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Wie oft denn noch? 7. Oktober, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Ich kann es einfach nicht mehr hören oder lesen!

Wie oft denn noch müssen wir ohnmächtig Sätze wie diesen zur Kenntnis nehmen:

Wer Juden angreift, greift auch uns an!

Das ist heute als Überschrift in dem Hannover-Teil der HAZ zu lesen, die sich dabei offensichtlich auf den katholischen Bischof von Hildesheim, Heiner Willmer bezieht. (Seite 17 der Printausgabe der HAZ vom 7. Oktober 2022)

Wie schon so oft in den letzten Jahren kennt die verbale Solidarität nach einem Anschlag auf die jüdische Gemeinschaft keine Grenzen, diese, die Grenzen nämlich, werden eher in dem Nichtstun offenbar, das regelmäßig auf die zunächst geäußerte Betroffenheit folgt.

Wie immer nach Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Deutschland oder bei offen zutage tretendem Antisemitismus – wie zuletzt bei der DOCUMENTA in Kassel – ist die aufgeschreckte politische und auch religiöse Elite des Landes schnell mit dieser sehr spezifischen Betroffenheitslyrik zur Stelle, man zeigt sich entsetzt, geschockt, fassungslos, bekundet seine Solidarität mit „jüdischen Menschen“ (wie es heute in der HAZ zu lesen war), betont treuherzig, „die gesamte Gesellschaft sei gefordert, sich gegen Antisemitismus einzusetzen“ so der Vertreter der Schura. Und doch lässt man – = viele Personen des öffentlichen Lebens, die sich gegen Antisemitismus aussprechen, gemeinhin die vielen geäußerten verbalen Angriffe gegen Juden (insbesondere gegen Israel) folgenlos geschehen.

„Es kann nicht sein, dass Menschen, die sich an Gott wenden, mit Steinen beworfen werden“ erklärt Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, und hat damit wieder so eine typische Wischiwaschi-Erklärung abgegeben, in der alle Menschen enthalten sind, „die sich an Gott wenden“.

Er hat ja im Prinzip recht mit dieser Aussage. Es kann in der Tat nicht sein, dass Gottesdienstbesucher mit Steinen beworfen werden, ob nun auf dem Weg zum Gottesdienst oder während des Gebets im Gotteshaus. Aber die Frage muss doch gestellt werden, welche anderen „Menschen, die sich an Gott wenden“, wurden in letzter Zeit mit Steinen beworfen? Ich bin noch nie einem Steinewerfer im Bannkreis meiner christlichen Gemeinde begegnet, weiß aber natürlich und habe es schon sehr oft persönlich miterlebt, dass vor jüdischen Einrichtungen die Polizei zum Schutz der Beter eines Gottesdienstes oder der Besucher besonderer Veranstaltungen aufzieht, aufziehen MUSS, sollte man besser sagen. Ich gehe davon aus, dass das auch am Gottesdienst zu Yom Kippur vor dem Eingang der Synagoge so war, warum und wie es aber dennoch zum Angriff auf die Synagoge und die Gottesdienstteilnehmer kommen konnte, ist nach wie vor unklar.

Eines wird doch ganz deutlich: Solange jüdisches Leben in Deutschland unter Schutz gestellt werden muss, ist der Antisemitismus immer noch allgegenwärtig, stark und virulent. Und es ist, neben dieser Notwendigkeit des Schutzes, ein Armutszeugnis sondergleichen, dass die versprochenen Schutzmaßnahmen, die nach den Vorkommnissen an Yom Kippur in Halle auch den jüdischen Gemeinden in Hannover zugesagt wurden, bis heute nicht zustande gekommen sind.

Das macht mich müde und wütend zugleich. Solange schon stehen diese Bitten und Forderungen als absolute Notwendigkeit im Raum, und so viele Monate und Jahre ist nichts geschehen. Dafür hören und lesen wir wieder die von Betroffenheit triefenden Bekenntnisse, die zum „Kampf gegen den Antisemitismus“ auffordern.

Da passt doch ein Artikel beinahe perfekt in den gewiss nicht so vorhersehbaren zeitlichen Zusammenhang, den ich bei Audiator entdeckte und der sich mit einem typisch deutschen Phänomen beschäftigt.

Hier kann man ihn nachlesen: https://www.audiatur-online.ch/2022/10/05/deutsch-bauen-in-palaestina/

Denn auch das gehört zum Gesamtbild des Antisemitismus, der so verheerende Züge trägt und in dessen Gefolge es auch in Hannover nach Aussage des Oberbürgermeisters Belit Onay „jeden Tag antisemitsiche Vorfälle“ gebe und der darum ergänzt: „Es ist wichtig zu zeigen, dass wir an der Seite der Gemeinde stehen“.

Ebenso wichtig, sage ich mit bitterem Unterton, wie es auch deutsche Diplomaten und Politiker immer beteuern: „Wir stehen an der Seite Israels“, um dann eilig ihre Aufwartung Herrn Abbas in Ramallah zu machen.

Etwas sarkastisch – und dem eigentlichen üblen Anlass wohl nicht geziemend – könnte ich darauf hinweisen, dass ein eiserner standfester Pfosten (eines Schutzzaunes) vermutlich hilfreicher und sinnvoller ist, als die verbale Beteuerung des „an der Seite stehen“… ob nun an der Seite der Gemeinde oder an der Seite Israels.

Am 9. November werden dann wieder Kränze an den Orten der von den deutschen „Volksgenossen“ im Tausendjährigenreich zerstörten Synagogen niedergelegt und Reden von „nie wieder“ gehalten. Wir sind ja inzwischen richtig gut darin, um zerstörte Synagogen und tote Juden zu trauern… Nur mit den lebenden Juden hier und anderswo tun wir uns schwer.

Mehr Informationen zum Geschehen in Hannover gibt es hier und hier

Siehe in dem Zusammenhang auch diesen alten Beitrag: https://himmelunderde.wordpress.com/2019/02/05/eine-zeremonie-der-schande/

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Nichts aus Fehlern gelernt…. 30. Juli, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Lange vor der Eröffnung der documenta 15 hat es ernst zu nehmende Befürchtungen und sogar Hinweise gegeben, dass Werke mit eindeutig antisemitischer Bildsprache oder Inhalten den Weg in die Ausstellung gefunden haben und von den Verantwortlichen nicht sorgsam genug „eingenordet“ und entsprechend kritisch untertitelt bzw. beschrieben worden seien.

Unmittelbar nach der Eröffnung löste ein Banner einer indonesischen Künstlergruppe Empörung aus, da es an prominenter Stelle im Zentrum der Stadt Kassel eindeutige antisemitische Motive zeigte. Das Werk wurde nach einer zähen Diskussion endlich entfernt. Im Zuge der Entdeckung weiterer „Kunstwerke“ antisemitischen Inhalts und nachdem der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen gemeinsam mit jüdischen Verbänden und nicht-jüdischen Persönlichkeiten die Zuständigkeit des documenta-Vorstands gerügt und dessen Absetzung gefordert hatte, trat die verantwortliche Chefin zurück.

Damit hat aber die unsägliche Geschichte immer noch kein Ende gefunden, wie ich heute in der „Jüdische Allgemeine“ lesen konnte.

Mir ist unbegreiflich, dass nach dem Eklat zu Beginn der documenta nicht alles dafür getan wurde, neuerliche „Enthüllungen“ im Vorfeld zu vermeiden. Doch offensichtlich wurde eben nicht genau nachgeschaut und auch nicht genug geprüft. So geht Drama unverminderter und beschämender Art und Weise weiter.

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/zentralrat-der-juden-und-american-jewish-committee-fordern-abbruch-der-documenta/

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zeigte sich fassungslos. »Diese documenta wird als antisemitische Kunstschau in die Geschichte eingehen«, erklärte er in Berlin. Mit Blick auf die neuen Funde umstrittener Bilder sagte Schuster: »Auch Herr Farenholtz selbst konnte oder wollte keinen Antisemitismus erkennen.« Dass die documenta wie geplant bis 25. September laufen könne, erscheine »kaum mehr vorstellbar«.

AJC-Berlin-Direktor Remko Leemhuis sagte: »Angesichts dieser jüngsten Entwicklungen und vor dem Hintergrund, dass die Verantwortlichen offensichtlich immer noch nicht begriffen haben, welchen Schaden die documentaangerichtet hat, kann es kein ›Weiter so‹ geben.« Ebenso erwarte man »endlich eine ernsthafte Entschuldigung der Verantwortlichen bei der jüdischen Community«. „

Der Fehler lag bereits zu Beginn – noch in der Planungs- und Aufbauphase – vor und konnte bis heute nicht behoben werden.

Der Fehler besteht in der Blindheit für die heutigen Formen eines sich immer noch virulent ausbreitenden Antisemitismus, u.a. auch in der Gestalt der Kritik an dem Staat Israel – der heute exemplarisch für Juden und Judentum steht – und die in einseitiger und unangemessener Weise selbst von gebildeten Menschen nicht nur verbreitet, sondern auch als legitim geradezu gefordert wird.

Richtig wäre es, die Kunstschau mit Ablauf dieses Monats zu beenden und eine intensive Phase der Aufarbeitung auf allen Ebenen anzuschließen.

Siehe in Ergänzung auch diesen Artikel: https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/neue-judenhass-vorfaelle-bei-der-documenta-holocaust-ueberlebende-sind-fassungslos/

Er hat es immer noch nicht begriffen… 25. Juni, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Kassels Oberbürgermeister möchte die Documenta 15 „nicht unter Generalverdacht“ gestellt wissen und hält darum die Absage des Kanzlers für „unangemessen“.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/documenta-kassels-ob-kritisiert-scholz-absage/

Die Absage eines Documenta-Rundgangs ist aber die einzig richtige Konsequenz, die der Kanzler aus der zutage tretenden Gesamtkonzeption des Künstlerkollektivs aus Indonesien ziehen konnte.

Längst geht es nicht mehr „nur“ um das „Wimmelbild“, auch nicht mehr „nur“ um den unsäglichen Vergleich, der in dem Guernica-Gaza-Gemälde angestellt wird, in welchem die israelischen Streitkräfte, die sich des Terrors AUS Gaza erwehren, mit den faschistischen Kampfverbänden gleich gestellt werden, die die Bombardierung der spanischen Stadt Guernica zu verantworten hatten.

Es geht – so möchte ich es ausdrücken – um den „Basso continuo“, der sich durch die gesamte Ausstellung zieht, angefangen mit den ersten kritischen Stimmen, die sofort abgewiegelt wurden bis hin zu den Filmen, die als „Begleitmusik“ des „universalen Befreiungskampfes der Völker“ gezeigt werden sollen, wobei, das müsste doch auch dem OB klar sein, es eben beispielsweise nicht um den Befreiungskampf der verarmten Bevölkerung Südamerikas gegen die linken Rebellen oder die Drogenbarone geht, sondern ausschließlich und ausdrücklich um die geforderte „Befreiung Palästinas“ vom angeblichen israelischen Joch. Hätte sich Christian Geselle auch nur ansatzweise mit den Grundlagen der Hamas oder zumindest mit denen der PLO beschäftigt, wäre er gar auf die Idee gekommen, sich die Reden der antiisraelischen Ajatollahs in Iran und die der antiisraelischen Demagogen anderswo auf der Welt anzuhören, müssten ihm doch die Ohren geklingelt haben, angesichts dieser stets vorhandenen (unterschwelligen) antiisraelischen Töne.

