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Rassismus pur! 28. Juli, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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https://www.focus.de/panorama/welt/gaeste-fuehlten-sich-unwohl-band-muss-konzert-in-der-schweiz-beenden-weil-weisse-musiker-raeggae-spielen_id_123783403.html

Die Berner Mundart-Musiker Lauwarm müssen ihren Konzertauftritt frühzeitig abbrechen, weil Gäste sich „unwohl“ fühlten. Der Vorwurf: Da die Band aus fünf weißen Männern, teilweise mit Rastafrisuren, bestehe, sei sie nicht berechtigt, Reggae zu spielen.

Hat der Mensch Töne?

Da spielen fünf Männer in einer Band und machen u.a. Musik, die die musikalische Vielfalt der Welt abbildet und eben nicht nur Schweizer Alpenblasmusik zum Besten gibt, und da ist es auch wieder nicht recht.

Die fünfköpfige Band unterhielt die Konzertbesucher mit Reggae, Indi-World und Pop.

Bis zur Pause. Danach brach der Veranstalter, die Genossenschaft Brasserie Lorraine, das Konzert ab, weil verschiedene Besucherinnen und Besucher “Unwohlsein mit der Situation“ geäußert hatten. In den sozialen Medien erklärte sich die Brasserie:

Während des Konzerts kamen mehrere Menschen unabhängig voneinander auf uns zu und äußerten Unwohlsein mit der Situation“, heißt es in der Stellungnahme. „Es ging dabei um die Thematik ‚kulturelle Aneignung‘. Nach einem Gespräch mit der Band haben wir uns zusammen dafür entschieden, das Konzert abzubrechen.“

Der Vorwurf: Da die Band aus fünf weißen Männern, teilweise mit Rastafrisuren, bestehe, sei sie nicht berechtigt, Reggae zu spielen.“

Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Vor allen Dingen verstehe ich weder die Band, noch die Besitzer der Brasserie, die diesen Unfug mit sich machen ließen. Viel besser hätte ich es gefunden, man hätte den „Gästen mit dem Gefühl des Unwohlseins“ höflich erklärt, dass in diesem Lokal die bunte Vielfalt der Welt das Sagen habe und wenn sich die werten Gäste damit nicht einverstanden erklären könnten, sie doch die Freiheit hätten, das Lokal zu verlassen.

Wo kommen wir denn hin, wenn eine Minderheit darüber befinden kann, was als „kulturelle Aneignung“ zu gelten habe und wie damit umzugehen sei?

Werden aus Gründen der „kulturellen Aneignung“ demnächst auch Opern wie „Aida“, „Turandot“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Nabucco“ oder „La Boheme“ gestrichen?

Dürfen nur noch weiße Musiker Symphonien von Mozart oder Beethoven aufführen und nur noch Deutsche Bach spielen oder am Grünen Hügel nur noch urdeutsche Sängerinnen und Sänger, Dirigenten und Musiker auftreten, weil alle anderen musikalischen Menschen dieser Welt sich etwas aneigneten, das nicht zu ihrem Kulturkreis gehöre?

Ich halte dieses „Unwohlsein“ der Gäste für eine der schlimmsten Formen des Rassismus unserer Tage, weil Menschen wieder eingeteilt werden in die Schubladen ihrer Herkunft und damit Grenzen aufgebaut und manifestiert werden, die wir doch längst für überwunden hielten.

Sollen etwa Rastafrisuren nur Menschen aus der Karibik vorbehalten sein und müssen umgekehrt junge weiße (deutsche) Mädchen und Frauen demnächst mit Zopffrisuren à la Köhlerliesel herumlaufen und Jungen und Jugendliche mit „germanischem Kurzhaarschnitt“, wie er weiland im Tausendjährigenreich bevorzugt wurde, weil das der Vorstellung von „weißer Haartracht“ eher entspricht als Rastafrisur oder Irokesenschnitt.

Und wo bitte schön macht man den Schnitt im Alltag, um „kulturelle Aneignung“ zu erkennen und / oder zu vermeiden? Wie differenziert man weltweit? Ist es „nur“ eine Frage in allen Sparten der Kunst, der Musik, des Theaters, der Literatur?

Ist auch Kleidung eine „kulturelle Aneignung“?

Stopfen wir alle Mädchen und Frauen mit arabischem Migrationshintergrund unter die Burka und zwingen alle Männer und Jungen aus der gleichen Gegend in die Wallegewänder arabischer Hirten oder Scheichs? Dürfen im Umkehrschluss Afrikaner, Japaner oder Chinesen Anzüge europäischen Zuschnitts tragen oder zählt das auch als „kulturelle Aneignung“?

„Die haben doch alle ein Rad ab!“ war meine erste Reaktion auf diesen Artikel.

Einerseits werden wir ständig mit den Lobgesängen auf die Vielfalt konfrontiert, geben sogar Politikerinnen mit Regenbogenfahnen zum Ausdruck, dass die Menschheit divers und unsere Gesellschaft bunt ist, wird das Motto der BLM gepriesen und POC besonders in den Fokus des Verständnisses gestellt, aber wenn „weiße“ Musiker „nichtweiße“ Frisuren tragen und „nichtweiße“ Musik machen, ist es aus mit Vielfalt und Buntheit, dann wird streng unterschieden nach „mein“ und „dein“. Und Reggae, gespielt von Weißen, wird von den „Unwohlen“ nicht als „dein“ oder doch zumindest als „auch dein“ gesehen, sondern als feindliche Übernahme gebrandmarkt.

Auf diese Spielchen pfeife ich.

Ich nenne das RASSISMUS, auch wenn es nach der Lesart der „Leute mit dem Unwohlsein“ vermutlich nur den Rassismus der Weißen gegen den nichtweißen Rest der Welt gibt.

Musik – das ist jedenfalls meine unerschütterliche Meinung – darf niemals als „kulturelles Alleingut“ behandelt werden und sollte niemals unter „kulturelle Aneignung“ sortiert werden, wenn sie angeblich von Musikern gespielt wird, die in einem anderen Kulturkreis aufgewachsen sind als dem, aus der die Musik ursprünglich stammt, wird sie doch in der Regel auf einer viel tieferen Ebene der Seele und des Herzens von allen Menschen verstanden, ganz gleich, wer sie spielt und wie derjenige aussieht, der sie spielt.

Kleiner Einschub: In meiner Gemeinde wurde am Karsamstag ein Konzert zugunsten afghanischer Musiker gegeben, bei dem auch zwei afghanische Großmeister mit ihrer Musik auftraten, die für mich zunächst fremd und ungewohnt klang, aber je mehr ich mich auf sie einließ, umso stärker brachte diese Musik in mir in gleicher Weise etwas zum Schwingen, wie es sonst vertraute Tongebung und Rhythmus bewirken.

Wer das – die universelle Macht der Musik – nicht begreift, ist ein armer Wicht, den man nicht noch unterstützen sollte in seinen erbärmlichen Anschauungen.

Kultur-Rassismus mit mir jedenfalls NICHT !

