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Eine bittere Einschätzung zum Antisemitismus…. 3. Mai, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, flüchtlinge, gesellschaft, integration, islam, israel, israelkritik, migration, politik.
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….    gibt Michael Wolffsohn bei der „Neuen Züricher Zeitung“, darin heißt es:

„Immer mehr Juden werden Europa verlassen

Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt die große Minderheit der Muslime gewinnen.

„Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend anti-israelische EU-Kurs sind auch so zu erklären“, schreibt Michael Wolffsohn in der NZZ am Sonntag vom 29. April 2018.

„Der neue Antisemitismus, der derzeit in Westeuropa droht, hat seine Wurzeln in der muslimischen Zuwanderung“, erläutert der Publizist. „Mit der muslimischen demografischen Revolution wurde Westeuropa ein Nebenschauplatz des islamisch-arabisch-jüdischen Nahostkonflikts. So unterschiedlich und teilweise verfeindet extremistische Muslime sein mögen, so sehr eint sie zweierlei: Erstens der Hass auf Israel und die Juden, weil diese oft den jüdischen Staat unterstützen. Zweitens: die Prägung durch den militanten Antijudaismus Mohammeds und des Korans.“

Weiter führt Wolffsohn aus: „Europas Muslime sind eine große Minderheit. Sie wird noch größer und damit politisch gewichtiger werden. Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen.“ Aus diesem Grund sei – abgesehen von netten Kippademonstrationen, Antisemitismusbeauftragten und Lippenbekenntnissen – auch kein Kurswechsel zu erwarten. „Es zeigt sich hier vielmehr die Ohnmacht des Staates, der nicht nur seine jüdischen Bürger im Stich lässt. Er kann die Sicherheit ganz einfach nicht garantieren. Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern“, ist sich Wolffsohn sicher.“

 

 

Ergänzend dazu stellt die NZZ einen Link zu dem kompletten  Text Wolffsohns als  PDF-Datei ein. Den Text habe ich auszugsweise hierher kopiert:

„Es gibt den herkömmlichen Antisemitismus, der sich meist auf Diskriminierungen beschränkt. Er stammt
aus dem alten, vorislamischen Ägypten und existiert seit rund dreitausend Jahren. Auf Jiddisch nennt man ihn resignativ den «guten, alten Rischess». Und es gibt den mörderischen, liquidierenden Antisemitismus, der ein Krisensignal in Zeiten fundamentaler Veränderungen ist. Historische Beispiele für den mörderischen
Antisemitismus sind etwa die Judenverfolgungen der Kreuzzugsepoche, die Endzeit des russischen Zarenreiches und natürlich die Epoche des Faschismus. Wenn nicht alles täuscht, steht Westeuropa
derzeit erneut vor einem mörderischen Antisemitismus. Der Fundamentalwandel, der ihn diesmal begleitet, ist die
demografische Revolution, ausgelöst durch die muslimische Migration.  ….“

und weiter:

„Europa wollte und brauchte Migranten ganz einfach als Arbeitskräfte. Nur deshalb waren sie anfangs willkommen, ohne dass man sich wirklich um sie gekümmert hätte. Die gut qualifizierten, eher bürgerlichen und daher gemässigten postkolonialistischen Migranten aus muslimischen Ländern integrierten sich schnell und gut in
Westeuropa – oder sie strebten gleich in die USA. Die eher schlecht qualifizierten Migranten strömten nach Deutschland und Frankreich. Die meisten haben sich arrangiert, aber allzu viele eben nicht. Und diese schlecht
integrierten und vielfach frustrierten Menschen waren von extremistischen Muslimen leicht verführbar. Diese Analyse wiederum verweist auf das, was zu tun ist: Das Bildungsniveau und damit die wirtschaftlichen
Wettbewerbsbedingungen der muslimischen Minderheiten muss verbessert werden. …“

weiter:

„Gleichzeitig muss man anfügen: Bildung und Wohlstand wirken leider nur bedingtanti-antisemitisch. Das zeigte nicht nur der alte, bildungs-und wirtschaftsbürgerliche Antisemitismus aus der Epoche des Faschismus,
der teilweise vom Rischess zum Mitmorden glitt. Es gibt in Europas Bildungsbürgertum bis heute den «guten, alten
Rischess». Doch anders als Islamisten werfen diese Antisemiten keine Bomben. Sogar die eher proletarischen Rechten des französischen Front national oder der deutschen AfD schiessen oder stechen nicht auf Juden.
Selbst wenn amtliche Statistiken heute die Rechtsextremisten als Hauptakteure des Antisemitismus nennen, so wissen Fachleute:  Die Zahlen sind frisiert. Sie sollen, aus Angst vor Fremdenfeindlichkeit, islamistische
Täter decken und verdecken.
Rischess und Mord gehören aber auch zuralten und neuen Linken. Erst vor wenigen Tagen gestand der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn, der die terroristische Hamas und Hisbollah verehrt, es gebe in seiner Partei Antisemiten. Er selbst zählt zu ihnen. Und dass heute Frankreichs oder Deutschlands Linke antisemitismusfrei wären, ist eine politische Legende. Für den deutschen Publizisten Jakob Augstein ist schon das Tragen der Kippa eine Provokation.“
Und schließlich:
„Mit der muslimischen demografischen Revolution wurde Westeuropa ein Nebenschauplatz des islamisch-arabisch-jüdischen Nahostkonflikts. So unterschiedlich und teilweise verfeindet extremistische Muslime sein mögen, so sehr eint sie zweierlei: Erstens der Hass auf Israel und die Juden, weil diese oft den jüdischen Staat unterstützen.
Zweitens: die Prägung durch den militanten Antijudaismus Mohammeds und des Korans.
Europas Muslime sind eine grosse Minderheit. Sie wird noch grösser und damit
politisch gewichtiger werden.
 Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen. Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend antiisraelische EU-Kurs sind auch so zu erklären.
Aus dem gleichen Grund ist – abgesehen von netten Kippademonstrationen, Antisemitismusbeauftragten
und Lippenbekenntnissen – auch kein Kurswechsel zu erwarten. Es zeigt sich hier vielmehr die Ohnmacht des Staates, der nicht nur seine jüdischen Bürger im Stich lässt. Er kann die Sicherheit ganz einfach nicht garantieren.
Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern.“
Quelle:     https://www.wolffsohn.de/cms/images/Snippets_pdf/nzz-antisemitismus.pdf
Dem habe ich  wenig – oder besser gesagt –  nichts  hinzuzufügen.
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In Augenschein genommen…. 16. April, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, mord, politik, terrorismus.
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Ja, schaut hin!

 

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die Karte bei fb entdeckt und hierher kopiert. Quelle

Darum geht es in der Berichterstattung über den Marsch der Rückkehrer und ihre so überaus friedlichen Aktionen am Zaun, der den berühmtesten Landstreifen der Welt trennt von dem am meisten verurteilten und verachteten Land der Welt  (legt man dem Rekord „am meisten verurteilten Land“ einfach mal die  Anzahl der Verurteilungen durch den UN-Sicherheitsrat zugrunde).

Wir reden hier nicht von riesigen Entfernungen, die zwischen den Zaunaktivisten mit ihren mörderischen Absichten und der Zivilbevölkerung Israels liegen. Wir reden von Strecken, die schon meine Omma in den 60er Jahren mühelos beim Einkaufen zurücklegen konnte.

Man muss das in deutsche Verhältnisse übertragen:

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zu dem Ort  Nahal Oz beträgt ganze 1,3 km. Das ist in etwa die Strecke, die ich in meinem Ort von meinem Haus bis zum Bahnhof  meines Ortes gehen muss, wenn ich mit der S-Bahn nach Hannover fahren will. Übrigens, die Strecke von meinem Dorfbahnhof bis zum Hauptbahnhof in Hannover ist  ziemlich genau so weit, wie die Strecke in Israel an seiner schmalsten Stelle zwischen Mittelmeer und den von den „Palästinensern“ beanspruchtem Gebiet,  Samaria und Judäa,  gut  15 km.

Nun stelle man sich vor – rein fiktiv natürlich – am Bahnhof meines schönen Dorfes sei ein riesiges Protestcamp und zu allem wild entschlossene junge Männer würden große Mengen an Autoreifen in Brand setzen, um ihrem Zorn auf die Bürgermeisterin meines Dorfes Ausdruck zu verleihen ….    Schon das alljährliche Osterfeuer in etwas näherer Entfernung zu meinen Fenstern  bedingt, dass ich diese absolut geschlossen halte… obwohl ich den Geruch von Lagerfeuern eigentlich mag. Den Geruch brennender Autoreifen mag ich  allerdings ganz und gar nicht! (Und manchmal nervt mich im Sommer sogar schon der Geruch, der vom beinahe ständig lohenden Grill des Nachbarn ausgeht…. und der ist doch harmlos, der Nachbar ebenso wie der Grillgeruch!)

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zum Kibbuz Mefalsim beträgt schlappe 1,8 km… wie wenig das ist, konnte ich bei einem Besuch des Kibbuz vor etlichen Jahren an Ort und Stelle erfahren.  Das entspricht in etwa der Strecke, die ich in unserem Dorf von meinem Haus bis zum Friedhof zurücklegen muss…

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es in unserem Dorf aussehen würde, wenn wöchentlich hunderte Autoreifen in Brand gesteckt werden.

Und noch viel weniger mag ich mir vorstellen, dass an den Grenzen meines Dorfes uns extrem feindlich gesonnene Mörderbanden nur durch einen Zaun davon abgehalten würden, mir und meinen Mitmenschen in diesem schönen niedersächsischen Dorf an die Gurgel gehen zu wollen und unsere Polizei müsste uns vor diesen Mordbuben schützen…

Aber genau das ist doch die Realität der Israelis, die in Grenznähe zum Gazastreifen leben… und sollten sie dort etwa nicht leben dürfen?

 

Ihr könnt ja anhand dieser wunderbaren Karte mal überlegen, wie es in Euren Städten, Dörfern und Gemeinden aussähe, wenn in nur geringer Entfernung stinkender schwarzer ätzender Qualm die Luft verpestete und den Himmel so verdüsterte, dass man nicht mehr unterscheiden könnte zwischen Feind und Freund. Und von der Bedrohung durch mörderische Terroraktionen  –  nicht nur der Hamas  –  will ich gar nicht erst reden.

Ich stelle mir vor, jemand wie der nette Herr Plöger würde abends bei den Hauptnachrichten vor einer Karte Israels und Gazas stehen und erläutern, mit welchen Widrigkeiten israelische Familie am zurückliegenden Tag wieder fertig werden mussten und mit welchen sie für die nächsten Tage zu rechnen hätten. Und statt auf die Isobarensymbole würde er uns Zuschauer auf brennende Reifen, Raketenhagel, Tunnelnetzwerke und Attacken auf den Zaun aufmerksam machen und dabei besonders darauf hinweisen, dass die Zeit bei Raketenbeschuss zwischen Auslösen des Alarms und dem Einschlag einer Rakete kaum mehr als ein Wimpernschlag lang ist.

 

Schaut sie Euch an, die Karte.

