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Kleine Anfrage an Facebook 15. November, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber, gesellschaft, hamas, hass, integration, islam, mohammed, terrorismus.
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Kleine Anfrage:
Sitzen bei den Facebook-Blockwarten eigentlich nur die Freunde von der grünen Fraktion des Propheten, glühende Sympathisanten von Hisbollah, Hamas und IS, die es völlig in Ordnung finden, dass Juden in Deutschland auf die fürchterlichste Weise hier auf facebook beleidigt, geschmäht und mit Todesdrohungen eingeschüchtert werden sollen, facebook-„freunde“, die nichts dabei finden, wenn schlimmste antisemitische Sprüche hier veröffentlicht werden, aber in Schnappatmung geraten, wenn man sich kritisch darüber auslässt, dass eine ohnehin blöde Puppe demnächst mit Hidschab nicht schöner wird? Wie kann es sein, dass eine Frau gesperrt wird, nur weil sie sich kritisch zu dem Missbrauch äußert, der an kleinen muslimischen Mädchen verübt wird, indem man diese unschuldigen KINDER unter das Tuch der Unterdrückung zwingt? Zu sagen der Islam sei – nein, IST ein pseudoreligiöses Konstrukt mit der faschistischen Allmachtsvorstellung, die ganze Welt beherrschen zu wollen, wiegt schwerer als der Aufruf zu Mord an Juden oder an der nicht zu überhörenden Aussage, Israelis seien ins Meer zu befördern?

Was ist falsch an der Kritik an Mohammed, einem Räuber, Kinderschänder, Vergewaltiger und blutrünstigem Kriegsherr aus zutiefst unrühmlich-archaischen Zeiten?


Geht’s eigentlich noch?

Ich erwarte eine Antwort. Aber pronto!

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Das schleichende Gift des Jürgen Todenhöfer…. 24. Juli, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hass, islam, israel, medien, terrorismus.
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Nein,

ich werde den ungenießbaren  durch und durch anti-israelischen Facebookeintrag Jürgen Todenhöfers nicht verlinken.

Vielleicht meint jemand, dass ich dann auch keinen Kommentar zu seinem widerlichen Erguss schreiben sollte. Das Argument könnte ich verstehen, aber ich will und werde hier keine Texte eines Antisemiten veröffentlichen, der in widerwärtigster Art und Weise und nicht erst seit heute über Israel berichtet,  eigentlich müsste es heißen gegen Israel polemisiert, wie es im Stürmer des Julius Streicher nicht „schöner“ hätte geschehen können.

Stattdessen gibt es hier bei mir den Link   zu  einen ausgezeichneten  Kommentar bei pro-medienmagazin, den Text kopiere ich  weitgehend hierher:

https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/07/24/juergen-todenhoefer-bietet-israel-hass-fuers-lehrbuch/

 

Daniel Frick verdeutlicht in seinem Text die „Methode Todenhöfer“ auf sehr anschauliche Weise, so schreibt er in der Einleitung:

Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat sich mit einem Facebook-Post dabei besonders hervorgetan. Die wenigen Zeilen sind ein Lehrstück dafür, wie Hetze gegen Israel funktioniert.

Der Eintrag ist nicht ohne Raffinesse geschrieben. Zunächst meint Todenhöfer, keine Regierung der Welt habe das Recht, den muslimischen Palästinensern den „freien Zugang“ zum Tempelberg zu verwehren. Zwei Sätze später sieht er jedoch bereits ein absolutes Zugangsverbot im Anmarsch: „Alles hat man den Palästinensern genommen: Heimat, Freiheit, Menschenrechte. Demnächst auch ihre historische Begegnungsstätte mit Gott?“ Mit dieser Spekulation – ein Zugangsverbot stand aus israelischer Sicht nie zur Debatte – formuliert Todenhöfer nichts anderes als palästinensische Propaganda. Zu lernen ist hier, wie leicht sich Fakten durch Spekulation überdecken lassen.

 

Doch nicht nur die Verschleierung von Fakten durch „Spekulation“ machen den „Todenhöfer-Stil“ aus,  in seinem (Todenhöfers) grässlichem Sermon werden historische Tatsachen bewusst verdreht, Daniel Frick bringt es so auf den Punkt:

Todenhöfer nennt den Tempelberg mit dem muslimischen Namen „Haram asch-Scharif“ (Edles Heiligtum). Dagegen ist nichts einzuwenden. Dann stellt er aber die Bezeichnung „Tempelberg“ als die uneigentliche dar, denn nur „der Westen und Israel“ würden das Areal so nennen – so, als ob dies ein künstlicher Begriff ohne historischen Gehalt wäre. Damit ignoriert er nicht nur die Geschichte der beiden jüdischen Tempel, also die jüdische Verbundenheit mit diesem Ort. Er blendet auch aus, dass selbst ein Reiseführer der Islamischen Aufsichtsbehörde Wakf in den 1920er Jahren völlig unbefangen vom „Tempelberg“ sprach, und dabei angab, dies sei der Ort, wo etwa der salomonische Tempel stand.

