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Irrsinnig – komisch – lesen! 1. September, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Ich habe ja schon an verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten hier mitgeteilt, dass ich mit der „Achse“ und ihren Artikeln nicht mehr so einverstanden bin, wie ich es vor „Corona“ war. Das hat natürlich Gründe, die ich hier aber nicht beschreiben und schon gar nicht diskutieren will.

Vielmehr weise ich auf die „Chronik des Irrsinns“ hin, die Claudio Casula bei „Achgut“ zusammengestellt hat. Man – also ich – könnte gleichzeitig quietschen vor (Lese)Vergnügen und heulen über den Irrsinn, der in solch geballter Form auftritt, dass man – also ich – es kaum ertragen kann:

https://www.achgut.com/artikel/chronik_des_irrsinns_der_august_2022

Kleine Kostproben gefällig?

Bitte sehr:

“ Claudia Kemfert, Wirtschaftswissenschaftlerin und Energiewende-Märchenerzählerin der Nation, nennt die Argumente gegen die Energiewende – wie Dunkelflaute und dass nachts die Sonne nicht scheint – „altbewährte Mythen“.“

„Kika-Moderator Matondo Castlo nimmt gerade an einem israelfeindlichen Jugend-Festival in Farkha (Westjordanland) teil, das von der marxistischen „Palestinian People’s Party“ organisiert wird, die seit Jahrzehnten gegen Israel hetzt und Terroristen verherrlicht. Der Sender kennt Castlo aber als „sehr engagierten und stets am Wohl der Kinder orientierten Menschen, der sich in seiner Arbeit als Coach, Musiker und Erzieher deutlich gegen Hass und Gewalt positioniert“. Na dann!“

„In einem tagesthemen-Kommentar meint eine Sabrina Fritz, der Staat gebe Milliarden für Elektroautos, neue Medikamente oder dass wir günstig mit der Bahn fahren. Er könne aber „nicht immer nur geben, er muss auch mal nehmen“. Ach, wissen Sie, Sabrina: Der Staat gibt doch nur, was er uns vorher genommen hat! Man nennt das Steuern. Und davon nimmt der deutsche Staat viel. Er nimmt uns auch monatlich 18,36 Euro, damit wir uns Ihren gequirlten Mist anhören müssen.“

„Der Chef des Umweltbundesamtes, der den Grünen nahestehende Dirk Messner, liebäugelt mit einer CO₂-Steuer für Kühe. Die furzen nämlich alle drei Minuten und emittieren so übers Jahr jeweils 100 kg Methan. Wie üblich eine Milchmädchenrechnung, weil die Rindviecher nicht mehr Treibhausgase ausstoßen als die Pflanzen, die sie fressen, vorher durch Photosynthese gebunden haben. Aber Geld stinkt ja nicht, wusste schon der römische Kaiser Titus Flavius Vespasianus.“

„Genderei im Endstadium: In der WDR-Sendung „Lokalzeit“ stellt Moderator Stefan Fuckert seine Interviewpartnerin als „Intensivkrankenschwesterin“ vor. Ich habe mich nicht verhört, er sagt es dann gleich nochmal. Auch WDR-Moderatorin Catherine Vogel spricht von einer „Krankenschwesterin“. Laut Sender ein „Versprecher“. Hä? Eine Versprecherin, wenn schon!“

„Der NDR hat mit Henry Gross zwar einen gut entlohnten Musik-Chef, leistet sich aber noch einen Dieter Petereit als „Musikberater“ und lässt sich bzw. den Gebührenzahler das bis zu 50.000 Euro im Jahr kosten. Dass Herr Petereit auch der Lebensgefährte von Sabine Rossbach, der Direktorin des NDR-Landesfunkhauses in Hamburg ist – reiner Zufall!“

„Lange nichts mehr von größeren Geldbeträgen gehört, die von Asylbewerbern gefunden und umgehend bei der Polizei abgegeben werden. Aber jetzt wird es ein wenig origineller, fasten your seatbelt: „Von der Straßenbahn aus entdeckt Asylbewerber Mostafa Mahmoud einen verletzten Babyvogel. Er fährt zurück, versorgt ihn, gibt ihm einen Namen. Jetzt ist ,Abbas‘ im Flüchtlingscamp Neuss eine Legende.“ Illustriert ist die herzergreifende Geschichte mit einem Foto von gleich vier Migranten (neben Mostafa noch Zoheir, Khalil und Mohammed), die das Taubenbaby gefunden und gerettet haben sollen. Darauf ein Paulaner!“

Ich hoffe, dass das Taubenbaby gesund und munter ist und ihm ein so langes Leben beschieden ist, wie seinem Namenspatron, dem Holocaustleugner Dr. Mahmud Abbas, der Terroristen und Mörder mit unseren Steuergeldern finanziert und von einem Staat Palästina „vom Meer bis zum Fluss“ ganz ohne Israel dazwischen träumt. Dass sich die Presse nicht schämt, diese Story so ganz ohne leise Kritik an Abbas dem Schlächter zu verbreiten, wundert mich allerdings gar nicht mehr. (Wenn ich mich richtig erinnere, schrieb ich mal einen ironischen Beitrag über Abbas als Friedenstaube… oder war er gar ein Friedensengel? Siehe dazu auch den undassbar einseitigen und israelkritischen Bericht des Spiegel , wie er nicht schlimmer sein könnte!)

Viel Spaß mit dem restlichen Irrsinn, den ich nicht hierher kopiert habe.

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Nicht verdrängen…. 2. April, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Nicht verdrängen lässt sich und nicht verdrängen will ich, was mich – bei aller Freude des Vormittags – schnell wieder auf den rauen Boden der Tatsachen zurückholt.

Neben dem schrecklichen Krieg in der Ukraine, der völlig zu Recht die Schlagzeilen bestimmt und die Bemühungen um Frieden herausfordert, ist ein anderes Konfliktfeld beinahe ganz an den Rand gerückt, der nahezu immerwährende Terror, mit dem es die Bürger Israels zu tun haben.

In diesen Tagen mehren sich die Anschläge „palästinensischer Freiheitskämpfer“ gegen israelische Zivilisten, sowohl im jüdischen Kernland, das gemeinhin und dennoch fälschlicherweise als „von Israel besetzt“ bezeichnet wird, wie auch im – von den meisten Staaten der Welt anerkannten – „Staat Israel“.

Und die Sorge wächst, dass im bevorstehenden Ramadan die Frequenz der Attentate auf Israelis noch zunehmen könnte.

Palästinensische Angreifer haben bei Anschlägen zuletzt insgesamt elf Menschen in Israel getötet. Israel erhöhte die Sicherheitsvorkehrungen, aus Angst vor gewaltsamen Auseinandersetzungen zu Beginn des Fastenmonats Ramadan.“ meldet die Onlineausgabe der ARD und führt aus:

Schon vor einem Jahr war es an Ramadan verstärkt zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Während die Palästinenser Israel dafür verantwortlich machen, verweist Israel auf palästinensische Gewalt. Die Furcht vor einer weiteren Eskalation in der heiligen Zeit ist hoch. Auch, weil diesmal der Ramadan mit dem jüdischen Pessach und dem christlichen Osterfest zeitlich zusammenfällt. Religion hat vor allem in Jerusalem immer wieder auch Konfliktpotential.“

Das, so denke ich, ist etwas oberflächlich betrachtet beschrieben. Nicht „Religion hat Konfliktpotential“, sondern einige besonders fanatische Vertreter der besonders gewaltbereiten „Religion des Friedens“, die immer wieder unter der Anrufung „ihres“ Gottes den jüdischen und christlichen Anhänger des angeblich „gemeinsamen Gottes“ nach dem Leben trachten. Das aber auszusprechen, ist in einem öffentlich-rechtlichen Sender grundsätzlich nicht vorgesehen. Es erstaunt mich geradezu, dass die ARD zumindest in Ansätzen erkennen lässt, dass die Gewaltbereitschaft nicht in erster Linie bei (jüdischen) Israelis zu suchen ist, wie die ausdrückliche Nennung von Täter und Opfer im folgenden Absatz des Artikels deutlich macht:

Im Norden Israels wurde kürzlich Amir Khoury beerdigt. Er war Polizist und arabischer – manche sagen auch: palästinensischer – Israeli. Khoury stoppte den palästinensischen Attentäter von Bnei Brak, der insgesamt fünf Menschen tötete – darunter den arabisch-israelischen Polizisten. Khoury wird im Land nun als Held gefeiert – und als Symbol, dass Juden und Araber auch zusammenhalten.“

Dass es in Israel durchaus eine enge Zusammenarbeit zwischen arabisch-muslimischen, arabisch-christlichen und jüdischen Israelis gibt, wird gerne in der Berichterstattung unter den Tisch fallen gelassen. Dass es aber leider immer wieder Terroranschläge auch arabisch-palästinensischer Israelis gibt, muss dennoch klargestellt werden.

Mitten in Israel – erstmals seit Jahren – ereigneten sich mehrere schwere Terroranschläge in kurzer Zeit. Viele Menschen sind verunsichert. „Meine Kinder sind zu Hause geblieben“, sagte eine Mutter aus Netanya dem Portal „Ynet“. „Ich mache mir Sorgen. Bereits am Abend des Anschlags in Bnei Brak erhielten wir einen Brief unserer Bürgermeisterin, in dem Eltern mit Waffenschein aufgefordert wurden, in Bildungseinrichtungen anwesend zu sein.“

Das kommt dem „normalen Europäer“ vermutlich als ein Zeichen militanter Waffennarren vor, wird aber in Israel als größte Selbstverständlichkeit angesehen, zumal, wenn es um die Sicherheit von Kindern geht. Das schreckliche Massaker an Betern in einer Jerusalemer Synagoge vor einigen Jahren mag selbst vielen Leuten hierzulande noch in Erinnerung sein, wären damals die Beter bewaffnet gewesen, hätte es nicht so viele Opfer gegeben. Aber wer geht schon mit der Uzi zum Beten? Der Autor merkt darum sogar eher wohlwollend an:

Während eine hohe Waffendichte im Alltag in Europa wohl zur Beunruhigung beitragen würde, gilt sie in Israel als eine Art Lebensversicherung: Falls es erneut zu einem Anschlag kommt, bei dem der Attentäter gestoppt werden kann.“

Wer noch nie in Israel war, kann sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie selbstverständlich und gleichzeitig überaus korrekt „diese Art Lebensversicherung“ von den Israelis gehandhabt wird. Ich war jedenfalls sehr beruhigt, dass mein Begleiter bei meinem Besuch während der ersten Intifada diese Lebensversicherung ganz unauffällig mit sich führte.

Weil die Erfahrung der vielen letzten Anschläge nicht nur tief verinnerlicht ist, sondern auch berechtigterweise Anlass zu größter Besorgnis und Vorsicht ist, muss es natürlich das Bestreben der Regierung sein, die Menschen zu beruhigen:

Verteidigungsminister Benny Gantz versuchte im Sender KAN zu beruhigen. „Wir müssen die letzten Vorfälle ordentlich aufarbeiten zusammen mit dem Geheimdienst“, sagte er. „Wir dürfen jetzt nicht in Hysterie verfallen.„“

Es ist ebenso erstaunlich wie erfreulich, dass der Autor dieses Berichts in neutralem Ton diese Feststellung trifft ….

Zwar rückte die israelische Armee nach dem Anschlag von Bnei Brak in die palästinensische Stadt Jenin ein, wo bei Zusammenstößen zwei Palästinenser getötet wurden, darunter ein 17-Jähriger. Bestimmte Erleichterungen Israels für die Palästinenser – etwa mehr Passierscheine für den abgeriegelten Gazastreifen – sollen aber vorerst erhalten bleiben.“

… und den verantwortlichen Minister zitiert:

„“Ramadan ist ein wichtiges Fest für arabische Israelis und Palästinenser“, so Gantz. „Und es ist die Politik der Regierung in Israel, die Religionsfreiheit zu garantieren.“

Der abschließenden Frage und der Betrachtung der bestimmenden Faktoren kann ich mich nur anschließen:

Wie es nun im Ramadan weitergeht? Zuletzt gab es verschiedene Signale. Das Freitagsgebet in Jerusalem ging friedlich zu Ende. In Hebron hingegen, im Westjordanland, kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Armee. Ein Palästinenser wurde getötet. Nach Angaben der Armee warf der Mann einen Brandsatz.

Ob sich die Lage während des Ramadan wieder beruhigt, hängt von mehreren Faktoren ab. Von individuellen Entscheidungen möglicher Attentäter, die sich durch die bisherigen Anschläge inspiriert fühlen könnten. Und von der Lage in Jerusalem, wo sich diese auf der Straße schnell zuspitzt.

