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Sicher ist sicher – Die ARD und ihre „Informationsstrategie“ …. 22. Juni, 2017

Posted by Rika in aktuell, antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, israel, israelkritik, medien, politik, pressefreiheit.
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Hatte ich auch früher immer schon mal das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen durch die – doch eigentlich den Nachrichten verpflichteten –  Fernsehanstalten vorenthalten werden, so ist mein Misstrauen gegenüber der sachlichen und redlichen Berichterstattung „unseres“ öffentlich-rechtlichen Fernsehens ins Unermessliche gestiegen.

Das galt und gilt insbesondere für die Berichterstattung aus und über Israel, die ich als wenig „ausgewogen“ wahrnahm und als defizitär empfand. Warum, so fragte ich mich manchmal,  haben die verantwortlichen Redakteure nicht die gleichen, wenn nicht gar noch ungleich bessere Möglichkeiten als ich, Behauptungen der „Nahostkorrespondenten“ dahingehend zu prüfen, ob und inwieweit Dichtung und Wahrheit zusammen gehen, respektive auseinanderklaffen. Schließlich gibt es ja nicht nur deutschsprachigen Agenturen, und seit es die geniale Errungenschaft namens Internet gibt, kann man sogar als Verbraucher auch ganz neue Quellen anzapfen, beispielsweise kleine Informationsdienste  oder  – und da schwillt wohl manchem Journalisten der eitel-professionelle Kamm – sich die Welt aus der Perspektive eines Bloggers erklären lassen. Für mich waren es erhellende Momente, „die Welt von Beersheva“ aus zu erkunden oder Briefe aus dem lange versunkenen Rungholt zu lesen. Komisch, habe ich manches Mal gedacht, warum greifen die Nahostexperten eigentlich nicht auch hin und wieder auf diese überaus authentischen Quellen zurück, warum muss ich mich ausschließlich von Leuten belehren lassen, die dafür bezahlt werden, eine Nachricht zur vorherrschenden passenden Meinung der Sender abzuliefern, und zwar so abzuliefern, dass ich schon bei den ersten drei Worten weiß, wohin die Reise gehen wird?  Der übliche Sermon, die übliche Schuldzuweisung, der übliche „Hintergrund“- der mir noch dazu als „Wissen“ verkauft wird, die übliche Betroffenheitslyrik, der übliche erhobene moralische Zeigefinger, der ganz normale übliche Wahnsinn halt, gekoppelt an zumindest unterschwellige, meist aber offene propalästinensische Propaganda und ebenso wahrnehmbaren „üblichen“ Antisemitismus, getarnt als „freundliche“ Israelkritik,  oder sogar vollkommen unverschleiert als harscher „Antizionismus“ daher kommend.

Das Gezerre und Geschacher um die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt: Der Hass auf Juden in Europa“  musste mir nicht erst die Augen für seltsame doppelte Standards in der Be-   ich sollte sagen Ver-urteilung Israels öffnen, das Phänomen war mir schon lange klar, es musste mich auch nicht ohne Aufprallschutz damit konfrontieren, dass eine Dokumentation im Sinne des Wortes eben nicht vor allem sachbezogene Informationen zu liefern hat und dem Zuschauer  genug an  Verstand, Denk- und Urteilsvermögen zugestanden wird, sich eine eigene Meinung auf der Basis des Berichteten bilden zu können, auch dieses, als feinsinnige pädagogische Meinungsbildung im Sinne des Senders geübte Verhalten,   hatte ich längst in der Vergangenheit als Problem erkannt.

Nun aber ist es genug!

Das Fass ist über gelaufen.

Was der WDR – als Teil der ARD – sich in Bezug auf die oben genannte Dokumentation geleistet hat, spottet nicht nur jeder Beschreibung oder ist eine Beleidigung für jeden denkenden Zuschauer,  es ist vielmehr ein absoluter Skandal. Ein Skandal, wie der Sender mit seinen Mitarbeitern umgeht und ein noch größerer Skandal, wie dieser Sender mit dem Thema ANTISEMITISMUS  umgeht.

