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Nordseesommer 7. Juli, 2025

Posted by Rika in aktuell.
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Nur mal eben aus aktuellem Anlass beim Blick aus dem Fenster: NORDSEESOMMER

Aus früheren Jahren weiß man zwar, dass ein „Friesennerz“ zu einem Sommerurlaub an der Nordsee unbedingt dazu gehört und unter Umständen sogar nützlicher und wichtiger ist als Sonnencreme, Bikini und Strandspielsachen für die Kinder. Da wir aber im Zeitalter des „Homo Climaticus“ leben und die Wetterfrösche inzwischen durch Klimaexperten und Wetterpropheten abgelöst wurden, die uns allabendlich mit den wichtigsten Warnungen vor großer Hitze versorgen, blendet man die Notwendigkeit für Friesennerze und Gummistiefel an der deutschen Nordseeküste weitgehend aus. Jedoch ist auch das Mitführen von Strickjacken und wärmenden Pullovern dringend denjenigen zu empfehlen, die ihre Sommerferien irgendwo zwischen Emden und Husum oder auf den ostfriesischen Inseln verbringen wollen.

(Etwas schamhaft muss ich an dieser Stelle einschieben, dass ich vor vielen Jahren wärmende Klamotten für die beiden Jüngsten „vergessen“ hatte, mit denen ich an der Nordsee im Lieblingsort urlaubte, während der Liebste mit den „Jungsbrüdern“ die große Fahrradtour nach Biberach unternahm. Mir blieb angesichts des unvermittelt einsetzenden Nordseesommers nichts anderes übrig, als warme Sweatshirts und lange Hosen für die „Kleinen“ zu kaufen… ! Ja, ja… Asche auf mein Haupt.)

Heute tritt der Nordseesommer besonders eindrucksvoll auf, Pullover, Strickjacken und Regenzeug sind aber in ausreichender Menge vorhanden.

Ich liebe diese Wolkengebirge, aber:

An Trikefahren ist da nicht zu denken, stattdessen sitze ich am Tisch und lese mich durch die Welt der Blogger und treffe dabei auf so interessante Beiträge wie diesen: https://www.hagalil.com/2025/07/dialog-2/ Auszug: „Letzte Woche war anstrengend. Am Dienstag habe ich das Protokoll der Enquete-Kommission „Für gesellschaftlichen Zusammenhalt, gegen Antisemitismus, Rassismus, Muslimfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung“ gelesen, 94 Seiten lang. (Hervorhebung von mir)

Und wenig später erfuhr ich, dass die ISA, International Sociological Association, die israelische Soziologische Gesellschaft (ISS) aus ihren Reihen ausgeschlossen hat. Ohne eine Vorankündigung, ohne die Anhörung der israelischen Kolleginnen, ohne eine Abstimmung mit den Mitgliedern.“ (Zitat-Ende)

Macht das noch irgendwie Sinn? Sollte ich vielleicht, um nicht vollkommen meschugga zu werden und an der gesellschaftspolitischen, bundesrepublikanischen Gegenwart zu verzweifeln, nur noch über Nordseewetter und Libellen schreiben?

Meiner Seele würde es gut bekommen…. aber da ist noch die Sache mit der Verantwortung, ich bin doch ein Teil dieser Gesellschaft ….

Hoffen und beten – gegen alle Zweifel und Unvernunft in einer scheinbar ganz und gar friedlosen Welt.

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