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Ausschreitungen in Gaza – ich war dort. 15. Juni, 2018

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Der Text ist so aussagekräftig, dass sich mein Kommentar erübrigt.

querdenkerweb

Ausschreitungen in Gaza Ausschreitungen an der Grenze zu Gaza. Bild: IDF

Kinley Tor Paz, ein Israeli, schreibt:

Ich schreibe diesen Post für meine guten Freunde – meine moralischen, menschenfreundlichen Freunde und für all jene, die besorgt und wütend über die heutigen Tode und Verletzungen an der Grenze zu Gaza sind.

In Bezug auf Israels Auszug aus Ägypten, als die ägyptische Armee im Roten Meer ertrank, kurz bevor sie die Israeliten erreichte – sagen unsere Weisen, dass Gott die Engel beschimpfte und sie davon abhielt zu singen und zu jubeln: „Meine Schöpfungen ertrinken im Meer und Ihr singt?!“

Ich schreibe diese Worte mit großer Zurückhaltung und aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus. Ich kann verstehen und mich mit all jenen guten und moralischen Zionisten identifizieren, die fürchten, dass die vielen palästinensischen Opfer unsere Schuld sein könnten, die Folge von Fehlern, die von unserer Seite begangen wurden.

Ich schreibe, weil ich einer der wenigen bin…

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25 Jahre nach Oslo: Die israelische Linke gibt auf 13. Juni, 2018

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Quelle: 25 Jahre nach Oslo: Die israelische Linke gibt auf

Der Ökumenische Rat der Kirchen liegt falsch was den Gazastreifen angeht 12. Juni, 2018

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Quelle: Der Ökumenische Rat der Kirchen liegt falsch was den Gazastreifen angeht

Ohnmacht und Verzweifelung… 7. Juni, 2018

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Ohnmacht und Verzeifelung könnten mich überkommen angesichts der fürchterlichen Berichte aus  und über Israel, Berichte, wohlgemerkt, die so in unseren Medien nicht auftauchen, die ich aber den vielen im Internet zur Verfügung stehenden Beiträgen von Bloggern und unabhängigen Medien entnehme.

Da sind einmal die schrecklichen Feuer am Zaun zu Gaza, die von den Arabern unter der Leitung der Hamas mit Hilfe von „Drachen“ entfacht wurden und die auf der israelischen Seite inzwischen hunderte von Feldern und Anpflanzungen in einem großen Naturschutzgebiet vernichtet haben. Für uns waren „Drachen“ in unserer Kindheit ein sehr beliebtes Spielzeug und sind es für viele Kinder heute auch noch…  Die Araber nutzen sie für ihren „Feuerterror“ … und die EU und unsere Regierung ringen sich allenfalls einen müden Kommentar der Güte „du, du, das macht man nicht!“ ab, wenn sie überhaupt etwas dazu sagen.  Ich finde Frau Merkels Schweigen an dieser Stelle ohrenbetäubend laut…  und es sagt  doch viel mehr als ihre verschwurbelten Reden an Gedenktagen zum Holocaust, was sie wirklich in Bezug auf Israel denkt. Da mag Netanyahu noch so sehr gute Miene zum bösen Spiel machen und beteuern, dass Deutschland doch Israels Freund sei…. so einen Freund braucht kein Mensch und Israel schon gar nicht!

Auch bei dem letzten großen Propagandasieg der Araber hat unsere wunderbare Regierung Israel im Regen stehen lassen. Die Rede ist von der „schönsten Nebensache der Welt“, dem Fußball. Da entblödet sich die Regierungschefin nicht, nach Österreich ins Quartier von La Mannschaft zu fahren und liebreizend in die Kamera zu lächeln – als sei sie das manifestierte Maskottchen der „Mannsschaft“ (Nationalmannschaft zu sagen ist ja so was von rechts!!) Aber die beste Raute der Welt bringt es nicht fertig, einen Satz zu sagen zu der unfassbar brutalen Propaganda, mit der die Araber (die sich heutzutage gerne als „Palästianenser“ bezeichnen lassen, was sie vor Arafat strikt abgelehnt haben) ein Freundschaftsspiel der argentinischen Mannschaft gegen Israel in Jerusalem verhindert haben. Das ZDF liefert ein ganz „herrliches Bild“ bei facebook zu dem ungeheuerlichen Geschen und lässt einige Leute die Absage „richtig“ finden, ohne einen eigenen Kommentar zu dem schmutzigen Deal zu schreiben. Da bleibt einem doch die Spucke  oder wahlweise auch das Lachen im Halse stecken über so viel deutsche Unverfrorenheit und „Fairness“ einem „befreundeten Land“ gegenüber.

