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Fadenscheinig durchsichtig… 18. Oktober, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Fadenscheinig bis zur Durchsichtigkeit ist die Erklärung der australischen Regierung, mit der sie die vor 4 Jahren getroffene Entscheidung, (West)Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, zurücknimmt.

Siehe dazu https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/australien-widerruf-west-jerusalem-101.html

Australien ändert nach vier Jahren eine zentrale Position im Nahostkonflikt: Die Regierung erkennt West-Jerusalem nicht mehr als Hauptstadt Israels an. Sie wolle keinen Ansatz unterstützen, der die Aussicht auf eine Zwei-Staaten-Lösung untergrabe.

Und weiter lesen wir:

„Heute hat die Regierung die frühere und langjährige Position Australiens bekräftigt, dass der endgültige Status von Jerusalem eine Frage ist, die im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Israel und dem palästinensischen Volk gelöst werden sollte“, hieß es von Außenministerin Wong. Australien stehe zu einer Zwei-Staaten-Lösung, in der Israel und ein zukünftiger Palästinenserstaat „in Frieden und Sicherheit“ koexistierten.“

Seit wie vielen Jahren bemüht sich Israel um eine friedliche Lösung des Konflikts, den die Araber mit immer neuen Wendungen zu torpedieren wissen? Sind es 10 oder 15, 30 oder eher doch 74 Jahre und mehr?

Seit der Gründung des Staates ISRAEL im Jahr 1948 haben die arabischen Länder jede Möglichkeit in den Wind geschlagen, einen weiteren arabischen Staat zu etablieren neben den bereits existierenden muslimisch-arabischen Staaten in Israels unmittelbarer Nachbarschaft – Jordanien, Syrien, Ägypten, Saudi-Arabien – dem angrenzenden Libanon, dessen Bevölkerungsanteil aus zunächst überwiegend christlichen Arabern neben der muslimischen Minderheit bestand und dem Irak, der nicht unmittelbar an Israel grenzt, so wenig wie die muslimisch-arabischen Staaten, die Israel noch am gleichen Tag seiner Gründung den Krieg erklärten, um die Juden ins Meer zu treiben…. ein Vorhaben, das immer wieder neu auf die politische Agenda der Gegner Israels gestellt wird, dessen Umsetzung aber die Israelis in allen Kriegen und Terrorakten bisher erfolgreich abwehren konnten.

Das führt mich zu der kaum zu erschütternden Überzeugung, dass Mrs. Wrong (freudsche Versprecher sind meistens erhellend) und mit ihr alle Menschen guten Willen wohl auf das Kommen des Messias warten müssen und ER vermutlich eher kommt, als dass die ehemaligen „Araber“, heute als „Palästinenser“ formierend, zu Friedensverhandlungen bereit sein werden, in denen sie Israel als JÜDISCHEN STAAT anerkennen und auf das Rückkehrrecht der – sich von den knapp 500000 geflohenen Araber des Jahres 1948 auf heutige schlappe 5 Millionen sich stetig vermehrenden – Flüchtlinge verzichten.

Einen guten, wenn auch tendenziell pro-palästinensischen, Rückblick auf die Gründungszeit gibt es hier. Da ich aber nicht tendenziell, sondern absolut proisraelisch bin, gleicht sich das wohl aus. 🙂

Dass die israelische Regierung von der Entscheidung der australischen Regierung nicht erfreut ist, wird man unschwer erkennen und vielleicht sogar nachvollziehen können. In dem Bericht der ARD heißt es lapidar:

„Der israelische Ministerpräsident Jair Lapid kritisierte Australiens Entscheidung. Jerusalem sei „die ewige und vereinte Hauptstadt Israels, und daran wird sich nie etwas ändern“, so Lapid laut Mitteilung seines Büros. „Wir können nur hoffen, dass die australische Regierung andere Angelegenheiten ernster und professioneller angeht.“ Auch das israelische Außenministerium zeigte sich laut örtlichen Medienberichten „tief enttäuscht“ über die Entscheidung, die „aus kurzsichtigen politischen Erwägungen“ resultiere. Im Laufe des Tages soll der australische Botschafter in Israel, Paul Griffiths, einbestellt werden.“

Dass JERUSALEM Israel „ewige Hauptstadt“ ist, liegt zwar weit in der Vergangenheit begründet, aber allen Menschen, die sich nur ein ganz klein wenig jemals mit Judentum und jüdischer Geschichte befasst haben, müsste klar sein, dass Jerusalem auch Israels Hauptstadt bleiben wird, ist Jerusalem doch trotz Vertreibung seiner Bewohner im Jahre 70 nach der Zeitrechnung und trotz der nachfolgenden immer wieder erfolgten Eroberung durch andere Staaten immer das Herz des Judentums geblieben.

