jump to navigation

Aus… aus…. aus…. das Spiel ist aus. 28. Juni, 2018

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, politik.
Tags: , , , , ,
add a comment

Das Spiel ist aus.

Das Spiel nämlich, die schönste Nebensache der Welt zur Hauptsache zu machen, zum absolut wichtigsten Thema unserer Zeit.

Natürlich hätte ich der deutschen Fußballnationalmannschaft ein Weiterkommen bei der WM in Russland gegönnt, gar keine Frage.  Es kam anders. Aber musste es auf so eine fürchterlich blamable Weise geschehen? Ich kann mich bei dieser Stellungnahme allerdings nicht auf mein eigenes Urteil als Zuschauerin oder gar Fußballexpertin berufen, denn erstens bin ich keine Expertin und zweitens habe ich das Spiel gar nicht gesehen. Ich kann aber lesen…. und was mir bisher unter die Augen gekommen ist, bestätigt allemal, dass sich die „Mannschaft“ nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. „Kein Teamgeist“ wird attestiert …  keine Führungspersönlichkeit  sei zu erkennen gewesen…. von Rudelbildung innerhalb der „Mannschaft“ ist die Rede ….   offenbar mangelnde Kondition gepaart mit mangelndem Willen zum Sieg  machten das Desater komplett….    „unsere Qualität“ wurde nicht umgesetzt –  wenn ich dieses verschwurbelte Geschwafel schon höre, die Spieler HABEN vermutlich spielerische Qualitäten, aber SIND doch nicht „Qualität an sich“! Der Trainer redet über seine Spieler wie ein Baumarkleiter über Qualitätswerkzeuge.  Aber vielleicht sind für  Herrn Löw (und Fußballstrainer generell) die Spieler nichts anderes als „Werkzeuge“, die er nach Belieben einsetzen kann, gemäß einem Konstruktionsplan, den er erdacht hat und bei dem die Werkzeuge nur Mittel zum Zweck sind, ohne eigenen (kreativen)  Anteil, sieht man eben von den spielerischen Qualitäten ab. Hummels hatte nach dem desaströsen Spiel gegen Mexiko, das auch wegen eines nicht wirklich guten strategischen Plan des Trainers verloren ging,  sehr verhalten eine kritische Anmerkung gemacht, die in diese Richtung zielte.  Er habe einige Vorschläge gemacht, aber darauf sei man nicht eingegangen, ließ er sinngemäß verlauten.

Nun also das Aus für die „Mannschaft“. Wobei ich ähnlich wie bei dem Begriff „Qualität“ die sprachliche Ausdrucksweise, die Verknappung und Verhunzung  beklage, die auch beim Fußball immer mehr um sich greift.

Denn einfach nur „Mannschaft“  zu sagen oder zu schreiben, ist wohl leider nicht nur eine zeitsparende Abkürzung für „deutsche Nationalmannschaft“, es scheint mehr die Formel für ein neues Verständnis davon zu sein,  wie der Fußball heute gesellschaftlich gesehen wird und welche Funktion er zu übernehmen hat. „Die Mannschaft“ als Abbild der schönen, neuen, bunten Multikultigesellschaft in der wir heute leben, bzw. uns nach Ansicht mancher Politikgrößen in linken, grünen und ehedem schwarzen Parteien   empfinden und verstehen sollen. Und da sind die Begriffe „deutsch“ und „National“ doch ziemlicih von gestern. Ich würde allerdings nicht soweit gehen zu sagen, sie seien Ausdruck einer „rechten Gesinnung“, wie es manche Politiker formulieren würden, die auch lieber eine Regenbogenfahne, denn eine Fahne in den Nationalfarben an ihrem Balkon hissen, um ihrer Begeisterung für den weltumspannenden Fußball freien Lauf zu lassen….

Der Fußball, besser gesagt, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft  können in diesen Tagen nun nicht mehr den Kitt bilden, der vorübergehend den tiefen Riß zukleistern soll, der sich seit Monaten immer tiefer und immer bedrohlicher auftut. Fußball überlagert nun nicht mehr die so drängenden Fragen danach, welchen Weg Deutschland in Zukunft gehen sollte oder müsste oder einfach auch nur könnte.  Denn sicher ist, dass wir zwar „Qualität“ haben, aber doch nicht die nötige Quantiät, alle Notlagen dieser Welt zu stemmen.

Und es ist gut, dass die Trainerin an der Spree nun nicht länger einsam gefasste Pläne mit unserer –  der „hier schon länger Lebenden“ –   Hilfe umsetzen kann, sondern Co-Trainer und Spieler darauf dringen, ein Wörtchen oder auch zwei mitzureden und nicht nur eine Möglichkeit als alternativlos ins Auge gefasst und mit Macht umgesetzt wird, ob die Spieler da nun mitmachen wollen und /  oder können oder nicht.

So betrachtet ist es vielleicht sogar gut, dass das Turnier für „unsere Mannschaft“ aus ist und wir uns als Nation jetzt wieder ganz auf das konzentrieren können, was not tut und Not macht.

Advertisements

Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten…. 26. Juni, 2018

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
Tags: , , , , , ,
add a comment

Diese uralte Fußballweisheit muss ins Reich der Fabeln verwiesen werden.

Zwar ist der Ball immer noch rund – rein zweidimensional betrachtet  natürlich, denn eigentlich ist er eine Kugel, doch  „rund“ gilt nicht nur für die Fläche, wie  der „Matherechner“ bestätigt, siehe hier!♥

Also, ganz zweifelsohne:  der Ball ist rund.

Aber die Zeit….

Mit der Zeit hat sich die Zeit, bzw. die Dauer eine Fußballspiels doch ganz schön verschoben. Einfachen Zuschauern wie mir ist es manchmal überhaupt nicht verständlich,  warum und wieso noch so viele Minuten aufgeschlagen werden, obwohl es keine nennenswerten Verzögerungen gegeben hat – schwere Verletzungen etwa oder Massenschlägereien zum Beispiel. Natürlich leuchtet es mir ein, dass man jedoch die Bayern solange spielen lassen muss, dass sie doch noch das Siegtor schießen können.  Meistens gelingt es ihnen ja auch, vermutlich, weil die jeweiligen Gegner so sauer werden über die Extrawurst, die den Bayern gebraten wird, dass sie nicht mehr ordentlich verteidigen und schwupps, ist es wieder geschehen und der Ball „zappelt im Netz“ (auch so ein altmodischer Ausdruck, dabei sind Bälle doch keine Fische, die gemeinhin an der Angel zappeln…)

Dank dieser sehr großzügigen Zusatzration an Zeit hat Deutschland (ich meine natürlich die Nationalmannschaft) doch noch eine Chance für das Weiterkommen bei der WM. Da atmeten wir alle ganz dankbar auf.

Das Weiterkommen der „Mannschaft in Berlin“ aber scheint fast ebenso gefährdet zu sein, wie das der Mannschaft im fernen Russland. Und auch im Fall der Berliner Mannschaft fällt der kritische Blick auf Bayern.  Wie es scheint, schielen die Bayern nämlich nicht etwa auf Verlängerung –  wie die Münchener bei Bundesligaspielen  –    sie stellen vielmehr den Fortgang des ganzen restlichen Spiels infrage. Wird die Legislatur gemessen an den 90 Minuten eines Fußballspiels,  befindet sich die Berliner Regierungsmannschaft nach meiner oberflächlich-unvollkommenen Berechnung jetzt so etwa in Minute 21. Die Bayern reklamieren  nicht nur einen bösen Regelverstoß des Mannschaftsführers – also der Kapitänin – sie monieren außerdem unerlaubtes Ballhalten….    sie will den Ball persönlich über die Tor-, sprich  Ziellinie spielen, und wenn es sein muss eben mit Hilfe der Legionäre aus Junkers Reich.

 

Ja, ja !!! Ich weiß. Das ist gerade ein ganz blöder Vergleich, der noch dazu auf allen Beinen hinkt….

Aber he, es ist WM und in Berlin ist gerade so ein schönes Chaos… da bietet sich doch der  Spruch von Ball und Spiel geradezu an. Außerdem bewahrt es mich davor, sehr unschicklich und unfein über das zu schreiben, was die hohe Dame aus der Uckermark und der alte bayrische Löwe mit Hilfe ihrer unzähligen Vasallen gerade veranstalten. Immerhin, die Spielberichterstattung wird langsam aber sicher immer realitätsnaher…. Kritikloses  Beschönigen können sich die Sportreporter nicht mehr leisten, denn auch die vielen bisher stillen Bundestrainer werden langsam munter …. und das Publikum murrt….

Ich gönne mir eine Pause …. 11. Juni, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, asyl, atomabkommen, aus meinem kramladen, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israelkritik, medien, politik, presse, terrorismus.
Tags: , , , , , ,
2 comments

…. von der aberwitzigen Berichterstattung über die desaströse Politik unserer Regierung und verziehe mich ein bisschen für die nächste Zeit.

Ich weiß, mein kleiner Blog liegt gerade etwas brach…. das tut mir leid. Aber es macht mich beinahe verrückt, alle Informationen, die auf mich einstürmen, wahrzunehmen  –   von verarbeiten oder kommentieren kann gar keine Rede mehr sein.

