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So viele mutige Widerstandskämpfer gab es noch nie…. 6. Juli, 2020

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, gesellschaft, medien, meine persönliche presseschau, politik.
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Deutschland wird nun endlich – nachdem es wirklich Jahre gedauert hat  – zum Land der Widerstandskämpfer.

Mutige Menschen missachten die Vorsichtsmaßnahmen, die Corona eigentlich gebietet und demonstrieren machtvoll gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und damit gegen „Rechts“ oder „Nazis“, ganz im Sinne der Widerstandskämpfer von einst. Sie nehmen die „Weiße Rose“ zum Vorbild oder bemühen den Namen „Anne Frank“ für ihren  Kampf gegen Rechts.  In den sozialen Netzwerken achten sie streng auf die richtige Sprachregelung und ächten Leute, die sich nicht an die üblichen Zuschreibungen  des medialen Mainstreams in Gut und Böse halten und es wagen, eine eigene Meinung im Land der Meinungsfreiheit zu vertreten.

Sie kämpfen wirklich mutig gegen alles und jeden, das oder der auch nur die geringste Spur von Ähnlichkeit mit dem Gedankengut der damaligen Nationalsozialisten aufweisen könnte. Der Konjunktiv ist tatsächlich angebracht, denn „was“ der Ähnlichkeit mit nationalsozialistischer Ideologie entspricht, bestimmen die Kämpfer die dagegen sind. Was früher einfach nur konservativ war – ein klassischer Wahlkampfspruch der CDU wie „Freiheit statt Sozialismus“  beispielsweise – gilt heute schon als gefährlich Rechts. Auch die wohlwollende Stellungnahme in Form von „Like“ oder gar  einem Kommentar zu Texten in den sozialen Medien, deren Verfasser nicht dem linken und grünen Spektrum der Meinungsmacher zuzuordnen ist, wir mit tapferem, oftmals auch überaus scharfem Widerstand bekämpft.

Was mich dabei mitunter irritiert, ist die Tatsache, dass die Widerstandskämpfer zahlreicher sind als die ideologischen „Gegner und Feinde“. Also dass der Widerstand sozusagen die deutliche Mehrheit der Meinenden bildet, während die, denen man widerstehen muss, eher eine Minderheit sind.  Ich kann mich übrigens noch gut an die Zeit erinnern, als Studenten durch deutsche Universitäts- und Großstädte zogen mit dem Schlachtruf: „Wir sind eine kleine radikale Minderheit!“  Muss ich erwähnen, dass es „linke“ Studenten waren?

Mir scheint, die „kleine radikale Minderheit“ ist zur großen – immer noch in Teilen radikalen – Mehrheit geworden, eine Mehrheit, die der anders denkenden Minderheit mit radikalen Mitteln das Recht auf Freiheit des Denkens und der Rede absprechen will. Dabei verkennen sie die einfache Tatsache, das die gesellschaftlichen, wie die politischen  Verhältnisse in Deutschland  sich doch total von den Verhältnissen zur Zeit des „Tausendjährigenreiches“ unterscheiden, in dem „Widerstand“ eine überaus gefährliche Angelegenheit war und allzu schnell nicht nur die Freiheit, sondern auch das Leben kosten konnte.

Heutzutage kann man doch allenfalls nur noch nachempfinden, wie es sich „anfühlt“, wenn man gegen den Strom schwimmt, indem man eine absurd andere Meinung als die der Mehrheit vertritt. Eine Bedrohung für Leib und Leben ist damit nicht mehr verknüpft.

Man kann ja mal die Probe aufs Exempel machen und bei Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken ganz gezielt eine rigoros abweichende Meinung oder einen Kommentar zu einem Text des Mainstreams posten. Sofort, ich möchte fast darauf wetten, kommen sie von überall her, Leute, deren Namen man zuvor noch nie gelesen hat, die niemals eigene Gedanken äußern oder eigene Texte verfassen und beschimpfen den unliebsamen Kommentator, dass ihm Hören und Sehen vergeht. Man zieht den geballten Widerstand der wütenden Menge auf sich und fühlt sich, das ist das Beängstigende, plötzlich in der Einsamkeit eines Einzelnen gegen die Mehrheit wieder. Die Mehrheit der Widerstandskämpfer gegen „was auch immer irgendwie für „Rechts“*** gehalten wird“, wendet sich machtvoll gegen die Meinungsfreiheit eines Einzelnen in dem sicheren Gefühl, diesmal endlich auf der richtigen Seite zu stehen.

Es soll – so habe ich verschiedentlich gelesen – aber auch Einzelne geben, denen ihre Meinungsäußerung so zum Nachteil geriet, dass sie ihre berufliche Existenz gefährdet sahen oder sogar verloren.

Ich möchte der Versuchung widerstehen, zugunsten eines bequemen Lebens auf das eigene Denken und die    Meinungsfreiheit zu verzichten. Wer seine Meinung nicht mehr frei äußern mag, weil er nicht unter irgendeinen Verdacht geraten möchte, nicht der angesagten Mehrheit zu entsprechen, hat aber den eigenen Widerstandskampf bereits verloren.

Üben wir uns darin, eben nicht aus Angst mit den Wölfen zu heulen, aus der Angst nämlich, von ihnen gefressen zu werden. Und ganz egal um welche „Spezies Wolf“ es sich handelt…

Abnicker und Jasager und auch Gleichgültige gibt es viel zu viele in diesem Land.

 

……………………………………

*** „was auch immer irgendwie für „Rechts“ gehalten wird“  = das kann eine skeptische Haltung zum Klimawandel, zu Corona, zum Islam, zur Europapolitik, zum Kohleausstieg, zu  BLM, zur Einwanderungspolitik, zum biologischen Landbau oder zu Windkraftanlagen sein,  ebenso wie eine kaum erkennbare Sympathie für Israel oder Netanjahu oder eine neutrale Haltung zu den USA und Donald Trump.  Für  mich kann ich das auch auf den einfachen Nenner bringen: Eben alles was mit Claus Klebers „Einordnung“ und der (der gleichlautenden) seiner Berufskollegen nicht übereinstimmt, wird allzu leicht für „Rechts“ gehalten.

(Ich gebe es ja zu, ich bin im ständigen Widerstandskampf gegen den Kleber Claus 😉 und seine Kollegen, das hängt damit zusammen, dass ich mir noch nie ein X für ein U vormachen lassen wollte….  Ich danke noch heute meinem inzwischen verstorbenen Vater, der meinen Bruder und mich unseren  „Widerstand“ gegen seine, des Vaters Meinung setzen ließ in unendlich vielen Gesprächen am Abendbrottisch, an dem sich die Familie Tag für Tag traf. Unser „alter Herr“ liebte den Disput, so wie auch wir.

 

 

 

 

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„Morgens um sieben… 21. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, gesellschaft, integration, medien, migration, politik, presse, terrorismus.
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… ist die Welt noch in Ordnung“  lautete der Titel eines Buches, das später auch verfilmt wurde. Und obwohl ich das Buch damals gelesen habe, kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an den Inhalt erinnern.

Aber der Titel gefällt mir immer noch: „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung.“

Damals, als unsere Kinder noch im schulpflichtigen Alter waren, geriet die Welt morgens um sieben allerdings manches Mal in leichte Unordnung, mussten doch während mehrerer Jahre immer mindestens drei unserer  vier Kinder den Zug „kurz nach sieben“ nach Hannover erwischen, um zur Schule zu fahren…  Als der Jüngste auch „Fahrschüler“ wurde, hatte der Älteste das Gymnasium erfolgreich beendet, den beiden anderen Geschwistern stand der Abschluss aber noch bevor.

Ich habe jahrelang den schönen Satz gepflegt, dass ich –  wenn ich morgens gegen 7.30h im Auto saß, um ebenfalls zur Schule zu fahren – den schwierigsten Teil des Tages schon bewältigt hatte, ich war aufgestanden.  Ich bin nämlich eine bekennende Eule.

Und so mag es auch nicht verwundern, dass ich heute erst im späten Verlauf des Vormittags davon erfuhr, dass in Stuttgart die Welt alles andere als in Ordnung war, dass diese Unordnung schon Stunden weit vor „sieben“ begonnen und sich im Laufe der Nacht zu einem echten Krawall gesteigert hatte, in dessen Verlauf Scheiben zu Bruch gingen, Geschäfte geplündert wurden, Polizeiautos demoliert und Beamte sogar verletzt wurden.  Die Welt also weder in Ordnung, noch in sonntäglicher Ruhe war.

Ich gehe davon aus, dass es auch in früheren Jahren zu erheblichen Störungen der Ordnung in den Nächten des Wochenendes gekommen ist, Schlägereien vor Diskotheken und Nachtlokalen keine Seltenheit waren und die Polizei ordnend eingreifen musste. Ab und zu, wenn es wohl allzu hoch her gegangen war, konnte man in der Zeitung am Montagmorgen darüber lesen.

Was sich aber in Stuttgart zur nachtschlafender Zeit abgespielt hatte, war mit eher „verhältnismäßig harmlos“ zu nennenden Saufgelagen oder Prügeleien nicht mehr zu beschönigen.

Und erste Berichte ließen das Schlimmste befürchten.

Wenn es jetzt von Seiten der Polizei heißt, „ein politischer  Hintergrund sei auszuschließen“, wie ich es in einer Notiz las, mag das zwar der Beruhigung der Bevölkerung dienen, die nicht Sorge tragen muss, es könnten US-amerikanische  oder französische Zustände auch hierzulande um sich greifen, aber für mich klingt diese Beschwichtigung eher wie das Pfeifen im Walde, um sich selber Mut zu machen  den Gefahren zu begegnen,  die im Dunkeln lauern.