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„Lasst doch der Jugend ihren Lauf.“ ??? 13. Oktober, 2021

Posted by Rika in aktuell.
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„Lasst doch der Jugend ihren Lauf…“ sangen wir einst als lustiges Tanzliedchen.

Damals, in einem anderen Jahrhundert und in einer anderen Zeit war die Jugend noch ziemlich obrigkeitsgläubig und was Vater und Mutter sagten, galt nahezu als Gesetz. Etwas gönnerhaft klang darum – und ganz sicher war es auch so gemeint -, dass man der Jugend doch ihren Lauf, sprich, einige Freiheiten lassen sollte. Sie, die halbstarken jungen Männer, sollten sich ruhig erst die Hörner abstoßen und die Mädchen nicht minder, bevor sie endgültig die Welt der Erwachsenen betraten und nach und nach eroberten.

Ich bin froh, dass wir Alten heute nicht mehr gönnerhaft der Jugend zubilligen, sich erst mal auszutoben, bevor sie Sinnvolles zum allgemeinen Wohl der Gesellschaft beitragen. Allerdings bin ich weit davon entfernt, dem jugendlichen Überschwang absolute Narrenfreiheit zuzugestehen, wenn es eben nicht um sehr private und persönliche Belange geht, sondern das gesellschaftliche Miteinander durch mehr oder weniger gehaltvolle Diskussionsbeiträge und Lösungsvorschläge zur Zukunftsbewältigung berührt werden.

„How dare you!“, wie es Greta den Alten entgegenschleuderte, die eigentlich gekommen waren, der jungen Schwedin zuzuhören, welchen Beitrag sie beisteuern könne zur Bewältigung der drängenden Klimafragen, empfand ich schon damals als ziemlich grenzwertig. Wer auf Augenhöhe argumentieren will und dabei auch Gehör finden möchte, sollte doch ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt aufbringen. So wie ich mir wirklich Mühe gebe, nicht von „dummen Gören“ – Kindern – zu reden und sie auch nicht dafürzuhalten, die sich einfach nur erkenntnislos einmischen, erwarte ich im Gegenzug, dass wir Alten und selbst die Älteren (also die Generation 45 Plus) für das, was sie bereits geleistet haben und immer noch leisten, wertgeschätzt und nicht in Grund und Boden verdammt werden. Es war doch nicht alles verdammenswürdig, was meine Generation hervorgebracht und entwickelt hat. Viele innovative Ideen zur Zukunftssicherung, zur Bewahrung der Schöpfung, zum Umgang mit den Ressourcen haben wir doch entwickelt und damit ein Fundament geschaffen, auf dem man aufbauen kann, wenn auch nicht jeder Bau es wert ist, vollendet zu werden. Versuch und Irrtum waren schon immer die Mittel der Wahl, wenn es darum ging, Neues zu denken, zu schaffen, zu beurteilen oder eben auch wieder zu verwerfen.

Neben den drängenden Fragen zu Umwelt und Klima drängt sich in den letzten Monaten – ich denke, verstärkt seit den schrecklichen Ereignissen um George Floyd -, ein anderes Problem in den Vordergrund, die Rede ist von Rassismus. Rassismus, so erlebe ich es mit zunehmendem und staunendem Entsetzen, ist ein gar wunderbares Argument, um jegliche Kritik an gesellschaftlichen Belangen ebenso wie an Personen sowohl anzuführen wie abzuwürgen, wenn der Falsche es für geboten hält, Kritik zu üben, wobei „falsch“ immer im Auge des Betrachters liegt.

Ich zum Beispiel, finde es vollkommen falsch, wenn eine junge Frau, frisch gewählte Sprecherin der Grünen Jugend, davon redet, in Deutschland lebe eine „eklige weiße Mehrheitsgesellschaft“. Herr Trittin, seines Zeichens Urgrüner, findet wiederum die Kritik an diesem Ausspruch falsch, weil die junge Frau als Kind einer „weißen“ Mutter und eines „schwarzafrikanischen“ Vaters doch Verständnis verdient habe, schließlich habe sie jahrelang rassistische Bemerkungen über sich ergehen lassen müssen.

Dass sogar Kinder mit rassistischen Ansichten ihrer Mitmenschen konfrontiert werden, das ist leider so und das ist furchtbar. Dagegen muss man das Wort ergreifen, deutlich und sehr entschieden.

Ich wage aber den Einwand oder die Frage, ob jede Bemerkung, die ein „Weißer“ über eine Person mit erkennbarer Zugehörigkeit zu POCs macht, im Kern rassistisch ist. Ist beispielsweise die Frage nach dem Woher an sich schon rassistisch? Bekundet sie nicht genauso gut das Interesse an dem Gegenüber, das ja ganz offensichtlich zur Gesellschaft, aber zum „nicht weißen Teil“ gehört und seine Wurzeln auf einem anderen als dem europäischen Kontinent hat… manche Wurzeln reichen sehr weit. Und darum ist die Frage zunächst doch einfach nur eine Frage und keine Beurteilung oder gar ein Urteil.

Dazu ein kleiner Einschub aus meiner Jugend: Ich war mit einer (christlichen) Jugendgruppe auf der Rückfahrt von einer ganz wunderbaren „Schwedenfreizeit“; die meisten Mitglieder meiner Gruppe mussten noch bis München weiterreisen. Wir legten darum einen Zwischenstopp in Hannover ein, übernachteten in der Jugendherberge, die in Hannover in unmittelbarer Nähe des Maschsees liegt. Abends suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Seeufer, jemand hatte die Gitarre mitgenommen, wir sangen – in christlichen Jugendgruppen wurde viel gesungen, christliches Liedgut, Protestlieder, Balladen… In der Nähe saß ein sehr dunkelhäutiger Mann und beobachtete uns. Ich lud ihn ein, sich zu uns zu setzen, wir kamen ins Gespräch… woher kommst du? Aus dem Senegal… Unser Gespräch war etwas mühsam, nicht, weil wir unterschiedliche Hautfarben hatten, nein, seine Muttersprache war Französisch, meine Deutsch, unser Englisch war gleich gut oder gleich schlecht… Wir tauschten die Adressen, dann Briefe aus. Er besuchte mich in Kassel, meine Mutter lud ihn zu uns zum Essen ein… (auch einen „weißen“ jungen Mann hätten meine Eltern bei uns nicht wohnen lassen…. nicht in „diesem ehrenwerten Haus“, wie es damals noch so wichtig war und später von Udo Jürgens besungen wurde.)

In einem Café, das wir beide besuchten, wurde am Nachbartisch Protest laut über „den Schwarzen“, ich widersprach energisch… und wir gingen. Im gleichen Sommer traf ich meinen jetzigen Mann bei einem anderen Jugendevent wieder, wir kannten uns schon von anderen Veranstaltungen und kamen uns nun näher. Ich löste das Briefverhältnis mit P., weil ich keine Hoffnungen weiterleben lassen wollte. Das alles ist schon über 50 Jahre her.

