jump to navigation

Aus dem Netz gefischt und kommentiert… 13. August, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, atomabkommen, gesellschaft, medien, politik, presse, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , , ,
1 comment so far

Bei facebook – wo sonst    😉 ? fand ich den von Emrah Erken eingestellten Beitrag.  Um seinen Ausgangskommentar zu den Bildern zu lesen, unter auf „Mehr ansehen“ klicken.

Ich schrieb dazu dies:

„Unser wunderbarer Außenminister, der wegen Auschwitz in die Politik ging, meint nun wieder einem Land und seiner Regierung die deutsche Sicht aufdrängen zu müssen.
Der Herr Außenminister hat aber entweder ein kurzes Gedächtnis oder ihm ist der Überblick abhanden gekommen oder er krankt an beiden Problemen.
Man kann nicht den Iran hofieren und gleichzeitig das Leid der Libanesen beklagen, das passt nicht zusammen.
Er – der Außenminister – sollte doch wissen, dass der Libanon unter der Knute der Hisbollah steht und die Hisbollah wiederum der Außenposten des Iran ist, mitsamt ihrem „kriegerischen Arm“, der sich wieder einmal darauf vorbereitet, die Zielsetzung der Mullahs umzusetzen und Israel aus der Geschichte zu tilgen und die Juden ins Meer zu treiben.

Daran arbeiten sie – die Mullahs – seit der „Satan in Menschengestalt“
aus seinem Pariser Exil in den Iran zurück gekehrt ist.

Herr Maas – und mit ihm die Kanzlerin – sind gänzlich unglaubwürdig, wenn sie immer wieder vollmundig erklären, entschlossen jeglichem Antisemitismus entgegen treten zu wollen.
Nun ja, man kann natürlich jede beliebige Absichtserklärung zu jedem beliebigen Thema veröffentlichen…. man muss sich ja nicht daran halten… und tut es in diesem Fall ja auch nicht, wie wir alle doch längst inzwischen wissen.“

Die desaströse deutsche Politik der Anpassung und des Wegsehens in Bezug auf Iran, habe ich hier in meinem Blog ja schon mehrfach thematisiert. Aber noch nie ist mir die Doppelbödigkeit und Scheinheiligkeit unserer Politiker mehr gegen den Strich gegangen als in der gegenwärtigen Phase.

Sie kungeln mit den erklärten Gegnern Israels und kritisieren die Regierung Netanjahus bei jeder noch so kleinen und unbedeutenden sich bietenden Gelegenheit.

Scham, Wut und Ohnmacht – das sind die Gefühle, mit denen ich angesichts dieser Politik  zu kämpfen habe. Hatte ich geglaubt, dass nach der Amtszeit Ahmadinedschads eine grundsätzlich liberalere Politik der Mullahs in Iran möglich sei, so sah ich mich zunehmend  in meiner hoffnungsvollen Annahme getäuscht.  Konterten deutsche Politiker noch das „taktisch ungeschickte Vorgehen“ des damaligen Machthabers mit milden Worten, so findet heute überhaupt keine  kritische Stellungnahme seitens unserer Regierung gegen die Mullahs mehr statt. Es sind immer nur einzelne Politiker, die sich gegen allzu bösartiges Gebaren des Terrorregimes äußern, niemals „die Regierung“ selbst.

Und die Medien, die es doch so prächtig verstehen, uns die Augen über Orban, Trump und Putin zu öffnen, halten sich in Bezug auf die Mullahs vornehm zurück….

Waren das noch Zeiten, als sie über die „Jubelperser“ kritisch berichteten, die bei dem damaligen Besuch des Schah von Persien für Randale in der geteilten Stadt Berlin sorgten….

Mehr ansehen

Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille, Text „„Allen im Libanon ist klar, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Die Tatsache, dass so viel Misswirtschaft und Korruption dazu führt, dass die Menschen im Libanon leiden, das werden die Frauen und Männer auf den Straßen nicht mehr bereit sein zu akzeptieren." op Bundesaußenminister Heiko Maas im Deutschlandfunk über Proteste nach der Explosion in Beirut“
Bild könnte enthalten: 1 Person, Hut, Text „'WE ARE OPEN ABOUT THE FACT THAT HEZBOLLAH'S BUDGET, ITS INCOME, ITS EXPENSES, EVERYTHING IT EATS, AND DRINKS, ITS WEAPONS AND ROCKETS, COME FROM THE ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN HASSAN NASRALLAH HEAD HEZBOLLAH TERROR GROUP JOFF LIKUD UK 1O0“
Werbung

Die Schönfärberei des NDR 3. Januar, 2020

Posted by Rika in atomabkommen, gesellschaft, hamas, iran, islam, politik, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , ,
add a comment

Ich sitze vor meinem Bügelbrett und versuche, den über die Feiertage angefallenen Wäscheberg zu „verarbeiten“…. legen, bügeln und so fort.