Wie absurd wäre daher die Vorstellung eines Jüdischen Staates ohne eine jüdische Hauptstadt namens JERUSALEM ?

Besucht man als Tourist Israel und Jerusalem, begegnen einem auf Schritt und Tritt die Zeugen jüdischen Lebens in und aus allen Jahrhunderten seit mehr als 3000 Jahren.

Als Christen müsste uns das jüdische Erbe dieses Landes und die Bewahrung dieses Erbes besonders am Herzen liegen, fußt doch unter Glaube auf den, der im Tempel von Jerusalem lehrte, in Jerusalem am Kreuz starb, in Jerusalem vom Tode auferstand – Jesus Christus, der in der jüdischen Tradition lebte und selbst im Todeskampf seinen Gott und Vater mit den Worten eines alten jüdischen Psalms anrief.

Die weiteren Absätze des oben verlinkten Berichts will ich hier weder einstellen, noch kommentieren, da jeder lesen kann und sich ohnehin eine eigene Meinung dazu bilden wird. Dass aber die Palästinenser jetzt jubeln und von der Zwei-Staaten-Lösung faseln, die sie in all den letzten Jahren immer und immer wieder geschickt zu verhindern wussten, kann nur der gutheißen, der einem alten Muster nachhängt, in dem „der Jude“ immer schon der Verfemte war, ganz egal ob als einzelne Person, als Gruppe oder nun eben als Staat unter Staaten – Als EINZIGER JÜDISCHER Staat unter den vielen Staaten, die in der UN vertreten sind.

Darum bekümmert es mich auch, dass unsere Regierung sich nicht dem Vorbild Trumps angeschlossen und unsere Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt hat.

Wo noch machen unsere Botschafter, Außenminister und Kanzler ihre Antrittsbesuche? Wo steht das Parlament, wo ist der Sitz der israelischen Regierung?

Kleiner Hinweis, Tel Aviv ist es nicht.

Ach so, um auf „fadenscheinig“ und „durchsichtig“ zurückzukommen:

Die geopolitischen Interessen der Staaten einerseits, die Jerusalem als Israels Hauptstadt ablehnen, sind in dieser krisenhaften Zeit größer geworden, und andererseits spielen vermutlich auch Faktoren eine Rolle, die nicht in der großen Politik zu suchen sind, sondern eher in dem Privatissime, das jeder Politiker eben auch mitbringt.

Das ist die Frau, die nun glücklich ist, wieder den alten Status hergestellt zu haben: Penny Wong

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Kein oder mein „Sonntagsthema“… 29. Mai, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Nein, es ist nicht das schönste Thema für einen Sonntag, der meinem Verständnis nach in erster Linie ein Ruhetag, „der von Gott eingesetzte Ruhetag“ ist oder doch zumindest sein sollte.

Zu dem sonntäglichen Ruhetag meiner ganz persönlichen Art gehört es auch, zu lesen, analog, mit dem Buch vor der Nase oder digital am PC. Wer mich kennt, weiß ja inzwischen, dass zu meinen wichtigen und bevorzugten Themen „Israel“ gehört und alles, was irgendwie damit zu tun hat. So stöberte ich heute also bei „Audiator“ und anderen Bloggern, die sich mit Israel und Judentum beschäftigen.

Aber auch über das aktuelle Geschehen in der Welt informiere ich mich häufig via Smartphone oder PC. So auch heute. Dabei stolperte ich über einen Beitrag der ARD:

Auf dem Tempelberg in Jerusalem sind Palästinenser und jüdische Besucher aneinandergeraten. Angesichts des umstrittenen Flaggenmarsches ultranationalistischer Israelis wird eine weitere Eskalation befürchtet.

Den ganzen Beitrag, der natürlich nur ganz, ganz objektiv berichtet und keinerlei antiisraelische Propaganda betreibt (Achtung, Ironie), kann man hier lesen: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-jerusalem-101.html

Die ARD kann es einfach nicht lassen. Sie muss mit Schlagworten ein ganz wunderbares Ereignis in ein hässliches Licht rücken. Der Flaggenmarsch sei umstritten, behauptet der Reporter, und natürlich sind es „ultranationalistische Israelis“, die an dem Marsch teilnehmen.

Ich muss allerdings berichten, dass ich kaum einen fröhlicheren und ausgelasseneren „Marsch“ mitgemacht habe, als den Flaggenmarsch am Yom Yerushalayim 2018. Singende, tanzende, feiernde Menschen, und unsere Reisegruppe mittendrin. Ein Tag der Freude.

Und wer könnte es den Israelis verdenken, diesen Tag ausgelassen zu feiern?

