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Hagia Sophia: Ein wahres „Zentrum des Wissens über den Islam“ 5. Juni, 2021

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Es war nicht einfach „nur“ eine Eroberung, es war die totale Entwürdigung und Verächtlichmachung der Christenheit selbst.
Die Anhänger dessen, der als barmherzig gepiesen wird, zeigten kein Erbarmen, im Gegenteil, sie bereiteten den Besiegten die Hölke auf Erden.

abseits vom mainstream - heplev

Raymond Ibrahim, 31. Mai 2021

Im letzten Sommer wandelte die türkische Obrigkeit die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“) – die ursprünglich als eine der großartigsten Kathedrale der Christenheit gebaut wurde und ein Jahrtausend lang als solche wirkte – (wieder) in eine Moschee um. An diesem Freitag, 24. Juli 2020 (den viele östliche Christen heute als „Trauertag“ erachten), trafen sich Muslime im Innern der entweihten Kirche, wo sie von einem ein Schwert schwingenden Imam bei krampfartigen „Allahu Akbar“-Rufen angeführt wurden.

Die Türken, angefangen mit ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, haben diese kulturelle Aneignung als  ihr „Recht“ dargestellt. Imam Ali Erbas, der Präsident für religiöse Angelegenheiten der Türkei, ist noch weiter gegangen; kürzlich behauptete er: „Das Ziel aller unserer Moscheen und besonders der Hagia Sophia, ist es Zentren des Wissens über den Islam zu werden.“

So sei es. Da der Jahrestag der türkischen Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia gerade hinter…

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Fremde Feder: Um die Hamas zu verstehen, werfen Sie einen Blick in ihr Programm 20. Mai, 2021

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Immer und immer wieder muss man sich dies vergegenwärtigen: Die Hamas will nicht nur keinen Frieden mit Israel,
sie will KEIN I S R A E L

abseits vom mainstream - heplev

Israel tut sein Bestes, um seine Angriffe auf Terroristen zu beschränken, während die Raketen der Hamas die eigenen Leute sowie israelische Zivilisten töten und verwunden.

Dror Eydar, Israel HaYpom, 18. Mai 2021

Die Milliarden die westliche Staaten in den Gazastreifen gepumpt haben, um ihm zu helfen, sind zumeist für terroristische Zwecke ausgenutzt worden und dazu den Gazastreifen in einen militärischen Außenposten und seine Einwohner zu Geiseln eines brutalen Regimes zu machen, das vom iranischen Ayatollah-Regime beeinflusst wird. Die Hamas verwendete den Zement, den sie erhielt, für den Bau von Tunneln; den Dünger für die Landwirtschaft, um Munition herzustellen; das Eisen, um Raketen statt Häuser zu bauen.

Israel versorgt den Gazastreifen mit Strom aus dem Elektrizitätswerk Rutenberg in Aschkelon und Wasser aus der Station Simcha im Negev, nahe Sderot. Diese zwei Orte wurden mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen. Mehr als 600 der Raketen, die die Hamas abgefeuert hat, schlugen im…

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In der Ruhe fehlt die Kraft… 24. April, 2021

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Es war sehr lange, viel zu lange ruhig bei „himmel und erde“… und ich frage mich selber, wieso.

Es wäre zu einfach zu sagen, Corona sei dafür verantwortlich, denn die alleinige Verantwortliche für diesen Blog bin ich selbst. Und dennoch liegt etwas Wahres darin, anzunehmen, dass die Ruhe hier im Blog auch mit Corona zu tun hat.

Tag für Tag stürmen Nachrichten auf mich ein, ich lese in der Zeitung und im Internet zum Thema „Corona“, werde mit den Inzidenzzahlen beglückt, mit Stellungnahmen prominenter Politiker und Wissenschaftler, lese abstruse Kommentare von Leuten, die man getrost unter „Querdenker“ sortieren kann, höre die absonderlichsten Meinungen und weiß am Ende kaum noch wirklich Bescheid. Aber das, Bescheid zu wissen, ist doch das eigentliche Motiv, möglichst viele verschiedene Informationen zu sammeln und einzuordnen in das eigene Bezugssystem des Denkens und Begreifens.

Abgesehen von den wirklich rein medizinisch-wissenschaftlichen Fakten, deren Darstellung ich einfach nur für wahr halten muss, weil ich sie ja selber gar nicht nachprüfen kann, bilde ich mir ein, selber gut verstanden zu haben, was, wie und warum in Sachen Corona notwendig ist oder vonseiten der Regierung als notwendig erklärt wird. Das bedeutet aber keinesfalls, dass ich mit allen Entscheidungen einverstanden oder gar glücklich bin.