Und dann sagt mir, was die israelische Armee tun soll, um zigtausende junge arabische  Männer vom Erstürmen des Zauns im Schutz des dichten Qualms abzuhalten und wie sie die eigene israelische Zivilbevölkerung schützen soll, wenn sie nicht von Schusswaffen Gebrauch machen kann oder darf oder sollte… wie es sich hierzulande so manche Friedensbewegte vorstellen?

Für nützliche Hinweise wäre die israelische Armee vermutlich dankbar….

Aber die Betonung liegt auf NÜTZLICH !!! Also WIRKSAM!

 

 

„Am Israel chai“ … 12. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, HOLOCAUST, islam, israel, judentum, plo, politik, terrorismus.
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Ich kopiere im vollen Wortlaut und unter Missachtung der „Goldenen Regel der Blogger“, die Kolumne  Dr. Rafael Korenzechers hierher.

Herr Dr. Korenzecher ist Herausgeber der Monatszeitung „Jüdische Rundschau„.

Ich unterstreiche diese Kolumne Wort für Wort und Satz für Satz  –   auch wenn ich selbst  an manchen Stellen –  wie beispielsweise bei der durchaus berechtigten  Kritik an unserer Regierung –  nicht die  drastische Wortwahl nutzen würde, derer sich Dr. Korenzecher bedient.   Dennoch, ein Hinzufügen eigener ergänzender Kommentare erübrigt sich. Der Text spricht für sich  –  und eben auch für das, was ich denke, meine und empfinde:

 

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

die Zeit läuf schnell – das gemeinsame Mahl des Seder-Abends, der alljährlich als wichtiges Familienfest begangenen wird, liegt in diesem Jahr bereits hinter uns.

Das noch andauernde einwöchige Pessachfest erinnert alljährlich an das Ende der pharaonischen Unterdrückung der Juden. Nach dem unter Führung Moses von Pharao abgetrotzten Auszug des jüdischen Volkes aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im Gelobten Land markiert Pessach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

Das vor 70 Jahren auf altem, dem jüdischen Volk durch diverse Fremdherrschaften nahezu zwei Jahrtausende lang geraubten Gebiet wiederbegründete, demokratische Israel mit seiner ungeteilten Hauptstadt Jerusalem ist somit – allen anderslautenden Behauptungen und Ansprüchen seiner Feinde zum Trotz – einer der am längsten auf seinem Territorium legitimierten Staaten der Welt.
Angesichts des diesjährig zu gleichen Zeit begangenen wichtigen christlichen Osterfestes sei an dieser Stelle festgehalten, dass neben der Gestalt des im Königreich Judäa geborenen Religionsgründers Jesus und vielem anderen aus seiner jüdischen Welt auch das am Vorabend des Pessachfestes mit der Verlesung der Geschichte des jüdischen Auszugs aus Ägypten seit alter Zeit jährlich zelebrierte Seder-Mahl, dem gemäß den christlichen Schriften auch der Jude Jesus beigewohnt hat, als heiliges Abendmahl Eingang in die christliche Lehre gefunden hat.

Die nach dem Exodus der Juden aus Ägypten im weiteren Verlauf des Pessach-Geschehens entstandenen zehn Gebote bilden eine erste frühe Vorlage für als Menschenrechte anzusehende moralische Wertvorgaben menschlichen Zusammenlebens und stellen einen unverzichtbaren, allgemein gültigen ethischen Verhaltenskodex dar. Als großes jüdisches Erbe haben die zehn Gebote in kaum zu überschätzender Weise in wachsendem Maße bis heute ein Unrechtsbewusstsein für die Verletzung zwischenmenschlicher Normen geschaffen. Obwohl von der Menschheit nie wirklich erreicht, haben sie maßgeblich nicht nur die Rechtsgrundlagen und die Verhaltensethik des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt, sondern ausgehend von dort die zivilisatorische Entwicklung der gesamten Menschheit im Sinne einer gelebten Humanität beeinflusst.

Es darf nicht ohne Stolz gesagt werden, dass sich das zahlenmäßig kleine jüdische Volk im Laufe seiner häufig und besonders im letzten Jahrhundert von unendlichem Leid begleiteten Geschichte nahezu unschätzbare Verdienste um Humanität, Ethik und die Zivilisation unseres Planeten erworben hat. Nahezu unschätzbar ist auch der überproportionale kulturelle, wissenschaftliche und technologische Beitrag jüdischer Menschen und des winzigen Staates Israel auf dem Gebiet der Medizin, der Naturwissenschaft , der Technologie, der heutigen digitalen Revolution und nahezu allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens.

Angesichts dieses Sachverhalts und des zweifelsfrei belegten historisch legitimierten Anspruchs auf sein Jahrtausende altes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem ist es besonders bedrückend und beschämend, dass die Delegitimierung des jüdischen Staates und die gemeinsam mit den brutalen muslimischen Landusurpatoren praktizierte Leugnung der geschichtlichen Bezüge des jüdischen Volkes zu seinem rechtmäßigen Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa heute wieder die Richtlinien der deutschen und westeuropäischen Politik bestimmen und nur sieben Jahrzehnte nach der durch Nazi-Deutschland vor den untätigen Augen der Welt verübten bestialischen Ermordung von Millionen unschuldiger jüdischer Opfer tradierter rechter und neu-importierter islamischer Antisemitismus vor allem in unserem Lande und den Ländern Westeuropas täglich neuen traurigen Höhepunkten entgegensteuern.

Abgrundtiefer, weiten Teilen der Muslime von klein auf anerzogener Mord-Hass auf alles Jüdische hat – weiterhin uneingestanden von unserer Politik und vielfach verschwiegen von unseren Medien – mit wachsendem hiesigen Anteil der muslimischen Bevölkerungsgruppe bereits zu tiefgreifenden destruktiven Veränderungen unserer Gesellschaft und einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen aller, besonders aber der des jüdischen Populationsanteils geführt.

Das noch im letzten Jahr als skandalöse Besonderheit berichtete, von den Lehrern, Elternvertretern und der Schulleitung tatenlos geduldete Hinausprügeln eines jüdischen Gymnasiasten durch muslimische Mitschüler aus einer Berliner Schule ist nicht nur im Wesentlichen ungeahndet geblieben. Es ist zwischenzeitlich an einer wachsenden Zahl von Schulen mit höherem Anteil islamischer Schüler geradezu zur Norm geworden und stellt den Alltag jüdischer Schüler und Schülerinnen an derartigen Schulen dar, wo sie vor den Augen einer untätigen links-ideologisierten und häufig Islam-affinen Schulbehörde nicht nur gemobbt, verängstigt und verprügelt, sondern sogar mit dem Leben bedroht werden. Jüdisches Leben in unserem Lande und anderen Teilen West-Europas ist ohne durchgehenden Schutz seiner Kindergärten, seiner religiösen Einrichtungen und fast aller anderen Bereiche nicht mehr ohne Gefahr für die körperliche Unversehrtheit jüdischer Menschen möglich.

Das letzte Mal, dass sich jüdische Schüler und ihre häufig ratlosen und gedemütigten Eltern in Deutschland in einer derartigen Ausgrenzungs- und Bedrohungssituation befanden wie in den gegenwärtigen Zeiten der linksdurchseuchten Judenhasseinlass-Regierung der Kanzlerin Merkel war zur Zeit der Nazi-Diktatur und liegt inzwischen 73 Jahre zurück. Jedenfalls sollte es sich, glaubt man den markigen „Never Again“- Parolen unserer Islam-affinen Bessermenschen und den gemeinsam mit den bestens Regierungs-domestizierten offiziellen jüdischen Vertretern hingeheuchelten Gedenktagsritualen für tote Juden eigentlich nie wieder möglich geworden sein.

Statt wirksamer Abhilfe ist die in Nazi-Deutschland verordnete Zwangsmarkierung von Juden in der Regierungszeit der Kanzlerin Merkel lauwarmen, von offiziöser Seite erteilten duckmäuserischen Empfehlungen an Juden gewichen, weitgehend auf das Tragen jüdischer Identifikationsmerkmale zu verzichten, um die hiesigen Muslime nur nicht zu provozieren.
Schlimmer noch – zu einer echten und dringend erforderlichen politischen Umbesinnung gegenüber dem Islam hat das hauptsächlich von der Kanzlerin verantwortete unbeschreibliche Geschehen in unserem Staat die im Wesentlichen Wahl-gescheiterte und trotz halsbrecherischer Koalitionsakrobatik und künstlicher Beatmung durch die einschlägigen Ja-Sager-Medien im Bundestag fast wieder – und diesmal sogar wegen ihrer eigenen Leute – durchgefallene Angela Merkel aber nicht geführt.

Auch weiterhin beharrt die Kanzlerin bei der wieder aus gutem Grunde in Deutschland entbrannten Islam-Debatte gegen jede historische Wahrheit und jede der Selbsterhaltung unserer Demokratie dienende Vernunft auf der geschichts-verfälschenden These, der Islam gehöre zu Deutschland.

Nahezu täglich finden zwischenzeitlich und mit zunehmender Tendenz mehrfach und an mehreren Orten hauptsächlich von unser zahnloses Strafsystem weder fürchtenden noch achtenden muslimischen Tätern verübte Messerattacken auf Unschuldige und Unbewaffnete. Über jedes erträgliche Maß traurig und wütend macht der soeben zu beklagende sinnlose und bestialische Mord an der 85-jährigen jüdischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll durch einen islamischen Mörder in Paris. Bleibt zu hoffen, dass dies und die ebenfalls durch einen muslimischen Täter in Frankreich verübte kaltblütige Ermordung eines jungen Polizisten nicht die neue Islam-Terror-Saison 2018 eröffnet worden ist.

Die mit dieser Regierung der Wahlverlierer jetzt wohl unausweichlich auf uns zukommenden neuen Demontage-Jahre für unser Rechtssystem und unsere freiheitliche westliche Lebensart gehen unvermindert weiter.

Unsere Politik übt sich trotz erfolgter Wahlabstrafung in links-ideologischem Islam-Appeasement und unterlässt so gut wie nichts, um die mangelnde Integrationsbereitschaft eines nicht unerheblichen Anteils der Muslime durch ubiquitäre Erleichterungen und Anpassung unserer Lebensweise an die Islamisierung unserer Welt zu honorieren, was verbunden mit der zwischenzeitlich Alltag gewordenen Verunsicherung und Angst vor islamischer Gewalt tatsächlich zu einer immer spürbarer werdenden Änderungen unserer liebgewordenen Gewohnheiten und unseres Verhaltens geführt hat.
Gleichzeitig tobt – von unseren Medien bestenfalls unter häufiger Ausblendung der islamischen Täter-Identität gerade eben noch erwähnt, aber wegen der Fülle der Vorfälle kaum noch hinreichend und Ursachen-bezogen thematisiert – auf unseren Straßen und den öffentlichen Plätzen unserer Städte ein Krieg der Messer gegen alle und jeden, Frauen und Kinder keinesfalls ausgenommen.

Angesichts der nahezu ausschließlich von Muslimen verübten Messerattacken in Supermärkten und Vergewaltigungen und Angriffen auf Joggerinnen vermag es niemanden mehr zu verwundern, dass die Amtsführung dieser neuen alten Kanzlerin mit ihrer nahezu unkontrollierten Einlasspolitik für islamischen Judenhass sowie dessen Frauen- und Demokratieverachtung in den bisherigen viel zu vielen Jahren ihrer Amtszeit ein Sicherheitsdesaster für diese Republik und ganz besonders für die jüdische Bevölkerungsminderheit angerichtet hat. Dass sie damit den größten Vertrauensverlust der Bürger gegenüber der Demokratie und den größten Rechtsruck der Nachkriegsgeschichte in unserem Staat zu verantworten hat, ist geradezu folgerichtig.