Eine Facebook-Freundin fragte, warum man in der Diskussion, die auf die Ausstrahlung des mit nachträglichen und   delegitimierenden  Untertiteln versehenen Beitrags folgte,  statt über ANTISEMITISMUS zu sprechen, den Film an sich in die Mangel nahm. Ich habe die Diskussion nicht geschaut… ich schaue Talkshows schon lange nicht mehr, weil ich keine Lust verspüre,  manchen Menschen, die sich für gebildet oder besonders klug oder als Experte empfinden mögen, dabei zuszusehen, wie sie ein unverdauliches Zeug zum Besten geben …. vermutlich bestens entlohnt aus dem Gebührentopf, den ich mit meiner Zwangsabgabe Monat für Monat mit füllen muss. Überlegt hatte ich schon, für diese Diskussionsrunde eine Ausnahme zu machen, aber ich traute meinem Fassungsvermögen nicht, besser gesagt, ich befürchtete, vor Entsetzen, Wut oder Zorn dermaßen aus der Haut zu fahren, dass ich mich anschließend meiner selbst schämen müsste…  Der Liebste  nämlich  verfolgte die Debatte  und saß mit mir im Zimmer unseres kleinen Feriendomizils und ihm wollte ich meinen (möglichen) Tobsuchtsanfall nicht  zumuten.  (Er nahm auf meine Befindlichkeit Rücksicht und setzte Kopfhörer auf…) Dafür „sah“ ich die Runde und verfolgte  die Kommentare, die im Netz sofort aufkamen und  saß so gewissermaßen in der zweiten oder dritten Reihe   oder ganz oben auf der Galerie, auf der man in der Oper zwar noch etwas einigermaßen gut sehen, aber außer der  begleitenden Musik kaum noch etwas verstehen kann (jedenfalls im Hannover’schen Opernhaus ist das so. 😉  )

Eine seltsam anmutende Situation, nicht wahr, die aber auch irgendwie dem Irrwitz entsprach, dem zu folgen ich mich außerstande sah.

Heute nun, wieder hier zu Hause mit ordentlichem Internetzugang,  die Nachlese via Internet. Viele Kommentare, viele Meinungen, viele, sehr viele Beiträge…

Ich will sie nicht alle im Einzelnen nennen… das wäre auch ein Tage füllendes Arbeitspensum.

Nur eine sehr bemerkenswerte Information aus dem Hause des WDR will ich hier wiedergeben, macht sie doch deutlich, wie unglaublich skandalös und irrsinnig das Vorgehen des Senders ist. Es handelt sich um die Fragen, die der  WDR kurz auf knapp den Filmemachern,  Joachim Schroeder und Sophie Hafner,   unterbreitete, um sie ganz offensichtlich des unseriösen Arbeitens zu überführen, und um die Antworten der beiden Autoren.

Ich kopiere sie in Gänze, denn sicher ist sicher  – und wer weiß, ob es sich der WDR nicht schnell wieder anders überlegt und seine schöne Dokumentation der eigenen Schande aus dem Netz nimmt.

Hier ist sie …. aber doch nur in Auszügen…. es ist nämlich ein sehr langes trauriges Kapitel, der besseren Lesbarkeit wegen habe ich die vom WDR beanstandeten Stellen und die Fragen dazu rot-braun unterlegt

 

„Offene Fragen zur Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden
in Europa“
 00:14:52
Sein Mausoleum wurde übrigens von der EU mit über 1,5 Millionen mitfinanziert.
 Wir bitten um Quellen und Belege für diese Information

Arafat Museum (kostete $ 7 Million) und das Grab/Mausoleum sind ein zusammengehörender
Komplex
http://www.yaf.ps/?url=posts/show/1426/A_Visiting_Program_for_the_Martyrs
%E2%80%99_Families_to_Yasser_Arafat_Museum
http://www.yaf.ps/?url=posts/show/601/The_Mausoleum
Die Yasser Arafat Foundation unterhält das Mausoleum und das Museum und wurde mit 1,5
Millionen Euro EU-Geldern mitfinanziert.
http://www.yaf.ps/?url=posts/show/541/The_Foundation
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.1-5-millionen-von-eu-fuer-museum-palaestinenserhuldigen-arafat.535456f4-adcb-4ff6-8b21-3299cbca8aae.html

….

