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Aus dem Netz gefischt: Christenverfolgung nicht dramatisieren… 30. Mai, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, terrorismus.
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Es war Kirchentag…

Treffen evangelischer Christen….

C H R I S T E N

Christen werden verfolgt …. drangsaliert …. entrechtet …. misshandelt … getötet….

Wir lesen darüber immer wieder  in einigen wenigen Medien, denn nicht alle Journalisten halten das für berichtenswert.

 

Da spricht ein Bischof ein „wahres Bischofswort“:

 

 

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

Bischof (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘)…“ Quelle

Und statt einer Zurechtweisung durch seine bischöflichen Kollegen….   Schweigen!

 

Da bleibt einem armen Christenmenschen das Wort im Halse stecken, weswegen es hier auch keine weiteren Aussagen von mir  gibt, nur noch der Hinweis auf den Fundort

und den Blick auf   diesen Text….

 

Der Fairness halber auch diese Einordnung des bischöflichen Wortes, die zwar nachvollziehbar ist, aber sicher nur für einen sehr geringen Teil der unter  Verfolgung leidenden Christen zutrifft.

 

Damit er mir nicht verlustig geht…. der Text der Käßmann’schen Bibelarbeit nämlich 30. Mai, 2017

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Eine Bibelarbeit der ehemaligen Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzenden Dr. Margot Käßmann hat Irritationen und heftige Kritik auf diversen Seiten ausgelöst.

Ich war in Berlin nicht dabei, kann also keinen Ohrenbericht liefern.

Aber in Zeiten in denen Kirchentage in der veröffentlichten „Mitteilung“ eher Parteitagen der Grünen gleichen, als einem von Gottes Geist bewegten Christentreffen, macht es für mich schon Sinn, genau hinzuhören und hinzusehen was wer gesagt hat, zumal, wenn „wer“ ein so prominenter Mensch ist wie Frau Käßmann.  (Vermutlich gab es unendlich viele spirituelle Angebote von Bibelarbeiten und Gebetstreffen, nur finden und fanden die leider gar keinen Weg in die Veröffentlichung, so dass  bei einem Nicht-Teilnehmer, der nur auf die Berichte in den Medien angewiesen ist, leicht das „Parteitagsfeeling“ entstehen kann.)

Ich hatte Schwierigkeiten eine irgendwie autorisierte Fassung dessen, was Frau Käßmann gesagt haben sollte, zu bekommen. Im Netz kursierten vielerlei Mutmaßungen. Aber zum Glück hat die Landeskirche Hannover nicht nur das Redemanuskript der vorgesehenen  Bibelarbeit eingestellt – denn das war es, was Frau Käßmann eigentlich „machte“, sie hielt eine Bibelarbeit zu einem sehr bekannten Text aus dem Lukasevangelium (Kapitel 1, 39 – 56,  Maria und Elisabeth begegnen sich, zwei Frauen, die sich jeweils mit einer nicht für möglich gehaltenen Schwangerschaft konfrontiert sehen)  -, sondern hat darüber hinaus auch die im ursprünglichen Text nicht vorhandene und wohl auch nicht vorgesehene  Passage in Käßmanns Bibelarbeit über  einen Auszug aus dem vermeintlichen Wahlprogramm der AfD protokolliert und veröffentlicht. Frau Käßmann ist ja für ihre Spontaneität bekannt und dafür, dass sie durchaus sehr deutliche Worte findet – man erinnere sich nur an ihr „Nichts ist gut in Afghanistan“, oder ihren Vorschlag, waffenlos mit Taliban und Terroristen zu verhandeln....  So wird sie wohl einer blitzartigen Eingebung folgend den Bezug zu AfD und „braunem Wind“ im Zusammenhang mit der Auslegung des Lukastextes hergestellt haben.

Warum sie nun aber so heftig darauf insistiert, „falsch“ zitiert und wieder gegeben worden zu sein,  entzieht sich meiner Kenntnis und ich habe wenig Lust, mich an weiteren Spekulationen zur Käßmann’schen Rhetorik zu beteiligen und will hier auch nicht weiter dazu Stellung nehmen mit Ausnahme der von mir bei Facebook getroffenen Aussage, dass eine Bibelarbeit eine Bibelarbeit sein sollte und kein politisches Manifest, und dass ich mir erlaube, meine eigenen Schlüsse aus einem Text zu ziehen und ich es mir verbitte, von vornherein auf eine einzige Interpretation oder Auslegung festgenagelt zu werden. Ich kann und will selber darüber nachdenken und entscheiden, welche Relevanz ein biblischer Text für mein Leben hat. Dazu bedarf es nicht der politischen Belehrungen durch eine ehemalige Bischöfin, die eine „Bibelarbeit“ hält….

Damit er mir aber nicht verlustig geht, hier nun der komplette Text, wie ihn die Landeskirche Hannover eingestellt hat.

(Aus der Erfahrung heraus, dass manche Links im Laufe der Zeit gelöscht werden und Texte dann nicht mehr auffindbar sind, auf die ich mich bezogen habe, die Komplettversion und nicht nur der Link zum Text. 😉  )

https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2017/05/2017_05_26_2

Der Text  Landeskirche Hannover (es fällt auf, dass der folgende  Satz nicht in allen Veröffentlichungen vorkommt.  „Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“       Mir ist allerdings nicht bekannt, warum das so ist.  (Die Hervorhebung des Satzes im nachfolgenden Text ist von mir.)

Berlin. Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat in einer Bibelarbeit auf dem Kirchentag in Berlin die AfD angegriffen. Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der „einheimischen“ Bevölkerung entspreche dem „kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten: Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern. Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht„, kritisierte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter tosendem Beifall.

Käßmann verwies darauf, dass selbst sie als mehrfache Großmutter bereits türkischstämmige Mitschüler gehabt habe. Diese seien mittlerweile deutsche Eltern von deutschen Kindern.

Die evangelische Theologin nahm den Bibeltext aus dem Lukas-Evangelium über den Besuch der mit Jesus schwangeren Maria bei der mit Johannes dem Täufer schwangeren Elisabeth auch als Beleg für den Wandel der Rolle der Frau. „In nur einem einzigen biblischen Kapitel gibt es hier zwei Reden von Frauen! Das ist mehr, als mancher Theologenkongress heute zu bieten hat“, rief Käßmann aus. Marias Rede über den Sturz der Mächtigen und die Erhöhung der Niedrigen sei geradezu ein „Revolutionslied“.

Sie halte Frauen allerdings nicht für die besseren Menschen, sagte Käßmann. Das machten die „Hetztiraden von Alice Weidel oder Marine le Pen“ deutlich. Sie rief Männer und Frauen gleichermaßen auf, „widerständig zu sein gegen Rassismus, Sexismus, Hetze gegenüber den Schwachen“.

Den christlichen Glauben nannte die einstige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eine „Ermutigung zum Handeln in der Welt“. Wer danach lebe, könne sich „nicht hineinschläfern lassen in die Verantwortungslosigkeit“, äußerte sich Käßmann überzeugt.

Wegen des großen Publikumsandrangs war Käßmanns Bibelarbeit kurzfristig in eine größere Messehalle verlegt worden. Der 5.000 Menschen fassende „CityCube“ war bis auf den letzten Platz besetzt.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

 
 
 

AUSZUG AUS DER BIBELARBEIT VON DR. KÄSSMANN IM WORTLAUT

[…] „Bei uns gibt es diese ständige Beurteilung: Wann ist der richtige Zeitpunkt, was ist die richtige Familienkonstellation?

Im Wahlprogramm der AfD für dieses Jahr ist das sehr klar. Da heißt es: „Die Wertschätzung für die traditionelle Familie geht in Deutschland zunehmend verloren.“1 Erste Frage: Stimmt das?

