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Die Zuspitzung…. 21. Oktober, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Schon in der großen Flüchtlingswelle 2015 waren die Probleme, die mit dem Zuzug so vieler Menschen verbunden sind, offensichtlich. Dabei ging es auch damals darum, den Flüchtlingen menschenwürdige Unterkünfte anbieten zu können, sie zu kleiden, zu ernähren, ihnen aber nicht nur ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern auch etwas Hoffnung auf ein besseres Leben machen zu können.

Schon damals war ich davon überzeugt, dass der finanzielle Aspekt dabei die geringste Rolle spielen würde, aber die Eingliederung in unser Gesellschaftssystem sich weitaus schwieriger darstellen könnte, als alle anderen Probleme, die allein bei der großen Zahl der Flüchtlinge entstehen.

Damals waren es zudem die kulturellen Unterschiede, die „alles andere“ bedeuteten.

Die sind in der jetzigen Situation zwar geringer, dafür nehmen die strukturellen Probleme immer größere Dimensionen an.

Am Beispiel eines Berichts der ARD kann man es für einen einzigen Aspekt deutlich machen:

https://www.tagesschau.de/inland/gefluechtete-schulen-101.html

Durch den Krieg sind Hunderttausende ukrainische Kinder und Jugendliche nach Deutschland gekommen. Schulplätze für sie zu finden ist schwierig – eine Belastung für Geflüchtete und die Kommunen.

Wer die Situation an den Schulen zu „normalen Bedingungen“ kennt, wundert sich vermutlich gar nicht. Eher ist man als Insider doch geneigt, relativ dankbar dafür zu sein, dass endlich das Problem, das Deutschlands Schulen schon seit Jahren haben, offen und unübersehbar zutage tritt.

Es gibt zu wenig Lehrer.

Schulgebäude sind marode.

Klassenräume fehlen.

Allein diese drei Punkte machen das Dilemma deutlich. Schon für den bisherigen Betrieb galten diese Punkte als DIE Stressfaktoren für Schüler, Lehrer und Schulverwaltung. Von 1985 – 1998 war ich Elternvertreterin in verschiedenen Schulformen und auch einige Jahre im Stadtelternrat meiner Heimatgemeinde. (In meinem Beruf als Fachlehrerin war ich mehr als 20 Jahre an einer Förderschule tätig.)

IMMER ging es um die schlechte Infrastruktur an den Schulen selbst, um deutliche Mängel an den Gebäuden, angefangen von fehlenden Klassenräumen bis hin zu unzumutbaren Sanitäranlagen. Das fiel damals und fällt heute in den Zuständigkeitsbereich der Kommunen.

IMMER fehlten Lehrer. Dafür sind die Schulämter in den Schulbezirken zuständig, die schon seit Jahrzehnten vor allen Dingen den Mangel verwalten, den Mangel an Fachlehrern an Grundschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Hauptschulen und sogar an Förderschulen.

Die Problemlage spitzte sich zu mit der schlecht vorbereiteten Einführung der Inklusion. Schüler, die sonst nicht ohne guten Grund an den für sie konzipierten Förderschulen unterrichtet wurden, mussten nun durch den politischen Willen der Verantwortlichen im Kultusministerium in den jeweiligen Regelbetrieb der Schulen integriert werden, was aber, folgt man den Klagen der Kolleginnen und Kollegen an den betroffenen Schulen, nur unzureichend gelingt. Die Förderschullehrer werden stundenweise von Schule zur Schule und Klasse zur Klasse geschickt, ohne dabei aber an der jeweiligen Stelle auch tatsächlich ihrer Aufgabe, die schwachen Schüler zu fördern, wirklich gerecht werden zu können.

DAS war bereits die Lage an den Schulen bei der großen Flüchtlingswelle in 2015 und den folgenden Jahren.

Durch den Ukraine-Krieg hat das Problem nochmals deutlich an Schärfe zugenommen.

Der Not der geflüchteten Familien stehen knappe Ressourcen in den Kommunen gegenüber. Allein in Nordrhein-Westfalen waren im Sommer fast 4400 Lehrerstellen unbesetzt, außerdem fehlt es an Räumlichkeiten für den Unterricht. Bis Ende August wurden nach Angaben des nordrhein-westfälischen Schulministeriums für rund 35.000 Personen Schulplätze gefunden. Mehr als 2000 ukrainische Kinder und Jugendliche in NRW hatten bis dahin aber noch überhaupt keinen Schulplatz.

Hinzu kommt eine rechtliche Besonderheit im Umgang mit Geflüchteten aus der Ukraine. Anders als Asylbewerber dürfen sie sich ihren Wohnort in vielen Fällen frei aussuchen. Dadurch entstehen regionale Ungleichheiten. Nicht immer landen die Geflüchteten dort, wo Schulplätze zur Verfügung stehen. In einigen Gegenden ist die Nachfrage nach Schulplätzen wesentlich höher als anderswo, gerade Großstädte sind besonders beliebt und gefragt.

Kann man es den Geflüchteten verdenken, dass sie lieber in größeren Städten leben möchten als in einem kleinen Dorf im „Bergischen Land“ oder im ländlichen Münsterland (NRW)? Ich bin ziemlich sicher, dass das Problem auch in Niedersachsen besteht und Familien lieber in Hildesheim oder Oldenburg wohnen möchten, als in einem Örtchen im Wendland oder im bäuerlichen Gebiet zwischen Ems, Weser und Elbe. Dort aber mag die Lage weniger prekär sein, obwohl auch dort die Schulverwaltung nicht beliebig viele neue Lehrer einstellen könnte, wenn der Zuzug von schulpflichtigen Kindern die räumlichen und personellen Ressourcen einer Schule / Gemeinde übersteigt.

So kann man den folgenden Kommentar wohl nur als das Mäntelchen betrachten, das die Not nur notdürftig bedeckt:

„Etwas weniger angespannt ist die Lage im ländlich gelegenen Lindlar. Die Gemeinde, rund 30 Kilometer von Köln entfernt, habe die Aufnahme von ukrainischen Schülerinnen und Schülern bisher gut bewältigen können, sagt Bürgermeister Georg Ludwig.

Kinder im Grundschulalter besuchen jeweils die „wohnortnächstgelegene Grundschule“, so der Bürgermeister: „In den weiterführenden Schulen werden alle ukrainischen Schülerinnen und Schüler passend ihrer Vorbildung aufgenommen und beschult.“ Inzwischen aber stoßen auch die Schulen hier in einzelnen Jahrgängen an Aufnahmegrenzen, sagt Bürgermeister Ludwig.““

Dass es auch für die geflüchteten Eltern der Kinder schwer ist, mit dem Mangel klar zu kommen, macht dieser Absatz deutlich:

Natalia, die Mutter der beiden Kinder, die in Düsseldorf auf die Hauptschule gehen, hat die Hoffnung noch nicht aufgeben. Sie sucht weiterhin nach Gymnasiumsplätzen für ihre Kinder. Eine Sprecherin der für Schulfragen zuständigen Bezirksregierung in Düsseldorf teilt auf Anfrage von tagesschau.de mit, es sei „aus Kapazitätsgründen nicht möglich, allen Wünschen nach einer Erstförderung an einem Gymnasium zu entsprechen“.“

Hinzu kommt in Deutschland natürlich auch der nicht zu umgehende Weg der Bürokratie. Und der sieht einfach vor, dass die Flüchtlingskinder zunächst eine Vorbereitungsklasse durchlaufen, in der sie sprachlich fit gemacht werden sollen, um dem Unterricht folgen zu können. Dabei kann man offenbar nicht auf die unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten der einzelnen Kinder Rücksicht nehmen und auch nicht auf die sozialen Bedingungen ihres Elternhauses, das je nachdem unterstützend wirken kann oder leider auch nicht. Ein Problem übrigens, das grundsätzlich für alle Kinder in allen Schulen gilt.

Für Flüchtlinge gelten diese Bedingungen:

Allerdings finde die „Erstförderung“ von Geflüchteten aus der Ukraine unabhängig von der Schulform statt, dabei stehe der Spracherwerb im Vordergrund: „Erst nach in der Regel zwei Jahren beraten und entscheiden die Lehrkräfte, die in der Erstförderung unterrichtet haben, an welcher Schulform die Schülerin oder der Schüler ihre oder seine Schullaufbahn erfolgreich fortsetzen kann“, so die Sprecherin der Bezirksregierung. Eine lange Wartezeit für Eltern und Kinder.“

Was natürlich auch überhaupt nicht auf dem Zettel steht, ist die noch ungewisse Corona-Lage, die es den Kindern in den Schulen zusätzlich schwer macht. Ich hege den Verdacht, dass die meisten Schulen in Deutschland immer noch nicht in der Lage sind, flexibel auf die Entwicklung reagieren zu können, sieht man von den „bewährten“ Mitteln ab, die Kinder in den Distanzunterricht der elterlichen Behausung zu schicken oder vor Ort in den Klassenzimmern alle 20 Minuten die Fenster aufzureißen…

Unsere Kinder, das beklage ich nicht erst seit heute, stehen ganz hinten in der Reihe derjenigen, für die der Staat Geld locker macht. Dass sie die dringend benötigten „Fachkräfte von morgen“ sind, scheinen die Verantwortlichen nicht sehen zu wollen und trägt dazu bei, die Lösung der oben genannten Probleme auch weiterhin weit von sich zu schieben.

Schröders „faule Säcke“ wirkt dabei vermutlich ebenso nach, wie bei den Kitas die Vorstellungen der Verantwortlichen, dass „Erziehung jeder kann, der selber Kind und im Kindergarten war“, was ganz sicher dazu beiträgt, den Beruf der Erzieher so unattraktiv wie möglich zu machen – hinsichtlich der Entlohnung der Erzieher und der strukturellen Bedingungen in den Kitas und Horteinrichtungen.

Wer wird heute noch aus Überzeugung und mit Begeisterung Lehrer oder Erzieher? Der Fachkräftemangel auf diesem Gebiet ist doch unübersehbar.

Und der Staat?

Der tut NICHTS !

Kleiner Einschub:

In meiner Heimatstadt Lehrte kam der Bürgermeister auf die glorreiche Idee, Erzieher als Lehrlinge vor Ort in der Kita und in Eigenregie der Stadt auszubilden, Learning bei doing, sozusagen… WER geht dann aber noch den lehrstoffreichen Weg einer 4-jährigen Fachschulausbildung, bei der die Theorie in allen pädagogischen, psychologischen, sozialen und rechtlichen Aspekten in den Unterrichtsfächern von Bedeutung ist und die Praxis dennoch nicht fehlt? Ich bin gespannt, ob und wann die GEW warnend ihren Finger erhebt, weil auf diese Weise „Erzieher zweiter Klasse“ ausgebildet werden. Ich habe es noch nicht an prominenter Stelle gelesen. Noch warte ich vergeblich darauf.

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Frauen und Kinder zuerst…. 8. März, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Tausende Flüchtlinge sind unterwegs, um dem Schrecken und der Bedrohung durch die Gefahren des Krieges zu entkommen.

Menschen auf der Flucht. Sie verlassen ihr Land. Suchen Zuflucht bei den Nachbarn.

In den letzten Jahren haben wir viele solcher Bilder und Filme flüchtender Menschen gesehen.

Kann man sich daran gewöhnen? Wird man irgendwann gleichgültig gegenüber dem Leid der anderen Menschen? Blendet man die Gedanken daran einfach aus?

Wohl kaum, wenn man die große Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen aus der Ukraine sieht.

Aber in einem unterscheiden sich die Bilder von denen, die so lange die Nachrichten beherrschten.

Es kommen vor allem Frauen mit ihren Kindern…

Das war 2015 so ganz anders.

Damals blieben die Frauen und Kinder in den Kriegsgebieten und die jungen Männer flohen – als Vorhut und Türöffner für die Familie, die man später nachholen wollte, hieß es.

Heute bleiben die Männer, junge wie ältere, im Kriegsgebiet und kämpfen. Kämpfen um ihr Land, für ihre Freiheit, um ihr Leben.

Frauen und Kinder zuerst – diese Forderung, die zuerst bei der Rettung Schiffbrüchiger zu Beginn des letzten Jahrhunderts aufkam, gilt auch jetzt, wobei das Zurückbleiben der Männer sicher nicht nur ganz freiwillig geschieht. Die Regierung der Ukraine hat alle wehrfähigen Männer zur Verteidigung des Landes aufgerufen, befohlen, müsste es wohl eher heißen.

Den Schwächsten gilt unsere Hilfe, den Kindern und ihren Müttern und Großmüttern.

Meine Gedanken sind aber auch bei den kämpfenden Männern – und ich erinnere mich mit Furcht und Schrecken an die Erzählungen meines Vaters vom Krieg. Er war noch keine 20 als er zu den Fallschirmjägern kam – und war noch 22 als „die Engländern“ ihn gegen Ende des Krieges in Italien gefangen nahmen und ihn in ein POW-Camp in Ägypten nicht weit vom Suezkanal verbrachten. Im Oktober 1948 war er einer der letzten Gefangenen, die von Port Said aus die Heimreise in ein zerstörtes Land antraten.

Nie habe ich mir vorstellen können, dass in Europa wieder ein Krieg beginnt, der die ganze Welt in Flammen setzen kann. Putin macht das Undenkbare – einen weltumspannenden Krieg – mit seinem Krieg in der Ukraine wahrscheinlicher, als man es jemals für möglich gehalten hätte.

So schaffen wir das…. NICHT 13. Dezember, 2021

Posted by Rika in aktuell.
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Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „„Die fünf wichtigsten Dinge sind: Ein Kind weniger bekommen, ohne Auto leben, Flugreisen vermeiden, grüne Energie beziehen und vegetarisch oder vegan leben." Susan Joy Hassol, Klimakommunikatorin vธലu nau 0018 Made 1a“

Diese hübsche „Kachel“ (so nennt man die plakativen Statements bei Facebook) fiel mir heute auf.

Ja! Natürlich! Das ist es! Endlich sagt das mal jemand!

Um den Planeten zu retten, müssen wir Menschen einfach aufhören mit all dem Unfug, der uns zwar Freude macht, aber leider dazu beiträgt, die ganze Welt zu zerstören.

Also bitte, bekommt ein Kind weniger – weniger als ursprünglich geplant. Aus drei mach zwei, aus zwei mach eins und aus eins mach keins. Ist doch ganz einfach. Aber Vorsicht, in China hat das mit den 1-Kind-Familien zwar richtig gut geklappt, aber nun merkt man, dass das doch keine so gute Idee war… Wie soll das mit der Versorgung der Alten, wie mit den benötigten Arbeitskräften und wie mit den Renten funktionieren? Ach, ich vergaß, es geht ja darum, dass wir uns zur Rettung des Planeten sukzessive ganz abschaffen. Dann ist das in Ordnung… Mir kann das ja ohnehin egal sein. Ich bin alt. Aber ich habe Schuld auf mich geladen. Ich habe viel zu viele Kinder in die Welt gesetzt. Und die müssen nun ausbaden, was ich angerichtet habe. Es tut mir ja sooo leid. Bitte verzeiht mir, dass es Euch gibt.

Auto? Lasst das Auto in der Garage, noch besser, schafft es gleich ganz ab. Geht zu Fuß oder fahrt mit dem Fahrrad. Ziele im Nahbereich, die nicht mit dem Fahrrad zu erreichen sind, kann man auf dem Land getrost vergessen, in der Stadt fährt die Straßenbahn und der Bus hält an jeder Ecke. An den Bodensee oder an die Nordsee kommt man mit der Bahn. Alles ganz easy.

Flugzeuge? Wozu braucht man Flugzeuge? Nord-, Ost- oder Bodensee siehe oben. Auf Malle wird man doch wohl verzichten können und noch weiter wegzureisen wäre ohnehin ein Verbrechen am Planeten.