Herrr Todenhöfer bedient sich dabei allerdings der „neuesten“ Festlegung des Namens für den Tempelberg durch die UN, die ausdrücklich in einer ihrer zahlreichen Resolutionen gegen Israel den jüdischen Bezug zu dem Berg, auf dem einst die beiden jüdischen Tempel standen, verleugnet und einzig die muslimische Version als Begriff zulässt. Gegen diese Festlegung haben neben Deutschland nur 5!!! weitere Staaten gestimmt, zugestimmt haben unbegreiflicherweise auch Staaten, deren Bürger mehrheitlich einer christlichen Kirche angehören und die eigentlich wissen sollten, dass einst Jesus in eben diesem Tempel auf dem Tempelberg saß „und die Schrift auslegte“, wie es in im Lukas-Evangelium berichtet wird (Kap. 2, 41 – 51).

Ein weiteres Merkmal der Israellhetze, dessen sich auch Jürgen Todenhöfer bedient,  ist die bewusste Vertauschung von Ursache und Wirkung. Daniel Frick schreibt dazu:

Bei der Israelhetze kann es hilfreich sein, Ursache und Wirkung bewusst zu vertauschen. Todenhöfer sieht die palästinensische Gewalt als „Folge der völligen Entrechtung“, und zu dieser „Entrechtung“ gehörten die Zugangskontrollen. Dass diese nach der Ermordung zweier israelischer Sicherheitsbeamter am Tempelberg erfolgten – mit Waffen, die auf das Areal geschmuggelt wurden –, ist Todenhöfer keine Zeile wert. Das zu schreiben wäre auch ein zu großes Risiko: Man könnte auf den Gedanken kommen, diese Kontrollen hätten ihr gutes Recht.

Es ist das altbewährte „Spiel“, das selbst Einzug in die angeblich so seriösen öffentlich-rechtlichen Nachrichten gefunden hat. Wie oft schon habe ich mit Entsetzen bei ARD oder ZDF Sätze wie diesen  gehört: „Israelische Polizisten erschossen Palästinenser bei einem versuchten Angriff.“   Nicht der Angriff der Palästinenser  steht im Vordergrund und löst Entsetzen aus, nein, die Schüsse der Polizei werden hochgespielt und erzeugen mitleidige Betroffenheit beim Publikum – und sage niemand, dass das nicht DIE gewünschte Reaktion sei.

Daniel Frick weist darauf hin, dass das Aufstellen der Metalldetektoren zum Schutz der Sicherheit von Todenhöfer als Skandal angesehen wird.   Weltweit dienen solche Detektoren der Sicherheit… bei großen Sportveranstaltungen, an Flughäfen, bei besonders beliebten Publikumsmagneten wie Heiligtümern und Museen, beispielsweise. Das aber ist Herrn Todenhöfer offenbar keine Silbe wert.

Wie subtil, wie unauffällig-raffiniert Sprache sein und benutzt werden kann, um ganz bestimmte Stimmungen zu transportieren und damit eine sehr bestimmte Haltung zu begünstigen, macht Daniel Frick im folgenden Absatz deutlich:

Wer verbrämte Sprache einflechtet, kann einen hetzerischen Text verharmlosen. Todenhöfer beschreibt, wie er sich am Ölberg mit dem biblischen Tötungsverbot befasst hat. Dazu heißt es: „Durch die schattenspendenden Zweige der jahrtausendealten Olivenbäume ging mein Blick hoch zum blauen Himmel über dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee – Wahrzeichen des Islam … Jetzt ziehen dort dunkle Wolken auf. Weil Israel nicht aufhört, immer systematischer, immer provokativer nach den heiligen Stätten der Muslime zu greifen.“ Die Botschaft ist klar: Israelis sind der Störfaktor in der ansonsten meditativen Idylle Jerusalems.

Eine ähnliche Methode wendet beispielsweise auch die arabisch-„christliche“ Autorin Sumaya Farhat-Naser an, die alljährlich in den Wintermonaten durch deutsche Kirchengemeinden tingelt, um tränenreiche Geschichten vorzulesen, die angeblich dem Frieden zwischen Israelis und Arabern dienen sollen, aber nichts anderes als gut getarnte hasserfüllte Propaganda gegen den jüdischen Staat beinhalten. Viele, zu viele Christen – auch unter meinen Freunden – fallen auf diese Masche herein. Umso mehr danke ich Daniel Frick, dass er dieses subversiv wirkende Gift hier exemplarisch sichtbar gemacht hat.

