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Eine bittere Einschätzung zum Antisemitismus…. 3. Mai, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, flüchtlinge, gesellschaft, integration, islam, israel, israelkritik, migration, politik.
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….    gibt Michael Wolffsohn bei der „Neuen Züricher Zeitung“, darin heißt es:

„Immer mehr Juden werden Europa verlassen

Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt die große Minderheit der Muslime gewinnen.

„Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend anti-israelische EU-Kurs sind auch so zu erklären“, schreibt Michael Wolffsohn in der NZZ am Sonntag vom 29. April 2018.

„Der neue Antisemitismus, der derzeit in Westeuropa droht, hat seine Wurzeln in der muslimischen Zuwanderung“, erläutert der Publizist. „Mit der muslimischen demografischen Revolution wurde Westeuropa ein Nebenschauplatz des islamisch-arabisch-jüdischen Nahostkonflikts. So unterschiedlich und teilweise verfeindet extremistische Muslime sein mögen, so sehr eint sie zweierlei: Erstens der Hass auf Israel und die Juden, weil diese oft den jüdischen Staat unterstützen. Zweitens: die Prägung durch den militanten Antijudaismus Mohammeds und des Korans.“

Weiter führt Wolffsohn aus: „Europas Muslime sind eine große Minderheit. Sie wird noch größer und damit politisch gewichtiger werden. Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen.“ Aus diesem Grund sei – abgesehen von netten Kippademonstrationen, Antisemitismusbeauftragten und Lippenbekenntnissen – auch kein Kurswechsel zu erwarten. „Es zeigt sich hier vielmehr die Ohnmacht des Staates, der nicht nur seine jüdischen Bürger im Stich lässt. Er kann die Sicherheit ganz einfach nicht garantieren. Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern“, ist sich Wolffsohn sicher.“

 

 

Ergänzend dazu stellt die NZZ einen Link zu dem kompletten  Text Wolffsohns als  PDF-Datei ein. Den Text habe ich auszugsweise hierher kopiert:

„Es gibt den herkömmlichen Antisemitismus, der sich meist auf Diskriminierungen beschränkt. Er stammt
aus dem alten, vorislamischen Ägypten und existiert seit rund dreitausend Jahren. Auf Jiddisch nennt man ihn resignativ den «guten, alten Rischess». Und es gibt den mörderischen, liquidierenden Antisemitismus, der ein Krisensignal in Zeiten fundamentaler Veränderungen ist. Historische Beispiele für den mörderischen
Antisemitismus sind etwa die Judenverfolgungen der Kreuzzugsepoche, die Endzeit des russischen Zarenreiches und natürlich die Epoche des Faschismus. Wenn nicht alles täuscht, steht Westeuropa
derzeit erneut vor einem mörderischen Antisemitismus. Der Fundamentalwandel, der ihn diesmal begleitet, ist die
demografische Revolution, ausgelöst durch die muslimische Migration.  ….“

und weiter:

„Europa wollte und brauchte Migranten ganz einfach als Arbeitskräfte. Nur deshalb waren sie anfangs willkommen, ohne dass man sich wirklich um sie gekümmert hätte. Die gut qualifizierten, eher bürgerlichen und daher gemässigten postkolonialistischen Migranten aus muslimischen Ländern integrierten sich schnell und gut in
Westeuropa – oder sie strebten gleich in die USA. Die eher schlecht qualifizierten Migranten strömten nach Deutschland und Frankreich. Die meisten haben sich arrangiert, aber allzu viele eben nicht. Und diese schlecht
integrierten und vielfach frustrierten Menschen waren von extremistischen Muslimen leicht verführbar. Diese Analyse wiederum verweist auf das, was zu tun ist: Das Bildungsniveau und damit die wirtschaftlichen
Wettbewerbsbedingungen der muslimischen Minderheiten muss verbessert werden. …“

weiter:

„Gleichzeitig muss man anfügen: Bildung und Wohlstand wirken leider nur bedingtanti-antisemitisch. Das zeigte nicht nur der alte, bildungs-und wirtschaftsbürgerliche Antisemitismus aus der Epoche des Faschismus,
der teilweise vom Rischess zum Mitmorden glitt. Es gibt in Europas Bildungsbürgertum bis heute den «guten, alten
Rischess». Doch anders als Islamisten werfen diese Antisemiten keine Bomben. Sogar die eher proletarischen Rechten des französischen Front national oder der deutschen AfD schiessen oder stechen nicht auf Juden.
Selbst wenn amtliche Statistiken heute die Rechtsextremisten als Hauptakteure des Antisemitismus nennen, so wissen Fachleute:  Die Zahlen sind frisiert. Sie sollen, aus Angst vor Fremdenfeindlichkeit, islamistische
Täter decken und verdecken.
Rischess und Mord gehören aber auch zuralten und neuen Linken. Erst vor wenigen Tagen gestand der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn, der die terroristische Hamas und Hisbollah verehrt, es gebe in seiner Partei Antisemiten. Er selbst zählt zu ihnen. Und dass heute Frankreichs oder Deutschlands Linke antisemitismusfrei wären, ist eine politische Legende. Für den deutschen Publizisten Jakob Augstein ist schon das Tragen der Kippa eine Provokation.“
Und schließlich:
„Mit der muslimischen demografischen Revolution wurde Westeuropa ein Nebenschauplatz des islamisch-arabisch-jüdischen Nahostkonflikts. So unterschiedlich und teilweise verfeindet extremistische Muslime sein mögen, so sehr eint sie zweierlei: Erstens der Hass auf Israel und die Juden, weil diese oft den jüdischen Staat unterstützen.
Zweitens: die Prägung durch den militanten Antijudaismus Mohammeds und des Korans.
Europas Muslime sind eine grosse Minderheit. Sie wird noch grösser und damit
politisch gewichtiger werden.
 Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen. Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend antiisraelische EU-Kurs sind auch so zu erklären.
Aus dem gleichen Grund ist – abgesehen von netten Kippademonstrationen, Antisemitismusbeauftragten
und Lippenbekenntnissen – auch kein Kurswechsel zu erwarten. Es zeigt sich hier vielmehr die Ohnmacht des Staates, der nicht nur seine jüdischen Bürger im Stich lässt. Er kann die Sicherheit ganz einfach nicht garantieren.
Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern.“
Quelle:     https://www.wolffsohn.de/cms/images/Snippets_pdf/nzz-antisemitismus.pdf
Dem habe ich  wenig – oder besser gesagt –  nichts  hinzuzufügen.
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Die Glanzleistung der HAZ…. 19. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber, gesellschaft, israel, medien, politik, presse.
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Da war doch was? mag der Redakteur gegrübelt haben, der heute die Seiten 2 und 3 der HAZ zu verantworten hatte. Muttertag kann es ja nicht  sein, der ist erst im Mai. Und andere besondere Jubiläen oder Erinnerungstage ?

Jepp!

Da finden wir doch was!

59 JAHRE KUBA und die glorreiche Revolution.

59

Das ist doch mal ein Jubiläum, nicht wahr?

Ich gebe zu, ich habe auch meine  49 groß gefeiert, weil ich es witzig fand, dass der Jahrgang 49 nun 49 wurde. Den 50. habe ich dafür etwas ruhiger angehen lassen.

Aber 59 Jahre Castro und Kuba? Da würde man doch sicher noch das eine kleine Jährchen warten und dann die 60 groß feiern können.

Aber, und das ist die wirkliche Glanzleistung meines Käseblättchens, auf diese Weise kann man ganz elegant darüber hinweggehen, dass es da einen Staat gibt, der tatsächlich ein rundes Jubiläum feiert:

70 Jahre ISRAEL

In der HAZ  nicht ein Wort, nicht einmal ein Wörtchen in Form einer klitzekleinen Meldung auf Seite 6 in der Randspalte oder so.

