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Sehr kurzer Zwischenruf… 19. November, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, politik.
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Vielleicht sollte man es sich mit Jamaika doch noch einmal ernsthaft überlegen…

Schließlich gibt es den Fluch der Karibik.

Den muss man doch hier nicht haben….

Darum, liebe Leute, kein Jamaika.

Wenn es aber sein muss und sich kein anderer Ausweg zur Erhaltung der MM ( Macht Merkels) anbietet,

wenn Ihr also doch  miteinander regieren wollt, obwohl Euch mehr trennt, als der Atlantik die BRD von Jamaika, nennt es doch einfach CDU-die Gelb-Grünen.

Oder noch einfacher, FGU     –   Freie Grüne Union.

Dann hätte sich auch endlich das „christlich“ erledigt, das ja ohnehin nur noch eine lästige Nebenerscheinung für Regierungen und Parteien ist. (So könnten auch mehr Vertreter der „Grünen Jünger des Propheten“  dem Verein beitreten und müssten nicht länger Sorge tragen, mit Ungläubigen freundschaftliche, aber vom Koran nicht legitimierte  Beziehungen zu pflegen…)

Vor allem aber würde die Bezeichnung  „FGU“ es vermeiden, noch länger einen armen Inselstaat mit täglichen  –    und durch die Medien  bis  zum Überdruss glorifizierten  –   Durchhalteparolen und Horrormeldungen gleich mit der Lächerlichkeit und Armseligkeit Preis zugeben.

Bitte, bitte, VERGESST   J A M A I K A  !

 

 

 

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Sind wir wirklich so bunt, weltoffen und demokratisch? 27. September, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, politik.
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Dieses öffentlich an Herrn Gauland adressierte Bekenntnis fand ich bei facebook…. eine mir sehr liebe Person hatte es weiter gegeben.

 

 

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Text

(Urheber des „Plakats“ ist laut facebook Sven Reitis)

Der Text ist doch wirklich gut  – oder?

Oder eben bei weiteren Nachdenken darüber doch nicht ganz so gut  wie es zunächst den Anschein hat?

„Alter Mann!“

Es fängt  damit an, dass der Schreiber dieser Zeilen entweder sich selbst oder den „alten Mann“,  den Adressaten (und unausgesprochen nicht nur alle ‚alten‘ Männer, die sich ähnlich politisch  äußern) ausnimmt aus einer Gemeinschaft, die wir bisher „Volk“ nannten.

Ich kann  aber auch  darüber spekulieren, ob der Begriff „Volk“ an sich schon ein Ausschlusskriterium ist oder als solches hier gebraucht wird, erinnert „Volk“ doch zu sehr an das „deutsche Volk“, das in der Vergangenheit zu eng und zu sehr mit „Führer“ liiert war und solche Assoziationen heute einfach nicht mehr wachgerufen werden sollten …   von „Volk“ ist man in Deutschland heute wohl wieder  zu leicht und zu schnell bei „völkisch“, und das war vor 1945 eine wichtige Vokabel, die in den Reden über Recht, „Rasse“ und Wesen  der Deutschen nicht fehlen durfte.

Dies Deutschland der Rassegesetze und völkischen Beobachter ist aber nicht einfach so mir nichts dir nichts untergegangen, wie weiland die Titanic unterging, nachdem sie einen Eisberg gerammt hatte, dies Deutschland, das einen Krieg angezettelt und sich aus purem Hass und Antisemitismus  die Vernichtung der Juden auf die Fahne geschrieben hatte, ist  niedergekämpft und niedergerungen worden unter dem Einsatz und Opfer millionenfachen Lebens russischer, englischer, amerikanischer, französischer Soldaten und ihrer Verbündeten aus nahezu allen Ländern der zivilisierten Welt.

Nein, Deutschland ist nicht „untergegangen“.

Es ist schon ein gewaltiger Unterschied ob man unverschuldet untergeht oder in einem harten und von deutscher Seite erbittert geführten Krieg („Wollt ihr den totalen Krieg?“ –  „JAAAAA!!!“) besiegt wird.

Deutschland wurde – Dank sei Gott – besiegt und damit wurde auch der politischen Macht der  bösartigen, grausamen und menschenverachtenden Ideologie des Faschismus das Ende bereitet.  Im Westen Deutschlands erlernten die Deutschen durch mehr oder weniger starken Druck der Siegermächte demokratische Strukturen, der Osten hingegen wurde formal von der Sowjetunion für „antifaschistisch“ erklärt und ächzte noch Jahrzehnte unter dem „Demokratie“ genannten real existierenden Sozialismus/Kommunismus sowjetischer Prägung,  mit Hilfe der Stasi wurde die „richtige politische Einstellung“ überwacht, Abweichler von der Norm weggesperrt  und alle Bürger durch den „antifaschistischen Schutzwall“ eingesperrt!

Aber glaubt der Schreiber der obigen Zeilen wirklich, dass „sein Deutschland“  mit dieser Vergangenheit nichts zu tun hat, dass er sich so mir nichts dir nichts  distanzieren kann von dem was Deutschland war und er nun in einem „neuen Deutschland“ fröhlich und bar jeder Geschichte leben kann?  Ist dieser seltsamen Vorstellung seine Zuordnung   „dein Deutschland“ geschuldet, das im nicht näher definierten Gegensatz zu „seinem“ oder gar „unserem“ Deutschland steht?

„Mein Deutschland ist bunt, weltoffen und demokratisch“.

Ist das so?

Und besteht das schöne neue, bunte Deutschland dann nur aus Schwarz, Gelb, Rot, Grün und Dunkelrot?  Ist „Blau“dann plötzlich keine Farbe mehr, sondern nur noch ein unappetitlicher Zustand, zum Kotzen, wie nach einer durchzechten Nacht? (By the way, nach der Farbenlehre ist BLAU unverzichtbar, will man GRÜN erhalten…  und wenn man mit den Farben im Farbkasten spielt und Rot und Grün kräftig zusammenrührt und mit etwas Schwarz anreichert, ergibt es ein sattes Braun )

Gilt weltoffen nur noch  noch für Leute mit der rechten – ähh – richtigen Gesinnung und wer bestimmt die? Oder meint „weltoffen“ eine Einladung an alle Menschen und Völker dieser schönen Welt, aber den Ausschluss Herrn Gaulands und seiner Partei und aller Menschen, die die AfD gewählt haben?

Und was ist heute demokratisch?  Ist es demokratisch, nur noch eine politische Meinung zuzulassen und sorgsam darauf zu achten, dass niemand den Boden der grünrotschwarzgelbtiefroten Gemeinschaftsideologie verlässt? Hat das Grundgesetz noch Gültigkeit, das allen NICHT verbotenen Parteien das Recht einräumt, sich an freien, demokratischen und geheimen Wahlen zu beteiligen und vor allem allen wahlberechtigten Bürgern das Recht zuspricht, in geheimer Wahl ihren politischen Willen zum Ausdruck zu bringen, indem sie einer Partei und/oder einer Person ihre Stimme geben?

