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Alle, wirklich alle Jahre wieder … 11. Dezember, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, christsein und glaube, gesellschaft, hass, islam, israel, terrorismus.
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Alle, wirklich alle Jahre wieder vernehmen wir in der Adventszeit frohe Kunde.

Und das nicht nur in den die Adventszeit betreffenden Kreisen frommer und auch nicht so frommer Christen. Nein, auch höchst säkulare Informanten, die mit dem, dessen „Kommen“ die frohe Erwartung im Advent  gilt, nun so gar nichts am Hut haben, beglücken uns mit ihren wunderbaren Erzählungen in der Weihnachtszeit.  So werden wir Frommen mit der unglaublichen Geschichte konfrontiert, wonach das „Heilige Paar“ in leicht veränderter Form auch heute noch nach Herberge suchend durch die Welt geistert, auf der Flucht ist und / oder  nicht willkommen sein soll. Tatsächlich, Jahr für Jahr wiederholt sich die wundersame Reise von Maria und Josef und dem Kind auf die seltsamste und auch geheimnisvollste Weise. Meistens dienen diese Geschichten allerdings  lediglich dazu, uns ob unseres freien und sorgenfreien Lebenswandels in einer freien und gut-wundervollen Welt  ein schlechtes Gewissen zu machen, das wir aber glücklicherweise ganz leicht wieder beruhigen können, indem wir für diverse wohltätige Organisationen Gold, Weihrauch und Myrre spenden – dies aber in der heute üblichen und universal geltenden Währung.

Ich finde es völlig in Ordnung, für Menschen, die nicht so auf Rosen gebettet sind, zu spenden. Aber muss man deshalb diese billigen Vergleiche mit dem damaligen, einzigartigen Geschehen ziehen, wie es die Bibel berichtet? Reicht es nicht zu sagen, dass wir aus Freude darüber und Dankbarkeit dafür, dass Gott sich in Jesus offenbart hat, von unserem Überfluss, Reichtum oder auch von unserem einfachen Einkommen etwas abgeben?

Reicht es nicht zu sagen, dass man aus reinem Erbarmen mit Menschen, die  auf der Flucht sind,  bereit ist zu helfen? Muss man diese unsinnige Parallele wirklich bis zum geht nicht mehr auswalzen, wonach ja auch Maria und Josef Flüchtlinge, gar Migranten waren?

Mich irritiert es von Jahr zu Jahr mehr, dass dieses einzigartige Geschehen   derartig profanisiert   wird, so dass die eigentliche Heilsgeschichte  Gottes gar nicht mehr wahr genommen werden kann, diese unglaubliche Botschaft von  der Menschwerdung dessen, den wir mit unserem menschlichen Verstand nie und nimmer erfassen und begreifen können.

Aber es sind nicht nur die Spendensammler und die Vertreter von NGOs, die an uns mit Hilfe der „Maria-und-Josef-Geschichte“ appellieren.

Es mischen sich auch noch ganz andere Töne und Typen in den Chor der modernen Bibelausleger.

Ganz besonders raffiniert sind die Freunde des grünen Propheten, die mit  reiner und ausnahmslos politisch motivierter Propaganda Stimmung machen.

Da mutieren Maria und Jesus zu den von Juden verfolgten Palästinensern, wird Bethlehem und auch Jerusalem flugs zu  uralten palästinensischen Örtlichkeiten umdefiniert. „Seht her, ihr Leute in Europa und besonders ihr in Deutschland! Wir armen Palästinenser sind die eigentlichen Protagonisten der biblischen Geschichte – auch wenn der Koran es ein bisschen anders darstellen sollte, als ihr es gewohnt seid, erzählt zu bekommen. Maria war eine palästinensische Frau und Josef ein palästinensischer Mann und gemeinsam zogen sie aus dem palästinensischen Nazareth zu dem palästinensischen Bethlehem.“ so oder so ähnlich klingen die Geschichten.
So wird es berichtet von den Propagandisten um Abbas und Konsorten. Und nicht wenige Menschen in Deutschland und Europa sind bereit, diesem Lügenmärchen Glauben zu schenken. Zwar misstrauen Leute zutiefst den biblischen Berichten und sind generell dem Christentum kritisch gegenüber eingestellt, aber irgendetwas wird schon dran sein an den Erzählungen und Behauptungen. Gab es nicht immer schon Palästina und sind nicht die bösen Juden die Eindringlinge, die den Palästinensern das Land streitig machen? Möglich wird der Glaube an dieses Ammenmärchen ja auch dadurch, dass Christen über Jahrhunderte hinweg die jüdische Herkunft des Heilandes schlicht ignorierten. Zwar kann man im Evangelium des Matthäus gleich im ersten Kapitel den kompletten jüdischen Stammbaum Josefs, des irdischen Vaters Jesu nachlesen, aber was heißt das schon? Schließlich wird Jesus ja als „Gottes Sohn“ vorgestellt und das bedeutet nun ja gerade nicht zwangsläufig, dass Jesus Jude war, auch wenn seine leibliche Mutter ein junge jüdische Frau war (Jude ist nach den heute geltenden Regeln der Halacha, wer eine jüdische Mutter hat) und Jesus selbst nach den jüdischen Regeln am 8.Tag beschnitten und wohl auch jüdisch erzogen wurde. Wir Menschen drehen uns die Tatsachen so zurecht, dass sie unser gewohntes Weltbild nicht stören können. Und deshalb – und weil die Kritik an Israel gerade wieder als Wiedergänger des altbekannten Antisemitismus sehr modern  ist – haben Abbas und seine Sympathisanten leichtes Spiel.

Ulrich Sahm hat das bei Facebook in den einleitenden Worten zu einem Bericht bei Audiatur sehr schön formuliert:

„Wer glaubt, dass Weihnachten ein friedliches Freudenfest sei, sollte rechtzeitig umlernen.
Zum palästinensischen Nationalfeiertag Weihnachten übermittelte Präsident Mahmoud Abbas eine Grußbotschaft: „Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag und Jesus war ein palästinensischer Guerillakämpfer, der gegen Ungerechtigkeit stand“ Weiter sagte er: „Jerusalem ist der dem Himmel am nächsten liegende Punkt und somit die Hauptstadt unseres palästinensischen Staates.“

Jede Wette, dass diese Auslegung der biblischen Berichte über die Umstände rund um die Geburt Jesu auf freundlich geöffnete Ohren treffen.

Die ganze erschütternde Verdrehung der biblischen Geschichte kann man bei  Audiatur nachlesen.

In dem Bericht findet sich auch dieser fulminante Schlusssatz Scheich Essam Rumanas, der der Zeremonie der Weihnachtsbaumbeleuchtung beiwohnte:

„Wir feiern die Erleuchtung des Geburtsbaums Jesu, Friede sei mit ihm, der die Geburt unseres Propheten Mohammad gepredigt hat, Friede sei mit ihm, und wir feiern diese Gelegenheit und auch im Zusammenhang mit dem Jahrestag der ersten Intifada, bei der unserem Volk Tausende von Märtyrern und Verwundeten geschenkt wurden“.

So feiert man wahrlich die Geburt des „Friedefürsten“, wie wir nach den uralten Worten der Bibel Jesus Christus auch nennen.  Tausende von Märtyrern, die nichts Besseres zu tun hatten, als im Namen Allahs des Barmherzigen Juden umzubringen. Juden, wie Jesus einer war.

Noch Fragen?

Oder auch: JESUS IST KEINE METAPHER

 

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Eine Zeremonie der Schande…. 5. Februar, 2019

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, fatah, gesellschaft, hamas, islam, israel, medien, plo, politik.
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In Ergänzung zu meinem Post über die unsägliche Huldigung Arafats durch den Deutschlandfunk, weise ich auf einen Text Thomas Eppingers hin, den dieser anlässlich des Besuchs unseres Bundespräsidenten, Dr. Walter Steinmeier, in Israel, im Frühjahr 2017,  und bei der „Autonomiebehörde“ gemacht hat.

Die Wiederauflage des Textes und das Einstellen bei FB hat Thomas Eppinger selber vorgenommen, weil auch „sein“ Bundespräsident, Herr van der Bellen, es sich nicht nehmen ließ, einem Mörder und Terroristen übelster Sorte seine Aufwartung zu machen und an dessen monströsem Grabmal einen Kranz nieder zu legen, in gleicher anbiedernder, ebenso peinlicher wie entlarvender Geste, wie sie Frank Walter Steinmeier vorexerzierte.

Thomas Eppinger hat in seinem damaligen Beitrag Arafats „Verdienste“  für die Menschheit aufgeführt.   Den kompletten Text kann man hier lesen, ich entnehme daraus nur die höchst aufschlussreiche

Auflistung und Bemerkung:

  • 1965-67      Bombenanschläge gegen israelische Dörfer, Wasserleitungen und Eisanbahnen, Häuser werden zerstört und Israelis getötet.
  • 21.2.1970    Bombenanschlag auf den Swiss Air Flug Nr. 330 nach Tel Aviv. 47 Tote.
  • 8.5.1970      Anschlag auf einen israelischen Schulbus. 9 Schüler und 3 Lehrer werden ermordet.
  • 6.-9.9.1970 In den ‚Dawson’s Field-Entführungen‘ werden insgesamt 3 Flugzeuge der Linien EL-Al, TWA und BOAC mit 370 Geiseln entführt. Die Geiseln werden gegen inhaftierte Terroristen ausgetauscht.
  • Mai 1972     Die Japanische Rote Armee ermordet im Auftrag der PLO 26 Menschen am Flughafen Lod in Tel Aviv.
  • 5.9.1972      Der Schwarze September, eine Splittergruppe der Fatah, stürmt mit acht Mann das Quartier der israelischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen von München. Zwei Israelis werden ermordet, neun sterben bei dem dilettantischen Befreiungsversuch der deutschen Polizei. Das Desaster führt zur Gründung der GSG9 unter Ulrich Wegener. Arafat war über den Anschlag im Bilde, es gibt Vermutungen, dass er ihn persönlich geplant hat.
  • 11.4.1974    18 Menschen werden bei einem Anschlag in Kirjat Schmona ermordet, die Hälfte davon Kinder.
  • 15.5.1974    31 Israelis, darunter 21 Kinder, werden bei einem Anschlag auf eine Schule in Ma’alot ermordet.
  • 11.3.1978    Im ‚Küstenstraßen-Anschlag‘ tötet die Fatah 38 Israelis, darunter 13 Kinder.
  • 7.10.1985    Bei der Entführung des Kreuzfahrtschiffes ‚Achille Lauro‘ ermorden die Terroristen den 69-jährigen, an den Rollstuhl gefesselten, Leon Klinghoffer und lassen die Leiche samt Rollstuhl ins Meer werfen.
  • 1993 erhält Jassir Arafat den Friedensnobelpreis für die Anerkennung Israels. Die Anschläge der von ihm geführten und/oder finanzierten Terrorgruppen gehen weiter. Tausende Israelis fallen ihnen zum Opfer.

 

Mit selbst durchgeführten Anschlägen hat sich die PLO nicht begnügt. Auch die Terroristen der RAF erhielten in palästinensischen Terrorcamps den letzten Schliff. Buback, Ponto, Schleyer – 33 Morde und mehr als 200 Verletzte gingen auf das Konto deutscher Terroristen, die von Palästinensern ausgebildet worden waren. Auf Befehl Arafats oder wenigstens mit seiner Billigung, jedenfalls von seiner Organisation finanziert.

 

Soweit Thomas Eppinger.

Bitte. Das muss man sich doch einfach vor Augen führen, wenn in der heutigen Zeit vollmundig in Deutschland dem Antisemitismus deutscher Prägung und Ausführung der Kampf angesagt wird, Linke, Grüne, FDP und die Regierungsparteien nicht müde werden, den Antisemitismus „Rechts“ zu verorten und zu fordern, aufs Schärfste dagegen vorzugehen.

Dagegen habe ich überhaupt nichts einzuwenden.

ABER man darf es doch nicht dabei belassen!

