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Abbas, how dare you? 17. August, 2022

Posted by Rika in aktuell.
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Wäre es ein anderer als Abbas, der diesen unsäglichen Vergleich ausgerechnet in Deutschland anstellt, würde ich meinen Augen nicht trauen.

„Im Berliner Kanzleramt spricht Palästinenserpräsident Abbas von „50 Holocausts“, die Israel begangen habe. Scholz verurteilt den Vergleich – aber erst hinterher. CDU-Chef Merz spricht von einem „unfassbaren Vorgang“. Quelle

Aber es ist Abbas, der Präsident der Mordgesellen und Terroristen, der Holocaustleugner und Finanzier des Terrors, der die Familien der Mörder mit großzügigen lebenslangen „Renten“ beschenkt, Schulen nach Mördern benennt und sein Amtszimmer mit der Fahne „Palästinas“ schmückt, eines palästinensischen Staates, der das Gebiet „vom Meer bis zum Fluss“ umfasst –  ohne jedes Israel.

Abbas, der Hinterlistige, der Diabolos, der Schmeichler mit gespaltener Zunge, der in Arabisch seine Landsleute auf den ewigen Krieg gegen Juden und Israel einschwört  und auf Englisch den Journalisten und „befreundeten“ Politikern als Friedenstaube erscheint, die unermüdlich für den Frieden kämpft. Es ist am Ende ein Friede, in dem Israel nicht mehr vorkommt, geht es nach dem Alten in Ramallah, der inzwischen im 17. oder gar 18. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit als gewählter „Präsident“ einer Chimäre vorsteht.

Wie kann man diesem Akteur des Terrors im Kanzleramt so eine Bühne bieten?

„Die Äußerungen von Abbas waren zum Ende der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag gefallen und von Scholz nicht mehr kommentiert worden. Der Kanzler meldete sich aber noch am Abend zu Wort. „Gerade für uns Deutsche ist jegliche Relativierung des Holocaust unerträglich und inakzeptabel“, sagte er der Bild-Zeitung. Nach Darstellung des Kanzleramtes war Scholz über die Äußerungen seines Gastes empört gewesen und hatte eigentlich unmittelbar reagieren wollen. Regierungssprecher Steffen Hebestreit hatte die Pressekonferenz aber planmäßig nach der letzten Antwort von Abbas beendet.“

Was, um alles in der Welt, ging in Herrn Hebestreit vor, als er diesen unsäglichen Affront gegen Israel und gleichzeitig gegen den Kanzler unbeantwortet bleiben ließ? Sind die Regeln der Pressekonferenz so eng und unumstößlich, dass eine scharfe Erwiderung des Kanzlers nicht möglich gewesen wäre? Das kann doch nicht sein. Wie kann man so einen Vergleich ungerührt und unwidersprochen hinnehmen? In Deutschland? In dem Land, das den Holocaust zu verantworten hat, ein Verbrechen mit SECHS MILLIONEN TOTEN JUDEN ?

Da traue ich meinen Augen nun wirklich nicht. Das kann doch nicht sein! Das darf doch nicht sein!

Hebestreit, so scheint mir – sich der Ungeheuerlichkeit des Vorfalls vermutlich gar nicht bewusst – zieht sich in dem Moment der Provokation  auf „typisch deutsche Tugenden“ zurück und hält sich an das vereinbarte Prozedere. Aber ist er mit dieser erkennbaren Schwäche und einer eklatanten Wahrnehmungs- und Bildungslücke geeignet, das Amt eines Pressesprechers der Regierung auszuüben? Müsste nicht gerade er feine Antennen haben für die verbalen Fallen und Ungeheuerlichkeiten, die bei Leuten wie Abbas ganz sicher zu erwarten sind und dementsprechend gewappnet sein und handeln?

Es hilft wenig, dass der Kanzler seinen Zorn über Abbas und dessen sicher wohlüberlegtes Vorgehen in der Bildzeitung zum Ausdruck bringt.