 00:28:52
Diese großen Organisationen finanzieren hunderte von kleinen NGOs, teils unter
palästinensischer, teils unter israelischer Leitung. Die Dichte an NGOs vor Ort
wird als überproportional angesehen. Aus Israel operieren 398 politische NGOs,
diese Zahlen sind bekannt. Die Zahl an NGOs in der Westbank und in Gaza weiß
niemand genau, laut Spiegel von 2012 sind es über tausend mit Sitz in Ramallah.
 Wir bitten darum, uns den Artikel aus dem Spiegel 2012 zur Verfügung zu
stellen
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/party-feeling-im-krisengebiet-disco-ramallah-a-
806718.html
Hier wird gesagt:
„Mehr als tausend Nichtregierungsorganisationen tummeln sich nach Schätzungen des
proisraelischen Jerusalemer Thinktanks „NGO-Monitor“ im Westjordanland. Und das auf 5655
Quadratkilometern, einer Fläche nicht einmal ein Viertel von Rheinland-Pfalz. Das NGO-MappingProject
von 2007 listet in seiner Statistik 1196 NGO, die meisten haben ihr Büro in Ramallah.

 

…….

 00:29:21
Ein paar Infos zu EAPPI? Leider nein. EAPPI veröffentlicht das Budget nicht. Wir
wissen, das World Council of Churches finanziert die Tochter EAPPI mit und wird
von der Organisation „NGO- Monitor“, als einer der Haupt-Unterstützer von
Boykott-Kampagnen eingeschätzt. Das Budget wird von EAPPI zum Teil weiter
verteilt, zum Beispiel an „Frauen für Frieden“, sie organisieren damit Israel
Boycott Kampagne n. EAPPI beteiligt sich auch an der weltweiten Israel
Apartheidweek. Eine beliebte Propaganda vieler NGOs: Israel betreibe
Rassentrennung wie ehemals Südafrika. Oder auch: Israel tötet palästinensische
Kinder aus Rachsucht. Und das neueste Gerücht von EAPPI für SIE: Israelis
legen nachträglich Messer neben tote Palästinenser.
 Nach unseren Informationen gibt es einen Finanzbericht des World Council of
Churches für das Jahr 2015. Haben Sie dies in Ihren Recherchen
berücksichtigt?

Den WSSCC_Financial_Report_2015_forweb.pdf haben wir berücksichtigt.
Naftali Balanson, NGO MONITOR:
„Basically, EAPPI itself does not publish financial information on its website or in its other
documents. A check of the EAPPI website confirms this.“
Auch die website von EAPPI haben wir dahingehend untersucht und sind zu dem gleichen Ergebnis
gekommen.
Naftali Balanson, NGO MONITOR:
„However, since Richard Mann’s last exchange with you, our researchers have uncovered documents
from WCC that we previously had not seen. The Activities Appendix of WCC’s annual financial reports
(2016 version can be downloaded here:
https://www.oikoumene.org/en/resources/documents/other/wcc-financial-report-2016-activitiesappendix,
pages 10-11) does detail EAPPI program funding and expenditures.
That being said, we have found other information from some of EAPPI’s government funders that
*appears* to contradict what WCC lists. We are still studying this issue, but will not have definitive
answer in the near future.
Bottom line, the statement in the video is correct (EAPPI does not provide financial details), but its
parent body (WCC) does.
The WCC financial reports do not mention EAPPI. Their „Activities Appendix“ does. Both in 2015 and
2016. In 2016, the amount is around 1.5 million CHF.“
Auf der nächsten Seite ein Auszug aus dem WSSCC_Financial_Report_2015_forweb.pdf von 2015.
Es werden keine Zahlen zu EAPPI genannt.   …  …

Welche Quellen und Belege gibt es für die Einschätzung, dass EAPPI HauptUnterstützer
von Boykott-Kampagnen sei? Welche Belege liegen Ihnen für
eine institutionelle Unterstützung der Boykotte oder der Apartheidweek vor?
Wir bitten darum, uns die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung zu
stellen.

