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„So geht Integration….“ 2. Oktober, 2015

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, emanzipation, frauen, gesellschaft, integration, muslimische frauen, politik, sharia, vollverschelierung.
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schrieb eine Nutzerin bei facebook

und postete den Beitrag über  die wunderbare Hilfsbereitschaft vieler Frauen, die einer  Flüchtlingsfrau einen Friseurbesuch ermöglichen wollten. Das Problem war weniger die Finanzierung einer solchen Hilfeleistung, als vielmehr die Tatsache, dass die Betroffene unter dem Recht von Sharia und Ehemann steht. Der Ehemann untersagt seiner Frau, die Vollverschleierung im öffentlichen Raum abzulegen oder sich gar – was beim Barte des Propheten ganz und gar nicht erlaubt ist – von einem männlichen Friseur bedienen zu lassen, ja, nicht einmal die Anwesenheit eines Mannes in dem entsprechenden Salon sei statthaft, man benötige vielmehr einen separaten Raum, zu dem – außer dem Ehemann natürlich – nur weibliche Arbeitskräfte Zutritt haben (die ja eigentlich nach  islamischer Logik ebenfalls verschleiert sein müssten, damit der Eheman sein lüsterndes Auge   nicht über Gebühr im Zaum halten müsste…)

Es meldeten sich ungemein viele Frauen, die Adressen von halal-Friseurläden posteten, um das nett gemeinte Angebot eines Friseurbesuches für eine Flüchtlingsfrau zu ermöglichen.

Aber „geht so Integration“?

So geht Hilfsbereitschaft, aber nicht Integration.

Denn das, was die Frauen so liebevoll-freundlich anbieten, ist doch nichts anderes als die Zementierung der Separation sehr traditioneller muslimischer Frauen vom öffentlichen Leben. Die Frau gilt  als Eigentum des Mannes und kein anderer Mann soll sie zu Gesicht bekommen.

Haben wir Frauen in Deutschland  jahrelang Debatten zum Thema „Emanzipation“ geführt, um vor einer religiös-archaischen Männersippe den Bückling zu machen?

Viele Frauen in Deutschland regen sich meiner Meinung nach zu Recht darüber auf, dass die katholische Kirche Frauen den Zugang zu sämtlichen kirchlichen und geistlichen Ämtern bis heute verweigert.  – Ich möchte allerdings ausdrücklich hervorheben, dass die evangelische Kirche das bis vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls getan hat und in manchen Freikirchen auch heute noch nach dem Wort des Apostel Paulus verfahren wird, das da lautet: „Das Weib schweige in der Gemeinde.“

Aber es herrscht doch ein geradezu lautes Schweigen der (gleichen ?)  Frauen, wenn es darum geht, den Herrschaftsanspruch muslimischer Männer über ihre Frauen an den öffentlichen Pranger zu stellen. Die gleichen muslimischen Männer, die ihre Frauen unter Kopftuch, Niqab oder Burka zwingen, begrapschen unverschleierte (deutsche) Frauen mit den Augen und ihre Bezeichnungen für modern und  westlich gekleidete Frauen sind alles andere als schmeichelhaft. (Das Problem, dass muslimische Väter nicht mit Lehrerinnen reden wollen, weil sie eine FRAU sind, gibt es ja nicht erst seit heute, ist aber bisher in der Öffentlichkeit weitgehend unter den Teppich gekehrt worden,)

Warum weisen wir diese Männer nicht in die Schranken?

Warum machen wir nicht SIE für die Zügelung ihrer scheinbar überbordenenden sexuellen Lust verantortlich, statt ihnen zuzugestehen, ihre Frauen unter Kartoffelsack ähnlich Gebilde zu stecken oder sie gleich ganz aus dem öffentlichen Leben fern zu halten, nur damit ja kein anderer Mann auf schmutzig-unzüchtige Gedanken kommen kann?