Die schrecklich Geschichte um das geschundene und gemeuchelte Mädchen Susanna …. das ewige Dreinschlagen aller wichtigen und überflüssigen Politiker samt der sie bejubelnden Medien auf Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit …. die Vernachlässigung der Bedürfnisse und Belange der Bevölkerung dieses Landes zugunsten der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten ….  das nach wie vor anhaltende Schweigen zum Feuerterror gegen Israel –  und die christlichen wie säkularen antisemitischen Terrorversteher, die zwar über tote Juden trauern, aber meinen, den armen Arabern (die sich Palästinenser nennen lassen) bleibe ja gar nichts anderes übrig, als sich mit Mord und Totschlag gegen Israel zu wehren (aber in gleichzeitiger Verehrung für gewaltlose Widerstandskämpfer wie Mandela oder Martin Luther King  … ja, ja, so schizophren sind sie, die lieben „kritischen Freunde Israels“!!) …   die bescheuerte Aufforderung der Kanzlerin in SED-Manier , Gündogan und Ösil zu beklatschen …. die dümmliche Staats-Propaganda via Will ….  die Märchenstunde in meiner Zeitung zum G 6 – 7 Gipfel (waren es nicht mal 8 oder 20 oder so???) und dieses „wunderbare Merkel-schimpft-mitTrump-Bild“  …..  Flüchtlinge sind nach wie vor ein großes Thema, aber ohne jeden Lösungsansatz dafür, wie man das Probelm angehen will – Merkel und Seehofer sind mal wieder im heftigsten Streit darüber – wann waren sie das eigentlich nicht? …  man darf auf Deutschlands Straßen Israel den Tod wünschen, ohne dafür bestraft zu werden ….   man (ich und andere)  wird jetzt darüber aufgeklärt, dass der Iran das sogenannte Atomabkommen  NIE UNTERZEICHNET hat, da bleibt einem doch die Spucke stehen, zumal die Regierung mit Inbrunst an dem „Vertrag“ festhalten will …  (Muss ein Vertrag nicht immer von beiden Verhandlungspartnern unterschrieben werden? Als ich mein altes Auto verkauft habe, mussten beide Unterschriften auf dem Vertrag stehen,  aber bei einem Atomvertrag mit Israelhassern kann man es vermutlich etwas lockerer handhaben, schließlich dient der ja dem Frieden, mein altes Auto sollte nur nach  Osteuropa verscherbelt werden)  … es ist Rammadan – auch Kinder müssen fasten und Erwachsene schlagen sich nächtens den Bauch voll — manche greifen tagsüber zum Messer…..

Die Aufzählung ist noch lange nicht komplett…

Noch niemals in all den vielen Jahren, in denen ich mich für die Politik unserer diversen Regierungen interessiere, habe ich mich je so für dumm verkauft gefühlt, wie unter dieser Kanzlerin und so allein gelassen von jedweder fundierter Opposition im Bundestag, sieht man von den Versuchen der AfD ab, sich ins Spiel zu bringen (aber richtige Opposition ist das doch auch nicht, nur eine andere Form der Propaganda!). Die FDP duckt sich weg, die Grünen sind die Stichwortgeber für die Regierungschefin und die Linke schwelgt immer noch im Klassenkampf. Die kann man doch allesamt als eine Opposition, die der Regierung auf die Finger klopft, nicht ernst nehmen.

Schlimmer als die Regierung und die nicht vorhandene Opposition sind nur noch die hoch offiziellen Vertreter  der öffentlich-rechtlichen Sender und die nicht minder regierungskonformen Printer, respektive ihre Ableger als Onlinemagazine.  Sie reden der Regierung nach dem Munde, auf die doch wirklich berechtigte Kritik an / auf  allen Ebenen  hofft man vergebens.

Ich könnte nur noch weglaufen.

Und das tue ich jetzt auch …. zumindest virtuell.

 

 

 

 

Wieder im Lande – und doch nicht ganz da…. 30. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, medien, plo, politik.
Tags: , , ,
6 comments

Ich bin schon eine ganze Weile wieder im Lande, seit dem späten Abend des 17. Mai, um genau zu sein, aber eben noch nicht wieder ganz da, bzw. hier.

Das hat vor allem zwei Gründe, den einen könnte ich vielleicht beeinflussen, der andere hat mich heimgesucht gegen meinen erklärten Willen. Wie es manchmal so geht.

Ich hatte ja in meinem letzten Beitrag hier schon den Hinweis auf den Reiseblog gegeben, der im Lauf unserer Reise „IN“ Israel begonnen und hier dann vervollstädnigt werden sollte. In Israel zu posten war in der Tat nicht ganz einfach.  Ich war (bin) die einzige aus unserem Team, die überhaupt Erfahrung mit  Bloggen hat. Mir stand aber nur mein Smartphone zur Verfügung, das aber war erst seit ein paar Tagen in meinem Besitz und ich hatte noch nicht alle Funktionen vollständig erprobt (bei meinem alten war das kein Problem, aber dem Ding ging ständig der Saft aus, so dass ich es unmöglich in Israel hätte nutzen können!)  So kam es, dass einiges Durcheinander entstand, zumal einige Bilder (nicht von mir) hochgeladen wurden und wir plötzlich drei Meldungen am gleichen Tag hatten…. was eigentlich nicht sooo geplant war. Der langen Rede kurzer Sinn, kaum zu Hause angekommen, machte ich mich an die Arbeit, ein wenig Ordnung in den Reiseblog zu bringen, die Bilder nicht unkommentiert stehen zu lassen und ein einigermaßen einheitliches „Auftreten“ zu erreichen. Das war ziemlich zeitintensiv.

Noch während ich also so vor mich hin puzzelte und Stunden damit verbrachte,  meine Erinnerungen  in Einklang zu bringen mit dem, was schon dokumentiert war, spürte ich, dass sich in meinem Hals Unangenehmes zusammen braute – „raute“ wäre wohl der bessere Ausdruck, wenn es ihn denn gäbe: zusammen raute. Denn rau fühlte es sich mehr und mehr an, da hinten in meinem Hals, rau und kratzig…. dann kam der Husten dazu, ich bellte, wie ein Kettenhund, vor allem in der Nacht, was eben nicht nur Schlaflosigkeit bedeutete, sondern noch mehr „rauen Hals“. Als es nicht mehr ging, mir der Hals auch tagsüber schrecklich weh tat und der Husten kein Ende nehmen wollte, ging ich endlich zum Arzt. „Bronchistis“ lautete seine eben so schlichte wie knappe Diagnose… verbunden mit einer feinen Nebenhöhlenentzündung. Ich bekam Tabletten und fühlte mich nun auch richtig krank. So krank, dass ich bis zum vergangenen Sonntag die Tage im Bett verbrachte. An Aufstehen mochte ich nicht einmal denken, geschweige denn an Schreiben ….

Nun bin ich auf dem guten Weg der Besserung, habe wieder am Reiseblog gearbeitet und nehme mir heute endlich Zeit für diesen kleinen Eintrag hier.

Alles, was ich eigentlich auch hier zu Israel schreiben wollte, muss noch ein bisschen warten… aber wer will, kann ja schon mal „drüben“ stöbern. Wie gesagt, der Blog mit seinen Berichten ist noch nicht fertig, aber auf einem guten Weg.

Nur so viel auch hier:

Es war eine wunderbare Reise – vielfältig, vollgepackt, anstrengend, großartig.

Israel ist ein wunderbares Land und es lohnt sich, einmal dorthin zu reisen… oder zweimal oder öfter oder immer wieder!

Israel braucht unsere Solidarität – heute mehr als je zuvor!!! 

Die feindlichen Nachbarn haben sich gegen das Land verschworen und sie sind Meister in der anti-israelischen Propaganda.

Von unserer Regierung erwarte ich eigentlich ein Handeln, das den Lippenbekenntnissen unserer Regierungschefin endlich auch mal entspricht. So würde ich es gerade wegen der ziemlich furchtbaren terroristischen Übergriffe der Araber von Gaza aus für ausgespochen sinnvoll erachten, wenn auch Deutschland die Botschaft nach Jerusalem verlegen würde, denn das  WÜRDE DEN TERRORISTEN KLAR MACHEN, DASS IHR TERROR NIEMALS FRÜCHTE TRAGEN WIRD !!! So aber, angesichts des Schweigen Deutschlands (EU und DE gehören zu den größten Terrorfinanzierer!!!) und des Wegducken Frau Merkels und fast der gesamten EU, fühlen sich die feigen Terrorkämpfer, die Frauen und Kinder, Arme und Behinderte an den Zaun geschickt haben, um sich hinter ihnen zu verkriechen (Israel schießt nämlich NICHT AUF ZIVILISTEN ) doch in ihrem schrecklichen Tun nur bestätigt. Immerhin, es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass man diesmal sogar in meinem Käseblättchen lesen konnte, dass Israel VON DEN ARABERN AUS GAZA ANGEGRIFFEN wurde!

So, genug für heute…. oder für den Moment. Ich muss jetzt meinen Genesungsschlaf halten… Wir sehen uns später….

 

                                          Im Garten Gethsemane…..

 

Eine bittere Einschätzung zum Antisemitismus…. 3. Mai, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, flüchtlinge, gesellschaft, integration, islam, israel, israelkritik, migration, politik.
Tags: , , , , , , , , ,
add a comment

….    gibt Michael Wolffsohn bei der „Neuen Züricher Zeitung“, darin heißt es:

„Immer mehr Juden werden Europa verlassen

Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt die große Minderheit der Muslime gewinnen.

„Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend anti-israelische EU-Kurs sind auch so zu erklären“, schreibt Michael Wolffsohn in der NZZ am Sonntag vom 29. April 2018.

