelesen habe, teile ich diesen furchtbaren Text.

 

 

Leider eine vertane Chance
Stand: 23.01.2020 18:43 Uhr

„An Bundespräsident Steinmeier lag es nicht: Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus.
Ein Kommentar von Sabine Müller, ARD-Hauptstadtstudio, zzt. Jerusalem

Dieser Tag in Jerusalem sollte ein Tag des würdigen Gedenkens sein und ein eindrucksvolles Signal für den gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus. Wie traurig, dass das nicht überzeugend geklappt hat. Ja, vieles war würdig und überzeugend, und dazu hat der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beigetragen.
Er wurde den Erwartungen an den ersten Redeauftritt eines deutschen Staatsoberhaupts in Yad Vashem gerecht und hielt als Vertreter des Landes der Täter eine beeindruckend einfühlsame und klare Rede – und das auf Englisch, wohlgemerkt. Eine Rede über deutsche Schuld und deutsche Verantwortung, darüber, dass es keinen Schlussstrich unter das Erinnern geben darf und über die traurige Erkenntnis, dass Deutsche 75 Jahre nach Auschwitz nicht immun sind gegen das Böse. Wie sagte Steinmeier richtig: Der Antisemitismus von heute habe zwar andere Täter und benutze andere Worte, es sei aber trotzdem „dasselbe Böse“. Das war würdig.
Unwürdiges Verhalten von Israel und Russland
Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten. Wie sie vor der offiziellen Veranstaltung sozusagen ihre eigene politische und erinnerungspolitische Privatparty feierten – mit neuen Verbalattacken gegen Polen und demonstrativ überlangen bilateralen Gesprächen zwischen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Präsident Wladimir Putin.
Wie sie die Einweihung eines Denkmals zur Erinnerung an die Belagerung Leningrads gnadenlos überzogen, wie sie 90-jährige, 100-jährige Holocaust-Überlebende eine Dreiviertelstunde lang in Yad Vashem warten ließen wie bestellt und nicht abgeholt – und dazu noch mehr als 40 Staats- und Regierungschefs.
Was ein würdiger Tag mit eindrucksvollen Signalen sein sollte, hinterlässt einen schalen Nachgeschmack, allen warmen Worten von „Nie wieder“ bei der Gedenkfeier und allen Beschwörungen der Einigkeit zum Trotz. Wie damals bräuchte es auch heute eine konzertierte, gemeinsame Anstrengung gegen neuen Antisemitismus, gegen neues völkisches Denken.
Es bleiben etliche Zweifel

Aber es sind Zweifel angebracht, wie viel internationale Einheit wirklich da ist und wie sehr letztlich nicht doch nationale Eigeninteressen dominieren. Dass Putin und Netanyahu immerhin ihre Auftritte bei der Gedenkveranstaltung in Yad Vashem eklatfrei hinter sich brachten, ändert nichts an diesen Zweifeln.
Und es sind Zweifel angebracht, ob aus dem Erinnern an diesem Tag und an denen, die in den nächsten Tagen noch folgen, ob aus all den nochmal erzählten herzzerreißenden Schicksalen der Toten und Überlebenden, ob daraus tatsächlich konkrete Schritte folgen, mit denen der grassierende weltweite Antisemitismus zurückgedrängt werden kann. Und so war dieser Gedenktag letztlich leider auch eine vertane Chance.“

Soweit der Kommentar Sabine Müllers vom Hessischen Rundfunk.

„Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten.“

Hat man je so einen Satz lesen müssen, einen Satz, der nicht etwa die Täter beschuldigt wegen ihrer unvorstellbaren Morde, Brutalitäten, Verstümmelungen, Folterungen und ihrem schrecklichen, unmenschlichen Vernichtungswahn in jeder nur denkbaren Form nachgegangen zu sein, sondern ein Satz, der den Opfern und deren Angehörigen gilt?