Dieses Gefühl oder gar die Überzeugung, nicht einverstanden sein zu können mit den Maßnahmen, die die Regierung beschließt, müssen wohl auch die Akteure gehabt haben, die unter dem Hashtag „allesdichtmachen“ ihren Widerspruch öffentlich gemacht haben – und damit prompt heftige Reaktionen auslösten, die gleichfalls Widerspruch für die Akteure und sogar offene Forderungen des Berufsverbotes für namentlich genannte Schauspieler enthielten.

Wenn ein äußerst prominenter Schauspieler sich an der Aktion beteiligt, läuft er Gefahr, auch zum „personifizierten Symbol“ derselben zu werden und die Anteilnahme – in Form größten Zuspruchs wie größtmöglichen geballten Zorns – des geneigten Publikums auf sich zu ziehen. Dass dies Jan Josef Liefers traf, ist darum kaum verwunderlich. Niemand käme doch auf die Idee, einen der C- oder D-Promis aufs Korn der öffentlichen Kritik zu nehmen, was kümmert mich das wenig intelligente Geschwätz eines Schauspielers, dessen Namen ich nicht einmal kenne? Aber Liefers, den „kenne“ ich, nicht persönlich natürlich, nur „vom Fernsehen“ und da vor allem in der Person des irritierend arroganten Rechtsmediziners Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne im „Tatort Münster“, der immer Recht und immer das letzte Wort haben will. (Ich liebe den Münster Tatort – und auch den nervenden Egomanen Boerne, obwohl ich im wahren Leben solche Typen überhaupt nicht ausstehen kann…. ja, ich weiß, das ist ein Widerspruch in sich!)

#allesdichtmachen soll, so las ich, von einem Mann initiiert worden sein, der von Anbeginn der Pandemie an mit kritischen, um nicht zu sagen, verleugnenden Aussprüchen zu Corona öffentliche Aufmerksamkeit erlangen wollte.

Nun also diese Aktion.

Man kann ihm eine gewisse Meisterleistung sicher nicht absprechen, dafür mehr oder weniger bekannte Schauspieler gewonnen zu haben, den Schauspielern aber eben sowenig den Vorwurf ersparen, nicht geprüft zu haben, wem man da auf den Leim gegangen war, mit wem man sich in ein unordentliches Bett gelegt hatte

Niemand wird die Frustration und Sorge der Schauspieler um Arbeit, Auskommen und Zukunft NICHT verstehen können. Zu lange schon ruhen Theater, Opern, Varietés, Lesungen und mögliche Arbeiten im Dauerlockdown. Das nimmt jede Energie, lähmt für die meisten Künstler bei Bühne und Film Kreativität, Lebensfreude und Selbstwertgefühl. In der aufgezwungenen Ruhe liegt eben kaum oder gar keine Kraft.

So mag es nicht verwundern, dass nach den neuerlichen Beschlüssen der Bundesregierung zur Verschärfung des Lockdowns die Aufforderung zu kreativem Protest für viele Künstler wie gerufen kam. Ich habe nur sehr wenige Protest-Videos gesehen, als ich auf die Aktion aufmerksam wurde, waren die Aufnahmen schon aus dem Netz genommen und nur einzelne noch abrufbar. Es lässt sich aber aus den kritischen und heftigen Kommentaren schließen, dass nicht jeder Schauspieler auch ein begnadeter Drehbuchschreiber ist, schon gar nicht, wenn es um pointierte, sarkastisch dargebrachte Kritik geht. Manche der Videos, so ist zu vermuten, waren nicht nur schlecht gemacht, sondern zudem auch noch strunzdumm und somit alles andere als eine Aufforderung zum nachdenklichen Protest.

Aus #allesdichtmachen wurde so ein „seid ihr noch ganz dicht?“

Habt ihr sie noch alle, in dieser Form Kritik zu üben an den Maßnahmen, die ja nicht nur Schauspieler betreffen. Jeden Tag lesen wir von den Problemen der „kleinen Geschäftsleute“, den Selbstständigen, den Künstlern insgesamt, den Restaurantbetreibern, Köchen und Bediensteten in den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben. Wir sehen die Tourismusbranche am Boden, den Eisbudenbetreiber in allen Feriengebieten der Republik, den Fischbrötchenverkäufer an der Küste, die Pensionswirte, die keine Gäste mehr aufnehmen dürfen, selbst Campingplatzbetreiber sind trotz ihres großen Frischluftareals ohnmächtig untätig – sie alle leiden an und unter den Maßnahmen.

Und wir leiden mit ihnen.

Von Schülern und Lehrer, Erziehern und Kitakindern will ich gar nicht erst reden, auch nicht von den vielen Eltern, die es irgendwie schaffen müssen, Arbeit und Heimschule miteinander zu vereinbaren, die Kinder bei Laune zu halten und selbst nicht Geduld und Kraft zu verlieren.