 

Viel mehr könnte ich aufzählen zu dem von der Regierung so viel bemühten  Thema „Deutschland an der Seite Israels“, dieser verlogenen Beteuerung, die nicht mal ansatzweise hält, was sie so vollmundig verspricht.

Es muss – leider –  genug sein an dieser Stelle. Ich habe einfach keine Zeit.

In den letzten Tagen war ich sehr mit dem „Reiseblog“ beschäftigt, der nun bis auf Kleinigkeiten fertig gestellt ist und den ich allen Leuten, die hier vorbei schauen und lesen sehr ans Herz lege. Leider nur ansatzweise – mehr ist privat nicht zu leisten – gibt er einen Eindruck von Israel wieder,  wie man ihn nicht in den öffentlichen Medien kennenlernen würde… ein wunderbares Land … interessante Menschen … biblische Geschichte in der Gegenwart … Erinnern …  und Lebensfreude trotz des allgegenwärtigen Terrors.

 Israel -Reiseblog

 

 

Wieder im Lande – und doch nicht ganz da…. 30. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, medien, plo, politik.
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Ich bin schon eine ganze Weile wieder im Lande, seit dem späten Abend des 17. Mai, um genau zu sein, aber eben noch nicht wieder ganz da, bzw. hier.

Das hat vor allem zwei Gründe, den einen könnte ich vielleicht beeinflussen, der andere hat mich heimgesucht gegen meinen erklärten Willen. Wie es manchmal so geht.

Ich hatte ja in meinem letzten Beitrag hier schon den Hinweis auf den Reiseblog gegeben, der im Lauf unserer Reise „IN“ Israel begonnen und hier dann vervollstädnigt werden sollte. In Israel zu posten war in der Tat nicht ganz einfach.  Ich war (bin) die einzige aus unserem Team, die überhaupt Erfahrung mit  Bloggen hat. Mir stand aber nur mein Smartphone zur Verfügung, das aber war erst seit ein paar Tagen in meinem Besitz und ich hatte noch nicht alle Funktionen vollständig erprobt (bei meinem alten war das kein Problem, aber dem Ding ging ständig der Saft aus, so dass ich es unmöglich in Israel hätte nutzen können!)  So kam es, dass einiges Durcheinander entstand, zumal einige Bilder (nicht von mir) hochgeladen wurden und wir plötzlich drei Meldungen am gleichen Tag hatten…. was eigentlich nicht sooo geplant war. Der langen Rede kurzer Sinn, kaum zu Hause angekommen, machte ich mich an die Arbeit, ein wenig Ordnung in den Reiseblog zu bringen, die Bilder nicht unkommentiert stehen zu lassen und ein einigermaßen einheitliches „Auftreten“ zu erreichen. Das war ziemlich zeitintensiv.

Noch während ich also so vor mich hin puzzelte und Stunden damit verbrachte,  meine Erinnerungen  in Einklang zu bringen mit dem, was schon dokumentiert war, spürte ich, dass sich in meinem Hals Unangenehmes zusammen braute – „raute“ wäre wohl der bessere Ausdruck, wenn es ihn denn gäbe: zusammen raute. Denn rau fühlte es sich mehr und mehr an, da hinten in meinem Hals, rau und kratzig…. dann kam der Husten dazu, ich bellte, wie ein Kettenhund, vor allem in der Nacht, was eben nicht nur Schlaflosigkeit bedeutete, sondern noch mehr „rauen Hals“. Als es nicht mehr ging, mir der Hals auch tagsüber schrecklich weh tat und der Husten kein Ende nehmen wollte, ging ich endlich zum Arzt. „Bronchistis“ lautete seine eben so schlichte wie knappe Diagnose… verbunden mit einer feinen Nebenhöhlenentzündung. Ich bekam Tabletten und fühlte mich nun auch richtig krank. So krank, dass ich bis zum vergangenen Sonntag die Tage im Bett verbrachte. An Aufstehen mochte ich nicht einmal denken, geschweige denn an Schreiben ….