Seit dem Unabhängigkeitskrieg, der dem jungen jüdischen Staat unmittelbar noch am Tag der Staatsgründung durch die umgebenden arabischen Staaten aufgezwungen wurde und in dessen Verlauf Jordanien große Teile Jerusalems unter seine Kontrolle gebracht, das jüdische Viertel der Altstadt zerstört und total okkupiert hatte, konnten Juden nicht mehr in der Altstadt Jerusalems wohnen, ja, sie durften sie nicht einmal mehr betreten. Die große Synagoge war zerstört, der Zugang zur Westmauer des Tempels versperrt, Jerusalem für Juden unüberwindbar geteilt.

Erst der Sechs-Tage-Krieg beendete diesen erbärmlichen Zustand. Jüdische Soldaten erkämpften den Weg zur Kottel / Westmauer/ Klagemauer, zum Tempelberg selbst.

Welch ein großer Tag der Befreiung für das gesamte jüdische Volk weltweit.

Damals – das erzählt die ARD nicht so gerne – verzichtet der Staat Israel darauf, das Hoheitsrecht auch über den Tempelberg zu behalten, das ja mit der Befreiung der Stadt von der jordanischen Okkupation in die Hände des Staates Israel übergegangen war. Sie traten dieses Recht an die „Warqf„genannte islamische Behörde ab, die seither eifersüchtig über die Anlagen auf dem Tempelberg wacht – nicht immer im Einklang mit den jüdischen Wünschen, das einstige und einzige Heiligtum des Judentums betreten zu dürfen. Der Koran erwähnt an keiner einzigen Stelle Jerusalem als heilige Stätte des Islam, dennoch wird der Tempelberg mit der Moschee und dem Felsendom als „dritt-heiligste“ Stätte der Muslime geführt. (Es ist an dieser Stelle vielleicht angebracht, darauf hinzuweisen, dass bis heute arabisch-muslimische Kräfte dem Staat Israel feindlich begegnen, und Muslime nach der Charta der Hamas aufgerufen werden, nicht eher den Kampf gegen Israel einzustellen, bis dieser „besiegt“ ist.)

Kann man es also den Israelis verdenken, diesen Tag der Befreiung als Feiertag zu begehen?

Aus dem ganzen Land kommen Familien, Gruppen, Vereine, um singend und tanzend „hinauf zu ziehen nach Jerusalem“, wie es schon in der Bibel heißt. Diese Feier ist weder nationalistisch noch ultranationalistisch, sie ist einfach ein wunderbarer Ausdruck der Freude und ein Zeichen der Zugehörigkeit eines ganzen Volkes zu dieser seit biblischen Zeiten jüdischen Stadt.

Ich bin damals mitgelaufen in diesem Strom der Menschen, nirgends war auch nur der Hauch von Aggression oder Gewaltbereitschaft der Feiernden und der Pilger auch nur zu erahnen oder gar zu erkennen. Und auch ich hatte meine kleine Israel-Flagge an meinem Rucksack befestigt – als Zeichen meiner Solidarität mit diesem Land und seinen Bewohnern.

Allerdings waren auch 2018 die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft, selbst für mich als ungeübte Touristin unübersehbar. Aber ich fühlte mich davon NICHT bedroht, im Gegenteil, ich fühlte mich sicher wie „in Avrahams Schoss“. Mir war durchaus bewusst, dass bei diesem fröhlichen Gemenge ein einzelner Terrorist schreckliches Unheil anrichten könnte, aber ich vertraute vollkommen auf die Professionalität der Polizei und der Armee – und auf den Wächter Israels, der auch nach meiner festen Überzeugung bis heute „nicht schläft noch schlummert“, wie die Bibel sagt.

Der „Jerusalem-Tag“ ist ein Freudentag, der Tag der Befreiung einer ganzen Stadt. Denn auch das ist heute selbstverständlich: Die nicht-jüdischen Bewohner Jerusalems sind nicht ausgesperrt aus der befreiten Altstadt und nicht eingesperrt in ein muslimisches Ghetto.

Ich denke an den Jubel der Berliner, die einander in den Armen lagen, als die Mauer fiel zwischen West- und Ostberlin. Ich denke an die Freude, die in ganz Deutschland zu spüren war, als die Teilung unseres Landes endlich vorüber war.

Vielleicht sollten wir einen „Berlin-Tag“ feiern, mit Musik und Tanz und den Fahnen aus allen Bundesländern durch Berlin marschieren, als Ausdruck der Dankbarkeit und Freude über die neu gewonnene Freiheit und Einheit.

Und vielleicht ist es das, was den Reporter so griesgrämig auf den Flaggenmarsch in Jerusalem blicken lässt, das Unvermögen, sich einfach nur zu freuen und die Angst, als „nationalistisch“ abgestempelt zu werden.