Die Quelle ist im Text benannt: „und wird von der Organisation „NGO- Monitor“, als einer der
Haupt-Unterstützer von Boykott-Kampagnen eingeschätzt.“
Hier der Link zur Seite (von 2017) NGO Monitor:
http://www.ngomonitor.org/ngos/ecumenical_accompaniment_programme_in_palestine_and_israel_eappi_/
Beispiele:
„EAPPI rhetoric includes accusations of “apartheid,” “collective punishment,” “war crimes,” and
“Bantustans”; supporting a Palestinian “right of return”; and promoting the Kairos Palestine
document that calls for BDS against Israel, denies the Jewish historical connection to Israel in
theological terms, and rationalizes, justifies, and trivializes terrorism, calling it “legal resistance.”“
„EAPPI is a partner for the South Africa Team for “Israeli Apartheid Week,” which is “made up of 25
members stretched across South Africa.”“

Bitte sehen Sie auf den nächsten Seiten die Untersuchung von NGO Monitor

……

Ist EAPPI mit den Vorwürfen konfrontiert worden? Wenn ja, bitten wir um
Belege für die Anfrage, inklusive Kenntlichmachung, zu welchem Zeitpunkt
und von wem die Stellungnahme eingefordert worden ist und wie EAPPI sich
dazu verhalten hat.

Der Versuch unseres zuarbeitenden Kollegen und Journalisten Natan Jessen ab Anfang Juni 2016 in
Tel Aviv einen Mitarbeiter von EAPPI vor die Kamera zu bekommen – was ihm scheinbar am 16. Juli
auch gelang. Sehen Sie seinen Text wie folgt:
——– Nachricht ——–
Von: Norbert Jessen
An: Joachim Schröder
„EAPPI hat eine auf der Webseite angegebene Adresse im Büro-Jerusalem mit Telefon
Nummer. Dort antworten nur sporadisch zwei weibliche Stimmen, die immer erst auf
Anfrage bestätigen, dass es sich eine EAPPI Niederlassung handelt. Und dann an den
World Council of Churches weiterleiten, die einen dann an EAPPI zurücksenden. Eine
Leiterin (seinerzeit?) namens Jacquards Hollander soll es auch gegeben haben. Die Dame
war aber ständig 1. außer Hauses, 2. außer Landes. Nach wochenlangen (so weit ich mich
erinnere, war es über einem Monat) Versuchen, gab dann eine der weiblichen Stimmen zu
verstehen, dass es außer Ms. Hollander noch eine Person gebe, die für EAPPI sprechen
könne. Vor malerischer Kulisse vor dem Ölberg, erste Frage meinerseits an diese Person –
dabei stellt sich heraus, dass er gar nicht von EAPPI ist (was er on camera zugibt!),
sondern der Gatte der weiblichen Stimme. (…) Ein Versuch vor etwa zwei Wochen beim
World Council of Churches persönlich vorzusprechen scheiterte. Auch das Klingeln an der
Türe blieb unbeantwortet“

Wir bitten darum, Ihre Quelle für die Propaganda-Vorwürfe vorzulegen, nach
denen die Information gestreut werde, dass Kinder aus Rachsucht getötet
werden sollen und dass Messer neben tote Palästinenser gelegt werden. Bitte
belegen Sie das Gerücht als solches und die Verbindung zu EAPPI.

So sagte es eine Mitarbeiterin von EAPPI, Hannah Griffiths, auf einer Veranstaltung „Tales from the
West Bank: Life Under Occupation“ in London 2016:
„In a public May 2016 event held in London, an EAPPI activist included antisemitic comments,
referring to the”Jewish lobby” in America, accused Israel of planting knives beside the bodies of
Palestinian terrorists, and promoted BDS and other forms of demonization“ (NGO-MONITOR)
An finnischen Universitäten, zusammen mit Finn Church Aid , sprachen Vertreter von EAPPI 2014
von Diskriminierung und dem „vindictively persecuting“ von palästinensischen Kindern von Seiten
Israels.
Quellen:
http://www.ngomonitor.org/ngos/ecumenical_accompaniment_programme_in_palestine_and_israel_eappi_/)
https://www.thejc.com/news/uk-news/church-group-that-sends-volunteers-to-the-west-bank-towitness-life-under-occupation-1.57656

….

….