Nun bin ich auf dem guten Weg der Besserung, habe wieder am Reiseblog gearbeitet und nehme mir heute endlich Zeit für diesen kleinen Eintrag hier.

Alles, was ich eigentlich auch hier zu Israel schreiben wollte, muss noch ein bisschen warten… aber wer will, kann ja schon mal „drüben“ stöbern. Wie gesagt, der Blog mit seinen Berichten ist noch nicht fertig, aber auf einem guten Weg.

Nur so viel auch hier:

Es war eine wunderbare Reise – vielfältig, vollgepackt, anstrengend, großartig.

Israel ist ein wunderbares Land und es lohnt sich, einmal dorthin zu reisen… oder zweimal oder öfter oder immer wieder!

Israel braucht unsere Solidarität – heute mehr als je zuvor!!! 

Die feindlichen Nachbarn haben sich gegen das Land verschworen und sie sind Meister in der anti-israelischen Propaganda.

Von unserer Regierung erwarte ich eigentlich ein Handeln, das den Lippenbekenntnissen unserer Regierungschefin endlich auch mal entspricht. So würde ich es gerade wegen der ziemlich furchtbaren terroristischen Übergriffe der Araber von Gaza aus für ausgespochen sinnvoll erachten, wenn auch Deutschland die Botschaft nach Jerusalem verlegen würde, denn das  WÜRDE DEN TERRORISTEN KLAR MACHEN, DASS IHR TERROR NIEMALS FRÜCHTE TRAGEN WIRD !!! So aber, angesichts des Schweigen Deutschlands (EU und DE gehören zu den größten Terrorfinanzierer!!!) und des Wegducken Frau Merkels und fast der gesamten EU, fühlen sich die feigen Terrorkämpfer, die Frauen und Kinder, Arme und Behinderte an den Zaun geschickt haben, um sich hinter ihnen zu verkriechen (Israel schießt nämlich NICHT AUF ZIVILISTEN ) doch in ihrem schrecklichen Tun nur bestätigt. Immerhin, es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass man diesmal sogar in meinem Käseblättchen lesen konnte, dass Israel VON DEN ARABERN AUS GAZA ANGEGRIFFEN wurde!

So, genug für heute…. oder für den Moment. Ich muss jetzt meinen Genesungsschlaf halten… Wir sehen uns später….

 

                                          Im Garten Gethsemane…..

 

Nur eine kurze Weile weg… 6. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell.
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Morgen, ja morgen schon werde ich mit einer Gruppe der „Christlichen Israelfreunde Norddeutschland“ nach Israel fliegen.

Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit einem aufregenden und wunderbaren Land.

Israel, vor 70 Jahren als moderner, demokratischer Staat gegründet  – auf dem uralten Land der Verheißung.

Es erscheint als ein Wunder, dass trotz mörderischen Terrors und durch die Nachbarn angezettelten Kriege das Land blüht, die Wirtschaft prosperiert und die Menschen ihre Lebensfreude nicht verloren haben.

70 Jahre Israel.

Und ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit  vielen unterschiedlichen Leuten der israelischen Bevölkerung.

 

Jes 2,3 Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufgehen zum Berg des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.

Lasst uns hinauf gehen nach Jerusalem….

 

Schalom Chaverim….

 

Einen Reiseblog gibt es auch, hier!

 

Kleine Binsenweisheit zum Kreuz…. 2. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, politik.
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Es ist doch eine Binsenweisheit, dass Religion –   gleich welcher Art  –  mehr ist, als einfach „nur eine spirituelle Angelegenheit zwischen den Gläubigen und ihrer jeweiligen anbetungswürdigen Gottheit“.

