jump to navigation

Ich kann es nicht mehr hören…. 29. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", flüchtlinge, gesellschaft, hass, islam, migration, politik, presse, terrorismus.
Tags: , , , , , , , ,
2 comments

In Hamburg hat ein „Palästinenser aus Arabien“, eingereist über Norwegen,   in einem Supermarkt ein Messer gezogen und wahllos auf mehrere Menschen  eingestochen und einen Mann dadurch getötet.

Ein weiterer Einzelfall, wie die offiziellen Berichterstatter sich beeilten mitzuteilen.  Und auch ein weiteres bekanntes Erklärungsmodell ist schnell zur Hand:

„Der Attentäter soll psychische Probleme gehabt haben….“

„Man hatte ihm eine Persönlichkeitsstörung attestiert!“ sagt der Mann im Fernsehen gerade… ZDF … „heute“

Der berühmte Einzeltäter mit psychischen Problemen….  Da stellen sich mir doch einige Fragen:

 

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )  leiden unter einer psychischen Erkrankung?

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )   leiden unter einer Persönlichkeitsstörung?

Und wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und unter einer psychischen Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung leiden,  bewaffnen sich mit einem Messer oder Beil oder einer Schusswaffe und steigen in einen Zug, eine U-Bahn, besuchen einen Supermarkt oder gehen im Stadtpark spazieren und greifen dann ganz spontan wildfremde Menschen an, um sie zu töten?

Gibt es dazu eine Statistik?

Wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und wegen einer psychischen Erkrankung oder  einer Persönlichkeitsstörung mit Waffen auf andere Menschen losgegangen sind, gehören einer christlichen Kirche, jüdischen Gemeinde oder einer x-beliebigen Religionsgemeinschaft an, die sich ausdrücklich NICHT  auf den Koran beruft?

Gibt es dazu eine Statistik?

Was sagen unsere berühmten Terrorismus-Experten in ARD und ZDF, Schönenborn, Theveßen und wie sie alle heißen?

Heute in der „heute“ hatten sie einen Psycho-Experten vor der Kamera, der seine Expertenmeinung ohne irgendeine wie auch immer erfolgte Exploration kundtat – für mich schon „der“ Beleg schlechthin für seine „Expertenschaft“.

Das gilt im übrigen für nahezu alle bisher erfolgten Begründungen „psychologischer Einschränkungen“ bei ähnlich gelagerten Fällen. Viel zu schnell und ohne ausreichende Diagnostik werden muslimische Einzeltäter ihrer Verantwortung für ihr Tun enthoben… traurige Jugend, Ausweglosigkeit, Traumata, Lagerkoller und und und. Der Katalog der Ursachen für „psychisch bedingte Straftaten“ ist ebenso umfangreich wie märchenhaft.

Ich kann das nicht mehr hören!

Haben all diese Experten und Nachrichtenschwätzer jemals darüber nachgedacht, was sie mit ihren ach so human gedachten Entschuldigungen bei denjenigen auslösen, die schon immer hier leben und unter psychischen Krankheiten leiden?  Was ist mit denen, die auch in unserer so aufgeklärten  Gesellschaft immer noch ihre Erkrankung als  „Stigma“ erleben, über das sie nicht offen reden können,  weil sie empfinden, dass es sie vom gesellschaftlichen Leben ausschließt?  Haben unsere Terroristenversteher das je bedacht?

Wann gibt es endlich einen Aufstand der Betroffenen – Erkrankten, Angehörigen, Ärzten, Therapeuten – gegen diese ungeheure, immer wieder kehrende Begründung für Terrorangriffe?

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es vor 10 oder 15 Jahren ähnlich häufige  Angriffe  von Menschen mit „psychischen Problemen“ oder „Persönlichkeitsstörungen“  auf völlig unbeteiligte Bürger gab.

Taten, die auf psychische Schwierigkeiten zurückzuführen waren, gab es sicher auch in früheren Jahren, sie betrafen aber so gut wie nie unbeteiligte Dritte, sie galten Angehörigen, Pflegepersonal in den Kliniken oder richteten sich gegen das eigene Leben des betreffenden Menschen.

 

 

Die furchtbaren Amokläufe in Winnenden und Erfurt nehme ich ausdrücklich aus, Begründung siehe Link.

 

 

 

Advertisements

Lügen und fromme Täuschung… 27. Januar, 2016

Posted by Rika in aktuell, antisemitismus, gesellschaft, iran, islam, israel, meine persönliche presseschau, politik, presse, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,
add a comment

Welch eine großartige Nachricht!

Im Vatikan herrscht „Wahre Freude“, titelt  „heute“ und fügt hinzu:

Es ging um Frieden, Toleranz und ein Gebet: Papst Franziskus hat den iranischen Präsidenten Rohani zu einer Privataudienz empfangen. Rohani sprach im Anschluss von einer wahren Freude. Es ging aber auch um Politik.

 

Frieden, Toleranz, Gebet –  das sind Begriffe, die ein jedes Christenherz höher schlagen lassen, und dass der iranisch-muslimisch-schiitische Hassan Rohani den Papst – und damit den höchsten Vertreter der katholischen Christenheit – persönlich bittet, für ihn zu beten, das ist doch wahrlich der höchste Gipfel eines friedlichen Miteinander. Könnte man meinen, wenn, ja wenn es da nicht diese anderen überaus beklemmenden  Nachrichten und Bilder gäbe.

So schreibt  focus  erst gestern:

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft dem Iran eine „schändliche Missachtung von Kinderrechten“ vor. Mehr als hundert Jugendliche sollen zum Tode verurteilt sein. Laut Bericht habe es in den vergangenen zehn Jahren etwa 73 Hinrichtungen gegeben.

 

Der Bericht führt weiter aus:

Teheran verstoße damit gegen die UN-Kinderschutzkonvention, die Todesurteile gegen zur Tatzeit Minderjährige verbiete und die das Land schon vor zwei Jahrzehnten unterzeichnet habe, heißt es in dem Bericht. Trotz einer Jugendstrafrechtsreform „liegt der Iran hinter der Welt zurück“, beklagte der Amnesty-Vizedirektor für den Mittleren Osten, Said Boumedouha. „Er behält Gesetze bei, die Todesurteile für Mädchen ab neun Jahren und Jungen ab 15 Jahren erlauben.“

 

(Hervorhebung von mir)  Man beachte das besondere „Privileg“, das den weiblichen Delinquenten zukommt, die können nämlich schon in einem Alter von nur 9 Jahren hingerichtet werden. Ob es etwas damit zu tun hat, dass Mädchen ja auch schon in einem Alter von 9 Jahren geheiratet werden können und ein Mann demzufolge mit ihnen auch die Ehe vollziehen kann? Kindesmissbrauch in Vollendung, muss man sarkastisch-traurig hinzufügen.

 

In Iran werden immer wieder schwule Männer zum Tode verurteilt: Seit der Islamischen Revolution wurden mehr als 4000 Männer, die Männer lieben, an Baukränen erhängt. Eine wegen homosexueller Handlungen verurteilte Person kann in Iran entweder mit 99 Peitschenhieben bestraft oder erhängt werden. Peitschenhiebe gibt es bereits dann, wenn zwei Männer „unnötigerweise“ gemeinsam unter einer Decke schlafen – selbst wenn es keinen sexuellen Kontakt gegeben hat.

