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Und der Liebste lachte… 15. April, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Wenn man in einem Kaminofen das Feuer ein paar Tage lang tagsüber ununterbrochen brennen lässt, verrußt die Scheibe und das schöne Leuchten des Feuers ist von außen betrachtet nur noch als ein müdes Glimmen zu erfassen. Zum Glück hält der Markt sehr effiziente Mittelchen zur Abhilfe bereit, Sprays und “Sprühs”, die im Nu dem Ruß auf der Scheibe den Garaus machen. Bei den Dingern gibt nur einen kleinen Haken: Sie können nur bei kalten Scheiben zum Einsatz gebracht werden. In unserem Fall heißt das:  Am frühen Morgen bevor das Feuer neu entzündet und damit die über Nacht abgekühlte Scheibe wieder heiß wird. Der Meinige ist ein ganz wunderbarer Feuermacher, aber als Scheibenputzer mag er sich nicht so gerne betätigen.

Also sprach ich beim Zubettgehen: “Morgen früh stehe ich als Erste auf und putze die Scheibe!”

Dazu muss man wissen, dass ich seit meinem Eintritt in den Ruhestand einen ungeheuren Luxus genieße: Der Liebste steht immer vor mir auf und macht immer das Frühstück! Als echte Morgenmuffeline werde ich nämlich vor dem ersten Kaffee nicht wirklich munter. Das war schon immer so,  und in den Jahren meiner Noch-Berufstätigkeit, als alle Kinder schon erwachsen waren und das Haus verlassen hatten, bestand mein Frühstück lediglich aus einer Tasse Kaffee aus dem S-Maschinchen, während der Liebste noch friedlich in seinem Bette ruhte, hatte er doch das Privileg, keine seiner Seminare oder Vorlesungen VOR neun Uhr morgens beginnen lassen zu müssen, während ich an die landesüblichen Schulbeginnzeiten gebunden war, unerbittlich!

Nun liebe ich diese wunderbare Frühstücksregelung und natürlich den Liebsten gleich mit!

Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich mich am folgenden Morgen noch an mein hochherziges Versprechen erinnerte und ein noch größeres Wunder, dass ich mich auch daran hielt!

Ich stand also auf, schlurfte in den Wohnraum, holte das Putzzeug für die Scheibe und machte mich ans Werk. Erst mal gründlich den Kohlen- bzw. Ascherost rütteln, einen Moment warten, bis die Verwirbelung im Ofen sich legt, Ofentür öffnen, Scheibe einsprühen, mit feuchten Tuch nachwischen, ein oder zweimal, je nach dem Grad der Verschmutzung, mit Küchenpapier nachpolieren. Fertig!

Putzzeug wegräumen und wieder ins noch warme Bett kriechen, augenblicklich wieder wegdämmern…

Nur von Weitem kriege ich mit, dass der Liebste aufsteht und mit den üblichen Verrichtungen beginnt….

Plötzlich ein lauter, aber sehr, sehr unfeiner Ruf, der dem Liebsten sonst so gut wie nie und nimmer entfährt:

“Ach du Scheiße!”

Ob der Ungewöhnlichkeit dieses Ausrufs aus dem Mund des Meinigen bin ich sofort hellwalch und rufe zurück:

“Was ist passiert?”

(In unserem kleinen Blockhaus auf der Wiese trennt nur eine dünne Blockbohlenwand das Schlafgemach vom Wohnraum, es hätte also gar nicht des lauten Rufens bedurft!)

“Die Scheibe des Ofens ist gerissen!”  dröhnt es laut von nebenan!

Mit einem Satz bin ich aus dem Bett, eile zum Ofen, beuge mich leicht hinunter zur Ofentür….

Lustig brennt bereits das Feuer, es leuchtet und blinkt mir durch die strahlend saubere  Scheibe entgegen….

Von einem Riss keine Spur!

Ich wende mich dem Liebsten zu…

“April, April!”   tönt es mir fröhlich entgegen, und der Liebste lacht über das ganze Gesicht!

…………………………………………………………………………………………………………………………………….