Der Antisemitismus – und ich werde nicht müde, dies immer und immer wieder zu sagen – hat viele fürchterliche „Quellgebiete“  und daraus erwächst ein nicht abreißender, schrecklicher Strom, der, so fürchte ich, kaum noch zu stoppen ist. Zu den Quellgebieten gehört neben dem „klassischen“, auf die „Rasse abzielenden“ Antisemitismus der Nationalsozialisten ganz sicher der religiöse, der wiederum verschiedenen  Quellen entspringt, denn neben der abendländischen, dem Christentum zugehörigen, findet sich auch die morgenländische, dem Islam angehörende, der sich explizit auf den Koran bezieht. Dies wiederum ist in der Neuzeit eng verbunden mit einem Sachverhalt der zwar schon länger existiert, aber mit dem stetig wachsenden jüdischen Bevölkerungsanteil auf dem ehemaligen, dem osmanischen Reich zugehörenden Gebiet ständig zugenommen hat:  der Bedrohung und Gefährdung der jüdischen Bewohner durch die muslimisch-arabischen (vermutlich auch christlich -arabischen) Bevölerungsgruppen, die vor allem die im Zuge der Alliah eintreffenden jüdischen  Neuankömminge als Fremde betrachteten und als Feinde behandelten.

Wenn heute in Deutschland von Antisemitismus geredet wird, beziehen sich die Regierenden und die Angehörigen Grüner und Linker Parteien fast ausschließlich auf den „deutschen, klassischen, rassistischen, christlichen Antisemitismus und schließen fest die Augen vor dem muslimischen Antisemitismus. Und erst recht sind sie unfähig, in ihrer Unterstützung für die sogenannten Palästinenser und deren  mörderischen, als „Widerstand gegen die Besatzung“ gerechtfertigen Terrorismus  den Antisemitismus im Gewand des Antizionismus zu erkennen.

 

Ich fürchte, und damit will ich diese eigentlich als Ergänzung gedachten Ausführungen beschließen, dass wir noch manche Verbeugung westlicher Politiker vor Arafats Mausoleum erleben werden, ebenso hohe Geistliche, die sich – mir gänzlich unverständlich – dem Islam andienen, wie es der Papst gerade auf der arabischen Halbinsel unternimmt und  hohe evangelische Geistliche  in Jerusalem schon seit Jahren vormachen…

 

 

 

Die Jubiläumsfeier des Dlfs und Ulrich Sahms notwendige Korrektur… 4. Februar, 2019

Posted by Rika in aktuell, fatah, gesellschaft, hamas, israel, israelkritik, medien, plo, politik, presse, terrorismus.
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Dass ich in früheren Jahren eine begeisterte Hörerin des Deutschlandfunks war, habe ich schon verschiedentlich anklingen lassen, ebenso, dass diese Begeisterung in zunehmende Irritation umgeschlagen und schließlich einer sehr kritischen Haltung gewichen ist.

Nicht nur, aber doch ausschlaggebend für diese tiefgreifende Veränderung  von Begeisterung zur kritischen Ablehnung ist die Berichterstattung oder Kommentierung der Nachrichten aus und über Israel, seine Regierung, seine Bewohner – verbunden mit einer mich immer zur Verzweifelung treibenden, nahezu kritiklosen Berichterstattung über Fatah, PLO, Abbas, Hamas, Hisbollah und den Terror, der von diesen ausgeht und immer wieder verharmlosend als „Widerstand gegen die Besatzung“ nicht nur schön geredet, sondern geradezu verständnisvoll als „berechtigt“ gut geheißen und unterstützt wird.

Der arabische Terror gegen Israel reicht  sehr weit vor die eigentliche Staatsgründung zurück. Er ist zwar gut dokumentiert, wird aber heutzutage immer als Reaktion auf die größer werdende  jüdische Bevölkerung in dem zunächst von den Osmanen beherrschten, dann unter dem Mandat der Briten stehenden Gebiet „Palästina“ verstanden und so auch von vielen politischen und medialen Meinungsmachern „israelkritisch“  betrachtet.

Mit, bzw. nach  dem Sieg des Staates Israel 1967 –  im eigentlich,   von den arabischen Staaten geplanten Krieges zur  Vernichtung   Israels –   änderte sich die Begrifflichkeit.  Aus Arabern wurde aus propagandistischen Gründen und zur Abgrenzung von den ringsum bereits bestehenden arabischen Staaten das „Volk der Palästinenser„. Maßgeblich beteiligt an diesem raffinierten Schachzug war der bis dahin wenig bekannte  Jassir Arrafat, ein Meister der Taktik aus Schmeichelei, Lügen, Täuschung und fürchterlichem Terror.

Seinen Aufstieg zum Leader der arabischen (palästinensischen) Widerstands- und Terrororganisation PLO feiert nun der Deutschlandfunk in einem Arafat gewidmenten „Special“.

Wie nicht anders zu erwarten zeigt der Dlf in der Jubiläumsausgabe für einen Mörder und Terroristen eine ebenfalls beachtliche Meisterschaft in der „Taktik der Täuschung und Lüge“ durch Weglasssen von Fakten, Hinzufügen von sentimentalen, märchenhaften Tönen, dem Auslassen wirklicher Kritik an der Strategie und Kriegsführung des oben zurecht so genannten Terrorchef Arafat.

Ich habe den Bericht nicht live gehört, aber die Mitschrift gelesen.

Und ich bin froh, dass ich das im zeitlichen Abstand getan habe – meinem Blutdruck bekommt dieser Text nicht, wieviel weniger erst die Live-Berichterstattung.

Zum Glück hat sich ULRICH SAHM  dieser angenommen. Mit seiner Zustimmung  kopiere ich seine Sicht auf die Dinge auf seiner Facebook-Seite vollständig hierher,

Ulrich Sahms Text:

 

„Der Deutschlandfunk hat eine Huldigung Jassir Arafats als „Freiheitskämpfer, Terrorist, Realist“ veröffentlicht. Anlass war das 50-jährige Jubiläum von Arafats Wahl zum PLO-Chef. In dem Bericht heißt es: „Vor allem die verheerende Niederlage gegen Israel im 6-Tage-Krieg 1967 ließ in den Palästinensern eine neue Einsicht entstehen“, so Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Doch „Palästinenser“ gibt es erst seit 1968, nachdem Arafat die PLO-Charta neu formuliert hatte. Geschichtsklitternd geht es weiter. Ohne Datum und Quellenangabe wird zitiert: „Und natürlich die Veränderung, die mit dem Krieg 1967 einherging, nämlich die Besetzung der palästinensischen Gebiete und damit dann der Anreiz, den Widerstand gegen diese Besetzung in den palästinensischen Gebieten, die damals besetzt worden sind, aufzubauen.“ Vergessen ist dort, dass bis 1967 niemand von „palästinensischen Gebieten“ sprach, als die West Bank noch von Jordanien besetzt und annektiert war, während der Gazastreifen von Ägypten „verwaltet“ wurde. Vergessen auch das Attentat von München, als die Terroristen von Jassir Arafats PLO die israelischen Sportler gefoltert und verstümmelt haben, bevor sie sie ermordeten. Alles nur „Widerstand gegen Besetzung“?
Weiter werden zwei Reden Arafats vor der UNO beschrieben, kein Wort aber zu den Terroranschlägen und Selbstmordattentaten, deren Finanzierung Arafat mit seiner Unterschrift bestätigt hat. Kein Wort zu der 2. Intifada, die Arafat ab Mai 2000 geplant hat und im Herbst 2000 startete. Sie hat über 1000 Israelis und noch mehr Palästinensern das Leben gekostet. Stattdessen steht beim DLF, er „machte den Weg frei für Friedensverhandlungen, für die er 1994 den Friedensnobelpreis erhielt.“ Unerwähnt ist hier auch, dass Arafat nicht Frieden mit sich selbst geschlossen hat, sondern mit Israelis, die ebenfalls den Nobelpreis erhielten. Kein Wort auch zu den Milliardensummen, die Arafat veruntreut hat. 


Unglaublich, was sich die ARD da leistet. Ob sie wohl zu anderen korrupten Massenmördern auch eine solche Lobeshymne veröffentlichen würde?“

 

(Hervorhebung von mir.)

Soweit Ulrichs Sahms Einlassungen zur Jubiläumsfeier für einen Massenmörder und Friedensverhinderer in einem renommierten deutschen Sender.

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass es dieser und ähnliche Beiträge bei nahezu allen großen Magazinen, in Tageszeitungen und in den Sendern  der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten sind, die die ausgegebene Losung „Kampf gegen Antisemitismus“ zu einer höhnischen Verschleierung der tatsächlichen und überaus gefährlicheren Form des Antisemitismus machen, dem ANTIZIONISMUS, der, getarnt als „Kritik unter Freunden“,  längst und  entgegen aller Merkel’schen Beteuerungen von der Staatsräson, zur Basis deutscher Außenpolitik geworden ist, getragen von nahezu allen Parteien dieses Landes und von Kirchen, Verbänden und NGOs mit zweifelhaften Argumenten und noch irrsinnigeren Methoden (BDS) unterstützt wird..

 

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„Am Israel chai“ … 12. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, HOLOCAUST, islam, israel, judentum, plo, politik, terrorismus.
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Ich kopiere im vollen Wortlaut und unter Missachtung der „Goldenen Regel der Blogger“, die Kolumne  Dr. Rafael Korenzechers hierher.

Herr Dr. Korenzecher ist Herausgeber der Monatszeitung „Jüdische Rundschau„.

Ich unterstreiche diese Kolumne Wort für Wort und Satz für Satz  –   auch wenn ich selbst  an manchen Stellen –  wie beispielsweise bei der durchaus berechtigten  Kritik an unserer Regierung –  nicht die  drastische Wortwahl nutzen würde, derer sich Dr. Korenzecher bedient.   Dennoch, ein Hinzufügen eigener ergänzender Kommentare erübrigt sich. Der Text spricht für sich  –  und eben auch für das, was ich denke, meine und empfinde:

 

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

die Zeit läuf schnell – das gemeinsame Mahl des Seder-Abends, der alljährlich als wichtiges Familienfest begangenen wird, liegt in diesem Jahr bereits hinter uns.

Das noch andauernde einwöchige Pessachfest erinnert alljährlich an das Ende der pharaonischen Unterdrückung der Juden. Nach dem unter Führung Moses von Pharao abgetrotzten Auszug des jüdischen Volkes aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im Gelobten Land markiert Pessach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

Das vor 70 Jahren auf altem, dem jüdischen Volk durch diverse Fremdherrschaften nahezu zwei Jahrtausende lang geraubten Gebiet wiederbegründete, demokratische Israel mit seiner ungeteilten Hauptstadt Jerusalem ist somit – allen anderslautenden Behauptungen und Ansprüchen seiner Feinde zum Trotz – einer der am längsten auf seinem Territorium legitimierten Staaten der Welt.
Angesichts des diesjährig zu gleichen Zeit begangenen wichtigen christlichen Osterfestes sei an dieser Stelle festgehalten, dass neben der Gestalt des im Königreich Judäa geborenen Religionsgründers Jesus und vielem anderen aus seiner jüdischen Welt auch das am Vorabend des Pessachfestes mit der Verlesung der Geschichte des jüdischen Auszugs aus Ägypten seit alter Zeit jährlich zelebrierte Seder-Mahl, dem gemäß den christlichen Schriften auch der Jude Jesus beigewohnt hat, als heiliges Abendmahl Eingang in die christliche Lehre gefunden hat.

Die nach dem Exodus der Juden aus Ägypten im weiteren Verlauf des Pessach-Geschehens entstandenen zehn Gebote bilden eine erste frühe Vorlage für als Menschenrechte anzusehende moralische Wertvorgaben menschlichen Zusammenlebens und stellen einen unverzichtbaren, allgemein gültigen ethischen Verhaltenskodex dar. Als großes jüdisches Erbe haben die zehn Gebote in kaum zu überschätzender Weise in wachsendem Maße bis heute ein Unrechtsbewusstsein für die Verletzung zwischenmenschlicher Normen geschaffen. Obwohl von der Menschheit nie wirklich erreicht, haben sie maßgeblich nicht nur die Rechtsgrundlagen und die Verhaltensethik des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt, sondern ausgehend von dort die zivilisatorische Entwicklung der gesamten Menschheit im Sinne einer gelebten Humanität beeinflusst.