Wäre es so, dass in der politischen Farbenlehre nur noch rotgrüngelbschwarztiefrot zählte, Weltoffenheit nur noch den neu zu uns Kommenden gelte aber den Abweichlern von der Farbenlehre nicht mehr und Wahlen nur noch ein Ergebnis haben dürften, nämlich das derjenigen, sie sich selber für bunt, weltoffen und demokratisch halten und alle verachtend ausgrenzen, die nicht sind wie sie, dann, ja dann würde ich den Untergang Deutschlands beklagen, eines freien Deutschlands nämlich , das sich seiner Vergangenheit bewusst ist und DESHALB so demokratisch ist wie nie zuvor.

Bei Facebook, dem ich das „Plakat“ und damit auch dieses kleine Gedankenspiel verdanke, habe ich folgende Kommentare abgegeben. Sie stelle ich hier unverändert ein, auch wenn sie etwas holperig daherkommen:

 

A:  Vielleicht sollte man wieder „mehr Demokratie wagen“, wie es einst der große Willy Brandt seiner Partei und allen deutschen Bürgern nahelegte. Mich hat das damals tief beeindruckt. Ich war jung und politisch interessiert. Inzwischen bin ich alt geworden, aber Politik interessiert mich immer noch. Allerdings bin ich bekümmert darüber, wie wenig Zutrauen so viele Leute noch in demokratische Prozesse haben und es macht mich fassungslos, mit welchem Hass und welcher Häme Menschen ausgegrenzt werden, die nicht dem „modernen Bild“ eines uniformen Staatsgedanken entsprechen. Ich entdeckte diesen Text und stelle ihn hier ein, er gibt all das wieder, was mich in der Diskussion um Rechts und Links bewegt, denn das sollten wir doch nicht vergessen: Die Linke fußt auf dem Unrecht der SED – oder besser gesagt, des Kommunismus, der viel Elend über die Menschen gebracht hat – unsere „Oma Gifhorn“ könnte ein Lied davon singen. Aber das spielt in den Medien so gut wie keine Rolle. Schon mal darüber nachgedacht, warum das so ist?

Hier nun der Text: „

»So ganz begreife ich euer Problem nicht. Es wurde mit der AfD eine Partei gewählt, die rechte Positionen besetzt, so wie wir mit den Linken und den Grünen Parteien haben, die linke Positionen besetzen. Es empören sich alle so, als hätte man der AfD die absolute Mehrheit überlassen. Die Wahl der AfD war für alle, die das stetige Abdriften der Politik nach links beenden wollen, reine Notwehr.

Natürlich gibt es bei der AfD auch extreme Rechte, aber eine Demokratie muss auch die vertragen können, sonst wäre es keine Demokratie. Wieviele der Brandflaschenwerfer aus Hamburg waren wohl Linke oder Grüne? Das war doch auch ziemlich extrem und da wird nicht so ein Aufstand gemacht. Wer eine Politik der Mitte möchte, muss auch manchmal ein Steinchen auf die rechte Seite der Waagschale legen.

Als Demokrat bin ich entsetzt, was hier im Land seit einiger Zeit abgeht. 13% haben die AfD gewählt, nicht weil sie wieder Konzentrationslager wollen, nicht weil sie sich wieder einen Führer wünschen, nicht weil sie das dritte Reich wieder aufleben lassen wollen, sondern weil sie einfach die Meinung der Linken in diesem Land nicht teilen.

Die CDU hatte vor 10 Jahren noch überwiegend die gleichen Ansichten wie heute die AfD, aber die Partei ist nach links gewandert und nicht ihre ehemaligen Wähler nach rechts.

Würde man isoliert die Meinung eines Helmut Schmidt zur Flüchtlingsfrage hören, würde man ihn auch als Nazi beschimpfen, denn der war total gegen die Zuwanderung so vieler Moslems. Das SPD-Urgestein Wehner hat schon vor langer Zeit vor unkontrollierter Zuwanderung gewarnt. Selbst die Ansichten der SPD von 1997, würde man heute als Rechts bezeichnen.

Jetzt ist mit der AfD eine Partei mit 13% vertreten, die endlich mal eine ganz andere Meinung hat. Genau das nennt man Demokratie, aber ihr bekommt hier alle Schnappatmung. 

Hört auf, die AfD-Wähler zu beleidigen und zu diffamieren, denn genau das erzeugt Hass, und Hass führt zu Gewalt. Seid Demokraten und akzeptiert, dass es Menschen mit einer anderen Meinung gibt. Teilen müsst ihr diese Meinung nicht. Aber wer es so an Respekt vor Menschen mit anderer Meinung fehlen lässt, darf selbst keinen Respekt erwarten.

Die SPD bezeichnet sich als Partei der Toleranz und sieht sich als das Bollwerk der Demokratie. Irgendwie erkenne ich das nicht. Also kommt wieder runter und reisst euch endlich mal zusammen.«“   Der Autor wollte unerkannt bleiben, heißt es.

 

B: Ach ja, das muss ich noch ergänzen…. ich bin 1980 aus Überzeugung SPD-Mitglied geworden und bin von vielen Frommen dafür verurteilt worden. Ich bin immer noch in der SPD …. auch wenn mich ihre Positionen zur Zeit überhaupt nicht mehr überzeugen, aber wenn alle weglaufen, wenn es Probleme gibt, gibt es niemanden mehr, der für Veränderung aufstehen kann. Und dafür will ich mich einsetzen: Wir müssen wieder mehr Demokratie wagen, denn für mich ist DEMOKRATIE ALTERNATIVLOS, auch wenn unsere Bundeskanzlerin den Begriff „alternativlos“ immer nur für ihre Politik reklamiert, die ich allerdings für außerordentlich alternativbedürftig halte, was nicht gleichbedeutend ist, die AfD zu wählen. Das habe ich nicht getan und werde es auch nicht tun, aber dieser fürchterlichen, hasserfüllten Hetze gegen Menschen, die aus Gründen, die ich nicht kenne und die sie auch nicht öffentlich rechtfertigen müssen, die AfD gewählt haben, werde ich mit allergrößter Entschiedenheit entgegen treten. Nicht weil ich für die AfD bin, sondern weil ich immer noch auf den alten Willy hören will: MEHR DEMOKRATIE WAGEN !!!

C: Macht euch in euren Worten und Taten nicht denen gleich, gegen die ihr antreten wollt, die Welt zu verbessern. Verachtung drängt Menschen ins Abseits, sie verstehen zu wollen, eröffnet die Möglichkeit des Gesprächs, überzeugen kann man sie nur mit dem eigenen Verhalten und der Wahrung der Würde ihres Menschseins —

(Ich verlinke hier nicht auf den urspünglichen Facebookbeitrag, bei dem ich kommentiert habe, weil es die Seite einer anderen Person ist.)