Abbas, das muss doch jedem klar sein, der die politischen Ränkespiele dieses Mannes seit Jahren schon erlebt, hat diese Provokation sehr gezielt an den Mann gebracht. Seit Jahren schon führt er westliche Politiker am Nasenring durch die Arena.  Scholz ist zwar nicht Merkel, die in vergleichbaren Treffen Abbas stets als „Freund“ bezeichnete, mit dem sie lächelnd Händchen hielt für die Fotografen, die diese „besondere Freundschaft“ ins rechte Bild setzten. (Traumpaar), aber er hat leider auch nicht den Mumm, neben der Zurückweisung des Apartheid-Vorwurfs auch die Kritik an Abbas grundsätzlich scharf zu formulieren und dem Provokateur die Tür zu weisen, statt ihn mit einem Händedruck zu verabschieden, wie er es (protokollgemäß ?) getan hat.

Alle Beteuerungen hinsichtlich der Provokation durch Abbas, die jetzt im Nachhinein angestellt werden, machen den Vorfall nicht ungeschehen und lassen die direkte und heftige Kritik durch den Kanzler schmerzlich vermissen.  Der Spott ist der deutschen Regierung sicher.

Es ist natürlich richtig und auch wichtig, dass neben vielen anderen Stellen Volker Beck sofort deutlich Stellung bezieht:

„“Scholz hat nicht reagiert. Das hätte nicht passieren dürfen“, sagte Volker Beck, der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Süddeutschen Zeitung. Vor allem aber zeige der Verlauf der Pressekonferenz, „wes Geistes Kind Abbas“ sei. „Er spricht von einem Holocaust an den Palästinensern, statt den Terrorismus zu verurteilen. Die Verhöhnung der Opfer des Olympiaattentates ist auch ein Schlag in das Gesicht Deutschlands“, kritisierte der frühere Grünen-Politiker. „Das muss unmittelbar Konsequenzen im bilateralen Verhältnis haben“, forderte er. Wer so spreche wie Abbas, wiegele zur Gewalt auf. Deutschland müsse weitere Zahlungen an die Autonomiebehörde an Bedingungen knüpfen. So dürften keine „Märtyrerrenten“ mehr an Attentäter und ihre Hinterbliebenen gezahlt werden.“

Die Forderung, keine Märtyrerrenten mehr zu zahlen, steht doch schon seit Jahren im Raum – aber es geschieht nichts! Auch Frau Baerbock hat Abbas ihre Aufwartung gemacht und ihm versichert, Deutschland würde auch weiterhin die „Palästinenser“ (uneingeschränkt ?) unterstützen. Ich habe diese Haltung deutscher Politiker noch nie verstanden!

Da wundert es mich beinahe gar nicht, dass nicht alle Medien den Aufzug Abbas‘ in Berlin mit aller gebotenen Schärfe verurteilen.

Meiner Tageszeitung (HAZ) ist er nämlich nur eine schmale Spalte auf Seite 4 wert, mit der noch dazu verharmlosenden Überschrift „Abbas relativiert Holocaust“.

Dass Abbas als einflussreiches Mitglied der palästinensischen Führung, die das Massaker an den israelischen Sportlern 1972 in München zu verantworten hatte, ausgerechnet zum 50. !!! Jahrestag dieser Schandtat solche Äußerungen ungestraft von sich geben kann, macht es in meinen Augen noch viel schwerwiegender und schrecklicher.

Der Forderung vieler Kritiker der palästinensischen Politik, die Zuwendungen an die Autonomiebehörde zu sperren, sollte endlich nachgegeben werden.

NACHKLAPP

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/holocaust-vergleich-steffen-hebestreit-gibt-fehler-bei-abbas-aeusserungen-zu-a-0befcb69-df59-4bd8-a4b7-bd17246ee112

Dass man dennoch an dem Gespräch mit den Palästinensern festhalten will, wie es in dem Artikel heißt, würde ich als „Verstärkung“  eines extrem unerwünschten Verhaltens betrachten, gleichsam eine Belohnung für Lug und Trug, Beleidigung und Israelhass.

