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Kleine Binsenweisheit zum Kreuz…. 2. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Es ist doch eine Binsenweisheit, dass Religion –   gleich welcher Art  –  mehr ist, als einfach „nur eine spirituelle Angelegenheit zwischen den Gläubigen und ihrer jeweiligen anbetungswürdigen Gottheit“.

Völlig egal ob man sich die Angehörigen der sogenannten „Naturreligionen“ anschaut, ob man die Vielfalt der religiösen Ausprägungen im asiatischen Großraum betrachtet (etwa Buddha, Konfuzius, Shinto und die reiche Götterwelt auf dem indischen Subkontinent), ob alter Maja-Glaube oder gerade angesagter neuer Kult um den Dalai Lama, ob Christentum in seiner Vielfalt von katholisch, orthodox bis protestantisch und freikirchlich, ob Judentum oder Islam, allen Religionen ist eines gemeinsam:

Sie prägen die Kultur der Menschen, die in ihrem Einflußbereich wohnen. Das hat sich übrigens seit der Antike kein bisschen geändert.

Und selbst wenn den einzelnen Gläubigen irgendwann der direkte Draht zur jeweiligen  spirituellen Macht, sei sie nun Shiwa, Gott oder Allah genannt, Zeus oder Wotan,  verloren gegangen ist,  wenn der Glaube einfach einer Gutgläubigkeit gewichen ist oder zu einem  völligen Desinteresse mutierte, so bleiben doch die kulturellen Prägungen bestehen, die in der meistens jahrhundertealten Tradition erwachsen sind —-  und sei es „nur“, dass man fröhlich Weihnachten feiert, obwohl einem Jesus, seine Geburt und alles was mit seinem weiteren Lebenslauf zu tun hat, seiner Lehre und der damit verbunden  religiösen Basis komplett und total schnurzpiepenegal ist. Man feiert Ostern, ohne zu wissen warum, Pfingsten ist ein ewiges Rätsel für viele, die nur noch dem Namen nach christlich sind   —    aber den mit dem Fest verbunden Feiertag genießt man. In vielen Religionsgemeinschaften sind die ursprünglichen Feste zu „Ehren Gottes“ in ihrer jetzigen Ausgestaltung  vor allem Familienfeste.

Ich stelle einfach die Behauptung auf, dass es diese Phänomene in allen Religionsgemeinschaften dieser Welt gibt, weil Menschen nämlich überall auf der Welt dazu neigen,  „den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“, ganz gleich wer ihr „lieber Gott“ ist.

Aber nicht nur die Feiertage – wie Weihnachten und Ostern bei den Christen, Pessach und Sukkot bei den Juden, das Zuckerfest bei den Muslimen –   sind gleichzeitig religiöse UND  kulturelle Ereignisse, es gibt darüberhinaus eine Vielzahl von Riten, Gebräuchen und Symbolen, die ganz selbstverständlich in den Alltag eingegangen sind, ohne dass sie nach  heutigem Umgang und Verständnis   unbedingt einem  spirituellen Zweck dienen, sie sind „Tradition“ geworden im Laufe der Jahre und Jahrhunderte.  Oftmals ist es schwer, den religiösen Gehalt hinter dem Volksbrauch zu entdecken… was hat es etwa mit Ostereiern auf sich? Warum verzichten Katholiken auf Fleisch am Freitag und wieso backen jüdische Hausfrauen die Challa für den Schabbat? Ist es Tradition oder doch eine religiöse Pflicht? Warum heiraten junge Menschen in einer Kirche, obwohl sie eigentlich mit Gott nichts an der Backe haben? Wegen des  schönen  Rituals etwa und weil  Kirchen  so etwas würdig Weihevolles haben? Warum tragen muslimische junge Mädchen Kopftuch, wenn sie gleichzeitig ihre weiblichen Reize nur mühsam oder gar nicht verbergen? Welchen Sinn findet sich in den gottesdienstlichen Ordnungen – niederknieen, niederwerfen, in ständiger Bewegung beten usw, usw?

Was hat beispielsweise der Gesang mit Glauben zu tun und warum gehört Musik bei Christen auch in die Kirche  – man denke an all die wunderbaren Messen, die von den größten Komponisten in allen Epochen geschrieben wurden?

Religion ist nicht einfach „nur Glaube oder glauben“. Religion ist immer auch die Basis für das, was wir „Kultur“ nennen, selbst dann noch, wenn Religion mehrheitlich in einem Land schon lange nicht mehr die Macht hat, wie sie in vorigen Jahrhunderten durchaus noch anzutreffen war.

Und selbst in der totalen bewussten Abgrenzung von Religion wird dieser Zusammenhang sichtbar, bedurfte es doch zunächst  der Religion, um eine ‚Abgrenzung von der Religion als Kultur‘  zu entwickeln. Die Sowjetunion war dafür ein schönes Beispiel, oder der real existierende Sozialismus in der DDR. Dort feierte man nicht mehr die Konfirmation an der Schwelle zum Erwachsenenalter, man erdachte die „Jugendweihe“, eine pseudoreligiöse Veranstaltung. Und statt des morgendlichen Gebets in der Schule, wie ich es als Schülerin noch erlebt habe, erklang die Losung der jungen Pioniere:  „Für Frieden und Sozialismus:  Seid bereit!“ – Die Antwort der Gruppe war daraufhin: „Immer bereit!“, meist verkürzt auf „Seid bereit! – Immer bereit!“. (Quelle Wiki)

 

Und nach diesem langen Vorspann komme ich endlich zu der „Binsenweisheit zum Kreuz“.

Wer von uns denkt beim Anblick eines Kreuzes zu allererst an den Kreuzestod Jesu – denn das ist ja die mit dem Symbol ursprünglich gemeinte Erinnerung und Vergewisserung: Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden … „mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“ heißt es bei den Katholiken.

Längst ist das Kreuz doch zu einem allgemeinen  „säkularisierten“  Symbol geworden, das  eben nicht nur  als weithin sichtbarer Hinweis und quasi Wegweiser  auf Kirchendächern prangt oder  von Geistlichen getragen wird  (sofern es nicht von Bischöfen auf dem Tempelberg schamhaft verborgen wird )   Es ist  ein zu unserem Kulturraum gehörendes Zeichen, unabhängig davon, ob der Mensch, der es erblickt  oder als Schmuckstück  an einer Kette trägt, nun an Gott, Jesus, Tod und Auferstehung glaubt oder eben nicht.

Das Kreuz  ist im Laufe der Jahrhunderte zum Symbol einer  (überwiegend)  auf dem Christentum basierenden Kultur geworden, erhebt aber heute nicht mehr  den Anspruch,  als Zeichen der Macht ehrfürchtig bedacht und begrüßt zu werden …. wie einst Gesslers Hut (siehe Wilhelm Tell).

Wenn aber  heute doch und darüberhinaus das Kreuz  das Zeichen dafür ist, dass es etwas gibt, eine Macht, eine Größe, die weit über unser Menschsein hinaus wirkt, so ist es doch gut dazu geeignet, die Menschen davon abzuhalten, in Größenwahn und Hybris zu verfallen. Und  dieser Mahnung kann doch kaum jemand ernsthaft entgegen treten.

 

Meiner langen Rede kurzer Sinn:

Es ist gut und vernünftig, dass Herr Söder wieder Kreuze in öffentlichen Gebäuden aufhängen lässt … als ein Zeichen für unseren kulturellen, vom Christentum beeinflussten Hintergrund, der  sich ja auch in der Gesetzgebung der Bundesrepublik und der Länder niederschlägt.

 

 

 

 

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Verschwurbelte Sätze… 2. April, 2018

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, medien, politik.
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sind wir ja von der Kanzlerin gewohnt.

Es erstaunt mich aber einigermaßen, wenn eine sonst wortmächtige Frau einen derartig verdrucksten Satz wie diesen in die Welt predigt:

Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“ – das ist die Kurzfassung, wie sie in der „Welt“ als Titel verbreitet wird. Nur ein wenig ausführlicher, aber nicht minder verschwurbelt die Langfassung:

Der Islam wird praktiziert in Deutschland. Und Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“.

