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Fremde Feder: Das christliche Erwachen gegenüber der Heiligkeit des Tempelbergs bringt prophezeihtes „Haus des Gebets für alle Nationen“ näher 22. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", christsein und glaube, fatah, islam, israel, judentum, plo, terrorismus.
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Ich  übernehme den  Text, den ich von heplev übernommen habe, auch wenn der Akzent dort anders gesetzt ist, als ich es hier kommentiere.

Anlass für mein Rebloggen des langen Aufsatzes sind die arabischen Ausschreitungen in Jerusalem, die sich gegen die von Israel installierten Sicherheitskontrollen an den Zugängen zum Tempelberg entzündet haben. (Und der fürchterliche Mord an drei Israelis, die am Shabbat von einem Araber bestialisch umgebracht wurden – getreu dem Aufruf muslimischer Autoritäten folgend, die zum „Tag des Zorns“ als Reaktion auf die neuen Sicherheitskontrollen aufgerufen hatten.)

Israelische Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche arabisch-israelische  Angreifer erschossen, die zuvor die  drusischen Polizisten mit Schüssen getötet hatten.  Um zu verhindern, dass Waffen von „betenden Muslimen“ auf den Tempelberg gelangen und dort gelagert werden, hat die Polizei in Jerusalem verfügt, dass Metalldetektoren an den Eingängen angebracht werden. Diese gibt es bereits seit Jahren an den Zugängen zur Kotel (Klagemauer) und natürlich auch an den „heiligen Stätten der Muslime“ in Mekka und Medina …. was  aber bisher in keinster Weise als Behinderung für Betende betrachtet wurde.

Zur Klarstellung:   Nicht „Israel“ verhindert, dass Christen im „Haus des Gebets für alle Nationen“ beten können, es ist der Ungeist des sich virulent ausbreitenden Islam extremster Prägung, der ja nicht nur den Tempelberg ganz offiziell seines ureigen Namens beraubt hat (Siehe UN-Resolution), es ist der Islam, der mit Hass gegen Juden (und Christen gleichermaßen) agitiert und jedes jüdische – und damit auch frühchristliche – Zeugnis in Israel und Judäa-Samaria auszulöschen versucht.

Hier in Deutschland, will mir scheinen, erfüllt sich aber gerade eine andere uralte biblische  Prophetie vor unseren Augen:

1. Mose 12, 3  „Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ (Elberfelder Übersetzung)

Moses Mendelsohn übersetzt die gleiche Bibelstelle so:

Ich will nämlich segnen, die dich segnen; wer dir flucht, den will ich verfluchen, und mit dir werden sich alle Geschlechter des Erdreichs segnen.“

Diese Verheißung gilt Abraham  –  und ihm allen Menschen, die G’ttes Bund mit Abraham als ewigen Bund der Verheißung annehmen und anerkennen.

(Meine sehr persönliche Anmerkung dazu: Der Mitgliederschwund der christlichen Kirchen in Deutschland und Europa hat exakt mit dieser Verheißung zu tun….  Die ständige Verurteilung Israels durch christliche Bischöfe und Pfarrer und ihrer „gläubigen Schäfchen“, das Ablegen ihres Kreuzes durch die höchsten deutschen christlichen Vertreter auf dem Tempelberg, das gemeinsame Beten mit den Nachfolgern Mohammeds und der Gleichstellung G’ttes mit dem Allah des Koran in Anbiederung an die, die „Juden vom Gesicht der Erde tilgen wollen“, wie führende islamische Gelehrte in Anlehnung an den Koran fordern, das alles hat Auswirkungen auch auf die Entwicklung der Kirche.)

 

Doch nun zum Text:

 

abseits vom mainstream - heplev

Adam Aliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 20. Juni 2017

sie bringe ich zu meinem heiligen Bergund erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.
(Jesaja 56,7)

Bisher ist der blutige Kampf um den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden ausgetragen worden, aber ein neues Erwachen bei einigen Christen zu dessen Bedeutung schafft eine sich verschiebende vormessianische Wirklichkeit an dem bereits brisanten Ort. Der sich entwickelnde Status der Christen auf dem Tempelberg zeigte sich vor ein paar Wochen in einer muslimisch-christlichen Konfrontation, die beinahe in Gewalt endete.

Der Showdown auf dem Tempelberg involvierte Nate Waller, den Leiter der Aktionen von Hayovel, einer Organisation, die christliche Freiwillige nach Israel bringt, um biblische Prophetie zu erfüllen, indem sie in Weinbergen in Samaria arbeiten. Als regelmäßiger Besucher des Tempelbergs ist Wallers Verbindung zu dem…

Ursprünglichen Post anzeigen 740 weitere Wörter

Holocaust…. 29. Januar, 2017

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, judentum, politik.
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Zum ersten Mal mit dem „Begriff“  HOLOCAUST  konfrontiert wurde ich durch die amerikanische Fernsehserie „Holocaust – die Geschichte der Familie Weiss“, die 1979 auch im deutschen Fernsehen gesendet wurde.

Ich kann mich jedoch nicht daran erinnern, den Begriff  HOLOCAUST  je zuvor gehört zu haben.

Wohl erinnere ich mich daran, dass später im Elternrat der Schule meiner Kinder darüber diskutiert wurde, ob man diese Serie Kindern zumuten dürfe. Viele Eltern sprachen sich dagegen aus, ich vertrat damals die Meinung, dass man das, was Deutsche damals jüdischen Kindern „zugemutet“ hatten, die Qualen an Leib, Seele und Geist zu erleiden, durchaus in filmischer Darstellung den heute in Frieden und Freiheit lebenden Kindern zumuten dürfe, zumal die Serie auf schulgerechte Länge gestutzt und um allzu grausame Details „bereinigt“ war.

Für das, was Deutsche den europäischen Juden angetan hatten, gab es meiner Erinnerung nach vor dem Ausstrahlen dieser Fernsehserie  keinen „Begriff“ im allgemeinen Sprachgebrauch, ja, eigentlich gab es auch kaum ein allgemeines Sprechen oder Reden über das  Schreckliche, das Böse, das unaussprechlich Furchtbare. Zu meiner Schulzeit zwischen 1956 und 1966 und auch während meines ersten Studiums  von 1967 – 1972 wurde nicht über  „das“ offen geredet, was  in den nichtjüdischen Familie  in den Gesprächen der Älteren anklang, es wurde von „Judenverfolgung“, verharmlosend von „Reichskristallnacht“ gesprochen,  ganz allgemein erklärt, dass im Dritten Reich Juden  verfolgt und in Lagern umgebracht wurden.

Meine ersten detaillierten Informationen über das Grauen entnahm ich  einem Roman, den meine Eltern im Bücherregal stehen hatten und den ich heimlich las, weil er ja eigentlich für Erwachsene gedacht war, ich aber noch im zarten Teenageralter oder sogar etwas jünger war… so genau weiß ich es nicht mehr. Der Roman hieß „Exodus“, von Leon Uris.