Das ich später mittels des schlauen Telefons und seiner vielfältigen Möglichkeiten mit der dramtischen Wiedergabe der Geschichte auch alle Kinder gleichfalls in den April schickte und sie ebenso prompt wie ich darauf reinfielen, erhöhte die Freude des Liebsten über den überaus gelungenen Scherz!

Und eigentlich hatte ich diese nette Begebenheit nach der Rückkehr von der Wiese sofort posten wollen, aber angesichts der vielen schrecklichen Nachrichten in der Zeit erschien mir das absolut nicht angemessen.

Doch vorenthalten mochte ich Euch, die Ihr hier immer mal vorbeischaut, diese nette Episode auch nicht, darum also jetzt erst die kleine Geschichte zum 1. April!

“Passend” ist der heutige Tag aber auch nicht….. leider….

Nehmt das Geschichtchen als die kleine Prise Humor, die wir auch in schwierigen Zeiten dringend brauchen.

Wiesentage…. 13. April, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Sie waren so schön!

Kein gut funktionierendes Netz ….  das Smartphone schwächelt …. der Fernseher hat seinen Geist aufgegeben ….  die Zeitung ist ist abbestellt… Radio wäre eine Option, bleibt aber der himmlischen Ruhe wegen auch stumm …. die Welt dreht sich ohne uns …. Sturm weht ums Haus ….  Ebbe und Flut in ewiger Folge ….

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MEDION Digital Camera

Einzig Roberta – das Kaninchen –   versetzt mich in Wallung, es frisst meine mit viel Liebe gepflanzten Stiefmütterchen und lässt sich auch durch die Androhung des Kochtopfs nicht davon abhalten, andere Frühlingsblumen und die zarten Austriebe der noch jungen Büsche zu probieren….  na warte!

MEDION Digital Camera

Wir haben das Häuschen “entwintert” und die Wiese frühlingsfein gemacht.

Nun kann er kommen, der Sommer am Meer!

20141755

welch ein grauen… 26. März, 2015

Posted by Rika in aktuell.
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Es ist ein nicht zu ertragendes Grauen… ein Mensch bereitet sich und anderen den Tod.

Was ging in ihm vor…. gab es keine Alternative?

149 Menschen müssen mit ihm sterben und niemand weiß warum.

Ich bin mit dem Liebsten auf der Wiese…  es ist so schön, friedlich, ruhig.

Und dann diese Nachricht…. größer kann der Kontrast zu meiner friedlichen Gegenwart kaum sein…. die armen Eltern und Angehörigen…

 

HERR, erbarme dich…

IHR FRAUEN, wehrt euch gegen diese UN-Resolution! 23. März, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, israel, israelkritik, politik, terrorismus.
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IHR FRAUEN!

Wehrt euch gegen eine UN-Resolution, die die Würde und Rechte der Frauen mit Füßen tritt!

Wehrt euch gegen ein Gremium der UN, das die rechtlosen, verarmten, verhungernden, genitalverstümmelten, von Steinigung bedrohten, geschundenen, vergewaltigten, versklavten,  zwangsverheirateten, missbrauchten und gedemütigten  Frauen in Afrikas Ländern (von Südafrika über Nigeria bis Sudan und Ägypten), in asiatischen Ländern  (speziell in Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Saudi-Arabien, den Ländern der arabischen Halbinsel, in China, Pakistan, Indien), die in Zwangsprostitution erniedrigten Frauen in Ländern Europas und Amerikas  verhöhnt, indem sie diese Länder ausdrücklich nicht anklagt die Würde und Rechte der Frauen zu missachten!

Wehrt euch gegen die ignoranten Berichte und Berichterstatter, lasst euch nicht blenden und für dumm verkaufen!

Lest diesen Kommentar und

LASST DIE RESOLUTION NICHT UNBEANTWORTET !

Sie – die Verfasser der Resolution – ziehen meine Rechte als Frau, meine Würde, meine Integrität in den Dreck ihres politischen Kampfes gegen Israel.

ICH WILL DAS NICHT HINNEHMEN !