Wenn Sarah-Lee Heinrich sich über Rassismus beklagt, nehme ich ihr das ab. Wenn sie aber selber rassistische Statements abliefert und dabei ganz unverhohlen Hass auf diese Gesellschaft zum Ausdruck bringt, lass ich das nicht mehr als zu vernachlässigende Jugendsünde durchgehen oder entschuldige es mit ihrem „Opferstatus“. Damals, in Hannover, war ich in dem Alter, in dem sie jetzt ist. Man kann mal im Überschwang und in der Hitze des Gefechts eine unangemessene Bemerkung machen, wem wäre das nie passiert, aber ihr Statement steht in einer Reihe von ähnlichen Bemerkungen. Sie ist nicht ein „Irgendwer“, sie repräsentiert die „Grüne Jugend“ und da erwarte ich, dass sie sich als Mitglied dieser Gesellschaft einbringt – und durchaus deutlich die kritischen Punkte des Zusammenlebens benennt – und eben nicht auf diese Gesellschaft verächtlich spuckt.

Ist das zu viel verlangt?

Muslime bilden keine Rasse 25. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, einwanderung, emanzipation, gesellschaft, integration, islam, medien, migration, politik.
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Diese Anzeige wird bei facebook veröffentlicht:

Die anti-muslimische Stimmung in Deutschland hat Auswirkungen auf viele der in Deutschland lebenden Muslim*innen, die sehr frustriert über den öffentlichen Disk

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Heute 17:00 • Muslimisches Jugendwerk
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Mein Kommentar unter der Anzeige:

„Es kann keinen „antimuslimischen Rassismus“ geben, da der Islam nicht als Rasse sondern als Religion geführt wird und Muslime entsprechend keine eigene „Rasse“ bilden, sondern Angehörige einer Religionsgemeinschaft sind. Wobei ich mir persönlich die Bemerkung erlaube, dass ich den Islam nicht als Religion, sondern als Ideologie mit religiösen Zügen ansehe, eine Ideologie, die einen universalen Machtanspruch hat. Dagegen zu opponieren ist jedoch legitim.“

Im Zuge der BLM-Bewegung nutzen muslimische Aktivisten die gegenwärtige Diskussion zum Thema  Rassismus, um sich selber als „Opfer rassistischer Umtriebe“ darzustellen und propagieren gleichzeitig die überaus deutliche Selbstinszenierung als Muslim in einer  „noch“ nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft.  Die Organisation hat ja gar nicht vor, Muslime „nur“ zu politischer Teilhabe aufzurufen, unabhängig von sonstigen religiösen oder ideologischen Zugehörigkeiten, nein, sie fordert explizit dazu auf, sich als Muslim einzubringen in das politische Geschehen.

Die Säkularisierung – also die von christlichen Einflüssen befreite  Gesellschaft – schreitet unaufhaltsam voran und entspricht damit durchaus der schon von Paulus beschriebenen Gewaltenteilung in Kirche und Staat. Diese Teilung haben auch die Gründungsväter der Baptisten in Deutschland vor mehr als  150 Jahren ausdrücklich betont, dabei aber gleichzeitig für alle Religionsgemeinschaften die freie Religionsausübung gefordert.

Was wir heute aber beobachten können, ist doch, dass mit dem Anwachsen der muslimischen Gemeinschaften in Deutschland dieser Trennung von Kirche und Staat zwar für „Kirche“ (durch vor allem grüne und linke Parteien) Geltung verschafft werden soll, in gleichem Atemzug aber für die Besonderheiten islamischer Gepflogenheiten eine Lanze gebrochen wird. Das Beispiel der Kopftuchdebatte muss ich hier nicht erneut aufwärmen, aber die Hinweise auf die Rituale und Gebräuche im Ramadan, die Forderung der Rücksichtnahme auf fastende Muslime oder die Forderung auf Schweinefleisch in Mensen und Kantinen den muslimischen Bürgern zuliebe zu verzichten, sprechen eine ebenso deutliche Sprache wie Umbenennungen alter Namensgebungen für historisch gewachsene Bräuche von Weihnachts- und Christkindlsmärkten in Wintermärkte oder Lichterfeste.

Die Medien berichten über die Gratulation des Bundespräsidenten  zum Zuckerfest und seine Teilnahme an den speziellen Veranstaltungen zum Ramadan, einen Segensgruß zu Ostern an die Christen oder eine entsprechende Grußbotschaft an die jüdischen Gemeinden zu Pessach ist aber eher  unscheinbar  und findet nicht den Weg in die Abendnachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender…. oder fällt gleich ganz aus.

Muslimische Opfern der Gewalt durch einzelne Täter können sich der Anteilnahme durch Frau Merkel sicher sein, Opfer muslimischer Gewalt dagegen erfahren keine Worte des Trostes durch die Kanzlerin –  oder wenn doch, dann erst auf Druck der Öffentlichkeit, die diese Diskrepanz im Verhalten der Offiziellen durchaus „noch“ wahrnimmt.

Die Beispiele ließen sich vermutlich durch viele weitere ergänzen.

Und natürlich darf hier der Hinweis nicht fehlen, dass unsere Regierung mit den Regierungen muslimischer Staaten immer wieder bestes Einvernehmen herstellt, obwohl die Menschenrechtsverletzungen in diesen Staaten ausdrücklich mit den besonderen Bestimmungen des Islam durch die Machthaber legitimiert werden. Auf widerwärtige Weise wird das Wegsehen der Regierung hinsichtlich islamischer „Eigenheiten“ an den sogenannten Al-Kuds-Tagen in deutschen Großstädten deutlich, wenn Tausende durch die Straßen ziehen und „Tod Israel, Tod Amerika“ brüllend skandieren.

Um nicht falsch verstanden zu werden:

Ich bin für die Trennung von Kirche und Staat.

Ich bin für die  Religionsfreiheit, sie gilt für alle Religionen in Deutschland; sie betrifft den persönlichen Glauben und die Freiheit, ihn zu leben, zu wechseln oder zu verlassen.

Ich bin für die politische Teilhabe aller hier lebenden Menschen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und Bestimmungen, unabhängig von der jeweiligen Religionszugehörigkeit.

Und schließlich:

Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung in Wort und Schrift zu äußern – auch Muslime, die meinen, Opfer dieser rassistischen Gesellschaft zu sein.

Und jeder Mensch hat das Recht, Widerspruch gegen jegliche Äußerungen einzulegen, die den eigenen Werten, der eigenen religiösen und / oder ideologischen Basis und / oder der eigenen Wahrnehmung nicht entsprechen.

 

Aufgeschnappt und nachgedacht… 15. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, integration, medien, migration, politik, presse.
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In diesen Tagen kocht der „Begriff Rassismus“ besonders hoch, was aber vielleicht nicht verwechselt werden sollte mit „Rassismus“.

Nicht alles, was jetzt unter Rassismus subsummiert wird, stellt sich bei näherer Betrachtung auch als solcher heraus… oder vielleicht doch und ganz anders als dargestellt und gemeint?

