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Rassismus pur! 28. Juli, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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https://www.focus.de/panorama/welt/gaeste-fuehlten-sich-unwohl-band-muss-konzert-in-der-schweiz-beenden-weil-weisse-musiker-raeggae-spielen_id_123783403.html

Die Berner Mundart-Musiker Lauwarm müssen ihren Konzertauftritt frühzeitig abbrechen, weil Gäste sich „unwohl“ fühlten. Der Vorwurf: Da die Band aus fünf weißen Männern, teilweise mit Rastafrisuren, bestehe, sei sie nicht berechtigt, Reggae zu spielen.

Hat der Mensch Töne?

Da spielen fünf Männer in einer Band und machen u.a. Musik, die die musikalische Vielfalt der Welt abbildet und eben nicht nur Schweizer Alpenblasmusik zum Besten gibt, und da ist es auch wieder nicht recht.

Die fünfköpfige Band unterhielt die Konzertbesucher mit Reggae, Indi-World und Pop.

Bis zur Pause. Danach brach der Veranstalter, die Genossenschaft Brasserie Lorraine, das Konzert ab, weil verschiedene Besucherinnen und Besucher “Unwohlsein mit der Situation“ geäußert hatten. In den sozialen Medien erklärte sich die Brasserie:

Während des Konzerts kamen mehrere Menschen unabhängig voneinander auf uns zu und äußerten Unwohlsein mit der Situation“, heißt es in der Stellungnahme. „Es ging dabei um die Thematik ‚kulturelle Aneignung‘. Nach einem Gespräch mit der Band haben wir uns zusammen dafür entschieden, das Konzert abzubrechen.“

Der Vorwurf: Da die Band aus fünf weißen Männern, teilweise mit Rastafrisuren, bestehe, sei sie nicht berechtigt, Reggae zu spielen.“

Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Vor allen Dingen verstehe ich weder die Band, noch die Besitzer der Brasserie, die diesen Unfug mit sich machen ließen. Viel besser hätte ich es gefunden, man hätte den „Gästen mit dem Gefühl des Unwohlseins“ höflich erklärt, dass in diesem Lokal die bunte Vielfalt der Welt das Sagen habe und wenn sich die werten Gäste damit nicht einverstanden erklären könnten, sie doch die Freiheit hätten, das Lokal zu verlassen.

Wo kommen wir denn hin, wenn eine Minderheit darüber befinden kann, was als „kulturelle Aneignung“ zu gelten habe und wie damit umzugehen sei?

Werden aus Gründen der „kulturellen Aneignung“ demnächst auch Opern wie „Aida“, „Turandot“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Nabucco“ oder „La Boheme“ gestrichen?

Dürfen nur noch weiße Musiker Symphonien von Mozart oder Beethoven aufführen und nur noch Deutsche Bach spielen oder am Grünen Hügel nur noch urdeutsche Sängerinnen und Sänger, Dirigenten und Musiker auftreten, weil alle anderen musikalischen Menschen dieser Welt sich etwas aneigneten, das nicht zu ihrem Kulturkreis gehöre?

Ich halte dieses „Unwohlsein“ der Gäste für eine der schlimmsten Formen des Rassismus unserer Tage, weil Menschen wieder eingeteilt werden in die Schubladen ihrer Herkunft und damit Grenzen aufgebaut und manifestiert werden, die wir doch längst für überwunden hielten.

Sollen etwa Rastafrisuren nur Menschen aus der Karibik vorbehalten sein und müssen umgekehrt junge weiße (deutsche) Mädchen und Frauen demnächst mit Zopffrisuren à la Köhlerliesel herumlaufen und Jungen und Jugendliche mit „germanischem Kurzhaarschnitt“, wie er weiland im Tausendjährigenreich bevorzugt wurde, weil das der Vorstellung von „weißer Haartracht“ eher entspricht als Rastafrisur oder Irokesenschnitt.