Um es ganz klar zu sagen: Bei allen kritischen Tönen zu Israel geht es in aller Regel nicht um die Politik des Staates – wäre es das, müssten man ständig die Politik vieler anderer Staaten weitaus kritischer unter die Lupe nehmen -, es geht immer um das „Vorhandensein“ des Staates Israel, ihn zu delegitimieren ist das Ziel jeglicher Kritik, selbst dann, wenn alle unsere Präsidenten, Kanzler und Außenminister von der Staatsräson des Existenzrechts Israels unermüdlich reden und gleichzeitig die „Siedler“ zum Friedenshindernis erklären.

Natürlich käme niemand in der Bundesrepublik, der an verantwortlicher Stelle Politik macht, auf die selbstmörderische Idee, offiziell das Vorhandensein Israels zu beklagen, aber ich nehme im Gegenzug leider gar nicht wahr, dass die arabischen Nachbarn oder die Palästinenser in die Pflicht genommen werden, Israel als jüdischen Staat ohne Wenn und Aber endlich, endlich anzuerkennen.

Ich kriege immer nur mit, dass mit tränenreicher Geste in Yad Vaschem Kränze niedergelegt und dabei „nie wieder!“ und „deutsche Scham“ oder „Verantwortung“ in die aufgestellten Mikrofone geredet wird, aber die gleichen Personen in Windeseile – zumeist noch am gleichen Tag – nach Ramallah eilen, um dem ewigen Präsidenten Abbas ihre Aufwartung zu machen und zu beteuern, das Deutschland seinen Verpflichtungen zur Unterstützung der armen palästinensischen Flüchtlinge (in x-ter Generation) nachkommen werde. Wir finanzieren die Renten der palästinensischen Judenmörder, als gäbe es nicht einen einzigen Grund, genau das zu verweigern. Wir fördern die Schulen in den Palästinensergebieten, die die Kinder zum Hass auf Israel erziehen.

DAS ist die Tonart, die auch in der Documenta 15 schwingt!

Und DAS hätte Herr Geselle doch einfach und schlicht zur Kenntnis nehmen können, wenn schon nicht vor dem Eklat und angesichts der vielen kritischen Stimmen zuvor, so doch zumindest jetzt. Es gibt doch genug Publikationen zu dem Thema.

Dass zum gegenwärtigen Stand nicht einmal eine Aufsichtsratssitzung zu den Rücktrittsforderungen vorgesehen ist, spricht doch Bände.

Die Rolle, die Frau Roth in diesem üblen Spiel übernommen hat, soll hier nicht weiter ausgeführt werden. Ihre Haltung zu BDS ist bekannt, ihre Distanzierung von den Darstellungen des Wimmelbilds kann man durchaus als Versuch der Schadensbegrenzung einordnen, nicht aus innerer Überzeugung, vermute ich, sondern aus politischem Kalkül. Ihrer Aussage nach soll es nun der Bund richten.

Antisemitismus – ganz gleich in welcher Maskerade er auch immer auftreten mag – muss geächtet und bekämpft werden, nicht mit Talkshows oder Debatten, sondern mit der entschiedenen Verhinderung seiner jeweiligen Formen und Spielarten.

Darum ist die Absage des Kanzlers richtig und notwendig.

Der Kanzler der Bundesrepublik kann und darf sich nicht gemein machen mit einer Sache, die den Keim des Antisemitismus in sich trägt, selbst dann nicht, wenn das große Bedauern ausgedrückt wird über den „Fehler“, der immer noch nicht wirklich eingesehen wird. Antisemitismus ist kein Problem, weil es unsere Vergangenheit betrifft, er ist das Problem, das über die (vor allem unsere) Vergangenheit weit hinausreicht und auch nicht auf dieses Land der Täter und seiner Millionen Opfer begrenzt ist, wie die Indonesier es darzustellen suchen.

Antisemitismus betrifft ALLE, alle Länder und Völker, die ein Problem damit haben, dass es Juden gibt und den Staat ISRAEL !

Fremde Feder: Ehrung für Mordgesellen… 24. Juni, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Das – also der von mir gewählte Titel „Ehrung für Mordgesellen“ – entspricht zwar nicht der Originalversion im Titel des von Thomas von der Osten-Sacken bei mena-watch veröffentlichten Artikel, dafür aber trifft er die inhaltliche Aussage genau.

Ich kopiere den gesamten Text hierher und verzichte auf die funktion „rebloggen“, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass nach einiger Zeit die „fremde Feder“ nicht mehr aufzurufen ist und meine einleitenden Worte dann reichlich sinnlos erscheinen.

Hier nun also der vollständige Text, den ich Zeile für Zeile unterstreiche. Er sollte den verantwortlichen Politikern, den unkritischen Journalisten, den Machern der Documenta 15 und ihren naiven bis schlecht informierten Besuchern nicht nur hinter die Ohren geschrieben, sondern in das Gedächtnis eingebrannt werden, zumal bisher in der öffentlichen Diskussion über die schrecklichen Propagandafilme der palästinensischen „Künstler“ so gut wie gar nicht berichtet wurde.

Dies ist der Link dazu: https://www.mena-watch.com/documenta-ehrt-initiatoren-des-selbstmordattentats/

Neben antisemitischen Bilddarstellungen wird bei der derzeit laufenden Kasseler Kunstausstellung auch eine Organisation als Utopie präsentiert, die eine der furchtbarsten Formen des Terrors mitgeprägt hat: die Japanische Rote Armee Fraktion.

Würde man eine Meinungsumfrage in der Fußgängerzone einer x-beliebigen europäischen Stadt durchführen und sich erkundigen, von wo das Selbstmordattentat herkomme, jede Wette, die überwältigende Mehrheit würde antworten: Irgendetwas mit Nahem Osten oder Islam. In der Tat fanden fast alle dieser furchtbaren Terrorattacken in dieser Region statt, die Antwort wäre allerdings trotzdem falsch.

Denn »erfunden« hat das »suicide bombing« die selbsternannte Japanische Rote Armee Fraktion, die am 30. Mai 1972 ein fürchterliches Massaker am Flughafen Lod bei Tel Aviv verübte. In »Solidarität mit dem palästinensischen Volk« töteten sie damals 26 Menschen, darunter viele christliche Pilger aus Puerto Rico, und verletzten unzählige weitere.

Der Anschlag war als Selbstmordattentat gedacht: Die drei Japaner wollten sich töten und dabei ihre Gesichter mithilfe einer Granate unkenntlich machen, um die Identifizierung zu erschweren. Doch zwei der drei Angreifer wurden von Sicherheitskräften erschossen. Der dritte, Kozo Okamoto, wurde festgenommen und zu lebenslanger Haft in Israel verurteilt.

Dieser Terroranschlag war nicht nur ein besonders blutiger, sondern hatte auch andere, weitreichende Folgen, die schon vor zehn Jahren Michael Sontheimer in der Zeitschrift taz beschrieb:

»Viele Palästinenser und Araber feierten die drei Japaner sofort als Helden. Sie hätten ein loderndes Zeichen gegen das Unrecht der israelischen Besetzung gesetzt, ihr Leben im Kampf für eine Sache gegeben, die gar nicht unmittelbar die ihre war.

Der libysche Staatschef Mummar al-Gaddafi warf den Palästinensern vor: ›Man sieht sie alle Bücher schreiben und Zeitschriften mit ihren Theorien füllen, aber sie sind nicht imstande, auch nur eine tollkühne Aktion wie die der Japaner auszuführen.‹ (…)

Die Palästinenser hatten ihren Kampf vorwiegend mit dem Verlangen nach Gerechtigkeit begründet. Der Selbstmord als Demonstration von Loyalität war ihnen fremd. Jetzt schlugen sie eine Brücke zur Figur des Märtyrers, auf die sich später die Hisbollah, Hamas, Al-Qaida und andere religiös-politische Selbstmordattentäter im Heiligen Krieg bezogen.

Es dauerte allerdings noch zwei Jahre, bis Kämpfer einer Abspaltung der PFLP in Israel ein Massaker anrichteten, bei dem sie sich schließlich zusammen mit ihren Geiseln in die Luft sprengten.«

Solidarität durch Judenmord

Dank einer japanischen Terrorgruppe also wurde das Selbstmordattentat in den Nahen Osten gebracht, sozusagen exportiert, wie zuvor schon Faschismus, Kommunismus, rassisch begründeter Antisemitismus und was Industrienationen noch so alles an Gütern zu bieten haben. Wie ihre Genossinnen von anderen Rote Armee Fraktionen, etwa der deutschen, drückten die Japaner so nämlich ihre Unterstützung für ein unterdrücktes Volk aus.

Vierzig Jahre später sollen auf der documenta fifteen – die wegen des dort präsentierten Antisemitismus nun weltweit in die Schlagzeilen geraten ist – auch einige Filme des Kollektivs Subversive Film gezeigt werden. Das Kollektiv restaurierte extra für das Event in Kassel ein paar »Film-Fragmente«, die laut documenta-Programm

»Auskunft über die weitestgehend übersehene und nicht dokumentierte antiimperialistische Solidarität zwischen Japan und Palästina geben soll«.

Diese Fragmente stammen, wie es weiter heißt, von:

»Masao Adachi, dem gefeierten Regisseur experimenteller Agit-Prop-Filme und ehemaligen Mitglied der Japanischen Roten Armee.«

So sollen sich in Kassel »die Beziehungen zwischen Tokio, Palästina und der Welt in einem nomadischen Filmprogramm um verschiedene Fragmente des restaurierten Films herum« entfalten, verkünden die Veranstalter freudig.

Auch wenn sie aus dem Nahen Osten stammen mögen, sind die Macher des Subversiv-Film-Kollektivs, wie so viele andere auf der documenta, liest man ihre Biografien, weit fester im westlichen Kulturbetrieb verankert und zu Hause als irgendwo im »globalen Süden«. Ihr Ziel sei, schreiben sie auf den Seiten der documenta, »Konstellationen von Solidarität und die Utopie einer weltweiten Befreiungsbewegung zu reaktivieren«.

Dystopie

Natürlich gingen auch diese Filme bei den documenta-Verantwortlichen durch und bekamen den »Nicht-Antisemitismus«-Stempel der beflissenen Kuratoren, Journalisten und Experten, die sich vorab das Programm angesehen hatten.

Aber nicht einmal das reicht zum großen Skandal: dass hier nämlich nicht nur eine Organisation als Utopie verkauft wird, die Judenmord praktizierte, sondern eine, die darüber hinaus noch eine der furchtbarsten Formen des Terrors in der Region hoffähig gemacht hat.

Wie viel Leid und Elend haben seitdem suicide bombings über die Welt gebracht? Kein Wort davon bei der documenta und auch nicht davon, dass – selbst im Jargon dieser ganzen Veranstaltung – die überwältigende Mehrheit aller Opfer aus dem »globalen Süden« stammen.

Unerträglich dabei auch die Vorstellung, was wohl geschehen und wie viele Leben nicht sinnlos beendet worden wären, hätten diese Japanerinnen und Japaner ihre politischen Kämpfe irgendwo anders und mit anderen Mitteln ausgeführt und das Selbstmordattentat nicht in den Nahen Osten exportiert worden wäre.