Ihr Männer, unterstützt uns Frauen!   BITTE !!!

keine islamisierung nirgends…. 22. März, 2015

Posted by Rika in araber, aus meinem kramladen, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, politik.
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“Islamkonforme Anlage: Scharia-Bank erhält Lizenz in Deutschland

In Deutschland wird offenbar schon im kommenden Sommer die erste islamische Bank starten. Die Finanzaufsicht BaFin hat der Kuveyt Türk Bank eine Lizenz erteilt. Filialen sollen in Berlin, Frankfurt und Mannheim eröffnen.”

schreibt spiegel-online

und weiter:

Kuveyt Türk hatte schon 2012 einen entsprechenden Antrag bei der BaFin eingereicht, die Lizenz bisher aber nicht erhalten. Jetzt hält das Management der Bank die Zeit für reif: “Unsere Marktforschung hat ergeben, dass 21 Prozent der Muslime hierzulande ein islamisches Geldhaus als natürliche Hausbank sehen würden”, sagte der Geschäftsführer Kemal Ozan dem “Handelsblatt”.

Das wäre ein gutes Geschäft, in Deutschland leben schätzungsweise rund 4,5 Millionen Muslime. Unter den Geschäftskunden ist das Interesse Ozan zufolge sogar noch etwas größer.

Hervorhebung von mir….

Neben der “natürlichen Hausbank” gibt es schon natürliche Kopftücher, natürliche Schwimmzeiten für muslimische Frauen  (aber muslimische Männer lassen es sich natürlich nicht nehmen, mit Vergnügen den  nur sparsam verhüllten Frauen anderern Relgionzugehörigkeit aufdringlich auf Po und Busen zu glotzen…. ), natürliche Ehrenmorde, natürliche Hetze gegen Andersgläubige, natürliche Kämpfer für den Dschihad und weitere ähnlich natürliche Angelegenheiten.

Ach ja, natürlich regiert Geld die Welt und 21 % Befürworter eines islamischen Geldhauses sind natürlich eine Bank!

Und so wird neben DITIB demnächst eine weitere segensreiche Einrichtung aus der Türkei in Deutschland an Einfluss gewinnen und mit und durch sie die Freunde von der arabischen Halbinsel….. da kommt doch Freude auf.

Die in Istanbul ansässige Kuveyt Türk zählt zu den größten Banken der Türkei. Hinter dem Institut steht eine Finanzholding namens Kuwait Finance House, die sich mehrheitlich im Besitz staatlicher kuwaitischer Investoren befindet.

Der “Staat Kuwait” ist ein glänzendes Vorbild  in Sachen Menschenrechte, das gilt insbesondere für  das Recht der Frauen und für die 60 % der Bevölkerung Kuwaits, die nicht kuwaitische Staatsbürger sind.

Siehe dazu wikipedia

“Menschenrechte[Bearbeiten]

Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit[Bearbeiten]

Die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit werden laut amnesty international in Kuwait empfindlich eingeschränkt.[10] Besonders betroffen sind tausende staatenloser Bidun mit Wohnsitz in Kuwait. Sie erhalten keine Staatsbürgerschaft und haben damit keinen gleichberechtigten Zugang zum Gesundheits- und Bildungssystem sowie zum Arbeitsmarkt. Teilweise geht die Bereitschaftspolizei mit exzessiver Gewalt gegen diese Minderheit vor.

Frauenrechte[Bearbeiten]

Frauen werden laut Amnesty durch Gesetze sowie im täglichen Leben diskriminiert. 2011 hatten Jura-Absolventinnen Klagen gegen das Justizministerium auf Einstellung eingereicht. Das Ministerium hatte Stellen mit dem Hinweis ausgeschrieben, sie seien Männern vorbehalten. Im September 2012 kündigte der Oberste Justizrat an, Frauen könnten sich auf eine Reihe von Stellen bei der kuwaitischen Staatsanwaltschaft und im Justizwesen bewerben und reagierte damit auf die anhängigen Klagen der Frauen.[11]

Rechtsstaatlichkeit[Bearbeiten]

Kuwait verhängt die Todesstrafe. Jedoch wurden von neun im Jahr 2012 verhängten Todesurteilen vier in Haftstrafen umgewandelt. Hinrichtungen fanden nach vorliegenden Informationen von Amnesty 2012 nicht statt. Mindestens ein Häftling starb 2012 in Gewahrsam, nachdem er offenbar gefoltert und anderweitig misshandelt worden war.