Grüne Energie – was ist das? Man will uns ja ständig einreden, Windräder seien grün, dabei sind sie hoch, riesig, aus schlecht recycelbaren Materialien, mit Bodenfundamenten, die jedem Naturschutz in Feld, Wald und Flur Hohn sprechen, und Windräder laufen darüber hinaus nur, wenn der Wind weht… heute weht er gerade nicht so gut. Kaum ein Ästchen rührt sich in den Bäumen vor meinem Fenster.

Zum Glück gibt es ja noch die Solaranlagen…. angeblich, so las ich neulich, dienen sie dem Natur- und Artenschutz, besonders aber den Fledermäusen. Das ist doch schön. Noch schöner ist es, dass sie unzähligen Kindern in Afrika und Südamerika die unnötige Plackerei in der Schule ersparen und ihnen gleich sichere Arbeitsplätze bieten, durch den Abbau der nötigen Rohstoffe nämlich. So lernen Kinder in fernen Ländern früh, dass nur durch harte Arbeit der Lebensunterhalt verdient wird und man auf solche Fisimatenten wie Autos oder Flugzeuge doch gut verzichten kann… Möglicherweise verzichten sie dann später sogar ganz freiwillig darauf, überhaupt ein Kind zu bekommen, dem das gleiche Schicksal beschert wäre….

Vegetarisch oder vegan zu leben, ja das ist zukünftig ein Muss. Die armen Tiere, die bisher als Nahrungsmittel getötet und missbraucht wurden, sollen endlich in Frieden leben können. Allerdings muss man sich fragen, ob man dann Kühe, Schweine, Hühner, Gänse und Enten nur noch in freier Wildbahn antreffen kann, zoologische Gärten wird es ja in Zukunft auch nicht mehr geben, oder plant man, die Tiere (wie später auch die Menschen) einfach aussterben zu lassen. Ich meine, welcher Bauer würde denn nur noch zum Vergnügen 2 Schweine und 3 Kühe halten, damit Kinder (sofern es noch Kinder gibt) am lebenden Getier sehen können, welche Verbrechen ihre Vorfahren früher verübt haben, Tiere in Ställen einzusperren ist Tiermissbrauch.

Wir gehen so herrlichen Zeiten entgegen, wir entwickeln uns nicht mehr länger, wir retardieren, natürlich nur zum Wohle des Klimas und des Planeten. Ich frage mich allerdings, was „wir“ davon haben, wenn es uns nicht mehr gibt und gar nicht mehr den unfassbar gut geretteten Planeten bewundern können.

Also ich setze ja persönlich ganz andere Akzente:

Ich liebe das Leben. Und ich vertraue dem Leben. Ich vertraue darauf, dass es immer Menschen geben wird, die sich Gedanken machen, wie wir es besser machen können, nicht, indem wir etwas verbieten, sondern indem wir den uns von Gott geschenkten Verstand nutzen, um an Lösungen zur Bewältigung der Zukunft zu arbeiten. Ich las gestern ein Interview mit dem neuen Nobelpreisträger für Chemie, Benjamin List. Auch er macht sich Gedanken, aber die weisen in eine ganz andere Richtung als die des Verbots. Was können Wissenschaftler dazu beitragen, Technologien zu entwickeln, die mehr sind, als nur eine Steuer auf CO2? Was können Biologen dazu beitragen, die Ernährung von beinahe 8 Milliarden Menschen zu sichern? Wie wird man dem Energiehunger begegnen, ohne die Ressourcen auszuplündern?

Sicher, ich kann ein Schild basteln auf dem die oben genannten 5 wichtigsten Dinge aufgezählt sind und mich in Hannover damit vor den Hauptbahnhof stellen oder vor der Staatskanzlei aufkreuzen, dem Landtag. Ich kann die Kachel auch bei Facebook teilen oder als Weihnachtsgruß an meine Verwandten, Bekannten und Freunde verschicken.

Aber noch lieber würde ich sagen:

Ihr seid klug, nutzt euren Verstand, macht eure Kinder stark durch Liebe und Vertrauen, vertraut dem Leben, vertraut dem Schöpfer und mäßigt euch da, wo es für euer Leben sinnvoll erscheint und möglich ist. Überlegt selbst, was ihr tun könnt und wie ihr leben wollt und lauft nicht den Heilsbringern und Schreihälsen nach.

Ihr seid verantwortlich für euer Leben – NUR FÜR EUER LEBEN !

Nehmt diese Verantwortung wahr. Das ist genug.

Über allen Wipfeln spazierest du…. 29. September, 2020

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie, Kinder - Famile.
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Wir hatten den (jungen)  Eltern ein „sturmfreies Wochenende“ geschenkt, sprich, wir wollten die Enkel am Freitagmittag übernehmen und bis Sonntag bei uns beherbergen, beköstigen und bespaßen.

Aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, verkürzte sich sich das  Wochenende um einen Tag, die Enkel kamen am späten Samstagvormittag erst zu uns. Das hinderte uns aber nicht daran, den für diesen Tag gefassten Plan in die Tat umzusetzen. Corona  und Wetter bedingt hatten wir uns überlegt, eine „Draußenaktivität“ mit den Enkeln zu unternehmen, die auch bei weniger schönem Sonnenscheinwetter durchzuführen war.

Wir wollten in den Harz, genauer gesagt, nach Bad Harzburg, noch genauer, wir wollten den Baumwipfelpfad erwandern. Das ist nun nicht unbedingt das größte Wanderabenteuer, das der Harz zu bieten hat, aber zu einer Herausforderung wurde die Unternehmung schon.

Nach den vielen herrlichen und sonnenwarmen Altweibersommertagen begrüßte uns der Samstag mit einem vielschichtigen dunklen Griesegrau. Von der Sonne oder blauem Himmel keine Spur, dafür viele, viele Wolken, die gefährlich nach Regen aussahen.

Die Eltern hatten diese Vorzeichen dräuenden Regens natürlich auch wahr genommen und die Kinder mit regenfester Bekleidung und zusätzlichen Regenschirmen versorgt. Auch wir trafen Vorsorge, möglichen Wolkenbrüchen zu trotzen.

So ausgerüstet und versehen mit ausreichendem Proviant für ein geplantes Picknick im Grünen machten wir und auf den Weg.

Bei der Abfahrt war es noch trocken, kaum aber hatten wir den Außenbezirk unseres Dorfes erreicht, fielen erste zarte Tropfen auf die Windschutzscheibe, bei der Fahrt über die A2 wurden die Tropfen nicht nur zahlreicher, sondern auch größer und als wir über die Autobahn richtung Bad Harzburg fuhren, schaffte es der Scheibenwischer kaum noch die Wasserfluten zu bändigen und eine freie Sicht auf die Fahrbahn zu ermöglichen…. die freie Sicht auf die Berge war selbstredend durch den Starkregen stark eingeschränkt.

Bei der Ankunft auf dem  Parkplatz in der Nähe der Gondel, die uns auf den Burgberg bringen sollte, regnete es Bindfäden….

Macht nichts, wir sind ja nicht aus Zucker…

Wir standen eine gute halbe Stunde vor dem Seilbahngebäude im Dauerregen, bis wir endlich an der Reihe waren, das Familienkombiticket zu lösen und weitere 20 Minuten warteten wir innerhalb des Gebäudes, bis wir die kleine Gondel besteigen konnten, die uns in ca. fünf Minuten hinauf auf den Berg brachte.  Die Kinder staunten nicht schlecht über dieses Gefährt, waren sie doch von den Skiurlauben in Südtirol eine schnelle Fahrt gewohnt und stellten nun fest, dass so eine Gondel auch ganz langsam bergauf zuckeln kann. Dank des Regens konnten wir die Fahrt jedoch nicht nutzen, die Landschaft zu bewundern…. sie war irgendwie in den Nebelschwaden und Regenfäden nicht auszumachen.

Unsere gute Laune ließen wir uns aber nicht nehmen.

Oben auf dem Berg zogen die Überreste einer alten Burg die ungeteilte Aufmerksamkeit der Kinder auf sich. Der tiefe Brunnen hatte es ihnen besonders angetan…. und auch mir kam der Brunnen  sehr gelegen,  ist er doch großzügig mit einem Pavillon überdacht, und die Bänke ermöglichten uns zudem, Teile des mitgebrachten Proviants regenfrei zu genießen.

Nach der kleinen Stärkung machten wir uns auf den Weg bergab. Es ging vorbei an der neu eingeweihten Schwebebahn, die ein wunderbares Gleiten hinab zum Baumwipfelpfad und „atemberaubende Ausblicke“ (so der Prospekt) zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt – lassen kann, muss man wohl angesichts des immer noch heftigen Regens sagen. Wir beobachteten eine Weile die lange Schlange an abenteuerlustigen Personen, die sich an der Station der Baumschwebebahn eingefunden hatten und auch die Schwebenden, zu denen, wie ich am Montag in der Zeitung lesen konnte, auch der Ministerpräsident des schönen Niedersachsen gehört hatte.

Wir zogen es allerdings vor, den rustikalen Weg  bis zum Baumwipfelpfad zu nehmen, und nicht nur die Kinder erfreuten sich an kleinen Skulpturen und seltsam geformten Bäumen, die den Weg so vergnüglich machen…. und machten, trotz des immer noch unermüdlich rinnenden und pladdernden Regens.

Endlich erreichten wir die „Bergstation“ des Pfades. Ungefähr einen Kilometer lang ist dieser aufgeständerte Weg und man wandert tatsächlich in Baumkronenhöhe. Verschiedene Stationen geben Auskunft über die Tierwelt des Harzes, über die unterschiedlichen Bäume und über die Gewässer, die teils künstlich angelegt, teil im natürlichen Bett den Harz durchziehen. Wir waren beinahe als einzige an diesem Tag  auf dem Pfad unterwegs  – und eigentlich sogar froh über den Regen, der immer noch unserer treuer Begleiter war, konnten wir uns doch mühelos vorstellen, wie an herrlichen Sonnentagen ein Heer von Wanderern den Pfad bevölkern   und samt und sonders alle Stationen  belagert sein würden, so dass man zwar trocken, dafür aber leicht gestresst  dennoch im Genuss beeinträchtigt wäre…

Die Aussichtplattform an der Talstation des Pfades gewährleistet bei Sonnenschein sicher einen herrlichen Blick auf die umgebenden Berge… und ganz Mutige werden auch die gläserne Plattform trotz eines leicht mulmigem Gefühl ganz wunderbar finden….

Die Kinder und der Liebste waren jedenfalls begeistert, mich zog es hingegen zum trockenen Auto, war doch meine Regenjacke dem Regen nicht gewachsen und ich spürte, wie langsam kühles Nass Schultern und Arme befeuchteten.  Der „Urknall“ am Ende des Weges  war  für die Kleinen ein echtes Highlight….

Die paar Meter durch den Sintflut ähnlichen Regen schafften wir auch noch, zogen die nassen Regensachen aus und der Liebste fuhr uns sicher zurück ins heimische Dorf…

Bratkartoffeln und Kaminfeuer  rundeten diesen durch und durch schönen Tag ab…

Und einige Zeit später kehrte schläfrige Stille  ein im Hause Rika…. und über allem Wipfeln ward  Ruh….

Schwerin-Moment am Strand… 25. August, 2020

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Auf der Wiese waren wir, der Liebste und ich.

Von dort aus unternahmen wir – wie so oft – einen kleinen Ausflug nach Cuxhaven, um in einem der netten Geschäfte in der Fußgängerzone nach einem hübschen Mitbringsel Ausschau zu halten.

Wir wurden fündig und machten uns auf den Rückweg zur Wiese. Der sieht in aller Regel so aus: Wir drehen eine Runde um die „Alte Liebe“, fahren an der alten Seefahrtsschule ( NAVIGARE NECESSE EST ) vorbei Richtung Döse und Duhnen und dann über die Dörfer zurück zur Wiese.

Duhnen haben wir diesmal aus-, bzw. rechts liegen gelassen. Dafür beschlossen wir, noch einen kurzen Abstecher nach Sahlenburg zu machen und dem dortigen „Wattenmeer-Besucherzentrum“ einen Besuch abzustatten.  Dieses Besucherzentrum liegt ganz wunderbar hinter den  Dünen  am Waldrand mit Blick auf Strand, Watt, Meer und „Hamburg Mitte„.

Allerdings ist  zu Corona-Zeiten mit besonderen Bedingungen zu rechnen. Mit uns hatten ganz offensichtlich  viele Leute den Vorsatz eines Besuches gefasst und wir waren in einer Warteschlange von mindestens 20 Personen die letzten. So verzichteten wir auf die weitere Erkundung dieser sehenswerten Einrichtung und wanderten an der Promenade entlang zu unserem Auto. Die Sonne schien hell und warm und am Durchgang zum Strand konnten wir das auflaufende Wasser über dem Watt sehen….

Die Versuchung war groß, die Füße mal kurz ins Wasser zu halten, auch wenn wir weder mit Handtuch noch sonst wie auf eine Miniwattwanderung vorbereitet waren.

Wir kramten also nach unseren Kurkarten, denn natürlich muss man selbst für einen ganz „kurzen Kurzbesuch“ des Strandes oder des Watts einen Obolus für den Eintritt in Gottes schöne Natur entrichten.

Plötzlich hinter uns eine Stimme, die laut und vernehmlich „Mama“ rief. Normalerweise achte ich nicht mehr auf Mama-Rufe am Strand, gelten sie doch in aller Regel nicht mir. Aber dieser Ruf muss wohl sofort von meinem Unterbewusstsein als der Ruf „meines Kindes“ erkannt worden sein, ich drehte mich um und sah in das lachende Gesicht unseres jüngsten Sohnes und das seiner Freundin.  Er war mit  ihr zu einem Kurztrip nach Sahlenburg gekommen, um sich  mit einem alten Freund zu treffen, der dort mit seiner Familie Urlaub machte.

Und schon setzte das „hätte, wäre, wenn“ ein…. hätten wir nicht spontan beschlossen den Abstecher zu machen …. wäre der Besucherandrang nicht so groß gewesen …. hätten wir nicht einen anderen Weg zurück zum Auto genommen als den, auf dem wir gekommen waren… hätte Tobias nicht den Anruf vom Freund bekommen…. und hätte er nicht noch tanken müssen….

Wir hätten uns verpasst, wären uns nicht begegnet.

So aber waren Überraschung und Freude groß, und Tobias erzählte, wie er ein älteres Ehepaar vor sich hergehen sah, das ihm seltsam bekannt vorkam und in dem er dann ganz sicher „Mama und Papa“ ausmachte…

Wie ist doch die Welt so klein…  und wie groß die Wahrscheinlichkeit, sich an einem warmen Sommertag ganz zufällig am Strand von Sahlenburg zu treffen… wenn die einen eigentlich in Hamburg sein sollten und die anderen auf der Wiese…

Ein kleiner Plausch – auch mit dem uns gut bekannten Freund –  und dann trennten sich unsere Wege wieder… aber die Freude über das unverhoffte Wiedersehen hielt noch lange an…

Was es mit dem „Schwerin-Moment“ auf sich hat, kann man hier nachlesen: „Unverhoffte Begegnung“

Kleine Zwischenrufe im Mai…. 25. Mai, 2020

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Ich habe hier im Blog bisher nichts im Wonnemonat Mai geschrieben.

Zum einen war der Wonnemonat nicht so wonnig, wie man es ihm gemeinhin zuschreibt, was allerdings weniger am Wetter, als vielmehr an den beherrschenden Themen lag, Stichpunkte: Corona, Coronaleugnung, Politik, Israel, 75. Tag der „Befreiung“, Islam, Religion und was sonst noch so anfiel….

Zum anderen hatte ich gar keine Muße für längere Einträge, das zu begründen, hebe ich mir aber für spätere Zeiten auf.