Weiter: „Die zunehmende Übernahme der Erziehungsaufgabe durch staatliche Institutionen wie Krippen und Ganztagsschulen, die Umsetzung des ‚Gender-Mainstreaming‘-Projekts und die generelle Betonung der Individualität untergraben die Familie als wertgebende gesellschaftliche Grundeinheit.“2 Zweite Frage: Was ist denn das für ein Vorwurf, wen soll der treffen?

Und weiter: „Den demografischen Fehlentwicklungen in Deutschland muss entgegengewirkt werden. Die volkswirtschaftlich nicht tragfähige und konfliktträchtige Masseneinwanderung ist dafür kein geeignetes Mittel. Vielmehr muss mittels einer aktivierenden Familienpolitik eine höhere Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung als mittel- und langfristig einzig tragfähige Lösung erreicht werden.“3 Keine Frage mehr, jetzt ist es klar. Frauen sollen Kinder bekommen, wenn sie „biodeutsch“ sind. Das ist eine neue rechte Definition von einheimisch gemäß dem so genannten kleinen Arierparagraphen der Nationalsozialisten: zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern. Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht. So einfach klein und eng können selbst die Neonazis sich die Welt im Jahr 2017 nicht malen.

Ich bin mehrfache Großmutter, aber schon ich bin mit Kindern von Einwanderern aus Anatolien in die Schule gegangen, die einen deutschen Pass haben. Ich denke an Fehim, der hat Abitur gemacht, er und seine Frau Ayse sind Deutsche, haben drei Kinder, die studiert haben und sind Großeltern demnach biodeutscher Kinder. […]“

1 Wahlprogramm der AfD 2017, Langfassung S.41
2 Ebd.
3 Ebd.

epd/ekd.de

Zum Text der Bibelarbeit von Margot Käßmann

 
 

Wenn Schüler in der Schule beten wollen… 2. März, 2017

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, islam, medien, migration, presse, schule - kinder.
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…  ist das zunächst positiv zu sehen.

Ich erinnere mich gut  an die Zeit, als unsere Kinder noch schulpflichtig waren und  weiter führende Schulen in Hannover besuchten, öffentliche Schulen, nicht konfessionsgebundene. Auf Initiative einiger Schüler wurde ein Schülergebetskreis gegründet, die Schulleitung stellte für dieses Anliegen den Raum der Schülerselbstverwaltung zur Verfügung. Die jungen Leute trafen sich einmal oder zweimal wöchentlich vor dem Unterricht – was  bedeutete, schon zur „nullten“ Stunde anwesend zu sein. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob der Gebetskreis während der gesamten Schullaufbahn aller unserer Kinder bestand und wie viele Mädchen und Jungen tatsächlich daran beteiligt waren. Sicher bin ich mir aber, dass außer einer einladenden Notiz am „Schwarzen Brett“ und Mund-zu-Mund-Propaganda  der Initiatoren keine weitere Öffentlichkeit hergestellt wurde.  Sicher bin ich mir darüberhinaus auch, dass es nicht um „demonstrare ad oculi“ ging,  mit der die eigene Frömmigkeit zur Schau gestellt werden sollte. Es ging den Jugendlichen tatsächlich um Kontemplation und Gebet, Sammlung, Bitte, Fürbitte, Dank, für sich und alle, die zum Schulleben gehörten.

Zu der Zeit, denke ich, war es eher verpönt beim Beten erwischt zu werden, das war nämlich extrem uncool und wer wollte das schon sein?! Eines unserer Kinder wurde eine zeitlang von guten Freunden gehänselt, weil wir als Familie regelmäßig zum Gottesdienst gingen; auch ein netter Nachbar meinte eines Sonntagsmorgen spöttisch lächelnd: „Na, geht es wieder zum Beten?“    Gebet war eben nichts für moderne und aufgeschlossene Menschen.

Auch heute scheint dieser Trend ungebrochen.

Umso mehr müsste es mich doch freuen, wenn ich in einer Zeitung, respektive ihrer Onlineausgabe lese, dass Schüler in der Schule beten wollen, und es könnte mich gewaltig ärgern, dass die Schulleitung das untersagte.

Nun handelt es sich bei den Gebetswilligen nicht um Jugendliche, die sich ins stille Kämmerchen zurückgezogen haben, um dort ihr Gebet an Gott zu richten. Sie haben ein Gebets-Event veranstaltet in ihrer Schule, „demonstrare an oculi“   gewissermaßen, und die Betonung liegt tatsächlich auf demonstrare, demonstrativ, die Schulleitung nannte es gar „provokativ“ und untersagte diese Form des öffentlich zur Schau gestellten Gebets.

Verschiedene Online-Medien haben sich dieser Sache angenommen, nachdem zunächst bei Facebook der Brief  eingestellt worden war, den die Schulleiterin an das Kollegium geschrieben hatte und  in dem sie anordnet, Verstöße gegen das Gebetsverbot zu melden. Offenbar hatte dieses Schreiben  so hohe Wellen in der Facebook-Community geschlagen, dass auch die örtlichen Zeitungen über die Maßnahme berichteten.

Hier kann man es nachlesen:

Schule verbietet muslimischen Schülern „provozierendes Beten“

Es gehört nicht viel dazu sich vorzustellen, welch eine „Ungeheuerlichkeit“  dieses Verbot für viele Muslime darstellt. Welt-Online verzichtet leider in dem Bericht auf die Stellungnahme der Schulbehörde, die sagt nämlich auf die Frage der Rechtmäßigkeit eines solchen Verbots:

„Die Schulleiterin hat dazu die Möglichkeit im Rahmen des Hausrechts. Das verfassungsmäßige Gebot des Funktionierens des Schulbetriebes und des Bildungsauftrags Art 5 GG, geht der Religionsausübungsfreiheit vor.“

Quelle

Wenn tatsächlich, wie  „Der Westen“ berichtet,  sowohl Lehrer wie auch Schüler sich durch die demonstrative Art des Betens bedrängt fühlen, hat die Schulleitung die Pflicht, sich der Sache anzunehmen.  Das wird zwar  von der Bezirksregierung ausdrücklich bestätigt, allerdings nicht in der Weise, dass sie selbst energisch für den Erhalt des Schulfriedens eintritt und ihrerseits das öffentlich zur Schau gestellte Beten in einer staatlich-säkularen Bildungseinrichtung verbietet. Denn das ist doch der eigentliche Grund für das Verbot. In den offenen Räumen der Schule, die von allen Schulangehörigen genutzt werden, werden diese Gebete verrichtet –  vermutlich während der Pause, wenn allgemeines Kommen und Gehen auf den Gängen und in den Toilettenräumen (siehe Bericht) herrscht.

Auch relativ phantasielose Menschen könnten sich doch leicht das Szenario ausmalen, wenn sie sich an ihre eigene Schulzeit erinnern, wie viel mehr ist es aber Leuten geläufig, die in  deutschen Bildungsanstalten ihren Dienst verrichten:

Man   (Junge / Mädchen  – auf die gendergerechte Sprache verzichte ich )  will zur Toilette, im Gang davor stolpert man bereits an einem auf dem Gebetsteppich liegenden Beter vorbei, der noch dazu akribisch darauf bedacht ist, dass kein „Unreiner“ seinen Teppich betritt und möglicherweise sogar heftig wird, wenn das versehentlich doch passiert. Im Waschraum sind zwei von drei intakten Waschbecken belegt von jugendlichen Muslimen, die gerade ihre Füße der rituellen Waschung unterziehen…   Es kommt zu einer leichten Auseinandersetzungen, denn Jugendliche in dem Alter sind selten auf höfliche Umgangsformen bedacht….  „Musst du deine dreckigen Füße ausgerechnet hier waschen?“  Die Frage könnte doch gestellt werden, selbst wenn die Füße nicht dreckig wären, wovon man bei fünfmaligem Gebet am Tag mit jeweils fünf Fußwaschungen durchaus ausgehen kann. Der Aufsicht führende Lehrer ist genervt, wie soll er damit umgehen, dass sich einige Mitschüler über das Gebets-Event beklagen, andere darüber, dass sie beleidigt werden, WEIL sie beten.