 

In Ergänzung habe ich bei FB auch noch einen Link weitergegeben, der Hinweis soll auch hier nicht fehlen

 

Schlaglichter: Deutschland hat gewählt 

„Lidl lohnt sich“ – streng neutral! 2. September, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft, islam, migration.
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Griechische Produkte werden gerne  mit Fotos aus Griechenland beworben…

So auch bei Lidl:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Quelle zu diesen Bildern: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1693459307353195&set=a.204135822952225.52422.100000674263585&type=3&theater

 

Blauer Himmel, blaues Meer, weiße Gebäude… das assoziiert  Sommerlaune und Urlaubsfeeling.

Damit aber Konsumenten aus einem nicht „griechisch-orthodoxen“ (also christlichen)   Kulturkreis problemlos die wunderbaren Produkte aus DEM ur-europäischen  Kulturland schlechthin kaufen können, müssen zuvor die lästigen Hinweise auf die religiöse Ausrichtung der Gebäude mit den hübschen blauen Dächern getilgt werden. Man könnte sich ja als Angehöriger der Religion des Friedens durch die Symbole der Anhänger des Nazareners beleidigt fühlen, müssen sich die Marketingstrategen bei Lidl gedacht haben, und wer möchte schon auf potentielle Kunden verzichten, nicht wahr? Oder haben sich die Strategen mit der wechselvollen Geschichte Griechenlands befasst und hielten es deshalb für angemessen, auf die christliche Symbolik zu verzichten?

Zur Erinnerung:

Nach der griechischen Mythologie entführte der mächtige Gott Zeus in der Gestalt eines Stieres die schöne Jungfrau Europa von den Gestaden Phöniziens und ließ sich mit ihr am Strand  der griechischen Insel Kreta zur lustvollen Vermählung nieder.  Als Zeichen der Ehrerbietung für die außergewöhnlich schöne Eroberung des Göttervaters  wurde der Erdteil, zu dem Kreta gehört, nach der Schönen „Europa“ genannt.

In Griechenland, so lernte ich es einst im Geschichtsunterricht, wurde eine Form der politischen Verfasstheit zum  Vorläufer dessen, was wir heute Demokratie nennen – Herrschaft des Volkes.

Das griechische Kernland, so lernte ich es im Religionsunterricht und so kann man es in der Apostelgeschichte (in der Bibel) nachlesen, wurde neben den griechischen Städten in Kleinasien und Syrien zur Keimzelle des jungen Christentums. Die sogenannten Missionsreisen des Apostel Paulus führten ihn in griechische Städte – nach Rom ging er nur, um dort zu sterben -, die Mehrzahl seiner „Briefe“  richten sich an „griechische“ Gemeinden oder Personen. Griechisch war die Verkehrssprache der damaligen Welt und das „Neue Testament“ wurde zuerst auf Griechisch verfasst. Deshalb gehören auf griechische Kirchengebäude  die Symbole, die von Christus zeugen!

Griechenland, so lernte ich es aus der Literatur, wurde allerdings –  wie viele andere Mittelmeerländer – von osmanisch-muslimischen Eroberern  zu einem großen Teil unter die Herrschaft des Islam gestellt. Diese endete erst in der ersten Hälfte des 19.  Jahrhundert. Heute leben  laut wiki etwa 500000 Muslime im Land.

Für Muslime könnten Kirchen und die verhassten Kreuze auf den Verpackungen von Olivenöl, Joghurt oder sonstigen Produkten aus Griechenland also tatsächlich eine Kränkung sowohl hinsichtlich der religiösen wie historischen Gegebenheiten darstellen und somit die Kaufentscheidung beeinflussen.

Und so könnte man mit einer gewissen Rechtfertigung  und  deutschem Übereifer in Sachen Toleranz Rücksicht auf die Gefühle derer legen, die empfindlicher (selbst für scheinbare oder unabsichtliche)  Beleidigungen sind, als wir robusten Mitteleuropäer – mit oder ohne christlichen Hintergrund -, denen man schon mal ein harsches „islamophob“ oder „rassistisch“ an den Kopf knallt, wenn wir leise Kritik üben an den merkwürdigen kulturellen Besonderheiten, die wir immer wieder in Magazinen und Berichten zur Kenntnis nehmen können wie:  Steinigungen von Ehebrecherinnen, Enthauptungen von Christen, Aufhängen von Schwulen an Baukränen, öffentlichen Auspeitschungen für Kinkerlitzchen, Abhacken von Händen oder Füßen,  Töten von Apostaten oder Ehrenmorden an Töchtern sowie  Zerstörung von uralten Kulturgütern oder Kirchen im Namen der Religion des Friedens und des allergrößten Propheten aller Zeiten.

 

Sehr geschätzte Manager und Strategen von Lidl,

LOHNT SICH DAS WIRKLICH ?

 

 

 

 

 

 

Unverhoffte Begegnung…. 29. August, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie.
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Wir sind unterwegs nach Wismar mit unserer Volleyballgruppe.

Völlig außerplanmäßig und darum unerwartet endet der Zug, der uns eigentlich nach Wismar bringen sollte, in Schwerin am Hauptbahnhof. Nach der Durchsage, ein Bus warte auf dem Bahnhofsvorplatz auf die Reisenden, die nach Wismar weiterfahren wollten , entsteht ein mächtiges Gedränge an der Treppe zur Unterführung…

Der Liebste ist mir schon einige Stufen voraus …  ich hatte mich noch um einen Mitreisenden im Zug gekümmert, der offensichtlich – der deutschen Sprache nicht mächtig – die Ankündigung des Endes dieser Fahrt nicht mitbekommen hatte und den ich mit Gesten dazu gebracht hatte, auch das Abteil zu verlassen. Wir waren die beiden letzten.

Der Liebste, am Fuß der Treppe angekommen, blickt sich nach mir um – und schaut unversehens in ein sehr bekanntes Gesicht:

Ebenso überrascht wie der Liebste, sieht sich der Jüngste unserer Familie plötzlich ebenfalls einem sehr  bekannten Gesicht gegenüber:

Der Vater steht vor ihm!

Ich hatte das gar nicht mitbekommen und nach meiner Gruppe Ausschau gehalten. Unten an der Treppe angelangt, macht mich ein energisches Zupfen am Ärmel aufmerksam!

Doch nicht nur der Jüngste schaut mir lachend entgegen, neben ihm –  in der kleinen Gruppe junger Leute – auch R.,  sein guter Freund, dem ich erst zwei Tage zuvor in der großen Stadt an der Elbe  begegnet war…. beim Umzug des Jüngsten nämlich, der von einer kleinen Behausung in die nächste gezogen war. Der Liebste und ich hatten ebenso wie R. beim Umzug geholfen.  Wobei ich ergänzen muss, dass wir uns außer bei der Promotionsfeier des Jüngsten NUR bei dessen Umzügen getroffen haben und dies bestimmt der dritte Umzug war, bei dem wir gemeinsam kräftig halfen, Sack und Pack von A nach B zu transportieren…. wobei ich diesmal nur in B beschäftigt war…. mit Saubermachen der Küche. Kisten kann ich nämlich nicht mehr schleppen…   Aus der heimatlichen Küche hatte ich schon den traditionellen Nudelsalat und Kuchen mitgebracht… 🙂 sehr zu Freude aller beteiligten Helfer.