1992 war ich zum ersten Mal in Israel und zum ersten Mal in Yad Vaschem, blind vor Tränen in der Halle der ermordeten Kinder, stumm vor Entsetzen in der Ausstellung der Dokumente, die das unvorstellbare Grauen der Lager und der Vernichtung bezeugen – bis heute. Die Wucht der – natürlich – in Deutsch verfassten Briefe und Protokolle, die den ganzen unfassbaren Wahn nicht nur der „Täter vor Ort“ in den Lagern, sondern den der Zuträger und Mitläufer in jeder noch so kleinen Stadt und Gemeinde Deutschlands für alle Zeiten offen legen, traf mich tiefer, als ich es je hätte vermuten können.

Es ist ausschließlich das Verdienst Israels, diese Zeugen der Geschichte zusammengetragen und der Welt zugänglich gemacht zu haben, Zeugen einer Geschichte des Grauens und der Finsternis, wie sie schlimmer nicht sein könnte.

Und da kommt diese Person daher und redet davon, Israel habe den Gedenktag teilweise gekapert? Hat sie denn nicht das kleinste Gespür für die Ungeheuerlichkeit dieses Vorwurfs? Mehr noch für die Dimension dessen, was Yad Vaschem bedeutet?

Ich kam damals nach Yad Vaschem nicht als Unwissende. Ich hatte mich mit der Geschichte des Antisemitismus, mit der Judenverfolgung in all den Jahrhunderten vor der Shoa beschäftigt und glaubte, auch alles über die Shoa zu wissen…. dieses „wissen“ bezog sich, wie ich sofort spürte, auf die rein verstandesmäßige Erfassung des Verbrechens, und obwohl ich immer schon  emotional von dem berührt war, was ich gelesen und erfahren hatte, diese unmittelbare Begegnung mit den Tätern durch ihre eigenen  Dokumente ihrer „Taten“ traf mich wie ein Schock. Ich wurde mit den Abgründen „meines Volkes“ konfrontiert und ich spürte, dass ich mich dem niemals würde  entziehen können – obwohl ich, 1949 geboren, nicht selbst zu den Tätern gehörte, aber vielleicht – und das ist doch die Frage, die wir uns bei allem Bekennen zu „nie wieder“ stellen müssen – doch die „DNA des Verbrechens“ in mir trage.

Können wir Nachgeborenen denn wirklich so sicher sein, wie wir uns im Tausendjährigenreich verhalten hätten? Wären wir begeistert gewesen von nächtlichen Fackelaufmärschen, Lagerfeuerromantik, feurigen Reden? Hätten wir heimlich oder sogar offen eingestimmt in „kauft nicht bei Juden“ (zeigt nicht die Anhängerschaft der BDS-Bewegung gerade in Deutschland, dass dieses Virus immer noch sehr virulent ist?)? Wären wir Zuträger gewesen für die GESTAPO und hätten wir Menschen mit abweichenden Meinungen „gemeldet“, wohl wissend, was Regimegegnern passierte? Oder wären wir abgetaucht in die innere Emigration, stumm geworden, unsichtbar? Hätten wir zu denen gehört, die sich mutig dem Geist des Nationalsozialismus entgegen stellen?

Und diese Person stellt sich hin und lobt unseren Präsidenten, den Repräsentanten des Tätervolkes und doch und gleichzeitig den Präsidenten, der mit den Mullahs kungelt, die Israel vernichten wollen und der sich vor dem Judenmörder Arafat verneigt und hebt die Würde seiner Rede hervor, während sie Netanjahu bezichtigt, den Gedenktag zu kapern!

„Dass Putin und Netanyahu immerhin ihre Auftritte bei der Gedenkveranstaltung in Yad Vashem eklatfrei hinter sich brachten, ändert nichts an diesen Zweifeln.“

Diese Person stellt mit ihrer Wortwahl – und das sicherlich mit voller Absicht – den Ministerpräsidenten Israels in eine Reihe mit den Despoten der Welt und tröpfelt das Gift ihres Hasses zielsicher mit jedem Wort in die unkritischen Ohren ihrer Zuhörer. Es sind Worte wie „immerhin“ oder „Auftritt“ die in diesem Zusammenhang eine suggestive Kraft der Verachtung entfalten. Sabine Müller wählt sie und nutzt sie wie weiland die Journalisten des „Stürmer“, um die unterschwelligen Gefühle zu aktivieren, die den Judenhass befeuerten.

Es macht mich fassungslos, ohnmächtig und beinahe stumm.