Das nenne ich wirklich einen ganz großartigen Journalismus … Lückenpressenjournalismus!

Und schauen wir uns um, die Lücken werden größer und größer.

Ich aber hier an meinem heimischen PC feiere:

MAZAL TOV ISRAEL

mögest du lange, lange bis in alle Ewigkeit leben – und wenn es geht, in Frieden!

 

Die HAZ aber soll sich in Sack und Asche hüllen ob ihrer strategisch-widerwärtigen Ignoranz… oder sollte ich sagen, ihrer Feigheit wegen ….  oder sollte ich sagen, ihrer von mir vermuteten politischen Korrektheit wegen?

Ich las heute im gleichen Blatt, dass  „politische Korrektheit“ ein Kampfbegriff der Rechten sei. Nun denn, dann bin ich in diesem Fall halt rechts, aber so was von rechts!

Israels 70. zu ignorieren aber Castros 59 mit großem Pomp zu feiern muss doch einen tieferen Sinn und Grund haben…. man könnte, so hat es sich vermutlich der wunderbare Journalist gedacht, man könnte ja alle arabisch-türkisch-muslimischen Leser verärgern, wenn man

ISRAEL

auf zwei Seiten beschreibt…. denn wenigsten das hätten sie doch tun können bei der HAZ. Jubelchöre für Israel würde ich von denen schon gar nicht mehr erwarten…

 

NACHKLAPP

Es kann natürlich sein, dass die HAZ morgen einen ganz großen Bericht über die Feierlichkeiten schreibt mit dem Schwerpunkt darauf, wie entsetzlich dieser Tag für die „vertriebenen Palästinenser“ war…..  wetten, dassss?

Ich bin zynisch und sarkastisch, ich weiß… das ist meiner langen Erfahrung mit der Berichterstattung über Israel speziell in dieser Zeitung geschuldet, seit Ulrich Sahm nämlich nicht mehr von der HAZ angefordert wird… seine Berichte waren gut recherchiert, ausgewogen, sachlich, lesenswert ….

BILD hat es übrigens heute schon geschafft…

Eine Provokation soll es sein… 18. März, 2018

Posted by Rika in aktuell, frauen, gesellschaft, Kinder - Famile, mütter, mord, politik, väter.
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sich für menschliches Leben einzusetzen.

„Spahn provoziert neuen GroKo-Krach über Abtreibungen

 

Ich gebe ja zu, dass Herr Spahn  drastische Worte gewählt hat, als er einen Vergleich zog zwischen der Fürsorge für tierische Lebewesen und der für menschliche (ungeborene) Lebewesen.

Aber vielleicht ist es dringender denn je geboten, mit eben solchen drastischen Worten und Vergleichen den Wahnsinn zu verdeutlichen, der derzeit in Deutschland grassiert.

Wegen der schützenswerten Juchtenkäfer wurde jahrelang um den Bau von Stuttgart 21 gestritten. In Hannover musste, bevor der Klagesmarkt umgebaut werden konnte, ein seltenes Kraut aus den Ritzen zwischen den Pflastersteinen sorgsam entfernt und an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden. Die Elbvertiefung wird mit dem Ringen um eine äußerst seltene Spezies im Uferbereich immer wieder juristisch bekämpft und damit verzögert. Wölfen sichert man einen überaus hohen Schutzstatus zu. Gegen Massentierhaltung gibt es heftige Proteste (wohl zu Recht).

Ungeborenes Leben hat weniger Fürsprecher in der öffentlichen Debatte.

Mehr als Einhunderttausend  Ungeborene werden Jahr für Jahr abgetrieben. Das entspricht in der schieren Anzahl der Getöteten in etwa der Bevölkerung einer Stadt wie Göttingen oder Hildesheim.

In der jetzt geführten Debatte geht es aber mitnichten um ein generelles Verbot von Abtreibungen, diese juristische Angelegenheit wurde schon vor Jahren mit der Änderung des § 218 geregelt. Was die Abtreibungsbefürworter auf die Palme bringt, ist die neu entflammte Debatte darüber, ob ein Gynäkologe im Internet auf seine Praxis aufmerksam machen und dabei auch den Hinweis auf die Durchführung von Abtreibungen geben kann oder nicht. Dieses Verfahren wird durch den § 219 geregelt. Die Werbung für Abtreibung ist demnach per Gesetz verboten.

Bei einer Anzahl von mehr als 100 000 Abtreibungen pro Jahr kann man doch davon ausgehen, dass die abtreibungswilligen Frauen bisher keine Probleme hatten, eine entsprechende Einrichtung für ihr Vorhaben zu finden. Von daher verstehe ich die angeblich  dringende Notwendigkeit nicht, den Paragraphen 219 nun gänzlich zu streichen, wie es die (nur vermutete Mehrheit der) SPD fordert.

Frau Barley wird mit diesen Worten in dem oben verlinkten Artikel zitiert:

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) betonte. «Ich verlasse mich auf das Wort der Kanzlerin, die zugesagt hat, eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden.» Es gehe nicht um Werbung, sondern um Information. «Daran muss jetzt die gesamte Bundesregierung arbeiten», sagte Barley der Deutschen Presse-Agentur. Ärzte bräuchten Rechtssicherheit und Frauen Unterstützung in einer Krisensituation.

 

Mir erschließt sich die Forderung nach mehr Rechtssicherheit für Abtreibungsärzte nicht. Es geht bei § 219 doch nicht um die Abtreibung an sich, sondern schlicht und ergreifend darum, ob ein Arzt im Internetauftritt seiner Praxis auf die Spezialbehandlung „Abtreibung“ hinweisen darf oder nicht. An seiner rechtlichen Situation hinsichtlich der Tötung von menschlichem Leben – dieses Tun nämlich straffrei zu stellen – ändert sich doch gar nichts. Und auch für  die betroffenen Frauen ändert sich nichts.

Wenn Frauen und die mit ihnen sympathisierenden Männer so massiv gegen den § 219 auftreten, bedeutet das doch in erster Linie, dass auf diesem Weg die Abtreibung menschlichen Lebens endgültig zu  einer ganz „normalen“  ärztlichen Tätigkeit erklärt werden soll, wie etwa die Entfernung des Blinddarms oder der Rachenmandeln. Bisher hat es doch offenbar funktioniert, dass Frauen die Ärzte fanden, die den Eingriff vornehmen. Wozu also die Änderung?

Und hat Herr Spahn nicht Recht?

Machen nicht insbesondere die Grünen ein ziemliches Gewese um alles was lebt, mit Ausnahme um noch nicht geborene Menschen?

Und ist das nicht ein ganz schrecklicher Skandal?

Ein Skandal insbesondere in einem Land, das so viel auf seine sozialen Errungenschaften hält. Ungewollt Schwangere, die sich in einer Notlage befinden, müssen und können mehr Unterstützung finden, als es bisher schon möglich ist. Dass das mit der Information über die Ärzte, die Abtreibungen vornehmen geschehen soll,  kann doch nicht zu dieser notwendigen Unterstützung zählen!

DAS LEBEN ZU SCHÜTZEN muss die eigentliche und wichtige Aufgabe zum Thema Abtreibung sein. Dazu gehört auch der Schutz der Frauen, die mit einer Abtreibung ein hohes gesundheitliches und psychisches Risiko eingehen, dessen Langzeitfolgen aber in einer Krisensituation kaum zu übersehen sind. Verantwortung für Frauen kann darum eben auch bedeuten, sie darin zu stärken, ein nicht geplantes und / oder nicht gewolltes Kind dennoch zu bekommen.