Es gehört vielleicht zu den schönsten Momenten, wenn man ganz unverhofft Menschen begegnet, die man liebt und die man mag.

So gab es ein fröhliches Hallo  – wir auf dem Weg nach Wismar, der Jüngste mit den Freunden auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier….

Wie schön, wenn „Unverhofft“ zwar nicht oft, aber doch manchmal kommt, besonders dann, wenn alle anderen Umstände ein bisschen chaotisch anmuten….

 

Was waren das für Zeiten…. 29. August, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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als man nämlich die Uhr nach den vorbeifahrenden Zügen stellen konnte …. pünktlich auf die Minute.

Die Bahn – damals, in meiner Kindheit und Jugend – fuhr nicht nur bei jedem Wetter, sie war zu nahezu 99,9 % auf die Sekunde genau an ihrem Bestimmungsort. Ich habe oftmals als damalige „Fahrschülerin“ (so hießen die auswärtigen Schüler in der Schule) darauf gehofft, dass der Zug Verspätung haben möge und zwar eine gründliche und ordentliche Verspätung, damit ich eine Mathe- oder Lateinarbeit nicht mitschreiben konnte. Ich hoffte IMMER vergeblich.

Wie seit 31 Jahren   machte sich auch in diesem Jahr unsere Volleyballgruppe (bestehend aus Aktiven und Fans) mit dem sinnigen Namen „VC Grapbsch“  auf den Weg in ein gemeinsames  Wochenende. Die schöne Hansestadt Wismar war unser diesjähriges Ziel. Schon im Februar liefen die Vorbereitungen an. Zwei aus unserem Kreis organisierten die Fahrt, nahmen Kontakt zu Reisebüro und „Deutsche Bahn“ auf, buchten Hotel, Stadtführung, Bötchenfahrt, Gasthaus für  das abendliche Festmenü und eben auch die Bahnreise. Unsere Organisatoren können auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken,  sind gewieft und durchaus vertraut mit plötzlich notwendigen Veränderungen in der Planung. Was sie – und wir mit ihnen –  aber in diesem Jahr erlebten, spottet jeder Beschreibung.

Eine knappe Woche vor Reiseantritt teilte die Bahn mit, die Rückreise müsse anders als gebucht verlaufen, da dringend notwendige Umbauten in einem Bahnhof die Fahrt über diese Strecke nicht möglich machen würde. Großzügig buchte die Bahn uns auf einen früher fahrenden Zug um mit den Reservierungen, die unsere Reiseleiter für die eigentliche Rückfahrt vorgenommen hatten. Nun ja, dann mussten wir die Bötchenfahrt durch die Wismarer Hafenwelten eben ein bisschen früher antreten… so what.  (Den Liebsten freute die frühere Rückfahrt, konnte er doch das erste Heimspiel der 96er in Hannover von Anfang an erleben, Beginn 18.00 h!)

Gut gelaunt und mit allen nötigen Reiseutensilien versehen trafen wir uns an Gleis 7 auf dem Hannoverschen Hauptbahnhof. Einigermaßen pünktlich rollte der IC ein, wir nahmen unsere reservierten Plätze ein. Zwei Geschäftsleute mussten dafür das Feld räumen, gaben es aber erst frei, nachdem sie die Bestätigung der Reservierung gelesen hatten. Später entdeckte einer unsere Mitfahrer, dass die Reservierung dieser beiden Plätze wie von Zauberhand an weit entfernt liegenden Fensterplätzen angebracht worden war…. Ein Schelm, der Böses dabei denkt 😉 .

An einem Freitagnachmittag von Hannover nach Wismar zu kommen, liebe Leute, ist nicht ganz einfach. Es gibt nämlich gar keinen durchgehenden Zug. Und so war Umsteigen angesagt: In Lüneburg, in Büchen, in Schwerin. Macht nichts. Zwar sind wir bis auf drei junge Hüpfer schon gut jenseits der 60 – um nicht zu sagen,  mehrheitlich jenseits der 70 -, aber doch so sportlich,  dass das  Rollen und Schleppen  der Taschen und Trolleys über lange Gänge und treppauf und treppab eher als Fitnessübung angesehen werden kann.

Mit einer netten Gruppe gemeinsam  im Zug zu reisen ist einfach wunderbar. Wir haben alle unsere kleinen „Aufgaben“ den Proviant betreffend, denn eine gute Wegzehrung bei einer stundenlangen Fahrt muss einfach sein! Und so delektierten wir uns an Häppchen und Käse, kleinen Buletten, Baguette, Nüssen,  Schokolade, Schlehentrunk und dem Gewächs des Weinstocks (dies natürlich in Maßen, das versteht sich von selbst ♥).

Glücklicherweise hatten wir unser Mahl schon auf dem Streckenabschnitt Hannover-Lüneburg genossen, denn im weiteren Verlauf der Reise war die Zeit für die jeweils zurück zu legende Etappe deutlich kürzer. Für unsere letzte Teilstrecke ab Schwerin fehlte zudem die Reservierung, was dem Gruppenhandeln  nicht unbedingt zuträglich ist.

Der Zug hielt an jedem kleinen Bahnhof …. Mecklenburg ist ein schönes Land….

Kurz vor dem Einlaufen in den Schweriner Hauptbahnhof machte uns der Bahnsprecher in seiner Durchsage nicht nur auf die Ausstiegsseite (beim nächsten Halt befindet sich der Ausstieg in Fahrtrichtung rechts / links) aufmerksam, er wies zudem darauf hin, dass der Zug in Schwerin endete und Schienenersatzverkehr (welch wunderbares Wort!) die Weiterfahrt sichern werde.

Das stand aber so nicht auf unserem Plan!

„Zur Weiterfahrt nach Wismar steht ein Bus auf dem Bahnhofsvorplatz bereit!“

Unseren Reiseleitern verschlug es die Sprache, hatten sie sich doch nach der Information über die geänderte Rückfahrt ausdrücklich bei der Bahn erkundigt, ob die Hinfahrt wie geplant  vonstatten gehen werde. „Sie wird“, hatte man ihnen zugesichert.

Der Zug war voll besetzt und wir konnten uns gut vorstellen, dass außer uns noch weitere Personen die Absicht hatten, nach Wismar oder Rostock weiter zu fahren…

Hektik auf dem Bahnsteig und noch größere an der Bushaltestelle.