Was sich wie eine unumstößliche Tatsachenbeschreibung anhört, ist einerseits die unterwürfige Anbiederung an die Religion des Friedens bei völligem Ausblenden der Inhalte, die von dieser „Religion“ in den  Moscheen gepredigt und verbreitet wird, und andererseits teilt Frau Kässmann damit (vermutlich ganz unfreiwillig)  das dschihadistische Prinzip mit, nach dem der Islam seit Mohammed die Unterwerfung der Völker unter den Islam betreibt. Der Islam gewinnt die Oberhand entweder durch kriegerische Handlungen – wie in der unglaublich schnellen Expansion in der unmittelbaren Zeit seiner Entstehung – oder durch den schleichenden Prozess der „Unterwanderung“ – Muslime siedeln sich an… leben unauffällig in ihren neuen „Wirtsländern“ …  bilden immer größer werdende  Gemeinschaften und erheben ihre Stimme, zunächst verhalten, dann immer lauter, fordernder und unüberhörbar werdend. An diesem Punkt sind und / oder erleben wir uns  in Deutschland. Wenn dann noch hochrangige Politiker oder Kleriker in ihren Ansprachen und Predigten beteuern, der Islam gehöre zu Deutschland, ist der nächste Schritt nahezu vollzogen, der nämlich die religiös-rechtlichen Grundsätze des Islam (Sharia ist das harmlos klingende Stichwort) in die gesellschaftliche Ordnung des Gemeinwesens einbringt – mit als „Religionsfreiheiten“ getarnten, eingeforderten   Rücksichtnahmen auf die von Mohammed aufgestellten Regeln des Zusammenlebens.

Frau Kässmann betrachtet offensichtlich den Islam – wie viele ihrer Berufskollegen auch  – in erster Linie als eine Religion, die dem Christentum nahezu gleich ist und schließt dabei den machtpolitischen Aspekt völlig aus.

Aber auch Welt-online blendet diesen Zusammenhang aus und schreibt zitierend:

 Wie kann man die Menschen und ihren Glauben so auseinanderdividieren?“, sagte die 59-jährige evangelische Theologin in Bezug auf die Differenzierung Seehofers. „Im Moment habe ich den Eindruck, dass sich viele Muslime, die in dritter, vierter Generation hier leben, wirklich ausgegrenzt fühlen, und das halte ich für ein ernstes Problem.“

 

Wenn Frau Kässmann von „Glauben“ spricht, wird dieser Begriff  so eingesetzt, wie er von Christen üblicherweise gebraucht und verstanden wird.  Dass im Islam „Glaube“ aber  nicht vor allem ein „Vertrauen auf / in eine höhere Macht“ bedeutet, sondern  „Islam“ ein alle Lebensbereiche umfassendes Herrschaftssystem  ist, verschweigt die Theologin tunlichst – und damit müsste ihre Aussage als infame Verharmlosung angesehen werden.

Gänzlich seltsam aber mutet der Bericht an, wenn er in Bezug auf die Kritiker des Islam, die sich beispielsweise bei Pegida finden und äußern,  Frau Kässmanns Haltung so beschreibt:

Den aktuellen Zulauf für Rechtspopulisten erklärt sich Käßmann vor allem mit Angst, die in Abgrenzung münde. Mit dieser Angst „müssen wir offensiv umgehen, und das funktioniert meines Erachtens nur durch Begegnung“. Mit Menschen, die zum Beispiel bei Pegida mitlaufen, sollte das Gespräch gesucht werden, „wenn sie es denn zulassen und einen nicht gleich niederbrüllen“.

Dem „Tagesspiegel“ gegenüber beklagte Käßmann die zunehmende verbale Aggressivität in der Gesellschaft. „Wenn ich eine brüllend pöbelnde Menge sehe, habe ich das Gefühl: Die sind desintegriert. Mit denen möchte ich nicht alleine bleiben“, sagte sie. Viele hätten Angst, sich öffentlich zu äußern, weil sie sofort verbal wüst attackiert würden. „Lasst uns mal im Ton abrüsten“, sagte sie.

Eine „pöbelnde Menge“ ist in der Tat nicht besonders vertrauenserweckend und ich kann verstehen, dass sie „mit denen nicht alleine bleiben“ möchte.  Eine pöbelnde Menge, die in den Straßen deutscher Großstädte „Tod Israel“ brüllt und dabei laut und vernehmlich ihren „größten Herrn“ namens Allah anruft, scheint sie aber nicht weiter zu beunruhigen.  Vielleicht hat sie ja zu den muslimischen Antisemiten und Israelhassern Stellung bezogen, das entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Der Islam wird praktiziert in Deutschland. Und Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“.

Findet Euch damit ab, ist die indirekte Botschaft.

Ich für meinen Teil setze mich dafür ein, dass Deutschland ein Land bleiben kann, in dem das gesellschaftliche und politische Miteinander sich an unserem Grundgesetz orientiert und die Achtung der allgemeinen Menschenrechte nicht durch die Religion des Islam definiert wird ***  und Religionsfreiheit nicht als Floskel zur Durchsetzung der eigenen muslimisch-religiösen Gesetze   missbraucht wird.

Ich wende mich entschieden gegen die allmählich schleichend fortschreitende  Islamisierung unserer Gesellschaft, wie sie aber –  leider  –   von christlichen Würdenträgern und Klerikern durch  undifferenziertes Eintreten für den Islam in unerträglicher Weise gefördert wird.

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***

Siehe hier Informationen zur von Muslimen verfassten  Kairoer Erklärung der Menschenrechte, daraus dieser Absatz:

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in vieler Hinsicht ab, vor allem dadurch, dass sie eindeutig nur diejenigen Rechte anerkennt, welche im Einklang mit der Schari’a stehen. [6] Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari’a nachgeordnet.“ [7] Artikel 19 besagt: „Es gibt keine Verbrechen und Strafen außer den in der Schari’a festgelegten“. [8] Die Rolle des islamischen Rechts als alleinige Quelle der Rechtsfindung wird durch Artikel 25 bestätigt, dieser legt fest: „Die islamische Schari’a ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung“. [9]Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ [10] und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle [11] zugeschrieben wird.

Bei fast jedem Verweis auf die Menschenrechte macht die Kairoer Erklärung die Einschränkung, dass diese Rechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Artikel 22 zum Beispiel beschränkt die Redefreiheit auf diejenigen Meinungsäußerungen, die dem islamischen Recht nicht widersprechen. [12] Auch das Recht zur Ausübung öffentlicher Ämter könne nur in Übereinstimmung mit der Schari’a wahrgenommen werden. [13]

Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. [14] Artikel 5 verbietet jede Einschränkung des Heiratsrechts, was „Rasse“, „Hautfarbe“ oder „Nationalität“ betrifft, führt allerdings die Religion nicht auf, so dass Männer und Frauen auf Grundlage ihre Religionszugehörigkeit Heiratsbeschränkungen unterworfen werden können.

Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Artikel 6 garantiert Frauen gleiche Würde, aber nicht Gleichstellung in anderen Belangen. Weiterhin legt der Artikel dem Mann die Verantwortung für den Unterhalt der Familie auf, der Frau wird keine entsprechende Rolle zugewiesen.

Der Text spricht für sich und muss nicht weiter kommentiert werden.

 

 

 

Wenn der Islam zu Deutschland gehört…. 17. März, 2018

Posted by Rika in einwanderung, gesellschaft, integration, islam, judentum, meine persönliche presseschau, migration, sharia.
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wie es seit Wulffs Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Jahr 2010 immer mehr zur Kanzlerinnen-Doktrin geworden ist, geht es nicht einfach nur um die „Religion“ namens Islam, nein, dann  gehört  das gesamte  islamische System, das untrennbar aus  Koran, Sunna und Hadith   miteinander verwoben ist, ebenfalls zu Deutschland.

Was aber bedeutet das?

Auf einer muslimischen Internetseite wird dazu Folgendes gesagt:

Die Art und Weise, wie Mohammed inmitten seiner Gemeinde lebte und seine Pflichten als beispielhafter muslim erfüllte, wie er die Gläubigen auf den Wegen Gottes führte und die erforderlichen Regeln festlegte – all das verdeutlicht seinen Weg (sunna). Das Leben des Propheten hat also für gläubige muslime absoluten Vorbildcharakter, jede seiner Handlungen ist göttlich inspiriert.