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es im Internet oder in der Zeitung gelesen habe: Ein Mann mit nicht weißer Hautfarbe wird in einem Zug von dem Zugbegleiter kontrolliert, dabei stellt sich heraus, dass der Fahrgast keinen gültigen Fahrausweis besitzt. Der Zugbegleiter überprüft daraufhin die Personalien und stellt fest, dass der Mann mit mehr als einer – durch entsprechende Dokumente ausgewiesenen – Identitäten unterwegs ist. Er übergibt den Fahrgast beim nächsten Halt der informierten Bahnhofspolizei.

Die wiederum kontrolliert ebenfalls die diversen Ausweispapiere, behält diese ein, lässt den Mann aber laufen. Kaum haben die Polizeibeamten den Mann frei gelassen und sich abgewandt, erhebt der Mann  ein riesiges Geschrei, das die Polizisten veranlasst zurückzukehren… immer mehr Menschen kommen hinzu, stellen sich schützend vor den Mann und beschimpfen und bedrohen die Polizei, OHNE sich über den Sachverhalt ausreichend gut informiert zu haben. Und natürlich lautet der Vorwurf auf „Rassismus“.

Sogleich erheben sich weitere Stimmen, die behaupten, die Zugbegleiter würden gezielt dunkelhäutige, bzw. nicht weiße Menschen kontrollieren. Das alles sei nicht nur Schikane, sondern auch rassistisch.

Vielleicht hat sich das grundsätzliche Kontrollieren der Fahrausweise in den letzten Jahren geändert, das entzieht sich meiner genauen Kenntnis, aber meine Erfahrung mit Bahnfahrten und Kontrolleuren ist die, dass ausnahmslos alle Leute in einem Abteil kontrolliert werden. Es kann natürlich auf sehr langen Strecken durchaus passieren, dass der Zugbegleiter zum wiederholten Male das Abteil betritt, dabei die, die schon seit 2 Stunden da sitzen wieder erkennt und er deshalb auf eine wiederholte Kontrolle verzichtet, den neu zugestiegenen Mann, der zufällig eine dunkle Hautfarbe hat, aber erstmalig überprüft und so der Eindruck entsteht, der Zugbegleiter habe gezielt den erkennbar „Anderen“ aufgesucht, um ihn zu kontrollieren.

Und es kann tatsächlich auch den einen oder anderen Bahnmitarbeiter geben, der besonders forsch und besonders unangenehm auftritt….

Solche Leute gibt es wirklich, die kenne ich noch aus meiner Zeit als Fahrschülerin auf der kurzen Strecke zwischen Ochtrup und Gronau. Es gab da jemanden, der uns Fahrschüler alle genau kannte, der auch genau wusste, dass wir, bzw. unsere jeweiligen Eltern zu Beginn des Monats die neue Monatskarte gekauft hatten und wir somit die Beförderung mit der damaligen Bundesbahn für den entsprechenden Monat bereits bezahlt hatten. Wir waren eine überschaubar kleine Gruppe von vielleicht maximal 15 Schülern. Es kam aber vor, dass die Fahrkarte zur Fahrt zur nachmittäglichen Sportstunde nun nicht am Turnbeutel hing, sondern zuhause am Ranzen. Damit fehlte die Legitimation zur Beförderung. Und dieser fiese Typ sprach nicht nur eine Verwarnung aus, sondern stellte den  Bußgeldbescheid gleich mit aus…. Ja, ja, es gab diese miesen Leute, die aber doch nur ihre Berufspflicht als deutsche Beamte erfüllten. Die Regeln waren ganz klar, unmissverständlich und ließen keinen Spielraum, wollte sich der Beamte nicht seinem Dienstherrn gegenüber schuldig machen, wie es einige andere taten, die bei uns Fahrschülern ein Auge zudrückten, wenn wir mal (wieder) ohne Fahrkarte angetroffen wurden.

Zurück zu meiner Eingangsgeschichte und damit zu der Frage, ob es tatsächlich „rassistisch“ war, was sich im Zug und auf dem Bahnsteig abgespielt hatte?

Ist es nicht so, dass für alle Menschen, die in Deutschland leben, die gleichen Vorschriften und Gesetze gelten? Man mag sie lästig oder ungerecht finden, aber unser Gesellschaftssystem kann nur wirklich funktionieren, wenn sich alle an die vielen Ge- und Verbote, an Vorschriften, Regelungen und Gesetze halten, die nun einmal das Miteinander auf Straßen und Plätzen, in Zügen, Bussen und Bahnen, in Geschäften, den Schulen und für alle Arbeitsbereiche und Arbeitsplätze regeln. Und dies nahezu ausnahmslos für alle. Besondere Akte der Barmherzigkeit wird es immer geben und manche Übertretung wird sicher auch unverhältnismäßig harsch geahndet. Auch das ist eigentlich „normal“ in einer Gesellschaft, die sich aus so vielen unterschiedlichen Menschen, Typen, Charakteren zusammen setzt.

Da nun Rassismus hinter der Umsetzung und Einhaltung von Vorschriften, die für alle gleich gelten, zu vermuten, nur „weil“ eine Person betroffen ist, die nicht im Aussehen der weißen Mehrheitsgesellschaft entspricht, ist vielleicht von den oben genannten Verteidigern des Schwarzfahrers  gut gemeint, aber ist es umgekehrt nicht auch eine Form von „Rassismus“ den nichtweißen Menschen dieses Landes ihrer Hautfarbe wegen besondere Rechte einzuräumen, sie auszunehmen aus der Gemeinschaft der an Regeln und Vorschriften gebundenen allgemeinen Bevölkerung?

Wem ist wirklich damit gedient?

Wir haben in Deutschland das Grundgesetzt, das alle Menschen unabhängig von Herkunft, Stand oder Religion sowohl unter Schutz stellt, als auch verpflichtet sich an die im GG vereinbarten Grundlagen des Zusammenlebens zu halten.

Darüber hinaus haben wir einen ziemlich gut funktionierenden Justizapparat, der allen Menschen offen steht, die sich aus welchen Gründen auch immer ungerecht behandelt oder sogar diskriminiert fühlen.

Wir sollten vorsichtig umgehen mit dem Vorwurf des „Rassismus“.
Denn auch wenn das Verhalten Einzelner an die dunkle Zeit des Nationalsozialismus erinnern mag, es gibt einen grundlegenden und grundsätzlichen Unterschied:

Diese Regierung und unser Gesetz und die große Mehrheit der Bevölkerung bezieht klar Stellung gegen jede Form des Rassismus, der auch nur im Ansatz demjenigen der nationalsozialistischen „Idee von der Vorherrschaft einer bestimmten Rasse“ zu ähneln scheint.

Gegen Ungerechtigkeiten im alltäglichen Zusammenleben kann, darf, soll und muss man sich wehren, aber nicht mit der „Rassismuskeule“ im Gepäck, sondern mit der konkreten Beschreibung dessen, was man als Unrecht wahrnimmt.