Und so würde es sich in der Tat anbieten, im Kontext dieser documenta über den Anschlag von Lod im Jahr 1972, von mir aus auch über das Geflecht »Tokio, Palästina und die Welt« zu sprechen – allerdings nicht als Utopie, sondern als Dystopie und schreckliches Beispiel, was geschehen kann, wenn im »globalen Norden« sich irgendwelche irregeleiteten Menschen aufmachen, gegen die Unterdrückung im Süden aktiv zu werden.

Schauplatz > Europa > Deutschland > Documenta ehrt Initiatoren eines Selbstmordattentats

Thomas von der Osten-Sacken

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer und Mitbegründer der deutsch-irakischen Hilfsorganisation Wadi e. V., mit der und für die er seit über 25 Jahren im Nahen Osten arbeitet und dabei versucht, nicht auch an den Verhältnissen irre zu werden. Außerdem publiziert er regelmäßig Buchbeiträge und Artikel über die Region und versucht ansonsten Theodor W. Adornos Maxime zu folgen, die da lautet: »Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.«

Ist das Kunst… 20. Juni, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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…. oder kann das weg?

Ich bin mir nicht ganz sicher, wer diese schöne Frage zum ersten Mal gestellt hat, aber ich ertappe mich oft dabei, dass ich zumindest den ersten Teil der Frage immer wieder mal beim Betrachten dessen stelle, was mir als „Kunst“ vorgestellt wird. Ich bin halt eher der Typ „Banause“, jemand, der nicht über Kunst akademisch reden kann, bei dem aber das Kunstwerk eine tiefe Berührung auslöst durch das, was „ich“ Ästhetik nennen möchte, also das Zusammenspiel von Form, Farbe und Motiv in einer Ausführung, die wahrhafte „Kunstfertigkeit“ erfordert, eine Fertigkeit, die mir nicht zu eigen ist und deshalb grenzenlose Bewunderung auslöst.

Mit diesem Begriff von „Kunst“ liege ich aber ganz sicher vollkommen daneben von dem, wie Künstler und Kunstschaffende selbst den Begriff „Kunst“ füllen.

Dieses Banausentum hat es mir schon immer ziemlich schwer gemacht, die Kunstwerke, die bei der Documenta in Kassel gezeigt werden, angemessen zu würdigen. Ich hätte zwar niemals gesagt, dass das „weg kann“, aber doch meine Zweifel angemeldet, ob es Kunst sei oder Kram oder eine, meine Sinne in unangenehmer Weise strapazierende, Provokation. Dass Kunst auch provozieren kann, will, darf oder sogar muss, stelle ich gar nicht in Abrede, aber wenn außer „Provokation“ nichts, aber auch gar nichts zu erkennen ist, was „ich“ mit Kunst assoziieren und in Verbindung bringen kann, ist es einfach nur ein unüberwindliches Ärgernis, das mich auch nicht zu irgendeinem sinnvollen Gespräch anregen würde. Es ließe mich zetern wie ein Rohrspatz … wem wäre damit gedient?

Diese lange Vorrede ist notwendig, um klarzustellen, dass es mir in der aufregenden Frage, ob die Documenta in diesem Jahr antisemitische Tendenzen aufweise oder nicht, nicht oder nur am Rande um die ausgestellten Exponate oder die angesagten Aktionen geht. Hierin halte ich mich doch an den allgemeinen Begriff von der Freiheit der Kunst, selbst dann, wenn in geschmackloser Weise „künstlerisch“ politische Themen dargestellt werden, wobei ich aber die Einschränkung machen muss und will, dass Darstellungen von Juden, die man in den Zeiten des Tausenjährigenreiches in den Ausgaben des „Stürmer“ finden konnte und die auch heute wieder zur Verunglimpfung von Juden oder Israel gezeigt werden, nicht mehr unter „künstlerische Freiheit“ fallen, sondern mit den Begriffen Diffamierung, Entwürdigung, Verächtlichmachung belegt werden, kurz mit dem einem Wort „antisemitisch“ charakterisiert werden müssen.

Es sind – von der Ausnahme der Kunstwerke mit „Stürmer-Qualität“nicht (nur) die Exponate oder die politisch motivierten Aktionen, die mich bewegen, es ist vielmehr die „Auswahl“ der Künstler, die bei der Documenta ausstellen dürfen / können oder eben nicht.

Wenn – nach Angabe des Kuratoriums – der Schwerpunkt auf die Interaktion zwischen der vernachlässigten „südlichen Welt“ und der des westlichen Kulturbereichs gelegt und damit verstärkt ermöglicht werden soll und man darum Künstler aus „Palästina“, nicht aber aus Israel zu Wort kommen lässt, ja Israel ausdrücklich als teilnehmendes Land ausklammert, aber als „Kunstobjekt“ in einseitiger und anklagender Weise darstellt, so geht doch diese Vorgehensweise erkennbar an der Intension eines „integralen Charakters der Documenta“ vorbei. Vielmehr erinnert diese ausdrückliche Nichtbeachtung israelischer Kunst und Künstler auf fatale Weise an die BDS-Bewegung, die doch nur dem einen Ziel dient, Israel als jüdischen Staat zu delegitimieren. BDS, das hat der Bundestag vor einiger Zeit sehr klargelegt, trägt aber alle Züge antisemitischen Gedankenguts und Handels und ist darum in Deutschland geächtet .

Dieser ausdrückliche Beschluss des Bundestages hat aber merkwürdigerweise für die (deutschen) Macher der Documenta gar keine Rolle gespielt, das indonesische Kollektiv kannte möglicherweise diesen Beschluss nicht oder hat sich – trotz der Kenntnis – eigensinnig darüber hinweggesetzt.

Die Rede des Bundespräsidenten zur Eröffnung der Documenta zielte aber genau auf diesem Tatbestand:

Die Weigerung, israelischen Künstlern die Teilnahme in Kassel zu ermöglichen, käme einer Delegitimierung des Staates Israels, einer Weigerung, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, gleich, etwas, das Deutschland so nicht hinnehmen könne.

Ich stimme an diesem Punkt Herrn Steinmeier zu.

Heute erschien im Kulturteil der HAZ ein Interview mit dem Direktor des Sprengel-Museums, Reinhard Spieler, der nach eigenen Angaben „explizit antisemitische Kunstwerke“ nicht habe wahrnehmen können, es seien lediglich einige Werke ausgestellt, in denen die Lebensbedingungen von Palästinensern kritisiert werde, nur eine einzige Arbeit zeige Israel als Aggressor – mit dem Titel „Guernica Gaza“, womit die Anspielung auf Picassos Werk „Guernica“ gegeben sei, mit dem Picasso gegen die Nazis protestiert habe.

Herr Spieler findet jedoch kein Wort darüber, dass Gaza von der Hamas regiert wird, die in ihrer Charta die vollständige Vernichtung Israels fordert und ihren Kampf so lange fortführen will, bis dieses Ziel erreicht sei. Vielmehr bedauert der Direktor, dass Steinmeier sich nicht vor seiner Rede über die Bilder informiert habe, ein Rundgang „hätte ihn davon überzeugt, dass die Ausstellung einen integrativen Charakter hat, dass Antisemitismus überhaupt kein Thema der Ausstellung ist.“ Quelle: HAZ, Ausgabe 20. Juni 2022, Seite 23, Kultur & Leben, „Ein bisschen Kinderbastelgruppe“)

Vermutlich hat sich auch Herr Spieler nicht ausdrücklich und ausführlich mit dem Gegenstand seiner Kritik auseinandergesetzt, der Rede des Bundespräsidenten nämlich, sonst hätte ihm doch auffallen müssen, dass im Fokus der Kritik an der Ausstellung nicht die Bilder stehen, sondern der von dem indonesischen Kollektiv gewollte Boykott israelischer Kunst und Künstler.

Herr Spieler klagt dagegen: „Es ist wirklich sehr unglücklich, dass der Documenta jetzt eine Debatte aufgezwängt wird, die am eigentlichen Thema völlig vorbei geht. Jeder kann und soll nun gerne genau hinschauen, ob Werke wirklich antisemitisch oder diskriminierend sind. Ich konnte diesen Eindruck definitiv nicht wahrnehmen.“(siehe oben genannte Quelle)

Wie will man etwas wahrnehmen, was nicht vorhanden ist… wie macht man die LEERSTELLE sichtbar, das FEHLEN israelischer Künstler? Und wie sehr zeigt diese Aussage die naive Borniertheit eines Direktors eines Museums für zeitgenössische Kunst? Herr Spieler macht auf bemerkenswerte Weise den blinden Fleck in der Debatte um die diesjährige Documenta deutlich. Wenn keine, dem „Stürmer“ ähnliche, Produkte und Pamphlete zu erkennen sind, kann es Antisemitismus nicht geben.

Erbärmlicher kann „Politik in der Kunst“ nicht argumentieren oder agitieren… wie es auch dem Statement der Staatssekretärin Claudia Roths zu BDS-Documenta anzumerken ist. Siehe diesen Artikel

Lesenswerte Berichte zum gleichen Thema finden sich u.a. hier hier hier hier hier

hier

Dass etliche Medien und „Medienschaffende“ keinerlei Antisemitismus erkennen können und Steinmeier kritisieren, kann eigentlich nur diejenigen verwundern, die vor dem latent vorhandenen Antisemitismus dieser Blätter und Kritiker in den letzten Jahren gekonnt die Augen verschlossen haben.

NACHKLAPP um 20.25h

Inzwischen haben die Verantwortlichen der Documenta einsehen müssen, dass es tatsächlich antisemitische Darstellungen in Kassel gibt. Frau Roth fordert die Entfernung eines Banners mit eindeutig antisemitischer Bildsprache. https://www.tagesschau.de/kultur/documenta-antisemitismus-roth-101.html

NACHTRAG, 21. 6. 2022

https://www.hessenschau.de/kultur/nach-antisemitismus-vorwuerfen-umstrittenes-documenta-banner-mit-stoff-verhuellt,antisemitisches-banner-documenta-100.html

Zitat: „“Wir sind traurig darüber, dass Details dieses Banners anders verstanden werden als ihr ursprünglicher Zweck“, hieß es in der Mitteilung weiter. Den Grund für die entstandene Empörung sehen die Künstler vor allem in der deutschen Vergangenheit. „Als Zeichen des Respekts und mit großem Bedauern decken wir die entsprechende Arbeit ab, die in diesem speziellen Kontext in Deutschland als beleidigend empfunden wird“, heißt es: „Das Werk wird nun zu einem Denkmal der Trauer über die Unmöglichkeit des Dialogs in diesem Moment.““

Den Grund für die entstandene Empörung sehen die Künstler vor allem in der deutschen Vergangenheit.

Nochmals: Es ist nicht die „deutsche Vergangenheit“, die hier die entscheidende Rolle spielt, es ist der weltweit virulente Antisemitismus, dem entschieden entgegengetreten werden muss.

Wenn die Künstler einen Dialog anstreben, sollten sie darauf verzichten, in unangemessener und provozierender Weise ein Land aus diesem Dialog auszuklammern – Israel, und dieses Land zum Gegenstand ihrer „Kritischen Kunst“ zu machen.

Was man sonst nicht erfährt… 3. Mai, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Wie immer, wenn ich einen fremden Text verlinke, kann ich mich weder für den Autor, noch für den Wahrheitsgehalt verbürgen.

Oft genug überlege ich, ob ich einen Text weitergeben kann, der mir zu sehr gegen den Mainstream gerichtet ist, so dass ich ihn für pure Propaganda oder blanke Abwehr aller uns beschriebenen Gewissheiten in Bezug auf das jeweilige Thema halte.