Hat jemand, der hier regelmäßig liest, jemals in seinem Leben Aufsicht in einer großen Schule geführt???  Solche und ähnliche Szenen sind eine wahre Freude für alle Beteiligten. Ich frage mich, warum niemand der berichtenden Reporter, die unbesehen davon schreiben,  Leute seien darüber empört, dass die Schulleitung  rassistisch reagiert habe, sich einmal vor Ort das Spektakel während einer ganz normalen Pause  (ganz ohne demonstrative Gebete)  ansehen. Ich bin ziemlich sicher, dass sich allein aus der völlig normalen Situation, die sie an Ort und Stelle erleben, eine andere Sicht und damit auch eine andere Haltung zu dem Geschehen einstellen wird.

Ich vermisse auch den Hinweis darauf, dass es so jungen Leuten durchaus erlaubt ist, die Gebete, die sie nicht nach der gebührenden Ordnung und zu den vorgesehen Zeiten verrichten können, durchaus zu Hause in ihrer gewohnten und dafür auch eingerichteten Umgebung nachholen  zu  können.

Mir drängt sich doch eher der Verdacht auf, dass hier sehr gezielt ein Skandälchen zu Lasten der Schulleitung herbei geschrieben wird, dass Reporter nicht in der Lage zu sein scheinen, die sehr gebräuchliche Schulordnung auch nur einigermaßen wahrnehmen und  nachvollziehen zu können (vielleicht eine sehr späte Reaktion auf den Frust, den sie selbst einst mit Schulleitung in ihrem Schülerdasein erlebt haben?).

Von der falschen Rücksichtnahme auf die religiösen Gefühle derjenigen, die für sich in Anspruch nehmen, der Religion des Friedens anzugehören und  sich dabei (immer) so schnell ereifern, wenn es um die vermeintliche Begrenzung ihrer vermeintlichen Rechte geht, will ich hier gar nicht erst schreiben. Und auch nicht davon, dass ich das zur Schau getragene muslimische Gebet für ein Machtspiel halte, in dem die Jungen vielleicht sogar instrumentalisiert wurden von den Imamen ihrer Moschee. Und ich will auch nicht darüber spekulieren, inwieweit diese Aktion eine Reaktion auf die derzeitige Diskussion um DITIB ist…

Das lässt heute meine Befindlichkeit einfach nicht zu.

Mich erinnert dieser Vorfall  jedoch sehr an das    Stück     Stoff  ,  das viele der Trägerinnen  ebenfalls aus scheinbar religiösen Gründen tragen, mit dem man aber prima demonstrieren kann, anders zu sein als die anderen, besser zudem und vielleicht sogar nicht dazu gehören zu wollen zu der Gemeinschaft der ganz normalen Bewohner dieses Staates:  Atheisten,  Christen, Juden Agnostiker, Heiden, Buddhisten, Naturreligionsanhänger und wer weiß noch was… und eben auch anders  sein zu wollen,  als die  völlig unauffällig hier lebenden Muslime, ohne Gebetsteppich im (Schul)Gepäck und Kopftuch oder Niqab .

Was für ein Kreuz…. 6. November, 2016

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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mit dem Kreuz auf dem Tempelberg!

Vermutlich werden mir in Deutschland alle nur halbwegs gebildeten Menschen zustimmen, dass das Kreuz auf Kirchtürmen, in Kirchen, Klassenräumen, Amtsstuben und  Krankenhäusern (sofern sie dort noch erlaubt sind), auf Bergspitzen und das, getragen an Ketten in verschiedensten Ausführungen und Größen, nicht einfach nur als ein schmückendes Gebilde oder Kleinod gesehen, sondern  als ein christliches Symbol verstanden wird  (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Es gibt in Deutschland Berufsgruppen, da gehört das Kreuz  – getragen an einer Kette – zwar nicht zur Berufskleidung, aber doch zur Ausstattung und Kennzeichnung der besonderen Beziehung ihres Trägers zu demjenigen, den das Kreuz versinnbildlicht: JESUS CHRISTUS.

Zu den „berufsmäßigen christlichen Kreuzträgern“ gehören nach alter Tradition Angehörige der geistlichen Stände  wie  Bischöfe, Kardinäle und  in Rom der Papst. Manche von ihnen tragen das Kreuz ständig, andere „nur“ bei liturgischen Handlungen.

Es begab sich aber vor kurzer Zeit, dass  eine Gruppe von hohen katholischen und evangelischen  Geistlichen nach  Jerusalem pilgerte, der Stadt, in der alles begann  und in der  sich das Wunder von Pfingsten ereignete, das viele Christen heute als die Geburtsstunde der Kirchen bezeichnen. An diesem geschichtsträchtigen Ort wollte man neu über das nachdenken und  debattieren, was gemeinsam unter „christlicher  Kirche“ zu verstehen und zu leben sei. Nach den Aussagen der Beteiligten strebten  – nach Jahren der  streitbaren Verschiedenheit    –   „[strebten] die evangelische und die katholische Kirche ein Miteinander in versöhnter Verschiedenheit an“.(Quelle)

Zu einer richtigen Pilgerreise nach Jerusalem, so mögen sich die Geistlichen gedacht haben, gehört auch ein Besuch auf dem Tempelberg. Der Tempelberg steht unter jordanischer Verwaltung. Für „normale“ Touristen, sofern sie keine Muslime sind, ist er nur zu bestimmten Zeiten und über einen bestimmten Aufgang zugänglich. Juden ist es nicht erlaubt, auf dem Tempelberg zu beten.   Die evangelischen und katholischen hohen Würdenträger  erfreuten sich aber der Gastfreundschaft  des Scheichs  Omar Awadallah Kiswani

161020-93-000166 Bedford-Strohm und Marx treffen Scheich

Quelle

und  kamen damit  in den Genuß eines unproblematischen Besuchs auf dem „Haram Al-Scharif“.

 Haram Al- Sharif  – das ist  nach Willen der UNESCO die  einzig zutreffende und gültige Bezeichnung des Areals, auf dem einst der  JÜDISCHE TEMPEL  stand.

Der Tempel   (erbaut etwa 950 Jahre vor Chr.)  in dem sich nach dem Zeugnis der Tora   das Allerheiligste befand, das Zentrum mit der Bundeslade, gleichsam die „Beurkundung“  des Bundes, den G’tt der HERR mit seinem Volk Israel geschlossen hatte.

Der Tempel, in dem Jesus nach dem Zeugnis der Bibel nach seiner Geburt  „dargebracht wurde“, in dem er als Zwölfjähriger mit den Schriftgelehrten seiner Zeit über die Tora sprach und aus dessen Vorhof er später Händler und Geldwechsler vertrieb – „Steht nicht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht. Markus 11,17“

Der jüdische Tempel, der  nach  historischem Zeugnis wie die ganze Stadt Jerusalem im Jahr 70 nach Chr. von den Römern zerstört wurde.

Mit der Resolution der UNESCO, den jüdischen Bezug zum Tempelberg und damit auch zu Jerusalem zu verleugnen, ist ein weiterer propagandistischer Schritt gegen Israels Legitimität ein jüdischer Staat zu sein gemacht worden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass lediglich sechs Staaten, darunter auch Deutschland, gegen die Resolution der UNESCO gestimmt haben.