Ebenso eindringlich wie bedrückend liest sich der letzte, zusammenfassende Absatz, Daniel Frick schreibt:

Die letzte Lektion erweist sich letztlich als eine bittere: Jeder, der sich die oben genannten Punkte zu Herzen nimmt, verlässt den Boden der Wahrheit, der Vernunft und des Gebotenen. Er nimmt in Kauf, dass der jüdische Staat weiter verunglimpft und der Hass auf Juden weiter geschürt wird. Und indem er gegen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Lebens protestiert, stellt er sich nicht auf die Seite des Lebens. Es gibt leider Menschen, die mit dieser Lektion leben können. (pro)

 

Dem ist wenig hinzuzufügen.

Versuchen wir, hinter die Fassade der „empathisch“ daher kommenden Berichterstattung aus und über Israel zu blicken, seien wir wachsam für die Fallen, die der jeweilige Autor uns stellt, holen wir – wie bei einer schweren Erkrankung –  eine zweite Expertise ein, hören oder lesen wir  eine weitere Stellungnahme und bilden wir uns eine eigene Meinung, die nicht von Nachrichtensprechern oder Moderatoren „eingeordnet“ ist, wie es neuerdings bei ARD und ZDF ganz offen heißt. Lassen wir uns nicht von falschen oder verdrehten Tatsachen hinters Licht führen, schauen wir genau hin, wer  was mit welcher Absicht sagt oder schreibt.

Und bemühen wir uns,  selbst wahrhaftig zu bleiben – nicht nur wenn es um Israel geht.

Mein DANK gilt „pro“, das den Kommentar Daniel Fricks veröffentlicht hat.

Der Fisch am Heck… 17. Februar, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, medien.
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… eines Autos ist nur selten das Bekenntnis zu einem Angelverein oder zur deutschen Fischereiwirtschaft.

Er soll in aller Regel den nachfahrenden Verkehrsteilnehmern signalisieren: Am Steuer sitzt ein Christ.

Nun muss ich  ein bisschen ausholen:

Jahrelang hatte ich einen ziemlich langen Schulweg, von Göttingen nach Rommerode nämlich, gut 45 km Landstraße und in ca einer Dreiviertelstunde Fahrzeit zu bewältigen, aber nur, wenn ich ordentlich Gas gab und meinem alten, wunderbaren, viel geliebten VW-Käfer alles abverlangte, was sein 34 (oder waren es nur 24 ?) PS-Motor hergab.  Ich war jung und liebte das „schnelle“ Fahren, soweit man mit dem Käfer „schnell“ fahren konnte. Der Liebste erzählt heute noch gern das Märchen von den zahlreichen Hühner-, Hunden- und Katzengräbern entlang der Strecke, Tiere, die ich angeblich erlegt hätte.  Na ja, einen Hund habe ich tatsächlich mal erwischt und es tat mir auch schrecklich leid. Vermutlich habe ich auch manchmal riskant überholt, andere Autofahrer gefährlich geschnitten oder einigen kurzerhand die Vorfahrt genommen.

Dann neigten sich meine Rommeroder Tage dem Ende entgegen, wir bekamen ein Kind und der Liebste eine neue Stelle im schönen Hannover. Die berufliche Tätigkeit ruhte und mit ihr ruhte auch die tägliche, berufsbedingte Fahrerei. Die nahm ich erst 15 Jahre später wieder auf, als ich  in gut 25 km Entfernung von unserem Wohnort eine neue Arbeitsstelle fand und wieder  täglich on Tour war. Meine Rennstrecke war nun die A 7, frei von streunenden Hunden oder Katzen, von Hühnern ganz zu schweigen. Keine Gefahr mehr fürs liebe Getier. Aber ein anderes Problem tat sich auf:   Die anderen Verkehrsteilnehmer, die hatten nämlich deutlich an Quantität gegenüber denen auf meiner alten Landstraßenstrecke zugenommen, und, ich muss es leider so sagen,  deutlich an Qualität eingebüst. Da tummelten sich die Mittelfahrer, die Bummler und Sonntagsfahrer (auch an Mon- und Dienstagen), die Brummis in endloser Reihe und die Raser, die mir mit Dauerblinken  schon von Weitem klar machen wollten, dass ich das Feld, respektive die Fahrspur zu räumen hätte, wobei ich doch schon so schnell fuhr, wie der Motor meines Golf 2 hergeben konnte.  Nun denn. Manchmal, ich gebe es zu, reagierte ich richtig fies und zockelte dann vor so einem Raser mit knapp 100 km/h für ein oder zwei Kilometerchen vor ihm her. Und manchmal, wenn ich es sehr eilig hatte morgens, wurde  auch ich zum blinkenden Hetzer….