Und schließlich hängt es auch von palästinensischen Gruppen wie der Hamas und dem Islamischen Dschihad ab. Deren Rhetorik ist angesichts der angespannten Lage voller Drohungen. Bislang ist es aber bei Worten geblieben.“

Wann war die Rhetorik der Hamas und des islamischen Dschihad und der sie beeinflussenden und finanziell stützenden iranischen Regierung nicht voller Drohungen?

Und wer sollte sie nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht ernster nehmen als die Israelis?

Und so hoffe ich, dass es ruhig bleibt im Land und besonders in Jerusalem, dieser uralten jüdischen Stadt im Lande der Verheißung.

Der eindringlichen Bitte um Frieden in der Ukraine schließt sich die ebenso eindringende Bitte um den Frieden in Israel an.

HERR, ERBARME DICH !

Kleine Zwischenrufe im Mai…. 25. Mai, 2020

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Ich habe hier im Blog bisher nichts im Wonnemonat Mai geschrieben.

Zum einen war der Wonnemonat nicht so wonnig, wie man es ihm gemeinhin zuschreibt, was allerdings weniger am Wetter, als vielmehr an den beherrschenden Themen lag, Stichpunkte: Corona, Coronaleugnung, Politik, Israel, 75. Tag der „Befreiung“, Islam, Religion und was sonst noch so anfiel….

Zum anderen hatte ich gar keine Muße für längere Einträge, das zu begründen, hebe ich mir aber für spätere Zeiten auf.

Trotzdem habe ich mich natürlich mit den oben genannten Themen beschäftigt und bei Facebook immer wieder kurze Kommentare zu entsprechenden Artikeln gegeben. Die liste ich hier nun auf…

So aus dem Zusammenhang mögen sie für die Leser hier keinen Sinn ergeben, aber vielleicht ist es interessant, sie den diversen Stichpunkten zuordnen…

Mir sind sie eine Erinnerung an einen Monat voller irritierender, sich teilweise widersprechender, zornig oder wehmütig stimmender Geschichten…

Tag 1 im Mai 2020

„Erwiderung auf Anja Reschke und die Corona-Krise: Es ist zwar etwas kindisch – mit 70 Jahren tritt man vermutlich erneut in die entsprechende Phase ein -, aber wenn Frau Reschke auf dem Bildschirm erscheint, wechsele ich sofort den Sender … Die Erfahrung aus früheren Sendungen mit dieser Vorzeigejournalistin macht das absolut notwendig … aus gesundheitlichen Gründen natürlich.“

„Bevor ich mich aufrege möchte ich wissen, was auf dem Shirt steht… die Übersetzung ins Deutsche bitte! (Meine Reaktion auf das Foto einer Grundschulleiterin, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hidaya“..“

„Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus
washingtontimes.com
„Vermutlich kann sie das Virus sehen….“  Meine Vermutung zur Mitteilung…

„Es ist schon erstaunlich mit welch irrwitzigen Berechnungen und Aussagen Ökonomen den Medizinern Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten bestreiten. Her Homburg redet Humbug was die Beurteilung der medizinischen Faktoren angeht.
Als Ökonom sollte er daran arbeiten, wie man den Aufschwung mach der Pandemie schaffen kann. Ansonsten sollte er sich besser zurück halten. “  Zu Professor Stefan Homburg, der Corona nur für einen Hype hält.

2. Mai 2020

„Gestern lief in der ARD ein Beitrag über Hannelore Kohl, die Zeit ihres Lebens ihren Mann und damit auch die CDU aktiv unterstützte, am Ende aber einen hohen Preis bezahlte… Der „Machtmensch Kohl“ wurde abgelöst durch eine als wenig machtvoll angesehene junge Frau, verharmlosend „Kohls Mädchen“ genannt. Doch die sich als harmlos inszenierende Angela Merkel, mit ihrem Kleinmädchenlächeln und dem ebenso kleinmädchenhaften Sprach- und Sprechmodus übertrifft den „Machtmenschen Kohl“ um Längen. Helmut Kohl hatte niemals vor, die ganze Welt mit seinen Rettungsphantasien zu beglücken, noch weniger hatte er vor, diese Phantasien auch in die Tat umzusetzen, er wollte Deutschland zu einem prosperierenden und an christlichen Werten orientierten Gemeinwesen machen. Angela Merkel, die zwar ihren Amtseid abgeleistet hat, in dem sie sich verpflichtete dem deutschen Volk zu dienen und Unheil von ihm fern zu halten, hat aber eine ganz andere Agenda. Da geht es nicht mehr um das Wohlergehen Deutschlands, da geht es um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt – mit Hilfe und auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Denn all die Milliarden, die diese Rettungsaktionen kosten, erwirtschaftet nicht „der Staat“, er nimmt sie ein von allen Menschen, die in Deutschland irgendeine Form von Arbeit verrichten, die konsumieren oder Dienstleistungen – etwa von Friseuren- in Anspruch nehmen (alles, wirklich alles wird durch die Mehrwertsteuer zum „Einkommen des Staates“), Eigentum besitzen, ja sogar von denen, die einfach nur eine Rente beziehen für die sie jahrelang in die Kassen einbezahlt haben (ich weiß, Generationenvertrag). Der Staat verwaltet diese Einnahmen bestenfalls – und manchmal auch durchaus überaus schlecht…. Angela Merkel übt eine Macht in einer Fülle aus, die von keinem anderen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland derartig missbraucht wurde zum Schaden Deutschlands. Es wird Zeit darüber nachzudenken, eine Kanzlerschaft generell auf 2 Amtsperioden zu beschränken, um diese Ausuferung der Macht zu begrenzen und vom Volk als Souverän kontrollieren zu lassen.“

„Es ist unerträglich, dass sie immer und immer wieder ihr schweres Schicksal in den Mittelpunkt rückt.
Meine beiden biodeutschen Großväter waren auch arme Schlucker, einfache Arbeiter… ihre Enkel haben es zu Ingenieuren, Unternehmern, Lehrern, Professor, leitenden Angestellten gebracht.. Mit Fleiß und Energie.
Soll ich das jetzt auch dauernd in jeder Stellungnahme zu einem aktuellen Thema hervorheben?“ Zur ewig jammernden und sich selbst bemitleidenden Frau Chebli…

„Es gibt in meiner Familie auch so eine „Esel-Krieg-Geschichte“. Mein Vater war als Fallschirmjäger in Italien in dem umkämpften Gebiet von Monte Cassino eingesetzt. Am Tag vor dem Beginn der Entscheidungsschlacht wurde mein Vater zu einem Lehrgang abkommandiert… das rettete ihm das Leben. Niemand seiner Einheit hatte überlebt. Und der Esel? Er benötigte einen Tierarzt und wurde gleichfalls mit meinem Vater aus der Gefahrenzone beordert… „Ein Esel und ich haben als einzige meiner Einheit überlebt“ war die für ihn nur schwer auszuhaltende Erfahrung…“   Kommentar zu einemBild, auf dem ein Soldat zu sehen ist, der einen Esel trägt…

Auf die Frage, ob man lachen oder weinen soll zum gleichen Bild: “ Alles zugleich… mein Vater ist in Italien in britische Gefangenschaft genommen und in ein POW-Camp nach Ägypten verbracht worden. Als er im Oktober 1948 zurück nach Hause kam war er nicht mehr der junge Mann, mit dem sich meine Mutter 6 Jahre zuvor verlobt hatte… meine Eltern heirateten im November 48… Heute denke ich, dass mein Vater die traumatischen Erlebnisse, über die er so gut wie nie sprach, nie verwunden hat…. Sie machten sich aber in den letzten Lebensjahren bemerkbar und belasteten ihn sehr, bevor er 87jährig starb.“

„Mein Vater begeisterte mich schon früh für Homer, Ilias und Odyssee… er hatte als Offizier im PoW-Camp die Möglichkeit Theologie zu studieren und in dem Zusammenhang auch Griechisch und Hebräisch zu lernen… das hat ihm vermutlich auf andere Weise das Leben gerettet…“  Immer noch zum Eselbild gehörend… es war ein guter Wortwechsel.

 

3.Mai 2020

„Der Islam ist nicht nur eine Religion unter vielen anderen, nicht einmal „nur“ eine der drei monotheistischen Religionen, der Islam ist immer und überall auch dort, wo er die Mehrheit der Glaubenden in deinem Staat stellt, gleichzeitig auch die übergeordnete Macht, der selbst das staatliche Recht untergeordnet ist, sofern dieses nicht ohnehin auf dem Islam / Koran aufbaut. Insofern ist der Gebetsruf – Adhan – nicht einfach nur eine Erinnerung an die anstehende Gebetszeit, es ist immer und überall auch der Anspruch des Islam als Zeichen des Herrschaftsanspruchs über das Gebiet, in dem der Gebetsruf erklingt. Eine Säkularisierung, wie es das Christentum in Deutschland / Europa erfahren hat, ist für den Islam allerdings nicht in Sicht. Insofern ist Kritik an dem Ruf zum Gebet, das ja die Aussage trifft, es gäbe keinen anderen Gott, den es anzurufen gelte, durchaus berechtigt. https://www.cicero.de/kultur/gebetsruf-muezzin-neukodlln-ramadan-facebook-digitaler-gottesdienst-seyran-ateshttps://de.wikipedia.org/wiki/Adhān#Ritualrechtliche_Einordnung  …“

„Es hat einen großen Wandel in der „Beziehung“ zu Gott gegeben. Ich (70 Jahre alt) bin in einer Brüdergemeinde aufgewachsen, damals wäre es undenkbar gewesen Jesus im Gebet ohne den Zusatz „Herr“ anzusprechen, selbst im Reden über Jesus wurde immer „der Herr Jesus“ oder „unser Herr Jesus“ gesagt. Heute, so viele Jahre später und mit einem anderen Zugang, der uns Jesus als „Bruder“ vorstellt, fällt das „Herr“ zu sagen fast vollständig aus… allenfalls noch in den Einsetzungsworten zum Abendmahl ist es gebräuchlich. Jesus ist zum Kumpel geworden… und mit ihm hat auch Gott einen Teil der Erhabenheit und „HERRlichkeit“ eingebüst.
Vielleicht müssen wir auch wieder in unserer Sprache deutlich machen, dass Gott wirklich der HERR ist und nicht einfach nur der freundliche Begleiter auf dem Lebensweg.
Dies sind meine spontanen Überlegungen zu dem Text über die Offenbarung…“ Zu einemText über Gottes Herrschaft

„Ich kann keinen Beleg liefern, nur eine Erfahrung beisteuern, die ich allerdings in einem anderen, aber auch politisch hoch sensiblen Bereich gemacht habe. Ich war über 23 Jahre als Lehrerin tätig – und natürlich hatte ich privat auch eine politische Meinung, die musste aber im Schulbetrieb völlig außen vor bleiben… was mir mit „verbaler Zurückhaltung“ auch gelang, inwiefern ich meinen Gesichtsausdruck und meine Körpersprache immer unter Kontrolle hatte, möchte ich nicht beschwören müssen. Eines unserer Kinder hatte einen Mathematiklehrer, der offen für die damalige Partei der Republikaner kandidierte. In der Schule war das durchaus bekannt und Bemerkungen des Lehrers abseits des Fachs Mathematik, das er unterrichtete, bestätigten das ebenso. Was ich damit sagen will? Politische Meinungen sollten für alle Nichtpolitiker oder Funktionsträger immer privat bleiben. Sie haben nach meiner Meinung auch in den Nachrichtensendungen und Magazinen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Äußerung von Moderatoren oder Sprechern nichts verloren, weil die öffentlichen Sender eine Dienstleistung erbringen, der ich mich zwar ausgesetzte, von der ich aber erwarten kann, dass sie neutral berichten – im Gegensatz etwa zu Zeitschriften oder Magazinen, welche ich ausdrücklich kaufe. Lehrer, die das Fach Politik oder Gemeinschaftskunde unterrichten, müssen sich in aller Regel auch darum bemühen, alle Aspekte auszuleuchten, ohne ihre persönlichen Präferenzen preiszugeben. In früheren Zeiten konnte man zwar ahnen, welcher Journalist zu welcher Partei tendierte, aber offen zur Schau getragene politische „Haltungen“ waren verpönt. Das hat sich leider heute geändert… ich denke nur an Reschke und Kollegen… Und das ist der Hauptgrund, warum ich mir die sogenannten Magazine in den öffentlich-rechtlichen Sendern ebenso wenig antue wie sämtliche Talkrunden, die seit einiger Zeit leider auch nicht mehr die Vielfalt der Meinungen abbilden, sondern zum Tribunal für von der Mehrheit abweichende Meinungen geworden sind.“   Über die „Neutralität“ von Beamten und Journalisten

„Attila, wir haben uns in den letzten Jahren so sehr daran gewöhnt, dass es in nahezu allen (politischen) Belangen nur ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt – angefangen bei dem Ausstieg aus der sicheren Energieversorgung durch konventionelle Kraftwerke, über die Klima-Diskussion zur Klimarettung, dass dieses „entweder oder“ tatsächlich wie ein Spaltpilz wirkt. Wer am lautesten den anderen Diskutanten übertrifft, ihm den Verstand die Intelligenz den Durchblick oder gar die richtige Gesinnung abspricht und dabei gleichzeitig der immer größer werdenden Mehrheit angehört, der hat gewonnen. Ich bin – was Corona angeht – anderer Meinung als Du, aber ich verstehe Deine Befürchtungen, sie sind für Dich ja existentiell und sehr real… meine Bedenken gelten eher meiner Gesundheit und der meines Mannes, so kommen wir zu unterschiedlichen Einschätzungen der nächsten notwendigen Schritte. Ich hoffe sehr, dass in der Gesellschaft eine gegenseitige Ächtung nicht weitere schlimme Auswüchse treibt und alle wieder zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurückfinden werden. Für mich war Freiheit immer ein hohes Gut, das ich mit Klauen und Zähnen verteidigen würde, müsste ich tatsächlich Gewalt anwenden 😉 . Ich denke, jeder Mensch braucht Sicherheit, auch für seine ganz eigenen Wahrnehmung der Welt und ihrer Probleme. Und ich wünsche mir einfach, dass das wieder mehr in den Blick genommen wird. Früher gab es ein schönes Sprichwort: „Was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall“. Wir Menschen ticken nun einmal unterschiedlich, wir sollten wieder lernen, die Unterschiede wert zu schätzen, statt als Spaltbeil zu missbrauchen. Eine gute Woche wünsche ich.“   Zu einem Beitrag, in dem nur ein richtig oder falsch beklagt wird.