„Der neue Antisemitismus, der derzeit in Westeuropa droht, hat seine Wurzeln in der muslimischen Zuwanderung“, erläutert der Publizist. „Mit der muslimischen demografischen Revolution wurde Westeuropa ein Nebenschauplatz des islamisch-arabisch-jüdischen Nahostkonflikts. So unterschiedlich und teilweise verfeindet extremistische Muslime sein mögen, so sehr eint sie zweierlei: Erstens der Hass auf Israel und die Juden, weil diese oft den jüdischen Staat unterstützen. Zweitens: die Prägung durch den militanten Antijudaismus Mohammeds und des Korans.“

Weiter führt Wolffsohn aus: „Europas Muslime sind eine große Minderheit. Sie wird noch größer und damit politisch gewichtiger werden. Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen.“ Aus diesem Grund sei – abgesehen von netten Kippademonstrationen, Antisemitismusbeauftragten und Lippenbekenntnissen – auch kein Kurswechsel zu erwarten. „Es zeigt sich hier vielmehr die Ohnmacht des Staates, der nicht nur seine jüdischen Bürger im Stich lässt. Er kann die Sicherheit ganz einfach nicht garantieren. Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern“, ist sich Wolffsohn sicher.“

 

 

Ergänzend dazu stellt die NZZ einen Link zu dem kompletten  Text Wolffsohns als  PDF-Datei ein. Den Text habe ich auszugsweise hierher kopiert:

„Es gibt den herkömmlichen Antisemitismus, der sich meist auf Diskriminierungen beschränkt. Er stammt
aus dem alten, vorislamischen Ägypten und existiert seit rund dreitausend Jahren. Auf Jiddisch nennt man ihn resignativ den «guten, alten Rischess». Und es gibt den mörderischen, liquidierenden Antisemitismus, der ein Krisensignal in Zeiten fundamentaler Veränderungen ist. Historische Beispiele für den mörderischen
Antisemitismus sind etwa die Judenverfolgungen der Kreuzzugsepoche, die Endzeit des russischen Zarenreiches und natürlich die Epoche des Faschismus. Wenn nicht alles täuscht, steht Westeuropa
derzeit erneut vor einem mörderischen Antisemitismus. Der Fundamentalwandel, der ihn diesmal begleitet, ist die
demografische Revolution, ausgelöst durch die muslimische Migration.  ….“

und weiter:

„Europa wollte und brauchte Migranten ganz einfach als Arbeitskräfte. Nur deshalb waren sie anfangs willkommen, ohne dass man sich wirklich um sie gekümmert hätte. Die gut qualifizierten, eher bürgerlichen und daher gemässigten postkolonialistischen Migranten aus muslimischen Ländern integrierten sich schnell und gut in
Westeuropa – oder sie strebten gleich in die USA. Die eher schlecht qualifizierten Migranten strömten nach Deutschland und Frankreich. Die meisten haben sich arrangiert, aber allzu viele eben nicht. Und diese schlecht
integrierten und vielfach frustrierten Menschen waren von extremistischen Muslimen leicht verführbar. Diese Analyse wiederum verweist auf das, was zu tun ist: Das Bildungsniveau und damit die wirtschaftlichen
Wettbewerbsbedingungen der muslimischen Minderheiten muss verbessert werden. …“

weiter:

„Gleichzeitig muss man anfügen: Bildung und Wohlstand wirken leider nur bedingtanti-antisemitisch. Das zeigte nicht nur der alte, bildungs-und wirtschaftsbürgerliche Antisemitismus aus der Epoche des Faschismus,
der teilweise vom Rischess zum Mitmorden glitt. Es gibt in Europas Bildungsbürgertum bis heute den «guten, alten
Rischess». Doch anders als Islamisten werfen diese Antisemiten keine Bomben. Sogar die eher proletarischen Rechten des französischen Front national oder der deutschen AfD schiessen oder stechen nicht auf Juden.
Selbst wenn amtliche Statistiken heute die Rechtsextremisten als Hauptakteure des Antisemitismus nennen, so wissen Fachleute:  Die Zahlen sind frisiert. Sie sollen, aus Angst vor Fremdenfeindlichkeit, islamistische
Täter decken und verdecken.
Rischess und Mord gehören aber auch zuralten und neuen Linken. Erst vor wenigen Tagen gestand der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn, der die terroristische Hamas und Hisbollah verehrt, es gebe in seiner Partei Antisemiten. Er selbst zählt zu ihnen. Und dass heute Frankreichs oder Deutschlands Linke antisemitismusfrei wären, ist eine politische Legende. Für den deutschen Publizisten Jakob Augstein ist schon das Tragen der Kippa eine Provokation.“
Und schließlich:
„Mit der muslimischen demografischen Revolution wurde Westeuropa ein Nebenschauplatz des islamisch-arabisch-jüdischen Nahostkonflikts. So unterschiedlich und teilweise verfeindet extremistische Muslime sein mögen, so sehr eint sie zweierlei: Erstens der Hass auf Israel und die Juden, weil diese oft den jüdischen Staat unterstützen.
Zweitens: die Prägung durch den militanten Antijudaismus Mohammeds und des Korans.
Europas Muslime sind eine grosse Minderheit. Sie wird noch grösser und damit
politisch gewichtiger werden.
 Wer künftig in Europa Wahlen gewinnen will, muss nicht zuletzt sie gewinnen. Die bisher so lasche Reaktion der Politik auf den islamischen Antisemitismus sowie der zunehmend antiisraelische EU-Kurs sind auch so zu erklären.
Aus dem gleichen Grund ist – abgesehen von netten Kippademonstrationen, Antisemitismusbeauftragten
und Lippenbekenntnissen – auch kein Kurswechsel zu erwarten. Es zeigt sich hier vielmehr die Ohnmacht des Staates, der nicht nur seine jüdischen Bürger im Stich lässt. Er kann die Sicherheit ganz einfach nicht garantieren.
Deshalb werden immer mehr Juden, wie die französischen, Westeuropa verlassen und nach Israel auswandern.“
Quelle:     https://www.wolffsohn.de/cms/images/Snippets_pdf/nzz-antisemitismus.pdf
Dem habe ich  wenig – oder besser gesagt –  nichts  hinzuzufügen.

Die Kirche und Israel …. was soll ich dazu noch sagen? 23. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, israelkritik.
Tags: , , , , , , , ,
add a comment

Schon mehrfach habe ich darüber geschrieben, dass Repräsentanten der Kirchen in Deutschland in ihren Äußerungen zu Israel vor allem eines sind: kritisch – natürlich nur ganz freundschaftlich und wohlmeinend.

Es gehört offenbar in manchen kirchlichen Kreisen  zur Freundschaft mit Israel dazu, dass man dem Freund immer wieder auf  die vermeintlichen oder tatsächlichen Missstände hinweist, die man an ihm bei gründlicher Betrachtung finden kann, wo hingegen die akute Not, die sich aus der immer währenden Bedrohung durch die umgebenden Staaten einerseits und den Terror andererseits ergibt, nur selten zum Anlass genommen wird, sich mit den Feinden Israels auseinander zu setzen.

Zum guten Ton der evangelischen Kirche in Deutschland gehört es auch, „Israelsonntage“ zu veranstalten. Was eigentlich als eine wichtige und gute Sache gedacht und geplant war, nimmt manchmal die Züge eines Tribunals, statt eines Gottesdienstes an, auch wenn dies nicht für alle Gottesdienstbesucher auf Anhieb erkennbar ist, weil die  feinen, antiisraelischen Spitzfindigkeiten geschickt zwischen frommen Worten und schönen Liedern verborgen sind. Aber ihre unterschwellige Botschaft entfalten diese raffiniert eingestreuten Informationen zum Nachteil Israels   dennoch.

Diese unterschwellig wirkenden Botschaften hat Ulrich Sahm in einer Arbeitsanleitung für einen solchen Gottesdienst entdeckt,  „enttarnt“ und in einer eigenen kritischen Stellungnahme aufgegriffen.

Ulrich Sahm bittet ausdrücklich darum, seinen Text zu verbreiten, was ich hiermit „gerne“ tue  — wobei sich das „gerne“ ausdrücklich darauf bezieht, Ulrich Sahm in seinem Bemühen um Aufklärung zu unterstützen, nicht aber auf die Notwendigkeit, dies  tun zu müssen.

Er schreibt, Bezug nehmend auf Dr. Rainer Stuhlmann,  folgende Erwiderung:

 

Evangelische Kirche im Rheinland:

Staatsgründung Israels „ein Datum im christlichen Märtyrerkalender“

 

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 22. April 2018

„Zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Kirche im Rheinland reisen Mitglieder der Kirchenleitung gemeinsam mit Vertretern jüdischer Gemeinden nach Israel. Anlass ist das 70-jährige Bestehen des Staates Israels sowie eine Bekräftigung der gemeinsamen Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus in unserer Gesellschaft.“

Dieses historische Ereignis soll vom 26. bis 29. April stattfinden, so Jens Peter Iven, Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei reist man nach Nes Ammim, eine christliche Siedlung zwischen Haifa und der libanesischen Grenze mit 332 Einwohnern.