Wenn sich viele Gruppen vor allem junger Männer zusammen finden, um einer ganz normalen Polizeikontrolle mit massiver Gewalt zu begegnen, so hat das sehr wohl etwas mit einem „politischen Hintergrund“ zu tun.
Der politische Hintergrund ist in der Berichterstattung der letzten Tage zu finden, in der die Polizei in übelster Weise beschimpft und des Amtsmissbrauchs durch Beamte bezichtigt wird – und zwar nicht in der Form, dass man das verfehlte Verhalten einzelner Beamter mit Recht kritisiert, sondern gleich das gesamte „System Polizei“ infrage und unter den Generalverdacht der gewaltsamen Ausübung ihres polizeilichen Auftrags stellt. Eine sogenannte journalistisch tätige, aber nicht näher gendergerecht zu definierende  Person hat in Ausübung der journalistischen Tätigkeit gar von der Polizei als „Abfall“ gesprochen, der auf dem Müll zu entsorgen sei,  und wurde nach einem nicht unerheblichen Sturm der Entrüstung, der sich über die Person ergossen hatte, von der CSU um Verzeihung gebeten… WAS ist das anderes als „politisches Handeln“, sowohl von der journalistisch tätigen Person wie auch von den Verantwortlichen bei der CSU?

Frau Esken mochte in den Tagen zuvor selbstverständlich auch nicht in der Empörung über die – wohlgemerkt in Deutschland arbeitenden – Polizisten zurückstecken, will man sich doch einer Klientel andienen, die die Verhältnisse in den USA  (nach dem gewaltsam durch einen Polizisten herbei geführten  Tod des Verdächtigen George Floyd) 1:1 auf die in der Bundesrepublik herrschende Gewaltenteilung übertragen und daraus durchaus  gewaltsam Potential schlagen.  Was ist das anderes als ein „politischer Hintergrund“?

Gewalt GEGEN die Polizei, die ihrem erteilten Auftrag nachgeht, verdächtige Personen zu überprüfen, möglichen Schaden abzuwenden und ungeklärte Situationen zu klären, ist eine Straftat und  muss in aller Schärfe benannt und geächtet werden. Haben sich Kanzlerin und Präsident inzwischen zu den „Krawallen ohne politischen Hintergrund“ in Stuttgart geäußert?

Liegt ein politischer Hintergrund nur dann vor, wenn man Gewalt mit einer nicht genehmen politischen Haltung in Verbindung bringen kann, oder, um es deutlich zu sagen, wenn man Gewalt dem rechten Parteienspektrum zuordnen kann?

Kneift die Polizei mit diesem Ausdruck vor ihrer eigenen Courage, sich der Gewalt der Straße entschieden entgegen zu stellen und das Kind dann auch beim Namen zu nennen?

Ich will mich nicht an Spekulationen beteiligen, nicht mit dem Finger in die eine oder andere Richtung zeigen.

Aber ich will sehr deutlich sagen, dass ich schwarzsehe für den Zusammenhalt einer Gesellschaft, wenn man die Ordnungsmacht der Polizei durch unüberlegte politische Statements schwächt, um einer Wählerschaft zu gefallen, mit der man sich die zukünftige Mehrheit zu sichern glaubt.

Ich sehe schwarz für eine Gesellschaft, die nicht mehr in der Lage ist, die rechtliche Ordnung für alle hier lebenden Menschen durchzusetzen und die aus vermeintlichem „Willkommen für Neuankömmlinge“ von vornherein Menschen ausnimmt, sich an die bestehenden Gesetze zu halten.

Ich sehe schwarz für eine Gesellschaft, die von Journalisten eingelullt wird durch verharmlosende Berichte und so in eine trügerische Falle der Toleranz und vermeintlichen Sicherheit bar jeden Risikos gelockt wird.

Nächte wie in Stuttgart dürfen nicht verharmlost werden. Sie müssen als das benannt werden, das sie sind: eine Gefahr für das einvernehmliche Zusammenleben in einer friedlichen und offenen Gesellschaft.

Was sich bereits bei dem G-20-Gipfel in Hamburg an Gewaltpotential gesellschaftskritischer Gruppen offenbarte, könnte sich als zerstörerischer entfalten, als der politische Gegner selbst,  gegen den sich die Gewalt richtet.

Ich habe mir nicht vorstellen können, dass es nach der RAF jemals wieder eine Gruppierung schaffen würde, die Gesellschaft  in ihren verbrieften Rechten und Grundfesten anzugreifen   …   um sie zu zerstören?

 

 

Lobgesänge und Schmählieder ….. 16. April, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, meine persönliche presseschau, politik, presse.
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In Zeiten von Corona bin ich meinem Vorsatz untreu geworden, kein Magazin und keine politische Sendung des ZDF zu sehen.
Dabei ist das wirklich sehr lustig, so ein Magazin… und so unterhaltsam.

Am 14. 4. 2020  wurde uns in der Sendung „Frontal 21“ mitgeteilt, dass Frau Merkel schon vor Jahren versprochen hatte bis zum Jahr 2010 in ganz Deutschland schnelles Internet durch Breitband oder Glasfaser bereit zu stellen.
Also seit 10 Jahren hätte es keine blinden Flecke mehr geben dürfen. Es gibt sie aber immer noch, liebe Freunde und das sogar sehr zahlreich und zudem riesig,  was in diesen Gegenden weder Home-Office noch Home-Schooling in Corona-Zeiten möglich macht. Für die Betroffenen ist das ein Desaster erster Güte.

Dann erfuhren wir, dass es doch schon seit Jahren Lieferengpässe für lebenswichtige Medikamente gibt und eine Expertin erklärte, dass der Wiederaufbau pharmazeutischer Produktionsstätten ab heute 10 Jahre dauern würde, sofern jetzt schon alle Genehmigungsverfahren abgeschlossen WÄREN…

Und da darf man doch schon mal die Frage stellen, wie blind die jeweiligen Minister in Frau Merkels Kabinett waren, als sie ohne Not dem Wissensexport und die Verlagerung der Produktion lebenswichtiger Medikamente nach China zugestimmt haben und warum sie nicht angesichts von bekannten Lieferengpässen schon seit Jahren darauf hinwirken, die ehemals weltberühmte Pharmaindustrie nach Deutschland zurück zu holen. Krisen wie diese bringen das Versäumnis auf schmerzhaft Art und Weise an den Tag.

Aus dem Nebel meiner Erinnerungen tauchte zudem an dieser Stelle der Termin zur Eröffnung eines gewissen Flughafens auf….

Aber was war der absolute Höhepunkt der Sendung?
Na, hat jemand eine Ahnung?
Richtig… zum gefühlten 4 Millionsten Male wurde dem staunenden Publikum Trump als Trottel vorgeführt.
Da hätte ich mich beinahe vor grimmigem Gelächter verschluckt.

 

Gestern nun lief in der ARD die Huldigung der Kanzlerin als große Krisenmanagerin des Jahres 2015 in Form eines „Dokudramas“ nach der Vorlage des Sachbuches „Die Getriebenen“, geschrieben von Robin Alexander. Jeder, der hier ab und zu liest, kennt meine Haltung zu Frau Dr. Merkel und wird begreifen, dass ich den Film nicht gesehen habe. Ich kann dazu also auch nichts sagen, bestenfalls könnte ich Aussagen von Menschen zitieren, die sich mit Buch und Film beschäftigt haben und erstaunt darüber sind, dass die massive Kritik an Merkels Vorgehen, wie sie im Buch geäußert wird, im Film so gar keinen Niederschlag findet. Das unterlasse ich aber, da ich ja das Einverständnis der betreffenden Personen einholen müsste. Doch auch die Tatsache mag interessant sein, dass Robin Alexander weder als Berater beim Schreiben des Drehbuchs hinzugezogen wurde, noch den bereits fertigen Film vorab sehen konnte.

Nicht vorenthalten möchte ich aber die grandiose Bewerbung des Polit-Thrillers, die  NDR-Kultur mit diesem Artikel betreibt: „Die Getriebenen“ : Drama um Merkels Flüchtlingspolitik

Unsere wunderbare Kanzlerin und  nimmermüde Kämpferin für die Rettung der Welt und ihre ebenso nimmermüden Hofberichterstatter, sind natürlich überhaupt nicht gleich zu setzen mit den tumben Amerikanern, die ihren Präsidenten für seine Taten loben – und natürlich ist der sich selbst lobende Präsident erst recht nicht mit einer Kanzlerin gleichzusetzen, die für die Lobgesänge alle verfügbaren Medien längst instrumentalisiert hat…

 

Ach ja, einen schönen Text las ich gestern. Er ist ein bisschen lang, aber lohnt sich wirklich.

Und nein, keine Sorge, ich bin kein Trump-Fan, ich bin nur der Meinung, man solle doch immer erst vor der eigenen Haustür kehren und dann beim Nachbarn sauber machen, allerdings nur, sofern er darum bittet…

Immer der Donald: Eine Gebrauchsanleitung

Substitution – zur seltsamen Lage in Deutschland… 27. Februar, 2020

Posted by Rika in aktuell, antisemitismus, attentat, aus küche und keller, aus meinem kramladen, gesellschaft, Grüne Ideologen, integration, medien, meine persönliche presseschau, mord, politik, presse.
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Substitution

Ich habe schon einmal eine ähnliche Überschrift für einen Beitrag gewählt… damals ging es um eine Linsensuppen-Substitution https://himmelunderde.wordpress.com/2012/03/01/linsensuppensubstitution/ .