Aber deutlich hinweisen will ich auf die Angehörigen der an Corona Verstorbenen, auf die Genesenden, die immer noch mit den Langzeitfolgen kämpfen, auf die schweren Fälle auf den Intensivstationen, um deren Leben Pfleger und Ärzte Tag und Nacht kämpfen, auf die Alten in den Seniorenheimen und die Menschen, die sich um sie kümmern.

Ich bin Ulrike Herrmann, eine ganz normale Frau und frage euch Schauspieler und Selbstdarsteller:

Seid ihr eigentlich noch ganz dicht?

Und ich fordere euch auf, endlich dicht zu werden oder dichtzumachen, ganz im Sinne der bekannten Formel, wonach jemand, der sich unsinnig verhält, nicht ganz dicht sei! Nutzt euren Verstand, euer Denkvermögen und euer Talent. Arbeitet daran, die Lage für alle erträglicher zu machen. Es gibt sie doch, die Künstler, die wunderbare Aktionen anbieten, die Lust und Freude verbreiten, uns staunen lassen über ihren Einfaltsreichtum zur Bewältigung ihrer persönlichen wie der allgemeinen Krise. Und wenn ihr schon Kritik üben wollt, dann doch nicht mit einem selbstgefälligen Filmchen, das zudem vollkommen einseitig nur dem eigenen Jammer dient und mitnichten dazu beitragen kann, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu fördern.

Wir alle miteinander sind betroffen von den Auswirkungen eines tückischen Virus – wir kommen nur heil durch diese Zeit, wenn wir uns solidarisch verhalten und dazu gehört auch, dass wir uns an die beschlossenen Maßnahmen halten, selbst wenn sie uns persönlich an vielen Stellen unzumutbar und unlogisch erscheinen mögen. Wir können nur gemeinsam gewinnen – und hoffen, dass wir durch die Impfung endlich wieder ein „normales Leben“ führen können.

Dann aber, wenn wir es überstanden haben, dann sollten wir die zur Rechenschaft ziehen, die durch ihr Nichthandeln – ob nun in der Regierung oder bei den Querdenkern – den Prozess zur Überwindung der Pandemie unnötig verlangsamt und das Leid der Opfer unnötig gesteigert haben.

Gendern – mein Zwischenruf… 13. März, 2021

Posted by Rika in aktuell, emanzipation, gesellschaft, meine persönliche presseschau, politik.
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Mit der Macht der Sprache beschäftigt sich unter anderem ein Artikel der NZZ,   der bei Facebook veröffentlich ist, wenn auch mit eigentlich anderem Tenor. 

Schnell folgen die Kommentare, die die Teilung in Befürworter und Gegner einer „gendergerechten Sprache“ abbilden. Ein Kommentator ist dabei sicher, dass die gendergerechte Sprache endlich niemanden mehr ausgrenze. 

Dem setze ich diesen kleinen und nicht auf  wissenschaftlicher Basis beruhenden Zwischenruf entgegen: 

Auch die „Gendersprache“ schafft Grenzen, sie grenzt nämlich diejenigen aus, die sich in : und * nicht wiederfinden können. Sie stülpt allen und eben auch den Kritikern an : und * zwangsweise eine Sprachform über, die eben nicht als eine allmählich gewachsene Veränderung daher kommt, wie wir es mit vielen Anglizismen erlebt haben, die inzwischen selbstverständlich sind, sondern eine Sprachform, die in den Studierstuben ersonnen wurde und mit „pseudowissenschaftlichen“ Theorien begründet wird.

Noch sieht – und das ist wörtlich zu nehmen –  „Lieschen Müller“ nämlich bei ihren Begegnungen mit anderen Menschen nicht die Diversität der Geschlechter, die eine neue Sprachform zwingend erscheinen ließe, sie sieht nach wie vor Jungen und Mädchen, Frauen und Männer, Alte und Junge, und Menschen mit allen Hautfarben, die die Palette hergibt. „Soziologisches Sehen“ ist eben nicht Standard, aber Sprache drückte bisher das aus, was wir standardmäßig gewohnt waren oder immer noch gewohnt sind zu sehen.

Und völlig egal, in welchen wilden Aufmachungen oder traditioneller Bekleidung Menschen umher laufen, noch sieht man trotz aller äußerer Erscheinung „nur“ die bisher geläufigen, gewohnten und bekannten Phänotypen „weiblich – männlicher“ Ausprägung.

Und ich bin ziemlich sicher, dass niemand daran interessiert ist, durch ein besonderes Erkennungsmal oder stigmatisierendes Zeichen kenntlich gemacht zu werden, wie es einmal in einer furchtbaren Zeit politisch angesagt war und wie es heute durch  : und * sprachlich im Namen der Toleranz gefordert wird.

Sprache sollte deshalb darauf verzichten, die Diversität durch besondere Zeichen auszudrücken. Vielmehr sollte wir durch Aufklärungsarbeit und Erziehung unser Denken verändern, damit wir auf die sichtbare Aufsplitterung des Gemeinsamen in  viele Facetten verzichten können. 