Nicht anders verhält es sich in der fast durchweg verfehlten Außenpolitik und ihren mit links-ideologischen Vorgaben gefundenen Affinitäten. Mit ihren bisherigen ministerialen Fehlgriffen Steinmeier und Gabriel im Außenamt wurde Nähe zu islamischen Unrechtsregimen wie der Türkei und dem Iran erzeugt, wurden Terror-Finanzierer wie Abbas hofiert und eine massiv Israel-averse Außenpolitik verschuldet. Dazu gehören unabdingbar auch nahezu alle Gepflogenheiten der Diplomatie überschreitendes, haltloses Bashing des amerikanischen Präsidenten und eine massive Zerrüttung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses und eine durchaus gefährliche Verschärfung des osteuropäischen Konfliktes und der Gegnerschaft zu Russland, für das, anders als ständig beim evidentem islamischen Fehlverhalten praktiziert, auch nur die geringste Unschuldsvermutung gelten gelasssen wird.

Ob eine politische Entfrostung des vorsätzlich durch die beiden vorgelaufenen Fehlbesetzungen im Außenamt, S.Gabriel und F.W. Steinmeier vereisten politischen Klimas mit dem nun erfolgten Wechsel im deutschen Außenministerium und dem Besuch des neuen deutschen Außenministers Heiko Maas in Israel bleibt trotz der nunmehr vernehmbaren weniger dissonanten Tonlage und trotz des Verzichts auf diplomatische Brüskierungen aus Deutschland noch abzuwarten.

Wie weit dies durch die von Heiko Maas während seiner Reise betonte Ablehnung jeder Form des Antisemitismus – also auch der gewalttätigen islamischen Komponente – und durch die neuen Töne einer positiven Würdigung des bevorstehenden 70. Jahrestages der Wiedergeburt des Staates Israel möglich und von unserer Regierungspolitik und seiner eigenen von linkem antijüdischen Vorbehalt und nicht zu übersehender Israel-Feindschaft geprägten Partei mitgetragen wird, werden wir sehr bald an den hiesigen Unterstützungs-Zusagen gegenüber dem Terrorfreund Abbas, an dem deutschen Abstimmungsverhalten in der UNO, an der Positionierung in der Problematik des desaströsen Atomabkommens mit dem Iran und an der künftigen Haltung Deutschlands zum Thema der von Präsident Trump mit klarer geschichtlicher Legitimierung betriebenen Anerkennung Jerusalems, die im Übrigen besonders Deutschland gut zu Gesicht gestanden hätte, aber bisher vehement abgelehnt worden ist.
Anlass zur Skepsis gibt die auch in Deutschlands Politik und ihren nachgeschalteten Medien an den Tag gelegte Reaktion und ausgebliebene eindeutige Verurteilung der Hamas-Bande für die neueste Grenzprovokation aus Gaza.

Dabei scheint es weder für die Terrorbosse aus Gaza noch für die Israel-feindliche Politik der UNO und auch nicht für unsere mit Krokodiltränen für tote Juden nur mangelhaft cachierte politische Israel-Aversion eine Rolle zu spielen, dass es außer dem erklärten Ziel der Hamas-Terroristen und des Terror-gegen-Israel Förderers Abbas, Israel zu vernichten , wie auch zuvor schon keinen wirklichen Grund für diese neuerliche Grenzattacke gegen Israel gibt.
Wissen sollte man dazu, was vielfach in Vergessenheit geraten ist und auch bei unseren Israel-Diffamierungs-Medien vorsätzlich unerwähnt bleibt: Es war der von unserer Politik und unseren Medien als Hardliner beschimpfte israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, der bereits im Jahre 2005 den freiwilligen Rückzug Israels aus dem im 6-Tage Krieg 1967 von Ägypten übernommenen Gaza-Streifen veranlasste. Die letzten der 8.000 dort ansässigen Juden verließen Gaza am 12. September 2005 und hinterließen ein entwickeltes Gebiet mit funktionierender Wirtschaft, das in der Lage war die Bevölkerung zu versorgen und sogar den Überschuss zu exportieren.

Seither ist in Gaza Hitlers Traum verwirklicht worden. Gaza ist 100 % judenrein. Und dies, obwohl in Gaza schon seit dem Altertum Juden ansässig waren, die erst im Jahre 1929 während massiver arabischer antijüdischer Pogrome aus Gaza vertrieben wurden.
Statt – wie es sinnvoll und erhofft war – mit Israel zu kooperieren, übernahm die Terrororganisation Hamas bereits 2006 durch Wahlen (soviel zur Friedensliebe der gazanischen Bevölkerung) die Macht in Gaza, die sie seither – irrwitzigerweise erheblich finanziert durch westliche Gelder – auch gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung mit Gewalt, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Erschießungen mit eiserner Hand aufrecht hält.

Gleichzeitig und zur Ablenkung von den wachsenden durch Korruption und Bereicherung der Hamas-Bosse entstandenen desaströsen wirtschaftlichen Probleme wurde das unversöhnliche Feindbild zu Israel bis heute perpetuiert und führte zu unzähligen Grenzprovokationen, Mordanschlägen auf Israel, Raketen-Beschüssen auf den israelischen Nachbarn und folgerichtig immer wieder zu Reaktionen der angegriffenen Israelis.

Jetzt ist es wieder soweit und die weltweiten zu Marionetten der Gaza-Bosse degenerierten Staaten der UNO, die EU und auch unser Land tun wie von den Puppenspielern der Hamas geheißen:
Trotz Tonnen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel hat die Hamas und haben die ihr folgenden Gazaner das ihnen geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht. Jetzt machen sie sich gerade auf im nächsten Schachzug mit einem sogenannten „Marsch der Rückkehr“ zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel und Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza geschafft haben.

Die Hamas hat mehrere Hundert Millionen der vom Westen und der UNO kassierten Gelder verwendet, um „Protestcamps“ für 300.000 Menschen direkt an der Grenze zu Israel zu organisieren. Überschreitet die Grenze und „Keinen Zentimeter von Palästina werden wir aufgeben!“ lautet die Devise. Der jüdische Staat soll und muss – und zwar insgesamt – l von der Landkarte verschwinden.
„Entweder wir kehren heim, (wo das auch immer sein soll) oder der Dritte Weltkrieg beginnt!“ klingt es martialisch aus Gaza.

Und natürlich klappt alles vorzüglich und ganz so wie es die Terrorbosse und Strippenzieher der neuerlichen antiisraelischen Eskalation geplant haben. Die Marionetten von der UNO, der EU und bei uns tanzen im von der Hamas vorgegebenen Takt.
Nur noch schnell 17 Menschen , wenn möglich auch Kinder opfern. Menschenleben – auch das der eigenen Bevölkerung – ist für die Mörderbosse aus Gaza ohnehin ein billiges Gut und schon bricht der Zorn der Welt und unserer Politik mit gelebtem antijüdischem Vorbehalt über Israel herein.
Israels Grenze wird mit Waffengewalt angegriffen. Welcher Staat würde sich nicht verteidigen? Egal!

Endlich kann wieder auf Israel einprügelt werden. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, die EU und natürlich auch unsere Regierung und ihre Medien äußern ihre tiefe Sorge, fordern Israel zur Mäßigung auf und verlangen eine internationale Untersuchung mit dem Ziel, Israel für seine unangemessene Aggression zu verurteilen.
Obwohl die israelische Armee besonnen reagiert: Unter den 17 Provokateuren, die getötet wurden, befanden sich zehn namentlich bekannte Terroristen der Hamas und anderer islamischer Terrorgruppen.

Trotzdem, wie von der sogenannten Völkergemeinschaft nicht anders zu erwarten und auch von den Strategen der Hamas-Mörderbande nicht anders geplant : Auch jetzt wieder Israel-Dämonisierung pur.
Wenn es um Israel geht, kennen die von Diktatoren und Unrechtsregimen dominierte UN(nütz)Organisation , die Islam-Appeaser aus der westlichen Sphäre der EU und unsere links-durchseelten Gesinnungsmedien in trauter Eintracht und abstruser Dauer-Konsequenz nur einen Schuldigen : den demokratischen jüdischen Staat und seine vorbildlich humanistischen Werten verpflichtete Verteidigungs-Armee.

Die bekanntermaßen höchste Autorität für Frieden und Demokratie, der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vorfälle an der Gaza-Grenze als „Massaker“ verurteilt. Seine Regierung werde „israelischen Terror“ immer und überall anprangern, sagte Erdogan am Samstag vor Anhängern in Istanbul und sprach von einem „unmenschlichen Angriff“. Er fügte hinzu: „Wir werden unsere palästinensischen Brüder in ihren rechtmäßigen Anliegen bis zum Ende unterstützen.“
Die Bevölkerung von Afrin wird von der Türkei ohne jede Not aus reinem imperialen Antrieb massakriert. Die reguläre türkischen Armee plündert, mordet, brandschatzt und vergewaltigt kaum anders als ihre Janitscharen in dem 1453 gemeuchelten, eroberten und immer noch bis heute besetzten Konstantinopel. Die UNO bleibt dazu hochgradig unbesorgt .

Wehe aber wenn Juden es wagen, angemessen und verantwortlich ihre Grenzen und ihre Frauen und Kinder vor der Terror-Provokation der Hamas zu schützen. Selbst wenn wir die Farbe der Wand annehmen würden, um ja nicht durch unsere Existenz zu provozieren, würden uns unsere eingeschworenen hiesigen und weltweiten Hasser unser Jude-Sein und den Umstand, dass wir immer noch am Leben sind, niemals verzeihen.

Erfreulicherweise sind der jüdische Staat Israel und seine Menschen am Vorabend des auch auf den Monat April fallenden Jom Ha’atzmaut, der in diesem Jahr den 70. Geburtstag der Wiedergeburt der israelischen Demokratie kennzeichnet, jung, vital, erfolgreich, lebensbejahend, kreativ, wirtschaftsstark, unabhängig und verteidigungsbereit genug, um sich weder von Deutschland noch von der EU gängeln zu lassen.

Die Abkehr der USA von der Islam-affinen und Israel-feindlichen Obama-Politik und die historisch richtige Zuwendung und der Erfolg des neuen Präsidenten Trump verschaffen Israel nach 70 Jahren seiner Neugründung endlich auch die Anerkennung seiner heiligen, ungeteilten und ewigen jüdischen Hauptstadt.

Die ebenfalls im April durch die großen jüdische Fest und Gedenktage Jom HaSchoah und Jom HaZikaron zu ehrenden jüdischen Opfer und Helden des Aufstandes im Warschauer Ghetto und des Kampfes für Freiheit und Unabhängigkeit des jüdischen Volkes in seinem Staat Israel hätten diesen 70. Jom Ha’atzmaut mit tiefer Genugtuung über das heutige demokratische kleine, große Eretz Israel erlebt.