Heute wollte ich mir mit dem Posten eines Suppenrezeptes eine kleine Ablenkung verschaffen, um von den merkwürdigen Zuständen in Deutschland  Abstand zu gewinnen.
Abstand zu der von mir wahrgenommenen Gemengelage hierzulande, dazu gehören – in Stichworten – die seltsamen Vorgänge bei der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen und die nicht weniger irritierend anmutenden Reaktionen der Kanzlerin und aller rechtschaffenden – nicht zu verwechseln mit rechten – Parteien von tiefrot über rot bis grünlich, wobei „grünlich“ dafür steht, dass die Partei zwar einen frühlingsfrischen grünen Anstrich hat, aber bei näherer Betrachtung doch schon Flecken des rückwärtsgewandten Verfalls aufweisen, warum sich diese Grünen in Thüringen selbst eher vornehm zurückhalten und lieber den grünen Oberphilosophen und schriftstellernden Märchenonkel für sich reden lassen.

Ob man die FDP zu den rechtschaffenden Parteien zählen darf, ist zur Zeit noch nicht ausgemacht, hat sie es doch zugelassen, dass der als Gegenkandidat für den roten Bodo angetretenen Herrn Kemmerich auch (!) und zudem vielleicht mehr aus Versehen von den Mitgliedern der Partei gewählt wurde, die neuerdings in einem Atemzug mit Adolf und Auschwitz genannt wird, was ich persönlich für eine Relativierung der Verbrechen der Nationalsozialisten halte – und zwar für eine von der übelsten Sorte, nicht weil die besagte Partei als ein Ausbund an Freiheit und Hort der Demokratie angesehen werden kann, sondern weil man mit diesem Vergleich die Verbrechen der Nationalsozialisten klein redet und sie so zu dem „Fliegenschiss“ degradiert, den vor nicht allzu langer Zeit einer der Repräsentanten selbiger Partei für die gesamte Zeit  des Tausendjährigenreiches auszumachen glaubte. Ich halte das für eine Scheußlichkeit sondergleichen.

Die anderen Wähler des Herrn Kemmerich sind ganz offenbar in der Thüringischen CDU beheimatet. Hier macht es Sinn, die ThCDU von der Bundes-CDU zu unterscheiden, denn diese brachte  –  sofort nach dem Startschuß von der in Afrika weilenden Kanzlerin –  ihr größtes Missfallen an diesem inakzeptablen Vorgang zum Ausdruck und stellte sich konsequent hinter Frau Dr. Merkel und ihre undemokratische Forderung, das Ergebnis dieser Wahl sofort rückgängig zu machen.  Nun kann man eine Wahl nicht so mir nichts dir nichts rückgängig machen. Immerhin trat Herr Kemmerich von seinem Ministerpräsidentenposten auch aufgrund des Drängens der Bundes-FDP zurück. Nun hat das Land weder eine regierungsfähige Regierung, noch ist ein Ausweg aus dem Dilemma, der nach demokratischen Regeln zustande kommen könnte, überhaupt absehbar. Was dann allerdings ebenfalls  rückgängig gemacht wurde, war die Stellung von Frau AKK als Parteichefin und Kanzleraspirantin, Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte ihren geordneten Rückzug und den Verzicht auf alle ihre Parteiämter an, nur die Verteidigungsbereitschaft Deutschlands will sie auch weiterhin als Ministerin koordinieren (da gibt es vermutlich nur noch wenig falsch zu machen, weil alles, was je falsch laufen konnte, falsch gelaufen ist).

Nun streiten sich dreieinhalb Herren darüber, wer die Rechtschaffenheit der CDU auch in Zukunft glaubhaft nach innen und außen vertreten soll. Das „dreieinhalb“ bezieht sich nicht auf einen halben Mann, sondern auf einen halben Posten als Kanzleraspirantenkandidat, will doch Herr Spahn nicht selbst den Thron des Regierungschefs besteigen, sondern Herrn Laschett als Steigbügelhalter dienen und dafür den Vize machen. Die anderen beiden Herren, Herr Röttger und Herr Merz, haben ihrerseits schon interessante Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Frau Dr. gemacht, dem einen machte sie einst den Fraktionsvorsitz abspenstig, den anderen feuerte sie als Umweltminister. Man darf gespannt sein, welchem der Herren ihre größere Abneigung gilt und wer darum mit dem höchstmöglichen Sperrfeuer aus der Zentrale der Macht zu rechnen hat, das natürlich nach Kräften mit der geballten Kompetenz an Demagogie und Verunglimpfung einhergehen wird, die die Medien aufzuweisen haben. Im Moment scheint die Medienmeute Hatz auf, bzw. gegen Merz zu machen.

Die Thüringer Inszenierung einer Regierungskrise geriet vorübergehend in den Hintergrund der Berichtertattungen. In Hanau ereignete sich eine furchtbare Tragödie, als ein unter schwerer schizophrener Paranoia leidender Mann neun ihm fremde Menschen, seine eigene Mutter und sich selber erschoss. Der in einem sogenannten „Manifest“ des Täters anklingende,  aber keineswegs als solchen auch ursächlich hinreichend bewiesene „Rassismus“, löste eine Flut von Reaktionen aus, die alle einen gemeinsamen Schwerpunkt  bis heute aufweisen: Die rechte Partei am äußersten rechten Rand muss geächtet, vom Verfassungsschutz überwacht und am besten gleich ganz verboten werden. Zu sagen, es wäre sinnvoll zunächst einmal die polizeilichen Ermittlungen abzuwarten, gleicht schon einem Anfall von Masochismus. Es steht unumstößlich fest, dass solche Taten nur und ausschließlich im bewusstem Hass auf Fremde und Rassismus begangen werden können. Eine schwere psychische  Störung mag man allenfalls bei traumatisierten Menschen annehmen, die aus kulturfremden Ländern hierher kamen und schwere Straftaten begingen, für Menschen aus unserem allgemeinen  kulturellen Umfeld gilt das nicht.

So bleibt auch die Berichterstattung über eine weitere tragische Tat in einem seltsam-nebulösem Dunkel. In dem kleinen nordhessischen Ort Volkmarsen fuhr ein junger Mann seinen Wagen in eine fröhlich feiernde Menschmenge, die den Weg des Karnevalzuges säumte. Bisher ist von 60 Verletzen die Rede, einige von ihnen sehr schwer verletzt, unter ihnen sehr viele Kinder.

Und während  die gesamte politische Elite den Opfern und Angehörigen von Hanau unmittelbar ihr tiefstes Mitgefühl ausdrückte, es in vielen Orten Deutschlands „Demonstrationen gegen Rechts“ gab, Sondersendungen und Talkshows sich des Dramas annahmen, blieb es um Volkmarsen ziemlich still. Der Bundespräsident reiste nicht an, um an Krankenbetten sein Mitgefühl auszudrücken, auch habe ich noch nichts davon gehört, dass den Geschädigten von Volkmarsen eine Entschädigungszahlung zugesagt wurde, wie man sie den Familien der Opfer von Hanau versprach.

Aber vielleicht habe ich auch nicht mehr richtig zugehört oder nachgelesen. Irgendwann schaltet nämlich mein Selbsterhaltungstrieb auf „Abstand und Ruhe“, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, mich mit den Ereignissen selbst, aber auch mit den Reaktionen darauf intensiver zu befassen.

Heute, „nach Hanau und Volkmarsen“, beherrschen wieder die Umtriebe der CDU-Granden die Zeitungen.

Und so ganz am Rande nimmt auch langsam die Berichterstattung über die Gefahr, die von einem in China ausgebrochenen Virus ausgeht, Fahrt auf…. allerdings will es mir scheinen, dass nicht Corona selbst  im Mittelpunkt des Interesses steht, sondern die unglückliche Figur, die der Herr Minister Spahn dabei macht, hatte er doch bei ersten vorsichtigen Meldungen die Gefahr für uns hier in Deutschland heruntergespielt, inzwischen mehren sich aber die Stimmen, die sogar eine Pandemie nicht ausschließen wollen und sorgenvoll darauf hinweisen, dass die medizinischen Einrichtungen möglicherweise auch hier bei uns nicht allzu gut darauf vorbereitet seien.

In Krisenzeiten kann eine gute Suppe durchaus über augenblickliche Sorgen hinweghelfen, hier geht es jetzt zur Suppe: Aber Achtung, sie ist nicht vegan, nicht einmal vegetarisch!

Man nehme

500 g Gehacktes halb und halb (natürlich nur vom Biobauern)

2 Stangen Porree (schön kräftig biodynamisch gewachsen)

3 große Zwiebeln

2 säuerliche Äpfel

1 Pck passierte Tomaten (500 g)

200ml Sahne

1 gehäuften El Rosenpaprika

Salz und Pfeffer nach Geschmack

1El Zucker-Zimt-Gemisch

1 Bechertasse Basmatireis

Zubereitung:

Porree sehr gründlich waschen, die äußeren Blätter entfernen, das dunkle Grün abschneiden, die Porreestangen der Länge nach halbieren und in  in sehr feine Halbringe schneiden.

Die Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden

Die Äpfel schälen und grob raffeln

Den Basmatireis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen und mit der doppelten Menge Wasser und einem Teelöffel Salz in einem hohen und großem Topf zum Kochen bringen, auf die kleinste Energiezufuhr schalten und den Reis ausquellen lassen.

Das Gehackte in einer Pfanne mit hohem Rand gut anbraten, danach die Zwiebeln hinzufügen und glasig werden lassen, beide Zutaten gut vermischen, die geraffelten Äpfel auf die Hackfleisch-Zwiebel-Mischung geben und die Zucker-Zimt-Mischung  darüber streuen und unterheben. Danach den Porree hinzufügen.  Alles gut vermischen und mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen,  einige Minuten leicht köcheln lassen.

