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Weniger ist nicht „Mehr“….. 3. August, 2017

Posted by Rika in gesellschaft, politik.
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Vielleicht, so denke ich gerade, liegt es daran, dass ich als kleines Mädchen so oft aus dem Schlafzimmerfenster meiner Großeltern geschaut habe.

In den ersten Jahren meines Lebens wohnte ich gemeinsam mit meinen Eltern in der „großen“ Wohnung meiner Großeltern… Groß erschien mir diese Wohnung wohl deshalb, weil so viele Leute darin lebten. Omma und Oppa, meine Tante Lisa, Mutti,  Vati und eben auch ich. Die einzige Wasserstelle (kalt, natürlich!) war in der einzigen Küche, die Toilette unten  im Hof neben der Waschküche, „wir“ bewohnten 2 der Zimmer, die Tante schlief im Wohnzimmer, die Großeltern in dem besagten Schlafzimmer, an dessen Fenster ich so oft auf einem Stuhl stehend das Treiben in der Fabrik beobachten konnte, die in direkter Nachbarschaft stand. (Das Haus war für die Arbeiter dieser Fabrik gebaut worden…) Im Sommer stand das riesige Tor sperrangelweit offen und ich konnte die Arbeiter im Walzwerk sehen, mit ihren Lederschürzen und mit bis zu den Knien mit Sackleinen umwickelten Beinen, die Füße in Holzschuhen…

Das Dröhnen der Maschinen war ein Teil der „Musik“ meiner Kindheit …. Tag und Nacht.

Als ich ein bisschen größer war  spielte ich mit anderen Kindern Verstecken  zwischen den großen Draht- und Bandeisenrollen, die,  zum Abtransport bereit,   auf einem großen Platz abgestellt waren. Wir hatten jetzt eine eigene Wohnung oben am Berg, aber ich war immer noch sehr oft unten im Tal bei Omma und Oppa…

Meine Omma kochte auch im Sommer auf einem Kohleherd, so einem schönen großen, mit einer umlaufenden Stange und einem riesigen Kohlenkasten auf Rollen, damit man ihn unter dem Herd hervorziehen konnte. Viel später erst nutze meine Großmutter einen kleinen zweiflammigen Gaskocher. Im Sommer blieb dann die Küche im wahrsten Sinne des Worte kalt….

Im Frühling, Sommer und Herbst machte meine Mischpoke ausgedehnte Sonntagsspaziergänge in den umgebenden Wäldern, die Luft dort roch nach Buchen, Fichten und Tannen, Moosen und Wildblumen.  Im Winter aber roch es im ganzen Tal nach Brikett- und Steinkohlenrauch und mit der Asche aus unzähligen Kohleöfen wurden bei Schnee und Eisglätte die nicht asphaltierten Straßen und die Bürgersteige  „rutschfest“ gemacht. Der Bach in der Nähe der großelterlichen Wohnung war meistens von den Abwassern  der vielen kleinen Fabriken, die sich talaufwärts zogen, zu einer braunen Brühe geworden und floss dann in die ebenfalls braun und dreckig fließende Lenne, die von den vielen Fabriken in den Städten an ihrem Oberlauf schon einen gehörigen Ballast an giftigen Abwässern mit sich führte.  Der Himmel über der Ruhr, in die die Lenne mündete, war grau….

Die Menschen hatten Arbeit…

Meine Kindheit war schön.

Und mit dem, was wir heute „Wirtschaftswunder“ nennen, wuchs auch langsam der Wohlstand vieler Menschen und des Landes. Das Bildungs- und Gesundheitswesen profitierte davon, die Infrastruktur in den Städten und sogar auf dem Land verbesserte sich deutlich, das Konsumverhalten der Bürger kurbelte die Wirtschaft immer weiter an…. Das Renten- und Sozialsystem sicherte auch denen einen Mindeststandard, die aus welchen Gründen auch immer nicht am Arbeitsleben beteiligt waren.  (Ich weiß, dass das eine sehr verkürzte Sicht ist, wie mir der Liebste ein wenig vorwurfsvoll vorhält, und er hat ja Recht damit, aber mein Augenmerk gilt an dieser Stelle  nicht der Kapitalismuskritik… )

Heute ist die Nahmer sauber, um nicht zu sagen „rein“. An ihrem Bachlauf liegen keine Fabriken mehr, die Walzwerke und Drahtziehereien  im Nahmerbachtal sind verschwunden, die wenigen Fabriken, die es in meiner Heimatstadt noch gibt, unterliegen strengen Umweltschutzauflagen … und das ist auch gut so! In der Lenne leben wieder Fische…  Enten und andere Wasservögel an ihrem Ufer ….  für Kanuten ist eine Trainingsstrecke angelegt….  an der Uferpromenade  flanieren  Leute und lassen es sich gut gehen…

Der Himmel über der Ruhr ist blau…

Doch die Arbeitslosigkeit ist hoch an Lenne und Ruhr.

Warum ich das gerade heute mit diesem romantisch-verklärenden Blick auf „Gestern“ schreibe?

In der Zeitung stand ein Bericht über Umweltschutz und  in einem kurzen Nebensatz las ich die Forderung nach „weniger Verkehr und weniger Industrie„…. und ich spürte, wie sich in mir der Widerstand gegen diese einfache Formel regte.

Vor gut 130 Jahren machte sich  einer  meiner Urgroßväter aus seinem Dorf im Hochsauerland in jedem Sommer auf in die Stadt an der Lenne, um dort für sich und seine Familie  den Lebensunterhalt  als ungelernter Maurer zu verdienen, beim Bau der großen Fabriken im Lennetal… bevor er zu Beginn des letzten Jahrhunderts ganz in die Stadt, die ihm Arbeit und Wohnung bot, umsiedelte.  Die Landwirtschaft allein und die Arbeit im Wald als Holzarbeiter reichten nicht aus, seine Frau und die Kinder zu ernähren…   seine Tochter, meine Großmutter, hatte nur wenige Jahre an  der Dorfschule lernen dürfen, bevor sie  als „Hausmädchen in Stellung“ ging… meine Mutter konnte nicht zur höheren Schule gehen, weil die Eltern das Schulgeld nicht aufbringen konnten… Erst die Urenkelgeneration  des Bauern aus dem Hochsauerland kam in den „Genuss“ kostenloser „höherer“ Bildung (wobei der Genuss nicht bei allen Urenkeln als solcher auch begriffen wurde 😉 ) und  konnte sogar studieren.

Daran muss ich denken, wenn es um „weniger Industrie“ gehen sollte.  Wir in Deutschland verdanken „der Industrie“ den allgemeinen Wohlstand heutiger Tage, damit meine ich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in unserem Staat: ein funktionierendes Gesundheitswesen,  Bildung, die allen offen steht, soziale Sicherheit im Notfall, Versorgung der Alten und Gebrechlichen, eine gut entwickelte Infrastruktur, Arbeitsplätze   … und nicht zuletzt gesellschaftlichen Frieden, auch wenn nicht alles optimal geregelt ist und an vielen Stellen deutlich  nachgebessert werden müsste.

Mit  „weniger Industrie“  wird es aber ein „Mehr“ an allgemeinem Wohlstand und den notwendigen Verbesserungen nicht geben können.

Ich will nichts schön reden, die Schattenseiten der Industrialisierung, die frühere schreckliche Armut der Arbeiter in den Städten nicht verschweigen, auch nicht den Machtzuwachs „des Kapitals“, den Reichtum der Industriebarone ebenso wenig , wie die unerhört und absurd hohen Gehälter der Bosse heutzutage …   die immer weiter klaffende  Schere zwischen Arm und Reich, das Bankenwesen, all das gehört mit zu den Folgen  „der Industrie“, wie wir sie kennen. Und doch ist diese Gemengelage die Basis für den Mythos  – oder die Realität – des „reichen Deutschland“, dieses Deutschlands, das auf so viele Menschen so anziehend wirkt, dass sie ihr Leben riskieren, um aus Armut und Not hierher zu gelangen.

 

Es wird wohl immer unsere Aufgabe bleiben, Arbeit und Freizeit, Industrie und Umwelt, Mensch und Natur   in einer guten Balance zu halten oder  in Balance zu bringen und ebenso die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (sozialer Staat vs Turbokapitalismus).  Das ist die Gegebenheit, der wir uns stellen müssen. Mit  provokativen Formeln  ist das jedoch nicht zu erreichen.

Weniger ist eben nicht in jedem Fall „Mehr“, auch wenn die schöne Floskel uns das vorgaukeln mag.

 

Der Kaltwalzer….

Kaltwalzer-Denkmal im Hagener Stadtteil Hohenlimburg, Stennertbrücke / Urheber ist Klaus Bärwinkel  gefunden und kopiert aus: https://de.wikipedia.org/

 

„Emma“ – eine Leseempfehlung…. 1. August, 2017

Posted by Rika in emanzipation, familie, frauen, gesellschaft.
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Als junge Fachlehrerin legte ich in den frühen 70er Jahren demonstrativ die „Emma“ auf meinen Platz am Lehrertisch… ich war ja so fortschrittlich, emanzipiert und großartig-modern, dem Feminismus nicht abhold….

Wir waren ein überwiegend junges Kollegium mit einem jungen Schulleiter, aber es gehörten auch einige „alte Knaben“ und nicht mehr ganz jugendliche, um nicht  zu sagen  ältere Damen zu unserer pädagogisch wertvollen ( ja, was denn auch sonst 🙂 )  Lehrerriege. Schülerinnen und Schüler gab es noch nicht, Lehrerinnen und Lehrer auch nicht. Man war Lehrer oder Schüler.  Allenfalls gebrauchte  man in der weiteren persönlichen Beschreibung den Ausdruck „die Schülerin xyz“ oder „die Lehrerin xxx“.  In der Vielzahl jedoch waren es Lehrer und Schüler. Basta.

Möglicherweise, das erinnere ich aber nicht genau, kann es sogar das Bestreben der damaligen  „Emma“ gewesen sein, die Geschlechterzuordnung in der Begrifflichkeit deutlich zu machen,  dem gesellschaftlichen Rang der Frauen und Mädchen  einfach mehr Aufmerksamkeit und Gewicht zu geben.

Es waren die Jahre der ersten kleinen – und dennoch so großen –  Veränderungen in der Bewusstwerdung von  männlich/weiblich.  „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ mischten die wenigen Talkshows auf,  und wir Frauen sollten lernen, dass wir nicht als Mädchen geboren, sondern dazu gemacht würden….  (erschienen als Buch von Ursula Scheu)   eine Behauptung, der ich eine zeitlang widerspruchslos folgte, bis mir nach der Geburt meiner wunderbaren Tochter so sehr  deutlich wurde, dass sie sich doch schon rein äußerlich von ihren ebenso wunderbaren Brüdern unterschied und ich eigentlich nicht wollte,  sie zu einem „Nicht-Mädchen“,  aber eben auch „Nicht-Jungen“  zu machen, denn sie war ja KEIN Junge!  Sie, so wurde mir beinahe schlagartig klar, als ich dieses kleine Wesen eines späten Abends in den Armen hielt und stillte, sollte sich in ihrer Entwicklung  ihrer Weiblichkeit bewusst werden  und sie genießen können, was aber nicht bedeutete, dass sie nicht auch das alles machen und ausprobieren dürfte, was ihren Brüdern in den Sinn kam…  Ich wollte, so nahm ich mir sehr bewusst vor,  unsere Tochter ihren ureigensten Weg gehen lassen….  Und ich glaube, dass sie das bis heute tut.

 

Wie auch immer,

mehrere Jahre war die „Emma“ der Quell meiner weiblichen Weiterentwickelung, bis ich mich schließlich für „genug emanzipiert“ hielt und auf weitere Emmalektüre verzichtete.  Alice Schwarzer war nicht mehr das große Vorbild, sondern eine Frau wie viele andere auch, die im öffentlichen Leben mehr oder weniger deutlich Position bezogen zu den verschiedensten Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Wesentlich  für mich war es in den Jahren der Familienzeit und Kindererziehung eine Balance gefunden zu haben zwischen meiner  „Rolle“  / Arbeit in der Familie (und dem ehrenamtlichen Engagement in Kindergarten, Schule und Gemeinde)  und meiner nach der Kinderpause neu aufgenommenen Berufstätigkeit und darin „meinen“ ureigensten Erkenntnissen und Empfindungen folgen zu können, nicht nach einem Schema leben zu müssen, das mir von außen aufgedrückt wurde. Ich war immer sehr gerne „nur Hausfrau“ in der Zeit, als die Kinder noch klein waren und habe das nicht als einen Makel oder eine Minderwertigkeit hinsichtlich einer wie auch immer formulierten gesellschaftlichen Relevanz erlebt. Im Gegenteil. Ich war – und bin es heute noch – stolz darauf, gemeinsam mit meinem Mann unsere vier Kinder auf ihrem Weg ins Leben und darüber hinaus begleitet und beraten zu haben, und so daran beteiligt zu sein, dass sie einen guten Platz in Gesellschaft und Beruf gefunden haben.  Ich halte das – diese „Familienarbeit“ –  generell für eine große gesellschaftliche Leistung aller Frauen, die in meinen Augen viel zu wenig Wertschätzung durch die Politik und in den Medien  erfährt.

Und nach diesem kleinen Einschub zurück zu  „Emma“.
Ein Artikel nämlich, auf den ich bei facebook aufmerksam wurde,  könnte mich verleiten, wieder einmal eine „Emma“ zu erstehen…

Zumindest aber bringt er mich dazu, ihn  hier als Link weiterzureichen, denn er beschäftigt sich mit einem wundersamen Phänomen unserer Zeit, dem ich so abhold bin, wie man nur sein kann. Ich könnte allerdings mein ablehnendes Unbehagen nicht so präzise begründet in Worte fassen:

Emma:  „Sargnägel des Feminismus“

Daraus dieser kurze Auszug, in dem es um die vermeintliche Wissenschaftlichkeit der sogenannten „Gender Studies“ geht:

Der angestrengte Jargon schaukelt gewichtige Denkleistungen vor, der junge Erwachsene weder zum kritischen Befragen der Gegenwart animiert, noch zu unabhängigen Denkerinnen und Denkern ausgebildet – sie werden vielmehr eingeschüchtert. Weil sie unweigerlich annehmen, dass das, was sie in einem universitären Rahmen zu hören bekommen, intellektuell gewichtig sein muss, wird ihr Verstand nicht geschärft, sondern vernebelt.

Konkreter: Das Studium der Gender Studies macht Studierende oftmals nicht schlauer, sondern in vielen Fragen dümmer. Sie lernen nicht, globale Probleme objektiv zu erfassen, sondern sie durch eine hochgradig antiimperialistische Agenda zu filtern. Ein Workshop, den Dietze zu „Ethnosexismus und Migration“ anbot, befasste sich etwa mit „abendländischen Überlegenheitsnarrativen, zum Beispiel der Demokratie als der besten aller Regierungsformen, der Säkularität als der besten aller Rationalitäten“. Womit „der Überzeugung“ widersprochen werden sollte, dass die westliche Welt über „ein maximal fortgeschrittenes sexuelles Regime“ verfügen. Die Verächtlichkeit gegenüber Rechtsstaatlichkeit und Religionsfreiheit, die sich durch diese Botschaft aus dem akademischen Paralleluniversum zieht, ist ebenso offenkundig wie die subkutane Faszination für religiös legitimierte Diktaturen, in denen es weder das eine noch das andere gibt.

 

 

Mein mütterlicher Rat – etwas salopp formuliert und alles andere als wissenschaftlich begründet, lautet daher:
Liebe Frauen, Mädchen, Männer und Knaben, nehmt Euch diesen Emma-Text zu Herzen, genießt Eure jeweilige biologische Einzigartigkeit ganz ohne jeden politisch-ambitionierten Weltverbesserungswahn….
Und bleibt – oder werdet wieder – ‚ganz normal‘ … ohne jeden Genderquatsch und sprachverhunzende Binnensterne oder Genderneuwortschöpfungen….

 

 

 

Ich kann es nicht mehr hören…. 29. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", flüchtlinge, gesellschaft, hass, islam, migration, politik, presse, terrorismus.
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In Hamburg hat ein „Palästinenser aus Arabien“, eingereist über Norwegen,   in einem Supermarkt ein Messer gezogen und wahllos auf mehrere Menschen  eingestochen und einen Mann dadurch getötet.

Ein weiterer Einzelfall, wie die offiziellen Berichterstatter sich beeilten mitzuteilen.  Und auch ein weiteres bekanntes Erklärungsmodell ist schnell zur Hand:

„Der Attentäter soll psychische Probleme gehabt haben….“

„Man hatte ihm eine Persönlichkeitsstörung attestiert!“ sagt der Mann im Fernsehen gerade… ZDF … „heute“

Der berühmte Einzeltäter mit psychischen Problemen….  Da stellen sich mir doch einige Fragen:

 

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )  leiden unter einer psychischen Erkrankung?

Wie viele Menschen in Deutschland  ( die, die schon immer hier leben )   leiden unter einer Persönlichkeitsstörung?

Und wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und unter einer psychischen Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung leiden,  bewaffnen sich mit einem Messer oder Beil oder einer Schusswaffe und steigen in einen Zug, eine U-Bahn, besuchen einen Supermarkt oder gehen im Stadtpark spazieren und greifen dann ganz spontan wildfremde Menschen an, um sie zu töten?

Gibt es dazu eine Statistik?

Wie viele derjenigen, die schon immer hier leben und wegen einer psychischen Erkrankung oder  einer Persönlichkeitsstörung mit Waffen auf andere Menschen losgegangen sind, gehören einer christlichen Kirche, jüdischen Gemeinde oder einer x-beliebigen Religionsgemeinschaft an, die sich ausdrücklich NICHT  auf den Koran beruft?

Gibt es dazu eine Statistik?

Was sagen unsere berühmten Terrorismus-Experten in ARD und ZDF, Schönenborn, Theveßen und wie sie alle heißen?

Heute in der „heute“ hatten sie einen Psycho-Experten vor der Kamera, der seine Expertenmeinung ohne irgendeine wie auch immer erfolgte Exploration kundtat – für mich schon „der“ Beleg schlechthin für seine „Expertenschaft“.

Das gilt im übrigen für nahezu alle bisher erfolgten Begründungen „psychologischer Einschränkungen“ bei ähnlich gelagerten Fällen. Viel zu schnell und ohne ausreichende Diagnostik werden muslimische Einzeltäter ihrer Verantwortung für ihr Tun enthoben… traurige Jugend, Ausweglosigkeit, Traumata, Lagerkoller und und und. Der Katalog der Ursachen für „psychisch bedingte Straftaten“ ist ebenso umfangreich wie märchenhaft.

Ich kann das nicht mehr hören!

Haben all diese Experten und Nachrichtenschwätzer jemals darüber nachgedacht, was sie mit ihren ach so human gedachten Entschuldigungen bei denjenigen auslösen, die schon immer hier leben und unter psychischen Krankheiten leiden?  Was ist mit denen, die auch in unserer so aufgeklärten  Gesellschaft immer noch ihre Erkrankung als  „Stigma“ erleben, über das sie nicht offen reden können,  weil sie empfinden, dass es sie vom gesellschaftlichen Leben ausschließt?  Haben unsere Terroristenversteher das je bedacht?

Wann gibt es endlich einen Aufstand der Betroffenen – Erkrankten, Angehörigen, Ärzten, Therapeuten – gegen diese ungeheure, immer wieder kehrende Begründung für Terrorangriffe?

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es vor 10 oder 15 Jahren ähnlich häufige  Angriffe  von Menschen mit „psychischen Problemen“ oder „Persönlichkeitsstörungen“  auf völlig unbeteiligte Bürger gab.

Taten, die auf psychische Schwierigkeiten zurückzuführen waren, gab es sicher auch in früheren Jahren, sie betrafen aber so gut wie nie unbeteiligte Dritte, sie galten Angehörigen, Pflegepersonal in den Kliniken oder richteten sich gegen das eigene Leben des betreffenden Menschen.

 

 

Die furchtbaren Amokläufe in Winnenden und Erfurt nehme ich ausdrücklich aus, Begründung siehe Link.

 

 

 

Das schleichende Gift des Jürgen Todenhöfer…. 24. Juli, 2017

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, hass, islam, israel, medien, terrorismus.
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Nein,

ich werde den ungenießbaren  durch und durch anti-israelischen Facebookeintrag Jürgen Todenhöfers nicht verlinken.

Vielleicht meint jemand, dass ich dann auch keinen Kommentar zu seinem widerlichen Erguss schreiben sollte. Das Argument könnte ich verstehen, aber ich will und werde hier keine Texte eines Antisemiten veröffentlichen, der in widerwärtigster Art und Weise und nicht erst seit heute über Israel berichtet,  eigentlich müsste es heißen gegen Israel polemisiert, wie es im Stürmer des Julius Streicher nicht „schöner“ hätte geschehen können.

Stattdessen gibt es hier bei mir den Link   zu  einen ausgezeichneten  Kommentar bei pro-medienmagazin, den Text kopiere ich  weitgehend hierher:

https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/07/24/juergen-todenhoefer-bietet-israel-hass-fuers-lehrbuch/

 

Daniel Frick verdeutlicht in seinem Text die „Methode Todenhöfer“ auf sehr anschauliche Weise, so schreibt er in der Einleitung:

Der Journalist Jürgen Todenhöfer hat sich mit einem Facebook-Post dabei besonders hervorgetan. Die wenigen Zeilen sind ein Lehrstück dafür, wie Hetze gegen Israel funktioniert.

Der Eintrag ist nicht ohne Raffinesse geschrieben. Zunächst meint Todenhöfer, keine Regierung der Welt habe das Recht, den muslimischen Palästinensern den „freien Zugang“ zum Tempelberg zu verwehren. Zwei Sätze später sieht er jedoch bereits ein absolutes Zugangsverbot im Anmarsch: „Alles hat man den Palästinensern genommen: Heimat, Freiheit, Menschenrechte. Demnächst auch ihre historische Begegnungsstätte mit Gott?“ Mit dieser Spekulation – ein Zugangsverbot stand aus israelischer Sicht nie zur Debatte – formuliert Todenhöfer nichts anderes als palästinensische Propaganda. Zu lernen ist hier, wie leicht sich Fakten durch Spekulation überdecken lassen.

 

Doch nicht nur die Verschleierung von Fakten durch „Spekulation“ machen den „Todenhöfer-Stil“ aus,  in seinem (Todenhöfers) grässlichem Sermon werden historische Tatsachen bewusst verdreht, Daniel Frick bringt es so auf den Punkt:

Todenhöfer nennt den Tempelberg mit dem muslimischen Namen „Haram asch-Scharif“ (Edles Heiligtum). Dagegen ist nichts einzuwenden. Dann stellt er aber die Bezeichnung „Tempelberg“ als die uneigentliche dar, denn nur „der Westen und Israel“ würden das Areal so nennen – so, als ob dies ein künstlicher Begriff ohne historischen Gehalt wäre. Damit ignoriert er nicht nur die Geschichte der beiden jüdischen Tempel, also die jüdische Verbundenheit mit diesem Ort. Er blendet auch aus, dass selbst ein Reiseführer der Islamischen Aufsichtsbehörde Wakf in den 1920er Jahren völlig unbefangen vom „Tempelberg“ sprach, und dabei angab, dies sei der Ort, wo etwa der salomonische Tempel stand.

Herrr Todenhöfer bedient sich dabei allerdings der „neuesten“ Festlegung des Namens für den Tempelberg durch die UN, die ausdrücklich in einer ihrer zahlreichen Resolutionen gegen Israel den jüdischen Bezug zu dem Berg, auf dem einst die beiden jüdischen Tempel standen, verleugnet und einzig die muslimische Version als Begriff zulässt. Gegen diese Festlegung haben neben Deutschland nur 5!!! weitere Staaten gestimmt, zugestimmt haben unbegreiflicherweise auch Staaten, deren Bürger mehrheitlich einer christlichen Kirche angehören und die eigentlich wissen sollten, dass einst Jesus in eben diesem Tempel auf dem Tempelberg saß „und die Schrift auslegte“, wie es in im Lukas-Evangelium berichtet wird (Kap. 2, 41 – 51).

Ein weiteres Merkmal der Israellhetze, dessen sich auch Jürgen Todenhöfer bedient,  ist die bewusste Vertauschung von Ursache und Wirkung. Daniel Frick schreibt dazu:

Bei der Israelhetze kann es hilfreich sein, Ursache und Wirkung bewusst zu vertauschen. Todenhöfer sieht die palästinensische Gewalt als „Folge der völligen Entrechtung“, und zu dieser „Entrechtung“ gehörten die Zugangskontrollen. Dass diese nach der Ermordung zweier israelischer Sicherheitsbeamter am Tempelberg erfolgten – mit Waffen, die auf das Areal geschmuggelt wurden –, ist Todenhöfer keine Zeile wert. Das zu schreiben wäre auch ein zu großes Risiko: Man könnte auf den Gedanken kommen, diese Kontrollen hätten ihr gutes Recht.

Es ist das altbewährte „Spiel“, das selbst Einzug in die angeblich so seriösen öffentlich-rechtlichen Nachrichten gefunden hat. Wie oft schon habe ich mit Entsetzen bei ARD oder ZDF Sätze wie diesen  gehört: „Israelische Polizisten erschossen Palästinenser bei einem versuchten Angriff.“   Nicht der Angriff der Palästinenser  steht im Vordergrund und löst Entsetzen aus, nein, die Schüsse der Polizei werden hochgespielt und erzeugen mitleidige Betroffenheit beim Publikum – und sage niemand, dass das nicht DIE gewünschte Reaktion sei.

Daniel Frick weist darauf hin, dass das Aufstellen der Metalldetektoren zum Schutz der Sicherheit von Todenhöfer als Skandal angesehen wird.   Weltweit dienen solche Detektoren der Sicherheit… bei großen Sportveranstaltungen, an Flughäfen, bei besonders beliebten Publikumsmagneten wie Heiligtümern und Museen, beispielsweise. Das aber ist Herrn Todenhöfer offenbar keine Silbe wert.

Wie subtil, wie unauffällig-raffiniert Sprache sein und benutzt werden kann, um ganz bestimmte Stimmungen zu transportieren und damit eine sehr bestimmte Haltung zu begünstigen, macht Daniel Frick im folgenden Absatz deutlich:

Wer verbrämte Sprache einflechtet, kann einen hetzerischen Text verharmlosen. Todenhöfer beschreibt, wie er sich am Ölberg mit dem biblischen Tötungsverbot befasst hat. Dazu heißt es: „Durch die schattenspendenden Zweige der jahrtausendealten Olivenbäume ging mein Blick hoch zum blauen Himmel über dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee – Wahrzeichen des Islam … Jetzt ziehen dort dunkle Wolken auf. Weil Israel nicht aufhört, immer systematischer, immer provokativer nach den heiligen Stätten der Muslime zu greifen.“ Die Botschaft ist klar: Israelis sind der Störfaktor in der ansonsten meditativen Idylle Jerusalems.

Eine ähnliche Methode wendet beispielsweise auch die arabisch-„christliche“ Autorin Sumaya Farhat-Naser an, die alljährlich in den Wintermonaten durch deutsche Kirchengemeinden tingelt, um tränenreiche Geschichten vorzulesen, die angeblich dem Frieden zwischen Israelis und Arabern dienen sollen, aber nichts anderes als gut getarnte hasserfüllte Propaganda gegen den jüdischen Staat beinhalten. Viele, zu viele Christen – auch unter meinen Freunden – fallen auf diese Masche herein. Umso mehr danke ich Daniel Frick, dass er dieses subversiv wirkende Gift hier exemplarisch sichtbar gemacht hat.

Ebenso eindringlich wie bedrückend liest sich der letzte, zusammenfassende Absatz, Daniel Frick schreibt:

Die letzte Lektion erweist sich letztlich als eine bittere: Jeder, der sich die oben genannten Punkte zu Herzen nimmt, verlässt den Boden der Wahrheit, der Vernunft und des Gebotenen. Er nimmt in Kauf, dass der jüdische Staat weiter verunglimpft und der Hass auf Juden weiter geschürt wird. Und indem er gegen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Lebens protestiert, stellt er sich nicht auf die Seite des Lebens. Es gibt leider Menschen, die mit dieser Lektion leben können. (pro)

 

Dem ist wenig hinzuzufügen.

Versuchen wir, hinter die Fassade der „empathisch“ daher kommenden Berichterstattung aus und über Israel zu blicken, seien wir wachsam für die Fallen, die der jeweilige Autor uns stellt, holen wir – wie bei einer schweren Erkrankung –  eine zweite Expertise ein, hören oder lesen wir  eine weitere Stellungnahme und bilden wir uns eine eigene Meinung, die nicht von Nachrichtensprechern oder Moderatoren „eingeordnet“ ist, wie es neuerdings bei ARD und ZDF ganz offen heißt. Lassen wir uns nicht von falschen oder verdrehten Tatsachen hinters Licht führen, schauen wir genau hin, wer  was mit welcher Absicht sagt oder schreibt.

Und bemühen wir uns,  selbst wahrhaftig zu bleiben – nicht nur wenn es um Israel geht.

Mein DANK gilt „pro“, das den Kommentar Daniel Fricks veröffentlicht hat.

Eskalation mit Ansage 24. Juli, 2017

Posted by Rika in aktuell.
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Quelle: Eskalation mit Ansage

Fremde Feder: Das christliche Erwachen gegenüber der Heiligkeit des Tempelbergs bringt prophezeihtes „Haus des Gebets für alle Nationen“ näher 22. Juli, 2017

Posted by Rika in araber, araber-"palästinenser", christsein und glaube, fatah, islam, israel, judentum, plo, terrorismus.
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Ich  übernehme den  Text, den ich von heplev übernommen habe, auch wenn der Akzent dort anders gesetzt ist, als ich es hier kommentiere.

Anlass für mein Rebloggen des langen Aufsatzes sind die arabischen Ausschreitungen in Jerusalem, die sich gegen die von Israel installierten Sicherheitskontrollen an den Zugängen zum Tempelberg entzündet haben. (Und der fürchterliche Mord an drei Israelis, die am Shabbat von einem Araber bestialisch umgebracht wurden – getreu dem Aufruf muslimischer Autoritäten folgend, die zum „Tag des Zorns“ als Reaktion auf die neuen Sicherheitskontrollen aufgerufen hatten.)

Israelische Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche arabisch-israelische  Angreifer erschossen, die zuvor die  drusischen Polizisten mit Schüssen getötet hatten.  Um zu verhindern, dass Waffen von „betenden Muslimen“ auf den Tempelberg gelangen und dort gelagert werden, hat die Polizei in Jerusalem verfügt, dass Metalldetektoren an den Eingängen angebracht werden. Diese gibt es bereits seit Jahren an den Zugängen zur Kotel (Klagemauer) und natürlich auch an den „heiligen Stätten der Muslime“ in Mekka und Medina …. was  aber bisher in keinster Weise als Behinderung für Betende betrachtet wurde.

Zur Klarstellung:   Nicht „Israel“ verhindert, dass Christen im „Haus des Gebets für alle Nationen“ beten können, es ist der Ungeist des sich virulent ausbreitenden Islam extremster Prägung, der ja nicht nur den Tempelberg ganz offiziell seines ureigen Namens beraubt hat (Siehe UN-Resolution), es ist der Islam, der mit Hass gegen Juden (und Christen gleichermaßen) agitiert und jedes jüdische – und damit auch frühchristliche – Zeugnis in Israel und Judäa-Samaria auszulöschen versucht.

Hier in Deutschland, will mir scheinen, erfüllt sich aber gerade eine andere uralte biblische  Prophetie vor unseren Augen:

1. Mose 12, 3  „Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ (Elberfelder Übersetzung)

Moses Mendelsohn übersetzt die gleiche Bibelstelle so:

Ich will nämlich segnen, die dich segnen; wer dir flucht, den will ich verfluchen, und mit dir werden sich alle Geschlechter des Erdreichs segnen.“

Diese Verheißung gilt Abraham  –  und ihm allen Menschen, die G’ttes Bund mit Abraham als ewigen Bund der Verheißung annehmen und anerkennen.

(Meine sehr persönliche Anmerkung dazu: Der Mitgliederschwund der christlichen Kirchen in Deutschland und Europa hat exakt mit dieser Verheißung zu tun….  Die ständige Verurteilung Israels durch christliche Bischöfe und Pfarrer und ihrer „gläubigen Schäfchen“, das Ablegen ihres Kreuzes durch die höchsten deutschen christlichen Vertreter auf dem Tempelberg, das gemeinsame Beten mit den Nachfolgern Mohammeds und der Gleichstellung G’ttes mit dem Allah des Koran in Anbiederung an die, die „Juden vom Gesicht der Erde tilgen wollen“, wie führende islamische Gelehrte in Anlehnung an den Koran fordern, das alles hat Auswirkungen auch auf die Entwicklung der Kirche.)

 

Doch nun zum Text:

 

abseits vom mainstream - heplev

Adam Aliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 20. Juni 2017

sie bringe ich zu meinem heiligen Bergund erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.
(Jesaja 56,7)

Bisher ist der blutige Kampf um den Tempelberg zwischen Muslimen und Juden ausgetragen worden, aber ein neues Erwachen bei einigen Christen zu dessen Bedeutung schafft eine sich verschiebende vormessianische Wirklichkeit an dem bereits brisanten Ort. Der sich entwickelnde Status der Christen auf dem Tempelberg zeigte sich vor ein paar Wochen in einer muslimisch-christlichen Konfrontation, die beinahe in Gewalt endete.

Der Showdown auf dem Tempelberg involvierte Nate Waller, den Leiter der Aktionen von Hayovel, einer Organisation, die christliche Freiwillige nach Israel bringt, um biblische Prophetie zu erfüllen, indem sie in Weinbergen in Samaria arbeiten. Als regelmäßiger Besucher des Tempelbergs ist Wallers Verbindung zu dem…

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Zwischenruf an einen Journalisten… 17. Juli, 2017

Posted by Rika in gesellschaft, meine persönliche presseschau, politik.
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Edo Reents kennt sich aus!

Er sitzt in seinem gut klimatisierten Büro und mault.
Mault über Polizisten, die nicht seinem Ideal von Clint Eastwoods Polizistendarstellung – hart wie Kruppstahl, flink wie Windhunde blöd -äh – zäh wie Leder – entsprechen.
Vermutlich hat Edo Reents jede Menge Erfahrung im Straßenkampf, er weiß wie es ist, bei sommerlicher Hitze mit 20 kg Ausrüstung gemütlich über die Reeperbahn zu flanieren, Frau Kipping nannte das ja „marodieren“. Deshalb mault Herr Reents auch darüber, dass es total ungerecht sei, dass diese marodierenden Weicheier von Polizisten nun auch noch eine Belohnung kriegen sollen, Konzert und Extraurlaub. Unverschämt! Wer belohnt eigentlich die tapferen Kämpfer für das Gute, für Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt, die im Schanzenviertel so gewalttätig der geballten Staatsmacht stundenlang Widerstand geleistet haben, Autos abfackelten, Geschäfte plünderten, Steine und Flaschen warfen im Dienste der Entrechteten der ganzen Welt? Und wer belohnt die mutigen Journalisten, die sich das Getümmel ganz aus der Nähe betrachtet haben oder die, die in ihrem Büro sitzen und sich zu Tode langweilen, während draußen der Bär steppt?
Die Welt ist ja sooo ungerecht und am ungerechtesten ist, dass der Staat seine Polizeibeamten verhätschelt, sie mit fürstlichen Gehältern ausstattet und dafür sorgt, dass die 38,5 Stundenwoche penibel eingehalten wird…

Ach ja,ich vergaß, am besten orientieren sich unsere Polizisten an englischen Krimis mit korrupten und brutalen Cops oder an Till Schwaiger, das sind die wahren Heroes und es erbittert Herrn Reents ganz offensichtlich, dass der deutsche Michel Typen wie „Harry, hol schon mal den Wagen-Derrick“ oder Horst Krause oder Marie Brandt den Vorzug geben…
Er ist erbittert darüber, dass die Typen im deutschen Film nicht so ganz dem entsprechen, was auf den Polizeirevieren eigentlich los sein soll…. Oder ist es umgekehrt? Sollen uns prügelnde Polizisten im Film einstimmen in eine links-grüne Begrifflichkeit von „Polizeistaat“? Weil DAS die Realität ist und nicht der nette Schutzmann um die Ecke, der Polizist, dein Freund und Helfer?
Mensch, Edo, was haben Sie sich eigentlich bei Ihrem schmierigen Geschreibsel gedacht???

Und mehr sag ich jetzt nicht dazu. Den Text des „Zwischenrufs“  habe ich sehr spontan bei Facebbok geschrieben,  als Kommentar auf den unten verlinkten Artikel.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/krawalle-bei-g20-gipfel-polizisten-werden-gehaetschelt-15108937.html?GEPC=s6

Vom Wetter, vom Gärtchen, von der Wiese und von mir… 16. Juli, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich will nicht meckern.

Draußen ist es angenehm kühl für einen Sommertag mitten im Juli.

Der Himmel ist grau verhangen, was es mir erspart einen Sonnenhut  oder Sonnencreme  zu benutzen. Ich bin nämlich empfindlich gegen Sonne, früher bekam ich Sommersprossen und Sonnenbrand, heute Kopfschmerzen und Sonnenbrand wenn ich mich länger als 20 Minuten in praller Sonne aufhalte. Schatten ist mir im Sommer eigentlich am liebsten. Allerdings meine ich nicht unbedingt den Schatten unter Wolken, eher den unter grünen Bäumen oder bunten Sonnenschirmen.  Denn abgesehen von Kopfschmerzen, Sonnenbrand und Sommersprossen hat der Sonnenschein doch auch viel Gutes zu bieten, trist-graue Häuser sehen im Sonnenlicht  gleich viel schöner aus, beinahe mediterran-pittoresk, auch Gärten leuchten bei Sonne ungleich farbiger, als in nebelig-trübem Grau dieser Tage.

Nein, nein, ich will nicht meckern.

Da es ja erfreulicherweise immer wieder kräftig regnet, muss ich im Gärtchen nicht gießen. Schon gar nicht müsste ich das kostbare Nass vom städtischen Wasseranbieter  beziehen, füllt sich doch die Regentonne völlig kostenlos und jeden Tag neu. Damit sie nicht überfließt und sich ihr Inhalt  wohl möglich auch noch in den nachbarlichen Garten ergießt, fülle ich alle Kannen und Eimer  –  und wenn alle Gefäße voll sind, leere ich sie in den kleinen Gartenteich,  dieser hat einen völlig neuen Rekord im Hochwasserstand erreicht und  lässt das überflüssige Wasser ringsum im Erdreich versickern.

Praktisch, nicht?

Die Blumen, die ich in diesem Jahr wieder mal  in Kästen und Kübel gepflanzt habe,  leiden zum Glück auch nicht an Wassermangel, allerdings sind nicht alle Balkonblumen für Dauerregen geeignet, die Blüten werden matschig, bevor sie richtig aufgeblüht sind. Da muss ich mir zum Glück keine Sorgen darum machen, ob bei völligem Erblühen (und Ausreifen) möglicherweise Saatgut anfällt, das im nächsten Jahr austreiben und meine Blumenkomposition ein wenig beeinträchtigen könnte.

Ist doch praktisch, oder?

Der Liebste hat auch weniger im Gärtchen zu tun als sonst. Die Ernte der Josterbeeren – die immer in seinen Aufgabenbereich fällt – haben in diesem Jahr die Amseln besorgt. Vor einer Woche noch war der Busch übervoll mit den dunkelroten Beeren, leider fehlte ihnen zur Süße noch ein wenig Sonne, auch hätten sie ein bisschen praller sein können, also beschloss ich, ihnen noch ein paar Tage zu gönnen. Darauf müssen die Amseln nur gewartet haben, denn als der Liebste am Mittwoch zwischen zwei Regenschauern die Beeren ernten wollte  – ich hatte mit mindesten ca.  2 – 3  kg gerechnet – waren nicht einmal mehr eine handvoll übrig….  Also, liebe Familie, liebe Freunde, in diesem Jahr gibt es weder Josterbeerenmarmelade noch Aufgesetzten. So ein Jammer.   Nun ja, hab ich eben nicht so viel Arbeit mit Beeren waschen und abzupfen, Gläser spülen und Marmelade kochen.

Ist aber doch auch praktisch, oder?

Auf der Wiese hatten wir auch Wetter.

Erfrischenden Regen natürlich und zwischendurch auch mal ein paar Sonnencremetage. Die nutze der Liebste zum Wiese mähen und ich zum Fenster putzen. Das musste einfach mal sein, das mit den Fenstern, meine ich. Aber es geht doch nichts über Regentropfen die an einem frisch geputzten Fenster abperlen…   Es glänzt und sie glitzern. Ist doch schön.

Unwetter hatten wir auch. Unheilvolle Wolken trieben heran vor einem sich immer mehr  verdunkelnden  Himmel bei gleichzeitig irritierendem Licht  – selten habe ich einen so schwarzen Himmel am eigentlich  doch hellen Vormittag gesehen –    und es wurde ganz still…. kein Wind …. kein Hauch …. kein Vogel…. kein Laut ….. NICHTS

 

 

 

 

 

Und dann brach er  los, der Sturm. Regen peitschte gegen die Fenster, knallte auf das Dach,  mein Wetterhahn tanzte wie irrsinnig auf und ab, Odiles Zweige beugten sich tief hinunter und schossen im nächsten Augenblick in die Höhe…

 

So könnte Weltuntergang sein,  dachte ich….   wohl wissend, dass es weitaus schwerere Stürme an der Nordsee gibt und nicht nur da…

 

Über die schweren Stürme, die nicht dem Wetter geschuldet sind, will ich nicht schreiben.

Nicht über Gipfel  –  über denen eben nicht Ruh ist –  und deren „Hauch“ für drei Tage die uns vertraute Welt bewegte …    sonst aber wohl nichts wenn man es   entweder räumlich oder auch faktisch wie  ideell betrachtet.

Nicht über „Hamburg brennt“, wie man großmäulig in Magazinen und Nachrichten verkündete und gar einen Vergleich zu Aleppo anstellte, was ich für dermaßen übertrieben finde, dass es mich noch heute vor Abscheu über so eine Ausdrucksweise schüttelt. „Bürgerkriegsähnliche Zustände“ wurden ausgerufen und  in der „Elphi“ die Freude schöner Götterfunken besungen, während in der Schanze der gewalttätige Mob tobte.  Der Niederschlag in den Medien, offiziellen wie sozialen war entsprechend stürmisch. Von Polizeistaat redeten die einen, von linkem Terror die anderen …  Verhaftungen folgten….  Freilassungen ebenso…  den Rücktritt des Ersten Bürgermeisters  forderten gleich mehrere  Seiten… und von der Polizei  Rechenschaft ….

 

Auf der Wiese beruhigte sich der Sturm – fast so schnell wie er gekommen war.

Das kann man vom „Gipfelsturm“  nicht erhoffen, der Wahlkampf ist eröffnet, es könnte heftig werden…. und in der Folge bitter ….

 

Meine Seele braucht dringend die Ruhe nach dem Sturm…

 

(Dieses Foto entstand im letzten Jahr im Frühling, Odile frisch gestutzt  und kahl….)

 

Solange die Erde steht….

Fremde Feder: Ehe für alle – kein Thema 27. Juni, 2017

Posted by Rika in aktuell, emanzipation, familie, familienpolitik, gesellschaft, Kinder - Famile, politik, presse.
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Das Thema „Ehe für alle“ wird gerade dazu missbraucht, einen Machtkampf zwischen den Parteien auszufechten. Volker Beck und die Grünen haben es als Erste  in die Öffentlichkeit getragen, inzwischen sind auch die Regierungsparteien in Landtagen und im Bundestag auf den Zug aufgesprungen, machen gar mögliche Koalitionsverhandlungen nach anstehenden Wahlen davon abhängig, ob der „politische Partner“ ja sagt zu Eheeinheitlichkeit oder nicht.

Ich finde diesen Machtkampf  weder dem Thema, noch den betroffenen Menschen angemessen. Die politischen Eliten des Landes führen ein ebenso absurdes wie würdeloses Theater auf, nur, wie mir scheint, sich in irgendeiner Form im schon beginnenden Bundestagswahlkampf in der öffentlichen Darstellung an vorderster Front zu positionieren. Wen, außer ausgewiesenen Experten  interessieren denn schon so dröge Themen wie „Griechenlandrettung“ oder „Eurorettungsschirm“?  Damit kann man schlecht Wahlkampf machen und noch schlechter Wahlen gewinnen, aber ein Thema, das ans Herz geht, das menschliche Gefühle und Bedürfnisse anspricht, so ein Thema ist doch bestens geeignet, um sich die Zustimmung der Leute zu sichern…

Denn,  ich sage es nur sehr ungern, wer, außer einigen erzkonservativen Christen würde es denn öffentlich wagen, sich aus dem Fenster zu hängen und mit Hinweis auf Kirche, Glaube, Bibel oder gar Gott höchstselbst gegen den Wunsch gleichgeschlechtlicher Paare nach dem gleichen Recht für alle zu sein? Und was, außer auf christlichen Moralvorstellungen beruhenden Vorurteilen spricht sonst gegen eine „Ehe für alle“?
„Nichts“, meint die Autorin Patrizia von Berlin, deren Beitrag ich hier reblogge…
Meine eigenen Anmerkungen dazu folgen später…. ich muss noch ein bisschen nachdenken darüber, wie ich meine Einstellung und Meinung argumentativ und sprachlich an den Mann, die Frau und die Binnensterne bringe …
(Binnensterne meine ich kein bisschen despektierlich den betroffenen Personen gegenüber… wohl aber mache ich mich lustig über  – und bin manchmal regelrecht sauer auf  – die Sprach- und Schriftverhuntzer, die für jedes „Tierchen ein Pläsierchen“ brauchen, will meinen, um niemanden zu übergehen für alle 100 000 Möglichkeiten eine sprachliche Relevanz fordern! ) Und das deckt sich auch ein bisschen mit dem Ehe-Thema… brauchen wir wirklich einerseits für alles und jeden  die differenzierende Beschreibung und vermischen andererseits alles unterschiedslos zu Einheitsbrei? Können wir nicht bei den bestehenden Regelungen bleiben – sowohl sprachlich, als auch vor dem Gesetz – in dem Bewusstsein unserer Unterschiede und der gleichzeitigen Würde, die unantastbar ist ?

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Patrizia von Berlin

Ich selbst bin von dem Thema in keinster Weise betroffen. Früher hatte ich ohne jedes Verständnis auf die Forderung der Ehe-Öffnung geblickt und aus diesem Grund habe ich heute noch viel Empathie für die ablehnende Seite. Als ich dann gleichgeschlechtliche Paare kennen lernte, die sich nicht so sehr von klassischen, miteinander älter gewordenen Ehepaaren unterschieden, brach meine recht oberflächliche Weltsicht in dieser Frage sehr schnell zusammen. Alljährliche Tagesschauschnipsel mit nackten Tatsachenberichten der diversen CSDs hatten, so merkte ich, doch ein recht simples Bild entstehen lassen.

Heute befürworte ich die Eheöffnung. Vielleicht gelingt es mir ja bei beiden Seiten ein wenig Verständnis für die andere Seite zu wecken und vielleicht ist meine Entscheidung hilfreich für Andere, die sich eine Meinung bilden wollen.

Die Bundeskanzlerin macht Schlagzeilen

Der Wahlkampf tobt und die Kanzlerin hat nicht nur die, achtlos weggeworfene, Deutschlandfahne wieder hervorgeholt, sondern eine weitere Erleuchtung…

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Demokratie – kein Traum…. damals! 24. Juni, 2017

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, emanzipation, gesellschaft, politik.
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Regierungserklärung von Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Deutschen
Bundestag in Bonn am 28. Oktober 1969

Ich war im gleichen Monat 20 Jahre alt geworden.

11 Jahre später bin ich in die  SPD eingetreten …. es war das Jahr, in dem Strauß mit Macht an die Macht drängte…

Heute frage ich mich, was ist aus „meiner“ SPD geworden – und warum vertritt sie nicht mehr kraftvoll die Politik, die Willy Brandt in seiner ersten Rede als Bundeskanzler dem Parlament und der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Sein denkwürdiger Satz,“mehr Demokratie wagen„, ist in dieser Rede gefallen – hängen geblieben bis heute.

Die Kanzlerin von heute setzt dem ihr mutiges „alternativlos“ entgegen und lullt uns ein mit ihrem inhaltsleeren Mantra „wir schaffen das „, wobei nicht so ganz klar ist, wer „wir“ ist und was „das“ sein soll und selbst das schöne Wort „schaffen“ bleibt nichts als ein schönes Wort, wie eine „Mutti“ es zu einem kleinen ängstlichen Kind sagen könnte…. „Keine Angst, wir schaffen das, morgen sieht die Welt / der Kindergarten / die Schule   / der Freund  /  der, die, das, wer oder was auch immer   schon wieder ganz anders aus ….  Mutti  ist ja da!“

Ich kenne solche Sätze,  nur dass ich zu meinen Kindern selten gesagt habe „wir schaffen das“,  ich habe eher gesagt : Nur Mut, DU schaffst das. Ich traue DIR das zu und ich vertraue DIR! DU wirst es schon machen. Und auch:  Hab keine Sorge, wenn es dir doch nicht gelingt, „wir“ kriegen es hin, damit klar zu kommen, ich werde dich nicht dafür tadeln.

Die Kanzlerin fasst einsam weit rechende Entschlüsse und geht dann zum „wir“ über, das diese Entschlüsse umzusetzen oder einfach nur zu schlucken hat.

Gegenargumente?

Fehlanzeige  – sie werden einfach nicht gestattet.

Statt des „mündigen Bürgers“ haben wir wieder das Volk zu sein, das einem Führer blind vertrauen soll –  mehr Wissen, nähere  Auskünfte würden uns nämlich verunsichern,  wie der Innenminister in fürsorglicher Unterschätzung „unserer“ Fähigkeiten zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung uns, dem Volk mitteilte.

Das Denken und  eigene Entscheiden bitte einstellen, denn das ist nicht hilfreich. 

Das gilt nicht nur in Fragen der Sicherheit, der Klimaforschung, der Internetnutzung, der Griechenlandrettung, der Flüchtlingskriese, der Energieversorgung, des Elterngeldes, des Bildungsnotstandes, der Bankenrettung, der Gesundheitsreform, der Rentendiskussion, des Militärwesens, der Ernährungsfragen, der Ehe für alle, der Mitsprache, der parlamentarischen Entscheidungsprozesse, der Einteilung in Gut und Böse  und der Religionsfreiheit so!

Das ist das eigentliche, alternativlose Regierungsprogramm der Kanzlerin.

Was ist aus Brandts „MEHR DEMOKRATIE WAGEN“   geworden?

Ein Parlament, das abnickt was die Regierung (Frau Merkel) alternativlos vorgibt, eine Opposition, die die Bezeichnung  nicht verdient, ein Souverän, dem im Laufe der letzten 12 Jahre jegliche Lust auf „Alternative“ ausgetrieben wurde, wohl gemerkt zu einer Zeit, als es die Partei AfD noch gar nicht gab. Die Kanzlerin verkündete, das Parlament stimmte zu, die Medien applaudierten und der deutsche Michel legte sich beruhigt schlafen. Nix „mehr Demokratie wagen“, nicht mal in den früher so aufmüpfigen Medien, die keinen Kanzler ungeschoren davon kommen ließen. „Wie hat sie das nur angestellt?“, habe ich mich oft gefragt. Mit süßestem „kleines  Mädchenlächeln“  die stärksten Konkurrenten in die Pfanne hauen – und fast keiner merkt was, fast keiner sagt was, fast keiner widersteht? Nicht mal der starke Bayer, der tat und tut immer nur so, bevor auch er dahin schmilzt wie Butter in der Sonne.  (Den Aufmüpfigen in der Kanzlerpartei ist das ja auch schlecht bekommen…. und den anderen, die das ziemlich fassungslos mit ansehen mussten, ist so die Lust auf Revolte schnell vergangen. Kein (Männer)Andenpakt und keine Super-Konnektion.  )

 

Ich war noch keine 50 Jahre alt, als Roman Herzog im April 1997 seine berühmte Ruck-Rede im Berliner Hotel Adlon hielt:  „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.  

Zitat aus der Rede:

Ich will heute abend kein Blatt vor den Mund nehmen, sondern die Probleme beim Namen nennen.

Was ist los mit unserem Land? Im Klartext: Der Verlust wirtschaftlicher Dynamik, die Erstarrung der Gesellschaft, eine unglaubliche mentale Depression- das sind die Stichworte der Krise. Sie bilden einen allgegenwärtigen Dreiklang, aber einen Dreiklang in Moll.

 

Der Dreiklang in Moll hatte sich langsam aber sicher in der langen, sehr, sehr langen Regierungszeit Helmut Kohls des Starken gebildet. (Nein, dies ist nicht mein Nachruf auf den verstorbenen Bundeskanzler!)

Auch Kohl duldete keinen Widerspruch, wenngleich er selbst nicht davon redete, dass seine Politik „alternativlos“ sei.

 

Müssen CDU-Kanzler eigentlich wirklich jeweils die Amtszeit Adenauers überbieten? Können die den großen „Alten“ nicht einfach Geschichte sein lassen? Und könnte man die Regierungszeit eines Kanzlers nicht auf 8, maximal 10 Jahre begrenzen, egal, welcher Partei er angehört?  Das würde „Ruck“ und „Mut“ sicher Auftrieb geben…

 

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Als Willy Brandt im Oktober 1992 starb, wurde  ich im selben Monat 43 Jahre alt…. ich erfuhr von seinem Tod im Eged-Bus zwischen Haifa und Tel Aviv…

Seine Regierungserklärung kann man hier nachlesen.