Haben wir nicht dafür gekämpft, dass Frauen nicht nur nominell vor dem Gesetz gleichberechtigt sind, sondern auch als gleichwerte und gleich wertvolle Menschen in der Gesellschaft geachtet werden, deren Wort etwas gilt, deren Argumente man ernst nimmt? Sollten unsere Politikerinnen  am Ende nur die Alibifrauen sein, die öffentlich die Verwirklichung des Gleichheitsanspruchs dokumentieren, gleichsam ala  „lass die Mädels man reden, machen tun wir!“? Die Kanzlerin quasi als erste Machtquotenfrau Deutschlands (Heide Simonis möge mir verzeihen… 🙂 )!

Das kann es doch nicht sein!

Als ich vor gut 40 Jahren meinen damaligen Schulrat fragte, ob das Dienstrecht es zuließe, dass ich neben meiner Arbeit an der Schule ein Psychologiestudium aufnehme, antwortete dieser wirklich sehr, sehr freundliche und nette Herr, dass es dem Dienstrecht völlig gleichgültig sei, ob ich in meiner Freizeit Tennis spielte oder studierte, aber „Frau Rika, besinnen Sie sich doch auf ihre wahren Werte als Frau und Mutter!“  Zu einem der Themen meiner mündlichen Prüfung im zweiten Examen wählte ich „Emanzipation“, was mir die freundliche Belehrung seitens des Schulrates (bei Einreichung meiner Themen) einbrachte, Emanzipation bedeute „aus der Hand geben“ was dem Ursprung nach meinte, eine Tochter aus der väterlichen Gewalt zu entlassen …   und vermutlich hat er in Gedanken hinzugefügt, aber nur, um sie der Gewalt des Ehemanns unterzuordnen.

Mehr als vierzig Jahre ist das her. Ein langer Zeitraum für mich, aber ein Klacks in der gesellschaftlichen Entwicklung seit der Zeit der alten Römer. Dass die Entwicklung der Emanzipation der Frau bisher an den  Männern im muslimischen Kulturraum vorbeigegangen ist, bedeutet aber doch nicht, dass ich diese Männer als Frau aktiv darin unterstütze, in ihrem archaischen Denken zu verbleiben. (Das gilt auch für die immer noch in christlich frommen Kreisen anzutreffenden Haltungen und Vorstellungen.)

Integration in unsere Gesellschaft kann nicht bedeuteten, dass wir die Entwicklung anhalten oder sogar zurückdrehen. Muslimische Männer haben sich unserer Rechtsvorstellung anzupassen, nicht wir unsere Rechtsvorstellung den muslimischen Männern.

……..

Und ich hoffe sehr, dass es mehr als Wahlkampfgetöse ist, was Julia Klöckner zu diesem Thema zu sagen hat und dass sie damit eine Debatte angestoßen hat, die nicht so bald verstummt. Manches braucht einen langen Atem.

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Was darf es denn kosten? 28. Mai, 2015

Posted by Rika in berufstätigkeit, bezahlung, eltern, erzieher, erzieherinnen, familie, familienpolitik, frauen, gewerkschaft, horterziehung, jugendamt, Kinder - Famile, kita, mütter, soziale arbeit, streik, tarife, väter.
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Was ist sie uns  wert, die Betreuung unserer Kinder?

Wieviel wollen wir investieren in das Krisenmanagement für den sozialen Zusammenhalt von Familien und Gesellschaft?

Männer und Frauen die Eltern werden,  sollen nach Wunsch „der Wirtschaft“ (wer und was ist das eigentlich?) möglichst schnell nach der Geburt eines Kinders wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen zur Wertschöpfung für Betrieb und Gesellschaft.

Und die Kinder?

Die sollen nach dem Willen der meisten Politiker außer Haus – sprich, außerhalb ihrer Familie – von dazu eigens ausgebildeten Menschen nicht nur betreut (im Frühstadium der kindlichen Entwicklung gewickelt, gefüttert, bespaßt), sondern mit zunehmendem Alter auch  pädagogisch wertvoll (und selbstredend  der Gesellschaft dienlich)  allumfassend erzogen werden. Konkret heißt das, ein gerade dem Säuglingsalter entwachsenes Kleinstkind kommt mit 1 Jahr in die Krippe, durchläuft anschließend den auf die Schule vorbereitenden Kindergarten und wird als Schulkind „im Ganztag“ beteut, also bereits vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn bis in den späten Nachmittag hinein, solange eben, bis die Eltern von ihrer wertschöpfenden Arbeit nach Hause kommen.