Trotzdem habe ich mich natürlich mit den oben genannten Themen beschäftigt und bei Facebook immer wieder kurze Kommentare zu entsprechenden Artikeln gegeben. Die liste ich hier nun auf…

So aus dem Zusammenhang mögen sie für die Leser hier keinen Sinn ergeben, aber vielleicht ist es interessant, sie den diversen Stichpunkten zuordnen…

Mir sind sie eine Erinnerung an einen Monat voller irritierender, sich teilweise widersprechender, zornig oder wehmütig stimmender Geschichten…

Tag 1 im Mai 2020

„Erwiderung auf Anja Reschke und die Corona-Krise: Es ist zwar etwas kindisch – mit 70 Jahren tritt man vermutlich erneut in die entsprechende Phase ein -, aber wenn Frau Reschke auf dem Bildschirm erscheint, wechsele ich sofort den Sender … Die Erfahrung aus früheren Sendungen mit dieser Vorzeigejournalistin macht das absolut notwendig … aus gesundheitlichen Gründen natürlich.“

„Bevor ich mich aufrege möchte ich wissen, was auf dem Shirt steht… die Übersetzung ins Deutsche bitte! (Meine Reaktion auf das Foto einer Grundschulleiterin, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hidaya“..“

„Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus
washingtontimes.com
„Vermutlich kann sie das Virus sehen….“  Meine Vermutung zur Mitteilung…

„Es ist schon erstaunlich mit welch irrwitzigen Berechnungen und Aussagen Ökonomen den Medizinern Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten bestreiten. Her Homburg redet Humbug was die Beurteilung der medizinischen Faktoren angeht.
Als Ökonom sollte er daran arbeiten, wie man den Aufschwung mach der Pandemie schaffen kann. Ansonsten sollte er sich besser zurück halten. “  Zu Professor Stefan Homburg, der Corona nur für einen Hype hält.

2. Mai 2020

„Gestern lief in der ARD ein Beitrag über Hannelore Kohl, die Zeit ihres Lebens ihren Mann und damit auch die CDU aktiv unterstützte, am Ende aber einen hohen Preis bezahlte… Der „Machtmensch Kohl“ wurde abgelöst durch eine als wenig machtvoll angesehene junge Frau, verharmlosend „Kohls Mädchen“ genannt. Doch die sich als harmlos inszenierende Angela Merkel, mit ihrem Kleinmädchenlächeln und dem ebenso kleinmädchenhaften Sprach- und Sprechmodus übertrifft den „Machtmenschen Kohl“ um Längen. Helmut Kohl hatte niemals vor, die ganze Welt mit seinen Rettungsphantasien zu beglücken, noch weniger hatte er vor, diese Phantasien auch in die Tat umzusetzen, er wollte Deutschland zu einem prosperierenden und an christlichen Werten orientierten Gemeinwesen machen. Angela Merkel, die zwar ihren Amtseid abgeleistet hat, in dem sie sich verpflichtete dem deutschen Volk zu dienen und Unheil von ihm fern zu halten, hat aber eine ganz andere Agenda. Da geht es nicht mehr um das Wohlergehen Deutschlands, da geht es um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt – mit Hilfe und auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Denn all die Milliarden, die diese Rettungsaktionen kosten, erwirtschaftet nicht „der Staat“, er nimmt sie ein von allen Menschen, die in Deutschland irgendeine Form von Arbeit verrichten, die konsumieren oder Dienstleistungen – etwa von Friseuren- in Anspruch nehmen (alles, wirklich alles wird durch die Mehrwertsteuer zum „Einkommen des Staates“), Eigentum besitzen, ja sogar von denen, die einfach nur eine Rente beziehen für die sie jahrelang in die Kassen einbezahlt haben (ich weiß, Generationenvertrag). Der Staat verwaltet diese Einnahmen bestenfalls – und manchmal auch durchaus überaus schlecht…. Angela Merkel übt eine Macht in einer Fülle aus, die von keinem anderen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland derartig missbraucht wurde zum Schaden Deutschlands. Es wird Zeit darüber nachzudenken, eine Kanzlerschaft generell auf 2 Amtsperioden zu beschränken, um diese Ausuferung der Macht zu begrenzen und vom Volk als Souverän kontrollieren zu lassen.“

„Es ist unerträglich, dass sie immer und immer wieder ihr schweres Schicksal in den Mittelpunkt rückt.
Meine beiden biodeutschen Großväter waren auch arme Schlucker, einfache Arbeiter… ihre Enkel haben es zu Ingenieuren, Unternehmern, Lehrern, Professor, leitenden Angestellten gebracht.. Mit Fleiß und Energie.
Soll ich das jetzt auch dauernd in jeder Stellungnahme zu einem aktuellen Thema hervorheben?“ Zur ewig jammernden und sich selbst bemitleidenden Frau Chebli…

„Es gibt in meiner Familie auch so eine „Esel-Krieg-Geschichte“. Mein Vater war als Fallschirmjäger in Italien in dem umkämpften Gebiet von Monte Cassino eingesetzt. Am Tag vor dem Beginn der Entscheidungsschlacht wurde mein Vater zu einem Lehrgang abkommandiert… das rettete ihm das Leben. Niemand seiner Einheit hatte überlebt. Und der Esel? Er benötigte einen Tierarzt und wurde gleichfalls mit meinem Vater aus der Gefahrenzone beordert… „Ein Esel und ich haben als einzige meiner Einheit überlebt“ war die für ihn nur schwer auszuhaltende Erfahrung…“   Kommentar zu einemBild, auf dem ein Soldat zu sehen ist, der einen Esel trägt…

Auf die Frage, ob man lachen oder weinen soll zum gleichen Bild: “ Alles zugleich… mein Vater ist in Italien in britische Gefangenschaft genommen und in ein POW-Camp nach Ägypten verbracht worden. Als er im Oktober 1948 zurück nach Hause kam war er nicht mehr der junge Mann, mit dem sich meine Mutter 6 Jahre zuvor verlobt hatte… meine Eltern heirateten im November 48… Heute denke ich, dass mein Vater die traumatischen Erlebnisse, über die er so gut wie nie sprach, nie verwunden hat…. Sie machten sich aber in den letzten Lebensjahren bemerkbar und belasteten ihn sehr, bevor er 87jährig starb.“

„Mein Vater begeisterte mich schon früh für Homer, Ilias und Odyssee… er hatte als Offizier im PoW-Camp die Möglichkeit Theologie zu studieren und in dem Zusammenhang auch Griechisch und Hebräisch zu lernen… das hat ihm vermutlich auf andere Weise das Leben gerettet…“  Immer noch zum Eselbild gehörend… es war ein guter Wortwechsel.

 

3.Mai 2020

„Der Islam ist nicht nur eine Religion unter vielen anderen, nicht einmal „nur“ eine der drei monotheistischen Religionen, der Islam ist immer und überall auch dort, wo er die Mehrheit der Glaubenden in deinem Staat stellt, gleichzeitig auch die übergeordnete Macht, der selbst das staatliche Recht untergeordnet ist, sofern dieses nicht ohnehin auf dem Islam / Koran aufbaut. Insofern ist der Gebetsruf – Adhan – nicht einfach nur eine Erinnerung an die anstehende Gebetszeit, es ist immer und überall auch der Anspruch des Islam als Zeichen des Herrschaftsanspruchs über das Gebiet, in dem der Gebetsruf erklingt. Eine Säkularisierung, wie es das Christentum in Deutschland / Europa erfahren hat, ist für den Islam allerdings nicht in Sicht. Insofern ist Kritik an dem Ruf zum Gebet, das ja die Aussage trifft, es gäbe keinen anderen Gott, den es anzurufen gelte, durchaus berechtigt. https://www.cicero.de/kultur/gebetsruf-muezzin-neukodlln-ramadan-facebook-digitaler-gottesdienst-seyran-ateshttps://de.wikipedia.org/wiki/Adhān#Ritualrechtliche_Einordnung  …“

„Es hat einen großen Wandel in der „Beziehung“ zu Gott gegeben. Ich (70 Jahre alt) bin in einer Brüdergemeinde aufgewachsen, damals wäre es undenkbar gewesen Jesus im Gebet ohne den Zusatz „Herr“ anzusprechen, selbst im Reden über Jesus wurde immer „der Herr Jesus“ oder „unser Herr Jesus“ gesagt. Heute, so viele Jahre später und mit einem anderen Zugang, der uns Jesus als „Bruder“ vorstellt, fällt das „Herr“ zu sagen fast vollständig aus… allenfalls noch in den Einsetzungsworten zum Abendmahl ist es gebräuchlich. Jesus ist zum Kumpel geworden… und mit ihm hat auch Gott einen Teil der Erhabenheit und „HERRlichkeit“ eingebüst.
Vielleicht müssen wir auch wieder in unserer Sprache deutlich machen, dass Gott wirklich der HERR ist und nicht einfach nur der freundliche Begleiter auf dem Lebensweg.
Dies sind meine spontanen Überlegungen zu dem Text über die Offenbarung…“ Zu einemText über Gottes Herrschaft

„Ich kann keinen Beleg liefern, nur eine Erfahrung beisteuern, die ich allerdings in einem anderen, aber auch politisch hoch sensiblen Bereich gemacht habe. Ich war über 23 Jahre als Lehrerin tätig – und natürlich hatte ich privat auch eine politische Meinung, die musste aber im Schulbetrieb völlig außen vor bleiben… was mir mit „verbaler Zurückhaltung“ auch gelang, inwiefern ich meinen Gesichtsausdruck und meine Körpersprache immer unter Kontrolle hatte, möchte ich nicht beschwören müssen. Eines unserer Kinder hatte einen Mathematiklehrer, der offen für die damalige Partei der Republikaner kandidierte. In der Schule war das durchaus bekannt und Bemerkungen des Lehrers abseits des Fachs Mathematik, das er unterrichtete, bestätigten das ebenso. Was ich damit sagen will? Politische Meinungen sollten für alle Nichtpolitiker oder Funktionsträger immer privat bleiben. Sie haben nach meiner Meinung auch in den Nachrichtensendungen und Magazinen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Äußerung von Moderatoren oder Sprechern nichts verloren, weil die öffentlichen Sender eine Dienstleistung erbringen, der ich mich zwar ausgesetzte, von der ich aber erwarten kann, dass sie neutral berichten – im Gegensatz etwa zu Zeitschriften oder Magazinen, welche ich ausdrücklich kaufe. Lehrer, die das Fach Politik oder Gemeinschaftskunde unterrichten, müssen sich in aller Regel auch darum bemühen, alle Aspekte auszuleuchten, ohne ihre persönlichen Präferenzen preiszugeben. In früheren Zeiten konnte man zwar ahnen, welcher Journalist zu welcher Partei tendierte, aber offen zur Schau getragene politische „Haltungen“ waren verpönt. Das hat sich leider heute geändert… ich denke nur an Reschke und Kollegen… Und das ist der Hauptgrund, warum ich mir die sogenannten Magazine in den öffentlich-rechtlichen Sendern ebenso wenig antue wie sämtliche Talkrunden, die seit einiger Zeit leider auch nicht mehr die Vielfalt der Meinungen abbilden, sondern zum Tribunal für von der Mehrheit abweichende Meinungen geworden sind.“   Über die „Neutralität“ von Beamten und Journalisten

„Attila, wir haben uns in den letzten Jahren so sehr daran gewöhnt, dass es in nahezu allen (politischen) Belangen nur ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt – angefangen bei dem Ausstieg aus der sicheren Energieversorgung durch konventionelle Kraftwerke, über die Klima-Diskussion zur Klimarettung, dass dieses „entweder oder“ tatsächlich wie ein Spaltpilz wirkt. Wer am lautesten den anderen Diskutanten übertrifft, ihm den Verstand die Intelligenz den Durchblick oder gar die richtige Gesinnung abspricht und dabei gleichzeitig der immer größer werdenden Mehrheit angehört, der hat gewonnen. Ich bin – was Corona angeht – anderer Meinung als Du, aber ich verstehe Deine Befürchtungen, sie sind für Dich ja existentiell und sehr real… meine Bedenken gelten eher meiner Gesundheit und der meines Mannes, so kommen wir zu unterschiedlichen Einschätzungen der nächsten notwendigen Schritte. Ich hoffe sehr, dass in der Gesellschaft eine gegenseitige Ächtung nicht weitere schlimme Auswüchse treibt und alle wieder zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurückfinden werden. Für mich war Freiheit immer ein hohes Gut, das ich mit Klauen und Zähnen verteidigen würde, müsste ich tatsächlich Gewalt anwenden 😉 . Ich denke, jeder Mensch braucht Sicherheit, auch für seine ganz eigenen Wahrnehmung der Welt und ihrer Probleme. Und ich wünsche mir einfach, dass das wieder mehr in den Blick genommen wird. Früher gab es ein schönes Sprichwort: „Was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall“. Wir Menschen ticken nun einmal unterschiedlich, wir sollten wieder lernen, die Unterschiede wert zu schätzen, statt als Spaltbeil zu missbrauchen. Eine gute Woche wünsche ich.“   Zu einem Beitrag, in dem nur ein richtig oder falsch beklagt wird.

4. Mai 2020

„Ganz ehrlich? Ich verstehe die Aufregung um die Impfpflicht nicht. Es ist doch unbestritten, dass erst die massenhaft durchgeführten Schutzimpfungen die verheerenden Krankheiten – die man immer so leichtfertig als „Kinderkrankheit bezeichnet“ – nahezu vollkommen besiegt haben. Wie viele Kinder gab es zu meiner Kindheit noch, die an Polio – Kinderlähmung schwer erkrankten, wie viele Frauen brachten missgebildete Kinder zur Welt, weil sie selbst an Röteln während der Schwangerschaft erkrankt waren, wie viele Menschen haben unter den schwersten Spätfolgen gelitten, die eine Maserninfektion ausgelöst hatten, wie schrecklich wüteten die Pocken, wie viele haben eine Diphterie-Erkrankung nicht überlebt, viele Menschen sind erbärmlich an TBC gestorben… Und für alle, die aus besonderen Gründen gegen bestimmte Krankheiten nicht geimpft werden konnten, gab es immer schon Ausnahmeregelungen. Ich weiß das aus eigenem Erleben. Ich durfte nicht gegen Pocken geimpft werden, das wurde in meinem internationalen Notfallausweis dreisprachig vermerkt, so dass ich auch in die Länder reisen konnte, für die eine Pflichtimpfung gegen Pocken bestand. Ich verstehe die Impfgegner einfach nicht. Sind das übrigens die gleichen Leute, die auf Globuli schwören, aber bei Zahnschmerzen doch lieber zum Zahnarzt als zum Heilpraktiker gehen?“

„Zitat: „Wer mit Vorsicht die Altparteien wählt hat bestimmt das Nachsehen……“ Die so gescholtenen „Altparteien“ CDU/CSU, SPD und FDP haben dafür gesorgt, dass es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stabile und demokratische Verhältnisse im Westteil des heutigen Deutschlands gab und auch immer noch gibt, selbst wenn Grüne und neue SED-Ableger mächtig am etablierten System unserer Gesellschaft rütteln. WIR verdanken diesen Parteien einen seit Jahrzehnten währenden Frieden und einen nicht unbeträchtlichen Wohlstand. Deshalb kann ich dem Gejaule über „Altparteien“ überhaupt keine Sympathie entgegen bringen. Ich würde mir allerdings dringend wünschen, dass die CDU/CSU – die ich übrigens nie gewählt habe – wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden würde und endlich aus der Macht der DDR-sozialisierten Kanzlerin entlassen würde. Desgleichen wünsche ich mir dringend, dass sich „meine“ Partei, die SPD, ebenfalls wieder auf ihre „sozialdemokratische“ Leitlinie begibt und die schreckliche Anbiederung an die Honeckernachfolgepartei, genannt „Die Linke“ endlich aufgibt. Es wird höchste Zeit, dass wir zu den demokratischen Tugenden zurückkehren, die wir so mühsam erlernt haben, und uns nicht länger am Gängelband der Kanzlerin und ihren Bewunderern in den Medien entmündigen lassen. Ihr Verständnis von „Demokratie“ ist für eine demokratische Gesellschaft nicht geeignet.“