In der Zeit kamen die Fische auf, die, die man hinten ans Heck des Autos kleben kann, um zu signalisieren: „Hier fährt ein Christ“

Wer hier ab und zu liest, weiß ja sicher schon, dass ich nicht nur christlich sozialisiert bin, sondern selbst und aus Überzeugung Christin bin. Da hätte ich mir schon gerne das Zeichen der Christen ans Auto geklebt. Aber ehrlich, was soll man von einem Autofahrer mit Fisch am Heck denken, der andere malträtiert durch seine Fahrweise??? Irgendwie  passt das doch nicht, habe ich mir damals gedacht. Entweder so weiter fahren wie bisher und kein Fisch am Auto oder Fisch und anders fahren.

Ich erwarb einen Fisch.

Der Fisch disziplinierte mich, denn ich kann nicht wie ein Teufel fahren, wenn ich behaupte, ein Christ zu sein. Ich kann es natürlich schon, aber es macht keinen Sinn, eigentlich.

Mein Fahrstil änderte sich tatsächlich.

Warum ich das so ausführlich schreibe?

Ich fahre nicht mehr so viel Auto wie früher, aber ich surfe gerne und oft bei Facebook. Und da begegnen mir immer wieder Leute, die sozusagen mit einem „Fisch“ unterwegs sind und gleichzeitig über andere „Facebooker“ fluchen wie die Kesselflicker.

Daran musste ich heute denken, als mir wieder einmal ein besonders frommer Mensch bei Facebook begegnete…

Ich hoffe sehr, dass ich jetzt vor lauter Splittersuche in den Augen meiner Mitmenschen den eigenen Balken nicht übersehe…***

So ein Fisch bei meinem Surfen im Netz, ja, den könnte ich gut gebrauchen, als Mahnung und zur Bändigung der eigenen, manchmal überbordenden Art, etwas, besser gesagt,   „jemanden“ zu kommentieren.

…………………..

*** Ich rede hier von einem   Gleichnis Jesu, nachzulesen in Matthäus 7, 2 – 4

Meine freie Meinungsäußerung… 2. Dezember, 2016

Posted by Rika in aus meinem kramladen, medien, politik, pressefreiheit.
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… ist bedroht!

Wobei ich mich nicht so wichtig nehmen will und Befürchtungen hege, mein bescheidenes Blögchen könnte von den Blockwarten der neuen Gesinnungsüberwachungsanstalt überwacht werden. Das ist nun wirklich sehr unrealistisch, da meine Besucherzahlen sich doch in sehr überschaubaren Grenzen halten. Insofern kann ich nicht konkret von der Bedrohung „meiner freien Meinung“ sprechen, wohl aber davon, dass meine Möglichkeiten, die freien Meinungsäußerungen anderer politisch interessierter Menschen lesen und auch diskutieren zu können erheblich bedroht ist.

Denn nicht so bescheidene Zugriffszahlen wie mein Blog verzeichnet der Blog „Philosophia perennis“.  Dort informieren sich wesentlich mehr Leser und darum ist er auch in den Fokus der Schnüffelbande geraten, jedenfalls was die Präsenz auf / bei facebook angeht.

Deshalb veröffentliche ich hier und verlinke nicht nur einen kompletten Text, der bei facebook zu diesem Problem erschienen ist:

„ACHTUNG, ZENSUR! – FB UND DIE DRAHTZIEHER IM HINTERGRUND MACHEN JETZT JAGD AUF PHILOSOPHIA PERENNIS

Jetzt ist es wohl so weit und die Jagd ist endgültig eröffnet. Fb löscht David Berger, dem Philosophia perennis-Maestro, alle seine Postings, die eine Verlinkung zu Philosophia perennis enthalten, oder macht sie für alle seine Freunde und Abonnenten (über 8.000) unsichtbar.

Hintergrund: Philosophia perennis übt seit seiner Gründung Ende Juni scharfe Kritik am Regierungskurs und an der religiös-politisch-totalitären Weltanschauung, die in Deutschland zu kritisieren nicht erlaubt ist. David Berger wurde auf Grund dieser Kritik schon einmal für 30 Tage gesperrt von fb und gründete daraufhin den Internetblog Philosophia perennis, der seither eine unglaubliche Entwicklung nimmt. Innerhalb von nur fünf Monaten wurde jetzt im November die erste Schallmauer von eine Million Seitenaufrufe im Monat durchbrochen. Die zwei einflussreichsten deutschen Autorenblogs, Die Achse des Guten und Tichys Einblick, sind schon fast eingeholt.