4. Mai 2020

„Ganz ehrlich? Ich verstehe die Aufregung um die Impfpflicht nicht. Es ist doch unbestritten, dass erst die massenhaft durchgeführten Schutzimpfungen die verheerenden Krankheiten – die man immer so leichtfertig als „Kinderkrankheit bezeichnet“ – nahezu vollkommen besiegt haben. Wie viele Kinder gab es zu meiner Kindheit noch, die an Polio – Kinderlähmung schwer erkrankten, wie viele Frauen brachten missgebildete Kinder zur Welt, weil sie selbst an Röteln während der Schwangerschaft erkrankt waren, wie viele Menschen haben unter den schwersten Spätfolgen gelitten, die eine Maserninfektion ausgelöst hatten, wie schrecklich wüteten die Pocken, wie viele haben eine Diphterie-Erkrankung nicht überlebt, viele Menschen sind erbärmlich an TBC gestorben… Und für alle, die aus besonderen Gründen gegen bestimmte Krankheiten nicht geimpft werden konnten, gab es immer schon Ausnahmeregelungen. Ich weiß das aus eigenem Erleben. Ich durfte nicht gegen Pocken geimpft werden, das wurde in meinem internationalen Notfallausweis dreisprachig vermerkt, so dass ich auch in die Länder reisen konnte, für die eine Pflichtimpfung gegen Pocken bestand. Ich verstehe die Impfgegner einfach nicht. Sind das übrigens die gleichen Leute, die auf Globuli schwören, aber bei Zahnschmerzen doch lieber zum Zahnarzt als zum Heilpraktiker gehen?“

„Zitat: „Wer mit Vorsicht die Altparteien wählt hat bestimmt das Nachsehen……“ Die so gescholtenen „Altparteien“ CDU/CSU, SPD und FDP haben dafür gesorgt, dass es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stabile und demokratische Verhältnisse im Westteil des heutigen Deutschlands gab und auch immer noch gibt, selbst wenn Grüne und neue SED-Ableger mächtig am etablierten System unserer Gesellschaft rütteln. WIR verdanken diesen Parteien einen seit Jahrzehnten währenden Frieden und einen nicht unbeträchtlichen Wohlstand. Deshalb kann ich dem Gejaule über „Altparteien“ überhaupt keine Sympathie entgegen bringen. Ich würde mir allerdings dringend wünschen, dass die CDU/CSU – die ich übrigens nie gewählt habe – wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden würde und endlich aus der Macht der DDR-sozialisierten Kanzlerin entlassen würde. Desgleichen wünsche ich mir dringend, dass sich „meine“ Partei, die SPD, ebenfalls wieder auf ihre „sozialdemokratische“ Leitlinie begibt und die schreckliche Anbiederung an die Honeckernachfolgepartei, genannt „Die Linke“ endlich aufgibt. Es wird höchste Zeit, dass wir zu den demokratischen Tugenden zurückkehren, die wir so mühsam erlernt haben, und uns nicht länger am Gängelband der Kanzlerin und ihren Bewunderern in den Medien entmündigen lassen. Ihr Verständnis von „Demokratie“ ist für eine demokratische Gesellschaft nicht geeignet.“

„Wäre Frau Merkel statt in die CDU/CSU in die SPD gegangen, um politisch aktiv zu werden, hätte die Mehrheit der Deutschen auf sie mit Misstrauen reagiert, eine ehemalige FDJ-Funktionärin will uns sagen wo es lang zu gehen hat und mischt darum die SPD auf und dreht sie nach Links? Aber eine ehemalige ostdeutsche Pfarrerstochter in der CDU/CSU ist vollkommen unverdächtig. (Auch wenn ich mich immer schon gefragt habe, wie es sein konnte, dass Angela als Pfarrerstochter überhaupt studieren konnte, meine christlichen Freunde in der damaligen DDR konnten das nämlich nicht!) Frau Merkle hat die Stellschrauben zunächst in ihrer Partei geschickt und kaum merklich angezogen, und erst einmal an der Macht, dann die ganze Partei auf Linkskurs gebracht, so dass die alten Konservativen in der CDU plötzlich gaaanz weit im rechten Winkel standen und nach und nach nicht nur kalt gestellt, sondern auch solchermaßen entmachtet auch geächtet wurden.“

Kinder in der Corona-Zeit

„Meine kleine Enkelin, 5 Jahre alt: „Ich würde ja gerne wieder in den Kindergarten gehen, aber das geht nicht, weil ich den Abstand nicht schaffe.““

„Die Kinder sind oft realistischer als die Eltern.“

„Kinder mit Förderbedarf sind nicht zwangsläufig aus finanziell schwachen Familien. Damit könnten auch Kinder mit einer Entwicklungsstörung oder Verzögerung gemeint sein und für die wäre es sicher gut wieder in der Kita betreut zu werden.“

„Ihr erster Satz ist bereits entlarvend, es geht nicht um „private Dauerschuld der Nachgeborenen“. Es muss aber auch 75 Jahre nach dem Ende des Krieges, den Deutschland angezettelt hat und nach der Ermordung von 6 Millionen Juden durch Deutsche klar gesagt werden, das dieses Land nicht das moralische Recht hat, sich ausgerechnet in die Belange des Staates der Juden einzumischen.
Darüber hinaus
geht es um die Unverhältnismäßigkeit in der Behandlung Israels im Vergleich zu anderen Staaten, wie Iran beispielsweise.
Das Verhalten Deutschlands kann ich nur als Schande bezeichnen.“

5. Mai 2020

„Es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass ausgerechnet Corona den Fokus auf ein Problem lenkt, das doch sonst allzu gerne von der Gesellschaft ausgeblendet wird, die Dramen nämlich, die sich in manchen Familien abspielen. Sozialarbeiter, die schon immer ein trauriges Lied davon singen können, werden gerne für überflüssig gehalten, das Studium „Soziale Arbeit“ für nicht sonderlich wissenschaftlich oder anspruchsvoll verspottet. Es ist das typische Paradoxon, erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist das Geschrei groß, wird der Brunnen als zu tief, nicht genug gesichert kritisiert und diejenigen plötzlich um Hilfe angerufen, die man sonst mit gleichgültiger Nichtbeachtung vernachlässigt. Mehr als 20 Jahre Arbeit an Förderschulen haben mir gezeigt, dass es keine Phantasie ist, wenn in Romanen und Filmen das Elend der Welt drastisch geschildert wird. Und es betrifft alle gesellschaftlichen Schichten, eben nicht nur sogenannte Asoziale, weswegen ich mir abgewöhnt habe, von „asozial“ zu sprechen, wenn es eigentlich um finanziell schwache Familien geht. Asoziale im wahrsten Sinn des Wortes a-sozial – nicht sozial – findet man bei reichen wie bei armen Familien. Auch das wird in dieser Krise deutlich, wobei natürlich die Familien besonders leiden, die aufgrund ihrer schwachen finanziellen Mittel auch in einer bedrückenden Wohnsituation leben müssen und die zudem um Arbeitsplatz und ohnehin schmale Bezüge bangen.“

Gunnar Heinsohn: Lockdown müsste wöchentlich überprüft werden
tichyseinblick.de
Mir gefällt dieses Nachrechnen überhaupt nicht! Fest steht, dass es verheerende Situationen in den Krankenhäusern Italiens, Spaniens, Frankreichs, New Yorks gegeben hat. Sollten wir nicht sehr, sehr froh sein, dass uns das erspart geblieben ist – eben durch drastische Maßnahmen, zu denen ja auch gehörte, dass Krankenhäuser sich speziell auf einen möglichen Ansturm vorbereiteten und beispielsweise alle aufschiebbaren Operationen kurzfristig absagten. Aus dem gleichen Grund war es wichtig, die Ansammlung sehr vieler Menschen zu verbieten. Dass jetzt langsam an Lockerungen gedacht wird und diese auch schrittweise eingeführt werden, zeigt doch, dass man mit Vernunft und Augenmaß der ungewohnten und ungewöhnlichen Krise begegnet ist… und sicher auch noch für Wochen begegnen wird. Alle diese Besserwisser, die nun für sich in Anspruch nehmen, den Stein der Weisen immer schon in der Hand gehalten zu haben, sollten in erster Linie dankbar sein, dass es sie und ihre Familien nicht getroffen hat und aus Respekt vor denjenigen, die Tote zu beklagen haben, einfach mal Zurückhaltung üben mit ihren dreisten Behauptungen.“

6. Mai 2020

„Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder im Namen des Föderalismus ihre Eigenständigkeit bewiesen haben und Frau Merkel damit quasi entmachteten, muss sie nun ihrerseits ihren Eigensinn – äh ihre Eigenmächtigkeit unter Beweis stellen..
Man könnte ja sonst auf die Idee kommen, die Kanzlerin sei überflüssig geworden im Krisenmanagement.“

7.Mai 2020

„Ich schaue die diversen Sendungen an, die sich mit „den letzten Tagen des Tausendjährigenreiches“ beschäftigen.
Natürlich gab es auch Deutsche, die die einrückenden feindlichen Truppen ausdrücklich begrüßten. Nur wenige begrüßten sie als „Befreier“, aber alle waren froh, dass der Krieg endlich vorbei war. So viel an Differenzierung sollte uns Nachgeborenen doch zuzutrauen sein. Und dazu gehört unauflöslich auch, dass es Deutschland war, das das große Schlachten und Morden angezettelt hatte … und wenn es nach den fanatischen Faschisten gegangen wäre, wäre der Untergang auch komplett gewesen, wäre kein Stein auf dem anderen geblieben….“bis zur letzten Patrone“ nach Hitlers Weisung gekämpft worden.
Gott und den Alliierten sei Dank, ist das den meisten Städten und Dörfern erspart geblieben.
„Wir“ wurden nicht befreit, wir wurden bezwungen.
Dafür können wir in der Nachschau allerdings dankbar sein.
Kein Jubeltag, stille Einsicht ist angebracht.“

„In meiner Familie wurde erzählt, dass sich mutige ältere Männer, zu denen auch einige Onkel der Familie gehörten, den jungen Heißspornen von Hitlers letztem Aufgebot entgegenstellten, um sie und die Stadt vor weiterem unsinnigen Morden zu schützen. Diese Hitlerjungen wollten die einrückenden Truppen „bis zum letzten Mann“ bekämpfen, während der Bürgermeister meiner Heimatstadt Hohenlimburg schon die weiße Fahne bereit hielt….“

https://www.lokalkompass.de/hagen/c-lk-gemeinschaft/endlich-ist-im-ruhrgebiet-das-kriegsende-da_a1353822?fbclid=IwAR3B2FQsnh5EtuPxRqs6xb39VWm2Xbm9OvOgfnziM7rQQkYSkyeBI9MfqnU

„Auf einen bestimmten Prozentsatz kann ich mich nicht festlegen, weil ich einfach die entsprechenden Zahlen nicht kenne und deshalb nur mit Vermutungen arbeiten würde. Aber ganz sicher gab es Menschen, die sehnsüchtig auf die Befreiung warteten und die tatsächlich – wenn auch spät – befreit wurden: die Kriegsgefangen, die in Deutschland Frondienste der schlimmsten Art verrichten mussten, die aus dem Osten verschleppten Zwangsarbeitern, die politischen Gefangenen, die Juden, Roma, Homosexuelle und Zeugen Jehovas in den KZs und natürlich die untergetauchten Juden und ihre (wenigen) Helfer. Und vermutlich auch etliche, denen mit zunehmenden Niederlagen im Kriegsgeschehen die Politik und Propaganda der Nazis suspekt wurde…. “

„Wir wurden nicht befreit, wir wurden niedergerungen.
Es gab natürlich auch Befreite – aus KZs, Zwangsarbeiterlagern, Vernichtungslagern, Kriegsgefangenenlagern.
Und natürlich gab es nach der Kapitulation gar keine Nazis mehr.
Was sollen wir also feiern?
Wir sollten lieber stille Einkehr halten und der Millionen Töten gedenken, die Deutschland mit der Anzettelung des Krieges und der Vernichtung der europäischen Juden zu verantworten hat.
Schweigen, angesichts des Grauens.“

8. Mai 2020

„Eben, Europa wurde von dem Kriegsterror Deutschlands befreit.
Alles andere ist plumpe Verleugnung der Geschichte.“

….