Die passierten Tomaten zu dem ausgequollenem Reis geben und gut verrühren, anschließend den Pfanneninhalt zu dem Reis geben, alles gut vermischen,  gekochtes Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist  und mit Sahne verfeinern.

Ich habe noch eine Handvoll eingeweichter Rosinen zugegeben, das ist aber  nicht jedermanns Geschmack. Mir schmeckt das allerdings sehr gut…

 

 

 

Das Motiv ist klar…. oder vielleicht doch nicht? 20. Februar, 2020

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Das Bekennerschreiben weise auf mögliche rechtsradikale Motive hin, sagte die Stimme aus dem Off beim HR.
Und der Tagesschausprecher sagt soeben, die Bundesanwaltschaft gehe von einer zutiefst rassistischen Gesinnung aus.

Wie sollte man es auch anders darstellen. Alle Videobotschaften und schriftlichen Bekenntnissen des Täters  scheinen auf eben diese Einstellungen hinzudeuten.

„Und dennoch“ sage ich sehr entschieden.

Dennoch wäre es doch an der Ordnung gewesen, zunächst einmal sorgfältig zu prüfen, ob diese Einstellung ursächlich für die „kruden Ideen“ sind, die sein Text aufweist, oder ob nicht eine massive Störung seiner Persönlichkeit ihn immer tiefer in die (durch ihn selbst dokumentierte)  Wahnwelt trieben, der zu entkommen vielleicht nur durch das Morden und die anschließende Selbsttötung möglich war.

Haben sich Psychiater mit den Texten und der Videobotschaft beschäftigt? Kamen sie zu Wort in diesem öffentlich ausgetragenen Tribunal der Verlautbarungen und Verurteilungen?

Die Tat ist schrecklich, das ist gar keine Frage.

Mein Mitgefühl gilt den verwundeten Opfern und den Angehörigen der Getöteten.

Aber mein Mitgefühl gilt auch dem Täter, wohl gemerkt, diesem von seiner Paranoia getriebenem Menschen, der zur Waffe griff und zehn Menschen und sich selbst tötete.
Warum?
Mir geht es wie nach dem Amoklauf von Winnenden, wie nach dem am Erfurter Gymnasium: Menschen kommen nicht so einfach mir nichts dir nichts auf die Idee, andere zu töten. Am Anfang steht doch zumeist eine tiefe Kränkung des eigenen Selbstwerts, hervorgerufen durch andere Menschen oder aber, wie in diesem Fall anzunehmen ist, die bereits erkennbare Fehlentwicklung in der Pesönlichkeit, unabhängig von dem realen Verhalten der nächsten Bezugspersonen und der Umwelt.

Ich kann natürlich nicht darüber urteilen wie es im Fall des Tobias R. tatsächlich gewesen sein mag, aber ich habe den von ihm verfassten Text gelesen und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Mensch im Vollbesitz seiner geistigen und psychischen Kräfte gewesen sein konnte.  Wie sehr er darüber hinaus negativen Einflüssen durch andere ausgesetzt gewesen sein mag, das festzustellen, ist nun Sache der ermittelnden Behörde.

Ich schreibe diese Stellungnahme, weil ich es unerträglich finde, wie der Schrecken dieser Tat sofort umgesetzt wird in politische Münze und nahezu alle Kommentare, die ich bisher hörte oder las, so sicher davon ausgehen, dass der Mann ein hasserfüllter Rassist mit extrem rechter Gesinnung gewesen sei.

Seinem Manifest nach zu urteilen, war er aber ein Mensch, der hoffnungslos von seinem unheilvollen Wahn, seiner Psychose geknechtet wurde, dies wird in seinem Text überaus deutlich.

Den Text seines Bekenntnisses kann man unter diesem Link finden.

Dieses „Manifest“ liest sich wie eine horrorvolle Eigenauskunft über die Entwicklung, die Tobias R. zu dem Mann werden ließ, der zu einer Waffe greift, um in seinem Wahn die Welt vor Übeltätern zu retten und so selber zum Mörder unschuldiger Menschen wird.

Der Blog ScienceFiles nimmt sich des Manifests kommentierend an. Ich gebe hier nur die Einleitung im Wortlaut wieder:

Wir geben im Folgenden die wesentlichen Inhalte des Manifests, das der Hanauer-Attentäter, Tobias Rathjen, quasi als sein Vermächtnis hinterlassen hat, wieder. Es ist nach unserer Ansicht wichtig, den Inhalt dieses Manifests einer großen Leserzahl zugänglich zu machen, um der politischen Instrumentalisierung des Attentäters entgegen zu wirken.

Hier die wichtigsten Punkte als Zusammenfassung vorweg:
Der Attentäter aus Hanau heißt Tobias Rathjen.
Er ist 1977 geboren und war zum Zeitpunkt seines Todes demnach 42 Jahre alt.
Rathjen hat wohl eine Lehre als Bankkaufmann und ein Studium der BWL absolviert (bzw. begonnen).
Sein Manifest ist das Dokument eines paranoiden Psychopathen, von dem man sich fragen muss, wie er so lange unter Anderen leben konnte, ohne eingeliefert zu werden.
Er ist überzeugt, vom Geheimdienst überwacht zu werden und hält sich für ein “Genie”, weshalb er u.a. eine Strategie für die USA und eine für den DFB entwickelt hat.
Rathjen ist xenophob, seine Xenophobie ist jedoch eine abgeleitete Xenophobie: Wie die Klimahysteriker, so denkt auch Rathjen, dass die Menschheit vor der Katastrophe gerettet werden muss – nicht wegen der Globalen Erwärmung, sondern weil sie nach seiner Ansicht unausweichlich zur Zukunft der Erde gehört.
Die Rettung kann nach seiner Ansicht nur von Völkern kommen, die sich durch Ideen hervorgetan haben. Das schließt eine breite Gruppe von Völkern aus, die nach seiner Ansicht nicht nur keine Ideen produzieren, sondern sich destruktiv auf die Menschheit auswirken und somit die Rettung derselben gefährden. Deshalb müssen diese Völker nach seiner Ansicht eliminiert werden.
Rathjen ist nicht in der Lage, Individuen in Rechnung zu stellen, er ist Kollektivist und kann nur in Gruppen denken. Nicht einmal seine eigene Person kann er unabhängig von einer Gruppe definieren. Er ist mit dem Versuch, eine personale Identität zu entwickeln, gescheitert.
Die interessante Frage, die sich mit Rathjen verbindet, ist nicht, ob er Fremdenfeind war oder nicht. Er war ein Fremdenfeind. Die interessante Frage ist, warum er übergeschnappt ist, denn das paranoide Überzeugungssystem, das er sich zugelegt hat, ist nichts, was ihm alleine zueigen wäre. Paranoide Überzeugungssysteme sind heute weitverbreitet: Klimahysteriker, die die Welt in 10 Jahren untergehen sehen, haben ein paranoides Überzeugungssystem. Linke Gewalttäter, die gegen Unternehmen oder Privatpersonen vorgehen, weil diese als Agent des Kapitals angesehen werden, haben ein paranoides Überzeugungssystem. Die Frage ist, warum wird Rathjen, der ansonsten in keiner Weise bemerkenswert ist, zum Amokläufer? Die Antwort auf diese Frage ist eine gesellschaftliche und keine, die man in Deutschland hören will.

(Hervorhebungvon mir)

Elf Menschen hat der Attentäter von Hanau ermordet und ein Manifest hinterlassen, das ihn als einen kranken, einen paranoiden Psychopathen ausweist. Man muss seine Tat also vor dem Hintergrund seines Wahnsinns sehen.
Wir haben das Manifest gelesen und geben unseren Lesern eine Zusammenfassung der nach unserer Ansicht wichtigsten Stellen.
Das Manifest ist 24 Seiten lang und enthält schon auf Seite 3 die folgende Passage, die das Leben des Attentäters nach seiner Ansicht geprägt hat. Er sei, so schreibt er, 3, 5 oder 11 Tage alt gewesen als sich Folgendes ereignet habe:

Tobias Rathjen
“Parallel zu diesen ersten Eindrücken vernahm ich eine Stimme in meinem Geist, der nun zum ersten Mal einsetzte, die allerdings nicht freundlich war und lautete: „Oh, das ist ja blöd, ich bin in die Falle gegangen“. Ich erwiderte auf diese Frauenstimme unmittelbar mit „Nein“ und schlief kurz darauf wieder ein.”
Dieser Eindruck, der sich im Gehirn des damals maximal Elftägigen nach seiner eigenen Aussage eingegraben hat, ist eingebettet in eine Rahmengeschichte, die auf der Überzeugung gründet, dass tausende Bürger in Deutschland von einem Geheimdienst überwacht werden.

Ich empfehle dringend, sowohl das von mir verlinkte Original, als auch die von ScienceFiles vorgenommenen Erklärungen und Anmerkungen zu lesen.

Aufgrund des Originaltextes kann ich den Täter NICHT für einen Rechtsextremen halten, der lediglich seinem infernalischen und rassistischen  Fremdenhass folgt, wie allzu leichtfertig von vielen politischen Stimmen und den berichtenden Medien zu erfahren ist.

Wir müssen aber Menschen wie Tobias Rathjen sehr ernst nehmen, sie sind in ihrem Wahn unberechenbar und gefährlich.

Und sicher ist die Frage berechtigt, die die Autoren von ScienceFiles am Ende ihres Beitrag stellen, wie es sein kann, dass niemand zuvor den Wahn erkannt habe.

 

Auf gar keinen Fall darf aber dieses schreckliche Verbrechen dazu führen, das, was wir Freiheit nennen, in der vermeintlich dringend gebotenen  Abwehr des Bösen immer weiter  zu beschränken.
Es könnte sich als größter Fehler unserer demokratischen Gesellschaft herausstellen.