Völlig egal ob man sich die Angehörigen der sogenannten „Naturreligionen“ anschaut, ob man die Vielfalt der religiösen Ausprägungen im asiatischen Großraum betrachtet (etwa Buddha, Konfuzius, Shinto und die reiche Götterwelt auf dem indischen Subkontinent), ob alter Maja-Glaube oder gerade angesagter neuer Kult um den Dalai Lama, ob Christentum in seiner Vielfalt von katholisch, orthodox bis protestantisch und freikirchlich, ob Judentum oder Islam, allen Religionen ist eines gemeinsam:

Sie prägen die Kultur der Menschen, die in ihrem Einflußbereich wohnen. Das hat sich übrigens seit der Antike kein bisschen geändert.

Und selbst wenn den einzelnen Gläubigen irgendwann der direkte Draht zur jeweiligen  spirituellen Macht, sei sie nun Shiwa, Gott oder Allah genannt, Zeus oder Wotan,  verloren gegangen ist,  wenn der Glaube einfach einer Gutgläubigkeit gewichen ist oder zu einem  völligen Desinteresse mutierte, so bleiben doch die kulturellen Prägungen bestehen, die in der meistens jahrhundertealten Tradition erwachsen sind —-  und sei es „nur“, dass man fröhlich Weihnachten feiert, obwohl einem Jesus, seine Geburt und alles was mit seinem weiteren Lebenslauf zu tun hat, seiner Lehre und der damit verbunden  religiösen Basis komplett und total schnurzpiepenegal ist. Man feiert Ostern, ohne zu wissen warum, Pfingsten ist ein ewiges Rätsel für viele, die nur noch dem Namen nach christlich sind   —    aber den mit dem Fest verbunden Feiertag genießt man. In vielen Religionsgemeinschaften sind die ursprünglichen Feste zu „Ehren Gottes“ in ihrer jetzigen Ausgestaltung  vor allem Familienfeste.

Ich stelle einfach die Behauptung auf, dass es diese Phänomene in allen Religionsgemeinschaften dieser Welt gibt, weil Menschen nämlich überall auf der Welt dazu neigen,  „den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“, ganz gleich wer ihr „lieber Gott“ ist.

Aber nicht nur die Feiertage – wie Weihnachten und Ostern bei den Christen, Pessach und Sukkot bei den Juden, das Zuckerfest bei den Muslimen –   sind gleichzeitig religiöse UND  kulturelle Ereignisse, es gibt darüberhinaus eine Vielzahl von Riten, Gebräuchen und Symbolen, die ganz selbstverständlich in den Alltag eingegangen sind, ohne dass sie nach  heutigem Umgang und Verständnis   unbedingt einem  spirituellen Zweck dienen, sie sind „Tradition“ geworden im Laufe der Jahre und Jahrhunderte.  Oftmals ist es schwer, den religiösen Gehalt hinter dem Volksbrauch zu entdecken… was hat es etwa mit Ostereiern auf sich? Warum verzichten Katholiken auf Fleisch am Freitag und wieso backen jüdische Hausfrauen die Challa für den Schabbat? Ist es Tradition oder doch eine religiöse Pflicht? Warum heiraten junge Menschen in einer Kirche, obwohl sie eigentlich mit Gott nichts an der Backe haben? Wegen des  schönen  Rituals etwa und weil  Kirchen  so etwas würdig Weihevolles haben? Warum tragen muslimische junge Mädchen Kopftuch, wenn sie gleichzeitig ihre weiblichen Reize nur mühsam oder gar nicht verbergen? Welchen Sinn findet sich in den gottesdienstlichen Ordnungen – niederknieen, niederwerfen, in ständiger Bewegung beten usw, usw?

Was hat beispielsweise der Gesang mit Glauben zu tun und warum gehört Musik bei Christen auch in die Kirche  – man denke an all die wunderbaren Messen, die von den größten Komponisten in allen Epochen geschrieben wurden?