Es darf nicht ohne Stolz gesagt werden, dass sich das zahlenmäßig kleine jüdische Volk im Laufe seiner häufig und besonders im letzten Jahrhundert von unendlichem Leid begleiteten Geschichte nahezu unschätzbare Verdienste um Humanität, Ethik und die Zivilisation unseres Planeten erworben hat. Nahezu unschätzbar ist auch der überproportionale kulturelle, wissenschaftliche und technologische Beitrag jüdischer Menschen und des winzigen Staates Israel auf dem Gebiet der Medizin, der Naturwissenschaft , der Technologie, der heutigen digitalen Revolution und nahezu allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens.

Angesichts dieses Sachverhalts und des zweifelsfrei belegten historisch legitimierten Anspruchs auf sein Jahrtausende altes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem ist es besonders bedrückend und beschämend, dass die Delegitimierung des jüdischen Staates und die gemeinsam mit den brutalen muslimischen Landusurpatoren praktizierte Leugnung der geschichtlichen Bezüge des jüdischen Volkes zu seinem rechtmäßigen Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa heute wieder die Richtlinien der deutschen und westeuropäischen Politik bestimmen und nur sieben Jahrzehnte nach der durch Nazi-Deutschland vor den untätigen Augen der Welt verübten bestialischen Ermordung von Millionen unschuldiger jüdischer Opfer tradierter rechter und neu-importierter islamischer Antisemitismus vor allem in unserem Lande und den Ländern Westeuropas täglich neuen traurigen Höhepunkten entgegensteuern.

Abgrundtiefer, weiten Teilen der Muslime von klein auf anerzogener Mord-Hass auf alles Jüdische hat – weiterhin uneingestanden von unserer Politik und vielfach verschwiegen von unseren Medien – mit wachsendem hiesigen Anteil der muslimischen Bevölkerungsgruppe bereits zu tiefgreifenden destruktiven Veränderungen unserer Gesellschaft und einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen aller, besonders aber der des jüdischen Populationsanteils geführt.

Das noch im letzten Jahr als skandalöse Besonderheit berichtete, von den Lehrern, Elternvertretern und der Schulleitung tatenlos geduldete Hinausprügeln eines jüdischen Gymnasiasten durch muslimische Mitschüler aus einer Berliner Schule ist nicht nur im Wesentlichen ungeahndet geblieben. Es ist zwischenzeitlich an einer wachsenden Zahl von Schulen mit höherem Anteil islamischer Schüler geradezu zur Norm geworden und stellt den Alltag jüdischer Schüler und Schülerinnen an derartigen Schulen dar, wo sie vor den Augen einer untätigen links-ideologisierten und häufig Islam-affinen Schulbehörde nicht nur gemobbt, verängstigt und verprügelt, sondern sogar mit dem Leben bedroht werden. Jüdisches Leben in unserem Lande und anderen Teilen West-Europas ist ohne durchgehenden Schutz seiner Kindergärten, seiner religiösen Einrichtungen und fast aller anderen Bereiche nicht mehr ohne Gefahr für die körperliche Unversehrtheit jüdischer Menschen möglich.

Das letzte Mal, dass sich jüdische Schüler und ihre häufig ratlosen und gedemütigten Eltern in Deutschland in einer derartigen Ausgrenzungs- und Bedrohungssituation befanden wie in den gegenwärtigen Zeiten der linksdurchseuchten Judenhasseinlass-Regierung der Kanzlerin Merkel war zur Zeit der Nazi-Diktatur und liegt inzwischen 73 Jahre zurück. Jedenfalls sollte es sich, glaubt man den markigen „Never Again“- Parolen unserer Islam-affinen Bessermenschen und den gemeinsam mit den bestens Regierungs-domestizierten offiziellen jüdischen Vertretern hingeheuchelten Gedenktagsritualen für tote Juden eigentlich nie wieder möglich geworden sein.

Statt wirksamer Abhilfe ist die in Nazi-Deutschland verordnete Zwangsmarkierung von Juden in der Regierungszeit der Kanzlerin Merkel lauwarmen, von offiziöser Seite erteilten duckmäuserischen Empfehlungen an Juden gewichen, weitgehend auf das Tragen jüdischer Identifikationsmerkmale zu verzichten, um die hiesigen Muslime nur nicht zu provozieren.
Schlimmer noch – zu einer echten und dringend erforderlichen politischen Umbesinnung gegenüber dem Islam hat das hauptsächlich von der Kanzlerin verantwortete unbeschreibliche Geschehen in unserem Staat die im Wesentlichen Wahl-gescheiterte und trotz halsbrecherischer Koalitionsakrobatik und künstlicher Beatmung durch die einschlägigen Ja-Sager-Medien im Bundestag fast wieder – und diesmal sogar wegen ihrer eigenen Leute – durchgefallene Angela Merkel aber nicht geführt.

Auch weiterhin beharrt die Kanzlerin bei der wieder aus gutem Grunde in Deutschland entbrannten Islam-Debatte gegen jede historische Wahrheit und jede der Selbsterhaltung unserer Demokratie dienende Vernunft auf der geschichts-verfälschenden These, der Islam gehöre zu Deutschland.

Nahezu täglich finden zwischenzeitlich und mit zunehmender Tendenz mehrfach und an mehreren Orten hauptsächlich von unser zahnloses Strafsystem weder fürchtenden noch achtenden muslimischen Tätern verübte Messerattacken auf Unschuldige und Unbewaffnete. Über jedes erträgliche Maß traurig und wütend macht der soeben zu beklagende sinnlose und bestialische Mord an der 85-jährigen jüdischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll durch einen islamischen Mörder in Paris. Bleibt zu hoffen, dass dies und die ebenfalls durch einen muslimischen Täter in Frankreich verübte kaltblütige Ermordung eines jungen Polizisten nicht die neue Islam-Terror-Saison 2018 eröffnet worden ist.

Die mit dieser Regierung der Wahlverlierer jetzt wohl unausweichlich auf uns zukommenden neuen Demontage-Jahre für unser Rechtssystem und unsere freiheitliche westliche Lebensart gehen unvermindert weiter.

Unsere Politik übt sich trotz erfolgter Wahlabstrafung in links-ideologischem Islam-Appeasement und unterlässt so gut wie nichts, um die mangelnde Integrationsbereitschaft eines nicht unerheblichen Anteils der Muslime durch ubiquitäre Erleichterungen und Anpassung unserer Lebensweise an die Islamisierung unserer Welt zu honorieren, was verbunden mit der zwischenzeitlich Alltag gewordenen Verunsicherung und Angst vor islamischer Gewalt tatsächlich zu einer immer spürbarer werdenden Änderungen unserer liebgewordenen Gewohnheiten und unseres Verhaltens geführt hat.
Gleichzeitig tobt – von unseren Medien bestenfalls unter häufiger Ausblendung der islamischen Täter-Identität gerade eben noch erwähnt, aber wegen der Fülle der Vorfälle kaum noch hinreichend und Ursachen-bezogen thematisiert – auf unseren Straßen und den öffentlichen Plätzen unserer Städte ein Krieg der Messer gegen alle und jeden, Frauen und Kinder keinesfalls ausgenommen.

Angesichts der nahezu ausschließlich von Muslimen verübten Messerattacken in Supermärkten und Vergewaltigungen und Angriffen auf Joggerinnen vermag es niemanden mehr zu verwundern, dass die Amtsführung dieser neuen alten Kanzlerin mit ihrer nahezu unkontrollierten Einlasspolitik für islamischen Judenhass sowie dessen Frauen- und Demokratieverachtung in den bisherigen viel zu vielen Jahren ihrer Amtszeit ein Sicherheitsdesaster für diese Republik und ganz besonders für die jüdische Bevölkerungsminderheit angerichtet hat. Dass sie damit den größten Vertrauensverlust der Bürger gegenüber der Demokratie und den größten Rechtsruck der Nachkriegsgeschichte in unserem Staat zu verantworten hat, ist geradezu folgerichtig.

Nicht anders verhält es sich in der fast durchweg verfehlten Außenpolitik und ihren mit links-ideologischen Vorgaben gefundenen Affinitäten. Mit ihren bisherigen ministerialen Fehlgriffen Steinmeier und Gabriel im Außenamt wurde Nähe zu islamischen Unrechtsregimen wie der Türkei und dem Iran erzeugt, wurden Terror-Finanzierer wie Abbas hofiert und eine massiv Israel-averse Außenpolitik verschuldet. Dazu gehören unabdingbar auch nahezu alle Gepflogenheiten der Diplomatie überschreitendes, haltloses Bashing des amerikanischen Präsidenten und eine massive Zerrüttung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses und eine durchaus gefährliche Verschärfung des osteuropäischen Konfliktes und der Gegnerschaft zu Russland, für das, anders als ständig beim evidentem islamischen Fehlverhalten praktiziert, auch nur die geringste Unschuldsvermutung gelten gelasssen wird.

Ob eine politische Entfrostung des vorsätzlich durch die beiden vorgelaufenen Fehlbesetzungen im Außenamt, S.Gabriel und F.W. Steinmeier vereisten politischen Klimas mit dem nun erfolgten Wechsel im deutschen Außenministerium und dem Besuch des neuen deutschen Außenministers Heiko Maas in Israel bleibt trotz der nunmehr vernehmbaren weniger dissonanten Tonlage und trotz des Verzichts auf diplomatische Brüskierungen aus Deutschland noch abzuwarten.

Wie weit dies durch die von Heiko Maas während seiner Reise betonte Ablehnung jeder Form des Antisemitismus – also auch der gewalttätigen islamischen Komponente – und durch die neuen Töne einer positiven Würdigung des bevorstehenden 70. Jahrestages der Wiedergeburt des Staates Israel möglich und von unserer Regierungspolitik und seiner eigenen von linkem antijüdischen Vorbehalt und nicht zu übersehender Israel-Feindschaft geprägten Partei mitgetragen wird, werden wir sehr bald an den hiesigen Unterstützungs-Zusagen gegenüber dem Terrorfreund Abbas, an dem deutschen Abstimmungsverhalten in der UNO, an der Positionierung in der Problematik des desaströsen Atomabkommens mit dem Iran und an der künftigen Haltung Deutschlands zum Thema der von Präsident Trump mit klarer geschichtlicher Legitimierung betriebenen Anerkennung Jerusalems, die im Übrigen besonders Deutschland gut zu Gesicht gestanden hätte, aber bisher vehement abgelehnt worden ist.
Anlass zur Skepsis gibt die auch in Deutschlands Politik und ihren nachgeschalteten Medien an den Tag gelegte Reaktion und ausgebliebene eindeutige Verurteilung der Hamas-Bande für die neueste Grenzprovokation aus Gaza.

Dabei scheint es weder für die Terrorbosse aus Gaza noch für die Israel-feindliche Politik der UNO und auch nicht für unsere mit Krokodiltränen für tote Juden nur mangelhaft cachierte politische Israel-Aversion eine Rolle zu spielen, dass es außer dem erklärten Ziel der Hamas-Terroristen und des Terror-gegen-Israel Förderers Abbas, Israel zu vernichten , wie auch zuvor schon keinen wirklichen Grund für diese neuerliche Grenzattacke gegen Israel gibt.
Wissen sollte man dazu, was vielfach in Vergessenheit geraten ist und auch bei unseren Israel-Diffamierungs-Medien vorsätzlich unerwähnt bleibt: Es war der von unserer Politik und unseren Medien als Hardliner beschimpfte israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, der bereits im Jahre 2005 den freiwilligen Rückzug Israels aus dem im 6-Tage Krieg 1967 von Ägypten übernommenen Gaza-Streifen veranlasste. Die letzten der 8.000 dort ansässigen Juden verließen Gaza am 12. September 2005 und hinterließen ein entwickeltes Gebiet mit funktionierender Wirtschaft, das in der Lage war die Bevölkerung zu versorgen und sogar den Überschuss zu exportieren.