Ich hoffe sehr, dass dieser schreckliche Fall trotz allem dazu beiträgt, neben dem üblichen Einteilen in Rechts und Links auch noch zu differenzierter Wahrnehmung fähig zu sein und auch zu kommen.

NACHTRAG am 21.Februar
Prof. Dr. Meins nimmt bei Achgut Stellung zu „Hanau“
https://www.achgut.com/artikel/der_taeter_von_hanau_eine_diagnose

Aus dem Text zitiert:
„Aber dass es hier sich wiederum um einen Täter handelt, der unter dem Einfluss von wahnhaftem Erleben – oder wie es formal heißt: einer krankhaften seelischen Störung – stand und deswegen unfähig war, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, sollte zumindest dem psychiatrisch etwas Vorgebildeten bereits nach kurzer Lektüre des wirren Manifests des Täters klar sein. Da gibt es auch aus der Ferne kein Vertun.
Und dementsprechend ist es schlicht Unsinn, zu behaupten, der Täter habe aus fremdenfeindlichen Motiven gehandelt oder – wie der Generalbundesanwalt meint – habe eine „zutiefst rassistische Gesinnung“. Welche Gesinnung der Täter tatsächlich hatte, muss gegenwärtig offen bleiben. Denn dazu muss in Erfahrung gebracht werden, wie dessen Einstellungen und Überzeugungen zu Zeiten waren, wo Denken, Fühlen und Handeln noch nicht unter dem Einfluss seiner krankhaften seelischen Störung standen. Das Manifest des Täters ist deshalb völlig ungeeignet, um auch nur halbwegs sichere Informationen über die „eigentliche“ – die nicht krankhaft bedingte – Gesinnung zu erlangen. Die bisher bekannten Einlassungen von Mitgliedern seines Sportschützenvereins ergeben keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Gesinnung. Aber diese Frage kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund der mageren Quellenlage noch nicht abschließend beantwortet werden.“

und weiter:
„Auch wenn der Täter von Hanau aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage war, das Unrecht seiner Tat einzusehen, bleibt es eine furchtbare Tat. Wenn Mainstream-Politiker und -Medien sowie neuerdings auch der Generalbundesanwalt diese Tat als Ausdruck einer rassistischen oder fremdenfeindlichen Gesinnung bezeichnen, dann folgen sie bloß ihren niederen politischen Instinkten und ihrem Kalkül – wie es sich in den letzten Jahren eben so eingeschliffen hat.“

Klimahysteriker – irreversibel irre…. 16. Januar, 2020

Posted by Rika in gesellschaft, Grüne Ideologen, hilfe!, klima, medien, politik, presse.
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Ich bin eine bekennende Leugnerin des „menschengemacht“ in Zusammenhang mit Klimaveränderung. Und natürlich leugne ich ebenso die aus dem Klimawandel resultierende Klimakatastrophe.

Zwar leugne ich mitnichten den Klimawandel als solchen, wieso sollte ich auch, schließlich wandelt sich das Klima seit dem Anbeginn der Zeit, aber bei „von Menschen verursacht“ setzt mein logisches Denken ein und die Phantasterei aus.  Denn wenn man sich allein die gegenwärtige, weltweite Serie von Vulkanausbrüchen anschaut, so muss man doch zu der Erkenntnis kommen, dass unsere gute alte Erde (und mit ihr das gesamte Planetensystem) keineswegs statisch im Sinne von „‚wir haben fertig‘ würde der Schöpfer sagen“, ist, sondern sich immer noch in einem stetigen Prozess der Entwicklung befindet, einem Prozess, den die Evolutionstheoretiker bekanntermaßen für die gesamte Entstehung unserer vorhandenen Flora und Fauna und sogar für uns Menschen annehmen. Wieso sollte also ausgerechnet das Klima eine nur statische Form haben? Und so wenig wir das Ausbrechen von Vulkanen, die Erschütterungen bei Erdbeben oder die Entstehung von verheerenden Gewittern und NATURkatastrophen beeinflussen können durch die Einführung von Versicherungen oder Steuern, so wenig wird es uns gelingen, den Klimawandeln zu steuern oder sogar aufzuhalten, um einer herbei phantasierten Katastrophe zu entgehen. Das ist meine Grundhaltung zu dem Thema und noch traue ich mich – trotz zu erwartender Proteste im Internet und Freundes- und Familienkreis –  diese Haltung auch laut und deutlich zu vertreten.

Das könnte mir aber in Zukunft zum Verhängnis werden – nicht, dass ich es jetzt schon besonders nett fände, wegen meiner Haltung einem Shitstorm ausgesetzt zu sein. Nein, es erfordert mittlerweile sogar ein bisschen Mut, sich als Menschengemachterklimakatastrophenleugner zu outen.

Doch ginge es nach dem Willen eines gewissen Herrn von Fabeck, so müsste ich in Zukunft für jede „menschengemacht-Leugnung“ oder gar für jede Klimakatastrophenleugnung mit einer hohen Geldstrafe rechnen und im Wiederholungsfall sogar mit einer Gefängnisstrafe, wenn nicht gar mit lebenslanger Verbannung in irgendein Lager…. Das jedenfalls musste ich heute einem Beitrag entnehmen, den ich bei Achgut gelesen habe.

Wer will, kann ihn ja dort an Ort und Stelle nachlesen.

https://www.achgut.com/artikel/verharmlosung_der_klimakatastrophe_muss_straftat_werden

Mir bleibt dazu nur ein kommentierender und hier nun auch veröffentlichter Gedanke:

Die Klimahysteriker sind irreversibel irre. Man muss vor ihnen warnen. Dringend.

 

Fremde Feder: Greta und der Blick auf die Geschichte… 2. Oktober, 2019

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, klima, medien, politik.
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Keine Angst, es soll hier kein weiterer ausführlicher Bericht über Greta aus Schweden dokumentiert werden.

Vielmehr geht es um uns, die Erwachsenen, das Publikum, die Mitläufer, Fans und Bravo-Rufer, diejenigen, die der Schwedin zwar unkritisch, dafür aber umso demutsvoller huldigend das Wort reden.

Thomas Rietzschel hat dazu einen bemerkenswerten Text verfasst, den ich Teil für Teil kommentierend hierher kopiere.

Seine Eingangsfrage lautet – und darum geht es auch mir -:

Woher rührt Gretas Erfolg? Wie versetzt sie die Massen in Ekstase? Wie gelingt es ihr, Menschen, die man für halbwegs vernunftbegabt halten möchte, Politiker und Manager, Intellektuelle und Journalisten, Pfarrer und Pfaffen, um den Verstand zu bringen?

 

Thomas Rietzschel stellt klar, dass es am Thema selbst nicht liegen kann, da seit Jahren schon in Sachen Umweltschutz immer wieder mahnende Worte von ehrbaren Menschen geschrieben werden und die Problematik längst bekannt ist.  Und ich möchte ergänzen: Seit Jahren schon stellen Forschung und Technik die Mittel für mehr Umweltschutz bereit.

Auch an der logischen Durchdringung des Problem kann es nicht liegen, denn bei genauerer Betrachtung müssten eigentlich die Widersprüche jedem deutlich werden, die Thomas Rietzschel so beschreibt:

Die Gedankenführung der scheinbar Erwählten ist in sich unschlüssig. Wenn sie uns einerseits unterstellt, der „Massenausrottung“ Vorschub zu leisten, wenn sie allen, die bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben, einen Klimawandel anlastet, den es um der Kinder willen zu stoppen gilt, zugleich aber „das Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum“ in Grund und Boden verdammt, dann fragt man sich doch, wo denn die Mittel zur „Rettung des Klimas“ herkommen sollen. Mit Verboten allein wird es nicht getan sein. Vielmehr bedarf es der Entwicklung neuer Verfahren, einer wissenschaftlichen Kreativität, die finanziert sein will. Und wer außer der Wirtschaft soll die Mittel dafür erarbeiten? Vom Himmel wird das Manna nicht fallen.

Mit Vernunft und Verstand ist dieser Hype nicht zu erklären.

Mit Vernunft lässt sich der Greta-Hype nicht erklären. Ganz im Gegenteil ist es die Ausschaltung der Vernunft, der sich diese wie andere Massenbewegungen zuvor verdankt. Abermals triumphieren Emotionen über den Verstand. Die Bilder von Greta Thunberg vor der UNO in New York zeigen das Gesicht einer Person bar jeglicher Selbstkontrolle.

Ohne jeden Anflug von Selbstzweifel“, schrieb die NZZ nachher, warnte sie davor, „dass die Welt kurz vor dem Untergang stehe“. Weil sie selbst im Bann ihrer Gefühle steht, schlägt sie die Massen in ihren Bann.

Thomas Rietzschel blickt zurück auf unsere Geschichte, speziell auf die des Dritten Reichs, in dem in eigentlich  kaum fassbarer Art und Weise die Bevölkerung in einen Massenrausch versetzt wurde.

Als Nachgeborene haben wir uns immer wieder gefragt, wie unsere Eltern und Großeltern einem Hitler auf den Leim gehen konnten, dieser mickrigen und linkisch gestikulierenden Figur. Wie war es möglich, dass sie zu Tausenden außer Rand und Band gerieten, die Männer vor Begeisterung brüllen und die Frauen kreischten, sobald Adolf rhetorisch um sich schlug, Ängste schürte, Andersdenkende und Andersgläubige an den Pranger stellte.