Wenn man sich den Zeitplan eines Kindes im Kindergarten- und Grundschulalter vorstellt, das morgens zwischen 6.30 und 7.00 Uhr erwacht und abends gegen 20.00h zu Bett geht, in den ca 12 – 13 Stunden  dazwischen aber an 5 Tagen der Woche mindestens ein Drittel der Zeit im Kindergarten und  als Schulkind mehr als die Hälfte der Zeit in Schule und Hort zubringt, so wird man doch rasch feststellen, dass wesentliche „Betreuungs- und Erziehungsarbeit“ aus der Familie in die Institution Kindergarten-Schule-Hort verlagert wird und „fremde“ Personen anstelle der Eltern prägenden Einfluss auf die Kinder nehmen, sie fördern und fordern, trösten, ermahnen, mit ihnen spielen, lachen singen, ihre kognitiven, musischen und sportlichen  Fähigkeiten individuell fördern (das ist zumindest der Plan!) und ihnen als Ansprechpartner in schwierigen Situationen Beistand bieten.

Das, was in Wahlkampfreden gerne mit „Kinder sind unsere Zukunft“ plakativ verkündet und gepriesen wird, dieses hohe Gut einer Gesellschaft, wird aber in geradezu sträflicher Weise mit einem Minimum an finanzieller Ausstattung versorgt. Damit meine ich, dass sowohl die Zahl der Betreuungs- und Erziehungspersonen in Kitas und Horteinrichtungen in keinster Weise dem geforderten und erwarteten Bildungsauftrag (s.o.) entspricht, wie auch  die Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher nicht im geringsten ihrer verantwortungsvollen Arbeit gerecht wird.

Das geht nicht zusammen.

Man kann nicht qualitativ hochwertige Erziehungsarbeit erwarten, aber nur wenig dafür bezahlen wollen.

Man kann auch nicht erwarten, dass eine Erzieherin / ein Erzieher im Hort  eine Gruppe von 25 Kindern betreut und jedem dieser Kinder so gerecht wird, als würde  dieses wie zu Hause –  als eines von zwei oder maximal drei Kindern –  durch eine einzelne Person (Mutter oder Vater) betreut. Das kann nicht funktionieren. Die Hortbetreuung unterscheidet sich elementar von der schulischen Versorgung – und selbst in der Schule ist der Schlüssel von 1 : 25  doch mehr als problematisch, bleiben Kinder auf der Strecke, weil sie nicht individuell gefördert werden können… wie auch?!

(Ich könnte von einer Horteinrichtung berichten, in der es innerhalb von drei Monaten nicht eine einzige Woche gab, in der alle (5!) tätigen Erzieher-Innen für die 5 Gruppen tatsächlich an jedem Tag auch anwesend waren. Fällt eine Person aus, werden die Kinder der betroffenen Gruppen eben auch noch auf die anderen Gruppen verteilt. Das macht Stress für Kinder und Betreuer, schränkt die ohnehin so geringe Individualzeit für jedes Kind noch weiter ein, führt zu einer dauerhaften Überlastung der unter solchen Bedingungen Arbeitenden.  Und das ist keineswegs die Ausnahme, sondern eher die Regel!)

Was ist sie uns wert, die Arbeit an und mit unseren Kindern?

Und wem schieben wir die Schuld in die Schuhe, wenn es im familiären System mal nicht rund läuft? Wer holt die Kuh vom Eis, oder besser noch, wer verhindert, dass es zu Katastrophen kommt in Familien, die nur dem Namen nach Familie sind, aber eigentlich ein Ort des Schreckens für alle an ihr beteiligten, ob Kinder oder Eltern – Vater, Mutter einzeln oder als Paar?

Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist…. und dies nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich zu Schaden gekommen ist, wer rückt dann in den Fokus und muss sich Kritik, die eher heftigster medialer Beschimpfung gleich kommt, gefallen lassen, ohne dass der zuständige politische Verantwortliche sich reumütig gegen die Brust schlägt und sein eigenes Versagen eingesteht?

Machen sich die Leute, die die Forderungen der Sozialarbeiter und Sozialpädagogen nach einer besseren Eingruppierung ihrer finanziellen Vergütung angesichts des gerade währenden Streiks kritisieren,  eigentlich klar, was es für  die jeweils betreffenden Sozialarbeiter im Jugendamt bedeutet, wenn  ein Kind aus einer völlig desolaten Familiensituation genommen werden muss, wie schwierig es ist abzuwägen was mehr zählt, die elterliche Freiheit oder das Wohl des Kindes, das Recht der Frau auf 5 Kinder von 5 verschiedenen Männern, die dann jeweils ein ziemlich erbärmliches Gastspiel als „Vater“ geben, oder das Recht des Kindes auf geordnete Verhältnisse, in denen die Bedürfnisse des Kinders nicht ständig dem vermeintlichen oder tatsächlichen Recht der Mutter auf selbstbestimmtes Leben untergeordnet werden? Und gibt es eine Statistik, die festhält, wieviele Beratungsgespräche geführt werden, weil Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder restlos überfordert sind, weil die Kommunikation in den Familien praktisch nur noch einer kriegerischen Auseinandersetzung gleicht, weil Eltern ihre Kinder nicht verstehen und Kinder und Jugendliche an ihren Eltern verzweifeln? Wird darüber Buch geführt, wie sehr die geleistete Beratung der Familien dazu beiträgt, dass nicht das gesamte Leben der Betroffenen aus den Fugen gerät und man einen Modus findet, zumindest vernünftig miteinander umzugehen? Und hat diese  Arbeit mit den Familien nicht auch einen hohen gesellschaftlichen Wert, weil die Zukunft der Kindern nicht länger hochgradig belastet oder gar ganz zerstört ist, weil Eltern wieder den Kopf frei bekommen und eine Perspektive für sich und ihre Kinder entdecken?

Können sich die zuständigen Politiker überhaupt vorstellen,  WIE schrecklich es in manchen Haushalten und Familien aussieht und das Kinder zugrunde gehen, weil ihre Mütter und Väter unfähig sind, das eigenen Leben zu bewältigen, geschweige denn auch noch für Kinder zu sorgen?

Wenn ein Kind zu Tode kommt – und leider passiert das selbst dann immer wieder, wenn das Jugendamt bereits ein Auge auf die Familie geworfen hat -, ist das Geschrei groß. Aber ist irgendeiner derjenigen, die auch über die finanziellen Mittel für die personelle Versorgung der Jugendämter zu entscheiden haben auch nur ansatzweise bereit, mehr Geld zu inverstieren? Und „ein Auge“ ist entschieden zu wenig, aber mehr geht doch gar  nicht, weil die Zuständigkeit  des einzelnen Mitarbeites im Jugendamt für Jugendliche und Familien so bemessen ist, dass die Zeit einfach nicht  ausreicht, um alle „Fälle“ gleichermaßen ständig „im Auge“ haben zu können.

Was darf sie also kosten, die leider so nötige „Jugend- und Sozialpflege“?