Dies gefällt einigen, denen diese scharfe und fundierte Regierungs- und I***-Kritik wohl ein Dorn im Auge ist, gar nicht und nun versucht man mit allen Mitteln, Philosophia perennis irgendwie klein zu halten.

Ein anderer Philosophia perennis-Autor, Ricardo Lola Sara Korf, wurde kürzlich sogar ganz gesperrt auf fb. Begründung war wohl: seine Katzenbilder, die er meines Wissens selbst gemacht hatte. Ricardo Lola Sara Korf ging dagegen, wenn ich richtig informiert bin, rechtlich vor und hat meines Wissens gewonnen, fb verloren. Jetzt versucht man es wohl auf andere Weise (Hinterfotzigkeit?).

David hat heute morgen einen Link zu meinem neuen Artikel „Der Tanz auf dem schmalen Grat des Glücks“ auf seiner Seite eingestellt. Sogar dieser wurde sofort, innerhalb einer Minute gelöscht, obschon das mit Politik überhaupt nichts zu tun hat! Begründung: Es sei Spam.

Das Profil von Adrian Lauber, ebenfalls ein sehr versierter I-Kritiker, wurde kürzlich sogar komplett gelöscht. Mit all seinen Texten, die mit nahezu wissenschaftlicher Präzision erarbeitet waren. Anabel Schunke, Tichys Einblick-Autorin, und Ronai Chaker, Bloggerin, werden ebenfalls immer wieder gesperrt. Der bekannte Journalist und Filmemacher Imad Karim ist fast die Hälfte der Zeit gesperrt. Sie alle verbindet eines: Sie erlauben sich die o.g. totalitäre, grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung zu kritisieren.

Wer noch immer nicht gemerkt hat, was hier abläuft, dem sei es hiermit gesagt: Wir befinden uns im Krieg. Dieser wird nicht mit Panzern und Bomben geführt, sondern auf ganz andere Weise.

Und dies sind Anschläge auf die Meinungs-, auf die Rede-, auf die Pressefreiheit und damit auf den innersten Kern unseres demokratischen Rechtsstaats, der ganz offensichtlich schleichend, Schritt für Schritt, möglichst lautlos immer mehr ausgehöhlt werden soll. Dies dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Bitte diesen Text teilen oder noch besser, da zu befürchten ist, dass fb auch ihn löschen wird, zusätzlich abkopieren und sichern, im Falle des Falles dann neu einstellen.

Vielen Dank!“

Ich teile nicht jede Ansicht oder Meinung, die David Berger auf seinem Blog veröffentlicht, aber  – und das scheint mir heute wichtiger denn je zu sein – ich setze mich ganz entschieden dafür ein, dass seine Meinung gehört werden kann, dass man darüber diskutieren kann, ja, dass man sie verwerfen kann. Und deshalb MUSS sie frei geäußert werden können, überall. Facebook, denke ich, ist nicht eine weitere Einrichtung, um die Politik unserer Regierung unter die Leute zu trommeln.

Mit Sorge betrachte ich, dass die Zensur kritischer Denker bei Facebook zunimmt, bei gleichzeitiger Toleranz gegenüber antisemitischen und judenhassenden Kommentatoren.

Was können wir dagegen tun?

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*** Die Sternchen sind von mir zur Verdeutlichung eingefügt: I-Kritik= ISLAMkritik

„So geht Integration….“ 2. Oktober, 2015

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, emanzipation, frauen, gesellschaft, integration, muslimische frauen, politik, sharia, vollverschelierung.
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schrieb eine Nutzerin bei facebook

und postete den Beitrag über  die wunderbare Hilfsbereitschaft vieler Frauen, die einer  Flüchtlingsfrau einen Friseurbesuch ermöglichen wollten. Das Problem war weniger die Finanzierung einer solchen Hilfeleistung, als vielmehr die Tatsache, dass die Betroffene unter dem Recht von Sharia und Ehemann steht. Der Ehemann untersagt seiner Frau, die Vollverschleierung im öffentlichen Raum abzulegen oder sich gar – was beim Barte des Propheten ganz und gar nicht erlaubt ist – von einem männlichen Friseur bedienen zu lassen, ja, nicht einmal die Anwesenheit eines Mannes in dem entsprechenden Salon sei statthaft, man benötige vielmehr einen separaten Raum, zu dem – außer dem Ehemann natürlich – nur weibliche Arbeitskräfte Zutritt haben (die ja eigentlich nach  islamischer Logik ebenfalls verschleiert sein müssten, damit der Eheman sein lüsterndes Auge   nicht über Gebühr im Zaum halten müsste…)

Es meldeten sich ungemein viele Frauen, die Adressen von halal-Friseurläden posteten, um das nett gemeinte Angebot eines Friseurbesuches für eine Flüchtlingsfrau zu ermöglichen.