Arbeitnehmerrechte[Bearbeiten]

Besonders die Situation von Arbeitsmigranten aus Asien ist in Kuwait unzureichend. Immer wieder kommt es in Kuwait zum Übergriff auf weibliche Haushaltshilfen. Sie werden teilweise von ihren kuwaitischen Arbeitgebern geschlagen, seelisch terrorisiert oder sexuell missbraucht. Die Philippinen, Nepal und Indonesien haben 2011 und 2012 es ihren Staatsbürgerinnen verboten, sich von Kuwait und anderen arabischen Staaten anwerben zu lassen. Nach Einschätzung des US-Außenministeriums ist die Misshandlung von Haushaltshilfen in Kuwait so verbreitet, dass dies den Tatbestand des Menschenhandels erfüllt.[12]

Der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung empfahl Kuwait 2012 Gesetze zu erlassen, um ausländische Arbeitskräfte und Hausangestellte zu schützen und ihre Rechte gemäß internationalen Standards zu gewährleisten. Kuwait ist Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) erfüllt aber deren Übereinkommen nicht.2

Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass Kuwait auch nur annähernd von Deutschen und anderen Europäern so kritisch beobachtet wird, wie beispielsweise das kleine Land am Ostufer des Mittelmeeres (nein, ich meine nicht Libanon!) und es  bedeutet auch nicht, dass  deutsche Politiker und Medien ständig Empfehlungen darüber abgeben, wie (wie im Fall des  kleinen Land am Ostufer des Mittelmeeres)  man  politisch zu wählen und zu handeln und wie man  dort mit  Frauen  (im kleinen Land mit Steinewerfern und Terroristen) und Minderheiten (im Fall Kuwaits mit Mehrheiten) umzugehen habe. Aber vor allen Dingen bedeutet es keinerlei Beschränkungen bester Geschäftsbeziehungen, wie man hier nachlesen kann:

Die deutsch-kuwaitischen Wirtschaftsbeziehungen sind problemfrei und gut. Kuwait ist im Golfkooperationsrat (GKR) nach den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Saudi-Arabien und Katar der viertwichtigste Absatzmarkt für deutsche Waren. Deutschland ist damit weiter unangefochten der wichtigste Handelspartner Kuwaits innerhalb der Europäischen Union. Die deutschen Exporte nach Kuwait betrugen 2013 1,32 Mrd. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (2012: 1,21 Mrd. EUR) konnte eine Steigerung der Exporte um 9% erzielt werden. Die Importe aus Kuwait sind 2013 mit 356 Mio. Euro um 31% gestiegen (2012: 270 Mio. Euro).

Primär liefert die deutsche Industrie hochwertige Kraftfahrzeuge, Maschinen, Anlagen (insbesondere Kraftwerke), elektrotechnische und chemische Erzeugnisse, Eisenwaren und Medizintechnik nach Kuwait.

Kuwait hält erhebliche Investitionen in Deutschland und ist an namhaften deutschen Unternehmen beteiligt.

(Hervorhebung von mir)

Na, dann ist ja alles….  alles in Butter auf’m Kutter….

Wappen Kuwaits

Fremde Feder: “Zurück auf den Boden der Wirklichkeit” 18. März, 2015

Posted by Rika in aktuell, araber, gesellschaft, israel, israelkritik, obama, wahlen in israel, wahlrecht.
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Rika:

Sie haben sich so viel Mühe gegeben, Netanjahu in Grund und Boden zu verdammen, ihn ins rechtsradikale Lager zu verbannen, ihn als “Friedenshindernis” zu brandmarken…. hat nichts genutzt. Die Israelis haben (leider, leider, wie in deutschen Medien unendlich bedauert wird)  nicht die Position Obamas ( der nach dem letzten Stand der Dinge noch nicht zum Wahlsieg gratulierte…. schlechter Stil, ganz schlechter!)  und seiner deutschen Lieblingsfreundfeinde übernommen und Netanjahu des Feldes verwiesen, nein, sie haben ihn wieder gewählt….  und, so denke ich, sie wissen, was sie tun!