Und wo bitte schön macht man den Schnitt im Alltag, um „kulturelle Aneignung“ zu erkennen und / oder zu vermeiden? Wie differenziert man weltweit? Ist es „nur“ eine Frage in allen Sparten der Kunst, der Musik, des Theaters, der Literatur?

Ist auch Kleidung eine „kulturelle Aneignung“?

Stopfen wir alle Mädchen und Frauen mit arabischem Migrationshintergrund unter die Burka und zwingen alle Männer und Jungen aus der gleichen Gegend in die Wallegewänder arabischer Hirten oder Scheichs? Dürfen im Umkehrschluss Afrikaner, Japaner oder Chinesen Anzüge europäischen Zuschnitts tragen oder zählt das auch als „kulturelle Aneignung“?

„Die haben doch alle ein Rad ab!“ war meine erste Reaktion auf diesen Artikel.

Einerseits werden wir ständig mit den Lobgesängen auf die Vielfalt konfrontiert, geben sogar Politikerinnen mit Regenbogenfahnen zum Ausdruck, dass die Menschheit divers und unsere Gesellschaft bunt ist, wird das Motto der BLM gepriesen und POC besonders in den Fokus des Verständnisses gestellt, aber wenn „weiße“ Musiker „nichtweiße“ Frisuren tragen und „nichtweiße“ Musik machen, ist es aus mit Vielfalt und Buntheit, dann wird streng unterschieden nach „mein“ und „dein“. Und Reggae, gespielt von Weißen, wird von den „Unwohlen“ nicht als „dein“ oder doch zumindest als „auch dein“ gesehen, sondern als feindliche Übernahme gebrandmarkt.

Auf diese Spielchen pfeife ich.

Ich nenne das RASSISMUS, auch wenn es nach der Lesart der „Leute mit dem Unwohlsein“ vermutlich nur den Rassismus der Weißen gegen den nichtweißen Rest der Welt gibt.

Musik – das ist jedenfalls meine unerschütterliche Meinung – darf niemals als „kulturelles Alleingut“ behandelt werden und sollte niemals unter „kulturelle Aneignung“ sortiert werden, wenn sie angeblich von Musikern gespielt wird, die in einem anderen Kulturkreis aufgewachsen sind als dem, aus der die Musik ursprünglich stammt, wird sie doch in der Regel auf einer viel tieferen Ebene der Seele und des Herzens von allen Menschen verstanden, ganz gleich, wer sie spielt und wie derjenige aussieht, der sie spielt.

Kleiner Einschub: In meiner Gemeinde wurde am Karsamstag ein Konzert zugunsten afghanischer Musiker gegeben, bei dem auch zwei afghanische Großmeister mit ihrer Musik auftraten, die für mich zunächst fremd und ungewohnt klang, aber je mehr ich mich auf sie einließ, umso stärker brachte diese Musik in mir in gleicher Weise etwas zum Schwingen, wie es sonst vertraute Tongebung und Rhythmus bewirken.

Wer das – die universelle Macht der Musik – nicht begreift, ist ein armer Wicht, den man nicht noch unterstützen sollte in seinen erbärmlichen Anschauungen.

Kultur-Rassismus mit mir jedenfalls NICHT !

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Musik und Technik… 9. Februar, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Ich bin nicht so sicher, ob ich das Jahr genau erinnere, in dem ich mit einem wunderbaren Gerät bekannt wurde, das mir einen bis dahin nicht gekannten Musikgenuss bescherte.

