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Ich kann es nicht mehr hören…. 29. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", flüchtlinge, gesellschaft, hass, islam, migration, politik, presse, terrorismus.
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In Hamburg hat ein „Palästinenser aus Arabien“, eingereist über Norwegen,   in einem Supermarkt ein Messer gezogen und wahllos auf mehrere Menschen  eingestochen und einen Mann dadurch getötet.

Ein weiterer Einzelfall, wie die offiziellen Berichterstatter sich beeilten mitzuteilen.  Und auch ein weiteres bekanntes Erklärungsmodell ist schnell zur Hand:

„Der Attentäter soll psychische Probleme gehabt haben….“

„Man hatte ihm eine Persönlichkeitsstörung attestiert!“ sagt der Mann im Fernsehen gerade… ZDF … „heute“

Der berühmte Einzeltäter mit psychischen Problemen….  Da stellen sich mir doch einige Fragen:

 

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )  leiden unter einer psychischen Erkrankung?

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )   leiden unter einer Persönlichkeitsstörung?

Und wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und unter einer psychischen Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung leiden,  bewaffnen sich mit einem Messer oder Beil oder einer Schusswaffe und steigen in einen Zug, eine U-Bahn, besuchen einen Supermarkt oder gehen im Stadtpark spazieren und greifen dann ganz spontan wildfremde Menschen an, um sie zu töten?

Gibt es dazu eine Statistik?

Wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und wegen einer psychischen Erkrankung oder  einer Persönlichkeitsstörung mit Waffen auf andere Menschen losgegangen sind, gehören einer christlichen Kirche, jüdischen Gemeinde oder einer x-beliebigen Religionsgemeinschaft an, die sich ausdrücklich NICHT  auf den Koran beruft?

Gibt es dazu eine Statistik?

Was sagen unsere berühmten Terrorismus-Experten in ARD und ZDF, Schönenborn, Theveßen und wie sie alle heißen?

Heute in der „heute“ hatten sie einen Psycho-Experten vor der Kamera, der seine Expertenmeinung ohne irgendeine wie auch immer erfolgte Exploration kundtat – für mich schon „der“ Beleg schlechthin für seine „Expertenschaft“.

Das gilt im übrigen für nahezu alle bisher erfolgten Begründungen „psychologischer Einschränkungen“ bei ähnlich gelagerten Fällen. Viel zu schnell und ohne ausreichende Diagnostik werden muslimische Einzeltäter ihrer Verantwortung für ihr Tun enthoben… traurige Jugend, Ausweglosigkeit, Traumata, Lagerkoller und und und. Der Katalog der Ursachen für „psychisch bedingte Straftaten“ ist ebenso umfangreich wie märchenhaft.

Ich kann das nicht mehr hören!

Haben all diese Experten und Nachrichtenschwätzer jemals darüber nachgedacht, was sie mit ihren ach so human gedachten Entschuldigungen bei denjenigen auslösen, die schon immer hier leben und unter psychischen Krankheiten leiden?  Was ist mit denen, die auch in unserer so aufgeklärten  Gesellschaft immer noch ihre Erkrankung als  „Stigma“ erleben, über das sie nicht offen reden können,  weil sie empfinden, dass es sie vom gesellschaftlichen Leben ausschließt?  Haben unsere Terroristenversteher das je bedacht?

Wann gibt es endlich einen Aufstand der Betroffenen – Erkrankten, Angehörigen, Ärzten, Therapeuten – gegen diese ungeheure, immer wieder kehrende Begründung für Terrorangriffe?

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es vor 10 oder 15 Jahren ähnlich häufige  Angriffe  von Menschen mit „psychischen Problemen“ oder „Persönlichkeitsstörungen“  auf völlig unbeteiligte Bürger gab.

Taten, die auf psychische Schwierigkeiten zurückzuführen waren, gab es sicher auch in früheren Jahren, sie betrafen aber so gut wie nie unbeteiligte Dritte, sie galten Angehörigen, Pflegepersonal in den Kliniken oder richteten sich gegen das eigene Leben des betreffenden Menschen.

 

 

Die furchtbaren Amokläufe in Winnenden und Erfurt nehme ich ausdrücklich aus, Begründung siehe Link.

 

 

 

Fremde Feder: Das christliche Erwachen gegenüber der Heiligkeit des Tempelbergs bringt prophezeihtes „Haus des Gebets für alle Nationen“ näher 22. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", christsein und glaube, fatah, islam, israel, judentum, plo, terrorismus.
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Ich  übernehme den  Text, den ich von heplev übernommen habe, auch wenn der Akzent dort anders gesetzt ist, als ich es hier kommentiere.

Anlass für mein Rebloggen des langen Aufsatzes sind die arabischen Ausschreitungen in Jerusalem, die sich gegen die von Israel installierten Sicherheitskontrollen an den Zugängen zum Tempelberg entzündet haben. (Und der fürchterliche Mord an drei Israelis, die am Shabbat von einem Araber bestialisch umgebracht wurden – getreu dem Aufruf muslimischer Autoritäten folgend, die zum „Tag des Zorns“ als Reaktion auf die neuen Sicherheitskontrollen aufgerufen hatten.)

Israelische Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche arabisch-israelische  Angreifer erschossen, die zuvor die  drusischen Polizisten mit Schüssen getötet hatten.  Um zu verhindern, dass Waffen von „betenden Muslimen“ auf den Tempelberg gelangen und dort gelagert werden, hat die Polizei in Jerusalem verfügt, dass Metalldetektoren an den Eingängen angebracht werden. Diese gibt es bereits seit Jahren an den Zugängen zur Kotel (Klagemauer) und natürlich auch an den „heiligen Stätten der Muslime“ in Mekka und Medina …. was  aber bisher in keinster Weise als Behinderung für Betende betrachtet wurde.

Zur Klarstellung:   Nicht „Israel“ verhindert, dass Christen im „Haus des Gebets für alle Nationen“ beten können, es ist der Ungeist des sich virulent ausbreitenden Islam extremster Prägung, der ja nicht nur den Tempelberg ganz offiziell seines ureigen Namens beraubt hat (Siehe UN-Resolution), es ist der Islam, der mit Hass gegen Juden (und Christen gleichermaßen) agitiert und jedes jüdische – und damit auch frühchristliche – Zeugnis in Israel und Judäa-Samaria auszulöschen versucht.

Hier in Deutschland, will mir scheinen, erfüllt sich aber gerade eine andere uralte biblische  Prophetie vor unseren Augen:

1. Mose 12, 3  „Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ (Elberfelder Übersetzung)

Moses Mendelsohn übersetzt die gleiche Bibelstelle so:

Ich will nämlich segnen, die dich segnen; wer dir flucht, den will ich verfluchen, und mit dir werden sich alle Geschlechter des Erdreichs segnen.“

Diese Verheißung gilt Abraham  –  und ihm allen Menschen, die G’ttes Bund mit Abraham als ewigen Bund der Verheißung annehmen und anerkennen.

(Meine sehr persönliche Anmerkung dazu: Der Mitgliederschwund der christlichen Kirchen in Deutschland und Europa hat exakt mit dieser Verheißung zu tun….  Die ständige Verurteilung Israels durch christliche Bischöfe und Pfarrer und ihrer „gläubigen Schäfchen“, das Ablegen ihres Kreuzes durch die höchsten deutschen christlichen Vertreter auf dem Tempelberg, das gemeinsame Beten mit den Nachfolgern Mohammeds und der Gleichstellung G’ttes mit dem Allah des Koran in Anbiederung an die, die „Juden vom Gesicht der Erde tilgen wollen“, wie führende islamische Gelehrte in Anlehnung an den Koran fordern, das alles hat Auswirkungen auch auf die Entwicklung der Kirche.)

 

Doch nun zum Text:

 

abseits vom mainstream - heplev

Adam Aliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 20. Juni 2017

sie bringe ich zu meinem heiligen Bergund erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.
(Jesaja 56,7)

Bisher ist der blutige Kampf um den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden ausgetragen worden, aber ein neues Erwachen bei einigen Christen zu dessen Bedeutung schafft eine sich verschiebende vormessianische Wirklichkeit an dem bereits brisanten Ort. Der sich entwickelnde Status der Christen auf dem Tempelberg zeigte sich vor ein paar Wochen in einer muslimisch-christlichen Konfrontation, die beinahe in Gewalt endete.