Manchmal möchte ich mich nicht der Gefahr aussetzen, auf der falschen Seite der Geschichte oder der politischen Parteinahme zu stehen.

Und manchmal werfe ich alle diese Überlegungen über den Haufen und verlinke einen Text, der so irritierend ist, dass man es kaum aushält:

80 JAHRE und 7 Tage… 27. Januar, 2022

Posted by Rika in aktuell, antisemitismus, gesellschaft, HOLOCAUST, judentum, meditatives, politik.
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„80 Jahre und 7 Tage“

 

Diese Zeitspanne nannte der Präsident der Knesset des Staates Israel in seiner Rede im Deutschen Bundestag zum Gedenken der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und wies darauf hin, dass nur wenige Kilometer vom Reichstag entfernt das Haus am Wannsee steht, in dem vor 80 Jahren und 7 Tagen eine Konferenz hochrangiger Vertreter des Staates, der SS, der Wehrmacht, der Verwaltung stattfand, in der in nur wenigen Stunden das Schicksal der europäischen Juden besiegelt werden sollte, für immer verbunden mit dem Begriff „Endlösung“, der doch nichts anderes besagt, als VERNICHTUNG !

Vernichtung jüdischer Frauen, Männer, Kinder, Säuglinge und Greise aus allen Machtbereichen der Deutschen. Um die Mörder zu schonen – so kann man es in den „Wannsee-Protokollen“ nachlesen – musste das Morden effektiver, „Ressourcen schonender“ durchgeführt werden, der fabrikmäßig durchgeführte Massenmord nahm in einer schönen Villa in einer idyllischen Landschaft seinen Anfang.

Mickey Levy, der Präsident der Knesset, konnte während seiner Rede, in der er Teile des Kaddisch für die jüdischen Toten sprach, nur mühsam die Tränen zurückhalten …

Und dennoch – so dachte und denke ich – trotz der Trauer, trotz des Gedenkens an die Toten, die Entrechteten, Traumatisierten, trotz des Leids, das mit diesem Tag verbunden ist, ist es auch ein Tag des Triumphs des Lebens über die Mordpläne der Henker.

80 Jahre und 7 Tage nach den Beschlüssen zur „Endlösung“ steht der Präsident der Knesset des jüdischen Staates Israel im Parlamentsgebäude und vor den Abgeordneten des Deutschen Volkes und gedenkt der Toten und spricht doch von Aufbruch, Zusammenarbeit und Vertrauen.

ISRAEL und alle Juden weltweit haben in diesem Moment über Hitler und sein Verbrechensregime gesiegt – mit dem leidvollen Opfer von Sechs-Millionen Leben.

Daran will ich alle Tage meines Lebens erinnern.

Der Schrecken und das Morden der Nazis und all ihrer Helfer und Zuträger darf niemals vergessen werden.

Die Mahnung, die Mickey Levy mit nur zwei Worten aussprach, geht an uns alle:

NIE WIEDER

Antisemitismus darf niemals mehr die Oberhand gewinnen, ganz gleich, in welcher „Verkleidung“ er auftritt: nicht in seiner klassischen Form, nicht als Rassismus, nicht als religiöse Pflicht, nicht als Antizionismus, nicht als allgemeine „Kritik an Israel“, und schon gar nicht als neuerlicher Aufruf zur Vernichtung Israels und der Juden, wie es leider immer wieder bei Aufmärschen zum Al-Quds-Tag passiert.

 

 

Der Anregung zum Gedenken an die über eine Million ermordeten jüdischen Kinder folgend, brennen heute Kerzen in unserem Haus, am Fenster meines Arbeitszimmers und am Fenster der Vorderseite des Hauses.

Keine Gegenstimme…. nicht eine! 2. Juli, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, israelkritik, politik.
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Wie soll man sich das erklären?

Was ist los mit diesem Parlament, diesem Land, diesem Volk?

Da haben die Politiker erst im Januar die großen Reden gehalten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. Herrn Steinmeier wurde sogar die Ehre zuteil, in Jerusalem an der Gedenkveranstaltung beteiligt zu sein.

Und heutzutage?

Heutzutage, in diesem Fall gestern, erleben wir, dass aus dem „Für Juden verboten“  während der Zeit des Nationalsozialismus, das überall auf  Schildern im öffentlichen Raum zu lesen war, wieder eine machtvolle Forderung an Juden wird.

Diesmal geht es jedoch nicht um das Verbot, eine Parkbank oder ein Schwimmbad zu benutzen, diesmal verbieten  deutsche Politiker den Juden  gleich über ein ganzes Gebiet zu verfügen  – noch dazu nicht einmal in Deutschland, sondern im eigenen jüdischen Land  –  und fordern von Israel, auf eine eigenständige Politik „in Israel“ zu verzichten und sich der Sicht des deutschen Parlaments – des Bundestages – anzuschließen, wonach eine geplante Änderung des Status der im Sechs-Tage-Krieg gewonnenen Gebiete völkerrechtswidrig und darum nicht geboten sei.

 

Das muss man sich einfach mal vor Augen halten.

Da stimmt ein fremdes Parlament über die Zuständigkeit einer anderen Regierung ab, Gesetzes- und Verwaltungsgrundlagen  ändern zu dürfen oder nicht.

Juden haben kein Recht auf Judäa„. Nichts anderes bedeutet der Beschlusses, der gestern im Parlament gefasst wurde.

UND NICHT EIN EINZIGER PARLAMENTARIER WIDERSPRICHT

Einige wenige enthalten sich vornehm der Stimme… schließlich will man es sich zwar nicht mit den Juden in Israel vollends verderben, mit den Arabern in den Nachbarländern Israels aber auch nicht und schon gar nicht mit den Millionen muslimischen Sympathisanten der sogenannten Palästinenser in Deutschland. Da schweigt man feige. Duckt sich weg.

Jedenfalls ist das die einzige Erklärung, die mir für dieses entwürdigende Verhalten deutscher Parlamentarier in Bezug auf Israel einfällt.

Und ich will nun nicht alle diejenigen Länder aufzählen, die man auch im deutschen Bundestag maßregeln könnte oder sogar müsste, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, in denen Terror herrscht und Willkür, die von Diktatoren geführt und in denen das eigene Volk brutal unterdrückt wird.

Ich will hier auch nicht auf die völkerrechtlichen Belange eingehen, die nämlich längst nicht so eindeutig sind, wie die deutschen Michel allesamt glauben mögen, oder besser, wie ihnen das Claus Kleber und seine journalistischen Kollegen weiß machen wollen.

In dem von mir verlinkten öffentlichen Brief Gerd Buurmanns ist alles dazu gesagt.

Ich erhebe hier nur die Anklage gegen die, die sich auch heute noch im Recht fühlen zu sagen:

„Kauft nicht bei Juden“ = BDS

„Juden unerwünscht“ = Die Siedlungen sind das Friedenshindernis.

„Für Juden verboten“ =  eigene politische Entscheidungen zu treffen.

Schämt Euch, ihr Volksvertreter, die Ihr nichts gelernt habt aus Nationalsozialismus und SED-Unrecht, die Ihr immer noch in hochmütiger Hybris meint, die Welt mit Eurem Gutsein und Eurer moralischen Überheblichkeit  belehren und erziehen zu müssen, wobei Euer Erziehungsauftrag ausschließlich Israel gilt und Ihr vor allen Schurkenstaaten dieser Welt  die Augen schließt.

Und haltet nie wieder Reden zum Gedenken an die Ermordung der Juden, die von Politikern, Mitläufern und Duckmäusern wie Euresgleichen beschlossen und ausgeführt wurde.

 

Kleine Zwischenrufe im Mai…. 25. Mai, 2020

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Ich habe hier im Blog bisher nichts im Wonnemonat Mai geschrieben.

Zum einen war der Wonnemonat nicht so wonnig, wie man es ihm gemeinhin zuschreibt, was allerdings weniger am Wetter, als vielmehr an den beherrschenden Themen lag, Stichpunkte: Corona, Coronaleugnung, Politik, Israel, 75. Tag der „Befreiung“, Islam, Religion und was sonst noch so anfiel….

Zum anderen hatte ich gar keine Muße für längere Einträge, das zu begründen, hebe ich mir aber für spätere Zeiten auf.

Trotzdem habe ich mich natürlich mit den oben genannten Themen beschäftigt und bei Facebook immer wieder kurze Kommentare zu entsprechenden Artikeln gegeben. Die liste ich hier nun auf…

So aus dem Zusammenhang mögen sie für die Leser hier keinen Sinn ergeben, aber vielleicht ist es interessant, sie den diversen Stichpunkten zuordnen…

Mir sind sie eine Erinnerung an einen Monat voller irritierender, sich teilweise widersprechender, zornig oder wehmütig stimmender Geschichten…

Tag 1 im Mai 2020

„Erwiderung auf Anja Reschke und die Corona-Krise: Es ist zwar etwas kindisch – mit 70 Jahren tritt man vermutlich erneut in die entsprechende Phase ein -, aber wenn Frau Reschke auf dem Bildschirm erscheint, wechsele ich sofort den Sender … Die Erfahrung aus früheren Sendungen mit dieser Vorzeigejournalistin macht das absolut notwendig … aus gesundheitlichen Gründen natürlich.“

„Bevor ich mich aufrege möchte ich wissen, was auf dem Shirt steht… die Übersetzung ins Deutsche bitte! (Meine Reaktion auf das Foto einer Grundschulleiterin, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hidaya“..“

„Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus
washingtontimes.com
„Vermutlich kann sie das Virus sehen….“  Meine Vermutung zur Mitteilung…

„Es ist schon erstaunlich mit welch irrwitzigen Berechnungen und Aussagen Ökonomen den Medizinern Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten bestreiten. Her Homburg redet Humbug was die Beurteilung der medizinischen Faktoren angeht.
Als Ökonom sollte er daran arbeiten, wie man den Aufschwung mach der Pandemie schaffen kann. Ansonsten sollte er sich besser zurück halten. “  Zu Professor Stefan Homburg, der Corona nur für einen Hype hält.