„Was auch aus dem Blick gerät, ist die für die Betroffenen fürchterliche Tatsache, dass mit dem Einverständnis der Westmächte unglaublich viele sogenannte „Volksdeutsche“, die sich bereits auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands befanden, an die sowjetischen Behörden ausgeliefert und zurück verschleppt wurden… zumeist nach Sibirien oder in die kasachische Steppe.
Viele dieser Volksdeutschen konnten erst nach 1970 in die Bundesrepublik zurückkehren.
Das war auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit.“

9. Mai 2020

„Von einem gänzlich roten Deutschland träumt die SED doch schon seit der Gründung der DDR. Beim ersten Anlauf hat es ja nicht ganz geklappt, weil der böse kapitalistische Westen für viele Zwangssozialisten so verlockend war, dass sie sogar Leib und Leben riskierten, um dem sozialistischen Paradies zu entkommen. Nun also der nächste Versuch…. mit den eierpopeia-grünen Genossen von Bündnis 90 und den kevineskengesteuerten Genossen der ehemaligen SPD wird es schon gelingen, aus ganz Deutschland ganz schnell ein ganz armes Land zu machen und so dem Sozialismus endlich den Durchbruch zu ermöglichen….“

11. Mai 2020

„Das macht mich unfassbar wütend. Diese Instrumentalisierung einer jungen Frau, der man das Leben nahm… und die sich gegen diese Form der Vereinnahmung nicht mehr wehren kann“ Zu einem Foto Anne Franks mit der Bildunterschrift von Corona-Gegnern: ‚Anne Frank wäre bei uns. Nie wieder Diktatur!‘

12. Mai 2020

Kotau für die Maskenpflicht
reitschuster.de
„Wie sicher kann man denn sein, dass man nicht infiziert ist?
Mich macht diese Denkfaulheit sprachlos.“

„Leider machen sich die Genossen um Esken und „Kevin“ daran, Schumachers Kurs grundsätzlich zu revidieren. Das ist ein fataler Fehler, der nicht nur der SPD, sondern auch der Demokratie schadet.“ – Zur Führung in der SPD

13. Mai 2020

„Das ist die ebenso bekannte wie bewährte Masche muslimischer Verbände … dreist, frech, fordernd … Islamisierung ohne Waffengewalt, aber umso gefährlicher, weil alle eingelullt werden mit dem Mantra, Islam sei Frieden.“  (Das IZH will Wiedergutmachung wegen Corona-Schließung)

14. Mai 2020

„Wer CO2 „sehen“ kann, darf in gar keinem Expertenkreis fehlen. Darum richtige Entscheidung.
Fragt sich nur, welche Spezialkräfte die anderen Experten vorzuweisen haben… Jahrelanges Studium und lange währende Forschungsarbeit sind ja wohl kaum die notwendigen Voraussetzungen… siehe Greta…“  Greta in den Expertenrat zu Coronakrise gewählt.

„“Ich will, dass Ihr in Panik geratet!“
Greta als Brandbeschleuniger und Panikorganisator zur Rettung des Planeten… wenn schon nicht durch das von ihr wahrnehmbare CO2…. ..“

Zur ARD-Berichterstattung: „Euer Text macht mich wütend.
Israel ist ein wunderbares Land mit einer stabilen Demokratie, Kultur, Wissenschaft und Forschung sind in kaum einem anderen Land so hervorragend ausgebildet. Und was macht ihr?
Ihr hackt mit euren uralten antijüdischen Vorurteilen auf dem einzigen freiheitlichen Land östlich des Mittelmeers herum. Zum Ausspucken vor eure Füße.“

„Haben Sie vergessen, dass seit 15 Jahren keine Juden mehr im Gazastreifen leben und auch keine Soldaten im Streifen stationiert sind?
Zur „Belohnung“ für die komplette Räumung wird Israel mit Raketen und Brandsätzen von der Hamas attackiert. Lesen Sie einfach die Charta der Hamas, dann reden wir weiter.“

15. Mai 2020

„Palästina ist eine Gebietsbezeichnung, eingeführt durch die Römer, um jede Erinnerung an den dort existierenden jüdischen Staat auszulöschen.
Einen Staat Palästina hat es nie gegeben. Ein Volk namens „Palästinenser“ hat es nie gegeben.“

„“Der Staat erhebt sich!“
Das ist die deutsche negative Seite der Münze… die öffentlich-rechtlichen Sender werden zum gleichen Thema nicht müde uns zu erzählen, dass in den USA durch Trump nichts getan wird und man Unternehmen und Arbeitnehmer sich selbst überlässt.
Wie hätte man es denn gerne zwischen Trump und deutschen Sozialsystem?
Millionen zusätzliche Arbeitslose?“

„Tja… „America first“ will man ja nicht zum Vorbild nehmen…. „Wir“ sind halt die moralischen Besserwisserweltmeister… koste es, was es wolle…“

„Ich habe es nicht verstanden, dass ausgerechnet diese beiden „charismatischen“ Gestalten das neue Dreamteam der SPD sein sollten…
Mit Realpolitik hatte das nichts zu tun, Kevin hatte seine Jusos in Stellung gebracht, um für sich selbst die bestmögliche Ausgangsposition nach Eskens Scheitern zu haben….es war ein teuflischer Schachzug, der den Fortbestand der SPD dem eigenen Wohlergehen unterordnete…
Vorgemacht hatte es Gabriel mit seinem dreckigen Deal, Martin Schulz den Vorsitz zuzuschustern.
Gabriel hätte in der anstehenden Wahl gegen Merkel keine Chance gehabt… und das wusste er genau. Aber Außenminister hätte er vielleicht bleiben können, wenn es nach der BT-Wahl nicht dieses Debakel gegeben hätte.“

16. Mai 2020

„Menschen, die keine US-Amerikaner sind, haben auch kein Recht den USA-Präsidenten zu wählen… Das nehmen unsere Medien echt übel und wählen an jedem Tag, den Gott werden lässt, den gegenwärtigen Präsidenten mit brachialer verbaler Gewalt ab.“

Zu der Behauptung, Bethlehem läge in Palästina: „Evangelium, Lukas 2, 4
„Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa.“
Und so wurde auch Jesus als Jude im jüdischen Bethlehem in Judäa geboren.
Bethlehem liegt auch heute noch in Judäa.“

„Seit die Autonomiebehörde über Bethlehem regiert, haben sehr viele Christen wegen der Repressalien durch die PA Bethlehem verlassen.
Es war schrecklich, als Arafat auf der christlichen Geburtskirche die Fahne des Propheten hisste.“

„Bethlehem lag und liegt immer noch in Judäa und Judäa war und ist immer noch jüdisches Kernland, auch wenn dort keine Juden mehr leben und seit der Übernahme der Verwaltung durch die Autonomiebehörde auch nur noch wenige Christen, die sich auf den berufen, der einst als Jude in Bethlehem in Judäa geboren wurde: Jesus Christus.“

„Ich war vor zwei Jahren in Bethlehem und hatte Kontakt mit Christen… Sie stehen unter enormen Druck durch die muslimischen Behörden und Nachbarn.“

“ Das Beschämende ist doch, dass die Christen in Bethlehem von den Christen in Deutschland so erbärmlich im Stich gelassen werden, um ja nicht die Muslime zu erzürnen.
Es ist trostlos und fürchterlich.
Deutsche Bischöfe verbergen auf dem Tempelberg ihre Kreuze, den muslimischen Autoritäten zuliebe, statt für ihren Glauben einzustehen.
Und hier in Deutschland sind sie in gleicher Weise unterwegs.
Statt das Evangelium zu den Muslimen zu bringen, laden sie Imame ein, islamische Suren in Kirchen zu rezitieren.“

„Im Gegenteil, ich liege völlig richtig.
Freie Wahlen in Israel für Juden, Araber, Christen, Bahais … Richter, Lehrer, Polizisten, Ärzte, Soldaten, Professoren aus allen Teilen der Gesellschaft. Kunst, Wissenschaft, Forschung und Technik mit höchstem Standard und ebenfalls für alle Bürger Israels offen.
Der Busfahrer unserer Reisegruppe vor 2 Jahren war nach eigener Auskunft stolzer Beduine, alle seine Söhne waren in der Armee, eine Drusin im Golan war überzeugte Israel in, im Straßenbild von Jerusalem Menschen aller gesellschaftlichen Bereiche, fromme Juden ebenso wie locker gekleidete junge Leute …. Homosexuelle ..
Pressefreiheit… unabhängige Gerichte… 20 % der israelischen Bevölkerung sind Araber mit allen Rechten…
Wie kommen Sie auf die Idee, Israel sei kein demokratisches Land?
Waren Sie jemals dort?
Man informiert sich immer am besten an Ort und Stelle.“

„Ich weiß nicht, Habib Serhan, was es da zu lachen gibt.
Im Gegenteil, es ist eine furchtbar traurige Geschichte.
Seit Jahrhunderten lebten Christen in Bethlehem, jetzt, unter der Verwaltung der PA, werden sie weggemobbt, bedrängt, vertrieben… “

17. Mai 2020

„Sollte man nicht dankbar sein, dass eine zweite Welle vermutlich nicht auftritt?
Wer hier ständig stänkert und jammert hat von wissenschaftlicher Forschung keinen blassen Schimmer.
Jeder Erkenntnisgewinn beruht auf der einfachen Tatsache, die Erstannahme überprüfen und entweder bestätigen oder verwerfen zu müssen… einfach aufgrund neuer Details, Tests und weiterer Forschung.
So war es seit jeher bei jedem neu aufgetauchten Problem und so wird es auch in 100 Jahren noch sein.
Trial and error, Versuch und Irrtum ist das Wesen jeder Forschung.
Und das Virus ist noch lange nicht enträtselt… der Prozess wird sich noch lange hinziehen.
Geduld und Zuversicht sind erforderlich, nicht diese ewige Meckerei und Maulerei.“

„Die Gretchenfrage müsste doch eigentlich die sein:
Wie hält es die EU mit Israel?
Unterstützt die EU weiterhin die Terrororganisationen von Fatah und Hamas, den längst nicht mehr durch Wahlen legitimierten Abbas, der „Frieden“ säuselt und Hass sät, oder macht sie unmissverständlich klar, dass sie an der Seite Israels steht im Kampf um die Abwehr von Terror und Gewalt die immer noch die Regime ausüben, die Israel von Beginn an vernichten wollten und immer noch wollen.“ Antwort auf die Ansicht, die Gretchenfrage für die EU müsse heißen, wie es Israel mit der Annexion hielte….

2o. Mai 2020

„Merkels eigentliche Liebe für eine politische Richtung tritt immer deutlicher zutage… unter dem Schwarz der CDUCSU schimmert erkennbar das tiefe Rot der SED-Sozialistin… “  Zu einem Bericht über ihr Schweigen zur Wahl einer ehemaligen SED-Funktionärin und bekennenden Antikapitalistin zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern

„Absolutistischer als Merkel hat noch kein Bundeskanzler vor ihr geherrscht.
Was ist mit dem Parlament los, das ihr kriecherisch die Füße küssend das alles durchgehen lässt?“

21. Mai 2020

„Zu Sarrazin:
Ich bin davon überzeugt, dass nur sehr wenige seiner Kritiker das Abschaffbuch überhaupt gelesen haben.
Ich habe es mir zu Gemüte geführt und sehr viele seiner mit Statistiken hinterlegten Thesen aus meiner Arbeit an einer Förderschule bestätigen können. Rassismus würde ich ihm aufgrund des Buches nicht unterstellen.
Leider ist aber Herr Sarrazin ein wesentlich schlechterer Redner als Autor. Seine Auftritte im TV muss man extrem unglücklich nennen, wobei die geballte Macht seiner Gegnerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen hat.
Ich habe damals schon argumentiert – und tue es heute immer noch -, dass die SPD sehr viel besser gefahren wäre, seine Thesen in ihr Sozialprogramm als Handlungsgrundlage aufzunehmen, statt Sarrazin zu verteufeln.“

„Vielleicht sollte man dann doch lieber zum guten alten Feiertag namens „Christi Himmelfahrt“ zurückkehren. Schließlich ist das der ursprüngliche Feiertag, der mit sich betrinkenden Männerhorden nun so gar nichts zu tun hat. Dann muss auch kein einziges Kind unter Diskriminierung leiden… im Gegenteil, man könnte jedem vaterlosen Kind vom „himmlischen Vater“ erzählen, zu dem Jesus zurück kehrte.“  Im Beitrag wird gefordert, auf den Begriff „Vatertag“ zu verzichten, da er diskriminierend sei….