 

Quelle

 

 

Mit einem Kran erhängt zu werden, ist eine wirklich schreckliche Art zu sterben. Wenn die Galgen benutzt werden, die man kennt, bricht das Genick des Verurteilten meist schon während des Falls, was die Person quasi fast sofort tötet. Wenn jemand mit einem Kran erhängt wird, wird die Person allerdings langsam am Genick hochgezogen, bis sie über dem Boden hängt. Es kann bis zu 20 Minuten dauern, bis der Tod eintritt.“ Quelle

Rohani, der sich gerne mild lächelnd als „gemäßigter“, „moderater“ islamischer Führer feiern und preisen lässt, hat in seiner bisherigen Amtszeit eine Bilanz des Schreckens vorzuweisen: „… wurden zwischen dem 10. September 2013 und bis zum 15. Januar 2016 insgesamt 2166 Personen, darunter auch 63 Frauen gehängt.“, kann man bei facebook erfahren. Nun gehört facebook nicht unbedingt zu den zuverlässigen Quellen der Erkenntnis, aber vielleicht zu denjenigen, in denen überhaupt berichtet wird, was und wie etwas in Iran vonstatten geht, sind doch unsere offiziellen Medien damit beschäftigt, die Grundlage für ein prima Geschäftsklima zu schaffen, wie ja auch der Jubel über den „gelungenen“ Atomdeal mit Iran zeigt. Der lächelnde Herr Rohani ist eben „vertauenswürdiger“ als ein grimmig drein blickender Ahmadinedschad – wobei es den meisten Regierungsbeobachtern herzlich egal zu sein scheint, dass lediglich der Auftritt, nicht aber die grundlegende Meinung die beiden iranischen Präsidenten voneinander unterscheidet.

 

Nach dem „heute“-Bericht waren diese barbarischen Strafen und Menschenrechtsverletzungen jedoch kein Thema für den Papst und seine Administration. Und auch kein Thema für die berichtende „heute“.  Aber schließlich kann sich der Heilige Vater ja nicht um alles kümmern, immerhin, dies wurde dann doch mitgeteilt :

In einer Erklärung des Vatikans hieß es, Franziskus habe die „wichtige Rolle“ Teherans im Mittlern Osten betont. Rohani solle sich für Lösungen einsetzen, welche „die Verbreitung von Terrorismus“ sowie den Waffenhandel stoppten.

 

Wäre die Unterstützung terroristischer Gruppen durch die Regierung des Iran nicht auf so entsetzliche Weise real, könnte man den Satz „Rohani solle sich für Lösungen einsetzen, welche die Verbreitung von Terrorismuss sowie Waffenhandel stoppten“ für einen Gag aus der „heute-show“ halten, als ein wunderbar zeitgenössisches Beispiel vom Bock, den man zum Gärtner machen will.

Leider ist es der „heute“ auch nicht aufgefallen, dass der Papst nicht einmal sein Kerngeschäft vernünftig wahrnahm oder wahrnimmt.

Laut biblischer Aussage erging die Weisung Jesu  an Petrus  (dessen Nachfolger Franziskus ja angeblich ist)  seine – Jesu – „Lämmer und Schafe zu weiden“. ( Bibel, Johannes 21, 15-17) Damit ist jedoch nicht   profanes Schafehüten gemeint, wie man sich ohnehinleicht denken könnte,  nein  in diesem „Bild“   geht es darum, die Nachfolger (i.S.v. Jünger) Jesu, also die Christen zu  betreuen.  Dieses „weiden“  meint nicht anderes, als sich  um die Christen zu kümmern, Gefahren von ihnen fern zu halten, für vernünftige Bedingungen zu sorgen, schlicht und einfach  das Wohl der Christen im Blick zu haben und sich für sie einzusetzen, wo immer es erforderlich ist.

Und in Iran ist der Einsatz ranghoher Kirchenführer für das Wohlergehen der Christen dringend geboten, wie überhaupt in den Ländern mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung und entsprechender Regierung.

Christen in Iran leiden unter Verfolgung, besonders schwer ist es für diejenigen von ihnen, die sich vom Islam abgewandt und Christ geworden sind. Ihnen droht der Tod.

Davon ist in dem Bericht keine Rede und auch nicht davon, dass der Papst das in irgendeiner Weise angesprochen haben könnte. Möglicherweise hat er es ja sogar zur Sprache gebracht – dann möge er mir meine kritischen Worte verzeihen – und das ZDF hat wieder einmal wichtige Informationen zugunsten einer allgemeinen „Friede-Freude-Eierkuchen-Berichterstattung“ unterschlagen. Obwohl das dann nicht zu dem passen würde, womit die kurze Mitteilung von „heute“ endet:

Obwohl es nicht der erste Besuch eines iranischen Staatsoberhauptes bei einem Papst war, wurde die Audienz im Vorfeld als symbolträchtig interpretiert. Der schiitische Iran sendet dem sunnitischen Erzfeind Saudi-Arabien damit eine Botschaft: Der Iran hat keine Differenzen mit den Christen. 1999 war bereits Rohanis Vorgänger Mohammed Chatami mit Johannes Paul II. zusammengetroffen.

„DER IRAN HAT KEINE DIFFERENZEN MIT DEN CHRISTEN!“  Das muss sich der Leser dieser Zeile ganz langsam zumuten, ist das doch bitterste Ironie, schlimmste Täuschung. Welcher ZDF-Journalist hat sich diesen Satz ausgedacht – OHNE ihn auch nur ansatzweise zu hinterfragen? In jedem Reiseführer ist zu lesen, dass christliche Touristen doch bitteschön auf das Tragen christlicher Symbole verzichten sollten, um keinen Unmut zu erregen und kein öffentliches Ärgernis auf sich zu ziehen. Können die Leute beim ZDF nicht ordentlich recherchieren? Wer sich nur ein wenig unter christlichen Flüchtlingen umhört, der erfährt schreckliche Einzelheiten zum Thema „Christen in Iran“. Zu behaupten, es gäbe keine Differenzen ist eine gezielte Desinformation, eine üble Täuschung der christlichen Welt über die tatsächlichen Gegebenheiten in Iran.

Und damit  wäre ich bei dem Begriff, der meinem Blogeintrag neben den „Lügen“ als Überschrift dient: TÄUSCHUNG

Der Islam kennt die trickreiche Anwendung der Täuschung zum Zweck der Durchsetzung islamischer Ziele. Und so muss man wohl auch dies verstehen:

Rohani, so lesen wir, bittet den Papst, für ihn zu beten.

Hamed Abdel Samad schreibt in seinem Buch  (Droemer, München 2014)  „Der islamische Faschismus“ in dem Kapitel „Taqiyya oder: Täuschung für die Sache Gottes“ unter anderem Folgendes:

„Der Islam war bald sehr erfolgreich mit seinen Eroberungen, und die Muslime bildeten rasch die Mehrheit oder stellten zumindest die Herrschaftselite in den eroberten Gebieten, somit war die Verstellung und das Leugnen des eigenen Glaubens nicht mehr notwendig. Anders war es bei den Schiiten, die sich wenige Jahre nach dem Tod Mohammeds abspalteten. Sie waren es, die das Prinzip  taqiyya einst prägten, als Selbstschutzmaßnahme, um sich vor der Verfolgung zu schützen.  ….    Ayatollah Khomeini erweiterte dieses Prinzip und erlaubte seinen Anhhängern, sich als Atheisten zu geben, um Zugang zum Verwaltungsapparat des Schahs zu bekommen und das System zu unterwandern. Khomeini schreibt: ‚Sollen die Umstände der taqiyya einen von uns veranlasst haben sich dem Gefolge der Machthaber anzuschließen, dann ist es seine Pflicht davon abzulassen, es sei denn, seine rein formale Teilnahme brächte einen echten Sieg für den Islam.  Auch in der Frühphase der Revolution verbarg er mit Hilfe dieses Prinzips seine Absichten und führte Linke und Bürgerliche damit in die Irre, bis er alle Zügel an sich gerissen hatte. Dabei hätte es jeder wissen können: In seiner Schrift ‚Der islamische Staat‘ hat er alles bestens dargelegt.“ (Seite 158 f)