Wie im Kapitel

► Mohameds Handlungen sind von Allah göttlich legitimiert

dargelegt wird, sind alle Taten und Anweisungen des Propheten unhinterfragt und unhinterfragbar.

► Die Unabänderlichkeit der Heilsbotschaft Allahs

 

 

Weiter heißt es:

2. Autorität der sunna

Wenn sich zu einem bestimmten Sachverhalt oder einer Streitfrage im ahadith Erläuterungen oder Anweisungen finden, dann sind sie für den Gläubigen verbindlich. Im Lexikon des Islam heißt es dazu:

Die Autorität der sunna ist im Koran verankert, der von den muslimen fordert, sich der Führung des Propheten zu unterwerfen und ihm zu folgen. Die Gläubigen dürfen sich Gott und seinem Gesandten nicht widersetzen und  dürfen ihnen den Gehorsam nicht verweigern:

Sure 33, Vers 21: Wahrlich in dem Gesandten Allahs hattet ihr ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt.

Sure 72, Vers 23: Allein eine Predigt von Allah und Seine Sendung liegt mir ob, und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, für den ist Dschahannams Feuer ewig und immerdar.

Sure 4, Vers 14: Wer aber gegen Allah und Seinen Gesandten rebelliert und Seine Gebote übertritt, den führt Er ein in ein Feuer, ewig darinnen zu verweilen, und es trifft ihn schändende Strafe.

Der Prophet gilt als die letzte Instanz bei allen Entscheidungen eines muslims. Ein Gläubiger darf, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in dieser Angelegenheit nicht mehr frei zu wählen:

Sure 33, Vers 36: Und nicht geziemt es einem gläubigen Mann oder Weib, wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache entschieden hat, die Wahl in ihren Angelegenheiten zu haben. Und wer gegen Allah und Seinen Gesandten aufsässig wird, der ist in offenkundigem Irrtum.

Die Anwesenheit des Propheten inmitten der Gemeinde gilt somit als Garantie für die Wahrheit der Glaubenslehre und die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen … denn seine Autorität ist ihm von Allah selbst verliehen:

Sure 4, Vers 64: Und wir entsandten Gesandte nur, daß ihnen gehorcht würde mit Allahs Erlaubnis. Und wenn sie, nachdem sie wider sich gesündigt, zu dir kämen und Allah um Verzeihung bäten, und der Gesandte für sie um Verzeihung bäte, wahrlich, sie würden Allah vergebend und barmherzig erfinden.

So gilt der Grundsatz:

Sure 4, Vers 80: Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah, und wer den Rücken kehrt … so haben wir dich nicht entsandt zum Hüter über sie.

(Digitale Bibliothek: A. T. Khoury, L. Hagemann, P. Heine: Lexikon des Islam, S. 325, Verlag Herder)

► Die absolute Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten

 

(Hervorhebung der Textteile von mir)

Das Vorbild, das Mohammed mit seiner Lebensführung allen ihm nachfolgenden Generationen von  Muslimen gegeben hat, hat bis in die Gegenwart  „Gesetzescharakter“ und absolute Gültigkeit:

3. Das Vorbild aus der sunna hat absoluten Gesetzescharakter

Die hadith-Sammlungen sind nach Kapiteln geordnet. In der Sammlung von Muslim sind die Begebenheiten zum „Heiligen Krieg“ (Kitab Al-Jihad wa’l-Siyar) in Kapitel 19 zusammengetragen und umfassen die Nummern 4293 bis 4472, also 179 Einträge. Wie absolut die Vorbildfunktion Mohameds Gültigkeit hat läßt sich auch daran erkennen, daß dieses Kapitel zusätzlich in 50 thematische Unterkapitel eingeteilt ist. Da wie gesagt jede Handlung des Propheten als göttlich inspiriert angesehen wird, hat man folgerichtig aus jeder Handlung oder Anweisung des Propheten eine zu befolgende Regel abgeleitet. Diese Gebote haben denselben Anspruch auf absolute Richtigkeit und sind ebenso wie die koranischen Gebote strikt einzuhalten. Hier einige Kostproben:     Quelle

 

Die ewige Gültigkeit der aus Koran und Sunna abgeleiteten Gesetze verhindert jede wie auch immer geartete Reform des Islam zu einem System, das  in Deutschland oftmals als „Euro-Islam“  bezeichnet wird. Die Vorstellung, der von Mohammed eingesetzte Islam könnte im Sinne moderner, europäischer Auffassungen vorsichtig  reformiert werden, käme aber der Apostasie gleich, dem Abfall vom Islam.

Die Frau Bundeskanzlerin ließ sich in ihrer Erwiderung auf Seehofers Stellungnahme, der Islam gehöre NICHT zu Deutschland  dazu hinreißen  Herrn Seehofer  zu kritisieren:

Angela Merkel (CDU) hat sich in der Debatte um die Rolle des Islams in Deutschland von den Äußerungen des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) deutlich distanziert. Deutschland sei zwar stark vom Christentum geprägt, aber inzwischen lebten vier Millionen Muslime in Deutschland, sagte die CDU-Chefin bei einem Treffen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven am Freitag in Berlin. „Diese Muslime gehören auch zu Deutschland und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam.“ Man wolle einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert. „Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen.“

(Quelle)

und macht damit deutlich, dass sie im Wesentlichen immer noch nicht begriffen hat, dass der Islam keine Religion wie jede andere ist, sondern in erster Linie ein pseudoreligiöses Konstrukt mit absolutem Machtanspruch. Das gilt im übrigen auch für alle Politiker und Medienschaffenden, die sich in ähnlicher Weise zum Islam äußern und damit der Islamisierung weltweit Vorschub leisten.

„Lesen bildet“ …. habe ich mal gelesen. Man müsste es eben auch in diesem Fall tun, das Lesen.

„Einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert“, wie es die Kanzlerin etwas verschwurbelt formuliert, kann und wird es nicht geben, weil er in nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen  geradezu konträre Positionen vertritt.

Nehmen wir nur den Satz in der weiteren Merkel’schen Rede, in der sie die Religionsfreiheit anspricht, die in Deutschland gewährt wird. Religionsfreiheit  bedeutet die freie Ausübung der Religion, zu der ein Mensch sich bekennt. Der Islam duldet aber keine anderen Religionen als ebenbürtig und gleichberechtigt an. Es redet ausdrücklich davon, dass Judentum und Christentum Fälschungen der ursprünglichen islamischen Lehre seien und Mohammed als letzter Prophet Allahs gesandt wurde, um die „Fälschungen“ rückgängig zu machen. Wer als Jude oder Christ zum Islam konvertiert, kehrt nach islamischen Lesart zurück in das „Haus des Islam“. Dieses Haus zu verlassen, ist jedoch bei Todesstrafe verboten. Diese schlichte Tatsache allein schon widerspricht unserem Grundgesetz.

Frau Merkel und alle, die ihr in der Einlassung zum Islam folgen, zeigen, dass sie sich nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt haben und relativ blind Leuten wie Ayman Mazyek folgen, der ihnen Sand in die Augen streut, ganz im Sinne des „Dschihad“ nämlich, den zu führen, jedem Muslim aufgetragen ist und an dessen Ende die weltweite Unterwerfung unter den Islam steht. Islam ist Unterwerfung.

Aus vermeintlicher Toleranz werfen sie die Prinzipien über Bord, die uns die Freiheit in unserer Gesellschaft sichert.

Natürlich gehört dazu die Religionsfreiheit.

Es ist gut, dass wir in Deutschland das Prinzip der Religionsfreiheit haben und jeder seine Religion  leben kann.