 

 
NACHTRAG:
Dies ist der Link
zum oben genannten Vorfall.

Siehe Kommentar!

Heute nur Wetter…. und vielleicht noch Wolken… 14. Juni, 2020

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Was ich in den letzten Tagen auf allen Kanälen an Meinung, Haltung, Zumutung erfahre, macht mich geradezu stumm vor Ohnmacht.

Deshalb will ich weder zu weißem Rassismus noch zu möglichen anderen Farben und Schattierungen dieses Phänomens Stellung nehmen, das unter anderem Namen das Miteinander der Menschen kennzeichnet seit die ersten Lebewesen auf die der Begriff „Mensch“ zutrifft,  diesen Planeten bevölkern.

Es ging doch niemals in erster Linie darum die Andersartigkeit der Menschen zum Ausschlusskriterium zu machen, WEIL Menschen sich durch äußere Merkmale von der sie umgebenden Mehrheit unterschieden, es ging – und geht auch heute noch – immer darum, dass Macht ausgeübt wird, die Macht des Stärkeren, des Mutigeren, des besser Bewaffneten, des Wissenden über die vermeintlich Unwissenden, des Einheimischen über den Fremden, um Ausbeutung der Schwachen durch die Starken…  und …  und  …. und.

Und immer gab es Konstrukte die Ausübung der Macht zu rechtfertigen oder – im besseren Fall – zu überwinden. Manche dieser letzt genannten Konstrukte erwiesen sich als unzulänglich, andere als grundfalsch und wieder andere als annehmbar, aber gleichzeitig als Herausforderung in der Umsetzung, sowohl  für den Einzelnen, wie auch für die Gesellschaft.

Gerade fegt ein Furor der Schuldzuweisungen und Selbstanklagen durch unser Land, dass mir Hören und Sehen vergeht. Eine „vorgebliche Wut“ ungeheuren Ausmaßes droht die Gesellschaft zu erfassen, wie es sie seit der Zeit Rudi Dutschkes, der Studentenunruhen und in später Folge seit dem Terror der RAF nicht mehr gegeben hat.  Die Zerstörung des gesellschaftlichen Konsens, als  einer auf dem Grundgesetz basierenden Übereinkunft aller gesellschaftlichen Kräfte scheint möglich. Eine seltsame Allianz aus Regierung, Opposition, APO, Medien und NGOs treiben diesen Prozess an – undifferenziert, grell, in übertriebener Bereitschaft, alles, aber auch alles auf den Prüfstand der mit „Rassismus“ betitelten  Anklage zu stellen.

Ich verweigere mich diesem Aufruhr, ich mach nicht mit.

Ich rede über das Wetter.

Es regnet da draußen, feine „Bindfäden“, kaum vom Wind zerstoben in alle Richtungen, stetig und ruhig. Mein Gärtchen freut sich und ich mich auch. Ich muss nicht gießen, die Wiese nicht sprengen, den Fischen kein frisches und kaltes Wasser zukommen lassen…  auch die Grabpflege erübrigt sich fast vollständig und die Bauern scheinen endlich beruhigt, dass kein weiterer trockener Sommer die Ernte der Feldfrüchte schmälert.

Natürlich bin ich dem Wetter im Prinzip relativ hilflos ausgeliefert. Und ebenso natürlich kann ich Regenzeug und Gummistiefel anziehen, kann den Regenschirm aufspannen und vorsichtig die Pfützen meiden, die sich auf dem Hof und den Gehwegen bilden. Es gibt jedoch keinen Knopf, den ich nur zu tätigen brauchte, um den himmlischen Wassersegen abzustellen. DAS kann weder ich, noch irgendjemand sonst wirklich beeinflussen. Gott sei Dank, möchte ich da voller Inbrunst sagen. Man stelle sich nur vor, jemand hätte nun auch noch Gewalt über „Wolken Luft und Winden“, wie es so schön in einem Lied heißt, das ich immer gerne gesungen habe.

„Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege, des, der den Himmel lenkt. Der Wolken Luft und Winden gibt Wege Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ Paul Gerhard hat dieses Lied gedichtet… in einer Zeit, die von größten Nöten und Heimsuchungen in der Folge des Dreißigjährigen Krieges  geprägt war.

Wer heute sich diesem „Befiehl du deine Wege“ anvertraut, wird leicht eines Fatalismus beschuldigt, der jede eigene Anstrengung zur Lösung schwieriger Problem zugunsten des Eingreifens des Allmächtigen unterlässt. Doch ist nicht das Vertrauen auf Gott, das Loslassen des Drangs, alles selbst in die Hand nehmen zu müssen, eine der schwersten und anstrengendsten Übungen überhaupt, dieses Eingestehen der eigenen Ohnmacht gegenüber dem, was unabänderlich erscheint und vielfach auch tatsächlich ist – jedenfalls nicht zu meinem Machtbereich gehört?

Ich kann dem Wetter trotzen, aber ich kann es nicht ändern. Ich kann „nur“ reagieren.

Das ist das Gute am Wetter, ich bin nicht verantwortlich zu machen, dass es regnet, friert, schneit oder eben ein trockener Sommer die Dürre mit sich bringt.

Ich bin aber dafür verantwortlich entsprechende Kleidung bereit und  das Dach dicht zu halten, Fenster und Türen bei Sturm und Kälte zu schließen und die Vorsorge vor den Unbillen des Wetters  zu treffen, die tatsächlich in meiner Macht steht.

 

 

(Ein Gewitter zieht auf…. Tiers am Rosengarten)

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Regensturm an der Nordsee…

 

„Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht….“

Was ist der Mensch, dass er dieser Zusage Gottes an den Fortbestand der Erde  etwas entgegensetzen könnte….

 

 

Der Begriff ist das Problem: RASSISMUS 28. Februar, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, einwanderung, flüchtlinge, gesellschaft, integration, islam, migration, politik.
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Den nachfolgenden hierher kopierten  Kommentar schrieb ich heute bei Facebook zu dem entsprechenden Beitrag der „ZEIT“.

Ich komme im Moment aus Zeitgründen leider nicht dazu, das näher auszuführen. Es ist mir aber wichtig zu warnen, mit dem Begriff „Rassismus“ sorgfältiger umzugehen , als wir es gemeinhin tun.