Ich bin, die ich bin.

Ich bin, der ich bin.

So wie ich bin begegne ich dir, der du, die du,  bist wie du bist.  

„I am I and you are you“ so beginnt das bekannte Gestaltgebet….

Ist das nicht genug?

 

 

Ein bisschen Tratsch … 11. März, 2021

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, medien, politik, presse.
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Ganz ehrlich, ich hatte ja gar keine Ahnung!

Nur ganz am Rande nehme ich in der Regel Geschehnisse wahr, die sich bei den britischen Royals abspielen. Mehr, als man im öffentlich-rechtlichen TV erfahren könnte, bleibt mir gemeinhin verborgen. Natürlich habe ich mir die Traumhochzeiten der „jungen Royals“ nicht entgehen lassen. Welch wunderschön gestylte Frauen in wunderschönen Gewändern und am Arm ganz wunderbarer Männer. So wunderbar das alles.

Und nun das.

Sicher, auch ich habe mitbekommen, dass das Traumpaar Harry und Sally,  nein, Meghan und Harry mit Baby Archie die glamouröse Welt der – „Firma“ genannten – königlichen Familie verlassen haben, der Queen den Dienst aufkündigten und Zuflucht im sonnigen Kalifornien suchten und fanden.

Aber erst das reichlich und aufdringlich beworbene Interview, das die royalen Nestflüchter der Tratsch-Queen Winfrey in Amerika gaben, ließen mich den ganzen Jammer erkennen, dem insbesondere die mit „Herzogin“ geadelte C-Schauspielerin Meghan Markl ausgesetzt war, durch die Bosheit des royalen Clans und die der Medien gleichermaßen. 

An dieser Stelle möchte ich kurz einfügen, was ich in einem Kommentar bei Facebook schreib: 

Dass jede Person, die in „die Firma“ einheiratet, einen schweren Stand hat, kann man wohl mühelos nachvollziehen, umso mehr, wenn die Person nicht mit den Gepflogenheiten britischer Königshäuser zumindest im schulischen Geschichtsunterricht vertraut gemacht wurde. Was mich in der ganzen nun entstandenen medialen Aufregung aber irritiert, ist, dass (fast alle) Medien das trotzig-naive „ich habe mich nicht informiert“ durchgehen lassen und M.M. in ihrer Opferrolle unterstützen.“

Zur Erklärung müsste ich noch hinzu fügen, dass ich mich der Wirkung der Werbung für das Interview nicht entziehen konnte und tatsächlich ca. 25 Minuten lang das perfekt inszenierte  Jammern „bewunderte“, vielmehr mich dabei über die ebenso perfekt dargebrachte Naivität wunderte, mit der HRH M.M. beteuerte, sie habe sich mit voller Absicht nicht über „Harrys Grandma“ informiert, so als sei diese Grandma eine Oma wie jede andere auf der Welt und nicht die Queen, Symbolfigur und auch Ikone einer mehr als tausend Jahre alten Institution, der britischen Monarchie nämlich. 

Vielleicht hatte sich M.M.  tatsächlich nicht darüber informiert, welch „Hohem Hause“ ihr neuer Verehrer angehörte. Aber kann man sich soviel Dummheit wirklich vorstellen? Würde man sich nicht vielmehr gründlich mit allen Fakten auseinandersetzen, die mit dem Anbetenden in irgendeinem Zusammenhang stehen? (Königshaus, Königsfamilie, Geschichte der Monarchie, Geschichte Englands und Großbritanniens etwa) Oder war sie tatsächlich der Meinung, dass sie, wie sie im Interview sagte,  den Umgang mit Promis (zu denen sie sich zweifellos selbst auch zählt) gewohnt sei und sie es darum auch nicht für nötig hielt, sich näher über  die „Promis des britischen Königshauses“ in Kenntnis setzen zu müssen? 

All das setzte mich schon in Erstaunen.

Aber dann zog man die Trumpfkarte:

Sie habe sich mit Rassismus aufgrund ihrer Abstammung konfrontiert gesehen.

Ganz ehrlich?

Als ich zum ersten Mal in der Zeitung Bilder von Mrs. Markl sah, war mir überhaupt nicht der Gedanke gekommen, sie könnte „black“ oder den PoC  zugehörig sein. Ich sah nur eine wunderschöne und elegante junge Frau. Es muss mir auch später entfallen sein, dass ihre Mutter eine Afro-Amerikanerin ist. Daran mag man erkennen, wie wenig Aufmerksamkeit ich dem Klatsch und Tratsch über königliche Paare entgegen gebracht habe, aber auch das, wie wenig meine Wahrnehmung durch „rassistische Motive“ getrübt gewesen ist.