Aber „geht so Integration“?

So geht Hilfsbereitschaft, aber nicht Integration.

Denn das, was die Frauen so liebevoll-freundlich anbieten, ist doch nichts anderes als die Zementierung der Separation sehr traditioneller muslimischer Frauen vom öffentlichen Leben. Die Frau gilt  als Eigentum des Mannes und kein anderer Mann soll sie zu Gesicht bekommen.

Haben wir Frauen in Deutschland  jahrelang Debatten zum Thema „Emanzipation“ geführt, um vor einer religiös-archaischen Männersippe den Bückling zu machen?

Viele Frauen in Deutschland regen sich meiner Meinung nach zu Recht darüber auf, dass die katholische Kirche Frauen den Zugang zu sämtlichen kirchlichen und geistlichen Ämtern bis heute verweigert.  – Ich möchte allerdings ausdrücklich hervorheben, dass die evangelische Kirche das bis vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls getan hat und in manchen Freikirchen auch heute noch nach dem Wort des Apostel Paulus verfahren wird, das da lautet: „Das Weib schweige in der Gemeinde.“

Aber es herrscht doch ein geradezu lautes Schweigen der (gleichen ?)  Frauen, wenn es darum geht, den Herrschaftsanspruch muslimischer Männer über ihre Frauen an den öffentlichen Pranger zu stellen. Die gleichen muslimischen Männer, die ihre Frauen unter Kopftuch, Niqab oder Burka zwingen, begrapschen unverschleierte (deutsche) Frauen mit den Augen und ihre Bezeichnungen für modern und  westlich gekleidete Frauen sind alles andere als schmeichelhaft. (Das Problem, dass muslimische Väter nicht mit Lehrerinnen reden wollen, weil sie eine FRAU sind, gibt es ja nicht erst seit heute, ist aber bisher in der Öffentlichkeit weitgehend unter den Teppich gekehrt worden,)

Warum weisen wir diese Männer nicht in die Schranken?

Warum machen wir nicht SIE für die Zügelung ihrer scheinbar überbordenenden sexuellen Lust verantortlich, statt ihnen zuzugestehen, ihre Frauen unter Kartoffelsack ähnlich Gebilde zu stecken oder sie gleich ganz aus dem öffentlichen Leben fern zu halten, nur damit ja kein anderer Mann auf schmutzig-unzüchtige Gedanken kommen kann?

Haben wir nicht dafür gekämpft, dass Frauen nicht nur nominell vor dem Gesetz gleichberechtigt sind, sondern auch als gleichwerte und gleich wertvolle Menschen in der Gesellschaft geachtet werden, deren Wort etwas gilt, deren Argumente man ernst nimmt? Sollten unsere Politikerinnen  am Ende nur die Alibifrauen sein, die öffentlich die Verwirklichung des Gleichheitsanspruchs dokumentieren, gleichsam ala  „lass die Mädels man reden, machen tun wir!“? Die Kanzlerin quasi als erste Machtquotenfrau Deutschlands (Heide Simonis möge mir verzeihen… 🙂 )!

Das kann es doch nicht sein!

Als ich vor gut 40 Jahren meinen damaligen Schulrat fragte, ob das Dienstrecht es zuließe, dass ich neben meiner Arbeit an der Schule ein Psychologiestudium aufnehme, antwortete dieser wirklich sehr, sehr freundliche und nette Herr, dass es dem Dienstrecht völlig gleichgültig sei, ob ich in meiner Freizeit Tennis spielte oder studierte, aber „Frau Rika, besinnen Sie sich doch auf ihre wahren Werte als Frau und Mutter!“  Zu einem der Themen meiner mündlichen Prüfung im zweiten Examen wählte ich „Emanzipation“, was mir die freundliche Belehrung seitens des Schulrates (bei Einreichung meiner Themen) einbrachte, Emanzipation bedeute „aus der Hand geben“ was dem Ursprung nach meinte, eine Tochter aus der väterlichen Gewalt zu entlassen …   und vermutlich hat er in Gedanken hinzugefügt, aber nur, um sie der Gewalt des Ehemanns unterzuordnen.