Aber man muss dieses Gesetz doch trennen von den Inhalten, die von den Religionen verbreitet und gelebt werden. Der Inhalt und damit auch der ethische und moralische Gehalt der bisher in Deutschland vorherrschenden Religion  ist doch gleichzeitig der, der die Geschichte Deutschlands geprägt und sein gesellschaftliches Gefüge und seine Kultur bestimmt hat. In den mehr als 1000 Jahren seit der großen Christianisierung des von vielen verschiedenen Stämmen bewohnten Gebietes, das heute „Deutschland“ ist, haben sich doch kulturelle, religiöse und rechtliche Grundsätze herausgebildet, die eben auf diesem „Christentum“ fußen, das wiederum auf dem noch älteren Judentum basiert. Den Islam, als gemeinsame Identität, hat es in Deutschland nie gegeben. Und deshalb kann man mit Fug und Recht unterscheiden und wie Seehofer, Söder und sehr viele Menschen sagen:

Menschen mit einem deutschen Pass gehören unterschiedslos zu Deutschland, Menschen aus anderen Ländern, die hier leben und arbeiten und unsere gesellschaftlichen Ordnungen und Gesetze respektieren und einhalten, sind  als Mitbürger willkommen.

Der Islam aber gehört NICHT  zu Deutschland und zwar aus den Gründen, die im Islam selbst zu finden sind. Er ist mit unserem Rechtssystem, mit unserer Auffassung von Demokratie, Menschenrechten, Gleichberechtigung und freier Religionsausübung NICHT kompatibel.

Und niemand muss sich wegen dieser Meinung und Auffassung kritisieren lassen.

Aus dem Netz gefischt: Christenverfolgung nicht dramatisieren… 30. Mai, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, terrorismus.
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Es war Kirchentag…

Treffen evangelischer Christen….

C H R I S T E N

Christen werden verfolgt …. drangsaliert …. entrechtet …. misshandelt … getötet….

Wir lesen darüber immer wieder  in einigen wenigen Medien, denn nicht alle Journalisten halten das für berichtenswert.

 

Da spricht ein Bischof ein „wahres Bischofswort“:

 

 

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

Bischof (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘)…“ Quelle

Und statt einer Zurechtweisung durch seine bischöflichen Kollegen….   Schweigen!

 

Da bleibt einem armen Christenmenschen das Wort im Halse stecken, weswegen es hier auch keine weiteren Aussagen von mir  gibt, nur noch der Hinweis auf den Fundort

und den Blick auf   diesen Text….

 

Der Fairness halber auch diese Einordnung des bischöflichen Wortes, die zwar nachvollziehbar ist, aber sicher nur für einen sehr geringen Teil der unter  Verfolgung leidenden Christen zutrifft.

 

Ein christlich-muslimisches Friedefreudeeierkuchenfest namens Weihnachten… 8. Dezember, 2016

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, migration.
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wird heute, am 8. Dezember,  in meinem heimischen Regionalblättchen, der  HAZ,   unter dem Titel:

Weihnacht geht auch christlich-muslimisch

thematisiert   (interessanterweise weicht der Online-Titel von dem der Printausgabe ab… warum nur?)

und im Untertitel erfahren wir:

„Stattreisen und das Deutsch-Türkische Netzwerk bieten gemeinsam Weihnachtsmarkt-Rundgänge an“.

Ist das nicht schön? Und so integrativ, nicht wahr?

Besonders gut hat mir dieser Satz gefallen:  „Sicher die  (gemeint sind die christlichen Schwiegereltern des türkischen Rundgangspartners)  gehen später auch noch in die Kirche, aber sonst spielen die christlichen Wurzeln des Festes an Heiligkabend kaum eine Rolle bei den Hatipoglus.“

Die „christlichen Wurzeln“ spielen kaum eine Rolle.

Wozu braucht man auch Wurzeln für so ein Fest, noch dazu christliche? Wozu braucht man überhaupt Wurzeln?  Fragt den Baum!  Kappt man seine Wurzeln, verdorrt er, wie der wurzellose Weihnachtsbaum, den man lediglich in einen Baumständer stellt,  uns so anschaulich vor Augen führt; nach nur wenigen Wochen rieseln seine Nadeln, der Baum verdorrt.

Das Deutsch-Türkische Netzwerk feiert ein Weihnachten für alle, ganz ohne Wurzeln, ja, es scheint sogar eifrig damit beschäftigt zu sein,  das christliche Weihnachtsfest  durch  Vereinnahmung seiner christlichen  Bedeutung  zu entkleiden,  darf doch (siehe Text) natürlich auch der Hinweis auf den „türkischen“ Nikolaus nicht fehlen.

Zitat: „Ach ja, es darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass der Heilige Nikolaus eigentlich ein Türke war. ‚Er lebte im griechischen Myra, dem heutigen Ort Demre in der Nähe von Antalya‘, sagt Weihnachtsführerin Siebecke.

Immerhin erwähnt Frau Siebecke, dass der Ort ursprünglich Myra hieß. Aber ihre Argumentation blendet ansonsten den historischen Bezug (die Wurzeln gewissermaßen)  völlig aus, denn  das ehedem „griechische Myra“ (man erinnere sich an den Geschichtsunterricht – Kleinasien – griechisch, da war doch was….   und dann der Eroberungszug der Römer) war zur Zeit des Bischofs keineswegs türkisch, sondern gehörte noch zum Machtbereich der römischen Kaiser. Es war noch lange Zeit bis Mohammed und dem Erstarken des Islam und der Unterwerfung der christlichen Gemeinden als Dhimmis unter den muslimischen Machtanspruch.  Ist doch gut, wenn man solche Details einfach unerwähnt lassen kann.

Mir fällt dazu unser Besuch in Demre ein, und ich kopiere einen Text hierher, den ich vor Jahren als kritische Auseinandersetzung  geschrieben habe:

Und selbst wenn gar keine Gewalt im Spiel sein sollte, wirft der absolute  Machtanspruch des Islam doch einige nachdenkliche Fragen auf. Ein simples Beispiel mag das verdeutlichen: Wir besuchten während unserer letzten Türkeireise unter anderem auch den alten Bischofssitz des bis heute verehrten Nikolaus von Myra, der heutige Name der Stadt ist Demre. Die ehemalige Basilika ist erst in den letzten Jahrzehnten aus dem Schlamm des Demre-Flusses ausgegraben und sorgfältig restauriert worden. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis christlichen Lebens in Kleinasien vor der Invasion muslimischer Eroberer.  Allzu viel Aufmerksamkeit wollen die Türken den frühen Christen aber nicht widmen, den wenigen gegenwärtigen aber auch nicht. So findet sich in dem angegliederten Museum  nicht ein einziges „christliches“ Buch, dafür aber jede Menge Koran-Ausgaben und Bücher, die sich mit dem Leben und Wirken Mohammeds beschäftigen.  Es sind diese „Kleinigkeiten“, die meine Besorgnis befördern.  In jeder (christlichen) Buchhandlung Hannovers kann ich Korane erwerben und andere „muslimische Religionsliteratur“, aber im Museum der Basilika des weltberühmten Nikolaus findet sich nichts Christliches, nicht einmal eine Biografie oder historische Erzählung über diesen bedeutenden Mann,   wohl aber jede Menge Kitsch in den umgebenden Andenkenläden… Nikoläuse aller Art.“  ( https://himmelunderde.wordpress.com/2014/12/15/keine-angst-sie-sind-die-guten/ )

Wohlgemerkt, es geht mir bei meiner Kritik nicht darum, dass Türken oder andere Muslime in Hannover weihnachtliches Brauchtum pflegen, denn auch für viele „Christen“ ist Weihnachten zu purem Brauchtum verkommen, losgelöst von der eigentlichen Botschaft dieses Festes. Es geht mir in meiner Kritik darum, dass es Bereiche gibt, in denen das ursprünglich „Eigene“ – in diesem Fall das Christliche –  völlig undifferenziert verknüpft wird mit dem neu hinzu gekommenen (urspünglich) „Fremden“ und dabei das „Eigene“ überdeckt  und bis zur Unkenntlichkeit verbogen wird, um es möglich zu machen, das „Eigene“ und / in  das „Neue“ zu vereinen, als falsch verstandenen Ausdruck des Willkommens.