„Kein Mensch ist illegal!“ lautet ein Schlagwort im Umgang mit Migration.  Ungeborene Kinder haben diesen Zuspruch in gleicher Weise verdient und das Recht, in Deutschland zu leben und aufzuwachsen

 

By the way,  der demographische Wandel macht auch den Grünen und Linken Sorgen, sie plädieren für nahezu ungebremste Einwanderung, um der immer mehr schrumpfende Bevölkerung ein bisschen entgegen zu wirken.  Aber 100000 Kinder nicht leben zu lassen, ist für sie gar kein Problem.

Da kann man doch ins Grübeln kommen über die ethischen und moralischen Werte….

Oder?

 

 

Wenn der Islam zu Deutschland gehört…. 17. März, 2018

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wie es seit Wulffs Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Jahr 2010 immer mehr zur Kanzlerinnen-Doktrin geworden ist, geht es nicht einfach nur um die „Religion“ namens Islam, nein, dann  gehört  das gesamte  islamische System, das untrennbar aus  Koran, Sunna und Hadith   miteinander verwoben ist, ebenfalls zu Deutschland.

Was aber bedeutet das?

Auf einer muslimischen Internetseite wird dazu Folgendes gesagt:

Die Art und Weise, wie Mohammed inmitten seiner Gemeinde lebte und seine Pflichten als beispielhafter muslim erfüllte, wie er die Gläubigen auf den Wegen Gottes führte und die erforderlichen Regeln festlegte – all das verdeutlicht seinen Weg (sunna). Das Leben des Propheten hat also für gläubige muslime absoluten Vorbildcharakter, jede seiner Handlungen ist göttlich inspiriert.

Wie im Kapitel

► Mohameds Handlungen sind von Allah göttlich legitimiert

dargelegt wird, sind alle Taten und Anweisungen des Propheten unhinterfragt und unhinterfragbar.

► Die Unabänderlichkeit der Heilsbotschaft Allahs

 

 

Weiter heißt es:

2. Autorität der sunna

Wenn sich zu einem bestimmten Sachverhalt oder einer Streitfrage im ahadith Erläuterungen oder Anweisungen finden, dann sind sie für den Gläubigen verbindlich. Im Lexikon des Islam heißt es dazu:

Die Autorität der sunna ist im Koran verankert, der von den muslimen fordert, sich der Führung des Propheten zu unterwerfen und ihm zu folgen. Die Gläubigen dürfen sich Gott und seinem Gesandten nicht widersetzen und  dürfen ihnen den Gehorsam nicht verweigern:

Sure 33, Vers 21: Wahrlich in dem Gesandten Allahs hattet ihr ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt.

Sure 72, Vers 23: Allein eine Predigt von Allah und Seine Sendung liegt mir ob, und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, für den ist Dschahannams Feuer ewig und immerdar.

Sure 4, Vers 14: Wer aber gegen Allah und Seinen Gesandten rebelliert und Seine Gebote übertritt, den führt Er ein in ein Feuer, ewig darinnen zu verweilen, und es trifft ihn schändende Strafe.

Der Prophet gilt als die letzte Instanz bei allen Entscheidungen eines muslims. Ein Gläubiger darf, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in dieser Angelegenheit nicht mehr frei zu wählen:

Sure 33, Vers 36: Und nicht geziemt es einem gläubigen Mann oder Weib, wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache entschieden hat, die Wahl in ihren Angelegenheiten zu haben. Und wer gegen Allah und Seinen Gesandten aufsässig wird, der ist in offenkundigem Irrtum.

Die Anwesenheit des Propheten inmitten der Gemeinde gilt somit als Garantie für die Wahrheit der Glaubenslehre und die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen … denn seine Autorität ist ihm von Allah selbst verliehen:

Sure 4, Vers 64: Und wir entsandten Gesandte nur, daß ihnen gehorcht würde mit Allahs Erlaubnis. Und wenn sie, nachdem sie wider sich gesündigt, zu dir kämen und Allah um Verzeihung bäten, und der Gesandte für sie um Verzeihung bäte, wahrlich, sie würden Allah vergebend und barmherzig erfinden.

So gilt der Grundsatz:

Sure 4, Vers 80: Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah, und wer den Rücken kehrt … so haben wir dich nicht entsandt zum Hüter über sie.

(Digitale Bibliothek: A. T. Khoury, L. Hagemann, P. Heine: Lexikon des Islam, S. 325, Verlag Herder)

► Die absolute Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten

 

(Hervorhebung der Textteile von mir)

Das Vorbild, das Mohammed mit seiner Lebensführung allen ihm nachfolgenden Generationen von  Muslimen gegeben hat, hat bis in die Gegenwart  „Gesetzescharakter“ und absolute Gültigkeit:

3. Das Vorbild aus der sunna hat absoluten Gesetzescharakter

Die hadith-Sammlungen sind nach Kapiteln geordnet. In der Sammlung von Muslim sind die Begebenheiten zum „Heiligen Krieg“ (Kitab Al-Jihad wa’l-Siyar) in Kapitel 19 zusammengetragen und umfassen die Nummern 4293 bis 4472, also 179 Einträge. Wie absolut die Vorbildfunktion Mohameds Gültigkeit hat läßt sich auch daran erkennen, daß dieses Kapitel zusätzlich in 50 thematische Unterkapitel eingeteilt ist. Da wie gesagt jede Handlung des Propheten als göttlich inspiriert angesehen wird, hat man folgerichtig aus jeder Handlung oder Anweisung des Propheten eine zu befolgende Regel abgeleitet. Diese Gebote haben denselben Anspruch auf absolute Richtigkeit und sind ebenso wie die koranischen Gebote strikt einzuhalten. Hier einige Kostproben:     Quelle

 

Die ewige Gültigkeit der aus Koran und Sunna abgeleiteten Gesetze verhindert jede wie auch immer geartete Reform des Islam zu einem System, das  in Deutschland oftmals als „Euro-Islam“  bezeichnet wird. Die Vorstellung, der von Mohammed eingesetzte Islam könnte im Sinne moderner, europäischer Auffassungen vorsichtig  reformiert werden, käme aber der Apostasie gleich, dem Abfall vom Islam.

Die Frau Bundeskanzlerin ließ sich in ihrer Erwiderung auf Seehofers Stellungnahme, der Islam gehöre NICHT zu Deutschland  dazu hinreißen  Herrn Seehofer  zu kritisieren:

Angela Merkel (CDU) hat sich in der Debatte um die Rolle des Islams in Deutschland von den Äußerungen des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) deutlich distanziert. Deutschland sei zwar stark vom Christentum geprägt, aber inzwischen lebten vier Millionen Muslime in Deutschland, sagte die CDU-Chefin bei einem Treffen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven am Freitag in Berlin. „Diese Muslime gehören auch zu Deutschland und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam.“ Man wolle einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert. „Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen.“

(Quelle)

und macht damit deutlich, dass sie im Wesentlichen immer noch nicht begriffen hat, dass der Islam keine Religion wie jede andere ist, sondern in erster Linie ein pseudoreligiöses Konstrukt mit absolutem Machtanspruch. Das gilt im übrigen auch für alle Politiker und Medienschaffenden, die sich in ähnlicher Weise zum Islam äußern und damit der Islamisierung weltweit Vorschub leisten.

„Lesen bildet“ …. habe ich mal gelesen. Man müsste es eben auch in diesem Fall tun, das Lesen.

„Einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert“, wie es die Kanzlerin etwas verschwurbelt formuliert, kann und wird es nicht geben, weil er in nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen  geradezu konträre Positionen vertritt.