Seither ist in Gaza Hitlers Traum verwirklicht worden. Gaza ist 100 % judenrein. Und dies, obwohl in Gaza schon seit dem Altertum Juden ansässig waren, die erst im Jahre 1929 während massiver arabischer antijüdischer Pogrome aus Gaza vertrieben wurden.
Statt – wie es sinnvoll und erhofft war – mit Israel zu kooperieren, übernahm die Terrororganisation Hamas bereits 2006 durch Wahlen (soviel zur Friedensliebe der gazanischen Bevölkerung) die Macht in Gaza, die sie seither – irrwitzigerweise erheblich finanziert durch westliche Gelder – auch gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung mit Gewalt, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Erschießungen mit eiserner Hand aufrecht hält.

Gleichzeitig und zur Ablenkung von den wachsenden durch Korruption und Bereicherung der Hamas-Bosse entstandenen desaströsen wirtschaftlichen Probleme wurde das unversöhnliche Feindbild zu Israel bis heute perpetuiert und führte zu unzähligen Grenzprovokationen, Mordanschlägen auf Israel, Raketen-Beschüssen auf den israelischen Nachbarn und folgerichtig immer wieder zu Reaktionen der angegriffenen Israelis.

Jetzt ist es wieder soweit und die weltweiten zu Marionetten der Gaza-Bosse degenerierten Staaten der UNO, die EU und auch unser Land tun wie von den Puppenspielern der Hamas geheißen:
Trotz Tonnen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel hat die Hamas und haben die ihr folgenden Gazaner das ihnen geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht. Jetzt machen sie sich gerade auf im nächsten Schachzug mit einem sogenannten „Marsch der Rückkehr“ zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel und Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza geschafft haben.

Die Hamas hat mehrere Hundert Millionen der vom Westen und der UNO kassierten Gelder verwendet, um „Protestcamps“ für 300.000 Menschen direkt an der Grenze zu Israel zu organisieren. Überschreitet die Grenze und „Keinen Zentimeter von Palästina werden wir aufgeben!“ lautet die Devise. Der jüdische Staat soll und muss – und zwar insgesamt – l von der Landkarte verschwinden.
„Entweder wir kehren heim, (wo das auch immer sein soll) oder der Dritte Weltkrieg beginnt!“ klingt es martialisch aus Gaza.

Und natürlich klappt alles vorzüglich und ganz so wie es die Terrorbosse und Strippenzieher der neuerlichen antiisraelischen Eskalation geplant haben. Die Marionetten von der UNO, der EU und bei uns tanzen im von der Hamas vorgegebenen Takt.
Nur noch schnell 17 Menschen , wenn möglich auch Kinder opfern. Menschenleben – auch das der eigenen Bevölkerung – ist für die Mörderbosse aus Gaza ohnehin ein billiges Gut und schon bricht der Zorn der Welt und unserer Politik mit gelebtem antijüdischem Vorbehalt über Israel herein.
Israels Grenze wird mit Waffengewalt angegriffen. Welcher Staat würde sich nicht verteidigen? Egal!

Endlich kann wieder auf Israel einprügelt werden. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, die EU und natürlich auch unsere Regierung und ihre Medien äußern ihre tiefe Sorge, fordern Israel zur Mäßigung auf und verlangen eine internationale Untersuchung mit dem Ziel, Israel für seine unangemessene Aggression zu verurteilen.
Obwohl die israelische Armee besonnen reagiert: Unter den 17 Provokateuren, die getötet wurden, befanden sich zehn namentlich bekannte Terroristen der Hamas und anderer islamischer Terrorgruppen.

Trotzdem, wie von der sogenannten Völkergemeinschaft nicht anders zu erwarten und auch von den Strategen der Hamas-Mörderbande nicht anders geplant : Auch jetzt wieder Israel-Dämonisierung pur.
Wenn es um Israel geht, kennen die von Diktatoren und Unrechtsregimen dominierte UN(nütz)Organisation , die Islam-Appeaser aus der westlichen Sphäre der EU und unsere links-durchseelten Gesinnungsmedien in trauter Eintracht und abstruser Dauer-Konsequenz nur einen Schuldigen : den demokratischen jüdischen Staat und seine vorbildlich humanistischen Werten verpflichtete Verteidigungs-Armee.

Die bekanntermaßen höchste Autorität für Frieden und Demokratie, der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vorfälle an der Gaza-Grenze als „Massaker“ verurteilt. Seine Regierung werde „israelischen Terror“ immer und überall anprangern, sagte Erdogan am Samstag vor Anhängern in Istanbul und sprach von einem „unmenschlichen Angriff“. Er fügte hinzu: „Wir werden unsere palästinensischen Brüder in ihren rechtmäßigen Anliegen bis zum Ende unterstützen.“
Die Bevölkerung von Afrin wird von der Türkei ohne jede Not aus reinem imperialen Antrieb massakriert. Die reguläre türkischen Armee plündert, mordet, brandschatzt und vergewaltigt kaum anders als ihre Janitscharen in dem 1453 gemeuchelten, eroberten und immer noch bis heute besetzten Konstantinopel. Die UNO bleibt dazu hochgradig unbesorgt .

Wehe aber wenn Juden es wagen, angemessen und verantwortlich ihre Grenzen und ihre Frauen und Kinder vor der Terror-Provokation der Hamas zu schützen. Selbst wenn wir die Farbe der Wand annehmen würden, um ja nicht durch unsere Existenz zu provozieren, würden uns unsere eingeschworenen hiesigen und weltweiten Hasser unser Jude-Sein und den Umstand, dass wir immer noch am Leben sind, niemals verzeihen.

Erfreulicherweise sind der jüdische Staat Israel und seine Menschen am Vorabend des auch auf den Monat April fallenden Jom Ha’atzmaut, der in diesem Jahr den 70. Geburtstag der Wiedergeburt der israelischen Demokratie kennzeichnet, jung, vital, erfolgreich, lebensbejahend, kreativ, wirtschaftsstark, unabhängig und verteidigungsbereit genug, um sich weder von Deutschland noch von der EU gängeln zu lassen.

Die Abkehr der USA von der Islam-affinen und Israel-feindlichen Obama-Politik und die historisch richtige Zuwendung und der Erfolg des neuen Präsidenten Trump verschaffen Israel nach 70 Jahren seiner Neugründung endlich auch die Anerkennung seiner heiligen, ungeteilten und ewigen jüdischen Hauptstadt.

Die ebenfalls im April durch die großen jüdische Fest und Gedenktage Jom HaSchoah und Jom HaZikaron zu ehrenden jüdischen Opfer und Helden des Aufstandes im Warschauer Ghetto und des Kampfes für Freiheit und Unabhängigkeit des jüdischen Volkes in seinem Staat Israel hätten diesen 70. Jom Ha’atzmaut mit tiefer Genugtuung über das heutige demokratische kleine, große Eretz Israel erlebt.

In diesem Sinne wünsche ich Medinat, Memshalah und dem ganzen Am Israel, sie mögen unbeschadet auch diesen Angriff ihrer Feinde überstehen und einen unbeschwerten und fröhlichen 70. Geburtstag des neuen Staates Israel in Frieden und Freiheit feiern.

Unseren Lesern, Freunden und uns allen alles erdenklich Beste.

Am Israel Chai – leolam waed!

Ihr Dr. Rafael Korenzecher

„What ISRAEL is defending…“ 9. April, 2018

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Und mehr muss man eigentlich nicht wissen!

Ich teile dieses Video auf ausdrücklichen Wunsch Hananya Naftalis, der es produzierte und bei facebook veröffentlichte.

Möge es vielen Menschen  die Augen öffenen für die Realität am „Zaun von Gaza“.

 

Wenn angeblich die Mehrheit der Deutschen…. 14. März, 2018

Posted by Rika in araber-"palästinenser", flüchtlinge, iran, islam, israel, medien, politik, presse, terrorismus.
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den Herrn Ex-Außenminister Gabriel zu den beliebtesten Politikern zählt – wie die Medien nicht müde werden zu behaupten – und findet, dass er seinen Job gut mache, müsste diese Mehrheit der Deutschen doch auch mit der von ihm vertretenen und verantworteten Außenpolitik vollkommen einverstanden sein.

Das bedeutet doch wohl auch, dass die meisten Deutschen es in Ordnung finden,

dass der Ex-Außenminister mit den herrschenden  Mullahs des Iran freundschaftliche Beziehungen pflegt, ungeachtet der Tatsache, dass Iran eine islamische Diktatur ist, in der Frauen  weniger Rechte haben als Männer (das gefällt vielleicht sogar einigen deutschen Männern recht gut 😉  ), Schwule an Baukränen aufgeknüpft werden, drakonische Strafen bei Missachtung islamischer Regeln drohen und auch ausgeführt werden, der Iran zu den gefährlichsten Kriegstreibern im Nahen Osten gehört und so die gesamte Region destabilisiert, der Islam das alles beherrschende religiöse und staatliche System ist, aus dem es kein Entkommen gibt, die Meinungsfreiheit extrem eingeschränkt ist, Demonstrationen nur FÜR nicht aber gegen die Regierung erlaubt sind, Frauen unter das Kopftuch gezwungen werden und Apostaten mit dem Tode bestraft werden.

Es bedeutet ferner, dass sie es völlig in Ordnung finden , dass der Ex-Außenminister mit der Türkei kungelt und schmutzige Deals vereinbart,  und während er mit seinem türkischen Amtskollegen gemütlich  im eigenen Häuschen in Goslar Tee trinkt, gleichzeitig aber das türkisches Militär die Kurden auf syrischem Gebiet abschlachtet. Die meisten Deutschen scheinen es demnach gut zu finden, dass die Türkei unter Erdogan zu einer islamischen Diktatur umfunktioniert wird mit allen absehbaren negativen  Folgen für die Bevölkerung (siehe Iran!!!),  sie haben vermutlich auch kein Problem damit, dass Menschen gegen Geld gehandelt werden (und dabei beziehe ich mich nur auf den ausgehandelten Deal zum Flüchtlingsproblem!!!) Vor allem aber scheinen sie recht zufrieden damit zu sein, dass deutsche Panzer für die Türken rollen.

Wie um Himmels willen kann man diesen Außenminister gut finden?

Dabei habe ich noch gar nicht daran erinnert, dass sich Herr Gabriel  in Israel wie die Axt im Walde aufgeführt hat, die israelische Regierung brüskierte und sich lieber mit der ultralinken außerparlamentarischen Opposition traf, dass er Israel zum wiederholten Male als  Apartheidsstaat  bezeichnete und den Terror-Finanzierer Abbas als seinen Freund. Gabriel regte eine strategische Partnerschaft mit der Fatah an und förderte damit auch den erstarkenden muslimischen Antisemitismus in Deutschland, der mit dem deutschen Antisemitismus Hand in Hand geht und ungestraft auf Deutschlands Straßen „Tod Israel“ brüllen darf.

Was also war so gut an diesem Außenminister?

Und was, so  frage ich als SPD-Mitglied, war so gut an seiner Parteiführung? Das miese Spiel, dass er mit Schulz veranstaltet hat? Die ständigen Querschüsse, die er während des ohnehin nicht leichten Wahlkampfes von der Seitenlinie aus gegen die eigene Partei  feuerte? Das unredliches und erbärmliche Machtspielchen nach den Sondierungsgesprächen? Seine Bartgeschichte???

Was ist gut an diesem Mann, dass ihn die Medien derart über den grünen Klee loben?

Aber vielleicht finden ihn ja die meisten Deutschen deshalb gut, weil er sehr viel besser reden kann als Frau Merkel und weil er so einen treuherzigen Augenaufschlag zustande bringt wie sonst keiner im Parlament… mit diesem seelenvollen Dackelblick, der noch jeden zum Schmelzen bringt, der nicht eine ausgesprochene Hundephobie hat…

Wer weiß.

Herrn Maas als seinen Nachfolger finden die meisten Deutschen nicht so nett (gut). Das mag daran liegen, dass Eitelkeit weit weniger freundlich bewertet wird, als seelenvolle Augenaufschläge und schöne Reden.