Es ist meine feste Überzeugung, dass Menschen Rituale und Symbole brauchen, die ihre Gemeinschaft stärken – ohne andere auszuschließen oder sich über andere zu erheben.

Jerusalem, der Jerusalem-Tag könnte ein Vorbild sein für die Überwindung von Unfreiheit und Hader. Menschen aus vielen Ländern der Welt nehmen jedes Jahr am Flaggenmarsch teil, nicht weil sie „ultranationalistisch“ sind, sondern weil sie die Freiheit feiern, die über Teilung und Knechtschaft siegt.

Und so muss ich meinen Anfangssatz ein bisschen revidieren, der Jerusalem Tag ist ein wunderbares Thema für einen Sonntag…. lediglich die Berichterstattung der ARD ist kein schönes Thema…. aber was ist schon die ARD im Verhältnis zu einer 3000 Jahre alten jüdischen Stadt.

Dreamteam: Papst – Erdogan…. 6. Februar, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, terrorismus.
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Ach was muss man doch von (bösen) Buben hören oder lesen….

Was mir gerade eben – so kurz vorm Schlafengehen – noch unter die Augen kam, ist nun alles andere als erfreulich. Ich bin aber eigentlich schon im Halbschlaf-Modus und werde deshalb keine großartigen Gedanken mehr auf virtuelles Papier bringen.

Deshalb nur eine kurze „copy & paste-Aktion“

Das schrieb ich einleitend bei Facebook:

Wäre es nicht das Oberhaupt der Katholiken würde ich zu dieser Geschichte das berühmte Sprichwort von den gehörnten Tieren bemühen, denen „man“ die Gartenarbeit überträgt…. 
Aber mit so profanen Vergleichen wird man dem höchsten Repräsentanten der Christenheit vermutlich nun doch nicht ganz gerecht…. wenngleich es für den anderen Protagonisten doch noch dieses Gedicht gab…. das von Böhmermann….

Meine Verehrung für den seltsamen Franziskus hielt sich schon immer in sehr überschaubaren Grenzen – und ich hoffe nun inständig, dass ich damit nicht die Katholiken unter meinen Freunden beleidige -, aber der Mann pflegt einen seltsamen Umgang mit Terroristen (ich denke da an seine Begegnung mit Herrn Abbas) und antijüdischen Terrorunterstützern… denn als solchen muss man Herrn Erdogan ansehen…


Jetzt aber liegt meine Sympathie für den Franz im absoluten Minusbereich auf einer Skala von 10 …. 0……10…-  

zu diesem Bericht:

Papst und Erdoğan wollen Jerusalem schützen

Im Vatikan empfängt Papst Franziskus den türkischen Präsidenten Erdoğan zu einer Audienz. Über die Jerusalem-Frage sind sich die beiden einig.

VATIKANSTADT (inn) – Papst Franziskus und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wollen den jetzigen Status Jerusalems schützen. Das haben die beiden am Montag bei einer knapp einstündigen Audienz im Vatikan betont. Sie bezogen sich dabei auf die UN-Resolution vom 21. Dezember, die sich indirekt gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump richtete.

Laut der türkischen Nachrichtenagentur „Anadolu“ sprachen Franziskus und Erdoğan auch über gemeinsame Bemühungen gegen Fremdenhass und Islamophobie. Sie betonten, dass es falsch sei, Terror mit Religionen in Verbindung zu bringen. Ein weiteres Thema war die Flüchtlingspolitik.

„Jerusalem ist nicht nur eine Frage der Muslime“

Vor seinem Besuch im Vatikan hatte der türkische Präsident der italienischen Zeitung „La Stampa“ ein Interview gegeben. Darin kündigte er an, der Status Jerusalem solle im Fokus der Audienz stehen. Denn Trumps Erklärung widerspreche den internationalen Gesetzen. In dem Zusammenhang lobte er den Papst für Äußerungen in einem Telefonat nach der amerikanischen Entscheidung. Franziskus habe keine Zeit verloren und eine gerechte Botschaft an die gesamte christliche Welt verbreitet. „Denn Jerusalem ist nicht nur eine Frage der Muslime. Wir sind beide für die Verteidigung des Status quo und haben den Willen, ihn zu wahren“, ergänzte Erdoğan. „Keine Nation hat das Recht, einseitige Schritte zu unternehmen und die internationalen Gesetze zu ignorieren zu einer Frage, die Milliarden Menschen interessiert.“

Auf die Frage nach möglichen Initiativen von Türkei und Vatikan, um Jerusalem zu „bewahren“, antwortete er: „Der Status der Stadt muss gewahrt bleiben, auf Grundlage der UNO-Resolutionen, um zu gewährleisten, dass Muslime, Christen und Juden in Frieden leben, Seite an Seite. Die internationale Gemeinschaft muss die Verantwortung übernehmen, den Frieden in Jerusalem zu sichern.“

Seitdem die Türkei und der Vatikan 1960 offizielle Beziehungen aufnahmen, ist es der erste offizielle Besuch eines türkischen Präsidenten im Kirchenstaat.