Der Showdown auf dem Tempelberg involvierte Nate Waller, den Leiter der Aktionen von Hayovel, einer Organisation, die christliche Freiwillige nach Israel bringt, um biblische Prophetie zu erfüllen, indem sie in Weinbergen in Samaria arbeiten. Als regelmäßiger Besucher des Tempelbergs ist Wallers Verbindung zu dem…

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Vor langer Zeit… 18. Juni, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, hamas, israelkritik, medien, politik, presse.
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als der Islam noch nicht als zu Deutschland gehörend ein allgegenwärtiges Reizthema  und „Antisemitismus“ in Wort und Tat geächtet war, konnte man in einem  Bericht des Deutschlandfunks das Folgende  lesen, das ich ungekürzt   einstelle, verbunden mit der Frage: Was ist seither in Deutschland geschehen, dass eine Dokumentation bei ARTE, die sich explizit des Themas  „Antisemitismus“  annimmt, nicht gezeigt werden darf.

(Bekanntlich hatte BILD den Film für 24 Stunden oneline gestellt, so dass sich der WDR, der die Produktion betreut hatte, nun genötigt sieht, sie doch auszustrahlen, allerdings nicht ohne den Hinweis, dass über formale Mängel und Ungenauigkeiten im Anschlu an die Ausstrahlung des Films bei und mit Maischberger diskutiert werden wird.)

Hier nun der Text:

Judenhass im Namen Allahs?

Islamismus und Antisemitismus in Deutschland

Die Sprache der Internetseite <em>cihadnet.com</em> ist türkisch. „Schuld sind Amerika und seine Sponsoren“ steht auf einem Button. Ein Klick – und man empfängt dynamisch-martialische Trommelmusik. Dazu öffnen sich in rhythmischem Wechsel Bilder. Sie zeigen Kriegsopfer, vermutlich aus dem Irak und aus Palästina. – Verletzte, Frauen und Kinder, Fliehende, Gefangene. Der Bilderwechsel wird unterbrochen von Kopien kleiner Markenembleme: Coca-Cola, Marlboro, Macdonalds, Mobil Oil, Milka. „Das sind Schweine, die man nicht mästen soll“, rät eine Textsequenz. Eine andere schärft dem Leser ein, derartige Waren nicht zu konsumieren, weil sie als Bombe zurückkehren könnten.

Von Dorothea Jung

 Metin Kaplan, türkischer Islamistenführer (AP)
Metin Kaplan, türkischer Islamistenführer (AP)

 

 

Ein Klick weiter – die Gesichter von George Bush und Ariel Sharon. Beide mit Rotstift fett durchgestrichen. „Kafir“- Ungläubiger – hat jemand darüber gekritzelt. Während hinter den Köpfen von Bush und Sharon ein Maschinengewehr heraufzieht, brennt gegenüber der Davidstern in der US-Flagge und führt zu einer Boykottliste, auf der Firmen verzeichnet sind, die angeblich Israel unterstützen. Dann erscheint eine Koransure:

Bekämpfet sie! Allah wird sie strafen durch eure Hände und sie mit Schmach bedecken. Er wird euch Sieg über sie verleihen und wird heilen die Herzen eines gläubigen Volks! 

Dass man über die Homepage der türkischen Gotteskrieger zu den Webseiten von Hizbollah, Hamas und Al Quaida gelangt, wundert dann kaum noch. Wie unter einem Brennglas verdichtet zeigt diese Internet-Seite, mit welchen Versatzstücken Islamisten ihre antisemitische Ideologie ausrüsten: 

 

Sie präsentieren antijüdische Standpunkte als die einzig richtige Antwort auf Israels Verhalten im Palästina-Konflikt.
Sie legitimieren ihre Aufrufe zur Gewalt mit dem Koran.
Sie beschimpfen die Juden als Schweine oder Affen.
Sie bezeichnen die USA als Unterstützer einer jüdischen Weltverschwörung.

Wer glaubt, dass derartige antisemitische Stereotypen sich wohl auf einer Internetseite türkischer Islamisten finden lassen, aber nicht in der bundesdeutschen Wirklichkeit, der täuscht sich. Nach Auffassung von Verfassungsschützer Herbert Landolin Müller ist auch in Deutschland die Kritik an Israel ein Eingangstor zu antisemitischen Ressentiments. „Islamisten in der Bundesrepublik verkleiden ihren Antisemitismus häufig als Antizionismus“, sagt der Islamwissenschaftler:

Jetzt gibt es natürlich den Bereich, und das merken manche deutsche Kritiker gar nicht, wie hier die Grenzen verschwinden zwischen einer berechtigten Kritik an einer Regierung in Israel und deren Verhalten gegenüber Palästinensern – und an dem Verbreiten von Ressentiments, die sich auf den Juden im Allgemeinen beziehen – er ist falsch, er ist habgierig, er fühlt sich als das auserwählte Volk. Wo also hier diese Kritik an einem nationalistischen Projekt fließend übergeht in uns sattsam bekannte Vorurteile und Thesen, die von einer jüdischen Weltverschwörung wissen wollen.

Berlin, im April 2002. Durch die Innenstadt zieht eine große Palästina-Solidaritätsdemonstration. Die Polizei hat eine Reihe von Spruchbändern und Plakaten konfisziert, die sie für antisemitisch hielt. Doch arabische Schlachtrufe unterbindet sie nicht. Denn die Polizei versteht kein arabisch. Und so artikulieren sich die fanatisierten Glaubenskrieger der Hamas ungehindert auf den Straßen der Deutschen Hauptstadt.

Mancher Schlachtruf rechtfertigt den Judenhass mit Hilfe der historisch verbürgten Feldzüge des Propheten Mohammed gegen jüdische Stämme – zum Beispiel in der Oase Chaibar – die von der Hamas zum Triumph-Ort über die Juden hochstilisiert wird. 

„Die Hamas soll ihre Revolution vollenden“, rufen die Demonstranten. „Die Hamas soll, wie einst Mohammed in Chaibar, die Juden vernichten. Mohammed wird zurückkehren und siegen“, skandieren sie. Ein junges Mädchen – kein Kopftuch und höchstens 18 Jahre alt – trägt ein Plakat mit Fotomontagen.

Eine Demonstrantin auf der Palästina-Demonstration:

Das ist ein Schimpanse, der stellt Sharon dar, mit einem Foto von Sharon und dem Körper von einem Schimpansen. Und darunter ist Bush, der ihn umarmt. Auch Schimpanse. Und da stand eigentlich: Wer ist die Weltmacht? Und das musste ich wegen dem Polizisten wegmachen.

Dieses Plakat, das Ariel Sharon als großen Affen zeigt, der auf seinem Arm den kleinen Affen George Bush trägt, vereint westliche und islamistische Stereotypen des Antisemitismus. So die Islamismusexpertin Claudia Dantschke vom Berliner Zentrum für Demokratische Kultur. Sie weist auf das Größenverhältnis der beiden Figuren hin.

Es ist der große Affe Ariel Sharon, der für die Juden steht, es ist der kleine Affe in den Armen des großen Affen George Bush, der für die USA steht, dahinter verbirgt sich das klassische, europäische antisemitische Stereotyp der jüdischen Weltverschwörung. Damit wird gesagt, dass die Juden faktisch in Amerika alles lenken und leiten, und sie bestimmen auch die Weltpolitik in Form einer jüdischen Unterwanderung der USA. Und dadurch, dass beide Personen als Affen dargestellt werden, kommt hier noch gleichzeitig ein im islamischen Kontext verbreitetes religiöses antisemitisches Stereotyp zum Ausdruck. 

„In aller Regel begründen Islamisten die Verhöhnung der Juden als Affen mit dem Koran“, sagt der Islamwissenschaftler Herbert Landolin Müller vom Verfassungsschutz in Baden Württemberg:

 

An diversen Koran-Stellen muss man eben zur Kenntnis nehmen, dass bei Juden allgemein von verachteten oder von verworfenen Affen die Rede ist, also eine quasi Enthumanisierung der Juden im allgemeinen, begründet aus der Differenz zwischen Mohammed und jüdischen Stämmen in der damaligen Urgemeinde in Medina, und an diesen, an diesen Antihaltungen knüpft dann dieser religiöser Antijudaismus an.

 

Im Anschluss an die Pro-Palästina-Demonstration versammelt sich eine kleine Gruppe muslimischer Jugendlicher und schreit laut: „Wir wollen keine Judenschweine“. Wer den Antisemitismus im islamistischen Kontext erforscht wie Claudia Dantschke, erkennt bei derartigen Schlachtrufen nicht nur die judenfeindliche Hetzrede, sondern auch eine darüber hinaus gehende kulturelle Erniedrigung:

Wenn man sich die Welt anschaut, wo Menschen mit jüdischem Hintergrund, mit muslimischen Hintergrund leben, wo das Schwein eine ganz klare abwertende Konnotation hat, das heißt: Schweinefleisch ist im Judentum und im Islam verboten zu essen. Es gibt also ein kollektives Ekelempfinden gegenüber Schwein, selbst bei denen, die inzwischen nicht mehr religiös sind. All diese Sachen werden geweckt, und insofern kann man das Ganze dann als klassisch antisemitischen Stereotyp vor diesem kulturellen Hintergrund werten.