Aber wer weiß. Wenn die Medien erst einmal loslegen mit einer Sympathiekampagne für den smarten Herrn Maas, kann ja nichts mehr schief gehen.  Um Leistung, die ein Minister zu erbringen hat, geht es bei den Beliebtheitswettbewerben, die regelmäßig von den Umfrageinstituten veranstaltet werden, ohnehin nicht.

Wer ist eigentlich heute der beliebteste Politiker im „Politbarometer“?

Weiß man das schon?


NACHKLAPP

Explizit zum Thema „Außenpolitik unter Gabriel“ äußert sich überaus faktenreich Michael Wolffsohn bei Achgut.

http://www.achgut.com/artikel/ein_aussenminister_den_man_nicht_vermissen_muss

Daraus diese kurze Sequenz:

„Seine Streicheleinheiten verstand das Mullah-Regime als Freifahrschein für die Fortsetzung innenpolitischer Unterdrückungen und außenpolitischer Kriegsabenteuer im Irak, Jemen, Libanon und in Syrien. Nach Ausbruch der Massenproteste gegen das Mullah-Regime hatte Gabriel nichts Eiligeres zu tun, als beide Seiten dazu aufzurufen, keine Gewalt einzusetzen.

Im Klartext: Gabriel setzte Unterdrückte und Unterdrücker gleich. Zur selben Zeit wurde in einem Luxuskrankenhaus Hannovers Irans ehemaliger Todesrichter gehegt, gepflegt und vor Rechtsverfolgung geschützt. Mit Wissen und Wirken des Auswärtigen Amtes, also sicher auch Gabriels.

Nicht den Iran, sondern Saudi-Arabien sollten wir, laut Gabriel, als Hauptverantwortliche für Nahostkonflikte und -kriege betrachten. Dass deutsche Firmen jüngst dem Iran Raketenbauteile lieferten, stieß nicht aufs Veto des Gabriel-Amtes. Bereitete er sich für eine Zweitkarriere als Iran-Lobbyist vor?

Gabriels Vorgehen widersprach nicht nur dem ethischen Selbstverständnis und der Staatsräson Deutschlands. Zu dieser gehört das unbedingte Eintreten für die Existenz des jüdischen Staates, Israel. Lippenbekenntnisse dazu kennen wir auch von Gabriel. Zugleich bezeichnete er Israel mehrfach als „Apartheid-Staat“.“

Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Aller guten Dinge sind ….? 31. Januar, 2018

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Drei! würde der erfahrene Phrasendrescher ergänzen… und beinahe hätte ich das auch getan.

Doch dazu hätte es bedurft, dass die bisherigen „Dinge“ gut waren.

Aber das waren sie nicht. Ganz und gar nicht.

 

Denn 1.

Als Herr Gabriel in Hebron war – damals noch nicht in seiner Funktion als Außenminister – teilte er der Welt mit, er wisse nun, dass Israel ein Apartheidsstaat sei.  Das zu sagen war nicht gut. Und vor allen Dingen fehlte diesem Statement jegliche reale Basis. Vielmehr verdeutlichte es die Gesinnung eines deutschen Ministers, der nach eigenem Bekunden die Nazi-Vergangenheit seines Vaters und Deutschlands inzwischen „aufgearbeitet“ hatte… Die Lehren, die (nicht nur) Gabriel  aus dieser Vergangenheit zieht, bestehen darin, etwas nie wieder zu tun, bzw. andere Leute darauf hinzuweisen, dass sie nach Meinung des Beobachters dabei sind „es“ wieder zu tun. Den Fokus legen diese Beobachter dabei auf das Land, deren Bewohner zu einem nicht geringen Teil Überlebende des ursächlichen Handelns für  das „nie wieder“ sind, Überlebende der Shoah, des systematisch von Deutschen geplanten und ausgeführten Völkermordes an den europäischen Juden, hätten die doch – die Juden in Israel nämlich -, nach Meinung vieler Menschen, ebenfalls Lehren aus dem Holocaust ziehen müssen. Die Lehre, die die Israelis ziehen sollten,  beziehen sich auf den Umgang mit dem Vernichtungswillen der sie umgebenden arabischen Staaten und solchen, die sich dafür halten.

Israelis dürfen sich  nicht wehren wenn sie angegriffen werden.

Die fadenscheinige Begründung dazu lautet: Nur im Kriegsfall darf man mit Waffen antworten, da aber  die Hamas wie auch die Fatah lediglich der „militärische Arm“ ihrer „Bewegung zur Befreiung Palästinas“ sind, nicht aber die reguläre Armee eines regulären Staates, handelt es sich bei den kriegerischen Angriffen der Araber eben nicht um Krieg und deshalb darf man auch nicht mit kriegerischen Mitteln darauf reagieren.  Vermutlich sollen die Israelis nach Meinung deutscher Amtsträger mit diplomatischen Mitteln auf Terror und Mord von Seiten der Araber antworten….

Israelis dürfen nur im Kernland Israels wohnen, meinen die gleichen freundlichen Kritiker und verweisen auch immer wieder auf   Hebron. Dort, so meinen sie zum Beispiel, sperren wenige Tausend Juden 200000 Araber, auch „Palästinenser“ genannt in ein sogenanntes Ghetto, aus dem die Araber nicht in das winzig kleine Wohnviertel der Juden gelangen können, ohne dafür einen Kontrollpunkt nutzen zu müssen. Herr Gabriel nahm das zum Anlass, Israel der Apartheid zu bezichtigen und übersah dabei, dass es gerade umgekehrt ist: Die Juden Hebrons dürfen nicht in die Wohnviertel der Araber, weil sie dort ihres Lebens nicht sicher sind…

Jüdische Israelis dürfen auch nach Meinung Gabriels und seiner Regierungschefin keine „Siedlungen“ in dem Gebiet bauen, das die Araber schon vor Jahrzehnten hätten zu ihrem Staat machen können, wenn sie es nicht vorgezogen hätten, die Juden mit Hilfe der Syrer, Iraker, Ägypter und Jordanier ins Meer zu treiben, um das ganze Gebiet „vom Meer bis zum Fluss“ zu einem weiteren arabisch-muslimischen Staat und absolut „judenrein“ zu machen. Arafat war es dann, der auf die geniale Idee kam, diesen nicht gebildeten Staat zu „Palästina“ zu erklären und seine arabischen Bewohner zu „Palästinensern“ in Abgrenzung zu den bereits vorhandenen arabischen Staaten nebenan. Übrigens waren die Araber  zur Zeit des Britischen Mandats für das Gebiet Palästina überhaupt nicht erbaut darüber, von den Briten „Palästinenser“ in die Ausweispapiere gestempelt zu bekommen, schließlich waren sie stolze Araber. „Palästinenser“ waren die Juden…   Tja, wie sich doch die Zeiten ändern.

(Wenn Abbas die alten biblischen Stätten als immer schon „palästinensisch“  reklamieren will, muss ich immer ein bisschen schmunzeln, weil ich  daran denke,  dass er damit ja indirekt den Juden – den britisch-palästinensischen Bewohnern nämlich – dieses Land zuspricht…. Vermutlich hat er das selber noch gar nicht so durchdacht.)

Und 2.

Als Herr Gabriel seinen Antrittsbesuch als Außenminister in Israel machte, legte er größten Wert darauf mit einer auch in Israel selbst höchst umstrittenen  Organisation  (Breaking the Silence)  zu sprechen, noch bevor er den israelischen Regierungschef  Netanjahu treffen konnte. Diese von europäischen  Linken unterstützte NGO bezichtigt Israel der Kriegsverbrechen, begangen an „palästinensischen Freiheitskämpfern“. Herr Netanjahu verzichtete daraufhin auf das gemeinsame Gespräch bei einem Staatsbankett zu Ehren des Gastes, der sich wie ein Trampeltier im Porzellanladen benommen hatte.  Netanjahu wurde daraufhin in Deutschland wieder einmal beschimpft und gescholten, Herr Gabriel durfte sich als Held und Freiheitskämpfer fühlen….  aber noch sind meiner unmaßgeblichen Meinung nach  Außenminister nicht befugt, Freiheitskämpfe gegen befreundete Staaten zu führen.

Nun also 3.

Dazu las ich vor wenigen Stunden diese Mitteilung des ZDF:

 

Es ist nur ein Kurzbesuch, den Außenminister Sigmar Gabriel im Heiligen Land plant: ein Gespräch mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, ein Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, eine Rede bei einer Sicherheitskonferenz in Tel Aviv. Auf den ersten Blick sieht das nach einem „abgespeckten“ Standardbesuch aus, bei dem lediglich Treffen mit Vertretern der sogenannten Zivilgesellschaft oder Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) fehlen.

Aber es ist kein Standardbesuch. Denn bei Gabriels Antrittsbesuch im April 2017 hatte Premierminister Netanjahu ein geplantes Treffen platzen lassen. Der Grund: Gabriel hatte sich mit den NGOs „Breaking the Silence“ und „B’tselem“ getroffen.

Überraschende rote Linie

„Breaking the Silence“ versucht Fehlverhalten israelischer Soldaten in den Palästinensergebieten aufzudecken. Die Organisation besteht überwiegend aus Soldaten, Reservisten, ehemaligen Soldaten. Und auch „B’tselem“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten aufzudecken. Beide Organisationen stehen der Besatzung kritisch gegenüber. In den Augen des israelischen Premierministers sind sie schlicht „Verräter“ und „Staatsfeinde“.

„Mein Grundsatz ist ganz einfach“, erklärte Netanjahu damals: „Ich empfange keine Diplomaten anderer Länder, die Israel besuchen und sich dabei mit Organisationen treffen, die Israels Soldaten Kriegsverbrecher nennen.“ Die rote Linie, die Netanjahu im April gezogen hatte, überraschte Gabriel. Zuvor war es durchaus Usus, dass sich Diplomaten aller Länder mit „Breaking the Silence“ treffen.

Nun ist Sturheit wohl ein Attribut, das sowohl auf Israels Premierminister Netanjahu zutrifft als auch auf den deutschen Außenminister Gabriel. Und so sagte Gabriel am Montag vor seiner zweiten Israel-Reise als Außenminister dazu, dass „sowohl Herr Netanjahu als auch ich der Überzeugung sind, dass wir alles richtig gemacht haben beim letzten Besuch.“

Applaus von der falschen Seite

Warum also ausgerechnet jetzt eine Reise nach Israel? Das „angeknackste Verhältnis verbessern“ nennen es Diplomaten auf beiden Seiten. Offenbar ein Anliegen, das Gabriel wichtig ist, zumal er nicht sicher sein kann, ob er nach der Regierungsbildung im Amt bleibt.

Er gab am Montag zu, er habe damals für seine „Standhaftigkeit“ in Deutschland auch Applaus von der falschen Seite bekommen: „Vermutlich waren auch manche dabei, die hinter ihren anti-israelischen Positionen vermutlich eine antisemitische Position verborgen haben“ und das habe ihn „tief verunsichert“.

Und vermutlich hat er Recht, denn schon immer haben sich Antisemiten hinter der Kritik an Israels Regierung versteckt. Schon immer hat es aber auch Stimmen gegeben, die jedwede Form der Kritik an Israels Politik kriminalisieren, indem sie behaupten, es stecke grundsätzlich Antisemitismus dahinter. Ein Dilemma, dass verunsichern kann – keine Frage.

Zwischen inakzeptablem Antisemitismus und legitimer Kritik an Israels Politik

Und möglicherweise haben auch die Ereignisse im Dezember in Berlin zu dieser Verunsicherung zusätzlich beigetragen: Vor dem Brandenburger Tor protestierten Palästinenser gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA. Sie skandierten antisemitische Parolen, verbrannten eine Israelflagge. Plötzlich wurde die Antisemitismus-Debatte erweitert: Es wird von arabischem – durch Flüchtlinge importiertem – Antisemitismus gesprochen.

Der geschäftsführende Außenminister will zu der Zeit offenbar ein Zeichen setzen: Er besucht die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Er spricht mit muslimischen Migranten über das Thema. Und als ein Gesprächsteilnehmer sich beschwert, in Deutschland vergesse man das Leid der Palästinenser, verweist der Chefdiplomat auf die Haltung der Bundesregierung und seine eigene Aussage, die er bei einer Israel-Reise im Jahr 2012 gemacht hatte.