So konnte man beispielsweise dieser Tage bei facebook ein wunderbares Plakat betrachten, das sinngemäß verkündete: „Alle Christen glauben an Allah“. Wenn man in naiver Treuherzigkeit der Begründung der (katholischen) Initiatoren folgt, die auf die Übersetzung  des arabischen Wortes „Allah“ mit „Gott“ hinweisen, kann man diesem Satz zustimmen. Wer aber den „Allah“ des Koran mit dem „Gott“ der Bibel vergleicht, müsste zumindest leichte Bedenken bekommen, so einfach mir nichts dir nichts zu erklären, alle Christen glaubten an Allah, selbst wenn orientalische Christen tatsächlich den Begriff „Allah“ verwenden. Umgekehrt könnte man ja auch plakatieren, „Alle Muslime glauben an Gott“, ich kann mir aber vorstellen, dass das für Muslime mit ungleich größeren Bedenken verbunden wäre, weckt der Begriff „Gott“ doch allzu deutlich die Assoziation an den Gott der Christen, den „Dreieinigen“, und daran zu glauben, käme für Muslime einer Gotteslästerung gleich, die mit dem Tod bestraft wird.

Herr Abbas erklärte Jesus zum „Palästinenser“, weil Jesus ja bekanntlich in Bethlehem geboren wurde, das nach dem Verständnis der Neu-Palästinenser in „Palästina“ liegt, wobei der Herr „Präsident“ Abbas geschickt verschweigt, dass Bethlehem in Judäa liegt und Judäa eines der Gebiete ist, die jeweils den einzelnen  (jüdischen)  Stämmen der 12 Stämme Israels nach dem Zeugnis der Bibel zugewiesen wurden, gut zweitausend  (2000)  Jahre vor dem Aufkommen der Lehre Mohammeds und lange vor der Umbenennung des jüdischen Landes durch die Römer in die Bezeichnung Syrien-Palästina. Das Lukas-Evangelium berichtet über die Lage des Landes zur Zeit der  Geburt Jesu: „Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Ausgustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Diese Einschreibung geschah als erste, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Es ging aber auch Josef aus Galiäa, aus Nazareth, hinauf nach Judäa, in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war…“ (Lukas 2,1 – 4   …  Elberfelder übersetzung) Für alle, die sich in Geschichte nicht sonderlich gut auskennen:  Augustus war der erste römische Kaiser und herrschte von 31 vor bis 14 nach Christus.

Es sind diese Verwischungen „unserer“ christlichen Aussagen mit  denen  der Anhänger des Islam und die willfährige Übernahme der Deutungen durch die sich in ihrer Toleranz allzu wohl fühlenden  Christen, die massiv die christliche Identität bedrohen. Dem gilt es ganz entschieden entgegen zutreten und klar zu unterscheiden nach kulturellem Brauchtum und der christlichen Bedeutung unserer Feste, unserer Begriffe, unseres Bekenntnisses und Glaubens.

Insofern stimme ich sogar Frau Merkel zu, die dazu aufforderte, Weihnachtslieder zu singen, um das „Christliche“ zu stärken. Sie hat nur vergessen zu sagen, dass wir dazu die Gesangbücher  der Kirchen nehmen  und weniger auf „Leise rieselt der Schnee“ oder „Oh, Tannenbaum“ zurückgreifen sollten,  von „Jingle bells“ und „Dreaming of a white Christmas“ ganz zu schweigen.

Weihnachtliches Brauchtum ist wirklich schön und herzerwärmend und daran können sich alle erfreuen, die Glitzerwelten und Glühweinschwaden für typisch „weihnachtlich“ halten, die gerne Weihnachtsgeschenke machen und ebenso gerne annehmen und in stimmungsvoller Friedfertigkeit sich in familiärer Harmonie die Bäuche vollschlagen mit weihnachtlichen Köstlichkeiten.

Und, so denke ich gerade etwas lästerlich, wäre es darum für sehr viele Menschen tatsächlich viel besser, ein „Wintermärchenfest“ zu begehen und das Weihnachtsfest wieder als Christfest denen zu überlassen, die an denjenigen glauben, dessen Geburt am Christfest gefeiert wird JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn.

Hier einige wenige meiner Lieblingsweihnachts- und Adventlieder:

Tochter Zion, freue dich…

Macht hoch die Tür

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Oh du fröhliche … gnadenringende Weihnachtszeit

Es ist ein Ros‘ entsprungen….

Wie soll ich dich empfangen…

Lobt Gott ihr Christen allegleich…

 

Was für ein Kreuz…. 6. November, 2016

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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mit dem Kreuz auf dem Tempelberg!

Vermutlich werden mir in Deutschland alle nur halbwegs gebildeten Menschen zustimmen, dass das Kreuz auf Kirchtürmen, in Kirchen, Klassenräumen, Amtsstuben und  Krankenhäusern (sofern sie dort noch erlaubt sind), auf Bergspitzen und das, getragen an Ketten in verschiedensten Ausführungen und Größen, nicht einfach nur als ein schmückendes Gebilde oder Kleinod gesehen, sondern  als ein christliches Symbol verstanden wird  (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Es gibt in Deutschland Berufsgruppen, da gehört das Kreuz  – getragen an einer Kette – zwar nicht zur Berufskleidung, aber doch zur Ausstattung und Kennzeichnung der besonderen Beziehung ihres Trägers zu demjenigen, den das Kreuz versinnbildlicht: JESUS CHRISTUS.

Zu den „berufsmäßigen christlichen Kreuzträgern“ gehören nach alter Tradition Angehörige der geistlichen Stände  wie  Bischöfe, Kardinäle und  in Rom der Papst. Manche von ihnen tragen das Kreuz ständig, andere „nur“ bei liturgischen Handlungen.

Es begab sich aber vor kurzer Zeit, dass  eine Gruppe von hohen katholischen und evangelischen  Geistlichen nach  Jerusalem pilgerte, der Stadt, in der alles begann  und in der  sich das Wunder von Pfingsten ereignete, das viele Christen heute als die Geburtsstunde der Kirchen bezeichnen. An diesem geschichtsträchtigen Ort wollte man neu über das nachdenken und  debattieren, was gemeinsam unter „christlicher  Kirche“ zu verstehen und zu leben sei. Nach den Aussagen der Beteiligten strebten  – nach Jahren der  streitbaren Verschiedenheit    –   „[strebten] die evangelische und die katholische Kirche ein Miteinander in versöhnter Verschiedenheit an“.(Quelle)

Zu einer richtigen Pilgerreise nach Jerusalem, so mögen sich die Geistlichen gedacht haben, gehört auch ein Besuch auf dem Tempelberg. Der Tempelberg steht unter jordanischer Verwaltung. Für „normale“ Touristen, sofern sie keine Muslime sind, ist er nur zu bestimmten Zeiten und über einen bestimmten Aufgang zugänglich. Juden ist es nicht erlaubt, auf dem Tempelberg zu beten.   Die evangelischen und katholischen hohen Würdenträger  erfreuten sich aber der Gastfreundschaft  des Scheichs  Omar Awadallah Kiswani

161020-93-000166 Bedford-Strohm und Marx treffen Scheich

Quelle

und  kamen damit  in den Genuß eines unproblematischen Besuchs auf dem „Haram Al-Scharif“.

 Haram Al- Sharif  – das ist  nach Willen der UNESCO die  einzig zutreffende und gültige Bezeichnung des Areals, auf dem einst der  JÜDISCHE TEMPEL  stand.

Der Tempel   (erbaut etwa 950 Jahre vor Chr.)  in dem sich nach dem Zeugnis der Tora   das Allerheiligste befand, das Zentrum mit der Bundeslade, gleichsam die „Beurkundung“  des Bundes, den G’tt der HERR mit seinem Volk Israel geschlossen hatte.

Der Tempel, in dem Jesus nach dem Zeugnis der Bibel nach seiner Geburt  „dargebracht wurde“, in dem er als Zwölfjähriger mit den Schriftgelehrten seiner Zeit über die Tora sprach und aus dessen Vorhof er später Händler und Geldwechsler vertrieb – „Steht nicht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Markus 11,17“

Der jüdische Tempel, der  nach  historischem Zeugnis wie die ganze Stadt Jerusalem im Jahr 70 nach Chr. von den Römern zerstört wurde.

Mit der Resolution der UNESCO, den jüdischen Bezug zum Tempelberg und damit auch zu Jerusalem zu verleugnen, ist ein weiterer propagandistischer Schritt gegen Israels Legitimität ein jüdischer Staat zu sein gemacht worden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass lediglich sechs Staaten, darunter auch Deutschland, gegen die Resolution der UNESCO gestimmt haben.