Bei späteren TV-Berichten  bewunderte ich eine gut aussehende, perfekt auftretende junge Frau an Harrys Seite, die einen guten Job für die Firma machte und mit freundlicher Eigenständigkeit in der Öffentlichkeit und den Medien punktete, in durchaus erwünschter Ergänzung zu der anderen jungen Frau im Familienclan, der ebenso hübschen wie bewunderten Kate an Williams Seite.

Über Neid, Missgunst, gar Zickenkrieg will ich nicht spekulieren und auch nicht über diesen Teil des Interviews räsonieren, in dem solche Untertöne leicht anklangen. 

Mehr der unsäglichen Darstellung des Leidens an Ausgegrenztheit  und Rassismus habe ich mir nicht angetan. 

Was mich ärgert, ist, dass sich viel zu viele Medien   (wohl unter dem Eindruck des Rassismus-Vorwurfs) ohne jedes kritische Nachfragen zu M.Ms  eigenem Anteil an dem Desaster  mit der „Herzogin von Sussex“ solidarisieren und damit gleichzeitig die Institution der britischen Monarchie angreifen. 

Es gibt Regeln, nach denen wir alle leben und / oder leben müssen. Sich mit diesen Regeln rechtzeitig vertraut zu machen, kann vor Enttäuschungen und Schaden bewahren und dazu verhelfen, sich in einem fremden System zurecht zu finden. Und natürlich gibt es Regeln, die man infrage stellen kann, andere, die man sogar infrage stellen muss. Aber wie sinnvoll ist es, das in aller Öffentlichkeit und  anklagend mit tränenreicher Stimme vorzutragen?

Qui bono? Wem zum Vorteil nützt es? 

Dient es der behutsamen Modernisierung alter Traditionen in Monarchie und Gesellschaft gleichermaßen?

Dient es der Bekämpfung von Rassismus und Ausgrenzung?

Oder dient es nicht doch vielmehr dem gekränkten Ego einer jungen Frau, die in der Scheinwelt von Hollywood eine Rolle gespielt hat und bitter erkennen musste, dass es doch  einen Unterschied macht,  ob man für einen Film für kurze Zeit eine anstrengende Rolle übernimmt oder aber im wahren Leben damit  konfrontiert ist, dass man mit dem Eingehen der Hochzeit mit einem Royal auch die lebenslangen Pflichten einer Royal übernommen hat und zudem bei deren Erfüllung auf Schritt und Tritt beobachtet wird. 

Ich kann verstehen, dass das eine Herausforderung ist, bei der man leicht an seine Grenzen kommt. Aber mir fehlt das Verständnis dafür, die Probleme in Form einer Anklage auf großer Bühne zu zelebrieren.

 

———————————————————————— 

ERGÄNZUNG

Es ist mir wichtig, noch einen weiteren Aspekt kurz anzureißen, der in dem Interview auch zur Sprache kam und den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte:  Suizidgedanken.

Meghan berichtet davon, dass sie sich während der Schwangerschaft  mit den Gedanken an Suizid getragen habe. Das weist auf eine schwerwiegende depressive Verstimmung oder sogar auf eine Schwangerschaftsdepression hin, unter der auch in Deutschland viele Frauen leiden. Diese Probleme muss man sehr ernst nehmen. Ich gehe aber davon aus, dass es nicht die Sache „der Firma“ sein kann, sich darum zu kümmern, sondern dass ihr sicher ihr Ehemann, der sich ja für Menschen mit psychischen Problemen einsetzt,  hätte helfen können, mit einem kompetenten Therapeuten über ihre Not zu reden. Ich kann aber schlecht einschätzen, warum und wieso das offenbar nicht geschehen ist, bzw. ob nicht auch dieser Vorwurf, „die Firma“ habe nicht geholfen, tatsächlich zutrifft.

Für alle werdenden und gewordenen Eltern (ja, das Thema geht auch die jeweiligen Partner an), hier darum der Link:

In der Schwangerschaft und nach der Geburt – Stiftung Deutsche Depressionshilfe (deutsche-depressionshilfe.de)

 

 

 

 

Fremde Feder: Neue europäische Studie empfiehlt eine Strategie der Bestrafung Israels 18. Februar, 2021

Posted by Rika in aktuell.
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Wie es um die Beziehungen der europäischen Geistesgrößen und Staatenlenker zu Israel, dem jüdischen Staat, bestellt ist, macht dieser Artikel deutlich.

abseits vom mainstream - heplev

Joseph Puder, FrontPage Magazine, 4. Februar 2021

Hugh Lovatt, ein Partner beim European Council on Foreign Relations (ECFR), schrieb eine Studie mit dem Titel „The End of Oslo: A New European Strategy on Israel-Palästine“.[i] Als britischer Arabist hat Lovatt in seiner Studie bewusst den palästinensisch-arabischen Terror ignoriert, in seinem langatmigen Bericht vom Dezember 2020 wird nicht ein einziges Wort darüber verloren. Genauso wenig erwähnt er übrigens Israels einseitigen Abzug aus dem Gazastreifen, der den Palästinensern einige wertvolle wirtschaftliche Aktivposten hinterließ. Israel wurde seine Geste der „Entsatzung“ mit palästinensischem (Hamas-) Terror und auf Israels Bevölkerungszentren gerichtetes Raketenfeuer vergolten.