Es sind die ekelhaften Kommentare wie dieser, die dem Antisemitismus in Deutschland einen gehörigen Schub verleihen können, weil sie genau das Muster bedienen, das den heutigen Antisemitismus aller Orten aufblühen lässt wie Primeln am ersten Frühlingstag.   „Wir sind doch die Guten. Wir haben aus der Geschichte gelernt, aber  „Seht her, die bösen Juden in Israel versauen uns den schönen Gedenktag, der an unsere unermesslich schrecklichen Taten erinnert, aus denen WIR  gelernt haben, „nie wieder“ zu sagen. Nur die Juden wollen dieses „NIE WIEDER“ einfach nicht mitmachen, die stören unsere feierliche Totenklage.“

Nie, nie, niemals wieder möchte ich eine Rede unserer Politiker zum Holocaustgedenktag hören, solange dieser Kommentar nicht öffentlich, laut und deutlich von den Spitzenpolitikern aller Parteien, von der Kanzlerin, dem Präsidenten und der Ministerriege als schamlos, niederträchtig und zutiefst antisemitisch gebrandmarkt wird.
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E R G Ä N Z U N G

„Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten. Wie sie vor der offiziellen Veranstaltung sozusagen ihre eigene politische und erinnerungspolitische Privatparty feierten – mit neuen Verbalattacken gegen Polen und demonstrativ überlangen bilateralen Gesprächen zwischen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Präsident Wladimir Putin.
Wie sie die Einweihung eines Denkmals zur Erinnerung an die Belagerung Leningrads gnadenlos überzogen,…“

„Erinnerungspolitische Privatparty“ …. „Erinnerung an die Belagerung Leningrads“
Auch hier eine bewusste Verachtung, schlimmer noch, eine entsetzliche Verharmlosung des Verbrechens, das Deutschlands Wehrmacht an der Bevölkerung Leningrads verübte. Es war ja nicht eine harmlose „Belagerung“, es war ein bewusstes Töten der Leningrader durch Aushungern. Bestialisch geplant und erbarmungslos ausgeführt.
Schlimmer als es Sabine Müller tut, kann man die Geschichte des Mordens kaum zu antirussischen / antiisraelschen Propagandazwecken ausschlachten – und ich wähle den Begriff mit voller Absicht, denn das ist es, eine neuerliche Vernichtung menschlicher Würde, diesmal mit Worten.
Was den Worten folgen kann, hat uns die 12-jährige Geschichte des Tausendjährigenreiches gelehrt.
Was auch immer man über Putins Macht und Diktatur denken und sagen kann, die Blockade Leningrade war ein Verbrechen. Ein Verbrechen von der deutschen Regierung geplant und ausgeübt. Dieses Gedenken an das ungeheure Verbrechens als „erinnerungspolitische Privatparty“ zu bezeichnen, ist eine weitaus größere Schande, ein überaus größeres Vergehen, als es die Verspätung Putins und Netanjahus je sein könnte.

 

 

 

Alle, wirklich alle Jahre wieder … 11. Dezember, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, christsein und glaube, gesellschaft, hass, islam, israel, terrorismus.
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Alle, wirklich alle Jahre wieder vernehmen wir in der Adventszeit frohe Kunde.

Und das nicht nur in den die Adventszeit betreffenden Kreisen frommer und auch nicht so frommer Christen. Nein, auch höchst säkulare Informanten, die mit dem, dessen „Kommen“ die frohe Erwartung im Advent  gilt, nun so gar nichts am Hut haben, beglücken uns mit ihren wunderbaren Erzählungen in der Weihnachtszeit.  So werden wir Frommen mit der unglaublichen Geschichte konfrontiert, wonach das „Heilige Paar“ in leicht veränderter Form auch heute noch nach Herberge suchend durch die Welt geistert, auf der Flucht ist und / oder  nicht willkommen sein soll. Tatsächlich, Jahr für Jahr wiederholt sich die wundersame Reise von Maria und Josef und dem Kind auf die seltsamste und auch geheimnisvollste Weise. Meistens dienen diese Geschichten allerdings  lediglich dazu, uns ob unseres freien und sorgenfreien Lebenswandels in einer freien und gut-wundervollen Welt  ein schlechtes Gewissen zu machen, das wir aber glücklicherweise ganz leicht wieder beruhigen können, indem wir für diverse wohltätige Organisationen Gold, Weihrauch und Myrre spenden – dies aber in der heute üblichen und universal geltenden Währung.