Die Polizei schreitet nicht gegen die Skandierer ein. Kein Passant regt sich auf. Darin zeigt sich für Annetta Kahane, dass der Antisemitismus muslimischer Extremisten in die Mehrheitsgesellschaft hineinwirkt. Annetta Kahane ist Vorsitzende der Amadeou-Antonio-Stiftung, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert – und sie ist Mitglied der jüdischen Gemeinde in Berlin. 

Ich war ja auf dieser Demonstration. Da sind Slogans gesagt worden jenseits des Korankontextes, also die wirklich direkt antisemitisch waren, die sich keine NPD-Demo in diesem Land hätte trauen dürfen, das wäre sofort aufgelöst worden von der Polizei. Und das hat mich auch damals sehr getroffen, und mich hat auch sehr getroffen, dass alle, die an dieser Demonstration teilgenommen haben, um sie zu teilen, um die Slogans zu teilen, sich daran nicht gestoßen haben.

Berlin, 30. November 2002. Al Quds-Tag, der Tag zur Befreiung Jerusalems. Seit Jahren nutzen Islamisten den letzten Freitag im Fastenmonat Ramadan, um, wie es in einem Aufruf heißt, an die grausamen Verbrechen des Zionismus zu erinnern. Idee: Ayatollah Chomeni. Ausführende: Hizbollah-Anhänger und Verteidiger der iranischen Mullah-Diktatur. Auf Plakaten Fotos erschossener Kinder. Nach Angaben der Veranstalter ermordet von israelischen Soldaten.

„Allah ist groß! Sieg für den Islam! Tod für Israel! Krieg, Krieg bis zum Sieg! Einmarsch, Einmarsch nach Jerusalem!“ skandieren die Demonstranten.

Juliane Wetzel, Historikerin am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung, macht darauf aufmerksam, dass diese Betonung von „Kindermord“ und „Blut-Fließen“ Assoziationen weckt mit einem antisemitischen Stereotyp aus dem europäischen christlichen Mittelalter, dem des Ritualmordes:

Es geht um die, das Jahrhunderte alte Stereotyp des Christuskindes, das eben ermordet wird von den Juden, um das Blut zu bekommen, um die Matze zu backen. Wobei man inzwischen sagen muss, dass es auch in den arabischen Ländern eine andere Konnotation gibt, nämlich die, dass jetzt arabische Kinder dafür ermordet werden. Ein Film vom syrischen Fernsehen zeigt also wirklich in grausamster Weise die Ermordung eines Jungen, der richtig geschächtet wird, und das Blut spritzt. Es sind drastische Bilder. Und gerade diese religiös motivierten, mit Hass erfüllten Stereotypen kommen auch in den arabischen Ländern zunehmend zum Tragen.

Und werden von Hasspredigern zumindest assoziativ genutzt, um in Medien, weltweit im Internet oder in ihren Gemeinden die Judenfeindschaft anzufachen. Und wenn dann auch noch die Familien undiskutiert und unhinterfragt antisemitisches Gedankengut pflegen, ist es vor allem für jugendliche Muslime gefährlich, meint Claudia Dantschke:

Jugendliche, die in so einem Kontext groß werden, eventuell hier noch im Milieu leben ohne eigene Perspektiven, beruflich, sozial; wo also ein gewisser Frust sich aufbaut, da wirken diese Feindbilder in einer Form, dass sie dann in dem Moment, wo vor ihnen ein sichtbar erkennbarer Jude steht, auch aggressiv werden können. 

Ein Milieu, das antisemitische Feindbilder auf verschiedenen Ebenen in die Köpfe der Jugendlichen transportiert, wirkt sich auch auf junge Muslime aus, die nicht unbedingt den Islamisten zuzurechnen sind. Der Berliner Rabbiner Walther Rothschild hat es im Januar 2001 erlebt:

Spät abends, ein paar Jungs. Als ich vorbeilaufen wollte, habe ich etwas gesagt, dann sind sie auf mich gekommen, einer hat gefragt: „Sind Sie jüdisch?“ ich sag: „Ja, natürlich.“ Er sagte: „Ich hasse alle Juden!“ Ich fragte, wie viele Juden er denn kenne. Dann hat er meinen Hut vom Kopf genommen, ich wollte ihn zurückholen – kam aus dem Nirgendwo SPLAPP eine Faust ins Auge. Und dann: Vorbei. Später hat die Polizei die Leute gefasst. Ein Libanese, ein Iraker und ein Türke, wenn ich recht erinnere. Für mich war die Frage: Wieso dieser Satz „Ich hasse alle Juden!“? Das haben die sicher nicht im Kinderkanal gelernt.

Der Hass kommt aus arabischen und türkischen Internetseiten, aus Fernsehprogrammen, die über Satellit zu empfangen sind, aus Zeitungen, die es hier am Kiosk gibt, von konventionellen Buchläden und von den Büchertischen in den Moscheen. Herbert Landolin Müller beobachtet dabei eine Tendenz zur Vermischung von antisemitischen Spielarten aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Man fände beispielsweise in zahlreichen arabischen Buchläden Ausgaben von Hitlers Mein Kampf oder die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion – ein antisemitischer Urtext, eine Fälschung, die die angebliche jüdische Weltverschwörung belegen sollte. Und in türkischen oder arabischen Zeitungen vielfach antisemitische Karikaturen, die an die Hitlerzeit erinnern. Herbert Landolin Müller:

Diese Karikaturen haben Sie auch, wenn Sie die eine oder andere – normale – in Anführungszeichen Tageszeitung in der arabisch islamischen Welt aufschlagen, dann sehen Sie dieses Erbe des Herrn Streicher, also ich vergleiche hier mit dem Blatt „Der Stürmer“, dann können Sie im Grunde tagtäglich neue Varianten dieses, dieser Darstellung des Juden nachvollziehen.

Entscheidend für die Implementierung antisemitischer Stereotype in die muslimischen Gemeinden in Deutschland sind die Schriften der geistigen Vordenker und religiösen Oberhäupter. Da wäre zum Beispiel Hassan al-Banna, der 1928 in Ägypten die Muslimbruderschaft gegründet hat. Seine Publikationen kann man sich von vielen Internetseiten herunterladen. Al-Bannas Texte radikalisierten unter anderem seinen Landsmann Sayid Qutb, dessen auch ins Deutsche übersetzte Pamphlete Herbert Landolin Müller zufolge von Islamisten in Deutschland ebenfalls geschätzt werden:

Bei diesem Mann muss man eben feststellen, er hat also nicht nur einen Korankommentar geschrieben. Der Mann hat auch ein Buch geschriebenUnser Kampf mit den Juden, und hier legt er im Grunde alles dar, was man im Grunde genommen in „Mein Kampf“ auch finden könnte.

Dem Ineinandergreifen von antisemitischen Spielarten aus unterschiedlichen Kulturkreisen fügte im Jahre 1993 der deutsche Konvertit Andreas Abu Bakr Rieger ein einprägsames Kapitel bei. Rieger biederte sich bei einer Tagung der islamistischen Kaplanbewegung als Gesinnungsgenosse an. Und wurde stürmisch gefeiert. 

Takbir, Allahu Akbar. Wir haben heute hier sehr viele Kämpfer gesehen; das hat uns sehr viel Mut gemacht. Wie die Türken haben wir Deutschen in der Geschichte schon oft für ’ne gute Sache gekämpft; obwohl ich zugeben muss, dass meine Großväter bei unserem gemeinsamen Hauptfeind nicht ganz gründlich waren. 

Abu Bakr Rieger ist heute der Herausgeber der Islamischen Zeitung, IZ. Das Medium versteht sich als Brücke zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen, ist professionell gemacht und im Stil moderat. Mag sein, dass Rieger heute diesen Auftritt bereut, aber zu einem Interview mit dem Deutschlandfunk war er nicht bereit. Auch nachdem er direkt konfrontiert wurde mit einer Beschreibung seines Auftritts bei den Kaplan-Jüngern, die auf der Internet-Seite „www Sicherheit – heute Punkt de“ veröffentlicht wurde, konnte er sich zu einer deutlichen Distanzierung nicht durchringen. Er schrieb:

Bei den hier genannten und von Ihnen benutzten Anwürfen aus dem „Sicherheitsbereich“ beunruhigt mich auch die unterschwellige Bereitschaft der Autoren, uns in einem Atemzug mit Hitler, Bin Laden, Massenmord oder Holocaust zu nennen, da nur so die gewünschte öffentliche Aufmerksamkeit erzwungen werden kann. Ansonsten ergeben sich meine langjährigen Positionen, unsere absolute Gesprächsbereitschaft oder Haltungen aus der Islamischen Zeitung und meiner eigenen Webseite. 