In diesem Sinne wünsche ich Medinat, Memshalah und dem ganzen Am Israel, sie mögen unbeschadet auch diesen Angriff ihrer Feinde überstehen und einen unbeschwerten und fröhlichen 70. Geburtstag des neuen Staates Israel in Frieden und Freiheit feiern.

Unseren Lesern, Freunden und uns allen alles erdenklich Beste.

Am Israel Chai – leolam waed!

Ihr Dr. Rafael Korenzecher

Verschwurbelte Sätze… 2. April, 2018

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, medien, politik.
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sind wir ja von der Kanzlerin gewohnt.

Es erstaunt mich aber einigermaßen, wenn eine sonst wortmächtige Frau einen derartig verdrucksten Satz wie diesen in die Welt predigt:

Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“ – das ist die Kurzfassung, wie sie in der „Welt“ als Titel verbreitet wird. Nur ein wenig ausführlicher, aber nicht minder verschwurbelt die Langfassung:

Der Islam wird praktiziert in Deutschland. Und Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“.

Was sich wie eine unumstößliche Tatsachenbeschreibung anhört, ist einerseits die unterwürfige Anbiederung an die Religion des Friedens bei völligem Ausblenden der Inhalte, die von dieser „Religion“ in den  Moscheen gepredigt und verbreitet wird, und andererseits teilt Frau Kässmann damit (vermutlich ganz unfreiwillig)  das dschihadistische Prinzip mit, nach dem der Islam seit Mohammed die Unterwerfung der Völker unter den Islam betreibt. Der Islam gewinnt die Oberhand entweder durch kriegerische Handlungen – wie in der unglaublich schnellen Expansion in der unmittelbaren Zeit seiner Entstehung – oder durch den schleichenden Prozess der „Unterwanderung“ – Muslime siedeln sich an… leben unauffällig in ihren neuen „Wirtsländern“ …  bilden immer größer werdende  Gemeinschaften und erheben ihre Stimme, zunächst verhalten, dann immer lauter, fordernder und unüberhörbar werdend. An diesem Punkt sind und / oder erleben wir uns  in Deutschland. Wenn dann noch hochrangige Politiker oder Kleriker in ihren Ansprachen und Predigten beteuern, der Islam gehöre zu Deutschland, ist der nächste Schritt nahezu vollzogen, der nämlich die religiös-rechtlichen Grundsätze des Islam (Sharia ist das harmlos klingende Stichwort) in die gesellschaftliche Ordnung des Gemeinwesens einbringt – mit als „Religionsfreiheiten“ getarnten, eingeforderten   Rücksichtnahmen auf die von Mohammed aufgestellten Regeln des Zusammenlebens.

Frau Kässmann betrachtet offensichtlich den Islam – wie viele ihrer Berufskollegen auch  – in erster Linie als eine Religion, die dem Christentum nahezu gleich ist und schließt dabei den machtpolitischen Aspekt völlig aus.

Aber auch Welt-online blendet diesen Zusammenhang aus und schreibt zitierend:

 Wie kann man die Menschen und ihren Glauben so auseinanderdividieren?“, sagte die 59-jährige evangelische Theologin in Bezug auf die Differenzierung Seehofers. „Im Moment habe ich den Eindruck, dass sich viele Muslime, die in dritter, vierter Generation hier leben, wirklich ausgegrenzt fühlen, und das halte ich für ein ernstes Problem.“

 

Wenn Frau Kässmann von „Glauben“ spricht, wird dieser Begriff  so eingesetzt, wie er von Christen üblicherweise gebraucht und verstanden wird.  Dass im Islam „Glaube“ aber  nicht vor allem ein „Vertrauen auf / in eine höhere Macht“ bedeutet, sondern  „Islam“ ein alle Lebensbereiche umfassendes Herrschaftssystem  ist, verschweigt die Theologin tunlichst – und damit müsste ihre Aussage als infame Verharmlosung angesehen werden.

Gänzlich seltsam aber mutet der Bericht an, wenn er in Bezug auf die Kritiker des Islam, die sich beispielsweise bei Pegida finden und äußern,  Frau Kässmanns Haltung so beschreibt:

Den aktuellen Zulauf für Rechtspopulisten erklärt sich Käßmann vor allem mit Angst, die in Abgrenzung münde. Mit dieser Angst „müssen wir offensiv umgehen, und das funktioniert meines Erachtens nur durch Begegnung“. Mit Menschen, die zum Beispiel bei Pegida mitlaufen, sollte das Gespräch gesucht werden, „wenn sie es denn zulassen und einen nicht gleich niederbrüllen“.

Dem „Tagesspiegel“ gegenüber beklagte Käßmann die zunehmende verbale Aggressivität in der Gesellschaft. „Wenn ich eine brüllend pöbelnde Menge sehe, habe ich das Gefühl: Die sind desintegriert. Mit denen möchte ich nicht alleine bleiben“, sagte sie. Viele hätten Angst, sich öffentlich zu äußern, weil sie sofort verbal wüst attackiert würden. „Lasst uns mal im Ton abrüsten“, sagte sie.

Eine „pöbelnde Menge“ ist in der Tat nicht besonders vertrauenserweckend und ich kann verstehen, dass sie „mit denen nicht alleine bleiben“ möchte.  Eine pöbelnde Menge, die in den Straßen deutscher Großstädte „Tod Israel“ brüllt und dabei laut und vernehmlich ihren „größten Herrn“ namens Allah anruft, scheint sie aber nicht weiter zu beunruhigen.  Vielleicht hat sie ja zu den muslimischen Antisemiten und Israelhassern Stellung bezogen, das entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Der Islam wird praktiziert in Deutschland. Und Deutschland wird nicht mehr so sein, dass es keinen Islam gibt“.

Findet Euch damit ab, ist die indirekte Botschaft.

Ich für meinen Teil setze mich dafür ein, dass Deutschland ein Land bleiben kann, in dem das gesellschaftliche und politische Miteinander sich an unserem Grundgesetz orientiert und die Achtung der allgemeinen Menschenrechte nicht durch die Religion des Islam definiert wird ***  und Religionsfreiheit nicht als Floskel zur Durchsetzung der eigenen muslimisch-religiösen Gesetze   missbraucht wird.

Ich wende mich entschieden gegen die allmählich schleichend fortschreitende  Islamisierung unserer Gesellschaft, wie sie aber –  leider  –   von christlichen Würdenträgern und Klerikern durch  undifferenziertes Eintreten für den Islam in unerträglicher Weise gefördert wird.

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Siehe hier Informationen zur von Muslimen verfassten  Kairoer Erklärung der Menschenrechte, daraus dieser Absatz:

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in vieler Hinsicht ab, vor allem dadurch, dass sie eindeutig nur diejenigen Rechte anerkennt, welche im Einklang mit der Schari’a stehen. [6] Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari’a nachgeordnet.“ [7] Artikel 19 besagt: „Es gibt keine Verbrechen und Strafen außer den in der Schari’a festgelegten“. [8] Die Rolle des islamischen Rechts als alleinige Quelle der Rechtsfindung wird durch Artikel 25 bestätigt, dieser legt fest: „Die islamische Schari’a ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung“. [9]Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ [10] und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle [11] zugeschrieben wird.

Bei fast jedem Verweis auf die Menschenrechte macht die Kairoer Erklärung die Einschränkung, dass diese Rechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Artikel 22 zum Beispiel beschränkt die Redefreiheit auf diejenigen Meinungsäußerungen, die dem islamischen Recht nicht widersprechen. [12] Auch das Recht zur Ausübung öffentlicher Ämter könne nur in Übereinstimmung mit der Schari’a wahrgenommen werden. [13]

Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. [14] Artikel 5 verbietet jede Einschränkung des Heiratsrechts, was „Rasse“, „Hautfarbe“ oder „Nationalität“ betrifft, führt allerdings die Religion nicht auf, so dass Männer und Frauen auf Grundlage ihre Religionszugehörigkeit Heiratsbeschränkungen unterworfen werden können.

Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Artikel 6 garantiert Frauen gleiche Würde, aber nicht Gleichstellung in anderen Belangen. Weiterhin legt der Artikel dem Mann die Verantwortung für den Unterhalt der Familie auf, der Frau wird keine entsprechende Rolle zugewiesen.

Der Text spricht für sich und muss nicht weiter kommentiert werden.

 

 

 

Rechtzeitig zu Pessach und Ostern …. 31. März, 2018

Posted by Rika in hamas, hass, iran, islam, israel, mohammed, politik, terrorismus, zweistaatenlösung.
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zeigt die Hamas in Berufung auf die friedlichste aller Religionen was sie so drauf hat.

Fokus Jerusalem schreibt dazu:

GAZA, 30.03.2018 (TM) – Rund 30.000 Palästinenser haben sich heute an Protestaktionen im Gazastreifen beteiligt. Nach Angaben der israelischen Armee kam es an fünf Orten zu schweren Ausschreitungen. Randalierer hätten Autoreifen angezündet, israelische Soldaten seien mit Brandsätzen und Steinen beworfen worden. Die Armee antwortete mit Tränengas und Gummigeschossen. Das Militär bestätigte, dass auf die Anstifter der Unruhen gezielt gefeuert worden sei. Palästinensische Medien berichteten, mindestens sieben Demonstranten seien getötet und mehr als 500 verletzt worden.

….

Zu den Protesten unter dem Motto „Marsch der Rückkehr“ hatte die radikal-islamische Hamas *** aufgerufen. Israel warf der Terrororganisation vor, sie bringe das Leben der Menschen in Gaza in Gefahr und missbrauche Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Die Armee berichtete, ein sieben Jahre altes Mädchen sei von der Hamas über die Grenze geschickt worden. Die israelischen Truppen erkannten noch rechtzeitig, dass es sich um ein Kind handelte, und schickten sie zurück zu ihren Eltern.

Anspruch auf das gesamte Land

Ismail Haniyeh, Chef des Politbüros der Hamas, hielt vor den Demonstranten eine Rede. Er unterstrich, es gebe keine Alternative zum Staat Palästina und zum „Recht der Palästinenser auf Rückkehr“. Haniyeh machte deutlich, dass er von einer Zwei-Staaten-Lösung, wie sie vom Westen propagiert wird, rein gar nichts hält: „Wir werden nicht aufgeben und mit dem zionistischen Gebilde über kein Stückchen von Palästina verhandeln.“ Das gelte auch für Jerusalem. Den Protestieren rief er zu: „Marschiert auf den Wegen Allahs – Ihr seid die Sieger.“

In den vergangenen Tagen hatten Palästinenser damit begonnen, entlang der Grenze eine Zeltstadt zu errichten. Die Proteste sollen sechs Wochen lang anhalten.

 

Hervorhebung von mir.

Ich habe es längst aufgegeben mich darüber zu wundern, dass niemand der friedensbewegten Nachrichtenverbreiter in unseren Qualitätsmedien von Funk, Presse und Fernsehen auch nur ansatzweise auf die Originalzitate der Hamas zurückgreift um endlich die höchst einseitige Berichterstattung ein wenig ins Lot zu bringen.  Und ich habe ebenso längst die Hoffnung aufgegeben, irgend jemand unseres politischen Personals in Berlin würde sich jemals die Mühe machen, die Statements der Hamas zum Thema „Zweistaatenlösung“ in den Fokus der Betrachtung und der Beurteilung der Lage zu rücken. Eher fließt der Jordan ins Mittelmeer, als dass nur einer von den Neunmalklugen in Berlin sich mit der Charta der Hamas ausführlich beschäftigte, um sie in die Überlegungen hinsichtlich der Verurteilung Israels als „Friedensverhinderer“ einzubeziehen.