Auf der Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland findet sich eine „Gottesdienst-Arbeitshilfe“, die ebenso dem 70-jährigen Bestehen des jüdischen Staates gewidmet ist. Der Verfasser, Dr. Rainer Stuhlmann, war von 2011 bis 2016 Studienleiter in Nes Ammim. Unter dem Titel „70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender?“ schreibt Stuhlmann im vierten Paragraphen: Was für Juden ein Grund zum Feiern ist, das ist für andere ein Grund zur Trauer. Den einen hat die Staatsgründung Schutz, Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit gebracht, den anderen Vertreibung, Zerstörung, Zwang und Unrecht.“

Die rund 2,5 Millionen Araber im Staat Israel mit eigenen Parteien in der Knesset, Generalen in der Armee und Vertretung in Regierung wie Gesellschaft wurden von Stuhlmann nicht gefragt. Er unterschlägt auch, dass unmittelbar nach der Gründung Israels aus der gesamten arabischen Welt fast alle dort seit 3000 Jahren lebenden Juden zwangsenteignet und vertrieben worden sind. Libyen und Syrien sind heute „judenfrei“. In Ägypten leben noch 10 alte jüdische Frauen. Es sind mehr Juden nach Israel geflohen, als „Araber aus Palästina“ vom Staatsgebiet Israels weggezogen sind.

Weiter schreibt Stuhlmann, „Die von den Vereinten Nationen beschlossene Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat hat zu einem grausamen Krieg geführt, in dem es auf allen Seiten Opfer gegeben hat.“ Nicht die Empfehlung der UNO Generalversammlung von 1947 hat zu einem Krieg „geführt“. Der Krieg wurde von den arabischen Staaten Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und anderen beschlossen, weil sie keinen jüdischen Staat in ihrer Mitte dulden wollten. Deshalb fielen sie in der Nacht nach der Ausrufung Israels 1948 über den frisch gegründeten jüdischen Staat her, um ihn zu vernichten. Im Gegensatz zu Deutschland hat in Nahost noch nie jemand eingestanden, einen Krieg verloren zu haben. Die unterlegenen Angreifer weigerten sich deshalb, Verantwortung für die Folgen ihres Tuns zu übernehmen, darunter das Schicksal der von den arabischen Führern zur „zeitweiligen Flucht“ aufgerufenen Araber aus Palästina.

Am Ende des Krieges hatten die Juden ihren Staat, der weit größer war, als es der Teilungsplan vorsah. Und die Palästinenser nichts.“

Bei Krieg weiß man vorher nie, was am Ende rauskommt. Bemerkenswert ist die Behauptung: „Und die Palästinenser nichts.“ Die haben in der Tat großes Pech gehabt, zumal es 1948 noch keine „Palästinenser“ im heutigen Sinn gab. Die Araber des britischen Mandatsgebiets Palästina haben sich erst 1968 mit der 2. von Jassir Arafat verfassten PLO-Charta als Palästinenser konstituiert und gefordert, anstelle Israels einen Staat zu errichten.

Stuhlmann erwähnt, dass es „in diesen siebzig Jahren mindestens acht Kriege und zwei blutige Aufstände gegeben hat. Immer war Israel trotz schmerzlicher Verluste siegreich und die Palästinenser die Verlierer.“

Laut UNO ist Krieg ein militärische Auseinandersetzung zwischen Staaten. Davon gab es nur vier: 1948, 1956, 1967 und 1973. Alles andere waren „Militäroperationen“ gegen Freischärler, Terrormilizen und „bewaffnete Arme von politischen Parteien“. Die Israelis haben sich gegen Raketenbeschuss und Selbstmordattentate in Bussen, Schulen und Restaurants gewehrt. Hätten die Juden sich etwa massakrieren lassen sollen, um den Palästinensern einen Sieg zu gönnen? Verschärfte Sicherheitskontrollen auf Flughäfen, Verriegelung der Pilotenkanzeln und Poller um Weihnachtsmärkte: Nach jedem Terroranschlag in Europa und den USA werden Sicherheitskontrollen mit israelischer Hilfe nachjustiert. Israels Geheimdienste haben allein 1917 mehrere Dutzend tödliche Anschläge in aller Welt verhindert.

„Die Staatsgründung Israels ist auch ein Datum im christlichen Märtyrerkalender. Im Ruinenfeld von Iqrit und Bir‘am in Galiläa sind nur die Kirchen stehen geblieben. Die Bewohner dieser beiden christlichen Dörfer wurden vertrieben. Nur als Leichen dürfen sie und ihre Nachfahren zurückkehren, um auf dem Friedhof am Rande der Ruinen ihrer Häuser begraben zu werden.“ Stuhlmann übernimmt hier den ansonsten in der evangelischen Kirche unüblichen palästinensischen Märtyrerkult. Juden können nicht einmal als Leichen in die arabischen Länder zurückkehren, um sich dort neben ihren zerstörten Synagogen begraben zu lassen.

Stuhlmann beklagt weiter die späten Friedensverhandlungen, erst mit Ägypten und Jordanien und dann mit der PLO. Er erwähnt nicht das dreimalige „Nein“ der arabischen Welt 1967 in Khartum, das jegliche Kontakte mit Israel ausschloss. Und dann schreibt er: „Und doch steht die Anerkennung eines palästinensischen Staates immer noch aus – auch durch unsere Regierung.“ Ihm scheint unbekannt zu sein, dass die Palästinenser bis heute ihren Staat nicht ausgerufen haben. Denn dann würden sie Milliardensummen verlieren, die ihnen als „Aufbauhilfe für den künftigen Staat“ geschenkt werden. Sowie sie einen Staat ausgerufen hätten, stünde ihnen bestenfalls eine kümmerliche „Entwicklungshilfe“ zu. Wie kann Stuhlmann von Deutschland die Anerkennung eines Staates fordern, der nicht einmal existiert?

Den Höhepunkt der Geschichtsklitterung erreicht das Arbeitspapier der Rheinischen evangelischen Kirche mit dem Satz: „Die palästinensischen Christen leben seit zweitausend Jahren im Land.“ Dann gab es also „palästinensische Christen“ vor der Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Vielleicht war ja auch Jesus ein „palästinensischer Christ“ und Araber, über 100 Jahre, ehe Kaiser Hadrian die römische Provinz „Judäa“ in „Syria-Palästina“ umbenannt hat, um jegliche Erinnerung an die Juden zu tilgen?

Kirchenrat Dr. Volker Haarmann zeichnet verantwortlich für diese „Gottesdienst-Arbeitshilfe“. Präses Manfred Rekowski hat das Grußwort verfasst. Beide nehmen an der Reise teil. Auf Nachfrage erklärte Pressesprecher Iven, dass es zwischen jenem Arbeitspapier und der „historischen Reise“ keinen Zusammenhang gebe.

Die Argumente Stuhlmanns stammen aus dem klassischen Repertoire palästinensischer Propaganda zur Delegitimierung Israels und der Juden. Es fragt sich, welchen Sinn Vertreter jüdischer Gemeinden in Deutschland in dieser „ökumenischen Reise“ sehen. Eine Stellungnahme der jüdischen Teilnehmer steht noch aus.

 

(C) Ulrich W. Sahm

 

Presseerklärung:

http://www.ekir.de/www/service/pm-kl-und-juedischer-verband-gemeinsam-in-israel-30132.php

 

Arbeitspapier:

http://www.ekir.de/www/ueber-uns/christen-und-juden-15878.php

 

ekir.de/url/bBF

(Dieser Link ist für Abrufe aus Israel gesperrt)

 

http://www.ekir.de/www/ueber-uns/materialien-und-links-13873.php

 

 

Soweit der Text Ulrich Sahms, inklusive der von ihm eingestellten Links.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bei facebook kommentierte ich Ulrich Sahms Beitrag so:

Was für mich so unglaublich irritierend ist, ist die Tatsache, dass Herr Stuhlmann zwar einerseits ein überzeugendes Christuszeugnis abgibt – vor allem in seinem Blog – und beinahe gleichzeitig das Gift des Antisemitismus getarnt als natürlich nur „wohlmeinende“ Israelkritik unter das ihm andächtig zuhörende  Kirchenvolk predigt.“

 

Wer sich näher mit  Rainer Stuhlmanns Äußerungen zu Israel befassen möchte, sei auf seinen Blog verwiesen, in dem er regelmäßig während seiner Zeit  in Nes Ammim  (2011 -2016 ) seine Erfahrungen mit Israel beschrieb.

 

 

 

 

Die Glanzleistung der HAZ…. 19. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber, gesellschaft, israel, medien, politik, presse.
Tags: , , , , , , ,
3 comments

Da war doch was? mag der Redakteur gegrübelt haben, der heute die Seiten 2 und 3 der HAZ zu verantworten hatte. Muttertag kann es ja nicht  sein, der ist erst im Mai. Und andere besondere Jubiläen oder Erinnerungstage ?

Jepp!

Da finden wir doch was!

59 JAHRE KUBA und die glorreiche Revolution.

59

Das ist doch mal ein Jubiläum, nicht wahr?

Ich gebe zu, ich habe auch meine  49 groß gefeiert, weil ich es witzig fand, dass der Jahrgang 49 nun 49 wurde. Den 50. habe ich dafür etwas ruhiger angehen lassen.

Aber 59 Jahre Castro und Kuba? Da würde man doch sicher noch das eine kleine Jährchen warten und dann die 60 groß feiern können.

Aber, und das ist die wirkliche Glanzleistung meines Käseblättchens, auf diese Weise kann man ganz elegant darüber hinweggehen, dass es da einen Staat gibt, der tatsächlich ein rundes Jubiläum feiert:

70 Jahre ISRAEL

In der HAZ  nicht ein Wort, nicht einmal ein Wörtchen in Form einer klitzekleinen Meldung auf Seite 6 in der Randspalte oder so.