Ich finde es völlig in Ordnung, für Menschen, die nicht so auf Rosen gebettet sind, zu spenden. Aber muss man deshalb diese billigen Vergleiche mit dem damaligen, einzigartigen Geschehen ziehen, wie es die Bibel berichtet? Reicht es nicht zu sagen, dass wir aus Freude darüber und Dankbarkeit dafür, dass Gott sich in Jesus offenbart hat, von unserem Überfluss, Reichtum oder auch von unserem einfachen Einkommen etwas abgeben?

Reicht es nicht zu sagen, dass man aus reinem Erbarmen mit Menschen, die  auf der Flucht sind,  bereit ist zu helfen? Muss man diese unsinnige Parallele wirklich bis zum geht nicht mehr auswalzen, wonach ja auch Maria und Josef Flüchtlinge, gar Migranten waren?

Mich irritiert es von Jahr zu Jahr mehr, dass dieses einzigartige Geschehen   derartig profanisiert   wird, so dass die eigentliche Heilsgeschichte  Gottes gar nicht mehr wahr genommen werden kann, diese unglaubliche Botschaft von  der Menschwerdung dessen, den wir mit unserem menschlichen Verstand nie und nimmer erfassen und begreifen können.

Aber es sind nicht nur die Spendensammler und die Vertreter von NGOs, die an uns mit Hilfe der „Maria-und-Josef-Geschichte“ appellieren.

Es mischen sich auch noch ganz andere Töne und Typen in den Chor der modernen Bibelausleger.

Ganz besonders raffiniert sind die Freunde des grünen Propheten, die mit  reiner und ausnahmslos politisch motivierter Propaganda Stimmung machen.

Da mutieren Maria und Jesus zu den von Juden verfolgten Palästinensern, wird Bethlehem und auch Jerusalem flugs zu  uralten palästinensischen Örtlichkeiten umdefiniert. „Seht her, ihr Leute in Europa und besonders ihr in Deutschland! Wir armen Palästinenser sind die eigentlichen Protagonisten der biblischen Geschichte – auch wenn der Koran es ein bisschen anders darstellen sollte, als ihr es gewohnt seid, erzählt zu bekommen. Maria war eine palästinensische Frau und Josef ein palästinensischer Mann und gemeinsam zogen sie aus dem palästinensischen Nazareth zu dem palästinensischen Bethlehem.“ so oder so ähnlich klingen die Geschichten.
So wird es berichtet von den Propagandisten um Abbas und Konsorten. Und nicht wenige Menschen in Deutschland und Europa sind bereit, diesem Lügenmärchen Glauben zu schenken. Zwar misstrauen Leute zutiefst den biblischen Berichten und sind generell dem Christentum kritisch gegenüber eingestellt, aber irgendetwas wird schon dran sein an den Erzählungen und Behauptungen. Gab es nicht immer schon Palästina und sind nicht die bösen Juden die Eindringlinge, die den Palästinensern das Land streitig machen? Möglich wird der Glaube an dieses Ammenmärchen ja auch dadurch, dass Christen über Jahrhunderte hinweg die jüdische Herkunft des Heilandes schlicht ignorierten. Zwar kann man im Evangelium des Matthäus gleich im ersten Kapitel den kompletten jüdischen Stammbaum Josefs, des irdischen Vaters Jesu nachlesen, aber was heißt das schon? Schließlich wird Jesus ja als „Gottes Sohn“ vorgestellt und das bedeutet nun ja gerade nicht zwangsläufig, dass Jesus Jude war, auch wenn seine leibliche Mutter ein junge jüdische Frau war (Jude ist nach den heute geltenden Regeln der Halacha, wer eine jüdische Mutter hat) und Jesus selbst nach den jüdischen Regeln am 8.Tag beschnitten und wohl auch jüdisch erzogen wurde. Wir Menschen drehen uns die Tatsachen so zurecht, dass sie unser gewohntes Weltbild nicht stören können. Und deshalb – und weil die Kritik an Israel gerade wieder als Wiedergänger des altbekannten Antisemitismus sehr modern  ist – haben Abbas und seine Sympathisanten leichtes Spiel.