Die Hamas erklärt seit Jahr und Tag, dass sie nicht eher Frieden geben werde, bis das „zionistische Gebilde“ für immer verschwunden, sprich, besiegt sei.  Ihr unveränderliches Ziel wird auch von Iran genau so definiert und natürlich  unterstützt der Iran die Terrororganisation Hamas (und Hisbollah) mit Waffen und Geld. Auch das könnten eigentlich unsere Volksvertreter im Berliner Parlament und erst recht unsere Kanzlerin und ihre Ministerriege wissen…. sie wissen es vermutlich sogar, aber schließen fest die Augen, um die „traditionell guten Beziehungen“ zu Iran und vielen anderen muslimischen Staaten nicht zu gefährden…. man erinnere sich an Herrn Gabriel und seine Reise nach Iran, kaum dass der Atomdeal mit dem islamistischen Staat unter Dach und Fach war…. oder an Claudia Roth, die züchtig mit Kopftuch verhüllt den Mullahs ihre Aufwartung machte….

Die Proteste sollen sechs Wochen lang anhalten.“  In sechs Wochen jährt sich die Staatsgründung Israel zum 70. Mal. Damals lud David Ben Gurion seine arabischen Nachbarn ein, miteinander in Frieden zu leben.

Unmittelbar nach der Staatsgründung überzogen die arabischen Nachbarländer Israel mit einem fürchterlichen und schier aussichtslosen Angriffskrieg, die Jüdische Altstadt Jerusalems wurde zerstört und unter jordanische Verwaltung gestellt und damit auch der Zugang zur Klagemauer für Juden unmöglich gemacht, die jüdischen Gräber auf dem Ölberg verwüstet, Synagogen in Schutt und Asche gelegt, Juden vertrieben.

Mit Mühe überlebte der junge Staat den Angriff.

Seither hat es mehrere Versuche gegeben, dem jüdischen Staat den Garaus zu machen.

Das ist den Arabern bisher nicht gelungen.

Gesiegt aber haben sie auf ganzer Linie im Propagandakrieg:

Es gab – laut  Abbas und UNO –  keinen Tempel auf dem Tempelberg,  Jerusalem hat keine jüdische Vergangenheit, es gab immer schon ein palästinensisches Volk in einem „Palästina“ genannten Land, den Holocaust hat es einerseits nie gegeben und dient andererseits als Begründung für den Staat Israel.  Israel selbst,  so schreien es die Medien immer und immer wieder, verweigert den Frieden, ist ein Apartheidstaat und fast genauso schrecklich wie dereinst Nazideutschland.

Gesiegt hat auch die arabische Propaganda, die es versteht, den fürchterlichen Terrorkrieg gegen die Zivilbevölkerung Israels als „legitimen Freiheitskampf“ zu verkaufen und  die Gegenmaßnahmen Israels zur Sicherung seiner Bürger aber als „unverhältnismäßig“ an den Pranger zu stellen.

Juden feiern in diesen Tagen Pessach …  in Israel und überall auf der Welt …

Christen feiern Ostern… überall auf der Welt und auch in Israel.

Die muslimische Hamas feiert den Terror  … gegen Israel …. und überall auf der Welt.

FROHE OSTERN !

CHAG PESSACH SAMEACH !

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

*** „radikal islamische Hamas“ –   es würde völlig reichen „islamische Hamas“ zu sagen, bezieht sie sich doch in ihrer Charta ausdrücklich auf den Koran und den Gründer der „Religon des Friedens“ – Mohammed …   „der Schreckliche“,  so müsste der ideologische Urvater eigentlich genannt werden… denn schrecklicher als der berühmt berüchtigte   „Ivan der Schreckliche“ war er allemal….

 

Wenn der Islam zu Deutschland gehört…. 17. März, 2018

Posted by Rika in einwanderung, gesellschaft, integration, islam, judentum, meine persönliche presseschau, migration, sharia.
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wie es seit Wulffs Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Jahr 2010 immer mehr zur Kanzlerinnen-Doktrin geworden ist, geht es nicht einfach nur um die „Religion“ namens Islam, nein, dann  gehört  das gesamte  islamische System, das untrennbar aus  Koran, Sunna und Hadith   miteinander verwoben ist, ebenfalls zu Deutschland.

Was aber bedeutet das?

Auf einer muslimischen Internetseite wird dazu Folgendes gesagt:

Die Art und Weise, wie Mohammed inmitten seiner Gemeinde lebte und seine Pflichten als beispielhafter muslim erfüllte, wie er die Gläubigen auf den Wegen Gottes führte und die erforderlichen Regeln festlegte – all das verdeutlicht seinen Weg (sunna). Das Leben des Propheten hat also für gläubige muslime absoluten Vorbildcharakter, jede seiner Handlungen ist göttlich inspiriert.

Wie im Kapitel

► Mohameds Handlungen sind von Allah göttlich legitimiert

dargelegt wird, sind alle Taten und Anweisungen des Propheten unhinterfragt und unhinterfragbar.

► Die Unabänderlichkeit der Heilsbotschaft Allahs

 

 

Weiter heißt es:

2. Autorität der sunna

Wenn sich zu einem bestimmten Sachverhalt oder einer Streitfrage im ahadith Erläuterungen oder Anweisungen finden, dann sind sie für den Gläubigen verbindlich. Im Lexikon des Islam heißt es dazu:

Die Autorität der sunna ist im Koran verankert, der von den muslimen fordert, sich der Führung des Propheten zu unterwerfen und ihm zu folgen. Die Gläubigen dürfen sich Gott und seinem Gesandten nicht widersetzen und  dürfen ihnen den Gehorsam nicht verweigern:

Sure 33, Vers 21: Wahrlich in dem Gesandten Allahs hattet ihr ein schönes Beispiel für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und oft Allahs gedenkt.

Sure 72, Vers 23: Allein eine Predigt von Allah und Seine Sendung liegt mir ob, und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, für den ist Dschahannams Feuer ewig und immerdar.

Sure 4, Vers 14: Wer aber gegen Allah und Seinen Gesandten rebelliert und Seine Gebote übertritt, den führt Er ein in ein Feuer, ewig darinnen zu verweilen, und es trifft ihn schändende Strafe.

Der Prophet gilt als die letzte Instanz bei allen Entscheidungen eines muslims. Ein Gläubiger darf, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in dieser Angelegenheit nicht mehr frei zu wählen:

Sure 33, Vers 36: Und nicht geziemt es einem gläubigen Mann oder Weib, wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache entschieden hat, die Wahl in ihren Angelegenheiten zu haben. Und wer gegen Allah und Seinen Gesandten aufsässig wird, der ist in offenkundigem Irrtum.

Die Anwesenheit des Propheten inmitten der Gemeinde gilt somit als Garantie für die Wahrheit der Glaubenslehre und die Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen … denn seine Autorität ist ihm von Allah selbst verliehen:

Sure 4, Vers 64: Und wir entsandten Gesandte nur, daß ihnen gehorcht würde mit Allahs Erlaubnis. Und wenn sie, nachdem sie wider sich gesündigt, zu dir kämen und Allah um Verzeihung bäten, und der Gesandte für sie um Verzeihung bäte, wahrlich, sie würden Allah vergebend und barmherzig erfinden.

So gilt der Grundsatz:

Sure 4, Vers 80: Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah, und wer den Rücken kehrt … so haben wir dich nicht entsandt zum Hüter über sie.

(Digitale Bibliothek: A. T. Khoury, L. Hagemann, P. Heine: Lexikon des Islam, S. 325, Verlag Herder)

► Die absolute Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten

 

(Hervorhebung der Textteile von mir)

Das Vorbild, das Mohammed mit seiner Lebensführung allen ihm nachfolgenden Generationen von  Muslimen gegeben hat, hat bis in die Gegenwart  „Gesetzescharakter“ und absolute Gültigkeit:

3. Das Vorbild aus der sunna hat absoluten Gesetzescharakter

Die hadith-Sammlungen sind nach Kapiteln geordnet. In der Sammlung von Muslim sind die Begebenheiten zum „Heiligen Krieg“ (Kitab Al-Jihad wa’l-Siyar) in Kapitel 19 zusammengetragen und umfassen die Nummern 4293 bis 4472, also 179 Einträge. Wie absolut die Vorbildfunktion Mohameds Gültigkeit hat läßt sich auch daran erkennen, daß dieses Kapitel zusätzlich in 50 thematische Unterkapitel eingeteilt ist. Da wie gesagt jede Handlung des Propheten als göttlich inspiriert angesehen wird, hat man folgerichtig aus jeder Handlung oder Anweisung des Propheten eine zu befolgende Regel abgeleitet. Diese Gebote haben denselben Anspruch auf absolute Richtigkeit und sind ebenso wie die koranischen Gebote strikt einzuhalten. Hier einige Kostproben:     Quelle

 

Die ewige Gültigkeit der aus Koran und Sunna abgeleiteten Gesetze verhindert jede wie auch immer geartete Reform des Islam zu einem System, das  in Deutschland oftmals als „Euro-Islam“  bezeichnet wird. Die Vorstellung, der von Mohammed eingesetzte Islam könnte im Sinne moderner, europäischer Auffassungen vorsichtig  reformiert werden, käme aber der Apostasie gleich, dem Abfall vom Islam.

Die Frau Bundeskanzlerin ließ sich in ihrer Erwiderung auf Seehofers Stellungnahme, der Islam gehöre NICHT zu Deutschland  dazu hinreißen  Herrn Seehofer  zu kritisieren:

Angela Merkel (CDU) hat sich in der Debatte um die Rolle des Islams in Deutschland von den Äußerungen des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) deutlich distanziert. Deutschland sei zwar stark vom Christentum geprägt, aber inzwischen lebten vier Millionen Muslime in Deutschland, sagte die CDU-Chefin bei einem Treffen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven am Freitag in Berlin. „Diese Muslime gehören auch zu Deutschland und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam.“ Man wolle einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert. „Wir müssen alles tun, um das Zusammenleben gut zu gestalten zwischen den Religionen.“

(Quelle)

und macht damit deutlich, dass sie im Wesentlichen immer noch nicht begriffen hat, dass der Islam keine Religion wie jede andere ist, sondern in erster Linie ein pseudoreligiöses Konstrukt mit absolutem Machtanspruch. Das gilt im übrigen auch für alle Politiker und Medienschaffenden, die sich in ähnlicher Weise zum Islam äußern und damit der Islamisierung weltweit Vorschub leisten.

„Lesen bildet“ …. habe ich mal gelesen. Man müsste es eben auch in diesem Fall tun, das Lesen.

„Einen Islam, der auf der Grundlage des Grundgesetzes basiert“, wie es die Kanzlerin etwas verschwurbelt formuliert, kann und wird es nicht geben, weil er in nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen  geradezu konträre Positionen vertritt.