Was ich da las, konnte ich nicht fassen.

Und ich begann zu fragen … meine Eltern, meine Großeltern, Tanten und Onkel, sogar die Freunde meiner Eltern. Manchmal, so erinnere ich es, kam es dabei zu heftigen Diskussionen und Vorwürfen meinerseits. Ich bin in einer gläubig-frommen Familie aufgewachsen. Wir gehörten einer sogenannten Brüdergemeinde an. Ich erfuhr von Bespitzelungen der Gottesdienste durch die Gestapo während der Naziszeit … und von Angst. Meine Großväter lebten aber in der festen Überzeugung, dass, wer die Juden antaste, Gottes Augapfel antaste, so habe ich es von ihnen selbst gehört, aber auf meine vorwurfsvolle Frage, warum sie denn Gottes Augapfel nicht geschützt hätten, gaben sie keine Antwort.

Erst viel später, als ich mich intensiv mit mir selber auseinander gesetzt hatte und mir die Frage gestellt hatte, wie ich damals reagiert hätte, und ich diese Frage nicht wirklich abschließend zu meinen Gunsten beantworten konnte, habe ich aufgehört, meine Familie dafür zu verachten, dass sie nichts gegen Hitler und das Regime unternommen hatte. Im Wissen um das, was geschehen ist, kann man sich leicht zum mutmaßlichen Widerstandskämpfer stilisieren, aber ich bin ein Mensch, der sich schnell begeistern kann, wenn jemand mit genügender Überzeugung für seine Sache wirbt. Ich bin aber auch jemand (geworden), der schlecht damit umgehen kann, wenn anderen Unrecht geschieht, dann mische ich mich ein, argumentativ oder tatkräftig. Wenn ich heute über die Frage nachdenke, wie ich mich verhalten hätte zu Adolfs Zeiten, kann ich mir aufgrund meiner Struktur beides vorstellen, damals nämlich ein Anhänger und Bewunderer gewesen zu sein oder ein erklärter Gegner. Und vielleicht hätte mich die Angst ebenso gelähmt, wie meine Familie damals. Ich bin nicht stolz darauf (und heute habe ich eine sehr klare Haltung)  und genau das macht mich heute wachsam für Situationen und politische Entwickelungen, die ich als gefährlich ansehe. Gefährlich für mich, für unsere Gesellschaft, für die Zukunft.

Doch zurück zu meiner Überschrift über diesen Blogbeitrag:

HOLOCAUST

Wer von uns verbindet den Begriff heute noch so  exclusiv  mit der Vernichtung der europäischen Juden?

Wer denkt bei Holocaust zuerst an  SECHS MILLIONEN GETÖTETE JUDEN ?

In der diesjährigen Gedenkstunde des Bundestages anlässlich des  „Holocaustgedenktages“ am vergangenen Freitag gedachte man der  Euthanasie-Opfer während der Nazizeit; von Juden war in keinem einzigen Satz die Rede.  Nicht dass man mich falsch versteht, ich finde es richtig, auf die vielen, vielen Menschen hinzuweisen, die als „unwertes Leben“  im Zuge der Euthanasie-Aktion der Nazis getötet wurden. Auch sie waren Opfer einer fürchterlichen Ideologie, die sich anmasste, Menschen einen Wert zuzumessen oder abzuerkennen, sie für lebenswert zu halten oder sie „als Last für  den Volkskörper“ dem Tode preis zugeben.

EINSCHUB: Wir müssen meiner Meinung nach gut aufpassen, ob dies nicht in anderer Form wieder zum Tragen kommt, etwa in der pränatalen Diagnostik, wenn es darum geht, ob ein Fötus, ein Kind, das das Down-Syndrom oder eine andere Form der Behinderung  hat, ausgetragen werden soll oder nicht, ob es seiner Familie zumutbar ist oder nicht. Gleiches gilt bei der Frage, welche medizinische Versorgung Schwer- und Schwerstkranken lebenslang zuteil werden darf / soll / muss und unter welchen Umständen der Tod eines alten und / oder schwerkranken Menschen bewusst mit Hilfe von Medikamenten herbei geführt werden soll / darf oder nicht.)

Der Holocaust, die geplante und straff organisierte Vernichtung der Juden hatte aber noch eine weitere,  eine andere erschreckendere Dimension, sie richtete sich ausdrücklich und ausschließlich, mit dem vermeintlich legalen Hinweis auf die angeblich „mindere Rasse“  gegen die Angehörigen des jüdischen Volkes – und gleichzeitig  traf es Deutsche, Holländer, Ungarn, Franzosen, Griechen, Italiener, Ukrainer, Polen… allesamt jüdische Bürger ihrer jeweiligen Heimatländer

In vielen Städten, so auch in Hannover, gibt es ein Mahnmal oder eine Gedenkstätte, auf den Holocaust hinzuweisen. In Hannover wurde seit der Errichtung des Mahnmals an dieser Stelle der Opfer gedacht. Das Mahnmal liegt zentral, mitten in der Stadt, alle (den Behörden bekannten) Namen der Hannover’schen Opfer sind eingraviert, ihr Alter ist angegeben, das Datum und der Ort ihrer Deportation. Sie, die Opfer, sollten wieder mitten in die Stadt zurück geholt werden, als ein Zeichen, dass sie hierher gehörten und gehören.  Am Holocaustgedenktag legten Vertreter der Stadt Hannover, des Landes Niedersachsen und die der jüdischen Gemeinden in Hannover dort Kränze nieder und es wurde in Ansprachen der Menschen gedacht.  Ich habe in all den Jahren ebenfalls das Mahnmal aufgesucht am Tag des Gedenkens, habe eine Kerze angezündet oder Blumen hinterlegt an der Stelle, an der der Name eines Angehörigen meiner Freundin eingraviert ist. In diesem Jahr wunderte ich mich und war verstört, dass weder Kränze noch Blumen am Mahnmal zu sehen waren. Dann fiel mir ein, dass in Hannover Ahlem, auf dem Gelände der ehemaligen israelitischen Gartenbauschule  die zentrale Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust eingerichtet worden ist, weil dort die hannoverschen Juden von SS und Gestapo gesammelt wurden, bevor  von dort aus die Deportationen selbst begann.

Ahlem liegt weit vom Zentrum entfernt.

Wer nimmt es überhaupt wahr, dass dort der ermordeten jüdischen Bürger Hannovers  gedacht wird?

Doch vermutlich nur diejenigen, die sich ohnehin mit dem Thema beschäftigen.

Zwar waren in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule an der Gedenkzeremonie beteiligt,  doch  für die meisten Hannoveraner blieb das Erinnern „unsichtbar“, so wenig im Bewusstsein der Bürger, wie die Tat damals, denke ich ….

Im Internet lese ich und das Fernsehen berichtete auch bereits, dass Herr Trump in seiner Ansprache zum Gedenken an den Holocaust zwar der „Opfer“ gedachte, aber mit keinem Wort die Juden erwähnte. Und natürlich wird er dafür heftig kritisiert.