Wenn ein hoher iranisch-islamischer Funktionär den Papst bittet, für ihn zu beten, so verfolgt er exakt damit die Strategie, die Khomeini zur weltweiten Durchsetzungs des Islam als Herrschaftsform empfiehlt. Er, Rohani, streut seinem Gegenüber formmen Sand in die Augen, macht ihn  zu einem kritiklosen „Verbündeten“, unterstellt ihn dem Gesetz Allahs, denn es ist doch höchst unwahrscheinlich, dass Rohani den Beistand des Dreieinigen Gottes der Christen erbittet. Das wäre nach islamischer Lesart todeswürdige Blasphemie!  So ist es einfach im höchsten Maße perfide, dass der Präsident des Iran, der in seinem Land Christen gnadenlos verfolgen lässt, den höchsten Präsentanten der Christen um ein Gebet bittet. (Ganz anders sähe es natürlich aus, wenn Rohani selbst zu einem Abtrünnigen geworden wäre und um himmlischen Beistand bittet… ) Und der Papst, weiß er nicht, auf welches Spiel der Taqiyyah er sich einlässt?

Ich verstehe es inzwischen nicht mehr, dass zur Recherche ausgebildete Journalisten nicht diesen Zusammenhängen nachgehen und darüber ebenso berichten, wie über den Jubel, den die  geschickte „Täuschung“ – Rohani und Papst im Freudentaumel –  auslöst.

„Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ sagt die Bibel.

Für die Obrigkeit zu beten war schon immer eine viel geübte Tradition  der Christen weltweit. Dass unter „Obrigkeit“  auch Tyrannen, Diktatoren, Verbrecher zu finden waren und sind, muss ich nicht ausdrücklich betonen und ich unterlasse es sehr bewusst, das näher zu spezifizieren. Nur dies:

Heute ist der  Gedenktag für die ermordeten Juden ….

und es gab nicht wenige Christen, die für den „Führer“ gebetet haben und nicht darum, dass die Führerschaft, das Morden der Nazis und das Leiden der von den Nazis Verfolgten und Erniedrigten ein Ende haben möge…

Es sei an dieser Stelle auch daran erinnert, dass der nette Herr Rohani mit keiner Silbe die Ankündigung und Forderung seines Vorgängers zurück genommen oder relativiert habe: Immer noch sieht Iran in Israel das „Krebsgeschwür, das aus der Welt entfernt werden soll“….

Der politische und religiöse Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei (76, Foto), hat ein Buch mit dem Titel „Palästina“ veröffentlicht. Nur wenige Wochen nach dem vom Westen gefeierten Atom-Deal spricht der Ayatollah darin Klartext: Das „Krebsgeschwür Israel“ müsse zerstört, die Welt unter islamische Herrschaft gebracht und Jerusalem von den Juden befreit werden. Während der Westen das Atomabkommen als Annäherung Teherans an den Westen feiert, kündigt Khamenei erneut seinen Willen an, den Staat der Juden zu vernichten.

Quelle

 

Auch dazu hat der Papst und haben die Leute von „heute“ geschwiegen…

 

 

 

Aus dem Nähkästchen geplaudert…. 9. März, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, judentum, medien, politik, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,
add a comment

Um es gleich ganz klar zu sagen: Es geht nicht um mein Nähkästchen, weder um dessen Inhalt, der ist zwar  mannigfaltig und interessant, noch  um dessen Anwendung im Hause Rika. Es geht auch nicht um Klatsch und Tratsch, mit dem man den Begriff „Nähkästchenplauderei“ am ehesten in Verbindung bringt.

Ich wähle diese Überschrift –  und damit verbinde ich gleichsam ein Gefühl der Ohnmacht, das ich seit Jahren empfinde – für den Hinweis auf einen Artikel, in welchem  ein Insider  die seltsam anmutende Übereinkunft beschreibt, mit der Medien sich eines Landes annehmen, das im Vergleich zu den meisten Ländern dieser Erde winzig ist, dessen Bevölkerung und  Politik aber mit Argusaugen beobachtet, beschrieben und damit gleichzeitig  zum Zentrum des weltpolitischen Interesses gemacht wird:

ISRAEL

Keinem anderen Land der Welt wird eine derartige Aufmerksamkeit zuteil, wie dem kleinen Staat im Vorderen Orient. Kaum ein anderer Politiker steht so sehr im Focus der öffentlichen Kritik, wie der jeweilige Ministerpräsident des Staates Israel – unabhängig davon, welcher politischen Partei und Richtung er jeweils angehört. Denn eines ist so gewiss wie das Amen in der Kirche: Ein israelischer Ministerpräsident kann nach den kommentierenden Medien – vor allem unseres Landes – eigentlich NICHTS richtig machen, vielmehr ist davon auszugehen, dass er grundsätzlich ALLES falsch macht. Das jedenfalls ist die betrübliche Quintessenz meiner höchst eigenen Beobachtung der grundsätzlich „kritischen“ Berichterstattung aus Nah-Ost, die an Israel und seiner Politik immer das bekannte Haar in der Suppe findet und mit schönster Regelmäßigkeit aus der „Brühe“ zieht und geradezu genüsslich betrachtet, während die Herren von Fatah und Hamas so etwas wie Narrenfreiheit genießen. Meine Tochter würde stattdessen wohl eher  den Begriff „Welpenbonus“ wählen, bedeutet der doch, dass man jemandem – entsprechend einem  jungen Tier,  ganz  egal ob Wolf oder Schaf –   den Status  des zu Schützenden   zubilligt.  Und das ist es doch, was man den mörderischen Terrortruppen von Hamas oder Fatah  zugesteht: Schutz vor Kritik, völlig egal, wie grausam und fürchterlich ihre Aktionen gegen die ansonsten doch so beschworene „Menschlichkeit“ sind. Geht es um oder gegen Israel, hat ein kleines Kind, das von Steine werfenden Arabern so schwer verletzt wird, dass es an den Folgen stirbt, jedes Recht auf „Menschlichkeit“ verwirkt, spielt „Angriff gegen die Menschlichkeit“ keine Rolle, wenn Rabbiner beim Morgengebet in ihrer Synagoge abgeschlachtet werden. Dann – wenn es gegen Israel geht – sind diese Angriffe „Ausdruck der unterdrückten Minderheit“, die mit dem Mantra von der „Besatzung durch Israel“ allemal gerechtfertigt werden.

Mich hat das – und man kann es in allen meinen Stellungnahmen dazu hier bei „himmel und erde“ (exemplarisch hier) nachlesen – immer schon sehr irritiert und immer wieder fassungslos gemacht. Ich konnte und kann nicht verstehen, dass kluge Menschen (ich halte Journalisten zumindest nicht für dumm) so einseitig über einen Konflikt berichten, der doch alles andere als eindimensional zu betrachten und zu bewerten ist. Es hat mich wütend gemacht – und macht es mich noch – dass „die Siedlungen“ zum Gradmesser der Friedfertigkeit erklärt werden, der Charta der Hamas aber gar keine Beachtung geschenkt wird und auch das öffentliche Gerede des Herrn Abbas von einem zu bildenden „judenreinen Palästina“ niemanden der kritischen Journalistengarde auf die Idee bringt, DAS für zutiefst rassistisch zu halten und dem Tatbestand der Apartheid entsprechend zu beschreiben und zu verurteilen, wo hingegen Israel immer wieder als „Apartheidsstaat“ diskriminiert wird, obwohl arabische Bürger in Israel   die gleichen demokratischen Rechte und Freiheiten genießen wie die jüdische Bevölkerung.