Das nenne ich wirklich einen ganz großartigen Journalismus … Lückenpressenjournalismus!

Und schauen wir uns um, die Lücken werden größer und größer.

Ich aber hier an meinem heimischen PC feiere:

MAZAL TOV ISRAEL

mögest du lange, lange bis in alle Ewigkeit leben – und wenn es geht, in Frieden!

 

Die HAZ aber soll sich in Sack und Asche hüllen ob ihrer strategisch-widerwärtigen Ignoranz… oder sollte ich sagen, ihrer Feigheit wegen ….  oder sollte ich sagen, ihrer von mir vermuteten politischen Korrektheit wegen?

Ich las heute im gleichen Blatt, dass  „politische Korrektheit“ ein Kampfbegriff der Rechten sei. Nun denn, dann bin ich in diesem Fall halt rechts, aber so was von rechts!

Israels 70. zu ignorieren aber Castros 59 mit großem Pomp zu feiern muss doch einen tieferen Sinn und Grund haben…. man könnte, so hat es sich vermutlich der wunderbare Journalist gedacht, man könnte ja alle arabisch-türkisch-muslimischen Leser verärgern, wenn man

ISRAEL

auf zwei Seiten beschreibt…. denn wenigsten das hätten sie doch tun können bei der HAZ. Jubelchöre für Israel würde ich von denen schon gar nicht mehr erwarten…

 

NACHKLAPP

Es kann natürlich sein, dass die HAZ morgen einen ganz großen Bericht über die Feierlichkeiten schreibt mit dem Schwerpunkt darauf, wie entsetzlich dieser Tag für die „vertriebenen Palästinenser“ war…..  wetten, dassss?

Ich bin zynisch und sarkastisch, ich weiß… das ist meiner langen Erfahrung mit der Berichterstattung über Israel speziell in dieser Zeitung geschuldet, seit Ulrich Sahm nämlich nicht mehr von der HAZ angefordert wird… seine Berichte waren gut recherchiert, ausgewogen, sachlich, lesenswert ….

BILD hat es übrigens heute schon geschafft…

In Augenschein genommen…. 16. April, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, mord, politik, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , ,
add a comment

Ja, schaut hin!

 

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die Karte bei fb entdeckt und hierher kopiert. Quelle

Darum geht es in der Berichterstattung über den Marsch der Rückkehrer und ihre so überaus friedlichen Aktionen am Zaun, der den berühmtesten Landstreifen der Welt trennt von dem am meisten verurteilten und verachteten Land der Welt  (legt man dem Rekord „am meisten verurteilten Land“ einfach mal die  Anzahl der Verurteilungen durch den UN-Sicherheitsrat zugrunde).

Wir reden hier nicht von riesigen Entfernungen, die zwischen den Zaunaktivisten mit ihren mörderischen Absichten und der Zivilbevölkerung Israels liegen. Wir reden von Strecken, die schon meine Omma in den 60er Jahren mühelos beim Einkaufen zurücklegen konnte.

Man muss das in deutsche Verhältnisse übertragen:

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zu dem Ort  Nahal Oz beträgt ganze 1,3 km. Das ist in etwa die Strecke, die ich in meinem Ort von meinem Haus bis zum Bahnhof  meines Ortes gehen muss, wenn ich mit der S-Bahn nach Hannover fahren will. Übrigens, die Strecke von meinem Dorfbahnhof bis zum Hauptbahnhof in Hannover ist  ziemlich genau so weit, wie die Strecke in Israel an seiner schmalsten Stelle zwischen Mittelmeer und den von den „Palästinensern“ beanspruchtem Gebiet,  Samaria und Judäa,  gut  15 km.

Nun stelle man sich vor – rein fiktiv natürlich – am Bahnhof meines schönen Dorfes sei ein riesiges Protestcamp und zu allem wild entschlossene junge Männer würden große Mengen an Autoreifen in Brand setzen, um ihrem Zorn auf die Bürgermeisterin meines Dorfes Ausdruck zu verleihen ….    Schon das alljährliche Osterfeuer in etwas näherer Entfernung zu meinen Fenstern  bedingt, dass ich diese absolut geschlossen halte… obwohl ich den Geruch von Lagerfeuern eigentlich mag. Den Geruch brennender Autoreifen mag ich  allerdings ganz und gar nicht! (Und manchmal nervt mich im Sommer sogar schon der Geruch, der vom beinahe ständig lohenden Grill des Nachbarn ausgeht…. und der ist doch harmlos, der Nachbar ebenso wie der Grillgeruch!)

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zum Kibbuz Mefalsim beträgt schlappe 1,8 km… wie wenig das ist, konnte ich bei einem Besuch des Kibbuz vor etlichen Jahren an Ort und Stelle erfahren.  Das entspricht in etwa der Strecke, die ich in unserem Dorf von meinem Haus bis zum Friedhof zurücklegen muss…

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es in unserem Dorf aussehen würde, wenn wöchentlich hunderte Autoreifen in Brand gesteckt werden.

Und noch viel weniger mag ich mir vorstellen, dass an den Grenzen meines Dorfes uns extrem feindlich gesonnene Mörderbanden nur durch einen Zaun davon abgehalten würden, mir und meinen Mitmenschen in diesem schönen niedersächsischen Dorf an die Gurgel gehen zu wollen und unsere Polizei müsste uns vor diesen Mordbuben schützen…

Aber genau das ist doch die Realität der Israelis, die in Grenznähe zum Gazastreifen leben… und sollten sie dort etwa nicht leben dürfen?

 

Ihr könnt ja anhand dieser wunderbaren Karte mal überlegen, wie es in Euren Städten, Dörfern und Gemeinden aussähe, wenn in nur geringer Entfernung stinkender schwarzer ätzender Qualm die Luft verpestete und den Himmel so verdüsterte, dass man nicht mehr unterscheiden könnte zwischen Feind und Freund. Und von der Bedrohung durch mörderische Terroraktionen  –  nicht nur der Hamas  –  will ich gar nicht erst reden.

Ich stelle mir vor, jemand wie der nette Herr Plöger würde abends bei den Hauptnachrichten vor einer Karte Israels und Gazas stehen und erläutern, mit welchen Widrigkeiten israelische Familie am zurückliegenden Tag wieder fertig werden mussten und mit welchen sie für die nächsten Tage zu rechnen hätten. Und statt auf die Isobarensymbole würde er uns Zuschauer auf brennende Reifen, Raketenhagel, Tunnelnetzwerke und Attacken auf den Zaun aufmerksam machen und dabei besonders darauf hinweisen, dass die Zeit bei Raketenbeschuss zwischen Auslösen des Alarms und dem Einschlag einer Rakete kaum mehr als ein Wimpernschlag lang ist.

 

Schaut sie Euch an, die Karte.

Und dann sagt mir, was die israelische Armee tun soll, um zigtausende junge arabische  Männer vom Erstürmen des Zauns im Schutz des dichten Qualms abzuhalten und wie sie die eigene israelische Zivilbevölkerung schützen soll, wenn sie nicht von Schusswaffen Gebrauch machen kann oder darf oder sollte… wie es sich hierzulande so manche Friedensbewegte vorstellen?

Für nützliche Hinweise wäre die israelische Armee vermutlich dankbar….

Aber die Betonung liegt auf NÜTZLICH !!! Also WIRKSAM!

 

 

Die „Zeit“ und der zeitlose Judenhass…. 12. April, 2018

Posted by Rika in araber, gesellschaft, islam, israel, medien, politik, presse, terrorismus.
Tags: , , , , , , ,
2 comments

Bei heplev wurde ich auf diesen Beitrag aufmerksam:

Antiisraelische Hetze eines „Qualitätsmediums“

Das hier war auf der Seite der ZEIT zu finden (aufgerufen am 11. April 2018):

Heplev schreibt weiter:

Fällt etwas auf? Die ZEIT will also erklären, weshalb es an der östlichen Mittelmeerküste keinen Frieden gibt. Israel nicht zur Ruhe kommt. Und wie lautet die Erklärung?

Einst besiedelten Juden aus aller Welt arabisches Land: Sie schufen einfach Fakten, aus denen der Staat Israel wuchs. Diese Entschlossenheit ist bis heute Segen und Fluch – jetzt in der neuen ZEIT.

Alles klar: Die Juden sind schuld. Sie sind Kolonisatoren, haben Land geraubt, Fakten geschaffen. Basta.

Den ganzen Text kann man unter dem angegebenen Link lesen.

Ursprünglich wollte ich „nur“ einen Kommentar unter dem dort veröffentlichten Text schreiben….

Nun stelle ich meinen  Kommentar bei heplev hier ein, ich schrieb:

Ich habe keine Ahnung, wie es in der „Zeit“ weitergeht unter diesem Titel, der so unsagbar falsch und so unsagbar berechnend ist.
Mir reicht es schon, diese wenigen Worte zu lesen.

..
Einst wurden Juden nach der Zerstörung ihres Tempels und ihrer Hauptstadt in die ganze Welt vertrieben.
Etliche aber blieben in dem Land ihrer Herkunft, in dem Land ihrer Vorfahren, in dem Land, das ihrem Glauben und ihrer Heiligen Schrift gemäß von „HaShem“, dem HERRN aller Herren, G’tt selbst also als IHR Land versprochen und übergeben worden war.