Aber vielleicht ist es auch ganz anders, als alle Kritiker ihm vorwerfen, und für ihn ist allein schon der Begriff   „HOLOCAUST“ explizit und eindeutig, eben „nur“  verbunden mit der Vernichtung der europäischen Juden, und es kommt ihm darum gar nicht in den Sinn, extra auf die „jüdischen Opfer“ hinzuweisen.

Bei uns in Deutschland gibt es Gruppierungen, die von einem „Holocaust“ an Tieren reden, die von einem „Holocaust“ fantasieren, der in Gaza stattgefunden haben soll, verübt durch Israelis, die angeblich aus dem Holocaust nichts gelernt hätten.

Der beinahe schon inflationäre Gebrauch des Begriffs, der ursprünglich für das „Singuläre“ für die  Vernichtung des europäischen Judentums  stand, kann meiner Meinung nach dazu führen, dass immer weniger Menschen sich mit dem furchtbaren Schrecken der Ermordung von 6 Millionen Juden befassen.

Ich habe mir schon vor einiger Zeit angewöhnt  das hebräische Wort „Shoah“ zu gebrauchen, wenn ich über die Vernichtung der Juden spreche.

In Israel käme vermutlich kein Mensch auf die Idee, SHOAH anders zu verstehen…..

oder das Wort anders zu gebrauchen.

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Siehe dazu auch diese Erklärung bei HaGalil

Anti-israelische Propaganda … 15. September, 2015

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… im von Zwangsgebühren finanzierten Rundfunk…  rechtzeitig zu Rosch ha-Schana.

Man hätte ja vielleicht anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes eine interessante und informative Sendung darüber machen können, wieso das jüdische Neujahr nichts mit Silvester zu tun hat und darüberhinaus nicht an einen festen Termin im gregorianischen Kalender gebunden ist. Man hätte über die wunderbaren Gebräuche berichten können, die sich rund um das Fest entwickelt haben, ja, man hätte sogar den Zusammenhang der Hohen Feiertag von Rosh HaShana über Jom Kippur bis zu Sukkot darlegen und erklären lönnen.

Und ich kann mir gut vorstellen,  dass es genug Hörerinnen und Hörer geben würde, die so eine Sendung mit Interesse verfolgen, weil sie einfach etwas mehr über das Judentum erfahren.

Man hätte…  aber man hat nicht.

Man hat es stattdessen vorgezogen, eine Sendung  anti-israelischer Propaganda mit dem Titel

„Baustelle Palästina“   Architektur unter der Besatzung

zu präsentieren, getreu wohl dem unausgesprochenen Leitmotiv  der Kulturschaffenden im deutschen Rundfunkwesen, dass es nichts Positives über Israel zu vermelden gibt – und wenn es doch einmal unumgänglich ist, über Israels  Kompetenz in Wissenschaft und Technik zu berichten, dann auf jeden Fall aber mit dem deutlichen Hinweis, dass Israel nicht müde wird, die Palästinenser zu schikanieren und zu unterdrücken.

Und damit auch in der oben genannten Sendung von vornherein klar ist, was der Zuhörer als wesentlichen Ertrag der Sendung behalten soll, wird sie in dem begleitenden Text so eingeleitet:

Im „Heiligen Land“ sind Zerstörung und Wiederaufbau tägliche Realität. Im Westjordanland, in Ostjerusalem und in Gaza ringen palästinensische Denkmalschützer, Kulturschaffende, Architekten und Stadtplaner in diesem Spannungsfeld.

Zerstörung und Wiederaufbau – darunter geht es nicht. Und selbstverständlich ist für Zerstörung Israel verantwortlich, während der mühsame Wiederaufbau nur unter den schrecklichsten Bedingungen durch die „Palästinenser“ bewerkstelligt werden muss. An dieser Stelle sei mir gestattet darauf hinzuweisen, dass der „Wiederaufbau des völlig zerstörten Gazastreifens“ leider, leider immer noch nicht wirklich in Gang gekommen ist, weil die von Israel gelieferten Baumaterialen umgehend von der Hamas für den dringend erforderlichen „Wiederbau“ der Terrortunnel und Kommandostellen der „Freiheitskämpfer“ requiriert und eingesetzt wurde. Aber das erfahren die Hörer der Sendung natürlich nicht.

Stattdessen geht es nach der Vorstellung eines architektonischen Meisterwerkes, das gleichzeitig als „politisches Manifest“ beschrieben und gefeiert wird,  so weiter:

Es geht bei den Architekten von ShamsArd aus Ramallah aber nicht allein um Ästhetik – oder um Ökologie. Bauen ist in einem Land, das permanent von den Israelis kontrolliert wird, ein politischer Akt:

„Der Markt für Baumaterialien in Palästina ist schwierig, da alle Materialien importiert werden müssen – aus den arabischen Nachbarstaaten, oder vom israelischen Besatzungsstaat. Wir wollen aber Unabhängigkeit in unserer Architektur. Wir müssen die Kontrolle über unsere Architektur und das Baumaterial haben, denn die Israelis könnten ja die Exporte stoppen. (…) Wir wollen nicht von Israel abhängen – weder beim Bauen, noch beim Essen, noch beim Leben. Wenn eine Nation nicht ihre eigene Produktion entwickelt, gibt es keine Freiheit.“

Es ist natürlich unangenehm, dass man beim Bauen, Essen und Leben so total von den Importen aus den arabischen Nachbarstaaten abhängig ist und richtig schrecklich ist natürlich die Abhängigkeit von den verhassten Israelis, das leuchtet doch selbst den objektivsten und sanftmütigsten Zuhörern unmittelbar ein. Da hätte es eigentlich des nächsten Hiebs gegen Israel gar nicht mehr bedurft:

Wie sehr Architektur immer auch ein Ausdruck der Herrschaftsverhältnisse ist, zeigt sich im Alltag palästinensischer Architekten überdeutlich. Die Gebiete des Gaza-Streifens und des Westjordanlandes sind streng abgeriegelt von Israel – ein Kontakt zwischen beiden Palästinensergebieten ist kaum möglich. Auf den Straßen sind Check Points zu passieren. Eingeteilt ist Palästina in die Zonen A, B und C. Nur in der A-Zone hat die Palästinensische Autonomiebehörde das alleinige Sagen – und damit auch das Baurecht. In der B-Zone kontrollieren Israelis und Palästinenser gemeinsam. Die C-Zone allerdings – der Großteil der Palästinenser-Gebiete – untersteht allein den Israelis. Dort ist das Bauen für die Palästinenser streng verboten. Von Palästinensern errichtete Häuser werden von Bulldozern gnadenlos plattgemacht.