Nicht erst nach der Lektüre des oben bereits genannten und unten verlinkten Artikels, aber durch ihn  ist  mir aufs Neue klar geworden, dass es nur einen einzigen Grund geben kann, der Menschen, die ansonsten durchaus zu differenzieren verstehen, zu dieser einseitigen Haltung gegenüber Israel veranlasst: Israel ist der Staat des jüdischen Volkes.  Es sind JUDEN gegen die sich die manchmal nur dürftig verschleierte Wut und Verachtung richtet. Seit Israel aus der Knechtschaft Ägyptens befreit wurde und sich durch seine monotheistische Gottesbeziehung und die damit verbundenen kultischen Erfordernisse und Gesetze von seinen umgebenden Nachbarn deutlich unterschied, ist es – wie die Propheten der Bibel sagen – zum Stein des Anstoßes und zum Zankapfel der Mächtigen der Welt geworden. Sie, die Menschen, wurden verfolgt, gedemütigt, gemordet und verbannt, weil sie Juden waren.  Ich habe lange in der Annahme gelebt, dass diese anti-jüdischen Ressentiments und die daraus resultierenden Haltungen und Handlungen nach der Shoa nicht mehr das vorherrschende Element in der Beziehung zu Juden (und damit vor allem auch zu Israel)  sein könnten, sein würden…..  Ich habe mich getäuscht. „Leider“ zu sagen, drückt nur unzureichend aus, was ich dabei empfinde und was mir durch den Kopf geht. Es ist entsetzlich!

Hier nun, nach dieser langen Vorrede, der Link zum oben genanten Artikel Matti Friedmans, den ich bei heplev entdeckte und der in der „Jüdische Allgemeine“ erschienen war:

„Reporter mit Grenzen“

Daraus dieses Zitat:

In meiner Zeit als Korrespondent habe ich erlebt, wie Israels Mängel überzeichnet wurden, während die Fehler seiner Feinde nicht vorkamen. Ich habe miterlebt, wie die Gefahren für Israel ignoriert oder als Fantasieprodukte verhöhnt wurden, sogar, wenn diese Gefahren sich immer wieder ganz real manifestierten. Ich habe gesehen, wie ein fiktionales Bild Israels und seiner Feinde produziert, gepflegt und verbreitet wurde, indem bestimmte Einzelheiten aufgebauscht, andere ignoriert wurden und das Gesamtergebnis als akkurates Bild der Wirklichkeit verkauft wurde.

Das entspricht genau meiner Wahrnehmung der Berichterstattung durch die Medien, die für mich ja – zum Glück – inhaltlich immer wieder durch Bloggerinnen vor Ort in Israel  (und die guten Blogs hierzulande)  „nachjustiert“ wurden.

Und auch die Aussage dieses Zitats ist leider zutreffend:

Die einzige Gruppe, die derzeit in der westlichen Welt Objekt eines systematischen Boykotts ist, sind die Juden – heute unter dem bequemen Begriff »Israel«. Der einzige Staat der Welt, dem Unis eigene »Apartheidwochen« widmen, ist der jüdische Staat. Gegen kein anderes Land und kein anderes Volk werden heutzutage derartige Taktiken eingesetzt, gleich wie ungeheuerlich die ihnen zugeschriebenen Menschenrechtsverletzungen sind.

Der Antisemitismus, der niemals verschwunden oder gar „besiegt“ war, zeigt  im Umgang mit Israel sein erschreckend aggressives Gesicht und wird – zu meinem Entsetzen – mit jedem Artikel in den Zeitungen und Magazinen,  mit jeder Nachricht und nahezu jedem Kommentar in unseren Gebühren finanzierten „Staatsmedien“ von ARD und ZDF hoffähiger gemacht.

Es ist nicht verwunderlich, dass Matti Friedman mit dieser Aussage seinen Artikel schließt:

Man sollte denken, dass die Entwicklung neuer und komplexer Konfliktlagen im Nahen Osten die Fixierung der Medien auf Israel etwas abgemildert hätte. Israel ist schließlich nur ein Nebenkriegsschauplatz. An einem Vormittag im Irak sterben mehr Menschen als im Westjordanland und Jerusalem im ganzen Jahr. Stattdessen hat sich die Israel-Obsession der Medien gerade in den vergangenen Jahren paradoxerweise noch weiter verfestigt. Dafür steht der BBC-Reporter, der eine jüdische Frau in Paris nach dem mörderischen Anschlag auf einen koscheren Supermarkt Anfang Januar live auf dem Sender wissen ließ: »Viele Kritiker der Politik Israels würden sagen, dass auch die Palästinenser sehr unter Juden zu leiden haben.« In anderen Worten: Alles kann auf die Besatzung zurückgeführt werden, und Juden sind im Zweifelsfall an Mordanschlägen gegen sie selbst schuld. Kein Wunder, dass so viele Juden in Westeuropa inzwischen wieder nach den Koffern schauen.

Hervorhebung von mir…..  übrigens ist dies, die Rückverweisung der Verantwortung an die Juden selbst für das, was man ihnen antut, schon eine offen angewandte Taktik solcher Geistesgrößen wie Goebbels oder dem „Gröfaz“ selbst. „Beste“ Nazi-Strategie und Stürmer-Rhetorik.   Ob sich die Medienschaffenden dessen eigentlich bewusst sind?

„Öffne deine Augen…“ 18. Juli, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, meine persönliche presseschau, vermischtes.
Tags: , , , , , , ,
4 comments

Seit Tagen treibe ich mich auf den Oranisationsseiten der Demonstrationen „für Gaza“ herum.

Fast alle diese Gruppen funktionieren  nach einem einheitlichen System und Muster:  Gaza ist von den bösen Israelis bedrängt, bedroht und angegriffen; „wir“, die Guten, müssen uns mit „unseren Geschwistern in Gaza“ solidarisieren.  Da riecht man förmlich schon aus welcher Ecke der Wind weht, wenngleich die Organisatoren neben allem  „insAllah“  auch ganz begeistert sind über Christen, Säkulare, Linke und was sich sonst noch so auf der Bühne des Kampfes  gegen das „Weltjudentum“     den Zionismus bewegt und sich nun engagiert und mit der nötigen kritischen Einstellung in den Kampf um Gaza begibt.