Und mit gleicher Fassungslosigkeit müssen wir, die wir unsere fünf Sinne noch beisammen haben,  heute registrieren, dass sich eine große Menge der Deutschen  kaum von unseren Altvorderen unterscheidet:

Heute, bald ein Jahrhundert später, haben wir allen Grund, uns zu fragen, was eigentlich tut Greta? Natürlich verbietet die Geschichte von vornherein jeden direkten Vergleich. Wer annehmen würde, das altkluge Kind aus dem Norden könnte als „Anführerin“ einer globalen Ökobewegung einmal ähnliches Unheil anrichten wie der „Führer“ ehedem, müsste selbst wahnsinnig sein.

Nein, Greta persönlich wird nicht ein ähnliches Unheil anrichten. Das kriegen wir schon ganz alleine hin, angestachelt von den ach so umweltbewussten Politikern der Grünen, die ja mittlerweile in allen Parteien zahlreich und wortführend vertreten sind, unterstützt von nahezu allen Medien und vielen Journalisten (die vielleicht des Jobs wegen auf den Klima-Hype-Express aufgesprungen sind) und aus dem immer noch oder schon wieder so präsenten  unheilvollen Bewusstsein heraus, dass wir es sind, die – diesmal allerdings nicht durch kriegerische Gewalt, sondern durch unseren Verzicht auf Fortschritt und Technologie – die Welt retten wollen, können und werden (und das ist doch ein richtig tolles Gefühl ) …  sofern uns nicht die Chinesen zuvor kommen und einfach das Kommando übernehmen….

Fast, aber nur fast möchte man sich ausgerechnet das wünschen.

Nie wieder Faschismus, rufen die Antifaschisten und setzen in Wort und Tat die Forderungen eines ultragrünen Faschismus immer mehr um.

Scheinbar vollkommen unbehelligt von der stillschweigenden Mehrheit der „Volksgenossen“….

Aus der Geschichte lernen? Das ist eine Illusion, war es vermutlich immer schon. Geschichte ist eigensinnig und wandelt sich mit jedem Tag… wie das Klima…  das können wir nicht beherrschen, so gerne wir das auch wollten.

Aber vielleicht könnte es uns gelingen, Verstand und Vernunft walten zu lassen zugunsten unserer Zukunft.

 

 

 

Die Jubiläumsfeier des Dlfs und Ulrich Sahms notwendige Korrektur… 4. Februar, 2019

Posted by Rika in aktuell, fatah, gesellschaft, hamas, israel, israelkritik, medien, plo, politik, presse, terrorismus.
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Dass ich in früheren Jahren eine begeisterte Hörerin des Deutschlandfunks war, habe ich schon verschiedentlich anklingen lassen, ebenso, dass diese Begeisterung in zunehmende Irritation umgeschlagen und schließlich einer sehr kritischen Haltung gewichen ist.

Nicht nur, aber doch ausschlaggebend für diese tiefgreifende Veränderung  von Begeisterung zur kritischen Ablehnung ist die Berichterstattung oder Kommentierung der Nachrichten aus und über Israel, seine Regierung, seine Bewohner – verbunden mit einer mich immer zur Verzweifelung treibenden, nahezu kritiklosen Berichterstattung über Fatah, PLO, Abbas, Hamas, Hisbollah und den Terror, der von diesen ausgeht und immer wieder verharmlosend als „Widerstand gegen die Besatzung“ nicht nur schön geredet, sondern geradezu verständnisvoll als „berechtigt“ gut geheißen und unterstützt wird.

Der arabische Terror gegen Israel reicht  sehr weit vor die eigentliche Staatsgründung zurück. Er ist zwar gut dokumentiert, wird aber heutzutage immer als Reaktion auf die größer werdende  jüdische Bevölkerung in dem zunächst von den Osmanen beherrschten, dann unter dem Mandat der Briten stehenden Gebiet „Palästina“ verstanden und so auch von vielen politischen und medialen Meinungsmachern „israelkritisch“  betrachtet.

Mit, bzw. nach  dem Sieg des Staates Israel 1967 –  im eigentlich,   von den arabischen Staaten geplanten Krieges zur  Vernichtung   Israels –   änderte sich die Begrifflichkeit.  Aus Arabern wurde aus propagandistischen Gründen und zur Abgrenzung von den ringsum bereits bestehenden arabischen Staaten das „Volk der Palästinenser„. Maßgeblich beteiligt an diesem raffinierten Schachzug war der bis dahin wenig bekannte  Jassir Arrafat, ein Meister der Taktik aus Schmeichelei, Lügen, Täuschung und fürchterlichem Terror.

Seinen Aufstieg zum Leader der arabischen (palästinensischen) Widerstands- und Terrororganisation PLO feiert nun der Deutschlandfunk in einem Arafat gewidmenten „Special“.

Wie nicht anders zu erwarten zeigt der Dlf in der Jubiläumsausgabe für einen Mörder und Terroristen eine ebenfalls beachtliche Meisterschaft in der „Taktik der Täuschung und Lüge“ durch Weglasssen von Fakten, Hinzufügen von sentimentalen, märchenhaften Tönen, dem Auslassen wirklicher Kritik an der Strategie und Kriegsführung des oben zurecht so genannten Terrorchef Arafat.

Ich habe den Bericht nicht live gehört, aber die Mitschrift gelesen.

Und ich bin froh, dass ich das im zeitlichen Abstand getan habe – meinem Blutdruck bekommt dieser Text nicht, wieviel weniger erst die Live-Berichterstattung.

Zum Glück hat sich ULRICH SAHM  dieser angenommen. Mit seiner Zustimmung  kopiere ich seine Sicht auf die Dinge auf seiner Facebook-Seite vollständig hierher,

Ulrich Sahms Text:

 

„Der Deutschlandfunk hat eine Huldigung Jassir Arafats als „Freiheitskämpfer, Terrorist, Realist“ veröffentlicht. Anlass war das 50-jährige Jubiläum von Arafats Wahl zum PLO-Chef. In dem Bericht heißt es: „Vor allem die verheerende Niederlage gegen Israel im 6-Tage-Krieg 1967 ließ in den Palästinensern eine neue Einsicht entstehen“, so Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Doch „Palästinenser“ gibt es erst seit 1968, nachdem Arafat die PLO-Charta neu formuliert hatte. Geschichtsklitternd geht es weiter. Ohne Datum und Quellenangabe wird zitiert: „Und natürlich die Veränderung, die mit dem Krieg 1967 einherging, nämlich die Besetzung der palästinensischen Gebiete und damit dann der Anreiz, den Widerstand gegen diese Besetzung in den palästinensischen Gebieten, die damals besetzt worden sind, aufzubauen.“ Vergessen ist dort, dass bis 1967 niemand von „palästinensischen Gebieten“ sprach, als die West Bank noch von Jordanien besetzt und annektiert war, während der Gazastreifen von Ägypten „verwaltet“ wurde. Vergessen auch das Attentat von München, als die Terroristen von Jassir Arafats PLO die israelischen Sportler gefoltert und verstümmelt haben, bevor sie sie ermordeten. Alles nur „Widerstand gegen Besetzung“?
Weiter werden zwei Reden Arafats vor der UNO beschrieben, kein Wort aber zu den Terroranschlägen und Selbstmordattentaten, deren Finanzierung Arafat mit seiner Unterschrift bestätigt hat. Kein Wort zu der 2. Intifada, die Arafat ab Mai 2000 geplant hat und im Herbst 2000 startete. Sie hat über 1000 Israelis und noch mehr Palästinensern das Leben gekostet. Stattdessen steht beim DLF, er „machte den Weg frei für Friedensverhandlungen, für die er 1994 den Friedensnobelpreis erhielt.“ Unerwähnt ist hier auch, dass Arafat nicht Frieden mit sich selbst geschlossen hat, sondern mit Israelis, die ebenfalls den Nobelpreis erhielten. Kein Wort auch zu den Milliardensummen, die Arafat veruntreut hat. 


Unglaublich, was sich die ARD da leistet. Ob sie wohl zu anderen korrupten Massenmördern auch eine solche Lobeshymne veröffentlichen würde?“

 

(Hervorhebung von mir.)

Soweit Ulrichs Sahms Einlassungen zur Jubiläumsfeier für einen Massenmörder und Friedensverhinderer in einem renommierten deutschen Sender.

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass es dieser und ähnliche Beiträge bei nahezu allen großen Magazinen, in Tageszeitungen und in den Sendern  der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten sind, die die ausgegebene Losung „Kampf gegen Antisemitismus“ zu einer höhnischen Verschleierung der tatsächlichen und überaus gefährlicheren Form des Antisemitismus machen, dem ANTIZIONISMUS, der, getarnt als „Kritik unter Freunden“,  längst und  entgegen aller Merkel’schen Beteuerungen von der Staatsräson, zur Basis deutscher Außenpolitik geworden ist, getragen von nahezu allen Parteien dieses Landes und von Kirchen, Verbänden und NGOs mit zweifelhaften Argumenten und noch irrsinnigeren Methoden (BDS) unterstützt wird..

 

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Was ich noch zu sagen hätte – und andere vermutlich auch…. 6. September, 2018

Posted by Rika in aktuell, flüchtlinge, gesellschaft, integration, meine persönliche presseschau, migration, politik.
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Es ist ja bereits viel gesagt und geschrieben worden zu „Chemnitz“ … aber die Zukunft wird zeigen, dass längst noch nicht alles gesagt wurde.

Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen, als ich in den Nachrichten (bei ZDF oder ARD) unsere Kanzlerin in ihrem schönsten Uckermärkischen Tonfall und von keiner emotionalen Regung getrübt folgende Worte beinahe im Vorbeigehen, so nebensächlich ließ sie es erscheinen, sprechen hörte:

 

„Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben. Von denen muss man sich distanzieren, das hat Herr Seibert gemacht, das tue ich, das habe ich auch schon getan, und damit ist alles gesagt.“

Die schriftliche Fassung der „Rede“ habe ich diesem Text entnommen, auf den ich gerne hinweise: „Alles gesagt“ ? Noch lange nicht.