Religion ist nicht einfach „nur Glaube oder glauben“. Religion ist immer auch die Basis für das, was wir „Kultur“ nennen, selbst dann noch, wenn Religion mehrheitlich in einem Land schon lange nicht mehr die Macht hat, wie sie in vorigen Jahrhunderten durchaus noch anzutreffen war.

Und selbst in der totalen bewussten Abgrenzung von Religion wird dieser Zusammenhang sichtbar, bedurfte es doch zunächst  der Religion, um eine ‚Abgrenzung von der Religion als Kultur‘  zu entwickeln. Die Sowjetunion war dafür ein schönes Beispiel, oder der real existierende Sozialismus in der DDR. Dort feierte man nicht mehr die Konfirmation an der Schwelle zum Erwachsenenalter, man erdachte die „Jugendweihe“, eine pseudoreligiöse Veranstaltung. Und statt des morgendlichen Gebets in der Schule, wie ich es als Schülerin noch erlebt habe, erklang die Losung der jungen Pioniere:  „Für Frieden und Sozialismus:  Seid bereit!“ – Die Antwort der Gruppe war daraufhin: „Immer bereit!“, meist verkürzt auf „Seid bereit! – Immer bereit!“. (Quelle Wiki)

 

Und nach diesem langen Vorspann komme ich endlich zu der „Binsenweisheit zum Kreuz“.

Wer von uns denkt beim Anblick eines Kreuzes zu allererst an den Kreuzestod Jesu – denn das ist ja die mit dem Symbol ursprünglich gemeinte Erinnerung und Vergewisserung: Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden … „mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“ heißt es bei den Katholiken.

Längst ist das Kreuz doch zu einem allgemeinen  „säkularisierten“  Symbol geworden, das  eben nicht nur  als weithin sichtbarer Hinweis und quasi Wegweiser  auf Kirchendächern prangt oder  von Geistlichen getragen wird  (sofern es nicht von Bischöfen auf dem Tempelberg schamhaft verborgen wird )   Es ist  ein zu unserem Kulturraum gehörendes Zeichen, unabhängig davon, ob der Mensch, der es erblickt  oder als Schmuckstück  an einer Kette trägt, nun an Gott, Jesus, Tod und Auferstehung glaubt oder eben nicht.

Das Kreuz  ist im Laufe der Jahrhunderte zum Symbol einer  (überwiegend)  auf dem Christentum basierenden Kultur geworden, erhebt aber heute nicht mehr  den Anspruch,  als Zeichen der Macht ehrfürchtig bedacht und begrüßt zu werden …. wie einst Gesslers Hut (siehe Wilhelm Tell).

Wenn aber  heute doch und darüberhinaus das Kreuz  das Zeichen dafür ist, dass es etwas gibt, eine Macht, eine Größe, die weit über unser Menschsein hinaus wirkt, so ist es doch gut dazu geeignet, die Menschen davon abzuhalten, in Größenwahn und Hybris zu verfallen. Und  dieser Mahnung kann doch kaum jemand ernsthaft entgegen treten.

 

Meiner langen Rede kurzer Sinn:

Es ist gut und vernünftig, dass Herr Söder wieder Kreuze in öffentlichen Gebäuden aufhängen lässt … als ein Zeichen für unseren kulturellen, vom Christentum beeinflussten Hintergrund, der  sich ja auch in der Gesetzgebung der Bundesrepublik und der Länder niederschlägt.

 

 

 

 

Fremde Feder: Offener Brief an Bundespräsident Steinmeier 1. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell.
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In Solidariatät mit Malca Goldstein-Wolf  weiter gereicht.

Sie spricht mir aus der Seele:

abseits vom mainstream - heplev

„Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier,

in Anbetracht der Tatsache, dass der Antisemitismus in Deutschland ansteigt, jüdischen Männern davon abgeraten wird, auf offener Straße eine Kippa zu tragen, aus Angst vor tätlichen Übergriffen und Judenhass sogar schon die Grundschulen erreicht hat, sollte sich der Träger des höchsten Amtes im Land ganz besonders dafür einsetzen, jüdisches Leben in Deutschland zu schützen.

Ich gebe es offen zu, Herr Steinmeier, Ihr Verhalten in der Vergangenheit hat mein Vertrauen in Ihre Person nicht gerade bestärkt.