Allerdings haben diejenigen die jetzt die Wiener Demonstration  vorbereiten, die Taktik gewechselt, wohl aus der Erfahrung, dass es nicht so gut ankommt, wenn Berichte  wie die aus  Essen,    Bremen,   Frankfurt     Berlin   in den online-Magazinen  und die bei   Facebook und anderen sozialer Netzwerke auch diejenigen  erreichen, die dem Ganzen (bisher) noch relativ neutral gegenüber stehen. Man möchte auf gar keinen Fall in die unschöne Ecke mit Antisemiten gestellt werden, darum hat man auch die überaus clevere Formulierung gefunden: „Wir haben nichts gegen Juden, wir hassen nur die Zionisten„, wobei „Zionist“   synonym für die gebraucht wird, die in irgendeiner Form zu erkennen geben, dass sie den Staat Israel – wenn  schon nicht unterstützen, so aber doch  im Großen und Ganzen – als demokratischen Staat anerkennen. Jeder, der sich – auf welche Weise auch immer – positiv zu Israel äußert, gerät umgehend in den Verdacht ein „Zionist“ zu sein, den man demzufolge unbedingt kritisieren und beschimpfen darf, soll, muss und das auch tut. So sagen Kommentatoren, „dass die guten Juden“ ja ihrerseits selbst den Staat Israel verteufeln und mit ihm nichts zu tun haben wollen und leider gibt es genug Leute von der Sorte „gute Juden“, die sich nicht entblöden, ihren unappetitlichen Senf in die unbekömmliche Suppe zu geben, die gerade von den „Demonstranten für Gaza“  angerührt wird. Die „Tochter“ ist nur eine von ihnen…

Ich mische mich ein, kommentiere, kopiere Links, Artikel, Logos. Ich werde beschimpft, beleidigt, verunglimpft, beschuldigt und schließlich werden  meine Kommentare gelöscht. Viele Stimmen und Meinungen schlagen mir entgegen, kryptische Verschwörungen, seltsame Behauptungen, Verdrehung Tatsachen usw. usw. usw.   Jemand schrieb mir gar, dass es ja gar nicht die Hamas sei, die gegen Israel kämpft, das wären irgendwelche ausländischen Kräfte…. !  Es zeigt sich nun, wie überaus erfolgreich der jahrelange anti-israelische Drill vor allen in Türkisch sprachigen Medien, wohl aber auch innerhalb der muslimischen Ummah Früchte trägt. (Der religiös-islamische Anteil in den Kommentaren ist unübersehbar und groß.)Jede noch so krude Behauptung wird kritiklos geglaubt und übernommen, die augenfälligsten Bildfälschungen als Beweis für Israels vermeintlichen Massenmord an Kindern mit größter Selbstverständlichkeit weiter gereicht.  Mir wird immer wieder vorgehalten, von den „Zionisten“ für meine Kommentare bezahlt zu werden, wenn ich Berichte einstelle, die die andere Perspektive, die Israels beschreibt. Und immer wieder werde ich als „Jüdin“ beschimpft, wird mir mein Erwiderung Christin zu sein, nicht abgenommen. Es kann einfach nicht sein und wird nicht geduldet, dass jemand für Israel Stellung bezieht. Und es wird in diesen Kommentarspalten leider auch allzu deutlich, dass wir viel zu lange die Lage nicht erkannt haben, nicht deutlich genug darauf bestanden haben, dass die freie Meinungsäußerung zwar ein unveräußerliches Rechtsgut ist, das seine Grenze  aber da haben muss, wo eindeutig mit nationalsozialistischem Gedankengut Stimmung gegen Juden/Israel gemacht wird, der Holocaust einerseits verleugnet, andererseits aber durchaus  „anerkannt“ wird und zwar indem  Kommentatoren ihr großes Bedauern darüber aussprechen, dass „Hitler nicht fertig“ geworden sei und man nun das weiter führen müsse…

Seit heute ist ein weiteres  Logo im Netz.  Ich veröffentliche es hier in seiner ganzen Größe, zeigt es doch sehr klar, worum es vielen Demonstranten eigentlich geht:

 

Nicht mehr von „Free GAZA“ ist die Rede, es geht darum „pro Palästina“ zu sein.

Und nun stimmt auch das Logo mit der Rede vom „Wir sind nicht gegen Juden, wir hassen Zionisten“ überein. Denn „gute Juden“, so war immer wieder zu lesen, wollen ja keinen israelischen Staat. Sie leben friedlich in den bisherigen Staaten des Nahen Ostens oder in Europa.

Dass das aber vorgeschoben ist, zeigt dieses Video einer HASS-Demo gegen Israel in Berllin:

 

ÖFFNE DEINE AUGEN heißt es auf dem Plakat.

Und dann siehst du, was gemeint ist. Ganz Palästina, ohne Israel.  Das ist die erklärte Zielsetzung, die erträumte Zukunft, der erstrebte „Staat“.

„Öffne deine Augen!“ sagen sie und geben damit preis, was sie wirklich wollen. Die Menschen in Gaza sind sicherlich vielen der Demonstrationswilligen nicht egal, aber um das große  Ziel zu erreichen, würden sie vermutlich zu jedem Opfer bereit sein, zumal es sich propagandistisch so prima ausschlachten lässt, wenn Kinder in Gaza durch Israelis sterben – ob das nun den Tatsachen entspricht oder nicht. Sie haben nur diesen einen großen Feind  „Israel“.

Leider laufen viele unserer Politiker immer noch mit völlig geschlossenen Augen durch die Welt, streben strategische Partnerschaften mit der Einheitsregierung aus der „moderaten“ Fatah und der  als Terrororganisation eingestuften Hamas an.

Und leider wird in unseren Medien immer noch ganz „im Sinne journalistischer Ausgewogenheit“, wie unlängst in einer Erwiderung auf eine Beschwerde an das ZDF mitgeteilt wurde, vor allem Israel sehr ausgewogen als Aggressor und übermächtiger Feind dargestellt. Die Ausgewogenheit zeigt sich zum Beispiel darin, dass Barbara Hahlweg, die Moderatorin der „heute“-Sendung,  gestern sagen darf, dass die Waffenruhe den Palästinensern etwas Luft verschafft habe – den Israelis natürlich auch -, dass aber unmittelbar nach Ende der Waffenruhe die Luftschläge gegen Gaz mit großer Härte weiter geführt würden und auch die Hamas wieder ihre Raketen gen Israel schicke, die aber nur wenig Schaden anrichteten…   Leider verschweigt sie äußerst mitfühlend   ( man darf doch den „kritischen Freunden Israels“  nicht das Feindbild rauben! ) , dass die Waffenruhe, die von 10.00 – 15.00 h angesetzt war, von der Hamas bereits um 12.00 h gebrochen wurde, während Israel die Vereinbarung bis 15.00 h einhielt und befolgte.    Und journalistisch ausgewogen ist ganz bestimmt auch dieser „Hintergrundbericht“.    samt seiner wunderbaren Karte und der dazu gehörenden Legende – wobei diesmal der Begriff durchaus doppeldeutig gemeint ist.

Über die Rolle der Medien werde ich vielleicht schreiben, wenn mein Puls wieder normal  hoch ist.

…………………………….

 

Und während ich dies schreibe, werden pro-israelische Kundgebungsteilnehmer  von Gegendemonstranten     extrem bedroht!

Aufputschmittel Polizei… 13. Juli, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
Tags: , , , , , , , ,
1 comment so far

DAS hat es wohl auch noch nicht gegeben in Deutschland.

Eine Demonstration ist angemeldet, die Polizei informiert, man rechnet mit  „etwa 100“ Demonstrationsteilnehmern und stellt entsprechend viele, respektive wenige Beamte ab, die Demo freundlich zu begleiten.

Es erschienen aber deutlich mehr Teilnehmer als vermutet, jedenfalls als die Polizei vermutete. Die Polizei ist nämlich nicht in der Lage, sich die modernen Medien und sozialen Netzwerke zu Nutze zu machen, sonst hätten sie schon ziemlich früh mitbekommen  – wie auch ich an meinem heimischen Schreibtisch -, dass sich da nichts Gutes im schönen Frankfurt zusammenbraut.