Mehr als vierzig Jahre ist das her. Ein langer Zeitraum für mich, aber ein Klacks in der gesellschaftlichen Entwicklung seit der Zeit der alten Römer. Dass die Entwicklung der Emanzipation der Frau bisher an den  Männern im muslimischen Kulturraum vorbeigegangen ist, bedeutet aber doch nicht, dass ich diese Männer als Frau aktiv darin unterstütze, in ihrem archaischen Denken zu verbleiben. (Das gilt auch für die immer noch in christlich frommen Kreisen anzutreffenden Haltungen und Vorstellungen.)

Integration in unsere Gesellschaft kann nicht bedeuteten, dass wir die Entwicklung anhalten oder sogar zurückdrehen. Muslimische Männer haben sich unserer Rechtsvorstellung anzupassen, nicht wir unsere Rechtsvorstellung den muslimischen Männern.

……..

Und ich hoffe sehr, dass es mehr als Wahlkampfgetöse ist, was Julia Klöckner zu diesem Thema zu sagen hat und dass sie damit eine Debatte angestoßen hat, die nicht so bald verstummt. Manches braucht einen langen Atem.

In Blut und Tränen… 10. November, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, judentum, terrorismus.
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….   geht der Nahe Osten unter.

Die Bilder unvorstellbarer Grausamkeiten sind nicht zu ertragen.

Menschen leiden.

Erleiden schreckliche Not an Seele und Leib.

Ich habe nicht darüber geschrieben was in Syrien und Irak passiert.

Nicht über das Leiden der Christen und Jeziden, nicht über den Kampf der Kurden, nicht über das mörderische Wüten und Schlachten der entmenschlichten Horden, die sich  „Islamischer Staat“ nennen. Es ist zu schrecklich – und doch passiert das alles in unserer Nähe, „Naher Osten“ nennen wir zusammenfassend die Region.

Aber was steht immer und immer im Fokus?

Nicht Mossul, nicht Damaskus, nicht Irak, Syrien Iran!

Die ungeteilte Aufmerksamkeit gilt Israel.

Dort wird der Störenfried ausgemacht, dort regiert ein Unrechtssystem, dort werden Menschen ihrer Freiheit beraubt und erleiden die Bewohner unglaubliche Not. Das jedenfalls behauptet ein ehedem hochgeschätzter CDU-Politiker, für den es kein anderes Thema mehr gibt als Gaza – Israel.  Auf seiner Facebook-Seite schreibt er ausgerechnet jetzt zum Jahrestag der Novemberpogrome von 1938  gegen Israel in einer Weise, die der Goebbel’schen Rhetorik in Nichts nachsteht  und seine Fan-Gemeinde jubelt, dass einem Hören und Sehen vergeht, so, als feierten Hitlers Anhänger fröhliche Urständ, als habe es niemals die Zerstörung jüdischer Geschäfte, die Verfolgung jüdischer Menschen, den millionenfachen Mord an den Juden gegeben.

Kommentare im Geiste derjenigen, die im Tausenjährigenreich zu Judenmord und Auslöschung aufriefen finden sich unter dem Text des geistigen Brandstifters, der in der Tradition derjenigen schreibt, die einst die Pogromnacht befahlen.

Ich wollte ihm in meinem Blog nie wieder eine Bühne geben und werde seine Facebookseite auch nicht verlinken, aber man findet sie ganz leicht wenn man diesen Namen in die Suchmaschine gibt:

Jürgen Todenhöfer

Er ist der (heutige)  Spießgeselle der (damaligen) Judenmörder.

Herr Gabriel war in Hebron… 15. März, 2012

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Sigmar Gabriel, seines Zeichens Politiker, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der SPD war auf Reisen.

„Reisen bildet“, weiß der Volksmund und meistens trift das ja auch zu. Man lernt andere Länder, Sitten und Gebräuche kennen, trifft andere Menschen mit anderen Ansichten und Vorstellungen, Wertsystemen und Gewohnheiten. Man erfährt und erlebt, wenn man es richtig anstellt auf so einer Reise, dass man selbst nicht der Nabel der Welt ist und man darum von der Welt durchaus etwas lernen kann.