Wenn in den Medien immer mehr Kritik an den Streikenden geübt wird, so macht das doch deutlich, wie wenig Wertschätzung der sozialen und pädagogischen Arbeit  zuteil wird, wie wenig im öffentlichen Bewusstsein der Wert „unserer Kinder“ wirklich verankert ist und dass es leider auch den Eltern, die jetzt mit zunehmender Kritik reagieren, doch vor Allem doch um den eigenen Arbeitsplatz geht und erst in zweiter Linie um das Wohl der Kinder. (Die Einschränkung dieser etwas provokanten Formulierung findet sich hier: „Kind und Karriere gut vereinbar“ Nicht allen Müttern ist es vergönnt, zu Hause bleiben zu können, selbst wenn sie es wollten. Etliche MÜSSEN zum Lebensunterhalt der Familie beitragen und viele tragen ihn ganz allein! )

Was würde denn passieren, wenn sich tausende Eltern von ihrer Arbeitsstelle abmeldeten,  weil sie ihre Kinder betreuen müssen und eben nicht mit letzter Kraft irgendwelche Betreungsmöglichkeiten organisieren und bereitstellen, damit sie der Arbeitswelt erhalten bleiben? Wären nicht auch die Arbeitgeber berufstätiger Mütter und Väter aufgerufen, sich aktiv für eine bessere Betreuungsversorgung einzusetzen?

Tragt die Diskussion um die gerechte Betreuung unserer Kinder in die Betriebe, Firmen, Anwaltskanzleien, Fabriken, Geschäfte, Verwaltungen, nicht nur der Städte und Gemeinden, auch die der Krankenhäuser und  Großkonzerne. Macht „der Wirtschaft“ klar, dass es ohne gute und auch gut bezahlte Betreuungsarbeit nichts ist mit Wertschöpfung und Bruttosozialprodukt, dass für das Funktionieren der Gesellschaft eben nicht nur die „produktive“ Arbeit  wichtig ist, sondern der Arbeit in dem sozialen Bereich eine mindestens ebeno große Bedeutung zukommt und darum auch entsprechend gut ausgestattet und bezahlt werden muss.

Wenn Familien eine gute finanzielle Basis haben sollen an der beide Eltern durch Berufsarbeit mitwirken  und dennoch Kindern eine gute Betreuung zukommen soll, müssen wir es uns als Gesellschaft etwas kosten lassen….

Und sage niemand, dass das nicht machbar sei in diesem Staat.

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Vor drei Jahren habe ich bereits Ähnliches geschrieben:

Kinder? Nein, danke, woll’n wir uns nicht leisten!

Passend zu dem Thema, wenn auch mit einem anderen Schwerpunkt,  habe ich diesen Beitrag entdeckt:

Aus der Schule geflogen, im Heim gelandet“

IHR FRAUEN, wehrt euch gegen diese UN-Resolution! 23. März, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, israelkritik, politik, terrorismus.
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IHR FRAUEN!

Wehrt euch gegen eine UN-Resolution, die die Würde und Rechte der Frauen mit Füßen tritt!

Wehrt euch gegen ein Gremium der UN, das die rechtlosen, verarmten, verhungernden, genitalverstümmelten, von Steinigung bedrohten, geschundenen, vergewaltigten, versklavten,  zwangsverheirateten, missbrauchten und gedemütigten  Frauen in Afrikas Ländern (von Südafrika über Nigeria bis Sudan und Ägypten), in asiatischen Ländern  (speziell in Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Saudi-Arabien, den Ländern der arabischen Halbinsel, in China, Pakistan, Indien), die in Zwangsprostitution erniedrigten Frauen in Ländern Europas und Amerikas  verhöhnt, indem sie diese Länder ausdrücklich nicht anklagt die Würde und Rechte der Frauen zu missachten!

Wehrt euch gegen die ignoranten Berichte und Berichterstatter, lasst euch nicht blenden und für dumm verkaufen!

Lest diesen Kommentar und

LASST DIE RESOLUTION NICHT UNBEANTWORTET !

Sie – die Verfasser der Resolution – ziehen meine Rechte als Frau, meine Würde, meine Integrität in den Dreck ihres politischen Kampfes gegen Israel.

ICH WILL DAS NICHT HINNEHMEN !

Ihr Männer, unterstützt uns Frauen!   BITTE !!!

Glaubt denn Frau Schröder allen Ernstes… 18. April, 2012

Posted by Rika in familie, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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… dass sie OHNE die Verdienste der Frauenbewegung das geworden wäre, was sie heute ist???