Als Außenminister haben Sie mit dem Unterzeichnen des Iran Abkommens die Existenz Israels in hohem Maße gefährdet, als Bundespräsident verneigen Sie sich, ohne Not, vor dem Judenmörder und Terroristen Arafat und legen einen Kranz an seinem Grab nieder.

Nun aber, überschreiten Sie weitere Grenzen des Unerträglichen, in dem Sie den Chef der antisemitischen IGS, M. Khalilzadeh, die den Berliner Al-Quds-Marsch zur Vernichtung Israels organisiert, nächsten Montag ins Schloss Bellevue einladen. 

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In Augenschein genommen…. 16. April, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, mord, politik, terrorismus.
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Ja, schaut hin!

 

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die Karte bei fb entdeckt und hierher kopiert. Quelle

Darum geht es in der Berichterstattung über den Marsch der Rückkehrer und ihre so überaus friedlichen Aktionen am Zaun, der den berühmtesten Landstreifen der Welt trennt von dem am meisten verurteilten und verachteten Land der Welt  (legt man dem Rekord „am meisten verurteilten Land“ einfach mal die  Anzahl der Verurteilungen durch den UN-Sicherheitsrat zugrunde).

Wir reden hier nicht von riesigen Entfernungen, die zwischen den Zaunaktivisten mit ihren mörderischen Absichten und der Zivilbevölkerung Israels liegen. Wir reden von Strecken, die schon meine Omma in den 60er Jahren mühelos beim Einkaufen zurücklegen konnte.

Man muss das in deutsche Verhältnisse übertragen:

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zu dem Ort  Nahal Oz beträgt ganze 1,3 km. Das ist in etwa die Strecke, die ich in meinem Ort von meinem Haus bis zum Bahnhof  meines Ortes gehen muss, wenn ich mit der S-Bahn nach Hannover fahren will. Übrigens, die Strecke von meinem Dorfbahnhof bis zum Hauptbahnhof in Hannover ist  ziemlich genau so weit, wie die Strecke in Israel an seiner schmalsten Stelle zwischen Mittelmeer und den von den „Palästinensern“ beanspruchtem Gebiet,  Samaria und Judäa,  gut  15 km.

Nun stelle man sich vor – rein fiktiv natürlich – am Bahnhof meines schönen Dorfes sei ein riesiges Protestcamp und zu allem wild entschlossene junge Männer würden große Mengen an Autoreifen in Brand setzen, um ihrem Zorn auf die Bürgermeisterin meines Dorfes Ausdruck zu verleihen ….    Schon das alljährliche Osterfeuer in etwas näherer Entfernung zu meinen Fenstern  bedingt, dass ich diese absolut geschlossen halte… obwohl ich den Geruch von Lagerfeuern eigentlich mag. Den Geruch brennender Autoreifen mag ich  allerdings ganz und gar nicht! (Und manchmal nervt mich im Sommer sogar schon der Geruch, der vom beinahe ständig lohenden Grill des Nachbarn ausgeht…. und der ist doch harmlos, der Nachbar ebenso wie der Grillgeruch!)

Die Entfernung vom „Zaun“ bis zum Kibbuz Mefalsim beträgt schlappe 1,8 km… wie wenig das ist, konnte ich bei einem Besuch des Kibbuz vor etlichen Jahren an Ort und Stelle erfahren.  Das entspricht in etwa der Strecke, die ich in unserem Dorf von meinem Haus bis zum Friedhof zurücklegen muss…

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es in unserem Dorf aussehen würde, wenn wöchentlich hunderte Autoreifen in Brand gesteckt werden.

Und noch viel weniger mag ich mir vorstellen, dass an den Grenzen meines Dorfes uns extrem feindlich gesonnene Mörderbanden nur durch einen Zaun davon abgehalten würden, mir und meinen Mitmenschen in diesem schönen niedersächsischen Dorf an die Gurgel gehen zu wollen und unsere Polizei müsste uns vor diesen Mordbuben schützen…

Aber genau das ist doch die Realität der Israelis, die in Grenznähe zum Gazastreifen leben… und sollten sie dort etwa nicht leben dürfen?

