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Das große Haus… 30. Dezember, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie, meditatives.
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… ist wieder leer.

Nicht ganz leer, natürlich, denn wir, mein Mann und ich, sind ja noch da und bewohnen es vom Keller bis zum Dach. Und ruhig ist es auch wieder….  Gestern erst sind die „Kleinen“ zurück nach Hamburg gefahren. 

Es waren wunderbare Festtage zu Weihnachten mit allem, was dazu gehört: Kinder, Schwiegertöchter und Enkel, Gottesdienst und Christvesper, Kartoffelsalat und Würstchen, Stollen, Plätzchen, Festessen, Kuchen und Tannenbaum.

MEDION Digital Camera

Auch Geschenke gab es…

Es hat mich alles so sehr gefreut!

Ich bin sehr dankbar, dass wir als Familie gut miteinander auskommen, dass es keinen Stress gibt, wenn alle Zehn beisammen sind, wir miteinander klönen, lachen, singen und spielen können … und das Haus genug Raum  bietet, dass man sich auch einmal zurückziehen kann, wenn man einen Augenblick allein sein möchte. Denn auch das gehört dazu, bei sich zu bleiben, Ruhe zu haben in all dem festlichen Trubel, nachsinnen zu können… Still das Glück genießen und an die denken, die weniger Glück erleben und verspüren in diesen Tagen …

Morgen geht das alte Jahr zu Ende.

Es war ein großes, volles, reiches Jahr. Dank sei Gott dafür!

In meinem Jahresrückblickweihnachtsneujahrsbrief habe ich den wohl bekanntesten Vers Bonhoeffers zitiert und will ihn auch hier  einfügen verbunden mit dem Wunsch für uns alle, so dem Neuen im neuen Jahr entgegen gehen zu können…

„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Allen Menschen, die hier von Zeit zu Zeit vorbeischauen und lesen wünsche ich ein

friedvolles, glückliches, trostreiches und gesegnetes Jahr 2014 

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Oma Elses Spritzgebäck…. 28. Dezember, 2013

Posted by Rika in aus küche und keller, aus meinem kramladen.
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sollte hier schon vor einigen Tagen zur Geltung kommen….. Aber wie es so geht, „man“ hat Ideen und gute Vorsätze, doch dann kommt  etwas dazwischen, die Zeit fehlt und manchmal auch die Lust.

Nun also!

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Oma Elses Spritzgebäck ist nämlich das beste auf der ganzen Welt!

„War“, müsste es eigentlich heißen, denn Oma Else, meine liebe Mutter, lebt ja nicht mehr hier auf Erden, und so ist es eigentlich „nur noch“ ihr Rezept, das  alljährlich in der Adventszeit zu Ehren kommt – samt Omas Andenken, natürlich!

Man nehme und handle….:

250 g Margarine * 250 g Zucker * 2 Eier   – schaumig rühren  –   500 g Mehl * 1 P Vanillezucker und etwas abgeriebene Zitronenschale zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig im Kühlschrank ca 20 Minuten ruhen lassen …

Den  „Fleischwolf“ mit der Vorsatzscheibe für Spritzgebäck bereitstellen und  vorbereiten ….

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und den gekühlten Teig portionsweise durchdrehen.

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Die Teigstränge in Stücke schneiden…

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auf das Backblech legen und ca 15  Minuten bei 200° abbacken.

Am besten verwahrt man das Spritzgebäck in Blechdosen und versteckt diese vor naschhaften Ehemännern, Kindern und den eigenen Gelüsten 😉  Ansonsten könnte das passieren, was mein Vater gern erzählte. Auch seine Mutter buk in der Adventszeit Spritzgebäck, auch sie nutzte schon die „Drehe“, wie meine Freundin das nützliche Gerät bezeichnet. Und, glaubt man den väterlichen Erzählungen, buk Oma Friederika kiloweise Spritzgebäck, verwahrte selbiges in Blechdosen und versteckte es vor dem Nachwuchs. Aber wohl nicht gut genug. Der Junge entdeckte nach ebenso emsiger wie heimlicher Suche das Versteck und naschte….  jeden Tag ein kleines bisschen. Und als endlich die Weihnachtstage kamen und die fleißige Hausfrau ihr Spritzgebäck hervor holen und auf den bunten Tellern der Kinder verteilen wollte, waren die Vorräte verschwunden, die Dosen leer. Etwas verschämt berichtete mein Vater von der einzigen Tracht Prügel, die er überhaupt (aber anlässlich dieses Frevels)  von seinem Vater erhalten hatte…

Überhaupt, was war Oma Elses Spritzgebäck ohne meinen hilfreichen Vater…. Ich sehe ihn noch mit aufgekrempelten Hemdsärmeln und einer locker vorgebunden Küchenschürze am Tisch stehen und die Teigstränge,  die unaufhörlich aus der Drehe quollen,  mit den flachen Handflächen in Empfang nehmen…

Es sind diese schönen Erinnerungen, die bis heute nachwirken und mit dazu beitragen, das die Adventszeit ihren wunderheimlichen Zauber seliger Kinderzeiten behalten hat….

„Macht hoch die Tür, … 5. Dezember, 2013

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, Kinder - Famile.
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die Tor macht weit;  * es kommt der Herr der Herrlichkeit,  * ein König aller Königreich,  * ein Heiland aller Welt zugleich,  * der Heil und Segen mit sich bringt; * derhalben jauchzt, mit Freuden singt: * Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich an Rat.“

Selten, nein, ich glaube noch niemals in meinem Leben, habe ich diese Strophe zu Beginn der Adventszeit so voller Dank und Freude gesungen, wie am vergangenen Sonntag am Frühstückstisch von C. und Th. in G. . Beinahe die ganze Familie Rika war da! Beinahe, denn leider konnte R. mit den beiden kleinen Kindern nicht dabei sein, die Kleinen waren nicht fit und der Weg von A. nach G. doch sehr weit.

An diesem Sonntag wurde C. zum Pastor im Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden ordiniert.

Welch ein Fest!

Dank, Lob und Preis sei Gott!

Es war ein freundlicher, feierlicher und fröhlicher Gottesdienst in der kleinen Gemeinde und ein wunderschönes Zusammensein mit der Familie und vielen Freunden der beiden, Th. und C. .

Wie sollte man da nicht singen können….

Und weil es immer noch eine wunderbare Botschaft, eine großartige Musik und ein sehr bewegendes Event ist, hier noch einmal :

Hallelujah

http://www.youtube.com/watch?v=SXh7JR9oKVE#t=61

Damit wünsche ich allen Menschen eine wunderbare Zeit im Dezember und den Christen einen gesegneten Advent!