„Herrschaftsverhältnisse“ ist ein ganz wunderbarer Kampfbegriff der antiimperialistisch ausgerichteten Nichtherrscher unter Linken und Grünen und mir aus längst verflossenen Göttinger Studienzeiten immer noch seltsam vertraut, lagen doch auf den Tischen in der Mensa, in den Seminarräumen und Hörsaalgebäuden entsprechende Flugblätter aus, die uns alle auf den antiimperialistischen Kampf gegen „Herrschaftsverhältnisse“ einzustimmen hatten.  Und wenn nicht die RAF ihren Kampf gegen jene furchtbaren Strukturen, die uns so ein unbeschwertes Leben in der vom Kapitalismus beherrschten BRD ermöglichten, wenn also die RAF ihren Kampf nicht so gewaltsam auch mit Hilfe der Palästinenser und ihres Terrorchefs Arafat ausgetragen hätte, wer weiß, vielleicht hätten mich die Streitschriften doch noch zu einer halbwegs guten Linken gemacht… so aber… Nun ja.

Zurück zu den Bauten in der C-Zone: „Die C-Zone allerdings – der Großteil der Palästinenser-Gebiete – untersteht allein den Israelis. Dort ist das Bauen für die Palästinenser streng verboten. Von Palästinensern errichtete Häuser werden von Bulldozern gnadenlos plattgemacht.“ Natürlich fällt es den Berichterstattern unseres staatstragenden Rundfunks gar nicht ein, ebenso darüber zu berichten, dass es Israelis bei Strafe verboten ist, in der A- oder B-Zone zu bauen, und schon gar nicht kommen sie auf den Gedanken zu erwähnen, das selbstredend für jegliches Bauen und egal in welcher Zone, in denen die Israelis mitreden, eine Genehmigung notwendig ist und deshalb sämtlichen Gebäuden, die ohne Genehmigung errichtet werden, der Abrissbagger zu Leibe rückt. (Chaja hat das in mehrern Beiträgen sehr gut beschrieben!) Das trifft auch auf die Häuser der sogenannten „Siedler“ zu.

Dass die Moderatoren und Redakteure von keinerlei historischen Kenntnissen  in ihren Bemühungen um den Kampf gegen „Herrschaftsverhältnisse“ gebremst werden, geschenkt. Und so hörte ich dann auch voller Erstaunen diese (hier schriftlich wiedergegebene) Passage:

Einzelne Initiativen im Land wollen das Alte bewahren – oder im Krieg zerstörte Häuser wieder aufbauen: 4000 Häuser wurden allein in Nablus, einer 2000 Jahre alten Stadt, durch die israelischen Bombardements zerstört – viele von historischem Wert. Aber es gibt keine Denkmalschutz-Gesetze, kaum Geld und wenig Bewusstsein in der Bevölkerung. Für Quais Assali ist Denkmalschutz eine Frage der palästinensischen Identität:

„Nicht nur die palästinensische Architektur ist durch die Okkupation bedroht, sondern auch die Kultur. Die Menschen glauben, sie hätten keine eigene Geschichte, kein Erbe, weil ihnen die Okkupation aufgezwungen wird. Zugleich erleben sie gerade eine gesichtslose Moderne. Da ist es schwierig, die eigene Identität zu bewahren.“

Quais Assali

Die Moderatoren vergessen zu erwähnen, dass die von den Arabern  „Nablus“ genannte Stadt  die Nachfolgerin des alten Sichem ist, das schon zu biblischen Zeiten – schon vor rund 4000 Jahren –  existierte und in der Bibel mehrfach genannt wird.

Kleiner Exkurs: Das Internet ist eine Quelle der Erkenntnis, so findet sich dort das „Handbuch zur biblischen Alterthumskunde, von Ernst Friedr. Karl Rosenmüller,  der Theologie Doctor, und der morgenländischen Literatur ordentl. Professor zu Leipzig„. Erschienen ist das gute Stück „1827 zu Leipzig in der Baumgärtnerschen Buchhandlung“ und es behandelt in seinem Zweiten Teil „Palästina, oder das Land der Hebräer„. In seinem dritten Kapitel widmet sich der Professor „Samaria“ und den „Städten Samaria’s“ . Darin ist wiederholt die Rede von Sichem, nicht aber von Nablus.

Die Erwähnung Nablus hingegen kann man in einem alten Reisebericht aus dem Jahr 1837 nachlesen. Der Ort stand bis zur Einrichtung des britischen „Mandatsgebiet Palästina“ unter türkischer Herrschaft. Nach der Staatsgründung wurde Israel bekanntlich von seinen arabischen Nachbarn mit einem verheerenden Krieg konfrontiert, in dessen Folge „Nablus“ unter jordanische Besatzung fiel.

Es verwundert mich jedoch  nicht, dass,  Zitat s.o. :  „Die Menschen glauben, sie hätten keine eigene Geschichte, kein Erbe, …“ Wie sollen sie, die Menschen, die heute im von Arafat erfundenen Staat Palästina leben,  eine eigene Geschichte haben, wenn sie in der Mehrheit und  bis auf die wenigen durch die arabischen Gebiete ziehenden Beduinen  und die im Land lebenden Drusen doch so gut wie nichts mit der tatsächlichen Geschichte des Landes zu tun haben, sondern erst im Zuge der vermehrten Besiedlung des Landes durch Juden, die aus der Diaspora in ihr angestammtes Land zurückkehrten, als Lohnarbeiter aus den umliegenden arabischen Gebieten nach dem damals allgemein so genannten Landstrich „Palästina“ einwanderten. Die behauptete reiche arabische Kultur im Land hat es doch so nie gegeben!

Welche Identiät hätten sie also bewahren können, von der in der Sendung die Rede ist?

Juden aber, egal in welchem Land der Welt sie gelebt haben und leben, haben niemals ihre jüdische Identität, die IMMER  mit dem „Land der Väter“ und mit Jerusalem auf engste verknüpft war, verloren. (Oft genug ist ihnen das zum schrecklichen Verhängnis geworden.) Sie wussten immer und waren sich dessen absolut sicher,  die uralte Stadt Jerusalem  ist das eigentliche kulturelle und spirituelle Zentrum  jüdischen Lebens ….  Der  Satz „Nächstes Jahr in Jerusalem“ war / ist Teil jeder Sederfeier in der Diaspora.

Aber das können die Verantwortlichen der Kultursendung natürlich nicht wissen und vermutlich ergeht es ihnen ähnlich wie Frau Merkel, für die das „Internet“ noch vor kurzer Zeit absolutes „Neuland“ war, sie konnten sich leider auch nicht im Internet informieren und so auf die Sendung vorbereiten. So mussten sie der anti-israelischen, pro-palästinensischen Propaganda einfach hilflos zuhören….

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Nachlesen und hören kann man die Sendung unter diesem Link.

AD MEA VE ESRIM….. 15. Juni, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, freunde, gesellschaft, israel, judentum.
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„Hundertundzwanzig sollst du werden!“ lautet ein traditioneller jüdischer  Wunsch zum Geburtstag.

Und das ist es, was ich „Dienste in Israel“ anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von Herzen wünsche.