Diesem Areal also, das  von muslimischen Eroberern ab 686 mit dem Felsendom und später mit der Al Aksa-Moschee bebaut wurde, galt der Besuch des katholischen Kardinals und des evangelischen Bischofs und ihren Begleitern.  Allerdings war der Besuch mit einer kleinen Bitte verbunden:

Die hohe Geistlichkeit sollte doch bitte auf Wunsch des einladenden Gastgebers die sichtbaren Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit ablegen, die Kreuze, die unübersehbar an einer Kette hängen, gut sichtbar auf des Bischofs und des Kardinals Brust.

Zitat aus dem Bericht des Sonntagsblatt: „Seitens des Waqf, der muslimischen Religionsbehörde des Tempelbergs, gab es offenbar die klare Maßgabe für die Frauen, das Haupt zu bedecken, und für die Bischöfe, keine sichtbaren Kreuze zu tragen. Erzbischof Ludwig Schick und die anderen Diözesanbischöfe, die ein Jackett trugen, konnten ihre Amtskreuze einstecken.“

Um des lieben Friedens willen, so die Begründung des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland – also des höchsten Repräsentanten evangelischer Christen in Deutschland -, sei man der Bitte nachgekommen.

Zitat: „Seine christliche Grundhaltung sei nicht, das Kreuz „demonstrativ vorneweg zu tragen“ und dadurch Zwietracht zu säen, sagte Bedford-Strohm: „Ich habe als Repräsentant einer Religion die Aufgabe, friedensstiftend zu wirken. Wenn ich das nicht tue, werde ich meiner Verantwortung nicht gerecht“, betonte der Ratsvorsitzende.“ (Quelle)

Nicht Zwietracht säen zu wollen ist zweifellos eine einem christlichen Bischof würdige Haltung. Dem Frieden zu dienen, ist ganz zweifellos im Sinne Jesu.

Ich möchte aber den Bischof fragen,  was er den arabischen Christen sagen will, die um ihres Glaubens willen, um des Kreuzes willen verfolgt, bedrängt, bedroht werden gerade auch in den Gebieten, die unter palästinensischer Selbstverwaltung stehen in Bethlehem zum Beispiel.

Ich möchte ihn  – explizit den evangelischen Bischof, der sich in Deutschland so sehr für die Belange der Muslime einsetzt –  fragen, wie er den Christen unter die Augen treten will, die in Syrien und Irak um des Kreuzes willen von Muslimen verfolgt, vergewaltigt, getötet werden,  und nein, ich lasse die Entschuldigung ausdrücklich NICHT gelten, dass es sich bei den Mördern um Islamisten handele, die angeblich  ein falsches Islamverständnis haben.

Ich möchte den Bischof  fragen , was er den Menschen in Ländern unter muslimischer Herrschaft sagen will, die sich vom Islam abwenden und Christen werden und damit Jesus nachfolgen und beinahe buchstäblich“ihr Kreuz auf sich nehmen“, wie es im Evangelium heißt, droht doch Apostaten, vom Islam Abtrünnigen die Todesstrafe, die oft genug auch vollzogen wird .

Ich möchte den Bischof fragen, wie er den christlichen Flüchtlingen unter die Augen treten kann, die um des Kreuzes willen selbst hier in Deutschland in Flüchtlingsunterkünften bedroht werden von Muslimen.

Und ich frage mich, was Juden in Israel und Deutschland zu dieser Geste des „Friedens“ sagen, ein deutscher Bischof, der sein Kreuz ablegt, um den „Haram al Scharif“  besichtigen zu können, in friedvoller Unterwerfung unter die Bitte des gastgebenden Scheichs….

Ich erinnere an den Besuch Papst Benedikts in Jerusalem im Jahr 2009, er besuchte den Tempelberg und trug das Kreuz. Niemand nahm an dem Zeichen seines christlichen Bekenntnisses Anstoß. Und ich bin sicher, dass niemand in Israel an dem Kreuz, das ein Bischof trägt, der  im Bischofsgewand auftritt, Anstoß nimmt, da doch jederman erkennen kann, dass er ein christlicher Geistlicher ist, der ein Sinnbild seines christlichen Glaubens trägt.  Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass man eher schon auf die Äußerungen, die ein deutscher Bischof in Israel über „Siedlungen und Friedenshindernisse“ von sich gibt mit Unmut reagiert.

Ich werfe dem Bischof nicht (in erster Linie)  vor, mit dem Ablegen des Kreuzes Jesus verleugnet zu haben, ich mache ihm zum Vorwurf, dass er seine christlichen Geschwister, die gerade unter Muslimen  in Bedrängnis leben, verraten hat. Es wäre ein starkes Zeichen der Solidarität gewesen, das Kreuz, das unzweideutig auf Christus weist, zu tragen auch und gerade in Gegenwart eines hohen muslimischen Würdenträgers, gerade auf dem Tempelberg.

„Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, sie selig macht, alle die daran glauben!“ sagt Paulus im Römerbrief, 1,16

Das Kreuz ist – auch für die meisten Menschen erkennbar  –  ein Zeichen dieses Evangeliums.

Ein Fest für muslimische Kinder zu Ostern…. 1. April, 2016

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Jeder Mensch wird begreifen, dass es für Kinder nicht einfach ist, wenn nahezu alle Kinder in der Nachbarschaft nach Ostereiern und Schokohasen suchen dürfen, aber man selber nicht mit suchen darf.

Das mögen sich die Verantwortlichen in einer Bremer Moschee gedacht  und nach einem Ausweg aus dem Dilemma gesucht haben. Begreiflicherweise können streng gläubige Muslime wohl kaum Ostern feiern, ist Ostern doch das wichtigste Fest im christlichen Leben und Kalender:

Jesus ist vom Tode auferstanden und hat so dem Tod die Macht genommen.

Mit dieser Aussage unterscheidet sich das Christentum ganz zentral vom Islam,  der Jesus (Isai) lediglich die ehrenhafte Stellung eines Propheten einräumt und ansonsten von Kreuzestod, Erlösung  und Auferstehung nichts wissen will und darüber hinaus auch eine sehr viel andere Vorstellung von Ewigkeit und Paradies bietet, als es das  Christentum tut. Mit den grundsätzlichen Aussagen zum Paradies im Islam habe ich mich zwar noch nicht auseinandergesetzt, ich kenne nur die Zusagen für Märtyrer, denen zufolge im Paradies auf den tapferen Kämpfer 72 Jungfrauen und nie endende – vor allem sexuelle – Freuden warten.  Was für die muslimischen Frauen nach dem Tod folgt, ist mir leider nicht geläufig.

Aber zurück zu den Bremer Muslimen und ihrer Notlage, für ihre Kinder ein fröhliches Fest zu arrangieren eben  losgelöst von allen christlichen Aussagen und pseudochristlichen Bräuchen, zu denen (den pseudochristlichen Bräuchen)  meiner Meinung nach ja auch der Osterhase gehört…

Die Bremer Muslime sind auf die grandiose Idee gekommen, am   OSTERSONNTAG   den Geburtstag Mohammeds zu feiern.

Nun verhält es sich mit Mohammeds Geburtstag allerdings so, dass der nach dem muslimischen Festtagskalender in Jahr 2016 auf den 11. / 12. Dezember fällt, weit entfernt also vom 27. März.

Natürlich kann man einen Geburtstag auch am nicht amtlichen Datum feiern, das macht die Queen ja auch so, weil ihr vermutlich das Wetter im April zu unbeständig ist und damit ungeeignet für die großen Paraden, die ihr zu Ehren abgehalten werden. Ich habe auch einen sehr lieben Freund, der seinen Geburtstag „richtig“ erst ein halbes Jahr nach dem offiziellen Datum feiert, weil der eigentliche Tag so arg kurz vor Heiligabend liegt. … Vermutlich gibt es viele Menschen, die aus begreiflichen Gründen die Geburtstagsfeier auf ein anderes Datum verlegen.