Diesem Areal also, das  von muslimischen Eroberern ab 686 mit dem Felsendom und später mit der Al Aksa-Moschee bebaut wurde, galt der Besuch des katholischen Kardinals und des evangelischen Bischofs und ihren Begleitern.  Allerdings war der Besuch mit einer kleinen Bitte verbunden:

Die hohe Geistlichkeit sollte doch bitte auf Wunsch des einladenden Gastgebers die sichtbaren Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit ablegen, die Kreuze, die unübersehbar an einer Kette hängen, gut sichtbar auf des Bischofs und des Kardinals Brust.

Zitat aus dem Bericht des Sonntagsblatt: „Seitens des Waqf, der muslimischen Religionsbehörde des Tempelbergs, gab es offenbar die klare Maßgabe für die Frauen, das Haupt zu bedecken, und für die Bischöfe, keine sichtbaren Kreuze zu tragen. Erzbischof Ludwig Schick und die anderen Diözesanbischöfe, die ein Jackett trugen, konnten ihre Amtskreuze einstecken.“

Um des lieben Friedens willen, so die Begründung des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland – also des höchsten Repräsentanten evangelischer Christen in Deutschland -, sei man der Bitte nachgekommen.

Zitat: „Seine christliche Grundhaltung sei nicht, das Kreuz „demonstrativ vorneweg zu tragen“ und dadurch Zwietracht zu säen, sagte Bedford-Strohm: „Ich habe als Repräsentant einer Religion die Aufgabe, friedensstiftend zu wirken. Wenn ich das nicht tue, werde ich meiner Verantwortung nicht gerecht“, betonte der Ratsvorsitzende.“ (Quelle)

Nicht Zwietracht säen zu wollen ist zweifellos eine einem christlichen Bischof würdige Haltung. Dem Frieden zu dienen, ist ganz zweifellos im Sinne Jesu.

Ich möchte aber den Bischof fragen,  was er den arabischen Christen sagen will, die um ihres Glaubens willen, um des Kreuzes willen verfolgt, bedrängt, bedroht werden gerade auch in den Gebieten, die unter palästinensischer Selbstverwaltung stehen in Bethlehem zum Beispiel.

Ich möchte ihn  – explizit den evangelischen Bischof, der sich in Deutschland so sehr für die Belange der Muslime einsetzt –  fragen, wie er den Christen unter die Augen treten will, die in Syrien und Irak um des Kreuzes willen von Muslimen verfolgt, vergewaltigt, getötet werden,  und nein, ich lasse die Entschuldigung ausdrücklich NICHT gelten, dass es sich bei den Mördern um Islamisten handele, die angeblich  ein falsches Islamverständnis haben.

Ich möchte den Bischof  fragen , was er den Menschen in Ländern unter muslimischer Herrschaft sagen will, die sich vom Islam abwenden und Christen werden und damit Jesus nachfolgen und beinahe buchstäblich“ihr Kreuz auf sich nehmen“, wie es im Evangelium heißt, droht doch Apostaten, vom Islam Abtrünnigen die Todesstrafe, die oft genug auch vollzogen wird .

Ich möchte den Bischof fragen, wie er den christlichen Flüchtlingen unter die Augen treten kann, die um des Kreuzes willen selbst hier in Deutschland in Flüchtlingsunterkünften bedroht werden von Muslimen.

Und ich frage mich, was Juden in Israel und Deutschland zu dieser Geste des „Friedens“ sagen, ein deutscher Bischof, der sein Kreuz ablegt, um den „Haram al Scharif“  besichtigen zu können, in friedvoller Unterwerfung unter die Bitte des gastgebenden Scheichs….

Ich erinnere an den Besuch Papst Benedikts in Jerusalem im Jahr 2009, er besuchte den Tempelberg und trug das Kreuz. Niemand nahm an dem Zeichen seines christlichen Bekenntnisses Anstoß. Und ich bin sicher, dass niemand in Israel an dem Kreuz, das ein Bischof trägt, der  im Bischofsgewand auftritt, Anstoß nimmt, da doch jederman erkennen kann, dass er ein christlicher Geistlicher ist, der ein Sinnbild seines christlichen Glaubens trägt.  Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass man eher schon auf die Äußerungen, die ein deutscher Bischof in Israel über „Siedlungen und Friedenshindernisse“ von sich gibt mit Unmut reagiert.

Ich werfe dem Bischof nicht (in erster Linie)  vor, mit dem Ablegen des Kreuzes Jesus verleugnet zu haben, ich mache ihm zum Vorwurf, dass er seine christlichen Geschwister, die gerade unter Muslimen  in Bedrängnis leben, verraten hat. Es wäre ein starkes Zeichen der Solidarität gewesen, das Kreuz, das unzweideutig auf Christus weist, zu tragen auch und gerade in Gegenwart eines hohen muslimischen Würdenträgers, gerade auf dem Tempelberg.

„Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, sie selig macht, alle die daran glauben!“ sagt Paulus im Römerbrief, 1,16

Das Kreuz ist – auch für die meisten Menschen erkennbar  –  ein Zeichen dieses Evangeliums.

Ein Fest für muslimische Kinder zu Ostern…. 1. April, 2016

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, islam, migration, politik, terrorismus.
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Jeder Mensch wird begreifen, dass es für Kinder nicht einfach ist, wenn nahezu alle Kinder in der Nachbarschaft nach Ostereiern und Schokohasen suchen dürfen, aber man selber nicht mit suchen darf.

Das mögen sich die Verantwortlichen in einer Bremer Moschee gedacht  und nach einem Ausweg aus dem Dilemma gesucht haben. Begreiflicherweise können streng gläubige Muslime wohl kaum Ostern feiern, ist Ostern doch das wichtigste Fest im christlichen Leben und Kalender:

Jesus ist vom Tode auferstanden und hat so dem Tod die Macht genommen.

Mit dieser Aussage unterscheidet sich das Christentum ganz zentral vom Islam,  der Jesus (Isai) lediglich die ehrenhafte Stellung eines Propheten einräumt und ansonsten von Kreuzestod, Erlösung  und Auferstehung nichts wissen will und darüber hinaus auch eine sehr viel andere Vorstellung von Ewigkeit und Paradies bietet, als es das  Christentum tut. Mit den grundsätzlichen Aussagen zum Paradies im Islam habe ich mich zwar noch nicht auseinandergesetzt, ich kenne nur die Zusagen für Märtyrer, denen zufolge im Paradies auf den tapferen Kämpfer 72 Jungfrauen und nie endende – vor allem sexuelle – Freuden warten.  Was für die muslimischen Frauen nach dem Tod folgt, ist mir leider nicht geläufig.

Aber zurück zu den Bremer Muslimen und ihrer Notlage, für ihre Kinder ein fröhliches Fest zu arrangieren eben  losgelöst von allen christlichen Aussagen und pseudochristlichen Bräuchen, zu denen (den pseudochristlichen Bräuchen)  meiner Meinung nach ja auch der Osterhase gehört…

Die Bremer Muslime sind auf die grandiose Idee gekommen, am   OSTERSONNTAG   den Geburtstag Mohammeds zu feiern.

Nun verhält es sich mit Mohammeds Geburtstag allerdings so, dass der nach dem muslimischen Festtagskalender in Jahr 2016 auf den 11. / 12. Dezember fällt, weit entfernt also vom 27. März.

Natürlich kann man einen Geburtstag auch am nicht amtlichen Datum feiern, das macht die Queen ja auch so, weil ihr vermutlich das Wetter im April zu unbeständig ist und damit ungeeignet für die großen Paraden, die ihr zu Ehren abgehalten werden. Ich habe auch einen sehr lieben Freund, der seinen Geburtstag „richtig“ erst ein halbes Jahr nach dem offiziellen Datum feiert, weil der eigentliche Tag so arg kurz vor Heiligabend liegt. … Vermutlich gibt es viele Menschen, die aus begreiflichen Gründen die Geburtstagsfeier auf ein anderes Datum verlegen.