Meine Heimatzeitung bringt heute auf Seite 3 die Frau Ministerin ganz groß raus, mit Bild und Buch und Text. Nun will ich nicht den Fehler der Sarrazin-Kritiker machen und über ein Buch kritische Töne anschlagen, das ich gar noch nicht gelesen habe – und wohl auch nicht lesen werde, schließlich will ich nicht  der Bereicherung der Frauenbewegungskritikerin durch den Kauf eines Buches Vorschub leisten! Aber die wenigen inhaltlichen Angaben zum Buch und die vielen kleinen Seitenhiebe, die Frau Schröder gegen Frauen wie mich in den letzten Wochen und Monaten öffentlich austeilte, will ich schon kritisch beleuchten. (Jetzt nur im Anriss, vielleicht später mehr – die Zeit….!)

„Danke, emanzipiert sind wir selber“ heißt ihre Partnerarbeit zum Thema Frauen und Selbstbestimmung. Gabi Stief, die für die HAZ das Buch gelesen und dazu geschrieben hat, hält es nicht für notwendig, das „Werk“ zu empfehlen. Langatmig und zäh und schlecht zu lesen sei das Stück, wenig Neues biete es und  für Frauen gäbe es so gut wie keine  Anhaltspunkte wie frau  ein selbstbestimmtes Leben führen könne außer eben diesem „selbstbestimmt“. Nach Frau Schröder ist jede Frau ihres eigenen Glückes Schmiedin, will heißen, welche will, die kann. Dabei blendet Frau Schröder (so die Rezensentin!) vollkommen aus, dass Frauen eben nicht selbstverständlich ALLES in gleicher Chance erreichen können wie Männer und, so sagt Frau Stief, Frau Schröder findet die Ungleichheit auch völlig normal:

Die Linke wolle noch heute die Menschheit umerziehen. Das müsse ein Ende haben.  Also auch der Kampf für mehr Gleichberechtigung? Eine Frauenquote in der Wirtschaft ist in dem Buch kein Thema. Betreuungsgeld, Elterngeld, Kitaausbau? Fehlanzeige. Schröder ist der Ansicht, dass es in einer freien Gesellschaft immer Ungleichheit zwischen Frauen und Männern geben wird.“ schreibt Frau Stief über die im Buch geäußerten familienministeriellen Ansichten.

Dass es immer Ungleichheiten geben wird, denke ich auch.

Ungleichheiten zwischen armen, wohlhabenden und reichen Mitgliedern der Gesellschaft, zwischen kranken und gesunden, klugen und weniger begabten, hiesigen und zugereisten, Alten und Jungen und eben auch Männern und Frauen. Das ist und wird mit Sicherheit immer so sein. Was mich aber irritiert, ist dieses Achselzucken, mit dem die Ministerin über diese Ungleichheiten hinwegzugehen scheint. Mich irritiert  die Unverfrorenheit, mit der sie für sich in Anspruch nimmt, dazu zu gehören, es geschafft zu haben aus eigener Kraft und mich erzürnt die Kälte , mit der sie den Frauen begegnet, die eben weniger eigene Kraft haben und darum auch weniger Macht, für ihr eigenes Leben zu kämpfen.

Wir scheinen eine Familienministerin zu haben, die nach dem Motto agiert: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“

Vielleicht kommt Frau Schröder ja aus einer Familie, in der Frauen niemals für ihre Rechte kämpfen mussten, in der Bildung und Ausbildung für Mädchen immer schon eine große Selbstverständlichkeit war, in der Mädchen alles das ermöglicht wurde, was Jungen (wohlhabenden allzumal)  schon immer möglich war: Teilhabe an (fast) allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Vielleicht ist ihr der Kampf vieler Frauen darum, in ihrer Familie mitreden zu dürfen (von mitbestimmen ist ja bei vielen Mädchen erst recht  und gar nicht die Rede) absolut unbekannt, oder die Sorge um das buchstäblich tägliche Brot etwas, was sie in der Dritten Welt verordnet, aber nicht bei uns! Vielleicht hat Frau Schröder noch nie etwas davon gehört, dass Mädchen in ihren Familien dazu angehalten werden, so schnell wie möglich Geld zu verdienen und darum auf eine gute Schul- oder Ausbildung verzichten müssen, die es ihnen ermöglichte, besser bezahlte Stellen anzunehmen oder gar „Karriere“ zu machen.