Es muss Anfang der 60er Jahre gewesen sein. Meine Eltern, bis zu diesem Zeitpunkt nur mit einem ganz schlichten Radio gesegnet, erwarben bei „Neckermann“ eine „Musiktruhe“. Was sich so großartig anhören mag, war aber nichts anderes als ein zierliches Möbelstück mit zwei Fächern, die jeweils mit einer Schiebetür verschlossen waren, wobei man nicht beide Fächer gleichzeitig öffnen konnte. Hinter den Türen verbarg sich der Zugang zu einer neuen Welt. In einem der Fächer ein kleines, sogenanntes Transistorradio, das mit dem Gerät im anderen Fach verbunden war: einem Plattenspieler nämlich. Die Eltern hatten auch gleich zwei Schallplatten erworben. Mozarts „Kleine Nachtmusik“ erklang nun abwechselnd mit Renata Tebaldis herrlichem Sopran. Ich, gerade 10 oder 11 Jahre alt, stand auf dem Teppich im Wohnzimmer und dirigierte mit raumgreifenden Bewegungen das Orchester oder sang im Duett mit der Tebaldi die schönsten Arien von Verdi, Mozart, Puccini. Aber auch die Lieblingsmusik meines eigentlich unmusikalischen Vaters begeisterte mich – mein Vater liebte Märsche. Nun war der Krieg ja noch nicht so lange vorbei, mein Vater erst 1948 aus der britischen Gefangenschaft in Ägypten zurückgekehrt, man hätte also glauben können, dass Marschmusik das Letzte war, das er hören wollte, aber vielleicht, so denke ich heute, half ihm ausgerechnet diese Musik über das Trauma der Kriegszeit hinweg….

Die Musiktruhe blieb lange Zeit ein wichtiges Möbel, auch noch nach unserem Umzug in die große Stadt. Auf Tebaldi, Mozart und Märsche folgten recht schnell Bach und Beethoven, Tschaikowsky, Mendelssohn und Haydn, nebst Chorgesänge, vor allem geistlicher Art.

Eine „Richtige Anlage“ löste schließlich im Elternhaus die Musiktruhe ab.

Mit dem Verlassen des Elternhauses, um eine eigene Familie mit dem Liebsten zu gründen, ergab sich auch für mich die Notwendigkeit, Musikkonserven mit einem passenden Gerät hörbar und genießbar zu machen. Auch meine Konserven liefern seither in erster Linie die Werke der oben schon genannten Genies, aber auch andere Formen und Interpreten gesellten sich im Laufe der Jahre dazu. Interessant im Nachhinein ist, dass ich zu keiner Zeit die Platten der Stones oder Beatles kaufte und auch wenig Lust dazu verspürte, es war einfach nicht „meine Musik“, wobei ich den Künstlern keinesfalls ihre Genialität absprechen möchte und einige ihrer Stücke via Radio zu Ohrwürmern selbst bei mir wurden. Der Liebste hatte immer schon eine Schwäche für Joan Baez, mir war die Brücke über tosende Wasser sehr sympathisch und viele andere Lieder ihrer berühmten Interpreten. Doch lange bevor ich Joan, Paul und Art kennenlernte, hatten mich Suzanne und die Sisters of Mercy gefangen genommen … mein Bruder hatte sie mir als Geschenk zu meinem Geburtstag von London mitgebracht. … Als unsere Vermieter mir nach meinem 2. Lehrerexamen die musikalische Geschichte der „Möwe Jonathan“ schenkten, kam in der Folge auch die süße Caroline in meine Sammlung. Und natürlich dürfen bis heute auch Joe Cocker und Bob Dylan so wenig fehlen, wie Hannes Wader und Reinhard Mey, der „Young Messiah“ oder Jan Gabarek.

Ab und zu gibt es temporär heiß geliebte Songs, aber meistens hinterlassen diese keinen Tonträger in meiner Sammlung.