00:30:11 O-Ton Edelgard Meyer zu Utrup
Ja, das ist eine ganz große Belastung, sich zu sagen, eigentlich tun die was
Ähnliches, was ihnen selbst widerfahren ist, durch dieses Hineinsteigern in die
Opferpsyche. Wenn man so durch die Familie geprägt ist, dann sitzt da schon ein
Schuldgefühl. Man hat sich einfach das Opfer-Sein tief in der Seele eingegraben
oder eingraven lassen, das wird ja auch vielleicht bei dieser Generation jetzt
instrumentalisiert…es tut mir bitter leid, auch für die Israelis, wir sind keine, die
gegen Israel hetzen, wir gönnen ihnen ihren Staat, aber wir möchten nicht, dass
sie an ihrem eigenen Ast derart energisch sägen wie sie es tun.
 Was war das Thema des Interviews und welche Frage wurde zu dieser
Antwort gestellt? Gibt der O-Ton die komplette Antwort wieder? Wenn nein
bitten wir um ein Transkript der vollständigen Antwort im Kontext der
konkreten Frage.

Die Themen des Interviews u.a.:
– Die Arbeit von EAPPI
– Dass EAPPI sich „leider“ noch nicht an Boykottkampagnen beteilige.
Zitat, Edelgard Meyer zu Utrup:
„ Unsere Organisation kann dazu noch nicht verstehen, zu meinem Bedauern. Wir fordern aber
natürlich eine Kennzeichnung der Waren, die auf Westjordanland-Gebiet produziert sind von Israeli.
(…) Also das mit dem Boykott kann ich nicht wirklich – ich kann es persönlich gut verstehen, aber
unsere Organisation zieht da noch nicht 100 % mit“
– Kinder in israelischer Kriegshaft
– Der zweite Teil des IVs dreht sich um ihre Motivation für EAPPI zu arbeiten.
Statement davor:
Frage: „Wenn ich noch eine private Frage stellen darf, wie kommt es, dass sie sich so sehr für den
Nahostkonflikt interessieren?“
Antwort: „Ich habe jahrzehntelang geschlafen: Ich bin in einer Familie aufgewachsen, wo man
einfach nicht – gottesfroh war, dass Juden eine Heimstadt bekommen haben und wo man nicht
realisiert hat, dass in diesem Land (zeigt auf Karte hinter sich) hundert, fünfhundert Dörfer alleine
sind bei der – im Moment der – Unabhängigkeitserklärung sind in den Jahren ’47 und ’48
niedergemacht worden. Wir haben nicht realisiert, dass dieser Streifen am Mittelmeer, ein
fruchtbares Land, das ja natürlich besiedelt war und nicht wie man uns hat glauben gemacht, ein
leeres Land gewesen sei. Da habe ich mich so geschämt, als ich das so in den 70er Jahren endlich
realisiert habe, dass ich mich dazu verdonnert habe richtig hinzusehen, nachdem ich so lange nicht
hingeguckt habe.“

 

00:30:56
Zwischen 2013 und 2015 überweisen sie über 800.000 Euro an B’Tselem, eine
israelische NGO, die Israel Apartheid und Nazi-Methoden vorwirft. Ein
hochrangiger Mitarbeiter sagt dem Journalisten Tuvia Tenenbom ins Gesicht:
Dass der Holocaus eine Lüge und zudem eine Erfindung der Juden gewesen sei.
 Wir bitten um den Quellennachweis für die 800.000 Euro

An dieser ist vor 2 Wochen der Text und das Logo im Bild geändert worden. Die Passage bezieht sich
nun auf Brot für die Welt und die Fusion mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (2012) und geht
nach wie vor wie oben zitiert weiter.
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst überweist 2013 – 2015
618.862 NIS (2015) + NIS 1,927,198 (2014) + NIS 810,425 (2013)
3.356.485 NIS = 846.109,55 €
an B’tselem.
Quelle:
http://www.ngo-monitor.org/funder/bread_for_the_world_eed/

 Wir bitten um Quellenangabe zu dem Vorwurf, dass B’Tselem Israel Apartheid
und Nazi-Methoden vorwerfe, und die entsprechenden Unterlagen.