Wenn aber     AM HÖCHSTEN CHRISTLICHEN FEIERTAG    Mohammeds Geburtstag gefeiert wird, dann werde ich hellhörig. Gehört es doch zur muslimischen Tradition des   Dschihad, in der Welt der Ungläubigen das Banner des Propheten aufzurichten. Leider wissen  die meisten der hier lebenden „Ungläubigen“  zu wenig über den Islam und seine Strategie zur  Islamisierung der Welt und machen sich wenig Gedanken über Moscheen, die in christlichen Vierteln errichtet werden und sicher noch weniger kritische Gedanken über Kinderfeste zu Ehren des Propheten-Geburtstages   am höchsten Feiertag der Christen.   Eine Moschee    ist nicht etwa ein „Gotteshaus“  im christlichen Sinn, sie ist vielmehr  ein Zeichen des Anspruchs des Islam,  über das Gebiet zu „herrschen“ in dem die Moschee steht.    Vor diesem Hintergrund  ist auch jede Belegung eines christlichen Feiertages durch ein muslimisches Fest nicht einfach nur als eine nett gemeinte Alternative für Muslime, die auch den Feiertag nutzen wollen, zu verstehen. ( By the way, hat man je öffentlich darüber nachgedacht, wieso ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit die Muslimverbände den „Tag der offenen Moschee“ ausgerufen haben und seither feiern?)

Auf diese Zusammenhänge hat der Artikel bei Achgut, durch den ich auf die Bremer Festivitäten aufmerksam wurde, nicht hingewiesen. Er beschäftigt sich vielmehr mit den „Gastgebern“ der Veranstaltung, zu  denen auch die höchst ehrenwerten Herren  von Millî Görüş gehören. Ja, ja, das ist die Gesellschaft, die bislang vom Verfassungsschuß als  „islamistisch“ eingestuft wurde und bei „islamistisch“ weiß jeder dank der zahlreichen „islamistischen“ Anschläge, die allesamt nichts mit dem Islam zu tun haben sollen,  dass sich das nicht auf die besonders fromme Variante muslimischer Religionsausübung bezieht (denn dann hätte ja „islamistisch“ etwas mit Islam zu tun!), sondern auf  die besonders gewalttätige. Neuerdings aber, so stellt Peter Grimm in seinem Artikel bekümmert fest, hat der Verfassungsschutz allerdings seine kritische Beobachtung deutlich heruntergefahren, denn, Zitat:  „Millî Görüş sitzt inzwischen ja mit dem Segen des Bundesinnenministers am Tisch der Deutschen Islamkonferenz und kann dort direkt mit der Bundesregierung um eigene Privilegien feilschen. Frühere Innenminister wollten Islamisten, die den Verfassungsschutzämtern doch in verdächtiger Entfernung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen schienen, nicht am Tisch der Islamkonferenz haben und luden anfänglich stattdessen lieber ein paar liberale Muslime und Kritiker der Islamverbände ein. Diese Zeiten haben sich spätestens mit Innenminister de Maiziere geändert. Als der zur Islamkonferenz einlud, waren die Liberalen draußen und ein paar Verbände mit einst mangelhafter Verfassungstreue bekamen ihren Platz am Verhandlungstisch.“ (Zitatende)

Und weil selbst der  Innenminister unseres schönen (manchmal doch recht süd-/ mittel-amerikanisch anmutenden Bananen-) Staates keine Problem mit islamistischen Muslimvertretern hat, hat auch Christian Weber, seines Zeichens Präsident der Bremischen Bürgerschaft im schönen Bremen – übrigens eine Hochburg antisemitischer Umtriebe und antiisraelischer Geschäftigkeit – kein Problem damit, das Kinderfest zur Ehren des angeblichen  Geburtstages des Propheten Mohammed an   OSTERSONNTAG    mit seiner Anwesenheit zu beehren….

Wobei man schon ein bisschen verwundert darüber sein könnte, dass ein Präsident der Bürgerschaft ein Kinderfest besucht. Meines Wissens nach ist noch niemals der Oberbürgermeister der wunderbaren Stadt Hannover in meiner Gemeinde erschienen, wenn es dort den unvergleichlich guten    „Safki“ – Samstag für Kinder – gibt.

(Aber wir in Niedersachsen – und in Hannover zumal -, haben es ja auch nicht so mit gönnerhaftem Auftreten sozialdemokratischer B-Promis….   Wir haben Schröder, das muss einfach für alle Zeit genügen.)

Halten wir fest:

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft besucht ein Kinderfest zu Ehren des Propheten Mohammeds an OSTERSONNTAG

Der Prophet Mohammed hat nicht an OSTERSONNTAG  Geburtstag, sondern erst im Dezember

Gastgeber des Kinderfestes ist u.a. der islamistische Verein Millî Görüş

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft beehrt Islamisten mit seiner Anwesenheit

Eine Islamisierung findet aber nach den Regeln der guten und gutgläubigen „Ungläubigen“  dieses Staates nicht statt.

 

Selbstverständlich gilt für muslimische Feste die Religionsfreiheit …. das will ich der Vollständigkeit halber betonten, ohne alle anderen Aussagen damit zu relativieren.

 

 

 

 

 

Endlich! 28. September, 2015

Posted by Rika in aktuell, asyl, flüchtlinge, gesellschaft, migration, politik, terrorismus.
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Endlich wird  öffentlich darüber diskutiert.

Christliche Flüchtlinge sind auch in deutschen Flüchtlingslagern nicht vor Übergriffen durch Muslime sicher. 

Man muss es sich  vor Augen halten, um zu begreifen, wie anmaßend und unzumutbar so ein Verhalten ist.

Muslimische Menschen fliehen vor der Gewalt in einem muslimischen Land in ein Land, das seit Jahrhunderten christlich geprägt und immer noch mehrheitlich von Christen bewohnt ist. Sie, die Muslime,  werden freundlich und mit Beifall am Bahnsteig in Empfang genommen, ehrenamtliche und freiwillige Helfer – viele von ihnen Christen – kümmern sich, organisieren und arbeiten, manche bis zur Erschöpfung. Den Ankommenden  wird die gesuchte Sicherheit vor Terror, Krieg  und Gewalt geboten, zwar ist das Dach über dem Kopf zunächst für die meisten von ihnen  nur eine Notunterkunft, aber sie werden mit allem versorgt, was man für das tägliche (Über)Leben braucht.

In der Notunterkunft sind aber nicht nur muslimische Flüchtlinge. Auch Christen sind vor dem Terror, vor Krieg und Gewalt geflohen. Sie gehörten nicht nur in ihren Heimatländern zu einer Minderheit, sie sind es auch in den Flüchtlingsunterkünften.

Was aber müssen sie zu ihrem Entsetzen dort erleben?

Drohungen erfahren sie,  verbale und auch körperliche Gewalt durch Flüchtlinge, die wie sie vor dem Terror in ein sicheres Land geflohen sind.

Muslime hetzen Christen –  in Deutschland, in einem christlichen Land.

Das ist unfassbar.

Völlig fassungslos macht mich aber diese Haltung:

Eine Trennung nach Religionen hält Lauinger aber für falsch: Gerade intensiv religiöse Muslime müssten lernen, mit anderen Religionen zu leben. „Es ist ein Spagat zwischen der konfliktvermeidenden getrennten Unterbringung und der klaren Anforderung, andere Kulturen und Religionen zu dulden.“

Der das sagt,  ist Thüringens Justiz- und Migrationsminister von den Grünen, Dieter Lauinger.

Ausgerechnet an christlichen Flüchtlingen sollen Muslime lernen, wie man sich im Umgang mit anderen Religionen zu verhalten habe?