Ich will das nicht unwidersprochen lassen.

Wie aber  soll ich nun mit meiner Antwort auf Frau Dr. Merkel beginnen?

Liebe Frau Bundeskanzlerin?

Verehrte Frau Bundeskanzlerin?

Hallo Frau Bundeskanzlerin?

Passt nicht.

Nun,  dann so:

Frau Dr. Merkel,

es ist schon einige Zeit her, dass ich mich mit einem (fiktiven) Brief an Sie wandte. Auch dieser Brief wird vermutlich „fiktiv“ bleiben, das heißt, nicht bis zu Ihnen gelangen.

„Damit ist alles gesagt“, haben Sie Ihr kurzes Statement auf Nachfrage  zu den Vorkommnissen in Chemnitz abgeschlossen. Und an keiner Stelle war Ihnen anzumerken, dass Sie in irgendeiner Weise neben der rein pragmatischen Vorgehensweise zum Geschehen auch so etwas wie „Gefühle“ investiert hätten oder auch nur bereit seien, Gefühle überhaupt zuzulassen, geschweige denn, sie öffentlich zu zeigen. Nun ist es nicht jedem Menschen gegeben, seine (berechtigte ?) Empörung über einen Sachverhalt oder ein Geschehen so zu zeigen, wie es weiland der Trainer des FC Bayern München, Giovanni Trapattoni tat mit seinem berühmt gewordenen Satz: „Ich habe fertig!“ In dem Mann brodelte es, das war im deutlich anzumerken.

Brodelt es auch manchmal in Ihnen? Könnten Sie ab  und zu mal vor Wut ein bisschen kochen oder gar explodieren, wie man es im Volksmund so stilsicher wie gar nicht blumig beschreibt,  ist Ihnen das Gefühl völlig fremd? Dieses Gefühl aus einer Mischung aus Resignation, Ohnmacht, Wut und Zorn.

Ich will Ihnen sagen, dass Ihre unglaubliche Erwiderung auf Chemnitz genau diese Gefühle in mir ausgelöst hat.

Ich fühle mich ohnmächtig, angesichts meiner Machtlosigkeit Ihrer Machtfülle gegenüber. Dabei bin ich streng genommen doch Ihr Souverän.  Ich bin es, die mit meiner Stimme die Partei legitimiert hat, gemeinsam mit Ihnen eine Regierung einzugehen… andere haben mit ihrer Stimme Ihre Partei gewählt, auf dass Sie weiterhin als Kanzlerin regieren und schalten und walten können, wie es Ihnen gefällt, bzw. situativ mal eben in den Kram passt. Meinen Sie nicht, dass Sie mir, dem Souverän, ein wenig mehr an Rechenschaft ablegen müssten über Ihr Verhalten und Ihre Äußerungen zu Chemnitz,  als dieses lächerlich kurze Statement, abgeschlossen mit „damit ist alles gesagt“!? Glauben Sie wirklich, dass es außer mir und einigen anderen renitenten Bürgern dieses schönen Landes kaum jemanden gibt, der nicht gerne mehr wüßte, wie die Kanzlerin  über die Vorgänge von Chemnitz urteilt – und vor allem – was sie zu tun gedenkt, um dem immer größer werdenen Riss in der Gesellschaft und dem damit verbunden Unmut  entgegen zu wirken?

Können Sie sich denn beim besten Willen nicht in Ihre „Landsleute der ehemaligen DDR“ hineinversetzen und deren Resignation spüren, die ja nicht erst seit 2015 nur mühsam unter der Decke gehalten wird? Was glauben Sie denn,  wie viele Menschen seit der Wende mit einer plötzlich über sie herein gebrochenen,  existenziellen Situation und daraus folgender Gefühlslage konfrontiert waren oder immer noch sind und bis heute fertig werden müssen?  Menschen,   die zu DDR-Zeiten einem – im Verhältnis gut bezahlten –  Beruf nachgingen mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienten und der ihnen ein positives Selbstwertgefühl gab, einem Beruf, der aber nach der Wende  nichts mehr galt oder dessen sie  verlustig wurden, weil ganze Fabriken und Betriebe „abgewickelt“ wurden  und die Leute  deshalb in finanzielle Not und ins gesellschaftliche Abseits stürzten?  Die wenigsten Menschen hatten doch das große Glück wie Sie es hatten, mit der Welle der politischen Neuverteilung von Macht und Zuständigkeiten  plötzlich in eine gut bezahlte und ebenso angesehene  Position der ursprünglich westdeutschen Parteienlandschaft gespült zu werden. Viel zu viele Menschen haben nicht nur ihren Arbeitsplatz verloren, viel zu vielen gingen auch alle bis dahin geltenden politischen oder ideologischen Sicherheiten verloren. Die DDR und das gesamte gesellschaftliche Gefüge und wirtschaftliche System hatte von jetzt auf gleich  abgewirtschaftet und leider haben es die zuständigen Politiker der Wendezeit nicht verstanden,  die Menschen nicht gleich mit über Bord zu werfen, die ja zumeist gar kein anderes Bezugssystem hatten oder kannten, als den real existierenden Sozialismus – von dem ich als „Wessi“ in keinster Weise überzeugt war. HabenSie das denn alles schon vergessen? Was haben die sogenannten Altparteien denn den in ihren Grundfesten erschütterten  ehemaligen SED-Wählern zur neuen Identitätsfindung angeboten?  „Blühende Landschaften“ hat Herr Kohl versprochen… aber es hat mehr als 15 Jahre gedauert, nicht wahr? Und in manchen Landschaften blühen heute  zwar die Blumen, Straßen und Bahnverbindungen sind gut ausgebaut, Städte hübsch saniert,   aber die Arbeitsplätze sind dünn gesät. Arbeitsplätze!  Bis heute sind die Renten der Ostdeutschen nicht denen der Westdeutschen angeglichen. Glauben Sie nicht, dass man sich darüber „wie Flasche leer“ fühlen kann, um noch einmal Trapattoni zu zitieren?  Wer hat denn diese Leere gefüllt, und ich meine jetzt nicht in erster Linie eine materielle „Füllung“. Welchen ideologischen, aber leider fehl leitenden,  Weltverbesserern,  haben SIE, Frau Dr. Merkel denn in Ihrer immerhin schon 13 Jahre währenden Regierungszeit wirklich sinnvoll etwas entgegen gesetzt? Diese Frage dürfen Sie gerne an Ihre jetzigen und bisherigen Koalitionspartner weiter geben und auch an die  argumentativ kaum vorhandene bisherige Opposition der Grünen und Linken. Die einen kleben an ihren alten Modellen eines sich menschlich gebenden Sozialismus, die anderen wollen die Schöpfung bewahren und dem Braunkohletagebau das Totenlied singen. (Was ja unter Umweltschutzmaßnahmen gar nicht mal so schlecht ist… aber was dann, rein arbeitsmarkttechnisch nachgefragt???)  Und schielen Sie, Frau Dr. Merkel, nicht sehr viel mehr auf „uns Besserwessis“ als größere Wählergruppe, als auf IHRE ehemaligen Landsleute?  Was sagen Sie den Leuten?

Aber Sie haben ja Recht.

Rechte sind in unserem Land gefährlich für den Fortbestand der Demokratie. Doch was haben Sie denn unternommen gegen den erkennbaren Rechtsruck im ehedem antifaschistischen Bruderland von Sowjetunion und Kuba? Es ist doch seit Jahren bekannt, dass „die Rechten“ (und damit meine ich jetzt nicht die AfD, die es ja so lange noch gar nicht gibt) einen enormen Zulauf ausgerechnet im Osten haben… Es soll, so wurde mir erzählt, Dörfer in Meck-Pom geben, in denen traut sich nicht mal mehr die Polizei Widerworte gegen rechte Rädelsführer zu geben. Und das nicht erst seit 2015. Das alles ist doch schon so lange bekannt. Haben Sie denn wirklich Augen und Ohren davor verschlossen? Die Aktionen rechtsradikaler Sturmtruppgruppen gegen Flüchtlingsunterkünfte gab es schon vor 20 Jahren. Damals habe ich Vietnamesen eherenamtlich Deutschunterricht erteilt, die aus dem Osten in den Westen geflohen waren – nicht nur der brauen Horden wegen, sondern auch, weil man die ehemaligen Arbeitssklaven der DDR zurück nach Vietnam schicken wollte.

Alles schon vergessen?

Eine Zuspitzung erfuhr die „rechte Situation“ mit dem großen Andrang von Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens. Was zunächst eine wirklich gute humanitäre Geste war, erwies sich doch im weiteren Verlauf des anhaltenden  Begehrens von Migranten aller Art nach Deutschland zu kommen, als ein kaum bis nicht mehr handelbares Unterfangen. Wer damals schon darauf hinwies, dass Integration – und um die ging es doch auch – nicht mit  „Dach über dem Kopf“, „Essen auf dem Tisch“, Bekleidung und Sprachkurs getan sein konnte, wurde ganz schnell mundtot gemacht mit den unschönen Begriffen wie „Fremdenfeindlichkeit“, „Rassismus“, Islamophobie. Dabei war es doch  unabdingbar  und ist es immer noch, dass Zusammenleben eben nicht von Tag zu Tag neu auszuhandeln ist, wie manche Migrantenverbände es illusionsreich forderten, sondern   sich an unseren Gesetzen und an den allgemein gültigen Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders zu orientieren hat –  Stichwort achtsames Miteinander,  Schutz des Eigentums, Schutz der persönlichen Unversehrtheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau, um nur einige der Bereiche zu nennen, die immer wieder eklatant verletzt werden. Da hilft es auch nicht, dass die einzelnen Fälle tatsächlich „nur“ Einzelfälle sind. Im Bewusstsein der Menschen, die ohnehin ideologisch  auf schwankendem Boden stehen oder sich auch nur so empfinden, ist jeder Einzelfall ein Fall zu viel.  Haben Sie eigentlich keine Psychologen in Ihrem Beraterteam, die Ihnen das sehr einfach und sehr plausibel erklären könnten oder verlassen Sie sich ausschließlich auf alle möglichen Experten von „Terrorismus“ über „Rassismus“ bis „Islamismus“, die aber doch alle nur – so scheint es mir jedenfalls – abwiegeln und / oder aber auf die  mit dem Finger zeigen, die sich der neuen Welt des Multikuli, die mehr ist als (italienische) Eisdiele und (türkische) Dönerbude,  nicht so recht anzupassen wissen oder vor den Folgen einer schlecht organisierten Migration warnen.