2. Mai 2020

„Gestern lief in der ARD ein Beitrag über Hannelore Kohl, die Zeit ihres Lebens ihren Mann und damit auch die CDU aktiv unterstützte, am Ende aber einen hohen Preis bezahlte… Der „Machtmensch Kohl“ wurde abgelöst durch eine als wenig machtvoll angesehene junge Frau, verharmlosend „Kohls Mädchen“ genannt. Doch die sich als harmlos inszenierende Angela Merkel, mit ihrem Kleinmädchenlächeln und dem ebenso kleinmädchenhaften Sprach- und Sprechmodus übertrifft den „Machtmenschen Kohl“ um Längen. Helmut Kohl hatte niemals vor, die ganze Welt mit seinen Rettungsphantasien zu beglücken, noch weniger hatte er vor, diese Phantasien auch in die Tat umzusetzen, er wollte Deutschland zu einem prosperierenden und an christlichen Werten orientierten Gemeinwesen machen. Angela Merkel, die zwar ihren Amtseid abgeleistet hat, in dem sie sich verpflichtete dem deutschen Volk zu dienen und Unheil von ihm fern zu halten, hat aber eine ganz andere Agenda. Da geht es nicht mehr um das Wohlergehen Deutschlands, da geht es um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt – mit Hilfe und auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Denn all die Milliarden, die diese Rettungsaktionen kosten, erwirtschaftet nicht „der Staat“, er nimmt sie ein von allen Menschen, die in Deutschland irgendeine Form von Arbeit verrichten, die konsumieren oder Dienstleistungen – etwa von Friseuren- in Anspruch nehmen (alles, wirklich alles wird durch die Mehrwertsteuer zum „Einkommen des Staates“), Eigentum besitzen, ja sogar von denen, die einfach nur eine Rente beziehen für die sie jahrelang in die Kassen einbezahlt haben (ich weiß, Generationenvertrag). Der Staat verwaltet diese Einnahmen bestenfalls – und manchmal auch durchaus überaus schlecht…. Angela Merkel übt eine Macht in einer Fülle aus, die von keinem anderen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland derartig missbraucht wurde zum Schaden Deutschlands. Es wird Zeit darüber nachzudenken, eine Kanzlerschaft generell auf 2 Amtsperioden zu beschränken, um diese Ausuferung der Macht zu begrenzen und vom Volk als Souverän kontrollieren zu lassen.“

„Es ist unerträglich, dass sie immer und immer wieder ihr schweres Schicksal in den Mittelpunkt rückt.
Meine beiden biodeutschen Großväter waren auch arme Schlucker, einfache Arbeiter… ihre Enkel haben es zu Ingenieuren, Unternehmern, Lehrern, Professor, leitenden Angestellten gebracht.. Mit Fleiß und Energie.
Soll ich das jetzt auch dauernd in jeder Stellungnahme zu einem aktuellen Thema hervorheben?“ Zur ewig jammernden und sich selbst bemitleidenden Frau Chebli…

„Es gibt in meiner Familie auch so eine „Esel-Krieg-Geschichte“. Mein Vater war als Fallschirmjäger in Italien in dem umkämpften Gebiet von Monte Cassino eingesetzt. Am Tag vor dem Beginn der Entscheidungsschlacht wurde mein Vater zu einem Lehrgang abkommandiert… das rettete ihm das Leben. Niemand seiner Einheit hatte überlebt. Und der Esel? Er benötigte einen Tierarzt und wurde gleichfalls mit meinem Vater aus der Gefahrenzone beordert… „Ein Esel und ich haben als einzige meiner Einheit überlebt“ war die für ihn nur schwer auszuhaltende Erfahrung…“   Kommentar zu einemBild, auf dem ein Soldat zu sehen ist, der einen Esel trägt…

Auf die Frage, ob man lachen oder weinen soll zum gleichen Bild: “ Alles zugleich… mein Vater ist in Italien in britische Gefangenschaft genommen und in ein POW-Camp nach Ägypten verbracht worden. Als er im Oktober 1948 zurück nach Hause kam war er nicht mehr der junge Mann, mit dem sich meine Mutter 6 Jahre zuvor verlobt hatte… meine Eltern heirateten im November 48… Heute denke ich, dass mein Vater die traumatischen Erlebnisse, über die er so gut wie nie sprach, nie verwunden hat…. Sie machten sich aber in den letzten Lebensjahren bemerkbar und belasteten ihn sehr, bevor er 87jährig starb.“

„Mein Vater begeisterte mich schon früh für Homer, Ilias und Odyssee… er hatte als Offizier im PoW-Camp die Möglichkeit Theologie zu studieren und in dem Zusammenhang auch Griechisch und Hebräisch zu lernen… das hat ihm vermutlich auf andere Weise das Leben gerettet…“  Immer noch zum Eselbild gehörend… es war ein guter Wortwechsel.

 

3.Mai 2020

„Der Islam ist nicht nur eine Religion unter vielen anderen, nicht einmal „nur“ eine der drei monotheistischen Religionen, der Islam ist immer und überall auch dort, wo er die Mehrheit der Glaubenden in deinem Staat stellt, gleichzeitig auch die übergeordnete Macht, der selbst das staatliche Recht untergeordnet ist, sofern dieses nicht ohnehin auf dem Islam / Koran aufbaut. Insofern ist der Gebetsruf – Adhan – nicht einfach nur eine Erinnerung an die anstehende Gebetszeit, es ist immer und überall auch der Anspruch des Islam als Zeichen des Herrschaftsanspruchs über das Gebiet, in dem der Gebetsruf erklingt. Eine Säkularisierung, wie es das Christentum in Deutschland / Europa erfahren hat, ist für den Islam allerdings nicht in Sicht. Insofern ist Kritik an dem Ruf zum Gebet, das ja die Aussage trifft, es gäbe keinen anderen Gott, den es anzurufen gelte, durchaus berechtigt. https://www.cicero.de/kultur/gebetsruf-muezzin-neukodlln-ramadan-facebook-digitaler-gottesdienst-seyran-ateshttps://de.wikipedia.org/wiki/Adhān#Ritualrechtliche_Einordnung  …“

„Es hat einen großen Wandel in der „Beziehung“ zu Gott gegeben. Ich (70 Jahre alt) bin in einer Brüdergemeinde aufgewachsen, damals wäre es undenkbar gewesen Jesus im Gebet ohne den Zusatz „Herr“ anzusprechen, selbst im Reden über Jesus wurde immer „der Herr Jesus“ oder „unser Herr Jesus“ gesagt. Heute, so viele Jahre später und mit einem anderen Zugang, der uns Jesus als „Bruder“ vorstellt, fällt das „Herr“ zu sagen fast vollständig aus… allenfalls noch in den Einsetzungsworten zum Abendmahl ist es gebräuchlich. Jesus ist zum Kumpel geworden… und mit ihm hat auch Gott einen Teil der Erhabenheit und „HERRlichkeit“ eingebüst.
Vielleicht müssen wir auch wieder in unserer Sprache deutlich machen, dass Gott wirklich der HERR ist und nicht einfach nur der freundliche Begleiter auf dem Lebensweg.
Dies sind meine spontanen Überlegungen zu dem Text über die Offenbarung…“ Zu einemText über Gottes Herrschaft

„Ich kann keinen Beleg liefern, nur eine Erfahrung beisteuern, die ich allerdings in einem anderen, aber auch politisch hoch sensiblen Bereich gemacht habe. Ich war über 23 Jahre als Lehrerin tätig – und natürlich hatte ich privat auch eine politische Meinung, die musste aber im Schulbetrieb völlig außen vor bleiben… was mir mit „verbaler Zurückhaltung“ auch gelang, inwiefern ich meinen Gesichtsausdruck und meine Körpersprache immer unter Kontrolle hatte, möchte ich nicht beschwören müssen. Eines unserer Kinder hatte einen Mathematiklehrer, der offen für die damalige Partei der Republikaner kandidierte. In der Schule war das durchaus bekannt und Bemerkungen des Lehrers abseits des Fachs Mathematik, das er unterrichtete, bestätigten das ebenso. Was ich damit sagen will? Politische Meinungen sollten für alle Nichtpolitiker oder Funktionsträger immer privat bleiben. Sie haben nach meiner Meinung auch in den Nachrichtensendungen und Magazinen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Äußerung von Moderatoren oder Sprechern nichts verloren, weil die öffentlichen Sender eine Dienstleistung erbringen, der ich mich zwar ausgesetzte, von der ich aber erwarten kann, dass sie neutral berichten – im Gegensatz etwa zu Zeitschriften oder Magazinen, welche ich ausdrücklich kaufe. Lehrer, die das Fach Politik oder Gemeinschaftskunde unterrichten, müssen sich in aller Regel auch darum bemühen, alle Aspekte auszuleuchten, ohne ihre persönlichen Präferenzen preiszugeben. In früheren Zeiten konnte man zwar ahnen, welcher Journalist zu welcher Partei tendierte, aber offen zur Schau getragene politische „Haltungen“ waren verpönt. Das hat sich leider heute geändert… ich denke nur an Reschke und Kollegen… Und das ist der Hauptgrund, warum ich mir die sogenannten Magazine in den öffentlich-rechtlichen Sendern ebenso wenig antue wie sämtliche Talkrunden, die seit einiger Zeit leider auch nicht mehr die Vielfalt der Meinungen abbilden, sondern zum Tribunal für von der Mehrheit abweichende Meinungen geworden sind.“   Über die „Neutralität“ von Beamten und Journalisten

„Attila, wir haben uns in den letzten Jahren so sehr daran gewöhnt, dass es in nahezu allen (politischen) Belangen nur ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt – angefangen bei dem Ausstieg aus der sicheren Energieversorgung durch konventionelle Kraftwerke, über die Klima-Diskussion zur Klimarettung, dass dieses „entweder oder“ tatsächlich wie ein Spaltpilz wirkt. Wer am lautesten den anderen Diskutanten übertrifft, ihm den Verstand die Intelligenz den Durchblick oder gar die richtige Gesinnung abspricht und dabei gleichzeitig der immer größer werdenden Mehrheit angehört, der hat gewonnen. Ich bin – was Corona angeht – anderer Meinung als Du, aber ich verstehe Deine Befürchtungen, sie sind für Dich ja existentiell und sehr real… meine Bedenken gelten eher meiner Gesundheit und der meines Mannes, so kommen wir zu unterschiedlichen Einschätzungen der nächsten notwendigen Schritte. Ich hoffe sehr, dass in der Gesellschaft eine gegenseitige Ächtung nicht weitere schlimme Auswüchse treibt und alle wieder zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurückfinden werden. Für mich war Freiheit immer ein hohes Gut, das ich mit Klauen und Zähnen verteidigen würde, müsste ich tatsächlich Gewalt anwenden 😉 . Ich denke, jeder Mensch braucht Sicherheit, auch für seine ganz eigenen Wahrnehmung der Welt und ihrer Probleme. Und ich wünsche mir einfach, dass das wieder mehr in den Blick genommen wird. Früher gab es ein schönes Sprichwort: „Was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall“. Wir Menschen ticken nun einmal unterschiedlich, wir sollten wieder lernen, die Unterschiede wert zu schätzen, statt als Spaltbeil zu missbrauchen. Eine gute Woche wünsche ich.“   Zu einem Beitrag, in dem nur ein richtig oder falsch beklagt wird.