Ich erinnere mich vage an einen Gottesdienst in meiner Gemeinde im  Frühsommer vor 34 oder 35 Jahren. Mitglieder unserer Gemeinde berichteten über ihre Reise nach Israel. Sie hatten aber  keine gewöhnliche Urlaubsreise als Touristen gemacht, sie kamen vielmehr von einem Erntehelfereinsatz in einem Kibbuz zurück und hatten auch eine große Kiste Orangen mit gebracht, um zu verdeutlichen was sie dort unten in der Nähe des Gazastreifens eigentlich gemacht hatten:  Orangen geerntet.

Das war, so erinnere ich mich, das erste Mal, dass ich etwas von „Dienste in Israel“ erfuhr.

Immer wieder in den darauf folgenden Jahren gab es in meiner Gemeinde viele Impulse aus und für Israel, Informationen über die Arbeit von „HaGOSCHRIM“, den „Brückenbauern“, wie die Organisation in Israel auch genannt wird. Junge Leute aus Deutschland gehen als Volontäre für drei, sechs, neun oder zwölf Monate nach Israel, arbeiten in einem Kibbuz oder in einer der vielen sozialen Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen –  Senioren im Pflegeheim oder schwer- und schwerstbehinderte junge und auch ältere  Menschen.  In Deutschland werden sie durch „Dienste in Israel“ auf Land, Leute und ihre Aufgabe vorbereitet (inklusive einem ersten Anfängerkurs Hebräisch),  in Israel werden sie duch Mitarbeiter von DiI betreut – Wohnung und Büro sind in Jerusalem – und von den Ansprechpartnern in den Einrichtungen eingewiesen, angeleitet und begleitet. Ich habe die Wohnung in der „Hagai schewa“ als einen Ort der Begegnung kennengelernt …. unser ältester Sohn war 13 Monate als Volontär im Land, zunächst hatte er nur einen dreimonatigen Kibbuz-Einsatz geplant, dann kam sein Anruf…  „Ich würde gerne länger bleiben…!“ Aus organisatorischen Gründen musste er nach einem weiteren „Urlaubsmonat“ in Israel zurück nach Deutschland kommen und dann drei Monate später erneut nach Israel aufbrechen für 9 Monate Dienst in einem Altenheim in Kfar Saba…

DIENSTE IN ISRAEL  – was wäre es ohne die Volontäre und was wäre es  ohne die schier unermüdliche Arbeit von Fridegart und Egon Maschke und aller nachfolgenden Leiter und Mitarbeiter ? Ich erinnere mich daran, dass Fridegart, wann immer sie hörte, dass jemand aus dem Großraum Hannover nach Israel reiste,  mit der Bitte an die Reisenden herantrat, doch eine „Kleinigkeit“ für die Mitarbeiter im Jerusalemer Büro mitzunehmen, und so kam es, dass ich einmal mit einem riesigen Kochtopf zu meinen Füßen den Flug nach Israel antrat und dieses Ding dann auch noch per Bus und Scherut durchs halbe Land transportierte….  Jeder und jede, die mit Maschkes jemals wegen Israel in Kontakt waren, könnten ähnliche Geschichten erzählen…. und über allem stand immer der vertrauensvolle Auspruch : „Be’Esrat HaSchem“  – mit Gottes Hilfe  und der dazu gehörende Dank „Toda laEl“ –  „Dank sei GOTT“ – „wem sonst“, wie Fridegart oft und gern hinzufügte….

Am vergangenen Wochenende dann das große Fest.

Ein Fest der Begegnung und des Dankes – TODA RABA, TODA LA’EL!

Rückblick auf die 40 Jahre, Erinnerung an die Anfänge, Ehrung der Begründer des Werkes – Fridegart und Egon Maschke -, Dank an die vielen, vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in all den Jahren. Dank auch an die israelischen Behörden, ohne die das alles gar nicht möglich wäre, Dank an die vielen Spender, ohne deren finanzielle Hilfe eben auch gar nichts mgölich wäre, denn DiI finanziert sich zum allergrößten Teil aus Spenden.

Immer waren junge deutsche Volontäre von DiI im Land, selbst in den schwierigen Zeiten der Intifada und der kriegerischen Auseinandersetzungen. Ich erinnere mich an einen Gottesdienst wärend des ersten Golfkrieges. Die Mitarbeiterin des Jerusalemer Büros hatte noch am frühen Morgen ein Fax an die Gemeinde geschickt – sie hatten, so berichtete sie damals, einen Raum der Wohnung als Schutzraum gegen mögliche Gasangriffe durch die irakische Armee eingerichtet… aber sonst ging es ihnen gut….

Ralf Zintarra, der jetzige  Leiter von DiI berichtete, dass er ständig auf die besondere Situation in Israel reagieren müssen, so sei er auch in der vergangenen Woche während der Vorbereitungen auf das Fest hier in Hannover angerufen worden von der Mitarbeiterin in Jerusalem, die ihn wegen des neuerlichen Raketenangriffs aus Gaza kontaktierte….

Wir hier, in unserem friedlichen Deutschland, das seit der Kapitulation vor 70 Jahren keinen Luftangriff auf Städte und Gemeinden  mehr erlebt hat, können uns doch gar nicht vorstellen, wie es ist, unter der ständigen Bedrohung zu leben…. und auch die Zeiten der RAF mit ihren mörderischen Angriffen auf völlig unschuldige Menschen liegt längst hinter uns… erinnern wir uns eigentlich noch an die Zeit?

Wie ist es, wenn man nicht  sicher sein kann, dass in Bus oder Bahn, in Geschäften oder Restaurants, Diskotheken, Kinos bei Freiluftveranstaltungen alles friedlich ist, man jederzeit  – JEDERZEIT –  mit einem Bombenattentat rechnen MUSS ? Das aber war lange grausame Realität in Israel – und ist es ja zum Teil immer noch!  Und wäre nicht der Schutzzaun, der verhindern soll, dass Attentäter ungehindert die grüne Linie passieren und ins israelische Kernland eindringen können, würden wir auch heute immer wieder von solchen schweren Anschlägen hören…. die „kleinen“, die dennoch passieren (mit dem Auto in die wartende Gruppe an der Haltestelle fahren, Steine auf Autos schleudern, Messerattacken, Überfälle auf Juden in den Siedlungen und… und… und) sind doch  unseren Medien keine einzige Zeile wert, ebensowenig wie die vielen Raketenangriffe AUF  Israel… unsere Medien machen erst mobil, wenn Israel seinerseits sich gegen die Angriffe zu Wehr setzt.

Auch mit dieser Realität sind die Volontäre konfrontiert.

Das aber –  die komplizierte politische und bedrohte  Lage  Israels, wie sie beispielsweise in diesem Artikel  beschrieben wird –  kam bei dem wunderbaren Fest nur andeutungsweise zum Ausdruck. Der Blick richtet sich auf die Aufgaben in der Zukunft.

So lautet dann auch das Motto des Festes:

   לְ הִ פָ גֵ ׁש  וְ לְ הַ כִ יר   –  לִ בְ נֹות  אֶ ת  הֶ עָ תִ יד  בְ יַ חַ ד

“ Einander begegnen   –    Gemeinsam Zukunft bauen   „

und weist weit über die Tage des Feierns hinaus.