Ob das auch in der „Zeit“ steht?
Nach der Zerstörung Jerusalems und der Verschleppung als Gefangene des großen römischen Feldherrn Titus lag das Land offen und andere Menschen aus anderen Stämmen und Gegenden des Nahen Ostens ließen sich nieder…. wenige nur.
Christen und Muslime lieferten sich heftige Kämpfe um Jerusalem…. und noch heute gehen viele Christen in Sack und Asche, weil sie die „Kreuzzüge“ zu verantworten hatten, ich meine natürlich ihre christlichen Ahnen, die damals ins Heilige Land zogen, um die wichtigen religiösen Stätten vom Islam zu befreien (und nebenbei auch ein bisschen Kasse zu machen und Macht zu erwerben… das war schon immer so in kriegerischen Auseinandersetzungen!)
Jahrhunderte lang herrschten die Osmanen über die ganze Gegend…. und die nach Bevölkerungsdichte durchaus überschaubaren Araber waren bestenfalls wohl gelittene Untertanen.


Auch Juden lebten in dem armseligen Landstrich – und das er armselig war, steht außer Frage.


Ob das auch in der „Zeit“ steht?


Dann, als die Zeit erfüllt schien, kehrten immer mehr Juden in das ihnen einst verheißene und ihnen gehörende Land zurück. Aber nicht als Eroberer. Sie kauften Land, das niemand haben wollte, Sümpfe, von Malaria verseucht, karges Wüstenland, das sie ebenso mühsam urbar machten wie die Sümpfe.


Ob das in der „Zeit“ steht?


Gegen alle Widerstände auf nahezu allen Ebenen errichteten Juden ein zunächst wenig üppiges Land, das  sich aber mehr und zu  einem blühenden Gemeinwesen entwickelte. Es war ein Wunder – und ist es bis heute.


Ob das auch in der „Zeit“ steht?


Neid und Missgunst mischten sich mit altem Judenhass und neu aufkeimenden Antisemitismus.


Und wie einst vor der Zeitrechnung formierten sich die Feinde der Juden, die Feinde Israels. Die arabische und die muslimische Welt steht seither im Kampf gegen Israel.
Mit Krieg überzogen sie den jungen Staat, mit  terroristischen Mitteln bekämpfen sie   Israel.

Mit den Waffen der Propaganda sorgen sie weltweit dafür, dass der Kampf weit bis in die westlichen Gesellschaften getragen,  Israel an den Pranger gestellt und von nahezu allen Staaten als Bösewicht verurteilt wird.

Zu den Kämpfern im Propagandakrieg gegen ISRAEL gehören auch – besser gesagt – vor allem    deutsche Medien….

solche wie die „ZEIT“.

Die Macher des Machwerks – und dabei beziehe ich mich ausschließlich auf das mir Bekannte (s.o.)  – sollten sich schämen.

**************************************************************

NACHKLAPP

Gestern (am 12. 4.) schrieb ich diesen Text sehr spontan.  Der Liebste fand, ich sei zu harsch mit der Zeit umgegangen, da ich ja den eigentlichen Artikel nicht gelesen habe.

Das stimmt, ich habe den Artikel nicht gelesen.

ABER: 

Ich vermute, dass es sehr vielen Leuten ähnlich geht wie mir. In der Flut der auf mich einstürmenden Nachrichten lese ich oft „nur“ Titel und Untertitel und verzichte auf die weitere Lektüre, wenn ich beispielsweise  a) den Eindruck habe, dass das Thema doch nicht so rasend interessant für mich ist, ich b) einfach nicht genug Zeit habe, um mich näher damit zu beschäftigen oder c) es keinen allgemeinen Zugang zum Text gibt, wie in dem oben beschriebenen Fall. (Natürlich gibt es ca 1000 weitere Gründe, nicht alles zu lesen, was vom Titel her zunächst ins Auge springt.)

Aber das, was ins Auge springt bildet sozusagen einen Informations-Anker , das bleibt hängen, und selbst wenn in einem Artikel die ursprüngliche Titelthese widerlegt werden sollte „Einst besiedelten Juden aus aller Welt arabisches Land“, so ist es dieser Satz der im Gedächtnis bleibt, an dem sich alles aufhängt.

Und gegen diese verkürzte und noch dazu vollkommen falsche Darstellung der israelischen Realität wehre  und verwehre ich mich, völlig gleichgültig, was der Autor dieser unglückseligen Zeilen sonst noch schreibt. Er haut eine Behauptung in die Welt und die sitzt und die bleibt. Das ist unredlich, in schlimmster Form populistisch, ein FAKE wie es im Buche steht.

Bei facebook schrieb eine Freundin einen Kommentar unter den Text, den ich dort eingestellt hatte:

Die Ahnentafel der Familie einer meiner Freundinnen aus Afula reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Juden haben schon immer im Heiligen Land gesiedelt. Diese Familie kam nicht aus“ der ganzen Welt“, sondern lebte dort von Anbeginn der Zeitrechnung. Es täte allen, die sich eine Meinung zum Thema Israel erlauben, gut, die historischen Fakten gründlicher zu recherchieren.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen…. außer vielleicht noch der historisch nicht ganz unwichtige Hinweis darauf, dass es seit der Zerschlagung des Jüdischen Staates durch die Römer nie mehr einen eigenständigen Staat auf dem Gebiet des heutigen Israels mit den „umstrittenen“  Gebiete Samaria und Judäa gegeben hat –  bis der Staat Israel 1948 auf seinem ursprünglichen Land gegründet wurde.

Das hätte doch auch der Zeit-Redakteur als Titel wählen können:

DER STAAT ISRAEL WURDE AUF ALTEM JÜDISCHEN STAATSGEBIET GEGRÜNDET

 

 

 

„Am Israel chai“ … 12. April, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, HOLOCAUST, islam, israel, judentum, plo, politik, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , , , , , , ,
add a comment

Ich kopiere im vollen Wortlaut und unter Missachtung der „Goldenen Regel der Blogger“, die Kolumne  Dr. Rafael Korenzechers hierher.

Herr Dr. Korenzecher ist Herausgeber der Monatszeitung „Jüdische Rundschau„.

Ich unterstreiche diese Kolumne Wort für Wort und Satz für Satz  –   auch wenn ich selbst  an manchen Stellen –  wie beispielsweise bei der durchaus berechtigten  Kritik an unserer Regierung –  nicht die  drastische Wortwahl nutzen würde, derer sich Dr. Korenzecher bedient.   Dennoch, ein Hinzufügen eigener ergänzender Kommentare erübrigt sich. Der Text spricht für sich  –  und eben auch für das, was ich denke, meine und empfinde:

 

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

die Zeit läuf schnell – das gemeinsame Mahl des Seder-Abends, der alljährlich als wichtiges Familienfest begangenen wird, liegt in diesem Jahr bereits hinter uns.

Das noch andauernde einwöchige Pessachfest erinnert alljährlich an das Ende der pharaonischen Unterdrückung der Juden. Nach dem unter Führung Moses von Pharao abgetrotzten Auszug des jüdischen Volkes aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im Gelobten Land markiert Pessach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

Das vor 70 Jahren auf altem, dem jüdischen Volk durch diverse Fremdherrschaften nahezu zwei Jahrtausende lang geraubten Gebiet wiederbegründete, demokratische Israel mit seiner ungeteilten Hauptstadt Jerusalem ist somit – allen anderslautenden Behauptungen und Ansprüchen seiner Feinde zum Trotz – einer der am längsten auf seinem Territorium legitimierten Staaten der Welt.
Angesichts des diesjährig zu gleichen Zeit begangenen wichtigen christlichen Osterfestes sei an dieser Stelle festgehalten, dass neben der Gestalt des im Königreich Judäa geborenen Religionsgründers Jesus und vielem anderen aus seiner jüdischen Welt auch das am Vorabend des Pessachfestes mit der Verlesung der Geschichte des jüdischen Auszugs aus Ägypten seit alter Zeit jährlich zelebrierte Seder-Mahl, dem gemäß den christlichen Schriften auch der Jude Jesus beigewohnt hat, als heiliges Abendmahl Eingang in die christliche Lehre gefunden hat.

Die nach dem Exodus der Juden aus Ägypten im weiteren Verlauf des Pessach-Geschehens entstandenen zehn Gebote bilden eine erste frühe Vorlage für als Menschenrechte anzusehende moralische Wertvorgaben menschlichen Zusammenlebens und stellen einen unverzichtbaren, allgemein gültigen ethischen Verhaltenskodex dar. Als großes jüdisches Erbe haben die zehn Gebote in kaum zu überschätzender Weise in wachsendem Maße bis heute ein Unrechtsbewusstsein für die Verletzung zwischenmenschlicher Normen geschaffen. Obwohl von der Menschheit nie wirklich erreicht, haben sie maßgeblich nicht nur die Rechtsgrundlagen und die Verhaltensethik des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt, sondern ausgehend von dort die zivilisatorische Entwicklung der gesamten Menschheit im Sinne einer gelebten Humanität beeinflusst.

Es darf nicht ohne Stolz gesagt werden, dass sich das zahlenmäßig kleine jüdische Volk im Laufe seiner häufig und besonders im letzten Jahrhundert von unendlichem Leid begleiteten Geschichte nahezu unschätzbare Verdienste um Humanität, Ethik und die Zivilisation unseres Planeten erworben hat. Nahezu unschätzbar ist auch der überproportionale kulturelle, wissenschaftliche und technologische Beitrag jüdischer Menschen und des winzigen Staates Israel auf dem Gebiet der Medizin, der Naturwissenschaft , der Technologie, der heutigen digitalen Revolution und nahezu allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens.