Wenn alles so eindeutig ist, bleibt zu fragen, warum sich der Herausgeber der Islamischen Zeitung dann nicht unmissverständlich von seiner antisemitischen Äußerung distanziert. Auch macht stutzig, dass er auf einer Internetseite als Redner einer Konferenz in Pretoria im Oktober 2003 annonciert und dort als weltweiter Führer der islamistischen Murabitun Bewegung bezeichnet wird. Diese Kalifats-Bewegung wird Herbert Landolin Müller zufolge von einem Scheich namens Abdelqadir al Sufi geführt:

Das Hauptwerk des Scheich Abdel Kader Al Sufi ist im Grunde eine Ablehnung der parlamentarischen Demokratie, an einer Stelle steht ganz deutlich, dass er sie ablehnt, weil sie jüdisch sei, die Banken sind für ihn auch jüdisch, Papiergeld ist im Grunde Teil des großen Verschwörungskonzeptes. Dagegen müsste man eine Goldwährung setzen und hier praktisch die Welt vom jüdischen Zins und den Banken, Zugriff der Banken und der Börsen zu entziehen. 

Für Müller drängt sich der Eindruck auf, dass es bei der Islamischen Zeitung eine Art doppelter Präsentationsebene gibt: eine für die deutsche Öffentlichkeit und eine andere nach innen gegenüber den muslimischen Gesinnungsgenossen. Die eine ist liberal, und die andere schert sich nicht um westliche Werte. Ähnliches vermuten Islamismusexperten bei zahlreichen muslimischen Gruppierungen in der Bundesrepublik. So sind in den Gemeinden der größten islamistischen Organisation in Deutschland, nämlich der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, die Schriften des Adnan Oktar alias Harun Yahya weit verbreitet. Dieser Autor war einst Apologet der sogenannten Holocaustlüge und ist jetzt auf antisemitische Ideen von jüdischer Freimaurerei und Weltverschwörung umgestiegen. Claudia Dantschkle:

Die Bücher des Harun Yahya, Dutzende von Büchern sind sehr stark verbreitet in Milli-Görüs-Moscheen. Das habe ich selbst erlebt. Das habe ich auch von muslimischen Türken, die in Milli-Görüs-Moscheen verkehren, immer wieder betont und gesagt bekommen. Ich habe es auch erlebt auf in Milli-Görüs-Einrichtungen stattfindenden islamischen Buchwochen, wo das gesamte Kompendium der Bücher des Harun Yahya zu erwerben sind. 

Doch die neue Führungsspitze von Milli Görüs weiß, dass die deutsche Öffentlichkeit beim Thema Antisemitismus sensibel reagiert. Sie versucht in jüngster Zeit, Zeugnisse plakativer Judenfeindschaft aus ihren Reihen zu verbannen. So wurden die Harun-Yahya-Bücher aus dem offiziellen Milli-Görüs-Buchkatalog entfernt. Dennoch tauchen Zweifel an einem Richtungswechsel auf. Zum Beispiel auf einer Anhörung zum Thema Islamismus vor dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages in dieser Woche. Dort outete sich der als Experte geladene Professor Werner Schiffauer von der Europa-Universität Viadrina als Fürsprecher der neuen Milli-Görüs-Führung. Er meinte, sein positives Urteil mit dem Hinweis untermauern zu können, dass Milli Görüs doch dem „Islamic Council of Fetwa-Research“ beigetreten sei; einer Institution, in der islamische Rechtsgelehrte nach neuen Lösungen für Muslime in Europa suchen. Der Journalist Ahmed Senyurt, der im Ausschuss ebenfalls als Experte befragt wurde, konterte:

Der Chef dieses ‚European Fatwa Research‘ ist Dr. Yussuf Quaradawi. Dr. Yussuf Quaradawi ist jener Scheich, der momentan maßgeblich die Interpretation des Islam in der arabischen, wie auch in der westlichen Welt bestimmt, in dem er Selbstmordattentate legitimiert! Er rechtfertigt religiös motivierte Gewalt gegen andere. Und jener Dr. Yussuf Quaradawi ist einer der einflussreichsten islamischen Gelehrten dieser Welt! 

Die im Innenausschuss des Deutschen Bundestages befragten Experten haben die Abgeordneten darauf hingewiesen, dass antisemitische Ressentiments bei islamistischen Gruppierungen in Deutschland verbreitet sind. In ihrem Abschlussstatement kündigte die Vorsitzende des Ausschusses, Staatssekretärin Cornelie Sonntag-Wolgast an, diesem Thema zukünftig besondere Aufmerksamkeit zu schenken.““

 

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So weit der vom Deutschlandfunk veröffentlichte Beitrag, gefunden habe ich ihn eher zufällig bei Wiki zum Thema Al Quds-Tag,  im Quellenverzeichnis unter der Nr. 14  „Judenhass im Namen Allahs“.

Ich will hier keinen weiteren Kommentar abgeben, da der Text für sich spricht.

Ich möchte allerdings in Bezug auf die umstrittene Dokumentation auf folgende Texte verweisen, die andere Blogger eingestellt haben:

(mehr …)

Aus dem Netz gefischt: Christenverfolgung nicht dramatisieren… 30. Mai, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, terrorismus.
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Es war Kirchentag…

Treffen evangelischer Christen….

C H R I S T E N

Christen werden verfolgt …. drangsaliert …. entrechtet …. misshandelt … getötet….

Wir lesen darüber immer wieder  in einigen wenigen Medien, denn nicht alle Journalisten halten das für berichtenswert.

 

Da spricht ein Bischof ein „wahres Bischofswort“:

 

 

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

Bischof (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘)…“ Quelle

Und statt einer Zurechtweisung durch seine bischöflichen Kollegen….   Schweigen!

 

Da bleibt einem armen Christenmenschen das Wort im Halse stecken, weswegen es hier auch keine weiteren Aussagen von mir  gibt, nur noch der Hinweis auf den Fundort

und den Blick auf   diesen Text….

 

Der Fairness halber auch diese Einordnung des bischöflichen Wortes, die zwar nachvollziehbar ist, aber sicher nur für einen sehr geringen Teil der unter  Verfolgung leidenden Christen zutrifft.

 

Ist das die richtige Methode… 24. April, 2017

Posted by Rika in gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, politik, presse, wahlrecht.
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auf die AfD zu antworten?

Bei Facebook (wo sonst 😉  )  sah ich den Link zu einem Bericht des   focus  , wonach zukünftig alle Maritim-Hotels den Mitgliedern der AfD verschlossen bleiben sollen, sofern sie dort irgendwelche Treffen oder gar Parteitage abhalten möchten. Zur Begründung wurde angeführt, „man“ wolle die Mitarbeiter schützen.

Ich habe heute wenig Zeit, hier in meinem Blog ausführlich auf diese interessante Begründung einzugehen und kopiere nur meinen Kommentar hierher, den ich unter die entsprechende Mitteilung bei Facebook geschrieben habe:

„Sind denn die Mitarbeiter von den Parteimitgliedern der AfD belästigt worden? Wenn in einer DEMOKRATIE nicht verbotene Parteien mit Gewalt durch „Demokraten“ an der Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte gehindert werden, liegt dann die Verantwortung in diesem Fall bei der AfD oder nicht vielmehr bei den sogenannten „Demokraten“? Die Frage muss auch erlaubt sein, inwieweit die permanente Berichterstattung in den Medien dazu beigetragen hat, dass sich die „Demokraten“ radikalisieren und gegen eine nicht verbotene Partei hetzen und sogar mit Gewalt agieren, siehe Autos abfackeln und dergleichen. Ich mache mir sehr viel mehr Sorge um meine demokratischen Rechte wie beispielsweise die Meinungsfreiheit, als um den möglichen Einzug der AfD in den Bundestag. Ich befürchte vielmehr, dass das Trommeln gegen die AfD eher dazu beiträgt, diese zu stärken, weil vermutlich auch andere Leute auf die Idee kommen könnten, dass irgendetwas mit dem Demokratieverständnis der Demokraten nicht stimmen kann. “

 

Ich betrachte  tatsächlich mit großer Sorge die Entwicklung im Umgang mit den Menschen, die ihre Meinung abweichend von der, wie es scheint, großen Einheitsmeinungspartei Deutschlands äußern, sei es in Kommentaren, Blogbeiträgen oder eben in der Ausübung ihrer Rechte als politische Partei.

Unsere Gesellschaft verändert sich  – rasant – will mir scheinen.

Dabei spielt für mich der Islam und sein zunehmender, nicht zu übersehender Einfluss eine sehr wesentliche Rolle…..  Ich sage das ja nicht erst gestern oder seit dem Aufkommen der AfD .