„Es gibt so viele Zwänge, die der Staat uns auferlegt: Wir müssen Steuern zahlen, den Führerschein machen, um als Autofahrer am öffentlichen Verkehr teilnehmen zu können, wir müssen unsere Kinder zur Schule schicken, wir sind in allen möglichen Pflichtversicherungen, wenn wir eine Arbeitsstelle annehmen, wir brauchen einen Personalausweise, um uns jederzeit ausweisen zu können, und einen Reisepass, wenn wir ins nicht befreundete EU-Ausland reisen. Wir müssen Fahrscheine für Bus und Bahn lösen, um befördert zu werden und Rundfunkgebühren bezahlen, selbst wenn wir gar kein Fernsehgerät, kein Radio und auch keinen Computer besitzen… Das alles nehmen wir mehr oder weniger gelassen hin, obwohl es massive Eingriffe in unser ganz privates Leben sind. Und wenn wir oder unsere Kinder an sogenannten Kinderkrankheiten erkranken, weil wir eben nicht geimpft sind, muss es die staatliche Gesundheitsversorgung richten…. also Arzt, Krankenkasse oder gar Krankenhaus.“

22. Mai 2020

„Tolles Foto, tolle Frau, tolle Schwiegertochter. ♡ ♡ ♡“

„Hat man nicht immer schon China als „Reich der Mitte“ bezeichnet?
Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich „Mitte“ auf die Mitte zwischen dem Süden und Norden Asiens bezieht…
Einleuchtend ist aber auch diese Darstellung (oben) und rückt insbesondere unsere Weltführerin in die ihr rein geografisch-strategisch zukommende Position….“

„Zustimmung, liebe Frau Motschmann.
Es gehört zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben, zu unserer Kultur, dass wir Kirmes, Schützenfeste, Oktobermärkte und -feste feiern und natürlich auch die vielen wunderschönen Weihnachtsmärkte in der Adventszeit genießen.
Den Schaustellern muss dringend geholfen werden.“

23. Mai 2020

„Es ist mir unbegreiflich, dass unsere Regierung immer noch von „den Siedlungen“ als FriedensHindernis spricht.
Teile der muslimischen Welt sind von Hass auf Israel geradezu zerfressen und setzen alles daran, diesen Hass weiter zu tragen und Israel verbal und mit Waffen zu bekämpfen.“

„Dieses verächtliche Herabsehen auf Sozialpädagogen sollten intelligente Leute lassen.
Ich bin sicher, dass viele, die sich über diesen Berufsstand erheben, schreiend das Weite suchen würden, müssten sie Basisarbeit „am und im Elend“ leisten.“

„Vom Islam keine Ahnung, dafür aber Toleranz für diejenigen, deren Basislektüre, der Koran, die Christen und Juden Affen und Schweinen gleich setzt.
Unfassbar.“ Bericht über eine Kirche in der Muslime im Ramadan beten dürfen.

„Ulrike Werner, „Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ernsthaft gläubige Muslime z.B. einen christlichen Gottesdienst mit Abendmahl in einer Moschee durchführen würden.“ Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Das käme nach muslimischen Verständnis nämlich einer Gotteslästerung gleich, feiern wir doch unsere Gottesdienste im „Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Allein diese Anbetungsformel, die der Einzigartigkeit Allahs widerspricht, kann niemals in einer Moschee gesprochen werden. Aber das ist ja für unsere hohe Geistlichkeit ohnehin kaum noch ein Argument, da wir ja nach Meinung viel zu vieler Theologen alle an den gleichen Gott glauben und darum kurz Jesus und den Heiligen Geist in der Versenkung verschwinden lassen können. “

„Für uns Christen ist „das All-Eine“ aber immer die Einheit aus Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Und das ist genau das All-Eine, das der Koran und damit auch die gläubigen Moslems strikt ablehnen, ablehnen MÜSSEN, wollten sie nicht Gotteslästerung betreiben. Ohne Jesus Christus ist aber Christentum nicht denkbar…. auf Ihn gründet sich doch unser Glaube.“

„Stefan L., “ Kenne mich mit dem Koran nicht aus, “ dann wird es Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen, bevor man Islam und Christentum über einen Kamm schert. Es gibt genug aufklärende Seiten im Internet, eine davon ist diese: https://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/mohammeds-umgang-mit-ungläubigen-christen-und-juden/

24. Mai 2020

„Zitat: „Wie kann man den Eltern, mit denen man grds. zufällig in eine Gemeinschaft geraten ist, vertrauen, wenn es darum geht, die Kinder nur gesund in die Kita/Schule zu schicken? “ Wie können Eltern sicher sein, dass sie selbst und ihre Kinder zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt des Schul- oder Kitabesuchs gesund iSv „nicht infiziert“ sind? Darin liegt für mich das eigentliche Problem. Je häufiger ich Kontakte zu anderen Personen habe, umso weniger kann ich mir sicher sein, mich nicht infiziert zu haben, da wir ja inzwischen wissen, dass nicht jeder Infizierte auch aktiv erkrankt und erkennbare Symptome ausbildet, aber dennoch andere infizieren kann.“

25. Mai 2020

„Die Verleugnung des Kreuzes der Bischöfe auf dem Tempelberg setzt sich also nun IN der Kirche fort, indem Allah als der Einzige und Größte angerufen wird.
Der Koran und mit ihm alle Muslime verleugnen die Dreieinigkeit Gottes, die Sohnschaft und den KREUZestod Jesu.
Nach der Deutung des Islam, ist überall dort, wo Allah angerufen wird, das Hoheitsgebiet des Islam.
Es wird mit dem Christentum in Deutschland ein trauriges Ende nehmen.“ Bezogen auf den Bericht über „Muslime beten in Kirche“.

 

Soweit die Auflistung kurzer Kommentare im Monat Mai bei Facebook.

Und zu beinahe jedem Bericht, der einem Kommentar vorausgeht, hätte ich hier einen längeren Beitrag schreiben können…

Later….  wenn Zeit und Stimmung besser dafür geeignet sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trump hat einen Plan und das ZDF die „richtige“ Meinung 29. Januar, 2020

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Gestern lief im ZDF der sehr bemerkenswerter Film mit dem Titel „Ein Tag in Auschwitz„.

Anhand eines Fotoalbums, das von dem „Fotographen in Auschwitz“ eigens zur Dokumentation der „tadellosen Abwicklung“ eines Transportes  (hier ungarischer Juden)  angelegt war, wurden die Stationen nachgezeichnet, die die Unglücklichen bis zu ihrem Ende durchlaufen mussten. Die Ankunft in Auschwitz – Birkenau, der „Empfang“ an der Rampe, die Einteilung der Menschen in die Gruppen, die sofort der Gaskammer zugeführt wurden und die, die in das Arbeitslager kamen. Der Historiker, der die Dokumentation weitgehend erstellt hat, gibt die sachliche Auskunft, dass zwischen 70 und 80 % der Menschen eines jeden Transports sofort zu den Gaskammern und in die Vernichtung geführt wurden.

Zeitzeugen kommen zu Wort. Überlebende der Shoah.

Der Film ist ein ruhiges, unaufgeregtes und darum umso eindrücklicheres Zeugnis des Verbrechens, das Deutsche an den europäischen Juden verübt haben. Die Bilder sprechen für sich, die Zeugen reden klar, ohne Pathos, aber mit mühsam gefundenen Worten für etwas, was sich eigentlich gar nicht in Worte fassen lässt.

Unmittelbar nach dem Ende des Films – natürlich wie immer – das nächste  Programm.

Das nächste Programm sind die „heute“-Nachrichten mit Claus Kleber.

Die Anmoderation ist für mich ein Schock. Mit ätzender Stimme und kaum verhohlener Verachtung „ordnet Herr Kleber ein“, wie er seine Aufgabe beim ZDF in routinierter Selbstdarstellung beschreibt. Es geht um den Friedensplan, den der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vorlegt.

Ich muss gestehen, dass ich gar nicht mehr mitbekommen habe, was Donald Trump im Einzelnen vorgesehen hat. Ich höre die kommentierenden Worte Claus Klebers und mir wird schlecht.

Wie kann man nur, denke ich, nach so einem Film zum Holocaust die Nachrichtensendung mit einem derartigen Introitus beginnen? Es ist mir, als sei die Zeit stehen geblieben und wir seien wieder in der Zeit des Tausendjährigen Reiches und jemand würde mit empörter Stimme das Unrecht anprangern, das die Juden angeblich über diese Welt gebracht haben.  Die Sympathie des Herrn Kleber,  seine alleinige Sorge gilt nicht etwa den unter dem palarbischen Terror leidenden Israelis, nein, sie gilt  den Tätern, den „Palästinensern“, die um ihr Land gebracht werden sollen, denen Trump mit seinem Friedensplan so übel mitgespielt habe.

Als Nicola Albrecht zugeschaltet wird, ist mir so  schlecht, dass ich das Zimmer verlassen muss, in dem der Liebste dem Fortgang der Nachrichtensendung folgt.

Ich kann mir diese antiisraelische Propaganda im Staatsfernsehen einfach nicht mehr zumuten, schon gar nicht in diesen Tagen, in denen deutsche Politiker  vollmundig und äußerst medienwirksam der toten Juden gedenken und irgendetwas von „Nie wieder“ von sich geben, aber gleichzeitig den Mördern und den von der Vernichtung der heute lebenden Juden träumenden Politkern  die Hand schütteln und ihnen zusichern, alles für ihr Wohlergehen zu unternehmen.

Es ist  (beinahe nur*) eine einzige widerliche Show der „Guten Deutschen“, die aus dem Holocaust vor allen Dingen gelernt haben, dass es auf eine perfekte Performance der politischen Meinung ankommt. Das gilt für die Selbstdarsteller im Politikzirkus ebenso wie für die Meinungsmacher in den öffentlich-rechtlichen und allen Medien  darüber hinaus.

ZDF  = Zentrale Deutsche Fehlinformation. Die ARD steht dem ZDF allerdings in nichts nach.

 

Gerd Buurmann hat in seinem Blog dazu so Stellung genommen: „Die volle neue Einseitigkeit

 

 


* beinahe nur – Ich will denen nicht Unrecht tun, die aus tiefem Herzen das Grauen der Shoah beklagen.

 

Der Film „Ein Tag in Auschwitz“ ist mit begleitendem Material auch für den Unterricht an Schulen vorgesehen.

 

 

 

Alle, wirklich alle Jahre wieder … 11. Dezember, 2019

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Alle, wirklich alle Jahre wieder vernehmen wir in der Adventszeit frohe Kunde.

Und das nicht nur in den die Adventszeit betreffenden Kreisen frommer und auch nicht so frommer Christen. Nein, auch höchst säkulare Informanten, die mit dem, dessen „Kommen“ die frohe Erwartung im Advent  gilt, nun so gar nichts am Hut haben, beglücken uns mit ihren wunderbaren Erzählungen in der Weihnachtszeit.  So werden wir Frommen mit der unglaublichen Geschichte konfrontiert, wonach das „Heilige Paar“ in leicht veränderter Form auch heute noch nach Herberge suchend durch die Welt geistert, auf der Flucht ist und / oder  nicht willkommen sein soll. Tatsächlich, Jahr für Jahr wiederholt sich die wundersame Reise von Maria und Josef und dem Kind auf die seltsamste und auch geheimnisvollste Weise. Meistens dienen diese Geschichten allerdings  lediglich dazu, uns ob unseres freien und sorgenfreien Lebenswandels in einer freien und gut-wundervollen Welt  ein schlechtes Gewissen zu machen, das wir aber glücklicherweise ganz leicht wieder beruhigen können, indem wir für diverse wohltätige Organisationen Gold, Weihrauch und Myrre spenden – dies aber in der heute üblichen und universal geltenden Währung.

Ich finde es völlig in Ordnung, für Menschen, die nicht so auf Rosen gebettet sind, zu spenden. Aber muss man deshalb diese billigen Vergleiche mit dem damaligen, einzigartigen Geschehen ziehen, wie es die Bibel berichtet? Reicht es nicht zu sagen, dass wir aus Freude darüber und Dankbarkeit dafür, dass Gott sich in Jesus offenbart hat, von unserem Überfluss, Reichtum oder auch von unserem einfachen Einkommen etwas abgeben?