Ich verstehe zu wenig von Politik und noch viel weniger von israelischer Politik, um das “richtig” einordnen zu können ohne in Bibbi-Lobgesänge oder in Bibi-Verdammungsorgien ala Slomka oder wie sie alle heißen auszubrechen.

Da verlasse ich mich lieber auf den Mann meines Vertrauens, der nach eigenem Bekunden sehr viel Münchhausen in sich trägt, seit Jahren in Israel lebt und mit der Materie bestens vertraut ist:

Ulrich Sahm

Und der sieht die Dinge so:

Ursprünglich veröffentlicht auf abseits vom mainstream - heplev:

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 18. März 2015

Wie konnte es sein, dass Benjamin Netanjahu entgegen allen Prognosen, im Widerspruch zu einer feindseligen Presse, Druck aus dem Ausland und persönlichen Attacken auf ihn und seine Frau Sara die Wahlen haushoch gewonnen hat? Seine Likudpartei erhielt nach Auszählung von 99% der echten Wählerstimmen 30 Mandate, während das sozialistische „Zionistische Lager“ nur 24 Mandate bekam. Zusammen mit anderen Parteien des „rechten Blocks“ glaubt Netanjahu „umgehend“ eine neue und stabile Rechtsregierung errichten zu können.

Die sehr ideologische linke Meretzpartei erhielt nur 4 Mandate, knapp über der Sperrklausel. Die „vorzügliche Parlamentarierin“ Zahava Galon von Meretz wird zwar von Freund und Feind in der Knesset für ihre Gradlinigkeit hoch gelobt. Dennoch kündigte sie an, zurücktreten zu wollen. „Ein schwerer Verlust für die Knesset“, gesteht der Likudabgeordnete Ofir Akunis im Fernsehen.

Aiman Odeh feierte den überragenden Sieg seiner arabischen „gemeinsamen Liste“ mit „großer Sorge“. 14 Mandate…

Original ansehen noch 916 Wörter

Was will er denn in Tel Aviv? 15. März, 2015

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, meine persönliche presseschau, politik.
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Ayman Odeh sei der neue Stern am israelischen Polithimmel, schwärmt Gil Yaron bei welt-online.

Seine Lobeshymne auf den arabischen Israeli, der sich laut Yaron anschickt mit seinem Parteienbündnis  die drittstärkste Kraft im israelischen Parlament, der Knesset, zu werden, ist mit

“Ein Araber auf dem friedlichen Marsch nach Tel Aviv”

übertitelt.

Nun steht die Knesset meines Wissens nach in Jerusalem, der Hauptstadt des Staates Israel.

Was, um alles in der Welt, will der Mann dann in Tel Aviv?

An den Strand gehen? In die Disco? Shoppen?

Nein, natürlich nicht! Er will ins Parlament!  Da aber nach Lesart der Deutschen die Regierung Israels “in Tel Aviv” verortet wird,  muss welt-online in einer wunderbaren Doppeldeutigkeit und  aller geografischen Gegebenheiten des Sitzes der Knesset zum Trotz behaupten, der Mann sei unterwegs nach Tel Aviv.

Dahin will er allerdings auch, schreibt Herr Yaron:

Und so setzt er auf friedliche Mittel, will einen “Marsch der Millionen” auf Tel Avivund Jerusalem organisieren, um die Bürgerrechte der Araber einzufordern,

Na klar, die israelischen Araber haben keine Bürgerechte (Wahlrecht, Teilhabe an Bildung und öfffentlichen Aufgaben usw), sie stellen zwar  Abgeordnete in der Knesset, können Richter, Lehrer und Ärzte werden, dürfen sogar in der Armee dienen, haben aber ansonsten keinerlei Bürgerrechte….  Wie das?