Apropos „Tonträger“. Meine erste Liebe für Musik, Komponisten, Interpreten stillte ich mit den wunderbaren Langspielplatten, die ich hütete wie einen Schatz, mit größter Sorgfalt reinigte und pflege und für die ich auch ein wirklich gutes Gerät gekauft hatte, um in möglichst bester Tonqualität meinen Lieblingen lauschen zu können. Heute, ich muss es gestehen, sind die einst so teuer erkauften Platten ins Dachgeschoss verbannt. Wie es so manchmal so geht, ein neuer Star betritt die Bühne, man hält noch eine Weile am alten fest, bis man sich dann doch dem Neuen ergibt, was im Fall meiner Platten auch damit zu tun hatte, dass das notwendige Spielgerät seinen Dienst versagt hatte und ich vor die Frage gestellt war, ein neues Gerät zu kaufen oder gleich ganz dem neuen Trend zu folgen und von Platte auf CD umzuschwenken…. was ich schließlich tat. Es dauerte allerdings eine ganze Weile, bis ich wieder eine stattliche Sammlung meiner Lieblinge zur Verfügung hatte. Dafür ergab sich aber mit diesen eine ganz neue Möglichkeit. Ich konnte mit ihnen spazieren gehen. Unsere Kinder hatten inzwischen so einen Walkman, ein Gerät, das Musikkassetten abspielt und das man mit Kopfhörern versehen und damit durch die Gegend laufen kann. Allerdings kam so ein Ding für mich nicht infrage. Aber dann wurden die „Walkmans“ (kann man eigentlich auch Walkmen schreiben?) von einer neuen technischen Entwicklung abgelöst. Kleine Geräte, kaum größer als die damit abzuspielenden CDs kamen auf den Markt und auch mit diesen „Discman“ genannten Gebilden konnte und kann man spazieren gehen und über die Kopfhörer einen nahezu ungestörten Musikgenuss erleben. Nur Erschütterungen mögen die Dinger nicht so gerne, obwohl die meisten mit einem Antischocksystem ausgestattet sind. Zu irgendeinem Geburtstag wurde mir so ein Discman geschenkt… Welch eine Seligkeit.

Das beginnende Zeitalter der nächsten Neuigkeiten bekam ich nur von Ferne mit, unsere Kinder, die allesamt den neuen Trend mitmachten, hatten mittlerweile alle das elterliche Heim verlassen und waren in eigene Behausungen gezogen, dem Lauf der Zeit und Welt folgend. Und meine Begeisterung für Spaziergänge mit Knopf im Ohr war mit den Jahren immer geringer geworden, was nicht zuletzt auch damit zu tun hat, dass meine Ohren besetzt sind, von den winzigen Knöpfen meiner notwendigen Hörgeräte, und es für ich äußerst lästig wäre, zwischen Hörgeräten und Kopfhörern wechseln zu müssen… Es gibt aber, so weiß ich es längst, eine neue Generation von Hörgeräten, die über eine Bluetooth-Funktion an ein ohnehin stets und ständig mitgeschlepptes Handy gekoppelt werden können…. das wär dann der übernächste Schritt auf dem Weg von Musik und Technik.

Den nächsten habe ich nämlich in der vergangenen Woche vollzogen.

Ich habe mir ein Gebilde gekauft, das, äußerlich einer halbierten Nudelrolle nicht unähnlich, über geradezu magische Fähigkeiten verfügt. Zwei unserer Söhne haben bereits seit einiger Zeit so ein Ding – und ich war vom ersten Sehen und Hören an fasziniert.

Die halbe Nudelrolle entpuppt sich als ein äußerst powervoller Lautsprecher, der ebenfalls über den „blauen Zahn“ an diverse Geräte gekoppelt werden kann, die über das Internet Zugang zu jedem jemals dort eingespeisten und gespeicherten Musikstück liefern – oder ganz profan die Sendungen des Lieblingsradiosenders weiterleiten, wenn mal gerade kein Radio in der Nähe ist. Der zweite der Jungsbrüder hatte das Gerät für mich bestellt und ich hatte ihm angekündigt, dass ich als ersten Song „O Happy Day“ und danach Beethoven hören würde.

Die Nudelrolle kam, ich fand per Internet auch eine Einweisung in den Gebrauch dieses Geräts, fand ebenfalls im Internet „O Happy Day“, verband die Rolle via Smartphone mit dem Song, stellte die Lautstärke auf „volle Pulle“ und rief den Sohn an, um so akustisch den Vollzug zu melden…. What a happy day.

Der Liebste und ich hörten zu unserer „Blauen Stunde“ lauter alte Lieblingssongs aus unserer Jugendzeit, Beethoven erklang mit seinem Violinkonzert, gespielt von Yehudi Menuhin….

Ich bin ungeheuer fasziniert von den Wunderwerken der Technik.