Sehen Sie, Frau Dr. Merkel, aus diesen vielen Imponderabilien, die Sie weder in der Hand haben, noch steuern können, über die Sie aber auch nicht mit den Menschen reden (sieht man mal von Ihren Sommergesprächen oder den schönen Plaudereien mit Anne Will ab,) erwächst mit dem Gefühl der Resignation und Ohnmacht auch ganz langsam ein Gefühl der Wut. Wut auf alles, was man als Verlust tatsächlich bereits erlebt hat oder auf den, den man für die Zukunft befürchtet. Und es war so vorhersagbar wie es politisch riskant ist, in so einer Situation wenden sich viele Menschen denen zu, die mit einfachen Worten die Lösung der Probleme versprechen. (Einfach sind Ihre Worte ja meistens auch, aber leider auch sehr nebulös und verschwurbelt. Klare Ansagen gab es zum Atomausstieg = alternativlos, zur Griechenlandrettung = alternativlos, zur Eurorettung = alternativlos, zu ihrer Regierung = alternativlos.)

Eine Alternative für verunsicherte Bürger hatten und haben Sie nicht zu bieten, denn Ihr „Wir schaffen das“ lässt ja leider offen, wie und mit welchen Mitteln Sie was zu schaffen gedenken, bzw. uns zumuten   auftragen es zu schaffen.

Derweil nehmen wir Bürger wahr, dass Schulen vermodern, Altenheime und Krankenhäuser, Kitas und Lehrerkollegien  personell chronisch  unterbesetzt sind, dass dringende Infrastrukturmaßnahmen auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden, immer mehr Schlüsselindustrien mit dem Gedanken spielen, sich nach China abzusetzen (wenn sie es nicht schon längst in Angriff genommen haben) und die bisherige  „gefühlte Sicherheit“ einer „gefühlten Unsicherheit“ gewichen ist – und es ist egal, ob die Sicherheitslage tatsächlich verändert ist oder nicht.  Gefühle, Frau Dr. Merkel, sind manchmal sehr viel wirkmächtiger als  Fakten.  Erinnern Sie sich an Regine Hildebrand? Diese Frau hatte so viele oder so wenig Mittel wie alle anderen Politiker nach der Wende, um sofort paradiesische Zustände herbei führen zu können, aber sie hatte GEFÜHL, Empathie nennt man das auch. Die Menschen fühlten sich verstanden, auch wenn sich an ihren Umständen nicht das Geringst geändert hatte. Wenn „Regine“ sagte „wir kriegen das schon hin“, war es zwar auch wie ein „wir schaffen das“, aber ihr nahm man ab, dass sie sich mit aller Kraft auch dafür einsetzte.  Spürt man Ihnen dieses „WIR“ und Wollen überhaupt noch ab? Fragen Sie doch mal die Leute in Sachsen.

Als Gerhard Schröder in der berühmten Elefanten-Runde nach der Wahl, die er verloren hatte, großspurig gegen Sie  vom Leder zog, habe ich mich als Genossin für ihn geschämt. Das war unanständig.

Wissen Sie was,  das, was Sie mit Ihrem „und damit ist alles gesagt“ so herablassend geäußert haben, ist schlimmer als jedes „Basta“ des Exkanzlers Schröder.

Und so, Frau Dr. Merkel, ist aus meiner Resignation, meiner Ohnmacht, meiner Wut langsam Zorn geworden. Dass der sich nicht in unschönen Texten wie denen der tapfer singenden Streiter gegen Rechts in Chemnitz äußert oder gar in Aktionen, wie sie die Antifa in Hamburg an den Tag gelegt hat und schon gar nicht im Heben des Arms zum Gruß einer faschistischen Idee (Erdogan, mit dem Sie so gute Geschäfte machen, lässt an dieser Stelle grüßen), ist neben meiner guten Erziehung und Kinderstube meinem eigentlich schon brüchig werdenen Glauben an Willy Brandts Aufforderung „mehr Demokratie wagen“ geschuldet – und meiner christlichen Basis… die ich hier aber nicht weiter für politische Zwecke instrumentalisieren möchte, wie es heute so viele Leute – nicht nur der Kirche – tun…

 

Sie müssen mir nicht danken für diesen kleinen Ausflug in eine politisch-psychologische  Gedankenwelt….

Nicht die Ihre …

Rika Herrmann

 

 

 

Ich gönne mir eine Pause …. 11. Juni, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, asyl, atomabkommen, aus meinem kramladen, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israelkritik, medien, politik, presse, terrorismus.
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…. von der aberwitzigen Berichterstattung über die desaströse Politik unserer Regierung und verziehe mich ein bisschen für die nächste Zeit.

Ich weiß, mein kleiner Blog liegt gerade etwas brach…. das tut mir leid. Aber es macht mich beinahe verrückt, alle Informationen, die auf mich einstürmen, wahrzunehmen  –   von verarbeiten oder kommentieren kann gar keine Rede mehr sein.

Die schrecklich Geschichte um das geschundene und gemeuchelte Mädchen Susanna …. das ewige Dreinschlagen aller wichtigen und überflüssigen Politiker samt der sie bejubelnden Medien auf Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit …. die Vernachlässigung der Bedürfnisse und Belange der Bevölkerung dieses Landes zugunsten der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten ….  das nach wie vor anhaltende Schweigen zum Feuerterror gegen Israel –  und die christlichen wie säkularen antisemitischen Terrorversteher, die zwar über tote Juden trauern, aber meinen, den armen Arabern (die sich Palästinenser nennen lassen) bleibe ja gar nichts anderes übrig, als sich mit Mord und Totschlag gegen Israel zu wehren (aber in gleichzeitiger Verehrung für gewaltlose Widerstandskämpfer wie Mandela oder Martin Luther King  … ja, ja, so schizophren sind sie, die lieben „kritischen Freunde Israels“!!) …   die bescheuerte Aufforderung der Kanzlerin in SED-Manier , Gündogan und Ösil zu beklatschen …. die dümmliche Staats-Propaganda via Will ….  die Märchenstunde in meiner Zeitung zum G 6 – 7 Gipfel (waren es nicht mal 8 oder 20 oder so???) und dieses „wunderbare Merkel-schimpft-mitTrump-Bild“  …..  Flüchtlinge sind nach wie vor ein großes Thema, aber ohne jeden Lösungsansatz dafür, wie man das Probelm angehen will – Merkel und Seehofer sind mal wieder im heftigsten Streit darüber – wann waren sie das eigentlich nicht? …  man darf auf Deutschlands Straßen Israel den Tod wünschen, ohne dafür bestraft zu werden ….   man (ich und andere)  wird jetzt darüber aufgeklärt, dass der Iran das sogenannte Atomabkommen  NIE UNTERZEICHNET hat, da bleibt einem doch die Spucke stehen, zumal die Regierung mit Inbrunst an dem „Vertrag“ festhalten will …  (Muss ein Vertrag nicht immer von beiden Verhandlungspartnern unterschrieben werden? Als ich mein altes Auto verkauft habe, mussten beide Unterschriften auf dem Vertrag stehen,  aber bei einem Atomvertrag mit Israelhassern kann man es vermutlich etwas lockerer handhaben, schließlich dient der ja dem Frieden, mein altes Auto sollte nur nach  Osteuropa verscherbelt werden)  … es ist Rammadan – auch Kinder müssen fasten und Erwachsene schlagen sich nächtens den Bauch voll — manche greifen tagsüber zum Messer…..

Die Aufzählung ist noch lange nicht komplett…

Noch niemals in all den vielen Jahren, in denen ich mich für die Politik unserer diversen Regierungen interessiere, habe ich mich je so für dumm verkauft gefühlt, wie unter dieser Kanzlerin und so allein gelassen von jedweder fundierter Opposition im Bundestag, sieht man von den Versuchen der AfD ab, sich ins Spiel zu bringen (aber richtige Opposition ist das doch auch nicht, nur eine andere Form der Propaganda!). Die FDP duckt sich weg, die Grünen sind die Stichwortgeber für die Regierungschefin und die Linke schwelgt immer noch im Klassenkampf. Die kann man doch allesamt als eine Opposition, die der Regierung auf die Finger klopft, nicht ernst nehmen.

Schlimmer als die Regierung und die nicht vorhandene Opposition sind nur noch die hoch offiziellen Vertreter  der öffentlich-rechtlichen Sender und die nicht minder regierungskonformen Printer, respektive ihre Ableger als Onlinemagazine.  Sie reden der Regierung nach dem Munde, auf die doch wirklich berechtigte Kritik an / auf  allen Ebenen  hofft man vergebens.

Ich könnte nur noch weglaufen.

Und das tue ich jetzt auch …. zumindest virtuell.

 

 

 

 

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