Reicht es nicht zu sagen, dass man aus reinem Erbarmen mit Menschen, die  auf der Flucht sind,  bereit ist zu helfen? Muss man diese unsinnige Parallele wirklich bis zum geht nicht mehr auswalzen, wonach ja auch Maria und Josef Flüchtlinge, gar Migranten waren?

Mich irritiert es von Jahr zu Jahr mehr, dass dieses einzigartige Geschehen   derartig profanisiert   wird, so dass die eigentliche Heilsgeschichte  Gottes gar nicht mehr wahr genommen werden kann, diese unglaubliche Botschaft von  der Menschwerdung dessen, den wir mit unserem menschlichen Verstand nie und nimmer erfassen und begreifen können.

Aber es sind nicht nur die Spendensammler und die Vertreter von NGOs, die an uns mit Hilfe der „Maria-und-Josef-Geschichte“ appellieren.

Es mischen sich auch noch ganz andere Töne und Typen in den Chor der modernen Bibelausleger.

Ganz besonders raffiniert sind die Freunde des grünen Propheten, die mit  reiner und ausnahmslos politisch motivierter Propaganda Stimmung machen.

Da mutieren Maria und Jesus zu den von Juden verfolgten Palästinensern, wird Bethlehem und auch Jerusalem flugs zu  uralten palästinensischen Örtlichkeiten umdefiniert. „Seht her, ihr Leute in Europa und besonders ihr in Deutschland! Wir armen Palästinenser sind die eigentlichen Protagonisten der biblischen Geschichte – auch wenn der Koran es ein bisschen anders darstellen sollte, als ihr es gewohnt seid, erzählt zu bekommen. Maria war eine palästinensische Frau und Josef ein palästinensischer Mann und gemeinsam zogen sie aus dem palästinensischen Nazareth zu dem palästinensischen Bethlehem.“ so oder so ähnlich klingen die Geschichten.
So wird es berichtet von den Propagandisten um Abbas und Konsorten. Und nicht wenige Menschen in Deutschland und Europa sind bereit, diesem Lügenmärchen Glauben zu schenken. Zwar misstrauen Leute zutiefst den biblischen Berichten und sind generell dem Christentum kritisch gegenüber eingestellt, aber irgendetwas wird schon dran sein an den Erzählungen und Behauptungen. Gab es nicht immer schon Palästina und sind nicht die bösen Juden die Eindringlinge, die den Palästinensern das Land streitig machen? Möglich wird der Glaube an dieses Ammenmärchen ja auch dadurch, dass Christen über Jahrhunderte hinweg die jüdische Herkunft des Heilandes schlicht ignorierten. Zwar kann man im Evangelium des Matthäus gleich im ersten Kapitel den kompletten jüdischen Stammbaum Josefs, des irdischen Vaters Jesu nachlesen, aber was heißt das schon? Schließlich wird Jesus ja als „Gottes Sohn“ vorgestellt und das bedeutet nun ja gerade nicht zwangsläufig, dass Jesus Jude war, auch wenn seine leibliche Mutter ein junge jüdische Frau war (Jude ist nach den heute geltenden Regeln der Halacha, wer eine jüdische Mutter hat) und Jesus selbst nach den jüdischen Regeln am 8.Tag beschnitten und wohl auch jüdisch erzogen wurde. Wir Menschen drehen uns die Tatsachen so zurecht, dass sie unser gewohntes Weltbild nicht stören können. Und deshalb – und weil die Kritik an Israel gerade wieder als Wiedergänger des altbekannten Antisemitismus sehr modern  ist – haben Abbas und seine Sympathisanten leichtes Spiel.

Ulrich Sahm hat das bei Facebook in den einleitenden Worten zu einem Bericht bei Audiatur sehr schön formuliert:

„Wer glaubt, dass Weihnachten ein friedliches Freudenfest sei, sollte rechtzeitig umlernen.
Zum palästinensischen Nationalfeiertag Weihnachten übermittelte Präsident Mahmoud Abbas eine Grußbotschaft: „Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag und Jesus war ein palästinensischer Guerillakämpfer, der gegen Ungerechtigkeit stand“ Weiter sagte er: „Jerusalem ist der dem Himmel am nächsten liegende Punkt und somit die Hauptstadt unseres palästinensischen Staates.“

Jede Wette, dass diese Auslegung der biblischen Berichte über die Umstände rund um die Geburt Jesu auf freundlich geöffnete Ohren treffen.

Die ganze erschütternde Verdrehung der biblischen Geschichte kann man bei  Audiatur nachlesen.

In dem Bericht findet sich auch dieser fulminante Schlusssatz Scheich Essam Rumanas, der der Zeremonie der Weihnachtsbaumbeleuchtung beiwohnte:

„Wir feiern die Erleuchtung des Geburtsbaums Jesu, Friede sei mit ihm, der die Geburt unseres Propheten Mohammad gepredigt hat, Friede sei mit ihm, und wir feiern diese Gelegenheit und auch im Zusammenhang mit dem Jahrestag der ersten Intifada, bei der unserem Volk Tausende von Märtyrern und Verwundeten geschenkt wurden“.

So feiert man wahrlich die Geburt des „Friedefürsten“, wie wir nach den uralten Worten der Bibel Jesus Christus auch nennen.  Tausende von Märtyrern, die nichts Besseres zu tun hatten, als im Namen Allahs des Barmherzigen Juden umzubringen. Juden, wie Jesus einer war.

Noch Fragen?

Oder auch: JESUS IST KEINE METAPHER

 

Es ist die Kanzlerin und nicht (nur) der Heusgen… 19. November, 2019

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Wieder einmal hat der Vertreter Deutschlands in der UN einer Abstimmung GEGEN Israel seine Stimme gegeben.

Wie eigentlich immer in den letzten Jahren stimmte damit Deutschland für die Resolutionen gegen Israel. In der Kritik steht in besonderer Weise der Botschafter, Christoph Heusgen.

Die Bildzeitung nimmt sich dieses Vorgangs an und schreibt:

Es ist ein schändliches Ritual: Jedes Jahr bringen autoritäre Staaten wie Syrien, Jemen und Saudi-Arabien zahlreiche Resolutionen bei der UN ein, die sich gegen ein Land richten – Israel. Doch das Bittere ist: Die UN-Generalversammlung macht mit und nimmt fast alle anti-israelischen Resolutionen an.

Auch die Bundesrepublik stimmt meist FÜR die Resolutionen – und damit GEGEN Israel. Und das, obwohl die Bundesregierung immer wieder betont, an der Seite Israels zu stehen.

Einer der Mitverantwortlichen für das anti-israelische Abstimmungsverhalten Deutschlands bei der UN ist Botschafter Christoph Heusgen (64), Deutschlands ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen – und bekannt für seine äußerst kritische Sicht auf den jüdischen Staat.

 

Herr Heusgen wird als langjähriger, zuverlässiger Beamter im Dienste der Bundesrepublik vorgestellt:

Der studierte Ökonom arbeitet seit den frühen achtziger Jahren im Auswärtigen Amt und legte eine beachtliche Karriere hin. Nach Stationen in den USA, Frankreich und der EU-Schaltzentrale Brüssel übernahm er 2005 als Ministerialdirektor die Abteilung 2 im Bundeskanzleramt.

Und weiter:

 Heißt: Er wurde der wichtigste außen- und sicherheitspolitische Berater der Bundeskanzlerin. Zwölf Jahre lang war er Angela Merkels (65, CDU) wichtigster Ansprechpartner in außenpolitischen Fragen, bis er 2017 nach New York in die deutsche Vertretung bei den Vereinten Nationen wechselte.

 

Der wichtigste Berater der Kanzlerin.

Da zeigt sich doch auch, wes Geistes Kind die Kanzlerin ist und wie sie wirklich in Bezug auf Israel tickt.

Sie und Heusgen ziehen am gleichen Strang. SIE hat die Richtlinienkompetenz aller Politikbereiche. Nehmt sie, nehmen wir sie  nicht länger aus der Schusslinie, die eigentliche Drahtzieherin antiisraelischer Maßnahmen sitzt im Bundeskanzleramt auf dem Chefsessel.

Es ist ein bitteres Resümee, das ich hier ziehe. Aber, wie ich befürchte, ein durchaus zutreffendes. Mehrmals schon habe ich in diesem Blog zu der seltsamen Israelpolitk Angela Merkels Stellung genommen.

Es wird endlich Zeit, sie öffentlich zu demaskieren und sie so zu bezeichnen, wie sie aufgrund ihrer Politik zu benennen ist, eine antiisraelische Protagonistin, ein Wolf im Schafspelz.

Man sollte ihr die von den jüdischen Verbänden und Institutionen verliehenen Preise aberkennen …..  Aber das wird vermutlich nicht geschehen, so wenig wie ein Wechsel in ihrer desaströsen Israelpolitik.

„Leute, kauft nicht bei Juden….“ 12. November, 2019

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„Leute, kauft nicht bei Juden“

So und nicht anders fasse ich den Beschluss der EU auf, Waren jüdischer Produzenten, die in den von Israel verwalteten Gebieten leben und arbeiten, ausdrücklich mit dem Zusatz  zu kennzeichnen „aus jüdischen Siedlungen in dem von  Israel besetzten „Westjordanland“. Zeitungen, Magazine und Nachrichtenverbreiter via Rundfunk und Fernsehen reden dabei betont und dennoch falsch von „völkerrechtswidrig besetzten Gebieten“.

Es hat sich offenbar immer noch nicht herum gesprochen, dass die Osloer Verträge, die ja keineswegs aufgehoben sind, eine Teilung der Verantwortung für das von Jordanien 1967 (zurück) eroberte Gebiet westlich des Jordans vorsehen. Vollmundig wird von Völkerrecht gesprochen, wobei es überhaupt nicht definiert und damit klar ist, wie der Status dieses Gebiets, das fälschlicherweise als „Palästinensergebiet“ oder gleich „Palästina“ bezeichnet wird, nach dem endgültigen Friedensschluss einmal sein wird. Fest steht doch bisher lediglich, dass es eine Autonomieverwaltung für die Teile der Gebiete gibt, die den arabischen Bewohnern laut Oslo-Vertrag zur Verantwortung zivilrechtlicher Leitung auf unterschiedlichen Ebenen und mit unterschiedlichen Kompetenzen  übertragen wurde. Der Chef dieser Autonomiebehörde lässt sich Präsident nennen, er – Mahmud Abbas – wurde vor vielen Jahren gewählt, seine Amtszeit ist seit 10 Jahren oder länger längst abgelaufen, weitere Wahlen zu seiner Legitimation haben jedoch nicht stattgefunden – und werden wohl auch in naher Zukunft nicht durchgeführt.

Zu den rechtlichen Aspekten der „besetzten Gebiete“ ist bei Audiatur ein von Ulrich Sahm kommentierter Email-Verkehr mit einem Mitarbeiter der Bundesregierung veröffentlicht worden, diese Dokumentation erspart mir nähere Erläuterungen der Rechtslage, nachlesen kann man es hier und auch hier  gibt Ulrich Sahm sachkundige Auskunft über den Status der „Gebiete“.

 

Angesichts der Tatsache, dass kein anderes Land, kein anderer Staat der Welt mit derartigen Auflagen von der EU belegt wird, kann man nicht nur, nein man muss sogar davon ausgehen, dass es eine politisch motivierte Schikane gegen Juden gibt, die in einem Landstrich leben, dessen staatliche Zugehörigkeit noch nicht abschließend geklärt ist, wohingegen die Produkte arabischer Bewohner der gleichen Gegend nicht ausdrücklich gekennzeichnet werden müssen als in „umstrittenen Gebieten hergestellte“ Artikel, sondern – und das ist zu vermuten – als Herkunftsangabe „Palästina“ angeben wird, als gäbe es ein Staatswesen, das diesen Namen trägt.

Die unrühmliche Rolle, die Deutschland seit Jahren in Bezug auf die angeblich „illegalen Siedlungen“ abgibt, ist ein Trauerspiel, das uns mit Scham erfüllen sollte…. aber wohl nur wenigen tatsächlich die Schamesröte ins Gesicht treibt. Ich erinnere mich mit Schrecken an die Parteimitglieder der „Linken“, die vor einigen Jahren per Schiff Gaza befreien wollten, ich sehe Bilder, auf denen Männer und Frauen mit Schildern vor öffentlichen Gebäuden stehen, auf denen zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen wird, ich denke an unseren Bundespräsidenten, der sich an Arafats Grabmal ehrfürchtig tief verneigt, an einen ehemaligen Außenminister, der sich mit zweifelhaften NGOs in Israel trifft und Netanjahu brüskiert… ich denke an eine Kanzlerin, die Abbas weitere Millionen Euro zur Finanzierung des Terrors zusagt, an eine Bundestagsvizepräsidentin, die lachend Shake Hands mit den iranischen Mullahs zelebriert, obwohl die Mächtigen des Iran nicht einmal hinter vorgehaltener Hand zur Vernichtung des Staates Israel aufrufen….