Bei facebook  geriet ich gestern auf die Seite der Organisatoren dieser Demonstration, die sich gegen den Krieg in Gaza wenden sollte. Es wurde der Rathenauplatz  als zentraler Treffpunkt benannt, darüber diskutiert, welche Plakate mitgebracht werden sollten, ob man nicht eine Sammlung zugunsten der Not leidenden  Gazaner durchführen wolle  und weitere Informationen ausgetauscht.  Ein Teilnehmer fragte nach, warum man denn nicht vor einer jüdisch-israelischen Einrichtung protestieren wolle, das sei zu riskant, erwiderte ein anderer, da dort immer eine besondere Bewachung durch die Polizei gegeben sei, aber man könne doch „ganz spontan“ gemeinsam dorthin spazieren, schlug ein anderer vor und seine Idee wurde freudig aufgegriffen.

Ich  schaltete mich in die Diskussion ein und fragte nach, ob sie auch gegen das gegenseitige Töten von Muslimen in Syrien und Irak protestieren würden oder gegen Boko Haram in Nigeria. Das löste einen heftigen Angriff gegen mich aus, es folgten Beleidigungen der dümmsten und der bösartigsten Art. Und schließlich, nach gut zwei Stunden,  wurde ich für die Seite gesperrt. Nicht nur ich, wie sich schnell herausstellen sollte.  Vorher aber hatte ich noch durch den „Buschfunk“ über die laufende Demonstration mitbekommen, dass sie ganz offensichtlich chaotisch verlaufe, Frauen und Männer nicht getrennt seien – wie ein Teilnehmer empört zu Protokoll gab – und überhaupt keine einheitliche Führung zu erkennen sei. Ein anderer Demonstrationsteilnehmer rief zur Ruhe aus, da es sonst „keinen guten Eindruck auf die Nichtmuslime machen würde“, und man solle doch lieber darauf verzichten „Tod Israel“ zu rufen, dass würde den Muslimen auch eher schaden. Kurz danach war die Seite von einer Sekunde zur anderen nicht mehr zu erreichen.

Ich aß  mit meiner Familie zu Abend, der Gatte und die Tochter widmeten sich dem Fußballspiel, bzw. der Vorberichterstattung und ich schaute kurz in den PC nach neusten Nachrichten aus Israel, denn die waren mir sehr viel wichtiger als jedes Fußballspiel in Brasilien.

Was ich aber außer den (gar nicht guten) Nachrichten über Israel zu sehen bekam, übertraf alle meine Vorstellungen von einer rechtsstaatlichen Demonstration.

Die Demonstration, deren Organisation ich so gründlich mitbekommen hatte, war aus den Fugen geraten. Das allein aber ist noch nicht so bemerkenswert, das passiert hin und wieder mal, wenn die Emotionen der Teilnehmer hochkochen.

Was ich zunächst mit ungläubigem Staunen und dann mit zunehmender Empörung über das soziale Netzwerk facebook zu sehen bekam, spottete jeder Beschreibung.

Aus einem Polizeiwagen heraus tönte es „Kindermörder Israel, Kindermörder Israel“ Nicht einmal, nein, fort und fort, während  das Polizeifahrzeug langsam durch die aufgebracht skandierende Menge fuhr.

Noch einmal zum langsamen Mitlesen:

Aus einem Polizeiwagen heraus tönte es :

„Kindermörder Israel, Kindermörder Israel“ Nicht einmal, nein, fort und fort, während  das Polizeifahrzeug langsam durch die aufgebracht skandierende Menge fuhr.

Aufgebracht … hasserfüllt … arabische / türkische Rufe zwischendurch…  Allah wurde angerufen….Ich traute weder meinen Ohren noch meinen Augen.

Halbzeit in Brasilien, Claus Kleber im Duett mit Christian Sievers lieferte eine gekonnte Choreografie anti-israelischer Berichterstattung ab. Auch die Ukraine findet kurz Erwähnung. Ich warte darauf, dass Herr Kleber die Frankfurter Krawalle freundlich-verständnisvoll dem deutschen Volk erklärt, nach dem beliebten Motto, sie können doch nichts dafür, sie müssen doch ihre Frustration herausschreien dürfen und die Polizei ist doch unser aller Freund und Helfer. Aber NICHTS, nichts passiert. Die Demonstration wird einfach totgeschwiegen. Keine Silbe in unseren Qualitätsmedien.

Heute Morgen vergewisserte ich mich: Keine Nachricht über Frankfurt.

Vielleicht, so überlegte ich, feilen die die Damen und Herren Nachrichtenredakteure immer noch an der Formulierung, mit der sie natürlich Israel für den Skandal verantwortlich machen und unser Verständnis für die empörten Demonstranten fördern können.

Den Slogan   „Die Polizei, dein Freund und Helfer“, werden sie vermutlich beibehalten, sagte doch der zuständige Beamte nach einem Bericht der FR, es handele sich bei der polizeilichen Aufputschhilfe um DEESKALATION.

Na dann, Gute Nacht Deutschland!

Viel Spaß beim Fußball heute. Wir werden vermutlich Weltmeister, haben aber jeden Anstand und jede Scham verloren in unserem wunderbaren „Wir stehen an der Seite Israels!“ Mag die Kanzlerin das auch noch so oft und betroffen von sich geben.

Habt IHR, die ihr so eifrig für die Palästinenser in die Bresche springt, damit nicht längst die Seite gewechselt?

Seid IHR, die ihr so eifrig eure „israelischen Freunde“ kritisch belehrt über das, was gut und richtig für Juden zu sein hat, nicht längst wieder bei 38 angekommen?

Lasst sie, die Hamas, die es sich auf ihre Fahnen geschrieben hat den Kampf gegen Israel niemals aufzugeben,  ihre Raketen aus Gaza doch auf Israel werfen, „Ihr kritischen Freunde Israels“ wisst, dass „sich das nie wiederholen darf“,  wobei „Ihr kritischen Freunde Israels“ das „DAS“ nun so interpretiert, dass die Muslime die  neuen Juden sind, und IHR deshalb  auch nichts dagegen habt, dass die echten  Juden mit Raketen beschossen werden seit Wochen und Monaten und die Polizei ihren Dienstwagen zur Verfügung stellt, um dem Pöbel die „richtigen“ Parolen vorzugeben.

 

Ach ja, während Herr Kleber offenbar keine Ahnung von den skandalösen Geschehnissen in Frankfurt hatte oder sie – schamhaft verschwieg – brachte noch am Abend  fr-online einen Bericht.

Auf den Bericht des Frankfurter Polizeipräsidenten bin ich gespannt. Ich warte auf eine offizielle Entschuldigung der Kanzlerin bei den Juden in Deutschland, den hier lebenden Israelis und dem israelischen Botschafter für die Beleidigungen, die sie nicht nur durch die Demonstration in Frankfurt, nein auch durch die in Essen, Berlin,    Gelsenkirchen, Dortmund erleiden mussten. Und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass sich die Staatsanwaltschaft des Vorfalls in Frankfurt und der Vorfälle in den anderen Städten annehmen wird, zumal sich unter die „friedlichen Demonstranten“ auch bekennende Neo-Nazis mischten.

 

Und noch ein „Ach ja“: Glaubt  nicht an die Ammenmärchen von den „spontanen Demonstrationen“, die euch die Medien erzählen, die Aktionen sind zielgerichtet und punktgenau geplant, die Leute verabreden sich über die sozialen Medien, sie sprechen sich ab, legen die Strategie fest. Die Polizei ist nur zu blöd, das rechtzeitig zu bemerken.  Es wäre darum sinnvoll, jedem noch so kleinen Hinweis nachzugehen und rechtzeitig ALARM zu geben.

 

Mein Dank geht an den Blogger der die Ereignisse in Frankfurt  dokumentierte.

 

 

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Die Fortsetzung der Demonstrationen in anderen Städten lauft bereit,   hier!