Angesichts dieses Sachverhalts und des zweifelsfrei belegten historisch legitimierten Anspruchs auf sein Jahrtausende altes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem ist es besonders bedrückend und beschämend, dass die Delegitimierung des jüdischen Staates und die gemeinsam mit den brutalen muslimischen Landusurpatoren praktizierte Leugnung der geschichtlichen Bezüge des jüdischen Volkes zu seinem rechtmäßigen Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa heute wieder die Richtlinien der deutschen und westeuropäischen Politik bestimmen und nur sieben Jahrzehnte nach der durch Nazi-Deutschland vor den untätigen Augen der Welt verübten bestialischen Ermordung von Millionen unschuldiger jüdischer Opfer tradierter rechter und neu-importierter islamischer Antisemitismus vor allem in unserem Lande und den Ländern Westeuropas täglich neuen traurigen Höhepunkten entgegensteuern.

Abgrundtiefer, weiten Teilen der Muslime von klein auf anerzogener Mord-Hass auf alles Jüdische hat – weiterhin uneingestanden von unserer Politik und vielfach verschwiegen von unseren Medien – mit wachsendem hiesigen Anteil der muslimischen Bevölkerungsgruppe bereits zu tiefgreifenden destruktiven Veränderungen unserer Gesellschaft und einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen aller, besonders aber der des jüdischen Populationsanteils geführt.

Das noch im letzten Jahr als skandalöse Besonderheit berichtete, von den Lehrern, Elternvertretern und der Schulleitung tatenlos geduldete Hinausprügeln eines jüdischen Gymnasiasten durch muslimische Mitschüler aus einer Berliner Schule ist nicht nur im Wesentlichen ungeahndet geblieben. Es ist zwischenzeitlich an einer wachsenden Zahl von Schulen mit höherem Anteil islamischer Schüler geradezu zur Norm geworden und stellt den Alltag jüdischer Schüler und Schülerinnen an derartigen Schulen dar, wo sie vor den Augen einer untätigen links-ideologisierten und häufig Islam-affinen Schulbehörde nicht nur gemobbt, verängstigt und verprügelt, sondern sogar mit dem Leben bedroht werden. Jüdisches Leben in unserem Lande und anderen Teilen West-Europas ist ohne durchgehenden Schutz seiner Kindergärten, seiner religiösen Einrichtungen und fast aller anderen Bereiche nicht mehr ohne Gefahr für die körperliche Unversehrtheit jüdischer Menschen möglich.

Das letzte Mal, dass sich jüdische Schüler und ihre häufig ratlosen und gedemütigten Eltern in Deutschland in einer derartigen Ausgrenzungs- und Bedrohungssituation befanden wie in den gegenwärtigen Zeiten der linksdurchseuchten Judenhasseinlass-Regierung der Kanzlerin Merkel war zur Zeit der Nazi-Diktatur und liegt inzwischen 73 Jahre zurück. Jedenfalls sollte es sich, glaubt man den markigen „Never Again“- Parolen unserer Islam-affinen Bessermenschen und den gemeinsam mit den bestens Regierungs-domestizierten offiziellen jüdischen Vertretern hingeheuchelten Gedenktagsritualen für tote Juden eigentlich nie wieder möglich geworden sein.

Statt wirksamer Abhilfe ist die in Nazi-Deutschland verordnete Zwangsmarkierung von Juden in der Regierungszeit der Kanzlerin Merkel lauwarmen, von offiziöser Seite erteilten duckmäuserischen Empfehlungen an Juden gewichen, weitgehend auf das Tragen jüdischer Identifikationsmerkmale zu verzichten, um die hiesigen Muslime nur nicht zu provozieren.
Schlimmer noch – zu einer echten und dringend erforderlichen politischen Umbesinnung gegenüber dem Islam hat das hauptsächlich von der Kanzlerin verantwortete unbeschreibliche Geschehen in unserem Staat die im Wesentlichen Wahl-gescheiterte und trotz halsbrecherischer Koalitionsakrobatik und künstlicher Beatmung durch die einschlägigen Ja-Sager-Medien im Bundestag fast wieder – und diesmal sogar wegen ihrer eigenen Leute – durchgefallene Angela Merkel aber nicht geführt.

Auch weiterhin beharrt die Kanzlerin bei der wieder aus gutem Grunde in Deutschland entbrannten Islam-Debatte gegen jede historische Wahrheit und jede der Selbsterhaltung unserer Demokratie dienende Vernunft auf der geschichts-verfälschenden These, der Islam gehöre zu Deutschland.

Nahezu täglich finden zwischenzeitlich und mit zunehmender Tendenz mehrfach und an mehreren Orten hauptsächlich von unser zahnloses Strafsystem weder fürchtenden noch achtenden muslimischen Tätern verübte Messerattacken auf Unschuldige und Unbewaffnete. Über jedes erträgliche Maß traurig und wütend macht der soeben zu beklagende sinnlose und bestialische Mord an der 85-jährigen jüdischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll durch einen islamischen Mörder in Paris. Bleibt zu hoffen, dass dies und die ebenfalls durch einen muslimischen Täter in Frankreich verübte kaltblütige Ermordung eines jungen Polizisten nicht die neue Islam-Terror-Saison 2018 eröffnet worden ist.

Die mit dieser Regierung der Wahlverlierer jetzt wohl unausweichlich auf uns zukommenden neuen Demontage-Jahre für unser Rechtssystem und unsere freiheitliche westliche Lebensart gehen unvermindert weiter.

Unsere Politik übt sich trotz erfolgter Wahlabstrafung in links-ideologischem Islam-Appeasement und unterlässt so gut wie nichts, um die mangelnde Integrationsbereitschaft eines nicht unerheblichen Anteils der Muslime durch ubiquitäre Erleichterungen und Anpassung unserer Lebensweise an die Islamisierung unserer Welt zu honorieren, was verbunden mit der zwischenzeitlich Alltag gewordenen Verunsicherung und Angst vor islamischer Gewalt tatsächlich zu einer immer spürbarer werdenden Änderungen unserer liebgewordenen Gewohnheiten und unseres Verhaltens geführt hat.
Gleichzeitig tobt – von unseren Medien bestenfalls unter häufiger Ausblendung der islamischen Täter-Identität gerade eben noch erwähnt, aber wegen der Fülle der Vorfälle kaum noch hinreichend und Ursachen-bezogen thematisiert – auf unseren Straßen und den öffentlichen Plätzen unserer Städte ein Krieg der Messer gegen alle und jeden, Frauen und Kinder keinesfalls ausgenommen.

Angesichts der nahezu ausschließlich von Muslimen verübten Messerattacken in Supermärkten und Vergewaltigungen und Angriffen auf Joggerinnen vermag es niemanden mehr zu verwundern, dass die Amtsführung dieser neuen alten Kanzlerin mit ihrer nahezu unkontrollierten Einlasspolitik für islamischen Judenhass sowie dessen Frauen- und Demokratieverachtung in den bisherigen viel zu vielen Jahren ihrer Amtszeit ein Sicherheitsdesaster für diese Republik und ganz besonders für die jüdische Bevölkerungsminderheit angerichtet hat. Dass sie damit den größten Vertrauensverlust der Bürger gegenüber der Demokratie und den größten Rechtsruck der Nachkriegsgeschichte in unserem Staat zu verantworten hat, ist geradezu folgerichtig.

Nicht anders verhält es sich in der fast durchweg verfehlten Außenpolitik und ihren mit links-ideologischen Vorgaben gefundenen Affinitäten. Mit ihren bisherigen ministerialen Fehlgriffen Steinmeier und Gabriel im Außenamt wurde Nähe zu islamischen Unrechtsregimen wie der Türkei und dem Iran erzeugt, wurden Terror-Finanzierer wie Abbas hofiert und eine massiv Israel-averse Außenpolitik verschuldet. Dazu gehören unabdingbar auch nahezu alle Gepflogenheiten der Diplomatie überschreitendes, haltloses Bashing des amerikanischen Präsidenten und eine massive Zerrüttung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses und eine durchaus gefährliche Verschärfung des osteuropäischen Konfliktes und der Gegnerschaft zu Russland, für das, anders als ständig beim evidentem islamischen Fehlverhalten praktiziert, auch nur die geringste Unschuldsvermutung gelten gelasssen wird.

Ob eine politische Entfrostung des vorsätzlich durch die beiden vorgelaufenen Fehlbesetzungen im Außenamt, S.Gabriel und F.W. Steinmeier vereisten politischen Klimas mit dem nun erfolgten Wechsel im deutschen Außenministerium und dem Besuch des neuen deutschen Außenministers Heiko Maas in Israel bleibt trotz der nunmehr vernehmbaren weniger dissonanten Tonlage und trotz des Verzichts auf diplomatische Brüskierungen aus Deutschland noch abzuwarten.