Ulrich Sahm hat das bei Facebook in den einleitenden Worten zu einem Bericht bei Audiatur sehr schön formuliert:

„Wer glaubt, dass Weihnachten ein friedliches Freudenfest sei, sollte rechtzeitig umlernen.
Zum palästinensischen Nationalfeiertag Weihnachten übermittelte Präsident Mahmoud Abbas eine Grußbotschaft: „Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag und Jesus war ein palästinensischer Guerillakämpfer, der gegen Ungerechtigkeit stand“ Weiter sagte er: „Jerusalem ist der dem Himmel am nächsten liegende Punkt und somit die Hauptstadt unseres palästinensischen Staates.“

Jede Wette, dass diese Auslegung der biblischen Berichte über die Umstände rund um die Geburt Jesu auf freundlich geöffnete Ohren treffen.

Die ganze erschütternde Verdrehung der biblischen Geschichte kann man bei  Audiatur nachlesen.

In dem Bericht findet sich auch dieser fulminante Schlusssatz Scheich Essam Rumanas, der der Zeremonie der Weihnachtsbaumbeleuchtung beiwohnte:

„Wir feiern die Erleuchtung des Geburtsbaums Jesu, Friede sei mit ihm, der die Geburt unseres Propheten Mohammad gepredigt hat, Friede sei mit ihm, und wir feiern diese Gelegenheit und auch im Zusammenhang mit dem Jahrestag der ersten Intifada, bei der unserem Volk Tausende von Märtyrern und Verwundeten geschenkt wurden“.

So feiert man wahrlich die Geburt des „Friedefürsten“, wie wir nach den uralten Worten der Bibel Jesus Christus auch nennen.  Tausende von Märtyrern, die nichts Besseres zu tun hatten, als im Namen Allahs des Barmherzigen Juden umzubringen. Juden, wie Jesus einer war.

Noch Fragen?

Oder auch: JESUS IST KEINE METAPHER

 

Es ist die Kanzlerin und nicht (nur) der Heusgen… 19. November, 2019

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Wieder einmal hat der Vertreter Deutschlands in der UN einer Abstimmung GEGEN Israel seine Stimme gegeben.

Wie eigentlich immer in den letzten Jahren stimmte damit Deutschland für die Resolutionen gegen Israel. In der Kritik steht in besonderer Weise der Botschafter, Christoph Heusgen.

Die Bildzeitung nimmt sich dieses Vorgangs an und schreibt:

Es ist ein schändliches Ritual: Jedes Jahr bringen autoritäre Staaten wie Syrien, Jemen und Saudi-Arabien zahlreiche Resolutionen bei der UN ein, die sich gegen ein Land richten – Israel. Doch das Bittere ist: Die UN-Generalversammlung macht mit und nimmt fast alle anti-israelischen Resolutionen an.

Auch die Bundesrepublik stimmt meist FÜR die Resolutionen – und damit GEGEN Israel. Und das, obwohl die Bundesregierung immer wieder betont, an der Seite Israels zu stehen.

Einer der Mitverantwortlichen für das anti-israelische Abstimmungsverhalten Deutschlands bei der UN ist Botschafter Christoph Heusgen (64), Deutschlands ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen – und bekannt für seine äußerst kritische Sicht auf den jüdischen Staat.

 

Herr Heusgen wird als langjähriger, zuverlässiger Beamter im Dienste der Bundesrepublik vorgestellt:

Der studierte Ökonom arbeitet seit den frühen achtziger Jahren im Auswärtigen Amt und legte eine beachtliche Karriere hin. Nach Stationen in den USA, Frankreich und der EU-Schaltzentrale Brüssel übernahm er 2005 als Ministerialdirektor die Abteilung 2 im Bundeskanzleramt.

Und weiter:

 Heißt: Er wurde der wichtigste außen- und sicherheitspolitische Berater der Bundeskanzlerin. Zwölf Jahre lang war er Angela Merkels (65, CDU) wichtigster Ansprechpartner in außenpolitischen Fragen, bis er 2017 nach New York in die deutsche Vertretung bei den Vereinten Nationen wechselte.