All das macht mich wütend, ohnmächtig und traurig.

Dass diese Vorschrift von der EU ausgerechnet am 9. November verkündet wird, ist zusätzlich eine beleidigende und unverständliche Aktion.

Und doch gibt es noch eine zweite Dimension.

Der Ursprung für meinen Gedanken  findet sich in der Tora, in dem Bericht über Josefs, der von seinen Brüdern verkauft wird, in Ägypten zum Berater des Pharao aufsteigt und auf diese Weise seine Sippe Jahre später vor dem Verhungern rettet.
„Josef aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Bin ich etwa an G’ttes Stelle? Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt, G’tt aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit er tue, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten.“ ( 1. Mose 50, 19 und 20 , Elberfelder Übersetzung)

So kann ich mir vorstellen, dass eine Vorschrift, die den jüdischen Bewohnern Samarias und Judäas Schaden bringen könnte oder sogar sollte, am Ende zum Segen wird, weil Menschen sich nicht mehr irre machen lassen durch furchtbare Parolen, Verbote  und Gesetze, wie sie zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland gegen Juden angewendet wurden.

„Jetzt erst recht!“ meinte auch der Liebste zum Kauf der Produkte aus den jüdischen Städten und Dörfern Judäas und Samarias.

 

 

 

 

 

Eine Zeremonie der Schande…. 5. Februar, 2019

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In Ergänzung zu meinem Post über die unsägliche Huldigung Arafats durch den Deutschlandfunk, weise ich auf einen Text Thomas Eppingers hin, den dieser anlässlich des Besuchs unseres Bundespräsidenten, Dr. Walter Steinmeier, in Israel, im Frühjahr 2017,  und bei der „Autonomiebehörde“ gemacht hat.

Die Wiederauflage des Textes und das Einstellen bei FB hat Thomas Eppinger selber vorgenommen, weil auch „sein“ Bundespräsident, Herr van der Bellen, es sich nicht nehmen ließ, einem Mörder und Terroristen übelster Sorte seine Aufwartung zu machen und an dessen monströsem Grabmal einen Kranz nieder zu legen, in gleicher anbiedernder, ebenso peinlicher wie entlarvender Geste, wie sie Frank Walter Steinmeier vorexerzierte.

Thomas Eppinger hat in seinem damaligen Beitrag Arafats „Verdienste“  für die Menschheit aufgeführt.   Den kompletten Text kann man hier lesen, ich entnehme daraus nur die höchst aufschlussreiche

Auflistung und Bemerkung:

  • 1965-67      Bombenanschläge gegen israelische Dörfer, Wasserleitungen und Eisanbahnen, Häuser werden zerstört und Israelis getötet.
  • 21.2.1970    Bombenanschlag auf den Swiss Air Flug Nr. 330 nach Tel Aviv. 47 Tote.
  • 8.5.1970      Anschlag auf einen israelischen Schulbus. 9 Schüler und 3 Lehrer werden ermordet.
  • 6.-9.9.1970 In den ‚Dawson’s Field-Entführungen‘ werden insgesamt 3 Flugzeuge der Linien EL-Al, TWA und BOAC mit 370 Geiseln entführt. Die Geiseln werden gegen inhaftierte Terroristen ausgetauscht.
  • Mai 1972     Die Japanische Rote Armee ermordet im Auftrag der PLO 26 Menschen am Flughafen Lod in Tel Aviv.
  • 5.9.1972      Der Schwarze September, eine Splittergruppe der Fatah, stürmt mit acht Mann das Quartier der israelischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen von München. Zwei Israelis werden ermordet, neun sterben bei dem dilettantischen Befreiungsversuch der deutschen Polizei. Das Desaster führt zur Gründung der GSG9 unter Ulrich Wegener. Arafat war über den Anschlag im Bilde, es gibt Vermutungen, dass er ihn persönlich geplant hat.
  • 11.4.1974    18 Menschen werden bei einem Anschlag in Kirjat Schmona ermordet, die Hälfte davon Kinder.
  • 15.5.1974    31 Israelis, darunter 21 Kinder, werden bei einem Anschlag auf eine Schule in Ma’alot ermordet.
  • 11.3.1978    Im ‚Küstenstraßen-Anschlag‘ tötet die Fatah 38 Israelis, darunter 13 Kinder.
  • 7.10.1985    Bei der Entführung des Kreuzfahrtschiffes ‚Achille Lauro‘ ermorden die Terroristen den 69-jährigen, an den Rollstuhl gefesselten, Leon Klinghoffer und lassen die Leiche samt Rollstuhl ins Meer werfen.
  • 1993 erhält Jassir Arafat den Friedensnobelpreis für die Anerkennung Israels. Die Anschläge der von ihm geführten und/oder finanzierten Terrorgruppen gehen weiter. Tausende Israelis fallen ihnen zum Opfer.

 

Mit selbst durchgeführten Anschlägen hat sich die PLO nicht begnügt. Auch die Terroristen der RAF erhielten in palästinensischen Terrorcamps den letzten Schliff. Buback, Ponto, Schleyer – 33 Morde und mehr als 200 Verletzte gingen auf das Konto deutscher Terroristen, die von Palästinensern ausgebildet worden waren. Auf Befehl Arafats oder wenigstens mit seiner Billigung, jedenfalls von seiner Organisation finanziert.

 

Soweit Thomas Eppinger.

Bitte. Das muss man sich doch einfach vor Augen führen, wenn in der heutigen Zeit vollmundig in Deutschland dem Antisemitismus deutscher Prägung und Ausführung der Kampf angesagt wird, Linke, Grüne, FDP und die Regierungsparteien nicht müde werden, den Antisemitismus „Rechts“ zu verorten und zu fordern, aufs Schärfste dagegen vorzugehen.

Dagegen habe ich überhaupt nichts einzuwenden.

ABER man darf es doch nicht dabei belassen!

Der Antisemitismus – und ich werde nicht müde, dies immer und immer wieder zu sagen – hat viele fürchterliche „Quellgebiete“  und daraus erwächst ein nicht abreißender, schrecklicher Strom, der, so fürchte ich, kaum noch zu stoppen ist. Zu den Quellgebieten gehört neben dem „klassischen“, auf die „Rasse abzielenden“ Antisemitismus der Nationalsozialisten ganz sicher der religiöse, der wiederum verschiedenen  Quellen entspringt, denn neben der abendländischen, dem Christentum zugehörigen, findet sich auch die morgenländische, dem Islam angehörende, der sich explizit auf den Koran bezieht. Dies wiederum ist in der Neuzeit eng verbunden mit einem Sachverhalt der zwar schon länger existiert, aber mit dem stetig wachsenden jüdischen Bevölkerungsanteil auf dem ehemaligen, dem osmanischen Reich zugehörenden Gebiet ständig zugenommen hat:  der Bedrohung und Gefährdung der jüdischen Bewohner durch die muslimisch-arabischen (vermutlich auch christlich -arabischen) Bevölerungsgruppen, die vor allem die im Zuge der Alliah eintreffenden jüdischen  Neuankömminge als Fremde betrachteten und als Feinde behandelten.

Wenn heute in Deutschland von Antisemitismus geredet wird, beziehen sich die Regierenden und die Angehörigen Grüner und Linker Parteien fast ausschließlich auf den „deutschen, klassischen, rassistischen, christlichen Antisemitismus und schließen fest die Augen vor dem muslimischen Antisemitismus. Und erst recht sind sie unfähig, in ihrer Unterstützung für die sogenannten Palästinenser und deren  mörderischen, als „Widerstand gegen die Besatzung“ gerechtfertigen Terrorismus  den Antisemitismus im Gewand des Antizionismus zu erkennen.

 

Ich fürchte, und damit will ich diese eigentlich als Ergänzung gedachten Ausführungen beschließen, dass wir noch manche Verbeugung westlicher Politiker vor Arafats Mausoleum erleben werden, ebenso hohe Geistliche, die sich – mir gänzlich unverständlich – dem Islam andienen, wie es der Papst gerade auf der arabischen Halbinsel unternimmt und  hohe evangelische Geistliche  in Jerusalem schon seit Jahren vormachen…

 

 

 

Frau Merkel war in Israel…. 5. Oktober, 2018

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„Kanzlerinnengesülze“  kommentierte ich bei facebook wenig charmant den Beitrag, der über die Visite Frau Dr. Merkels in Israel und ihren Besuch der Gedenkstätte Yad Vaschem  berichtete.  Die Kanzlerin hatte sich  mit folgenden Worten  in das Buch der Gedenkstätte eingetragen:

 

 Vor fast 80 Jahren, in der Pogromnacht des 9. November schlugen den jüdischen Menschen in Deutschland Hass und Gewalt in ungeahntem Ausmaß entgegen. Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah. Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

 

Quelle

Ich will zumindest hier begründen, was mich zu dem despektierlichen Begriff „Kanzlerinnengesülze“ veranlasste.

Da ist zunächst das Statement selbst.

Nicht erst mit der Pogromnacht schlugen den jüdischen Menschen Hass und Gewalt entgegen. „Hass und Gewalt“ reduziert die Kanzlerin hier auf die Zerstörung jüdischer Einrichtungen, die Plünderung der Geschäfte, die Zerstörung und Brandschatzung Hunderter Synagogen in Deutschland.  Hass und Gewalt, so mag die Physikerin gedacht haben, sei in erster Linie ein physikalisches Phänomen, der Angriff auf die körperliche Unversehrtheit der Menschen ebenso, wie auf ihren Besitz oder die von der jüdischen Gemeinschaft genutzten Einrichtungen.  Die perfide und  grausame psychische Gewalt gegen Juden in Deutschland, die dem Novemberpogrom von 1938 aber schon Jahre zuvor vorausging, bleibt aber bei dieser sprachlichen Beschreibung „Hass und Gewalt schlugen in der Pogromnacht entgegen“, verborgen. Psychische Gewalt, die sich im Verlust der Würde und bürgerlichen Rechte,  der bürgerlichen Teilhabe, der Ausgrenzung von allen öffentlichen Einrichtungen und Plätzen, der Verlust der Arbeitsplätze, der Aberkennung akademischer Titel und Auszeichnungen niederschlägt. Psychische Gewalt,  die zunächst bereits ab 1933 schleichend, dann immer offener von Seiten des Staates gegen die jüdischen Bürger und Nachbarn   gerichtet ist, aber auch von  gesellschaftlichen, künstlerischen und  akademischen   Institutionen und nicht zuletzt auch und sogar von kirchlichen Einrichtungen, ja, von Kirchenoberen selbst.

Es sei ebenso an den sogenannten Arierparagraphen erinnert, der Anlass war,viele, viele jüdische Mitarbeiter und Beamte ihres Arbeitsplatzes zu berauben, mit dessen „Hilfe“ Professoren aus den Universitäten, Juristen aus dem öffentlichen Dienst  enfernt und Lehrer aus den Schulen verbannt wurden,  wie an die so offen sichtbaren Hinweise darauf, dass Juden kein Platz mehr in der Gesellschaft zuerkannt wurde, sei es durch  Parkbänke, die mit dem Schild versehen waren  „Nicht für Juden“, durch Geschäfte mit der Aufschrift „Juden unerwünscht“ oder dem hinlänglich bekannten Satz, „Deutsche, kauft nicht bei Juden“.

 

Frau Merkel verdichtet die Ausgrenzung der Juden und die Angriffe auf Juden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten  sehr gekonnt, um nicht zu sagen geschickt auf die Begriffe Hass und Gewalt. Denn das bietet ihr eine phantastische  Vorlage, den Blick auf die Gegenwart zu lenken. „Hass und Gewalt“ haben heutzutag in der politischen Begrifflichkeit Hochkonjunktur. Und natürlich sind wir alle gegen Hass und gegen Gewalt. Wer sollte das auch nicht sein, gehört es doch zu den Errungenschaften jeder Erziehung, Hass und Gewalt schon von Kindergartentagen an zu ächten und als für das gesellschaftliche Miteinander nicht förderlich zu brandmarken – mit Recht, wie ich ausdrücklich betone.

Doch zurück zum Eintrag: „Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Shoah.