„Wäre Frau Merkel statt in die CDU/CSU in die SPD gegangen, um politisch aktiv zu werden, hätte die Mehrheit der Deutschen auf sie mit Misstrauen reagiert, eine ehemalige FDJ-Funktionärin will uns sagen wo es lang zu gehen hat und mischt darum die SPD auf und dreht sie nach Links? Aber eine ehemalige ostdeutsche Pfarrerstochter in der CDU/CSU ist vollkommen unverdächtig. (Auch wenn ich mich immer schon gefragt habe, wie es sein konnte, dass Angela als Pfarrerstochter überhaupt studieren konnte, meine christlichen Freunde in der damaligen DDR konnten das nämlich nicht!) Frau Merkle hat die Stellschrauben zunächst in ihrer Partei geschickt und kaum merklich angezogen, und erst einmal an der Macht, dann die ganze Partei auf Linkskurs gebracht, so dass die alten Konservativen in der CDU plötzlich gaaanz weit im rechten Winkel standen und nach und nach nicht nur kalt gestellt, sondern auch solchermaßen entmachtet auch geächtet wurden.“

Kinder in der Corona-Zeit

„Meine kleine Enkelin, 5 Jahre alt: „Ich würde ja gerne wieder in den Kindergarten gehen, aber das geht nicht, weil ich den Abstand nicht schaffe.““

„Die Kinder sind oft realistischer als die Eltern.“

„Kinder mit Förderbedarf sind nicht zwangsläufig aus finanziell schwachen Familien. Damit könnten auch Kinder mit einer Entwicklungsstörung oder Verzögerung gemeint sein und für die wäre es sicher gut wieder in der Kita betreut zu werden.“

„Ihr erster Satz ist bereits entlarvend, es geht nicht um „private Dauerschuld der Nachgeborenen“. Es muss aber auch 75 Jahre nach dem Ende des Krieges, den Deutschland angezettelt hat und nach der Ermordung von 6 Millionen Juden durch Deutsche klar gesagt werden, das dieses Land nicht das moralische Recht hat, sich ausgerechnet in die Belange des Staates der Juden einzumischen.
Darüber hinaus
geht es um die Unverhältnismäßigkeit in der Behandlung Israels im Vergleich zu anderen Staaten, wie Iran beispielsweise.
Das Verhalten Deutschlands kann ich nur als Schande bezeichnen.“

5. Mai 2020

„Es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass ausgerechnet Corona den Fokus auf ein Problem lenkt, das doch sonst allzu gerne von der Gesellschaft ausgeblendet wird, die Dramen nämlich, die sich in manchen Familien abspielen. Sozialarbeiter, die schon immer ein trauriges Lied davon singen können, werden gerne für überflüssig gehalten, das Studium „Soziale Arbeit“ für nicht sonderlich wissenschaftlich oder anspruchsvoll verspottet. Es ist das typische Paradoxon, erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist das Geschrei groß, wird der Brunnen als zu tief, nicht genug gesichert kritisiert und diejenigen plötzlich um Hilfe angerufen, die man sonst mit gleichgültiger Nichtbeachtung vernachlässigt. Mehr als 20 Jahre Arbeit an Förderschulen haben mir gezeigt, dass es keine Phantasie ist, wenn in Romanen und Filmen das Elend der Welt drastisch geschildert wird. Und es betrifft alle gesellschaftlichen Schichten, eben nicht nur sogenannte Asoziale, weswegen ich mir abgewöhnt habe, von „asozial“ zu sprechen, wenn es eigentlich um finanziell schwache Familien geht. Asoziale im wahrsten Sinn des Wortes a-sozial – nicht sozial – findet man bei reichen wie bei armen Familien. Auch das wird in dieser Krise deutlich, wobei natürlich die Familien besonders leiden, die aufgrund ihrer schwachen finanziellen Mittel auch in einer bedrückenden Wohnsituation leben müssen und die zudem um Arbeitsplatz und ohnehin schmale Bezüge bangen.“

Gunnar Heinsohn: Lockdown müsste wöchentlich überprüft werden
tichyseinblick.de
Mir gefällt dieses Nachrechnen überhaupt nicht! Fest steht, dass es verheerende Situationen in den Krankenhäusern Italiens, Spaniens, Frankreichs, New Yorks gegeben hat. Sollten wir nicht sehr, sehr froh sein, dass uns das erspart geblieben ist – eben durch drastische Maßnahmen, zu denen ja auch gehörte, dass Krankenhäuser sich speziell auf einen möglichen Ansturm vorbereiteten und beispielsweise alle aufschiebbaren Operationen kurzfristig absagten. Aus dem gleichen Grund war es wichtig, die Ansammlung sehr vieler Menschen zu verbieten. Dass jetzt langsam an Lockerungen gedacht wird und diese auch schrittweise eingeführt werden, zeigt doch, dass man mit Vernunft und Augenmaß der ungewohnten und ungewöhnlichen Krise begegnet ist… und sicher auch noch für Wochen begegnen wird. Alle diese Besserwisser, die nun für sich in Anspruch nehmen, den Stein der Weisen immer schon in der Hand gehalten zu haben, sollten in erster Linie dankbar sein, dass es sie und ihre Familien nicht getroffen hat und aus Respekt vor denjenigen, die Tote zu beklagen haben, einfach mal Zurückhaltung üben mit ihren dreisten Behauptungen.“

6. Mai 2020

„Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder im Namen des Föderalismus ihre Eigenständigkeit bewiesen haben und Frau Merkel damit quasi entmachteten, muss sie nun ihrerseits ihren Eigensinn – äh ihre Eigenmächtigkeit unter Beweis stellen..
Man könnte ja sonst auf die Idee kommen, die Kanzlerin sei überflüssig geworden im Krisenmanagement.“

7.Mai 2020

„Ich schaue die diversen Sendungen an, die sich mit „den letzten Tagen des Tausendjährigenreiches“ beschäftigen.
Natürlich gab es auch Deutsche, die die einrückenden feindlichen Truppen ausdrücklich begrüßten. Nur wenige begrüßten sie als „Befreier“, aber alle waren froh, dass der Krieg endlich vorbei war. So viel an Differenzierung sollte uns Nachgeborenen doch zuzutrauen sein. Und dazu gehört unauflöslich auch, dass es Deutschland war, das das große Schlachten und Morden angezettelt hatte … und wenn es nach den fanatischen Faschisten gegangen wäre, wäre der Untergang auch komplett gewesen, wäre kein Stein auf dem anderen geblieben….“bis zur letzten Patrone“ nach Hitlers Weisung gekämpft worden.
Gott und den Alliierten sei Dank, ist das den meisten Städten und Dörfern erspart geblieben.
„Wir“ wurden nicht befreit, wir wurden bezwungen.
Dafür können wir in der Nachschau allerdings dankbar sein.
Kein Jubeltag, stille Einsicht ist angebracht.“

„In meiner Familie wurde erzählt, dass sich mutige ältere Männer, zu denen auch einige Onkel der Familie gehörten, den jungen Heißspornen von Hitlers letztem Aufgebot entgegenstellten, um sie und die Stadt vor weiterem unsinnigen Morden zu schützen. Diese Hitlerjungen wollten die einrückenden Truppen „bis zum letzten Mann“ bekämpfen, während der Bürgermeister meiner Heimatstadt Hohenlimburg schon die weiße Fahne bereit hielt….“

https://www.lokalkompass.de/hagen/c-lk-gemeinschaft/endlich-ist-im-ruhrgebiet-das-kriegsende-da_a1353822?fbclid=IwAR3B2FQsnh5EtuPxRqs6xb39VWm2Xbm9OvOgfnziM7rQQkYSkyeBI9MfqnU

„Auf einen bestimmten Prozentsatz kann ich mich nicht festlegen, weil ich einfach die entsprechenden Zahlen nicht kenne und deshalb nur mit Vermutungen arbeiten würde. Aber ganz sicher gab es Menschen, die sehnsüchtig auf die Befreiung warteten und die tatsächlich – wenn auch spät – befreit wurden: die Kriegsgefangen, die in Deutschland Frondienste der schlimmsten Art verrichten mussten, die aus dem Osten verschleppten Zwangsarbeitern, die politischen Gefangenen, die Juden, Roma, Homosexuelle und Zeugen Jehovas in den KZs und natürlich die untergetauchten Juden und ihre (wenigen) Helfer. Und vermutlich auch etliche, denen mit zunehmenden Niederlagen im Kriegsgeschehen die Politik und Propaganda der Nazis suspekt wurde…. “

„Wir wurden nicht befreit, wir wurden niedergerungen.
Es gab natürlich auch Befreite – aus KZs, Zwangsarbeiterlagern, Vernichtungslagern, Kriegsgefangenenlagern.
Und natürlich gab es nach der Kapitulation gar keine Nazis mehr.
Was sollen wir also feiern?
Wir sollten lieber stille Einkehr halten und der Millionen Töten gedenken, die Deutschland mit der Anzettelung des Krieges und der Vernichtung der europäischen Juden zu verantworten hat.
Schweigen, angesichts des Grauens.“

8. Mai 2020

„Eben, Europa wurde von dem Kriegsterror Deutschlands befreit.
Alles andere ist plumpe Verleugnung der Geschichte.“

….

„Was auch aus dem Blick gerät, ist die für die Betroffenen fürchterliche Tatsache, dass mit dem Einverständnis der Westmächte unglaublich viele sogenannte „Volksdeutsche“, die sich bereits auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands befanden, an die sowjetischen Behörden ausgeliefert und zurück verschleppt wurden… zumeist nach Sibirien oder in die kasachische Steppe.
Viele dieser Volksdeutschen konnten erst nach 1970 in die Bundesrepublik zurückkehren.
Das war auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit.“

9. Mai 2020

„Von einem gänzlich roten Deutschland träumt die SED doch schon seit der Gründung der DDR. Beim ersten Anlauf hat es ja nicht ganz geklappt, weil der böse kapitalistische Westen für viele Zwangssozialisten so verlockend war, dass sie sogar Leib und Leben riskierten, um dem sozialistischen Paradies zu entkommen. Nun also der nächste Versuch…. mit den eierpopeia-grünen Genossen von Bündnis 90 und den kevineskengesteuerten Genossen der ehemaligen SPD wird es schon gelingen, aus ganz Deutschland ganz schnell ein ganz armes Land zu machen und so dem Sozialismus endlich den Durchbruch zu ermöglichen….“

11. Mai 2020

„Das macht mich unfassbar wütend. Diese Instrumentalisierung einer jungen Frau, der man das Leben nahm… und die sich gegen diese Form der Vereinnahmung nicht mehr wehren kann“ Zu einem Foto Anne Franks mit der Bildunterschrift von Corona-Gegnern: ‚Anne Frank wäre bei uns. Nie wieder Diktatur!‘

12. Mai 2020

Kotau für die Maskenpflicht
reitschuster.de
„Wie sicher kann man denn sein, dass man nicht infiziert ist?
Mich macht diese Denkfaulheit sprachlos.“

„Leider machen sich die Genossen um Esken und „Kevin“ daran, Schumachers Kurs grundsätzlich zu revidieren. Das ist ein fataler Fehler, der nicht nur der SPD, sondern auch der Demokratie schadet.“ – Zur Führung in der SPD

13. Mai 2020

„Das ist die ebenso bekannte wie bewährte Masche muslimischer Verbände … dreist, frech, fordernd … Islamisierung ohne Waffengewalt, aber umso gefährlicher, weil alle eingelullt werden mit dem Mantra, Islam sei Frieden.“  (Das IZH will Wiedergutmachung wegen Corona-Schließung)

14. Mai 2020

„Wer CO2 „sehen“ kann, darf in gar keinem Expertenkreis fehlen. Darum richtige Entscheidung.
Fragt sich nur, welche Spezialkräfte die anderen Experten vorzuweisen haben… Jahrelanges Studium und lange währende Forschungsarbeit sind ja wohl kaum die notwendigen Voraussetzungen… siehe Greta…“  Greta in den Expertenrat zu Coronakrise gewählt.

„“Ich will, dass Ihr in Panik geratet!“
Greta als Brandbeschleuniger und Panikorganisator zur Rettung des Planeten… wenn schon nicht durch das von ihr wahrnehmbare CO2…. ..“

Zur ARD-Berichterstattung: „Euer Text macht mich wütend.
Israel ist ein wunderbares Land mit einer stabilen Demokratie, Kultur, Wissenschaft und Forschung sind in kaum einem anderen Land so hervorragend ausgebildet. Und was macht ihr?
Ihr hackt mit euren uralten antijüdischen Vorurteilen auf dem einzigen freiheitlichen Land östlich des Mittelmeers herum. Zum Ausspucken vor eure Füße.“

„Haben Sie vergessen, dass seit 15 Jahren keine Juden mehr im Gazastreifen leben und auch keine Soldaten im Streifen stationiert sind?
Zur „Belohnung“ für die komplette Räumung wird Israel mit Raketen und Brandsätzen von der Hamas attackiert. Lesen Sie einfach die Charta der Hamas, dann reden wir weiter.“

15. Mai 2020

„Palästina ist eine Gebietsbezeichnung, eingeführt durch die Römer, um jede Erinnerung an den dort existierenden jüdischen Staat auszulöschen.
Einen Staat Palästina hat es nie gegeben. Ein Volk namens „Palästinenser“ hat es nie gegeben.“

„“Der Staat erhebt sich!“
Das ist die deutsche negative Seite der Münze… die öffentlich-rechtlichen Sender werden zum gleichen Thema nicht müde uns zu erzählen, dass in den USA durch Trump nichts getan wird und man Unternehmen und Arbeitnehmer sich selbst überlässt.
Wie hätte man es denn gerne zwischen Trump und deutschen Sozialsystem?
Millionen zusätzliche Arbeitslose?“

„Tja… „America first“ will man ja nicht zum Vorbild nehmen…. „Wir“ sind halt die moralischen Besserwisserweltmeister… koste es, was es wolle…“

„Ich habe es nicht verstanden, dass ausgerechnet diese beiden „charismatischen“ Gestalten das neue Dreamteam der SPD sein sollten…
Mit Realpolitik hatte das nichts zu tun, Kevin hatte seine Jusos in Stellung gebracht, um für sich selbst die bestmögliche Ausgangsposition nach Eskens Scheitern zu haben….es war ein teuflischer Schachzug, der den Fortbestand der SPD dem eigenen Wohlergehen unterordnete…
Vorgemacht hatte es Gabriel mit seinem dreckigen Deal, Martin Schulz den Vorsitz zuzuschustern.
Gabriel hätte in der anstehenden Wahl gegen Merkel keine Chance gehabt… und das wusste er genau. Aber Außenminister hätte er vielleicht bleiben können, wenn es nach der BT-Wahl nicht dieses Debakel gegeben hätte.“

16. Mai 2020

„Menschen, die keine US-Amerikaner sind, haben auch kein Recht den USA-Präsidenten zu wählen… Das nehmen unsere Medien echt übel und wählen an jedem Tag, den Gott werden lässt, den gegenwärtigen Präsidenten mit brachialer verbaler Gewalt ab.“

Zu der Behauptung, Bethlehem läge in Palästina: „Evangelium, Lukas 2, 4
„Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa.“
Und so wurde auch Jesus als Jude im jüdischen Bethlehem in Judäa geboren.
Bethlehem liegt auch heute noch in Judäa.“

„Seit die Autonomiebehörde über Bethlehem regiert, haben sehr viele Christen wegen der Repressalien durch die PA Bethlehem verlassen.
Es war schrecklich, als Arafat auf der christlichen Geburtskirche die Fahne des Propheten hisste.“