Wenn aber     AM HÖCHSTEN CHRISTLICHEN FEIERTAG    Mohammeds Geburtstag gefeiert wird, dann werde ich hellhörig. Gehört es doch zur muslimischen Tradition des   Dschihad, in der Welt der Ungläubigen das Banner des Propheten aufzurichten. Leider wissen  die meisten der hier lebenden „Ungläubigen“  zu wenig über den Islam und seine Strategie zur  Islamisierung der Welt und machen sich wenig Gedanken über Moscheen, die in christlichen Vierteln errichtet werden und sicher noch weniger kritische Gedanken über Kinderfeste zu Ehren des Propheten-Geburtstages   am höchsten Feiertag der Christen.   Eine Moschee    ist nicht etwa ein „Gotteshaus“  im christlichen Sinn, sie ist vielmehr  ein Zeichen des Anspruchs des Islam,  über das Gebiet zu „herrschen“ in dem die Moschee steht.    Vor diesem Hintergrund  ist auch jede Belegung eines christlichen Feiertages durch ein muslimisches Fest nicht einfach nur als eine nett gemeinte Alternative für Muslime, die auch den Feiertag nutzen wollen, zu verstehen. ( By the way, hat man je öffentlich darüber nachgedacht, wieso ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit die Muslimverbände den „Tag der offenen Moschee“ ausgerufen haben und seither feiern?)

Auf diese Zusammenhänge hat der Artikel bei Achgut, durch den ich auf die Bremer Festivitäten aufmerksam wurde, nicht hingewiesen. Er beschäftigt sich vielmehr mit den „Gastgebern“ der Veranstaltung, zu  denen auch die höchst ehrenwerten Herren  von Millî Görüş gehören. Ja, ja, das ist die Gesellschaft, die bislang vom Verfassungsschuß als  „islamistisch“ eingestuft wurde und bei „islamistisch“ weiß jeder dank der zahlreichen „islamistischen“ Anschläge, die allesamt nichts mit dem Islam zu tun haben sollen,  dass sich das nicht auf die besonders fromme Variante muslimischer Religionsausübung bezieht (denn dann hätte ja „islamistisch“ etwas mit Islam zu tun!), sondern auf  die besonders gewalttätige. Neuerdings aber, so stellt Peter Grimm in seinem Artikel bekümmert fest, hat der Verfassungsschutz allerdings seine kritische Beobachtung deutlich heruntergefahren, denn, Zitat:  „Millî Görüş sitzt inzwischen ja mit dem Segen des Bundesinnenministers am Tisch der Deutschen Islamkonferenz und kann dort direkt mit der Bundesregierung um eigene Privilegien feilschen. Frühere Innenminister wollten Islamisten, die den Verfassungsschutzämtern doch in verdächtiger Entfernung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen schienen, nicht am Tisch der Islamkonferenz haben und luden anfänglich stattdessen lieber ein paar liberale Muslime und Kritiker der Islamverbände ein. Diese Zeiten haben sich spätestens mit Innenminister de Maiziere geändert. Als der zur Islamkonferenz einlud, waren die Liberalen draußen und ein paar Verbände mit einst mangelhafter Verfassungstreue bekamen ihren Platz am Verhandlungstisch.“ (Zitatende)

Und weil selbst der  Innenminister unseres schönen (manchmal doch recht süd-/ mittel-amerikanisch anmutenden Bananen-) Staates keine Problem mit islamistischen Muslimvertretern hat, hat auch Christian Weber, seines Zeichens Präsident der Bremischen Bürgerschaft im schönen Bremen – übrigens eine Hochburg antisemitischer Umtriebe und antiisraelischer Geschäftigkeit – kein Problem damit, das Kinderfest zur Ehren des angeblichen  Geburtstages des Propheten Mohammed an   OSTERSONNTAG    mit seiner Anwesenheit zu beehren….

Wobei man schon ein bisschen verwundert darüber sein könnte, dass ein Präsident der Bürgerschaft ein Kinderfest besucht. Meines Wissens nach ist noch niemals der Oberbürgermeister der wunderbaren Stadt Hannover in meiner Gemeinde erschienen, wenn es dort den unvergleichlich guten    „Safki“ – Samstag für Kinder – gibt.

(Aber wir in Niedersachsen – und in Hannover zumal -, haben es ja auch nicht so mit gönnerhaftem Auftreten sozialdemokratischer B-Promis….   Wir haben Schröder, das muss einfach für alle Zeit genügen.)

Halten wir fest:

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft besucht ein Kinderfest zu Ehren des Propheten Mohammeds an OSTERSONNTAG

Der Prophet Mohammed hat nicht an OSTERSONNTAG  Geburtstag, sondern erst im Dezember

Gastgeber des Kinderfestes ist u.a. der islamistische Verein Millî Görüş

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft beehrt Islamisten mit seiner Anwesenheit

Eine Islamisierung findet aber nach den Regeln der guten und gutgläubigen „Ungläubigen“  dieses Staates nicht statt.

 

Selbstverständlich gilt für muslimische Feste die Religionsfreiheit …. das will ich der Vollständigkeit halber betonten, ohne alle anderen Aussagen damit zu relativieren.

 

 

 

 

 

Eine Weihnachtserzählung… 25. Dezember, 2015

Posted by Rika in christsein und glaube.
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…  nach dem Lukas-Evangelium

 

Die Frau, die auf der niedrigen Steinmauer saß und suchend über den Platz blickte, sah müde aus. Sie war erschöpft. Lange waren sie und Josef unterwegs gewesen, um von Nazareth hierher nach Bethlehem zu kommen. Augustus, der Kaiser in Rom und Herrscher des römischen Reiches hatte ein Gesetz erlassen, wonach jeder sich in der Stadt, aus der er stammte, registrieren lassen musste, Viele waren nach Bethlehem gekommen und es war schwierig für den Aufenthalt hier eine Unterkunft zu finden.

Sie hatten schon in vielen Häusern nachgefragt, aber niemand war bereit sie aufzunehmen.

Maria spürte die mitleidigen Blicke der Menschen. Sie legte die Hände auf ihren Leib, spürte ihr Kind und seine kräftigen Stöße, spürte sein  Leben und ahnte, nein, wusste, dass die Geburt des Kindes bald sein würde.

Das Kind.

Sie hatte es nicht gewünscht, auch nicht gewollt und schon gar nicht geplant!

Sie dachte an die letzten Wochen und Monate und konnte immer noch nicht recht begreifen, was da mit ihr geschah. Wie ein Traum war es ihr vorgekommen, als damals der Bote Gottes zu ihr gekommen war und gesagt hatte, dass sie ein Kind gebären würde, das einmal „Sohn des Höchsten“ heißen und von dem man sagen würde, dass sein Königreich kein Ende haben würde. Sie hatte nur ungläubig gefragt: „Ich soll ein Kind haben? Ich bin doch nicht einmal verheiratet und auch nie mit einem Mann zusammen gewesen!“ Aber der Engel hatte erwidert, dass der Geist Gottes bei ihr sein würde und ihr geboten, das Kind „Jesus“ zu nennen. So hatte sie Ja gesagt zu diesem Kind.

Und Josef, ihr Verlobter?

Der war nicht begeistert von der seltsamen Schwangerschaft. Sie hatte es wohl gemerkt wie er sie heimlich beobachtete, sie hatte gespürt, dass er sie verlassen wollte. Ein Wunder, dass er immer noch bei ihr war. Ein Wunder?

Aber da kam er ja. Sie sah seinem Gesicht an, dass er keine Unterkunft gefunden hatte. „Maria, es tut mir leid, nirgends gibt es einen Raum für uns. Nur dort am Dorfrand, siehst du den kleinen Stall? Der Besitzer hat uns erlaubt, dort erst einmal zu bleiben.

Maria nahm ihr Bündel auf und ging müde hinter Josef her auf den Stall zu. Sie war ein bisschen ängstlich. Ihr erstes Kind sollte sie gebären und außer Josef würde niemand da sein, ihr zu helfen.

„Dort also“, dachte sie, „dort!“

 

Inzwischen war es Abend geworden. Menschen und Tiere hatten sich zur Ruhe begeben, das hektische Treiben hatte sich gelegt, die letzten Lichter waren verloschen.

Draußen auf den Feldern brannten vereinzelt kleine Feuer. Die Hirten ließen sie brennen als Schutz gegen die Kälte der Nacht und zur Abwehr möglicher Gefahren durch wilde Tiere oder Gesindel. Aber auch die Gespräche der Hirten waren längst verstummt. Einige der Männer schliefen schon, andere, die wachen mussten, dösten vor sich hin, sahen in die Glut, hingen ihren Gedanken nach.