Damals besuchte er die Stadt Hebron, im Westjordanland und bezeichnete die israelische Besatzung als „Apartheid-Regime“. Gabriel, der offenbar damit spontan zeigen wollte, dass er zwischen inakzeptablem Antisemitismus und legitimer Kritik an Israels Politik differenziere, geriet damit zwischen die Mühlen der jeweiligen Propaganda. Denn der Apartheidsbegriff war schon damals in Israel, euphemistisch beschrieben, „nicht gut angekommen“, umso mehr allerdings bei Israels Feinden.

Gekommen, um die Wogen zu glätten

Und so nahm die radikale Palästinenserorganisation Hamas das im Dezember zum Anlass zu twittern: Der deutsche Außenminister beschreibe die israelische Besatzung als Apartheid-Regime. Die konservative israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ konterte und nannte Gabriel daraufhin den „neugekrönten Poster-Boy der Hamas“.

Gabriels Image in Israel hat sich dadurch aktuell nicht verbessert. Nun kommt er also, um die Wogen zu glätten. Vertreter von „Breaking the Silence“ wird Gabriel schon deswegen nicht treffen. Das muss er auch nicht, das letzte Gespräch ist ja noch nicht so lange her und für den amtierenden Außenminister Gabriel und den israelischen Premier Netanjahu gibt es auch noch genug andere Themen, wie die Zwei-Staaten-Lösung, den Siedlungsbau, die Jerusalem-Frage oder die aktuelle Iran-Politik Deutschlands.

Allerdings bieten diese Themen bei genauer Betrachtung auch eher viel Raum für Dissens. Aber vielleicht werden Gabriel und Netanjahu ihn einfach hinter der Contenance der Diplomatie verstecken.

Man kann doch getrost davon ausgehen, dass die im Text deutlich werdende Abneigung des ZDF gegen Netanjahu und seinem Regierungskurs nach wie vor auch die Meinung Gabriels spiegelt. Und wer Herrn Gabriel in den letzten Wochen seines diplomatischen Wirkens beobachtet hat, wird sich nicht vorstellen können, dass das Treffen einigermaßen reibungslos verläuft, zumal da die Aussage des Ministers steht,  „dass ’sowohl Herr Netanjahu als auch ich der Überzeugung sind, dass wir alles richtig gemacht haben beim letzten Besuch.'“ (siehe oben)

 

Wie soll man sich also ein erneutes Treffen vorstellen….

Gut, um wieder bei meinen Eingangsworten zu landen, wird es vermutlich nicht sein…

Nachzutragen ist noch ein Text des Außenministeriums, den ich bei Facebook mit diesen Worten einleitend verlinkt habe:

Das folgende Zitat aus einer Mitteilung des AA muss man mit Bedacht lesen… und sich auf der Zunge zergehen lassen:
„Wenige Tage nach dem Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar und 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel unterstreicht der Besuch die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels.“

„Die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung
Ja zum Donnerwetter noch mal, wer um alles in der Welt ist denn für diese Geschichte verantwortlich? Hat sich die grausame Geschichte einfach so ergeben… wie ein Erdbeben auf Haiti? Hat sich der Holocaust einfach selbst inszeniert?
Wie kann man nur so einen schrecklichen Satz schreiben???
Mich packt heillose Wut, wenn ich das lese.
Statt zu sagen „Wir Deutschen haben den millionenfachen Mord an den europäischen Juden geplant und durchgeführt, bar jeder menschlichen Regung. Deshalb steht es uns ganz und gar nicht zu, Israel Ratschläge zu geben oder die Juden mordenden Terroristen unter Abbas und Hamas zu unterstützen!“ schreibt das Auswärtige Amt so einen unsäglichen Satz.
Da wir mir nur noch schlecht… da muss ich an mich halten, um nicht meine gute Erziehung zu vergessen und ausfallend zu werden gegen diese Schleimscheißer im AA.

Der Text des AA im Wortlaut:

Außenminister Gabriel ist am Dienstagabend (30.01.) nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete aufgebrochen, nicht zuletzt um seine Gesprächspartnern zum Nahostfriedensprozess zu ermutigen.

Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, ist die Rückkehr zum Verhandlungstisch noch schwieriger geworden. Der Ton zwischen Israelis und Palästinensern ist rauer geworden. Befürworter einer Zwei-Staaten-Lösung haben es zunehmend schwer. Umso mehr drängen Deutschland und Europa darauf, wieder das direkte Gespräch zwischen den Parteien zu suchen.

Seite an Seite in Frieden und SIcherheit

Der Außenminister traf am Mittwoch (31.01.) zunächst mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zusammen. Israel ist und bleibt für Deutschland der engste Partner in der Region. Gabriel machte deshalb bei seinem Besuch deutlich, dass Solidarität mit Israel und ein überzeugtes Eintreten für eine Zwei-Staaten-Lösung keine Gegensätze sind, sondern Hand in Hand gehen.
In diesem Geiste fanden auch Gespräche mit dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde Mahmud Abbas statt. Außenminister Gabriel warb auch auf palästinensischer Seite dafür, den Friedensprozess wieder aufzunehmen. Denn: nur zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben, können langfristig Stabilität für die Region bringen.

Regionale Fragen

Auch regionalen Fragen kamen zur Sprache. Die Rolle Irans und die Sorge Israels über das Nuklearabkommen JCPoA standen dabei im Fokus. Der Außenminister machte deutlich, dass das Abkommen mit Iran der beste und bisher einzige Weg ist, ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern. Es sorgt für mehr Sicherheit in der gesamten Region. Davon profitiert letztlich auch Israel. Unabhängig davon sind die hohe Vertreterin der EU sowie Frankreich, Großbritannien, Deutschland und die USA entschlossen, die Frage des iranischen Raketenprogramms anzugehen. Dafür wurde zuletzt in Brüssel auch ein strukturierter Dialog mit Iran vereinbart.

Verantwortung für Israel

Die engen bilateralen Beziehungen waren ebenso ein wichtiger Teil der Reise. Wenige Tage nach dem Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar und 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel unterstreicht der Besuch die aus der grausamen Geschichte des Holocaust erwachsene deutsche Verantwortung für die Sicherheit Israels. Außenminister Gabriel hielt zum Abschluss eine Rede bei der 11. Jahreskonferenz des Institute for National Security Studies, einem führenden israelischen Think Tank.

 

Hervorhebung von mir.

 

 

 

 

Fremde Feder: Reden über Jerusalem 7. Dezember, 2017

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„Redet mit Jerusalem freundlich“ , lautet eine berühmte Aufforderung, die wir schon in der Bibel lesen können … (Jesaja 40,2)

Seit gestern ist Jerusalem  ganz besonders in aller Munde, doch die meisten, die über  – nicht „mit“ – Jerusalem reden, tun das nicht freundlich, jedenfalls nicht wenn mit „Jerusalem“ die israelische Regierung gemeint ist, analog zu „Berlin macht… tut… schweigt…“, wenn Frau Merkel ein bedeutungsschweres Statement zur politischen Lage der Welt,  die sie ja permanent zu retten beabsichtigt, verkündet oder verkünden lässt…

Nein, die Reden über Jerusalem sind in aller Regel nicht freundlich.

Aber es gibt Ausnahmen, eine davon fand ich heute bei mena-watch.

. Thomas Eppinger hat sie gehalten, bzw. aufgeschrieben. Ich nehme mir die Freiheit und stelle sie hier ungekürzt ein. Ich weiß, dass das nicht so ganz den Regeln entspricht, aber die Erfahrung aus 10 Jahren Blog machen dieses Vorgehen nötig, denn schon oft habe ich nur ein kurzes Zitat, versehen mit einem Link eingestellt, doch nach 3 oder 4 Jahren war der Link nicht mehr stabil, der ganze Text nicht mehr auffindbar. Das ist oftmals sehr schade…

Für den nun folgenden Text wäre es aber mehr als das. Darum, lieber Thomas Eppinger, Sie mögen mir verzeihen, wenn ich Ihren Text einfach hierher kopiere…  er ist zu gut, um in 4 Jahren oder so nicht mehr auffindbar zu sein.

Reden wir über Jerusalem. Das Ende einer diplomatischen Scheinheiligkeit

Von Thomas Eppinger

Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem.
Christ: „Ihr Juden habt Jesus umgebracht!“
Jude: „Nein, das waren die Muslime!“
Moslem: „So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime!“
Christ: „Da hat er recht!“
Jude: „Stimmt, dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!“

Ja, reden wir über Jerusalem. Und überspringen wir die feindseligen Kommentare der üblichen Verdächtigen von Jakob Augstein bis Michael Lüders, gehen wir an dieser Stelle nicht auf die Phrasen von einer drohenden Gewaltspirale ein, lassen wir die Appeaser außen vor, die vor einer Störung des Friedensprozesses im Nahen Osten warnen. Wir kennen die Sprüche seit Jahren.

Außerdem: Syrien, Jemen, Sunniten gegen Schiiten, Iran gegen Saudi-Arabien, islamischer Fanatismus, arabischer Nationalismus, autokratische Herrscher, die jedes demokratische Pflänzchen im Keim ersticken – der Frieden im Nahen Osten hängt von ganz anderen Dingen ab als vom Sitz der amerikanischen Botschaft in Israel. Die breite Front gegen die Anerkennung der israelischen Hauptstadt durch den amerikanischen Präsidenten war vorhersehbar. Sie ist eine logische Folge des Mainstreams in Politik und Medien, der seit Jahren durch die schrittweise Delegitimierung Israels gekennzeichnet ist.

Reden wir also über Jerusalem. Reden wir darüber, dass diese Stadt schon jüdisch war, als es Christen und Muslime noch gar nicht gab. Dass der erste Tempel vom Sohn Davids fast tausend Jahre vor der Geburt Jesu errichtet wurde. Dass Jerusalem schon vor 3000 Jahren die Hauptstadt von Juda war. Dass erst im 7. und 8. Jahrhundert der Felsendom und die Al-Aqsa Moschee unter islamischer Herrschaft errichtet worden sind, an eben jenem Ort, an dem einst der erste und der zweite Tempel standen, und der den Juden zu dem Zeitpunkt schon seit mehr als eineinhalb Jahrtausenden heilig war. Doch so schwer 3000 Jahre auch wiegen mögen, die Neuzeit wiegt noch schwerer.

Reden wir also über die Gründung Israels, über den Teilungsplan der UNO von 1947, in dem Jerusalem als corpus separatum vorgesehen war, der von den Vereinten Nationen durch einen Treuhänderrat und einen Gouverneur regiert werden sollte. Ausländische Truppen sollten die Stadt schützen und den gleichberechtigten Zugang für Gläubige aller drei abrahamitischen Religionen zu ihren heiligen Stätten sicherstellen. Israel hat diesen Teilungsplan akzeptiert, während eine Allianz aus Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und Irak schon am Tag nach der Unabhängigkeitserklärung über Israel hergefallen ist. Den Unabhängigkeitskrieg hat Israel gewonnen, das jüdische Viertel der Altstadt Jerusalems und den Osten der Stadt jedoch an Jordanien verloren. In Westjerusalem, das unter israelischer Hoheitsgewalt stand, galt seit 1948 israelisches Recht. 1949, nach dem Waffenstillstandsabkommen, erklärte Premierminister David Ben-Gurion Jerusalem zum untrennbaren Teil Israels und dessen ewiger Hauptstadt, der Beschluss des Parlaments folgte am 4. Januar 1950.