Und glücklich…

O Happy Day

Kleiner Nachtrag:

Meine aktive Beschäftigung mit Musik besteht in Singen und Blockflötespielen für den Hausgebrauch…..

„O Happy Day“ sang ich mit Wonne im Jugendchor meiner Gemeinde – und der Jugendchor sang es zu unserer Trauung …. mein Bruder „am Bass“, denn natürlich gehörte zu unserem Jugendchor auch eine richtige Band, was damals in Baptistengemeinden eine große und auch ungeheuerliche Neuerung war… 😉

Im „Großen Garten“… 10. Juli, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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waren wir gestern beim „Kleinen Fest“!

Zwar beginnt laut Programm das „Kleine Fest im Großen Garten“ erst am 10. Juli, also heute, aber alljährlich wird die Durchlaufs- und Generalprobe gleichzeitig zur Premiere dieser wunderbaren Veranstaltung und wir haben das große Glück, Karten für diese Generalprobe-Premiere bekommen zu haben. Denn Glücksache ist es schon, Karten für das Fest zu ergattern, im Losverfahren werden die Karten vergeben und nur einige wenige kann man an der Abendkasse erstehen, was aber bedeutet, ab mittags – gut ausgerüstet mit Essen, Trinken und Klappstuhl – vor der Abendkasse anzustehen /sitzen 😉 .

Freunde haben uns vor einigen Jahren zum ersten Mal mitgenommen zu diesem wundersam-märchenhaften Fest, seither haben wir an einigen Abenden dabei sein können bei guten wie nicht ganz so schönen wettermäßigen Bedingungen,

aber gestern war es ein TRAUM !

kleines Fest

Es war ein wunderbar milder Sommerabend  (wann hat man das schon in dieser Gegend der Welt!?!)

und der   „Große Garten“   füllte sich langsam mit vielen gut gelaunten Leuten, viele von ihnen zogen kleine Wägelchen  hinter sich her,  beladen mit Picknicksachen, hatten einen Klappstuhl unterm Arm und / oder brachten wie wir im Rucksack Getränke (Wasser und Wein) und Knabbereien mit für das große „Kleine Fest“.

Seltsame Wesen und alte bekannte Gestalten begegnen einem auf den Wegen… am Rand der Plätze und zwischen  den Hecken finden sich kleine Bühnen, auf denen Künstler, Akrobaten, Musiker, Schauspieler ihre  Künste zur Freude des Publikums darbieten….   Wie aus Tausend und einer Nacht wirken offenen Pavillons und Zelte, in denen orientalische Getränke und Speisen feilgeboten werden… im Wasser der Teiche spiegeln sich die Lichter… überall friedlich-fröhlich-munteres Treiben, Gelächter und Applaus ist zu hören… die Menschen sehen glücklich aus!

Wenn aus der Dämmerung abendliche Dunkelheit geworden ist, findet das große Finale statt – alle Künstler werden noch einmal vorgestellt …  und wenn auch das vorüber ist beginnt zum leuchtenden Abschluss das große Feuerwerk. Man tut gut daran, sich rechtzeitig einen vorderen Platz hinter der Absperrung oder an den niederen Begrenzungen des „Großen Parterres“ zu sichern, um einen unverstellten Blick auf die großartige Show zu haben…

Einzig die Musik, die diesmal für das Feuerwerk gewählt wurde, gefällt mir nicht so gut… aber darüber kann ich leichten Herzens hinwegsehen, zumal der Garten auch nach dem Feuerwerk noch eine Weile romantisch beleuchtet ist, die Fontänen und Brunnen sprudeln und dann doch noch die mir angemessener erscheinende Musik erklingt… Händel nämlich,  mit seiner berühmten Wassermusik. Die passt in diesem herrlichen Barrock-Garten an diesem zauberhaften, warmen Sommerabend….

Heute, was soll ich sagen, ist der Himmel grau verhangen und das Thermometer zeigt kühle 16° ….

(Hier kann man fast live dabei sein 😉   NDR  )

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