Nehmen wir nur den Satz in der weiteren Merkel’schen Rede, in der sie die Religionsfreiheit anspricht, die in Deutschland gewährt wird. Religionsfreiheit  bedeutet die freie Ausübung der Religion, zu der ein Mensch sich bekennt. Der Islam duldet aber keine anderen Religionen als ebenbürtig und gleichberechtigt an. Es redet ausdrücklich davon, dass Judentum und Christentum Fälschungen der ursprünglichen islamischen Lehre seien und Mohammed als letzter Prophet Allahs gesandt wurde, um die „Fälschungen“ rückgängig zu machen. Wer als Jude oder Christ zum Islam konvertiert, kehrt nach islamischen Lesart zurück in das „Haus des Islam“. Dieses Haus zu verlassen, ist jedoch bei Todesstrafe verboten. Diese schlichte Tatsache allein schon widerspricht unserem Grundgesetz.

Frau Merkel und alle, die ihr in der Einlassung zum Islam folgen, zeigen, dass sie sich nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt haben und relativ blind Leuten wie Ayman Mazyek folgen, der ihnen Sand in die Augen streut, ganz im Sinne des „Dschihad“ nämlich, den zu führen, jedem Muslim aufgetragen ist und an dessen Ende die weltweite Unterwerfung unter den Islam steht. Islam ist Unterwerfung.

Aus vermeintlicher Toleranz werfen sie die Prinzipien über Bord, die uns die Freiheit in unserer Gesellschaft sichert.

Natürlich gehört dazu die Religionsfreiheit.

Es ist gut, dass wir in Deutschland das Prinzip der Religionsfreiheit haben und jeder seine Religion  leben kann.

Aber man muss dieses Gesetz doch trennen von den Inhalten, die von den Religionen verbreitet und gelebt werden. Der Inhalt und damit auch der ethische und moralische Gehalt der bisher in Deutschland vorherrschenden Religion  ist doch gleichzeitig der, der die Geschichte Deutschlands geprägt und sein gesellschaftliches Gefüge und seine Kultur bestimmt hat. In den mehr als 1000 Jahren seit der großen Christianisierung des von vielen verschiedenen Stämmen bewohnten Gebietes, das heute „Deutschland“ ist, haben sich doch kulturelle, religiöse und rechtliche Grundsätze herausgebildet, die eben auf diesem „Christentum“ fußen, das wiederum auf dem noch älteren Judentum basiert. Den Islam, als gemeinsame Identität, hat es in Deutschland nie gegeben. Und deshalb kann man mit Fug und Recht unterscheiden und wie Seehofer, Söder und sehr viele Menschen sagen:

Menschen mit einem deutschen Pass gehören unterschiedslos zu Deutschland, Menschen aus anderen Ländern, die hier leben und arbeiten und unsere gesellschaftlichen Ordnungen und Gesetze respektieren und einhalten, sind  als Mitbürger willkommen.

Der Islam aber gehört NICHT  zu Deutschland und zwar aus den Gründen, die im Islam selbst zu finden sind. Er ist mit unserem Rechtssystem, mit unserer Auffassung von Demokratie, Menschenrechten, Gleichberechtigung und freier Religionsausübung NICHT kompatibel.

Und niemand muss sich wegen dieser Meinung und Auffassung kritisieren lassen.

„Den Preis für die Satten zahlen die Elenden…“ 26. Februar, 2018

Posted by Rika in aktuell, einwanderung, flüchtlinge, gesellschaft, integration, politik, soziale arbeit.
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formuliert Gerd Buurmann in einem langen Artikel zum Hype um die „Essener Tafel“.

Gerds Artikel sind oftmals megalang (weil er den Problemkomplex in aller Ausführlichkeit und von „Adam und Eva“ an erklärt)  und benötigen  deshalb auch Durchhaltevermögen und  einen  langen Atem 😉 . Meistens aber trifft er den Punkt – trotz der Länge seiner Beiträge und deshalb weise ich auch immer wieder auf seinen Blog oder seine Artikel hin.

Aus dem langen Schrieb über die Vorgänge rund um die Essener Tafel zitiere ich  hier nur den Schlussabsatz:

Den Preis für die Träumereien der Satten zahlen die Elenden

Alles hat eine Obergrenze! Keine Organisation hat unendlich viel Kapazität und grenzenlose Möglichkeiten. Die Obergrenze liegt immer dort, wo man nicht mehr in der Lage ist, Hilfe zu gewährleisten. Für die Essener Tafel, die niemals angetreten ist, die Flüchtlingskrise zu meistern, ist die Obergrenze erreicht.

Wir reden hier übrigens teilweise von Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten kommen. Dort wurden sie traumatisiert und brutalisiert. Diesen Menschen kann die Essener Tafel überhaupt nicht helfen. Sie ist dafür gar nicht ausgebildet. Dazu braucht es hochspezialisierte Expertinnen und Experten. Warum wird es überhaupt zugelassen, dass durch Krieg und Zerstörung traumatisierte und brutalisierte Menschen mit den sozial schwächsten Deutschen nicht nur konfrontiert, sondern in direkte Konkurrenz gesetzt werden? Wird Deutschland nur noch von zynischen, selbstverliebten und empathielosen Wolkenkuckucksprinzessinnen regiert?

Warum regt sich kein lautstarker Protest gegen all die Politikerinnen und Politiker, die die Frechheit besitzen, ausgerechnet die selbstlosen und hilfsbereiten Menschen zu verleumden, die ihre freie Zeit opfern, um anderen Menschen zu helfen? Diese engagierten Bürgerinnen und Bürger haben lediglich erklärt, dass die Obergrenze ihrer Fähigkeit zu helfen, erreicht ist. Das ist kein Verbrechen!

Außerdem ist es die verfehlte Politik, die überhaupt erst dazu geführt hat, dass die hilfsbereiten Menschen der Essener Tafel brutal an ihre Grenzen gestoßen sind. Sawsan Chebli und Karl Lauterbach verdammen engagierte Bürgerinnen und Bürger, weil sie an ihre Grenzen stoßen. Für diese Kaltschnäuzigkeit gehören beide entlassen!

Dieser Beitrag erscheint auch auf Gerd Buurmanns Blog Tapfer im NirgendwoDort sind auch die zitierten Twitter-Einträge dokumentiert.

 

Den Artikel habe ich von Achgut hierher kopiert. Daraus ergibt sich der letzte Satz.

 

Mir fällt dazu – wieder einmal – auch Tilo Sarrazin ein, der seit Jahren darauf hinweist, was in dieser Gesellschaft schief läuft im „Sozialgefüge“. Leider finden seine Bücher, Artikel und Reden kaum Gehör, bzw. werden sie augenblicklich umgedeutet zu „Rassimus“ und / oder „Fremdenfeindlichkeit“. Die SPD, die Sarrazin vor noch nicht allzu langer Zeit aus eben diesen „Scheingründen“ ausschließen wollte, täte gut daran, auf ihn zu hören…. aber wer liebt schon denjenigen oder achtet ihn wenigstens, der den Finger auf  die schwärende Wunde legt…. An dieser Wunde wird die Gesellschaft in letzter Konsequenz zerbrechen, wenn sie nicht endlich eine Kehrtwende vollzieht.

 

 

Vor vielen Jahren schrieb ich dies in einem meiner Beiträge:

„Dabei fällt mir ein Schüler ein, der so stolz war auf seinen Vater, der jahrelang vergeblich einen neuen Job gesucht hatte, aber immer noch arbeitslos war. Sein Vater engagierte sich bei einer „Tafel“, er, der selber mittellos und auf Hilfe angewiesen war, half anderen – unentgeldlich! Ja, der Junge war stolz auf seinen Vater, ZU RECHT!!!

aus: „Opfer der Gesellschaft

Tafeln….. 24. Februar, 2018

Posted by Rika in gesellschaft, integration, migration, politik, presse, soziale arbeit.
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Eigentlich ist es eine großartige Sache, dass Lebensmittel, die in Hotels, Gaststätten und Geschäften nicht mehr verbraucht bzw. verkauft werden konnten, nicht einfach in der Bio-Tonne landen, sondern denen zur Verfügung gestellt werden, denen es finanziell nicht sonderlich gut geht und die ihr schmales Haushaltsgeld durch die  kostenlose Abgabe der „Tafel“ von Obst, Gemüse, Brot und anderen Lebensmitteln  ein wenig „schonen“ und für andere dringend benötigte Dinge einsetzen können.