 

Der wichtigste Berater der Kanzlerin.

Da zeigt sich doch auch, wes Geistes Kind die Kanzlerin ist und wie sie wirklich in Bezug auf Israel tickt.

Sie und Heusgen ziehen am gleichen Strang. SIE hat die Richtlinienkompetenz aller Politikbereiche. Nehmt sie, nehmen wir sie  nicht länger aus der Schusslinie, die eigentliche Drahtzieherin antiisraelischer Maßnahmen sitzt im Bundeskanzleramt auf dem Chefsessel.

Es ist ein bitteres Resümee, das ich hier ziehe. Aber, wie ich befürchte, ein durchaus zutreffendes. Mehrmals schon habe ich in diesem Blog zu der seltsamen Israelpolitk Angela Merkels Stellung genommen.

Es wird endlich Zeit, sie öffentlich zu demaskieren und sie so zu bezeichnen, wie sie aufgrund ihrer Politik zu benennen ist, eine antiisraelische Protagonistin, ein Wolf im Schafspelz.

Man sollte ihr die von den jüdischen Verbänden und Institutionen verliehenen Preise aberkennen …..  Aber das wird vermutlich nicht geschehen, so wenig wie ein Wechsel in ihrer desaströsen Israelpolitik.

9. November 2019 10. November, 2019

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Tag der Freude

Tag der Scham

Tag der Trauer

 

Ja, ich erinnere mich mit großer Freude an den 9. November 1989, an dem ich in fassungslosem Staunen das Wunder der  ungeplanten Öffnung im antifaschistischen Schutzwall zwischen der damaligen DDR und der damaligen Bonner Republik BRD im Fernsehen mit ansehen konnte.

Und dennoch tritt in meiner persönlichen Wahrnehmung dieser Freudentag immer hinter den anderen 9. November zurück, den Tag, an dem im Jahr 1938 überall in Deutschland die Synagogen brannten, jüdische Geschäfte zerstört, geplündert und ausgeraubt wurden, unsäglich viele Menschen gefangen genommen und in die Konzentrationslager verbracht wurden.

Dem Gedenken an die Pogrome – die sich ja nicht auf den 9. November beschränkten – mischen sich heute große Sorgen über den zunehmend virulent werdenden Antisemitismus bei, der neben den „altbekannten“ Akteuren der ewig gestrigen, dem Nationalsozialismus anhängenden Deutschen neue Gesichter und Formen des Judenhasses hervorbringt. Sie finden sich mitten unter uns, in allen Schichten der Gesellschaft…. bis hinein in die Spitzen von Parteien, Kirchenämtern und Regierungsangehörigen.

 

Die Anfänge, derer wir uns erwehren sollen, haben längst Fahrt aufgenommen … und manchmal bezweifele ich, ob wir überhaupt noch Zeit haben, um,   wie Bonhoeffer es formuliert hatte, „dem Rad in die Speichen fallen“ zu können….

 

Gestern war ich mit meinen Enkeln an der Stelle, an der 1938 in Hannover die Synagoge in Flammen aufging…  wenigstens das Vergessen können wir verhindern….

 

 

Hannover, Rote Reihe 6

 

 

 

 Mein letzter Satz klingt nach Resignation….
und gemahnt doch, aufzustehen und nicht müde zu werden….

 

Auslöschung… 1. Oktober, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, judentum, terrorismus.
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Ich schaue mir meine Israelbilder an, weil ich ein „schönes“ Foto für eine Feier suche….

… und treffe natürlich auch auf die Bilder, die ich im vergangenen Jahr in der Gedenkstätte Yad Vashem gemacht habe…

So viele, so unglaublich viele Namen von einst lebendigen jüdischen Gemeinden… diese hier gehören auch dazu.

 

 

Bekannte Namen bekannter Orte.

 

Namen mit einem heimatlichen Klang…

 

 

Die jüdischen Gemeinden – vergessen?

 

Jüdisches Leben vernichtet von Deutschen.

Antisemitismus gestern – und heute?