Nehmen wir nur den Satz in der weiteren Merkel’schen Rede, in der sie die Religionsfreiheit anspricht, die in Deutschland gewährt wird. Religionsfreiheit  bedeutet die freie Ausübung der Religion, zu der ein Mensch sich bekennt. Der Islam duldet aber keine anderen Religionen als ebenbürtig und gleichberechtigt an. Es redet ausdrücklich davon, dass Judentum und Christentum Fälschungen der ursprünglichen islamischen Lehre seien und Mohammed als letzter Prophet Allahs gesandt wurde, um die „Fälschungen“ rückgängig zu machen. Wer als Jude oder Christ zum Islam konvertiert, kehrt nach islamischen Lesart zurück in das „Haus des Islam“. Dieses Haus zu verlassen, ist jedoch bei Todesstrafe verboten. Diese schlichte Tatsache allein schon widerspricht unserem Grundgesetz.

Frau Merkel und alle, die ihr in der Einlassung zum Islam folgen, zeigen, dass sie sich nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt haben und relativ blind Leuten wie Ayman Mazyek folgen, der ihnen Sand in die Augen streut, ganz im Sinne des „Dschihad“ nämlich, den zu führen, jedem Muslim aufgetragen ist und an dessen Ende die weltweite Unterwerfung unter den Islam steht. Islam ist Unterwerfung.

Aus vermeintlicher Toleranz werfen sie die Prinzipien über Bord, die uns die Freiheit in unserer Gesellschaft sichert.

Natürlich gehört dazu die Religionsfreiheit.

Es ist gut, dass wir in Deutschland das Prinzip der Religionsfreiheit haben und jeder seine Religion  leben kann.

Aber man muss dieses Gesetz doch trennen von den Inhalten, die von den Religionen verbreitet und gelebt werden. Der Inhalt und damit auch der ethische und moralische Gehalt der bisher in Deutschland vorherrschenden Religion  ist doch gleichzeitig der, der die Geschichte Deutschlands geprägt und sein gesellschaftliches Gefüge und seine Kultur bestimmt hat. In den mehr als 1000 Jahren seit der großen Christianisierung des von vielen verschiedenen Stämmen bewohnten Gebietes, das heute „Deutschland“ ist, haben sich doch kulturelle, religiöse und rechtliche Grundsätze herausgebildet, die eben auf diesem „Christentum“ fußen, das wiederum auf dem noch älteren Judentum basiert. Den Islam, als gemeinsame Identität, hat es in Deutschland nie gegeben. Und deshalb kann man mit Fug und Recht unterscheiden und wie Seehofer, Söder und sehr viele Menschen sagen:

Menschen mit einem deutschen Pass gehören unterschiedslos zu Deutschland, Menschen aus anderen Ländern, die hier leben und arbeiten und unsere gesellschaftlichen Ordnungen und Gesetze respektieren und einhalten, sind  als Mitbürger willkommen.

Der Islam aber gehört NICHT  zu Deutschland und zwar aus den Gründen, die im Islam selbst zu finden sind. Er ist mit unserem Rechtssystem, mit unserer Auffassung von Demokratie, Menschenrechten, Gleichberechtigung und freier Religionsausübung NICHT kompatibel.

Und niemand muss sich wegen dieser Meinung und Auffassung kritisieren lassen.

Wenn angeblich die Mehrheit der Deutschen…. 14. März, 2018

Posted by Rika in araber-"palästinenser", flüchtlinge, iran, islam, israel, medien, politik, presse, terrorismus.
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den Herrn Ex-Außenminister Gabriel zu den beliebtesten Politikern zählt – wie die Medien nicht müde werden zu behaupten – und findet, dass er seinen Job gut mache, müsste diese Mehrheit der Deutschen doch auch mit der von ihm vertretenen und verantworteten Außenpolitik vollkommen einverstanden sein.

Das bedeutet doch wohl auch, dass die meisten Deutschen es in Ordnung finden,

dass der Ex-Außenminister mit den herrschenden  Mullahs des Iran freundschaftliche Beziehungen pflegt, ungeachtet der Tatsache, dass Iran eine islamische Diktatur ist, in der Frauen  weniger Rechte haben als Männer (das gefällt vielleicht sogar einigen deutschen Männern recht gut 😉  ), Schwule an Baukränen aufgeknüpft werden, drakonische Strafen bei Missachtung islamischer Regeln drohen und auch ausgeführt werden, der Iran zu den gefährlichsten Kriegstreibern im Nahen Osten gehört und so die gesamte Region destabilisiert, der Islam das alles beherrschende religiöse und staatliche System ist, aus dem es kein Entkommen gibt, die Meinungsfreiheit extrem eingeschränkt ist, Demonstrationen nur FÜR nicht aber gegen die Regierung erlaubt sind, Frauen unter das Kopftuch gezwungen werden und Apostaten mit dem Tode bestraft werden.

Es bedeutet ferner, dass sie es völlig in Ordnung finden , dass der Ex-Außenminister mit der Türkei kungelt und schmutzige Deals vereinbart,  und während er mit seinem türkischen Amtskollegen gemütlich  im eigenen Häuschen in Goslar Tee trinkt, gleichzeitig aber das türkisches Militär die Kurden auf syrischem Gebiet abschlachtet. Die meisten Deutschen scheinen es demnach gut zu finden, dass die Türkei unter Erdogan zu einer islamischen Diktatur umfunktioniert wird mit allen absehbaren negativen  Folgen für die Bevölkerung (siehe Iran!!!),  sie haben vermutlich auch kein Problem damit, dass Menschen gegen Geld gehandelt werden (und dabei beziehe ich mich nur auf den ausgehandelten Deal zum Flüchtlingsproblem!!!) Vor allem aber scheinen sie recht zufrieden damit zu sein, dass deutsche Panzer für die Türken rollen.

Wie um Himmels willen kann man diesen Außenminister gut finden?

Dabei habe ich noch gar nicht daran erinnert, dass sich Herr Gabriel  in Israel wie die Axt im Walde aufgeführt hat, die israelische Regierung brüskierte und sich lieber mit der ultralinken außerparlamentarischen Opposition traf, dass er Israel zum wiederholten Male als  Apartheidsstaat  bezeichnete und den Terror-Finanzierer Abbas als seinen Freund. Gabriel regte eine strategische Partnerschaft mit der Fatah an und förderte damit auch den erstarkenden muslimischen Antisemitismus in Deutschland, der mit dem deutschen Antisemitismus Hand in Hand geht und ungestraft auf Deutschlands Straßen „Tod Israel“ brüllen darf.

Was also war so gut an diesem Außenminister?

Und was, so  frage ich als SPD-Mitglied, war so gut an seiner Parteiführung? Das miese Spiel, dass er mit Schulz veranstaltet hat? Die ständigen Querschüsse, die er während des ohnehin nicht leichten Wahlkampfes von der Seitenlinie aus gegen die eigene Partei  feuerte? Das unredliches und erbärmliche Machtspielchen nach den Sondierungsgesprächen? Seine Bartgeschichte???

Was ist gut an diesem Mann, dass ihn die Medien derart über den grünen Klee loben?

Aber vielleicht finden ihn ja die meisten Deutschen deshalb gut, weil er sehr viel besser reden kann als Frau Merkel und weil er so einen treuherzigen Augenaufschlag zustande bringt wie sonst keiner im Parlament… mit diesem seelenvollen Dackelblick, der noch jeden zum Schmelzen bringt, der nicht eine ausgesprochene Hundephobie hat…

Wer weiß.

Herrn Maas als seinen Nachfolger finden die meisten Deutschen nicht so nett (gut). Das mag daran liegen, dass Eitelkeit weit weniger freundlich bewertet wird, als seelenvolle Augenaufschläge und schöne Reden.

Aber wer weiß. Wenn die Medien erst einmal loslegen mit einer Sympathiekampagne für den smarten Herrn Maas, kann ja nichts mehr schief gehen.  Um Leistung, die ein Minister zu erbringen hat, geht es bei den Beliebtheitswettbewerben, die regelmäßig von den Umfrageinstituten veranstaltet werden, ohnehin nicht.

Wer ist eigentlich heute der beliebteste Politiker im „Politbarometer“?

Weiß man das schon?


NACHKLAPP

Explizit zum Thema „Außenpolitik unter Gabriel“ äußert sich überaus faktenreich Michael Wolffsohn bei Achgut.

http://www.achgut.com/artikel/ein_aussenminister_den_man_nicht_vermissen_muss

Daraus diese kurze Sequenz:

„Seine Streicheleinheiten verstand das Mullah-Regime als Freifahrschein für die Fortsetzung innenpolitischer Unterdrückungen und außenpolitischer Kriegsabenteuer im Irak, Jemen, Libanon und in Syrien. Nach Ausbruch der Massenproteste gegen das Mullah-Regime hatte Gabriel nichts Eiligeres zu tun, als beide Seiten dazu aufzurufen, keine Gewalt einzusetzen.

Im Klartext: Gabriel setzte Unterdrückte und Unterdrücker gleich. Zur selben Zeit wurde in einem Luxuskrankenhaus Hannovers Irans ehemaliger Todesrichter gehegt, gepflegt und vor Rechtsverfolgung geschützt. Mit Wissen und Wirken des Auswärtigen Amtes, also sicher auch Gabriels.

Nicht den Iran, sondern Saudi-Arabien sollten wir, laut Gabriel, als Hauptverantwortliche für Nahostkonflikte und -kriege betrachten. Dass deutsche Firmen jüngst dem Iran Raketenbauteile lieferten, stieß nicht aufs Veto des Gabriel-Amtes. Bereitete er sich für eine Zweitkarriere als Iran-Lobbyist vor?

Gabriels Vorgehen widersprach nicht nur dem ethischen Selbstverständnis und der Staatsräson Deutschlands. Zu dieser gehört das unbedingte Eintreten für die Existenz des jüdischen Staates, Israel. Lippenbekenntnisse dazu kennen wir auch von Gabriel. Zugleich bezeichnete er Israel mehrfach als „Apartheid-Staat“.“

Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Dringende Leseempfehlung… 16. Februar, 2018

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, islam, mohammed, politik, sharia.
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Hätte ich nicht gerade erst mein diesjähriges Vorhaben zur Fastenzeit bei Facebook kundgetan – nämlich während der Passionszeit auf Facebook komplett zu verzichten – würde ich diesen Artikel mit der dringenden Bitte um Weiterreichen bei Facebook posten.

Ich will aber an meinem Vorhaben festhalten und nicht bereits am zweiten Tag wieder an den Nagel hängen.

Worum geht es?

Ich möchte auf einen Artikel aufmerksam machen, der sich mit dem sogenannten  „politischen Islam“ beschäftigt – nüchtern, sachlich, ohne unnötige Polemik, dafür sehr,  kenntnisreich:

Kalter Schnee, helles Licht, nasses Wasser, politischer Islam

Daraus diese einleitenden Absätze:

Die französische, englische oder auch deutsche Islamkritik steht erst ganz am Anfang, jedenfalls was die allgemeine Besprechbarkeit betrifft, nicht zuletzt heißt das: was in Presse und Funk publiziert wird und was in den Parlamenten, universitären Hörsälen und öffentlich-schulischen Klassenzimmern zum Islam zur Sprache kommen darf.