Eigentlich aber ist es eine Schande, dass Menschen  angewiesen sind auf  „Brosamen“, um über die Runden zu kommen, die Brosamen**** die übrig bleiben … die von „des Reichen Tische“ fallen… den Tischen der „Wohlstandsgesellschaft“ dieses reichen Landes… es ist eine Schande, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, von ihrer Rente nicht leben können … es ist eine Schande, dass junge Leute keine Anstellung finden, keine Arbeit, von der sie leben können … es ist eine Schande, dass es für viele Menschen in Deutschland, dem Land, in dem wir nach Auskunft der Bundeskanzlerin „gut und gerne leben“  eben   kein „gutes Leben“ gibt …

Eigentlich ist es doch ganz wunderbar, dass Menschen sich ehrenamtlich engagieren zum Wohl derjenigen, die nicht auf der Sonnenseite leben…   eigentlich.

Doch wie man jetzt erfahren musste, geraten immer mehr Helfer an ihre Grenzen, ja, das  System der Hilfeleistungen selbst  kommt an sein Limit. Das musste eine „Tafel“ in Essen erfahren, deren Kundenstamm immer größer geworden war. Zu den bisherigen Bedürftigen gesellten sich in den letzten Monaten zunehmend Flüchtlinge, die – offenbar mit den Regeln nicht vertraut – den Alteingesessenen den Platz in der Warteschlange streitig machten und auch sonst wenig anpassungsfähig zu sein schienen an das was wir so gemeinhin unter  „Ordnung“ verstehen. Die „Tafel“ hat die Notbremse gezogen und die Neuaufnahme von  Flüchtlingen zur Tafel zunächst einmal ausgesetzt. (Die bisherigen „Zugangsberechtigten“  – Einheimischen wie Flüchtlingen – erhalten nach wie vor die gewohnten Rationen an Lebensmitteln zur Unterstützung ihrer Grundversorgung.)

Dem Bekanntwerden dieser Maßnahmen folgte ziemlich prompt  einhellige Kritik an den Verantwortlichen in Essen.  Fremdenfeindlich und rassistisch  sei das Vorgehen, hieß es.

Eigentlich, so denke ich, hätten sich doch all die Kritiker selbst ein Bild machen sollen von den Vorgängen in Essen.

Eigentlich hätten sie sich doch mal eine Woche lang  – wenigstens einen Tag lang – als Helfer in das Team der Tafel einreihen können, um zu sehen und zu merken, was „abgeht“ und wie es sich anfühlt für die Helfer, wie auch für die Gäste der Tafel… Einheimischen wie Zugereisten. Vielleicht würde ihre Kritik nicht ganz so harsch ausfallen.

Eigentlich, denke ich, wäre das ohnehin eine gute Idee…. nicht nur in Essen.

 

*** Brosamen … siehe die biblische Geschichte vom „reichen Mann und armen Lazarus“ …  Lukas 16, 19 ff

 

 

 

 

 

Kein schöner Text nach Weihnachten… 29. Dezember, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, einwanderung, flüchtlinge, frauen, gesellschaft, integration, islam, migration, politik.
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Die Freude an der Weihnachtsbotschaft Gottes :

Jesus kommt in die Welt, um die Welt – die Menschen –  mit Gott zu versöhnen„,

darf nicht darüber hinweg täuschen, dass wir immer noch in einer unversöhnlichen Welt leben, in der Menschen gegeneinander wüten, Kriege führen, Verrat üben, einer dem anderen nicht traut, Menschen andere Menschen bedrohen und sogar töten…. aus nichtigen Gründen.

Das Evangelium von Jesus Christus ist der radikalste Kontrapunkt, den man sich nur vorstellen kann,  zu dem Wahnsinn, den unsere Welt in dieser Zeit erlebt.  Aber hören wir ihn noch, diesen Kontrapunkt? Mehr noch, wird er noch gepredigt in den Kirchen und Gotteshäusern unseres Landes?

Wir Menschen brauchen Jesus! Diesen jüdischen Jesus aus Nazareth, der durch sein Leben die Vision von einem Leben in Gottes Frieden wieder in unser Bewusstsein rückt, der uns klar macht, dass jeder Mensch ein geliebtes Geschöpf Gottes ist, mit dem ewig gleichen Wert des Menschseins, das  dem Ebenbild Gottes entspricht, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, reich oder arm.

Aus dieser Ebenbildlichkeit Gottes, wie sie die Bibel seit Urzeiten beschreibt, leiten wir in Deutschland die „unantastbare Würde des Menschen“ ab. Vielen ist es in Vergessenheit geraten, dass dies der Urgrund jeglicher Menschenwürde ist: Wir sind alle Geschöpfe Gottes, nach seinem Willen geschaffen, ihm zu Ehren sollen wir leben.

Leider, so mein Eindruck, haben auch viele kirchliche Würdenträger unserer Zeit diesen Aspekt zugunsten einer allgemeinen „Bewahrung der Schöpfung“ vernachlässigt, predigen sie „Willkommenskultur“ und betreiben  „Nächstenliebe als politisches Programm“, dem die christliches Gemeinschaft zu folgen hat. Sie legen nicht den Finger in die Wunde und benennen das, was Gottes Ordnung widerspricht, sie weisen nicht auf, was schief läuft in der gegenwärtigen kulturellen Auseinandersetzung zwischen denen, die schon immer hier lebten und denen, die neu kommen. Sie fordern Respekt für die Religion des Friedens und schließen ihre Augen vor dem, was so offensichtlich ist in der „Offenbarung des Koran“ über die Würde des Menschen:

Frauen haben nicht den gleichen Wert wie Männer, Ungläubigen wird jeder Wert und jede Daseinsberechtigung abgesprochen – man darf sie töten, ohne dafür bestraft zu werden, Christen und Juden werden als Hunde und Schweine bezeichnet – und auch so behandelt in den Ländern, in denen der Islam Staatsreligion und politisches Gesetz in Eins ist.

Darüber schweigen die christlichen Anführer dieser Welt. Sie dienen sich vielmehr dem Islam an und nennen es „Nächstenliebe“ oder  „wir glauben alle an den gleichen Gott“.  Statt intensiv auf Christus hinzuweisen als den, den diese Welt braucht, suchen Kirchenführer das „Gemeinsame“ mit dem Islam – und blenden alles Trennende aus.

Ich nenne das Blindheit, Torheit, Sünde.

Wir versündigen uns an Muslimen, wenn wir ihnen aus vermeintlicher Toleranz das Evangelium von Jesus vorenthalten und statt dessen in unseren Kirchen Suren des Koran vorlesen lassen.

Wir versündigen uns an Muslimen und an Christen, wenn wir aus vermeintlichem „kulturellen Verständnis“ dazu schweigen, wenn Frauen und Mädchen von muslimischen Männern verachtet oder gar bedroht, drangsaliert und sogar getötet werden, weil es der Koran so vorgibt.

Wir versündigen uns an unseren Mitmenschen, wenn wir es zulassen, das Gesetz des Koran gleich-gültig neben unser Grundgesetz zu stellen und es zulassen, dass mit zweierlei Maß Recht gesprochen wird über Männer und Frauen.