Es ärgert mich, dass Frau Schröder die Verdienste der  Frauen meines Alters um gesellschaftliche Mitbestimmung und Verantwortung, um Mitreden und Mitdenken, um Bildungsförderung und Sorge für mehr Gerechtigkeit einfach so in Abrede stellt. Ohne die emanzipatorische Leistung der Frauen meiner Generation wäre Frau Schröder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl kaum in dem Stand gewesen, im Partei internen Geschacher um einen Ministerposten als mögliche Kandidatin aufzufallen. Man erinnere sich: Herr Jung aus Hessen musste seinen Hut nehmen, ein Bayer rückte auf seinem Posten nach – der smarte Theodor – und jemand aus Hessen musste in die Regierungsriege eingestellt werden, um den CDU-CSU-Parteien- und Länderausgleich wieder herzustellen….! Und unsere Bundeskanzlerin hatte wohl ein Herz für Frauen – das macht sich ja auch gut bei der überwiegend weiblichen Wählerschaft, nicht wahr?!!! Frau Schröders Verdienst???

Frau Schröders Verdienst…

„Danke, emanzipiert sind wir selber!“  sagt sie und lacht über alte Emanzen und Feministinnen…

Wenn ihr da mal nicht eines Tages das Lachen noch vergeht!

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„“Danke, emanzipiert sind wir selber“ 

„Wir – das sind die Bundesfrauenministerin  Kristina Scchröder und Mitautorin Caroline Waldeck, eine langjährige Freundin und Mitarbeiterin der Ministerin“ schreibt Frau Stief in der HAZ .

Und bei der FAZ heißt es zu dieser Zusammenarbeit:

Das Buch hat Schröder gemeinsam mit der Leiterin ihres Redenschreiberteams im Ministerium, Caroline Waldeck, verfasst.

Da drängen sich doch geradezu die Fragen auf,

a) ob die „Leiterin des Redenschreiberteams“ schon vor der Redenschreiberteamleitung mit der Frau Minister befreundet war und über diese Freundschaft an den Job gelangt ist,  was ja in Bezug auf das Thema „Emanzipiert sind wir selber“ doch eine nicht unerhebliche Relevanz hätte,

b) ob die Schreiberei am Buch ausschließlich in der Freizeit der Redenschreiberteamleiterin geschah,

c) und wieviel Schreiberei am Buch tatsächlich von der Ministerin selbst geleistet wurde, bzw. ob sie lediglich die Ideen- und Stichwortgeberein war und ihre Freundin das professionelle Schreiben übernommen hat….  was ebenfalls emanzipationstechnisch betrachtet höchst interessant wäre zu ergründen, auch im Hinblick auf die Arbeitsbelastung berufstätiger Mütter, die noch dazu, im Fall der Redenschreiberteamleiterin (nach Recherche der HAZ) allein erziehend ist.

Ich will ja nicht kleinkariert erscheinen, aber soviel emanzipatorisches Nachfragen muss dann doch sein. Schließlich werden auch von meinen selbstverdienten Steuergeldern die Ministerin samt ihrem Redenschreiberteam und die Leitung desselben bezahlt und ich durfte während meiner Arbeitszeit auch nicht für mein privates Vergnügen (oder das, was andere für „privat“ und „Vergnügen“ hielten), tätig sein, schon gar nicht für privaten Profit in Form von Einnahmen aus nicht genehmigter Nebentätigkeit.  Herr Wulff ließe an dieser Stelle (Arbeitszeit privat genutzt) schön grüßen, der auch nicht immer so genau Amt und Wulff voneinander zu trennen wusste.