„Bethlehem lag und liegt immer noch in Judäa und Judäa war und ist immer noch jüdisches Kernland, auch wenn dort keine Juden mehr leben und seit der Übernahme der Verwaltung durch die Autonomiebehörde auch nur noch wenige Christen, die sich auf den berufen, der einst als Jude in Bethlehem in Judäa geboren wurde: Jesus Christus.“

„Ich war vor zwei Jahren in Bethlehem und hatte Kontakt mit Christen… Sie stehen unter enormen Druck durch die muslimischen Behörden und Nachbarn.“

“ Das Beschämende ist doch, dass die Christen in Bethlehem von den Christen in Deutschland so erbärmlich im Stich gelassen werden, um ja nicht die Muslime zu erzürnen.
Es ist trostlos und fürchterlich.
Deutsche Bischöfe verbergen auf dem Tempelberg ihre Kreuze, den muslimischen Autoritäten zuliebe, statt für ihren Glauben einzustehen.
Und hier in Deutschland sind sie in gleicher Weise unterwegs.
Statt das Evangelium zu den Muslimen zu bringen, laden sie Imame ein, islamische Suren in Kirchen zu rezitieren.“

„Im Gegenteil, ich liege völlig richtig.
Freie Wahlen in Israel für Juden, Araber, Christen, Bahais … Richter, Lehrer, Polizisten, Ärzte, Soldaten, Professoren aus allen Teilen der Gesellschaft. Kunst, Wissenschaft, Forschung und Technik mit höchstem Standard und ebenfalls für alle Bürger Israels offen.
Der Busfahrer unserer Reisegruppe vor 2 Jahren war nach eigener Auskunft stolzer Beduine, alle seine Söhne waren in der Armee, eine Drusin im Golan war überzeugte Israel in, im Straßenbild von Jerusalem Menschen aller gesellschaftlichen Bereiche, fromme Juden ebenso wie locker gekleidete junge Leute …. Homosexuelle ..
Pressefreiheit… unabhängige Gerichte… 20 % der israelischen Bevölkerung sind Araber mit allen Rechten…
Wie kommen Sie auf die Idee, Israel sei kein demokratisches Land?
Waren Sie jemals dort?
Man informiert sich immer am besten an Ort und Stelle.“

„Ich weiß nicht, Habib Serhan, was es da zu lachen gibt.
Im Gegenteil, es ist eine furchtbar traurige Geschichte.
Seit Jahrhunderten lebten Christen in Bethlehem, jetzt, unter der Verwaltung der PA, werden sie weggemobbt, bedrängt, vertrieben… “

17. Mai 2020

„Sollte man nicht dankbar sein, dass eine zweite Welle vermutlich nicht auftritt?
Wer hier ständig stänkert und jammert hat von wissenschaftlicher Forschung keinen blassen Schimmer.
Jeder Erkenntnisgewinn beruht auf der einfachen Tatsache, die Erstannahme überprüfen und entweder bestätigen oder verwerfen zu müssen… einfach aufgrund neuer Details, Tests und weiterer Forschung.
So war es seit jeher bei jedem neu aufgetauchten Problem und so wird es auch in 100 Jahren noch sein.
Trial and error, Versuch und Irrtum ist das Wesen jeder Forschung.
Und das Virus ist noch lange nicht enträtselt… der Prozess wird sich noch lange hinziehen.
Geduld und Zuversicht sind erforderlich, nicht diese ewige Meckerei und Maulerei.“

„Die Gretchenfrage müsste doch eigentlich die sein:
Wie hält es die EU mit Israel?
Unterstützt die EU weiterhin die Terrororganisationen von Fatah und Hamas, den längst nicht mehr durch Wahlen legitimierten Abbas, der „Frieden“ säuselt und Hass sät, oder macht sie unmissverständlich klar, dass sie an der Seite Israels steht im Kampf um die Abwehr von Terror und Gewalt die immer noch die Regime ausüben, die Israel von Beginn an vernichten wollten und immer noch wollen.“ Antwort auf die Ansicht, die Gretchenfrage für die EU müsse heißen, wie es Israel mit der Annexion hielte….

2o. Mai 2020

„Merkels eigentliche Liebe für eine politische Richtung tritt immer deutlicher zutage… unter dem Schwarz der CDUCSU schimmert erkennbar das tiefe Rot der SED-Sozialistin… “  Zu einem Bericht über ihr Schweigen zur Wahl einer ehemaligen SED-Funktionärin und bekennenden Antikapitalistin zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern

„Absolutistischer als Merkel hat noch kein Bundeskanzler vor ihr geherrscht.
Was ist mit dem Parlament los, das ihr kriecherisch die Füße küssend das alles durchgehen lässt?“

21. Mai 2020

„Zu Sarrazin:
Ich bin davon überzeugt, dass nur sehr wenige seiner Kritiker das Abschaffbuch überhaupt gelesen haben.
Ich habe es mir zu Gemüte geführt und sehr viele seiner mit Statistiken hinterlegten Thesen aus meiner Arbeit an einer Förderschule bestätigen können. Rassismus würde ich ihm aufgrund des Buches nicht unterstellen.
Leider ist aber Herr Sarrazin ein wesentlich schlechterer Redner als Autor. Seine Auftritte im TV muss man extrem unglücklich nennen, wobei die geballte Macht seiner Gegnerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen hat.
Ich habe damals schon argumentiert – und tue es heute immer noch -, dass die SPD sehr viel besser gefahren wäre, seine Thesen in ihr Sozialprogramm als Handlungsgrundlage aufzunehmen, statt Sarrazin zu verteufeln.“

„Vielleicht sollte man dann doch lieber zum guten alten Feiertag namens „Christi Himmelfahrt“ zurückkehren. Schließlich ist das der ursprüngliche Feiertag, der mit sich betrinkenden Männerhorden nun so gar nichts zu tun hat. Dann muss auch kein einziges Kind unter Diskriminierung leiden… im Gegenteil, man könnte jedem vaterlosen Kind vom „himmlischen Vater“ erzählen, zu dem Jesus zurück kehrte.“  Im Beitrag wird gefordert, auf den Begriff „Vatertag“ zu verzichten, da er diskriminierend sei….

„Es gibt so viele Zwänge, die der Staat uns auferlegt: Wir müssen Steuern zahlen, den Führerschein machen, um als Autofahrer am öffentlichen Verkehr teilnehmen zu können, wir müssen unsere Kinder zur Schule schicken, wir sind in allen möglichen Pflichtversicherungen, wenn wir eine Arbeitsstelle annehmen, wir brauchen einen Personalausweise, um uns jederzeit ausweisen zu können, und einen Reisepass, wenn wir ins nicht befreundete EU-Ausland reisen. Wir müssen Fahrscheine für Bus und Bahn lösen, um befördert zu werden und Rundfunkgebühren bezahlen, selbst wenn wir gar kein Fernsehgerät, kein Radio und auch keinen Computer besitzen… Das alles nehmen wir mehr oder weniger gelassen hin, obwohl es massive Eingriffe in unser ganz privates Leben sind. Und wenn wir oder unsere Kinder an sogenannten Kinderkrankheiten erkranken, weil wir eben nicht geimpft sind, muss es die staatliche Gesundheitsversorgung richten…. also Arzt, Krankenkasse oder gar Krankenhaus.“

22. Mai 2020

„Tolles Foto, tolle Frau, tolle Schwiegertochter. ♡ ♡ ♡“

„Hat man nicht immer schon China als „Reich der Mitte“ bezeichnet?
Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich „Mitte“ auf die Mitte zwischen dem Süden und Norden Asiens bezieht…
Einleuchtend ist aber auch diese Darstellung (oben) und rückt insbesondere unsere Weltführerin in die ihr rein geografisch-strategisch zukommende Position….“

„Zustimmung, liebe Frau Motschmann.
Es gehört zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben, zu unserer Kultur, dass wir Kirmes, Schützenfeste, Oktobermärkte und -feste feiern und natürlich auch die vielen wunderschönen Weihnachtsmärkte in der Adventszeit genießen.
Den Schaustellern muss dringend geholfen werden.“

23. Mai 2020

„Es ist mir unbegreiflich, dass unsere Regierung immer noch von „den Siedlungen“ als FriedensHindernis spricht.
Teile der muslimischen Welt sind von Hass auf Israel geradezu zerfressen und setzen alles daran, diesen Hass weiter zu tragen und Israel verbal und mit Waffen zu bekämpfen.“

„Dieses verächtliche Herabsehen auf Sozialpädagogen sollten intelligente Leute lassen.
Ich bin sicher, dass viele, die sich über diesen Berufsstand erheben, schreiend das Weite suchen würden, müssten sie Basisarbeit „am und im Elend“ leisten.“

„Vom Islam keine Ahnung, dafür aber Toleranz für diejenigen, deren Basislektüre, der Koran, die Christen und Juden Affen und Schweinen gleich setzt.
Unfassbar.“ Bericht über eine Kirche in der Muslime im Ramadan beten dürfen.

„Ulrike Werner, „Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ernsthaft gläubige Muslime z.B. einen christlichen Gottesdienst mit Abendmahl in einer Moschee durchführen würden.“ Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Das käme nach muslimischen Verständnis nämlich einer Gotteslästerung gleich, feiern wir doch unsere Gottesdienste im „Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Allein diese Anbetungsformel, die der Einzigartigkeit Allahs widerspricht, kann niemals in einer Moschee gesprochen werden. Aber das ist ja für unsere hohe Geistlichkeit ohnehin kaum noch ein Argument, da wir ja nach Meinung viel zu vieler Theologen alle an den gleichen Gott glauben und darum kurz Jesus und den Heiligen Geist in der Versenkung verschwinden lassen können. “

„Für uns Christen ist „das All-Eine“ aber immer die Einheit aus Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Und das ist genau das All-Eine, das der Koran und damit auch die gläubigen Moslems strikt ablehnen, ablehnen MÜSSEN, wollten sie nicht Gotteslästerung betreiben. Ohne Jesus Christus ist aber Christentum nicht denkbar…. auf Ihn gründet sich doch unser Glaube.“

„Stefan L., “ Kenne mich mit dem Koran nicht aus, “ dann wird es Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen, bevor man Islam und Christentum über einen Kamm schert. Es gibt genug aufklärende Seiten im Internet, eine davon ist diese: https://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/mohammeds-umgang-mit-ungläubigen-christen-und-juden/

24. Mai 2020

„Zitat: „Wie kann man den Eltern, mit denen man grds. zufällig in eine Gemeinschaft geraten ist, vertrauen, wenn es darum geht, die Kinder nur gesund in die Kita/Schule zu schicken? “ Wie können Eltern sicher sein, dass sie selbst und ihre Kinder zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt des Schul- oder Kitabesuchs gesund iSv „nicht infiziert“ sind? Darin liegt für mich das eigentliche Problem. Je häufiger ich Kontakte zu anderen Personen habe, umso weniger kann ich mir sicher sein, mich nicht infiziert zu haben, da wir ja inzwischen wissen, dass nicht jeder Infizierte auch aktiv erkrankt und erkennbare Symptome ausbildet, aber dennoch andere infizieren kann.“

25. Mai 2020

„Die Verleugnung des Kreuzes der Bischöfe auf dem Tempelberg setzt sich also nun IN der Kirche fort, indem Allah als der Einzige und Größte angerufen wird.
Der Koran und mit ihm alle Muslime verleugnen die Dreieinigkeit Gottes, die Sohnschaft und den KREUZestod Jesu.
Nach der Deutung des Islam, ist überall dort, wo Allah angerufen wird, das Hoheitsgebiet des Islam.
Es wird mit dem Christentum in Deutschland ein trauriges Ende nehmen.“ Bezogen auf den Bericht über „Muslime beten in Kirche“.

 

Soweit die Auflistung kurzer Kommentare im Monat Mai bei Facebook.

Und zu beinahe jedem Bericht, der einem Kommentar vorausgeht, hätte ich hier einen längeren Beitrag schreiben können…

Later….  wenn Zeit und Stimmung besser dafür geeignet sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja nicht schlafende Hunde wecken…. oder lieber doch? 24. März, 2020

Posted by Rika in christsein und glaube, eltern, familie, familienpolitik, freunde, gesellschaft, Kinder - Famile, medien, politik, presse, soziale arbeit.
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2 comments

Man findet in Zeiten der Krise die abenteuerlichsten Ideen, Theorien, Hypothesen und entsprechend viele Vorschläge zur Bewältigung derselben.

Einer dieser Vorschläge veranlasst mich zu diesem Gedanken, den man getrost zur Spezies der Verschwörungstheorien  zählen könnte, dessen Umsetzung für manche Menschen allerdings  gefährlicher wäre, als in der Realität schlafende (bissige)  Hunde zu wecken.

Am 26. 2., also vor weniger als einem Monat, erging folgende Nachricht in der Sendung der ARD an die Zuschauer an den Bildschirmen:

Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot der „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ in Paragraf 217 Strafgesetzbuch für nichtig erklärt. Der Staat und die Gesellschaft müssen akzeptieren, wenn Einzelne nicht mehr leben wollen.

In den folgenden Sätzen erläutert der Autor, Kolja Schwarz,  die nähren Bedingungen und Schlussfolgerungen des Gerichts, dessen Urteil man hier nachlesen kann.

Das im Grundgesetz verankerte Persönlichkeitsrecht garantiert ein Recht auf selbstbestimmtes Leben. Daraus ergibt sich auch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Das ist die zentrale Botschaft des Urteils. „Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen, hierfür bei Dritten Hilfe zu suchen und diese in Anspruch zu nehmen“, führt Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle in seinen einführenden Worten aus.

Das Urteil ist eindeutig. Die Achtung und der Schutz der Menschenwürde und der Freiheit seien so grundlegende Prinzipien der Verfassung, dass Staat und Gesellschaft akzeptieren müssten, wenn Menschen sich als Akt autonomer Selbstbestimmung das Leben nehmen wollen. Sie dürfen selbst entscheiden, wann sie ihr Leben für lebenswert halten. Eine Bewertung dieser Entscheidung anhand allgemeiner Wertvorstellungen, religiöser Gebote, gesellschaftlicher Leitbilder oder Überlegungen objektiver Vernünftigkeit verbiete sich.

Es geht mir in diesem Beitrag allerdings nicht um die Diskussion „Sterbehilfe ja oder nein“, „selbstbestimmtes Sterben – Für und Wider“.

Meine Haltung ist zwar an dieser Stelle sehr eindeutig, soll aber jetzt nicht Gegenstand einer längeren Debatte oder Diskussion sein.

Nur zur Klarstellung: Ich lehne die Freigabe der Sterbehilfe im Grundsatz ab, befürworte dagegen den Ausbau der Palliativmedizin und der Hospize, schließe aber im genau zu prüfenden Einzelfall nicht aus, dem Sterbenden zu ermöglichen den Tod zu erleichtern und  den bereits begonnenen Sterbeprozess zu verkürzen. Immer bezogen auf die letzte Phase eines ungewöhnlich lang andauernden Sterbens und nach Ausschöpfung aller palliativen Mittel.

Zur weiteren Erklärung: Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Hospizarbeit und kann aus dem ergangenen Urteil für mich und diese Arbeit keine andere Haltung einnehmen.

Die Gefahr, die ich in diesem Urteil für die Zukunft aber bereits schon in den den Urteil vorausgehenden   Diskussionen  gesehen habe, lautet auf einen knappen Nenner gebracht:

Schwer und schwerst erkrankte Menschen, hochbetagte und / oder an Demenz leidende Menschen bedeuten nüchtern betrachtet  einen enormen Aufwand an Pflege, Personal, Zeit und Geld. Noch kann sich unsere Gesellschaft diesen Aufwand leisten, noch können sich vielleicht Familien und Angehörige diesen Aufwand mit Hilfe von Pflegediensten und  Hospizen leisten, selbst wenn es trotzdem noch eine riesige Belastung – auch finanzieller Art – für die Betroffenen darstellt.