Es ist nicht Nächstenliebe, wenn wir zulassen, dass muslimische Männer hier ihre kulturellen Eigenheiten pflegen und ausleben und dabei Frauen und Mädchen benachteiligen. Es ist ein Verbrechen an Frauen und Mädchen, egal ob muslimischen oder christlichen Glaubens oder sonstiger kultureller Prägung.

Es ist nicht Toleranz sondern Feigheit, wenn wir großzügig darüber hinwegsehen, dass sich archaische Stammesriten in unseren Städten breit machen und der  der  Gottesebenbildlichkeit entsprechenden  Würde des Menschen Hohn sprechen.

Wir Christen sollten nicht länger dazu schweigen.

Wir sollten mutig auf den hinweisen, der zu unserem Wohl und Heil in die Welt gekommen ist, Jesus, der Christus, Gottes Sohn.

Ich weiß, dass dieser letzte Satz für meine jüdischen Freunde nicht nachzuvollziehen ist. Das Wissen um Jesus mag uns einen, wie Schalom Ben Chorin es formulierte, der Glaube an ihn trennt uns. Ich lasse den Satz dennoch so stehen… er ist das Fundament meines Lebens.

 

Einen ganz und gar nicht religiösen Text zum Thema „Gleichheit von Frau und Mann“  und damit eben auch zu  „Menschenbild“ und „Menschenwürde“ fand ich bei „publico“, ich empfehle ihn zur Lektüre….

Krieg gegen Frauen

 

 

 

 

 

 

 

Maßlosigkeit und doppelte Standards…??? 29. November, 2017

Posted by Rika in aktuell, attentat, flüchtlinge, gesellschaft, integration, medien, meine persönliche presseschau, politik, presse.
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Heute, am 29. 11. 2017  in der HAZ

Die Seiten 2 und 3,  ich habe sie fotografiert und das Foto hier eingestellt, um den optischen Eindruck wieder zu geben, den der Leser (also in dem Fall auch ich) heute Morgen beim Aufblättern seiner Zeitung erleben konnte.

„Altena im Sauerland gilt als Musterbeispiel gelungener Integration von Flüchtlingen. Die treibende Kraft dahinter war CDU-Bürgermeister Andreas Hollstein. Jetzt wurde er Opfer eines Mordversuchs. Warum werden immer mehr Kommunalpolitiker massiv bedroht?“ Heißt es im „Untertitel“.

Eine weitere Abschrift des Textes kann ich mir ersparen, weil er wortgleich heute auch im Internet zu lesen ist,  allerdings nicht unter HAZ  (Hannoversche Allgemeine Zeitung)  sondern unter WAZ (Wolfsburger Allgemeine Zeitung).  Beide Blätter gehören zum Madsack-Konzern.

Aber zitieren will ich aus dem Text.

Der Autor, Thorsten Fuchs, führt uns stimmungsvoll mit diesen einleitenden Sätzen ins Thema:

 Am Morgen nach der Tat quillt bereits wieder der Hass aus seinem Computer. An der linken Seite seines Halses klebt ein großes weißes Pflaster, darunter klafft eine 15 Zentimeter lange Schnittwunde, und auf dem Bildschirm liest Andreas Hollstein Nachrichten, in denen sinngemäß steht: Gut, dass jemand versucht, dich zu töten. Schade, dass er es nicht geschafft hat.

 

Mein optischer Eindruck vom Pflaster, unter dem eine 15 cm lange Schnittwunde klaffen soll ist der, dass nicht einmal das Pflaster inklusive Kleberand 15 cm lang ist, geschweige denn die Wunde, die es verdecken soll. Aber das kann man vernachlässigen, der Redakteur hat vermutlich irgendwo abgeschrieben und dann seinen logisch-denkenden Verstand beim Betrachten des Fotos ausgeschaltet. Das kann ja schon mal vorkommen, wenn man im Eifer des Gefechts gegen Rechts nicht wirklich Zeit hat, gründlich zu recherchieren oder zumindest gründlich nachzudenken oder – wie ich es am eigenen Hals getan habe, sogar nachzumessen. An meinem Hals würden die 15 cm vom unteren Ohrläppchen an gemessen bis an den rückwärtigen Halswirbel reichen… und Ihr könnt mir glauben, ich habe keinen Schwanenhals. Aber wie schon gesagt, das ist ja nicht so wichtig. Im Zeitalter von Fakenews kommt es weniger auf das rechte Maß, als vielmehr auf die richtige Gesinnung an und die darf keinesfalls rechts sein.

Das mit den Nachrichten am Bildschirm ist allerdings wirklich böse. Und das meine ich überhaupt nicht ironisch. Jemandem das Bedauern darüber auszudrücken, dass ein versuchter „Mordanschlag“ nicht geklappt habe, ist nicht nur unterste Schublade der Geschmacklosigkeit, es kommt zudem in meinen Augen dem geheimen Wunsch, wenn nicht gar der Absicht, einen anderen zu töten, gefährlich nahe. Daran gibt es gar nichts zu deuteln oder gar zu beschönigen.

Die nächsten Sätze allerdings – und sie waren es am heutigen Morgen, die mich auf die Idee brachten diesen Blogeintrag zu schreiben –   rufen meinen Widerspruchsgeist auf den Plan, schreibt Herr Fuchs doch:

Wenn es noch einen Beweis brauchte, dass das Attentat von Altena nicht nur die irre Tat eines Einzelnen war, sondern auch der Ausdruck eines verbreiteten Denkens, von Aggression und Gewalt, dann sind es diese Nachrichten.

Gemeint sind die via PC eingehenden Nachrichten.

Ist das so?  Ist das wirklich so? Im Text geht es nahtlos so weiter:

„Jeder Politiker erlebt Hass und Bedrohungsszenarien, der Streit und die Wörter werden immer rücksichtsloser“, sagt Bürgermeister Hollstein am Dienstag im Ratssaal des Rathauses von Altena – und fügt fast entschuldigend hinzu: „Dieser Mann war lediglich das Werkzeug.“

Das glaube ich sogar, dass Politiker Hass und Bedrohungsszenarien erleben. Allerdings ist das nicht das Privileg der Politiker. Es mag allenfalls sein, dass viele Politiker, zumal in der Kommunalpolitik, bisher in einem „geschützten Raum“ lebten und die raue Wirklichkeit da draußen in der Welt nicht so richtig mitbekommen haben. Ich bin nämlich ziemlich sicher, dass überall da, wo Menschen in Bereichen arbeiten in denen sie mit der Not und dem Elend konfrontiert sind, mit Verzweifelung, Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, mit finanzieller  und /oder  existentiell empfundener  Ausweglosigkeit, sie auf Menschen treffen, deren Ohnmacht sich in ohnmächtige Wut wandelt und die dieser Wut auch massiv verbal Ausdruck verleihen. Sozialarbeiter und Sozialpädagogen in Jugend- und Sozialämtern oder in der ambulanten Jugend- und Familienhilfe  können sicher ein Lied davon singen, Angestellte in der Bundesanstalt für Arbeit  (da gab es sogar schon Tote), Lehrer in sogenannten Brennpunktschulen,  vermutlich auch Vorgesetzte in vielen Betrieben, die einschneidende Maßnahmen der Belegschaft ankündigen müssen.

Wenn Menschen sich in auswegloser Lage erleben, sich in die Enge getrieben fühlen, greifen sie oftmals zu letzten verzweifelten  Mitteln, um sich wenigsten zu artikulieren, ihrer Frustration Ausdruck zu verleihen, sich „Luft zu verschaffen“. Sie setzen Drohungen in die Welt, wüten gegen alle und jeden. Und manchmal setzen sie ihre Drohungen auch in die Tat um, manche tun dies zielgerichtet und planvoll,  andere spontan, aus der Situation heraus.