Gebe der Ewige, dass mein Wunsch zum Jubiläum über die Zeit hinaus gesegnete und segensreiche  Wirklichkeit sei…

Pfingsten und Schawuot…. 24. Mai, 2015

Posted by Rika in christsein und glaube, judentum.
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Frohe Pfingsten!

wünsche ich allen christlichen Leserinnen und Lesern, und

CHAG SCHAWUOT SAMEACH

den jüdischen Freunden von „himmel und erde“.

In diesem Jahr beschert der Kalender wieder  die zeitliche Übereinstimmung  beider Feste, die ja auch im Ursprung des „christlichen Pfingstfestes“ bestand, wie es die Apostelgeschichte beschreibt.

Und auch wenn Juden und Christen ein höchst unterschiedliches Gottesverständnis haben, das ich hier und heute weder  beschreiben noch negieren und schon gar nicht beurteilen will, so wünsche ich uns allen doch die Kraft des göttlichen Geistes, die unser menschliches  Dasein und Leben ermöglicht, die uns inspiriert,  uns trägt und hält – so wie es  uns nach TANACH und NT zugesagt ist.

„Schmücket das Fest mit Maien!“ heißt es in einem alten Pfingstlied….  und zu Schawuot singt man – wie mir mein Hebräischlehrer einst glaubhaft versicherte – u.a.  „EREZ SAWAT CHALAW UDWASCH“.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen schöne und gesegnete Feiertage!

Von Jura verstehe ich nichts…. 13. März, 2015

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leider!

Was ich aber begreife, ist, dass Menschenverstand nicht unbedingt etwas mit Recht zu tun hat – was nicht bedeutet, dass Juristen keinen Menschenverstand hätten.

Mit Sicherheit verfügen Juristen über eine Menge Verstand, juristischen Sachverstand allemal …. und den braucht es  wohl auch, um „recht“ zu verstehen, was in   diesem Urteil   samt seiner Begründung  zu Religionsfreiheit, Mützen, Kopftüchern, mönchischem Habit, jüdischer Kippa und sonstigem religiösen Beiwerk zum Bekenntnis oder Ausübung der Religion im öffentlichen Raum auf rein rechtlicher Basis beschlossen und verkündet wird.

Kein Text, den ich mal eben so im Überflug lesen und damit auch auf Anhieb so gut verstehen könnte, dass ich ihn hier auch angemessen kommentieren könnte, das hat mir ein erster Überflug klar gemacht.

Ich bin sehr gespannt wohin diese Rechtssprechung in der Zukunft führen wird und welche neuen Räume sich damit eröffnen für Muslime, Christen,  Juden, Atheisten,  Agnostiker,   und „….isten aller Arten“ und gleichermaßen.

Ob die Mütter und Väter des Grundgesetzes, auf das sich das Urteil beruft, das so bereits gesehen und damit auch  gewollt hätten….?

(Leider kann man das schöne Gesetz und mit ihm das Urteil nicht auch in Saudi-Arabien zur Anwendung bringen…!)

„Hetz-Parolen an Grundschulen…. 10. März, 2015

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… Wer das Kreuz malt, kommt in die Hölle“…

ist ein Artikel der „Augsburger Allgemeine“ übertitelt.

Kinder in einer Neu-Ulmer Grundschule haben anlässlich der Anschläge von Paris in einem dazu anberaumten Unterrichtsgespräch mit drastischen Aussagen die Lehrer ihrer Schule (völlig ungeplant und unfreiwillig) geschockt.

Mir geht es hier jedoch nicht um eine weitere kritische Stellungnahme zum Islam, wer hier ab und zu liest, dem ist meine Haltung und Einstellung zu dem Thema bekannt.  Ich möchte das Augenmerk auf ein, wie ich finde,  sehr viel schwerwiegenderes Thema lenken:

Die Verantwortlichkeit der Eltern.

In dem Artikel wird dargelegt, dass die Kinder, die die verstörenden Aussagen über Christen und Juden und den Umgang mit anderen Religionen machten, durch die Imame der Koranschulen indoktriniert seien:

Die Lehrer an der Neu-Ulmer Schule wollen in der Folge wissen, woher die Hass-Sätze stammen, sie haken bei den Schülern nach. Es stellt sich heraus: vor allem aus den Koranschulen, die viele Kinder nach der Schule besuchen. Besonders viele und besonders heftige Aussagen kommen nach Angaben der Rektorin von Schülern, die regelmäßig am Wochenende für mehrere Stunden in einer bestimmten Moschee im Stadtteil Schwaighofen „unterrichtet“ werden….

Damit wird öffentlich den Koranschulen die Verantwortung für die ethisch-moralische Entwicklung der Kinder zugeschustert, die Eltern bleiben damit weitgehend außen vor.

Das finde ich allerdings grotesk! Welches sechs-, sieben- oder achtjährige Kind kommt von sich aus auf die Idee, eine Koranschule zu besuchen? Kinder im Grundschulalter sind zwar neugierig und interessieren sich für alles mögliche, aber ich wage doch sehr entschieden zu bezweifeln, dass die Teilnahme am Koranunterricht in einer Moschee aus eigenem Antrieb erfolgt. Es sind die Eltern, die ihre Kinder dorthin schicken und es sind die Eltern, die ihre Kinder ausgerechnet in einer sehr konservativ ausgerichtete Moschee unterweisen lassen.

Und sind es in aller Regel nicht auch die Eltern, die am ehesten erfahren, was die Kinder gelernt haben? Interessieren sich Mama und Papa nicht dafür, was der Imam gesagt hat? Fragen sie nicht danach, was in der Schule unterrichtet wird?

Ich bin verwundert über diesen Artikel, der die Eltern nur am Rande in der Verantwortung sieht.

Ich habe als Mutter doch jedes Recht und vor allem jede Pflicht, mich darüber zu informieren, was meine Kinder lernen und wenn mir Aussagen von ihnen zu Ohren kommen, die meiner eigenen Vorstellung von Moral, Ethik, sozialem Verhalten oder was auch immer entgegenlaufen, dann bin ich doch in höchstem Maße alarmiert und stelle die Lehrer / Prediger / Pastoren / Jugendleiter oder Erzieher zur Rede und überlasse die religiöse, ethische und soziale Erziehung meiner Kinder nicht länger Leuten, die das Gegenteil von dem erzählen, was mir wichtig ist.

Man kann doch getrost davon ausgehen, dass die Eltern der betroffenen Kinder in Neu-Ulm vollkommen im Einklang sind mit dem, was der Imam ihren Kindern erzählt – und meiner Meinung nach müsste die Schlussfolgerung sein, mit den Eltern in speziell angesetzten Elternabenden über die problematischen Aussagen und Ansichten zu reden. Mit einem Brief an die Eltern, wie er an der betroffenen Schule laut Aussage der Zeitung verschickt wurde, ist es aber nicht getan.

