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Wechsel der Räume… 9. August, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Das hat meiner Seele gutgetan!

Wie sehr mit dem Wechsel der Räume – und damit meine ich die weiten Räume der jeweiligen Umgebung – auch ein Wechsel der Themen verbunden ist, mit denen ich mich sonst überwiegend herumschlage, ist mir in diesen vier Wochen bewusst geworden, die seit dem Beginn unserer Sommerreise vergangen sind.

Den Großraum Hannover tauschten wir zunächst mit dem Zugspitzgebiet der bayrischen Alpen. Die Wohnung einer mit uns gut befreundeten ehemaligen Kollegin des Liebsten (die im Januar hochbetagt verstarb) war unser Refugium in Partenkirchen, wir fuhren weiter über den Brenner bis hinauf nach Tiers am Rosengarten zum „Pattissenhof, der uns schon einige Male wunderbares Feriendomizil war, machten auf der Rückreise – wie seit Jahren schon – einen Stopp in Biberach, waren ein paar Tage wieder im Heimatrevier Hannover, um dann drei Tage auf der Wiese zu verbringen und sind seit gestern wieder in unserem Dorf.

Der Krieg in der Ukraine – weit weg…

Habeck und das Gas – darüber zerbreche ich mir später den Kopf…

Baerbock und der Kampf um Taiwan – nun ja, das blendete ich nicht ganz aus…

Die Regierung in schweren Wassern – das behaupten zumindest die politischen Gegner und „Scholz-kritischen“ Journalisten…

Corona – kommt sicher wieder …

Schröder darf in der SPD bleiben, so steht es heute Morgen in meiner Zeitung, die CDU wird es freuen, das gibt Punkte im Wahlkampf.

Und schon bin ich im alten Fahrwasser, nehme Nachrichten wahr und rege mich auf.

Dabei habe ich eigentlich das Fehlen all der vielen Aufreger genossen.

Sollte ich es nicht dabei bewenden und mich nicht mehr mit all den vielen Informationen vollstopfen lassen, die ja irgendwie verarbeitet werden müssen? Müssen?

Ja, müssen…. das gehört zu mir und meiner Struktur. Es gelingt mir nur sehr schwer, mit Gleichmut all dem zu begegnen, was mir an vermeintlich wichtigen Themen vor die Nase kommt, und den nie versiegenden Strom der Nachrichten einfach zu ignorieren, das gelang mir in meinem gewohnten Umfeld noch nie.

So könnte ich jetzt und heute auf den Gedanken verfallen, dem irdischen Chaos entfliehen und „Hütten bauen“ zu wollen, wie es im NT in einer Geschichte über die Bergerfahrung der Jünger mit Jesus berichtet wird.

Aber dem Wunsch nach der bleibenden Ruhe, dem Frieden und dem Glanz der Ewigkeit auf dem Berg der Verklärung wurde nicht entsprochen. Die Jünger mussten zurück in die raue Wirklichkeit ihres Alltags.

Und so hat auch mich der Alltag wieder, der zwar nicht rau ist, aber mit all den kleinen Anforderungen, die sich jenseits des Berufslebens dennoch einstellen, genug an Abwechselung und auch Arbeit bietet.

Ich werde dem nicht ausweichen – zumal mein Akku gut geladen ist.

„Mein Akku“ – ich hatte an meiner Schule einen netten Kollegen, der mir eines Tages den wirklich guten Rat gab, gut auf meinen Akku zu achten, ihn nicht leerlaufen zu lassen in der Bewältigung der vielen Herausforderungen, die die Arbeit an einer Förderschule mit sich bringen.

Heutzutage, das habe ich tatsächlich über Akkus gelernt, lässt sich so ein modernes Ding ja jederzeit laden, die Memory-Funktion ist überholt, die besagte, dass man immer bis zum letzten Funken Energie den Akku nutzen müsse, um ihn dann vollzuladen. Heute kann man die modernen Akkus jederzeit aufladen, auch wenn man nur ein Drittel ihrer Kapazität genutzt hat.

Da fällt mir ein, dass Jesus sagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erfrischen!“ Wir müssen nicht mehr warten, bis wir sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch gehen. Wir können jederzeit unseren Akku bei ihm aufladen…

Diese Erfahrung – Gott lädt den leeren Akku auf – machten auch die Mitarbeiter des BUJU, die eine Woche lang mit vollem Einsatz bis über ihre eigenen Grenzen hinaus für die vielen Teilnehmer aktiv waren.

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Ein paar kleine Impressionen der verschiedenen Räume:

Auf der Zugspitze…. Ich Klimawandelkritiker  war allerdings mehr als erschrocken über den Anblick des „Gletschers“… so schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt – und bin nun beinahe geneigt, den menschlichen Anteil am Klimawandel nicht mehr als „zu verleugnen“ zu erachten.

 

Jugendliche Gipfelstürmer und ihre Bewunderer…

Der „Eckbauer“ hoch über Partenkirchen…

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Tiers – auf dem Balkon des wunderbaren Pattissenhofs mit Blick auf „König Laurins Reich“, den „Rosengarten“.