Lovatt pries die Europäische Union (EU) dafür Donald Trumps Friedensplan blockiert und angeblich Israels de jure-„Annexion palästinensischen Territoriums“ durchkreuzt zu haben. Der verstorbene Eugene Rostow, der als Dekan der Yale Law School und Staatssekretär für politische Angelegenheiten unter Präsident Lyndon Johnson diente, bewies, dass Israel genauso viel Rechte an der…

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Der eigenen Erfahrung trauen… 9. Februar, 2021

Posted by Rika in aus küche und keller, familie, medien, sammelsurium.
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„Der eigenen Erfahrung mehr trauen, als den Verlockungen des Internets“, könnte ich auch schreiben.

Neulich las ich auf einer beliebten Seite ein verlockend erscheinendes Rezept:

„Rotkohl mit Feta überbacken“.

Und da ich gerne ab und zu  Neues ausprobiere und auch Experimenten in der Küche nicht abgeneigt bin, nahm ich mir vor, das empfohlene  Gericht zuzubereiten. Nun muss ich vorausschicken, dass ich nicht nur seit über 45 Jahren für meine Familie koche, sondern auch mehr als 20 Jahre als Hauswirtschaftslehrerin gearbeitet habe und so über eine nicht ganz unerhebliche Erfahrung in der Zubereitung von Mahlzeiten verfüge.

In meiner Vorstellung lief mir bereits beim Lesen das Wasser im Mund zusammen. Rotkohl mit Feta-Käse zu kombinieren, welche eine tolle Idee. Ich konnte mir mühelos vorstellen, dass das richtig lecker sein würde.

Allerdings beschlichen mich dann doch leichte Bedenken, als ich die genauen Anweisungen zur Zubereitung las….

Der Rotkohl sollte in Scheiben geschnitten, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt, mit Zitronensaft und Olivenöl beträufelt, mit Salz und Pfeffer leicht gewürzt und sodann 25 Minuten gegart werden. Danach sollte man die Rotkohlscheiben mit zerbröckeltem Fetakäse und ein bisschen Thymian bestreuen und nochmals 15 Minuten überbacken….

Wer je Rotkohl frisch zubereitet hat, weiß eigentlich, dass eine 40 minütige Garzeit kaum ausreicht, den Kohl auch nur annähernd gar sein zu lassen, schon gar nicht, wenn er ohne jede Zugabe von Fett und  Wasser gegart werden soll.  Ich überlegte also, den Rotkohl vor dem Überbacken zunächst kurz zu garen, vermutete dann aber, dass die Person, die das Rezept eingestellt hatte, sich sicher was dabei gedacht hatte, dieses ungewöhnliche Verfahren zu wählen.

Nun, vermutlich ist diese Person von Rohkost in allen Varianten  überzeugt, eben auch von heißer Rohkost aus dem Backofen, denn diese Konsistenz hatte der Kohl sowohl nach der ersten Backofenphase, der ich darum schon 10 Minuten zugegeben hatte, wie auch am Ende der Backofenzeit. Heiße, noch sehr knackige Rohkost mit Feta überbacken, die sich mit dem normalen Messer des Essbestecks nicht zerteilen ließ, ein Steakmesser brachte Abhilfe.

Die Feta-Kruste war aber wirklich sehr schmackhaft.

Allerdings hatte ich das Rezept hinsichtlich der Zutaten leicht verändert. Der Liebste war vom Geschmack begeistert, aber auch er hätte einen  gegarten Rotkohl der „Rotkohlrohkostvariante“ vorgezogen…

Hier nun „mein Rezept“ mit den Änderungen und den Änderungsvorschlägen:

Man nehme:

1 mittelgroßen Rotkohl,

Saft einer  Zitrone

2 -3 EL Olivenöl (je nach der Menge des Safts,  gleiches Verhältnis)

1 Block Feta

1 Tasse gehackte Walnüsse

1/2 TL Thymian

1 Tasse Cranberries

Salz und Pfeffer nach Bedarf

Akazienhonig zum Beträufeln

ZUBEREITUNG

Von dem Rotkohl 4 etwa zwei fingerbreite  Scheiben schneiden und in etwas Salzwasser bissfest garen.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

In der Zwischenzeit den Feta-Käse zerbröckeln und mit dem Thymian und den gehackten Walnüssen vermischen.

Olivenöl und Zitronensaft mischen, die Cranberries damit beträufeln und ziehen lassen.