„Deutschland habe ein Rassismusproblem, meint die Zeit und lässt Menschen zu Wort kommen, die diesen Rassismus erlebt haben.
Ich halte die Formulierung „Rassismusproblem“ für problematisch.
Es gab immer eine Form der Abgrenzung von „Fremden“, das galt nach dem Krieg sogar für die Deutschen aus den deutschen Ostgebieten, sie wurden nicht mit offenen Armen aufgenommen, man sah sie vielerorts als unerwünschte Eindringlinge an, die den Ortsansässigen die bisherigen Privilegien streitig machen „wollten“, beispielsweise durch den Erwerb von Wohnungen, die ohnehin knapp waren oder man neidete ihnen die „Vergünstigungen“, die sie als Flüchtlinge hatten, ohne darüber nachzudenken, dass diese Menschen alles verloren hatten und nun darauf angewiesen waren, dass ihnen die Eingliederung in die westdeutsche Gesellschaft gut gelang.
Wenn sich in der Mehrzahl muslimische Migranten gegen „Rassismus“ wehren, so muss doch die Frage erlaubt sein, seit wann die Religionszugehörigkeit als „Rasse-Merkmal“ betrachtet wird, ein ursprünglich von den Nationalsozialisten zur Abgrenzung von der „deutschen Volksgemeinschaft“ verwendeter Begriff.
Wir haben hier in Deutschland das große Problem, dass über den Islam in seinen vielfältigen Facetten nicht kritisch gesprochen werden kann, ohne dass sofort das Totschlagargument „Rassismus“ zum Einsatz kommt. Meiner Wahrnehmung nach besteht dieses Problem seit der damalige Bundespräsident Wulff völlig ohne Not erklärte, der Islam gehöre zu Deutschland und in der daraufhin einsetzenden Auseinandersetzung Kritiker dieser Aussage sehr schnell mit eben diesem Begriff mundtot gemacht wurden, bzw. gemacht werden sollten.
Eine offene Diskussion ist seitdem hierzulande nicht mehr möglich, der Begriff „Rassismus“ wird inflationär benutzt, um jede Auseinandersetzung von vornherein abzuwürgen.
Man sollte doch gerade in dieser Zeit sorgfältiger mit diesen Begrifflichkeiten umgehen und man sollte auch endlich ohne Scheu dem Islam an den Stellen kritisch begegnen, an denen seine Vertreter – ob im privaten Bereich oder in offizieller Mission – sich durch ihr Verhalten grundsätzlich von der Mehrheitsbevölkerung abgrenzen wollen. Das hat mit der Kopftuchdebatte begonnen, findet die Fortsetzung in der Debatte um Kantinenessen oder im (freiwilligen) Verzicht auf bislang typische – auf der christlichen Religion basierenden – kulturelle Feste und Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten (umbenannt in Lichtermärkte), Weihnachts- oder Osterfeiern in Kindergärten und Schulen.
All das hat nicht das Geringste mit „Rassismus“ zu tun.
Es ist vielmehr die Wahrnehmung der Unterschiede zwischen den seit ewig scheinenden Zeiten hier lebenden „Deutschen“, die dem christlich geprägten Kulturkreis angehören und den neu hinzugekommenen Menschen, die ihre ebenfalls religiös geprägte Kultur mitbrachten und sie erkennbar weiterhin pflegen.
Hört endlich damit auf, uns ein Rassismusproblem anzudichten an Stellen, an denen es um eine völlig andere Gemengelage geht.

Die RASSISMUSDEBATTE spaltet nämlich diese Gesellschaft mehr, als alle Unterschiede selbst.“

 

Was ich aber nach wie vor für die weitaus wichtigere Aufgabe halte, ist den Antisemitismus in allen seinen Formen und Facetten aufzudecken und engagiert zu bekämpfen.

Denn meine Beobachtung geht leider auch dahin, dass die Bekämpfung des ausdrücklich gegen Juden und Israel gerichteten Antisemitismus allzu leicht mit der Verhinderung eines kritischen Umgangs mit dem Islam vermischt wird, eben in der Zuweisung der islamkritischen Haltung als „Rassismus“.

Nach wie vor stehe ich zu dieser Aussage:

Zu behaupten, Islamkritik – auch Islamophobie genannt – sei im Kern identisch mit Antisemitismus halte ich für eine besonders perfide Form des letzteren.

sms: rassismus vs terrorismus 3. Januar, 2017

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, politik, presse, terrorismus.
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Zur Erklärung  „sms“: Ab und zu werde ich in Zukunft einen Gedanken als sms, also als Kurzmitteilung äußern, mit Betonung auf „kurz“.

Nach Köln 2016

scheinen einige Leute von der größten Sorge getrieben zu sein, das Vorgehen der Staatsgewalt – Polizei –  zu Silvester könne rassistisch sein…   das  finde ich verblüffend, liegt „Berlin“ doch gerade mal  12 Tage zurück.

Müsste nicht die größte Aufgabe aller Parteien und politisch Verantwortlichen sein,  den Fokus auf die Abwehr von Terror zu richten und damit die Polizeimaßnahmen von Köln ausdrücklich begrüßen?

Heißt es nicht ausdrücklich in der Eidesformel für Bundeskanzler und Bundespräsident:      „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …“ ?

 

Solange wir dem (behaupteten) Rassismus größere Aufmerksamkeit widmen als dem Terrorismus, haben wir gegen den Terror schon verloren.

Es gehörte zu den Lieblingsmethoden meiner migrantischen Schüler, einer Zurechtweissung, einem Verbot oder einfach nur einer ganz simplen Aufgabenstellung mit dem  Totschlagargument zu begegnen:  „Sie sind rassistisch!“   Ich habe gelernt, ganz locker damit umzugehen.

In diesem Sinne, gebt RASSISMUS keine Chance…..  es ist das falsche Argument …. fast immer !

 

 

Vermutlich bin ich ein Nazi… 23. Oktober, 2015

Posted by Rika in einwanderung, flüchtlinge, integration, islam, meine persönliche presseschau, politik.
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… dabei bin ich seit 35 Jahren SPD-Mitglied und auch meinem Selbstverständnis nach sozial und demokratisch.

Christin bin ich auch.

In manchen Situationen hat das für Irritationen gesorgt. In meinem Ortsverein wurde immer heftig gegen Christen gestänkert, auch in meiner Gegenwart, bis es mir eines Tages zu viel wurde und ich mir das  verbat  –  mit dem Hinweis darauf, gläubige Christin zu sein. Da schluckten die Genossen.  Bei mancher schönen Freizeit mit vielen netten Frommen kam auch das Gespräch auf Politik und die Sozis – auch fromme Christen können stänkern, bis ich die Katze aus dem Sack ließ und mich als „Soze“ zu erkennen gab. Da schluckten die Frommen.

Freikirchlich bin ich auch. Als junges Mädchen machte ich die Erfahrung, dass ich von meinem Religionslehrer als (noch nicht) Getaufte vor der versammelten Klasse als „Heidin“ bezeichnet wurde. Ich setzte mich mutig zu Wehr. Vielleicht schluckte auch der Lehrer, das habe ich damals nicht so genau wahrnehmen können, es war mir auch völlig schnuppe.

Solchermaßen sozialisiert und erfahren glaubte ich mich auf der sicheren Seite was  Nazis und Rassismus angeht. Ich könnte jetzt noch weitere Pluspunkte ins Spiel bringen, die ganz sicher stellen würden,  dass ich bestimmt kein Nazi bin, ja, gar keiner sein kann. Aber alle diese „Beweise“ könnten vermutlich mit der ganzen verbalen Macht derjenigen, die ganz bestimmt keine Nazis sind, aber ca 30% oder mehr der deutschen Bevölkerun dafür halten, mühelos in ihr Gegenteil verkehrt werden. Deshalb lass ich die mal außen vor.