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Da ziehen sie los… der Liebste mit Sohn, Schwiegertochter und Enkeln…

Vor vier Jahren stand hier noch ein dichter Wald…. der schwere Sturm im Oktober 2018 hat viele Schäden angerichtet…

Blick zurück…. im wahrsten Sinn des Wortes. Das Foto machte ich auf dem Rückweg von der Haniger-Schwaige. Der Ausflug dorthin wird mir immer unvergessen bleiben, weil er mit der fürsorglichen und liebevollen Hilfe der Familie verbunden ist, die den Pattissenhof seit Generationen bewirtschaftet und heute auch das gleichnamige Hotel führt.

Szenenwechsel….

Auf der Wiese…

Elbmündung bei Otterndorf…

Wiesenglück… immer wieder schön!

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Wiesenzeiten…. 27. Juli, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Wir sind zurück von dem kleinen Refugium auf der Wiese hinter dem Deich und damit rücken mir auch all die Nachrichten wieder dichter auf die Seele, die ich während der Wiesenzeit  fast gar nicht wahrgenommen habe – wir schauen kaum Fernsehen, ich habe keinen Internetzugang für den PC  und nutze dort mein neues Telesmartfon fast nur zu der ursprünglichen Bestimmung, nämlich zum Telefonieren (von sehr wenigen Blicken in meine Lieblingsblogs und ins „Sozialforum“ abgesehen) und die üblichen Tageszeitungen, die natürlich auch auf die Wiese flattern, informieren bekanntermaßen mehr schlecht als recht.

Syrien – ist das noch ein Thema?

Ägypten – weiß jemand wirklich, wie es dort weitergehen sollte?

EU-Maßnahmen zur Unterstützung der antiisraelisch-arabischen Positionen – hat jemand ernsthaft geglaubt, die arabische Propaganda zeitigte über kurz oder lang keinen Erfolg?

Frau Merkel und ihre Minister abgetaucht im Sommerloch – und natürlich haben sie nichts gewusst von den allergeheimsten Geheimdienstaktivitäten….

Das Wetter – kein Thema für uns, wir nehmen es ohnehin so wie es kommt, aber ich las, es habe einen Brennpunkt zur Hitzewelle gegeben…. gibt ja auch sonst wohl nichts, was Brennpunkt mäßig von größerem und „brennenderem“  Interesse wäre….

Auf der Wiese sind alle Probleme ganz weit weg, und ich merke, dass es mir gut tut, einfach mal abzuschalten, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, mich nicht   einzumischen bei jedem Blogbeitrag und jeder Nachricht mit meinen so überaus wichtigen und wertvollen Kommentaren .

Die Welt dreht sich ganz ohne mein Dazutun, morgens geht die Sonne auf, sie scheint  oder es regnet ein bisschen, abends taucht die Sonne ins Meer und wenn ich Lust habe, schaue ich ihr dabei zu…

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Ich lese ein bisschen…

arbeite ein bisschen…

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koche ein bisschen…

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meditiere ein bisschen…

rede mit dem Liebsten über „diesdas“ und überhaupt,

und manchmal rede ich auch mit den Kühen auf dem Deich

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oder mit den Kaninchen auf der Wiese,

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die leider nicht nur Gras fressen, sondern auch die Büsche und Stauden anknabbern, was ich ihnen aber strikt und  bei Androhung des Kochtopfs, in dem sie bei Zuwiderhandlung landen werden, verboten habe…

kurzum, ich freue mich des Lebens, nehme auch die sorgenvollen Dinge ein bisschen leichter… und bin von Herzen dankbar für die „Wiesenzeit“!

Nun wieder hier im Hannöverschen rücken „meine Themen“ ins Blickfeld … Heute bin ich noch im Entspannungsmodus, aber ich merke  wie der langsam abklingt und ich wieder die Spur aufnehme ….

Frühlingserwachen…. 28. März, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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… findet zur Zeit nur im Hause statt….

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(„Frühling“ im HäuschenDas hübsche Federvieh haben uns Freunde mitgebracht, die für ein paar Tage bei uns im Häuschen waren, die Weidenzweige habe ich von einem Bund stibitzt, das auf dem Osterfeuer landen sollte...)

Aber ich will ja nicht über das Wetter meckern, ich kann es ja ohnehin nicht ändern, mich allenfalls den Bedingungen da draußen anpassen so gut es geht.

Seit Dienstagnachmittag sind wir zurück vom Häuschen auf der Wiese am Meer…. schön war es, trotz Schnee und Frost und eisigem Wind. So einen starken und kalten Ostwind hatten wir bis dahin noch nicht erlebt „auf unserer Wiese“, er rüttelte am Schornstein und an den Fensterläden, blies durch die feine Ritze an der Terrassentür und ließ das Haus ein bisschen ächzen und stöhnen. Wir waren froh über unseren  Ofen, der unentwegt mit Brennstoff versorgt wurde und Tag und Nacht das Haus und uns schön warm hielt…

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Nach einer langen Wanderung bei eisigem Ostwind durch die Salzwiesen vorm Deich rücke ich ein bisschen näher an den Ofen…

Aber eigentlich, ja eigentlich  hatten wir traumhaftes Wetter, echtes Winterwetter nämlich: strahlenden Sonnenschein und eisige Kälte, nur stand unser Sinn nicht nach Winterpromenade, sondern nach Frühling …

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Der aber lässt auch hier im heimischen Dorf auf sich warten…

Heute rieselt es wieder zarte weiße Flocken vom Himmel und im Vogelhäuschen sucht das Eichhörnchen nach Futter …

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Wann hat es das zuletzt im Hannöverschen gegeben…. Ende März, so kurz vor  Ostern? Ich kann mich nicht erinnern….

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