 

Quelle:

Gute Nacht Welt… ich gehe jetzt schlafen…

Nikolaustag… 6. Dezember, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", fatah, gesellschaft, hamas, islam, israel, medien, meine persönliche presseschau, plo, politik, terrorismus.
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Seit ungefähr 61 Jahren glaube ich nicht mehr an den Nikolaus, bzw. daran, dass es diese geheimnisvolle Person sei, die mir am Morgen des 6. Dezember meinen am Abend zuvor gründlich geputzten Schuh mit Süßigkeiten füllt…. (vor 61 gab es noch keine Geschenke… diese Unsitte kam erst später auf, als schlaue Kaufleute „im Nikolaus“ das Potential  für das vorweihnachtliche Geschäft erkannten und mit „Kleinigkeiten“ als Geschenk warben…) Ich war auch schon damals  nicht katholisch und dementsprechend auch mit den Gebräuchen der Heiligenverehrung nicht vertraut.

Irgendwann stellten meine Eltern als quasi Nikolausvertreter die Verteilung von Süßigkeiten an mich und meinen Bruder auch ein…  wir machten es uns als Familie gemütlich mit einem „bunten Teller“ und Tee oder Kakao.

Später,  ich war inzwischen Ehefrau und Mutter, gab es für unsere lieben Kleinen kleine Geschenke und für uns Erwachsene Nikolauspunsch… ein ganz wunderbar wundersames Getränk….

Aber auch unsere Kinder wurden groß, der „Glaube“ an den Nikolaus wandelte sich auch für sie in eine schöne Legende, die mit  liebevollen Gesten am Nikolaustag ins Bewusstsein gehoben wird…

Heute aber könnte ich beinahe selbst wieder an den Nikolaus glauben, der heimlich still und leise Dinge in Ordnung bringt, kleine Geschenke macht und damit Freude auslöst bei denen, die so beschenkt werden.

Denn heute – allerdings nicht heimlich still und leise – , am Nikolaustag 2017,  löst der als „irrlichternder Egomane“ von vielen Medien  verhöhnte Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine vor Jahrzehnten  getroffene Entscheidung ein:  Die USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel an!  Gleichzeitig  kündet Trump an, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen… dieses Versprechen hatte er bereits im Wahlkampf gemacht, jetzt hat er die entsprechenden Stellen angewiesen, den Umzug vorzubereiten.

 

Vielleicht ist es ja ein Zeichen für kindliches Wunschdenken oder für politische Naivität, wenn ich unumwunden zugebe, mich über diese Entscheidung des Präsidenten zu freuen und damit ganz diametral entgegen allen Kommentatoren unserer öffentlich-rechtlichen Wahrheitsverkünder zu denken.  Die werden nämlich nicht müde, die Sicht der sogenannten „Palästinenser“ weiter zu reichen, nach deren Lesart wird Jerusalem die künftige Hauptstadt ihres künftigen Staates sein. Der liegt zwar noch in weiter Ferne und wird – wie wir alle wissen – von den „Siedlungen“ massiv am Entstehen gehindert, aber der bereits bestehende Staat Israel darf darum auf gar keinen Fall Jerusalem zu seiner Hauptstadt machen.

Ist doch logisch, oder?

Die Araber, die sich seit Arafat „Palästinenser“ nennen, diese Identität stiftende  Bezeichnung für ein mögliches „Volk“ aber während der britischen Mandatszeit stolz ablehnten und darauf beharrten Araber zu sein, diese Araber also haben sich seit 1947 der Teilung des damaligen Mandatsgebiets „Palästina“ in einen jüdischen und einen arabischen Staat strikt verweigert. Sie wollen den ganzen Kuchen – das kann man in der Charta der Hamas nachlesen. Und deshalb dürfen die Juden keine Hauptstadt „Jerusalem“ haben. Die sogenannte Völkergemeinschaft weist gerne auf den „ungeklärten Status“ Jerusalems hin und ignoriert dabei geflissentlich die 3000-jährige Geschichte der Stadt Jerusalem als Zentrum der jüdischen Welt ebenso, wie die einfache Tatsache, dass jeder Staat weltweit selbst darüber bestimmt, welcher Ort auf seinem Staatsgebiet die Funktion der „Hauptstadt“ innehat. So hat auch der Staat Israel die uralte, ja ewige „Hauptstadt des Judentums“ zu seiner „staatlichen Hauptstadt“ gemacht.