An Martin Luther King nehme er sich ein Beispiel, der habe ja auch mit friedlichen Mitteln seine politischen Ziele verfolgt.  Großartige Ziele hat Herr Odeh vor Augen:

Laut eigenen Angaben hat er zwei Vorhaben: “Das eine besteht aus 80 Punkten, wie wir innerhalb von zehn Jahren die sozialen Unterschiede in Israel überwinden. Das andere ist nur ein Punkt: verhindern, dass die Rechte wieder regiert.”

Der 80-Punkte-Plan zur Überwindung der sozialen Unterschiede ist für die Galerie und wird, wie alle linken Fünf- oder Zehnjahrespläne im einstmals real existierenden Sozialismus der DDR zeigten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheitern.

Bleibt der andere “nur ein Punkt”. Rechte verhindern. Um das zu erreichen  schmiedete Ayan Odeh eine interessante Allianz, dazu lesen wir:

Seit Jahren sinkt die Wahlbeteiligung von Israels Arabern, die ohnehin bereits unter dem jüdischen Durchschnitt lag. Andere erwogen, für jüdische Parteien zu stimmen. Bis Ayman Odeh vor wenigen Wochen Islamisten, Kommunisten, ultralinke Juden und palästinensische Nationalisten einte

Hervorhebung von mir.

Islamisten und ultralinke Juden, das hat ein Geschmäckle…. Terroristen und jüdische Selbsthasser im Verein mit palästinensischen Nationalisten, da muss und wird es doch dank der vereinten Kräfte auch in absehbarer Zukunft endlich klappen mit dem Traum des Palästinenser-“Präsidenten” Dr. Holocaustleugner Abbas von einem von Juden befreiten Staat “Palästina”  mit der Hauptstadt Jerusalem … glorreiche Zeiten könnten anbrechen.

Doch die Einschränkung, diese Allianz könne nicht von langer Dauer sein, wird  ein paar Zeilen weiter gleich mitgeliefert…

Nun denn… bleibt der Marsch….. möge der Kandidat und seine Followers  ohne Blasen an den Hacken in Tel Aviv ankommen….

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Nebenbei bemerkt:

Heute, 16. 3. 2015,  bei welt-online ein wunderbarer Kommentar Broders zu den Wahlen in Israel und dem Deutschen Bemühen, endlich den Konflikt zwischen Israelis und “Palästinensern” zu lösen.

Für die Deutschen ist Netanjahu ein rechter Buhmann”

Das Urteil zum Tuch …. 13. März, 2015

Posted by Rika in gesellschaft, Kinder - Famile, migration, schule - kinder.
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mag juristisch völlig richtig  und gut begründet sein, es geht dennoch in die falsche Richtung.

Im Iran, in Afghanistan, in der Türkei vor Erdogan, in vielen Ländern gab es einmal  Zeiten, in denen muslimische  Frauen sich ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit frei bewegen konnten. Erst die rigide Auslegung des Koran unter den Mullahs in Iran, den Taliban in Afgahanistan und die Kehrtwende unter Erdogan in der Türkei zwangen Frauen dort unter die Tücher. (Wobei in  der Türkei “das Kopftuch” meiner Wahrnehmung nach in großen Städten von prozentual weniger muslimischen Frauen getragen wird als in den größeren Städten hierzulande.

Warum sollen Frauen in unserem aufgeklärten Deutschland aber diesem Zwang ausgesetzt sein – und sage mir niemand, dass es gar keinen Zwang gebe   (Die Schule in Neu-Ulm lässt grüßen aus der Ferne!) Und was ist von den Muslimas zu halten, die das Ding demonstrare ad oculi spazieren führen, nicht weil sie besonders fromm sind, sondern weil sie sich ganz bewusst von der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft abgrenzen und abwenden wollen. Das alles wird von dem Urteil  aber in Zukunft abgedeckt. Den Preis bezahlen die Mädchen und Frauen, die aus den alten Traditionen ausbrechen wollen und nicht dürfen und denen muslimische, Kopftuch tragende Lehrerinnen künftig als “Vorbild” vor die Nase gesetzt werden.

Das macht mich fassungslos.