Das Radio dudelt… die Moderatoren des NDR1 versuchen meine Bügellaune mit neckischen Spielchen (Die Entenjagd) und lustigen Übergängen von einer Dudelei zur nächsten zu heben. Ich mag nämlich nicht in lautloser Stille bügeln und seit ich mit dem Deutschlandfunk wegen seiner unsäglichen Propagandasendungen gebrochen habe, höre ich halt die Dudelei des NDR. Meistens ist das ja auch ganz nett.

Heute muss sich aber die eigentlich fürs Regionale zuständige Redaktion auch um das Weltgeschehen kümmern, ich ahnte zwar schon, dass es bei dem Thema „Tötung eines iranischen hohen Militärs“ nicht ohne Seitenhiebe gegen die USA so ganz allgemein und Trump so ganz speziell abgehen würde und machte mich schon auf die den Blutdruck steigernden Worthülsen gefasst, aber was dann folgte, machte mich doch nahezu sprachlos. Ein als Experte für Ägypten und Nahost einbestellter Reporter antwortete auf die Frage nach der Bedeutung Soleimanis für den Iran, dieser – also Soleimani – sei für die Al-Quds-Brigaden zuständig gewesen und deren Aufgabe bestünde darin, zu befreundeten Milizen und Kontakt zu halten, sie zu unterstützen und bei weltweiten Operationen zu helfen. So wahr, so schlimm.

Wer nun aber glaubt, allein diese Auflistung hätte irgendeine kritische Äußerung des Reporttierenden nach sich gezogen, irrt gewaltig.

Der Mann brachte es fertig, die Verbindung der Al-Quds-Brigaden zu Boko Haram, Hisbollah und den im Jemen operierenden terroristischen Rebellen zu benennen OHNE auf deren auschließlich terroristischen Charakter und Auftrag hinzuweisen.

Da verschlug es mir dann doch die Sprache und ich musste erst einmal mein Bügelbrett im stich lassen, um diese Ungeheuerlichkeit aufzuschreiben….

Und natürlich vergaß der Experte auch nicht, einzig und allein Donald Trump zu beschuldigen, im Nahen Osten die Kriegsgefahr zu schüren….

War da denn nicht noch was?

„Lücken“ und „Lügen“ geschickt platziert zwischen schönen Oldies der amerikanischen Hitparade…. Das hat doch was.

Und nun zurück ins Bügelzimmer…..

NACHTRAG
Möglicherweise ist einigen Verantwortlichen des NDR ein Licht aufgegangen, jedenfalls sendete NDR1 später einen Kommentar, der sehr deutlich machte, dass Soleimani „sehr viel Blut an den Händen klebt“, wie der Kommentator sagte.

 

Von Beer 7 übernommen: Voreingenommenheit in der FAZ 28. Januar, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, medien, politik, terrorismus.
Tags: , , , , , , , ,
1 comment so far

Gestern die Gedenkreden – heute die anti-israelische / anti-jüdische Propaganda….
Da kann man doch nur noch verzweifeln ….
Der Begriff „Lügenpresse“ – ist er nicht mehr als berechtigt?

Blick auf die Welt - von Beer Sheva aus

UN-Soldat durch israelischen Beschuss getötet titelt die FAZ heute. Nicht etwa: „Hisbollah greift israelisches Militaerfahrzeug an“

Der Bericht selber widerspricht der Schlagzeile:

Bei Vergeltungsschlägen der israelischen Armee ist daraufhin im Südlibanon auch ein Blauhelmsoldat getötet worden. Das bestätigte UN-Sprecher Andrea Tenneti der Deutschen Presse-Agentur. Er könne die Nationalität des Toten nicht angeben, solange dessen Hinterbliebene noch nicht informiert seien. Wer geschossen hat und wo genau der Soldat getötet wurde, wollte Tenenti ebenfalls nicht mitteilen. „Unifil-Kommandeur General Luciano Portolano ist mit allen Seiten in Kontakt und drängt auf Zurückhaltung, um eine Eskalation zu vermeiden“, fügte er hinzu. (Hervorhebung von mir)

Ganz unabhaengig davon, aus welcher Waffe die Kugel kam, muss klar sein, dass Hizbollah mit ihrem Angriff die volle Verantwortung traegt. Irgendwie muss der Vorfall doch so hingedreht werden koennen, dass Israel als Kriegsverbrecher dasteht.