Eine kritische Haltung zu der Religion des Friedens gilt bereits als „rechtspopulistisch und rassistisch“, während man getrost Christen in ihren vielfältigen gemeindlich organisierten Strukturen hemmungslos kritisieren und sogar verteufeln darf. Dass da etwas nicht stimmen kann in der Wahrnehmung des unveräußerlichen Rechts auf Meinungsfreiheit, müsste doch eigentlich allen denen bewusst werden, die sich so vehement gegen die „Islamophobie“ wenden, sie sogar mit „Antisemitismus“ gleichsetzen und  dabei einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen, was die eigentliche Basis des Islam, gleich welcher Ausprägung ist:  nämlich ein im tiefen Grunde menschenunfreundlicher, um nicht zu sagen menschenfeindlicher und mit unserem Verständnis von Menschenrechten und Demokratie nicht kompatibler Koran und seine begleitenden Schriften.

So wenig ich als Christin nur die mir genehmen Bibelstellen aus der Gesamtheit der biblischen Schriften extrahieren kann, um mir ein  bequemes Glaubensfundament zu verschaffen, so wenig kann man  in Bezug auf Menschenrechte und  Relevanz für unser Miteinander nur die Suren des Koran als Basis annehmen, die nicht die Gewalt gegen und die Vernichtung der Andersdenkenden und Andersgläubigen (im Koran ist von „Ungläubigen die Rede“ ) fordern.

Mir ist es mehr und mehr schleierhaft, wie sowohl christliche wie atheistische Politiker und Medienmacher diesen Aspekt schlicht aus ihren Überlegungen ausklammern.

Und statt darüber zu debattieren, zu diskutieren, ja, zu streiten, werden die, die Kassandra gleich ihre mahnende Stimme erheben, kalt gestellt, indem man sie als rassistisch und islamophob diskreditiert.


An anderer Stelle mehr dazu…. jetzt kommen gleich meine Enkel und ich muss und will meine Gedanken auf diesen wunderbaren Aspekt meines gegenwärtigen Lebens ausrichten.

 

 

 

nicht schockstarre…. 29. März, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, integration, islam, medien, plo, politik.
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…. hat mich davon abgehalten, über Sigis „freundschaft“ zu schreiben,

obgleich diese unanständige beziehung zu einem, der sich die vertreibung der juden aus „ganz palästina“  (wenn nicht gar in alter ideologisch-religiös-faschistischer tradition die auslöschung der juden selbst)  auf die fahne geschrieben hat, durchaus einen tiefen und lang anhaltenden schock auslösen kann.

ich habe mit wut und entsetzen auf Gabriels twitterbotschaft reagiert. mein schweigen darüber hier auf meinem blog war privaten gegebenheiten geschuldet.  ***

was sich schon vor jahren abzeichnete, dass nämlich die araber die deutungshoheit über ihren terrorkampf gegen israel  –   nicht nur in den medien, sondern auch bei den politischen „eliten“ – gewinnen würde, wird mehr und mehr zur (für mich unfassbaren) realität. nahezu alle parteien, ihr jeweiliges führungspersonal und die ihnen nahe stehenden und im ideologischen geiste verbündeten medien stimmen ein in den gewaltig anschwellenden chor der offen anti-israelischen stimmen. sei es der vollkommen unberechtigte vorwurf israel „stehle“ den „palästinensern“ das wasser, sei es die bornierte lüge, israel sei ein „apartheidsstaat“  oder eben die immer wieder vorgebrachte ausrede für die arabisch-palästinensische    unfähigkeit   widerständigkeit zum frieden mit israel, die „siedlungen“ wären DAS friedenshindernis;  immer deutlicher setzt sich die arabisch-palästinensiche lesart durch.

gleichzeitig erfährt die grüne fraktion des propheten in diesem land eine mediale und politische aufmerksamkeit und damit auch aufwertung, dass ich mir mehr entsetzt, als verwundert die augen reibe.    wenn ich beobachte, wie shariakonformen forderungen raum gegeben wird, kirchenleute mit der islamischen lehre eine unheilige allianz eingehen, bei zeitgleicher verteufelung urchristlicher werte wie beispielsweise  biblisch orientiertem glauben und predigt, standhaftigkeit in der bezeugung Jesus als Sohn Gottes, dann wird mir angst und bange.

DAS hätte ich noch vor 15 – 20 jahren nicht für möglich gehalten.

die zügig voranschreitende „westlich-europäische“  säkularisierung (entchristlichung) der gesellschaft, öffnet die räume für das eindringen neuer religiös-ideologischer konzepte und gemeinschaften –  immer stärker hervortretend  der islam, der laut altbundespräsident wulff  seit 2010 zu deutschland gehört, eine festlegung übrigens, die von führenden politikern kaum noch bestritten wird, im gegenteil, sie wird gerade im zuge der flüchtlings- und migrantendebatte von diesen auch medial stark propagiert.

dabei verwundert es mich sehr, dass christliche geistliche, pastoren, bischöfe, priester zwar mit den methoden der theologisch-wissenschaftlichen forschung der bibel zu leibe rücken um sie von allem möglichen ballast zu entrümpeln, aber gleiches im „eigenen“ umgang mit dem koran   (sofern sie sich überhaupt damit beschäftigen) vermeiden;  allenfalls fordern sie eine dem christentum vergleichbare form der  „aufklärung“  für koran und islam ein. das hält sie aber nicht davon ab, allah,  (die gottheit des koran, die in der nachfolge einer früheren mondgottheit steht), als mit dem in der bibel geoffenbarten Gott gleich zu setzen und fröhlich das mantra von „wir glauben alle an den gleichen gott“  gebetsmühlenartig zu wiederholen.  unter dem deckmantel der religionsfreiheit setzen sie sich für großmoscheen, islamische zentren und minarette ein, und haben kein problem mit sharia-konform kopftuch tragenden muslimas in (christlichen) kindergärten und lehrerinnen in staatlichen schulen, sie lassen imame in kirchen suren aus dem koran vortragen (ohne diese inhaltlich zu hinterfragen) und schweigen zu steinigungen und brutalsten archaischen strafen (wie sie der koran und die hadithe vorschreiben) in den islamisch regierten staaten und verlieren kaum ein wort über die mörderische verfolgung der christen durch muslime, die natürlich auch im namen allahs und mit hinweis auf die entsprechenden suren des koran handeln…. „tötet die ungläubigen, wo immer ihr sie findet…“.

auf grün-rote ideologische konzepte für das alltagsleben in deutschland  – hier nur das stichwort „gender“  –   will ich nicht eingehen, auch nicht auf grünen regelungswahn in bezug auf landwirtschaft und ernährung zum beispiel  (gerade sehr aktuell der spargel, der nur noch zu einem sehr geringen teil unter folien angebaut werden soll), um nur die harmlosesten auswüchse grüner umweltpolitik zu nennen.

es passt wohl ins bild einer sich rasant verändernden politikrichtung, wenn frau merkel hernn abbas immer wieder gern empfängt, dem terror unterstützer und förderer preise verliehen werden und herr gabriel ihn als „meinen freund mahmoud abbas“ bezeichnet. und es passt ins bild unserer gesellschaft, dass ein aufbegehren gegen den zunehmenden einfluss des islam mit unterstützung der medien verhindert wird, als vermeintlich notwendiger kampf gegen rechts. aber dort,   wo wirklich  real existierende, sich selbst so bezeichnende rechte ungestört agieren, nimmt niemand den kampf auf, sondern grüne wie rote, schwarze und linke politiker und medienvertreter räumen feige das feld  ….  oder hört und liest man beispielsweise von einer konzertierten aktion gegen alte und neue nazis in mecklenburg-vorpomern? da lässt man einige wenige bürger in ihrem schier aussichtslosen kampf gegen rechts allein

 

„Hurra, wir kapitulieren“  schrieb H. M. Broder vor ein paar jahren….  und es klang wie eine prophezeihung für die zukunft.

freunde, ich sag’s euch:   wir schaffen das!!!

NEIN, WIR HABEN ES SCHON GESCHAFFT …..

 


***   (wenn ich wieder beidhändig schreiben und auch wieder gut navigieren kann, werde ich die entsprechenden links einfügen.)

 

 

 

Wenn Schüler in der Schule beten wollen… 2. März, 2017

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…  ist das zunächst positiv zu sehen.

Ich erinnere mich gut  an die Zeit, als unsere Kinder noch schulpflichtig waren und  weiter führende Schulen in Hannover besuchten, öffentliche Schulen, nicht konfessionsgebundene. Auf Initiative einiger Schüler wurde ein Schülergebetskreis gegründet, die Schulleitung stellte für dieses Anliegen den Raum der Schülerselbstverwaltung zur Verfügung. Die jungen Leute trafen sich einmal oder zweimal wöchentlich vor dem Unterricht – was  bedeutete, schon zur „nullten“ Stunde anwesend zu sein. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob der Gebetskreis während der gesamten Schullaufbahn aller unserer Kinder bestand und wie viele Mädchen und Jungen tatsächlich daran beteiligt waren. Sicher bin ich mir aber, dass außer einer einladenden Notiz am „Schwarzen Brett“ und Mund-zu-Mund-Propaganda  der Initiatoren keine weitere Öffentlichkeit hergestellt wurde.  Sicher bin ich mir darüberhinaus auch, dass es nicht um „demonstrare ad oculi“ ging,  mit der die eigene Frömmigkeit zur Schau gestellt werden sollte. Es ging den Jugendlichen tatsächlich um Kontemplation und Gebet, Sammlung, Bitte, Fürbitte, Dank, für sich und alle, die zum Schulleben gehörten.

Zu der Zeit, denke ich, war es eher verpönt beim Beten erwischt zu werden, das war nämlich extrem uncool und wer wollte das schon sein?! Eines unserer Kinder wurde eine zeitlang von guten Freunden gehänselt, weil wir als Familie regelmäßig zum Gottesdienst gingen; auch ein netter Nachbar meinte eines Sonntagsmorgen spöttisch lächelnd: „Na, geht es wieder zum Beten?“    Gebet war eben nichts für moderne und aufgeschlossene Menschen.

Auch heute scheint dieser Trend ungebrochen.

Umso mehr müsste es mich doch freuen, wenn ich in einer Zeitung, respektive ihrer Onlineausgabe lese, dass Schüler in der Schule beten wollen, und es könnte mich gewaltig ärgern, dass die Schulleitung das untersagte.

Nun handelt es sich bei den Gebetswilligen nicht um Jugendliche, die sich ins stille Kämmerchen zurückgezogen haben, um dort ihr Gebet an Gott zu richten. Sie haben ein Gebets-Event veranstaltet in ihrer Schule, „demonstrare an oculi“   gewissermaßen, und die Betonung liegt tatsächlich auf demonstrare, demonstrativ, die Schulleitung nannte es gar „provokativ“ und untersagte diese Form des öffentlich zur Schau gestellten Gebets.

Verschiedene Online-Medien haben sich dieser Sache angenommen, nachdem zunächst bei Facebook der Brief  eingestellt worden war, den die Schulleiterin an das Kollegium geschrieben hatte und  in dem sie anordnet, Verstöße gegen das Gebetsverbot zu melden. Offenbar hatte dieses Schreiben  so hohe Wellen in der Facebook-Community geschlagen, dass auch die örtlichen Zeitungen über die Maßnahme berichteten.

Hier kann man es nachlesen:

Schule verbietet muslimischen Schülern „provozierendes Beten“

Es gehört nicht viel dazu sich vorzustellen, welch eine „Ungeheuerlichkeit“  dieses Verbot für viele Muslime darstellt. Welt-Online verzichtet leider in dem Bericht auf die Stellungnahme der Schulbehörde, die sagt nämlich auf die Frage der Rechtmäßigkeit eines solchen Verbots:

„Die Schulleiterin hat dazu die Möglichkeit im Rahmen des Hausrechts. Das verfassungsmäßige Gebot des Funktionierens des Schulbetriebes und des Bildungsauftrags Art 5 GG, geht der Religionsausübungsfreiheit vor.“

Quelle

Wenn tatsächlich, wie  „Der Westen“ berichtet,  sowohl Lehrer wie auch Schüler sich durch die demonstrative Art des Betens bedrängt fühlen, hat die Schulleitung die Pflicht, sich der Sache anzunehmen.  Das wird zwar  von der Bezirksregierung ausdrücklich bestätigt, allerdings nicht in der Weise, dass sie selbst energisch für den Erhalt des Schulfriedens eintritt und ihrerseits das öffentlich zur Schau gestellte Beten in einer staatlich-säkularen Bildungseinrichtung verbietet. Denn das ist doch der eigentliche Grund für das Verbot. In den offenen Räumen der Schule, die von allen Schulangehörigen genutzt werden, werden diese Gebete verrichtet –  vermutlich während der Pause, wenn allgemeines Kommen und Gehen auf den Gängen und in den Toilettenräumen (siehe Bericht) herrscht.

Auch relativ phantasielose Menschen könnten sich doch leicht das Szenario ausmalen, wenn sie sich an ihre eigene Schulzeit erinnern, wie viel mehr ist es aber Leuten geläufig, die in  deutschen Bildungsanstalten ihren Dienst verrichten:

Man   (Junge / Mädchen  – auf die gendergerechte Sprache verzichte ich )  will zur Toilette, im Gang davor stolpert man bereits an einem auf dem Gebetsteppich liegenden Beter vorbei, der noch dazu akribisch darauf bedacht ist, dass kein „Unreiner“ seinen Teppich betritt und möglicherweise sogar heftig wird, wenn das versehentlich doch passiert. Im Waschraum sind zwei von drei intakten Waschbecken belegt von jugendlichen Muslimen, die gerade ihre Füße der rituellen Waschung unterziehen…   Es kommt zu einer leichten Auseinandersetzungen, denn Jugendliche in dem Alter sind selten auf höfliche Umgangsformen bedacht….  „Musst du deine dreckigen Füße ausgerechnet hier waschen?“  Die Frage könnte doch gestellt werden, selbst wenn die Füße nicht dreckig wären, wovon man bei fünfmaligem Gebet am Tag mit jeweils fünf Fußwaschungen durchaus ausgehen kann. Der Aufsicht führende Lehrer ist genervt, wie soll er damit umgehen, dass sich einige Mitschüler über das Gebets-Event beklagen, andere darüber, dass sie beleidigt werden, WEIL sie beten.

Hat jemand, der hier regelmäßig liest, jemals in seinem Leben Aufsicht in einer großen Schule geführt???  Solche und ähnliche Szenen sind eine wahre Freude für alle Beteiligten. Ich frage mich, warum niemand der berichtenden Reporter, die unbesehen davon schreiben,  Leute seien darüber empört, dass die Schulleitung  rassistisch reagiert habe, sich einmal vor Ort das Spektakel während einer ganz normalen Pause  (ganz ohne demonstrative Gebete)  ansehen. Ich bin ziemlich sicher, dass sich allein aus der völlig normalen Situation, die sie an Ort und Stelle erleben, eine andere Sicht und damit auch eine andere Haltung zu dem Geschehen einstellen wird.

Ich vermisse auch den Hinweis darauf, dass es so jungen Leuten durchaus erlaubt ist, die Gebete, die sie nicht nach der gebührenden Ordnung und zu den vorgesehen Zeiten verrichten können, durchaus zu Hause in ihrer gewohnten und dafür auch eingerichteten Umgebung nachholen  zu  können.

Mir drängt sich doch eher der Verdacht auf, dass hier sehr gezielt ein Skandälchen zu Lasten der Schulleitung herbei geschrieben wird, dass Reporter nicht in der Lage zu sein scheinen, die sehr gebräuchliche Schulordnung auch nur einigermaßen wahrnehmen und  nachvollziehen zu können (vielleicht eine sehr späte Reaktion auf den Frust, den sie selbst einst mit Schulleitung in ihrem Schülerdasein erlebt haben?).

Von der falschen Rücksichtnahme auf die religiösen Gefühle derjenigen, die für sich in Anspruch nehmen, der Religion des Friedens anzugehören und  sich dabei (immer) so schnell ereifern, wenn es um die vermeintliche Begrenzung ihrer vermeintlichen Rechte geht, will ich hier gar nicht erst schreiben. Und auch nicht davon, dass ich das zur Schau getragene muslimische Gebet für ein Machtspiel halte, in dem die Jungen vielleicht sogar instrumentalisiert wurden von den Imamen ihrer Moschee. Und ich will auch nicht darüber spekulieren, inwieweit diese Aktion eine Reaktion auf die derzeitige Diskussion um DITIB ist…

Das lässt heute meine Befindlichkeit einfach nicht zu.

Mich erinnert dieser Vorfall  jedoch sehr an das    Stück     Stoff  ,  das viele der Trägerinnen  ebenfalls aus scheinbar religiösen Gründen tragen, mit dem man aber prima demonstrieren kann, anders zu sein als die anderen, besser zudem und vielleicht sogar nicht dazu gehören zu wollen zu der Gemeinschaft der ganz normalen Bewohner dieses Staates:  Atheisten,  Christen, Juden Agnostiker, Heiden, Buddhisten, Naturreligionsanhänger und wer weiß noch was… und eben auch anders  sein zu wollen,  als die  völlig unauffällig hier lebenden Muslime, ohne Gebetsteppich im (Schul)Gepäck und Kopftuch oder Niqab .

sms: rassismus vs terrorismus 3. Januar, 2017

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, politik, presse, terrorismus.
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Zur Erklärung  „sms“: Ab und zu werde ich in Zukunft einen Gedanken als sms, also als Kurzmitteilung äußern, mit Betonung auf „kurz“.