Herr Gabriel wollte wohl auch etwas lernen, seinen Horizont erweitern, neue Wege einschlagen im politischen Weltgetümmel. Darum wollte er nach  Gaza und mit der Hamas in aller Freundschaft auskundschaften, wie weit die gegenseitige Anerkennung und Zuneigung geht und ob die Hamas wirklich so böse ist, wie ihr Grundsatzprogramm oder ob sie nicht doch dialogbereit ist und mit den übrigen Bewohnern des von ihr „Palästina“ genannten Gebiets über friedliche Koexistenz verhandeln will. Mit den arabischen Brüder in „Palästina“ hat es ja schon eine Annäherung gegeben, die ist zwar noch äußerst fragil, aber doch auf dem  gute Weg der Übernahme aller politischen Macht durch die Hamas.  Bleiben noch die nichtarabischen Bewohner „Palästinas“. Die machen allerdings Schwierigkeiten. Sie wollen ihr „zionistisches Gebilde“ einfach nicht aufgeben, die schlimmen Siedlungen“ nicht räumen und sind auch sonst nicht sehr kooperativ. Beispielsweise lassen sie sich ungern in die Schießübungen der kämpfenden Hamasanhänger einbeziehen, wollen weder als Zielscheibe noch als Statisten in der Opferrolle herhalten. Sie schießen im Gegenteil einfach zurück! Ihre Abwehrsysteme können die Abschußplätze der Hamasraketen orten und dann macht es dort „Peng“ und das findet die Hamas nicht so nett. Das eben  macht den Dialog so schwierig.

Und deshalb konnte Herr Gabriel nicht nach Gaza. Da waren ein paar Raketenabschüsse mal wieder außer Kontrolle geraten und die Bewohner des zionistischen Gebildes hatten sich zur Wehr gesetzt.

Also musste Herr Gabriel auf seine Gespäche mit der Hamas in Gaza verzichten.

Er fuhr darum nach Hebron.

Und was er dort erlebte, war ja der reinste Horror. Dagegen sind die permanenten Angriffe auf die Städte und Ortschaften des zionistischen Feindes der Araber ja das reinste Silvesterfreudenfeuerwerk.

In Hebron können Juden nicht ohne den Schutz durch die israelische Armee leben, deshalb nennt Herr Gabriel die Zustände dort „Apartheid“!  Zu recht, wie ich finde. Eine Stadt, in der Juden nicht unbehelligt leben können, in der die nichtjüdischen Bewohner nichts anderes wünschen, als endlich wieder in einer „judenreinen Stadt“ zu leben, muss sich den Vorwurf des Rassismus gefallen lassen.

Aber Herr Gabriel hat das ganz anders gemeint. Er meint, dass die armen arabischen „wir-wollen-die-Juden-vertreiben-Befürworter“  unter dem Apartheidsregime      des  „zionistischen Gebildes“  „unserer israelischen Freunde“ (Gabriel) leiden.

Ja, wenn das so ist, dann hat Herr Gabriel keine Ahnung von Israel oder keine Ahnung von Apartheid oder einfach die falschen Berater und Begleiter. Irgendwo habe ich gelesen, dass er von „internationalen Friedensexperten“ über die unhaltbaren zustände in Hebron unterrichtet worden sei.

Bei der Sarrazin-Affäre hat er ja auch nicht selbst das Buch gelesen, sondern sich auf das verlassen, was andere verkürzt zitiert und kommentiert hatten.  Vermutlich kann jemand, der seit gefühlten 100 Jahren in der Politik ist und sich auf einen riesigen Stab von Zuträgern und Beratern stützt und in den allmorgendlichen Lagebesprechungen nach der Bekanntgabe der aktuellsten Meinungsumfragen erfährt, was gerade Thema des Tages ist, gar nicht mehr selber denken und eigene Schlüsse ziehen. Dazu hat er einfach gar keine Zeit! Und wenn man dann in Hebron ausgerechnet an einen antisemitischen internationalen Beobachter gerät, dann hat man einfach Pech gehabt, jedenfalls, wenn man so trottelig oder so selbstherrlich oder so vermessen ist, die antisemitischen Tiraden als eigene Erkenntnisse bei facebook einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es sei denn, die Erkenntnisse sind den eigenen Hirnwindungen entsprungen und geraten nun endlich an die Öffentlichkeit. Dann passt er gut in die Riege der „Israelfreunde“, die von Freundschaft reden, aber dem Freund unaufhörlich das Messer an die Kehle setzen, wenn der nicht so will wie die Hamas, die Fatah, die Hisbollah, der Herr des Iran, die Muslimbrüder, die Anhänger des Islam. Denn die alle wollen, dass der Staat Israel endlich verschwindet und sich die Juden aus dem Land entfernen.  Sie alle wollen ein „judenreines Palästina“!

Und da wären wir wieder bei der Apartheid. Ganz richtig! Bei der rassistischen Vorstellung der Araber und ihrer Freunde von einem Land, in dem Juden kein Recht haben  zu leben  und erst recht kein Recht auf einen eigenen Staat.

Nachtrag:

Ein lesenswerter Bericht zu HEBRON    findet sich bei INGO WAY: „Nachhilfe für Sigmar Gabriel“