Wie weit dies durch die von Heiko Maas während seiner Reise betonte Ablehnung jeder Form des Antisemitismus – also auch der gewalttätigen islamischen Komponente – und durch die neuen Töne einer positiven Würdigung des bevorstehenden 70. Jahrestages der Wiedergeburt des Staates Israel möglich und von unserer Regierungspolitik und seiner eigenen von linkem antijüdischen Vorbehalt und nicht zu übersehender Israel-Feindschaft geprägten Partei mitgetragen wird, werden wir sehr bald an den hiesigen Unterstützungs-Zusagen gegenüber dem Terrorfreund Abbas, an dem deutschen Abstimmungsverhalten in der UNO, an der Positionierung in der Problematik des desaströsen Atomabkommens mit dem Iran und an der künftigen Haltung Deutschlands zum Thema der von Präsident Trump mit klarer geschichtlicher Legitimierung betriebenen Anerkennung Jerusalems, die im Übrigen besonders Deutschland gut zu Gesicht gestanden hätte, aber bisher vehement abgelehnt worden ist.
Anlass zur Skepsis gibt die auch in Deutschlands Politik und ihren nachgeschalteten Medien an den Tag gelegte Reaktion und ausgebliebene eindeutige Verurteilung der Hamas-Bande für die neueste Grenzprovokation aus Gaza.

Dabei scheint es weder für die Terrorbosse aus Gaza noch für die Israel-feindliche Politik der UNO und auch nicht für unsere mit Krokodiltränen für tote Juden nur mangelhaft cachierte politische Israel-Aversion eine Rolle zu spielen, dass es außer dem erklärten Ziel der Hamas-Terroristen und des Terror-gegen-Israel Förderers Abbas, Israel zu vernichten , wie auch zuvor schon keinen wirklichen Grund für diese neuerliche Grenzattacke gegen Israel gibt.
Wissen sollte man dazu, was vielfach in Vergessenheit geraten ist und auch bei unseren Israel-Diffamierungs-Medien vorsätzlich unerwähnt bleibt: Es war der von unserer Politik und unseren Medien als Hardliner beschimpfte israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, der bereits im Jahre 2005 den freiwilligen Rückzug Israels aus dem im 6-Tage Krieg 1967 von Ägypten übernommenen Gaza-Streifen veranlasste. Die letzten der 8.000 dort ansässigen Juden verließen Gaza am 12. September 2005 und hinterließen ein entwickeltes Gebiet mit funktionierender Wirtschaft, das in der Lage war die Bevölkerung zu versorgen und sogar den Überschuss zu exportieren.

Seither ist in Gaza Hitlers Traum verwirklicht worden. Gaza ist 100 % judenrein. Und dies, obwohl in Gaza schon seit dem Altertum Juden ansässig waren, die erst im Jahre 1929 während massiver arabischer antijüdischer Pogrome aus Gaza vertrieben wurden.
Statt – wie es sinnvoll und erhofft war – mit Israel zu kooperieren, übernahm die Terrororganisation Hamas bereits 2006 durch Wahlen (soviel zur Friedensliebe der gazanischen Bevölkerung) die Macht in Gaza, die sie seither – irrwitzigerweise erheblich finanziert durch westliche Gelder – auch gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung mit Gewalt, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Erschießungen mit eiserner Hand aufrecht hält.

Gleichzeitig und zur Ablenkung von den wachsenden durch Korruption und Bereicherung der Hamas-Bosse entstandenen desaströsen wirtschaftlichen Probleme wurde das unversöhnliche Feindbild zu Israel bis heute perpetuiert und führte zu unzähligen Grenzprovokationen, Mordanschlägen auf Israel, Raketen-Beschüssen auf den israelischen Nachbarn und folgerichtig immer wieder zu Reaktionen der angegriffenen Israelis.

Jetzt ist es wieder soweit und die weltweiten zu Marionetten der Gaza-Bosse degenerierten Staaten der UNO, die EU und auch unser Land tun wie von den Puppenspielern der Hamas geheißen:
Trotz Tonnen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel hat die Hamas und haben die ihr folgenden Gazaner das ihnen geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht. Jetzt machen sie sich gerade auf im nächsten Schachzug mit einem sogenannten „Marsch der Rückkehr“ zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel und Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza geschafft haben.

Die Hamas hat mehrere Hundert Millionen der vom Westen und der UNO kassierten Gelder verwendet, um „Protestcamps“ für 300.000 Menschen direkt an der Grenze zu Israel zu organisieren. Überschreitet die Grenze und „Keinen Zentimeter von Palästina werden wir aufgeben!“ lautet die Devise. Der jüdische Staat soll und muss – und zwar insgesamt – l von der Landkarte verschwinden.
„Entweder wir kehren heim, (wo das auch immer sein soll) oder der Dritte Weltkrieg beginnt!“ klingt es martialisch aus Gaza.

Und natürlich klappt alles vorzüglich und ganz so wie es die Terrorbosse und Strippenzieher der neuerlichen antiisraelischen Eskalation geplant haben. Die Marionetten von der UNO, der EU und bei uns tanzen im von der Hamas vorgegebenen Takt.
Nur noch schnell 17 Menschen , wenn möglich auch Kinder opfern. Menschenleben – auch das der eigenen Bevölkerung – ist für die Mörderbosse aus Gaza ohnehin ein billiges Gut und schon bricht der Zorn der Welt und unserer Politik mit gelebtem antijüdischem Vorbehalt über Israel herein.
Israels Grenze wird mit Waffengewalt angegriffen. Welcher Staat würde sich nicht verteidigen? Egal!

Endlich kann wieder auf Israel einprügelt werden. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, die EU und natürlich auch unsere Regierung und ihre Medien äußern ihre tiefe Sorge, fordern Israel zur Mäßigung auf und verlangen eine internationale Untersuchung mit dem Ziel, Israel für seine unangemessene Aggression zu verurteilen.
Obwohl die israelische Armee besonnen reagiert: Unter den 17 Provokateuren, die getötet wurden, befanden sich zehn namentlich bekannte Terroristen der Hamas und anderer islamischer Terrorgruppen.

Trotzdem, wie von der sogenannten Völkergemeinschaft nicht anders zu erwarten und auch von den Strategen der Hamas-Mörderbande nicht anders geplant : Auch jetzt wieder Israel-Dämonisierung pur.
Wenn es um Israel geht, kennen die von Diktatoren und Unrechtsregimen dominierte UN(nütz)Organisation , die Islam-Appeaser aus der westlichen Sphäre der EU und unsere links-durchseelten Gesinnungsmedien in trauter Eintracht und abstruser Dauer-Konsequenz nur einen Schuldigen : den demokratischen jüdischen Staat und seine vorbildlich humanistischen Werten verpflichtete Verteidigungs-Armee.

Die bekanntermaßen höchste Autorität für Frieden und Demokratie, der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vorfälle an der Gaza-Grenze als „Massaker“ verurteilt. Seine Regierung werde „israelischen Terror“ immer und überall anprangern, sagte Erdogan am Samstag vor Anhängern in Istanbul und sprach von einem „unmenschlichen Angriff“. Er fügte hinzu: „Wir werden unsere palästinensischen Brüder in ihren rechtmäßigen Anliegen bis zum Ende unterstützen.“
Die Bevölkerung von Afrin wird von der Türkei ohne jede Not aus reinem imperialen Antrieb massakriert. Die reguläre türkischen Armee plündert, mordet, brandschatzt und vergewaltigt kaum anders als ihre Janitscharen in dem 1453 gemeuchelten, eroberten und immer noch bis heute besetzten Konstantinopel. Die UNO bleibt dazu hochgradig unbesorgt .

Wehe aber wenn Juden es wagen, angemessen und verantwortlich ihre Grenzen und ihre Frauen und Kinder vor der Terror-Provokation der Hamas zu schützen. Selbst wenn wir die Farbe der Wand annehmen würden, um ja nicht durch unsere Existenz zu provozieren, würden uns unsere eingeschworenen hiesigen und weltweiten Hasser unser Jude-Sein und den Umstand, dass wir immer noch am Leben sind, niemals verzeihen.

Erfreulicherweise sind der jüdische Staat Israel und seine Menschen am Vorabend des auch auf den Monat April fallenden Jom Ha’atzmaut, der in diesem Jahr den 70. Geburtstag der Wiedergeburt der israelischen Demokratie kennzeichnet, jung, vital, erfolgreich, lebensbejahend, kreativ, wirtschaftsstark, unabhängig und verteidigungsbereit genug, um sich weder von Deutschland noch von der EU gängeln zu lassen.

Die Abkehr der USA von der Islam-affinen und Israel-feindlichen Obama-Politik und die historisch richtige Zuwendung und der Erfolg des neuen Präsidenten Trump verschaffen Israel nach 70 Jahren seiner Neugründung endlich auch die Anerkennung seiner heiligen, ungeteilten und ewigen jüdischen Hauptstadt.

Die ebenfalls im April durch die großen jüdische Fest und Gedenktage Jom HaSchoah und Jom HaZikaron zu ehrenden jüdischen Opfer und Helden des Aufstandes im Warschauer Ghetto und des Kampfes für Freiheit und Unabhängigkeit des jüdischen Volkes in seinem Staat Israel hätten diesen 70. Jom Ha’atzmaut mit tiefer Genugtuung über das heutige demokratische kleine, große Eretz Israel erlebt.

In diesem Sinne wünsche ich Medinat, Memshalah und dem ganzen Am Israel, sie mögen unbeschadet auch diesen Angriff ihrer Feinde überstehen und einen unbeschwerten und fröhlichen 70. Geburtstag des neuen Staates Israel in Frieden und Freiheit feiern.

Unseren Lesern, Freunden und uns allen alles erdenklich Beste.

Am Israel Chai – leolam waed!

Ihr Dr. Rafael Korenzecher