Was nun, Franziskus? 15. Juni, 2014

Posted by Rika in aktuell.
Tags: , , , , , ,
2 comments

Wie haben sie gejubelt, die Freunde des Papstes und der Palästinenser über ein gemeinsames Gebet mit den „beiden Präsidenten“ in den vatikanischen Gärten um Frieden für… ja, für wen eigentlich? Die Frage drängt sich auf angesichts der Tatsache, dass nicht einmal ein Monat seit jenem Ereignis vergangen ist und in Fatah-Hamas-Land Jubel aufbrandet über einen gelungenen Beitrag zum Frieden, wie ihn Fatah und Hamas verstehen: Israel, der Feind, wird durch die Entführung dreier jungen Männer bis ins Mark getroffen. Die Armee tut ihr Möglichstes die Entführten zu finden… das ZDF tut sein Möglichstes, die Tat zu verharmlosen… die jungen Männer seien „verschwunden“ wird dem Publikum gerade in der Halbzeitpause eines Fussballspiels in Brasilien mitgeteilt. So, als sei es völlig normal, dass ausgerechnet in Israel Menschen einfach so von der Bildfläche verschwinden OHNE dass ein terroristischer Angriff der „lieben“ Nachbarn von Hamas oder Fatah zu befürchten wäre. Was sagt Franziskus wohl dazu? Fühlt er sich wohl in seinem schönen Garten? Wohl kaum, will ich hoffen. War schon die ihm und seinen Organisatoren des Friedensgebets  untergejubelte Sure mit der Bitte, Allah möge den Sieg über die Ungläubigen schenken eine überaus peinliche Angelegenheit, die man erst nach längerem Insistieren durch arabisch sprechende Islamkenner zugab, so müssen doch die Freudengesänge der „Palästinenser“ über die Entführung wie Lieder aus der Hölle anmuten. So hat er es sich sicher nicht vorgestellt, das Ergebnis eines Gebets um Frieden. Aber hätte er es nicht wissen können, dass dem Betrug im Garten allzu bald die böse Tat folgen würde? Ist es je anders gewesen in den Bemühungen um Frieden? Wann immer man glaubte einen winzigen Hoffnungsschimmer ausmachen zu können, folgte blutiger Terror. Das wird sich nicht ändern. Was sich aber ändern muss, ist die Haltung der offiziellen Kirche dazu. Sie sollte endlich aufhören, den Terror als Freiheitskampf zu verharmlosen und sie sollte sich endlich dazu aufraffen, den Islam als das zu bezeichnen, wie er sich selbst seit seinem Beginn offenbart: eine erbarmungslose und gnadenlose Ideologie in der Maske des Religiösen.

Einspruch! 6. Oktober, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
Tags: , ,
1 comment so far

Nicht nur die HAZ versucht das desaströse Abschneiden in der Zuschauergunst bei „Wettern, dass…?“ auf den parallel laufenden Boxkampf zu schieben.

Die HAZ schreibt:

Das Interesse am ZDF-Showklassiker „Wetten, dass..?“ schwindet. Zum zweiten Mal ist Moderator Markus Lanz mit seiner Sendung unter die Marke von sieben Millionen Zuschauern gerutscht. Gegen einen auf RTL gezeigten Boxkampf hatte „Wetten, dass..?“ keine Chance.

Nein, das sehe ich ganz anders. Niemals käme ich auf die Idee, mir Markus Lanz und „Wetten, dass…?“ anzutun und noch abwegiger ist die Vorstellung, freiwillig dabei zuzusehen, wie zwei Männer nach allen Regeln der Kunst sich grün und blau prügeln. Ich gehe aber nicht davon aus, einzigartig mit meiner Einstellung zu sein, quasi eine Exotin.

Warum kann man nicht einfach eingestehen, dass sowohl die Sendung „Wetten, dass…?“ sich längst tot gelaufen hat, als auch der Moderator eine völlige Fehlbesetzung ist  – zu sein scheint, müsste ich ehrlicherweise sagen, da ich ihn noch nie in dieser Rolle gesehen habe (s.o.). Die schlechte Quote auf das Konkurrenzprogramm zu schieben, macht doch die Lage nicht besser und verhindert geradezu eine wirklich Erneuerung – sofern man die überhaupt will oder vornehmen sollte. Ich habe „Wetten, dass…?“ vor vielen Jahren zuletzt gesehen und fand die Show damals schon so was ausgelutscht und fad…. da konnten mich auch noch so „wichtige“ Promis nicht mehr vor die Glotze locken.

So, das war es schon, mehr Zeit und Fingerarbeit will ich weder der Show noch Herrn Lanz gönnen und auch nicht denen abverlangen, die ab und zu hier rein schneien und lesen…

Allen einen wunderschönen und unterhaltsamen Abend, wie auch immer er jeweils gestaltet sein mag 🙂   !

Freudenfeier für Verbrecher…. 14. August, 2013

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
Tags: , , , , , , , , , ,
3 comments

Ist das eine Freude!

Die Mutter schließt den so lange entbehrten Sohn schluchzend in die Arme, das umstehende Volk jubelt, Freudengesänge erfüllen die Nachbarschaft, der Präsident persönlich gratuliert!   Großes Fest!!!

Vermutlich werden die nun gefeierten Helden demnächst als Namensgeber für Schulen und Straßen geehrt.

Doch der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist  die Berichterstattung in den Medien, zumindest in den deutschen Medien. Sowohl die ARD als auch das ZDF berichten darüber, dass Gefangene nach langer Haft in israelischen Gefängnissen freigelassen wurden als Voraussetzung für die Wiederaufnahme sogenannter Friedensgespräche. Mit keiner einzigen Silbe bei der ARD und äußerst knapp im ZDF wird erwähnt, dass es Verbrecher und Mörder sind, die da frei kommen, dass Blut an ihren Händen klebt, sie unschuldige israelische Zivilisten auf dem Gewissen haben.

Das nenne ich mal eine subjektiv-objektive und informative Propagandasendung zugunsten von Terroristen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weder ihr Tun bereuen, noch aufhören, den Terror zu unterstützen.

Parallel zu dieser grandiosen Nachricht verbreitet das ZDF wie die ARD das Ammenmärchen von den Siedlungen, die den Frieden verhindern.

Möchte sich einer das Szenario in Deutschland vorstellen, das (rein hypothetisch natürlich)  in ca 15 bis 20 Jahen ablaufen könnte, wenn die NSU-Terroristin Beate Zschäpe ihre vermutlich lange Haftstrafe abgesessen haben und dann von jubelnden Neonazis von dem Gefängnis im Triumphzug zu ihrer Familie (ihren Freunden) nach Hause begleitet wird….  Die Medien würden vor Empörung schäumen, mit Recht!

Nein, das mag sich  niemand vorstellen und hoffentlich wird es so eine oder ähnliche Szene um deutsche Terroristen niemals geben…

Aber für Palästinenser gelten andere Regeln.  Die kämpfen gegen Juden und da ist bekanntlich alles möglich,  von dreisten Propagandalügen über Terrorangriffe, Raketenbeschuss und Mordanschlägen bis zur Forderung ihrer höchsten  Repräsentanten  Palästina müsse „judenrein“ sein und Israel müsse von der Landkarte verschwinden. Alles unter der intensiven Beobachtung durch deutsche Medien und ohne jede Kritik….

Das alte deutsch-arabische Abkommen scheint immer noch zu funktionieren!  Nur das es heute nicht nur  Nazis sind, die mit den Arabern mit Vorliebe gegen Juden paktieren…..