Ja. Die Ausgrenzung der Juden aus der  Gesellschaft in Deutschland gipfelte in der systematisch geplanten und ebenso systematisch durchgeführten Auslöschung jüdischen Lebens in Europa durch industriemäßig betriebenes Morden: Vernichtung durch Arbeit, Vernichtung durch Folter, Vernichtung durch die Erschießungskommandos der SS, Vernichtung durch medizinische Versuche, Vernichtung durch willlkürlich verhängte Strafen, Vernichtung durch Tod in den Gaskammern. Es war und bleibt für alle Zeit der beispiellose Zivilisationsbruch, den Deutsche zu verantworten hatten. Und ich sage hier sehr bewußt „Deutsche“ und nicht Deutschland. Es waren Menschen, die die Pläne entwarfen, die Konzentrationslager bauten, die Gaskammern und Krematorien für Aber- und Abertausende. Es waren Menschen, die als Wachen in den KZs arbeiteten, die an der „Rampe“ standen, die die Züge fuhren, die die Juden in den Städten zum Abtransport zusammentrieben. Es war nicht das „anonyme Deutschland“. Jeder einzelne  an der Vernichtung Beteiligte, hatte einen Namen, führte ein ansonsten ziviles Leben.

Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern“ schrieb die Kanzlerin weiter. Die Verantwortung, zu erinnern.  Das tut „Deutschland“. „Es“ legt an den beiden Gedenktagen – dem 9. November, Nacht der Pogrome und Nacht der Zerstörung der Synagogen –  und am 27. Januar – offizieller Gedenktag zur Befreiund des Vernichtungslagers Auschwitz – Kränze nieder, seine politischen und kirchlichen Repräsentanten halten Reden und Schüler inszenieren Gedenkveranstaltungen. Die Reden – treffen sie noch die Bevölkerung von heute? Und was wissen die Leute über die Shoa, den Holocaust wirklich? Und hat nicht in den letzten Jahren eine unmerkliche Veränderung in den Aussagen dieser Reden stattgefunden, immer weiter weg vom Gedenken, immer mehr hin zu den allgemeinen Floskeln, die die Kanzlerin in ihrem letzten Teil bemüht?

und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

Antsemitismus entgegentreten. DAS wäre wirklich gut, wenn das auch passierte. Aber erschöpft sich das nicht längst  in allgemeinen, floskelhaften Reden und dem Einsetzen eines „Antsemitismusbeauftragten“.

Wann hat denn die Kanzlerin tatsächlich „Gesicht gezeigt“, wann hat sie beispielsweise je  in einer eigens anberaumten Sondersendung scharfe Kritik geübt am „Al KudsTag“, an dem Tausende durch die Straßen deutscher Großstädte ziehen und anti-israelische Parolen brüllen, israelische Fahnen verbrennen, ihren Hass auf Juden ungebremst äußern? Wann weist sie die Anhänger der BDS-Bewegung deutlich in ihre Schranken, und zwar ganz ausdrücklich mit dem Hinweis, dass BDS eine zutiefst antisemitische Bewegung ist, die in Wirklichkeit doch nichts mit der realen Politik Israels zu tun hat, sondern aus blankem Hass auf „Juden in Israel“ besteht. Da ist er doch wieder, der alte Nazi-Slogan „Deutsche, kauft nicht bei Juden“, er ist doch nur marginal abgewandelt in „Deutsche, kauft nicht bei Israelis“, nicht bei den Israelis, die Arabern in den Gebieten Arbeit und Lohn geben in Industrie und Landwirtschaft.

„Künstler, singt nicht für Juden, spielt nicht Theater für Juden“,  „Sportlern tretet  nicht gegen Juden an“.  ISRAELIS, denen dieser Boykott  in letzter Zeit immer häufiger gilt,  SIND JUDEN!

Doch auch in Deutschland, ja, ja, hier bei uns ruft BDS zum Boykot künstlerischer Darbietungen auf, Darbietungen jüdischer Israelis für ein Publikum  in Deutschland.

Hat man je vernommen, dass die Kanzlerin sich deutlich dagegen ausspricht? Ich würde das aber angesichts der aktuellen Entwicklung in Deutschland von der Regierungschefin erwarten.

Sie macht aber lieber den großen Rundumschlag: „Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“

Nicht, dass ich etwas dagegen hätte… ich sagte es ja schon.

Aber die Verklausulierung „Fremdenfeindlichkeit“ verhindert die scharfe Zurückweisung des Antisemitismus durch Fremde. Machen wir uns doch nichts vor! Neben dem wieder erstarkenden „traditionellen deutschen Antisemitismus“ wächst der importierte Antisemitismus, eingeführt von denjenigen, die als Schutzsuchende, Flüchtlinge, Asylanten nach Deutschland kommen und ihre Kultur, ihre religiösen Überzeugungen und ihren religiös begründeten Antisemitismus mitbringen. Und manche von ihnen bringen auch Gewalt mit und Hass. Hass auf Israel, Hass auf Juden.

Fremdenfeindlichkeit, die wird sehr schnell denjenigen unterstellt, die einfach nur kritisch nachfragen, ob und wie unsere Gesellschaft die Aufnahme und Integration vieler Menschen aus einem völlig fremden Kulturkreis bewältigen und schaffen kann. „Fremdenfeindlichkeit“, dieser Begriff wird zu einer sprachlichen Waffe gegen die Mahner und gegen die Kritiker einer als nicht länger planvoll wahrgenommenen Regierungskpolitik.

Und „Fremdenfeindlichkeit“ wird von vielen Leuten des öffentlichen Lebens in Politik und Kirchen dem Begriff Antisemitismus gleich gestellt, obwohl sich diese Gleichstellung gerade aufgrund unserer Geschichte absolut verbietet. Das macht mich sprachlos.   Ich bin ausdrücklich gegen Fremdenfeindlichkeit, einer Fremdenfeindlichkeit, die sich in Herabsetzung, Verächtlichmachung, Ausgrenzung gegenüber den Menschen äußert, die in Deutschland Zuflucht suchen, Feindlichkeit, die sich in Gewaltaktionen gegen Fremde niederschlagt, die Hass auf andere für „gutes Recht“ hält.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Iran.

Wie kann sich die Kanzhlerin und mit ihr Herr Scholz hinstellen und allen Ernstes treuherzig behaupten, der Iran-Deal sei wichtig und Deutschland würde mitnichten daran festhalten, weil die Wirtschaft gute Geschäfte mit dem Iran machen will und macht, sondern weil DER DEAL ISRAELS SICHERHIET DIENE!  Was hat die Regierung für Berater? Sprechen die kein Arabisch, kein Farsi, kein Türkisch? Wissen die nicht, was die Mullahs seit Jahr und Tag in den Moscheen und Fernsehsendungen predigen, welchen Hass sie auf Israel Tag für Tag immer  und immer wieder äußern, wie groß ihr Wille (und dank des Atomdeals wohl auch ihre Möglichkeiten) sind, Israel zu vernichten?

Und wie schon so oft in diesem Blog, frage ich wieder, warum in den öffentlichen Stellungnahmen NIEMALS  die Herren von der Fatah und Hamas aufgefordert werden, Israel anzuerkennen als Staat der Juden? Immerhin dazu hat sich die Kanzlerin halbherzig durchgerungen, zu verlautbaren, dass Israel ein jüdischer Staat sei.

Aber ein entschiedenes Eintreten für Israel waren ihre Worte nicht.

Mir kam und kommt es eher so vor, als sei das „digitale Entwicklungsland“ Deutschland dringend auf die Zusammenarbeit mit den hervorragenden Spezialisten in Israel angewiesen und als würde man nun endlich erkennen, dass der „Industriestandort Deutschland“ vor gut 12 Jahren, als die Kanzlerin überraschend erklärte, aus der Atomkraft aussteigen und sich ganz dem Wind und der Sonne verschreiben zu wollen (und dem Mais) in einen tiefen Schlaf der grünen Gerechten gefallen sei, in dem man von einem wunderbaren Abgas- und Emmisions freien herrlichen Land träumt…. und nun plötzlich feststält, dass man mit Biobauernhöfen allein kein Wirtschaftswachstum generieren kann. (Das war nun ein bisschen übertrieben und frech und gehört eigentlich nicht zum Thema….. es dient nur meiner eigenen Psychohygiene, man möge mir verzeihen.)

 

Anbiederung der Kanzlerin und ihrer Regierung an Israels Wirtschaftsleistung ohne Zusicherung, für seine Exitenz mit allen Mitteln einzustehen, bei der UN, in der EU, in Deutschland, bei rechten, linken und muslimischen Israelwidersachern,   das schien  mir  gegeben zu sein.

Darum mein „Kanzlerinnengesülze“.

 

ES freut mich, dass viele Israelis in Israel den Besuch sehr viel positiver empfunden habe, als ich hier an meinem PC.

Ich gönne mir eine Pause …. 11. Juni, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, asyl, atomabkommen, aus meinem kramladen, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israelkritik, medien, politik, presse, terrorismus.
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…. von der aberwitzigen Berichterstattung über die desaströse Politik unserer Regierung und verziehe mich ein bisschen für die nächste Zeit.

Ich weiß, mein kleiner Blog liegt gerade etwas brach…. das tut mir leid. Aber es macht mich beinahe verrückt, alle Informationen, die auf mich einstürmen, wahrzunehmen  –   von verarbeiten oder kommentieren kann gar keine Rede mehr sein.

Die schrecklich Geschichte um das geschundene und gemeuchelte Mädchen Susanna …. das ewige Dreinschlagen aller wichtigen und überflüssigen Politiker samt der sie bejubelnden Medien auf Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit …. die Vernachlässigung der Bedürfnisse und Belange der Bevölkerung dieses Landes zugunsten der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten ….  das nach wie vor anhaltende Schweigen zum Feuerterror gegen Israel –  und die christlichen wie säkularen antisemitischen Terrorversteher, die zwar über tote Juden trauern, aber meinen, den armen Arabern (die sich Palästinenser nennen lassen) bleibe ja gar nichts anderes übrig, als sich mit Mord und Totschlag gegen Israel zu wehren (aber in gleichzeitiger Verehrung für gewaltlose Widerstandskämpfer wie Mandela oder Martin Luther King  … ja, ja, so schizophren sind sie, die lieben „kritischen Freunde Israels“!!) …   die bescheuerte Aufforderung der Kanzlerin in SED-Manier , Gündogan und Ösil zu beklatschen …. die dümmliche Staats-Propaganda via Will ….  die Märchenstunde in meiner Zeitung zum G 6 – 7 Gipfel (waren es nicht mal 8 oder 20 oder so???) und dieses „wunderbare Merkel-schimpft-mitTrump-Bild“  …..  Flüchtlinge sind nach wie vor ein großes Thema, aber ohne jeden Lösungsansatz dafür, wie man das Probelm angehen will – Merkel und Seehofer sind mal wieder im heftigsten Streit darüber – wann waren sie das eigentlich nicht? …  man darf auf Deutschlands Straßen Israel den Tod wünschen, ohne dafür bestraft zu werden ….   man (ich und andere)  wird jetzt darüber aufgeklärt, dass der Iran das sogenannte Atomabkommen  NIE UNTERZEICHNET hat, da bleibt einem doch die Spucke stehen, zumal die Regierung mit Inbrunst an dem „Vertrag“ festhalten will …  (Muss ein Vertrag nicht immer von beiden Verhandlungspartnern unterschrieben werden? Als ich mein altes Auto verkauft habe, mussten beide Unterschriften auf dem Vertrag stehen,  aber bei einem Atomvertrag mit Israelhassern kann man es vermutlich etwas lockerer handhaben, schließlich dient der ja dem Frieden, mein altes Auto sollte nur nach  Osteuropa verscherbelt werden)  … es ist Rammadan – auch Kinder müssen fasten und Erwachsene schlagen sich nächtens den Bauch voll — manche greifen tagsüber zum Messer…..

Die Aufzählung ist noch lange nicht komplett…

Noch niemals in all den vielen Jahren, in denen ich mich für die Politik unserer diversen Regierungen interessiere, habe ich mich je so für dumm verkauft gefühlt, wie unter dieser Kanzlerin und so allein gelassen von jedweder fundierter Opposition im Bundestag, sieht man von den Versuchen der AfD ab, sich ins Spiel zu bringen (aber richtige Opposition ist das doch auch nicht, nur eine andere Form der Propaganda!). Die FDP duckt sich weg, die Grünen sind die Stichwortgeber für die Regierungschefin und die Linke schwelgt immer noch im Klassenkampf. Die kann man doch allesamt als eine Opposition, die der Regierung auf die Finger klopft, nicht ernst nehmen.

Schlimmer als die Regierung und die nicht vorhandene Opposition sind nur noch die hoch offiziellen Vertreter  der öffentlich-rechtlichen Sender und die nicht minder regierungskonformen Printer, respektive ihre Ableger als Onlinemagazine.  Sie reden der Regierung nach dem Munde, auf die doch wirklich berechtigte Kritik an / auf  allen Ebenen  hofft man vergebens.

Ich könnte nur noch weglaufen.

Und das tue ich jetzt auch …. zumindest virtuell.

 

 

 

 

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