Die Palästinenser lassen eine ungeheure Provokation vom Stapel – und merken, generell schadet es uns nicht. Machen wir also weiter, drehen wir an der Provokationssschraube weiter und weiter und weiter. Wir haben keinerlei Nachteile zu befürchten. Die Deutschen – zumindest ihre Regierung und viele ihrer Journalisten –  werden uns brav mit Millionen und Abermillionen Euros und vielen netten Berichten und antiisraelischen Kommentaren unterstützen und uns auch nicht ihre Sympathie entziehen.

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Kommentare»

1. nouseforislam - 17. August, 2022

……und Deu schiebt den palästinensischen Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern auch noch Geld in den xxx!

Gefällt mir

2. Rika - 17. August, 2022

Ich habe den Kommentar gekürzt…. derartige sprachliche Exzesse konnte und werde ich nicht stehen lassen.

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3. Rika - 18. August, 2022

Aus dem Newsletter der israelischen Botschaft vom 18. 08. 2022:
Ron Prosor zu Aussagen von Mahmud Abbas

Der designierte Botschafter Ron Prosor sagte am Mittwoch (17.8.):

„Die beschämende Erklärung von Mahmud Abbas hat keine 50 Shades of Grey. Sie hat die pechschwarze Farbe der Unrechtmäßigkeit.
Die Erklärung erinnert an seine Doktorarbeit, in der er den Holocaust unverblümt leugnete. Sie steht auch im Einklang mit der anhaltenden bösartigen Hetzkampagne gegen Israel und das jüdische Volk auf allen Ebenen und in allen Institutionen der palästinensischen Regierung, ihres Bildungssystems und ihrer Gesellschaft.
Es ist nicht möglich, Frieden und Versöhnung zwischen zwei Völkern zu schaffen, die auf eklatanten Lügen, Geschichtsverdrehungen und Holocaust-Leugnungen basieren.
Diejenigen, die Frieden wollen, und denen wirklich am Wohl der Palästinenser gelegen ist, dürfen nicht schweigen und müssen ihnen klarmachen, dass dies völlig inakzeptabel ist, und dass dieser Weg in eine Sackgasse führt.
Holocaust-Leugnung muss mit null Toleranz begegnet werden – überall und jederzeit.“

Der designierte Botschafter bedankte sich für die parteiübergreifende Verurteilung der Äußerung durch die deutsche Politik:

„Israel und das jüdische Volk begrüßen die Verurteilung und Verachtung der politischen Führung in der gesamten deutschen politischen Landschaft – durch den Bundeskanzler, die Minister, die Parteivorsitzenden, die Vorsitzenden der Bundestagsausschüsse und die MdBs aus allen Parteien – gegenüber dem Holocaust-Leugner Mahmud Abbas. Null Toleranz gegenüber der Dämonisierung Israels und des jüdischen Volkes.“
…………………………….

„Premier Lapid spricht mit Kanzler Scholz

Premierminister Yair Lapid hat am Donnerstag (18.8.) mit Bundeskanzler Olaf Scholz gesprochen.Zu Beginn des Gesprächs betonte der Bundeskanzler, dass er die Äußerungen des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, zurückweise und verurteile und dass es ihm wichtig sei, dies dem Premierminister gegenüber persönlich und auch öffentlich klarzustellen.Premierminister Lapid dankte ihm sowohl als Premier Israels als auch als Sohn von Holocaust-Überlebenden.Beide betonten die Bedeutung der Beziehungen zwischen Israel und Deutschland und vereinbarten, die Zusammenarbeit zwischen ihren beiden Ländern in verschiedenen Bereichen fortzusetzen.Die beiden Regierungschefs erörterten die iranische Nuklearfrage. Der Premierminister bekräftigte Israels Ablehnung einer Rückkehr zum Atomabkommen und die Notwendigkeit, dass Europa eine klare und unmissverständliche Botschaft aussende, dass es keine weiteren Zugeständnisse an den Iran geben werde.Premierminister Lapid fügte hinzu, Europa müsse sich dagegen wehren, dass der Iran in den Verhandlungen Zeit schinde.Die beiden vereinbarten ein baldiges Treffen, das die engen Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern widerspiegele.“

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