4. Mai 2020

„Ganz ehrlich? Ich verstehe die Aufregung um die Impfpflicht nicht. Es ist doch unbestritten, dass erst die massenhaft durchgeführten Schutzimpfungen die verheerenden Krankheiten – die man immer so leichtfertig als „Kinderkrankheit bezeichnet“ – nahezu vollkommen besiegt haben. Wie viele Kinder gab es zu meiner Kindheit noch, die an Polio – Kinderlähmung schwer erkrankten, wie viele Frauen brachten missgebildete Kinder zur Welt, weil sie selbst an Röteln während der Schwangerschaft erkrankt waren, wie viele Menschen haben unter den schwersten Spätfolgen gelitten, die eine Maserninfektion ausgelöst hatten, wie schrecklich wüteten die Pocken, wie viele haben eine Diphterie-Erkrankung nicht überlebt, viele Menschen sind erbärmlich an TBC gestorben… Und für alle, die aus besonderen Gründen gegen bestimmte Krankheiten nicht geimpft werden konnten, gab es immer schon Ausnahmeregelungen. Ich weiß das aus eigenem Erleben. Ich durfte nicht gegen Pocken geimpft werden, das wurde in meinem internationalen Notfallausweis dreisprachig vermerkt, so dass ich auch in die Länder reisen konnte, für die eine Pflichtimpfung gegen Pocken bestand. Ich verstehe die Impfgegner einfach nicht. Sind das übrigens die gleichen Leute, die auf Globuli schwören, aber bei Zahnschmerzen doch lieber zum Zahnarzt als zum Heilpraktiker gehen?“

„Zitat: „Wer mit Vorsicht die Altparteien wählt hat bestimmt das Nachsehen……“ Die so gescholtenen „Altparteien“ CDU/CSU, SPD und FDP haben dafür gesorgt, dass es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stabile und demokratische Verhältnisse im Westteil des heutigen Deutschlands gab und auch immer noch gibt, selbst wenn Grüne und neue SED-Ableger mächtig am etablierten System unserer Gesellschaft rütteln. WIR verdanken diesen Parteien einen seit Jahrzehnten währenden Frieden und einen nicht unbeträchtlichen Wohlstand. Deshalb kann ich dem Gejaule über „Altparteien“ überhaupt keine Sympathie entgegen bringen. Ich würde mir allerdings dringend wünschen, dass die CDU/CSU – die ich übrigens nie gewählt habe – wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden würde und endlich aus der Macht der DDR-sozialisierten Kanzlerin entlassen würde. Desgleichen wünsche ich mir dringend, dass sich „meine“ Partei, die SPD, ebenfalls wieder auf ihre „sozialdemokratische“ Leitlinie begibt und die schreckliche Anbiederung an die Honeckernachfolgepartei, genannt „Die Linke“ endlich aufgibt. Es wird höchste Zeit, dass wir zu den demokratischen Tugenden zurückkehren, die wir so mühsam erlernt haben, und uns nicht länger am Gängelband der Kanzlerin und ihren Bewunderern in den Medien entmündigen lassen. Ihr Verständnis von „Demokratie“ ist für eine demokratische Gesellschaft nicht geeignet.“

„Wäre Frau Merkel statt in die CDU/CSU in die SPD gegangen, um politisch aktiv zu werden, hätte die Mehrheit der Deutschen auf sie mit Misstrauen reagiert, eine ehemalige FDJ-Funktionärin will uns sagen wo es lang zu gehen hat und mischt darum die SPD auf und dreht sie nach Links? Aber eine ehemalige ostdeutsche Pfarrerstochter in der CDU/CSU ist vollkommen unverdächtig. (Auch wenn ich mich immer schon gefragt habe, wie es sein konnte, dass Angela als Pfarrerstochter überhaupt studieren konnte, meine christlichen Freunde in der damaligen DDR konnten das nämlich nicht!) Frau Merkle hat die Stellschrauben zunächst in ihrer Partei geschickt und kaum merklich angezogen, und erst einmal an der Macht, dann die ganze Partei auf Linkskurs gebracht, so dass die alten Konservativen in der CDU plötzlich gaaanz weit im rechten Winkel standen und nach und nach nicht nur kalt gestellt, sondern auch solchermaßen entmachtet auch geächtet wurden.“

Kinder in der Corona-Zeit

„Meine kleine Enkelin, 5 Jahre alt: „Ich würde ja gerne wieder in den Kindergarten gehen, aber das geht nicht, weil ich den Abstand nicht schaffe.““

„Die Kinder sind oft realistischer als die Eltern.“

„Kinder mit Förderbedarf sind nicht zwangsläufig aus finanziell schwachen Familien. Damit könnten auch Kinder mit einer Entwicklungsstörung oder Verzögerung gemeint sein und für die wäre es sicher gut wieder in der Kita betreut zu werden.“

„Ihr erster Satz ist bereits entlarvend, es geht nicht um „private Dauerschuld der Nachgeborenen“. Es muss aber auch 75 Jahre nach dem Ende des Krieges, den Deutschland angezettelt hat und nach der Ermordung von 6 Millionen Juden durch Deutsche klar gesagt werden, das dieses Land nicht das moralische Recht hat, sich ausgerechnet in die Belange des Staates der Juden einzumischen.
Darüber hinaus
geht es um die Unverhältnismäßigkeit in der Behandlung Israels im Vergleich zu anderen Staaten, wie Iran beispielsweise.
Das Verhalten Deutschlands kann ich nur als Schande bezeichnen.“

5. Mai 2020

„Es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass ausgerechnet Corona den Fokus auf ein Problem lenkt, das doch sonst allzu gerne von der Gesellschaft ausgeblendet wird, die Dramen nämlich, die sich in manchen Familien abspielen. Sozialarbeiter, die schon immer ein trauriges Lied davon singen können, werden gerne für überflüssig gehalten, das Studium „Soziale Arbeit“ für nicht sonderlich wissenschaftlich oder anspruchsvoll verspottet. Es ist das typische Paradoxon, erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist das Geschrei groß, wird der Brunnen als zu tief, nicht genug gesichert kritisiert und diejenigen plötzlich um Hilfe angerufen, die man sonst mit gleichgültiger Nichtbeachtung vernachlässigt. Mehr als 20 Jahre Arbeit an Förderschulen haben mir gezeigt, dass es keine Phantasie ist, wenn in Romanen und Filmen das Elend der Welt drastisch geschildert wird. Und es betrifft alle gesellschaftlichen Schichten, eben nicht nur sogenannte Asoziale, weswegen ich mir abgewöhnt habe, von „asozial“ zu sprechen, wenn es eigentlich um finanziell schwache Familien geht. Asoziale im wahrsten Sinn des Wortes a-sozial – nicht sozial – findet man bei reichen wie bei armen Familien. Auch das wird in dieser Krise deutlich, wobei natürlich die Familien besonders leiden, die aufgrund ihrer schwachen finanziellen Mittel auch in einer bedrückenden Wohnsituation leben müssen und die zudem um Arbeitsplatz und ohnehin schmale Bezüge bangen.“

Gunnar Heinsohn: Lockdown müsste wöchentlich überprüft werden
tichyseinblick.de
Mir gefällt dieses Nachrechnen überhaupt nicht! Fest steht, dass es verheerende Situationen in den Krankenhäusern Italiens, Spaniens, Frankreichs, New Yorks gegeben hat. Sollten wir nicht sehr, sehr froh sein, dass uns das erspart geblieben ist – eben durch drastische Maßnahmen, zu denen ja auch gehörte, dass Krankenhäuser sich speziell auf einen möglichen Ansturm vorbereiteten und beispielsweise alle aufschiebbaren Operationen kurzfristig absagten. Aus dem gleichen Grund war es wichtig, die Ansammlung sehr vieler Menschen zu verbieten. Dass jetzt langsam an Lockerungen gedacht wird und diese auch schrittweise eingeführt werden, zeigt doch, dass man mit Vernunft und Augenmaß der ungewohnten und ungewöhnlichen Krise begegnet ist… und sicher auch noch für Wochen begegnen wird. Alle diese Besserwisser, die nun für sich in Anspruch nehmen, den Stein der Weisen immer schon in der Hand gehalten zu haben, sollten in erster Linie dankbar sein, dass es sie und ihre Familien nicht getroffen hat und aus Respekt vor denjenigen, die Tote zu beklagen haben, einfach mal Zurückhaltung üben mit ihren dreisten Behauptungen.“

6. Mai 2020

„Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder im Namen des Föderalismus ihre Eigenständigkeit bewiesen haben und Frau Merkel damit quasi entmachteten, muss sie nun ihrerseits ihren Eigensinn – äh ihre Eigenmächtigkeit unter Beweis stellen..
Man könnte ja sonst auf die Idee kommen, die Kanzlerin sei überflüssig geworden im Krisenmanagement.“

7.Mai 2020

„Ich schaue die diversen Sendungen an, die sich mit „den letzten Tagen des Tausendjährigenreiches“ beschäftigen.
Natürlich gab es auch Deutsche, die die einrückenden feindlichen Truppen ausdrücklich begrüßten. Nur wenige begrüßten sie als „Befreier“, aber alle waren froh, dass der Krieg endlich vorbei war. So viel an Differenzierung sollte uns Nachgeborenen doch zuzutrauen sein. Und dazu gehört unauflöslich auch, dass es Deutschland war, das das große Schlachten und Morden angezettelt hatte … und wenn es nach den fanatischen Faschisten gegangen wäre, wäre der Untergang auch komplett gewesen, wäre kein Stein auf dem anderen geblieben….“bis zur letzten Patrone“ nach Hitlers Weisung gekämpft worden.
Gott und den Alliierten sei Dank, ist das den meisten Städten und Dörfern erspart geblieben.
„Wir“ wurden nicht befreit, wir wurden bezwungen.
Dafür können wir in der Nachschau allerdings dankbar sein.
Kein Jubeltag, stille Einsicht ist angebracht.“

„In meiner Familie wurde erzählt, dass sich mutige ältere Männer, zu denen auch einige Onkel der Familie gehörten, den jungen Heißspornen von Hitlers letztem Aufgebot entgegenstellten, um sie und die Stadt vor weiterem unsinnigen Morden zu schützen. Diese Hitlerjungen wollten die einrückenden Truppen „bis zum letzten Mann“ bekämpfen, während der Bürgermeister meiner Heimatstadt Hohenlimburg schon die weiße Fahne bereit hielt….“

https://www.lokalkompass.de/hagen/c-lk-gemeinschaft/endlich-ist-im-ruhrgebiet-das-kriegsende-da_a1353822?fbclid=IwAR3B2FQsnh5EtuPxRqs6xb39VWm2Xbm9OvOgfnziM7rQQkYSkyeBI9MfqnU

„Auf einen bestimmten Prozentsatz kann ich mich nicht festlegen, weil ich einfach die entsprechenden Zahlen nicht kenne und deshalb nur mit Vermutungen arbeiten würde. Aber ganz sicher gab es Menschen, die sehnsüchtig auf die Befreiung warteten und die tatsächlich – wenn auch spät – befreit wurden: die Kriegsgefangen, die in Deutschland Frondienste der schlimmsten Art verrichten mussten, die aus dem Osten verschleppten Zwangsarbeitern, die politischen Gefangenen, die Juden, Roma, Homosexuelle und Zeugen Jehovas in den KZs und natürlich die untergetauchten Juden und ihre (wenigen) Helfer. Und vermutlich auch etliche, denen mit zunehmenden Niederlagen im Kriegsgeschehen die Politik und Propaganda der Nazis suspekt wurde…. “

„Wir wurden nicht befreit, wir wurden niedergerungen.
Es gab natürlich auch Befreite – aus KZs, Zwangsarbeiterlagern, Vernichtungslagern, Kriegsgefangenenlagern.
Und natürlich gab es nach der Kapitulation gar keine Nazis mehr.
Was sollen wir also feiern?
Wir sollten lieber stille Einkehr halten und der Millionen Töten gedenken, die Deutschland mit der Anzettelung des Krieges und der Vernichtung der europäischen Juden zu verantworten hat.
Schweigen, angesichts des Grauens.“

8. Mai 2020

„Eben, Europa wurde von dem Kriegsterror Deutschlands befreit.
Alles andere ist plumpe Verleugnung der Geschichte.“

….