Mir fiel – als ich den Artikel las – auf der Stelle die Geschichte mit  den Steine werfenden „Kindern“ in Hannover anlässlich eines Stadtteilfestes ein. Auch damals fragte ich mich, warum niemand auf die Idee gekommen war, mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen zu reden, sie in die Verantwortung zu nehmen.

Kinder schnappen zwar auch außerhalb ihres Elternhauses viel auf von Meinungen und Einstellungen, aber die Basis für ihr Handeln wird zuallererst im Elternhaus gelegt – selbst dadurch, dass Eltern passiv bleiben und ihre Kinder dem „Zeitgeist von draußen“ überlassen. Auch „Nichtstun“  wird in der elterlichen Erziehungspraxis zum  „aktiven Handeln“. Das Vakuum, das durch die mangelnde elterliche Zuwendung und Belehrung entsteht, wird durch andere Leute gefüllt. Und Kinder lernen schnell.

Ich habe seit Jahren ein Beispiel vor Augen:  Meine Tochter hat wunderschöne rote Haare (zwei ihrer drei Brüder übrigens auch). Eines Tages kam sie weinend aus dem Kindergarten, eine ihrer besten Freundinnen hatte zu ihr gesagt, dass rote Haare nicht nur nicht schön, sondern auch ein ausgesprochener Makel seien und in früheren Zeiten Frauen und Mädchen mit roten Haaren als Hexe verbrannt worden seien.

Wie kann ein knapp vier- oder fünfjähriges Kind das wissen, wenn es solche Sätze nicht im Elternhaus oder bei den Großeltern gehört hat?

Mich hat das gleichermaßen nachdenklich wie zornig gemacht, denn ich sah, dass meine kleine Tochter unter diesen Bemerkungen litt! (In Solidarität mit ihr habe ich einen Sommer lang meine blonden Haare rot gefärbt 🙂  )

Es sind wir Eltern, die unseren Kindern die Maßstäbe für ein gutes Miteinander mit auf den Weg geben.

Das gilt auch heute noch, auch wenn die Kinder heute durch die Ganztagsbetreuung in Kitas und Horteinrichtungen stärker als früher „fremden“ Einflüssen ausgesetzt sind.  Eltern (und auch wir Großeltern) haben die Pflicht, genau hinzusehen und achtsam zu sein für das,  was unsere Kinder prägt und mit denen im Gespräch zu sein, denen wir die Erziehung der Kinder in so vielen Stunden des Tages überlassen.

NACHTRAG

Weil Kinder heute weitgehend außerhalb ihres Elternhauses betreut und erzogen werden, ist es umso wichtiger, dass die Menschen, die diese Arbeit leisten, bestens ausgebildet sind und anständig und ihrer verantwortlichen Arbeit gemäß bezahlt werden. Das, die Sache mit der anständigen Bezahlung,  hat sich leider noch nicht in den zuständigen Behörden rumgesprochen, wohingegen sie die gut ausgebildeten  Erzieher und Pädagogen dankend und mit Kusshand annehmen.

Leseempfehlung: Bruckner, die vertauschten Opfer… 25. Februar, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam.
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„Der Perlentaucher “  veröffentlicht unter dem Titel

DIE VERTAUSCHTEN OPFER“

einen Essay Pascal Bruckners zum Themenkomplex „Islam – Islamophobie – Antisemitismus“, der unbedingt lesenswert ist. Der Abschnitt, den ich daraus hierher kopiere, mag das verdeutlichen:

“ 2007 erklärte der UN-Sonderberichterstatter über den Rassismus, Doudou Diene, in seinem am 14. September dem Menschenrechtsrat in Genf vorgelegten Bericht die Islamophobie zu einer der „schwerwiegendsten Formen der Diffamierung von Religionen“ überhaupt. Im März 2007 hatte der Menschenrechtsrat diese Art der Diffamierung schlicht und einfach dem Rassismus gleichgesetzt und gefordert, jede Verächtlichmachung von Propheten und religiösen Symbole zu verbieten, und den Zionismus als eine Form der rassistischen Diskriminierung und der Apartheid zu verurteilen. Doppelter Ehrgeiz also: Zunächst den Westen zum Schweigen bringen, der sich dreier Hauptsünden schuldig gemacht hat: des Kolonialismus, der Laizität und der Gleichheit von Mann und Frau. Vor allem aber ein Werkzeug schmieden, um die liberalen Muslime im Innern unter Kontrolle zu bringen, die es wagen, ihren Glauben zu kritisieren und eine Reform der Familienpolitik verlangen. Und die eine ganze Reihe von Forderungen stellen: Gleichheit zwischen den Geschlechtern, Recht auf Apostasie und Konversion, Recht, nicht an Gott zu glauben, nicht am Ramadan teilzunehmen, nicht den Ritualen zu folgen.

Diese Renegaten will man gegenüber ihren Mitgläubigen anprangern, sie als von kolonialer Ideologie verblendet darstellen, um jede Hoffnung eines Aufstands in der Welt des Korans zu verhindern. Und all das mit den Weihen der nützlichen Idioten von links und rechts, die stets auf der Pirsch nach einem neuen Rassismus sind und glauben, mit dem Islam das letzte unterdrückte Subjekt der Geschichte gefunden zu haben. Seit zwanzig Jahren sehen wir der Fabrikation eines neues Meinungsdelikts zu, das dem der „Volksfeinde“ in der einstigen Sowjetunion gleicht. Und man will jene jungen Frauen stigmatisieren, die sich vom Schleier befreien und mit bloßem Haupt und ohne Scham durch die Straßen gehen wollen, die den Mann heiraten wollen, den sie lieben, und nicht den, der ihnen aufgezwungen wird. Man will jene Franzosen, Deutschen und Engländer türkischer, pakistanischer, maghrebinischer, afrikanischer Herkunft mundtot machen, die für sich das Recht religiöser Gleichgültigkeit in Anspruch nehmen und ihr Leben ohne bedingungslose Ergebenheit gegenüber der Ursprungsgemeinschaft führen wollen. Kurz gesagt, das Problem wird von einer intellektuellen, individuellen oder theologischen auf die Ebene des Strafrechts verlegt, jeder Einspruch oder Vorbehalt kann geahndet werden. Der Bann triff auch die universitäre Welt, wie der Streit zwischen dem Mediävisten Alain de Libera und dem Historiker Sylvain Gouguenheim beweist, der als „islamophober Gelehrter“ gehandelt wurde, weil er in seinem Werk die Rolle der Araber bei der Überlieferung des antiken Wissens als minimal bezeichnet hatte.3Was eine schlichte fachliche Meinungsverschiedenheit hätte bleiben müssen – für den Laien schwierig bis in die Tiefe zu verfolgen -, verwandelte sich in Inquisition, Kabale und Hexenjagd. Und natürlich wurde Gouguenheim beschuldigt, aus der extremen Rechten zu stammen und einen ungeheurlichen Rassismus an den Tag zu legen, indem er den Anteil der Muslime an der Entstehung des europäischen Geistes geringschätzte.“

Die öffentliche Berichterstattung über  den Themenkomplex „Islam“ berührende Geschehnisse, Sachverhalte oder ideologische Auseinandersetzungen entsprechen längst der Darstellung Bruckners, selbst wenn nach den Anschlägen von Paris und Kopenhagen eine zaghaft-kritische Stimmung auch in Deutschland erkennbar ist. Wir sollten sehr entschieden in allen nur möglichen Gegebenheiten, Gruppen  und  persönlichen Gesprächen dafür eintreten,   Islamkritik nicht länger als Islamophobie zu geißeln und endlich  eine offen-kritische Haltung zu wagen und den nötigen Diskurs  zu führen.