Um den Angriff der Hizbollah auf die Grenzpatrouille zu rechtfertigen, packt die FAZ die folgende Gemme…

Ursprünglichen Post anzeigen 94 weitere Wörter

Neue Lügengeschichte der UNWRA … 15. Mai, 2013

Posted by Rika in araber, gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau.
Tags: , , , , , , , , , , , ,
add a comment

Dass es immer wieder zu „bedauerlichen Einzelfällen“  im Umgang mit der Legitimation Israels durch die freundlichen Mitarbeiter internationaler oder kirchlicher Organisationen  kommt, ist ja inzwischen hinreichend bekannt.

Ich gebe ja zu, das Land ist klein, geradezu winzig und auf einem nur DIN A 6 oder 7  großem Blatt, das ganz Europa, das Mittelmeer, halb Afrika und halb Asien zeigt, kann es schon mal vorkommen, dass Israel zu einem einzigen dicken Strich geschrumpft werden und der Name im Meer schwimmen muss, allein des Platzes auf dem Papier wegen. Da will ich ja gar nicht kleinlich sein.

Wenn aber einer Mitarbeiterin des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen anlässlich einer Feierlichkeit eine Karte überreicht wird, auf der ISRAEL nicht mal als dicker Strich vorkommt – und das nicht etwa, weil die Karte die Ausmaße einer Visitenkarte hätte -, man zudem weiß, dass das besagte Flüchtlingshilfswerk sich ausschließlich um die Belange der sogenannten Palästinenser kümmert, dann ist das nicht als Versehen oder bedauerlicher Einzelfall zu betrachten, sondern als gezielte   Provokation  Aktion! So hat es wohl auch Ron Prosor, der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen empfunden und „Beschwerde eingelegt“, wie es in dem    Bericht bei Israelnetz heißt.

Dismorr, die die UNRWA im Libanon leitet, eröffnete am 2. Mai in dem arabischen Land Hilfsprojekte. Nach Angaben der Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) nahm sie eine Landkarte der östlichen Mittelmeergegend entgegen. Auf dieser sind Länder wie Ägypten und Jordanien eingetragen, nicht aber Israel. Anstatt dessen heißt das ganze Gebiet, in dem Israel und das Westjordanland liegen, „Arabisches Palästina“. Die Karte zeigt auch eine palästinensische Fahne.

„Man braucht keinen Doktor in Geographie zu haben, um zu verstehen, dass eine Karte des Nahen Ostens ohne Israel zutiefst mit Vorurteilen beladen ist“, schrieb Prosor am 14. Mai in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Israel unterstütze die Arbeit der UNRWA, betont Ron Prosor, vertritt aber die  Ansicht:

Eine Karte entgegenzunehmen, die das Existenzrecht Israels leugne, sei „ungeheuerlich und steht der Integrität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Flüchtlingsorganisation entgegen“.

und verlangt Aufklärung des Vorgangs.

Die UNWRA  machte in ihrer Erwiderung deutlich, dass es sich keinesfalls um eine gezielte Auslöschung Israels von einer Landkarte handelt (da fühlt man sich an den Radiergummi schwingenden Präsidenten des Iran erinnert….), vielmehr handele es sich bei dem Geschenk um eine „Stickarbeit“, die „die Gegend“ vor der Zeit der Gründung des Staates Israel zeige und man möge in Zukunft sich doch genauer informieren, bevor man mit unhaltbaren Vorwürfen an die Öffentlichkeit gehe…..

Ach so, die Stickarbeit ist somit ein Kunstobjekt, das keinerlei Ansprüche auf Genauigkeit oder politische Gegebenheiten erhebt.

Dann bin ich ja beruhigt. Irgendeine nette Frau wird entweder die Stickarbeit ihrer Urururgroßmutter noch in der Kommodenschublade gehabt und sie aus lauter Dankbarkeit für die uneigennützige Arbeit der UNWRA Miss Dismorr geschenkt haben oder sie nach der alten  ururgroßmütterlichen Vorlage selbst angefertigt haben, weil sie das Erbstück selbst nicht aus der Hand geben wollte.

Mit den Plänen der Hamas, Hisbollah und Fatah, Israel mit Hilfe der   arabischen Nachbarn und mit Unterstützung der muslimischen Freunde von der Landkarte zu tilgen, hat das natürlich rein gar nichts zu tun.  Wie heißt es doch so schön bei Filmen und Romanen: ‚Mögliche Übereinstimmungen mit Personen und Gegebenheiten sind rein zufällig und liegen nicht in der Absicht der Autorin / des Autors.‘

Und so speist uns denn auch  die araberfreundliche UNWRA mit einem neuerlichen Lügenmärchen ab, denn ‚mögliche Übereinstimmungen‘ alter Stickereien mit den Landkarten im Arbeitszimmer des Herrn Abbas    sind keineswegs zufällig, sondern entsprechen exakt den Tagträumen und   konkreten Vorstellungen und Plänen all derjenigen, denen der jüdische Staat schon länger ein Ärgernis ist.

%d Bloggern gefällt das: