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Frohe Pfingsten… 31. Mai, 2020

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, judentum.
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Frohe und gesegnete Pfingsten wünsche ich allen Lesern, die hier vorbei schauen.

 

 

Bei Facebook entdeckte ich diesen guten Beitrag, geschrieben am 28. Mai 2020  von Richard Bermann.

Mit Dank an den mir bisher nicht bekannten Autor hierher kopiert:

 

„Was hat das christliche Pfingsten mit dem jüdischen Fest Schawuot gemeinsam?

Christen begehen Pfingsten als ein Fest der Offenheit, der offenen Türen, der offenen Herzen und des aufgeschlossenen Geistes. Am 50. Tag Ihres Osterfestkreises, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, wird mit Pfingsten die Entsendung des „Heiligen Geistes“ gefeiert. Im christlichen „Neuen Testament“ wird erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot in Jerusalem versammelt waren.
Wieso waren die Apostel und Jünger zu Schawuot in Jerusalem und was taten sie dort? Nun, die Antwort ist nicht so kompliziert und die Antwort lautet: weil sie allesamt Juden waren, feierten sie natürlich die jüdischen Feiertage, also auch Schawuot. Und auch noch im frühen Christentum war das so. Erst allmählich hat man den ehemals jüdischen Feiertagen andere Namen gegeben und auch andere Bedeutungen. Aber noch immer zählen Christen die Tage von Ostern bis Pfingsten. Es sind genau 50 Tage. Denn die christlichen Feste Ostern und Pfingsten gingen aus den jüdischen Festen Pessach und Schawuot hervor.
Was hat es mit diesem jüdischen Feiertag auf sich? Bei uns Juden liegen genau 7 Wochen zwischen Pessach und Schawuot (7 Wochen X 7 Tage ergeben = 49Tage + dem ersten Tag Pessach- das sind genau 50 Tage. Also genau die gleiche Zeitspanne wie im christlichen Osterfestkreis.)
Die Zeit zwischen den beiden Feiertagen heißt bei uns Juden „Sefirat Ha’omer“
zu Deutsch: „Omer-zählen“ Wörtlich bedeutet es „Garben zählen“, Getreidegarben um genau zu sein, es hat also eine landwirtschaftliche Bedeutung. Rituell werden die 49 Tage gezählt, indem man täglich nach Einbruch der Dunkelheit dazu einen Segensspruch spricht.
In diesem Jahr feiern wir Juden SCHAWUOT am 29. und 30. Mai. Da sich das jüdische Jahr nicht nach dem Gregorianischen Kalender richtet, sondern Juden einen Mondkalender haben, – genauer gesagt haben wir einen Lunisolarkalender (Mond- und Sonnen-Kalender), daher schwanken die Feiertage von Jahr zu Jahr im Vergleich zum weltlichen Kalender etwas.
In der Thora hat unser Fest mehrere Namen, bzw. Bedeutungen. Zum einen heißt es „Wochenfest“ „Fest der Ernte“ „Tag der Erstfrüchte“. Schawuot ist außerdem ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel der erste Weizen geerntet wird.
Primär erinnert Schawuot aber an den Empfang der zweiten Zehn Gebote am Berg Sinai. Die ersten Zehn Gebote hat Mose laut Überlieferung zerschmettert, weil das jüdische Volk das Goldene Kalb schuf und anbetete, während er auf dem Berg Sinai war. Daraufhin ging Mose wieder auf die Spitze des Berges Sinai, um die neuen Gesetzestafeln zu erbitten.
Die sogenannten Zehn Gebote, die im hebräischen Original „Asseret ha-Dewarim“, also die „Zehn Worte“ heißen, sind dem Volk Israel nach seinem Auszug aus Ägypten in der Wüste am Berg Sinai von G’tt offenbart worden Sie sind Teil des mit Israel geschlossenen Bundes. Jedoch sind die Zehn Gebote, nur Teil der das jüdische Leben regelnden 613 Ge- und Verbote.
Und diese Tafeln, mitsamt der darauf verzeichneten Worte waren es, die zunächst in der heiligen Bundeslade und später im inneren und heiligsten Ort des Jerusalemer Tempels aufbewahrt wurden. Das verdeutlicht, dass die Zehn Gebote eine besondere Stellung innerhalb unseres Gesetzeskompendiums einnehmen. Nimmt man die Quersumme der 613 in der Thora enthaltenen Gesetze, zählt man also die Zahlen 6, 1 und 3 zusammen, so ergibt dies die Zahl 10. Die Zehn Worte oder zehn Gebote.
Sie sind gewissermaßen die Überschriften unter denen alle folgenden Vorschriften aufgezählt werden können. Sie sind die Kategorien, in die sich die weiteren Gebote einordnen lassen. Sie bilden die Grundprinzipien des jüdischen Glaubens.
Historisch waren die vorerwähnten Omer-Tage für das jüdische Volk oft von Katastrophen geprägt, u. a. der Tod von 24.000 Studenten des Rabbi Akiwa als Folge einer Epidemie während des Bar-Kochba-Aufstandes gegen die Römer (im Jahr 132 bis 135), die Ausschreitungen und die vielen Tote während der Zeit der Kreuzzüge (1096–1099) oder der Aufstand im Warschauer Ghetto und die Judenvernichtung in der Nazizeit, um nur einige zu nennen.
Deshalb werden in der Omer-Zeit auch keine freudigen Ereignisse gefeiert, man heiratet nicht in dieser Zeit, kauft keine neuen Kleider, man schneidet seine Haare nicht und hört auch keine heitere Musik, usw. Es gibt aber eine Ausnahme, der 33. Omer-Tag (18. Ijar). An diesem Tag, dem Lag baOmer, sind Hochzeiten erlaubt, weil nach der Tradition an diesem Tag das Sterben der Studenten Rabbi Akiwas endete.
Lag baOmer selbst ist ein fröhliches Fest und fand in diesem Jahr am 12..Mai statt.
Die verschiedenen einschränkenden Gebote der Trauerzeit, die für die 49 Omer-Tage zwischen Pessach und Schawuot gelten, sind an diesem Tage aufgehoben. Kinder und Erwachsene veranstalten Picknicks und versammeln sich um Lagerfeuer.
Vor allem aber können an diesem Tag Hochzeiten durchgeführt werden – ein Angebot, von dem reichlich Gebrauch gemacht wird und darf sich auch wieder die Haare schneiden lassen. In diesem Jahr musste CORONA-bedingt alles ausfallen.
An Lag baOmer wird sonst üblicherweise auch die Zeremonie der Chalaka durchgeführt. An diesem Tag werden die Söhne, die schon drei Jahre alt sind, zum ersten Mal die Haare geschnitten. Dieser Brauch geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Soweit zu diesem Feiertag.
Christen glauben in der Regel an einen Gott, der sich dem Menschen in drei Formen offenbart, der sog. Dreieinigkeit oder Trinität. Gott als Vater und allmächtigen Schöpfer und dazu Joshua,den Christen Jesus nennen Doch gemäß dem apostolischen Glaubensbekenntnis fehlt noch etwas: „der Heilige Geist“. Für viele ist dies ein schwammiger Begriff. Im biblischen Urtext steht für das deutsche Wort „Geist „– das hebräische Wort „ruach“ entnommen aus der Thora oder wie Sie es nennen, dem „Alten Testament“. „Ruach“ lässt sich am besten mit Hauch, Luft oder Wind übersetzen. Martin Luther war es, der es mit „Heiliger Geist“ oder „Geist G“ttes“ übersetzte. An manchen Stellen spricht er auch vom „Atem G“ttes“.
Bereits im 1. Buch Mose Kap.1-2 berichtet die Thora vom Geist Gottes. Diese Stelle belegt seine Existenz schon vor der Schöpfung. Von hier an erscheint der Begriff in vielen Kapiteln hindurch in der Thora bzw.Heiligen Schrift. Insgesamt 44 Mal ist der Begriff zu finden.
Dieser „Geist G“ttes“ soll als Ratgeber gesehen werden, der sagt, was Recht und Unrecht ist, um besser gegen die Sünde anzukämpfen – und er soll helfen, seinen Lebensstil nach Gottes Willen zu ändern. Die Zehn Gebote sind nun seit über 3000 Jahren im Judentum bekannt. Seit 2000 Jahren sind sie auch zu einem festen Bestandteil des Christentums geworden.
Die Bedeutung des Schawuot – Festes hat sich mit den Zeiten ausgeweitet: es gehört übrigens zu den drei Pilgerfesten, zu denen in Zeiten des Tempels die Juden von überall her nach Jerusalem pilgerten. (Pessach-Schawuot-Sukkot)
Sieben Wochen ist nach Israels Zählung das Volk nach der Befreiung aus Ägypten am Sinai angekommen, die Befreiung war am Sinai „abgeschlossen“, deshalb auch der Name „Schlussfest“. Was aber geschah am Sinai?
Die Thora, die für jede weitere Wegstrecke wichtige Weisung, wurde am Berg Sinai gegeben. Von da an konnte das jüdische Volk lernen, mit der Thora in der Freiheit zu leben. So heißt das Fest auch „Fest der Thoragabe“.
Die Menschen empfingen den konkreten und aktuellen Auftrag, hier und jetzt, mit und nach der Thora zu leben, ihren Inhalt der Welt verständlich zu machen, ihre Botschaft zu verwirklichen, dem Recht und der Gerechtigkeit, dem Frieden, der Liebe und der Ehrfurcht Gestalt zu geben“.
Manche Juden studieren und lernen die ganze Nacht in der mit frischem Grün geschmückten Synagoge oder zuhause. Im Mittelpunkt stehen die Gesetzestafeln mit den 10 Geboten, die Übergabe der Tafeln des Bundes an Mose.
Am zweiten Tag des Schawuot-Festes wird das Buch Ruth gelesen, die zur Zeit der Weizenernte mit ihrer Schwiegermutter Naomi nach Bethlehem kam. Darin wird von ihrer Liebe, Freundschaft, Gerechtigkeit und ihrem Mut erzählt.
Die Geschichte des Judentums ist von dem Ereignis der Thoragabe entscheidend bestimmt worden. Es gibt viele Feste im Judentum von großer Bedeutung – befreiend und katastrophal, glorreich und traurig, doch das Ereignis der Thoraübergabe ist das zentrale, wegweisende Fest.
Für die frühen Christen, die messianisch erfüllten ersten kleinen Gruppen in den Städten des östlichen Mittelmeeres und Kleinasiens, bekamen die Feste Pessach und Schawuot neue und „erfüllte“ Bedeutung. Christinnen und Christen begannen, die Feste ihrer jüdischen Herkunft mit diesem Glauben zu füllen. Um das Jahr 100 u.Zt. können wir auch eine erste christliche Festordnung erkennen:
Das Passafest wurde zu einer Gedächtnisfeier – einem Tag der Trauer, wegen der Kreuzigung Jesu. Am darauffolgenden „Sonntag“ wurde dann ein Tag der Festfreude gefeiert: So wurden aus Pessach und Schawuot – Ostern und Pfingsten, die Grunddaten des Festkalenders beider Religionen. Befreiung und Thoragabe an das Volk Israel wurden so zur Geistgabe an die christliche Gemeinde.
Zeichenhaft setzen die christlichen Gemeinden die „Lange Nacht der Kirchen“ ein. (In diesem Jahr muss sie ebenfalls entfallen.) Damit sind aber die Akzente beider Feste betont: Das offene gemeinsame Lernen und Nachdenken über das „Unabgegoltene“ und weiterhin offene, „Verpflichtende“ der biblischen Tradition, das „Einladende“ an manche „Ruth“ unserer Zeit, das gegenseitig Wahrnehmende in Gemeinde und Gesellschaft.
Ich wünsche allen meinen christlichen Freundinnen und Freunden ein schönes und geistvolles Pfingstfest.“

 

 

 

 

Kleine Zwischenrufe im Mai…. 25. Mai, 2020

Posted by Rika in antisemitismus, christsein und glaube, emanzipation, familie, familienpolitik, gesellschaft, Grüne Ideologen, islam, israel, medien, politik, presse, soziale arbeit.
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Ich habe hier im Blog bisher nichts im Wonnemonat Mai geschrieben.

Zum einen war der Wonnemonat nicht so wonnig, wie man es ihm gemeinhin zuschreibt, was allerdings weniger am Wetter, als vielmehr an den beherrschenden Themen lag, Stichpunkte: Corona, Coronaleugnung, Politik, Israel, 75. Tag der „Befreiung“, Islam, Religion und was sonst noch so anfiel….

Zum anderen hatte ich gar keine Muße für längere Einträge, das zu begründen, hebe ich mir aber für spätere Zeiten auf.

Trotzdem habe ich mich natürlich mit den oben genannten Themen beschäftigt und bei Facebook immer wieder kurze Kommentare zu entsprechenden Artikeln gegeben. Die liste ich hier nun auf…

So aus dem Zusammenhang mögen sie für die Leser hier keinen Sinn ergeben, aber vielleicht ist es interessant, sie den diversen Stichpunkten zuordnen…

Mir sind sie eine Erinnerung an einen Monat voller irritierender, sich teilweise widersprechender, zornig oder wehmütig stimmender Geschichten…

Tag 1 im Mai 2020

„Erwiderung auf Anja Reschke und die Corona-Krise: Es ist zwar etwas kindisch – mit 70 Jahren tritt man vermutlich erneut in die entsprechende Phase ein -, aber wenn Frau Reschke auf dem Bildschirm erscheint, wechsele ich sofort den Sender … Die Erfahrung aus früheren Sendungen mit dieser Vorzeigejournalistin macht das absolut notwendig … aus gesundheitlichen Gründen natürlich.“

„Bevor ich mich aufrege möchte ich wissen, was auf dem Shirt steht… die Übersetzung ins Deutsche bitte! (Meine Reaktion auf das Foto einer Grundschulleiterin, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hidaya“..“

„Greta Thunberg launches campaign to fight coronavirus
washingtontimes.com
„Vermutlich kann sie das Virus sehen….“  Meine Vermutung zur Mitteilung…

„Es ist schon erstaunlich mit welch irrwitzigen Berechnungen und Aussagen Ökonomen den Medizinern Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten bestreiten. Her Homburg redet Humbug was die Beurteilung der medizinischen Faktoren angeht.
Als Ökonom sollte er daran arbeiten, wie man den Aufschwung mach der Pandemie schaffen kann. Ansonsten sollte er sich besser zurück halten. “  Zu Professor Stefan Homburg, der Corona nur für einen Hype hält.

2. Mai 2020

„Gestern lief in der ARD ein Beitrag über Hannelore Kohl, die Zeit ihres Lebens ihren Mann und damit auch die CDU aktiv unterstützte, am Ende aber einen hohen Preis bezahlte… Der „Machtmensch Kohl“ wurde abgelöst durch eine als wenig machtvoll angesehene junge Frau, verharmlosend „Kohls Mädchen“ genannt. Doch die sich als harmlos inszenierende Angela Merkel, mit ihrem Kleinmädchenlächeln und dem ebenso kleinmädchenhaften Sprach- und Sprechmodus übertrifft den „Machtmenschen Kohl“ um Längen. Helmut Kohl hatte niemals vor, die ganze Welt mit seinen Rettungsphantasien zu beglücken, noch weniger hatte er vor, diese Phantasien auch in die Tat umzusetzen, er wollte Deutschland zu einem prosperierenden und an christlichen Werten orientierten Gemeinwesen machen. Angela Merkel, die zwar ihren Amtseid abgeleistet hat, in dem sie sich verpflichtete dem deutschen Volk zu dienen und Unheil von ihm fern zu halten, hat aber eine ganz andere Agenda. Da geht es nicht mehr um das Wohlergehen Deutschlands, da geht es um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt – mit Hilfe und auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Denn all die Milliarden, die diese Rettungsaktionen kosten, erwirtschaftet nicht „der Staat“, er nimmt sie ein von allen Menschen, die in Deutschland irgendeine Form von Arbeit verrichten, die konsumieren oder Dienstleistungen – etwa von Friseuren- in Anspruch nehmen (alles, wirklich alles wird durch die Mehrwertsteuer zum „Einkommen des Staates“), Eigentum besitzen, ja sogar von denen, die einfach nur eine Rente beziehen für die sie jahrelang in die Kassen einbezahlt haben (ich weiß, Generationenvertrag). Der Staat verwaltet diese Einnahmen bestenfalls – und manchmal auch durchaus überaus schlecht…. Angela Merkel übt eine Macht in einer Fülle aus, die von keinem anderen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland derartig missbraucht wurde zum Schaden Deutschlands. Es wird Zeit darüber nachzudenken, eine Kanzlerschaft generell auf 2 Amtsperioden zu beschränken, um diese Ausuferung der Macht zu begrenzen und vom Volk als Souverän kontrollieren zu lassen.“

„Es ist unerträglich, dass sie immer und immer wieder ihr schweres Schicksal in den Mittelpunkt rückt.
Meine beiden biodeutschen Großväter waren auch arme Schlucker, einfache Arbeiter… ihre Enkel haben es zu Ingenieuren, Unternehmern, Lehrern, Professor, leitenden Angestellten gebracht.. Mit Fleiß und Energie.
Soll ich das jetzt auch dauernd in jeder Stellungnahme zu einem aktuellen Thema hervorheben?“ Zur ewig jammernden und sich selbst bemitleidenden Frau Chebli…

„Es gibt in meiner Familie auch so eine „Esel-Krieg-Geschichte“. Mein Vater war als Fallschirmjäger in Italien in dem umkämpften Gebiet von Monte Cassino eingesetzt. Am Tag vor dem Beginn der Entscheidungsschlacht wurde mein Vater zu einem Lehrgang abkommandiert… das rettete ihm das Leben. Niemand seiner Einheit hatte überlebt. Und der Esel? Er benötigte einen Tierarzt und wurde gleichfalls mit meinem Vater aus der Gefahrenzone beordert… „Ein Esel und ich haben als einzige meiner Einheit überlebt“ war die für ihn nur schwer auszuhaltende Erfahrung…“   Kommentar zu einemBild, auf dem ein Soldat zu sehen ist, der einen Esel trägt…

Auf die Frage, ob man lachen oder weinen soll zum gleichen Bild: “ Alles zugleich… mein Vater ist in Italien in britische Gefangenschaft genommen und in ein POW-Camp nach Ägypten verbracht worden. Als er im Oktober 1948 zurück nach Hause kam war er nicht mehr der junge Mann, mit dem sich meine Mutter 6 Jahre zuvor verlobt hatte… meine Eltern heirateten im November 48… Heute denke ich, dass mein Vater die traumatischen Erlebnisse, über die er so gut wie nie sprach, nie verwunden hat…. Sie machten sich aber in den letzten Lebensjahren bemerkbar und belasteten ihn sehr, bevor er 87jährig starb.“

„Mein Vater begeisterte mich schon früh für Homer, Ilias und Odyssee… er hatte als Offizier im PoW-Camp die Möglichkeit Theologie zu studieren und in dem Zusammenhang auch Griechisch und Hebräisch zu lernen… das hat ihm vermutlich auf andere Weise das Leben gerettet…“  Immer noch zum Eselbild gehörend… es war ein guter Wortwechsel.

 

3.Mai 2020

„Der Islam ist nicht nur eine Religion unter vielen anderen, nicht einmal „nur“ eine der drei monotheistischen Religionen, der Islam ist immer und überall auch dort, wo er die Mehrheit der Glaubenden in deinem Staat stellt, gleichzeitig auch die übergeordnete Macht, der selbst das staatliche Recht untergeordnet ist, sofern dieses nicht ohnehin auf dem Islam / Koran aufbaut. Insofern ist der Gebetsruf – Adhan – nicht einfach nur eine Erinnerung an die anstehende Gebetszeit, es ist immer und überall auch der Anspruch des Islam als Zeichen des Herrschaftsanspruchs über das Gebiet, in dem der Gebetsruf erklingt. Eine Säkularisierung, wie es das Christentum in Deutschland / Europa erfahren hat, ist für den Islam allerdings nicht in Sicht. Insofern ist Kritik an dem Ruf zum Gebet, das ja die Aussage trifft, es gäbe keinen anderen Gott, den es anzurufen gelte, durchaus berechtigt. https://www.cicero.de/kultur/gebetsruf-muezzin-neukodlln-ramadan-facebook-digitaler-gottesdienst-seyran-ateshttps://de.wikipedia.org/wiki/Adhān#Ritualrechtliche_Einordnung  …“

„Es hat einen großen Wandel in der „Beziehung“ zu Gott gegeben. Ich (70 Jahre alt) bin in einer Brüdergemeinde aufgewachsen, damals wäre es undenkbar gewesen Jesus im Gebet ohne den Zusatz „Herr“ anzusprechen, selbst im Reden über Jesus wurde immer „der Herr Jesus“ oder „unser Herr Jesus“ gesagt. Heute, so viele Jahre später und mit einem anderen Zugang, der uns Jesus als „Bruder“ vorstellt, fällt das „Herr“ zu sagen fast vollständig aus… allenfalls noch in den Einsetzungsworten zum Abendmahl ist es gebräuchlich. Jesus ist zum Kumpel geworden… und mit ihm hat auch Gott einen Teil der Erhabenheit und „HERRlichkeit“ eingebüst.
Vielleicht müssen wir auch wieder in unserer Sprache deutlich machen, dass Gott wirklich der HERR ist und nicht einfach nur der freundliche Begleiter auf dem Lebensweg.
Dies sind meine spontanen Überlegungen zu dem Text über die Offenbarung…“ Zu einemText über Gottes Herrschaft

„Ich kann keinen Beleg liefern, nur eine Erfahrung beisteuern, die ich allerdings in einem anderen, aber auch politisch hoch sensiblen Bereich gemacht habe. Ich war über 23 Jahre als Lehrerin tätig – und natürlich hatte ich privat auch eine politische Meinung, die musste aber im Schulbetrieb völlig außen vor bleiben… was mir mit „verbaler Zurückhaltung“ auch gelang, inwiefern ich meinen Gesichtsausdruck und meine Körpersprache immer unter Kontrolle hatte, möchte ich nicht beschwören müssen. Eines unserer Kinder hatte einen Mathematiklehrer, der offen für die damalige Partei der Republikaner kandidierte. In der Schule war das durchaus bekannt und Bemerkungen des Lehrers abseits des Fachs Mathematik, das er unterrichtete, bestätigten das ebenso. Was ich damit sagen will? Politische Meinungen sollten für alle Nichtpolitiker oder Funktionsträger immer privat bleiben. Sie haben nach meiner Meinung auch in den Nachrichtensendungen und Magazinen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Äußerung von Moderatoren oder Sprechern nichts verloren, weil die öffentlichen Sender eine Dienstleistung erbringen, der ich mich zwar ausgesetzte, von der ich aber erwarten kann, dass sie neutral berichten – im Gegensatz etwa zu Zeitschriften oder Magazinen, welche ich ausdrücklich kaufe. Lehrer, die das Fach Politik oder Gemeinschaftskunde unterrichten, müssen sich in aller Regel auch darum bemühen, alle Aspekte auszuleuchten, ohne ihre persönlichen Präferenzen preiszugeben. In früheren Zeiten konnte man zwar ahnen, welcher Journalist zu welcher Partei tendierte, aber offen zur Schau getragene politische „Haltungen“ waren verpönt. Das hat sich leider heute geändert… ich denke nur an Reschke und Kollegen… Und das ist der Hauptgrund, warum ich mir die sogenannten Magazine in den öffentlich-rechtlichen Sendern ebenso wenig antue wie sämtliche Talkrunden, die seit einiger Zeit leider auch nicht mehr die Vielfalt der Meinungen abbilden, sondern zum Tribunal für von der Mehrheit abweichende Meinungen geworden sind.“   Über die „Neutralität“ von Beamten und Journalisten

„Attila, wir haben uns in den letzten Jahren so sehr daran gewöhnt, dass es in nahezu allen (politischen) Belangen nur ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt – angefangen bei dem Ausstieg aus der sicheren Energieversorgung durch konventionelle Kraftwerke, über die Klima-Diskussion zur Klimarettung, dass dieses „entweder oder“ tatsächlich wie ein Spaltpilz wirkt. Wer am lautesten den anderen Diskutanten übertrifft, ihm den Verstand die Intelligenz den Durchblick oder gar die richtige Gesinnung abspricht und dabei gleichzeitig der immer größer werdenden Mehrheit angehört, der hat gewonnen. Ich bin – was Corona angeht – anderer Meinung als Du, aber ich verstehe Deine Befürchtungen, sie sind für Dich ja existentiell und sehr real… meine Bedenken gelten eher meiner Gesundheit und der meines Mannes, so kommen wir zu unterschiedlichen Einschätzungen der nächsten notwendigen Schritte. Ich hoffe sehr, dass in der Gesellschaft eine gegenseitige Ächtung nicht weitere schlimme Auswüchse treibt und alle wieder zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurückfinden werden. Für mich war Freiheit immer ein hohes Gut, das ich mit Klauen und Zähnen verteidigen würde, müsste ich tatsächlich Gewalt anwenden 😉 . Ich denke, jeder Mensch braucht Sicherheit, auch für seine ganz eigenen Wahrnehmung der Welt und ihrer Probleme. Und ich wünsche mir einfach, dass das wieder mehr in den Blick genommen wird. Früher gab es ein schönes Sprichwort: „Was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall“. Wir Menschen ticken nun einmal unterschiedlich, wir sollten wieder lernen, die Unterschiede wert zu schätzen, statt als Spaltbeil zu missbrauchen. Eine gute Woche wünsche ich.“   Zu einem Beitrag, in dem nur ein richtig oder falsch beklagt wird.

4. Mai 2020

„Ganz ehrlich? Ich verstehe die Aufregung um die Impfpflicht nicht. Es ist doch unbestritten, dass erst die massenhaft durchgeführten Schutzimpfungen die verheerenden Krankheiten – die man immer so leichtfertig als „Kinderkrankheit bezeichnet“ – nahezu vollkommen besiegt haben. Wie viele Kinder gab es zu meiner Kindheit noch, die an Polio – Kinderlähmung schwer erkrankten, wie viele Frauen brachten missgebildete Kinder zur Welt, weil sie selbst an Röteln während der Schwangerschaft erkrankt waren, wie viele Menschen haben unter den schwersten Spätfolgen gelitten, die eine Maserninfektion ausgelöst hatten, wie schrecklich wüteten die Pocken, wie viele haben eine Diphterie-Erkrankung nicht überlebt, viele Menschen sind erbärmlich an TBC gestorben… Und für alle, die aus besonderen Gründen gegen bestimmte Krankheiten nicht geimpft werden konnten, gab es immer schon Ausnahmeregelungen. Ich weiß das aus eigenem Erleben. Ich durfte nicht gegen Pocken geimpft werden, das wurde in meinem internationalen Notfallausweis dreisprachig vermerkt, so dass ich auch in die Länder reisen konnte, für die eine Pflichtimpfung gegen Pocken bestand. Ich verstehe die Impfgegner einfach nicht. Sind das übrigens die gleichen Leute, die auf Globuli schwören, aber bei Zahnschmerzen doch lieber zum Zahnarzt als zum Heilpraktiker gehen?“

„Zitat: „Wer mit Vorsicht die Altparteien wählt hat bestimmt das Nachsehen……“ Die so gescholtenen „Altparteien“ CDU/CSU, SPD und FDP haben dafür gesorgt, dass es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stabile und demokratische Verhältnisse im Westteil des heutigen Deutschlands gab und auch immer noch gibt, selbst wenn Grüne und neue SED-Ableger mächtig am etablierten System unserer Gesellschaft rütteln. WIR verdanken diesen Parteien einen seit Jahrzehnten währenden Frieden und einen nicht unbeträchtlichen Wohlstand. Deshalb kann ich dem Gejaule über „Altparteien“ überhaupt keine Sympathie entgegen bringen. Ich würde mir allerdings dringend wünschen, dass die CDU/CSU – die ich übrigens nie gewählt habe – wieder zu ihren Wurzeln zurückfinden würde und endlich aus der Macht der DDR-sozialisierten Kanzlerin entlassen würde. Desgleichen wünsche ich mir dringend, dass sich „meine“ Partei, die SPD, ebenfalls wieder auf ihre „sozialdemokratische“ Leitlinie begibt und die schreckliche Anbiederung an die Honeckernachfolgepartei, genannt „Die Linke“ endlich aufgibt. Es wird höchste Zeit, dass wir zu den demokratischen Tugenden zurückkehren, die wir so mühsam erlernt haben, und uns nicht länger am Gängelband der Kanzlerin und ihren Bewunderern in den Medien entmündigen lassen. Ihr Verständnis von „Demokratie“ ist für eine demokratische Gesellschaft nicht geeignet.“

„Wäre Frau Merkel statt in die CDU/CSU in die SPD gegangen, um politisch aktiv zu werden, hätte die Mehrheit der Deutschen auf sie mit Misstrauen reagiert, eine ehemalige FDJ-Funktionärin will uns sagen wo es lang zu gehen hat und mischt darum die SPD auf und dreht sie nach Links? Aber eine ehemalige ostdeutsche Pfarrerstochter in der CDU/CSU ist vollkommen unverdächtig. (Auch wenn ich mich immer schon gefragt habe, wie es sein konnte, dass Angela als Pfarrerstochter überhaupt studieren konnte, meine christlichen Freunde in der damaligen DDR konnten das nämlich nicht!) Frau Merkle hat die Stellschrauben zunächst in ihrer Partei geschickt und kaum merklich angezogen, und erst einmal an der Macht, dann die ganze Partei auf Linkskurs gebracht, so dass die alten Konservativen in der CDU plötzlich gaaanz weit im rechten Winkel standen und nach und nach nicht nur kalt gestellt, sondern auch solchermaßen entmachtet auch geächtet wurden.“

Kinder in der Corona-Zeit

„Meine kleine Enkelin, 5 Jahre alt: „Ich würde ja gerne wieder in den Kindergarten gehen, aber das geht nicht, weil ich den Abstand nicht schaffe.““

„Die Kinder sind oft realistischer als die Eltern.“

„Kinder mit Förderbedarf sind nicht zwangsläufig aus finanziell schwachen Familien. Damit könnten auch Kinder mit einer Entwicklungsstörung oder Verzögerung gemeint sein und für die wäre es sicher gut wieder in der Kita betreut zu werden.“

„Ihr erster Satz ist bereits entlarvend, es geht nicht um „private Dauerschuld der Nachgeborenen“. Es muss aber auch 75 Jahre nach dem Ende des Krieges, den Deutschland angezettelt hat und nach der Ermordung von 6 Millionen Juden durch Deutsche klar gesagt werden, das dieses Land nicht das moralische Recht hat, sich ausgerechnet in die Belange des Staates der Juden einzumischen.
Darüber hinaus
geht es um die Unverhältnismäßigkeit in der Behandlung Israels im Vergleich zu anderen Staaten, wie Iran beispielsweise.
Das Verhalten Deutschlands kann ich nur als Schande bezeichnen.“

5. Mai 2020

„Es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass ausgerechnet Corona den Fokus auf ein Problem lenkt, das doch sonst allzu gerne von der Gesellschaft ausgeblendet wird, die Dramen nämlich, die sich in manchen Familien abspielen. Sozialarbeiter, die schon immer ein trauriges Lied davon singen können, werden gerne für überflüssig gehalten, das Studium „Soziale Arbeit“ für nicht sonderlich wissenschaftlich oder anspruchsvoll verspottet. Es ist das typische Paradoxon, erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist das Geschrei groß, wird der Brunnen als zu tief, nicht genug gesichert kritisiert und diejenigen plötzlich um Hilfe angerufen, die man sonst mit gleichgültiger Nichtbeachtung vernachlässigt. Mehr als 20 Jahre Arbeit an Förderschulen haben mir gezeigt, dass es keine Phantasie ist, wenn in Romanen und Filmen das Elend der Welt drastisch geschildert wird. Und es betrifft alle gesellschaftlichen Schichten, eben nicht nur sogenannte Asoziale, weswegen ich mir abgewöhnt habe, von „asozial“ zu sprechen, wenn es eigentlich um finanziell schwache Familien geht. Asoziale im wahrsten Sinn des Wortes a-sozial – nicht sozial – findet man bei reichen wie bei armen Familien. Auch das wird in dieser Krise deutlich, wobei natürlich die Familien besonders leiden, die aufgrund ihrer schwachen finanziellen Mittel auch in einer bedrückenden Wohnsituation leben müssen und die zudem um Arbeitsplatz und ohnehin schmale Bezüge bangen.“

Gunnar Heinsohn: Lockdown müsste wöchentlich überprüft werden
tichyseinblick.de
Mir gefällt dieses Nachrechnen überhaupt nicht! Fest steht, dass es verheerende Situationen in den Krankenhäusern Italiens, Spaniens, Frankreichs, New Yorks gegeben hat. Sollten wir nicht sehr, sehr froh sein, dass uns das erspart geblieben ist – eben durch drastische Maßnahmen, zu denen ja auch gehörte, dass Krankenhäuser sich speziell auf einen möglichen Ansturm vorbereiteten und beispielsweise alle aufschiebbaren Operationen kurzfristig absagten. Aus dem gleichen Grund war es wichtig, die Ansammlung sehr vieler Menschen zu verbieten. Dass jetzt langsam an Lockerungen gedacht wird und diese auch schrittweise eingeführt werden, zeigt doch, dass man mit Vernunft und Augenmaß der ungewohnten und ungewöhnlichen Krise begegnet ist… und sicher auch noch für Wochen begegnen wird. Alle diese Besserwisser, die nun für sich in Anspruch nehmen, den Stein der Weisen immer schon in der Hand gehalten zu haben, sollten in erster Linie dankbar sein, dass es sie und ihre Familien nicht getroffen hat und aus Respekt vor denjenigen, die Tote zu beklagen haben, einfach mal Zurückhaltung üben mit ihren dreisten Behauptungen.“

6. Mai 2020

„Nachdem die Ministerpräsidenten der Länder im Namen des Föderalismus ihre Eigenständigkeit bewiesen haben und Frau Merkel damit quasi entmachteten, muss sie nun ihrerseits ihren Eigensinn – äh ihre Eigenmächtigkeit unter Beweis stellen..
Man könnte ja sonst auf die Idee kommen, die Kanzlerin sei überflüssig geworden im Krisenmanagement.“

7.Mai 2020

„Ich schaue die diversen Sendungen an, die sich mit „den letzten Tagen des Tausendjährigenreiches“ beschäftigen.
Natürlich gab es auch Deutsche, die die einrückenden feindlichen Truppen ausdrücklich begrüßten. Nur wenige begrüßten sie als „Befreier“, aber alle waren froh, dass der Krieg endlich vorbei war. So viel an Differenzierung sollte uns Nachgeborenen doch zuzutrauen sein. Und dazu gehört unauflöslich auch, dass es Deutschland war, das das große Schlachten und Morden angezettelt hatte … und wenn es nach den fanatischen Faschisten gegangen wäre, wäre der Untergang auch komplett gewesen, wäre kein Stein auf dem anderen geblieben….“bis zur letzten Patrone“ nach Hitlers Weisung gekämpft worden.
Gott und den Alliierten sei Dank, ist das den meisten Städten und Dörfern erspart geblieben.
„Wir“ wurden nicht befreit, wir wurden bezwungen.
Dafür können wir in der Nachschau allerdings dankbar sein.
Kein Jubeltag, stille Einsicht ist angebracht.“

„In meiner Familie wurde erzählt, dass sich mutige ältere Männer, zu denen auch einige Onkel der Familie gehörten, den jungen Heißspornen von Hitlers letztem Aufgebot entgegenstellten, um sie und die Stadt vor weiterem unsinnigen Morden zu schützen. Diese Hitlerjungen wollten die einrückenden Truppen „bis zum letzten Mann“ bekämpfen, während der Bürgermeister meiner Heimatstadt Hohenlimburg schon die weiße Fahne bereit hielt….“

https://www.lokalkompass.de/hagen/c-lk-gemeinschaft/endlich-ist-im-ruhrgebiet-das-kriegsende-da_a1353822?fbclid=IwAR3B2FQsnh5EtuPxRqs6xb39VWm2Xbm9OvOgfnziM7rQQkYSkyeBI9MfqnU

„Auf einen bestimmten Prozentsatz kann ich mich nicht festlegen, weil ich einfach die entsprechenden Zahlen nicht kenne und deshalb nur mit Vermutungen arbeiten würde. Aber ganz sicher gab es Menschen, die sehnsüchtig auf die Befreiung warteten und die tatsächlich – wenn auch spät – befreit wurden: die Kriegsgefangen, die in Deutschland Frondienste der schlimmsten Art verrichten mussten, die aus dem Osten verschleppten Zwangsarbeitern, die politischen Gefangenen, die Juden, Roma, Homosexuelle und Zeugen Jehovas in den KZs und natürlich die untergetauchten Juden und ihre (wenigen) Helfer. Und vermutlich auch etliche, denen mit zunehmenden Niederlagen im Kriegsgeschehen die Politik und Propaganda der Nazis suspekt wurde…. “

„Wir wurden nicht befreit, wir wurden niedergerungen.
Es gab natürlich auch Befreite – aus KZs, Zwangsarbeiterlagern, Vernichtungslagern, Kriegsgefangenenlagern.
Und natürlich gab es nach der Kapitulation gar keine Nazis mehr.
Was sollen wir also feiern?
Wir sollten lieber stille Einkehr halten und der Millionen Töten gedenken, die Deutschland mit der Anzettelung des Krieges und der Vernichtung der europäischen Juden zu verantworten hat.
Schweigen, angesichts des Grauens.“

8. Mai 2020

„Eben, Europa wurde von dem Kriegsterror Deutschlands befreit.
Alles andere ist plumpe Verleugnung der Geschichte.“

….

„Was auch aus dem Blick gerät, ist die für die Betroffenen fürchterliche Tatsache, dass mit dem Einverständnis der Westmächte unglaublich viele sogenannte „Volksdeutsche“, die sich bereits auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands befanden, an die sowjetischen Behörden ausgeliefert und zurück verschleppt wurden… zumeist nach Sibirien oder in die kasachische Steppe.
Viele dieser Volksdeutschen konnten erst nach 1970 in die Bundesrepublik zurückkehren.
Das war auch ein Verbrechen an der Menschlichkeit.“

9. Mai 2020

„Von einem gänzlich roten Deutschland träumt die SED doch schon seit der Gründung der DDR. Beim ersten Anlauf hat es ja nicht ganz geklappt, weil der böse kapitalistische Westen für viele Zwangssozialisten so verlockend war, dass sie sogar Leib und Leben riskierten, um dem sozialistischen Paradies zu entkommen. Nun also der nächste Versuch…. mit den eierpopeia-grünen Genossen von Bündnis 90 und den kevineskengesteuerten Genossen der ehemaligen SPD wird es schon gelingen, aus ganz Deutschland ganz schnell ein ganz armes Land zu machen und so dem Sozialismus endlich den Durchbruch zu ermöglichen….“

11. Mai 2020

„Das macht mich unfassbar wütend. Diese Instrumentalisierung einer jungen Frau, der man das Leben nahm… und die sich gegen diese Form der Vereinnahmung nicht mehr wehren kann“ Zu einem Foto Anne Franks mit der Bildunterschrift von Corona-Gegnern: ‚Anne Frank wäre bei uns. Nie wieder Diktatur!‘

12. Mai 2020

Kotau für die Maskenpflicht
reitschuster.de
„Wie sicher kann man denn sein, dass man nicht infiziert ist?
Mich macht diese Denkfaulheit sprachlos.“

„Leider machen sich die Genossen um Esken und „Kevin“ daran, Schumachers Kurs grundsätzlich zu revidieren. Das ist ein fataler Fehler, der nicht nur der SPD, sondern auch der Demokratie schadet.“ – Zur Führung in der SPD

13. Mai 2020

„Das ist die ebenso bekannte wie bewährte Masche muslimischer Verbände … dreist, frech, fordernd … Islamisierung ohne Waffengewalt, aber umso gefährlicher, weil alle eingelullt werden mit dem Mantra, Islam sei Frieden.“  (Das IZH will Wiedergutmachung wegen Corona-Schließung)

14. Mai 2020

„Wer CO2 „sehen“ kann, darf in gar keinem Expertenkreis fehlen. Darum richtige Entscheidung.
Fragt sich nur, welche Spezialkräfte die anderen Experten vorzuweisen haben… Jahrelanges Studium und lange währende Forschungsarbeit sind ja wohl kaum die notwendigen Voraussetzungen… siehe Greta…“  Greta in den Expertenrat zu Coronakrise gewählt.

„“Ich will, dass Ihr in Panik geratet!“
Greta als Brandbeschleuniger und Panikorganisator zur Rettung des Planeten… wenn schon nicht durch das von ihr wahrnehmbare CO2…. ..“

Zur ARD-Berichterstattung: „Euer Text macht mich wütend.
Israel ist ein wunderbares Land mit einer stabilen Demokratie, Kultur, Wissenschaft und Forschung sind in kaum einem anderen Land so hervorragend ausgebildet. Und was macht ihr?
Ihr hackt mit euren uralten antijüdischen Vorurteilen auf dem einzigen freiheitlichen Land östlich des Mittelmeers herum. Zum Ausspucken vor eure Füße.“

„Haben Sie vergessen, dass seit 15 Jahren keine Juden mehr im Gazastreifen leben und auch keine Soldaten im Streifen stationiert sind?
Zur „Belohnung“ für die komplette Räumung wird Israel mit Raketen und Brandsätzen von der Hamas attackiert. Lesen Sie einfach die Charta der Hamas, dann reden wir weiter.“

15. Mai 2020

„Palästina ist eine Gebietsbezeichnung, eingeführt durch die Römer, um jede Erinnerung an den dort existierenden jüdischen Staat auszulöschen.
Einen Staat Palästina hat es nie gegeben. Ein Volk namens „Palästinenser“ hat es nie gegeben.“

„“Der Staat erhebt sich!“
Das ist die deutsche negative Seite der Münze… die öffentlich-rechtlichen Sender werden zum gleichen Thema nicht müde uns zu erzählen, dass in den USA durch Trump nichts getan wird und man Unternehmen und Arbeitnehmer sich selbst überlässt.
Wie hätte man es denn gerne zwischen Trump und deutschen Sozialsystem?
Millionen zusätzliche Arbeitslose?“

„Tja… „America first“ will man ja nicht zum Vorbild nehmen…. „Wir“ sind halt die moralischen Besserwisserweltmeister… koste es, was es wolle…“

„Ich habe es nicht verstanden, dass ausgerechnet diese beiden „charismatischen“ Gestalten das neue Dreamteam der SPD sein sollten…
Mit Realpolitik hatte das nichts zu tun, Kevin hatte seine Jusos in Stellung gebracht, um für sich selbst die bestmögliche Ausgangsposition nach Eskens Scheitern zu haben….es war ein teuflischer Schachzug, der den Fortbestand der SPD dem eigenen Wohlergehen unterordnete…
Vorgemacht hatte es Gabriel mit seinem dreckigen Deal, Martin Schulz den Vorsitz zuzuschustern.
Gabriel hätte in der anstehenden Wahl gegen Merkel keine Chance gehabt… und das wusste er genau. Aber Außenminister hätte er vielleicht bleiben können, wenn es nach der BT-Wahl nicht dieses Debakel gegeben hätte.“

16. Mai 2020

„Menschen, die keine US-Amerikaner sind, haben auch kein Recht den USA-Präsidenten zu wählen… Das nehmen unsere Medien echt übel und wählen an jedem Tag, den Gott werden lässt, den gegenwärtigen Präsidenten mit brachialer verbaler Gewalt ab.“

Zu der Behauptung, Bethlehem läge in Palästina: „Evangelium, Lukas 2, 4
„Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa.“
Und so wurde auch Jesus als Jude im jüdischen Bethlehem in Judäa geboren.
Bethlehem liegt auch heute noch in Judäa.“

„Seit die Autonomiebehörde über Bethlehem regiert, haben sehr viele Christen wegen der Repressalien durch die PA Bethlehem verlassen.
Es war schrecklich, als Arafat auf der christlichen Geburtskirche die Fahne des Propheten hisste.“

„Bethlehem lag und liegt immer noch in Judäa und Judäa war und ist immer noch jüdisches Kernland, auch wenn dort keine Juden mehr leben und seit der Übernahme der Verwaltung durch die Autonomiebehörde auch nur noch wenige Christen, die sich auf den berufen, der einst als Jude in Bethlehem in Judäa geboren wurde: Jesus Christus.“

„Ich war vor zwei Jahren in Bethlehem und hatte Kontakt mit Christen… Sie stehen unter enormen Druck durch die muslimischen Behörden und Nachbarn.“

“ Das Beschämende ist doch, dass die Christen in Bethlehem von den Christen in Deutschland so erbärmlich im Stich gelassen werden, um ja nicht die Muslime zu erzürnen.
Es ist trostlos und fürchterlich.
Deutsche Bischöfe verbergen auf dem Tempelberg ihre Kreuze, den muslimischen Autoritäten zuliebe, statt für ihren Glauben einzustehen.
Und hier in Deutschland sind sie in gleicher Weise unterwegs.
Statt das Evangelium zu den Muslimen zu bringen, laden sie Imame ein, islamische Suren in Kirchen zu rezitieren.“

„Im Gegenteil, ich liege völlig richtig.
Freie Wahlen in Israel für Juden, Araber, Christen, Bahais … Richter, Lehrer, Polizisten, Ärzte, Soldaten, Professoren aus allen Teilen der Gesellschaft. Kunst, Wissenschaft, Forschung und Technik mit höchstem Standard und ebenfalls für alle Bürger Israels offen.
Der Busfahrer unserer Reisegruppe vor 2 Jahren war nach eigener Auskunft stolzer Beduine, alle seine Söhne waren in der Armee, eine Drusin im Golan war überzeugte Israel in, im Straßenbild von Jerusalem Menschen aller gesellschaftlichen Bereiche, fromme Juden ebenso wie locker gekleidete junge Leute …. Homosexuelle ..
Pressefreiheit… unabhängige Gerichte… 20 % der israelischen Bevölkerung sind Araber mit allen Rechten…
Wie kommen Sie auf die Idee, Israel sei kein demokratisches Land?
Waren Sie jemals dort?
Man informiert sich immer am besten an Ort und Stelle.“

„Ich weiß nicht, Habib Serhan, was es da zu lachen gibt.
Im Gegenteil, es ist eine furchtbar traurige Geschichte.
Seit Jahrhunderten lebten Christen in Bethlehem, jetzt, unter der Verwaltung der PA, werden sie weggemobbt, bedrängt, vertrieben… “

17. Mai 2020

„Sollte man nicht dankbar sein, dass eine zweite Welle vermutlich nicht auftritt?
Wer hier ständig stänkert und jammert hat von wissenschaftlicher Forschung keinen blassen Schimmer.
Jeder Erkenntnisgewinn beruht auf der einfachen Tatsache, die Erstannahme überprüfen und entweder bestätigen oder verwerfen zu müssen… einfach aufgrund neuer Details, Tests und weiterer Forschung.
So war es seit jeher bei jedem neu aufgetauchten Problem und so wird es auch in 100 Jahren noch sein.
Trial and error, Versuch und Irrtum ist das Wesen jeder Forschung.
Und das Virus ist noch lange nicht enträtselt… der Prozess wird sich noch lange hinziehen.
Geduld und Zuversicht sind erforderlich, nicht diese ewige Meckerei und Maulerei.“

„Die Gretchenfrage müsste doch eigentlich die sein:
Wie hält es die EU mit Israel?
Unterstützt die EU weiterhin die Terrororganisationen von Fatah und Hamas, den längst nicht mehr durch Wahlen legitimierten Abbas, der „Frieden“ säuselt und Hass sät, oder macht sie unmissverständlich klar, dass sie an der Seite Israels steht im Kampf um die Abwehr von Terror und Gewalt die immer noch die Regime ausüben, die Israel von Beginn an vernichten wollten und immer noch wollen.“ Antwort auf die Ansicht, die Gretchenfrage für die EU müsse heißen, wie es Israel mit der Annexion hielte….

2o. Mai 2020

„Merkels eigentliche Liebe für eine politische Richtung tritt immer deutlicher zutage… unter dem Schwarz der CDUCSU schimmert erkennbar das tiefe Rot der SED-Sozialistin… “  Zu einem Bericht über ihr Schweigen zur Wahl einer ehemaligen SED-Funktionärin und bekennenden Antikapitalistin zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern

„Absolutistischer als Merkel hat noch kein Bundeskanzler vor ihr geherrscht.
Was ist mit dem Parlament los, das ihr kriecherisch die Füße küssend das alles durchgehen lässt?“

21. Mai 2020

„Zu Sarrazin:
Ich bin davon überzeugt, dass nur sehr wenige seiner Kritiker das Abschaffbuch überhaupt gelesen haben.
Ich habe es mir zu Gemüte geführt und sehr viele seiner mit Statistiken hinterlegten Thesen aus meiner Arbeit an einer Förderschule bestätigen können. Rassismus würde ich ihm aufgrund des Buches nicht unterstellen.
Leider ist aber Herr Sarrazin ein wesentlich schlechterer Redner als Autor. Seine Auftritte im TV muss man extrem unglücklich nennen, wobei die geballte Macht seiner Gegnerschaft ganz wesentlich dazu beigetragen hat.
Ich habe damals schon argumentiert – und tue es heute immer noch -, dass die SPD sehr viel besser gefahren wäre, seine Thesen in ihr Sozialprogramm als Handlungsgrundlage aufzunehmen, statt Sarrazin zu verteufeln.“

„Vielleicht sollte man dann doch lieber zum guten alten Feiertag namens „Christi Himmelfahrt“ zurückkehren. Schließlich ist das der ursprüngliche Feiertag, der mit sich betrinkenden Männerhorden nun so gar nichts zu tun hat. Dann muss auch kein einziges Kind unter Diskriminierung leiden… im Gegenteil, man könnte jedem vaterlosen Kind vom „himmlischen Vater“ erzählen, zu dem Jesus zurück kehrte.“  Im Beitrag wird gefordert, auf den Begriff „Vatertag“ zu verzichten, da er diskriminierend sei….

„Es gibt so viele Zwänge, die der Staat uns auferlegt: Wir müssen Steuern zahlen, den Führerschein machen, um als Autofahrer am öffentlichen Verkehr teilnehmen zu können, wir müssen unsere Kinder zur Schule schicken, wir sind in allen möglichen Pflichtversicherungen, wenn wir eine Arbeitsstelle annehmen, wir brauchen einen Personalausweise, um uns jederzeit ausweisen zu können, und einen Reisepass, wenn wir ins nicht befreundete EU-Ausland reisen. Wir müssen Fahrscheine für Bus und Bahn lösen, um befördert zu werden und Rundfunkgebühren bezahlen, selbst wenn wir gar kein Fernsehgerät, kein Radio und auch keinen Computer besitzen… Das alles nehmen wir mehr oder weniger gelassen hin, obwohl es massive Eingriffe in unser ganz privates Leben sind. Und wenn wir oder unsere Kinder an sogenannten Kinderkrankheiten erkranken, weil wir eben nicht geimpft sind, muss es die staatliche Gesundheitsversorgung richten…. also Arzt, Krankenkasse oder gar Krankenhaus.“

22. Mai 2020

„Tolles Foto, tolle Frau, tolle Schwiegertochter. ♡ ♡ ♡“

„Hat man nicht immer schon China als „Reich der Mitte“ bezeichnet?
Bisher war ich davon ausgegangen, dass sich „Mitte“ auf die Mitte zwischen dem Süden und Norden Asiens bezieht…
Einleuchtend ist aber auch diese Darstellung (oben) und rückt insbesondere unsere Weltführerin in die ihr rein geografisch-strategisch zukommende Position….“

„Zustimmung, liebe Frau Motschmann.
Es gehört zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben, zu unserer Kultur, dass wir Kirmes, Schützenfeste, Oktobermärkte und -feste feiern und natürlich auch die vielen wunderschönen Weihnachtsmärkte in der Adventszeit genießen.
Den Schaustellern muss dringend geholfen werden.“

23. Mai 2020

„Es ist mir unbegreiflich, dass unsere Regierung immer noch von „den Siedlungen“ als FriedensHindernis spricht.
Teile der muslimischen Welt sind von Hass auf Israel geradezu zerfressen und setzen alles daran, diesen Hass weiter zu tragen und Israel verbal und mit Waffen zu bekämpfen.“

„Dieses verächtliche Herabsehen auf Sozialpädagogen sollten intelligente Leute lassen.
Ich bin sicher, dass viele, die sich über diesen Berufsstand erheben, schreiend das Weite suchen würden, müssten sie Basisarbeit „am und im Elend“ leisten.“

„Vom Islam keine Ahnung, dafür aber Toleranz für diejenigen, deren Basislektüre, der Koran, die Christen und Juden Affen und Schweinen gleich setzt.
Unfassbar.“ Bericht über eine Kirche in der Muslime im Ramadan beten dürfen.

„Ulrike Werner, „Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ernsthaft gläubige Muslime z.B. einen christlichen Gottesdienst mit Abendmahl in einer Moschee durchführen würden.“ Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Das käme nach muslimischen Verständnis nämlich einer Gotteslästerung gleich, feiern wir doch unsere Gottesdienste im „Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Allein diese Anbetungsformel, die der Einzigartigkeit Allahs widerspricht, kann niemals in einer Moschee gesprochen werden. Aber das ist ja für unsere hohe Geistlichkeit ohnehin kaum noch ein Argument, da wir ja nach Meinung viel zu vieler Theologen alle an den gleichen Gott glauben und darum kurz Jesus und den Heiligen Geist in der Versenkung verschwinden lassen können. “

„Für uns Christen ist „das All-Eine“ aber immer die Einheit aus Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Und das ist genau das All-Eine, das der Koran und damit auch die gläubigen Moslems strikt ablehnen, ablehnen MÜSSEN, wollten sie nicht Gotteslästerung betreiben. Ohne Jesus Christus ist aber Christentum nicht denkbar…. auf Ihn gründet sich doch unser Glaube.“

„Stefan L., “ Kenne mich mit dem Koran nicht aus, “ dann wird es Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen, bevor man Islam und Christentum über einen Kamm schert. Es gibt genug aufklärende Seiten im Internet, eine davon ist diese: https://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/mohammeds-umgang-mit-ungläubigen-christen-und-juden/

24. Mai 2020

„Zitat: „Wie kann man den Eltern, mit denen man grds. zufällig in eine Gemeinschaft geraten ist, vertrauen, wenn es darum geht, die Kinder nur gesund in die Kita/Schule zu schicken? “ Wie können Eltern sicher sein, dass sie selbst und ihre Kinder zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt des Schul- oder Kitabesuchs gesund iSv „nicht infiziert“ sind? Darin liegt für mich das eigentliche Problem. Je häufiger ich Kontakte zu anderen Personen habe, umso weniger kann ich mir sicher sein, mich nicht infiziert zu haben, da wir ja inzwischen wissen, dass nicht jeder Infizierte auch aktiv erkrankt und erkennbare Symptome ausbildet, aber dennoch andere infizieren kann.“

25. Mai 2020

„Die Verleugnung des Kreuzes der Bischöfe auf dem Tempelberg setzt sich also nun IN der Kirche fort, indem Allah als der Einzige und Größte angerufen wird.
Der Koran und mit ihm alle Muslime verleugnen die Dreieinigkeit Gottes, die Sohnschaft und den KREUZestod Jesu.
Nach der Deutung des Islam, ist überall dort, wo Allah angerufen wird, das Hoheitsgebiet des Islam.
Es wird mit dem Christentum in Deutschland ein trauriges Ende nehmen.“ Bezogen auf den Bericht über „Muslime beten in Kirche“.

 

Soweit die Auflistung kurzer Kommentare im Monat Mai bei Facebook.

Und zu beinahe jedem Bericht, der einem Kommentar vorausgeht, hätte ich hier einen längeren Beitrag schreiben können…

Later….  wenn Zeit und Stimmung besser dafür geeignet sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Mai wird kommen und die Strände bleiben leer… 18. April, 2020

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Der Mai wird kommen und die Strände bleiben leer.

Das wird zumindest – so ist es in der aktuellen Verfügung zu lesen – bis zum 3. Mai so bleiben. (Und es ist davon auszugehen, dass diese Verfügung spätestens am letzten Werktag des April, der nämlich dem Freitag,  den 1. Mai vorausgeht, verlängert wird bis Christi Himmelfahrt und darüber hinaus bis zum Dienstag nach Pfingsten,  das ist in diesem Jahr  der 2. Juni.)

Besonders hart trifft es aber alle Menschen, die von „den Gästen“ des Seebades und denen der kleinen Gemeinden der Küste zwischen Bremerhaven und Cuxhaven  in   Niedersachsens hohem Norden leben:  die Betreiber kleiner Ferienpensionen ebenso wie die der großen Hotels, die Eisverkäufer und Strandkorbvermieter, die Besitzer und Mitarbeiter unzähliger Imbissbuden, kleiner und großer Andenkenläden, schöner Boutiquen, die der Ausflugsbötchen und der Wattwagen, die von Cuxhaven nach „Hamburg Mitte“ fahren… sie alle sind von der strengen Maßnahme betroffen.

Es ist so jammerschade.

Denn allen Menschen, die ihren Wohnsitz außerhalb des Landkreises Cuxhaven haben, bleibt ja der Aufenthalt an der zum Landkreis gehörenden Nordseeküste verwehrt… also kein Spaziergang auf dem Deich, keine Wattwanderung, kein Bummel über die Promenade zwischen Sahlenburg und Alter Liebe, kein Verweilen an den Stränden…
Natürlich erst recht kein Einkaufsbummel für „Fremde“ und keine Restaurantbesuche egal ob fremd oder einheimisch.

So schade…

So viele Jahre habe ich, haben wir, der Liebste und mit uns  die ganze Familie im Sommer das ruhige Leben an der Nordsee genossen… die Entschleunigung erfahren, die wir in den Zeiten unserer Berufstätigkeit so sehr brauchten… und die unseren nun erwachsenen Kindern und auch den Enkel so gut tut…

Und obwohl ich alle diese Maßnahmen verstehe und mich auch strikt daran halte, macht es mich doch traurig, dass ich in dieser wunderbaren Jahreszeit nicht an der Küste sein darf….

Die Salzwiesen und Deiche werden Butterblumengelb von unzähligen Löwenzahnblüten sein, die jungen Lämmer tummeln sich auf den Wiesen, Zugvögel machen kurze Rast auf ihrem Flug weit hinauf in den Norden Europas, die würzige Seeluft macht den Kopf frei und die Gedanken leicht… so ergeht es mir jedenfalls, wenn ich auf der Wiese bin. Dort wächst nun das Gras in den Himmel und das Pflaumenbäumchen blüht, ohne dass ich es bewundern kann. Ob die Ameisen tatsächlich inzwischen ihr Unwesen treiben, bleibt mir ebenso verborgen wie die unermüdlich wirkenden Spinnen…. und auch mein spezieller Freund der Maulwurf kann nun ungestört seine Wühl- und Tunnelgrabarbeit verrichten. Ob die Mäuse inzwischen vollkommen das Regiment auf der Wiese übernommen haben? Im Herbst zählte ich mehr als 30 Mäuselöcher auf kleinster Fläche und in der Zeitung las ich, dass sie, die Mäuse,  sogar die Deiche bei Arensch dermaßen löchern, dass dies zu einer ernsten Gefahr für die Stabilität der Schutzanlage wird….

Ich hätte das alles gerne jetzt in Augenschein genommen.

Auch frage ich mich, ob „Ebbe und Flut“  an Ort und Stelle überhaupt wieder aufgebaut wurde (ein Videoclip im Link gibt darauf Antwort) oder ob der Pächter in diesem Jahr angesichts der von Corona bedingten Beschränkungen darauf verzichtet, das beliebte Container-Restaurant auf der eigens aufgeschütteten Warft auf der Wiese  vorm Deich wieder zu betreiben… Wie oft haben wir dort gesessen – ob draußen mit ein bisschen Wind oder drinnen gut geschützt – und diverse schmackhafte Fischgerichte genossen (Currywurst und Schnitzel gibt es aber auch!) …

Und dabei der Sonne zugesehen, wie sie langsam ihr Abendbad im Meer nimmt und untertaucht und dann nur noch der rosenrote Himmel davon Zeugnis gibt…

 

„Meine Heimat ist das Meer…“ möchte ich da in das alte Lied einstimmen…

 

Es ist immer und immer wieder ein wunderbarer Anblick…. doch dieses sanfte Licht und das spiegelglatte Wasser täuschen aber auch darüber hinweg, dass die Nordsee den Beinamen „Mordsee“ führt und der „Blanke Hans“ auch heute noch unbarmherzig zuschlagen und Schiffe, Deiche und Menschen bedrohen kann.

 

Kein Sturm, kein „Blanker Hans“, nur ein etwas höheres Auflaufen der Flut…

Ein friedliches Bild nach einem Sturm…. Am Kutterhafen hat die See Unmengen an Schilf und Unrat hinterlassen, als sie über die  Ufer trat und ihre Fracht bis an den Deich transportierte….

 

Und dennoch, die Menschen an der Küste leben mit dem Meer, mit seinen romantischen wie seinen gefährlichen Seiten …  und sie leben vom Meer, die Fischer der Krabbenkutter ebenso wie all die Vielen, die Sommer für Sommer ihren Gästen eine vorübergehende „Heimstatt“ bieten…

„Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen….“ und ja, wir kommen wieder.

So Gott will und wir leben…

Bald oder auch nicht so bald….

 

Lobgesänge und Schmählieder ….. 16. April, 2020

Posted by Rika in aktuell, gesellschaft, meine persönliche presseschau, politik, presse.
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In Zeiten von Corona bin ich meinem Vorsatz untreu geworden, kein Magazin und keine politische Sendung des ZDF zu sehen.
Dabei ist das wirklich sehr lustig, so ein Magazin… und so unterhaltsam.

Am 14. 4. 2020  wurde uns in der Sendung „Frontal 21“ mitgeteilt, dass Frau Merkel schon vor Jahren versprochen hatte bis zum Jahr 2010 in ganz Deutschland schnelles Internet durch Breitband oder Glasfaser bereit zu stellen.
Also seit 10 Jahren hätte es keine blinden Flecke mehr geben dürfen. Es gibt sie aber immer noch, liebe Freunde und das sogar sehr zahlreich und zudem riesig,  was in diesen Gegenden weder Home-Office noch Home-Schooling in Corona-Zeiten möglich macht. Für die Betroffenen ist das ein Desaster erster Güte.

Dann erfuhren wir, dass es doch schon seit Jahren Lieferengpässe für lebenswichtige Medikamente gibt und eine Expertin erklärte, dass der Wiederaufbau pharmazeutischer Produktionsstätten ab heute 10 Jahre dauern würde, sofern jetzt schon alle Genehmigungsverfahren abgeschlossen WÄREN…

Und da darf man doch schon mal die Frage stellen, wie blind die jeweiligen Minister in Frau Merkels Kabinett waren, als sie ohne Not dem Wissensexport und die Verlagerung der Produktion lebenswichtiger Medikamente nach China zugestimmt haben und warum sie nicht angesichts von bekannten Lieferengpässen schon seit Jahren darauf hinwirken, die ehemals weltberühmte Pharmaindustrie nach Deutschland zurück zu holen. Krisen wie diese bringen das Versäumnis auf schmerzhaft Art und Weise an den Tag.

Aus dem Nebel meiner Erinnerungen tauchte zudem an dieser Stelle der Termin zur Eröffnung eines gewissen Flughafens auf….

Aber was war der absolute Höhepunkt der Sendung?
Na, hat jemand eine Ahnung?
Richtig… zum gefühlten 4 Millionsten Male wurde dem staunenden Publikum Trump als Trottel vorgeführt.
Da hätte ich mich beinahe vor grimmigem Gelächter verschluckt.

 

Gestern nun lief in der ARD die Huldigung der Kanzlerin als große Krisenmanagerin des Jahres 2015 in Form eines „Dokudramas“ nach der Vorlage des Sachbuches „Die Getriebenen“, geschrieben von Robin Alexander. Jeder, der hier ab und zu liest, kennt meine Haltung zu Frau Dr. Merkel und wird begreifen, dass ich den Film nicht gesehen habe. Ich kann dazu also auch nichts sagen, bestenfalls könnte ich Aussagen von Menschen zitieren, die sich mit Buch und Film beschäftigt haben und erstaunt darüber sind, dass die massive Kritik an Merkels Vorgehen, wie sie im Buch geäußert wird, im Film so gar keinen Niederschlag findet. Das unterlasse ich aber, da ich ja das Einverständnis der betreffenden Personen einholen müsste. Doch auch die Tatsache mag interessant sein, dass Robin Alexander weder als Berater beim Schreiben des Drehbuchs hinzugezogen wurde, noch den bereits fertigen Film vorab sehen konnte.

Nicht vorenthalten möchte ich aber die grandiose Bewerbung des Polit-Thrillers, die  NDR-Kultur mit diesem Artikel betreibt: „Die Getriebenen“ : Drama um Merkels Flüchtlingspolitik

Unsere wunderbare Kanzlerin und  nimmermüde Kämpferin für die Rettung der Welt und ihre ebenso nimmermüden Hofberichterstatter, sind natürlich überhaupt nicht gleich zu setzen mit den tumben Amerikanern, die ihren Präsidenten für seine Taten loben – und natürlich ist der sich selbst lobende Präsident erst recht nicht mit einer Kanzlerin gleichzusetzen, die für die Lobgesänge alle verfügbaren Medien längst instrumentalisiert hat…

 

Ach ja, einen schönen Text las ich gestern. Er ist ein bisschen lang, aber lohnt sich wirklich.

Und nein, keine Sorge, ich bin kein Trump-Fan, ich bin nur der Meinung, man solle doch immer erst vor der eigenen Haustür kehren und dann beim Nachbarn sauber machen, allerdings nur, sofern er darum bittet…

Immer der Donald: Eine Gebrauchsanleitung

Ostern in sozialer Isolation…. 15. April, 2020

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, familie.
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Wir, der Liebste und ich, können uns nicht daran erinnern, jemals in  unserem gemeinsamen Leben Ostern NUR zu Zweit gewesen zu sein.

In den ersten Jahren unserer Ehe verbrachten wir die Feiertage zu Ostern entweder bei meinen  oder bei seinen Eltern vor allem aber bei der Schwester des Liebsten,  ihrem Mann und den kleinen Kindern in fröhlicher Runde und mit Eiersuchen im nahen Wald.

Später, als wir auch kleine Kinder hatten, kamen die Oma oder die Großeltern oder alle drei zu uns. An einem der beiden Feiertage trafen wir uns mit der Familie meines Bruders oder mit der Familie der Schwester des Liebsten. Das ging in fast allen Jahren so, in denen wir nicht „über Ostern“ zum Skifahren in Südtirol waren und setzte sich auch fort, als wir nur noch zu Spaziergängen in den Wald gingen… die „Kinder“ waren ja alle groß….

Diese Großfamilientreffen sind zu einer überaus beliebten Tradition geworden, die auch in diesem Jahr gepflegt worden wäre, wenn, ja wenn das Virus nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

In diesem Jahr nun ist alles anders.

Kein Familientreffen mit unseren Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln.

Kein Großfamilientreffen mit ungefähr 30 Familienmitgliedern unterschiedlichen Alters zwischen 82 und 3 Jahren …

So schade, so unglaublich schade.

Aber auch kein Gottesdienst am Ostersonntag in unserer Gemeinde, kein Gesang und auch nicht der  traditionelle   Ostergruß:

„Der HERR ist auferstanden, ER ist wahrhaftig auferstanden!“

Der Liebste und ich haben den Gottesdienst mitgefeiert, der aus der Kirche in Ingelheim übertragen wurde – ohne anwesende Gemeinde, aber mit Musikern und Sängern, die im großen Abstand voneinander gemeinsam mit den beiden Pastorinnen einen sehr guten Gottesdienst für die Fernsehgemeinde gestalteten.

Wie bitter aber das Osterfest für die Menschen in diesem Jahr gewesen ist, die in strengster Isolation in Alten- und Pflegeheimen, in Kliniken und auf Isolierstationen verbringen mussten mit dem eingeschränkten Kontakt über Telefon, Skype oder dem Zuwinken durch geschlossene Fenster, mag ich mir kaum vorstellen.

Und doch ist wenigsten das für viele noch möglich gewesen.

Wir Älteren erinnern uns gewiss noch an die Erzählungen unserer Eltern aus der finsteren Zeit des Krieges und den danach folgenden Jahren, die für so viele Menschen durch Gefangenschaft, Flucht und Vertreibung gekennzeichnet waren. Familien auseinander gerissen, die Ungewissheit, ob der Mann, die Frau, die Eltern oder Kinder überhaupt noch leben, die oftmals so vergebliche Hoffnung auf ein Wiedersehen.

All das bedenkend, mag und will ich nicht darüber klagen, dass das Familienfest ausfiel in diesem Jahr und vielmehr dankbar sein, weil es meinen Familienangehörigen gut geht, sie alle gesund sind – auch die Zwei, die erst vor 2 Wochen von ihrer großen Reise zwangsweise zurück nach Deutschland kommen mussten. Das Virus hat sie nicht erfasst, keinen von uns.

Dankbar bin ich für die Möglichkeiten, die uns die modernen Kommunikationsmittel zur Verfügung stellen …  der Familienchat per Skype   …   die vielen österlichen Grüße, die per Messenger- Diensten  hin und her geschickt wurden  …    das Telefongespräch mit der kleinen Enkelin, die ganz von alleine auf die Idee kam, Opa und Oma anzurufen – wegen Corona, wie sie ausdrücklich sagte.

Dankbar bin ich nicht zuletzt, dass Ostern immer noch und gerade HEUTE die wichtigste Botschaft vermittelt:

Jesus hat dem Tod die Macht genommen. ER selbst ist das große „Dennoch“ des Lebens, das dem Tod entgegensteht. „Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg?“

DER HERR IST AUFERSTANDEN   –  ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!

Drum lasst uns alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit  – Halleluja –

 

 

Und bleibt auch bitte weiterhin in freiwilliger sozialer Isolation, wenn Ihr nicht zu denjenigen gehört, die arbeiten müssen. Haltet Abstand – mehr als 1,5 Meter – tragt eine Mund- und Nasenbedeckung um andere und Euch selbst zu schützen und nutzt die sozialen Medien und Messenger-Dienste, um dennoch miteinander zu reden und Eure Wünsche oder Sorgen zu teilen.

Gutes und Gesundheit an „Leib, Seele und Geist“ wünsche ich Euch allen.

 

 

 

 

 

Reiseerinnerungen…. 6. April, 2020

Posted by Rika in aktuell.
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Es war eine so gute und schöne Reise.

Unvergessen.

https://cindev.de/category/israelreise-2018/

Sehnsuchtsland Israel

Sonntag in Quarantäne…. 5. April, 2020

Posted by Rika in aktuell, christsein und glaube.
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Allen lieben Menschen wünsche ich einen gesegneten Sonntag.

 
Heute ist Palmsonntag in Erinnerung an den „Einzug Jesu in Jerusalem“…

 
Und ich erinnere mich an den Weg, den ich mit unserer Reisegruppe im Mai 2018 ging…. vom Ölberg hinab am Garten Gethsemane vorbei ins Tal und an den Aufstieg in die „hochgebaute Stadt“…

 

 

 

 

 

 

Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des HERRN!“

Lukas, 19,38

 

 

 

 

 

Laschet, Spahn et al – Teil 2 2. April, 2020

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, gesellschaft, medien, politik, presse.
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Nachdem ich gestern am späten Abend  im TV die Zusammenfassung der Geschehnisse des Tages und die begleitenden Erläuterungen und Kommentare angeschaut hatte,  habe ich heute den folgenden Text als Nachtrag unter meinem vorhergehenden Blogbeitrag geschrieben.

Das Thema ist mir aber so wichtig, dass ich den Text hier nochmals einstelle:

 

Ich muss mich ein wenig bei den beiden genannten Herren entschuldigen, sie waren zwar die ersten, die mit dieser Aussage an die Öffentlichkeit gingen, sind aber nicht die einzigen, die diese Strategie verfolgen.
Gestern in der Phoenix-Runde saß auch der Hamburger Virologe – dessen Name ich gerade nicht parat habe – und erklärte mit kühler Arroganz, anders kann ich es nicht nennen, dass die Hobbyschneiderinnen ja ruhig weiterhin nähern könnten, es sei zwar nicht falsch, aber auch nicht notwendig, da alle bisher getroffenen Maßnahmen doch greifen und man zudem eifrig an der App arbeite, die mit dazu beitragen soll, die Infektionsrate zu senken.

Ich halte dieses gönnerhaft vorgetragene Statement aus psychologischen Erwägungen für unglücklich:

1. Wir erleben in der Krise gerade eine große Welle der Solidarität und der Bereitschaft, sich zu engagieren. Wenn man das Engagement so schnöde zurückweist, könnte das zu einer unerwünschten Reaktion des Rückzugs führen, nicht nur auf dem Gebiet der Maskennäherei.

2. Die sich widersprechenden Äußerungen – Söder vertritt eine andere Haltung – der verantwortlichen Politiker und ihrer Berater tragen zu der ohnehin vorhandenen Unsicherheit bei, wie und welche Form des Umgangs miteinander und mit der Krise insgesamt zielführend und angemessen sei. Zu sagen, Masken seien nicht erforderlich lassen doch jedwede Spekulation über das Ansteckungsrisiko zu.

3. Statt die Leute darin zu bestärken auch selbst zu improvisieren, werden sie auf die staatliche Versorgung verwiesen, die aber höchst unzuverlässig ist. Und anstelle des frühzeitigen oder rechtzeitigen Einübens in bisher unbekannte und nicht geliebte Taktiken, verschiebt man in diesem „auf Sicht fahren“ eine notwendige Anordnung auf später, wobei es sich in dem gesamten Verlauf der Pandemie gezeigt hat, dass „später“ eben nicht „niemals“ bedeutet und auch bei uns ganz plötzlich vor der Tür steht.

4. Das „Masken-Statement“ ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die ohnehin die gesamte Situation um Corona  ( COVID 19  –   SARS-CoV-2 )    für einen riesigen und aufgebauschten Bluff halten und immer noch davon ausgehen, dass eine Grippe gefährlicher sei, als an diesem Virus zu erkranken oder gar zu sterben. Mit jeder dieser Aussagen sinkt die Bereitschaft die Bedrohungslage ernst zu nehmen.

Es ist bedauerlich, dass der psychologische Aspekt und die Wirkung auf die Zuhörer, bei solchen Gesprächsrunden und Aussagen ganz offensichtlich so wenig bedacht wird.“

 

Es geht mir dabei nicht um die Masken allein, das wäre kindisch, es geht mir darum, einmal mehr darauf hinzuweisen, dass die Verantwortlichen immer noch „wie im Nebel“ auf Sicht fahren, ohne erkennbar die Entwicklung in den Nachbarländern als mahnendes Beispiels auch nur – auch für uns Zuschauer erkennbar – ins Auge zu fassen.

Wie schon in vielen anderen Gemengelagen der „Weltpolitik“ sichtbar wurde, halten sich deutsche Politiker immer noch für diejenigen, die „es“ in allen Bereichen besser wissen als alle anderen Staatenlenker um sie herum. Und die Medien folgen ihnen dabei nur allzu willig und zeigen mit den Fingern auf diejenigen, die es ihrer Meinung nach ja noch viel schlechter machen als die Politeliten hierzulande – siehe Trump und sein Krisen-Management – oder aber, und das ist offenbar das größere Vergehen, die es wagen andere Wege zu gehen als von den Deutschen für gut befunden, wie es gerade Herr Kurz in  Österreich vorexerziert.

Es ist diese deutsche Überheblichkeit – wir sind die BESTEN – die mich ungeheuer ärgert. „Wir haben mehr Intensivstationen, deshalb kann nichts schief gehen, wir testen viel früher, deshalb haben wir weniger Infizierte und Tote zu beklagen“ usw. usw.

Dabei stünde es uns gut an in aller Demut zu bekennen, dass es einfach der Faktor Zeit ist, den wir – vollkommen unverdient – den Italienern voraus hatten und haben,  und der dennoch schlecht genutzt wurde –  und dass wir das Glück haben, zudem ein wirtschaftlich erfolgreiches Land zu sein, was uns sowohl von Italien wie von Spanien unterscheidet.

Ich will nicht wieder darauf herumreiten, dass der Zeitfaktor nicht oder zu wenig genutzt wurde – als man die Katastrophe in Italien schon deutlich sehen konnte, wurde hier immer noch beschwichtigend erklärt, man habe alles im Griff.  Ich will auch nicht wieder d übermäßig deutlich daran erinnern, dass die Bundesrepublik auf Katastrophenfälle mit hohen Krankenzahlen offenbar nicht hinreichend gut vorbereitet ist, dass trotz eines Planspiels aus dem Jahr 2012 keine Vorräte an Schutzanzügen und anderen notwendigen Mitteln angelegt wurden, dass es offenbar in den einzelnen Bundesländern keinen Masterplan für den Ausbruch einer großen Epidemie gab oder gibt  und dass zudem die Bundesminister der letzten Regierungen, die für das Gesundheitswesen zuständig waren, Krankenhäuser und Intensivstationen eher ab- als aufgebaut haben.

Das alles wird nach dem Ende der Krise zu hinterfragen und aufzuarbeiten sein.

Bis dahin aber sollte alles getan werden, um die Solidarität untereinander und das Engagement eines jeden einzelnen Bürgers zu fördern.

An dieser Stelle danke ich dem Sender NDR1, der genau das seinen Hörern Tag für Tag vermittelt.

Das Wettrennen um den Preis für den besten Virologen sollte aber nun endlich eingestellt und vielmehr alle verfügbaren Kräfte gebündelt werden. Die unterschiedlichen Regionen mit den so verschieden geografischen wie demografischen Verhältnissen erfordern auch differenziertes Vorgehen. In meinem Dorf beispielsweise herrschen schlicht andere Bedingungen als in Hamburg, München, Berlin oder dem 12 km entfernten Hannover. In meinem Dorf fährt keine U-Bahn, kein Bus in dem das Tragen einer Maske sinnvoll wäre, es gibt keine Parkanlagen in denen sich gelangweilte und unvernünftige Jugendliche oder Ignoranten aller Art versammeln könnten und es gibt auch  keine Shopping-Meilen, die zum Flanieren verlocken könnten. In meinem Dorf gibt es Initiativen zur Nachbarschaftshilfe und beim Bäcker dürfen nie mehr als 3 Kunden gleichzeitig im Verkaufsraum bedient werden.

Man sollte darum die unterschiedlichen Vorgehensweisen  nicht gegeneinander ausspielen, sondern die Bevölkerung darüber informieren und aufklären, was in ihrem jeweiligen Bereich sinnvoll und notwendig ist.

Wir würden es verstehen… wir sind ja nicht dumm.

 

 

Spahn, Laschet und Co und die Maskerade… 1. April, 2020

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Einfach einmal logisch nachgedacht:

Professionelle Atemschutzmasken sind derzeit Mangelware, sie sind nicht einmal ausreichend für diejenigen vorhanden, die  in sogenannten systemrelevanten Einrichtungen dringend arbeiten müssen und dabei auch immer in Kontakt mit Klienten, Kunden, Patienten, Pflegebedürftigen kommen. Aber es gibt die Möglichkeit zu improvisieren.

Wenn die improvisorischen  Masken NUR den / die  ANDEREN schützen, wie immer wieder durchaus glaubhaft behauptet wird, aber ALLE wenigstens solche Masken tragen würden, wäre dann nicht JEDER  besser und wirksamer geschützt als OHNE Masken durch die Gegend zu laufen?

Mir scheint, im Zuge der Krise ist Spahn, Laschet et al das logische Denken abhanden gekommen, wenn sie treuherzig erklären, man könne auf die Maskenpflicht verzichten und den Gebrauch ja freiwillig stellen….  Es klingt einfach nicht überzeugend, was diese Herren absondern.

 

Und für alle, die es immer noch nicht kapiert haben:

Dieses Corona-Ding ist hochgradig gefährlich. Es mit einer ganz normalen Grippe zu vergleichen, ist fast schon kriminell zu nennen, weil solche Vergleiche  die Leute leichtsinnig machen und zu einem leichtfertigen Umgang mit anderen Menschen verführen.

 

D A R  U M :

ZU  HAUSE  BLEIBEN, wenn es eben geht!

ABSTAND  HALTEN,  wenn man  unterwegs ist!

MASKE  BENUTZEN,  wenn man einkauft, Bus, S-,  U-,  oder D-Bahn   fährt!  

HÄNDE WASCHEN NICHT VERGESSEN !

 

So können wir diejenigen entlassten, die um das Leben der Infizierten und Erkrankten kämpfen.

So können wir es vielleicht schaffen, die Krise einigermaßen gut zu überstehen.

 

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NÄHANLEITUNG FÜR GESICHTSMASKEN

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NACHTRAG am 2. April

Ich muss mich ein wenig bei den beiden genannten Herren entschuldigen, sie waren zwar die ersten, die mit dieser Aussage an die Öffentlichkeit gingen, sind aber nicht die einzigen, die diese Strategie verfolgen.
Gestern in der Phoenix-Runde saß auch der Hamburger Virologe – dessen Name ich gerade nicht parat habe – und erklärte mit kühler Arroganz, anders kann ich es nicht nennen, dass die Hobbyschneiderinnen ja ruhig weiterhin nähern könnten, es sei zwar nicht falsch, aber auch nicht notwendig, da alle bisher getroffenen Maßnahmen doch greifen und man zudem eifrig an der App arbeite, die mit dazu beitragen soll, die Infektionsrate zu senken.

Ich halte dieses gönnerhaft vorgetragene Statement aus psychologischen Erwägungen für unglücklich:
1. Wir erleben in der Krise gerade eine große Welle der Solidarität und der Bereitschaft, sich zu engagieren. Wenn man das Engagement so schnöde zurückweist, könnte das zu einer unerwünschten Reaktion des Rückzugs führen, nicht nur auf dem Gebiet der Maskennäherei.
2. Die sich widersprechenden Äußerungen – Söder vertritt eine andere Haltung – der verantwortlichen Politiker und ihrer Berater tragen zu der ohnehin vorhandenen Unsicherheit bei, wie und welche Form des Umgangs miteinander und mit der Krise insgesamt zielführend und angemessen sei. Zu sagen, Masken seien nicht erforderlich lassen doch jedwede Spekulation über das Ansteckungsrisiko zu.
3. Statt die Leute darin zu bestärken auch selbst zu improvisieren, werden sie auf die staatliche Versorgung verwiesen, die aber höchst unzuverlässig ist. Und anstelle des frühzeitigen oder rechtzeitigen Einübens in bisher unbekannte und nicht geliebte Taktiken, verschiebt man in diesem „auf Sicht fahren“ eine notwendige Anordnung auf später, wobei es sich in dem gesamten Verlauf der Pandemie gezeigt hat, dass „später“ eben nicht „niemals“ bedeutet und auch bei uns ganz plötzlich vor der Tür steht.
4. Das „Masken-Statement“ ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die ohnehin die gesamte Situation um Corona-Covid 19 für einen riesigen und aufgebauschten Bluff halten und immer noch davon ausgehen, dass eine Grippe gefährlicher sei als an diesem Virus zu erkranken. Mit jeder dieser Aussagen sinkt die Bereitschaft die Bedrohungslage ernst zu nehmen.

Es ist bedauerlich, dass der psychologische Aspekt und die Wirkung auf die Zuhörer, bei solchen Gesprächsrunden und Aussagen ganz offensichtlich so wenig bedacht wird.

Der Nachteil des Alters…. 31. März, 2020

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Der Nachteil des Alters wird in Zeiten der durch die Corona-Krise geschlossenen Buchhandlungen und des Liebsten und meiner  eigenen strikten Verweigerung, Bücher und ähnliche“ Dinge über Amazon zu beziehen, zu einem unschätzbaren Vorteil.

Wie das?

Wir zwei Alten haben in unseren Arbeitszimmern gut gefüllte Bücherregale. Sach- und Fachbücher aus den diversen Studien- und Berufsjahren ruhen dort seit den Zeiten ihres regen und auch notwendigen Gebrauchs. Aber auch solche Bücher, die nur der Unterhaltung dienen ohne jeden Bildungsanspruch an den Leser.

Heute Morgen saß der Liebste höchst vergnügt an seinem Schreibtisch und hielt mir ein schmales Bändchen entgegen: „Johann August Schülein – Psychotechnik als Politik – Zur Kritik der Pragmatischen Kommunikationstheorie,  Syndikat, Frankfurt 1976

Nach eigenem Bekunden hat der Liebste nur noch den Schimmer einer Ahnung davon, was ihn bei der nunmehr wieder aufgenommenen Lektüre  dieses wichtigen Werkes erwarten wird.

Ist das nicht wunderbar?

Das Alter hat die Erinnerung an den Inhalt fast vollständig getilgt und nun erwarten ihn völlig neue Höhen der Erkenntnis. Das ist doch großartig.

Ich überlege deshalb, ob ich es ihm gleichtun und  auf die so wenig erfreuliche „Berichterstattung“ verzichten soll, die mir in unzähligen Posts und unglaublichen pseudo-wichtigen Beiträgen bei Facebook ungefragt ins Haus kommen und ob ich die Zeit nicht viel lieber nutzen sollte, mich mit meinen alten Lehrbüchern zu befassen, die ebenso wie die des Liebsten in jetzt zwar sanfter Ruhe, aber wie zuvor stets griffbereit – angefangen seit dem Beginn des Studiums Ende der 60er Jahre –  und immer noch aufrecht im  Regal  stehen….

Dass sie dennoch auch HEUTE  von Nutzen sein könnten, mag man an den wenigen  Titeln ablesen, die ich hier exemplarisch aufliste:

Angesichts der Zahlenspiele,  denen wir  in diesen Tagen ausgesetzt sind, wäre doch „Statistische Methoden und ihre Anwendung, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen, 1973“ eine lohnende Lektüre…

Nicht minder wichtig – „Erziehung zur Anpassung, Politische Bildung in den Schulen, Wochenschau Verlag Schwalbach 1967“ –  wenn man bei diesem Exemplar nur vom Titel ausgeht und den Inhalt außen vor lässt 😉 Manchen Leuten stünde ein wenig mehr Anpassung an die Erfordernisse der Zeit gut zu Gesicht…

Gut zu gebrauchen sicher auch eine Auffrischung dieses Themas: „Frustration und Aggression, Beltz Studienbuch, Weinheim 1971“ Sind wir nicht alle in dieser Zeit mehr oder weniger frustriert und neigen nicht wenige von uns dazu, darauf mit Aggression zu reagieren? Jedenfalls ist die verbale Aggression, der man bei Facebook mitunter begegnet, erheblich, fast schon eine Straftat.

Im Sinne „unserer“ Altersschwäche hinsichtlich des Gedächtnisses könnte man vielleicht auch von diesen Erkenntnissen profitieren, die einst Jürgen Bredenkamp und Werner Wippich (die ich  während meines Studium in Vorlesungen und Seminaren live erlebte) in Buchform weiterreichten: „Lern- und Gedächtnispsychologie Band I, Kohlhammer, Berlin 1977 Es könnte mir allerdings passieren, dass ich nach der bearbeiteten Hälfte der Lektüre feststellen würde, dass ich zum weiteren Verständnis derselben noch mal kurz auf den voran gegangenen Seiten nachschlagen müsste… 🙂

Sehr zu empfehlen ist auch: „Helmut Thielicke, Von der Freiheit, ein Mensch zu sein, Herder, Freiburg 1981“    Daran, an der Freiheit,  ein Mensch zu sein, hapert es nicht nur in diesen  Zeiten an allen Ecken und Enden.   Vielleicht sollte ich darum mit diesem Buch beginnen und  Statistik,  Gedächtnis und die „Anpassungerziehung“ erst mal außen vor lassen. Ich habe mich noch nie sonderlich gerne kritiklos irgendwem und irgendwas angepasst und werde im Alter bestimmt nicht mehr damit anfangen, schon gar nicht werde ich versuchen, das mit anderen Leuten zu exerzieren…

Meine ca. „Elfundneunzig“ Kochbücher könnten mit den hübschen Bebilderungen meinen Appetit und die Lust zu kochen anregen. Rezepte brauche ich eigentlich nicht (mehr), ich koche nach der Nase und lasse mich von dem inspirieren, was mir an Lebensmitteln gerade unter die Augen kommt…. Wobei mein Vorratsschrank zwar gut gefüllt, die genussvolle Zusammenstellung der Vorräte aber schon meine Kreativität herausfordert, soll nicht ein langweiliges Allerweltsessen dabei heraus kommen.

Vielleicht mache ich es aber mit Rücksicht auf meine Nerven, mein Gedächtnis und meinen Seelenfrieden wieder so wie vor einem Jahr, als ich in des Liebsten großem Arbeitszimmer mit einem gebrochenem Bein im Pflegebett lag und las….  nämlich alle mir verfügbaren Bücher von Jane Austen. Keine Weltrettung wird mir auferlegt, eine zuweilen aufblitzende psychologische Tiefgründigkeit regt meinen Geist an,  fordert mich aber niemals drohend mit dem erhobenen Zeigefinger zur Besserung des eigenen  Charakters auf… Es ist einfach nur genussvolles Eintauchen in eine alte Welt – mit durchaus gegenwärtigen Fragen des Lebens.

Wie auch immer.

Es ist doch wunderbar, dass der Nachteil unserer leichten Vergesslichkeit zum Vorteil wird.

So können wir Zwei in unserer häuslichen Quarantäne noch Tage, Wochen und Monate mit Büchern zubringen, die wir alle schon einmal zumindest in Teilen gelesen, aber deren Inhalt wir zu unserem heutigen Glück dem Wortlaut und den logischen Ausführungen nach  fast gänzlich vergessen hatten…  Wir betreten immer wieder Neuland…

Ich muss allerdings ergänzend hinzufügen, dass  der Liebste, im Gegensatz zu mir***,  immer noch brandaktuelle Fachbücher liest, sofern sie in unserer Lieblingsbuchhandlung wieder an Ort und Stelle zu haben sind,  nicht dass jemand auf den Gedanken kommt, er sei nun ein ganz und gar versponnener Professor geworden, der nur noch in der Vergangenheit lebt.

Lesen in Zeiten des Virus…. ein Abenteuer … in jeder Hinsicht.

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***Zur Erklärung: Ich habe das Psychologiestudium, das ich nur neben meiner eigentlichen  Arbeit als Fachlehrerin an einer Sonderschule in Nordhessen betreiben konnte,  durch den Umzug von Göttingen nach Hannover und die Geburt unsere Kinder nicht mehr beendet. Mir fehlten am Ende 2 Semester und die Prüfungen zum Diplom.  Meine später wieder aufgenommene   berufliche Arbeit als Fachlehrerin für Werken und Hauswirtschaft an der Förderschule für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten diente vor allen Dingen der praktischen Ausbildung unserer Schüler, der pädagogisch-psychologische  Aspekt meiner Arbeit war zwar für die  persönliche  Kompetenz sehr wichtig, stand aber, anders als bei meinem Mann, nicht   als „Lehrgegenstand“ im Mittelpunkt meiner Aufgabe.