Ein einziger Bus stand dort!  Mehr als hundert Menschen drängten sich vor den geöffneten Türen  und alle Leute führten mehr oder weniger sperrige Gepäckstücke mit, die nach dem Entern des Buses schnell den Gang verstopften… Geschiebe und Geschrei….  ein weiterer Bus fuhr vor, was aber Chaos und Gemenge eher noch größer werden ließ, wollten doch einige gegen die Drängelei der Einsteigenden den Bus wieder verlassen, um Platz im anderen zu finden, denn natürlich gab es nicht für alle Reisende genug Sitzplätze und die Aussicht, die Fahrt stehend zu bewältigen, war alles andere als verlockend…

Endlich ebbte das Getöse ein wenig ab, der Bus setzte sich in Bewegung und so etwas wie gemeinsamer Galgenhumor machte sich trotz drangvoller Enge  breit…  Witzeleien und Spott über die „perfekte Organisation“ und bei jedem Stopp an jedem Bahnhof, den der Zug angefahren hätte,  rief irgendjemand in die Menge: „Der Ausstieg beim nächsten Halt befindet sich in Fahrtrichtung rechts!“ Die Örtchen sind klein und die Straßen dorthin schmal und eng, an einer Stelle nicht mehr als ein Feldweg, so dass ein entgegen kommendes Fahrzeug rückwärts  bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit fahren musste, um dem Bus Platz zu machen.

Endlich erreichten wir Wismar.

An der Bushaltestelle vor dem Bahnhof machte ein relativ unscheinbarer Aushang darauf aufmerksam, dass auf der Strecke zwischen Wismar und Schwerin am Sonntag „Schienenersatzverkehr“ eingerichtet sei.

Das stand auch nicht auf dem Plan den die Bahn für die Rückfahrt ausgegeben hatte!

11.57 h sollte am Sonntag „unser Bus“ zurück nach Schwerin abfahren. Damit war klar, dass wir wohl auf die Hafenrundfahrt verzichten müssten. Vom Hafen zum Hotel, in dem freundlicherweise unser Gepäck bis zur endgültigen Abreise aufbewahrt werden konnte und von da zum Bahnhof, das war in der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen.  Für den Sonntagmorgen also Plan B.

Ein ruhiger Freitagabend brachte den versöhnlichen Ausklang nach dem Chaos der Anreise und der Samstag verlief wie geplant.

Was soll ich sagen, Wismar ist wunderschön… eine beeindruckende Stadt, die ihren mittelalterlichen Stadtkern bewahrt hat und deren Häuser dank zahlreicher Stiftungen und Fördermittel ansehnlich renoviert und schmuck anzusehen sind.  Und dann die Kirchen…

Staunend standen wir in den hohen gotischen Gotteshäusern, Zeichen von Größe und Wohlstand der alten Hansestadt. Wer von uns wusste schon, dass die Nikolaikirche ein so hohes Kirchenschiff hat, dass es deutschlandweit nur von dem des Kölner Doms, des Ulmer Münsters und dem der Backsteingotik zugehörenden höchsten Kirche im Ostseeraum  – der Marienkirche in Lübeck –  übertroffen wird? Die Kirche Sankt Georg wird nach dem beinahe endgültigen Verfall durch das Bombardement im Zweiten Weltkrieg und der völligen Verwahrlosung zur DDR-Zeit erst seit rund 20 Jahren wieder instand gesetzt. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen phantastischen Blick auf Wismar und den Hafen…  Von Sankt Marien steht nur noch der gewaltige Turm, eine einfache wenige Meter hohe Mauer ist auf den einstigen Grundmauern errichtet und zeugt von den gewaltigen Ausmaßen der im Krieg schwer beschädigten Kirche, die in den frühen DDR-Jahren endgültig gesprengt wurde ….  Wie so viele Gotteshäuser in der streng atheistisch ausgerichteten und regierten DDR. Die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Zwangssäkularisierung sind bis heute spürbar…. der Osten Deutschland ist weitgehend gottlos gemacht worden. Die wenigen bekennenden Christen hatten es zu DDR-Zeiten schwer – und viele Kirchengemeinden leiden immer noch darunter, dass die Mitgliederzahlen klein bleiben.

Doch zurück zur „Bahn“.

Vermutlich ist es nur der  Umsicht unserer Reiseorganisatoren  zu verdanken, dass wir in Schwerin ohne Hektik unsere Weiterfahrt über Hamburg nach Hannover antreten konnten.

Wer Erfahrung mit Gruppen hat  – und ich rede hier nicht von Kindern oder Schulklassen -, der weiß, dass man die Herrschaften ständig antreiben muss, will man zum festgesetzten Zeitpunkt pünktlich irgendwo sein.  Eingedenk dieser Erfahrung blies die Reiseleitung sehr, sehr früh zum Aufbruch vom Hotel. Wir hätten gut 20 Minuten am Bahnhof Zeit gehabt um auf den Bus zu warten.  Zu unserer großen Überraschung kam der Bus aber bereits nach nur wenigen Minuten. Auf unsere Frage „nach Schwerin“ folgte ein eindeutiges „Ja“!  Frohgemut stiegen wir ein… diesmal ohne Gerangel um einen Sitzplatz. Der freundlich Busfahrer erzählte unserer Reiseleitung, er habe den Weg nach Wismar so zügig zurückgelegt, dass er schon vor der festgelegten Zeit den Bahnhof erreicht habe und deshalb sei er eben auch früher als angegeben wieder weitergefahren.

Da bleibt einem doch der Mund offen!

Was, so fragten wir uns, machen nun die armen Menschen, die sich darauf verlassen haben, dass der Bus 11.57  h in Wismar abfährt? Die Frage ging auch an den Busfahrer, der in aller Seelenruhe meinte, dann müssten sie eben den Bus eine Stunde später nehmen.

Ist das zu fassen?

Dank der unvorhergesehen frühen Ankunftszeit in Schwerin, konnten wir noch ein wenig die Stadt erkunden…  und den Drachenbootrennen auf dem Pfaffenteich zuschauen.

Pünktlich fand sich die ganze Gesellschaft im Banhof zur Weiterfahrt nach Hamburg ein. Der Zug stand schon am Gleis bereit. Wir nahmen unsere reservierten Plätze in Beschlag….   dann die Durchsage:

„Die Abfahrt des Zuges verzögert sich, da  auf den Schienenersatzverkehr (Bus) aus Rostock gewartet werden muss und der Lokführer, der den Zug fahren soll, in diesem Bus sitzt!“

Vermutlich, so spekulierten wir, wäre der Lokführer pünktlich gewesen, hätte er nämlich den Bus gekriegt, der fahrplanmäßig in Wismar abfahren sollte…. just der, mit dem wir 20 Minuten früher losgefahren waren. Der arme Lokführer hatte auf den nächsten Bus warten müssen…. und kam so zu spät in Schwerin an.

DAS liebe Leute, wäre in den Zeiten der guten alten Bundesbahn nie und nimmer passiert…. da saßen noch Beamte in Führungsstäben, Fahrkartenausgaben und Lokomotiven, ließen Fahrdienstleiter die Züge zur richtigen Zeit abfahren  und keiner wäre auf die Idee gekommen, eigenmächtig irgendetwas zu verändern. Auf deutsche Beamte war halt Verlass 😉  !

Die Zeiten haben sich geändert….  aber nicht alle von uns konnten die Veränderung so mir nichts dir nichts mitmachen. In vielen Köpfen schlummern noch die Ermahnungen der preußischen Tugenden von Pünktlichkeit, Ordnung  und  Pflichterfüllung und die damit verbundene Erwartung an ein funktionierendes öffentliches Verkehrsmittel und sie sehnen sich nach der guten alten Zeit ….

Manche von uns vergessen dabei, dass es diese „Tugenden“ waren, die die gigantische Maschinerie der Nazis zur europäischen Judenvernichtung erst möglich machte.

So gesehen ist ein bisschen Chaos bei der Bahn geradezu ein beruhigendes  Indiz für die Verfassung eines Gemeinwesens, in dem preußische Tugenden nicht mehr die Hauptsache im Leben sind…

Wobei ich aber doch darauf hoffe, dass Busse und Bahnen nicht VOR der angegebenen Zeit losfahren, weil ich zu den Menschen gehöre, die immer auf den letzten Drücker….. na, Ihr wisst schon!

 

Der Meinige und Liebste freute sich über den Sieg der 96er gegen Schalke… die Partie endete 1 : 0    ! 🙂

 

 

 

 

Vom Wetter, vom Gärtchen, von der Wiese und von mir… 16. Juli, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich will nicht meckern.

Draußen ist es angenehm kühl für einen Sommertag mitten im Juli.

Der Himmel ist grau verhangen, was es mir erspart einen Sonnenhut  oder Sonnencreme  zu benutzen. Ich bin nämlich empfindlich gegen Sonne, früher bekam ich Sommersprossen und Sonnenbrand, heute Kopfschmerzen und Sonnenbrand wenn ich mich länger als 20 Minuten in praller Sonne aufhalte. Schatten ist mir im Sommer eigentlich am liebsten. Allerdings meine ich nicht unbedingt den Schatten unter Wolken, eher den unter grünen Bäumen oder bunten Sonnenschirmen.  Denn abgesehen von Kopfschmerzen, Sonnenbrand und Sommersprossen hat der Sonnenschein doch auch viel Gutes zu bieten, trist-graue Häuser sehen im Sonnenlicht  gleich viel schöner aus, beinahe mediterran-pittoresk, auch Gärten leuchten bei Sonne ungleich farbiger, als in nebelig-trübem Grau dieser Tage.

Nein, nein, ich will nicht meckern.

Da es ja erfreulicherweise immer wieder kräftig regnet, muss ich im Gärtchen nicht gießen. Schon gar nicht müsste ich das kostbare Nass vom städtischen Wasseranbieter  beziehen, füllt sich doch die Regentonne völlig kostenlos und jeden Tag neu. Damit sie nicht überfließt und sich ihr Inhalt  wohl möglich auch noch in den nachbarlichen Garten ergießt, fülle ich alle Kannen und Eimer  –  und wenn alle Gefäße voll sind, leere ich sie in den kleinen Gartenteich,  dieser hat einen völlig neuen Rekord im Hochwasserstand erreicht und  lässt das überflüssige Wasser ringsum im Erdreich versickern.

Praktisch, nicht?

Die Blumen, die ich in diesem Jahr wieder mal  in Kästen und Kübel gepflanzt habe,  leiden zum Glück auch nicht an Wassermangel, allerdings sind nicht alle Balkonblumen für Dauerregen geeignet, die Blüten werden matschig, bevor sie richtig aufgeblüht sind. Da muss ich mir zum Glück keine Sorgen darum machen, ob bei völligem Erblühen (und Ausreifen) möglicherweise Saatgut anfällt, das im nächsten Jahr austreiben und meine Blumenkomposition ein wenig beeinträchtigen könnte.

Ist doch praktisch, oder?

Der Liebste hat auch weniger im Gärtchen zu tun als sonst. Die Ernte der Josterbeeren – die immer in seinen Aufgabenbereich fällt – haben in diesem Jahr die Amseln besorgt. Vor einer Woche noch war der Busch übervoll mit den dunkelroten Beeren, leider fehlte ihnen zur Süße noch ein wenig Sonne, auch hätten sie ein bisschen praller sein können, also beschloss ich, ihnen noch ein paar Tage zu gönnen. Darauf müssen die Amseln nur gewartet haben, denn als der Liebste am Mittwoch zwischen zwei Regenschauern die Beeren ernten wollte  – ich hatte mit mindesten ca.  2 – 3  kg gerechnet – waren nicht einmal mehr eine handvoll übrig….  Also, liebe Familie, liebe Freunde, in diesem Jahr gibt es weder Josterbeerenmarmelade noch Aufgesetzten. So ein Jammer.   Nun ja, hab ich eben nicht so viel Arbeit mit Beeren waschen und abzupfen, Gläser spülen und Marmelade kochen.

Ist aber doch auch praktisch, oder?

Auf der Wiese hatten wir auch Wetter.

Erfrischenden Regen natürlich und zwischendurch auch mal ein paar Sonnencremetage. Die nutze der Liebste zum Wiese mähen und ich zum Fenster putzen. Das musste einfach mal sein, das mit den Fenstern, meine ich. Aber es geht doch nichts über Regentropfen die an einem frisch geputzten Fenster abperlen…   Es glänzt und sie glitzern. Ist doch schön.

Unwetter hatten wir auch. Unheilvolle Wolken trieben heran vor einem sich immer mehr  verdunkelnden  Himmel bei gleichzeitig irritierendem Licht  – selten habe ich einen so schwarzen Himmel am eigentlich  doch hellen Vormittag gesehen –    und es wurde ganz still…. kein Wind …. kein Hauch …. kein Vogel…. kein Laut ….. NICHTS

 

 

 

 

 

Und dann brach er  los, der Sturm. Regen peitschte gegen die Fenster, knallte auf das Dach,  mein Wetterhahn tanzte wie irrsinnig auf und ab, Odiles Zweige beugten sich tief hinunter und schossen im nächsten Augenblick in die Höhe…

 

So könnte Weltuntergang sein,  dachte ich….   wohl wissend, dass es weitaus schwerere Stürme an der Nordsee gibt und nicht nur da…

 

Über die schweren Stürme, die nicht dem Wetter geschuldet sind, will ich nicht schreiben.

Nicht über Gipfel  –  über denen eben nicht Ruh ist –  und deren „Hauch“ für drei Tage die uns vertraute Welt bewegte …    sonst aber wohl nichts wenn man es   entweder räumlich oder auch faktisch wie  ideell betrachtet.

Nicht über „Hamburg brennt“, wie man großmäulig in Magazinen und Nachrichten verkündete und gar einen Vergleich zu Aleppo anstellte, was ich für dermaßen übertrieben finde, dass es mich noch heute vor Abscheu über so eine Ausdrucksweise schüttelt. „Bürgerkriegsähnliche Zustände“ wurden ausgerufen und  in der „Elphi“ die Freude schöner Götterfunken besungen, während in der Schanze der gewalttätige Mob tobte.  Der Niederschlag in den Medien, offiziellen wie sozialen war entsprechend stürmisch. Von Polizeistaat redeten die einen, von linkem Terror die anderen …  Verhaftungen folgten….  Freilassungen ebenso…  den Rücktritt des Ersten Bürgermeisters  forderten gleich mehrere  Seiten… und von der Polizei  Rechenschaft ….

 

Auf der Wiese beruhigte sich der Sturm – fast so schnell wie er gekommen war.

Das kann man vom „Gipfelsturm“  nicht erhoffen, der Wahlkampf ist eröffnet, es könnte heftig werden…. und in der Folge bitter ….

 

Meine Seele braucht dringend die Ruhe nach dem Sturm…

 

(Dieses Foto entstand im letzten Jahr im Frühling, Odile frisch gestutzt  und kahl….)

 

Solange die Erde steht….

Demokratie – kein Traum…. damals! 24. Juni, 2017

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, emanzipation, gesellschaft, politik.
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Regierungserklärung von Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Deutschen
Bundestag in Bonn am 28. Oktober 1969

Ich war im gleichen Monat 20 Jahre alt geworden.

11 Jahre später bin ich in die  SPD eingetreten …. es war das Jahr, in dem Strauß mit Macht an die Macht drängte…

Heute frage ich mich, was ist aus „meiner“ SPD geworden – und warum vertritt sie nicht mehr kraftvoll die Politik, die Willy Brandt in seiner ersten Rede als Bundeskanzler dem Parlament und der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Sein denkwürdiger Satz,“mehr Demokratie wagen„, ist in dieser Rede gefallen – hängen geblieben bis heute.

Die Kanzlerin von heute setzt dem ihr mutiges „alternativlos“ entgegen und lullt uns ein mit ihrem inhaltsleeren Mantra „wir schaffen das „, wobei nicht so ganz klar ist, wer „wir“ ist und was „das“ sein soll und selbst das schöne Wort „schaffen“ bleibt nichts als ein schönes Wort, wie eine „Mutti“ es zu einem kleinen ängstlichen Kind sagen könnte…. „Keine Angst, wir schaffen das, morgen sieht die Welt / der Kindergarten / die Schule   / der Freund  /  der, die, das, wer oder was auch immer   schon wieder ganz anders aus ….  Mutti  ist ja da!“

Ich kenne solche Sätze,  nur dass ich zu meinen Kindern selten gesagt habe „wir schaffen das“,  ich habe eher gesagt : Nur Mut, DU schaffst das. Ich traue DIR das zu und ich vertraue DIR! DU wirst es schon machen. Und auch:  Hab keine Sorge, wenn es dir doch nicht gelingt, „wir“ kriegen es hin, damit klar zu kommen, ich werde dich nicht dafür tadeln.

Die Kanzlerin fasst einsam weit rechende Entschlüsse und geht dann zum „wir“ über, das diese Entschlüsse umzusetzen oder einfach nur zu schlucken hat.

Gegenargumente?

Fehlanzeige  – sie werden einfach nicht gestattet.

Statt des „mündigen Bürgers“ haben wir wieder das Volk zu sein, das einem Führer blind vertrauen soll –  mehr Wissen, nähere  Auskünfte würden uns nämlich verunsichern,  wie der Innenminister in fürsorglicher Unterschätzung „unserer“ Fähigkeiten zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung uns, dem Volk mitteilte.

Das Denken und  eigene Entscheiden bitte einstellen, denn das ist nicht hilfreich. 

Das gilt nicht nur in Fragen der Sicherheit, der Klimaforschung, der Internetnutzung, der Griechenlandrettung, der Flüchtlingskriese, der Energieversorgung, des Elterngeldes, des Bildungsnotstandes, der Bankenrettung, der Gesundheitsreform, der Rentendiskussion, des Militärwesens, der Ernährungsfragen, der Ehe für alle, der Mitsprache, der parlamentarischen Entscheidungsprozesse, der Einteilung in Gut und Böse  und der Religionsfreiheit so!

Das ist das eigentliche, alternativlose Regierungsprogramm der Kanzlerin.

Was ist aus Brandts „MEHR DEMOKRATIE WAGEN“   geworden?

Ein Parlament, das abnickt was die Regierung (Frau Merkel) alternativlos vorgibt, eine Opposition, die die Bezeichnung  nicht verdient, ein Souverän, dem im Laufe der letzten 12 Jahre jegliche Lust auf „Alternative“ ausgetrieben wurde, wohl gemerkt zu einer Zeit, als es die Partei AfD noch gar nicht gab. Die Kanzlerin verkündete, das Parlament stimmte zu, die Medien applaudierten und der deutsche Michel legte sich beruhigt schlafen. Nix „mehr Demokratie wagen“, nicht mal in den früher so aufmüpfigen Medien, die keinen Kanzler ungeschoren davon kommen ließen. „Wie hat sie das nur angestellt?“, habe ich mich oft gefragt. Mit süßestem „kleines  Mädchenlächeln“  die stärksten Konkurrenten in die Pfanne hauen – und fast keiner merkt was, fast keiner sagt was, fast keiner widersteht? Nicht mal der starke Bayer, der tat und tut immer nur so, bevor auch er dahin schmilzt wie Butter in der Sonne.  (Den Aufmüpfigen in der Kanzlerpartei ist das ja auch schlecht bekommen…. und den anderen, die das ziemlich fassungslos mit ansehen mussten, ist so die Lust auf Revolte schnell vergangen. Kein (Männer)Andenpakt und keine Super-Konnektion.  )

 

Ich war noch keine 50 Jahre alt, als Roman Herzog im April 1997 seine berühmte Ruck-Rede im Berliner Hotel Adlon hielt:  „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.  

Zitat aus der Rede:

Ich will heute abend kein Blatt vor den Mund nehmen, sondern die Probleme beim Namen nennen.

Was ist los mit unserem Land? Im Klartext: Der Verlust wirtschaftlicher Dynamik, die Erstarrung der Gesellschaft, eine unglaubliche mentale Depression- das sind die Stichworte der Krise. Sie bilden einen allgegenwärtigen Dreiklang, aber einen Dreiklang in Moll.

 

Der Dreiklang in Moll hatte sich langsam aber sicher in der langen, sehr, sehr langen Regierungszeit Helmut Kohls des Starken gebildet. (Nein, dies ist nicht mein Nachruf auf den verstorbenen Bundeskanzler!)

Auch Kohl duldete keinen Widerspruch, wenngleich er selbst nicht davon redete, dass seine Politik „alternativlos“ sei.

 

Müssen CDU-Kanzler eigentlich wirklich jeweils die Amtszeit Adenauers überbieten? Können die den großen „Alten“ nicht einfach Geschichte sein lassen? Und könnte man die Regierungszeit eines Kanzlers nicht auf 8, maximal 10 Jahre begrenzen, egal, welcher Partei er angehört?  Das würde „Ruck“ und „Mut“ sicher Auftrieb geben…

 

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Als Willy Brandt im Oktober 1992 starb, wurde  ich im selben Monat 43 Jahre alt…. ich erfuhr von seinem Tod im Eged-Bus zwischen Haifa und Tel Aviv…

Seine Regierungserklärung kann man hier nachlesen.