 

Ihr könnt ja anhand dieser wunderbaren Karte mal überlegen, wie es in Euren Städten, Dörfern und Gemeinden aussähe, wenn in nur geringer Entfernung stinkender schwarzer ätzender Qualm die Luft verpestete und den Himmel so verdüsterte, dass man nicht mehr unterscheiden könnte zwischen Feind und Freund. Und von der Bedrohung durch mörderische Terroraktionen  –  nicht nur der Hamas  –  will ich gar nicht erst reden.

Ich stelle mir vor, jemand wie der nette Herr Plöger würde abends bei den Hauptnachrichten vor einer Karte Israels und Gazas stehen und erläutern, mit welchen Widrigkeiten israelische Familie am zurückliegenden Tag wieder fertig werden mussten und mit welchen sie für die nächsten Tage zu rechnen hätten. Und statt auf die Isobarensymbole würde er uns Zuschauer auf brennende Reifen, Raketenhagel, Tunnelnetzwerke und Attacken auf den Zaun aufmerksam machen und dabei besonders darauf hinweisen, dass die Zeit bei Raketenbeschuss zwischen Auslösen des Alarms und dem Einschlag einer Rakete kaum mehr als ein Wimpernschlag lang ist.

 

Schaut sie Euch an, die Karte.

Und dann sagt mir, was die israelische Armee tun soll, um zigtausende junge arabische  Männer vom Erstürmen des Zauns im Schutz des dichten Qualms abzuhalten und wie sie die eigene israelische Zivilbevölkerung schützen soll, wenn sie nicht von Schusswaffen Gebrauch machen kann oder darf oder sollte… wie es sich hierzulande so manche Friedensbewegte vorstellen?

Für nützliche Hinweise wäre die israelische Armee vermutlich dankbar….

Aber die Betonung liegt auf NÜTZLICH !!! Also WIRKSAM!

 

 

Eine Provokation soll es sein… 18. März, 2018

Posted by Rika in aktuell, frauen, gesellschaft, Kinder - Famile, mütter, mord, politik, väter.
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sich für menschliches Leben einzusetzen.

„Spahn provoziert neuen GroKo-Krach über Abtreibungen

 

Ich gebe ja zu, dass Herr Spahn  drastische Worte gewählt hat, als er einen Vergleich zog zwischen der Fürsorge für tierische Lebewesen und der für menschliche (ungeborene) Lebewesen.

Aber vielleicht ist es dringender denn je geboten, mit eben solchen drastischen Worten und Vergleichen den Wahnsinn zu verdeutlichen, der derzeit in Deutschland grassiert.

Wegen der schützenswerten Juchtenkäfer wurde jahrelang um den Bau von Stuttgart 21 gestritten. In Hannover musste, bevor der Klagesmarkt umgebaut werden konnte, ein seltenes Kraut aus den Ritzen zwischen den Pflastersteinen sorgsam entfernt und an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden. Die Elbvertiefung wird mit dem Ringen um eine äußerst seltene Spezies im Uferbereich immer wieder juristisch bekämpft und damit verzögert. Wölfen sichert man einen überaus hohen Schutzstatus zu. Gegen Massentierhaltung gibt es heftige Proteste (wohl zu Recht).

Ungeborenes Leben hat weniger Fürsprecher in der öffentlichen Debatte.

Mehr als Einhunderttausend  Ungeborene werden Jahr für Jahr abgetrieben. Das entspricht in der schieren Anzahl der Getöteten in etwa der Bevölkerung einer Stadt wie Göttingen oder Hildesheim.

In der jetzt geführten Debatte geht es aber mitnichten um ein generelles Verbot von Abtreibungen, diese juristische Angelegenheit wurde schon vor Jahren mit der Änderung des § 218 geregelt. Was die Abtreibungsbefürworter auf die Palme bringt, ist die neu entflammte Debatte darüber, ob ein Gynäkologe im Internet auf seine Praxis aufmerksam machen und dabei auch den Hinweis auf die Durchführung von Abtreibungen geben kann oder nicht. Dieses Verfahren wird durch den § 219 geregelt. Die Werbung für Abtreibung ist demnach per Gesetz verboten.