Denn dass es Kenner des Islam gab und gibt, ist leider nach wie vor weniger von – allerdings, von politischer – Bedeutung. Dort nämlich, wo sich Tilman Nagel seit wenigen Jahrzehnten aufhält oder Ignaz Goldziher sich vor vielen Jahrzehnten befunden hat, dort im Bereich der Kenntnis zum Islam steht die – allerdings, die politische – deutsche Öffentlichkeit noch nicht. Schon eher verhält es sich so, dass jeder die universell-menschenrechtswidrigen und überhaupt den Bürgerbegriff (citoyen, citoyenne) aushebelnden Fakten nennende Kritiker Zensur erlebt – nichtabgedruckte Leserbriefe, weggerissene Mikrofone, die hastige Distanzierung des Moderators, eisiges Schweigen –, sobald es nicht um den Taoismus, nicht den Hinduismus, nicht die Bahai, sondern sobald es um die Religion nach Koran und Sunna geht, um den Islam.

 

Ja, es gibt diese Kenner, und ja, „man“ könnte sich ohne Mühe umfassend informieren, aber „man“, speziell unsere Regierung zieht es vor, sich mit den Herren der Dithib oder mit dem „Zentralrat der Muslime in Form von Herrn Mazyek“ zusammen zu setzen und sich Sand in die Augen streuen und Bohnen in die Ohren stopfen zu lassen. „Nichts hören, nichts sehen und bitte auch nichts sagen“ ist die Devise, denn jede auch nur ansatzweise kritische Äußerung zum Islam könnte ja die muslimische Gemeinschaft in Deutschland beleidigen, da nimmt „man“ es lieber in Kauf, dass die nicht-muslimische Bevölkerung „dumm“ bleibt, die Erkenntnisse  über den Islam könnten ja die Menschen hierzulande verunsichern. Und diejenigen, die nicht länger im Tal der Ahnungslosigkeit verharren und darum warnend ihre Stimme erheben, die schiebt man ab und hängt ihnen das schöne Schild „Rassist“ oder wahlweise „islamophob“ um den Hals und stellt sie in die Schmuddelecke  namens  „Rechts“.

Sehr geschickt ist auch die Taktik, islamische Erscheinungsformen von der „Urfom Islam“ zu lösen und in „lieb und friedlich“ und „islamistisch und gefährlich“ zu zerlegen. Selbstverständlich gibt es in Deutschland vor allem und überwiegend den „friedlichen Islam“, sagen die Islamverbände und die Unkundigen stimmen ihnen zu. Man räumt zwar ein, dass Salafisten nun nicht gerade zu den freundlichen Vertretern der Religion des Friedens gehören, aber im Prinzip dürfen wir uns beruhigt zurück legen und darauf vertrauen, dass „wir“ von ihnen solange nichts zu befürchten haben, wie wir uns nur anständig – sprich: unterwürfig – gegenüber dem Islam im Allgemeinen verhalten und mehr und mehr schariakonforme Regeln beachten, Kopftücher nicht länger beklagen, auf Schweinefleisch in Mensen und Kantinen verzichten, Frauenbadetage in streng abgeschirmten öffentlichen Schwimmbädern für „menschenfreundlich“ halten und es normal finden,  dass muslimische Frauen in ihren Herkunftsländern weniger Rechte haben und deshalb auch in Deutschland unterdrückt werden können. Die Liste ließe sich locker erweitern.

Jacques Auvergne beschreibt es so:

Um nur ja das Heilsobjekt Islam nicht zu beflecken, redet man um das Thema herum. Man versteckt sich hinter hastig aufgefalteten und bunt angemalten Kulissen wie „Salafismus“, die Anhänger leben islamisch-urgemeindlich (vor 855 d. allgemeinen Zeitrechnung), ausgerichtet am für jeden Muslim vorbildlichen frühen Islam, oder „Wahhabismus“, de facto ist das der Fiqh nach Ibn Hanbal, echter sunnitischer Islam. Oder man tut alarmiert über den geisterhaft bleibenden „Islamismus“, ein Begriff, zu dem Tilman Nagel nüchtern feststellte: „Eine Unterscheidung von Islam und Islamismus ist ohne Erkenntniswert: Sie sind so lange nicht voneinander zu trennen, wie Koran und Sunna als absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden.“

2017 sprechen zwei deutsche Lager empört vom „politischen Islam“. Einerseits die oft der SPD oder noch öfter Bündnis 90/Die Grünen zurechenbaren wohlstandsverwöhnten Kirchenkritiker oder Sonnenscheinatheisten, auf der anderen Seite finden sich Nationalisten oder sonstige Gegenmodernisten. Jene, gerne organisiert in hpd und gbs, argumentieren dann und wann schon mal ein bisschen gegen Beschneidung oder Kopftuch und benötigen, um über das eigentliche Problem, über den Islam nur ja nicht reden zu müssen, seit fünf Jahren eine nicht ernst zu nehmende Schreckgestalt, ihren Popanz namens Islamismus oder politischer Islam. Mit der Bemerkung, dass man ja den weltweiten „Humanismus“ unterstütze und grundsätzlich gegen jede Religion sei, versucht der zeitgenössische Schönwettergottlose sich aus der Islamdebatte herauszuwinden:

 

Ich beklage schon seit Jahren, dass  die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Islam nicht geführt wird, Politiker sich ausschweigen und  Kirchenführer vielmehr beschönigend von den „Gemeinsamkeiten“ reden, die Juden, Christen und Muslime doch in den drei abrahamitischen Religionen hätten: „Wir beten doch alle zum gleichen Gott.“ ist eine beliebte Floskel. Aber ist das so? Kennen sie ihren Katechismus nicht? Spätestens mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis hört doch die Gemeinsamkeit auf… aber vermutlich wird das demnächst  ins Archiv der theologischen Erkenntnis abgeschoben, wer glaubt denn noch an Jungfrauengeburt oder an die Gottessohnschaft Jesu und die  Auferstehung von den Toten? Da kann man als doch gleich die muslimische Lesart von „Isa“ übernehmen oder als Christ verzweifelt und gemeinsam mit  Juden auf das Erscheinen des Messias hoffen….  Denn während Christen die „Hebräische Bibel“ – das „Alte Testament“ – als für Christen verbindliche Offenbarung Gottes erkennen, der das „Neue Testament“ als Fortschreibung der Heilsgeschichte folgt, bezichtigt der Koran Juden und Christen der Verfälschung der göttlichen Offenbarung, um klar zu stellen, dass nunmehr nur der Koran das letztgültige Wort Allahs sei, dem sich alle Menschen zu unterwerfen haben und betreibt selbst in unverschämter Weise die Fälschung der biblischen Botschaft im Sinne der neuen, von Mohammed gegebenen Interpretation biblischer Quellen. Aber ich lenke vom Thema ab….

Der Islam, schreibt  Auvergne,  ist untrennbar mit den archaischen Regeln verbunden, die der Kriegsherr und Religionserfinder Mohammed vor 1400 Jahren aufstellte. Der Autor erinnert an den Ursprung mit wenigen Sätzen:

 Im Jahre 627 wurden alle Männer des Stammes Banu Quraiza, einer der drei jüdischen Stämme der Stadt Yathrib nachmalig Medina, mit Zustimmung und unter Aufsicht des Propheten getötet, die Frauen und Kinder auf dem Sklavenmarkt verkauft. Mohammeds Gemeindeordnung von Medina oder Verfassung von Medina schuf keine multikulturelle und multireligiöse Heiterkeit, sondern die Herrschaft der Muslime über die Nichtmuslime. Bis heute gilt Mohammed, der zeit seines Lebens mehr als 60 Kriege führte, als das durch jeden Muslim unbedingt nachzuahmende Vorbild. Von einem politischen Mohammed zu reden ist ein Pleonasmus, den sich die kulturelle Moderne, anders gesagt den sich die an ihrer Abschaffung nicht interessierte freiheitliche Demokratie nicht leisten sollte.

Denn Islam bedeutet Herrschaft und Unterwerfung ….  und so schließt auch der Text:

Nach Koran und Sunna ist der Mensch gar nicht zur Herrschaft befugt, vielmehr muss er den Gesetzgeber, Allah, als König einsetzen: politischer geht es nicht. Eine unpolitische Religion in Wortwörtlichkeit zu Sure und Hadith gibt es nicht, die buchstabengetreue Lesart ist dem Mufti, Scheich und dem muslimischen Endanwender Pflicht.

Kalter Schnee, helles Licht, nasses Wasser, politischer Islam. Gemäß Hadith und Idschma, dem Konsensus der islamischen Rechtsgelehrten (wir erinnern uns: Ulama, Sg. Alim), ist der Abfall vom Islam mit der Todesstrafe zu ahnden, das sagt nicht der „politische Islam“ sondern der Islam. Seit 14 Jahrhunderten bedroht einen jeden Murtadd (vgl. ridda, Islamapostasie) nicht der politische Islam oder der Islamismus, sondern der Islam.

Als Islamkritiker oder als Ex-Muslim erspare man der Öffentlichkeit, den mutigen muslimischen Säkularen und nicht zuletzt den weltweit der Scharia keineswegs zu unterwerfenden muslimischen Frauen und Kindern daher das Gerede vom „political Islam“ oder „politischen Islam“ und nenne das zivilisatorische und juristische, nicht zuletzt frauenrechtliche Problem Nummer Eins bei seinem Namen.

Islam.

 

Reden wir über den Islam. Kritisch. Offen. Ohne Furcht. Aufrecht, nicht unterwürfig.

 

 

Persien … Mullahs … Deutschland … 12. Februar, 2018

Posted by Rika in gesellschaft, hamas, hass, iran, islam, israel, politik, terrorismus.
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2 comments

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, die Ihr hier regelmäßig oder ab und zu mal vorbei schaut.

Meine erste Bekanntschaft mit „Persien“ machte ich im Geschichtsunterricht …. die Auseinandersetzungen zwischen Griechen und Persern faszinierten mich,  und heimlich – ich muss es gestehen – war ich immer auf der Seite der Griechen, denn die „kannte“ ich schon etwas länger, nämlich  aus der Lektüre der Ilias und Odyssee von Homer und aus einigen „Sagen des Klassischen Altertums“, die ich schon mit 10 oder 11 Jahren gelesen hatte… ich las halt sehr gerne und die Bücher standen bei uns im Regal.

Meine Eltern kauften nicht die Klatschblätter in denen dem Schah von Persien und seinen unglücklichen und schönen Frauen gehuldigt wurde und ich ging auch nicht zum Friseur, bei dem wohl auch damals schon das Goldene Blatt oder ähnliche Magazine auslagen und sicher  über den wundervollen  Pfauenthron berichteten… jedenfalls nicht zu der Zeit, als mir Griechen und Perser im Geschichtsunterricht begegneten.  Persien war weit, weit weg…

Irgendwann aber bekam auch ich die märchenhaften Erzählungen über den Schah und seine Familie mit.

Und ich begann mich für Politik zu interessieren. Da konnte es natürlich nicht ausbleiben, auch über die tiefe Abneigung der Linken (das war für mich damals vor allem die SPD) gegen die imperialen Strukturen der persischen Politik informiert zu werden. Und so schlug mein Herz durchaus für die Studenten, die sich beim Besuch des Schah in Berlin den „Jubelpersern“ entgegen stellten und machtvoll demonstrierten.  Diese Demonstrationen markieren für mich in der Erinnerung den Beginn der Studentenunruhen und  des Aufbruchs der „68er“, untrennbar verbunden mit   Benno Ohnesorg und  Rudi Dutschke …  Und natürlich war ich auf der Seite aller Entrechteten und Geknechteten dieser Erde.  Sogar der RAF begegnete ich in ihren Anfängen noch mit einer gewissen Sympathie, die sich aber sehr schnell legte, als es zu massiven Rechtsbrüchen und sogar zu Morden kam. Damit wollte ich nichts zu tun haben, dafür empfand ich tiefe Abneigung, ja,  Abscheu.