Wenn aber der Herr Bürgermeister sagt, dieser Mann sei lediglich das Werkzeug gewesen, so will er doch damit ausdrücken, dass irgendwelche dubiosen Mächte hinter dem armen Kerl stehen oder standen und ihn mehr oder weniger als willenloses Geschöpf für ihre eigenen dunklen Machenschaften „benutzt“ haben. Ein „Werkzeug“ hat in aller Regel keinen eigenen Willen.  Wer also steht dahinter?

Das ist der Punkt, an dem ich mir wünsche,  eine ausführliche Recherche anstelle der  dann folgenden „Vermutungen“ zu lesen. Denn das, was ich zu lesen bekomme, ist dies:

Wieder ist ein Kommunalpolitiker wegen seiner flüchtlingsfreundlichen Haltung zum Ziel von Hass und Gewalt geworden.

ergänzt um die Aufzählung ähnlicher Fälle… wobei die „Ähnlichkeit“ wohl nur angenommen, nicht aber schlüssig erklärt werden kann. Und noch einmal wird aufgelistet, was ehren- wie hauptamtliche Bürgermeister alles zu ertragen haben:

Niederste Beleidigungen, heftigste Drohungen, alles das gehört für ehren- wie hauptamtliche Politiker, die sich in ihrer Stadt oder ihrem Dorf für eine menschenfreundliche Haltung gegenüber Fremden einsetzen, mittlerweile zum Alltag. Das Leben als verbales Hassobjekt kennen viele Bürgermeister inzwischen nur zu gut.

Ich wiederhole mich ja nur ungern,  dieses „Hassobjekt  zu sein“, ist nicht für Politiker reserviert. Aber – und das ist doch der entscheidenden Punkt – hier wird ein Zusammenhang hergeleitet, eine Korrelation beschworen, die meiner Wahrnehmung nach  aber nur unzureichend belegt ist.  Es ist doch viel zu einfach zu sagen: Der Bürgermeister setzt sich für Flüchtlinge ein und wird dafür gehasst.  Mich interessieren die anderen Variablen. Was hat den armen Schlucker bewogen, mit einem Messer auf den Bürgermeister los zu gehen und ihn „leicht“ zu verletzen, wie es an anderer Stelle im Text heißt.

Der Bericht in der HAZ /WAZ gibt über den Täter kaum Auskunft. Dafür erfahren wir umso ausführlicher, wie gut und integrativ die Flüchtlingsarbeit in Altena funktioniert, so gut nämlich, dass…

So viel Engagement sprach sich dann auch bis Berlin herum. Im Mai verlieh Angela Merkel Altena den Nationalen Integrationspreis. „Wir sind überzeugt, dass Integration da am besten gelingt, wo Menschen sich gegenseitig aufeinander einlassen“, sagte die Kanzlerin. „Ich glaube, wir kriegen Deutschland in eine gute Zukunft geführt“, entgegnete Bürgermeister Hollstein, „und die ist bunt.“ Altena, das leuchtende Beispiel. Altena, die etwas andere Kleinstadt.

 

„Wo Menschen sich gegenseitig aufeinander einlassen….“   Das ist das Geheimnis jeden guten Zusammenlebens, ob in der Ehe, einer Familie, in der Gemeinde, im Dorf, in der Schule, in der Kirche,  im Staat. Die Betonung liegt auf „gegenseitig“. Manchmal fällt dieses „sich gegenseitig aufeinander einlassen“ schwer, es kommt zu Konflikten, zu offenem Streit,  Widerspruch und Widerstand. Und manchmal auch zu Gewalt.

Auch in Altena war das so, erfahren wir. Es hatte schon einen Brandanschlag auf ein Haus gegeben, in dem Flüchtlinge wohnten. „Verfestigte ausländerfeindliche Besinnung“ beschied das Gericht den Tätern. Und Herr Fuchs greift diese Vorlage auf und schreibt weiter:

 Auch Andreas Hollstein begegnet seit dieser Zeit immer wieder dieser Gesinnung – in Form von Mails und Briefen, die mit der Zeit immer rücksichtsloser, immer verrohter wurden. „Das Gift aus den sozialen Medien findet vor allem Eingang in die simpleren Gemüter“, so beschreibt Hollstein am Dienstag, was ihn fast täglich erreicht. Bis Montag jedoch war es bei Worten geblieben. Bis der 56-jährige Werner S. den Imbiss betrat, in dem Andreas Hollstein schon auf sein Essen wartete.

 

Man kann es sich richtig gut vorstellen…. das Gift, das aus den sozialen Medien fließt und dann unvermittelt den friedlich auf sein Essen wartenden Bürgermeister trifft. Es ist dramaturgisch sehr sehr gut geschrieben, das mit dem Essen, meine ich.

(Hier muss ich unbedingt einen kleinen Einschub machen, weil mich dieser letzte Satz so sehr an das Buch „Wo die wilden Kerle wohnen“ erinnert.  Für alle, die die Geschichte nicht kennen… ein kleiner Junge hatte sich mit seinem Wolfspelz verkleidet und war seiner Mutter gegenüber so frech geworden, dass diese ihn „ohne Essen“ ins Bett schickte. Max träumte, er sei mit einem Schiff weit fort gesegelt … zu den wilden Kerlen … dann aber segelte er zurück… „bis in sein Zimmer, wo das Essen auf ihn wartete – und es war noch warm.“ Es ist der emotionalste Moment des ganzen Buches, gerade weil es unausgesprochen in diesen wenigen Worten sagt: Die Mutter liebt ihr Kind!  Und das Kind erkennt es  – wie wir Leser – am warmen Essen, das „auf ihn wartete“.)

Mich triggert auch in diesem Bericht „auf das Essen warten“, es ist (für mich) auch in diesem Bericht ein sehr emotionaler Moment.

Und dann kommt da dieser Mann, von dem wir nicht viel erfahren und sticht auf den Bürgermeister ein.

Herr Fuchs macht das geschickt. Er weiß so gut wie nichts über den Mann und seine Herkunft, wenig über sein Leben in Altena, seine sozialen Umstände, er hat sie auch nicht recherchiert, nicht einmal bei den Altenaer Mitbürgern. Er verlässt sich einfach darauf, was allgemein rudimentär gewusst wird und schreibt:

 

Es ist nicht viel, was über den Täter von Altena bekannt ist. Nichts, das den Hass erklären würde. Gelernter Maurer, zuletzt arbeitslos, geschieden, allein lebend, keine Kinder. Er habe wohl psychische Probleme gehabt, erklärt die Staatsanwaltschaft, ein Gutachter soll die Schuldfähigkeit klären. Aber klar ist offenbar auch, dass S. politische, fremdenfeindliche Gründe hatte, den Bürgermeister anzugreifen. Die Tat, so schildert es Hollstein selbst, war offenbar spontan und geplant zugleich.

„Nichts, das den Hass erklären würde.“ Haben die Reporter überhaupt versucht heraus zu finden, ob es Gründe für „Hass“ gibt?

„Aber klar ist offenbar auch, dass S. politische, fremdenfeindliche Gründe hatte.“ Wie wird das belegt? Wen haben sie gefragt, diejenigen, denen das so klar ist?

Wenn nichts den Hass erklären kann, muss es wohl eine ausgeprägte Xenophobie – also ein psychisches Problem – sein, das zur Tat führte. Da können wir beruhigt sein – das ist bei den vielen muslimischen Attentäter auch immer so, zumindest in dieser Hinsicht sind alle gleich.
Der Bürgermeister war aber wohl davon überzeugt, dass die Tat „spontan und geplant zugleich“ war. Er kannte vermutlich Herrn S, wie könnte er sonst überzeugt sein?