Nach Köln 2016

scheinen einige Leute von der größten Sorge getrieben zu sein, das Vorgehen der Staatsgewalt – Polizei –  zu Silvester könne rassistisch sein…   das  finde ich verblüffend, liegt „Berlin“ doch gerade mal  12 Tage zurück.

Müsste nicht die größte Aufgabe aller Parteien und politisch Verantwortlichen sein,  den Fokus auf die Abwehr von Terror zu richten und damit die Polizeimaßnahmen von Köln ausdrücklich begrüßen?

Heißt es nicht ausdrücklich in der Eidesformel für Bundeskanzler und Bundespräsident:      „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …“ ?

 

Solange wir dem (behaupteten) Rassismus größere Aufmerksamkeit widmen als dem Terrorismus, haben wir gegen den Terror schon verloren.

Es gehörte zu den Lieblingsmethoden meiner migrantischen Schüler, einer Zurechtweissung, einem Verbot oder einfach nur einer ganz simplen Aufgabenstellung mit dem  Totschlagargument zu begegnen:  „Sie sind rassistisch!“   Ich habe gelernt, ganz locker damit umzugehen.

In diesem Sinne, gebt RASSISMUS keine Chance…..  es ist das falsche Argument …. fast immer !

 

 

Ein christlich-muslimisches Friedefreudeeierkuchenfest namens Weihnachten… 8. Dezember, 2016

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, migration.
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wird heute, am 8. Dezember,  in meinem heimischen Regionalblättchen, der  HAZ,   unter dem Titel:

Weihnacht geht auch christlich-muslimisch

thematisiert   (interessanterweise weicht der Online-Titel von dem der Printausgabe ab… warum nur?)

und im Untertitel erfahren wir:

„Stattreisen und das Deutsch-Türkische Netzwerk bieten gemeinsam Weihnachtsmarkt-Rundgänge an“.

Ist das nicht schön? Und so integrativ, nicht wahr?

Besonders gut hat mir dieser Satz gefallen:  „Sicher die  (gemeint sind die christlichen Schwiegereltern des türkischen Rundgangspartners)  gehen später auch noch in die Kirche, aber sonst spielen die christlichen Wurzeln des Festes an Heiligkabend kaum eine Rolle bei den Hatipoglus.“

Die „christlichen Wurzeln“ spielen kaum eine Rolle.

Wozu braucht man auch Wurzeln für so ein Fest, noch dazu christliche? Wozu braucht man überhaupt Wurzeln?  Fragt den Baum!  Kappt man seine Wurzeln, verdorrt er, wie der wurzellose Weihnachtsbaum, den man lediglich in einen Baumständer stellt,  uns so anschaulich vor Augen führt; nach nur wenigen Wochen rieseln seine Nadeln, der Baum verdorrt.

Das Deutsch-Türkische Netzwerk feiert ein Weihnachten für alle, ganz ohne Wurzeln, ja, es scheint sogar eifrig damit beschäftigt zu sein,  das christliche Weihnachtsfest  durch  Vereinnahmung seiner christlichen  Bedeutung  zu entkleiden,  darf doch (siehe Text) natürlich auch der Hinweis auf den „türkischen“ Nikolaus nicht fehlen.

Zitat: „Ach ja, es darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass der Heilige Nikolaus eigentlich ein Türke war. ‚Er lebte im griechischen Myra, dem heutigen Ort Demre in der Nähe von Antalya‘, sagt Weihnachtsführerin Siebecke.

Immerhin erwähnt Frau Siebecke, dass der Ort ursprünglich Myra hieß. Aber ihre Argumentation blendet ansonsten den historischen Bezug (die Wurzeln gewissermaßen)  völlig aus, denn  das ehedem „griechische Myra“ (man erinnere sich an den Geschichtsunterricht – Kleinasien – griechisch, da war doch was….   und dann der Eroberungszug der Römer) war zur Zeit des Bischofs keineswegs türkisch, sondern gehörte noch zum Machtbereich der römischen Kaiser. Es war noch lange Zeit bis Mohammed und dem Erstarken des Islam und der Unterwerfung der christlichen Gemeinden als Dhimmis unter den muslimischen Machtanspruch.  Ist doch gut, wenn man solche Details einfach unerwähnt lassen kann.

Mir fällt dazu unser Besuch in Demre ein, und ich kopiere einen Text hierher, den ich vor Jahren als kritische Auseinandersetzung  geschrieben habe:

Und selbst wenn gar keine Gewalt im Spiel sein sollte, wirft der absolute  Machtanspruch des Islam doch einige nachdenkliche Fragen auf. Ein simples Beispiel mag das verdeutlichen: Wir besuchten während unserer letzten Türkeireise unter anderem auch den alten Bischofssitz des bis heute verehrten Nikolaus von Myra, der heutige Name der Stadt ist Demre. Die ehemalige Basilika ist erst in den letzten Jahrzehnten aus dem Schlamm des Demre-Flusses ausgegraben und sorgfältig restauriert worden. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis christlichen Lebens in Kleinasien vor der Invasion muslimischer Eroberer.  Allzu viel Aufmerksamkeit wollen die Türken den frühen Christen aber nicht widmen, den wenigen gegenwärtigen aber auch nicht. So findet sich in dem angegliederten Museum  nicht ein einziges „christliches“ Buch, dafür aber jede Menge Koran-Ausgaben und Bücher, die sich mit dem Leben und Wirken Mohammeds beschäftigen.  Es sind diese „Kleinigkeiten“, die meine Besorgnis befördern.  In jeder (christlichen) Buchhandlung Hannovers kann ich Korane erwerben und andere „muslimische Religionsliteratur“, aber im Museum der Basilika des weltberühmten Nikolaus findet sich nichts Christliches, nicht einmal eine Biografie oder historische Erzählung über diesen bedeutenden Mann,   wohl aber jede Menge Kitsch in den umgebenden Andenkenläden… Nikoläuse aller Art.“  ( https://himmelunderde.wordpress.com/2014/12/15/keine-angst-sie-sind-die-guten/ )

Wohlgemerkt, es geht mir bei meiner Kritik nicht darum, dass Türken oder andere Muslime in Hannover weihnachtliches Brauchtum pflegen, denn auch für viele „Christen“ ist Weihnachten zu purem Brauchtum verkommen, losgelöst von der eigentlichen Botschaft dieses Festes. Es geht mir in meiner Kritik darum, dass es Bereiche gibt, in denen das ursprünglich „Eigene“ – in diesem Fall das Christliche –  völlig undifferenziert verknüpft wird mit dem neu hinzu gekommenen (urspünglich) „Fremden“ und dabei das „Eigene“ überdeckt  und bis zur Unkenntlichkeit verbogen wird, um es möglich zu machen, das „Eigene“ und / in  das „Neue“ zu vereinen, als falsch verstandenen Ausdruck des Willkommens.

So konnte man beispielsweise dieser Tage bei facebook ein wunderbares Plakat betrachten, das sinngemäß verkündete: „Alle Christen glauben an Allah“. Wenn man in naiver Treuherzigkeit der Begründung der (katholischen) Initiatoren folgt, die auf die Übersetzung  des arabischen Wortes „Allah“ mit „Gott“ hinweisen, kann man diesem Satz zustimmen. Wer aber den „Allah“ des Koran mit dem „Gott“ der Bibel vergleicht, müsste zumindest leichte Bedenken bekommen, so einfach mir nichts dir nichts zu erklären, alle Christen glaubten an Allah, selbst wenn orientalische Christen tatsächlich den Begriff „Allah“ verwenden. Umgekehrt könnte man ja auch plakatieren, „Alle Muslime glauben an Gott“, ich kann mir aber vorstellen, dass das für Muslime mit ungleich größeren Bedenken verbunden wäre, weckt der Begriff „Gott“ doch allzu deutlich die Assoziation an den Gott der Christen, den „Dreieinigen“, und daran zu glauben, käme für Muslime einer Gotteslästerung gleich, die mit dem Tod bestraft wird.