Wie leicht aber kann eine Situation eintreten, in der sich weder die Einzelnen in den Familien, noch die Gesellschaft insgesamt einen hohen Aufwand für Kranke, Alte, Demente leisten können oder wollen. Und können wir ausschließen, dass so eine Situation jetzt, in naher oder ferner Zukunft eintreffen wird, so meine Frage. Könnte dann dieses Gesetz nicht dazu führen, Alte, Kranke, Demente noch weit vor dem Sterbeprozess mit sanftem Druck davon zu überzeugen, dass ihr Leben doch nicht mehr wirklich lebenswert sei, die zu erwartenden Schmerzen oder Schwierigkeiten ihnen auch das letzte bisschen an Würde rauben könnte und es doch ein Leichtes sei, diesen Schwierigkeiten  mit Hilfe eines „Medikaments“ zu entgehen (diese Art von pharmakologischer Mixtur verdient eigentlich den Namen Medikament nicht, da es nicht der Gesundung eines Menschen, sondern dessen Tötung dient)?

Die Eröffnung eines sanften Weges in einen schnellen und leichten Tod kann gleichzeitig auch zur Lösung dringender und drängender Probleme in Familien, Pflegheimen und nicht zuletzt in den  zuständigen Versorgungskassen dienen.

Die Gefahr – so scheint es jetzt – war keineswegs nur hypothetisch.

Im Netzt kursieren schon seit ein paar Tagen seltsame Umschreibungen, wonach man den alten und hochbetagten an Covid 19 erkrankten Menschen doch nicht mehr helfen könne.  Aus Italien erreichen uns Berichte, in denen Mediziner unter Tränen davon erzählen, dass sie die Alten abweisen und sie in den sicheren Tod nach Hause entlassen müssen, um die wenigen Kapazitäten, die den Kliniken noch bleiben, den jüngeren zu überlassen, denen , die nach ihrer Gesundung noch eine gesellschaftlich relevante Arbeit ausführen können.

Im Internet ist gleichfalls ein  Artikel über D.R. Precht zu finden, da philosophiert der Haus- und Hofphilosoph der öffentlich-rechtlichen Sender  über die schwierige Frage, ob die egoistische Natur des Menschen dem Fortbestand der Menschheit entgegenstünde. Manche der im Internet kursierenden Statements offenbaren eine Herzlosigkeit und emotionale Kälte, dass einem das Blut in den Adern gefrieren könnte… wie z.B. das der Ehefrau eines ebenfalls in den öffentlich-rechtlichen Sendern häufig gesehen bunten Vogels, die munter darüber plappert, dass man Alte ohnehin nicht mehr brauche…. ergo, auch nicht mehr päppeln und behandeln müsse.  Eine andere interessante Gruppe hält das Sterben der Alten in der Corona-Pandemie für einen Fehler der Dokumentation und Statistik und somit seien alle getroffenen Maßnahmen einer falschen Voraussetzung gefolgt, denn eigentlich seien die armen Menschen ja nicht dem Virus zum Opfer gefallen, sondern wären sowieso gestorben. Und noch andere sehen in den hohen Opferzahlen unter alten Menschen eine durchaus erwünschte Entlastung der Kranken- und Pflegekassen.

Es macht mich ziemlich sprachlos – oder sehr zornig – wie man überhaupt zu so einer Haltung kommen kann. Dieses empathie- und würdelose Umgehen mit alten Menschen in der jetzigen Krisensituation macht mir deutlich,  zu welchem  Denken der Mensch, wenn es ihm selbst an den Kragen geht, fähig ist und dass es gar nicht unwahrscheinlich ist, dass diesem Denken auch die Taten folgen.

Solange aber die Politik nicht auch in diesem Modus ist, beschwichtigte ich meine Sorgen, wird es nicht zu dem kommen was ich im Stillen doch befürchten muss, nämlich zu einer gezielten Nichtversorgung und damit einem Sterbenlassen von Menschen, deren Leben für die Gesellschaft nichts mehr einbringt, sondern nur kostet: Kraft, Zeit, Arbeit, Plätze im Gesundheitswesen und vor allem GELD.

Aber auch in dieser beschwichtigenden  Annahme sehe ich mich bereits getäuscht.

In den USA soll es angeblich diesen Politiker geben, der diese Forderung stellt:

Coronavirus in den USA: Vize-Gouverneur von Texas fordert Großeltern auf, für ihre Enkel zu sterben

Texas Vizegouverneur: Großeltern sind bereit, für ihre Enkel zu sterben
Alle müssten in der Coronakrise Opfer erbringen, sagte Vizegouverneur Dan Patrick. Aber die Wirtschaft müsse weiterlaufen. Er selbst sei bereit, dafür sein Leben zu geben.
24.03.2020, 11:43 Uhr

Dan Patrick Bob Daemmrich/ imago images / ZUMA Press
Wohl kaum eine andere Frage wird derzeit so stark debattiert: Wie lautet die richtige Strategie im Umgang mit der Coronakrise? Während Regierungen auf der ganzen Welt auf strikte Isolation von Infizierten und Ausgangssperren setzen, fordert der amerikanische Vizegouverneur Dan Patrick nun einen anderen Weg – und vertritt eine absurde These.

Es könne nicht sein, dass die Wirtschaft der Coronakrise geopfert werde, sagte der Politiker aus Texas in einem Fernsehinterview auf Fox News. Man müsse wenigstens diskutieren, ob nicht die älteren Bürger geopfert werden sollten. „Ich denke, es gibt da draußen viele Großeltern wie mich, ich habe sechs Enkel. Ich will nicht, dass das ganze Land geopfert wird“, so Patrick.
Es habe ihn als älteren Bürger niemand gefragt, ob er sein Leben im Tausch gegen das Amerika riskieren würde, das alle liebten – um es für seine Enkel zu erhalten. Er selbst sei bereit, sein Leben zu geben.
Der Moderator hakte nach: „Sie sagen, dass dieses Virus Ihnen das Leben nehmen könnte. Aber es gibt für Sie etwas, das schlimmer ist als der Tod?“ Patricks Antwort darauf war kurz. „Ja“, sagte er.

Sind das die schlafenden Hunde, die man besser nicht wecken sollte?

Oder MUSS man die Gefahr sehr laut benennen, um sie rechtzeitig abwehren zu können?

Und wird die so nett formulierte  Forderung des amerikanischen Politikers auch hier Nachahmer unter unseren Politikern finden?   Gedacht werden diese Optionen ja auch hier schon und sogar nicht nur hinter der hohlen Hand dem Nebenmann ins Ohr getuschelt.

„Opa, Oma, macht Euch bereit zugunsten Eurer Kinder und Enkel ins Paradies zu gehen… hier die Pille für den Weg.“ 

Welches Monster haben wir gefüttert….?

Es graust mich vor so einer Gesellschaft.

DAS VIERTE GEBOT

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,

auf daß dir’s wohlgehe und du lange lebest auf Erden.

Corona – hätte, hätte…. 20. März, 2020

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Es gibt tausend Gründe diese schönen Formulierungen zu nutzen…. hätte, hätte, wenn und aber…

Aber es macht eigentlich und jetzt schon gar keinen Sinn …. und dennoch muss dieses „hätte“ thematisiert werden.

Seit Tagen und Wochen kann man über Facebook und ähnliche soziale Netzwerke Informationen über Corona –  das Virus Covid 19 – einerseits und die Maßnahmen in diversen Ländern andererseits erhalten. Und seit Tagen und Wochen gab und gibt es Leute, die ein rasches Handeln hier in Deutschland anmahnten und immer noch anmahnen. Sie wurden zunächst nur belächelt, dann in die Ecke der Fake-News-Verbreiter gestellt, offizielle Regierungsvertreter wiegelten ab, verharmlosten, behaupteten gar, „WIR“ seien dem Virus besser als alle anderen Staaten auf der Welt doch hervorragend gewachsen und überhaupt bestünde nicht der leiseste Grund zur Panikmache.

PANIKMACHE  wurde das genannt, was eigentlich Aufgabe der Regierung und Gesundheitsbehörden gewesen WÄRE.

Man nennt das  AUFKLÄRUNG ZUR GEFAHRENABWEHR

Oder – und das ist noch ein weit wichtigeres Verfahren – Organisation und Durchführung von Notfallplänen.

China – das Ursprungsland der sich entwickelnden Pandemie – hat es vorgemacht, ebenso Südkorea, Taiwan, Singapur.  Absolut strikte und sofortige Bekämpfung des Virus mit allen verfügbaren Mitteln. Dazu zählte die schnelle Feststellung einer Infizierung durch Massentests  ebenso wie die Quarantäne, unter die die Betroffenen gestellt wurden. Selbst die Abriegelung eines ganzen Bezirks und die Stilllegung sämtlicher öffentlicher Aktivitäten – Arbeiten in den Fabriken und Geschäften eingeschlossen – zählten zu den drakonischen Maßnahmen. Und diese hatten und haben Erfolg.

Und bei uns?

NICHTS

Jedenfalls NICHTS in einem noch frühen Stadium der Ausbreitung.

Der Bundesgesundheitsminister riet zum gründlichen Händewaschen und Abstand halten – so ungefähr 1 bis 2 Meter.  Die ersten Fälle von Infektionen wurden nicht ernst genommen. Dann hieß es, betroffen seien ja nur die Alten und Leute mit Vorerkrankungen, für alle anderen bestehe so gut wie keine Gefahr. Es war erschreckend, manche Kommentare zu lesen, in denen  die an Coron Verstorbenen im Nachhinein als „vorerkrankt“ vermerkt und so nicht als Opfer der Seuche geführt wurden, als wären sie auch ohne Vorerkrankung zeitnah verstorben. Zynischer kann man kaum mit den Toten und deren Angehörigen umgehen. Corona wird bagatellisiert, Schuld ist die Vorerkrankung, nicht das Virus. So kann man auch die Opferzahlen manipulieren und die Toten in der Statistik als Herzkranke oder Diabetiker verbuchen.

Der oberste Gesundbeter rühmte sich der Tatsache, dass Deutschland ja doppelt oder dreifach so viele Intensivbetten habe wie Italien, in dem das Virus inzwischen fürchterlich wütete und Ärzte und Pflegekräfte bis zur Erschöpfung versuchten, der Lage Herr zu werden. In Italien starben viele, sehr viele Menschen und hier passierte immer noch NICHTS.

Aber hierzulande sickerte entgegen aller Beteuerungen des Ministers durch, dass es möglicherweise nicht genug Schutzkleidung geben könnte – für die Ärzte und alle Personen die im medizinischen Bereich tätig sind. Der Verdacht hat sich inzwischen bestätigt… Schutzkleidung und Mundschutz sind sogar für Kliniken kaum noch zu bekommen.

Selbst als abzusehen war, dass die Entwicklung in Deutschland in einem Abstand von nur 8 – 10 Tagen den italienischen Ereignissen folgte, wurde immer noch nicht energisch genug gehandelt.

Mir blieb mehr und mehr die Spucke weg, ich konnte es nicht fassen. Da lese ich Tag für Tag, was dieses Virus anrichtet, wie schnell es sich verbreitet und die Profis (Spahn ist allerdings kein Mediziner) in diesem Land kommen nicht in die Gänge.

In Südtirol wurde am Montag, den 9. März mitgeteilt, dass aufgrund der Ausbreitung des Virus die Skigebiete schließen. Eine überaus vernünftige Maßnahme  – aber auch sie vermutlich um Tage zu spät beschlossen. Eine große Rückreisewelle aus den Skiparadiesen zog durch Deutschland und brachte den blinden Passagier mit. Schulklassen mussten unter Quarantäne, einige Schüler und auch Lehrer  hatten sich infiziert.

Und immer noch keine erkennbaren drastischen Maßnahmen zum Kampf gegen die Epidemie, die am 11. 3.  – das war vor gut einer Woche  – von der WHO zur Pandemie hochgestuft wurde.

Die deutsche Regierung versteckte sich hinter einer gesamteuropäischen Lösung, die  zu dem Zeitpunkt aber schon längst nicht mehr möglich war und übte sich ansonsten weiter in Beschwichtigungen und episch langen Krisensitzungen, die aber zunächst  nur die üblichen Formulierungen und Ratschläge an das Volk weiter zu geben in der Lage waren.

Den ersten Landsleuten schien aber inzwischen zu dämmern, dass das alles kein gutes Ende nehmen würde, sie begannen, sich mit Vorräten einzudecken. Warum diese Vorratshaltung ausgerechnet Toilettenpapier in solchen Maßen betraf, dass zum Ende der vergangenen Woche binnen Stunden in nahezu allen Geschäften  nicht nur dieser Hygieneartikel komplett ausverkauft war, wird wohl eines der größten Rätsel der gesamten Corona-Misere bleiben.

Ebenfalls gegen Ende der vergangenen Woche beschloss der DFB alle Erst- und Zweitligaspiele komplett abzusagen – zuvor hatten bereits Europaligaspiele vor leeren Rängen stattgefunden, auch diese Vorsichtsmaßnahme war nicht auf deutschem Mist gewachsen, Dank darum an die europäischen Fußballverbände, die vorausschauender gewesen waren als ihr deutscher Mitspieler. Nach und nach zogen alle anderen Sportverbände nach. Trainingseinheiten wurden gestrichen, Sportstätten geschlossen.

Inzwischen hatte man auch festgestellt, dass zwar jüngere Menschen auch Träger des Virus sein können, aber nicht so leicht akut daran erkranken wie ältere Leute. Doch als Überträger kamen selbst die kleinen Kinder, die Schüler und Jugendlichen infrage. Erste Überlegungen wurden am Freitag der vergangenen Woche laut – und mit Beginn dieser Woche auch umgesetzt –  darum Schulen und Kindergärten  zu schließen, bzw. geschlossen zu halten in den Ländern, in denen gerade die Frühjahrsferien zu Ende gegangen waren. Und es wurde dringend darum gebeten, den Kontakt zwischen Kindern / Jugendlichen und den Großeltern zu vermeiden.

Dass das für die allermeisten Familien extreme Problem mit sich bringt, ist ganz sicher selbst  für die, die davon nicht betroffen sind, begreifbar. Besonders schwierig ist es für die Eltern, die nach wie vor ihrer Berufstätigkeit nachgehen müssen. Notgruppen in Kitas und Horten können wirklich nur notdürftig Abhilfe schaffen. Die Großeltern und andere ältere Verwandte fallen als Betreuer für die Kinder ja aus den genannten Gründen aus.

Der Ministerpräsident Niedersachsen veröffentlichte am Montag, den 16. 3. einen Maßnahmenkatalog zur Eindämmung und Bekämpfung des Virus. Aber vermutlich läuft die Befolgung dieser Maßnahmen viel zu langsam an.

Als schließlich die Kanzlerin in einer emotional-emotionslosen Rede zu ihrem Volk sprach, gab es eigentlich niemanden mehr, der nicht ausreichend über die Situation informiert gewesen wäre. (Die Rede hatte große emotionale Anteile der Besorgnis und Fürsorge, wurde jedoch mit der größtmöglichen Emotionslosigkeit vorgetragen – ja, vorgetragen wie von einem –  zudem auch schlechten  – Laiendarsteller.) Die Presse sah das am nächsten Tag ja ganz anders. Endlich, jubelte  sie, stelle sich die Kanzlerin an die Spitze des Kampfes gegen Corona.

Da ging mir der Hut hoch.