Die OPFER werden zum Trainingsfeld für die Täter?

Meint er das wirklich ernst?

Weiß er überhaupt, was er da von sich gibt?

Würde er auch  Vergewaltiger in großer Gruppe scharenweise und ohne weitere therapeutische oder sozialpädagogische Begleitung in ein Frauenhaus schicken, damit sie an  vergewaltigten und misshandelten  Frauen lernen, dass ‚man das nicht darf‘, dass es ungesetzlich ist und dem gesellschaftlichen Miteinander nicht entspricht Frauen  zu vergewaltigen, Frauen zu misshandeln? Was würden die Frauen dazu sagen?

Der Vergleich mag geschmacklos sein und absurd dazu. Aber genau das ist doch die Situation der bedrängten Christen. Sie fliehen in eine Schutzeinrichtung und werden dort erneut misshandelt.

Nein, für die Belehrung darüber, wie unsere Gesellschaft in Deutschland funktioniert, dass der Staat nicht nur  Religionsfreiheit  propagiert, sondern auch allen gewährt  und dass dies durch die Gesetze des Landes geschützt ist, für diese Belehrung sind nicht die geflüchteten Christen zuständig, das auch denen  begreiflich zu machen, die bisher mit ganz anderen Systemen von Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechten gelebt haben und die mit einer anderen ideologischen Basis aufgewachsen sind, als wir in Deutschland, das ist allein Sache des Staates und seiner rechtlichen Einrichtungen und der Verwaltung. Und noch mehr ist es Sache des Staates, entsprechende Sanktionen zu verhängen, wenn Asylbewerber sich nicht an diesen gesellschaftlichen Konsens halten wollen.

Das Asylrecht ist kein Freibrief zur Durchsetzung der ideologisch geprägten Lebensweise der Flüchtlinge.

Das scheint aber weder die Ankömmlinge noch manche Mitglieder der Parteien zu bekümmern, die nach mehr Multikulti oder mehr Arbeitskräften durch Zuwanderer rufen.

Doch die Forderung nach einer Trennung der religiösen Gruppen wird lauter – und sei es auch nur, weil zunehmend die Konflikte zwischen den verschiedenen muslimischen Traditionen auch hier in deutschen Asylantenheimen aufbrechen und  auch die Polizei  an ihre Grenzen kommt, wie man diesem Bericht entnehmen kann:

An der Belastungsgrenze angelangt“Polizei will muslimische und christliche Flüchtlinge getrennt unterbringen

ENDLICH !

Ich plädiere damit aber weder für eine Ghettoisierung der Zuwanderer noch für Apartheid deutscher Prägung. Die Trennung kann nur eine vorläufige Maßnahme zum Schutz der Minderheiten sein, bis die Asylverfahren abgeschlossen sind und die Bewerber bei erfolgreicher Prozedur in eigene Wohnungen ziehen können.

Die Regierungen aller Bundesländer müssen aber jetzt und dringend  deutlich machen, dass nur, wer sich an die Regeln hält, die das Grundgesetz vorschreibt, auch ein Recht darauf hat, in Deutschland zu leben.

Die Täuschung…. 22. September, 2015

Posted by Rika in aktuell, araber, gesellschaft, islam.
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Unter Täuschung verstehen wir im Allgemeinen, dass etwas nicht so ist wie es scheint.

Alle kennen wir das Phänomen der optischen Täuschung. Es gibt viele wunderbare Beispiele aus der Wahrnehmungspsychologie, die das sehr anschaulich belegen.

Wegen Täuschungsversuch muss mancher Schüler eine 6 unter seiner Klassenarbeit hinnehmen … vielleicht hätte er es ohne Täuschung immerhin auf eine 4 gebracht.

Mutwillige Täuschung wurde auch Herrn zu Guttenberg zum Verhängnis, der seine Doktorarbeit mit dem gedanklichen Eigentum anderer ein bisschen aufgehübscht hat, ohne dies jedoch explizit kenntlich zu  machen.

Tarnen und Täuschen wird als  listige Finte in  „Auseinandersetzungen“ angewandt – im Boxkampf beispielsweise „links antäuschen, rechts zuschlagen“ oder so ähnlich (mit Boxkämpfen kenne ich mich nicht so aus)

Eine besondere Form der Täuschung ist religiöser Natur und wird vor allen Dingen im Islam unter dem Begriff  Taqiyya geübt:

Laß uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen.                                                                            Ibn Kathir

Ein besonders gut gelungenes Beispiel solcher Täuschung kann man jetzt bewundern. Die Hamburger Kapernaum-Kirche wurde vor Jahren aus Geldnot aufgegeben, ein Investor kaufte die architektonisch interessante Kirche, doch das Gebäude stand auch danach lange ungenutzt  leer und verwahrloste mehr und mehr. Schließlich erwarb ein Hamburger Moschee-Verein die ehemalige Kirche und begann, sie zu  einer Moschee umzubauen. Hamburger Christen, so war in   diversen   Pressemitteilungen     zu lesen,  zeigen sich begeistert über die neue Nutzung der ehemaligen Kirche und loben das Neue als einen Hort der Toleranz und des friedlichen Miteinanders. Ausdrücklich wird lobend hervorgehoben, dass man auf das eigentliche Zeichen einer Moschee auf dem Turm verzichtet habe, um die Christen in der Nachbarschaft nicht zu irritieren.

So leuchtet nicht der klassische Halbmond über Hamburg-Horn, sondern der arabische Schriftzug „Allah“, der sei, so wird behauptet,   weniger dominierend, schließlich sei das Gebäude ja eine Kirche gewesen und unter „Allah“ könnten sich ja sowohl Christen wie Juden und Muslime versammeln, sei Allah doch der Name für Gott.  Diejenigen Christen,  die das so bejubeln, müssen wohl in völliger Unkenntnis über Islam und dessen Herrschaftsanspruch sein, sonst könnten sie diese Bedeutung und Symbolik unmöglich gut heißen.  Denn wer sich unter Allah beugt, gibt sein Christsein auf. Das sieht auch Daniel Abdin, der Vorsitzende des Al Nour Zentrums, das der Eigentümer der  neuen  Moschee  ist so:

Er betrachtet das gelbe gläserne Kreuz in der Mitte des Fensters. Das Symbol: typisch christlich. Abdins Blick – entschlossen. „Ich kaufe mir Farben und male ein paar Stellen über – dann erkennt man es nicht mehr“, sagt er. Das muss sein. Kreuz und Islam – das passt nicht.

Nein, Kreuz und Islam – das passt wirklich nicht.

Mögen einige Christen auch davon überzeugt sein, dass der Glaube an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wie er im apostolischen Glaubensbekenntis bezeugt wird, identisch sei mit dem Glauben an (den)  Allah des Islalm, so sehen das Muslime selbst vollkommen anders. Für sie ist Jesus nichts anderes als ein großer Prophet, der auf Mohammed hinweist, den letzten Offenbarer göttlichen Willens.

Anlässlich der Grundsteinlegung zu einem Anbau der „neuen Moschee“ ist der kuwaitische Botschafter nach Hamburg-Horn gekommen. Laut den Presseberichten betont der Botschafter, dass die Moschee, die äußerlich immer noch wie eine Kirche aussehe, damit zu einem Symbol der Toleranz werde:

„Dies macht das Gebäude zweifelsohne zu einem wichtigen Symbol für religiöse Toleranz“

Und der  Botschafter  schaut lächelnd in die Kamera….

In Kuwait selbst ist man weniger tolerant, auch fehlen dort die entsprechenden Symbole. Unvorstellbar, dass eine Moschee zu einer Kirche umgewidmet werden könnte. Toleranz in unserem bisher verstandenen Sinn, ist für den Isalm ebenso unvorstellbar.