Die vorgegarten Rotkohlscheiben in eine leicht gefettete Auflaufform geben, mit der Olivenöl-Zitronensaft-Mischung bepinseln und leicht pfeffern.

Die Feta-Walnuss-Mischung auf den Rotkohlscheiben verteilen, mit etwas Akazienhonig beträufeln und im vorgeheizten Backofen überbacken, bis der Käse eine ganz leichte Bräunung annimmt, dann die Cranberries zugeben und alles noch weitere Minuten überbacken, bis der Käse schön braun ist.

Ich habe als „Sättigungsbeilage“ in Ermangelung von Bandnudeln Penne gekocht.

(Ich „schwör“, meine Kochkünste sind besser als meine fotografischen Fähigkeiten….)

Man kann auch gut auf „Sättigungsbeilagen“ verzichten und stattdessen Baguette  reichen.

 

wordpress macht keinen spaß mehr… 7. Februar, 2021

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Seit 2007 schreibe ich meinen Blog „himmel und erde“ unter dem Schirm von WordPress.

In den ersten Jahren war es leicht, einen Beitrag zu verfassen und auch angenehm, die Beiträge anderer Blogger zu lesen. Doch inzwischen haben die Verantwortlichen von WordPress die Bedingungen erheblich geändert. Da ja nicht-kommerzielle Blogger das günstige kostenlose Angebot nutzen, müssen sie seit einigen Jahren das Aufploppen von Werbebannern in Kauf nehmen. Und manchmal passen diese Werbungen überhaupt nicht zum Text.

Doch auch die Benutzeroberfläche wurde immer wieder geändert, angeblich zum Vorteil für die Blogger. Aber mir geht es so, dass ich den „alten Modus“ weitaus bedienungsfreundlicher fand, als diese neue Version je sein könnte.

Nun überlege ich ernsthaft, WordPress zu verlassen und mir eine andere Plattform zu suchen, auf der ich wieder gut und günstig schreiben kann.

Das neue Geschäftsmodell von WordPress, dass mich wohl auf fiese Weise zwingen will, ins profitorientierte Modell zu wechseln, macht mir einfach keine Freude mehr.

Wie geht es anderen „WordPress-Bloggern“ damit?

Vögel sind auch nicht die besseren Menschen… 7. Februar, 2021

Posted by Rika in aktuell.
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag begann es zu schneien.

Tagelang war in allen Medien darauf hingewiesen worden, dass ab diesem Wochenende ein ähnliches Schneechaos zu erwarten sei, wie wir es im Winter 1978/79 erlebt hatten, als nämlich nach ununterbrochenen Schneefällen – vor allem in Norddeutschland – der Verkehr auf Straßen und Schienen zum Erliegen kam, Schneeverwehungen hatten sowohl für die Kraftfahrzeuge wie auch für Züge ein Durchkommen unmöglich gemacht.

Zu allem Überfluß waren unter der extremen Schneelast viele der großen Überlandtrassen der Stromversorger gebrochen, sodass in Teilen Norddeutschlands wegen des Stromausfalls Kälte und nächtliche Dunkelheit in den Häusern herrschte, Landwirte ihre Tiere nicht mehr versorgen konnten und in den Kliniken die Notstromaggregate unermüdlich ihre Arbeit verrichten mussten, um die lebensrettenden Geräte und Maßnahmen aufrecht halten zu können.

Wir waren damals vom Schneefall unterwegs zu Freunden in Nordhessen überrascht worden und nur dank des Geschicks des Liebsten blieben wir nicht an dem berüchtigten, weil steilen, Autobahnabschnitt hinter der Werrabrücke liegen und erreichten die Freunde unversehrt – was wirklich Grund zur Dankbarkeit war, denn unser erstes Kind war gerade erst drei Monate alt und natürlich mit uns im Auto unterwegs.

All das erinnerte ich anlässlich der vielen Warnungen im Radio, und dennoch wartete ich am Samstag beinahe sehnsüchtig auf richtig viel Schnee…

Heute Morgen nun der Anblick strahlenden Weiß um uns herum. Das Gärtchen hatte sein Winterkleid angelegt und vom Himmel fiel unablässig der Schnee. Wunderschön.

Der Liebste und ich hatte in Erwartung einer möglichen Schneekatastrophe gut vorgesorgt mit allen notwendigen Lebensmitteln und auch sonstigen Gütern, die das Überleben bei sibirischer Kälte im Großraum Hannover sichern sollen. Sogar an unsere gefiederten Freunde im Gärtchen hatten wir gedacht und noch eine zusätzliche Ration Vogelfutter gekauft. Auch hatte ich vorsorglich eine zweite Futterstelle unter der Fichte angelegt und die bekannten „Meisenknödel“ in den Jostabeerenbusch gehängt.

Das war eine gute Entscheidung, wie sich schnell zeigte.