Und noch etwas ärgert mich zutiefst:

Die Ausführung dieses Urteils bleibt doch an den Leuten an der untersten Stelle der Verantwortlichkeit  hängen, an den Schulleitern, die nun auch noch darüber entscheiden müssen, ob der Schulfriede durch eine Kopftuch tragende Lehrerin gestört wird oder nicht.

Ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge: Lehrerzimmer einer mittelgroßen Grundschule, 18 Frauen, 3 Männer….  Zwei der Frauen beschließen aufgrund des Urteils, das Kopftuch nun auch außerhalb des “Reli” zu tragen… 3 Kolleginnen ist das gänzlich egal, 4 sind pikiert, 4 weitere stimmen jubelnd zu und der Rest mag sich nicht äußern, um nicht als rassitisch, islamophob oder unkollegial zu gelten. Die Männer finden Haare zwar auch attraktiver als Tuch, halten aber die Klappe…  Die Zustimmung in der Elternschaft ist dürftig, die Ablehnung größer und das Murren hebt an. Unter den Schülerinnen nimmt das gegenseitige das Mobbing zu…

Nun soll die Schulleitung es richten…. als hätte die nicht schon genug an der Backe!

Nein, dieses Urteil ist zwar (vermutlich)   juristisch einwandfrei, aber pädagogisch vollkommen unsinnig.  Wer aber ist für Schule zuständig?

Richtig, Pädagogen sind es , Lehrerinnen, Lehrer und im besonders günstigen Fall auch  weitere pädagogische Fachkräfte, Sozialpädaginnen*** und Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Erzieher.

Ihnen erweist  man mit diesem Urteil einen Bärendienst.

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***Eine der Klägerinnen ist Sozialpädagogin, in unseren Medien ist aber wieder einmal ungenau berichtend von “zwei Lehrerinnen” die Rede, wobei ich noch nicht ganz genau nachgelesen habe, ob das Urteil nur für die angestellten Personen gilt (die Klägerinnen waren nicht Beamtinnen) oder für alle im Schuldienst arbeitenden weiblichen Personen.

Von Jura verstehe ich nichts…. 13. März, 2015

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, migration, politik.
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leider!

Was ich aber begreife, ist, dass Menschenverstand nicht unbedingt etwas mit Recht zu tun hat – was nicht bedeutet, dass Juristen keinen Menschenverstand hätten.

Mit Sicherheit verfügen Juristen über eine Menge Verstand, juristischen Sachverstand allemal …. und den braucht es  wohl auch, um “recht” zu verstehen, was in   diesem Urteil   samt seiner Begründung  zu Religionsfreiheit, Mützen, Kopftüchern, mönchischem Habit, jüdischer Kippa und sonstigem religiösen Beiwerk zum Bekenntnis oder Ausübung der Religion im öffentlichen Raum auf rein rechtlicher Basis beschlossen und verkündet wird.

Kein Text, den ich mal eben so im Überflug lesen und damit auch auf Anhieb so gut verstehen könnte, dass ich ihn hier auch angemessen kommentieren könnte, das hat mir ein erster Überflug klar gemacht.

Ich bin sehr gespannt wohin diese Rechtssprechung in der Zukunft führen wird und welche neuen Räume sich damit eröffnen für Muslime, Christen,  Juden, Atheisten,  Agnostiker,   und “….isten aller Arten” und gleichermaßen.

Ob die Mütter und Väter des Grundgesetzes, auf das sich das Urteil beruft, das so bereits gesehen und damit auch  gewollt hätten….?

(Leider kann man das schöne Gesetz und mit ihm das Urteil nicht auch in Saudi-Arabien zur Anwendung bringen…!)

Geklaut und weitergereicht…. 13. März, 2015

Posted by Rika in antisemitismus, araber, gesellschaft, israel, medien, politik.
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Besser kann man wohl kaum die DebattenUNkultur  über die Politik Israels zusammenfassen.

Gerd Buurmann hat es bei “Tapfer im Nirgendwo” so getan:

Den ganzen, überaus lesenswerten Atrtikel, der dieser prägnanten Zusammenfassung folgt, sollte man aber besser doch im Original und beim Blog des Verfassers nachlesen:

Tapfer im Nirgendwo, Der Traumjude

Danke an Gerd Buurmann!

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