Bei einer Anzahl von mehr als 100 000 Abtreibungen pro Jahr kann man doch davon ausgehen, dass die abtreibungswilligen Frauen bisher keine Probleme hatten, eine entsprechende Einrichtung für ihr Vorhaben zu finden. Von daher verstehe ich die angeblich  dringende Notwendigkeit nicht, den Paragraphen 219 nun gänzlich zu streichen, wie es die (nur vermutete Mehrheit der) SPD fordert.

Frau Barley wird mit diesen Worten in dem oben verlinkten Artikel zitiert:

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) betonte. «Ich verlasse mich auf das Wort der Kanzlerin, die zugesagt hat, eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden.» Es gehe nicht um Werbung, sondern um Information. «Daran muss jetzt die gesamte Bundesregierung arbeiten», sagte Barley der Deutschen Presse-Agentur. Ärzte bräuchten Rechtssicherheit und Frauen Unterstützung in einer Krisensituation.

 

Mir erschließt sich die Forderung nach mehr Rechtssicherheit für Abtreibungsärzte nicht. Es geht bei § 219 doch nicht um die Abtreibung an sich, sondern schlicht und ergreifend darum, ob ein Arzt im Internetauftritt seiner Praxis auf die Spezialbehandlung „Abtreibung“ hinweisen darf oder nicht. An seiner rechtlichen Situation hinsichtlich der Tötung von menschlichem Leben – dieses Tun nämlich straffrei zu stellen – ändert sich doch gar nichts. Und auch für  die betroffenen Frauen ändert sich nichts.

Wenn Frauen und die mit ihnen sympathisierenden Männer so massiv gegen den § 219 auftreten, bedeutet das doch in erster Linie, dass auf diesem Weg die Abtreibung menschlichen Lebens endgültig zu  einer ganz „normalen“  ärztlichen Tätigkeit erklärt werden soll, wie etwa die Entfernung des Blinddarms oder der Rachenmandeln. Bisher hat es doch offenbar funktioniert, dass Frauen die Ärzte fanden, die den Eingriff vornehmen. Wozu also die Änderung?

Und hat Herr Spahn nicht Recht?

Machen nicht insbesondere die Grünen ein ziemliches Gewese um alles was lebt, mit Ausnahme um noch nicht geborene Menschen?

Und ist das nicht ein ganz schrecklicher Skandal?

Ein Skandal insbesondere in einem Land, das so viel auf seine sozialen Errungenschaften hält. Ungewollt Schwangere, die sich in einer Notlage befinden, müssen und können mehr Unterstützung finden, als es bisher schon möglich ist. Dass das mit der Information über die Ärzte, die Abtreibungen vornehmen geschehen soll,  kann doch nicht zu dieser notwendigen Unterstützung zählen!

DAS LEBEN ZU SCHÜTZEN muss die eigentliche und wichtige Aufgabe zum Thema Abtreibung sein. Dazu gehört auch der Schutz der Frauen, die mit einer Abtreibung ein hohes gesundheitliches und psychisches Risiko eingehen, dessen Langzeitfolgen aber in einer Krisensituation kaum zu übersehen sind. Verantwortung für Frauen kann darum eben auch bedeuten, sie darin zu stärken, ein nicht geplantes und / oder nicht gewolltes Kind dennoch zu bekommen.

„Kein Mensch ist illegal!“ lautet ein Schlagwort im Umgang mit Migration.  Ungeborene Kinder haben diesen Zuspruch in gleicher Weise verdient und das Recht, in Deutschland zu leben und aufzuwachsen

 

By the way,  der demographische Wandel macht auch den Grünen und Linken Sorgen, sie plädieren für nahezu ungebremste Einwanderung, um der immer mehr schrumpfende Bevölkerung ein bisschen entgegen zu wirken.  Aber 100000 Kinder nicht leben zu lassen, ist für sie gar kein Problem.

Da kann man doch ins Grübeln kommen über die ethischen und moralischen Werte….

Oder?