Dafür wurde unter der Herrschaft des Islam das Tarnen und Täuschen perfektioniert.

Fallen wir nicht länger darauf herein.

Über gefiederte Wesen…. 19. Mai, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, israel.
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lese ich in diesen Tagen per Smartphone und Zeitlung.

(Ich bin erst gestern von der Wiese zurückgekommen, eine sehr erfolgreiche Arbeitswoche (großer Dank an unsere großartigen Kinder – dabei sind die Schwiegerkinder immer mitgemeint!!!!)  mit liebem Besuch liegt hinter uns und heute habe ich erstmals wieder meine Zauberkiste angeworfen…. Das Smartphone ist zwar ein netter Begleiter, aber keine wirkliche Alternative zu diesem wunderbaren Ding, an dem ich jetzt sitze und lese und schreibe, zumal auf der Wiese kein wirklich guter Internetzugang verfügbar ist.)

Heute schrieb es in der HAZ über die Plage, die von Saatkrähen in den Städten ausgeht. Die gefiederten Mitbewohner machen Krach und Dreck und sind zu einem echten Ärgernis für die zweibeinigen Mitbewohner geworden. Da aber in der schönen Stadt Hannover – von ihr und ihrem Krähenproblem ist in dem Artikel die Rede – eine absolute Gleichberechtigung zwischen Mensch und Tier herbeigeschrieben und geredet wird, macht der NABU den unschätzbar wertvollen Vorschlag, die Parkplätze für Autos zu sperren, damit sie nicht vom Kot der Vögel Wert erniedrigend verunreinigt werden. Ist das nicht mal ein genialer Plan?! Einfach den Raum unter der Lufthoheit der Vögel für Autos – und damit auch die Menschen – sperren. Mein Sohn und seine Frau in der kleinen mecklenburg-vorpommerschen Stadt benötigen einen Regenschirm bei schönstem Sommerwetter wenn sie das Haus verlassen. Die unschönen Untersichlassenschaften der gefiederten Baumbewohner verursachen nicht zu bereinigende Flecken, vom Ekel ganz zu schweigen. Vielleicht könnte der Nabu für die Brutzeit der Krähen alle Bürgersteige unter den entsprechenden Bäumen sperren lassen…  und damit den Bewohnern der anliegenden Häuser (hoffentlich vom Nabu bezahlten) Urlaub erwirken, bis die Plage mit den Nest- und Brut pflegenden Krähen vorüber ist….  nur mal so ein kleiner Gedanke….

Ungleich gewichtiger und damit auch mit deutlich größerem Potential zu Unmut und Ärger, ist aber das Thema über andersartige und gleichfalls gefiederte Wesen, das in den letzten Tagen vor allem bei facebook umfassend und durchaus auch kontrovers beschrieben und diskutiert wird. Das Problem mit dem Engel.

Engel spielen in unserer (noch unserer???) westlich-christlichen Kultur eigentlich nur zur Weihnachtszeit eine herausragende Rolle in Form von mehr oder weniger kitschig-schönen oder hässlichen Figürchen für Tannenbaum und sonstiger Deko. Sie müssen heute nicht mehr unbedingt rauschgoldmäßig daherkommen, hübsch – je nach Betrachter – sind auch die Figuren aus rostigem Metall oder grob gesägtem Holz, allerliebst die bunt glasierten Töpferwaren oder die herzigen Papierengelchen – flatterhafte Wesen….

Darüberhinaus finden sich aber Engel durchaus auch im Alltag wieder. „Du bist ein Engel!“, sagt man, wenn ein netter Mensch einem  unverhofft aus einer mehr oder weniger schwierigen Situation hilft, „Engel der Gefangenen“, war ein viel gelesenes Buch im letzten Jahrhundert, grüne Engel bieten ihre Hilfe in Krankenhäusern an, gelbe Engel auf den Straßen des Landes.  „Mein Engel“ sagen Verliebte und „Engelchen“ neue Mütter zu ihrem (natürlich süßem) Baby.

Und dann gibt es noch die Kategorie der „Friedensengel“. Leider, muss ich sagen, ist diese Spezies äußerst rar vertreten unter der Engelschar.

Dieser Tage allerdings hat der hohe Herr in Rom aber einen Kandidaten für den Posten eines Friedensengel auserkoren, der besser nicht hätte erwählt werden können. Schon des Kandidaten Bildungsweg macht deutlich, dass es niemanden gibt, der besser zum Friedensengel taugt, hat er doch an einer Unsiversität in der ehemaligen Sovietunion  eine bahnbrechende Arbeit über das Verbrechen an den Juden geschrieben. Seiner – mit wissenschaftlicher Akribie geschriebenen – Dissertation nach, hat es niemals einen Holocaust gegeben. Gleichwohl macht er heute den von ihm geleugneten Holocaust dafür verantwortlich, dass die Juden alle aus Europa in den Nahen Osten auswanderten, um dort den Staat Israel zu gründen, was natürlich noch vor gut 40 Jaharen ein schreckliches Verbrechen an den Arabern war, welches bis heute an dem neu erfundenen Volk der „Palästinenser“ fortwirkt.  Erstmals wurde der Kandidat einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als Finanzier und Mitorganisator der „Unterbrechung“ der fröhlichen Spiele von München – wir erinnern uns:  Ein Terrorkommando der Nochnichtpalästineser-Araber überfiel die Unterkunft der israelischen Athleten im olympischen Dorf und richtete ein Blutbad an, weswegen die Spiele in München „unterbrochen“ werden mussten und seither bei allen Olympischen Spielen keine Schweigeminute für die Opfer während der jeweiligen Eröffnungsfeier eingehalten wird. Schon die alten Griechen ließen während der Spiele in Olympia alle Waffen ruhen, der olympische FRIEDE war sprichwörtlich und heilig!  Daran kann man leicht ermessen, wie groß die Eignung des Kandidaten für den Posten des Friedensengel ist.  Im Laufe seines Lebens bewies der Kandidat vielfach seine herausragende Eignung durch herausragende Reden und Taten. So feiert er in der Position des (als vor zig Jahren gewählten) „Präsidenten“ die „besten“ Terrorristen, die die meisten Juden umgebracht haben, als Märtyrer, benennt Schulen und Straßen nach ihnen und lässt Bonbons und andere Süßigkeiten an die Kinder seines „Staates“ verteilen, wenn wieder einmal ein besonders gut gelungener Anschlag auf Juden mit mehreren Toten zu beklatschen ist. Er fordert ganz im Sinne und der Tradition der deutsch-arabischen Freundschaft  nationalsozialistischer Prägung ein „judenreines Palästina“ und hält die „Siedlungen“ für die schlimmsten Verbrechen der Menschheit. Und selbstverständlich versteht er unter „Palästina“ das ganze Land vom „Meer bis zum Fluss“ – wer  sich die Landkarte vergegenwärtigt, wird unschwer feststellen, dass dann für den Stadt Israel nur noch das Meer bleibt, wohinein ja nach  iranisch-hamastanischer Lesart ohnehin alle Juden getrieben werden sollen.

Ihn zu einem Friedensengel“ zu erküren bedarf schon wahrhaft göttlich-visionären Hoffnungsglaubens – aber, wie heißt es so schön in alten Christentexten: „Nichts ist unmöglich, dem der da glaubt!“ Wobei ich nicht sicher bin, ob diese Glaubenserwartung auch für diejenigen gilt, die mit den christlichen Texten nur in sofern etwas zu tun haben wollen, indem sie sie nutzen, gegen das böse Volk der Juden vorzugehen, ansonsten aber die Religion des Nazareners meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Es mag dem hohen Herrn in Rom entgangen sein, dass seit der „Herrschaft“ der Fatah (zu der der Kandidat gehört), ein nicht unerheblicher Christenschwund in Fatahtan-Palästina durch die harte Bedrängnis der muslimischen „Palästinenser“ eingesetzt hat, wohingegen Christen in dem Land der Juden – in Israel –  ihre Religion frei ausüben können. Aber vielleicht sieht der Nachfolger des heiligen Franziskus durchaus in hellsichter Klarheit, was in Abbasland passiert und appeliert deshalb an den Präsidenten des nicht vorhandenen Staates „Palästina“,  Friedensengel gleich die armen christlichen Mitmenschen zu schützen? Wer weiß das schon – und nicht nur die Wegen des HERRN sind unerforschlich.