Bald schon fanden sich Amseln, Tauben, Meisen und Finken ein. Die Tauben tun mir ein bisschen leid, sie bekommen nämlich nur etwas von den Brosamen ab, die vom Vogelhäuschen zur Erde fallen, für das Futterhaus selbst sind nämlich die Tauben zu groß. Die Amseln haben da schon erheblich mehr Chancen trotz ihrer Körperfülle das Futterhaus zu entern, und natürlich plustern sie sich nicht nur der Kälte wegen gewaltig auf, nein, sie machen auch all den anderen kleinen Piepmätzen klar, wer der Herr am Futterplatz ist. Ich lasse sie gewähren, auch wenn mir die kleinen Meisen und Rotkehlchen leidtun, mehr noch als die Tauben. Schließlich beglücken mich die Amseln im Sommer mit ihren wunderbaren Abendkonzerten in den lieblichsten Flötentönen, die man sich nur vorstellen kann. Richtig ärgerlich bin ich aber über die frechen Buch- und Grünfinken. Den ganzen Sommer über haben sie sich nicht im Gärtchen blicken lassen, halfen weder beim Vertilgen von Spinnen und Läusen, wie es Rotkehlchen und Meisen ja unermüdlich tun, noch betörten sie durch schönen Gesang oder wenigstens durch tolle Flugmanöver. Sie waren einfach nicht da! Aber nun spielen sie sich auf, dass es eine Art ist, versperren den Meisen den Zugang zum Futterhäuschen oder greifen sie sogar schon im Anflug an. Hat der Mensch Töne?

Es zeigt sich einfach auch in der Vogelwelt, zuerst kommt das Fressen und dann kommt die Moral oder so etwas wie Solidarität unter den Vögeln, die doch alle unter dem strengen Regiment des Schnees leiden.

Hier läuft nichts schief…. 3. Februar, 2021

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, gesellschaft, Grüne Ideologen, politik.
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Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „CORONA-KRISE -KRISE VIRUS- VIRUS-RADAR So sieht es in Ihrem Kreis aus Kanzlerin Merke im ARD-Interview über das Impf-Desaster „Im großen Ganzen ist nichts schiefgelaufen" VIDET MIT VIDEO“

Hier regiert die Führerin der freien Welt.

Und mehr will ich dazu nicht sagen.

Halt, etwas muss dann doch noch rein küchenpsychologisch eingeflochten werden:

Der Vater der Führerin der freien Welt verließ einst mit Frau und Kind die Freie und Hansestadt Hamburg, um sein Leben fortan im seiner Meinung nach besseren Teil Deutschlands zu führen. Zu der Zeit sprach man in dem „nicht ganz so guten Teil Deutschlands“ von dem „besseren Teil“ nur als der „Zone“, und da die Einteilung in Trizonesien immer noch nicht vollständig überwunden war, nannte man sie, es etwas näher definierend, Ostzone.

Später wurde sie, die Zone, zur „sogenannten DDR“ und noch später einfach nur „DDR“, Deutsche Demokratische Republik. Nicht alles war schlecht in der DDR, oder, um es mit Frau Merkel zu sagen, „Im Großen und Ganzen ist nichts schief gelaufen“! Wer vom sozialistischen System überzeugt war und sich gut damit arrangiert hatte, der wird das vermutlich auch heute noch sagen. Frau Angela Kassner gehörte zu den privilegierten Kadern, für die im Großen und Ganzen nichts schief lief im besten Deutschland aller Zeiten. Als aber die Zeit gekommen war, das Volk sich dem besten System aller Systeme widersetzte und für Erleichterungen und Freiheiten kämpfte, da zahlte sich die lange Schulung im „Mitschwimmen im System“ wieder aus, die sozialistischen Fische waren der jungen Frau davongeschwommen, die kapitalistischen aber lagen verlockend vor der Nase der Wendehälsin, heuerte sie doch nicht bei der sozialdemokratischen Partei an, sondern diente sich dem Erzfeind aller sozialistischen Regierungen an, Helmut Kohl persönlich. Es war vermutlich der schwerwiegendste Fehler des politischen Urgesteins Kohl, das Wesen des „Mädchens“ völlig verkannt zu haben. Und das Mädchen war klug genug, seine politischen Ideen hinter schönen Worten zu verschleiern. Merkel war die perfekte Quotenfrau der CDU des wieder vereinten Deutschlands. Mit naivem Augenaufschlag und völlig unverdächtigem Geschwurbel lullte sie mögliche Kritiker ein und entmachtete in relativ kurzer Zeit nicht nur ihren westdeutschen Ziehvater, sondern auch all die Kerle, die ihr hätten gefährlich werden können.

Und ab da lief alles wie geschmiert.

Eben.

Im Großen und Ganzen ist nichts schief gelaufen in der Karriere der Angela Merkel.

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