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45…. 13. August, 2018

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Eines der Enkelkinder hatte Geburtstag und das sollte natürlich gefeiert werden. Und, so dachte ich, wenn die auswärtigen Tanten und Onkel ohnehin ins Hannöversche zur Geburtstagsfeier kommen, können wir doch gleich auch unseren Hochzeitstag mit ihnen gemeinsam so ein kleines bisschen feiern. Immerhin stehen 45 Jahre auf unserem Eheguthaben.

Meine telefonischen Absprachen dazu mit einem unserer Kinder endete mit dem sehr energischen Einspruch des Liebsten:

Wir sind an dem Tag nicht da!

Wie, wir sind nicht da? Keine Geburtstagsfeier, kein Kaffeetrinken oder nettes Grillen mit der ganzen Familie?

„Genau! Wir sind nicht da!“

„Ähhh, wo sind wir denn?“

Weg!“

„So ??“

„Und damit du es genau weißt, wir sind von Freitag bis Dienstag weg!“

„Aha!“

„Und leider hast du mir nun die ganze Überraschung zum Hochzeitstag verdorben, denn eigentlich wollte ich  dir am Freitag beim Frühstück so ganz nebenbei sagen: ‚Pack ein paar Sachen zusammen, wir fahren bis Dienstag weg!'“

Da wusste ich dann erst mal nichts mehr zu sagen….

Nach einer kleinen Pause dann ganz zaghaft. „Wohin fahren wir denn?“

„Wird nicht verraten!“

„Aber was soll ich denn einpacken?“

„Alles!“

Und mehr wollte der Liebste tatsächlich nicht preisgeben.

Noch im Auto am besagten Freitagmorgen ging mein Rätselraten weiter…. aber es kam keine Antwort auf meine Fragen ….  nach Norden ging es auf der A 7… an Hamburg vorbei auf der A1 … der Wechsel auf die A20…  und da kam mir dann ein leiser Verdacht… und als wir uns Rostock näherten, aber doch vorher abbogen, da war es  dann klar:

Zum Darß ging es, nach Prerow.

Wunderbare Tage… so schön!

Die Rückfahrt führte uns nach Güstrow  und unseren Lieben dort. Ein sonnig-schönes und herzliches Zusammensein rundete die „Überraschung“ ab. Welch eine großartige Idee des Liebsten, schon von langer Hand geplant und vorbereitet.

 

Ist er nicht wirklich der liebste und beste Ehemann von allen?

 

(Wir vor 41 Jahren….. NICHT am Darß…. )

Dankbar blicke ich zurück auf diese 45 Jahre… was haben wir nicht alles miteinander erlebt … Höhen und Tiefen …  Freud und Leid … Schmerz und Unbeschwertheit, so gute und so reiche Jahre… die Kinder … die Berufstätigkeiten … Freunde … Gemeinde … Sport …. Ehrenamt … Reisen … Vergnügen … Ruhestand … Schwiegerkinder … Enkel …

Gott hat es gut gemeint mit uns.

Aus tiefstem Herzen Dank an meinen Liebsten für die guten Jahre mit ihm 

Aus tiefstem Herzen Dank an Gott für alles Gute … alles Erlebte … für Bewahrung und Segen…

 

(Das schrieb ich vor 5 Jahren 🙂  )

 

 

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Aus… aus…. aus…. das Spiel ist aus. 28. Juni, 2018

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, politik.
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Das Spiel ist aus.

Das Spiel nämlich, die schönste Nebensache der Welt zur Hauptsache zu machen, zum absolut wichtigsten Thema unserer Zeit.

Natürlich hätte ich der deutschen Fußballnationalmannschaft ein Weiterkommen bei der WM in Russland gegönnt, gar keine Frage.  Es kam anders. Aber musste es auf so eine fürchterlich blamable Weise geschehen? Ich kann mich bei dieser Stellungnahme allerdings nicht auf mein eigenes Urteil als Zuschauerin oder gar Fußballexpertin berufen, denn erstens bin ich keine Expertin und zweitens habe ich das Spiel gar nicht gesehen. Ich kann aber lesen…. und was mir bisher unter die Augen gekommen ist, bestätigt allemal, dass sich die „Mannschaft“ nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. „Kein Teamgeist“ wird attestiert …  keine Führungspersönlichkeit  sei zu erkennen gewesen…. von Rudelbildung innerhalb der „Mannschaft“ ist die Rede ….   offenbar mangelnde Kondition gepaart mit mangelndem Willen zum Sieg  machten das Desater komplett….    „unsere Qualität“ wurde nicht umgesetzt –  wenn ich dieses verschwurbelte Geschwafel schon höre, die Spieler HABEN vermutlich spielerische Qualitäten, aber SIND doch nicht „Qualität an sich“! Der Trainer redet über seine Spieler wie ein Baumarkleiter über Qualitätswerkzeuge.  Aber vielleicht sind für  Herrn Löw (und Fußballstrainer generell) die Spieler nichts anderes als „Werkzeuge“, die er nach Belieben einsetzen kann, gemäß einem Konstruktionsplan, den er erdacht hat und bei dem die Werkzeuge nur Mittel zum Zweck sind, ohne eigenen (kreativen)  Anteil, sieht man eben von den spielerischen Qualitäten ab. Hummels hatte nach dem desaströsen Spiel gegen Mexiko, das auch wegen eines nicht wirklich guten strategischen Plan des Trainers verloren ging,  sehr verhalten eine kritische Anmerkung gemacht, die in diese Richtung zielte.  Er habe einige Vorschläge gemacht, aber darauf sei man nicht eingegangen, ließ er sinngemäß verlauten.

Nun also das Aus für die „Mannschaft“. Wobei ich ähnlich wie bei dem Begriff „Qualität“ die sprachliche Ausdrucksweise, die Verknappung und Verhunzung  beklage, die auch beim Fußball immer mehr um sich greift.

Denn einfach nur „Mannschaft“  zu sagen oder zu schreiben, ist wohl leider nicht nur eine zeitsparende Abkürzung für „deutsche Nationalmannschaft“, es scheint mehr die Formel für ein neues Verständnis davon zu sein,  wie der Fußball heute gesellschaftlich gesehen wird und welche Funktion er zu übernehmen hat. „Die Mannschaft“ als Abbild der schönen, neuen, bunten Multikultigesellschaft in der wir heute leben, bzw. uns nach Ansicht mancher Politikgrößen in linken, grünen und ehedem schwarzen Parteien   empfinden und verstehen sollen. Und da sind die Begriffe „deutsch“ und „National“ doch ziemlicih von gestern. Ich würde allerdings nicht soweit gehen zu sagen, sie seien Ausdruck einer „rechten Gesinnung“, wie es manche Politiker formulieren würden, die auch lieber eine Regenbogenfahne, denn eine Fahne in den Nationalfarben an ihrem Balkon hissen, um ihrer Begeisterung für den weltumspannenden Fußball freien Lauf zu lassen….

Der Fußball, besser gesagt, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft  können in diesen Tagen nun nicht mehr den Kitt bilden, der vorübergehend den tiefen Riß zukleistern soll, der sich seit Monaten immer tiefer und immer bedrohlicher auftut. Fußball überlagert nun nicht mehr die so drängenden Fragen danach, welchen Weg Deutschland in Zukunft gehen sollte oder müsste oder einfach auch nur könnte.  Denn sicher ist, dass wir zwar „Qualität“ haben, aber doch nicht die nötige Quantiät, alle Notlagen dieser Welt zu stemmen.

Und es ist gut, dass die Trainerin an der Spree nun nicht länger einsam gefasste Pläne mit unserer –  der „hier schon länger Lebenden“ –   Hilfe umsetzen kann, sondern Co-Trainer und Spieler darauf dringen, ein Wörtchen oder auch zwei mitzureden und nicht nur eine Möglichkeit als alternativlos ins Auge gefasst und mit Macht umgesetzt wird, ob die Spieler da nun mitmachen wollen und /  oder können oder nicht.

So betrachtet ist es vielleicht sogar gut, dass das Turnier für „unsere Mannschaft“ aus ist und wir uns als Nation jetzt wieder ganz auf das konzentrieren können, was not tut und Not macht.

Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten…. 26. Juni, 2018

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Diese uralte Fußballweisheit muss ins Reich der Fabeln verwiesen werden.

Zwar ist der Ball immer noch rund – rein zweidimensional betrachtet  natürlich, denn eigentlich ist er eine Kugel, doch  „rund“ gilt nicht nur für die Fläche, wie  der „Matherechner“ bestätigt, siehe hier!♥

Also, ganz zweifelsohne:  der Ball ist rund.

Aber die Zeit….

Mit der Zeit hat sich die Zeit, bzw. die Dauer eine Fußballspiels doch ganz schön verschoben. Einfachen Zuschauern wie mir ist es manchmal überhaupt nicht verständlich,  warum und wieso noch so viele Minuten aufgeschlagen werden, obwohl es keine nennenswerten Verzögerungen gegeben hat – schwere Verletzungen etwa oder Massenschlägereien zum Beispiel. Natürlich leuchtet es mir ein, dass man jedoch die Bayern solange spielen lassen muss, dass sie doch noch das Siegtor schießen können.  Meistens gelingt es ihnen ja auch, vermutlich, weil die jeweiligen Gegner so sauer werden über die Extrawurst, die den Bayern gebraten wird, dass sie nicht mehr ordentlich verteidigen und schwupps, ist es wieder geschehen und der Ball „zappelt im Netz“ (auch so ein altmodischer Ausdruck, dabei sind Bälle doch keine Fische, die gemeinhin an der Angel zappeln…)

Dank dieser sehr großzügigen Zusatzration an Zeit hat Deutschland (ich meine natürlich die Nationalmannschaft) doch noch eine Chance für das Weiterkommen bei der WM. Da atmeten wir alle ganz dankbar auf.

Das Weiterkommen der „Mannschaft in Berlin“ aber scheint fast ebenso gefährdet zu sein, wie das der Mannschaft im fernen Russland. Und auch im Fall der Berliner Mannschaft fällt der kritische Blick auf Bayern.  Wie es scheint, schielen die Bayern nämlich nicht etwa auf Verlängerung –  wie die Münchener bei Bundesligaspielen  –    sie stellen vielmehr den Fortgang des ganzen restlichen Spiels infrage. Wird die Legislatur gemessen an den 90 Minuten eines Fußballspiels,  befindet sich die Berliner Regierungsmannschaft nach meiner oberflächlich-unvollkommenen Berechnung jetzt so etwa in Minute 21. Die Bayern reklamieren  nicht nur einen bösen Regelverstoß des Mannschaftsführers – also der Kapitänin – sie monieren außerdem unerlaubtes Ballhalten….    sie will den Ball persönlich über die Tor-, sprich  Ziellinie spielen, und wenn es sein muss eben mit Hilfe der Legionäre aus Junkers Reich.

 

Ja, ja !!! Ich weiß. Das ist gerade ein ganz blöder Vergleich, der noch dazu auf allen Beinen hinkt….

Aber he, es ist WM und in Berlin ist gerade so ein schönes Chaos… da bietet sich doch der  Spruch von Ball und Spiel geradezu an. Außerdem bewahrt es mich davor, sehr unschicklich und unfein über das zu schreiben, was die hohe Dame aus der Uckermark und der alte bayrische Löwe mit Hilfe ihrer unzähligen Vasallen gerade veranstalten. Immerhin, die Spielberichterstattung wird langsam aber sicher immer realitätsnaher…. Kritikloses  Beschönigen können sich die Sportreporter nicht mehr leisten, denn auch die vielen bisher stillen Bundestrainer werden langsam munter …. und das Publikum murrt….

Ausschreitungen in Gaza – ich war dort. 15. Juni, 2018

Posted by Rika in aktuell.
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Der Text ist so aussagekräftig, dass sich mein Kommentar erübrigt.

querdenkerweb

Ausschreitungen in Gaza Ausschreitungen an der Grenze zu Gaza. Bild: IDF

Kinley Tor Paz, ein Israeli, schreibt:

Ich schreibe diesen Post für meine guten Freunde – meine moralischen, menschenfreundlichen Freunde und für all jene, die besorgt und wütend über die heutigen Tode und Verletzungen an der Grenze zu Gaza sind.

In Bezug auf Israels Auszug aus Ägypten, als die ägyptische Armee im Roten Meer ertrank, kurz bevor sie die Israeliten erreichte – sagen unsere Weisen, dass Gott die Engel beschimpfte und sie davon abhielt zu singen und zu jubeln: „Meine Schöpfungen ertrinken im Meer und Ihr singt?!“

Ich schreibe diese Worte mit großer Zurückhaltung und aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus. Ich kann verstehen und mich mit all jenen guten und moralischen Zionisten identifizieren, die fürchten, dass die vielen palästinensischen Opfer unsere Schuld sein könnten, die Folge von Fehlern, die von unserer Seite begangen wurden.

Ich schreibe, weil ich einer der wenigen bin…

Ursprünglichen Post anzeigen 561 weitere Wörter

25 Jahre nach Oslo: Die israelische Linke gibt auf 13. Juni, 2018

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Quelle: 25 Jahre nach Oslo: Die israelische Linke gibt auf

Der Ökumenische Rat der Kirchen liegt falsch was den Gazastreifen angeht 12. Juni, 2018

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Quelle: Der Ökumenische Rat der Kirchen liegt falsch was den Gazastreifen angeht

Ich gönne mir eine Pause …. 11. Juni, 2018

Posted by Rika in antisemitismus, asyl, atomabkommen, aus meinem kramladen, Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, islam, israelkritik, medien, politik, presse, terrorismus.
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…. von der aberwitzigen Berichterstattung über die desaströse Politik unserer Regierung und verziehe mich ein bisschen für die nächste Zeit.

Ich weiß, mein kleiner Blog liegt gerade etwas brach…. das tut mir leid. Aber es macht mich beinahe verrückt, alle Informationen, die auf mich einstürmen, wahrzunehmen  –   von verarbeiten oder kommentieren kann gar keine Rede mehr sein.

Die schrecklich Geschichte um das geschundene und gemeuchelte Mädchen Susanna …. das ewige Dreinschlagen aller wichtigen und überflüssigen Politiker samt der sie bejubelnden Medien auf Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit …. die Vernachlässigung der Bedürfnisse und Belange der Bevölkerung dieses Landes zugunsten der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten ….  das nach wie vor anhaltende Schweigen zum Feuerterror gegen Israel –  und die christlichen wie säkularen antisemitischen Terrorversteher, die zwar über tote Juden trauern, aber meinen, den armen Arabern (die sich Palästinenser nennen lassen) bleibe ja gar nichts anderes übrig, als sich mit Mord und Totschlag gegen Israel zu wehren (aber in gleichzeitiger Verehrung für gewaltlose Widerstandskämpfer wie Mandela oder Martin Luther King  … ja, ja, so schizophren sind sie, die lieben „kritischen Freunde Israels“!!) …   die bescheuerte Aufforderung der Kanzlerin in SED-Manier , Gündogan und Ösil zu beklatschen …. die dümmliche Staats-Propaganda via Will ….  die Märchenstunde in meiner Zeitung zum G 6 – 7 Gipfel (waren es nicht mal 8 oder 20 oder so???) und dieses „wunderbare Merkel-schimpft-mitTrump-Bild“  …..  Flüchtlinge sind nach wie vor ein großes Thema, aber ohne jeden Lösungsansatz dafür, wie man das Probelm angehen will – Merkel und Seehofer sind mal wieder im heftigsten Streit darüber – wann waren sie das eigentlich nicht? …  man darf auf Deutschlands Straßen Israel den Tod wünschen, ohne dafür bestraft zu werden ….   man (ich und andere)  wird jetzt darüber aufgeklärt, dass der Iran das sogenannte Atomabkommen  NIE UNTERZEICHNET hat, da bleibt einem doch die Spucke stehen, zumal die Regierung mit Inbrunst an dem „Vertrag“ festhalten will …  (Muss ein Vertrag nicht immer von beiden Verhandlungspartnern unterschrieben werden? Als ich mein altes Auto verkauft habe, mussten beide Unterschriften auf dem Vertrag stehen,  aber bei einem Atomvertrag mit Israelhassern kann man es vermutlich etwas lockerer handhaben, schließlich dient der ja dem Frieden, mein altes Auto sollte nur nach  Osteuropa verscherbelt werden)  … es ist Rammadan – auch Kinder müssen fasten und Erwachsene schlagen sich nächtens den Bauch voll — manche greifen tagsüber zum Messer…..

Die Aufzählung ist noch lange nicht komplett…

Noch niemals in all den vielen Jahren, in denen ich mich für die Politik unserer diversen Regierungen interessiere, habe ich mich je so für dumm verkauft gefühlt, wie unter dieser Kanzlerin und so allein gelassen von jedweder fundierter Opposition im Bundestag, sieht man von den Versuchen der AfD ab, sich ins Spiel zu bringen (aber richtige Opposition ist das doch auch nicht, nur eine andere Form der Propaganda!). Die FDP duckt sich weg, die Grünen sind die Stichwortgeber für die Regierungschefin und die Linke schwelgt immer noch im Klassenkampf. Die kann man doch allesamt als eine Opposition, die der Regierung auf die Finger klopft, nicht ernst nehmen.

Schlimmer als die Regierung und die nicht vorhandene Opposition sind nur noch die hoch offiziellen Vertreter  der öffentlich-rechtlichen Sender und die nicht minder regierungskonformen Printer, respektive ihre Ableger als Onlinemagazine.  Sie reden der Regierung nach dem Munde, auf die doch wirklich berechtigte Kritik an / auf  allen Ebenen  hofft man vergebens.

Ich könnte nur noch weglaufen.

Und das tue ich jetzt auch …. zumindest virtuell.

 

 

 

 

Ohnmacht und Verzweifelung… 7. Juni, 2018

Posted by Rika in aktuell.
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Ohnmacht und Verzeifelung könnten mich überkommen angesichts der fürchterlichen Berichte aus  und über Israel, Berichte, wohlgemerkt, die so in unseren Medien nicht auftauchen, die ich aber den vielen im Internet zur Verfügung stehenden Beiträgen von Bloggern und unabhängigen Medien entnehme.

Da sind einmal die schrecklichen Feuer am Zaun zu Gaza, die von den Arabern unter der Leitung der Hamas mit Hilfe von „Drachen“ entfacht wurden und die auf der israelischen Seite inzwischen hunderte von Feldern und Anpflanzungen in einem großen Naturschutzgebiet vernichtet haben. Für uns waren „Drachen“ in unserer Kindheit ein sehr beliebtes Spielzeug und sind es für viele Kinder heute auch noch…  Die Araber nutzen sie für ihren „Feuerterror“ … und die EU und unsere Regierung ringen sich allenfalls einen müden Kommentar der Güte „du, du, das macht man nicht!“ ab, wenn sie überhaupt etwas dazu sagen.  Ich finde Frau Merkels Schweigen an dieser Stelle ohrenbetäubend laut…  und es sagt  doch viel mehr als ihre verschwurbelten Reden an Gedenktagen zum Holocaust, was sie wirklich in Bezug auf Israel denkt. Da mag Netanyahu noch so sehr gute Miene zum bösen Spiel machen und beteuern, dass Deutschland doch Israels Freund sei…. so einen Freund braucht kein Mensch und Israel schon gar nicht!

Auch bei dem letzten großen Propagandasieg der Araber hat unsere wunderbare Regierung Israel im Regen stehen lassen. Die Rede ist von der „schönsten Nebensache der Welt“, dem Fußball. Da entblödet sich die Regierungschefin nicht, nach Österreich ins Quartier von La Mannschaft zu fahren und liebreizend in die Kamera zu lächeln – als sei sie das manifestierte Maskottchen der „Mannsschaft“ (Nationalmannschaft zu sagen ist ja so was von rechts!!) Aber die beste Raute der Welt bringt es nicht fertig, einen Satz zu sagen zu der unfassbar brutalen Propaganda, mit der die Araber (die sich heutzutage gerne als „Palästianenser“ bezeichnen lassen, was sie vor Arafat strikt abgelehnt haben) ein Freundschaftsspiel der argentinischen Mannschaft gegen Israel in Jerusalem verhindert haben. Das ZDF liefert ein ganz „herrliches Bild“ bei facebook zu dem ungeheuerlichen Geschen und lässt einige Leute die Absage „richtig“ finden, ohne einen eigenen Kommentar zu dem schmutzigen Deal zu schreiben. Da bleibt einem doch die Spucke  oder wahlweise auch das Lachen im Halse stecken über so viel deutsche Unverfrorenheit und „Fairness“ einem „befreundeten Land“ gegenüber.

 

Viel mehr könnte ich aufzählen zu dem von der Regierung so viel bemühten  Thema „Deutschland an der Seite Israels“, dieser verlogenen Beteuerung, die nicht mal ansatzweise hält, was sie so vollmundig verspricht.

Es muss – leider –  genug sein an dieser Stelle. Ich habe einfach keine Zeit.

In den letzten Tagen war ich sehr mit dem „Reiseblog“ beschäftigt, der nun bis auf Kleinigkeiten fertig gestellt ist und den ich allen Leuten, die hier vorbei schauen und lesen sehr ans Herz lege. Leider nur ansatzweise – mehr ist privat nicht zu leisten – gibt er einen Eindruck von Israel wieder,  wie man ihn nicht in den öffentlichen Medien kennenlernen würde… ein wunderbares Land … interessante Menschen … biblische Geschichte in der Gegenwart … Erinnern …  und Lebensfreude trotz des allgegenwärtigen Terrors.

 Israel -Reiseblog

 

 

Wieder im Lande – und doch nicht ganz da…. 30. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, hamas, hass, israel, medien, plo, politik.
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Ich bin schon eine ganze Weile wieder im Lande, seit dem späten Abend des 17. Mai, um genau zu sein, aber eben noch nicht wieder ganz da, bzw. hier.

Das hat vor allem zwei Gründe, den einen könnte ich vielleicht beeinflussen, der andere hat mich heimgesucht gegen meinen erklärten Willen. Wie es manchmal so geht.

Ich hatte ja in meinem letzten Beitrag hier schon den Hinweis auf den Reiseblog gegeben, der im Lauf unserer Reise „IN“ Israel begonnen und hier dann vervollstädnigt werden sollte. In Israel zu posten war in der Tat nicht ganz einfach.  Ich war (bin) die einzige aus unserem Team, die überhaupt Erfahrung mit  Bloggen hat. Mir stand aber nur mein Smartphone zur Verfügung, das aber war erst seit ein paar Tagen in meinem Besitz und ich hatte noch nicht alle Funktionen vollständig erprobt (bei meinem alten war das kein Problem, aber dem Ding ging ständig der Saft aus, so dass ich es unmöglich in Israel hätte nutzen können!)  So kam es, dass einiges Durcheinander entstand, zumal einige Bilder (nicht von mir) hochgeladen wurden und wir plötzlich drei Meldungen am gleichen Tag hatten…. was eigentlich nicht sooo geplant war. Der langen Rede kurzer Sinn, kaum zu Hause angekommen, machte ich mich an die Arbeit, ein wenig Ordnung in den Reiseblog zu bringen, die Bilder nicht unkommentiert stehen zu lassen und ein einigermaßen einheitliches „Auftreten“ zu erreichen. Das war ziemlich zeitintensiv.