Nein, was mich in diesen Tagen befürchten lässt, doch ein Nazi zu sein, ist die einfache Tatsache, dass ich die Flüchtlingskrise mit Sorge betrachte. Ich gehöre nicht zu denjenigen die meinen, wir müssten oder sollten die halbe Welt retten – ob wir das können und schaffen oder nicht. Ich bin auch nicht der Meinung, dass alle verabredeten Übereinkünfte der EU-Staaten wegen der anhaltenden Bestrebungen vieler Menschen (in zugegebenermaßen schwierigsten Bedingungen) nach Deutschland zu kommen  außer Kraft gesetzt werden müssten oder dürften. Noch leben wir in einem Rechtsstaat und ich hoffe doch sehr, dass das so bleibt. Auch finde ich nicht, dass Deutschland farblos oder gar einfarbig ist und darum unbedingt und um den Preis des friedlichen Miteinanders „bunter“ werden muss. Selbst bei mir auf dem Land am Rand der großen Stadt finde ich es jetzt schon schön bunt. Von mir aus kann das so bleiben. Ich stimme auch nicht mit vielen Kirchenoberen überein, die meinen Imame könnten getrost in Kirchen Allah anrufen und sowieso sei es völlig gleichgültig an wen wir glauben und zu wem wir beten. An der Stelle bin ich ziemlich eindeutig, wie man an vielen meiner Blogbeiträge zum Thema Islam unschwer erkennen kann. Und wenn es spießig ist, Deutschland als meine Heimat zu betrachten, mein Land schön zu finden und es zu lieben, dann bin ich bestimmt ein Spießer, wobei ich schon Wert darauf legen, dass zu meinem Inventar der Spießigkeit keine Gartenzwerge gehören, wohl aber ein gepflegtes Gärtchen und dass ich ein winziges Deutschlandfähnchen habe (seit dem Sommermärchen), das ich zu fussballerischen Weltereignissen sogar aus dem Kellerverlies hervorhole und es dezent im heimischen Garten zur Schau stelle.

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Dass ich immer wieder mal aus gegebenem Anlaß mit einem Israelfähnchen spazieren gehe, fällt wohl eher nicht auf patriotisches Spießertum, oder?

Alle diese von mir genannten Merkmale treffen aber auf Menschen zu, die nach Meinung eines Kommentators im Deutschlandfunk ganz eindeutig als „Nazis“ anzusehen sind. Jedenfalls traf mich heute beinahe der Schlag, als ich das hörte und mir eingestehen musste:

Mensch, Rika, du bist ein Nazi.

Wer hätte das gedacht. Man lernt doch immer noch was dazu über sich und die Welt. Und an Leuten wie mir, so sagte der Mann im Radio, liegt es, dass Flüchtlingswohnheime brennen und Fremdenhass zunimmt. Das hätte ich ja nun erst recht nicht vermutet. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen ein Flüchtlingswohnheim anzuzünden oder gegen Ausländer zu hetzen.  Ausländerhetze wird einem allerdings schon dann attestiert, wenn man kritisch dem Islam gegenüber steht.  Eine kritische Haltung zum Christentum, zu Bischöfen und Päpsten wird zum Glück aber weiterhin als notwendig und legitim angesehen, es gilt der  kirchlichen Obrigkeit und dem missionierenden Kolonialismus entschieden entgegen zu treten und den christlichen Glauben zu brandmarken als ein Hindernis für Fortschritt und Wissenschaft.  Bei Islam ist das jedoch ganz anders. Da ist man mit einer kritischen Einstellung  bereits ein Rassist, wie ich unlängst hörte. Wobei mir allerdings noch nicht bekannt war, dass „Islam“ eine Rasse ist. Da habe ich wohl in der Schule nicht aufgepasst. Früher dachte ich, Islam sei eine Religion, in letzter Zeit denke ich eher, dass es sich  bei „Islam“ um eine religiöse Ideologie mit faschistischen Anklängen handelt –  Hamed Abdel Samad hat ein Buch darüber geschrieben, ich habe es gelesen.

Wie dem auch sei, der Mann im Radio macht Leute wie mich für schreckliche Sachen verantwortlich.

Dabei will ich nur in Ruhe und Frieden in diesem Land leben, tue niemandem etwas zu leide und rufe weder zu Anschlägen gegen Flüchtlinge noch zum Sturz der Regierung auf.

Ich gehe noch nicht einmal abends in meinem Dorf spazieren, geschweige denn in Dresden.

Übertrieben…? 17. Oktober, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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Ich erinnere mich nur noch vage:

Auf der großen Wiese an der Lenne standen „Zirkuswagen“ und die Menschen, die in ihnen wohnten und mit ihnen unterwegs waren, sahen etwas anders aus als die Bewohner meines Heimatstädtchens, zumindest  die Frauen. Sie trugen weite, lange, bunte Röcke, malerisch schöne Blusen, Kopftücher, Schmuck. Für mich als Kind waren sie schön und fremd zugleich – Zigeuner.

Die  Einheimischen schienen die Fremden mit Argwohn zu betrachten und den Männern und Frauen, die an der Wohnungstür klingelten und ihre Dienste als Scherenschleifer oder Wahrsagerin anboten, begegnete man mit Misstrauen. „Sie stehlen“, hieß es in der Nachbarschaft. Aber ich kannte niemanden, der wirklich bestohlen worden war.

Ich – Jahrgang 49 –  wusste als Kind noch nicht, was die Deutschen den Zigeunern während der Herrschaft des Tausendjährigenreiches angetan hatten, dass man sie als „minderwertig“ verunglimpft, in Lager gesteckt und zu Hunderttausenden in den Tod getrieben hatte. Und ich weiß auch heute nicht, ob meine Familie bereits damals davon wusste…  angeblich hatte ‚man‘  ja auch nichts von der Ermordung der Juden gewusst, ihre „Umsiedlung“ aber schon „irgendwie“ mitbekommen, jedoch der Propagandalüge geglaubt und sich auch nicht dem Furor der „Reichskristallnacht“ in den Weg gestellt… aus Angst!?

In meiner Kindheit hatte ich ein sehr verklärendes und romantisches Bild vom „Zigeunerleben“, das einerseits mit den realen Bildern vom Lager auf der Lennewiese in Einklang war, zum anderen durch Erzählungen und Lieder gezeichnet wurde (Lieder wie: „Lustig ist das Zigeunerleben…“, das wir gerne sangen)   oder Melodien aus der  Operette „Der Zigeunerbaron“, die damals im -Radio zu hören waren.