NGO MONITOR auf ihrer Website zu B’tselem:
Apartheid:
Accuses Israel of “apartheid,” perpetrating “war crimes,” “beating and abus[ing]” Palestinians,
“demolition of [Palestinian] houses as punishment,” and forced “deportations.”
Former CEO Jessica Montell has said: “I think the word apartheid is useful for mobilizing people
because of its emotional power. In some cases, the situation in the West Bank is worse than
apartheid in South Africa.”
Nazi-methods:
In April 2010, staff member and NGO activist Lizi Sagie resigned after the organization came under
pressure for statements made on her personal blog, including: “The IDF Memorial Day is a
pornographic circus of glorifying grief and silencing voices,” “Israel is committing Humanity’s worst
atrocities…Israel is proving its devotion to Nazi values…Israel exploits the Holocaust to reap
international benefits.”
Sehen Sie hier:
http://www.ngo-monitor.org/ngos/b_tselem/
Sehen Sie zudem diese Recherche zum Thema Arpartheids-Vorwurf des Weiteren:
http://www.btselem.org/press_releases/20040809
„The Forbidden Road Regime in the West Bank – An Apartheid Practice“
„By unlawfully discriminating against Palestinians based on their national origin, the Forbidden
Roads Regime is reminiscent of the apartheid system that existed in South Africa. The regime
violates fundamental principles of international law that are binding on the State of Israel.“
Apartheid- und Nazimethoden:
Alexander Feuerherdt:
„Auch die israelische NGO «B’Tselem» sollte äusserst kritisch gesehen werden. Sie verunglimpft
Israel als «Apartheidstaat» und hat ihm in der Vergangenheit auch vorgeworfen, Nazimethoden
anzuwenden. Unlängst geriet die Vereinigung in die Kritik, weil einer ihrer Aktivisten dem
amerikanisch-israelischen Publizisten Tuvia Tenenbom vor laufender Kamera sagte, der Holocaust
sei «eine Lüge» und «eine Erfindung der Juden». «B’Tselem» dementierte die Äusserung zunächst,
dann erfolgte eine halbherzige Distanzierung und schliesslich die Ankündigung, sich von dem
Mitarbeiter zu trennen.

 

Wir bitten um Quellenangabe für die angebliche Aussage des zitierten
Mitarbeiters, der Holocaust sei eine Erfindung der Juden gewesen

Es handelt sich um den Mitarbeiter Atef Abu Roub .
– Das ist die Aussage in dem IV von Tuvia Tenenbom.
– Quelle:

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/50/israel-tuvia-tenenbom-allein-unter-juden
– Tuvia Tenenbom „Allein unter Juden“, suhrkamp, Nov. 2014
http://freebeacon.com/issues/btselem-apologizes-over-holocaust-denying-staffer/
https://www.algemeiner.com/2014/10/05/israeli-human-rights-group-btselem-admits-holocaustdenier-in-ranks-video/
http://www.audiatur-online.ch/2014/10/14/von-links-ins-aus/
Ulrich W. Sahm:
„Mit der Glaubwürdigkeit kämpft auch die Menschenrechtsorganisation B‘tselem. Der bekannte
Autor Tuvia Tenenbom hatte unter dem Deckmantel, deutscher Journalist zu sein, vom
palästinensischen Mitarbeiter von B‘tselem, Atef Abu Roub, in einem gefilmten Interview erfahren,
dass der Holocaust an 6 Millionen Juden „eine Lüge“ sei. B‘tselem dementierte, einen
Holocaustleugner zu beschäftigen. Erst Wochen später wies B‘tselem auf seiner hebräischen
Homepage die Behauptung von Abu Roub „mit Abscheu“ zurück. B‘tselem hatte 2009 die UNO mit
vielen Angaben über Menschenrechtsverletzungen beliefert, die ungeprüft in den „GoldstoneReport“
aufgenommen worden sind. Zahlreiche Angaben erwiesen sich als falsch. Das war mit ein
Grund, weshalb sich Richard Goldstone von seinem eigenen Report distanzierte.