Noch während ich also so vor mich hin puzzelte und Stunden damit verbrachte,  meine Erinnerungen  in Einklang zu bringen mit dem, was schon dokumentiert war, spürte ich, dass sich in meinem Hals Unangenehmes zusammen braute – „raute“ wäre wohl der bessere Ausdruck, wenn es ihn denn gäbe: zusammen raute. Denn rau fühlte es sich mehr und mehr an, da hinten in meinem Hals, rau und kratzig…. dann kam der Husten dazu, ich bellte, wie ein Kettenhund, vor allem in der Nacht, was eben nicht nur Schlaflosigkeit bedeutete, sondern noch mehr „rauen Hals“. Als es nicht mehr ging, mir der Hals auch tagsüber schrecklich weh tat und der Husten kein Ende nehmen wollte, ging ich endlich zum Arzt. „Bronchistis“ lautete seine eben so schlichte wie knappe Diagnose… verbunden mit einer feinen Nebenhöhlenentzündung. Ich bekam Tabletten und fühlte mich nun auch richtig krank. So krank, dass ich bis zum vergangenen Sonntag die Tage im Bett verbrachte. An Aufstehen mochte ich nicht einmal denken, geschweige denn an Schreiben ….

Nun bin ich auf dem guten Weg der Besserung, habe wieder am Reiseblog gearbeitet und nehme mir heute endlich Zeit für diesen kleinen Eintrag hier.

Alles, was ich eigentlich auch hier zu Israel schreiben wollte, muss noch ein bisschen warten… aber wer will, kann ja schon mal „drüben“ stöbern. Wie gesagt, der Blog mit seinen Berichten ist noch nicht fertig, aber auf einem guten Weg.

Nur so viel auch hier:

Es war eine wunderbare Reise – vielfältig, vollgepackt, anstrengend, großartig.

Israel ist ein wunderbares Land und es lohnt sich, einmal dorthin zu reisen… oder zweimal oder öfter oder immer wieder!

Israel braucht unsere Solidarität – heute mehr als je zuvor!!! 

Die feindlichen Nachbarn haben sich gegen das Land verschworen und sie sind Meister in der anti-israelischen Propaganda.

Von unserer Regierung erwarte ich eigentlich ein Handeln, das den Lippenbekenntnissen unserer Regierungschefin endlich auch mal entspricht. So würde ich es gerade wegen der ziemlich furchtbaren terroristischen Übergriffe der Araber von Gaza aus für ausgespochen sinnvoll erachten, wenn auch Deutschland die Botschaft nach Jerusalem verlegen würde, denn das  WÜRDE DEN TERRORISTEN KLAR MACHEN, DASS IHR TERROR NIEMALS FRÜCHTE TRAGEN WIRD !!! So aber, angesichts des Schweigen Deutschlands (EU und DE gehören zu den größten Terrorfinanzierer!!!) und des Wegducken Frau Merkels und fast der gesamten EU, fühlen sich die feigen Terrorkämpfer, die Frauen und Kinder, Arme und Behinderte an den Zaun geschickt haben, um sich hinter ihnen zu verkriechen (Israel schießt nämlich NICHT AUF ZIVILISTEN ) doch in ihrem schrecklichen Tun nur bestätigt. Immerhin, es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass man diesmal sogar in meinem Käseblättchen lesen konnte, dass Israel VON DEN ARABERN AUS GAZA ANGEGRIFFEN wurde!

So, genug für heute…. oder für den Moment. Ich muss jetzt meinen Genesungsschlaf halten… Wir sehen uns später….

 

                                          Im Garten Gethsemane…..

 

Nur eine kurze Weile weg… 6. Mai, 2018

Posted by Rika in aktuell.
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Morgen, ja morgen schon werde ich mit einer Gruppe der „Christlichen Israelfreunde Norddeutschland“ nach Israel fliegen.

Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit einem aufregenden und wunderbaren Land.

Israel, vor 70 Jahren als moderner, demokratischer Staat gegründet  – auf dem uralten Land der Verheißung.

Es erscheint als ein Wunder, dass trotz mörderischen Terrors und durch die Nachbarn angezettelten Kriege das Land blüht, die Wirtschaft prosperiert und die Menschen ihre Lebensfreude nicht verloren haben.

70 Jahre Israel.

Und ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit  vielen unterschiedlichen Leuten der israelischen Bevölkerung.

 

Jes 2,3 Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufgehen zum Berg des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.

Lasst uns hinauf gehen nach Jerusalem….

 

Schalom Chaverim….

 

Einen Reiseblog gibt es auch, hier!