Aber meine Anteilnahme für die armen rechtlosen Perser war geblieben, und so begrüßte ich die „iranische Revolution“, die mit der Rückkehr des Ayatollah Khomeini aus dem Pariser Exil ihren Höhepunkt fand. Die Zustimmung zu dieser Revolution wich aber sehr bald einem stillen Entsetzen über das Vorgehen der Revolutionsgarden gegen alle Iraner, die sich nicht dem strengen Diktat der neuen islamischen Machthaber unterwarfen.

In den folgenden Jahren gab es für mich wenig Anlass, dem „politischen System Iran“ wohlwollende Sympathien entgegen zu bringen. Wer erinnert sich noch an den fürchterlichen Krieg zwischen Iran und Irak? Die Mullahs schickten damals Kinder in die Minenfelder, um den nachrückenden Soldaten den Weg frei zu machen. Es war unglaublich menschenverachtend. Die Kinder wurden mit dem Versprechen, auf direktem Weg ins Paradies zu kommen,  in die Minen gejagt, mit einem „Schlüssel“ für die Pforte des Paradieses in der Hand und Koranversen um den Kopf gebunden.  Damals las ich das Buch „Ich habe keine Tränen mehr“, von Freidoune Sahebjam über den Kindersoldaten Reza Behrouzi.   Meine Verachtung für die Mullahs wurde grenzenlos.

Die Mullahs in Iran, die politische und religiöse Führung des Landes gaben mir keinen Anlass, meine negative Haltung ihnen gegenüber zu überdenken oder gar zu revidieren, im Gegenteil. Der rigide Umgang mit Frauen, der Zwang zum Kopftuch, die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die entsetzlichen Strafen für Abtrünnige vom Islam, die Steinigungen, das Erhängen Homosexueller, das alles stand und steht in einem absoluten Gegensatz  zu den Werten mit denen ich groß geworden bin und  die ich seit meiner Kindheit in meiner Familie und Gemeinde, später in Studium, Beruf und  Freundeskreis  als Basis des Zusammenlebens erfahren und gelebt habe.

Und dann dieser Hass. Dieser abgrundtiefe Hass der in Iran von den Mullahs gegen Israel und Juden geschürt wird. Alljährlich wird der Al Quds-Tag mit einer Massendemonstration gegen Israel  „gefeiert“ und aus mehr als hunderttausend Kehlen erklingt der Schrei, der zur Vernichtung der Juden aufruft. Der von deutschen Medien als „moderat“  gepriesene Ruhani marschiert an der Spitze der Hassenden, Khamenei, der oberste Geistliche des Islam in Iran kündigt unverhohlen an, den Kampf gegen Israel so lange zu führen, bis die Muslime obsiegen und das Land wieder vollständig unter islamischer Kontrolle steht, Israel vernichtet ist.

Das alles ist gut dokumentiert.

Man muss kein Israelfreund sein, um die Bedrohungslage erkennen zu können. Und eigentlich, so denke ich, muss man auch kein ausgesprochener Freund Israels sein, um diese iranischen Ansagen in aller Schärfe zu verurteilen. Aber als Freund Israels muss man ausdrücklich gegen die Politik Irans demonstrieren.

Und gleichzeitig reichen  schon alle  bekannten Verletzungen der Menschenrechte aus, um das Regime in Teheran in die Schranken zu weisen!

Ist es nicht genug, dass Frauen Menschen zweiter Klasse sind, dass sie unter das Kopftuch gezwungen und  als Anhängsel ihres Mannes betrachtet werden?  Neulich wurde in meiner Gemeinde der Film „No Land’s Song“  gezeigt. Wusstet Ihr, dass Frauen in Iran in der Öffentlichkeit nicht singen dürfen? Es könnte die Männer sexuell erregen, damit begründet  ein Mullah der Komponistin und Musikerin Sara Najafi die Absage für ihr Gesuch um ein öffentliches Konzert mit Sängerinnen.

Ist es nicht genug, dass homosexuelle Männer öffentlich an Baukränen aufgehängt werden?

Ist es nicht genug, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist, das Demonstrationsrecht nur für Demonstrationen gegen die politischen Gegner gilt?

Ist es nicht genug, dass der Iran mit Waffen und know how die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas Jahr für Jahr stärker aufrüsten, dass Iran in Syrien ein widerwärtiges „Spiel“ treibt?

Ist das alles nicht genug auch für unsere Politiker den Iran zu ächten?

Nein. Es ist nicht genug.

Unsere Politiker bedienen die Klaviatur der wirtschaftlichen Vorteilsnahme … da nimmt man es mit Menschenrechten halt nicht so genau. Kaum war der Atom-Deal mit dem Iran unter Dach und Fach eilten deutsche Politiker nach Teheran, um für deutsche Wirtschaftsunternehmen die Tür zu einem „lukrativen“ Markt zu öffnen. Und während Herr Gabriel keine Mühe scheut, das demokratische Israel zu einem „besseren“ Verhalten und Umgang mit den „Palästinensern“ zu erziehen, kommt der Iran völlig ungeschoren davon, „Baukräne“, Folterkeller, Beschneidung der Rechte für Frauen und… und… und … hin oder her.

Unser Außenminister findet, dass das Atomabkommen mit dem Iran „Stabilität“ und Sicherheit für den gesamten Nahen Osten bedeutet… obwohl sich der Iran damit brüstet, Israel in 5 Minuten in Schutt und Asche legen zu können.

Und unser Bundespräsident?  Der beglückwünschte das Regime zum Jahrestag der  erfolgreichen islamischen Revolution….   (Zu diesem Vorgang findet sich allerdings außer dieser keine weitere Quelle… )

Vielleicht, so denke ich manchmal, habe sich viele Politiker der SPD niemals von ihren damaligen Ansichten lösen können, obwohl die Wirklichkeit doch eine so deutlich andere Sprache spricht. Immer noch verharren sie – so kommt es mir vor – in dem utopischen Weltbild, dass eine Revolution grundsätzlich etwas Gutes ist und niemals die schlimmsten Abgründe hervorbringen, geschweige denn in eine verachtenswerte Diktatur münden kann. Die iranische Revolution hat den Schah und seine Regierung gestürzt und aus dem Land gejagt. Die Mullahs,  die kamen, brachten aber keine demokratische Gesellschaftsordnung wie wir sie kennen und wonach wir leben,  sie verfluchten und verboten alles „Westliche“ und „Moderne“ und etablierten ein Herrschaftssystem, das sich einem Jahrhunderte alten religiösen Kult um Macht und Einfluss verschrieben hat, den politischen Islam mit allen seinen für den Einzelnen und für die Gesellschaft so verheerenden Folgen von Zwang und Unterdrückung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreamteam: Papst – Erdogan…. 6. Februar, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, terrorismus.
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Ach was muss man doch von (bösen) Buben hören oder lesen….

Was mir gerade eben – so kurz vorm Schlafengehen – noch unter die Augen kam, ist nun alles andere als erfreulich. Ich bin aber eigentlich schon im Halbschlaf-Modus und werde deshalb keine großartigen Gedanken mehr auf virtuelles Papier bringen.

Deshalb nur eine kurze „copy & paste-Aktion“

Das schrieb ich einleitend bei Facebook:

Wäre es nicht das Oberhaupt der Katholiken würde ich zu dieser Geschichte das berühmte Sprichwort von den gehörnten Tieren bemühen, denen „man“ die Gartenarbeit überträgt…. 
Aber mit so profanen Vergleichen wird man dem höchsten Repräsentanten der Christenheit vermutlich nun doch nicht ganz gerecht…. wenngleich es für den anderen Protagonisten doch noch dieses Gedicht gab…. das von Böhmermann….

Meine Verehrung für den seltsamen Franziskus hielt sich schon immer in sehr überschaubaren Grenzen – und ich hoffe nun inständig, dass ich damit nicht die Katholiken unter meinen Freunden beleidige -, aber der Mann pflegt einen seltsamen Umgang mit Terroristen (ich denke da an seine Begegnung mit Herrn Abbas) und antijüdischen Terrorunterstützern… denn als solchen muss man Herrn Erdogan ansehen…


Jetzt aber liegt meine Sympathie für den Franz im absoluten Minusbereich auf einer Skala von 10 …. 0……10…-  

zu diesem Bericht:

Papst und Erdoğan wollen Jerusalem schützen

Im Vatikan empfängt Papst Franziskus den türkischen Präsidenten Erdoğan zu einer Audienz. Über die Jerusalem-Frage sind sich die beiden einig.

VATIKANSTADT (inn) – Papst Franziskus und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wollen den jetzigen Status Jerusalems schützen. Das haben die beiden am Montag bei einer knapp einstündigen Audienz im Vatikan betont. Sie bezogen sich dabei auf die UN-Resolution vom 21. Dezember, die sich indirekt gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump richtete.

Laut der türkischen Nachrichtenagentur „Anadolu“ sprachen Franziskus und Erdoğan auch über gemeinsame Bemühungen gegen Fremdenhass und Islamophobie. Sie betonten, dass es falsch sei, Terror mit Religionen in Verbindung zu bringen. Ein weiteres Thema war die Flüchtlingspolitik.

„Jerusalem ist nicht nur eine Frage der Muslime“

Vor seinem Besuch im Vatikan hatte der türkische Präsident der italienischen Zeitung „La Stampa“ ein Interview gegeben. Darin kündigte er an, der Status Jerusalem solle im Fokus der Audienz stehen. Denn Trumps Erklärung widerspreche den internationalen Gesetzen. In dem Zusammenhang lobte er den Papst für Äußerungen in einem Telefonat nach der amerikanischen Entscheidung. Franziskus habe keine Zeit verloren und eine gerechte Botschaft an die gesamte christliche Welt verbreitet. „Denn Jerusalem ist nicht nur eine Frage der Muslime. Wir sind beide für die Verteidigung des Status quo und haben den Willen, ihn zu wahren“, ergänzte Erdoğan. „Keine Nation hat das Recht, einseitige Schritte zu unternehmen und die internationalen Gesetze zu ignorieren zu einer Frage, die Milliarden Menschen interessiert.“

Auf die Frage nach möglichen Initiativen von Türkei und Vatikan, um Jerusalem zu „bewahren“, antwortete er: „Der Status der Stadt muss gewahrt bleiben, auf Grundlage der UNO-Resolutionen, um zu gewährleisten, dass Muslime, Christen und Juden in Frieden leben, Seite an Seite. Die internationale Gemeinschaft muss die Verantwortung übernehmen, den Frieden in Jerusalem zu sichern.“

Seitdem die Türkei und der Vatikan 1960 offizielle Beziehungen aufnahmen, ist es der erste offizielle Besuch eines türkischen Präsidenten im Kirchenstaat.

 

Quelle:

Gute Nacht Welt… ich gehe jetzt schlafen…