In Jerusalem tagt die Knesset – seit 1966 in dem ebenso genannten Gebäude – , in Jerusalem ist der Sitz des Ministerpräsidenten und des Präsidenten, der Ministerien und der meisten Einrichtungen der Verwaltung. Aber die Weltgemeinschaft in Form der akkreditierten Botschaften  findet es vermutlich in Tel Aviv sehr viel interessanter, außerdem ist der Weg zum Strand deutlich kürzer und der Shabbat wird in Tel Aviv nicht ganz so streng eingehalten wie in Jerusalem. Kurz gesagt, Tel Aviv ist die „Hauptstadt für die  Botschafter“ und Botschaften. (Ich musste mal in aller Herrgottsfrühe mit meiner Freundin von Jerusalem nach Tel Aviv fahren, weil der Freundin in einem kleinen Straßencafe direkt am Damaskustor der Pass und auch sonstige wichtige Utensilien geklaut worden war und sie einen Behelfspass in der deutschen Botschaft beantragen musste…  wir warteten endlos lange, aber sie bekam den Pass. Anslchließend erholten wir uns am Strand von Tel Aviv von den ausgestandenen Strapazen….  am nächsten Tag fuhren wir über Eilat nach Taba und von dort aus weiter mit einer kleinen Gruppe auf den Sinai….  das würde ich heute nicht mehr machen, die Jeep- und Wandertour im Sinai!)

Heute nun, am Tag des Heiligen Nikolaus, freue ich mich darüber und wiederhole es gerne noch einmal: Der Präsident der USA löst ein Versprechen ein und stimmt dem Selbstbestimmungsrecht Israels zu:

JERUSALEM  IST DIE HAUPTSTADT DES STAATES ISRAEL

Da kann Marietta Slomka wettern und wüten wie sie will. Das stört mich gar nicht, allenfalls ärgere ich mich darüber, dass sie immer noch anti-israelische Propaganda macht.

Und was der  Siggi,die Angie, der Martin und der Aiman, der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden und der beinahe heilige Emanuel aus Frankreich dazu sagen… geschenkt. (Ich finde das zwar ganz schrecklich, aber heute und gleichzeitig ganz und gar unerheblich und auch vollkommen überflüssig!)

Ich würde mir aber vom Nikolaus noch ein kleines Zusatzgeschenk wünschen:

Bitte, bitte lass es friedlich bleiben in Jerusalem und ganz Israel.

Denn schon wetzen sie wieder die Messer, die unversöhnlichen, unfriedlichen arabischen Nachbarn in Samaria und Judäa…

Und ich wünsche mir,  dass all die Neunmalklugen, die sogenannten „Freunde Israels“, die immer und ausschließlich Israel in der Pflicht zu Zugeständnissen sehen und bei Zuwiderhandlungen an den Pranger stellen, dass diese „Freunde“ einfach mal die Klappe halten. Wenigstens das.

Lieber Nikolaus, kannst Du nicht dafür sorgen, dass sie ausnahmsweise mal Trumps Beispiel folgen… dieses eine Mal?

Ich verspreche Dir, ich werde auch ganz brav sein….

Was für ein Kreuz…. 6. November, 2016

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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mit dem Kreuz auf dem Tempelberg!

Vermutlich werden mir in Deutschland alle nur halbwegs gebildeten Menschen zustimmen, dass das Kreuz auf Kirchtürmen, in Kirchen, Klassenräumen, Amtsstuben und  Krankenhäusern (sofern sie dort noch erlaubt sind), auf Bergspitzen und das, getragen an Ketten in verschiedensten Ausführungen und Größen, nicht einfach nur als ein schmückendes Gebilde oder Kleinod gesehen, sondern  als ein christliches Symbol verstanden wird  (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Es gibt in Deutschland Berufsgruppen, da gehört das Kreuz  – getragen an einer Kette – zwar nicht zur Berufskleidung, aber doch zur Ausstattung und Kennzeichnung der besonderen Beziehung ihres Trägers zu demjenigen, den das Kreuz versinnbildlicht: JESUS CHRISTUS.

Zu den „berufsmäßigen christlichen Kreuzträgern“ gehören nach alter Tradition Angehörige der geistlichen Stände  wie  Bischöfe, Kardinäle und  in Rom der Papst. Manche von ihnen tragen das Kreuz ständig, andere „nur“ bei liturgischen Handlungen.