Vom Schrecken, den die Zigeuner durchleiden mussten, hatte ich keine Ahnung. Davon erfuhr ich erst sehr viel später. Als Jugendliche begann ich, angeregt nicht etwa durch aufklärenden Unterricht an der Schule, sondern durch den Roman „Exodus“ von Leon Uris, nachzufragen, was mit den Juden passiert war, und ob die geliebten Großeltern, die Verwandten, Vater und Mutter, Freunde der Eltern etwas gewusst hatten von der Ungeheuerlichkeit, die die Deutschen zu verantworten, ja, die sie tatkräftig durchgeführt hatten. Nicht eine Minute allerdings wäre es mir in den Sinn gekommen, dass die Menschen meiner Umgebung selber …. Nein, und nochmals nein! Ich war erleichtert, dass sie nicht an den Verfolgungen und Morden beteiligt waren, aber ich machte ihnen zum Vorwurf, dass sie nicht dagegen angegangen waren. Viel später erst wuchs in mir die erschreckende Erkenntnis, dass ich mir meiner selbst aber gar nicht so sicher sein konnte, eine entschiedene Widerstandskämpferin gewesen zu sein, wie ich es ursprünglich als Selbstverständlichkeit angenommen hatte.

Neben der unglaublich großen Zahl getöteter Juden, war die der getöteten Zigeuner eher „klein“ und so war der Fokus meiner Aufmerksamkeit auch nicht gleich intensiv auf sie gerichtet. Ich schäme mich, dass ich das so benenne, es klingt so schrecklich zynisch, aber es entspricht meiner damaligen „Wirklichkeit“, wobei ich überhaupt nicht zynisch mit der Tatsache der Verfolgung an sich umging!   Erst spät, bei der Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Bergen-Belsen im Frühjahr 1995, bei der ich anwesend war, wurde mir die Tragödie der Sinti und Roma überdeutlich bewusst. Und ich fand es absolut richtig, dass der diskriminierende Begriff „Zigeuner“ weitgehend aus dem Sprachgebrauch (vor allem in den Berichten der Zeitzeugen) und der Berichterstattung heute verbannt wurde. Ich finde es immer noch richtig, dass die hier lebenden Sinti und Roma, auch ihrem Selbstverständnis entsprechend als Sinti und Roma in Zeitungen und Publikationen so genannt werden. Das steht außer Frage, zumal in vielen Bevölkerungsteilen „Zigeuner“ immer noch diskriminierend gemeint und gebraucht wird.

Aber nicht nur!

Denn immer noch gibt es das verklärend-romantisierende Bild des „Zigeuners“, der frei und selbstbestimmt lebt, und es gibt so etwas wie eine leise Sehnsucht nach dem freien und lebensfrohen „Zigeunerleben“. Mögen wir nicht „Zigeunermusik“ mit ihrer wunderbaren Melodik, die zwischen ausgelassener Fröhlichkeit und sentimentaler Traurigkeit hin und her schwingt, ist nicht auch die Lust an Camping Ausdruck dieser Sehnsucht nach „zigeunerhafter Freiheit“?  Ich weiß genau, dass ich nur einen winzigen Aspekt damit anspreche und das Leben der Sinti und Roma alles andere als „zigeunerhaft leicht“ ist. Aber es ist der Aspekt, der seit jeher positiv besetzt ist, wenn man an „Zigeuner“ denkt, der in den meisten Menschen positive Emotionen auslöst und nicht Abgrenzung, Misstrauen oder Vorbehalte, der Teil, in dem wir uns wiederfinden in unserer Sehnsucht nach Leben.

Dieses positive Moment findet sich auch in einem sehr profanen und zugleich lebensnotwendigen Bereich unseres täglichen Lebens wieder, beim Genuss und Essen nämlich. Keine Grillparty ohne „Zigeunersoße“, die die Assoziationen purer Lebenslust bedient und kaum eine Speisekarte in einem gut-bürgerlichen Restaurant, in dem es kein „Zigeunerschnitzel“ gibt. Und ich wage zu behaupten, dass niemand, der Zigeunersoße oder Zigeunerschnitzel genießt, dies mit einem abwertenden Vorurteil tut. Eher ist das Gegenteil der Fall.

Das sehen aber viele Menschen ganz anders. Sie sehen in der Bezeichnung „Zigeuner“ eine wertende Diskriminierung, selbst in Verbindung mit so etwas Positivem, wie genussvollem Essen.

In Hannover hat darum der Rat der Stadt entschieden, dass zukünftig das Schnitzel mit dem bisherigen, aber diskriminierenden Namen, nicht mehr auf den Speiseplänen der städtischen Kantinen erscheinen darf. Sinti und Roma, befürworten das Verbot, so ist in der HAZ zu lesen, weil sie schon seit langem dafür kämpfen, dass der Begriff „Zigeuner“ aus dem Sprachgebrauch verschwindet.

Ich kann das verstehen, weil damit die Hoffnung verbunden ist, dass mit dem Verschwinden des Begriffs  auch die Diskriminierung „verschwindet“. Ich fürchte aber, dass das ein Trugschluss ist, erst recht in einer Zeit, in der nach dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur EU vermehrt „Roma“ nach Deutschland kommen, um für sich und ihre Familien bessere Lebensbedingungen zu erarbeiten, dabei aber einigen Kommunen und  Behörden zunächst  Kopfzerbrechen bereiten und damit wieder einer Diskriminierung einer Bevölkerungsgruppe Tor und Tür geöffnet scheint.

Kann man ein Problem aus der Welt schaffen, indem man  sprachliche Umbenennungen vornimmt? Ändert man die Einstellungen von Menschen gegenüber anderen dadurch, dass man die Begrifflichkeit ändert?

Könnte man dann vielleicht auch „Juden“ umbenennen, um so dem immer noch und schon wieder vermehrt auftretenden Antisemitismus entgegen zu treten? (Wie man ja an der so beliebten Kritik an „Israel“, die hierzulande synonym für gegen „jüdisch“ oder „Jude sein“ herhalten muss, erkennen kann, macht eine wie auch immer gestaltete  Umbenennung wohl wenig Sinn…. )

In Hannover jedenfalls glaubt man an den Erfolg der Umbenennung – jedenfalls in den Amtsstuben. Leserbriefe zu der Berichterstattung in meiner Zeitung lassen aber auch ganz andere Vermutungen zu… und

wie man hier nachlesen kann, schlägt die „kreative Auseinandersetzung“ mit der Umbenennungsstrategie schon hohe Wellen:

Schnitzel mit dem verbotenen Namen“

Eigentlich sollte es nur ein kleiner Scherz sein. In der Kantine des niedersächsischen Sozialministeriums, das auch für Integration zuständig ist, gibt es an diesem Donnerstag laut Speiseplan „Schnitzel mit dem verbotenen Namen“.

Ist es vielleicht doch eher übertriebene  Rücksichtnahme, wenn aus der „Zigeunersoße“ die Balkansoße wird oder werden soll?

Ich bin ein bisschen ratlos….

NACHTRAG:

Diesen Text habe ich erst heute (18. 10.) gelesen. Er verdeutlicht, warum trotz aller romantischen Vorstellungen der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend ist: „Warum ich das nicht mehr hören will.

Und so liest man in der  „Gegenrede“.

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