Übrigens:

  • Zu behaupten, Islamfeindlichkeit – auch Islamophobie genannt – sei im Kern identisch mit Antisemitismus halte ich für eine besonders perfide Form des letzteren.  (Siehe „nebenan“)

Fremde Feder: DIE Rede der Mahnwache von Berlin…. 14. Januar, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, judentum, politik, terrorismus.
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Gehalten hat sie der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland,  Abraham Lehrer, anlässlich der sogenannten „Mahnwache“  in Berlin.

veröffentlicht ist sie auf der Internetseite des Zentralrats.

In nüchterner Klarheit und ohne jede Polemik beschreibt Herr Lehrer die Probleme, die (nicht nur) Juden mit dem Erstarken des Islam weltweit haben. Er redet auch für mich, die ich Christin bin, er spricht mir aus dem Herzen:

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir stehen heute hier, immer noch voller Trauer und unter Schock. Die schrecklichen Bilder aus Frankreich lassen uns nicht los. Die hohe Zahl der Toten und Verletzten erschüttert uns zutiefst.
Mit Menschenverachtung haben die Terroristen ihre brutalen Pläne umgesetzt und unschuldige Menschen kaltblütig ermordet.

Die jüdische Gemeinschaft weltweit ist von den Ereignissen tief getroffen. Denn wieder einmal hat sich gezeigt: Die Islamisten wollen unsere freiheitlichen westlichen Demokratien treffen UND sie wollen die Juden vernichten.
In Frankreich wurden Zeichner ermordet, weil sie für die Meinungs- und Pressefreiheit eintraten. Es wurden Polizisten ermordet, weil sie diese Menschen schützten.
Und es wurden Juden ermordet – weil sie Juden waren.

Wenn uns etwas fernliegt, dann ist es, alle Muslime zu verdächtigen oder gar diese Religion zu verunglimpfen. Racheakte wie etwa Anschläge auf Moscheen verurteilen wir voll und ganz!
Und wir wollen an dieser Stelle auch unseren tiefen Respekt bekunden vor Lassana Bathily: Ein Moslem aus Mali, der in dem koscheren Supermarkt bei Paris mehreren Menschen, Juden, das Leben gerettet hat.
Ihm ging es nicht um die Religion. Ihm ging es um die Menschen.
Das ist und bleibt auch immer unsere Richtschnur!

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Jerusalem…. 29. März, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", islam, israel, judentum, meine persönliche presseschau.
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Wieso, so frage ich jetzt einfach mal ganz provokativ, wird Jerusalem immer als die Stadt der drei monotheistischen Religionen bezeichnet?

Vollkommen unstrittig ist doch, dass Jerusalem seit 3000 Jahren das Zentrum des Judentums ist.

Vollkommen unstrittig ist auch, dass das Christentum in Jerusalem seinen Anfang nahm.

Aber wieso der Islam?

Weil Araber  Moscheen gebaut haben nachdem sie Jerusalem erobert hatten und ihnen dabei einfiel, dass Mohammed die Geschichte seines nächtlichen Ritts erträumt hatte und ein angeblicher Abdruck eines Hufes den Felsen ziert, auf dem der Felsendom errichtet wurde?

Wie jedermann weiß, nahm der Islam seinen Anfang in Saudi-Arabien. Das Zentrum des Islam ist Mekka. Jerusalem wird nicht einmal im Koran erwähnt, geschweige denn eine besondere Stellung zugesprochen. Erst nach der gewaltsamen Eroberung der Stadt wurde auf dem Gelände des vormalig heiligsten Ortes der Juden eine Moschee errichtet, ganz im Zeichen der Eroberer: „Seht her, hier herrschen wir jetzt!“ Mit Islam hat Jerusalem nur insofern etwas zu tun, als Islam ja bekanntlich „Unterwerfung“ bedeutet, und das haben die Eroberer den Bewohnern  – Christen und Juden –  Jerusalems ganz schnell beigebracht. Daran konnten auch die zur Befreiung Jerusalems herbei geeilten christlichen Heere nur vorübergehend etwas ändern. Aber man nimmt es ihnen – den christlichen Heeren und ihren Befehlshabern – bis heute übel, dass sie überhaupt den Versuch gewagt haben. Die „Kreuzzüge“ gelten nach wie vor als fürchterliches Verbrechen, wohingegen die endgültige Unterwerfung der Stadt und des Unlands sowie  die gewaltsame Eroberung des gesamten vormals christlichen  östlichen und südlichen Mittelmeerraums unter den Islam als vollkommen „normal“ erachtet wird.

Übrigens gilt diese Prämisse – Islam ist das normale Herrschaftssystem im Nahen Osten – bis heute, könnte sich sonst die EU so vehement dafür einsetzen, dass Jerusalem geteilt wird und den Palästinensern das Recht eingeräumt wird, dort die Hauptstadt ihres in Planung befindlichen Palästinenserstaates****  zu errichten, wohingegen kein einziger europäischer Staat Jerusalem als Hauptstadt des bereits bestehenden jüdischen Staates Israels anerkennt und man beinahe  stillschweigend zusieht, dass die Palästinenser die jüdische Geschichte und Verbundenheit Jerusalems mit dem jüdischen Volk leugnen?! Erinnert sich noch jemand an die Olympischen Sommerspiele in London und an den Einmarsch der „palästinensischen Mannschaft“ mit ihrer „Hauptstadt“    (Ost) Jerusalem?

Wieso ich heute so wenig differenziert und ohne große Angabe von weiteren Quellen darüber schreibe? Weil mich dieser nur mäßig kritische Bericht bei israelnetz zutiefst verärgert!

 

 

*** Wobei die EU sich ja immer noch dem Trugschluss hingibt (und die meisten anderen Befürworter eines Palästinenserstaates gleich mit), dass sich dieses Gebilde auf den Bereich von Judäa und Samaria  (von Israel-FreundenKritikern  meistens als „Westbank“ bezeichnet) beschränken wird. Die Araber sehen das jedoch ganz anders, sie meinen mit dem Staat  „Palästina“  das ganze Gebiet vom „Meer bis zum Fluss“…. und dann wäre das mit der palästinensischen Hauptstadt Jerusalem ja auch wieder irgendwie stimmig….  Ironie aus!