Dass der Papst in Rom mit der Ehrung des Herrn Abbas aber eine propagandistische Aufwertung der „Palästinenser“ erster Güte vornimmt und völlig kritikfrei einen der schlimmsten Friedensverhinderer zur Friedensikone stilisiert, das entspricht leider dem wieder  erstarkenden christlich motivierten Antisemitismus, wie er in allen Jahrhunderten bisher traditionell und von allen Kanzeln der christlichen Welt  verkündet wurde….   und es ist ein Trauerspiel, dass ausgerechnet ein Papst mit Namen Franziskus  sich zu dieser Frieden verhindernden Maßnahme hinreißen ließ, denn es muss ein ausgewiesener Schelm sein, der nicht auf die Idee kommt, das, was er angeblich bezwecken will, nämlich Frieden zu stiften, mit der Stiftung dieser Medaille ausgesprochen clever verhindert… Warum sollte ein mit einem  „Friedensengel“  rein vorsorglich dekorierter Abbas mit den Juden in Israel Frieden machen wollen,  das hat doch schon mit dem Preis an Arafat nicht funktioniert und auch der auf Hoffnung basierende Preis an Obama zeigt bisher nur wenig bis eigentlich gar keine Wirkung.

Ich jedenfalls habe überhaupt keine Vision und keine Hoffnung in Bezug auf die Friedensengel, die der Papst nominiert.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

Kleiner gedanklicher Nachklapp:

Vielleicht sollte Papst seinem Namen entsprechend seinen Wirkungskreis ein bisschen variieren  und wie der Heilige aus Asisi mal mit den Vögeln reden, speziell mit den Saatkrähen in Hannover und ihnen erklären, dass sie sich prima zu Friedensengelntauben eignen und  deshalb doch bitte die Stadt verlassen sollten… da hätte er zwei Fliegen mit einer Klappe…. Tauben und Krähen… ähhh.

IHR FRAUEN, wehrt euch gegen diese UN-Resolution! 23. März, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, israelkritik, politik, terrorismus.
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IHR FRAUEN!

Wehrt euch gegen eine UN-Resolution, die die Würde und Rechte der Frauen mit Füßen tritt!

Wehrt euch gegen ein Gremium der UN, das die rechtlosen, verarmten, verhungernden, genitalverstümmelten, von Steinigung bedrohten, geschundenen, vergewaltigten, versklavten,  zwangsverheirateten, missbrauchten und gedemütigten  Frauen in Afrikas Ländern (von Südafrika über Nigeria bis Sudan und Ägypten), in asiatischen Ländern  (speziell in Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Saudi-Arabien, den Ländern der arabischen Halbinsel, in China, Pakistan, Indien), die in Zwangsprostitution erniedrigten Frauen in Ländern Europas und Amerikas  verhöhnt, indem sie diese Länder ausdrücklich nicht anklagt die Würde und Rechte der Frauen zu missachten!

Wehrt euch gegen die ignoranten Berichte und Berichterstatter, lasst euch nicht blenden und für dumm verkaufen!

Lest diesen Kommentar und

LASST DIE RESOLUTION NICHT UNBEANTWORTET !

Sie – die Verfasser der Resolution – ziehen meine Rechte als Frau, meine Würde, meine Integrität in den Dreck ihres politischen Kampfes gegen Israel.

ICH WILL DAS NICHT HINNEHMEN !

Ihr Männer, unterstützt uns Frauen!   BITTE !!!

Das Urteil zum Tuch …. 13. März, 2015

Posted by Rika in gesellschaft, Kinder - Famile, migration, schule - kinder.
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2 comments

mag juristisch völlig richtig  und gut begründet sein, es geht dennoch in die falsche Richtung.

Im Iran, in Afghanistan, in der Türkei vor Erdogan, in vielen Ländern gab es einmal  Zeiten, in denen muslimische  Frauen sich ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit frei bewegen konnten. Erst die rigide Auslegung des Koran unter den Mullahs in Iran, den Taliban in Afgahanistan und die Kehrtwende unter Erdogan in der Türkei zwangen Frauen dort unter die Tücher. (Wobei in  der Türkei „das Kopftuch“ meiner Wahrnehmung nach in großen Städten von prozentual weniger muslimischen Frauen getragen wird als in den größeren Städten hierzulande.

Warum sollen Frauen in unserem aufgeklärten Deutschland aber diesem Zwang ausgesetzt sein – und sage mir niemand, dass es gar keinen Zwang gebe   (Die Schule in Neu-Ulm lässt grüßen aus der Ferne!) Und was ist von den Muslimas zu halten, die das Ding demonstrare ad oculi spazieren führen, nicht weil sie besonders fromm sind, sondern weil sie sich ganz bewusst von der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft abgrenzen und abwenden wollen. Das alles wird von dem Urteil  aber in Zukunft abgedeckt. Den Preis bezahlen die Mädchen und Frauen, die aus den alten Traditionen ausbrechen wollen und nicht dürfen und denen muslimische, Kopftuch tragende Lehrerinnen künftig als „Vorbild“ vor die Nase gesetzt werden.

Das macht mich fassungslos.

Und noch etwas ärgert mich zutiefst:

Die Ausführung dieses Urteils bleibt doch an den Leuten an der untersten Stelle der Verantwortlichkeit  hängen, an den Schulleitern, die nun auch noch darüber entscheiden müssen, ob der Schulfriede durch eine Kopftuch tragende Lehrerin gestört wird oder nicht.

Ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge: Lehrerzimmer einer mittelgroßen Grundschule, 18 Frauen, 3 Männer….  Zwei der Frauen beschließen aufgrund des Urteils, das Kopftuch nun auch außerhalb des „Reli“ zu tragen… 3 Kolleginnen ist das gänzlich egal, 4 sind pikiert, 4 weitere stimmen jubelnd zu und der Rest mag sich nicht äußern, um nicht als rassitisch, islamophob oder unkollegial zu gelten. Die Männer finden Haare zwar auch attraktiver als Tuch, halten aber die Klappe…  Die Zustimmung in der Elternschaft ist dürftig, die Ablehnung größer und das Murren hebt an. Unter den Schülerinnen nimmt das gegenseitige das Mobbing zu…

Nun soll die Schulleitung es richten…. als hätte die nicht schon genug an der Backe!

Nein, dieses Urteil ist zwar (vermutlich)   juristisch einwandfrei, aber pädagogisch vollkommen unsinnig.  Wer aber ist für Schule zuständig?

Richtig, Pädagogen sind es , Lehrerinnen, Lehrer und im besonders günstigen Fall auch  weitere pädagogische Fachkräfte, Sozialpädaginnen*** und Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Erzieher.

Ihnen erweist  man mit diesem Urteil einen Bärendienst.

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***Eine der Klägerinnen ist Sozialpädagogin, in unseren Medien ist aber wieder einmal ungenau berichtend von „zwei Lehrerinnen“ die Rede, wobei ich noch nicht ganz genau nachgelesen habe, ob das Urteil nur für die angestellten Personen gilt (die Klägerinnen waren nicht Beamtinnen) oder für alle im Schuldienst arbeitenden weiblichen Personen.