„Was auch aus dem Blick gerät, ist die für die Betroffenen fürchterliche Tatsache, dass mit dem Einverständnis der Westmächte unglaublich viele sogenannte „Volksdeutsche“, die sich bereits auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands befanden, an die sowjetischen Behörden ausgeliefert und zurück verschleppt wurden… zumeist nach Sibirien oder in die kasachische Steppe.
Viele dieser Volksdeutschen konnten erst nach 1970 in die Bundesrepublik zurückkehren.
Das war auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit.“

9. Mai 2020

„Von einem gänzlich roten Deutschland träumt die SED doch schon seit der Gründung der DDR. Beim ersten Anlauf hat es ja nicht ganz geklappt, weil der böse kapitalistische Westen für viele Zwangssozialisten so verlockend war, dass sie sogar Leib und Leben riskierten, um dem sozialistischen Paradies zu entkommen. Nun also der nächste Versuch…. mit den eierpopeia-grünen Genossen von Bündnis 90 und den kevineskengesteuerten Genossen der ehemaligen SPD wird es schon gelingen, aus ganz Deutschland ganz schnell ein ganz armes Land zu machen und so dem Sozialismus endlich den Durchbruch zu ermöglichen….“

11. Mai 2020

„Das macht mich unfassbar wütend. Diese Instrumentalisierung einer jungen Frau, der man das Leben nahm… und die sich gegen diese Form der Vereinnahmung nicht mehr wehren kann“ Zu einem Foto Anne Franks mit der Bildunterschrift von Corona-Gegnern: ‚Anne Frank wäre bei uns. Nie wieder Diktatur!‘

12. Mai 2020

Kotau für die Maskenpflicht
reitschuster.de
„Wie sicher kann man denn sein, dass man nicht infiziert ist?
Mich macht diese Denkfaulheit sprachlos.“

„Leider machen sich die Genossen um Esken und „Kevin“ daran, Schumachers Kurs grundsätzlich zu revidieren. Das ist ein fataler Fehler, der nicht nur der SPD, sondern auch der Demokratie schadet.“ – Zur Führung in der SPD

13. Mai 2020

„Das ist die ebenso bekannte wie bewährte Masche muslimischer Verbände … dreist, frech, fordernd … Islamisierung ohne Waffengewalt, aber umso gefährlicher, weil alle eingelullt werden mit dem Mantra, Islam sei Frieden.“  (Das IZH will Wiedergutmachung wegen Corona-Schließung)

14. Mai 2020

„Wer CO2 „sehen“ kann, darf in gar keinem Expertenkreis fehlen. Darum richtige Entscheidung.
Fragt sich nur, welche Spezialkräfte die anderen Experten vorzuweisen haben… Jahrelanges Studium und lange währende Forschungsarbeit sind ja wohl kaum die notwendigen Voraussetzungen… siehe Greta…“  Greta in den Expertenrat zu Coronakrise gewählt.

„“Ich will, dass Ihr in Panik geratet!“
Greta als Brandbeschleuniger und Panikorganisator zur Rettung des Planeten… wenn schon nicht durch das von ihr wahrnehmbare CO2…. ..“

Zur ARD-Berichterstattung: „Euer Text macht mich wütend.
Israel ist ein wunderbares Land mit einer stabilen Demokratie, Kultur, Wissenschaft und Forschung sind in kaum einem anderen Land so hervorragend ausgebildet. Und was macht ihr?
Ihr hackt mit euren uralten antijüdischen Vorurteilen auf dem einzigen freiheitlichen Land östlich des Mittelmeers herum. Zum Ausspucken vor eure Füße.“

„Haben Sie vergessen, dass seit 15 Jahren keine Juden mehr im Gazastreifen leben und auch keine Soldaten im Streifen stationiert sind?
Zur „Belohnung“ für die komplette Räumung wird Israel mit Raketen und Brandsätzen von der Hamas attackiert. Lesen Sie einfach die Charta der Hamas, dann reden wir weiter.“

15. Mai 2020

„Palästina ist eine Gebietsbezeichnung, eingeführt durch die Römer, um jede Erinnerung an den dort existierenden jüdischen Staat auszulöschen.
Einen Staat Palästina hat es nie gegeben. Ein Volk namens „Palästinenser“ hat es nie gegeben.“

„“Der Staat erhebt sich!“
Das ist die deutsche negative Seite der Münze… die öffentlich-rechtlichen Sender werden zum gleichen Thema nicht müde uns zu erzählen, dass in den USA durch Trump nichts getan wird und man Unternehmen und Arbeitnehmer sich selbst überlässt.
Wie hätte man es denn gerne zwischen Trump und deutschen Sozialsystem?
Millionen zusätzliche Arbeitslose?“

„Tja… „America first“ will man ja nicht zum Vorbild nehmen…. „Wir“ sind halt die moralischen Besserwisserweltmeister… koste es, was es wolle…“

„Ich habe es nicht verstanden, dass ausgerechnet diese beiden „charismatischen“ Gestalten das neue Dreamteam der SPD sein sollten…
Mit Realpolitik hatte das nichts zu tun, Kevin hatte seine Jusos in Stellung gebracht, um für sich selbst die bestmögliche Ausgangsposition nach Eskens Scheitern zu haben….es war ein teuflischer Schachzug, der den Fortbestand der SPD dem eigenen Wohlergehen unterordnete…
Vorgemacht hatte es Gabriel mit seinem dreckigen Deal, Martin Schulz den Vorsitz zuzuschustern.
Gabriel hätte in der anstehenden Wahl gegen Merkel keine Chance gehabt… und das wusste er genau. Aber Außenminister hätte er vielleicht bleiben können, wenn es nach der BT-Wahl nicht dieses Debakel gegeben hätte.“

16. Mai 2020

„Menschen, die keine US-Amerikaner sind, haben auch kein Recht den USA-Präsidenten zu wählen… Das nehmen unsere Medien echt übel und wählen an jedem Tag, den Gott werden lässt, den gegenwärtigen Präsidenten mit brachialer verbaler Gewalt ab.“

Zu der Behauptung, Bethlehem läge in Palästina: „Evangelium, Lukas 2, 4
„Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa.“
Und so wurde auch Jesus als Jude im jüdischen Bethlehem in Judäa geboren.
Bethlehem liegt auch heute noch in Judäa.“

„Seit die Autonomiebehörde über Bethlehem regiert, haben sehr viele Christen wegen der Repressalien durch die PA Bethlehem verlassen.
Es war schrecklich, als Arafat auf der christlichen Geburtskirche die Fahne des Propheten hisste.“

„Bethlehem lag und liegt immer noch in Judäa und Judäa war und ist immer noch jüdisches Kernland, auch wenn dort keine Juden mehr leben und seit der Übernahme der Verwaltung durch die Autonomiebehörde auch nur noch wenige Christen, die sich auf den berufen, der einst als Jude in Bethlehem in Judäa geboren wurde: Jesus Christus.“

„Ich war vor zwei Jahren in Bethlehem und hatte Kontakt mit Christen… Sie stehen unter enormen Druck durch die muslimischen Behörden und Nachbarn.“

“ Das Beschämende ist doch, dass die Christen in Bethlehem von den Christen in Deutschland so erbärmlich im Stich gelassen werden, um ja nicht die Muslime zu erzürnen.
Es ist trostlos und fürchterlich.
Deutsche Bischöfe verbergen auf dem Tempelberg ihre Kreuze, den muslimischen Autoritäten zuliebe, statt für ihren Glauben einzustehen.
Und hier in Deutschland sind sie in gleicher Weise unterwegs.
Statt das Evangelium zu den Muslimen zu bringen, laden sie Imame ein, islamische Suren in Kirchen zu rezitieren.“

„Im Gegenteil, ich liege völlig richtig.
Freie Wahlen in Israel für Juden, Araber, Christen, Bahais … Richter, Lehrer, Polizisten, Ärzte, Soldaten, Professoren aus allen Teilen der Gesellschaft. Kunst, Wissenschaft, Forschung und Technik mit höchstem Standard und ebenfalls für alle Bürger Israels offen.
Der Busfahrer unserer Reisegruppe vor 2 Jahren war nach eigener Auskunft stolzer Beduine, alle seine Söhne waren in der Armee, eine Drusin im Golan war überzeugte Israel in, im Straßenbild von Jerusalem Menschen aller gesellschaftlichen Bereiche, fromme Juden ebenso wie locker gekleidete junge Leute …. Homosexuelle ..
Pressefreiheit… unabhängige Gerichte… 20 % der israelischen Bevölkerung sind Araber mit allen Rechten…
Wie kommen Sie auf die Idee, Israel sei kein demokratisches Land?
Waren Sie jemals dort?
Man informiert sich immer am besten an Ort und Stelle.“

„Ich weiß nicht, Habib Serhan, was es da zu lachen gibt.
Im Gegenteil, es ist eine furchtbar traurige Geschichte.
Seit Jahrhunderten lebten Christen in Bethlehem, jetzt, unter der Verwaltung der PA, werden sie weggemobbt, bedrängt, vertrieben… “

17. Mai 2020

„Sollte man nicht dankbar sein, dass eine zweite Welle vermutlich nicht auftritt?
Wer hier ständig stänkert und jammert hat von wissenschaftlicher Forschung keinen blassen Schimmer.
Jeder Erkenntnisgewinn beruht auf der einfachen Tatsache, die Erstannahme überprüfen und entweder bestätigen oder verwerfen zu müssen… einfach aufgrund neuer Details, Tests und weiterer Forschung.
So war es seit jeher bei jedem neu aufgetauchten Problem und so wird es auch in 100 Jahren noch sein.
Trial and error, Versuch und Irrtum ist das Wesen jeder Forschung.
Und das Virus ist noch lange nicht enträtselt… der Prozess wird sich noch lange hinziehen.
Geduld und Zuversicht sind erforderlich, nicht diese ewige Meckerei und Maulerei.“

„Die Gretchenfrage müsste doch eigentlich die sein:
Wie hält es die EU mit Israel?
Unterstützt die EU weiterhin die Terrororganisationen von Fatah und Hamas, den längst nicht mehr durch Wahlen legitimierten Abbas, der „Frieden“ säuselt und Hass sät, oder macht sie unmissverständlich klar, dass sie an der Seite Israels steht im Kampf um die Abwehr von Terror und Gewalt die immer noch die Regime ausüben, die Israel von Beginn an vernichten wollten und immer noch wollen.“ Antwort auf die Ansicht, die Gretchenfrage für die EU müsse heißen, wie es Israel mit der Annexion hielte….

2o. Mai 2020

„Merkels eigentliche Liebe für eine politische Richtung tritt immer deutlicher zutage… unter dem Schwarz der CDUCSU schimmert erkennbar das tiefe Rot der SED-Sozialistin… “  Zu einem Bericht über ihr Schweigen zur Wahl einer ehemaligen SED-Funktionärin und bekennenden Antikapitalistin zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern

„Absolutistischer als Merkel hat noch kein Bundeskanzler vor ihr geherrscht.
Was ist mit dem Parlament los, das ihr kriecherisch die Füße küssend das alles durchgehen lässt?“

21. Mai 2020

„Zu Sarrazin:
Ich bin davon überzeugt, dass nur sehr wenige seiner Kritiker das Abschaffbuch überhaupt gelesen haben.
Ich habe es mir zu Gemüte geführt und sehr viele seiner mit Statistiken hinterlegten Thesen aus meiner Arbeit an einer Förderschule bestätigen können. Rassismus würde ich ihm aufgrund des Buches nicht unterstellen.
Leider ist aber Herr Sarrazin ein wesentlich schlechterer Redner als Autor. Seine Auftritte im TV muss man extrem unglücklich nennen, wobei die geballte Macht seiner Gegnerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen hat.
Ich habe damals schon argumentiert – und tue es heute immer noch -, dass die SPD sehr viel besser gefahren wäre, seine Thesen in ihr Sozialprogramm als Handlungsgrundlage aufzunehmen, statt Sarrazin zu verteufeln.“

„Vielleicht sollte man dann doch lieber zum guten alten Feiertag namens „Christi Himmelfahrt“ zurückkehren. Schließlich ist das der ursprüngliche Feiertag, der mit sich betrinkenden Männerhorden nun so gar nichts zu tun hat. Dann muss auch kein einziges Kind unter Diskriminierung leiden… im Gegenteil, man könnte jedem vaterlosen Kind vom „himmlischen Vater“ erzählen, zu dem Jesus zurück kehrte.“  Im Beitrag wird gefordert, auf den Begriff „Vatertag“ zu verzichten, da er diskriminierend sei….