Es begab sich aber vor kurzer Zeit, dass  eine Gruppe von hohen katholischen und evangelischen  Geistlichen nach  Jerusalem pilgerte, der Stadt, in der alles begann  und in der  sich das Wunder von Pfingsten ereignete, das viele Christen heute als die Geburtsstunde der Kirchen bezeichnen. An diesem geschichtsträchtigen Ort wollte man neu über das nachdenken und  debattieren, was gemeinsam unter „christlicher  Kirche“ zu verstehen und zu leben sei. Nach den Aussagen der Beteiligten strebten  – nach Jahren der  streitbaren Verschiedenheit    –   „[strebten] die evangelische und die katholische Kirche ein Miteinander in versöhnter Verschiedenheit an“.(Quelle)

Zu einer richtigen Pilgerreise nach Jerusalem, so mögen sich die Geistlichen gedacht haben, gehört auch ein Besuch auf dem Tempelberg. Der Tempelberg steht unter jordanischer Verwaltung. Für „normale“ Touristen, sofern sie keine Muslime sind, ist er nur zu bestimmten Zeiten und über einen bestimmten Aufgang zugänglich. Juden ist es nicht erlaubt, auf dem Tempelberg zu beten.   Die evangelischen und katholischen hohen Würdenträger  erfreuten sich aber der Gastfreundschaft  des Scheichs  Omar Awadallah Kiswani

161020-93-000166 Bedford-Strohm und Marx treffen Scheich

Quelle

und  kamen damit  in den Genuß eines unproblematischen Besuchs auf dem „Haram Al-Scharif“.

 Haram Al- Sharif  – das ist  nach Willen der UNESCO die  einzig zutreffende und gültige Bezeichnung des Areals, auf dem einst der  JÜDISCHE TEMPEL  stand.

Der Tempel   (erbaut etwa 950 Jahre vor Chr.)  in dem sich nach dem Zeugnis der Tora   das Allerheiligste befand, das Zentrum mit der Bundeslade, gleichsam die „Beurkundung“  des Bundes, den G’tt der HERR mit seinem Volk Israel geschlossen hatte.

Der Tempel, in dem Jesus nach dem Zeugnis der Bibel nach seiner Geburt  „dargebracht wurde“, in dem er als Zwölfjähriger mit den Schriftgelehrten seiner Zeit über die Tora sprach und aus dessen Vorhof er später Händler und Geldwechsler vertrieb – „Steht nicht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Markus 11,17“

Der jüdische Tempel, der  nach  historischem Zeugnis wie die ganze Stadt Jerusalem im Jahr 70 nach Chr. von den Römern zerstört wurde.

Mit der Resolution der UNESCO, den jüdischen Bezug zum Tempelberg und damit auch zu Jerusalem zu verleugnen, ist ein weiterer propagandistischer Schritt gegen Israels Legitimität ein jüdischer Staat zu sein gemacht worden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass lediglich sechs Staaten, darunter auch Deutschland, gegen die Resolution der UNESCO gestimmt haben.

Diesem Areal also, das  von muslimischen Eroberern ab 686 mit dem Felsendom und später mit der Al Aksa-Moschee bebaut wurde, galt der Besuch des katholischen Kardinals und des evangelischen Bischofs und ihren Begleitern.  Allerdings war der Besuch mit einer kleinen Bitte verbunden:

Die hohe Geistlichkeit sollte doch bitte auf Wunsch des einladenden Gastgebers die sichtbaren Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit ablegen, die Kreuze, die unübersehbar an einer Kette hängen, gut sichtbar auf des Bischofs und des Kardinals Brust.

Zitat aus dem Bericht des Sonntagsblatt: „Seitens des Waqf, der muslimischen Religionsbehörde des Tempelbergs, gab es offenbar die klare Maßgabe für die Frauen, das Haupt zu bedecken, und für die Bischöfe, keine sichtbaren Kreuze zu tragen. Erzbischof Ludwig Schick und die anderen Diözesanbischöfe, die ein Jackett trugen, konnten ihre Amtskreuze einstecken.“

Um des lieben Friedens willen, so die Begründung des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland – also des höchsten Repräsentanten evangelischer Christen in Deutschland -, sei man der Bitte nachgekommen.

Zitat: „Seine christliche Grundhaltung sei nicht, das Kreuz „demonstrativ vorneweg zu tragen“ und dadurch Zwietracht zu säen, sagte Bedford-Strohm: „Ich habe als Repräsentant einer Religion die Aufgabe, friedensstiftend zu wirken. Wenn ich das nicht tue, werde ich meiner Verantwortung nicht gerecht“, betonte der Ratsvorsitzende.“ (Quelle)

Nicht Zwietracht säen zu wollen ist zweifellos eine einem christlichen Bischof würdige Haltung. Dem Frieden zu dienen, ist ganz zweifellos im Sinne Jesu.

Ich möchte aber den Bischof fragen,  was er den arabischen Christen sagen will, die um ihres Glaubens willen, um des Kreuzes willen verfolgt, bedrängt, bedroht werden gerade auch in den Gebieten, die unter palästinensischer Selbstverwaltung stehen in Bethlehem zum Beispiel.