Wochenlang hatte sie sich verkrochen. Nicht nur das, sie hatte sogar darauf bestanden, dass die Grenzen allesamt geöffnet blieben, um nach wie vor auch Migranten aufnehmen zu können. Dass „Deutschland“ schließlich doch seine Grenzen fast ganz dicht machte, lag aber nicht an der Entschlusskraft der obersten Krisenbewältigerin, es lag schlicht daran, dass unsere europäischen Nachbarn bis auf Belgien und die Niederlande allesamt schon ihre Grenzen nach Deutschland geschlossen hatten. Nun konnte auch Frau Merkel ihre Tatkraft beweisen und ihrerseits Grenzschließungen erklären.   – Für wie dumm hält sie eigentlich die Bevölkerung dieses Landes?  Oder auch nicht ganz falsch gefragt: Wie leicht ließ sich die Bevölkerung dieses Landes für dumm verkaufen?  Und welchen Anteil hatten die Medien an diesem Prozess der Volksverdummung mit ihren Beschwichtigungen, ihren seltsamen Moderatoren, die selbst dann noch lieber Herrn Trump mit Häme und Spott bedachten, als wir doch schon mitten in dem rasanten Prozess steckten, dessen Folgen aus den Fehleinschätzungen der Verantwortlichen zu Beginn der sich ausbreitenden Epidemie / Pandemie jetzt auf so dramatische Weise sichtbar werden.

Nun endlich werden zusätzliche Krankenstationen eingerichtet – wobei ich mich frage, woher denn das dazu gehörige Pflegepersonal kommen soll, die Belegschaft der Krankenhäuser arbeitet doch schon seit Monaten, um nicht zu sagen seit Jahren am Limit. Vom Einsatz der Bundeswehr ist die Rede, davon, dass Hotels und Messehallen zu Notquartieren für betroffene Patienten ausgebaut werden sollen, die noch nicht auf Intensivbetten und Beatmungsgeräte angewiesen sind.

Aus Fürsorge für Patienten in den Krankenhäusern und für die Bewohner in Pflege- und Altenheimen sind alle Besuche in den Einrichtungen untersagt. Für viele ältere Leute, besonders für diejenigen, die von einer Demenz betroffen sind, sind das dramatische Eingriffe in ihr gewohntes Leben. Sie können nicht begreifen, warum der Partner, die Kinder oder Enkel, Freunde oder Verwandte nicht zu Besuch kommen. (So habe ich es heute bei einem Telefongespräch mit einer hochbetagten Freundin erlebt, die die Information, die sie ja bekommen hat, nicht mehr speichern kann und sich so verloren und verlassen fühlt.) Und dennoch ist diese Maßnahme extrem wichtig und richtig.

Die Krise schlägt natürlich voll auf die Wirtschaft durch. Betriebe werden geschlossen, sei es aus Schutzgründen für die Werktätigen, sei es, weil kein Nachschub aus den Nachbarländern mehr über die Autobahnen rollen. VW macht dicht, ebenso andere große Unternehmen der Automobilbranche.

Theater, Opernhäuser, Kinos, Bars, Diskotheken, Gaststätten, Hotels sind seit Tagen geschlossen, der Handel extrem eingeschränkt.  Niemand darf mehr auf die nord- oder ostfriesischen Inseln reisen, Sportanlagen und Schwimmbäder sind dicht, Spielplätze dürfen nicht mehr betreten werden. Alles Maßnahmen, die man schon Anfang Februar vorsorglich hätte treffen können.

HÄTTE

Aber es hätte ja sein können, dass das Virus ausgerechnet um Deutschland einen großen Bogen macht und dann hätte man ja mit diesen Maßnahmen der Wirtschaft einen großen Schaden zugefügt… der kommt nun doch und der Schaden für die Kranken ist ebenfalls hoch.

Ja, und dann geht es auch noch um die Beschneidung unserer Freiheit.

Und die darf natürlich in keinster Weise  beschnitten werden (Achtung, Ironie), weshalb sich die meisten Bundesländer gegen eine umfassende Ausgangssperre wehren, wie sie beispielsweise in Österreich und Frankreich bereits beschlossen wurde. Noch!

Denn es sind die Unbekümmerten hier im Lande, die sich nicht an die Empfehlung halten, einander möglichst aus dem Weg zu gehen, alle direkten Sozialkontakte zu meiden, sich nicht in Gruppen zu versammeln, um den Frühling zu genießen. Aber die Leute sind deppert. Sie sitzen in den Münchener Biergärten beieinander und flanieren in Gruppen über den Jungfernsteg, bevölkern in Schwärmen die Parkanlagen in Berlin und anderen Großstädten und pfeifen auf Mindestabstand und soziale Isolation.

Es gibt sogar Jugendliche, die stolz ihren Widerstand in die Kameras der öffentlich-rechtlichen Sender plärren und sich supercool und toll fühlen. Und die Interviewer lassen ihnen das ohne zu zucken sogar durchgehen…. und tragen so dazu bei, dass dieses asoziale und egoistische Treiben als „Recht der Jugend“ wohlgefällig entschuldigt wird.

Da fällt mir nicht mehr viel dazu ein… Es werden Corona-Partys gefeiert, als gäbe es keinerlei Gefahr.

So wird wohl auch in ganz  Deutschland, wie bereits in Bayern,  bald die allgemeine Ausgangssperre verhängt.

Ach ja…. deutsche Touristen sind weltweit von Schutzmaßnahmen betroffen… sie werden ausgewiesen und sind darauf angewiesen, in einer beispiellosen Rückholaktion mit gecharterten Maschinen aus ihren Urlaubsgebieten ausgeflogen zu werden, weil die meisten Airlines Deutschland nicht mehr anfliegen.  Über 100000 Personen sind davon betroffen.

Das Robert Koch Institut veröffentlichte heute diese Stellungnahme:

Covid-19
Coronavirus-Krise hat laut RKI-Chef „unvorstellbares Ausmaß“ angenommen
Angesichts der weiter schnell steigenden Zahl der Corona-Fälle zeigt sich der Chef des Robert-Koch-Instituts alarmiert.
Die Krise habe ein Ausmaß angenommen, das er sich selbst nie habe vorstellen können, sagte Wieler in Berlin. Die Krankenhäuser müssten jetzt vorbereitet sein. Die Zahl der vom RKI registrierten Corona-Fälle stieg innerhalb eines Tages von 11.000 auf rund 14.000. Die Zahl der Toten lag demnach bei 31.

Die amerikanische Johns Hopkins Universität nennt noch höhere Zahlen. RKI-Präsident Wieler sprach von einem „exponentiellen Wachstum“. Man könne die Corona-Epidemie nur verlangsamen, wenn man vor allem die Regel beachte, Abstand zu halten.

In Österreich werden die Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus um drei Wochen verlängert. Sie gelten damit bis Ostermontag, dem 13. April.

 

Als ich diese Nachricht bei Facebook las, kam mir die Galle hoch.

Mein Kommentar zu diesem Artikel:

„Immer wieder mein Erstaunen, dass diesen Fachleuten offenbar verborgen blieb, was mir als Laie schon seit Anfang /Mitte Februar klar vor Augen lag.
Ich verstehe nicht dass man nicht beim ersten Bekanntwerden der Epidemie in China Notfallpläne auch für Deutschland entwarf.
Man will um 2° die Erderwärmung steuern, kriegt aber nicht mal die ausreichende Versorgung mit Schutzkleidung für die Mitarbeiter in den Kliniken hin…“

Dieses Erstaunen geht in eine große Fassungslosigkeit über, in Unverständnis, Ärger, ja sogar Wut.

Und dies noch: Der Papst betet öffentlich für die baldige Beendigung der Corona-Welle …. und wird ebenso öffentlich dafür belächelt, sogar gescholten.

Gebe Gott, dass selbst den Lästerern nicht das Lachen vergeht….

Und uns allen nicht die Hoffnung auf Gesundung und das Ende der Krise.

HERR erbarme dich.


Nachtrag

Gerade in der Sondersendung des ZDF: Die Ministerpräsidentin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz lamentiert darüber, dass Bayern mit der Ausgangssperre vorgeprescht sei, man habe sich doch bei der Ministerpräsidentenkonferenz darauf geeinigt, eine gemeinsame Entscheidung zu treffen….

W A N N   hätte das denn passieren sollen?

Es entsetzt mich einmal mehr, wie in diesem Land regiert wird und wie geradezu eifersüchtig die Politeliten  auf ihr Prestige achten – und das in einer Krise wie dieser.

Wir alle aber können etwas tun. Wir alle müssen etwas tun.

Darum auch hier der dringende Appell:
B L E I B T . Z U . H A U S E

IHR zumindest, die Ihr nicht zur Arbeit gehen müsst

 

 

 

 

 

 

Gehört dein Bauch wirklich dir….? 4. Januar, 2020

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, eltern, familie, familienpolitik, frauen, gesellschaft, Kinder - Famile, mütter, mord, politik, väter.
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„Mein Bauch gehört mir!“

Mit dieser Parole warben prominente Frauen zu Beginn der 70er Jahre für die Löschung des Paragraphen 218, der Abtreibung unter Strafe stellt. Abtreibung, so behaupteten sie, sei das natürliche Recht der Frau, darüber zu entscheiden, ob sie Mutter werden wolle oder eben nicht. Damals, zu Beginn dieser Debatte, hatte ich durchaus Sympathien für die Haltung der Frauen. Es war die Zeit der vielen Diskussionen über Feminismus und Emanzipation, und als junge Frau wollte ich natürlich auch eine moderne und aufgeschlossene Frau sein. Ich habe heftig mit diskutiert im Freundes- und Familienkreis.

Dann beschlossen mein Mann und ich eine Familie zu gründen. Ich wurde  schwanger und wir bekamen unser erstes Kind, einen kleinen Sohn. Drei Geschwister kamen im Laufe der nächsten sieben Jahre hinzu, allesamt sehr erwünscht. Alle wunderbare Kinder – wunderbare Menschen auch heute.

Damit veränderte sich meine Haltung zu Abtreibungen deutlich, zumal die moderne Medizin doch Mittel und Wege bereit stellt, eine Schwangerschaft zu verhüten. Abtreibung als Mittel der „Verhütung“ ein Kind zu bekommen ist die perverseste Abkehr von allen ethischen Grundlagen, die das Menschsein ausmachen.  Natürlich muss es Ausnahmen geben, etwa wenn eine Frau durch ein Gewaltverbrechen schwanger wird und sie sich außerstande sieht – und auch außerstande ist – das Kind dieses Verbrechens auszutragen und zu gebären. Da geht Barmherzigkeit vor Recht und Gesetz.

Heute aber werden durch die „Legalisierung“ des 218 (Abtreibung ist immer noch ein Straftatbestand, die Strafe wird jedoch ausgesetzt)  jährlich allein in Deutschland über 100 000 Kinder im Mutterleib getötet, darunter viele Kinder, die durch die Frühdiagnostik als „behindert“ aussortiert werden – oftmals mit dem ausdrücklichen Zuspruch durch die behandelnden Ärzte. Unsere Gesellschaft erlaubt es sich, im Laufe von nur 10 Jahren mehr als eine Million Menschen das Recht auf Leben abzusprechen und zu töten. Gleichzeitig jammern die Politiker, die diesem Wahnsinn zustimmen, darüber, dass unsere Gesellschaft überaltert und deshalb darauf angewiesen sei, Menschen zu importieren, etwa nach dem gleichen Muster des Denkens, dass man Nahrungsmittel, die in unseren Breiten nicht natürlicherweise wachsen und gedeihen, ja auch einführt, egal woher und zu welchen Bedingungen. Wir haben uns alle an dieses global mögliche „Mehr an Gütern“ längst gewöhnt… ich auch.
Die in diesen Tagen wieder heftig geführte Diskussion um das Recht von Gynäkologen für die Möglichkeit zu werben, in ihrer Praxis eine  Abtreibung vornehmen zu lassen, zeigt, wie virulent nach wie vor die Frage danach ist, wer letztendlich über Leben und Tod entscheidet. Kann man dieses Recht tatsächlich „nur“ der Frau zubilligen, die kein Kind bekommen will oder hat nicht auch das noch ungeborene Kind ein verbrieftes Recht auf Leben?

Heute las ich bei Facebook einen Artikel von Andreas Laun in „Die Tagespost“ zum Thema Abtreibung. Er ist deutlich, streckenweise ungemein schmerzhaft in seiner Ausdrucksweise, und er bringt auch das zum Ausdruck, was mich selber umtreibt.

Ich kopiere den Artikel in voller Länge hierher, weil ich ihn sehr, sehr wichtig und gut finde und weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Links im Laufe der Jahre nicht mehr funktionieren und ein Text, auf den ich mich in meinem Kommentar beziehe, plötzlich nicht mehr auffindbar ist.

Hier nun der Text im vollem Umfang:

Warum die Kirche Zeichen setzen muss gegen den Brudermord der Abtreibung.