Für ‚heute‘ nicht wichtig…. 24. Oktober, 2012

Posted by Rika in gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau.
Tags: , , , , , ,
3 comments

Gestern war Claus Kleber gut in Form.

Seine Anmoderation zum hohen „Staatsbesuch“ im Gazastreifen perfekt.

Wie müssen sie darben und leiden in ihrem von Israel abgeriegelten Staatsgebiet.

Aber die Rettung naht!

Der Emir von Katar kommt mit seinen Petrodollars und schafft ein Paradies in der Ödnis. Jedenfalls hat er das versprochen und die Kinder der Ödnis huldigen ihn mit selbstverfassten Versen.

Ach ja, und unser Claus natürlich auch!

Ist es denn nicht schön?

Endlich werden die armen Kinder Schulen und Spielzeug bekommen und tolle neue Wohnungen, die dann auch gleich und praktischerweise von der Militärführung der Staatsmacht als bombensichere Befehlsstände genutzt werden können. Die Burschen sind nämlich schlau, die wissen genau, dass die verda…. Zionisten nie und nimmer ohne Vorwarnung zivile Einrichtungen unter Feuer nehmen. Ist doch wirklich praktisch für die Kriegsführung gegen die „Besatzer“. Man sitzt in von Frauen und Kindern bewachten Unterständen und kann sich wie in Abrahams Schoß fühlen.

Ob das schöne Geld des Emirs auch für die zur Kriegsführung nötigen Waffen verwendet werden wird, wusste unser Claus nicht. Vermutlich will er es auch gar nicht wissen. Es reicht ihm völlig aus, das Israel „Besatzungsmacht“ ist und den Gazastreifen von allen Versorgungsgütern abriegelt. Dass Israel seit 2005 nichts mehr in Gaza zu sagen hat, aber dennoch die legale Versorgung Gazas mit allen zum Leben notwendigen Gütern sicherstellt,  Ägypten durchaus den arabischen Brüdern einen Riegel vorschiebt und sogar das lukrative Tunnelgeschäft erschwert, das interessiert den Claus natürlich auch nicht. Sonst hätte er ja irgendwie so etwas verlauten lassen in seiner tollen Moderation.

Er ist übrigens  in seiner fairen Berichterstattung nicht alleine beim Sender, der auf einem Auge blind ist und nur mit dem zweiten „besser“ sieht. Nun ja, was will man da schon erwarten.

Heute hätte ich bei ‚heute‘ allerdings einen kleinen dezenten Hinweis darauf erwartet, dass die arabischen Freunde aus dem Gazastaat wieder Raketen gegen Israel schickten, viele Raketen und wirkliche Raketen und keine Silvesterböller, wie es ja immer so gerne verniedlichend dargestellt wird. Raketen die verletzten, Raketen die zerstören, Raketen die das Leben unerträglich machen. Den kleinen Hinweis gab es aber nicht. Fehlanzeige!

Und da der Claus ja vermutlich auch heute nicht beim heutigen journal auf den Beschuss hinweisen wird, gebe ich hier einen Link weiter.

„Southern Israel under Attack from massive Hamas Rocket Fire“

Sollte aber das Wunder geschehen und Herr Kleber über den Raketenbeschuss der Hamas berichten, kann der doppelte Hinweis auf diese mörderischen Attacken ja nicht schaden.

Leider kann ich den Link zur der wunderbaren gestrigen Sendung nicht herstellen, es wird mir immer ein Fehler angezeigt.

Da aber auch die ARD dem ZDF kaum nachsteht in ihrer einseitig Partei ergreifenden Berichterstattung aus dem größten Katastrophengebiet der Welt, hier der Link zur Tagesschau...

Die Jubelorgien, die man in den großen Internetmedien über die „faktische Anerkennung“ des Staates Gaza lesen kann, will ich hier nicht auch noch „zum Besten geben“, ist mir doch auch so schon zum Erbrechen übel!

Da bin ich ja mal gespannt … 13. September, 2012

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, islam.
Tags: , , , , ,
1 comment so far

…  mit welcher Betroffenheitslyrik

Herr Kleber vom ZDF uns heute mitteilt, dass vermutlich gar nicht das schmutzige Filmchen der Auslöser für die mörderische Barberei an US-Diplomaten war, sondern dass dies eine ganz gezielte Aktion islamischer Friedenskäpfer war zur „Feier“ des Jahrestages der Anschläge von New York, wie man heute in ersten vorsichtigen Vermutungen lesen kann.

Und,  macht das die Sache nun „besser“   oder gar schlechter?

Ein Filmchen über einen Propheten in seiner ganzen eindrucksvollen Größe mit all seinen Fehlern und  Schwächen mag zwar von dessen Anhängern als Trigger für ihren wütenden Mob missbraucht werden, aber die aufgeklärten Journalisten des Westens sollten nicht in das gleiche Horn tuten, schließlich empfehlen sie doch immer, der Islam möge endlich so etwas wie seine Zeit der Aufklärung durchlaufen, damit wir alle miteinander besser die weltliche und religiös-spirituelle Sphäre voneinander unterscheiden und als Vernuft begabte Wesen miteinander leben können.

Auf, auf, Herr Kleber! Fangen sie schon mal an mit dem Aufklärungsprozess, indem sie die Begrifflichkeiten eines aufgeklärten, freiheitlich denkenden Menschen verwenden, statt kriecherisch mit größter Betroffenheit von Beleidigung des Propheten und Verständnis für die beleidigten Anhänger zu reden!

Das gilt im übrigen für die meisten anderen Vertreter der schreibenden und fernsehmachenden Zunft ebenso.

Und gleichzeitig möchte ich einen dringenden Appell an potentielle Nachahmer des Filmkünstlers richten: Vermeidet doch in Zukunft solche Machwerke, die den Islamisten in die schmutzigen Hände spielen. Lasst sie ihre Entschuldigungen für ihr entmenschlichtes Treiben selber produzieren. Dann wird auch allen Menschen klar, wes Geistes Kind sie sind.

.

Ach, übrigens:

Die seltsame Akzentuierung in der deutschen Berichterstattung, in der der Film und seine Macher und Finanziers (angeblich Juden und Christen!) heftig verurteilt werden, wohingegen die Täter – Mörder und Brandschatzer –  mit mitfühlendem Verständnis bedacht werden, entspricht der gleichen verqueren Logik mit der viele Leute in Politik und Medien (und vermutlich auch im Volk) das Märchen verbreiten, wonach die „Siedlungen“ das Hindernis zum Frieden in Nahost seien und die „Besatzung“ die mörderischen Attentate arabischer Terroristen rechtfertigten. Wie wenig dieses Märchen der Realität entspricht zeigt eindrucksvoll die Situation im Gazastreifen. Dort gibt es nicht eine einzige jüdische Siedlung, wohl aber eine „demokratisch gewählte Regierung“, die nahezu täglich gar nicht freundlich gemeinte Grüße in Form von zerstörerischen Raketen nach Israel sendet.

Journalisten – und auch Politiker – täten gut daran, sich etwas mehr der Recherche zu widmen bevor sie seltsame Geschichten verbreiten. Ich empfehle dazu im Fall des Märchens von den Siedlungen mit den Grundsatzprogrammen von PLO und Hamas zu beginnen…

.

NACHTRAG:

Die politischen Zusammenhänge beschreibt Clemens Wergin, lesenswert!

Diese wenig hoffnungsvoll stimmenden Aussichten zeichnet Richard Herzinger am 15. 9. 2012: „Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft“

 

UND HIER GUDRUN EUSSNERS bemerkenswerte Antwort auf Richard Herzinger. Unbedingt lesen!