Da! Plötzlich! Was war das?

Einer der Hirten schreckte auf. Helles Licht lag über den Feldern, dabei hätte er schwören können, dass es höchstens Mitternacht war.

War da nicht auch eine Gestalt? Und eine Stimme?

Jetzt waren auch die anderen Hirten wach, sie scharten sich ängstlich zusammen.

„Habt keine Angst!“ hörten sie die Stimme rufen. „Freuen sollt ihr euch, denn große Freude ist den Menschen bereitet worden und bald werden es alle wissen: In Bethlehem ist ein Kind geboren. Es ist der Gesalbte des HERRN, der Retter! Geht hinüber zu dem Stall dort, da werdet ihr das Kind finden! Es liegt in Windeln gewickelt in einer Krippe!“

Ein Kind in Bethlehem? Das war doch nichts Besonderes! Kinder gab es dort doch genug!

Die Hirten waren immer noch furchtsam. Doch plötzlich waren bei der Gestalt viele, viele, himmlischen Heerscharen gleich und die Hirten hörten sie singen:

„Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden auf Erden allen Menschen, die Gott wohl gefallen!“

Die Hirten staunten und standen wie erstarrt!

Doch dann rafften sie eilig ein paar Sachen zusammen und liefen hinüber nach Bethlehem. Sie fanden den Stall, sahen Maria und Josef und in der Krippe das Kind. Es war so, wie der Engel es gesagt hatte.

 

Die Hirten aber erzählten alles weiter und sie priesen und lobten Gott für das, was sie gehört und gesehen hatten.

 

(Lukas 2, 1 – 2o,  nacherzählt von Rika)

Vor Jahren habe ich „diese“ Weihnachtsgeschichte in der Christvesper meiner Gemeinde erzählt. Sie war mir in Vergessenheit geraten, durch einen Zufall habe ich sie wieder entdeckt und damit

 wünsche ich denen die sich zu Christus bekennen ein frohes und gesegnetes Christfest und allen Menschen geruhsame, stressfreie und harmonische Feiertage.

PAX ET BONUM 

Eure Rika

Die Täuschung…. 22. September, 2015

Posted by Rika in aktuell, araber, gesellschaft, islam.
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Unter Täuschung verstehen wir im Allgemeinen, dass etwas nicht so ist wie es scheint.

Alle kennen wir das Phänomen der optischen Täuschung. Es gibt viele wunderbare Beispiele aus der Wahrnehmungspsychologie, die das sehr anschaulich belegen.

Wegen Täuschungsversuch muss mancher Schüler eine 6 unter seiner Klassenarbeit hinnehmen … vielleicht hätte er es ohne Täuschung immerhin auf eine 4 gebracht.

Mutwillige Täuschung wurde auch Herrn zu Guttenberg zum Verhängnis, der seine Doktorarbeit mit dem gedanklichen Eigentum anderer ein bisschen aufgehübscht hat, ohne dies jedoch explizit kenntlich zu  machen.

Tarnen und Täuschen wird als  listige Finte in  „Auseinandersetzungen“ angewandt – im Boxkampf beispielsweise „links antäuschen, rechts zuschlagen“ oder so ähnlich (mit Boxkämpfen kenne ich mich nicht so aus)

Eine besondere Form der Täuschung ist religiöser Natur und wird vor allen Dingen im Islam unter dem Begriff  Taqiyya geübt:

Laß uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen.                                                                            Ibn Kathir

Ein besonders gut gelungenes Beispiel solcher Täuschung kann man jetzt bewundern. Die Hamburger Kapernaum-Kirche wurde vor Jahren aus Geldnot aufgegeben, ein Investor kaufte die architektonisch interessante Kirche, doch das Gebäude stand auch danach lange ungenutzt  leer und verwahrloste mehr und mehr. Schließlich erwarb ein Hamburger Moschee-Verein die ehemalige Kirche und begann, sie zu  einer Moschee umzubauen. Hamburger Christen, so war in   diversen   Pressemitteilungen     zu lesen,  zeigen sich begeistert über die neue Nutzung der ehemaligen Kirche und loben das Neue als einen Hort der Toleranz und des friedlichen Miteinanders. Ausdrücklich wird lobend hervorgehoben, dass man auf das eigentliche Zeichen einer Moschee auf dem Turm verzichtet habe, um die Christen in der Nachbarschaft nicht zu irritieren.

So leuchtet nicht der klassische Halbmond über Hamburg-Horn, sondern der arabische Schriftzug „Allah“, der sei, so wird behauptet,   weniger dominierend, schließlich sei das Gebäude ja eine Kirche gewesen und unter „Allah“ könnten sich ja sowohl Christen wie Juden und Muslime versammeln, sei Allah doch der Name für Gott.  Diejenigen Christen,  die das so bejubeln, müssen wohl in völliger Unkenntnis über Islam und dessen Herrschaftsanspruch sein, sonst könnten sie diese Bedeutung und Symbolik unmöglich gut heißen.  Denn wer sich unter Allah beugt, gibt sein Christsein auf. Das sieht auch Daniel Abdin, der Vorsitzende des Al Nour Zentrums, das der Eigentümer der  neuen  Moschee  ist so:

Er betrachtet das gelbe gläserne Kreuz in der Mitte des Fensters. Das Symbol: typisch christlich. Abdins Blick – entschlossen. „Ich kaufe mir Farben und male ein paar Stellen über – dann erkennt man es nicht mehr“, sagt er. Das muss sein. Kreuz und Islam – das passt nicht.

Nein, Kreuz und Islam – das passt wirklich nicht.

Mögen einige Christen auch davon überzeugt sein, dass der Glaube an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wie er im apostolischen Glaubensbekenntis bezeugt wird, identisch sei mit dem Glauben an (den)  Allah des Islalm, so sehen das Muslime selbst vollkommen anders. Für sie ist Jesus nichts anderes als ein großer Prophet, der auf Mohammed hinweist, den letzten Offenbarer göttlichen Willens.

Anlässlich der Grundsteinlegung zu einem Anbau der „neuen Moschee“ ist der kuwaitische Botschafter nach Hamburg-Horn gekommen. Laut den Presseberichten betont der Botschafter, dass die Moschee, die äußerlich immer noch wie eine Kirche aussehe, damit zu einem Symbol der Toleranz werde:

„Dies macht das Gebäude zweifelsohne zu einem wichtigen Symbol für religiöse Toleranz“

Und der  Botschafter  schaut lächelnd in die Kamera….

In Kuwait selbst ist man weniger tolerant, auch fehlen dort die entsprechenden Symbole. Unvorstellbar, dass eine Moschee zu einer Kirche umgewidmet werden könnte. Toleranz in unserem bisher verstandenen Sinn, ist für den Isalm ebenso unvorstellbar.

Dafür wurde unter der Herrschaft des Islam das Tarnen und Täuschen perfektioniert.

Fallen wir nicht länger darauf herein.

Pfingsten und Schawuot…. 24. Mai, 2015

Posted by Rika in christsein und glaube, judentum.
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Frohe Pfingsten!

wünsche ich allen christlichen Leserinnen und Lesern, und

CHAG SCHAWUOT SAMEACH

den jüdischen Freunden von „himmel und erde“.

In diesem Jahr beschert der Kalender wieder  die zeitliche Übereinstimmung  beider Feste, die ja auch im Ursprung des „christlichen Pfingstfestes“ bestand, wie es die Apostelgeschichte beschreibt.

Und auch wenn Juden und Christen ein höchst unterschiedliches Gottesverständnis haben, das ich hier und heute weder  beschreiben noch negieren und schon gar nicht beurteilen will, so wünsche ich uns allen doch die Kraft des göttlichen Geistes, die unser menschliches  Dasein und Leben ermöglicht, die uns inspiriert,  uns trägt und hält – so wie es  uns nach TANACH und NT zugesagt ist.

„Schmücket das Fest mit Maien!“ heißt es in einem alten Pfingstlied….  und zu Schawuot singt man – wie mir mein Hebräischlehrer einst glaubhaft versicherte – u.a.  „EREZ SAWAT CHALAW UDWASCH“.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen schöne und gesegnete Feiertage!