Könnte das damit zusammenhängen, frage ich ganz vorsichtig, dass der Bürgermeister oder Leute aus seiner Verwaltung dem Herrn S. das Wasser abgestellt haben, wie an anderer Stelle im Netz zu lesen war, weil man ihn aus der Wohnung mobben wollte…. und ist das deshalb in erster Linie ein sehr persönlicher Grund und erst in Zweiter Linie möglicherweise ein „politischer“, wie Herr Fuchs schreibt, weil nämlich Herr S. glasklar vor Augen hat, dass Altena sehr fürsorglich mit Flüchtlingen umgeht, ihm aber, dem Einheimischen das Wasser abstellt … aus welchen Gründen auch immer. Es kann doch  das subjektive Gefühl sein, mit den eigenen Bedürfnissen und Nöten zurückgestellt worden zu sein zugunsten derjenigen, die neu hinzu gezogen sind, eingeladen wurden zu kommen.

Mich hätte es interessiert, nein, mich interessiert es, mehr über die Hintergründe zu erfahren. Dann muss ich mich nämlich nicht in Spekulationen darüber ergehen, ob der Mann vielleicht schon etliche Male vorstellig geworden sein könnte in der Verwaltung oder sogar  beim Bürgermeister selbst und immer wieder abgewiesen wurde. Ich müsste nicht darüber nachdenken, ob es möglicherweise noch mehr Bürger in Altena gibt, denen es ähnlich ergangen ist oder immer noch ergeht, wie dem Herrn S., dem Täter, und ob diese Ausgesonderten sich möglicherweise zusammen finden in der Kneipe und wüste Beschimpfungen gegen die Gemeinde und den Bürgermeister austauschen … und das ihrer Meinung nach sogar zu Recht. Und ich müsste  mich auch nicht fragen, ob und was das mit Politik zu tun hat,  und ob und wie an dieser winzig kleinen Stelle deutlich wird, wie Politik in das Leben der Bürger eingreift und diese sich ohnmächtig fühlen – machtlos sind sie ja sowieso – und wie sich langsam Wut und Zorn aufladen…. bis einer sein Küchenmesser in den Rucksack steckt… für den Fall, dass….

 

Das alles hätte Herr Fuchs recherchieren oder vermuten oder schreiben können.

Aber er greift zum einfachsten Mittel und  suggeriert HASS,   Hass auf Fremde.

 

Wie tröstlich ist dann doch der nächste Abschnitt des Artikels. Ich stelle ihn hier ein, damit wir es nicht vergessen, damit es nicht verloren gehen, wenn der Link gelöscht wird und damit wir alle uns daran erinnern, wie großartig die Regierenden unseres schönen Vaterlandes reagiert haben und reagieren KÖNNTEN, wenn morgen und übermorgen und überübermorgen einer von uns, die wir schon länger hier leben, Opfer eines „Einzeltäters“ werden, der selbstverständlich keinerlei politische Absichten oder Motive hatte…

Der Altenaer Bürgermeister erfuhr am Dienstag viel Solidarität aus der ganzen Republik, auch von höchster Stelle. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schrieb: „Sie können gewiss sein, dass nicht nur ich, sondern sehr viele Menschen in unserem Land derzeit mit Ihnen fühlen und Ihnen alles erdenklich Gute wünschen.“ Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erklärte: „Attacken auf Amtsträger, die sich mit ihrem persönlichen Einsatz für unsere Gesellschaft einbringen, sind verabscheuungswürdig.“ „Politik und Zivilgesellschaft müssen sich stärker schützend vor Betroffene stellen“, forderte Aydan Özoguz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration und Flüchtlinge.

Journalisten , die mit emotional eingefärbten Berichten hantieren, mit „Hass“ und „Hassobjekt“ in Zusammenhang mit „Flüchtlingshilfe“ bestimmte Stimmungen erzeugen wollen, konterkarieren das, was sie eigentlich erreichen wollen, nämlich gegen „Rechts“ vernünftige Argumente zu setzen.
Nüchterne Fakten, gut recherchiert, Angaben über diverse Variablen, die in dem Konflikt eine Rolle gespielt haben, das alles könnte man darstellen. Und wir, die Leser, könnten ein eigenes „Urteil“ treffen…. Traut man das den Bürgern nicht mehr zu, selber zu denken, sich eine Meinung zu bilden, die auf Fakten und nicht auf solchen Hirngespinsten wie „15cm-Fake“ beruhen?
Zu den Geschichten, die emotional aufgehübscht sind, gehört wohl auch diese über Altena aus dem vergangenen Jahr…

Sehr kurzer Zwischenruf… 19. November, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, politik.
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Vielleicht sollte man es sich mit Jamaika doch noch einmal ernsthaft überlegen…

Schließlich gibt es den Fluch der Karibik.

Den muss man doch hier nicht haben….

Darum, liebe Leute, kein Jamaika.

Wenn es aber sein muss und sich kein anderer Ausweg zur Erhaltung der MM ( Macht Merkels) anbietet,

wenn Ihr also doch  miteinander regieren wollt, obwohl Euch mehr trennt, als der Atlantik die BRD von Jamaika, nennt es doch einfach CDU-die Gelb-Grünen.

Oder noch einfacher, FGU     –   Freie Grüne Union.

Dann hätte sich auch endlich das „christlich“ erledigt, das ja ohnehin nur noch eine lästige Nebenerscheinung für Regierungen und Parteien ist. (So könnten auch mehr Vertreter der „Grünen Jünger des Propheten“  dem Verein beitreten und müssten nicht länger Sorge tragen, mit Ungläubigen freundschaftliche, aber vom Koran nicht legitimierte  Beziehungen zu pflegen…)

Vor allem aber würde die Bezeichnung  „FGU“ es vermeiden, noch länger einen armen Inselstaat mit täglichen  –    und durch die Medien  bis  zum Überdruss glorifizierten  –   Durchhalteparolen und Horrormeldungen gleich mit der Lächerlichkeit und Armseligkeit Preis zugeben.

Bitte, bitte, VERGESST   J A M A I K A  !

 

 

 

Kleine Anfrage an Facebook 15. November, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber, gesellschaft, hamas, hass, integration, islam, mohammed, terrorismus.
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Kleine Anfrage:
Sitzen bei den Facebook-Blockwarten eigentlich nur die Freunde von der grünen Fraktion des Propheten, glühende Sympathisanten von Hisbollah, Hamas und IS, die es völlig in Ordnung finden, dass Juden in Deutschland auf die fürchterlichste Weise hier auf facebook beleidigt, geschmäht und mit Todesdrohungen eingeschüchtert werden sollen, facebook-„freunde“, die nichts dabei finden, wenn schlimmste antisemitische Sprüche hier veröffentlicht werden, aber in Schnappatmung geraten, wenn man sich kritisch darüber auslässt, dass eine ohnehin blöde Puppe demnächst mit Hidschab nicht schöner wird? Wie kann es sein, dass eine Frau gesperrt wird, nur weil sie sich kritisch zu dem Missbrauch äußert, der an kleinen muslimischen Mädchen verübt wird, indem man diese unschuldigen KINDER unter das Tuch der Unterdrückung zwingt? Zu sagen der Islam sei – nein, IST ein pseudoreligiöses Konstrukt mit der faschistischen Allmachtsvorstellung, die ganze Welt beherrschen zu wollen, wiegt schwerer als der Aufruf zu Mord an Juden oder an der nicht zu überhörenden Aussage, Israelis seien ins Meer zu befördern?

Was ist falsch an der Kritik an Mohammed, einem Räuber, Kinderschänder, Vergewaltiger und blutrünstigem Kriegsherr aus zutiefst unrühmlich-archaischen Zeiten?


Geht’s eigentlich noch?

Ich erwarte eine Antwort. Aber pronto!