Ich möchte ihn  – explizit den evangelischen Bischof, der sich in Deutschland so sehr für die Belange der Muslime einsetzt –  fragen, wie er den Christen unter die Augen treten will, die in Syrien und Irak um des Kreuzes willen von Muslimen verfolgt, vergewaltigt, getötet werden,  und nein, ich lasse die Entschuldigung ausdrücklich NICHT gelten, dass es sich bei den Mördern um Islamisten handele, die angeblich  ein falsches Islamverständnis haben.

Ich möchte den Bischof  fragen , was er den Menschen in Ländern unter muslimischer Herrschaft sagen will, die sich vom Islam abwenden und Christen werden und damit Jesus nachfolgen und beinahe buchstäblich“ihr Kreuz auf sich nehmen“, wie es im Evangelium heißt, droht doch Apostaten, vom Islam Abtrünnigen die Todesstrafe, die oft genug auch vollzogen wird .

Ich möchte den Bischof fragen, wie er den christlichen Flüchtlingen unter die Augen treten kann, die um des Kreuzes willen selbst hier in Deutschland in Flüchtlingsunterkünften bedroht werden von Muslimen.

Und ich frage mich, was Juden in Israel und Deutschland zu dieser Geste des „Friedens“ sagen, ein deutscher Bischof, der sein Kreuz ablegt, um den „Haram al Scharif“  besichtigen zu können, in friedvoller Unterwerfung unter die Bitte des gastgebenden Scheichs….

Ich erinnere an den Besuch Papst Benedikts in Jerusalem im Jahr 2009, er besuchte den Tempelberg und trug das Kreuz. Niemand nahm an dem Zeichen seines christlichen Bekenntnisses Anstoß. Und ich bin sicher, dass niemand in Israel an dem Kreuz, das ein Bischof trägt, der  im Bischofsgewand auftritt, Anstoß nimmt, da doch jederman erkennen kann, dass er ein christlicher Geistlicher ist, der ein Sinnbild seines christlichen Glaubens trägt.  Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass man eher schon auf die Äußerungen, die ein deutscher Bischof in Israel über „Siedlungen und Friedenshindernisse“ von sich gibt mit Unmut reagiert.

Ich werfe dem Bischof nicht (in erster Linie)  vor, mit dem Ablegen des Kreuzes Jesus verleugnet zu haben, ich mache ihm zum Vorwurf, dass er seine christlichen Geschwister, die gerade unter Muslimen  in Bedrängnis leben, verraten hat. Es wäre ein starkes Zeichen der Solidarität gewesen, das Kreuz, das unzweideutig auf Christus weist, zu tragen auch und gerade in Gegenwart eines hohen muslimischen Würdenträgers, gerade auf dem Tempelberg.

„Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, sie selig macht, alle die daran glauben!“ sagt Paulus im Römerbrief, 1,16

Das Kreuz ist – auch für die meisten Menschen erkennbar  –  ein Zeichen dieses Evangeliums.

Fremde Feder: „Tempelberg ohne Juden: »Drittheiligst« ist Trumpf“ 6. August, 2015

Posted by Rika in araber-"palästinenser".
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Aus einer bewussten Lüge wird eine Legende, aus der Legende „historische Wahrheit“. So gelingt es dem erst seit ca 50 Jahren existierenden „Volk der Palästinenser“ ihren jahrtausende alten Anspruch auf Jesusalem als Hauptstadt des noch nicht existierenden, aber bereits 2012 vom olympischen Kommitee anerkannten „Staates Palästina“ in die Welt zu posaunen – Irgendwann werden wir in Deutschland und der Welt, so ist das Kalkül,  wohl auch daran glauben, dass es niemals Juden in „Palästina“ gab und Jeruselm schon immer die Hauptstadt der „Palästinenser“ war und die Bibel vom Koran inzwischen richtig gestellt wurde, heißt es doch  im Psalm 122 des Tanach und der Bibel:  „Ich freute mich,  als sie zu mir sagten: ‚Wir gehen zum Hause des HERRN. Unsere Füße standen in deinen Toren, Jerusalem’…    (Vers 5)  Denn dort stehen Throne zum Gericht, die Throne des Hauses David. …“  Von den sonstigen vielen, vielen Bibelstellen über Jerusalem mit dem Tempel als Heiligtum der Juden will ich hier gar nicht reden … auch nicht von den Berichten des „Neuen Testaments“, in denen Jerusalem als Stadt Davids und als Stadt des jüdischen Tempels benannt wird,  in der Jesus lehrte und heilte, starb und vom Tode auferstand….  Denn diese Aussagen liefert der Koran nicht, mit keiner einzigen Zeile ist in ihm von Jerusalem die Rede.

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