00:32:30
Seriösen Schätzungen zufolge überweisen die EU, europäische Regierungen,
europäische Kirchen sowie von der EU mitfinanzierte UN-Organisationen jährlich
100 Millionen Euro Steuergelder an politisc he NGOs, die überwiegend
israelfeindliche Kampagnen betreiben. Deutschlands Anteil daran – ca. 10
Millionen Euro jährlich. Wieviel die ungezählten NGOs in palästinensischen
Gebieten bekommen, weiß niemand genau.
 Wir bitten darum, uns die Belege für die Einschätzung, es handele sich um
NGOs, die „überwiegend israelfeindliche Kampagnen“ betreiben, zur
Verfügung zu stellen.

Zitat Naftali Balanson (NGO Monitor):
——– Nachricht ——–Betreff: Re:
Datum: Thu, 15 Jun 2017 11:50:21 +0300
Von: Naftali Balanson
An: Joachim Schroeder
„NGO Monitor follows hundreds of European-funded Israeli, Palestinian, and European NGOs that
are, to varying degrees active in political campaigns that target the State of Israel. For the dozens of
Israeli, Palestinian, and some of the European groups, most of which claim to promote human rights,
hostile political advocacy against Israel is their primary, if not exclusive focus. Even the European
NGOs with a more international agenda, when it comes to Israel they engage in political warfare,
including calls for boycotts and sanctions.“
Quote von Richard Mann (NGO Monitor)

….

….

Bitte geben Sie Auskunft über das Bildmaterial: um welche Veranstaltung(en)
handelt es sich (Ort und Datum)?

Veranstaltung: Nuit Debout
Ort: Place de la République, Paris und Demonstrationen von Nuit Debout um den Place de la
République, Paris.
Datum: Zwischen dem 28.05.16 und dem 30.05.16


 01:15:24
Einblendung: Paris, 13. November 2015 / Paris, 13 novembre 2015
Im Rahmen der Terroroffensive kommen im Konzerthaus Bataclan 90 Menschen
ums Leben, hunderte werden verletzt. Die ehemaligen Besitzer waren kurz zuvor
nach Israel ausgewandert. Jahrelang hatten sie hier Spenden-Galas für Israel
organisiert. Seit 2008 wurden die jüdischen Inhaber massiv bedroht. 2011 entging
das Bataclan nur knapp einem geplanten Anschlag.
Internationale Ermittlungen führten rechtzeitig zur Festnahme der Attentäter.
 Das Bataclan wird hier in einer Reihung verschiedener tatsächlicher
Anschläge mit eindeutig antisemitischem Hintergrund aufgeführt.
Bitte legen Sie uns hier Belege und Quellen vor, die zu der Bewertung führen,
es habe sich um antisemitischen Terror gehandelt?

Zum Anschlag auf das Bataclan möchten wir unter anderem auf eine Recherche von Alexander
Feuerherdt hinweisen:
Bataclan: Ein antisemitischer Anschlag
Auf den Artikel in der taz:
http://www.taz.de/!5251354/
Sowie:
http://www.juedische-allgemeine.de/index.php/article/view/

01:19:47
„Palästina: Kommt ausgerüstet, mit Mörsern, Feuerlöschern, Knüppeln, Kommt
zahlreich: Wir nehmen uns das Judenviertel von Sarcelles vor“, steht in einem der
vielen Aufrufe.
Über 3.000 Demonstranten kommen. Molotow-Cocktails fliegen gegen die
Synagoge. Polizisten verhindern die Stürmung. Die Menge schreit: „Tod den
Juden“, „Hitler hatte recht“. Die gewalttätige Meute plündert eine von Juden
geführte Apotheke und einen koscheren Supermarkt, beide werden in Brand
gesteckt. Die Polizei spricht von einer „Pariser Intifada“.

 Bitte stellen Sie uns die Quelle/Belege zur Verfügung, aus denen sich ableiten
lässt, dass 3.000 Demonstranten vor Ort waren.

https://www.bayernkurier.de/ausland/1141-franzosen-die-frankreich-verabscheuen/

 

 

Soweit in Auszügen das Frage- und Antwort-Tribunal, das der WDR veranstaltet hat….

 

Möge jeder denkende Mensch seine eigenen Schlüsse daraus ziehen

 

Gut zu lesen ist auch diese Einordnung….:

Der WDR-Faktencheck zur Antisemitismus-Doku im Faktencheck