Mit Kain hat jener Blutstrom begonnen, der seither durch die Weltgeschichte fließt, schäumend und die Täter berauschend. Namen und historische Ereignisse bilden seine Seitenarme: Sie erinnern an Dschingis Khan, an die islamischen Eroberungen ab dem 7. Jahrhundert, an die chinesische Kulturrevolution, an die Genozide an den Armeniern, in Kambodscha und Ruanda, an die Menschenopfer der Azteken, an zwei Weltkriege, an Hitlers Shoa und Stalins Archipel Gulag.
„Gott ist tot, wir haben ihn getötet“, schrieb Friedrich Nietzsche. Brudermord und Gottesmord setzen sich fort in der Geschichte, in einer immer radikaleren Gottlosigkeit der modernen, westlichen Welt, die Gott heute in seinen Geboten, in seiner Offenbarung, in seiner Schöpfung bekämpft. Papst Benedikt XVI. deutete den Holocaust als Versuch, mit dem jüdischen Volk auch seinen Gott und seine Ordnung auszulöschen. Im Anschluss daran formuliert Kardinal Robert Sarah „das größte Verbrechen der modernen Geschichte: Der Hass und der Wille, das jüdische Volks auszumerzen, ist ein Gräuel. Lag alldem nicht der Plan zugrunde, Gott zu töten, indem man das Volk auslöschte, das so viele Jahrhunderte hindurch die Erinnerung an Seinen Bund weitergeben hat.“ Während man Tötungsprogramme in größter Ähnlichkeit zu Diktaturen entwickelt, versucht man den Tod zu besiegen durch wissenschaftliche Projekte. Gleichzeitig organisiert und legalisiert man das Morden und Sterben.
„Blutrausch macht noch süchtiger
als Alkohol und andere Drogen“
Nach den beiden Weltkriegen hätte man annehmen können, die Menschen würden unter dem Eindruck des Erlebten nie wieder Kriege führen. Es kam anders: Viele Kriege wurden seit 1945 geführt, blutig und grausam wie eh und je. Man rüstet weiter und entwickelt trotz Hiroshima und Nagasaki sogar in armen Ländern Atomwaffen. Blutrausch macht noch süchtiger als Alkohol und andere Drogen.
1973 begann das nächste Blutbad, den Zahlen nach größer als alles was es gab, unter dem Schutz und Druck von Heuchelei und legitimierter Lüge. Es begann in den USA mit dem Grundsatzurteil „Roe versus Wade“, durch das in den USA Abtreibung legitimiert wurde. Mittlerweile folgen fast alle Staaten der Welt den Amerikanern, auch unter Druck und mit Hilfe von unbeschreiblich viel Geld. Wenn Gott nicht existiert, lebt der Mensch in einem Vakuum, weil es dann auch keine Ordnung gibt, die nicht der Mensch selbst macht und machen kann. Dann gibt es kein Naturrecht, also kein Recht, das sich aus der von Gott geschaffenen Natur erkennen lässt. Dann gibt es nur menschengemachte Gesetze und Autoritäten. Daraus folgt dann aber, dass der Staat Abtreibung straffrei erklären kann. Eine rechtspositivistische Sicht führte dazu, dass jedes Jahr Millionen von Kindern weltweit ermordet werden. Und dazu, dass arme Länder gedrängt oder erpresst werden, ebenfalls liberale Abtreibungsgesetze zu erlassen. Inzwischen hört man von Veränderungen der Lage, in manchen US-Bundesstaaten wird Abtreibung erneut verboten. So war in der „Tagespost“ zu lesen: „Die Abtreibungslobby hat keine Zukunft, weder in Deutschland noch irgendwo sonst. Und sie weiß es auch oder ahnt es mindestens längst.“ Es wird ein Erwachen kommen, davon bin ich überzeugt. Wir alle werden wie Macbeth rufen: „Zu wissen, dass ich ’s tat. Besser von mir selbst nichts zu wissen!“ Es wird ein bitteres Erwachen sein.
Verlogene Begriffe sollen das Gewissen betäuben
Unsere Zeit hat die Globalisierung des Abtreibungsmordes hervorgebracht. Die Welt betäubt ihr Gewissen immer noch beharrlich, durch verlogene Begriffe wie Unterbrechung, Fleischklumpen, Befreiung der Frau. Die Argumente für Abtreibung sind einfach zu widerlegen, doch die Welt, die so viele Rätsel des Universums gelöst hat, stellt sich dumm. Der Geist der großen und kleineren Mörder lebt weiter und mordet ohne Unterlass. Während man die Erinnerung an den Holocaust wach hält, geht der neue große Mord an den ungeborenen Kindern weiter und weiter. Ihren Müttern will man verbieten zu leiden – an ihrer Erinnerung an das, was sie getan haben und nicht vergessen können.
Bezeichnend, dass es bei der Europawahl kaum ein Politiker wagte, das Thema anzusprechen. Sicherlich, es gibt Politiker in allen Ländern, die gemäß dem Naturrecht, das Gott allen Menschen ins Herz geschrieben hat, denken und auch handeln würden, wenn es ihnen möglich wäre. Aber die Mehrheit tut nicht einmal das, was möglich wäre. Offenbar hat niemand von den mächtigen und einflussreichen Leuten Vladimir Palkos Buch „Die Löwen kommen“ gelesen, über die Feigheit und Blindheit der angeblich christlichen Politiker, die sich bei jeder Gelegenheit zur Rechtsstaatlichkeit bekennen, ohne zu wissen, dass es Rechststaatlichkeit nur gibt, wenn das Naturrecht anerkannt wird. Alle schweigen, wenn etwa eine Hebamme in Norwegen gekündigt wird und keine andere Anstellung erhält, weil sie sich weigert, einer Abtreibung zu assistieren.
Wenn Europa einmal erwacht, muss es sich von der teuflischen Irrlehre befreien, dass die Mehrheit in jedem Fall Recht schaffen kann. Gegen das Massenphänomen Abtreibung steht die jüdisch-christliche Kulturgeschichte Europas. In Goethes „Faust“, einem Hauptwerk der deutschen Literaturgeschichte, spielt Abtreibung eine zentrale Rolle: Gretchen treibt ab und begeht aus der Sicht Goethes damit ein Verbrechen.
„Wie ist es möglich, so viele Frauen zur
Überzeugung zu bringen, sie hätten ein Recht,
ihr eigenes Kind töten zu lassen?“
Wie ist es möglich, so viele Frauen zur Überzeugung zu bringen, sie hätten ein Recht, ihr eigenes Kind töten zu lassen? Bei fast allen Tieren verteidigen die Mütter ihre Jungen sogar dann, wenn sie dabei ihr Leben riskieren. Abtreibung ist gegen den Urinstinkt alles Weiblichen, sogar im Reich der Tiere. In einer Welt, in der der Mensch selbst weithin für ein Tier gehalten wird, sollte es nicht beleidigend sein, an diese Beobachtung zu erinnern: Auch Tiermütter verteidigen ihre Jungen, in vielen Fällen gegen ihre Väter oder fremde Männer. Mit dem Gottesmord und den aus ihm folgenden Morden steht Europa am Abgrund. Es ist im Begriff, Selbstmord zu begehen. Angesichts des globalisierten Abtreibungsmords und seiner Folgen müssten die Befürworter und Täter mit Macbeth rufen: „Wir haben den Schlaf, den unschuldigen Schlaf ermordet.“ Und: „Nicht das Wasser eines Ozeans kann das Blut von unseren Händen waschen.“ Oder auch mit Lady Macbeth: „Noch immer riecht es hier nach Blut.“ Ja, das tut es in Folge der tabuisierten Abtreibungen.
Wir Christen bräuchten für uns und die ganze Welt dringend eine Weltsynode über Kain und Abel: einen gemeinsamen Schrei der Kirche. Und viele Ladys Macbeth, die auf der Bühne der Welt weinen, weil sich das Blut an ihren Händen nicht abwaschen lässt – höchstens durch den Beichtpriester, wie Shakespeare wusste. Man sollte die Stimmen von Papst Johannes Paul II. und von Mutter Teresa hörbar machen. Die Heilige von Kalkutta sagte: „Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoß töten kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch?“
Europas Bischöfe sollten eine unübersehbare Demonstration planen
Alle Bischöfe Europas sollten eine gemeinsame Demonstration planen, ein Zeichen, das man nicht übersehen kann und das auch in den Medien nicht vertuscht werden kann. Die Kirche sollte akribisch suchen nach den Lecks, durch die die Ideologie des Tötens auch in kirchliche Strukturen eingedrungen ist. Man müsste dies ebenso aufdecken wie die Missbrauchsfälle. Man darf auch hier nichts vertuschen, denn Abtreibung ist der schlimmste Missbrauch eines Kindes. Abtreibung zu „entkriminalisieren“, als ob man ein Verbrechen durch ein Gesetz zu einer guten Tat machen könnte, müsste als unannehmbar gebrandmarkt werden.
Vielleicht ist auch bei vielen Christen, die Abtreibung eigentlich ablehnen, der Gedanke Macbeths eingedrungen: „Zu meinem Vorteil muss sich alles fügen. Ich bin einmal so tief in Blut gestiegen, dass, wollt ich nun im Waten stillstehen, Rückkehr so schwierig wär als durchzugehen.“ Als Christen können wir hinzufügen: Jesus ist durchgegangen, aber nicht als Täter, sondern als Opfer für alle!

 

Ich denke, dass ich dem nichts hinzufügen muss oder sollte.

Ich wage es, Greta, ich widerspreche dir…. 23. September, 2019

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, meine persönliche presseschau, politik.
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Die Aktivistin Greta Thunberg hat bei dem UN-Klimagipfel eine engagierte Rede gehalten. „Meine Botschaft an Sie ist: Wir beobachten Sie“, sagte sie direkt an die anwesenden Staats- und Regierungschefs.
„Menschen sterben, die Ökosysteme brechen zusammen, wir befinden uns am Beginn eines Massenaussterbens. Und Sie sprechen noch immer über Geld und Märchen über ewiges Wirtschaftswachstum, wie können Sie es wagen“, ergänzte eine sichtlich empörte Greta Thunberg. „Sie haben meine Träume gestohlen, meine Kindheit mit Ihren leeren Worten.“

Die Wissenschaft würde schon seit mehr als 30 Jahren vor einem Klimawandel warnen. „Wie können Sie es wagen, noch immer wegzuschauen“, sagte Greta Thunberg, noch immer an die Gipfel-Teilnehmer gerichtet. Die Staats- und Regierungschefs seien gekommen und behaupteten, sie täten genug. Dabei seien die Lösungen noch immer nicht in Sicht, wandte die Aktivistin ein.

Die Politiker würden sagen, sie hätten verstanden. „Aber ich will das nicht glauben“, sagte Greta Thunberg. „Wenn Sie verstanden haben, aber daran scheitern zu handeln, dann wären Sie des Teufels und ich weigere mich, das zu glauben.“   Sollte es tatsächlich passieren, dass nicht genug für den Klimaschutz getan werde, „dann werden wir es Ihnen nie verzeihen“, sagte Greta Thunberg. Wenige Minuten nach ihr sprach Kanzlerin Angela Merkel beim Gipfel, sie sagte, sie habe den Weckruf der Jugend gehört. (tsp),

Die ganze Rede sehen Sie im Video hier:

 

Diesen kurzen Bericht habe ich aus dem Netz gefischt

Bisher habe ich es tunlichst vermieden hier im Blog allzu ausführlich zu Gretas Aktivitäten Stellung zu nehmen. Ich wollte und will ihr auch jetzt nicht eine  Bühne bieten, und sei mein Blog auch noch so unbedeutend und klein.

Aber ich will ihr energisch widersprechen:

WIR BEFINDEN UNS NICHT AM BEGINN EINES MASSENSTERBENS!!

Dank der hervorragenden Leistung von Wissenschaftlern, Technikern, Landwirten, Ärzten, Verwaltungsleuten usw. usw. ist es bisher einigermaßen  gelungen, die stetig wachsende Erdbevölkerung in vielen Ländern der Erde einigermaßen ausreichend zu ernähren und mit Energie, Kleidung, Wohnraum und medizinischer Hilfe zu versorgen…. trotz katastrophaler Kriege, trotz Dürrezeiten, trotz Terrorbanden, trotz menschenverachtender Ideologien. Immer wieder hat die so viel beschworene Weltgemeinschaft gezeigt, dass sie für andere Menschen selbstlos eintritt – bei Katastrophen und dem Krieg geschuldeten Hungersnöten.

Noch gibt es viel zu tun, das ist keine Frage – und schon gar keine Frage des Klimas oder der Klimaveränderung. Vielmehr ist es eine Frage der jeweiligen politischen Systeme und religiöser wie kultureller Prägungen.

Wenn Menschen* „massenweise sterben oder sterben sollten“, liegt das nicht an den technologisch hochentwickelten Industrienationen, dann liegt es an furchtbar rückständigen Stammesgesellschaften, an Warlords, an Korruption und an der Machtgeilheit fürchterlicher Diktatoren – vor allem in Afrika!

WIR haben Greta nicht das Träumen vermiest, ihr den Glauben an die Zukunft genommen. Für diese Entwicklung waren doch sicher ihre Eltern verantwortlich, die sehr damit beschäftigt waren, sofern man den Zeitungen und Magazinen glauben kann, an ihrer Karriere als Künstler zu arbeiten und ein vollkommen desolates Familienleben führten, wie offenbar Gretas Mutter in dem Buch beschreibt, das fast zeitgleich mit Gretas Streikaktivitäten auf den Markt kam.

„WIR“ hier in Europa haben mit Kreativität, Sachverstand und sehr viel Arbeit die Probleme gelöst, die uns die jeweilige Zeit aufgab. „Wir“ in Europa, den USA, Japan, Südkorea, Israel und anderen westlich orientierten Ländern haben die wissenschaftlichen Grundlagen für innovative Technologien gelegt, ohne die es beispielsweise Greta und ihren Anhängern nicht einmal möglich wäre, zu solchen Massenprotesten via Internet und Smartphone aufzurufen.

Ärzte haben furchtbar zerstörerische Krankheitserreger entdeckt und gemeinsam mit Pharmakologen die nötigen Arzneimittle entwickelt. Physiker, Chemiker, Ingenieure haben durch intensive Forschungsarbeit immer bessere Technologien und Methoden gerade auch im Umweltschutz voran getrieben. Längst geht es in Deutschland doch nicht mehr um das „ob“ in Fragen des Umweltschutzes, sondern nur um Fragen des „wie“, darüber wird gestritten – und leider hat das Klimakabinett den denkbar schlechtesten Weg gewählt und vor allem die finanzielle Belastung großer Teile der Bevölkerung durch die CO2-Abgabe weiter in die Höhe getrieben. und die Frage muss doch erlaubt sein, ob das dem „Klima“ zugute kommt oder doch nur das Säckel mit frischer Kohle füllt, um die schwarze Null zu halten…

Es ist einfach nicht wahr, dass wir den Kindern die Zukunft rauben, im Gegenteil, wir hier in Europa und für Gretas Heimat Schweden gilt das doch in besonders vorbildlicher  Weise,  ermöglichen sie ihnen… durch Bildung, durch Frieden – auch wenn der selbst in Europa höchst fragil ist.

Wir wünschen uns aber (vielleicht sogar im Gegensatz zu Greta),  dass immer mehr Menschen in den Genuss technologischer und medizinischer Errungenschaften kommen, immer mehr Kinder und Jugendliche weltweit Zugang zu Bildung und Ausbildung bekommen.

Nein, wir – und ich gebrauche dieses „wir“ sehr bewusst, weil Greta unterschiedslos ihre Vorwürfe an Politiker richtet und diese mit dem anonymen „Sie“ anspricht –  „wir“ als diejenigen, die die Politiker wählen und stark machen, sind nicht für Gretas Panik verantwortlich.

Da, so denke ich, sind ihre Eltern in der Pflicht, die es offenbar zugelassen haben, dass ihre Tochter (laut Eigenauskunft der Mutter) mit erheblichen psychischen Problemen belastet jetzt an die Öffentlichkeit gezerrt wird zugunsten einer grün-ideologischen Wahnvorstellung von einer anderen Welt.

Und ich frage mich mit zunehmendem Entsetzen, ob denn alle erwachsenen Menschen dieses Landes vollkommen den Verstand verloren haben, diesem schaurigen Tun der hysterischen Aufladung der Klimapanik durch die „fridays for future“Bewegung auch noch frenetischen Beifall zu spenden.

Um es deutlich zu sagen: Ich bin froh gewesen über den Ausstieg aus der Kernenergie, ich habe mich widerstandslos auf Mülltrennung eingelassen, ich bin absolut dafür, die Umwelt zu schützen und unsere Ressourcen zu schonen, und ich habe überhaupt nichts dagegen an weiterer Energiegewinnung zu forschen und diese auch umzusetzen, die eine sichere Versorgung gewährleistet, aber ich halte die Erneuerbaren nicht für das „Gelbe vom Ei“ und auch für annähernd ungeeignet, in unserem Land die nötige Energie sicher zu stellen, geschweige denn zukünftig 8 – 10 Milliarden Menschen mit Energie zu versorgen, um deren Lebensstandard deutlich zu heben…. wir mögen uns erinnern: Vor der industriellen Revolution litten die Menschen an den schlechten Lebensbedingungen. Erst mit der Dampfmaschine kam der industrielle Fortschritt (der allerdings zunächst nicht die Lebensumstände für die Arbeiterschaft verbesserte) und erst mit der elektrischen Energie erfuhren auch die einfachen Leute eine spürbare Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und sei es zunächst nur durch die schlichte Tatsache, dass sie in den dunklen Wintermonaten nicht mehr in nur von Kerzen schlecht beleuchteten Behausungen lebten. Elektrizität ermöglichte den generellen Fortschritt in allen Bereichen der Wissenschaft und des Alltags.

Vor noch nicht allzu langer Zeit gingen in Hannover auch die Schüler auf die Straße und skandierten: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“  Gemeint war damals die krasse Unterversorgung mit Lehrern, die zu erheblichen Unterrichtsausfällen in allen wesentlichen Fächern führte. Die Versorgung mit gut ausgebildeten Lehrern ist auch heute höchst mangelhaft, irgendwo las ich, dass 24000 Lehrer akut fehlen… und für die, die demnächst in den Ruhestand gehen, absolut keine Nachfolger in Sicht sind.  Da wird mir Angst und Bange.

Und zum Klima, das sich seit Beginn der Zeit immer wieder ändert, will ich jetzt nicht auch noch Stellung nehmen. Angesichts der vielen Probleme in unserer Gesellschaft geben wir dieser Frage viel zu viel Raum und die eigentlich nötigen Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft bleiben dabei unberührt.

 

Ich will dennoch nicht, dass die Menschen um mich herum in Panik geraten. Ich hoffe, dass wieder Vernunft und Sachverstand statt ideologischer Grabenkriege die Politik und das Verhalten in diesem Land bestimmen.

 

 


Nachklapp:

und wie um meinem aus Frust über den Hype geschriebenen  Text Hohn zu sprechen, artikelt Welt-online und heizt genau diesen Hype um Greta noch weiter an… natürlich darf auch der Seitenhieb auf den größten Bösewicht der freien Welt nicht fehlen… Donald der schreckliche Trump betritt die Szene….

Bei achgut wird Gretas Rede als Text veröffentlicht.

 

Auch das sollten sich die Greta-Jünger in Erinnerung rufen oder von uns Alten erzählen lassen:  Weniger ist nicht „Mehr“.

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