Reden wir darüber, dass während der jordanischen Besatzung von 1949 bis 1967 vom religiösen Interesse an den islamischen Heiligtümern wenig zu spüren war. Einige örtliche Institutionen wurden geschlossen, wie das Arabische Hochkommissariat und der Oberste Muslimische Rat, andere wurden nach Amman verlegt. Daniel Pipes bezeichnet das Jerusalem unter jordanischer Herrschaft als „isolierte Provinzstadt von weniger Bedeutung als Nablus“ und beschreibt die diplomatische Bedeutungslosigkeit der Stadt für die arabische Welt:

„Kein arabischer Führer kam während der neunzehn Jahre, die Jordanien Ostjerusalem kontrollierte, hierher und König Hussein (regierte 1952 – 1999) selbst kam nur selten zu Besuch. König Faysal von Saudi-Arabien sprach nach 1967 oft von seiner Sehnsucht in Jerusalem zu beten, jedoch schien es ihn nie gekümmert zu haben dort zu beten, als er die Chance dazu hatte. Wahrscheinlich am bemerkenswertesten ist, dass die Gründungsurkunde der PLO, der Palästinensische Nationalvertrag von 1964, Jerusalem nicht ein einziges Mal erwähnt oder auch nur andeutet.“

Bis heute steht die politische Symbolik im krassen Gegensatz zum nachlässigen Umgang der palästinensischen Behörden mit den angeblich so bedeutsamen islamischen Stätten Jerusalems.

Reden wir vom antisemitischen Furor während der Besatzungszeit. Nach dem Einmarsch der jordanischen Truppen in Ostjerusalem im Mai 1948 wurden Tausende Juden vertrieben, deren Familien seit Jahrhunderten in der Stadt gelebt hatten. Jordanien verweigerte den Israelis den Zugang zur Klagemauer, dem heiligsten Ort des Judentums, und zum Friedhof auf dem Ölberg, seit mehr als 2500 Jahren eine jüdische Begräbnisstätte, was ein klarer Bruch des Waffenstillstandsabkommens von 1949 war. Hunderte jüdische Gräber wurden von einer Autobahn zerstört, die direkt über den Friedhof geführt wurde.

„Die Grabsteine, die das Andenken von Rabbis und Weisen ehrten, wurden von der Bauabteilung der jordanischen Arabischen Legion für Fußböden und Latrinen verwendet (die Inschriften auf den Steinen waren noch sichtbar, als die Israelis die Stadt befreiten). Das alte jüdische Viertel der Altstadt wurde verwüstet, 58 Jerusalemer Synagogen – manche davon Jahrhunderte alt – wurden zerstört, andere wurden als Vieh- und Hühnerställe genutzt. Direkt neben der Westmauer entstanden Slumsiedlungen.“

Der 1997 wiedererrichtete Große Bogen der Hurva-Synagoge (Von MathKnight, CC BY 2.5)

Schon nach der Sprengung der Hurva-Synagoge 1948 brachte der jordanische Kommandeur Abdullah el Tell die Strategie seiner Truppen präzise auf den Punkt: „Zum ersten Mal seit 1000 Jahren verbleibt kein einziger Jude im Jüdischen Viertel. Kein einziges Gebäude verbleibt intakt. Das macht eine Rückkehr der Juden unmöglich.“ Die Juden vertrieben, ihre Häuser und Synagogen zerstört, ihre Gräber geschändet. Die Hoheit über Ostjerusalem jemals wieder aus der Hand zu geben, ist für Israelis nicht verlockend.

Reden wir darüber, dass die Israelis trotz alldem bei der Rückeroberung der Stadt 1968 auf den Einsatz schwerer Waffen verzichteten, um Moscheen und Kirchen zu schonen. Sie verwehrten den Muslimen nicht den Zugang zu ihren heiligen Stätten und unterstellten den Tempelberg einer autonomen muslimischen Verwaltung: dem Waqf. Die arabisch-palästinensischen Einwohner haben den Status von „ständigen Einwohnern“, können sich innerhalb Israels bewegen und sind auch sozialversichert. Auch der Zugang zur israelischen Staatsbürgerschaft steht ihnen offen. Heute sind rund ein Drittel der Einwohner Jerusalems Muslime.

Reden wir auch darüber, dass Donald Trump mit der Anerkennung der israelischen Hauptstadt nur eine Jahrzehnte lange diplomatische Scheinheiligkeit beendet. „Seit Jahrzehnten erkennt die internationale Gemeinschaft stillschweigend an, dass die Stadt der jüdischen Könige David, Salomon und Herodes, die Stadt, in der bis zur Zerstörung durch die Römer der Tempel stand, und in der Jesus als „König der Juden“ von den Römern gekreuzigt wurde, die Stadt, die Juden seit 2000 Jahren beim Pessachfest beschwören – „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ –, dass diese Stadt, die nur deshalb Christen und Muslimen heilig wurde, weil sie seit jeher den Juden heilig ist, die Hauptstadt des jüdischen Staates ist und sein muss.“, schreibt Alan Posener dazu in der WELT. Ganz allein ist Trump mit seiner Entscheidung übrigens nicht. Im April dieses Jahres nahm die Welt schweigend zur Kenntnis, dass Russland Westjerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt hat. Und im Mai hat das tschechische Parlament Jerusalem als Hauptstadt anerkannt.

Und zuletzt, reden wir noch darüber, dass es den Frieden keinen Schritt näher gebracht hat, ständig den Druck auf Israel zu erhöhen. Denn selbst die schmerzhaftesten Zugeständnisse Israels reichten den Palästinensern nicht, deren eigentliches Ziel immer lautete: „Geht zurück ins Meer. Oder sucht euch ein anderes Land.

Unabhängig davon, wann bzw. ob die USA ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen, markiert die Anerkennung der israelischen Hauptstadt eine Wende in ihrer Nahostpolitik. Schon mit der Ankündigung steigt der Druck auf die arabische Welt, endlich die Realität anzuerkennen: Es kann niemals ein „Rückkehrrecht“ für Palästinenser geben, die nicht in Israel geboren wurden. Und Jerusalem wird die Hauptstadt Israels bleiben. Vielleicht wird es einmal auch die Hauptstadt eines palästinensischen Staates sein, aber nie wieder werden sich die Juden aus ihrer Stadt vertreiben lassen. Je geschlossener Europa sich dem anschließen würde, desto größer wäre die Aussicht auf Erfolg. Leider beweist der Kontinent vorläufig nur, wie recht Dan Shueftan mit seinem Bonmot hatte: „Immer wenn Du Zweifel hast, frag die Europäer – und mach dann das Gegenteil.“

 

Nikolaustag… 6. Dezember, 2017

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Seit ungefähr 61 Jahren glaube ich nicht mehr an den Nikolaus, bzw. daran, dass es diese geheimnisvolle Person sei, die mir am Morgen des 6. Dezember meinen am Abend zuvor gründlich geputzten Schuh mit Süßigkeiten füllt…. (vor 61 gab es noch keine Geschenke… diese Unsitte kam erst später auf, als schlaue Kaufleute „im Nikolaus“ das Potential  für das vorweihnachtliche Geschäft erkannten und mit „Kleinigkeiten“ als Geschenk warben…) Ich war auch schon damals  nicht katholisch und dementsprechend auch mit den Gebräuchen der Heiligenverehrung nicht vertraut.

Irgendwann stellten meine Eltern als quasi Nikolausvertreter die Verteilung von Süßigkeiten an mich und meinen Bruder auch ein…  wir machten es uns als Familie gemütlich mit einem „bunten Teller“ und Tee oder Kakao.

Später,  ich war inzwischen Ehefrau und Mutter, gab es für unsere lieben Kleinen kleine Geschenke und für uns Erwachsene Nikolauspunsch… ein ganz wunderbar wundersames Getränk….

Aber auch unsere Kinder wurden groß, der „Glaube“ an den Nikolaus wandelte sich auch für sie in eine schöne Legende, die mit  liebevollen Gesten am Nikolaustag ins Bewusstsein gehoben wird…

Heute aber könnte ich beinahe selbst wieder an den Nikolaus glauben, der heimlich still und leise Dinge in Ordnung bringt, kleine Geschenke macht und damit Freude auslöst bei denen, die so beschenkt werden.

Denn heute – allerdings nicht heimlich still und leise – , am Nikolaustag 2017,  löst der als „irrlichternder Egomane“ von vielen Medien  verhöhnte Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine vor Jahrzehnten  getroffene Entscheidung ein:  Die USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel an!  Gleichzeitig  kündet Trump an, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen… dieses Versprechen hatte er bereits im Wahlkampf gemacht, jetzt hat er die entsprechenden Stellen angewiesen, den Umzug vorzubereiten.

 

Vielleicht ist es ja ein Zeichen für kindliches Wunschdenken oder für politische Naivität, wenn ich unumwunden zugebe, mich über diese Entscheidung des Präsidenten zu freuen und damit ganz diametral entgegen allen Kommentatoren unserer öffentlich-rechtlichen Wahrheitsverkünder zu denken.  Die werden nämlich nicht müde, die Sicht der sogenannten „Palästinenser“ weiter zu reichen, nach deren Lesart wird Jerusalem die künftige Hauptstadt ihres künftigen Staates sein. Der liegt zwar noch in weiter Ferne und wird – wie wir alle wissen – von den „Siedlungen“ massiv am Entstehen gehindert, aber der bereits bestehende Staat Israel darf darum auf gar keinen Fall Jerusalem zu seiner Hauptstadt machen.

Ist doch logisch, oder?

Die Araber, die sich seit Arafat „Palästinenser“ nennen, diese Identität stiftende  Bezeichnung für ein mögliches „Volk“ aber während der britischen Mandatszeit stolz ablehnten und darauf beharrten Araber zu sein, diese Araber also haben sich seit 1947 der Teilung des damaligen Mandatsgebiets „Palästina“ in einen jüdischen und einen arabischen Staat strikt verweigert. Sie wollen den ganzen Kuchen – das kann man in der Charta der Hamas nachlesen. Und deshalb dürfen die Juden keine Hauptstadt „Jerusalem“ haben. Die sogenannte Völkergemeinschaft weist gerne auf den „ungeklärten Status“ Jerusalems hin und ignoriert dabei geflissentlich die 3000-jährige Geschichte der Stadt Jerusalem als Zentrum der jüdischen Welt ebenso, wie die einfache Tatsache, dass jeder Staat weltweit selbst darüber bestimmt, welcher Ort auf seinem Staatsgebiet die Funktion der „Hauptstadt“ innehat. So hat auch der Staat Israel die uralte, ja ewige „Hauptstadt des Judentums“ zu seiner „staatlichen Hauptstadt“ gemacht.

In Jerusalem tagt die Knesset – seit 1966 in dem ebenso genannten Gebäude – , in Jerusalem ist der Sitz des Ministerpräsidenten und des Präsidenten, der Ministerien und der meisten Einrichtungen der Verwaltung. Aber die Weltgemeinschaft in Form der akkreditierten Botschaften  findet es vermutlich in Tel Aviv sehr viel interessanter, außerdem ist der Weg zum Strand deutlich kürzer und der Shabbat wird in Tel Aviv nicht ganz so streng eingehalten wie in Jerusalem. Kurz gesagt, Tel Aviv ist die „Hauptstadt für die  Botschafter“ und Botschaften. (Ich musste mal in aller Herrgottsfrühe mit meiner Freundin von Jerusalem nach Tel Aviv fahren, weil der Freundin in einem kleinen Straßencafe direkt am Damaskustor der Pass und auch sonstige wichtige Utensilien geklaut worden war und sie einen Behelfspass in der deutschen Botschaft beantragen musste…  wir warteten endlos lange, aber sie bekam den Pass. Anslchließend erholten wir uns am Strand von Tel Aviv von den ausgestandenen Strapazen….  am nächsten Tag fuhren wir über Eilat nach Taba und von dort aus weiter mit einer kleinen Gruppe auf den Sinai….  das würde ich heute nicht mehr machen, die Jeep- und Wandertour im Sinai!)

Heute nun, am Tag des Heiligen Nikolaus, freue ich mich darüber und wiederhole es gerne noch einmal: Der Präsident der USA löst ein Versprechen ein und stimmt dem Selbstbestimmungsrecht Israels zu:

JERUSALEM  IST DIE HAUPTSTADT DES STAATES ISRAEL

Da kann Marietta Slomka wettern und wüten wie sie will. Das stört mich gar nicht, allenfalls ärgere ich mich darüber, dass sie immer noch anti-israelische Propaganda macht.

Und was der  Siggi,die Angie, der Martin und der Aiman, der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden und der beinahe heilige Emanuel aus Frankreich dazu sagen… geschenkt. (Ich finde das zwar ganz schrecklich, aber heute und gleichzeitig ganz und gar unerheblich und auch vollkommen überflüssig!)