 

mein kleines lebenszeichen…. 24. März, 2017

Posted by Rika in aktuell, aus meinem kramladen, familie.
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liebe leute,

es geht mir gut. die op  ist am 13. 3. wie geplant und gut verlaufen… ich bin begeistert von der modernen medizin, dank derer ich gar keine schmerzen beim aufwachen und auch danach hatte … in der klinik schmerzkatheter …  zuhause pillen und tropfen….

ich bin so dankbar für alle leute in der klinik, die den patienten durch ihre individuellen begabungen, ihr können und wissen das leben erleichtern … das gilt für die mitarbeiter auf der station ebenso wie natürlich für die hervorragenden ärzte und die fachleute im op…

GOTT SEI DANK UND LOB

nun wieder zu hause   (schon seit dem 15. 3.) geht alles einen guten gang … der liebste ist ein wunderbarer pfleger … die freundin und nachbarin kocht hin und wieder für uns … gestern wurden die fäden gezogen … die physiotherapie ist angelaufen (nicht so angenehm, aber dennoch gut!) … sogar die nächte sind erträglich – trotz „leibgurt mit haltestellen“ –  orthese nennt man das ding.

ich hoffe und wünsche, dass alles so gut weiter verläuft wie bisher….

 

nur die schreiberei ist etwas mühsam, deshalb gibt es hier wenig zu lesen  ….  bzw. nichts zu lesen über meine speziellen themen, auch wenn es mir in den fingern kribbelt …    und keine großbuchstaben  🙂  die umstellerei ist nämlich blöd.

euch allen danke ich für euer an mich denken und wünsche euch eine gute zeit.

eure rika

Der Fisch am Heck… 17. Februar, 2017

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, gesellschaft, medien.
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… eines Autos ist nur selten das Bekenntnis zu einem Angelverein oder zur deutschen Fischereiwirtschaft.

Er soll in aller Regel den nachfahrenden Verkehrsteilnehmern signalisieren: Am Steuer sitzt ein Christ.

Nun muss ich  ein bisschen ausholen:

Jahrelang hatte ich einen ziemlich langen Schulweg, von Göttingen nach Rommerode nämlich, gut 45 km Landstraße und in ca einer Dreiviertelstunde Fahrzeit zu bewältigen, aber nur, wenn ich ordentlich Gas gab und meinem alten, wunderbaren, viel geliebten VW-Käfer alles abverlangte, was sein 34 (oder waren es nur 24 ?) PS-Motor hergab.  Ich war jung und liebte das „schnelle“ Fahren, soweit man mit dem Käfer „schnell“ fahren konnte. Der Liebste erzählt heute noch gern das Märchen von den zahlreichen Hühner-, Hunden- und Katzengräbern entlang der Strecke, Tiere, die ich angeblich erlegt hätte.  Na ja, einen Hund habe ich tatsächlich mal erwischt und es tat mir auch schrecklich leid. Vermutlich habe ich auch manchmal riskant überholt, andere Autofahrer gefährlich geschnitten oder einigen kurzerhand die Vorfahrt genommen.

Dann neigten sich meine Rommeroder Tage dem Ende entgegen, wir bekamen ein Kind und der Liebste eine neue Stelle im schönen Hannover. Die berufliche Tätigkeit ruhte und mit ihr ruhte auch die tägliche, berufsbedingte Fahrerei. Die nahm ich erst 15 Jahre später wieder auf, als ich  in gut 25 km Entfernung von unserem Wohnort eine neue Arbeitsstelle fand und wieder  täglich on Tour war. Meine Rennstrecke war nun die A 7, frei von streunenden Hunden oder Katzen, von Hühnern ganz zu schweigen. Keine Gefahr mehr fürs liebe Getier. Aber ein anderes Problem tat sich auf:   Die anderen Verkehrsteilnehmer, die hatten nämlich deutlich an Quantität gegenüber denen auf meiner alten Landstraßenstrecke zugenommen, und, ich muss es leider so sagen,  deutlich an Qualität eingebüst. Da tummelten sich die Mittelfahrer, die Bummler und Sonntagsfahrer (auch an Mon- und Dienstagen), die Brummis in endloser Reihe und die Raser, die mir mit Dauerblinken  schon von Weitem klar machen wollten, dass ich das Feld, respektive die Fahrspur zu räumen hätte, wobei ich doch schon so schnell fuhr, wie der Motor meines Golf 2 hergeben konnte.  Nun denn. Manchmal, ich gebe es zu, reagierte ich richtig fies und zockelte dann vor so einem Raser mit knapp 100 km/h für ein oder zwei Kilometerchen vor ihm her. Und manchmal, wenn ich es sehr eilig hatte morgens, wurde  auch ich zum blinkenden Hetzer….

In der Zeit kamen die Fische auf, die, die man hinten ans Heck des Autos kleben kann, um zu signalisieren: „Hier fährt ein Christ“

Wer hier ab und zu liest, weiß ja sicher schon, dass ich nicht nur christlich sozialisiert bin, sondern selbst und aus Überzeugung Christin bin. Da hätte ich mir schon gerne das Zeichen der Christen ans Auto geklebt. Aber ehrlich, was soll man von einem Autofahrer mit Fisch am Heck denken, der andere malträtiert durch seine Fahrweise??? Irgendwie  passt das doch nicht, habe ich mir damals gedacht. Entweder so weiter fahren wie bisher und kein Fisch am Auto oder Fisch und anders fahren.

Ich erwarb einen Fisch.

Der Fisch disziplinierte mich, denn ich kann nicht wie ein Teufel fahren, wenn ich behaupte, ein Christ zu sein. Ich kann es natürlich schon, aber es macht keinen Sinn, eigentlich.

Mein Fahrstil änderte sich tatsächlich.

Warum ich das so ausführlich schreibe?

Ich fahre nicht mehr so viel Auto wie früher, aber ich surfe gerne und oft bei Facebook. Und da begegnen mir immer wieder Leute, die sozusagen mit einem „Fisch“ unterwegs sind und gleichzeitig über andere „Facebooker“ fluchen wie die Kesselflicker.

Daran musste ich heute denken, als mir wieder einmal ein besonders frommer Mensch bei Facebook begegnete…

Ich hoffe sehr, dass ich jetzt vor lauter Splittersuche in den Augen meiner Mitmenschen den eigenen Balken nicht übersehe…***

So ein Fisch bei meinem Surfen im Netz, ja, den könnte ich gut gebrauchen, als Mahnung und zur Bändigung der eigenen, manchmal überbordenden Art, etwas, besser gesagt,   „jemanden“ zu kommentieren.

…………………..

*** Ich rede hier von einem   Gleichnis Jesu, nachzulesen in Matthäus 7, 2 – 4

Alle guten Wünsche zum Neuen Jahr… 31. Dezember, 2016

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich bin krank und im Bett liegend schreibt es sich einfach schlecht, deshalb nur die Kurzform:

Ich wünsche allen lieben Menschen, die immer wieder mal hier vorbei schauen,

Ein glückliches, gutes, friedvolles, schönes und gesegnetes Jahr 2017

Eure Rika

Und weil es immer noch schön ist