Herr Abbas erklärte Jesus zum „Palästinenser“, weil Jesus ja bekanntlich in Bethlehem geboren wurde, das nach dem Verständnis der Neu-Palästinenser in „Palästina“ liegt, wobei der Herr „Präsident“ Abbas geschickt verschweigt, dass Bethlehem in Judäa liegt und Judäa eines der Gebiete ist, die jeweils den einzelnen  (jüdischen)  Stämmen der 12 Stämme Israels nach dem Zeugnis der Bibel zugewiesen wurden, gut zweitausend  (2000)  Jahre vor dem Aufkommen der Lehre Mohammeds und lange vor der Umbenennung des jüdischen Landes durch die Römer in die Bezeichnung Syrien-Palästina. Das Lukas-Evangelium berichtet über die Lage des Landes zur Zeit der  Geburt Jesu: „Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Ausgustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Diese Einschreibung geschah als erste, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Es ging aber auch Josef aus Galiäa, aus Nazareth, hinauf nach Judäa, in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war…“ (Lukas 2,1 – 4   …  Elberfelder übersetzung) Für alle, die sich in Geschichte nicht sonderlich gut auskennen:  Augustus war der erste römische Kaiser und herrschte von 31 vor bis 14 nach Christus.

Es sind diese Verwischungen „unserer“ christlichen Aussagen mit  denen  der Anhänger des Islam und die willfährige Übernahme der Deutungen durch die sich in ihrer Toleranz allzu wohl fühlenden  Christen, die massiv die christliche Identität bedrohen. Dem gilt es ganz entschieden entgegen zutreten und klar zu unterscheiden nach kulturellem Brauchtum und der christlichen Bedeutung unserer Feste, unserer Begriffe, unseres Bekenntnisses und Glaubens.

Insofern stimme ich sogar Frau Merkel zu, die dazu aufforderte, Weihnachtslieder zu singen, um das „Christliche“ zu stärken. Sie hat nur vergessen zu sagen, dass wir dazu die Gesangbücher  der Kirchen nehmen  und weniger auf „Leise rieselt der Schnee“ oder „Oh, Tannenbaum“ zurückgreifen sollten,  von „Jingle bells“ und „Dreaming of a white Christmas“ ganz zu schweigen.

Weihnachtliches Brauchtum ist wirklich schön und herzerwärmend und daran können sich alle erfreuen, die Glitzerwelten und Glühweinschwaden für typisch „weihnachtlich“ halten, die gerne Weihnachtsgeschenke machen und ebenso gerne annehmen und in stimmungsvoller Friedfertigkeit sich in familiärer Harmonie die Bäuche vollschlagen mit weihnachtlichen Köstlichkeiten.

Und, so denke ich gerade etwas lästerlich, wäre es darum für sehr viele Menschen tatsächlich viel besser, ein „Wintermärchenfest“ zu begehen und das Weihnachtsfest wieder als Christfest denen zu überlassen, die an denjenigen glauben, dessen Geburt am Christfest gefeiert wird JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn.

Hier einige wenige meiner Lieblingsweihnachts- und Adventlieder:

Tochter Zion, freue dich…

Macht hoch die Tür

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Oh du fröhliche … gnadenringende Weihnachtszeit

Es ist ein Ros‘ entsprungen….

Wie soll ich dich empfangen…

Lobt Gott ihr Christen allegleich…

 

Meine freie Meinungsäußerung… 2. Dezember, 2016

Posted by Rika in aus meinem kramladen, medien, politik, pressefreiheit.
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… ist bedroht!

Wobei ich mich nicht so wichtig nehmen will und Befürchtungen hege, mein bescheidenes Blögchen könnte von den Blockwarten der neuen Gesinnungsüberwachungsanstalt überwacht werden. Das ist nun wirklich sehr unrealistisch, da meine Besucherzahlen sich doch in sehr überschaubaren Grenzen halten. Insofern kann ich nicht konkret von der Bedrohung „meiner freien Meinung“ sprechen, wohl aber davon, dass meine Möglichkeiten, die freien Meinungsäußerungen anderer politisch interessierter Menschen lesen und auch diskutieren zu können erheblich bedroht ist.

Denn nicht so bescheidene Zugriffszahlen wie mein Blog verzeichnet der Blog „Philosophia perennis“.  Dort informieren sich wesentlich mehr Leser und darum ist er auch in den Fokus der Schnüffelbande geraten, jedenfalls was die Präsenz auf / bei facebook angeht.

Deshalb veröffentliche ich hier und verlinke nicht nur einen kompletten Text, der bei facebook zu diesem Problem erschienen ist:

„ACHTUNG, ZENSUR! – FB UND DIE DRAHTZIEHER IM HINTERGRUND MACHEN JETZT JAGD AUF PHILOSOPHIA PERENNIS

Jetzt ist es wohl so weit und die Jagd ist endgültig eröffnet. Fb löscht David Berger, dem Philosophia perennis-Maestro, alle seine Postings, die eine Verlinkung zu Philosophia perennis enthalten, oder macht sie für alle seine Freunde und Abonnenten (über 8.000) unsichtbar.

Hintergrund: Philosophia perennis übt seit seiner Gründung Ende Juni scharfe Kritik am Regierungskurs und an der religiös-politisch-totalitären Weltanschauung, die in Deutschland zu kritisieren nicht erlaubt ist. David Berger wurde auf Grund dieser Kritik schon einmal für 30 Tage gesperrt von fb und gründete daraufhin den Internetblog Philosophia perennis, der seither eine unglaubliche Entwicklung nimmt. Innerhalb von nur fünf Monaten wurde jetzt im November die erste Schallmauer von eine Million Seitenaufrufe im Monat durchbrochen. Die zwei einflussreichsten deutschen Autorenblogs, Die Achse des Guten und Tichys Einblick, sind schon fast eingeholt.

Dies gefällt einigen, denen diese scharfe und fundierte Regierungs- und I***-Kritik wohl ein Dorn im Auge ist, gar nicht und nun versucht man mit allen Mitteln, Philosophia perennis irgendwie klein zu halten.

Ein anderer Philosophia perennis-Autor, Ricardo Lola Sara Korf, wurde kürzlich sogar ganz gesperrt auf fb. Begründung war wohl: seine Katzenbilder, die er meines Wissens selbst gemacht hatte. Ricardo Lola Sara Korf ging dagegen, wenn ich richtig informiert bin, rechtlich vor und hat meines Wissens gewonnen, fb verloren. Jetzt versucht man es wohl auf andere Weise (Hinterfotzigkeit?).

David hat heute morgen einen Link zu meinem neuen Artikel „Der Tanz auf dem schmalen Grat des Glücks“ auf seiner Seite eingestellt. Sogar dieser wurde sofort, innerhalb einer Minute gelöscht, obschon das mit Politik überhaupt nichts zu tun hat! Begründung: Es sei Spam.

Das Profil von Adrian Lauber, ebenfalls ein sehr versierter I-Kritiker, wurde kürzlich sogar komplett gelöscht. Mit all seinen Texten, die mit nahezu wissenschaftlicher Präzision erarbeitet waren. Anabel Schunke, Tichys Einblick-Autorin, und Ronai Chaker, Bloggerin, werden ebenfalls immer wieder gesperrt. Der bekannte Journalist und Filmemacher Imad Karim ist fast die Hälfte der Zeit gesperrt. Sie alle verbindet eines: Sie erlauben sich die o.g. totalitäre, grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung zu kritisieren.

Wer noch immer nicht gemerkt hat, was hier abläuft, dem sei es hiermit gesagt: Wir befinden uns im Krieg. Dieser wird nicht mit Panzern und Bomben geführt, sondern auf ganz andere Weise.

Und dies sind Anschläge auf die Meinungs-, auf die Rede-, auf die Pressefreiheit und damit auf den innersten Kern unseres demokratischen Rechtsstaats, der ganz offensichtlich schleichend, Schritt für Schritt, möglichst lautlos immer mehr ausgehöhlt werden soll. Dies dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Bitte diesen Text teilen oder noch besser, da zu befürchten ist, dass fb auch ihn löschen wird, zusätzlich abkopieren und sichern, im Falle des Falles dann neu einstellen.

Vielen Dank!“

Ich teile nicht jede Ansicht oder Meinung, die David Berger auf seinem Blog veröffentlicht, aber  – und das scheint mir heute wichtiger denn je zu sein – ich setze mich ganz entschieden dafür ein, dass seine Meinung gehört werden kann, dass man darüber diskutieren kann, ja, dass man sie verwerfen kann. Und deshalb MUSS sie frei geäußert werden können, überall. Facebook, denke ich, ist nicht eine weitere Einrichtung, um die Politik unserer Regierung unter die Leute zu trommeln.

Mit Sorge betrachte ich, dass die Zensur kritischer Denker bei Facebook zunimmt, bei gleichzeitiger Toleranz gegenüber antisemitischen und judenhassenden Kommentatoren.

Was können wir dagegen tun?

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*** Die Sternchen sind von mir zur Verdeutlichung eingefügt: I-Kritik= ISLAMkritik