„Es gibt so viele Zwänge, die der Staat uns auferlegt: Wir müssen Steuern zahlen, den Führerschein machen, um als Autofahrer am öffentlichen Verkehr teilnehmen zu können, wir müssen unsere Kinder zur Schule schicken, wir sind in allen möglichen Pflichtversicherungen, wenn wir eine Arbeitsstelle annehmen, wir brauchen einen Personalausweise, um uns jederzeit ausweisen zu können, und einen Reisepass, wenn wir ins nicht befreundete EU-Ausland reisen. Wir müssen Fahrscheine für Bus und Bahn lösen, um befördert zu werden und Rundfunkgebühren bezahlen, selbst wenn wir gar kein Fernsehgerät, kein Radio und auch keinen Computer besitzen… Das alles nehmen wir mehr oder weniger gelassen hin, obwohl es massive Eingriffe in unser ganz privates Leben sind. Und wenn wir oder unsere Kinder an sogenannten Kinderkrankheiten erkranken, weil wir eben nicht geimpft sind, muss es die staatliche Gesundheitsversorgung richten…. also Arzt, Krankenkasse oder gar Krankenhaus.“

22. Mai 2020

„Tolles Foto, tolle Frau, tolle Schwiegertochter. ♡ ♡ ♡“

„Hat man nicht immer schon China als „Reich der Mitte“ bezeichnet?
Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich „Mitte“ auf die Mitte zwischen dem Süden und Norden Asiens bezieht…
Einleuchtend ist aber auch diese Darstellung (oben) und rückt insbesondere unsere Weltführerin in die ihr rein geografisch-strategisch zukommende Position….“

„Zustimmung, liebe Frau Motschmann.
Es gehört zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben, zu unserer Kultur, dass wir Kirmes, Schützenfeste, Oktobermärkte und -feste feiern und natürlich auch die vielen wunderschönen Weihnachtsmärkte in der Adventszeit genießen.
Den Schaustellern muss dringend geholfen werden.“

23. Mai 2020

„Es ist mir unbegreiflich, dass unsere Regierung immer noch von „den Siedlungen“ als FriedensHindernis spricht.
Teile der muslimischen Welt sind von Hass auf Israel geradezu zerfressen und setzen alles daran, diesen Hass weiter zu tragen und Israel verbal und mit Waffen zu bekämpfen.“

„Dieses verächtliche Herabsehen auf Sozialpädagogen sollten intelligente Leute lassen.
Ich bin sicher, dass viele, die sich über diesen Berufsstand erheben, schreiend das Weite suchen würden, müssten sie Basisarbeit „am und im Elend“ leisten.“

„Vom Islam keine Ahnung, dafür aber Toleranz für diejenigen, deren Basislektüre, der Koran, die Christen und Juden Affen und Schweinen gleich setzt.
Unfassbar.“ Bericht über eine Kirche in der Muslime im Ramadan beten dürfen.

„Ulrike Werner, „Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ernsthaft gläubige Muslime z.B. einen christlichen Gottesdienst mit Abendmahl in einer Moschee durchführen würden.“ Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Das käme nach muslimischen Verständnis nämlich einer Gotteslästerung gleich, feiern wir doch unsere Gottesdienste im „Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Allein diese Anbetungsformel, die der Einzigartigkeit Allahs widerspricht, kann niemals in einer Moschee gesprochen werden. Aber das ist ja für unsere hohe Geistlichkeit ohnehin kaum noch ein Argument, da wir ja nach Meinung viel zu vieler Theologen alle an den gleichen Gott glauben und darum kurz Jesus und den Heiligen Geist in der Versenkung verschwinden lassen können. “

„Für uns Christen ist „das All-Eine“ aber immer die Einheit aus Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Und das ist genau das All-Eine, das der Koran und damit auch die gläubigen Moslems strikt ablehnen, ablehnen MÜSSEN, wollten sie nicht Gotteslästerung betreiben. Ohne Jesus Christus ist aber Christentum nicht denkbar…. auf Ihn gründet sich doch unser Glaube.“

„Stefan L., “ Kenne mich mit dem Koran nicht aus, “ dann wird es Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen, bevor man Islam und Christentum über einen Kamm schert. Es gibt genug aufklärende Seiten im Internet, eine davon ist diese: https://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/mohammeds-umgang-mit-ungläubigen-christen-und-juden/

24. Mai 2020

„Zitat: „Wie kann man den Eltern, mit denen man grds. zufällig in eine Gemeinschaft geraten ist, vertrauen, wenn es darum geht, die Kinder nur gesund in die Kita/Schule zu schicken? “ Wie können Eltern sicher sein, dass sie selbst und ihre Kinder zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt des Schul- oder Kitabesuchs gesund iSv „nicht infiziert“ sind? Darin liegt für mich das eigentliche Problem. Je häufiger ich Kontakte zu anderen Personen habe, umso weniger kann ich mir sicher sein, mich nicht infiziert zu haben, da wir ja inzwischen wissen, dass nicht jeder Infizierte auch aktiv erkrankt und erkennbare Symptome ausbildet, aber dennoch andere infizieren kann.“

25. Mai 2020

„Die Verleugnung des Kreuzes der Bischöfe auf dem Tempelberg setzt sich also nun IN der Kirche fort, indem Allah als der Einzige und Größte angerufen wird.
Der Koran und mit ihm alle Muslime verleugnen die Dreieinigkeit Gottes, die Sohnschaft und den KREUZestod Jesu.
Nach der Deutung des Islam, ist überall dort, wo Allah angerufen wird, das Hoheitsgebiet des Islam.
Es wird mit dem Christentum in Deutschland ein trauriges Ende nehmen.“ Bezogen auf den Bericht über „Muslime beten in Kirche“.

 

Soweit die Auflistung kurzer Kommentare im Monat Mai bei Facebook.

Und zu beinahe jedem Bericht, der einem Kommentar vorausgeht, hätte ich hier einen längeren Beitrag schreiben können…

Later….  wenn Zeit und Stimmung besser dafür geeignet sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Begriff ist das Problem: RASSISMUS 28. Februar, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, einwanderung, flüchtlinge, gesellschaft, integration, islam, migration, politik.
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Den nachfolgenden hierher kopierten  Kommentar schrieb ich heute bei Facebook zu dem entsprechenden Beitrag der „ZEIT“.

Ich komme im Moment aus Zeitgründen leider nicht dazu, das näher auszuführen. Es ist mir aber wichtig zu warnen, mit dem Begriff „Rassismus“ sorgfältiger umzugehen , als wir es gemeinhin tun.

„Deutschland habe ein Rassismusproblem, meint die Zeit und lässt Menschen zu Wort kommen, die diesen Rassismus erlebt haben.
Ich halte die Formulierung „Rassismusproblem“ für problematisch.
Es gab immer eine Form der Abgrenzung von „Fremden“, das galt nach dem Krieg sogar für die Deutschen aus den deutschen Ostgebieten, sie wurden nicht mit offenen Armen aufgenommen, man sah sie vielerorts als unerwünschte Eindringlinge an, die den Ortsansässigen die bisherigen Privilegien streitig machen „wollten“, beispielsweise durch den Erwerb von Wohnungen, die ohnehin knapp waren oder man neidete ihnen die „Vergünstigungen“, die sie als Flüchtlinge hatten, ohne darüber nachzudenken, dass diese Menschen alles verloren hatten und nun darauf angewiesen waren, dass ihnen die Eingliederung in die westdeutsche Gesellschaft gut gelang.
Wenn sich in der Mehrzahl muslimische Migranten gegen „Rassismus“ wehren, so muss doch die Frage erlaubt sein, seit wann die Religionszugehörigkeit als „Rasse-Merkmal“ betrachtet wird, ein ursprünglich von den Nationalsozialisten zur Abgrenzung von der „deutschen Volksgemeinschaft“ verwendeter Begriff.
Wir haben hier in Deutschland das große Problem, dass über den Islam in seinen vielfältigen Facetten nicht kritisch gesprochen werden kann, ohne dass sofort das Totschlagargument „Rassismus“ zum Einsatz kommt. Meiner Wahrnehmung nach besteht dieses Problem seit der damalige Bundespräsident Wulff völlig ohne Not erklärte, der Islam gehöre zu Deutschland und in der daraufhin einsetzenden Auseinandersetzung Kritiker dieser Aussage sehr schnell mit eben diesem Begriff mundtot gemacht wurden, bzw. gemacht werden sollten.
Eine offene Diskussion ist seitdem hierzulande nicht mehr möglich, der Begriff „Rassismus“ wird inflationär benutzt, um jede Auseinandersetzung von vornherein abzuwürgen.
Man sollte doch gerade in dieser Zeit sorgfältiger mit diesen Begrifflichkeiten umgehen und man sollte auch endlich ohne Scheu dem Islam an den Stellen kritisch begegnen, an denen seine Vertreter – ob im privaten Bereich oder in offizieller Mission – sich durch ihr Verhalten grundsätzlich von der Mehrheitsbevölkerung abgrenzen wollen. Das hat mit der Kopftuchdebatte begonnen, findet die Fortsetzung in der Debatte um Kantinenessen oder im (freiwilligen) Verzicht auf bislang typische – auf der christlichen Religion basierenden – kulturelle Feste und Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten (umbenannt in Lichtermärkte), Weihnachts- oder Osterfeiern in Kindergärten und Schulen.
All das hat nicht das Geringste mit „Rassismus“ zu tun.
Es ist vielmehr die Wahrnehmung der Unterschiede zwischen den seit ewig scheinenden Zeiten hier lebenden „Deutschen“, die dem christlich geprägten Kulturkreis angehören und den neu hinzugekommenen Menschen, die ihre ebenfalls religiös geprägte Kultur mitbrachten und sie erkennbar weiterhin pflegen.
Hört endlich damit auf, uns ein Rassismusproblem anzudichten an Stellen, an denen es um eine völlig andere Gemengelage geht.

Die RASSISMUSDEBATTE spaltet nämlich diese Gesellschaft mehr, als alle Unterschiede selbst.“

 

Was ich aber nach wie vor für die weitaus wichtigere Aufgabe halte, ist den Antisemitismus in allen seinen Formen und Facetten aufzudecken und engagiert zu bekämpfen.

Denn meine Beobachtung geht leider auch dahin, dass die Bekämpfung des ausdrücklich gegen Juden und Israel gerichteten Antisemitismus allzu leicht mit der Verhinderung eines kritischen Umgangs mit dem Islam vermischt wird, eben in der Zuweisung der islamkritischen Haltung als „Rassismus“.

Nach wie vor stehe ich zu dieser Aussage:

Zu behaupten, Islamkritik – auch Islamophobie genannt – sei im Kern identisch mit Antisemitismus halte ich für eine besonders perfide Form des letzteren.

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