Ich würde mir aber vom Nikolaus noch ein kleines Zusatzgeschenk wünschen:

Bitte, bitte lass es friedlich bleiben in Jerusalem und ganz Israel.

Denn schon wetzen sie wieder die Messer, die unversöhnlichen, unfriedlichen arabischen Nachbarn in Samaria und Judäa…

Und ich wünsche mir,  dass all die Neunmalklugen, die sogenannten „Freunde Israels“, die immer und ausschließlich Israel in der Pflicht zu Zugeständnissen sehen und bei Zuwiderhandlungen an den Pranger stellen, dass diese „Freunde“ einfach mal die Klappe halten. Wenigstens das.

Lieber Nikolaus, kannst Du nicht dafür sorgen, dass sie ausnahmsweise mal Trumps Beispiel folgen… dieses eine Mal?

Ich verspreche Dir, ich werde auch ganz brav sein….

Warum, Herr Steinmeier? 11. Mai, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", fatah, gesellschaft, hamas, israel, politik, presse, terrorismus, zweistaatenlösung.
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Warum ausgerechnet eine Kranzniederlegung an Arafats Grab?

Was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, Herr Bundespräsident Steinmeier?

Ehrung für einen großen Staatsmann, Menschenfreund, Friedensbringer?

Was um alles in der Welt hat Sie und Ihre Berater dazu bewogen, ausgerechnet nach dem desaströsen Besuch des Herrn Außenminister Gabriel in Israel nun einen neuerlichen Anlauf zu nehmen, Israel und die Israelis zu brüskieren?

Sicher, damals, Anfang der 90er Jahre, vor einer gefühlten Ewigkeit lag eine Aufbruchsstimmung in der Luft, Frieden schien möglich zwischen den bis dahin durch Terrorakte gegen Israel  berühmt-berüchtigten Arabern (unter Arafats ideologischer und taktischer Führung) und den Israelis und ihrem Ministerpräsidenten Rabin. Das Abkommen von Oslo schien die Türen für einen Frieden weit geöffnet zu haben. Der Nobelpreis an die beiden israelischen Politiker, Rabin und Peres und an Arafat schien das zu besiegeln.Und natürlich war es auch ein sehr bewegendes Zeichen, als Arafat der Witwe des durch den Mordanschlag eines jüdischen Extremisten getöteten Rabin einen Kondolenzbesuch abstattete.

Es war, wie wir heute wissen, nur ein Zeichen für die westliche Welt, ein abgekartetes Täuschungsmanöver, das dazu diente, die wahren Ziele zu verschleiern.

Nichts hat sich seither geändert in den Beziehungen zwischen den „Palästinenser“ genannten Gegnern des jüdischen Staates und Israel. Im Gegenteil. Die Schrecken der sogenannten „Al Aqsa-Intifada“ sind doch noch nicht vergessen, so wenig wie der immer währende Terror, der von Gaza aus gegen Israel geführt wird oder der der vielen (kleinen) Attentate gegen israelische Bürger durch „Palästinenser“. Ungebrochen gilt die Charta der Hamas, die zwar in neuer „scheinmoderater“  Sprache daher kommt, aber nach wie vor an der Vernichtung des Staates Israel fest hält. Nichts hat sich geändert am „Friedenswillen“ der palästinensischen  Führung in Ramallah, die zwar wortreich und blumig ihren großen inneren Drang zum  Frieden unterstreicht, aber gleichzeitig die Attentäter auf jüdische Zivilisten mit hohen Renten belohnt, Schulen nach sogenannten Märtyrern, sprich Selbstmordattentätern in Israel benennt, die viele zivile Opfer auf ihrer „Habenseite“ verbuchen,  und die in den arabisch-sprachigen Medien dazu aufruft, im Kampf gegen die „Besatzung“ nicht nachzulassen, wobei nach „palästinensischer“ Lesart  nicht etwa die umstrittenen Gebiete von Samaria und Judäa gemeint sind, wie man den naiven Westler glauben lässt, sondern eben das gesamt Gebiet „vom Meer bis zum Fluss“, also ganz Israel inbegriffen.

Aber zurück zu der Frage:

Warum ehren Sie, Herr Dr. Steinmeier ausgerechnet in diesen Tagen Yassir Arafat, einen der größten Verbrecherführer im Nahen Osten.

Haben Sie denn nie davon gehört? Haben Ihre Berater sich denn nicht informiert?

Es waren vor allem die von Jassir Arafat geführte Fatah und die PFLP (Volksfront für die Befreiung Palästinas), die den Terror ins Ausland verlagerten und so mehr Publizität und politischen Einfluss erreichten, als sie mit Anschlägen gegen den erklärten Feind – den Staat Israel – jemals gewinnen konnten.
„Zwischen 1968 und 1980“, so der amerikanische Terrorismusforscher Bruce Hoffman, seien palästinensischen Gruppen „für mehr internationale Terrorakte verantwortlich“ gewesen „als jede andere Bewegung“. Darüber hinaus gelang ihnen der Aufbau des ersten internationalen Terrornetzwerks, das von der japanischen Roten Armee über die katholische IRA, die Fraktionen des deutschen Linksterrorismus und den Terrorsöldner Carlos bis hin zur Geheimarmee für die Befreiung Armeniens (Asala) reichte.

Quelle: Spiegel

Nun mögen einige Menschen einwenden, dass sei „vor Oslo“ gewesen und somit sei durch die Oslo-Verträge eine andere, friedlichere Seite Arafats zum Tragen gekommen. Weit gefehlt.  Aus dem veröffentlichten Terminkalender geht hervor, dass Sie auch an den Gräbern Rabins und Peres‘ einen Kranz in Ehrerbietung niedergelegt haben. War es das Anliegen  mit dieser Geste den Oslo-Prozess in Erinnerung zu rufen?  Aber  Oslo ist gescheitert.

Denn zu keiner Zeit hat Arafat das Ziel aus den Augen verloren, den Staat Israel zu zermürben und zu vernichten. In allen seinen Ansprachen an „sein Volk“ geht es um dieses große Ziel. Ein mögliches Abkommen mit Israel, ja selbst die auch von der deutschen Regierung so viel beschworene „Zweistaatenlösung“ wird immer und von allen arabisch-muslimisch-„palästinensischen“  Akteuren als „Zwischenschritt“ zur endgültigen Lösung  angesehen und auch so kommuniziert,  der vollständigen Übernahme aller „palästinensischen Gebiete“ nämlich zwischen Mittelmeer und Jordan.

Camp David, Madrid, Roadmap….  alle Zusammentreffen galten  nur dazu, dem Westen Sand in die Augen zu streuen, auf alle Verhandlungen folgte das NEIN der „palästinensischen“ Führung mit Hinweis auf den einzig möglichen Schuldigen: Israel.

Selbst die Räumung Gazas hat an der negativen Haltung der Linken in Deutschland und selbst bei den maßgeblichen Vertretern Ihrer Partei nichts geändert. Für Sie und Ihre ideologischen Genossen ist nach wie vor einzig Israel in der Pflicht, Zugeständnisse für einen Frieden zu machen, der aber doch immer mehr zu eine Utopie geworden ist. Die Hamas hält an Ihrer Charta ebenso fest wie Sie an dem unentwegten Mantra, die Siedlungen seien das Friedenshindernis. Israel, das müssten doch sogar Sie begreifen, hat die Räumung Gazas einen nahezu unentwegten Beschuss durch Raketen der Hamas eingebracht.

Doch nicht nur der Terror gegen Israel hat vielfältige Formen angenommen, vielfältig und ins Unermessliche gesteigert ist auch die gegen Israel gerichtete Propaganda, sowohl arabisch-palästinensischer Politiker und Medien, wie auch die der Sympathisanten der „Palästinenser“ hier in Deutschland. In den Straßen Berlins dürfen anlässlich des Al-Quds Tages militante Araber, Türken, „Deutsch-Palästinenser“ und ewig-gestrige Linke wie Rechte ungestraft zur Vernichtung Israels aufrufen und dabei Parolen brüllen, die denen des Stürmer und der Nationalsozialisten im Dritten Reich in nichts nachstehen. Polizei? Staatsanwalt? Prozess?

Die UNO gibt der Forderung muslimischer Staaten nach und erklärt der Tempelberg in Jerusalem habe keinerlei Bezug zu Juden und Judentum… Der Protest noch unter Ihrer Zeit als Außenminister war, gemessen an Ihren Forderungen an Israel, wie eine sanfte  Fata Morgana… er fand praktisch nicht statt.

Aber wissen Sie es denn wirklich nicht besser, Herr Dr. Steinmeier?

Haben Sie denn in all den Jahren nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt?

Ist es Ihnen nie in den Sinn gekommen, die palästinensische Führung mit Nachdruck dazu auf zu fordern, endlich und endgültig Israel als jüdischen Staat anzuerkennen?

Wie kommt es, dass sie immer noch an uralt linken Anti-Positionen in Bezug auf Israel festhalten und sich sogar nicht entblöden, als höchster Repräsentant Deutschlands einen Kranz an Arafats Grab nieder zu legen.

Mir fehlt dafür jedes Verständnis.

Und ich sage sehr deutlich, Sie, Herr Bundespräsident, handeln nicht in meinem Namen.

Ich verzichte darauf, hier alle Links einzustellen, die mühelos belegen können, welch Geistes Kind Arafat ist. Es reicht, wenn Sie, Herr Präsident,  sich vor ihm verbeugen, ich gebe ihm nicht die Ehre meiner Aufmerksamkeit und die meiner Leserinnen und Leser.

Stattdessen empfehle ich zur Lektüre diesen Text, den ich bei facebook entdeckt habe.

Diesen Auszug daraus:

Wenn Frank-Walter Steinmeier demonstrieren wollte, an wessen Seite das von ihm repräsentierte Deutschland steht, dann ist ihm das gelungen: Mit Yassir Arafat ehrte er einen Menschen, der ein Friedensstifter hätte sein können, bis an sein Lebensende aber noch jede Konfliktlösung vehement hintertrieb, die »Palästinenser« so um einen unabhängigen Staat brachte und um Milliarden betrog.

Und indem er sich »ehren« ließ mit einem Empfang durch »Soldaten«, die Terroristen, an deren Händen das Blut zahlreicher Juden klebt, als ihre »Kameraden« betrachten, als »Kämpfer« gar für »Freiheit und Frieden« und als »Märtyrer«, verriet Frank-Walter Steinmeier anschaulich, was von vielfach beschworenen zivilisatorischen Grundwerten bleibt, überläßt man sie nur seinesgleichen.

Quelle

Sie, Herr Steinmeier, haben mir in Ihrem überaus kritisch-politischen  Verhalten gegenüber  Israel, bei gleichzeitiger Duldung der arabischen  wie iranisch-muslimischen Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat schlussendlich  klar gemacht, dass Sie weder als Diplomat noch als Präsident dieses Landes  Ehre verdient haben, nicht einmal die, die Sie dem Mörder und Terroristen Arafat zukommen ließen.

Meine Achtung vor Ihrer Amtsführung haben Sie endgültig verloren.

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Was mich aber fast ebenso verstört wie die Kranzniederlegung als solche ist die Tatsache, dass in den deutschen Medien darüber so berichtet wird, als sei es die größte Selbstverständlichkeit der Welt. Nicht eine kritische Silbe in den MSM.

Mag sich jemand die Welle der Empörung vorstellen, wenn ein ranghoher Politiker eines „befreundeten“ Landes ausgerechnet am Grab von Erich Mielke im stummen Gedenken die Ehrung vollzieht…. oder die Gräber der RAF besucht, um den Kampf der linken Genossen gegen die bürgerliche Gesellschaft der BRD zu würdigen ….  von möglichen Nazi-Kultmalen ganz zu schweigen.

Sollte diese tiefe mediale Ruhe  ein Zeichen für die allgemeine Zustimmung zu Israelbashing und Judenhass sein, fein verkleidet in „Kritik unter Freunden“ und Händchen halten mit den „Verfolgten“?

Von der Kanzlerin natürlich auch kein Wort.

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